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Title:
CARD RECEPTACLE AND ASSOCIATED METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/100076
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a card receptacle (1) and to a method for receiving a card (2) in a receptacle of this type, in particular for a tacograph with a planar construction in a motor vehicle. Said receptacle comprises a receiving opening for receiving a card that contains a data memory, a closure for closing the receiving opening and a locking unit (50) comprising at least one locking element (51) that can be displaced into a locked position, in which the locking element (51) secures the closure. Complex technical difficulties arising from the need for a fully-automatic card insertion necessitate a requirement for a robust, space-saving, manipulation-proof mechanical and electronic system that can be operated without incurring damage. The invention provides a device and a method, in which the card receptacle (1) has at least one first sensor and the position of the locking element (51) can be captured by said first sensor.

Inventors:
Riester, Thomas (Bozener Str. 10, Villingen-Schwenningen, 78052, DE)
Klostermeier, Dieter (Akazienweg 2, Villingen-Schwenningen, 78050, DE)
Wahler, Torsten (Scheffelstrasse 4, Bad Dürrheim, 78073, DE)
Wolf, Peter (Alemannenstrasse 17, Niedereschach, 78078, DE)
Application Number:
PCT/EP2004/004293
Publication Date:
November 18, 2004
Filing Date:
April 22, 2004
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
Riester, Thomas (Bozener Str. 10, Villingen-Schwenningen, 78052, DE)
Klostermeier, Dieter (Akazienweg 2, Villingen-Schwenningen, 78050, DE)
Wahler, Torsten (Scheffelstrasse 4, Bad Dürrheim, 78073, DE)
Wolf, Peter (Alemannenstrasse 17, Niedereschach, 78078, DE)
International Classes:
G06K7/00; G06K7/016; G06K13/063; G06K13/08; G07C5/08; G06K7/00; G06K7/01; G06K13/02; G06K13/063; G07C5/00; (IPC1-7): G07C/
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Kartenaufnahmevorrichtung (l), insbesondere für einen Fahrtenschreiber in einem Kraftfahrzeug in Flachbauwei se, mit einer Aufnahmeöffnung zur Aufnahme einer Karte, welche einen Speicher für Daten aufweist, mit einem Ver schluss zum Verschließen der Aufnahmeöffnung, mit einer Verriegelungseinheit (50), welche mindestens ein Verrie gelungselement (51) aufweist, welches in eine Verrie geltStellung bewegbar ist, in welcher das Verriege lungselement (51) den Verschluss verriegelt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ri e t, dass die Karten aufnahmevorrichtung (1) mindestens einen ersten Sensor aufweist und die Stellung des Verriegelungselements (51) mittels des ersten Sensors erfassbar ist.
2. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach Anspruch 1, da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Karten aufnahmevorrichtung (1) eine zentrale Steuerung auf weist, welche mit dem ersten Sensor in Verbindung steht.
3. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Kar tenaufnahmevorrichtung (1) mindestens einen zweiten Sen sor aufweist, der zweite Sensor mindestens eine Phase der Aufnahme der Karte (2) erfasst und zu Beginn und/oder zum Ende der Phase mindestens ein Signal an ei ne zentrale Steuerung sendet.
4. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass die Kartenaufnahmevorrichtung (1) eine Arretiereinheit (60) aufweist, welche in eine Arre tiertStellung bewegbar ist und in der Arretiert Stellung die in der VerriegeltStellung befindliche Ver riegelungseinheit (50) arretiert.
5. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Sensor den Beginn oder das Ende der Arretierung der Verriegelungseinheit (50) in der VerriegeltStellung der Karte (2) erfasst und zu Beginn und/oder zum Ende der Arretierung der Verriegelungseinheit (50) mindestens ein Signal an die zentrale Steuerung sendet.
6. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach Anspruch 5, da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die zentra le Steuerung einen Datenübertragungsvorgang zu der auf zunehmenden Karte (2) nur dann einleitet und/oder auf rechterhält, wenn der erste Sensor signalisiert, das die Verriegelungseinheit (50) in der VerriegeltStellung ist und der zweite Sensor signalisiert, dass die Arretier einheit (60) in der ArretiertStellung ist.
7. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass die Aufnahme der Karte (2) den Einzug der Karte, die Verriegelung eines Verschlusses mittels der Verriegelungseinheit (50) und die Arretie rung der Verriegelungseinheit (50) mittels einer Arre tiereinheit (60) umfasst.
8. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass die Kartenaufnahmevorrichtung (1) mindestens ein bewegliches Getriebeelement aufweist, welches in der Weise ausgebildet und in die Kinetik der Kartenaufnahmevorrichtung (1) eingekoppelt ist, dass je der Stellung dieses Getriebeelements während des Trans ports der Karte (2) in eine Endstellung eindeutig eine Bewegungsphase des Einzugs, der Verriegelung und/oder der Arretierung der Verriegelung zuordenbar ist.
9. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der zweite Sensor an das Getriebeelement sensorisch angekoppelt ist, mindestens eine Stellung des Getriebeelements mit tels des Sensors erfassbar ist, und auf diese Weise der Beginn und/oder das Ende der Bewegungsphase mittels der kinetischen Zuordnung erfassbar ist.
10. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass mittels des ersten Sensors und/oder des zweiten Sensors die Stellung optisch und/oder induktiv und/oder kapazitiv und/oder mechanisch erfassbar ist.
11. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass die Karte (2) vollständig ins In nere der Kartenaufnahmevorrichtung (1) einziehbar ist.
12. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass das Verriegelungselement (51) in der VerriegeltStellung zumindest teilweise den lichten Querschnitt der Aufnahmeöffnung versperrt.
13. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Stel lung des Verriegelungselements (51) in der Verriegelt Stellung permanent mittels des ersten Sensors abfragbar ist und der erste Sensor mittels an die zentrale Steue rung übersendeter Signale der zentralen Steuerung perma nent die erfasste Stellung meldet.
14. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Kartenaufnahmevorrichtung (1) einen dritten Sensor aufweist, welcher die Anwesenheit der aufzunehmenden Karte (2) in der Vorrichtung erfasst.
15. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach Anspruch 14, da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der dritte Sensor von der aufzunehmenden Karte (2) oder von einer in Einwärtsrichtung bewegbaren Kartenaufnahmeeinheit (3) betätigbar ausgebildet ist.
16. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Sensor mechanisch betätigbar ausgebildet ist.
17. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der Ansprüche 14 bis 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass mit Betätigung des dritten Sen sors die Energieversorgung der Kartenaufnahmevorrich tung (1) einschaltet wird.
18. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der Ansprüche 14 bis 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der dritte Sensor als Öffner und von einer mit der Karte (2) sich in Einwärtsrichtung be wegenden Kartenaufnahmeeinheit (3) betätigbar ausgebil det ist, so dass er, wenn sich keine Karte (2) in der Kartenaufnahmevorrichtung (1) befindet, betätigt wird und der Schalter geöffnet ist, bei einer Einwärtsbewe gung der Kartenaufnahmevorrichtung (1) nicht mehr betä tigt wird und der Schalter in die GeschlossenStellung wechselt.
19. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass einige Module der Kartenaufnahme vorrichtung (1) von der Energieversorgung trennbar sind und nach einer bestimmten Zeit der Nichtbenutzung von der Energieversorgung getrennt werden.
20. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass die Kartenaufnahmevorrichtung (1) einen vierten Sensor aufweist, mittels welchem erfassbar ist, ob die Karte (2) die Endstellung in der Kartenauf nahmevorrichtung (1) erreicht hat.
21. Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass die Karte (2) automatisch ein ziehbar und/oder ausgebbar ist.
22. Verfahren zur Aufnahme einer Karte (2) mittels einer Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass während einer Eingabephase die Karte (2) in die Kar tenaufnahmevorrichtung (1) eingegeben wird, nach der Eingabephase eine Verriegelungseinheit (50) sich in eine VerriegeltStellung bewegt, in welcher ein Verschluss einer Aufnahmeöffnung für die Karte (2) mittels der Verriegelungseinheit (50) verriegelt ist, ein erster Sensor die VerriegeltStellung der Verrie gelungseinheit (50) erfasst und an eine zentrale Steu erung signalisiert.
23. Verfahren nach Anspruch 22, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass während der Eingabephase die Karte (2) in die Karten aufnahmevorrichtung (1) eingegeben wird, ein dritter Sensor die Eingabe der Karte (2) erfasst, die Eingabe an eine zentrale Steuerung signalisiert und die zentrale Steuerung die Energieversorgung eines An triebs einschaltet.
24. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden An sprüche 22,23, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass nach der Eingabephase während einer Greifphase (92) eine Klemmeinheit die Karte (2) klemmt, während einer Transportphase (93) die Karte (2) in die Kartenaufnahmevorrichtung (1) transportiert wird.
25. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden An sprüche 22 bis 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass nach der Eingabephase, Transportphase (93) und/oder Greifphase (92) während einer Vorpositionierphase (94) die Klemmung der Klemmeinheit von der Karte (2) gelöst wird, ein zweiter Sensor das Ende der Vorpositionierpha se (94) erfasst und an die zentrale Steuerung signali siert.
26. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden An sprüche 22 bis 25, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass nach der Eingabephase, Transportphase (93), Greifpha se (92) und/oder Vorpositionierphase (94) während ei ner Feinpositionierphase (95) die Verriegelungsein heit (50) sich in eine VerriegeltStellung bewegt, in welcher ein Verschluss einer Aufnahmeöffnung für die Karte (2) mittels der Verriegelungseinheit mittels der Verriegelungseinheit mittels der Verriegelungs einheit mittels der Verriegelungseinheit mittels der Verriegelungseinheit (50) verriegelt ist, die Kar te (2) dabei in eine Endposition transportiert, in welcher erste Kontakte (11) eines Kontaktsatz (10) es mit zweiten Kontakte (ll) n der Karte (2) in Verbindung stehen, ein erster Sensor die VerriegeltStellung der Verrie gelungseinheit (50) erfasst und an die zentrale Steue rung signalisiert, ein vierter Sensor die Endposition der Karte (2) er fasst und an die zentrale Steuerung signalisiert.
27. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden An sprüche 22 bis 26, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass nach der Eingabephase, Transportphase (93), Greifpha se (92), Vorpositionierphase (94) und/oder Feinpositi onierphase (95) während einer Sicherungsphase (96) ei ne Arretiereinheit (60) in eine ArretiertStellung be wegt wird, in welcher die Verriegelungseinheit (50) mittels der Arretiereinheit (60) arretiert ist, der zweite Sensor die ArretiertStellung der Arretier einheit (60) erfasst, an die zentrale Steuerung signa lisiert und die zentrale Steuerung den Antrieb abschaltet, wenn der Zeitraum zwischen dem Signal, welches das En de der Vorpositionierphase (94) signalisiert und dem Signal, welches das Erreichen der VerriegeltStellung der Verriegelungseinheit (50) signalisiert, einen be stimmten Wert nicht überschreitet, sonst die zentrale Steuerung einen Vorgang zur Ausgabe der Karte (2) ein leitet.
28. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden An sprüche 22 bis 27, d a d u r c h g e k e n n z lehnen, dass nach der Eingabephase, Transportphase (93), Greifpha se (92), Vorpositionierphase (94), Feinpositionierpha se (95) und/oder Sicherungsphase (96) während einer Datenübertragungsphase (97) Informationen zwischen dem Speicher der Karte (2) und der Kartenaufnahmevorrich tung (1) übertragen werden, wenn der zweite Sensor die ArretiertStellung der Arretiereinheit (60) signali siert und der erste Sensor die VerriegeltStellung signalisiert.
29. Verfahren zur Aufnahme einer Karte (2) mittels einer Kartenaufnahmevorrichtung (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 21, d a d u r c h gekennzeichnet, dass während einer Eingabephase die Karte (2) in die Kar tenaufnahmevorrichtung (1) eingegeben wird, ein dritter Sensor die Eingabe der Karte (2) erfasst, die Eingabe an eine zentrale Steuerung signalisiert und die zentrale Steuerung die Energieversorgung eines Antriebs einschaltet, während einer Greifphase (92) eine Klemmeinheit die Karte (2) klemmt, während einer Transportphase (93) die Karte (2) in die Kartenaufnahmevorrichtung (1) transportiert wird, während einer Vorpositionierphase (94) die Klemmung der Klemmeinheit von der Karte (2) gelöst wird, während einer Feinpositionierphase (95) eine Verriege lungseinheit (50) sich in eine VerriegeltStellung be wegt, in welcher ein Verschluss (72) einer Aufnahme öffnung für die Karte (2) mittels der Verriegelungs einheit (50) verriegelt ist, die Karte (2) dabei in eine Endposition transportiert, ein erster Sensor die VerriegeltStellung der Verrie gelungseinheit (50) erfasst und an die zentrale Steue rung signalisiert, ein vierter Sensor die Endposition der Karte (2) er fasst und an die zentrale Steuerung signalisiert, während einer Sicherungsphase (96) eine Arretierein heit (60) in eine ArretiertStellung bewegt wird, in welcher die Verriegelungseinheit (50) mittels der Ar retiereinheit (60) arretiert ist, der zweite Sensor die ArretiertStellung der Arretier einheit (60) erfasst, an die zentrale Steuerung signa lisiert und die zentrale Steuerung den Antrieb abschaltet, wenn der Zeitraum zwischen dem Signal, welches das Ende der Vorpositionierphase (94) signalisiert und dem Signal, welches das Erreichen der VerriegeltStellung der Ver riegelungseinheit (50) signalisiert, einen bestimmten Wert nicht überschreitet, sonst die zentrale Steuerung einen Vorgang zur Ausgabe der Karte (2) einleitet, während einer Datenübertragungsphase (97) Informatio nen zwischen dem Speicher der Karte (2) und der Kar tenaufnahmevorrichtung (1) übertragen werden, wenn der zweite Sensor die ArretiertStellung der Arretierein heit (60) signalisiert und der erste Sensor die Ver riegeltStellung signalisiert.
Description:
Kartenaufnahmevorrichtung und Verfahren Die Erfindung betrifft eine Kartenaufnahmevorrichtung, insbe- sondere für einen Fahrtenschreiber in einem Kraftfahrzeug in Flachbauweise, mit einer Aufnahmeöffnung zur Aufnahme einer Karte, welche einen Speicher für Daten aufweist, mit einem Verschluss zum Verschließen der Aufnahmeöffnung, mit einer Verriegelungseinheit, welche mindestens ein Verriegelungsele- ment aufweist, welches in eine Verriegelt-Stellung bewegbar ist, in welcher das Verriegelungselement den Verschluss ver- riegelt. Daneben ist ein Verfahren zur Aufnahme einer Karte mittels einer Kartenaufnahmevorrichtung, bei welchem während einer Eingabephase die Karte in die Kartenaufnahmevorrichtung eingegeben wird, Gegenstand der Erfindung.

Der Schwerpunkt der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrich- tung und des erfindungsgemäßen Verfahrens liegen im Bereich von Fahrtenschreibern bzw. Vorrichtungen zur Erfassung der Arbeitszeiten und Ruhezeiten von Nutzfahrzeugfahrern. Andere Anwendungen sind jedoch ebenfalls denkbar, z. B. im Bereich des Bank-und Zahlungswesens oder bei Schließsystemen. Vor- teilhafte Anwendung findet die Erfindung in Kombination mit allen Arten von kartenförmigen Datenträgern. Auf Grund der hohen wirtschaftlichen und rechtlichen Bedeutung der zu er- fassenden Daten bei Fahrtenschreibern, müssen die Aufzeich- nungen zuverlässig gegen Manipulationen gesichert werden. Die Sicherungsmaßnahmen betreffen sowohl die Datenerfassung und Datenübertragung als auch die Übertragung und Speicherung der erfassten Daten im Speicher der Karte. Einschlägige Normen stellen strenge Anforderungen an den durch die Maßnahmen zu erreichenden Sicherheitsstandard. So ist vorgeschrieben, dass die Karte während der Lese-und Schreibvorgänge vollständig von der Kartenaufnahmevorrichtung aufgenommen ist und gegen die Umwelt mittels geeigneter Verschlussvorrichtungen iso- liert ist. Die Verschlussvorrichtungen müssen in der Ge- schlossen-Stellung während der Lese-und Schreibvorgänge ar- retiert sein. Zusätzliche Schwierigkeiten ergeben sich auf Grund durch Verschmutzung bedingter Funktionsausfälle her- kömmlicher Vorrichtungen, insbesondere durch Kontaktunterbre- chungen oder sogar beim Einzug der Karte. Der Einzug und die exakte Positionierung der Karte an den Kontakten der Vorrich- tung sind problematisch, weil die Karten im Verhältnis zu der erforderlichen Positionsgenauigkeit zu den Kontakten der Vor- richtung hohe Fertigungstoleranzen aufweisen. Da die Karten sich in der Wahrnehmung des Benutzers vor allem durch eine hohe Robustizität auszeichnen, werden diese in der Regel nicht mit der eigentlich erforderlichen Sorgfalt behandelt, so dass zusätzlich zu den durch die Fertigung bedingten Tole- ranzen Verformungen und Beschädigungen die Funktionsweise im Zusammenspiel mit den Kartenaufnahmevorrichtungen beeinträch- tigen. Darüber hinaus stellen die Betriebsbedingungen in Kraftfahrzeugen erhöhte Anforderungen an die Funktionssicher- heit auf Grund der starken Schwingungen und unzähligen Stöße sowie der weitreichenden Temperaturschwankungen. Die Reali- sierung der Manipulationssicherheit und der gewünschte Kom- fort bei der Handhabung machen einen vollautomatischen Kar- teneinzug erforderlich. Diesem Erfordernis nachzukommen stellt die Konstruktion jedoch vor große Schwierigkeiten, weil der zur Verfügung stehende Bauraum in einem Fahrten- schreiber in der Größe eines Autoradios nur etwa eine Höhe von 10 mm für den vollautomatischen Einzug bereitstellt.

Aus der Notwendigkeit des vollautomatischen Karteneinzugs er- geben sich große technische Schwierigkeiten, welche insbeson- dere in dem Erfordernis einer schadensfrei betreibbaren, ro- busten und manipulationssicheren Mechanik und Elektronik auf geringstem Bauraum begründet sind. Das Erfordernis der Ro- bustizität wird vor besondere Herausforderungen gestellt, wenn es zu Fehlbedienungen kommt. Daneben ist die regelmäßig mangelhafte Präzision der menschlichen Motorik bei der Bedie- nung des Geräts im Verhältnis zu der erforderlichen Genauig- keit der Feinmechanik der Vorrichtung mittels entsprechend ausgleichender Vorkehrungen zu berücksichtigen.

Aus der DE 101 53 995 ist bereits ein gattungsgemäßes Chip- karten-Aufnahmegerät mit Verriegelungsmitteln bekannt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei der vorgeschlagenen Ausfüh- rungsform die zuvor erwähnten Probleme eine unzureichende Be- rücksichtigung finden, als es insbesondere gehäuft zu Beschä- digungen der Vorrichtung infolge von Fehlpositionierungen der aufzunehmenden Karte gekommen ist.

Ausgehend von den Problemen von Nachteilen des Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Kar- tenaufnahmevorrichtung und ein Verfahren zur-Aufnahme einer Karte in eine entsprechende Vorrichtung zu schaffen, welche den hohen mechanischen Belastungen im Betrieb, insbesondere der Belastung bei Fehlbedienungen gewachsen ist.

Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung eine eingangs genannte Kartenaufnahmevorrichtung vor, welche mindestens ei- nen ersten Sensor aufweist, mittels dessen die Stellung des Verriegelungselementes erfassbar ist. Daneben wird ein ein- gangs erwähntes Verfahren vorgeschlagen, bei welchem nach der Eingabephase der Karte eine Verriegelungseinheit sich in eine Verriegelt-Stellung bewegt, in welcher ein Verschluss einer Aufnahmeöffnung für die Karte mittels der Verriegelungsein- heit verriegelt ist, ein Sensor die Verriegelt-Stellung der Verriegelungseinheit erfasst und an die zentrale Steuerung signalisiert.

Mit der sensorischen Überwachung der Verriegelungseinheit hat die Erfindung die Schlüsselrolle der Verriegelung im Rahmen der Aufnahme der Karte erkannt. Dieser Erkenntnis liegt die Erfahrung zugrunde, dass ein Großteil der Beschädigungen, insbesondere in Form von Verkantungen der aufzunehmenden Kar- te in der Vorrichtung, auf eine Fehlpositionierung in Relati- on zu den Verriegelungselementen der Verriegelungseinheit zu- rückzuführen ist. Da die gesamte Vorrichtung auf verhältnis- mäßig engem Raum zu betreiben ist, ist das zur Verfügung ste- hende Spiel zwischen der in das Innere der Vorrichtung trans- portierten Karte, dem Verschluss und der Verriegelungseinheit verhältnismäßig knapp bemessen, so das bereits kleinere Fehl- positionierungen zu folgenschweren Blockaden der Vorrichtung führen können. Somit hat die sensorische Überwachung auf Grund der Schlüsselfunktion der zu überwachenden mechanischen Bauteile besondere Vorteile.

Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Karten- aufnahmevorrichtung sieht vor, dass die Kartenaufnahmevor- richtung eine zentrale Steuerung aufweist, welche mit dem ersten Sensor in Verbindung steht. Vorteilhaft kann die zent- rale Steuerung den Status der Verriegelungseinheit permanent oder situationsabhängig abfragen und diese Information bei der funktionsgerechten Steuerung sämtlicher anzusteuernder Elemente, wie z. B. Antriebe oder Anzeigeeinheiten, berück- sichtigen.

Eine erhöhte Absicherung gegenüber Fehlfunktionen ergibt sich, wenn die Kartenaufnahmevorrichtung mindestens einen zweiten Sensor aufweist, der zweite Sensor mindestens eine Phase der Aufnahme der Karte erfasst und zu Beginn und/oder zum Ende der Phase mindestens ein Signal an die zentrale Steuerung sendet.

Die Manipulationssicherheit erhöht sich zusätzlich, wenn die Kartenaufnahmevorrichtung eine Arretiereinheit aufweist, wel- che in eine Arretiert-Stellung bewegbar ist und in der Arre- tiert-Stellung die in der Verriegelt-Stellung befindliche Verriegelungseinheit arretiert.

Damit es nicht zu Beschädigungen an der Verriegelungseinheit oder der Arretiereinheit kommt, ist es zweckmäßig, wenn der zweite Sensor den Beginn oder das Ende der Arretierung der Verriegelungseinheit in der Verriegelt-Stellung der Karte er- fasst und zu Beginn und/oder zum Ende der Arretierung der Verriegelungseinheit mindestens ein Signal an die zentrale Steuerung sendet. Vorteilhaft erhält die zentrale Steuerung damit eine Information über den Status der Arretiereinheit und kann abhängig davon die Einleitung weiterer Schritte zur Aufnahme der Karte oder zur Datenübertragung steuern. Gleich- zeitig kann mittels dieser Sensorik, ggf. in Kombination mit dem ersten Sensor, die ordnungsgemäße Verriegelung und Arre- tierung des Verschlusses überwacht werden, so dass während Datenübertragungen zwischen der Karte und der Vorrichtung keinerlei Manipulation unbemerkt erfolgen kann. Zweckmäßig leitet die zentrale Steuerung einen Datenübertragungsvorgang zu der aufnehmenden Karte nur dann ein, oder erhält ihn auf- recht, wenn der erste Sensor signalisiert, dass die Verriege- lungseinheit in der Verriegelt-Stellung ist und der zweite Sensor signalisiert, dass die Arretiereinheit in der Arre- tiert-Stellung ist.

Anstatt einer direkten Überwachung oder in Ergänzung zu einem direkt überwachenden Sensor kann es einerseits kostengünsti- ger und andererseits funktionsgerechter sein, wenn die Kar- tenaufnahmevorrichtung mindestens ein bewegliches Getriebe- element aufweist, welches in der Weise ausgebildet und in die Kinetik der Kartenaufnahmevorrichtung eingekoppelt ist, dass jeder Stellung dieses Getriebeelementes während des Transpor- tes der Karte in eine Endstellung eindeutig eine Bewegung- phase des Einzugs, der Verriegelung und/oder der Arretierung der Verriegelung zuordenbar ist. Weist das Getriebe ein sol- ches Getriebeelement auf, so besteht die Möglichkeit, das beispielsweise der zweite Sensor oder ein weiterer Sensor an das Getriebeelement sensorisch angekoppelt ist, mindestens eine Stellung des Getriebeelementes mittels des Sensors er- fassbar ist und auf diese Weise der Beginn und/oder das Ende der Bewegungsphase mittels der kinetischen Zuordnung erfass- bar ist. Als Bewegungsphase sind hierbei insbesondere die An- fangs-und Endzeitpunkte des Verschließens, Verriegelns, Ar- retierens denkbar oder auch eines Klemmens oder Greifens und Transportierens der aufzunehmenden Karte, ggf. auch eines Feinpositionierens der Karte.

Die einzelnen Sensoren sind je nach Einbausituation und Ver- wendungszweck vorteilhaft optisch, induktiv, kapazitiv und/oder mechanisch in ihrer Funktionsweise. Gute Funktion wird regelmäßig durch einen optischen Sensor bei der Erfas- sung der Stellung der beweglichen Bauelemente erzielt, insbe- sondere mit Gabellichtschranken, welche mit an den zu überwa- chenden Bauteilen angebrachten Fahnen zusammenwirken.

Eine zuverlässige Manipulationssicherheit ist regelmäßig nur zu erreichen, wenn die Karte vollständig ins Innere der Kar- tenaufnahmevorrichtung einziehbar ist. Zusätzliche Sicherheit gegenüber Manipulationsversuchen ergibt sich, wenn das Ver- riegelungselement nicht nur einen die Aufnahmeöffnung ver- schließenden Verschluss in einer Verschlossen-Stellung ver- riegelt, sondern auch in der Verriegelt-Stellung zumindest teilweise den lichten Querschnitt der Aufnahmeöffnung ver- sperrt. Selbst wenn der die Aufnahmeöffnung verschließende Verschluss beschädigt sein sollte, bleibt der Zugriff auf die in der Kartenaufnahmevorrichtung befindliche Karte wegen des Verriegelungselementes verwehrt.

Damit die hohen Sicherheitsanforderungen auch während der Da- tenübertragung zwischen dem Speicher der Karte und der Kar- tenaufnahmevorrichtung bzw. dem Fahrtenschreiber erfüllt sind, ist es zweckmäßig, wenn die Stellung des Verriegelungs- elementes in der Verriegelt-Stellung permanent mittels des ersten Sensors abfragbar ist und der erste Sensor mittels an die zentrale Steuerung übersendeter Signale der zentralen Steuerung permanent die erfasste Stellung signalisiert. Auf diese Weise kann in den Speicher der Karte auch der Verlust der Verriegelt-Stellung während einer Datenübertragung ge- speichert werden, wodurch Manipulationsversuche entsprechend nachweisbar werden.

Um die Fehleranfälligkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung weiter zu reduzieren, ist es zweckmäßig, wenn die Kartenauf- nahmevorrichtung einen dritten Sensor aufweist,. welcher die Anwesenheit der aufzunehmenden Karte in der Vorrichtung er- fasst. Auf diese Weise kann ein manipulativer oder versehent- lich ausgelöster Einzugsvorgang ohne Karte nach Detektion der Abwesenheit der Karte abgebrochen werden, und das System kann in den Ausgangszustand zurückversetzt werden. Hierbei ist es sinnvoll, wenn der dritte Sensor von der aufzunehmenden Karte selbst oder von einer in Einwärtsrichtung bewegbaren Karten- aufnahmeeinheit betätigbar ausgebildet ist. Eine mechanische Funktionsweise ist hierbei besonders vorteilhaft, da derarti- ge Sensoren in der Regel keine Hilfsenergie benötigen und da- her energiesparend und besonders ausfallsicher sind. Aus der Unabhängigkeit von einer Energieversorgung der Sensoren er- gibt sich der weitere Vorteil, dass mittels eines solchen Sensors die Energieversorgung der Kartenaufnahmevorrichtung oder einzelner Module dieser Vorrichtung einschaltbar ist.

Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass ein dritter Sensor als bei Betätigung geöffneter Schalter, bzw. Öffner und von einer mit der Karte sich in Einwärtsrich- tung bewegenden Kartenaufnahmeeinheit betätigbar ausgebildet ist, so dass er, wenn sich keine Karte in der Kartenaufnahme- vorrichtung befindet, betätigt und der Schalter geöffnet ist, bei einer Einzugsbewegung der Kartenaufnahmevorrichtung nicht mehr betätigt wird und der Schalter in eine Geschlossen- Stellung wechselt. Diese Ausbildung hat den besonderen Vor- teil, dass keinerlei Kulisse zur Betätigung des dritten Sen- sors vorzusehen ist, der in Abhängigkeit von der Bewegungs- phase der Karte den Sensor bzw. den Schalter in die Geschlos- sen-Stellung bringt, sondern die ruhende Stellung bei Abwe- senheit einer Karte zur Betätigung des Schalters bzw. zur Un- terbrechung eines Stromkreises genutzt wird.

Um die Bereitschaft zur Datenübertragung zwischen der Karte und dem Fahrtenschreiber in eine Endposition der Karte zu er- fassen, ist es zweckmäßig, wenn die Kartenaufnahmevorrichtung einen vierten Sensor aufweist, mittels welchem erfassbar ist, ob die Karte die Endstellung in der Kartenaufnahmevorrichtung erreicht hat. Auf Grund der verhältnismäßig engen Maßtoleran- zen der auf den genormten Karten angeordneten Kontakte ist es sinnvoll, wenn der vierte Sensor einstückig mit einem zur Kontaktierung der Karte vorgesehenen Kontaktsatz ausgebildet ist. Auch hier bietet sich die Verwendung eines mit mechani- schen Elementen versehenen Schalters an. Die Vorteile der Er- findung kommen in vollem Umfang zum Tragen, wenn die Karte automatisch einziehbar und/oder ausgebbar ist.

Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfah- rens sieht vor, dass während der Eingabephase die in die Kar- tenaufnahmevorrichtung eingegebene Karte mittels des dritten Sensors erfasst wird, die Eingabe an eine zentrale Steuerung signalisiert wird und die zentrale Steuerung die Energiever- sorgung eines Antriebes einschaltet. Neben dem Antrieb können auch weitere, insbesondere verbrauchsintensive elektrische Bauelemente, welche zuvor von der Energieversorgung getrennt waren, von der zentralen Steuerung eingeschaltet werden, bei- spielsweise Anzeigenbeleuchtungen. Auf diese Weise werden die zur Verfügung stehenden Energieressourcen geschont.

Besonders Platz sparend gestaltet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung und das damit verknüpfte erfindungsgemäße Verfah- ren, wenn nach der Eingabephase während einer Greifphase eine Klemmeinheit die Karte klemmt und während einer Transportpha- se die Karte in die Aufnahmevorrichtung transportiert wird.

Die Verwendung einer Klemmeinheit hat im Gegensatz zu dem Transport mittels Gummiwalzen den Vorteil, dass die Klemmein- heit eine besonders flache Bauweise ermöglicht, wohingegen die Funktion eines Antriebes mittels Walzen einen bestimmten Mindestdurchmesser der einzelnen Walzen und abhängig von der Länge der Transportstrecke eine gewisse Anzahl der Walzen er- fordert. Um ein hohes Maß an Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, wenn nach der Eingabephase, Transportphase und/oder Greifphase während einer Vorpositio- nierphase die Klemmung der Klemmeinheit von der Karte gelöst wird, der zweite Sensor das Ende der Vorpositionierphase er- fasst und an die zentrale Steuerung signalisiert. Erst das Lösen der Klemmeinheit ermöglicht die Korrektur der manuellen Eingabeungenauigkeiten der Karte in die Klemmeinheit, und das Signal des zweiten Sensors gibt der zentralen Steuerung einen Informationsrückfluss über den Ablauf des Aufnahmevorgangs.

Zur Korrektur der ungenauen händischen Eingabe der aufzuneh- menden Karte in die Kartenaufnahmevorrichtung sieht eine vor- teilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens vor, dass nach der Eingabephase, Transportphase, Greifphase und/oder Vorpositionierphase während einer Feinpositionier- phase die Verriegelungseinheit sich in die Verriegelt- Stellung bewegt, die Karte dabei in die Endposition transpor- tiert, in welcher erste Kontakte eines Kontaktsatzes mit zweiten Kontakten der Karte in Verbindung stehen. Die Auf- spaltung des Transports der Karte in eine Einzugsphase, in welcher die Karte zunächst das Innere der Kartenaufnahmevor- richtung transportiert wird und in eine Feinpositionierphase, erlaubt eine fehlerfreie Datenübertragung trotz der regelmä- ßig ungenauen händischen Eingabe der Karte und der verhält- nismäßig engen Maßtoleranzen der Kontakte an der Karte. Zur Überwachung der erfolgreichen Feinpositionierung der Karte ist es zweckmäßig, wenn der vierte Sensor die Endposition der Karte erfasst und an die zentrale Steuerung signalisiert.

Eine die gesetzlichen Vorschriften vollumfänglich erfüllende Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, dass nach der Eingabephase, Transportphase, Greifphase, Vor- positionierphase und/oder Feinpositionierphase während einer Sicherungsphase eine Arretiereinheit in eine Arretiert- Stellung bewegt wird, in welcher die Verriegelungseinheit mittels der Arretiereinheit arretiert ist. Eine an dem Ver- schluss in betrügerischer Absicht versuchte Manipulation wird mit doppelter Sicherheit unterbunden, da zunächst die Verrie- gelung und anschließend die Arretierung umgangen werden muss.

Die Manipulationssicherheit und die Funktionssicherheit wer- den zusätzlich erhöht, wenn der zweite Sensor die Arretiert- Stellung der Arretiereinheit erfasst und an die zentrale Steuerung signalisiert. Eine permanente Überwachung dieses Signals ermöglicht den Nachweis einer unvorhergesehenen Bewe- gung der Arretiereinheit aus der Arretiert-Stellung heraus.

Gleichzeitig kann die zentrale Steuerung den Antrieb der Kar- tenaufnahmevorrichtung abschalten. Das Abschalten des Antrie- bes erfolgt energiesparend zweckmäßig nur dann, wenn der Zeitraum zwischen dem Signal, welches das Ende der Vorpositi- onierphase signalisiert und dem Signal, welches das Erreichen der Verriegelt-Stellung der Verriegelungseinheit signalisiert einen vorgegebenen Wert nicht überschreitet, da sonst die Wahrscheinlichkeit einer Fehlfunktion erhöht ist. Bei Über- schreitung des Zeitwertes ist es zweckmäßig, wenn die zentra- le Steuerung einen Vorgang zur Ausgabe der Karte einleitet.

Eine nach der Eingabephase, Transportphase, Greifphase, Vor- positionierphase, Feinpositionierphase und/oder Sicherungs- phase sich anschließende Datenübertragungsphase, in welcher Informationen zwischen dem Speicher der Karte und der Karten- aufnahmevorrichtung bzw. dem Fahrtenschreiber übertragen wer- den, sollte unterbrochen werden, wenn der zweite Sensor die Arretiert-Stellung der Arretiereinheit nicht mehr signali- siert oder der erste Sensor die Verriegelt-Stellung nicht mehr signalisiert bzw. wenn einer der beiden Sensoren ein Verlassen der zu überwachenden Stellung anzeigt.

In der Folge ist ein spezielles Ausführungsbeispiel der er- findungsgemäßen Kartenaufnahmevorrichtung bzw. des erfin- dungsgemäßen Verfahrens zur Verdeutlichung der Erfindung un- ter Bezugnahme auf Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen : Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Kartenaufnahme- einheit, Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Kontaktsatzes mit Blick auf die Kontakte, Figur 3 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemä- ßen Getriebeelementes, Figur 4 eine Leiterplatte für eine erfindungsgemäße Karten- aufnahmevorrichtung eines Fahrtenschreibers, Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines Verriegelungs- elementes, welches bei der erfindungsgemäßen Kar- tenaufnahmevorrichtung des vorgestellten Ausfüh- rungsbeispiels auf der rechten Seite angeordnet ist, Figuren 6 bis 10 je eine Sicht von unten auf eine erfindungsgemäße Kartenaufnahmevorrichtung in unterschiedlichen Pha- sen der Aufnahme einer Karte, Figuren 11 u. 12 je ein Ablaufdiagramm eines Karteneinzugs mittels einer erfindungsgemäßen Kartenaufnahmevorrichtung.

Die in Figur 1 vereinfacht dargestellte Kartenaufnahmeein- heit 3 umfasst im Wesentlichen einen Schlitten 36 und einen Ausleger 37, an welchem ein in Figur 6 dargestelltes Zahn- stangenelement 110 federnd angebracht wird. In eine Einwärts- richtung 14, in der sich der Ausleger 37 erstreckt, verläuft eine erste lineare Lagerung 13, welche als zwei seitlich des Schlittens 36 angeordnete Gleitlagerflächen 39 ausgebildet ist. Der Schlitten 36 wirkt mit einem nicht dargestellten Klemmelement zusammen, so dass eine nicht dargestellte aufzu- nehmende Karte 2 zangenartig von der Kartenaufnahmeeinheit 3 geklemmt wird. Zu diesem Zweck wird eine nicht dargestellte Karte 2 über eingangsseitige Einlaufschrägen 38 entlang des Schlittens 36 bis an zwei Anschläge 35 geschoben, so dass ein fortgesetzter Druck gegen die eingegebene Karte 2 die Karten- aufnahmeeinheit 3 in Einwärtsrichtung 14 bewegt. Ein in den Figuren 6 bis 10 als Öffner ausgebildeter dritter Sensor 23 wird von einem sich mit der Kartenaufnahmeeinheit 3 in Ein- wärtsrichtung 14 bewegenden Vorsprung 25 entlastet, so dass der als Schalter ausgebildete dritte Sensor 23 nicht mehr be- tätigt wird und in Geschlossen-Stellung wechselt.

In Figur 2 ist ein Kontaktsatz 10 dargestellt, welcher als wesentliche Bauteile sechs Kontakte 11, verschiedene An- schlüsse 12, einen zweiten Anschlag 15 und einen vierten Sen- sor 24 aufweist. Der zweite Anschlag 15 ist einstückig mit dem Kontaktsatz 10 ausgebildet, da auf diese Weise eine hohe Maßhaltigkeit zwischen den Kontakten 11 und der Anschlagkante des Anschlags 15 erzielt werden kann. Der vierte Sensor 24 weist ein mechanisches Betätigungselement 26 auf, das die ei- ne Endposition erreichende Karte 2 an der in Einwärtsrich- tung 14 führenden Stirnseite berührt und diesen Vorgang an eine nicht dargestellte zentrale Steuerung signalisiert.

Figur 3 zeigt ein zentrales Getriebeelement 40 isoliert, wel- ches in den Figuren 6 bis 10 im Zusammenwirken mit einer Ver- riegelungseinheit 50 und einer Arretiereinheit 60 in ver- schiedenen Bewegungsphasen dargestellt ist. In einer zentra- len ersten Drehachse 41 ist das Getriebeelement 40 mit einem Vorsprung versehen, um welchen es drehbar an einem in Figu- ren 6 bis 10 dargestellten Träger 70 angebracht ist. Ein an einem Ausleger 43 angebrachter erster Zapfen 49 dient der Krafteinleitung mittels eines nicht dargestellten Antriebes.

Das Getriebeelement 40 überträgt die eingeleitete Kraft des Antriebes mittels exzentrisch angeordneter zweiter Zapfen 44 auf die Verriegelungseinheit 50. Mittels eines am Außenumfang angeordneten Mitnehmers 45 überträgt das Getriebeelement 40 die Betätigungskraft auf die Arretiereinheit 60. Das Getrie- beelement 40 ist als gestanztes Blechteil ausgebildet und ist am Außenumfang mit zwei abgebogenen Vorsprüngen 47,48 verse- hen, welche als Signalgeber für die Stellung des Getriebeele- mentes 40 im Zusammenwirken mit einem in Figur 4 dargestell- ten, als Gabellichtschranke ausgeführten zweiten Sensor 22 ausgebildet sind.

In Figur 4 ist eine Leiterplatte 100 für zwei nebeneinander angeordnete erfindungsgemäße Kartenaufnahmevorrichtungen 1 dargestellt, welche vollständig in SMD-Technik zu bestücken ist, so dass keinerlei flexible Leitungen benötigt werden.

Als wesentliche Bauteile sind für je eine Kartenaufnahmevor- richtung 1 jeweils ein zentral angeordneter Kontaktsatz 10, ein erster Sensor 21, welcher als Gabellichtschranke zur De- tektion eines Verriegelungselementes 51 der Verriegelungsein- heit 50 ausgebildet ist, ein zweiter Sensor 22, welcher eben- falls als Gabellichtschranke zur Detektion der Bewegungsphase der Arretiereinheit 60 über das Getriebeelement 40 als Gabel- lichtschranke ausgebildet ist und ein dritter Sensor 23, wel- cher als mechanisch zu betätigender Schalter zur Registrie- rung der Eingabe einer Karte 2 ausgebildet ist.

In Figur 5 ist ein Verriegelungselement 51 der Verriegelungs- einheit 50 gemeinsam mit einem Arretierelement. 61 der Arre- tiereinheit 60 dargestellt. Wesentliche Bestandteile des Ver- riegelungselementes 51 sind eine Grundplatte 52, ein beweg- lich auf der Grundplatte 52 angebrachtes Anlagestück 53 und eine federnd gegen das Anlagestück 53 drückende Blattfe- der 54. Das Verriegelungselement 51 ist um eine zweite Dreh- achse 55 in einer zweiten Lagerung 56 drehbar an dem Trä- ger 70, wie in den Figuren 6 bis 10 dargestellt, gelagert.

Ebenfalls diesen Darstellungen zu entnehmen ist die Längs- erstreckung des Verriegelungselementes 51 in Einwärtsrich- tung 14. Im Wesentlichen quer zur Einwärtsrichtung 14 ist das Anlagestück 53 linear auf der Grundplatte 52 des Verriege- lungselementes 51 verschiebbar gleitgelagert. Die Verriege- lungselemente 51 befinden sich beidseitig eines in den Figu- ren 6 bis 10 dargestellten Kartenaufnahmeschachtes 80, und das Anlagestück 53 wird von der Blattfeder 54 jeweils in Richtung der Mitte eines Aufnahmeschachtes 80 unter Vorspan- nung gehalten. Die Grundplatte 52 ist mit einer ersten kulis- senartigen Führung 57 versehen, welche jeweils mit einem der beiden zweiten Zapfen 44 des Getriebeelementes 40 zusammen- wirkt. Das Arretierelement 61 ist in Längsrichtung des Ver- riegelungselementes 51 linear gleitgelagert und ist zu dem Verriegelungselement 51 verschiebbar ausgebildet. An dem ein- gangsseitigen Ende ist das Arretierelement 61 mit einer Ver- jüngung 62 versehen, die hinter eine nicht näher dargestellte Ausnehmung 58 des Anlagestückes 53 zur Arretierung des Anla- gestückes 53 in einer Arretiert-Stellung einfährt, so dass das Anlagestück 53 in der Beweglichkeit relativ zu dem Ver- riegelungselement 51 eingeschränkt ist. Das Anlagestück 53 weist einen Vorsprung 59 auf, welcher mit dem ersten Sen- sor 21, der als Gabellichtschranke ausgebildet ist, zur Er- fassung der Verriegelt-Stellung zusammenwirkt. Das Arretier- element 61 weist einen dritten Zapfen 65 auf, mittels dessen im Zusammenwirken mit dem Mitnehmer 45 des Getriebeelemen- tes 40 das Arretierelement 61 in die Arretiert-Stellung an dem Verriegelungselement 51 verschoben wird.

In Figur 6 befindet sich eine Karte 2 vor einer erfindungsge- mäßen Kartenaufnahmevorrichtung 1, welche zur Aufnahme der Karte 2 bereit ist. Die Verriegelungselemente 51 sind voll- ständig geöffnet und der an einer einstückig mit dem Trä- ger 70 ausgebildeten zweiten Blattfeder 71 angebrachte Ver- schluss 72 ist quer zu einer Einschubebene 73 der Karte 2 von den Verriegelungselementen 51 ungehindert frei beweglich.

Während der in Figur 7 dargestellten Momentaufnahme einer Transportphase der Karte 2 in die Kartenaufnahmevorrichtung 1 ist der dritte Sensor 23 bereits mit Eingabe der Karte 2 von dem Vorsprung 25 der Kartenaufnahmeeinheit 3 entlastet wor- den, und die Energieversorgung eines nicht dargestellten An- triebes der Vorrichtung wurde eingeschaltet. Die Karte 2 ist mittels einer nicht näher dargestellten Klemmeinheit der Kar- tenaufnahmeeinheit 3 an der Kartenaufnahmeeinheit 3 fixiert, während diese entlang der Gleitlagerflächen 39 der ersten La- gerung 13 in die Kartenaufnahmevorrichtung 1 hineintranspor- tiert wird.

Vor der in Figur 8 dargestellten Feinpositionierphase wurde die nicht näher dargestellte Klemmeinheit der Kartenaufnahme- einheit 3 gelöst, so dass die Karte 2 nun beweglich auf dem Schlitten 36 aufliegt. Im gleichen Zuge werden die Verriege- lungselemente 51 mittels ihrer ersten Führungen 57 von dem sich um die erste Drehachse 41 drehenden Getriebeelement 40 im Zusammenwirken mit dem zweiten Zapfen 44 spiegelbildlich in Richtung der Mitte des Aufnahmeschachtes 80 im Rahmen ei- ner Drehbewegung um die zweite Drehachse 55 aufeinander zu bewegt, so dass die lichte Weite einer nicht näher darge- stellten Aufnahmeöffnung der Kartenaufnahmevorrichtung 1 un- ter die stirnseitigen Abmessungen der Karte 2 reduziert wird.

Gleichzeitig erfasst der als Gabellichtschranke ausgebildete erste Sensor 21 das Einrücken der Verriegelungselemente 51 mittels des Vorsprungs 59 und signalisiert nach erfolgter Verriegelung bzw. Feinpositionierung der Karte 2 den erfolg- reichen Abschluss dieser Phase der nicht dargestellten zent- ralen Steuerung. Mit Erreichen der Endposition wird der vier- te Sensor 24 an dem Kontaktsatz 10 betätigt, welcher der zentralen Steuerung die Bereitschaft zur Datenübertragung signalisiert.

Während der in Figur 9 dargestellten Sicherungsphase schiebt das zentrale Getriebeelement 40 mittels des Mitnehmers 45 im Zusammenwirken mit dem dritten Zapfen 65 das Arretierele- ment 61 der Arretiereinheit 60 in die Arretiert-Stellung, in welcher das arretierte Anlagestück 53 in seiner Beweglichkeit quer zur Einwärtsrichtung 14 eingeschränkt ist. Der zentralen Steuerung wird der Beginn der Sicherungsphase mittels des zweiten Sensors 22 signalisiert, welcher als Gabellicht- schranke ausgebildet ist und den ersten Vorsprung 47 des Ge- triebeelementes 40 erfasst.

Während des weiteren in den Figuren 9 und 10 dargestellten Verlaufs der Sicherungsphase wird das Arretierelement 61 in die Arretiert-Stellung entlang des Verriegelungselementes 51 verschoben, und. gegen Ende der Sicherungsphase erfasst der zweite Sensor 22 den zweiten Vorsprung 48 des Getriebeelemen- tes 40 und signalisiert der zentralen Steuerung das Ende der Sicherungsphase. Daraufhin schaltet die zentrale Steuerung die Energieversorgung des nicht dargestellten Antriebes ab und ein Informationsaustausch zwischen dem Speicher der Kar- te 2 und dem Fahrtenschreiber erfolgt während der anschlie- ßenden Datenübertragungsphase.

In dem in Figur 12 dargestellten Ablaufdiagramm sind die Sig- nale des ersten bis vierten Sensors 21,22, 23,24 während eines normal verlaufenden Karteneinzugs und die Energiever- sorgung des Antriebes 27 in Abhängigkeit von der Phase der Aufnahme der Karte 2 dargestellt. Während der Eingabepha- se 91, der Greifphase 92 wird die Karte von dem Benutzer hän- disch in die Kartenaufnahmevorrichtung 1 eingeschoben und mittels einer nicht dargestellten Klemmeinheit der Kartenauf- nahmeeinheit 3 erfasst. Die Bewegung der Kartenaufnahmeein- heit 3 in Einwärtsrichtung 14 bewirkt ein Einschalten der E- nergieversorgung des Antriebes 27 mittels des dritten Sen- sors 23 und während der anschließenden Transportphase 93 be- wegt sich die geklemmte Karte 2 mit der Kartenaufnahmeein- heit 3 in Einwärtsrichtung 14. Während der sich anschließen- den Vorpositionierphase 94 wird die Klemmung der nicht darge- stellten Klemmeinheit und somit die Fixierung der Karte 2 an der Kartenaufnahmeeinheit 3 gelöst, so dass die Karte 2 zu dem Schlitten 36 beweglich ist. Während der sich anschließen- den Feinpositionierphase 95 bewegen sich die Verriegelungs- elemente 51 der Verriegelungseinheit 50 in eine Verriegelt- Stellung, in welcher der Verschluss 72 der Kartenaufnahmevor- richtung 1 verriegelt ist. Gleichzeitig wird die Karte 2 mit- tels der Anlagestücke 53 in eine für die Datenübertragung ge- eignete Endposition transportiert, in welcher erste Kontak- te 11 des Kontaktsatzes 10 mit zweiten Kontakten der Karte 2 in Verbindung stehen. Der erste Sensor 21 erfasst die Verrie- gelt-Stellung der Verriegelungseinheit und sendet dieses Sig- nal an die zentrale Steuerung, bzw. die zentrale Steuerung registriert. die Unterbrechung der Gabellichtschranke des ers- ten Sensors 21.

Während einer sich anschließenden Sicherungsphase 96 bewegt sich ein Arretierelement 61 einer Arretiereinheit 60 in eine Arretiert-Stellung, in welcher die Verriegelungseinheit 50 arretiert ist, zu dessen Beginn der zweite Sensor 22 das Vor- beistreichen des ersten Vorsprungs 47 des Getriebeelemen- tes 40 erfasst und der zentralen Steuerung signalisiert. Das im weiteren Verlauf der Sicherungsphase 96 auf Grund des Vor- beistreichens des zweiten Vorsprungs 48 an dem zweiten Sen- sor 22 verursachte Signal zeigt der zentralen Steuerung das Ende der Sicherungsphase 96 an und der Antrieb 27 wird abge- schaltet.

Wenn der Zeitraum zwischen den beiden aufeinander folgenden Signalen des zweiten Sensors 22 einen gewissen Wert über- schreiten, tritt der in Figur 12 dargestellte Fall eines feh- lerhaften Karteneinzugs ein, und die zentrale Steuerung lei- tet den Auswurf 98 der Karte 2 ein.

Bei fehlerfreiem Ablauf schließt sich an die Sicherungspha- se 96 eine Datenübertragungsphase 97 an, während welcher In- formationen zwischen dem Speicher der Karte 2 und der Karten- aufnahmevorrichtung 1 übertragen werden. Während der gesamten Datenübertragung werden die Arretiert-Stellung mittels des zweiten Sensors 22 und die Verriegelt-Stellung mittels des ersten Sensors 21 überwacht.