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Title:
CARRIER ELEMENT HAVING AN OUTER LABELING OR MARKING SURFACE FOR ATTACHING TO AN ELECTRICAL CONDUCTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/125338
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a carrier element (1) for attaching to an electrical conductor, having an outer labeling or marking surface (7, 8) that can be imprinted using ink via a printer or plotter, and comprising a first half-shell element (2) and a second half-shell element (3), which are connected to each other via an integral hinge (4), and which can be pivoted toward each other. The invention provides that the carrier element (1) has at least two outer labeling or marking surfaces (7, 8) that are configured in a plane manner.

Inventors:
STRATO, Michael (Beinegärten 8, Steinheim, 32839, DE)
PÖLKER, Thomas (Hoher Weg 1, Hom Bad-Meinberg, 32805, DE)
Application Number:
EP2008/002996
Publication Date:
October 23, 2008
Filing Date:
April 15, 2008
Export Citation:
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Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO. KG (Flachsmarkstr. 8, Blomberg, 32825, DE)
STRATO, Michael (Beinegärten 8, Steinheim, 32839, DE)
PÖLKER, Thomas (Hoher Weg 1, Hom Bad-Meinberg, 32805, DE)
International Classes:
H01B13/34; H01B13/00
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Claims:

Patentansprüche

1. Trägerelement (1 ) zum Befestigen an einem elektrischen Leiter, welches eine äußere über einen Drucker oder Plotter mit Tinte bedruckbare Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche (7, 8) aufweist, sowie s ein erstes Halbschalenelement (2) und ein zweites Halbschalenelement (3) umfasst, welche über ein Filmscharnier (4) miteinander verbunden sind und aufeinander zu schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (1 ) mindestens zwei äußere eben ausgebildete Beschriftungs-o oder Kennzeichnungsflächen (7, 8) aufweist, wobei das Trägerelement rückseitig zu den

Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen (7, 8) Halbschaleninnenseiten umfasst, wobei zur Klemmung eines elektrischen Leiters mindestens ein Paar von Klemmschenkeln (6) auf einer einzigen Halbschaleninnenseite oder auf beiden Halbschaleninnenseiten vorgesehen ist. 5 2. Trägerelement (1) nach dem vorgehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden Klemmschenkel (6) im Wesentlichen senkrecht zu den Halbschaleninnenseiten erstrecken.

3. Trägerelement (1) nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche 1 bis 2,0 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemmschenkel (6) zumindest endseitig eine nach außen gebogene Form zueinander aufweisen und V-förmig ausgebildet sind.

4. Trägerelement (1 ) nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,5 dass auf beiden Halbschaleninnenseiten mindestens ein Paar von Klemmschenkeln (6) angeformt ist.

5. Trägerelement (1 ) nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Halbschalen (2, 3) Rastmittel (5) vorgesehen sind, über die das Trägerelement (1) beim Aufeinanderzuschwenken der beiden Halbschalen (2, 3) verschließbar ist, wobei die Rastmittel (5) derart konfiguriert sind, dass die beiden äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen (7, 8) in der Schließstellung im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.

6. Trägerelement (1) nach dem vorgehendem Anspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (5) in der Schließstellung des Trägerelements (1) sowie das gebogene Filmscharnier (4) die parallele Anordnung der beiden äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen (7, 8) zueinander festlegen.

7. Trägerelement (1) nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (5) an den Halbschalen (2, 3) als von den Klemmschenkel (6) getrennte Teile ausgebildet sind.

8. Trägerelement (1 ) nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen (7, 8) auf Platten (9, 10) ausgebildet sind.

9. Trägerelement (1) nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmscharnier (4) bei geöffnetem Trägerelement im Querschnitt eine U - Form mit zwei parallelen Schenkeln (11 , 12) und einem damit verbundenen Bogenbereich (15) einnimmt, wobei jedem Schenkel (11, 12) jeweils ein separater und vorbestimmter

Knickbereich (16, 17) in dem Bogenbereich (15) zugeordnet ist.

10. Trägerelement (1) nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Knickbereiche (16, 17) dadurch vorbestimmt sind, dass sie einen geringeren Biegewiderstand gegenüber dem übrigen Bogenbereich (15) aufweisen.

11. Trägerelement (1) nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Knickbereiche (16, 17) dünner als der übrige Bogenbereich (15) ausgebildet sind.

12. Trägerelement (1) nach mindestens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Halbschaleninnenseiten halbschalenförmigen Stegen (25, 26) quer zur Längserstreckung der Halbschalen (2, 3) vorgesehen sind.

13. Trägerelement (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschenkel (6) in Längsrichtung des Trägerelements (1) zwischen den Rastmitteln (5) angeordnet sind.Trägerelement (1) nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschenkel (6) in der Schließstellung des Trägerelements (1) in seiner Querrichtung zwischen dem Filmscharnier (4) und den Rastmitteln (5) angeordnet sind.

Description:

Trägerelement mit einer äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche zum Befestigen an einem elektrischen Leiter

s Die Erfindung betrifft ein Trägerelement zum Befestigen an einem elektrischen Leiter, welches eine äußere über einen Drucker oder Plotter mit Tinte bedruckbare Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche aufweist, sowie ein erstes Halbschalenelement und ein zweites Halbschalenelement umfasst, welche über ein Filmscharnier miteinander verbunden sind und aufeinander zu schwenkbar sind. lo Ein derartiges Trägerelement ist aus der EP 0924 712 B1 bekannt. Das bekannte

Trägerelement umfasst eine erste bogenförmig ausgebildete Halbschale und eine zweite Halbschale mit einer äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche, die über einen Drucker mit Tinte, insbesondere lichtaushärtender Tinte, bedruckbar ist, ohne dass die Tinte verläuft. i5 Die beiden Halbschalen des Trägerelements sind über ein Filmscharnier miteinander verbunden und können aufeinander zugeschwenkt werden. An den freien Ende der beiden Halbschalen sind zusammenwirkende Rastmittel angeordnet. über sie lassen sich die Halbschalen miteinander verrasten und das Trägerelement schließen. In der Schließstellung werden zwischen den beiden Halbschalen eingeführte Leiter von dem

20 federnd ausgebildeten Filmscharnier an eine gegenüberliegende innere Seitenwand des Trägerelements gedrückt und so in dem Trägerelement verklemmt. Damit in dieser Schließstellung das Trägerelement auch Leiter mit unterschiedlichen Durchmessern klemmen kann, weist das Filmscharnier eine besonders ausgebildete Geometrie auf. Das Filmscharnier ist in Schließstellung des Trägerelements und bei Klemmung eines

25 Leiters schlaufenförmig ausgebildet, wobei sich die genaue Schlaufenform abhängig vom

Durchmesser des geklemmten Leiters ergibt. Durch diese Variation in der Schlaufenform ergibt sich auch zwangsläufig in Abhängigkeit des Durchmessers des geklemmten Leiters eine unterschiedliche Position und Winkelstellung der Halbschalen und ihrer äußeren Flächen zueinander. 0 Als nachteilig wird bei dem bekannten Trägerelement angesehen, dass nur die zweite

Halbschale auf ihrer äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche über einen Drucker und/oder Plotter mit Tinte bedruckt werden kann und deshalb nur die Beschriftung oder Kennzeichnung von einer Raumseite her sichtbar ist. Die äußeren Flächen der ersten bogenförmigen Halbschale kann nicht mit Tinte bedruckt werden, ohne dass sie aufgrund ihrer5 Krümmung und der Gravitationskraft verläuft.

Die US 5, 115,586 löst dieses Problem mit einem Trägerelement bestehend aus zwei Halbschalen mit gekrümmten äußeren Flächen, dadurch, dass die äußeren gekrümmten Flächen bereits bei ihre Herstellung mit Zeichen oder Nummern gekennzeichnet werden. Die Nummern oder Zeichen werden während des Spritzvorgangs in Form von Erhebungen auf die gekrümmten äußeren Flächen der aus Kunststoff bestehenden Halbschalen aufgebracht. Als nachteilig wird hierbei angesehen, dass für diese Art der Kennzeichnung teure Spritzgieß- Werkzeuge mit als Vertiefungen vorgesehenen Nummern und/oder Zeichen notwendig sind. Darüber hinaus ergibt sich bei der Entformung der Trägerelements aus dem Werkzeug der Nachteil, dass Kunststoffmaterial in den Vertiefungen kleben bleibt und anschließende Reinigungsarbeiten zu Stillstandzeiten in der Fertigung führen.

Der Erfindung liegt ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, ein Trägerelement zu schaffen, dass die vorgenannten Nachteile beseitigt und derart ausgebildet ist, dass seine Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche mit Tinte über einen Drucker und/oder Plotter bedruckt werden kann, wobei der Aufdruck aus möglichst vielen Perspektiven gut sichtbar sein soll und ein Verlaufen der Tinte zu vermeiden ist.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den nachfolgenden Unteransprüchen angegeben.

Das Trägerelement ist zum Befestigen an einem elektrischen Leiter ausgebildet und weist eine äußere über einen Drucker oder Plotter mit Tinte bedruckbare Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche auf. Ferner umfasst das Trägerelement ein erstes Halbschalenelement und ein zweites Halbschalenelement, welche über ein Filmscharnier miteinander verbunden sind und aufeinander zu schwenkbar sind.

Erfindungsgemäß weist das Trägerelement mindestens zwei äußere eben ausgebildete Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen auf.

Dadurch, dass die beiden Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen eben ausgeführt sind, wird sichergestellt, dass sie über einen Drucker und/oder Plotter mit Tinte bedruckt werden können, ohne dass die Tinte verläuft.

Dadurch, dass zwei mit Tinte bedruckbare Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen vorgesehen sind, ist aus einer ersten Richtung die erste Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche und aus einer zweiten Richtung die zweite Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche gut sichtbar.

Zur Klemmung eines elektrischen Leiters ist mindestens ein Paar von Klemmschenkeln auf einer einzigen Halbschaleninnenseite oder auf beiden Halbschaleninnenseiten vorgesehen.

Die beiden Klemmschenkel erstrecken nach einer erfindungsgemäßen Weiterentwicklung im Wesentlichen senkrecht zu den Halbschaleninnenseiten. Dadurch, dass zwei Klemmschenkel s mit senkrechter Erstreckung zur Halbschaleninnenseite vorgesehen sind, zwischen denen ein Leiter geklemmt werden kann, wird eine besonders hohe Elastizität erreicht. Somit können bei geeignetem Abstand der Klemmschenkel Leiter unterschiedlicher Durchmesser geklemmt werden. o In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind an den Halbschalen

Rastmittel vorgesehen, über die das Trägerelement beim Aufeinanderzuschwenken der beiden Halbschalen verschließbar ist. Die Rastmittel sind derart konfiguriert, dass die beiden äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen in der Schließstellung im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Durch diese Konfiguration der Rastmittel wird immer eine parallele5 Ausrichtung der Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen erreicht.

Die parallele Ausrichtung der Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen ist besonders vorteilhaft, weil hierdurch ein großer visueller Totbereich, in dem der Aufdruck auf eines der beiden Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen nicht zu sehen ist, vermieden wird. Durch die parallele Anordnung sind die Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen um 180° versetzt0 zueinander angeordnet. Hierdurch ergibt sich bei einer Drehrichtung, dass der visuelle

Totbereich von dem ersten zu dem zweiten und von dem zweiten zu dem ersten Beschriftungsoder Kennzeichnungsflächen der gleiche ist.

Um die beiden Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen besonders genau aufeinanders auszurichten, ist das die beiden Halbschalen verbindende Filmscharnier derart konfiguriert, dass es bei geöffnetem Trägerelement im Querschnitt eine U - Form mit zwei parallelen Schenkeln und einem damit verbundenen Bogenbereich einnimmt, wobei jedem Schenkel jeweils ein separater und vorbestimmter Knickbereich in dem Bogenbereich zugeordnet ist. Diese Knickbereiche können derart angeordnet werden, dass die beiden Beschriftungs- oder0 Kennzeichnungsflächen in der Schließstellung des Trägerelements parallel zueinander ausgerichtet sind. Durch die Ausrichtung der beiden Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen gelingt es somit, über das Filmscharnier in Schließstellung des Trägerelements allein Normalkräfte und keine Querkräfte auf die Rastmittel zu übertragen. Hierdurch wird wirksam eine mechanische Beschädigung des Scharniers verhindert, weil es5 selbst auch nicht mit Querkräften belastet ist.

Die Knickbereiche sind gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dadurch vorbestimmt worden, dass sie einen geringeren Biegewiderstand gegenüber dem übrigen Bogenbereich der U-Form aufweisen. Vorzugsweise sind die Knickbereiche dünner als der übrige Bogenbereich ausgebildet. In einer Weiterbildung der Erfindung sind auf den Halbschaleninnenseiten halbschalenförmige Stege quer zur Längserstreckung der Halbschalen vorgesehen. Diese halbschalenförmigen Stege sorgen insbesondere bei größeren Leitern, die von dem Trägerelement aufgenommen und geklemmt werden, für eine zusätzliche Seitenführung. Die Stege sind vorzugsweise an den längsseitigen Enden des Trägerelements angebracht. Hierdurch wird verhindert, dass ein in dem Trägerelement geklemmter Leiter, der mechanische Schwingungen ausgesetzt ist, sich innerhalb des Trägerelements bewegt, gegen die Halbschaleninnenseiten schlägt und klappert.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Rastmittel an den Halbschalen als von den Klemmschenkeln getrennte Teile ausgebildet sind. Hierdurch wird eine funktionale Trennung zwischen Klemmung der Leiter und Verrastung der Halbschalen gewährleistet. Somit wird sichergestellt, dass der Durchmessers des geklemmten Leiters keinen Einfluss auf die Konfiguration der Rastmittel zur parallelen Ausrichtung der Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen hat.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:

Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines geöffneten Trägerelementes,

Figur 2 das Trägerelement gemäß der Figur 1 in Seitenansicht

Figur 3 das Trägerelement aus Figur 1 in Schließstellung in Perspektive mit Blick auf sein Rastmittel,

Figur 4 das Trägerelement aus Figur 1 in Perspektive mit Blick aus sein Filmscharnier und

Figur 5 das Trägerelement aus Figur 1 in Seitenansicht in seiner Schließstellung.

In Figur 1 ist ein Trägelement 1 im geöffneten Zustand dargestellt. Es umfasst ein erstes

Halbschalenelement 2 und ein zweites Halbschalenelement 3. Die Halbschalenelemente 2, 3 sind über ein Filmscharnier 4 miteinander verbunden. Sie können über das Filmscharnier 4 aus einer in den Figuren 1 und 2 gezeigten Offenstellung aufeinander zu geschwenkt werden, bis die Schließstellung des Trägerelements 1 gemäß den Figuren 3 und 5 erreicht ist.

Zur Klemmung des Trägerelements 1 an einem nicht dargestellten elektrischen Leiter sind auf den Halbschaleninnenseiten Paare von Klemmschenkel 6 vorgesehen, zwischen denen der

Leiter geklemmt werden kann. Die beiden Klemmschenkel 6 eines Paares erstrecken sich im Wesentlichen senkrecht bzw. lotrecht zu den Halbschaleninnenseiten. Endseitig weisen die beiden Klemmschenkel 6 eine nach außen gebogene Form auf, so dass sich ihr Abstand zueinander in diesem endseitigen Bereich vergrößert und elektrische Leiter einfach zwischen die beiden Klemmschenkel eingeführt werden können. Vorzugsweise sind die beiden Klemmschenkel 6 endseitig V - förmig ausgebildet.

Das Trägerelement 1 ist zur Kennzeichnung oder Beschriftung von nicht gezeigten elektrischen Leitern bestimmt und weist hierzu gemäß Figur 2 zwei äußere Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche 7, 8 an den Halbschalenelementen 2, 3 auf. Die beiden Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche 7, 8 sind eben und plan ausgeführt und können bspw. wie in Figur 2 dargestellt auf Platten 9, 10 angeordnet sein oder durch diese gebildet sein.

Durch die ebene Ausgestaltung der äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsfläche 7, 8 können diese über einen Drucker und/oder Plotter mit Tinte mit vorbestimmten Beschriftungen oder Kennzeichnungen bedruckt werden, ohne dass Tinte abläuft.

An den Halbschalen 2, 3 des Trägerelements sind jeweils zusammenwirkende Rastmittel 5 angeordnet, die beim Aufeinanderzuschwenken der beiden Halbschalen 2, 3 aus der Offenstellung miteinander verrasten. Die Verrastung legt die Schließstellung des Trägelements 1 fest.

Die Rastmittel 5 sind derart konfiguriert, dass die äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen 7, 8 in der Schließstellung parallel zueinander ausgerichtet sind. Die Rastmittel 5 dienen somit zum Verschließen des Trägerelements sowie zum Ausrichten der beiden äußeren Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen 7, 8.

Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, sind in der Offenstellung des Trägerelements 1 die Paare der Klemmschenkel 6 sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung des Trägerelements 1 zwischen den Rastmitteln 5 angeordnet. Somit sind die Klemmschenkel 6 in der Schließstellung des Trägerelements 1 in seiner Querrichtung zwischen den Rastmitteln 5 und dem Filmscharnier 4 angeordnet. Durch die Anordnung der Klemmschenkel 6 in Bezug auf die Rastmittel 5 und das Filmscharnier 4 wird verhindert, dass sich das Trägerelement 1 bei zwischen den Klemmschenkeln 6 geklemmten Leiter in seiner Schließstellung aufbiegt. Wie in den Figuren 1 und 2 besonders gut zu erkennen, weist das Filmscharnier 4 in Offenstellung des Trägerelements 1 im Querschnitt eine U - Form mit zwei parallelen Schenkeln 11 , 12 und einem damit verbundenen Bogenbereich 15 auf. Beiden Schenkeln 11, 12 ist gemäß Figur 1 und 4 ein separater und vorbestimmter Knickbereich 16, 17 in dem Bogenbereich 15 zugeordnet.

Die Knickbereiche 16, 17 sind durch ihren Biegewiderstand vorbestimmt. Er ist kleiner als der Biegewiderstand des übrigen Bogenbereichs 15. Der kleinere Biegewiderstand wurde gemäß Figur 1 und Figur 4 dadurch erreicht, dass der Knickbereich 16, 17 als verdünnt ausgebildete Streifen im Material des Filmscharniers 4 ausgeführt wurde. Die Knickbereiche 16, 17 sind also dünner als die der übrige Bogenbereich 15 ausgebildet.

An den Halbschaleninnenseiten sind jeweils Paare von halbschalenförmigen Stegen 25 und 26 quer zur Längserstreckung der Halbschalenelemente 2, 3 vorgesehen.

Um zu gewährleisten, dass die Biegeachse mittig auf dem Filmscharnier mit gleichem Abstand zu den Kanten der beiden Beschriftungs- oder Kennzeichnungsflächen 7 und 8 ausgerichtet ist, ist der Knickbereich 16,17 zwischen denen mit A + B bezeichneten Linien dünner ausgebildet. Durch die genaue Kenntnis der Biegelinie wird wiederum sichergestellt, dass die Paare der als Rastmittel 5 ausgebildeten Verschlussmittel, welche auf der Rückseite der beiden unterschiedlichen Platten 9 und 10 angeordnet sind, genau aufeinander ausgerichtet werden können.