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Patent Searching and Data


Title:
CARRIAGE HOUSING FOR A LIFTING-SLIDING DOOR OR A LIFTING-SLIDING WINDOW, AND LIFTING-SLIDING DOOR OR LIFTING-SLIDING WINDOW COMPRISING SUCH A CARRIAGE HOUSING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/023301
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a carriage housing 16 for a lifting-sliding door 1 or a lifting-sliding window having at least one lifting-sliding leaf or sash 7, wherein the carriage housing 16 comprises a longitudinal part 29 made of a U-shaped or trough-shaped profile section and a cover 23 at an open end of the longitudinal part 29. The present invention further relates to a lifting-sliding door 1 or a lifting-sliding window having at least one lifting-sliding leaf or sash 7, comprising at least one carriage housing 16 according to the invention. The carriage housing 16 according to the invention provides the lifting-sliding door 1 or the lifting-sliding window according to the invention with high profile section rigidity and gives a carriage that is used a dimensionally accurate base.

Inventors:
BECKER, Stephan (Reutleser Strasse 60, Nürnberg, 90427, DE)
MELZER, Klaus (Schulstrasse 7, Poxdorf, 91099, DE)
DIETZ, Michael (Käferhölzlein 14, Hessdorf, 91093, DE)
IPFLING, Jörg (Lilienstrasse 39, Herzogenaurach, 91074, DE)
Application Number:
EP2010/004944
Publication Date:
March 03, 2011
Filing Date:
August 12, 2010
Export Citation:
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Assignee:
REHAU AG + CO (Rheniumhaus, Rehau, 95111, DE)
BECKER, Stephan (Reutleser Strasse 60, Nürnberg, 90427, DE)
MELZER, Klaus (Schulstrasse 7, Poxdorf, 91099, DE)
DIETZ, Michael (Käferhölzlein 14, Hessdorf, 91093, DE)
IPFLING, Jörg (Lilienstrasse 39, Herzogenaurach, 91074, DE)
International Classes:
E05D15/06; E05D15/56; E06B3/52
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Claims:
Patentansprüche

1. Laufwagengehäuse (16) für eine Hebe-Schiebe-Tür (1 ) oder ein Hebe-Schiebe-Fenster mit wenigstens einem Hebe-Schiebe-Flügel (7), wobei das Laufwagengehäuse (16) ein Längsteil (29) aus einem U-förmigen oder trogförmigen Profil und einen Deckel (23) an einem offenen Ende des Längsteils (29) umfasst.

2. Laufwagengehäuse (16) gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Laufwagengehäuse (16) einen mehrteiligen Aufbau aufweist.

3. Laufwagengehäuse (16) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der De- ekel (23) des Laufwagengehäuses (16) mit einem offenen Ende des Längsteils (29) verbindbar ist.

4. Laufwagengehäuse (16) gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Laufwagengehäuse (16) einstückig als Spritzgussteil ausgebildet ist.

5. Laufwagengehäuse (16) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufwagengehäuse (16) an der Außenfläche der Bodenseite (22) Erhöhungen aufweist. 6. Laufwagengehäuse (16) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhungen aus der Gruppe, bestehend aus Domen, Rippen, Rillen, Riefen, Kegeln, runden Erhöhungen, mehreckigen Erhöhungen und Kombinationen davon, ausgewählt sind. 7. Laufwagengehäuse (16) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich über der offenen Stirnseite des Laufwagengehäuses (16) eine Abdecklasche (24) befindet, die orthogonal zur Bodenseite (22) verläuft.

8. Laufwagengehäuse (16) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der geschlossenen Stirnseite des Laufwagengehäuses (16) eine Einsetzlasche vorhanden ist, die parallel zur Bodenseite (22) und in Höhe der Öffnung des U-förmigen oder trogförmigen Profils verläuft.

9. Laufwagengehäuse (16) gemäß Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeich- net, dass an der Rückseite der Abdecklasche (24) und/oder der Einsetzlasche ein

Dichtungselement vorhanden ist.

10. Laufwagengehäuse (16) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufwagengehäuse (16) ein metallisches Bauteil oder ein Kunststoff-Bauteil ist.

11. Laufwagengehäuse (16) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich bei dem Laufwagengehäuse (16) um ein Bauteil aus Aluminium, Edelstahl, einer Aluminium-Druckgusslegierung, einer Zink-Druckgusslegierung, einer Aluminium-Zink-Druck- gusslegierung, Acrylnitril-Styrol-Acrylester (ASA), Polyamid (PA), Polyoxymethy- len (POM) oder faserverstärkten Polymeren, insbesondere glasfaserverstärkten Polymeren, vorzugsweise um ein Bauteil aus Aluminium-Zink-Druckgusslegierung handelt.

12. Hebe-Schiebe-Tür (1) oder Hebe-Schiebe-Fenster mit wenigstens einem Hebe-Schie- be-Flügel (7), der wenigstens ein Laufwagengehäuse (16) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 umfasst.

13. Hebe-Schiebe-Tür (1) oder Hebe-Schiebe-Fenster gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebe-Schiebe-Flügel (7) einen Kunststoff-Hohlprofilrahmen (8) umfasst, der eine Armierungskammer (17) umfasst, wobei der Hebe-Schiebe-Flügel (7) wenigstens einen in einer Ausnehmung (26) des unteren Rahmenteils (11) des Kunststoff-Hohlprofilrahmens (8) aufgenommenen Laufwagen (14) aufweist, wobei durch die Ausnehmung (26) eine Öffnung in der Armierungskammer (17) gebildet wird und wobei in der Ausnehmung (26) des unteren Rahmenteils (11) des Kunststoff-Hohlprofilrah- mens (8) zwischen Kunststoff-Hohlprofil und dem Laufwagen (14) das Laufwagengehäuse (16) angeordnet ist, das die durch die Ausnehmung (26) gebildete Öffnung der Armierungskammer (17) abdeckt.

14. Hebe-Schiebe-Tür (1) oder Hebe-Schiebe-Fenster gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (23) des Laufwagengehäuses (16) die durch die Ausnehmung (26) gebildete Öffnung der Armierungskammer (17) abdeckt. 15. Hebe-Schiebe-Tür (1 ) oder Hebe-Schiebe-Fenster gemäß Anspruch 13 oder Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass über den Längsseiten (20, 20') des Laufwagengehäuses (16) Greifmittel (21, 21 ') vorhanden sind, die entsprechende Befestigungsmittel (19, 19') am unteren Rahmenteil (11) des Kunststoff-Hohlprofilrahmens (8) hintergreifen.

16. Hebe-Schiebe-Tür (1) oder Hebe-Schiebe-Fenster gemäß einem der Ansprüche 13 bis

15, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufwagengehäuse (16) und/oder der Laufwagen (14) an dem Kunststoff-Hohlprofilrahmen (8) befestigt sind, vorzugsweise mit Kunststoff-Hohlprofilrahmen (8) verschraubt sind.

17. Hebe-Schiebe-Tür (1) oder Hebe-Schiebe-Fenster gemäß einem der Ansprüche 12 bis

16, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung mindestens zwei Laufwägen (14) vollständig in das Laufwagengehäuse (16) aufgenommen sind.

Description:
Laufwagengehäuse für eine Hebe-Schiebe-Tür oder ein Hebe-Schiebe-Fenster sowie Hebe-Schiebe-Tür oder Hebe-Schiebe-Fenster, die/das ein derartiges Laufwagengehäuse umfasst

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Laufwagengehäuse für eine Hebe-Schiebe- Tür oder ein Hebe-Schiebe-Fenster mit wenigstens einem Hebe-Schiebe-Flügel. Darüber hinaus bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Hebe-Schiebe-Tür oder ein Hebe- Schiebe-Fenster, die/das ein derartiges Laufwagengehäuse umfasst.

Hebe-Schiebe-Türen werden in unterschiedlichen Ausführungsformen insbesondere als Terrassen- oder Balkontüren oder als Innentüren, vorzugsweise als Zugangstüren zu Wintergärten eingesetzt. Der grundsätzliche Aufbau derartiger Hebe-Schiebe-Türen besteht darin, das ein Flügelrahmen des jeweiligen Hebe-Schiebe-Flügels bzw. Gangflügels am unteren horizontalen Teil seines Rahmens wenigstens einen Laufwagen aufweist, mit dem der Hebe-Schiebe-Flügel mittels einer an einer Rahmenzarge oder einer Schwelle vorhandenen Laufschiene horizontal verschiebbar gelagert und geführt ist. Der Laufwagen gewährleistet darüber hinaus, dass der Hebe-Schiebe-Flügel über einen am Flügelrahmen befestigten Beschlag ein Anheben bzw. Absenken des Hebe-Schiebe-Flügels zum Öffnen bzw. Schließen des Hebe-Schiebe-Flügels ermöglicht. Hebe-Schiebe-Fenster besitzen einen analogen Aufbau.

Derartige Hebe-Schiebe-Türen und Hebe-Schiebe-Fenster sind beispielsweise aus der DE 20 2006 003 779 U1 und der DE 20 2008 013043 U1 bekannt. Bei den in diesen Druckschriften offenbarten Hebe-Schiebe-Türen sind die Laufwägen in eine ausreichend tiefe Nut an der Unterseite des Rahmens des Hebe-Schiebe-Flügels eingelassen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem offenen Profil, im Falle eines Kunststoff- Hohlprofils von einem offenen Kunststoff-Hohlprofil. Durch eine derart tiefe Nut im Profilrah ¬ men verliert das Profil jedoch an Steifigkeit und kann insbesondere gegen thermischen Verzug nur unzureichend stabilisiert werden. Darüber hinaus sind solche offenen Profile in der Herstellung teuerer als ansonsten ähnliche geschlossene Profile. Darüber hinaus werden bei Hebe-Schiebe-Türen und Hebe-Schiebe-Fenster auch sog. geschlossene Profile eingesetzt, bei denen das Profil keine oder eine nicht ausreichend tiefe Nut zur Aufnahme eines Laufwagens aufweist. Im Fall von Kunststoff-Hohlprofilen spricht man hier auch von sog. geschlossenen Kunststoff-Hohlprofilen. Bei derartigen geschlossenen Profilen wird der Laufwagen gemäß dem Stand der Technik in eine herausgefräste Ausnehmung an der Unterseite des Profilrahmens eingesetzt. In einem derartigen Fall neigt das Profil jedoch im Bereich der Ausnehmung zu einer seitlichen Aufweitung. Darüber hinaus bietet die herausgefräste Ausnehmung des Profilrahmens keine maßgenaue Auflage- fläche für den Laufwagen. Weiterhin entsteht durch die herausgefräste Ausnehmung bei einem Kunststoff-Hohlprofilrahmen eine Öffnung in der Armierungskammer, sodass Wasser leicht in die Armierungskammer gelangen kann, was zu einem Korrodieren der in die Armierungskammer eingebrachten Metallarmierung führen kann. Daher müssen in derartigen Fällen derzeit kostenintensive Aluminiumarmierungen in die Armierungskammern ein- gesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Hebe- Schiebe-Tür bzw. ein Hebe-Schiebe-Fenster dahingehend weiterzubilden, dass die Nachteile des Stands der Technik überwunden werden. Insbesondere soll die erfindungsgemäße Hebe-Schiebe-Tür bzw. das erfindungsgemäße Hebe-Schiebe-Fenster möglichst kostengünstig herstellbar sein, das Profil soll über eine hohe Steifigkeit verfügen und Laufwägen soll eine maßgenaue Auflage geboten werden. Bei einem Kunststoff-Hohlprofil soll darüber hinaus vermieden werden, dass Wasser in die Armierungskammer gelangen kann. Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch ein Laufwagengehäuse für eine Hebe-Schiebe-Tür bzw. für ein Hebe-Schiebe-Fenster mit wenigstens einem Hebe-Schiebe-Flügel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. durch eine Hebe-Schiebe- Tür bzw. ein Hebe-Schiebe-Fenster mit den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den jeweils davon abhängi- gen Ansprüchen beschrieben.

Damit liegt die vorliegende Erfindung in der Bereitstellung eines Laufwagengehäuses für eine Hebe-Schiebe-Tür oder ein Hebe-Schiebe-Fenster mit wenigstens einem Hebe-Schiebe-Flügel, wobei das Laufwagengehäuse ein Längsteil aus einem U-förmigen oder trogför- migen Profil und einen Deckel an einem offenen Ende des Längsteils umfasst. Darüber hinaus liegt die vorliegende Erfindung in der Bereitstellung einer Hebe-Schiebe-Tür oder eines Hebe-Schiebe-Fensters mit wenigstens einem Hebe-Schiebe-Flügel, wobei die Hebe- Schiebe-Tür bzw. das Hebe-Schiebe-Fenster wenigstens ein derartiges Laufwagengehäuse umfasst.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wurde überraschenderweise erkannt, dass die seitliche Aufweitung des Profils des Hebe-Schiebe-Flügels im Bereich der Ausnehmung verhindert werden kann, wenn in dieser Ausnehmung ein Laufwagengehäuse angeordnet ist. Darüber hinaus bietet das Laufwagengehäuse dem eingesetzten Laufwagen eine exakte, maßge- naue Auflagefläche. Bei einem Kunststoff-Hohlprofilrahmen wird dem Kunststoff-Hohlprofilrahmen durch das Einsetzen des Laufwagengehäuses in die Ausnehmung zusätzliche Stabilität verliehen, sodass die Stabilität sowohl gegenüber herkömmlichen offenen als auch geschlossenen Kunststoff-Hohlprofilen für Hebe-Schiebe-Flügel verbessert ist. Darüber hinaus kann durch das erfindungsgemäße Laufwagengehäuse vermieden werden, dass Was- ser in die Armierungskammer des Kunststoff-Hohlprofilrahmens gelangen kann.

Dabei kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn das Laufwagengehäuse einen mehrteiligen Aufbau besitzt. Insbesondere kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn das Laufwagengehäuse ein Längsteil aus dem im wesentlichen U-förmigen Profil oder trogförmigen Profil und einen mit einem offenen Ende des Längsteils verbindbaren Deckel umfasst. Der Deckel ist dazu in der Lage, die durch die Ausnehmung gebildete Öffnung der Armierungskammer in einem Kunststoff-Hohlprofilrahmen zu verschließen. Dadurch ist weiter gewährleistet, dass die Länge des Laufwagengehäuses auf verschiedene Längen von Laufwägen angepasst werden kann. Besitzt das Längsteil des Laufwagengehäuses nämlich eine aus- reichende Länge, kann es auf die Länge eines kürzeren Laufwagens angepasst werden und nach der Verkürzung des Längsteils kann dieser mit dem Deckel verbunden werden und in die Ausnehmung des Hohlprofilrahmens eingesetzt werden, um dort die durch die Ausnehmung gebildete Öffnung der Armierungskammer dichtend zu verschließen. Die Verwendung eines trogförmigen Profils hat sich in der Praxis als besonders vorteilhaft heraus- gestellt.

Der Begriff„trogförmiges Profil", wie er hierin verwendet wird, bezeichnet ein Hohlprofil mit offener Oberseite, zwei parallelen Längsseiten und einer zu den Längsseiten senkrecht verlaufenden Bodenseite. Die Verbindungen zwischen der Bodenseite und den beiden Längsseiten können dabei eckig oder abgerundet ausgeführt sein. Über den beiden Längs- Seiten des trogförmigen Profils können Greifmittel vorhanden sein. Die Greifmittel sind vor ¬ zugsweise als Haken oder als Stege, die an ihrem freien Ende in eine nach außen gerichte ¬ te Abwinklung übergehen, ausgebildet. Es kann sich auch als günstig erweisen, wenn das Laufwagengehäuse einstückig als Spritzgussteil ausgebildet ist. Eine derartige Ausführung des Laufwagengehäuses als Spritzgussteil bietet die Vorteile einer kostengünstigen einfachen Herstellung und einer erhöhten Stabilität des Laufwagengehäuses selbst. Des Weiteren kann es hilfreich sein, wenn das Laufwagengehäuse an der Außenfläche der Bodenseite Erhöhungen aufweist. Derartige Erhöhungen können in Längsrichtung des Laufwagengehäuses oder quer dazu aufgebracht sein. Sie können einstückig mit dem Laufwagengehäuse ausgebildet sein oder auf das Laufwagengehäuse unter Form- und/oder Stoffschluss aufgebracht sein. Die Erhöhungen können verschiedene Höhen be- sitzen oder gleich hoch sein, wobei es bevorzugt ist, wenn sämtliche Erhöhungen die gleiche Höhe aufweisen. Derartige Erhöhungen an der Außenfläche der Bodenseite des Laufwagengehäuses bieten den Vorteil, dass das Laufwagengehäuse auf verschieden hohe Laufschienen der Hebe-Schiebe-Tür bzw. des Hebe-Schiebe-Fensters angepasst werden kann. Dabei kann es sich als besonders günstig erweisen, wenn die Erhöhungen als Dome, Rippen, Rillen, Riefen, Kegeln, runde Erhöhungen, mehreckige Erhöhungen oder aus Kombinationen davon ausgebildet sind. Derartige Formen für die Erhöhungen haben sich in der Praxis als besonders günstig erwiesen, um eine entsprechende Anpassung an die gegebene Höhe der Laufschiene vornehmen zu können. Darüber hinaus kann es von Vorteil sein, wenn sich über der offenen Stirnseite des Laufwagengehäuses eine Abdecklasche befindet, die orthogonal zur Bodenseite verläuft. Eine derartige Abdecklasche verdeckt die durch das Herausfräsen der Ausnehmung im Profilrahmen entstandene Rundung. Dadurch wird wirksam verhindert, dass sich Wasser im Hebe-Schiebe-Flügel zwischen dem Laufwagengehäuse und dem Profilrahmen ansammelt.

Es kann auch nützlich sein, wenn an der geschlossenen Stirnseite des Laufwagengehäuses eine Einsetzlasche vorhanden ist, die parallel zur Bodenseite in Höhe der Öffnung des U-förmigen oder trogförmigen Profils verläuft. Im eingesetzten Zustand des Laufwagenge ¬ häuses liegt die Einsetzlasche damit am unteren Rahmenteil des Profilrahmens an. Eine derartige, sich in vertikaler Richtung erstreckende Einsetzlasche vereinfacht das Einsetzen

- A - des Laufwagengehäuses in den Profilrahmen und gewährleistet dabei die exakte Positionierung des Laufwagengehäuses in der Ausnehmung.

Es kann ferner von Nutzen sein, wenn an der Rückseite der Abdecklasche und/oder der Einsetzlasche ein Dichtungselement vorhanden ist. Das Dichtungselement kann ein Dichtungskissen, ein Dichtungsprofil, ein Dichtungsring oder dergleichen sein, wobei ein Dichtungskissen besonders bevorzugt ist. Durch das Vorhandensein eines derartigen Dichtungselements kann ein Eindringen von Wasser in die Armierungskammer des Kunststoff- Hohlprofils in noch stärkerem Maße verhindert werden.

Es kann sich auch als günstig erweisen, wenn es sich bei dem Laufwagengehäuse um ein metallisches Bauteil oder ein Kunststoff-Bauteil handelt. Derartige metallische Bauteile oder ein Kunststoff-Bauteile begünstigen die Stabilität des Hebe-Schiebe-Flügels, indem sie einer Aufweitung des Kunststoff-Hohlprofilrahmens im Bereich der Ausnehmung wirksam entgegenwirken. Darüber hinaus können sie kostengünstig hergestellt werden. Dabei haben sich insbesondere Aluminium, Edelstahl, eine Aluminium-Druckgusslegierung, eine Zink-Druckgusslegierung sowie eine Aluminium-Zink-Druckgusslegierung, Acrylnitril-Styrol- Acrylester (ASA), Polyamid (PA), Polyoxymethylen (POM) oder faserverstärkte Polymere, insbesondere glasfaserverstärkte Polymere als besonders geeignete Materialien erwiesen. Dabei ist es bevorzugt, dass es sich bei dem Laufwagengehäuse um ein Bauteil aus einer Aluminium-Zink-Druckgusslegierung handelt.

In Bezug auf die erfindungsgemäße Hebe-Schiebe-Tür bzw. das erfindungsgemäße Hebe- Schiebe-Fenster ist es ganz besonders bevorzugt, wenn zumindest der Hebe-Schiebe-Flü- gel einen Kunststoff-Hohlprofilrahmen umfasst. Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn die erfindungsgemäße Hebe-Schiebe-Tür bzw. das erfindungsgemäße Hebe-Schiebe-Fenster aus Elementen mit Kunststoff-Hohlprofilen aufgebaut ist.

Weiter kann es von Vorteil sein, wenn der Hebe-Schiebe-Flügel einen Kunststoff-Hohlprofil- rahmen umfasst, der eine Armierungskammer umfasst, wobei der Hebe-Schiebe-Flügel wenigstens einen in einer Ausnehmung des unteren Rahmenteils des Kunststoff-Hohlprofil ¬ rahmens aufgenommenen Laufwagen aufweist, wobei durch die Ausnehmung eine Öffnung in der Armierungskammer gebildet wird und wobei in der Ausnehmung des unteren Rahmenteils des Kunststoff-Hohlprofilrahmens zwischen Kunststoff-Hohlprofil und dem Lauf- wagen das Laufwagengehäuse angeordnet ist, das die durch die Ausnehmung gebildete Öffnung der Armierungskammer abdeckt. Bei einem Hebe-Schiebe-Flügel mit einem Kunststoff-Hohlprofil vom kostengünstigeren geschlossenen Typ kann durch das Anordnen des erfindungsgemäßen Laufwagengehäuses in der Ausnehmung des Flügelrahmens für den Hebe-Schiebe-Flügel ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Armierungskammer verhin- dert werden. Durch das erfindungsgemäß eingesetzte Laufwagengehäuse wird die geöffnete Armierungskammer im Kunststoff-Hohlprofil des Hebe-Schiebe-Flügels wieder dichtend verschlossen und so das Eindringen von Feuchtigkeit in die Armierungskammer verhindert. Damit kann auf die Verwendung kostenintensiver Aluminiumarmierungen verzichtet werden, die durch preiswertere Stahlarmierungen ersetzt werden können. Dabei hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn der Deckel des Laufwagengehäuses die durch die Ausnehmung gebildete Öffnung der Armierungskammer abdeckt.

Es kann sich auch als günstig erweisen, wenn über den Längsseiten des Laufwagengehäuses Greifmittel vorhanden sind, die entsprechende Befestigungsmittel am unteren Ra h- menteil des Kunststoff-Hohlprofilrahmens hintergreifen. Durch derartige Greifmittel, die Befestigungsmittel am unteren Rahmenteil des Kunststoff-Hohlprofilrahmens hintergreifen, wird die Stabilität des Kunststoff-Hohlprofilrahmens im Bereich der Ausnehmung mit darin aufgenommenem Laufwagengehäuse weiter erhöht. Es kann sich auch als vorteilhaft herausstellen, wenn das Laufwagengehäuse und/oder der Laufwagen an dem Kunststoff-Hohlprofilrahmen befestigt sind. Eine derartige Befestigung gewährleistet eine exakte und dauerhafte Positionierung des Laufwagengehäuses und/oder Laufwagens und gewährleistet auf diese Weise ein zuverlässiges Öffnen und Verschließen der erfindungsgemäßen Hebe-Schiebe-Tür bzw. des erfindungsgemäßen Hebe-Schiebe- Fensters. Dabei kann es von besonderem Vorteil sein, wenn sowohl das Laufwagengehäuse als auch der Laufwagen am Kunststoff-Hohlprofilrahmen befestigt sind. Ein Verschrau- ben hat sich in der Praxis als die bevorzugte Variante des Befestigens des Laufwagengehäuses und/oder des Laufwagens am Kunststoff-Hohlprofilrahmen erwiesen. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn das Laufwagengehäuse und der Lauf- wagen durchgehend mit dem Kunststoff-Hohlprofilrahmen verschraubt sind.

Darüber hinaus kann es auch hilfreich sein, wenn in Längsrichtung mindestens zwei Lauf ¬ wägen vollständig in das Laufwagengehäuse aufgenommen sind. Im Fall großer, schwerer Hebe-Schiebe-Flügel kann durch Verwendung mehrerer Laufwägen an wenigstens einer Seite des Hebe-Schiebe-Flügels eine ausreichende Lastaufnahme gewährleistet werden. Eine ausreichende Lastaufnahme bei großen, schweren Hebe-Schiebe-Flügeln kann auch dadurch erzielt werden, dass ein ausreichend langes Laufwagengehäuse mit zwei oder mehr darin aufgenommenen Laufwägen in einer Ausnehmung in der Mitte des unteren Rahmenteils des Kunststoff-Hohlprofilrahmens angeordnet ist.

In bevorzugten Ausführungsformen sind an beiden Seiten des unteren Rahmenteils des Hebe-Schiebe-Flügels je ein Laufwagengehäuse mit mindestens einem Laufwagengehäuse angeordnet. Bei großen, schweren Hebe-Schiebe-Flügeln können zusätzlich weitere Laufwagengehäuse mit darin aufgenommenem Laufwagen angeordnet sein. Insbesondere kann in der Mitte des unteren Rahmenteils des Hebe-Schiebe-Flügels ein Laufwagengehäuse mit darin aufgenommenem Laufwagen angeordnet sein. Derartige Anordnungen von Laufwagengehäusen mit darin aufgenommenem Laufwägen bieten eine günstige Lastaufnahme. Ferner kann das erfindungsgemäße Laufwagengehäuse auch in einer Schiebetür und einem Schiebefenster eingesetzt werden, wobei die beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen auch für eine Schiebetür und ein Schiebefenster entsprechend gelten.

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Kurze Beschreibung der Figuren

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Hebe-Schiebe-Tür in einer Seitenan- sieht.

Fig.2 zeigt eine Querschnittsdarstellung eines Kunststoff-Hohlprofilrahmens einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hebe-Schiebe-Tür mit eingesetztem Laufwagengehäuse und darin aufgenommenem Laufwagen.

Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsge ¬ mäß verwendeten Laufwagengehäuses.

Fig. 4 zeigte eine perspektivische Ansicht eines teilweise aufgeschnittenen Hebe- Schiebe-Flügels einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen

Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich exemplarisch auf eine Hebe-Schiebe-Tür und gelten in analoger Weise auch für ein Hebe-Schiebe-Fenster.

In Figur 1 ist der grundsätzliche Aufbau einer Hebe-Schiebe-Tür 1 schematisch dargestellt. Die Hebe-Schiebe-Tür 1 umfasst einen äußeren, in eine Gebäudeöffnung einzusetzende Rahmenzarge 2, der aus zwei seitlichen Rahmenteilen 3, einem oberen Rahmenteil 4 und einem unteren Rahmenteil 5, das auch als Schwelle bezeichnet wird, aufgebaut ist, einen Standflügel 6 sowie einen Hebe-Schiebe-Flügel 7, wobei Standflügel 6 und Hebe-Schiebe- Flügel 7 in die Rahmenzarge 2 eingesetzt. In die Rahmen 8, 8' (in dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung handelt es sich um Kunststoff-Hohlprofilrahmen) des Hebe- Schiebe-Flügels 7 bzw. Standflügels 6 ist jeweils eine Verglasung 9, 9' eingesetzt ist. Die Rahmen 8, 8' von Hebe-Schiebe-Flügel 7 und Standflügel 6 sind analog zur Rahmenzarge 2 aus jeweils vier Rahmenelementen aufgebaut, nämlich je zwei seitlichen Rahmenteilen 12, 12 ' , 13, 13 " , jeweils einem oberen Rahmenteil 10, 10 ' und jeweils einem unteren Rahmenteil 11, 11 '. Bei geschlossener Hebe-Schiebe-Tür 1 befindet sich das seitliche Rahmenteil 13 des Hebe-Schiebe-Flügels 7 am seitlichen Rahmenteil 13' (in Figur 1 nicht dar- gestellt) der Rahmenzarge 2, d.h. im Mittelstoß, während sich das seitliche Rahmenteil 12 des Hebe-Schiebe-Flügels 7 am seitlichen Rahmenteil 3 der Rahmenzarge 2 befindet, d.h. im dortigen Stoß.

In anderen Ausführungsformen einer Hebe-Schiebe-Tür 1 können auch zwei oder mehr Hebe-Schiebe-Flügel 7 in die Rahmenzarge 2 eingesetzt sein.

Um eine Verschiebbarkeit des Hebe-Schiebe-Flügels 7 gegenüber der Rahmenzarge 2 bzw. dem Standflügel 6 zu gewährleisten, sind Hebe-Schiebe-Flügel 7 und Standflügel 6 in zwei verschiedenen zueinander parallelen Ebenen angeordnet. In der in Figur 1 dargestell- ten Ausführungsform ist der Hebe-Schiebe-Flügel 7 in einer näher zur Gebäudeaußenseite liegenden Ebene angeordnet als der Standflügel 6. An den Rahmenteilen 10, 11, 12 und 13 des Kunststoff-Hohlprofilrahmens 8 des Hebe-Schiebe-Flügels 7 sind umfangsseitig, d.h. im Falzbereich, Nuten zur Aufnahme von Beschlagelementen vorhanden. Das untere Rah ¬ menteil 11 des Hebe-Schiebe-Flügels 7 weist an seinen beiden seitlichen Enden je einen Laufwagen 14 mit Laufrollen 15 auf, durch die der Hebe-Schiebe-Flügel 7 an einer Lauf- schiene im unteren Rahmenteil 5 der Rahmenzarge 2 verschiebbar geführt ist. Darüber hinaus ist am Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 des Hebe-Schiebe-Flügels 7 ein Hebe-Schiebe- Beschlag angebracht, durch den der Hebe-Schiebe-Flügel 7 zum Öffnen und Schließen in vertikaler Richtung angehoben bzw. abgesenkt werden kann.

Ein Querschnitt durch das untere Rahmenteil 11 des Kunststoff-Hohlprofilrahmens 8 des Hebe-Schiebe-Flügels 7 ist in Figur 2 dargestellt. Das durch Stege und Hohlkammem aufgebaute Profil des Kunststoff-Hohlprofilrahmens 8 weist eine Armierungskammer 17 auf, in die eine Metallarmierung 18, vorzugsweise eine Stahlarmierung eingebracht ist. Durch teil- weises Entfernen des Steges an der Unterseite des unteren Rahmenteils 11 und eines Bereichs am Stoß des unteren Rahmenteils 11 zum seitlichen Rahmenteil 12 des Kunststoff- Hohlprofilrahmens 8 ist in dem Rahmen 8 eine Ausnehmung 26 freigelegt, durch die eine Öffnung in der Armierungskammer 17 gebildet wird. In diese Ausnehmung ist ein Laufwagengehäuse 16 eingesetzt, das in Figur 3 perspektivisch dargestellt ist.

Darüber hinaus sind in den Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 eine Nut 27 zur Aufnahme eines Dichtungselements, beispielsweise einem Dichtungsprofil, sowie eine Nut 28 zum Einrasten einer Glasleiste zur Verankerung der Verglasung 9 (in Figur 2 jeweils nicht dargestellt) vorhanden.

In das Laufwagengehäuse 16 ist wiederum der Laufwagen 14 eingesetzt, wobei das Laufwagengehäuse 16 eine maßgenaue Auflagefläche für den Laufwagen 14 bietet. Dabei ist die Länge des Laufwagengehäuses 16 derart, dass es die Ausnehmung 26des Kunststoff- Hohlprofilrahmens 8 vollständig verschließt und das in der Ausnehmung 26 aufgenommene Laufwagengehäuse 16 bündig an dem seitlichen Rahmenteil 12 des Kunststoff-Hohlprofilrahmens 8 anliegt. Dabei wird der Laufwagen 14 im abgesenkten Zustand des Hebe-Schiebe-Flügels 7 vollständig im Laufwagengehäuse 16 aufgenommen. Zur Befestigung sind das Laufwagengehäuse 16 und der Laufwagen 14 mit dem Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 verschraubt.

Auf beiden Seiten der Ausnehmung 26 weist der Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 Befestigungsmittel 19, 19' auf. Die Befestigungsmittel 19, 19 ' können einstückig mit dem Kunst ¬ stoff-Hohlprofilrahmen 8 ausgebildet oder stoffschlüssig und/oder formschlüssig mit dem Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 verbunden sein. In der in Figur 2 dargestellten Ausführungs- form handelt es sich bei den Befestigungsmitteln um Stege, die einstückig mit dem Kunst- stoff-Hohlprofilrahmen 8 ausgebildet sind und rechtwinklig vom Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 wegstehen. Derartige Stege haben sich in der Praxis als besonders geeignet erwiesen und werden daher als bevorzugte Befestigungsmittel eingesetzt. Greifmittel 21 , 21', die sich über den Längsseiten 20, 20' des Laufwagengehäuses 16 befinden, hintergreifen die Stege 19, 19' am Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8. Auf diese Weise ist eine stabile Befestigung des Laufwagengehäuses 16 am Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 gewährleistet. Darüber hinaus verhindert das Hintergreifen ein Aufweiten des Kunststoff- Hohlprofilrahmens 8 im Bereich der Ausnehmung 26. In der dargestellten Ausführungsform sind die Greifmittel als Stege ausgebildet, die an ihrem freien Ende in eine nach außen gerichtete Abwinklung übergehen. In alternativen Ausführungsformen können die Greifmittel 21, 21' als Haken ausgebildet sein, die die Befestigungsmittel 19, 19' am Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 hintergreifen. In Figur 3 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Laufwagengehäuses 16 dargestellt. Das Laufwagengehäuse 16 umfasst dabei ein trogförmiges Profil, das aus den Längsseiten 20, 20' und einer senkrecht zu diesen verlaufenden Bodenseite 22 gebildet wird. An einem Ende des trogförmigen Profils befindet sich ein Deckel 23, der dieses Ende verschließt. Im eingesetzten Zustand verschließt der Deckel 23 die Öffnung zur Armie- rungskammer 17 des Kunststoff-Hohlprofilrahmens 8. Am verbleibenden offenen Ende des trogförmigen Profils ist eine Abdecklasche 24 angebracht, die senkrecht von der Bodenseite 22 des trogförmigen Profils wegweist. Der Abstand zwischen den Außenflächen der Längsseiten 20, 20' entspricht der Breite des Laufwagengehäuses 16 und ist derart gewählt, dass die über den Längsseiten 20, 20' des Laufwagengehäuses 16 vorhandenen Greifmittel 21, 21' die Stege 19, 19' am Kunststoff-Hohlprofilrahmen 8 hintergreifen können. Die Länge des Laufwagengehäuses 16 ist derart ausgestaltet, dass der Laufwagen 14 vollständig in dem Laufwagengehäuse 16 aufgenommen werden kann. Die Außenfläche der Bodenseite 22 des Laufwagengehäuses 16 liegt vorzugsweise an der Metallarmierung 18 an, wodurch eine stabile vertikale Positionierung des Laufwagengehäuses 16 bewirkt wird.

In bevorzugten Ausführungsformen ist an der durch den Deckel 23 geschlossenen Seite des Laufwagengehäuses 16 eine Einsetzlasche vorhanden, die parallel zur Bodenseite 22 verläuft und im eingesetzten Zustand des Laufwagengehäuses 16 am unteren Rahmen ¬ teil 11 des Kunststoff-Hohlprofilrahmens 8 anliegt. Eine derartige Einsetzlasche gewährleis- tet ein sicheres Einsetzen und ein exaktes Positionieren des Laufwagengehäuses 16 in der Ausnehmung 26 des Kunststoff-Hohlprofilrahmens 8.

In anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können an der Außenfläche der Bodenseite 22 des Laufwagengehäuses 16 Erhöhungen vorhanden sein. Durch derartige Erhöhungen kann das Laufwagengehäuse 16 auf verschieden hohe Laufschienen ange- passt werden, indem die Erhöhungen entsprechend abgelängt werden. Vorzugsweise können die Erhöhungen dabei in Längsrichtung des Laufwagengehäuses 16 oder quer dazu verlaufen oder in Kombinationen aus Erhöhungen in Längsrichtung und in Querrichtung aufgebracht sein. In besonders bevorzugten Ausführungsformen können die Erhöhungen einstückig mit dem Laufwagengehäuse 16 ausgebildet sein, oder sie können auch unter Form- und/oder Stoffschluss auf das Laufwagengehäuse 16 aufgebracht sein. Es hat sich als besonders günstig erwiesen, wenn die Erhöhungen in Form von Domen, Rippen, Rillen, Riefen, Kegeln, runden Erhöhungen, mehreckigen Erhöhungen oder als Kombinationen der vorgenannten ausgebildet sind.

Das Laufwagengehäuse 16 ist vorzugsweise als ein einteiliges Spritzgussteil ausgebildet. In besonders bevorzugten Ausführungsformen ist das Laufwagengehäuse 16 jedoch mehrteilig aufgebaut. Dabei ist es ganz besonders bevorzugt, wenn das Laufwagengehäuse 16 aus einem Längsteil 29 mit einem im wesentlichen U-förmigen oder trogförmigen Profil und einem mit dem offenen Ende des Profils verbindbaren Deckel 23 aufgebaut ist. Im eingesetzten Zustand verschließt der Deckel 23 die durch die Ausnehmung 26 gebildete Öffnung in der Armierungskammer 17. Ein derartiger mehrteiliger Aufbau des Laufwagengehäuses 16 gewährleistet, dass das Laufwagengehäuse 16 bei ausreichender Länge des Längsteils 29 auf verschiedene Längen des Laufwagens 14 angepasst werden kann.

An der Rückseite der Abdecklasche 24 und/oder der Einsetzlasche befindet sich vorzugsweise ein Dichtungselement. Bei dem Dichtungselement handelt es sich vorzugsweise um ein Dichtkissen, ein Dichtprofil oder einen Dichtring, wobei ein Dichtkissen besonders be- vorzugt ist. Durch das Vorhandensein eines derartigen Dichtungselements ist gewährleis ¬ tet, dass ein Eindringen von Wasser in die Armierungskammer 17 aufgrund der Ausneh ¬ mung 26 in stärkerem Maße verhindert werden kann. In Fig. 4 ist ein Hebe-Schiebe-Flügel 7 einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in perspektivischer Darstellung gezeigt, wobei der Hebe-Schiebe-Flügel 7 aus Veranschau- lichungsgründen in teilweise aufgeschnittener Form abgebildet ist. Das Laufwagengehäuse 16 ist in die Ausnehmung 26 eingesetzt und beherbergt den Laufwagen 14. Die Abdecklasche 24 des Laufwagengehäuses 16 ist in Fig. 4 vom Beschlag 25 überdeckt. Die Abdecklasche 24 kann auch durch eine in das seitliche Rahmenteil 11 des Kunststoff-Hohlprofilrahmens 8 stirnseitig eingesetzte Leiste verdeckt werden. Die vorliegende Erfindung wurde vorstehend in Bezug auf eine Hebe-Schiebe-Tür beschrieben. Für den Fachmann ist jedoch ersichtlich, dass die Ausführungen in gleicher Weise auf ein entsprechendes Hebe-Schiebe-Fenster übertragen werden können.