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Patent Searching and Data


Title:
CARRYING HANDLE, ESPECIALLY FOR DETERGENT BOXES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/064929
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a carrying handle (1) for a carry box, especially for detergents and cleaning agents, comprising a first surface (3), facing the hand of a user, a second surface (2), facing away from the hand of a user, two faces (4a, 4b) interconnecting the first (3) and the second surface (2), at least the grip area of the carrying handle (1) comprising structures (5) that, when a load present on the carrying handle (1) is properly carried, cause a convex bend of the carrying handle cross-profile at least in the grip area and therefore have the effect that the pressure is distributed more evenly on the hand of the user.

Inventors:
GROSSMANN, Barbara (Am Krahnap 11, Düsseldorf, 40229, DE)
BARTHEL, Wolfgang (Schlieperstrasse 23a, Langenfeld, 40764, DE)
HASSE, Eiko (Innsbrucker Strasse 4, Monheim, 40789, DE)
Application Number:
EP2007/058502
Publication Date:
June 05, 2008
Filing Date:
August 16, 2007
Export Citation:
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Assignee:
HENKEL KOMMANDITGESELLSCHAFT AUF AKTIEN (Henkelstr. 67, Düsseldorf, 40589, DE)
GROSSMANN, Barbara (Am Krahnap 11, Düsseldorf, 40229, DE)
BARTHEL, Wolfgang (Schlieperstrasse 23a, Langenfeld, 40764, DE)
HASSE, Eiko (Innsbrucker Strasse 4, Monheim, 40789, DE)
International Classes:
B65D5/46; A45F3/12; B65D33/06; B65D5/46; A45F3/00; B65D33/06
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Claims:

Patentansprüche

1. Trageriemen (1 ) für ein Tragepaket, insbesondere für Wasch- und Reinigungsmittel, umfassend a. eine erste, der Hand eines Benutzers zugewandte Oberfläche (3), b. eine zweite, von der Hand eines Benutzers abgewandte Oberfläche (2), c. zwei Stirnflächen(4a,4b), die die erste (3) und zweite Oberfläche (2) miteinander verbinden

dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens der Griffbereich des Trageriemens (1 ) Strukturen (5) umfasst, die beim bestimmungsgemäßen Tragen einer am Trageriemen (1 ) befindlichen Last, eine konvexe Durchbiegung des Trageriemenquerschnittprofils zumindest im Griffbereich und somit eine vergleichmäßigte Druckverteilung auf die Hand des Benutzers bewirken.

2. Trageriemen nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (5) auf einer Oberfläche (2,3) ausgeformt sind.

3. Trageriemen nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (5) unter einer Oberfläche (2,3) ausgeformt sind.

4. Trageriemen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (5) wenigstens eine Oberfläche (2,3) des Trageriemens (1 ) vollständig bedecken.

5. Trageriemen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, der Hand eines Benutzers zugewandte Oberfläche (3) Strukturen (5) umfasst.

6. Trageriemen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite, von der Hand des Benutzers abgewandte Oberfläche (2) Strukturen (3) umfasst.

7. Trageriemen nach einem der Ansprüche 2,4,5,6, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (5) als Längskerben in wenigstens einer der Oberflächen (2,3) ausgebildet sind.

8. Trageriemen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich Längskerben (5), die in der ersten Oberfläche (3) und in der zweiten Oberfläche (2) ausgebildet sind, gegenüber liegen.

9. Trageriemen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (5) in oder am Riemen (1 ) in Längsrichtung angeordnet sind.

10. Trageriemen nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturen (5) in oder am Riemen (1 ) in Querrichtung angeordnet sind.

11. Tragepaket, insbesondere für Wasch- und Reinigungsmittel, umfassend einen Boden, einen Mantel, wobei der Boden und der Mantel ein Volumen zur Aufnahme von Wasch- oder Reinigungsmittel bilden, sowie einen an zwei Punkten des Tragepakets schwenkbar angeordneten Trageriemen dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Griffbereich des Trageriemens (1 ) Strukturen (5) umfasst, die beim bestimmungsgemäßen Tragen einer am Trageriemen (1 ) befindlichen Last, eine konvexe Durchbiegung des Trageriemenquerschnittprofils zumindest im Griffbereich und somit eine vergleichmäßigte Druckverteilung auf die Hand des Benutzers bewirkt wird.

Description:

Traqeriemen, insbesondere für Waschmittelpakete

Die Erfindung betrifft einen Trageriemen, beispielsweise für Waschmitteltragepakete, sowie ein mit diesem Trageriemen versehenes Tragepaket und ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Trageriemens.

Stand der Technik

Tragepakete, insbesondere für Waschmittel, die in Verkaufseinheiten größer als 5 kg angeboten werden, sind heute häufig mit Trageriemen ausgestattet, um ein bequemeres Tragen dieser vergleichsweise großen und schweren sowie regelmäßig als unhandlich empfundenen Verpackungen zu gestatten.

üblicherweise sind derartige Trageriemen als ein länglicher Streifen aus einem flexiblen Material, insbesondere Kunststoff, ausgebildet, der über Nietverbindungen an dem Tragepaket, welches häufig aus einem Faltzuschnitt aus Karton und/oder Wellpappe gebildet wird, befestigt ist. Durch die Nietverbindung ist es möglich, den Trageriemen so zu drehen, dass er in einer Transportposition an einer Seiten- bzw. Mantelwand des Tragepakets anliegt und sich zum Tragen in eine Position oberhalb der Kopfs der Verpackung drehen lässt.

Das Tragen eines derartigen Tragepakets, insbesondere eines größeren Waschmittelpakets, mittels des Trageriemens wird jedoch aus mehreren Gründen häufig als unangenehm empfunden.

Zum einen sind derartige Riemen aufgrund der notwendigen Festigkeitseigenschaften, die ein Reißen des Riemens verhindern, vergleichsweise hart und vermitteln daher ein unangenehmes Griffgefühl. Zum anderen ist, wie auch in Figur 5 gezeigt, die Lastverteilung durch den Riemen vom getragenen Gut auf die Hand des Benutzers ungünstig, da sich vor allem in den Randbereichen des Riemens und der Handfläche Druckspitzen ausbilden, die zu einem Abschnüren der Blutzirkulation in der Hand führen, so dass nach einiger Zeit des Tragens ein unangenehmes Gefühl der Taubheit und Abschnürung an der Hand des Benutzers wahrnehmbar ist.

Um jedoch eine ausreichende Reißfestigkeit des Riemens gewährleisten zu können, ist es notwendig den Riemen aus einem Material zu fertigen, welches eine hinreichende Härte aufweist.

Aufgabe der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Trageriemen, insbesondere für Waschmitteltragepakte, zu entwickeln, der die vorbeschriebenen Nachteile vermeidet und sich trotz einer hohen Reißfestigkeit durch eine für den Anwender angenehme Haptik auszeichnet, lokale Druckspitzen beim Tragen auf die Hand des Benutzers weitest gehend vermeidet und einfach zu fertigen ist.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch einen Trageriemen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 , sowie durch ein Tragepaket mit einem erfindungsgemäßen Trageriemen gemäß Anspruch 1 1.

Unter Struktur werden im Sinne dieser Anmeldung Materialaussparungen und/oder Materialanhäufungen in, auf und/oder unterhalb einer Oberfläche des Trageriemens verstanden. Die Strukturen sind derart am und/oder im Trageriemen angeordnet und ausgebildet, dass beim bestimmungsgemäßen Tragen einer am Trageriemen befindlichen Last, eine konvexe Durchbiegung des Trageriemenquerschnittprofils zumindest im Griffbereich und somit eine vergleichmäßigte Druckverteilung auf die Hand des Benutzers bewirkt wird.

Im Sinne dieser Anmeldung meint eine konvexe Durchbiegung des Trageriemenquerschnittprofils eine Verformung des Trageriemenquerschnitts längs einer Biegelinie, die im Wesentlichen einer nach oben geöffnete Parabel entspricht.

Die Strukturen können jede beliebige Ausformung besitzen die dazu geeignet ist, eine lokale Verminderung der Biegesteifigkeit des Trageriemenquerschnitts in der Art zu bewirken, dass sich der Trageriemenquerschnitt an den Stellen bevorzugt verformt, an denen die Strukturen am oder im Trageriemenquerschnitt ausgebildet sind, um beim Tragen der Kontur der Hand des Benutzers zu folgen und eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung über den Trageriemenquerschnitt auf die Hand des Benutzers zu erreichen.

Die Strukturen können beispielsweise als Vertiefungen, Kerben, Fugen, Ritzen, Rillen, Nuten, Einschnitte, Löcher, Kanäle, Lücken, Hohlräume, Dellen, Einbuchtungen, Mulden, öffnungen und dergleichen ausgebildet sein.

Die Strukturen können als Oberflächenstrukturen auf dem Riemen angeordnet sein, wodurch es möglich ist, derartige Strukturen auch nachträglich auf einen bereits gefertigten Riemen aufzutragen oder auf einfache Weise während der Herstellung des Riemens in die Oberfläche einzubringen.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Strukturen als im Trageriemen eingebettete Strukturen ausgeformt, die keine Verbindung zu einer Oberfläche des Trageriemens ausbilden. Beispiele für derartig eingebettete Strukturen sind u.a. Kanäle oder Hohlräume. Ein wesentlicher Vorteil der eingebetteten Strukturen ist, dass die Oberflächen des Trageriemens glatt ausgestaltet werden können, womit sie eine leichte und gute Bedruckbarkeit aufweisen.

Die Strukturen können den Riemen vollständig oder abschnittsweise bedecken und/ oder durchsetzen. Insbesondere können die Strukturen im Griffbereich eines an einem Tragepaket angeordneten Trageriemens ausgestaltet sein.

Die Strukturen können am oder im Riemen in Längsrichtung ausgerichtet sein. Ein wesentlicher Vorteil der Anordnung in Längsrichtung ist die Ausbildung gleicher Biegeeigenschaften des Trageriemenquerschnittprofils über die gesamte Länge des Riemens. Die Anordnung in Längsrichtung ist insbesondere für Strukturen wie etwa Kerben, Fugen, Ritzen, Rillen, Nuten, Kanäle und dergleichen geeignet, wobei sich diese Strukturen im Querschnitt von einer Oberfläche zur Mitte des Tragriemenquerschnitts hin bzw. von selbiger weg erstrecken.

Es ist jedoch auch möglich, dass die Strukturen im wesentlichen in Querrichtung am oder im Riemen ausgerichtet sind. Insbesondere können sich Kerben, Einschnitte, Lücken, Einbuchtungen von den Stirnflächen zur Mitte des Trageriemens hin gerichtet erstrecken.

Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass am oder im Riemen Strukturen in Längs- und Querrichtung vorgesehen sind.

Herstellungsverfahren

Die erfindungsgemäßen Strukturen werden bevorzugt durch Umform- oder Trennverfahren am Riemen realisiert.

Trennverfahren sind im Sinne dieser Anmeldung alle Fertigungsverfahren, in denen die Oberflächenstruktur des Trageriemens durch die Aufhebung des Werkstoffzusammenhalts an der Bearbeitungsstelle geändert wird. Hierunter werden insbesondere alle zerteilenden, spanenden und abtragende Verfahren verstanden. Die Trennverfahren können ausgewählt sein aus der Gruppe von Fertigungsverfahren umfassend das Sägen, Feilen, Stoßen, Drehen, Elektroerodieren, Fräsen, Bohren, Läppen, Hobeln, Honen, Räumen, Schleifen, thermisches Trennen, Reiben, Scheren, Schneiden, Scherschneiden, Messerschneiden, Beißschneiden, Spalten, Reißen, Brechen, Senken, Reiben, Stoßen, Raspeln, Bürstspanen, Schaben, Meißeln und dergleichen.

Umformverfahren sind im Sinne dieser Anmeldung alle Fertigungsverfahren, in denen die Oberflächenstrukturen aus dem festen Trageriemen durch bleibende Formänderung erzeugt werden. Die Umformverfahren können insbesondere aus der Gruppe von Fertigungsverfahren umfassend das Eindrücken, Walzen, Strangpressen, Falten, Tiefziehen, Sicken, Bördeln, Richten, Biegen, Recken, Stauchen und dergleichen ausgewählt sein.

Zur Erzeugung von längsgerichteten Strukturen sind insbesondere Verfahren vorteilhaft, bei denen ein Werkzeug in die Oberfläche des Riemens eindringt oder einwirkt, und das Werkzeug und der Riemen relativ zueinander bewegt werden, so dass sich in Längsrichtung des Riemens entsprechende Strukturen ausbilden. Die Geometrie des entsprechenden Werkzeugs bestimmt hierbei im Wesentlichen das Querschnittsprofil der erzeugten Struktur.

Der Trageriemen ist insbesondere zur Verwendung bei Tragepaketen bestimmt. Bevorzugt ist ein Tragepaket mit einem Wasch- oder Reinigungsmittel befüllt.

Ein Tragepaket im Sinne dieser Anmeldung umfasst jedes Packmittel, dass geeignet ist ein Wasch- und/ oder Reinigungsmittel aufzunehmen und an dem eine Handhabungshilfe in Form eines Riemens an zwei Punkten des Packmittels schwenkbar angeordnet ist. Ein Tragepaket kann beispielsweise aus der Gruppe der Schachteln, Kisten, Beutel, Dosen, Flaschen oder Fässer ausgewählt sein. Insbesondere kann ein Tragepaket als Faltschachtel ausgebildet sein, die aus einem Zuschnitt durch Faltung ein zur Aufnahme eines Füllguts

geeignetes Behältnis ausbilden, wie beispielsweise Aufrichtschachteln, Durchzugschachteln, Faltbodenschachteln, Falthüllenschachteln, Faltschachteln mit Innenfutter, Gürtelfaltschachteln, Schiebefaltschachteln, Steckbodenschachteln, Stülpdeckelfaltschachteln sowie Aufsatzdeckelschachteln, Fensterschachteln, Kappenschachteln wie beispielsweise Bezugskappenschachteln oder Rändelkappenschachteln, sowie Laschendeckelschachteln, Rumpfschachteln, Schiebeschachteln, Spanschachteln, Stülpdeckelschachteln, Trageschachteln oder Versandschachteln verstanden.

Bezuqszeichen

1 Trageriemen

2 Griffabgewandte Oberfläche

3 Griffseitige Oberfläche

4 Stirnfläche

5 Struktur

6 Lasche

Figuren

Figur 1a: Trageriemen mit in Längsrichtung angeordneten Kerben in

Querschnittsansicht Figur 1 b: Verformung des Trageriemens mit in Längsrichtung angeordneten Kerben beim Tragen

Figur 1c: Trageriemen mit in Längsrichtung angeordneten Kerben in Aufsicht Figur 2a: Trageriemen mit in Querrichtung angeordneten Einbuchtungen in

Querschnittsansicht Figur 2b: Verformung des Trageriemens mit in Querrichtungen angeordneten

Einbuchtungen beim Tragen

Figur 2c: Trageriemen mit in Querrichtung angeordneten Einbuchtungen in Aufsicht Figur 3a: Trageriemen mit gegenüber liegenden Einbuchtungen in Querschnittsansicht Figur 3b: Verformung des Trageriemens mit gegenüber liegenden Einbuchtungen beim

Tragen Figur 4a: Trageriemen mit auf der der Hand des Benutzers zugewandten Oberfläche angeordneten Einbuchtungen in Querschnittsansicht Figur 4b: Verformung des Trageriemens mit auf der der Hand des Benutzers zugewandten Oberfläche angeordneten Einbuchtungen beim Tragen Figur 5: Spannungsverteilung an einem Trageriemen mit rechteckigem Querschnitt

Figur 6: Spannungsverteilung an einem Griff mit rundem Querschnitt

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Figur 1a zeigt einen Trageriemen 1 mit in Längsrichtung angeordneten Kerben 5 in einer Querschnittsansicht. Der Trageriemen 1 besitzt eine erste, der Hand eines Benutzers zugewandte Oberfläche 3, eine zweite, von der Hand eines Benutzers abgewandte Oberfläche 2 sowie zwei Stirnflächen 4a und 4b, die die erste Oberfläche 3 und die zweite Oberfläche 2 miteinander verbinden.

Die der Hand des Benutzers zugewandte Oberfläche 3 des Trageriemens 1 meint hierbei die Oberfläche, die beim Greifen des Trageriemens 1 durch den Benutzer mit der Hand in Berührung gebracht wird.

Die Oberfläche 3 weist über das Querschnittsprofil des Trageriemens verteilt Einkerbungen 5 auf, die sich von der Oberfläche zur Mitte des Tragriemenquerschnitts hin erstrecken. Die Einkerbungen 5 sind in der Querschnittsansicht als spitze Dreiecke ausgeformt. Der spitze Winkel weist einen Wert kleiner als 60°, bevorzugt kleiner als 45°, besonders bevorzugt kleiner 30°, insbesondere bevorzugt kleiner als 15° auf.

Die Einkerbungen können auch andere geeignete Formen aufweisen wie beispielsweise Rechtecke, Quadrate, Polygone, Trapeze, Rauten, Parallelogramme, Pentagone, Hexagone, Heptagone, Oktogone, Kreisausschnitte, Kreisabschnitte, Ellipsen und dergleichen.

Es ist ferner möglich, die Einkerbungen gleichartig oder verschieden auszuformen um an bestimmten Stellen des Querschnittprofils eine stärkere oder schwächere Durchbiegung beim Tragen des Riemens zu erwirken.

Die Verformung des Trageriemens mit den in Längsrichtung angeordneten Kerben beim Tragen ist in Figur 1 b dargestellt. Wird der Riemen unter Last angehoben, bewegen sich die Innenseiten der Kerben aufeinander zu und bewirken eine parabelförmige Querschnittsverformung des Riemens.

Wie aus Figur 1c ersichtlich sind die Kerben 5 parallel zueinander in Längsrichtung in der Oberfläche 2 angeordnet. Die Kerben 5 können sich abschnittsweise oder über die gesamte

Länge des Trageriemens 5 erstrecken. Insbesondere sind die Kerben 5 im Griffbereich des Trageriemens 1 ausgeformt.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Strukturen in Längsrichtung auf der der Hand des Benutzers zugewandten Oberfläche des Riemens 1 angeordnet. Wie in Figur 4 abgebildet, formen Einbuchtungen 5 auf der der Hand des Benutzers zugewandten Seite 3 lokale Querschnittsverjüngungen im Trageriemen 1 aus, um die sich das Querschnittsprofil, wie Figur 4b zeigt, bevorzugt beim Tragen verformt.

Figur 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung in der Strukturen nicht nur auf der der Hand des Benutzers zu- oder abgewandten Oberfläche des Riemens 1 , sondern an beiden Oberflächen 2 und 3 angeordnet sind und sich in der Querschnittsansicht gegenüberliegen. Der Riemen 1 weist hierbei an seinen beiden Oberflächen 2 und 3 jeweils gleichartig ausgebildete Einbuchtungen 5 auf, wobei sich die Einbuchtungen 5 derart gegenüber liegen, dass eine flaschenhalsartige Querschnittsverjüngung des Trageriemens 1 bewirkt wird. Hierdurch werden im Querschnittsprofil Biegestellen mit einer höheren lokalen Flexibilität definiert, so dass sich der Trageriemen 1 , wie in Figur 3b skizziert, bevorzugt im Bereich dieser Querschnittsverjüngungen biegen lässt.

Eine andere Ausführungsführungsform der Erfindung, in der Strukturen in Querrichtung am oder im Riemen angeordnet sind, ist in den Figuren 2a bis 2c dargestellt. Figur 2c zeigt einen Trageriemen 1 in der Aufsicht, bei dem sich jeweils gegenüberliegende Einbuchtungen 5 von den Stirnseiten 4a bzw. 4b zur Mitte des Riemens 1 hin erstrecken. Die Einbuchtungen 5 sind im Wesentlichen V-förmig ausgebildet. Der Griffabschnitt des Riemens 1 ist durch den Abstand zweier in Längsrichtung aufeinander folgenden Einbuchtungen definiert. Durch die Einbuchtungen 5 werden hierdurch sich gegenüberliegende Laschen 6a und 6b ausgebildet, wobei die Höhe der Laschen 6a, 6b im Wesentlichen der Tiefe der entsprechenden Einbuchtungen 5 entspricht.

Wird der Riemen 1 im Griffbereich unter Last angehoben, so können die Laschen 6a, 6b sich wie in Figur 2b skizziert der Kontur der Hand des Benutzers folgend nach oben biegen und so eine vergleichmäßigte Druckverteilung auf die Hand des Benutzers bewirken.

In welchem Maß sich die Laschen 6a, 6b unter Last verformbar sind, kann durch die Ausgestaltung der entsprechenden Struktur, wie zum Beispiel der Ausbuchtung, durch den Fachmann angepasst werden.

Figur 5 zeigt die Spannungsverteilung im Griffbereich eines Trageriemens 5 mit rechteckigem Querschnitt, wie er im Stand der Technik bekannt ist. Aufgrund der Durchbiegung des Riemens 5 beim Tragen, bilden sich an den Randbereichen jeweils lokale Spannungsspitzen aus, die zu einer Abschnürung der Blutzirkulation in der Hand des Benutzers führen.

Figur 6 zeigt die Spannungsverteilung an einem erfindungsgemäßen Trageriemen 1. Es ist ersichtlich, dass die Spannungsverteilung in allen Lastebenen im Wesentlichen gleichförmig ausgebildet ist, d.h. dass keine lokalen Spannungsspitzen auftreten.