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Title:
CASING SUBASSEMBLY OF A BAR SURROUNDED BY AN ELECTRICAL INSULATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/077181
Kind Code:
A1
Abstract:
A casing subassembly comprises a bar (2) surrounded by an electrical insulation. The electrical insulation is surrounded by an essentially tubular casing and delimits the electrical insulation. The essentially tubular casing comprises a first casing section (3, 3a, 3b, 3c) and a second casing section (4, 4a, 4c). The casing sections (3, 3a, 3b, 3c; 4, 4a, 4c) are made of an electrically conductive material and are interspaced by an insulating section (8) surrounding the bar (2). The insulating section (8) is formed from an electrically insulating tube (5, 5a, 5b, 5c). Lateral surfaces of the casing sections (3, 3a, 3b, 3c; 4, 4a, 4c) and of the tube (5, 5a, 5b, 5c) rest against one another. The electrical insulation is provided in gaseous form, and the electrically insulating tube (5, 5a, 5b, 5c) as well as the casing sections (3, 3a, 3b, 3c; 4, 4a, 4c) are connected to one another in a gas-tight manner.

Inventors:
Gorablenkow, Jörg (Wittfeldstr. 4, Berlin, 13591, DE)
Jänicke, Lutz-rüdiger (Virchowstr. 11, Mahlow, 15831, DE)
Stenzel, Peter (Glienicker Str. 35, Falkensee, 14612, DE)
Waage, Horst (Angerburger Allee 5, Berlin, 14055, DE)
Schulz, Horst (Männertreuweg 26a, Berlin, 12357, DE)
Application Number:
PCT/EP2006/050087
Publication Date:
July 27, 2006
Filing Date:
January 09, 2006
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
Gorablenkow, Jörg (Wittfeldstr. 4, Berlin, 13591, DE)
Jänicke, Lutz-rüdiger (Virchowstr. 11, Mahlow, 15831, DE)
Stenzel, Peter (Glienicker Str. 35, Falkensee, 14612, DE)
Waage, Horst (Angerburger Allee 5, Berlin, 14055, DE)
Schulz, Horst (Männertreuweg 26a, Berlin, 12357, DE)
International Classes:
H02B13/035; H01F38/30; H02G5/06
Domestic Patent References:
WO2001038886A1
Foreign References:
DE2035553A1
DE1166325B
DE1488796A1
DE2021066A1
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Gehäusebaugruppe eines von einer elektrischen I solation umgebenen Leiterzuges (2 ) zur Übertragung elektrischer Ener gie, der von einem im Wesentlichen rohrförmigen Gehäuse umgeben ist, welches einen ersten und einen zweiten um den Leiterzug (2 ) umlaufenden elektrisch leitfähigen Gehäuseabschnitt ( 3, 3c, 4 , 4c) aufweist , wobei ein um den Leiterzug (2 ) umlaufender Isolierabschnitt ( 8 ) die beiden elektrisch leitfähigen Gehäuseabschnitte ( 3, 3c, 4 , 4c) voneinander beabstandet, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der erste Gehäuseabschnitt (3, 3c) und der zweite Gehäuseab¬ schnitt ( 4 , 4c ) an Mantelflächen Überdeckungsabschnitte ( 6a, 6b) aufweisen, an welchen zumindest eine Mantelfläche eines elektrisch isolierenden Rohres (5 ) anliegt und das elektrisch isolierende Rohr ( 5 ) den I solierabschnitt ( 8 ) bildet .
2. Gehäusebaugruppe nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die elektrische Isolation zumindest teilweise gasförmig ist und die Gehäuseabschnitte (3, 3c, 4 , 4c) gasdicht mit dem elektrisch isolierenden Rohr (5 ) verbunden sind.
3. Gehäusebaugruppe nach Anspruch 1 oder 2 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass eine Mantelfläche zumindest eines der Gehäuseabschnitte (3,.
4. , 4c) eine Innenmantelfläche ist .
5. 4 Gehäusebaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass eine Mantelfläche zumindest eines der Gehäuseabschnitte (3c ) eine Außenmantelfläche ist .
6. Gehäusebaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass bezogen auf die Ausrichtung des Leiterzuges ( 2 ) die aufsummierte Länge der Überdeckungsabschnitte ( 6a, 6b) größer ist als die Länge des Isolierabschnittes ( 8 ) .
7. Gehäusebaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass bezogen auf die Ausrichtung des Leiterzuges ( 2 ) die Länge ei nes Überdeckungsabschnittes ( 6a, 6b) größer ist als die Länge des Isolierabschnittes ( 8 ) .
8. Gehäusebaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass bezogen auf die Ausrichtung des Leiterzuges ( 2 ) zumindest ei¬ nes der einander zugewandten Enden der Gehäuseabschnitte (3, 4 ) in Richtung des umlaufenden I solierabschnittes ( 8 ) ei¬ nen sich vergrößernden Umfang an der Innenmantelfläche aufweisen .
9. Gehäusebaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zumindest ein Überdeckungsabschnitt ( 6a, 6b) der Gehäuseab¬ schnitte (3, 4 ) eine zylindermantelförmige Mantelfläche auf weist .
10. Gehäusebaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 8 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Gehäuseabschnitte (3, 4 ) an ihren voneinander abgewandten Enden jeweils einen Flanschanschlus s ( 9, 10 ) aufweisen .
11. Gehäusebaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Gehäusebaugruppe von einem Sekundärteil (.
12. ) eines Wand¬ lers umgeben ist .
13. 11 Gehäusebaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 10 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Leiterzug (2 ) , die Gehäuseabschnitte (3, 4 ) und das Iso¬ lierrohr (5 ) jeweils rotationssymmetrische Körper sind und koaxial zueinander angeordnet sind.
Description:
Beschreibung

Gehäusebaugruppe eines von einer elektrischen Isolation umgebenen Leiterzuges

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gehäusebaugruppe eines von einer elektrischen Isolation umgebenen Leiterzuges zur Übertragung elektrischer Energie, der von einem im Wesentlichen rohrförmigen Gehäuse umgeben ist, welches einen ersten und einen zweiten um den Leiterzug umlaufenden elektrisch leitfähigen Gehäuseabschnitt aufweist, wobei ein um den Lei ¬ terzug umlaufender Isolierabschnitt die beiden elektrisch leitfähigen Gehäuseabschnitte voneinander beabstandet .

Ein Gerät mit einem elektrisch isoliert angeordneten Leiterzug ist beispielsweise aus der Schweizer Patentschrift CH 648 415 A5 bekannt . Dort ist ein elektrischer Leiterzug von einem im Wesentlichen rohrförmigen Gehäuse umgeben . Das rohrförmige Gehäuse weist einen ersten und einen zweiten elektrisch leit- fähigen Gehäuseabschnitt auf . An den einander zugewandten Enden der Gehäuseabschnitte sind umlaufende Flansche angeord ¬ net . Die Flansche sind unter Zwischenlage eines scheibenför ¬ migen Stützisolators miteinander verbunden . Zur Abdichtung sind in die Flanschverbindung entsprechende Dichtelemente eingelegt . Weiterhin ist bekannt, in den zwischen die Flansche der Gehäuseabschnitte eingelegten Isolierkörper Wicklungen eines Stromwandlers einzubringen . Mit Hilfe des Strom ¬ wandlers ist ein im elektrischen Leiterzug fließender elektrischer Strom erfassbar . Die in die Isolierstrecke zwischen dem elektrischen Leiterzug und der Innenwandung der Gehäuseabschnitte hineinragenden Wicklungen des Stromwandlers stel ¬ len Störungen innerhalb des Isoliersystems dar . Aus diesem Grunde ist der Abstand zwischen dem elektrischen Leiterzug

und den Innenwandungen der elektrisch leitfähigen Gehäuseabschnitte zu erhöhen, um auch bei Einbringung von Windungen eine ausreichend große Isolationsfestigkeit zu gewährleisten . Dadurch wird der Umfang der Gehäuseabschnitte vergrößert . Zu- sätzlich sind an der Fügestelle der Gehäuseabschnitte umlau ¬ fende Flanschanschlüsse der Gehäuseabschnitte vorhanden . Die ¬ se vergrößern zusätzlich den Umfang des Gehäuses .

Eine große Gehäusebaugruppe benötigt einen vergrößerten Mate- rialeinsatz und bewirkt dadurch eine Erhöhung der Fertigungskosten . Weiterhin ist der Transport einer vergrößerten Gehäusebaugruppe aufwendig und es ist am Aufstellungsort ein ent ¬ sprechend großer Platz zur Aufnahme der Gehäusebaugruppe vor ¬ zusehen .

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gehäusebau ¬ gruppe anzugeben, welche ein reduziertes Bauvolumen aufweist .

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einer Gehäusebaugruppe der eingangs genannten Art dadurch gelöst , dass der erste Ge ¬ häuseabschnitt und der zweite Gehäuseabschnitt an Mantelflä ¬ chen Überdeckungsabschnitte aufweisen, an welchen zumindest eine Mantelfläche eines elektrisch isolierenden Rohres an ¬ liegt und das elektrisch isolierende Rohr den Isolierab- schnitt bildet .

Durch die Nutzung einer Mantelfläche eines elektrisch isolie ¬ renden Rohres , welche an Überdeckungsabschnitten der Gehäuseabschnitte anliegen, sind aufwendige Flanschhalterungen ver- mieden . Somit kann an der Baugruppe Gehäusevolumen eingespart werden . Vorteilhafterweise kann auch vorgesehen sein, verschiedenartige Gehäusebaugruppen zu fertigen, die jeweils verschiedene Querschnitte aufweisen, beispielsweise einen

ovalen- oder einen kreisförmigen Querschnitt oder vieleckige Querschnitte wie beispielsweise sechs- oder achteckige Aus ¬ gestaltungen . In einem konstruktiv bevorzugten Falle eines kreisrunden Querschnittes ist eine Montage der Gehäusebau- gruppe leicht möglich . Die Gehäuseabschnitte und das elekt ¬ risch isolierende Rohr werden ineinander gesteckt . Dieses In- einanderstecken kann dabei derart ausgestaltet sein, dass ei ¬ ne mechanische Befestigung ebenfalls über die Mantelflächen der Gehäuseabschnitte bzw . des elektrisch isolierenden Rohres erfolgt . Dazu kann vorgesehen sein, dass die Mantelflächen entsprechende Gewindegänge aufweisen, so dass die Gehäuseab ¬ schnitte und das elektrisch isolierende Rohr nach Art einer Schraubverbindung miteinander verbunden werden . Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass eine Verbindung an der Man- telfläche mittels Bolzenverbindungen wie Nieten, Schrauben oder ähnliches erfolgt . Als weitere Befestigungsmöglichkeiten sind jedoch auch Klebe- oder Schweißverbindungen einsetzbar . Dabei kann sowohl eine annähernd vollflächige Verklebung bzw . Verschweißung beispielsweise durch Punktschweißverfahren vor- gesehen sein oder auch nur das Aufbringen einzelner Nähte zur Erzeugung einer hinreichend mechanisch stabilen Verbindung .

Eine vorteilhafte Ausgestaltung kann weiterhin vorsehen, dass die elektrische Isolation zumindest teilweise gasförmig ist und die rohrförmigen Gehäuseabschnitte gasdicht mit dem elektrisch isolierenden Rohr verbunden sind.

Gasförmige Isolationen sind selbstheilend, das heißt, im Fal ¬ le eines elektrischen Durchschlages wird ein Lichtbogenkanal nach einem Erlöschen des Lichtbogens selbsttätig mit I solier ¬ gas befüllt . Die elektrische Isolation umgibt den elektri ¬ schen Leiterzug . Die elektrische Isolation wird von den Ge ¬ häuseabschnitten begrenzt . Bei einer gasdichten Verbindung

des elektrisch isolierenden Rohres mit den Gehäuseabschnitten ist die Möglichkeit gegeben, das Isoliergas im Innern der Ge ¬ häusebaugruppe auch mit einem gegenüber der Umgebung erhöhten Druck zu beaufschlagen . Durch die Druckerhöhung kann die Iso- lationsfestigkeit zusätzlich erhöht werden . Als Isoliergase sind beispielsweise Schwefelhexafluorid, Stickstoff oder Ge ¬ mische verschiedener Gase einsetzbar . Eine gasdichte Verbindung zwischen den rohrförmigen Gehäuseabschnitten und dem e- lektrisch isolierenden Rohr ist beispielsweise durch den Ein- satz entsprechender Dichtungsmittel erzeugbar . Als Dichtungs ¬ mittel sind beispielsweise O-Ringe einsetzbar, die in die Fü ¬ gestellen zwischen dem elektrisch isolierenden Rohr und den rohrförmigen Gehäuseabschnitten eingelegt werden . So sind beispielsweise mittels Gewindegängen verschraubte Verbindun- gen abdichtbar . Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass beispielsweise bei einem Verkleben oder bei einem Verschwei ¬ ßen die Fügestellen durch das Klebemittel bzw . durch die Schweißung abgedichtet sind. Ein Verschweißen ist beispiels ¬ weise bei der Verwendung eines elektrisch leitfähigen Kunst- Stoffes an den Gehäuseabschnitten ermöglicht .

Bei der Anwendung von Stoffschlüssigen Fügeverfahren, wie Kleben, Schrumpfkleben, Schrumpfen, Schweißen oder Löten, kann vorgesehen sein, dass das elektrisch isolierende Rohr einen Anschlag aufweist, so das s ein Aufschieben der Gehäuse ¬ abschnitte nur bis zu einem bestimmten Bereich ermöglicht ist . Der Anschlag kann beispielsweise durch eine Verdickung oder einen umlaufenden Ring gebildet sein . Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Überdeckungsabschnitte an den Gehäuseabschnitten jeweils mit entsprechenden Anschlägen begrenzt sind, so dass das elektrisch isolierende Rohr nur bis zu einer bestimmten Tiefe in/auf die Gehäuseabschnitte beweg ¬ bar ist . Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Verbin-

düng kann vorgesehen sein, jeweils Innen- und Außenmantelflächen des elektrisch isolierenden Rohres und/oder der Gehäuseteile zu nutzen . Dazu sind die einander zugewandten Enden der Verbindungspartner mehrfach zu schlitzen, so dass ein Inein- anderstecken vieler Innen- und Außenmantelflächen erfolgt . Dadurch entsteht ein mehrfach geschichteter Abschnitt mit vielen Mantelflächen, über den bei großer Elastizität große Kräfte übertragen werden können .

Vorteilhafterweise kann weiterhin vorgesehen sein, das s eine Mantelfläche zumindest eines der Gehäuseabschnitte eine In ¬ nenmantelfläche ist, bzw . dass eine Mantelfläche zumindest eines der Gehäuseabschnitte eine Außenmantelfläche ist .

Durch eine Auswahl von Innen- bzw . Außenmantelflächen ist eine variable Ausgestaltung der Gehäusebaugruppe ermöglicht . Je nach Bedarf können so die Gehäuseabschnitte beispielsweise außen über das elektrische Isolierrohr aufgeschoben werden oder auch innen in die Rohröffnung eingeführt werden . Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, jeweils einen der Gehäuseabschnitte außen auf das Rohr aufzuschieben und einen der Gehäuseabschnitte innen in das Rohr einzuführen, so dass eine teleskopartige Anordnung entsteht . Je nach Bedarf können so verschiedene Ausgestaltungsvarianten variabel einzusetzender Gehäusebaugruppen gebildet werden .

Es kann außerdem vorteilhaft vorgesehen sein, dass eine Mantelfläche zumindest eines der Gehäuseabschnitte eine Außen ¬ mantelfläche ist .

Bei einer entsprechend großen Dimensionierung der Überdeckungsabschnitte ist eine Übertragung vergleichsweise großer Kräfte über einen großen Kontaktierungsbereich der Mantelflä-

chen von isolierendem Rohr und elektrisch leitfähigen Gehäuseabschnitten möglich . Das elektrisch isolierende Rohr ist sicher mit den Gehäuseabschnitten verbindbar . Insbesondere bei einer Verklebung der einzelnen Bauteile sind über eine möglichst großflächige Verbindung große Kräfte zu übertragen .

Vorteilhafterweise kann weiter vorgesehen sein, dass bezogen auf die Ausrichtung des Leiterzuges die Länge eines Überde ¬ ckungsabschnittes größer ist als die Länge des Isolierab- Schnittes .

Eine derartige Ausgestaltung gestattet es , auftretende Kräfte in besonders großem Umfange in die Gehäusebaugruppe einzulei ¬ ten . So ist es beispielsweise möglich, den Überdeckungsab- schnitt eines der Gehäuseabschnitte besonders groß aus zuges ¬ talten und den Überdeckungsabschnitt des zweiten Gehäuseab ¬ schnittes entsprechend zu verringern . Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn die Gehäusebaugruppe einseitig gehal ¬ ten werden soll und einer der Gehäuseabschnitte über den iso- lierabschnitt gehalten wird.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass bezogen auf die Ausrichtung des Leiterzuges zumindest eines der einander zugewandten Enden der Gehäuseabschnitte in Rich- tung des umlaufenden I solierabschnittes einen sich vergrö ¬ ßernden Umfang an der Innenmantelfläche aufweisen .

Durch die Vergrößerung des Umfanges an der Innenmantelfläche eines der Gehäuseabschnitte ist zum einen eine einfachere Montage bzw . Verbindung eines einzusteckenden elektrisch isolierenden Rohres gegeben . Zum anderen wird durch die Vergrößerung des Umfanges der Innenmantelfläche ei ¬ ne dielektrisch günstige Gestalt geschaffen . Die einander zu-

gewandten Enden der elektrisch leitenden Gehäuseabschnitte stellen eine Elektrodenanordnung bezüglich des im Innern angeordneten Leiterzuges dar . Durch die stetige Vergrößerung des Umfanges erfolgt eine günstige Beeinflussung des den elektrischen Leiterzug umgebenden elektrischen Feldes . Eine Vergrößerung des Umfanges kann dabei derart erfolgen, dass eine trichterförmige Aufweitung des Gehäuseabschnittes selbst entsteht, so dass die Wandstärke der elektrisch leitfähigen Gehäuseabschnitte im Wesentlichen konstant bleibt . Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Gehäuseabschnitte im Bereich der einander zugewandten Enden eine zylinderförmige Außenmantelfläche aufweisen und durch eine entsprechende Än ¬ derung der Wandstärke der Gehäuseteile ein trichterförmig vergrößerter Umfang der Innenmantelfläche erzeugt wird . Vor- teilhaft ist eine trichterförmige Erweiterung, bei welcher der Trichter im Schnitt gesehen nach einer e-Funktion sich in Richtung des gegenüberliegenden elektrisch leitenden Gehäuseabschnitts erweitert .

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass zumindest ein Überdeckungsabschnitt der Gehäuseabschnitte ei ¬ ne zylindermantelförmige Mantelfläche aufweist .

Überdeckungsabschnitte mit zylindermantelförmigen Mantelflä- chen ermöglichen die Herstellung einfacher Verbindungen des elektrisch isolierenden Rohres und der elektrisch leitfähigen Gehäuseabschnitte . So ist es möglich, die Verbindungsbereiche von isolierendem Rohr und den elektrisch leitenden Gehäuseabschnitten in verschiedenen Gestaltungen auszuführen . So kön- nen beispielsweise Presspassungen oder Spielpassungen Verwendung finden . Bei einer entsprechenden Abstimmung des elektrisch leitfähigen und elektrisch isolierenden Materials kann durch eine Presspassung beispielsweise eine ausreichende me-

chanische Stabilität der Verbindung erzeugt werden, und auch eine gasdichte Ausgestaltung der Nahtstelle gewährleistet werden . Zusätzliche Dichtmaterialien sind so nicht erforderlich . Bei einer Spielpassung ist in einer einfachen Weise das Einbringen eines Dichtmittels im Zuge eines Verbindens der einzelnen Bauteile möglich . Dieses Dichtmittel kann bei ¬ spielsweise ein Klebemittel sein, welches zum einen abdichtet und zum anderen eine winkelsteife Verbindung zwischen elektrisch isolierendem Rohr und einen der elektrisch leitenden Gehäuseabschnitte erzeugt .

Vorteilhafterweise kann weiterhin vorgesehen sein, das s die Gehäuseabschnitte an ihren voneinander abgewandten Enden jeweils einen Flanschanschluss aufweisen .

An druckgasisolierten Schaltanlagen oder druckgasisolierten Leistungs schaltern, wie sie im Hoch- und Höchstspannungsbe- reich von Elektroenergieübertragungsnetzen Verwendung finden, ist die Verbindung einzelner Gehäusebaugruppen mittels Flanschverbindungen üblich . Durch ein Vorsehen von Flanschanschlüssen an den voneinander abgewandten Enden der Gehäuseabschnitte ist es möglich, die erfindungsgemäße Gehäusebaugrup ¬ pe an bereits bestehenden Anlagen nachzurüsten . Dadurch wird eine universelle Kompatibilität der Gehäusebaugruppe erzielt . Die Flanschanschlüsse können dabei in unterschiedlichen Aus ¬ gestaltungen ausgeführt sein . So kann es beispielsweise vor ¬ gesehen sein, dass ein außen umlaufender Flanschkragen Verwendung findet . Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass in der Wandung zumindest eines der Gehäuseabschnitte sackartige Ausnehmungen eingebracht sind, die mit einem Ge ¬ windegang versehen sind, so das s mittels Bolzen ein Flansch leicht an diesen Gehäuseabschnitt anflanschbar ist . Bei einer derartigen Ausgestaltung wird der Umfang der Gehäusebaugruppe

durch umlaufende Flanschkrägen nicht vergrößert . Dies hat den Vorteil, dass ein Isolierrohr von der Flanschseite des Gehäu ¬ seabschnittes über dieses aufschiebbar ist und auf der Außen ¬ mantelfläche des Gehäuseabschnittes mit seiner Innenmantel- fläche anliegen kann .

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Gehäusebaugruppe von einem Sekundärteil eines Wandlers umgeben ist .

Die Herstellung einer erfindungsgemäßen Gehäusebaugruppe ist mit vergleichsweise geringen Zusatzkosten verbunden . Damit besteht die Möglichkeit, beispielsweise in einer druckgasiso ¬ lierten Schaltanlage oder an einem druckgasisolierten Schalt- gerät vorsorglich mehrere Einbaupositionen für Stromwandler und/oder Spannungswandler vorzusehen . Bei Bedarf können dann Sekundärwindungen des Wandlers um die Gehäusebaugruppen herumgelegt werden . Dabei kann der Wandler als konventioneller Wandler, das heißt , auf dem transformatorischen Prinzip beru- hend, ausgeführt sein . Alternativ können jedoch auch weitere Bauformen wie optische Wandler, kapazitive Wandler oder auch Hallwandler usw . zum Einsatz gelangen . Aufgrund der Einbringung des Isolierabschnittes ist die Ausbildung von Fehler ¬ strombahnen über die elektrisch leitfähigen Teile der Gehäu- sebaugruppe vermieden . Dadurch sind fehlerbehaftete Messungen des Stromwandlers vermieden .

Vorteilhafterweise kann weiterhin vorgesehen sein, das s der Leiterzug, die Gehäuseabschnitte und das Isolierrohr jeweils rotations symmetrische Körper sind und koaxial zueinander an ¬ geordnet sind .

Eine rotationssymmetrische Ausgestaltung der einzelnen Bau ¬ teile der Gehäusebaugruppe ermöglicht einen einfachen und si ¬ cheren Aufbau der Anordnung . Der Leiterzug liegt dabei im Zentrum der Anordnung, wobei dieser ein lang gestreckter Kör- per ist, der entlang der Rotationsachse ausgerichtet ist .

Weiterhin wird durch die rotationssymmetrische Ausgestaltung der Gehäusebaugruppe eine dielektrische stabile Anordnung ge ¬ schaffen . Dadurch ist ein zuverlässiger Betrieb der Gehäusebaugruppe beispielsweise auch im Hoch- und Höchstspannungsbe- reich an einem druckgasisolierten Hochspannungsleistungs- schalter oder einer druckgasisolierten Hochspannungsschaltanlage ermöglicht . Eine Halterung des Leiterzuges innerhalb der Gasisolation kann über elektrisch isolierende Halterungen erfolgen . Diese können beispielsweise als säulenförmiger Stütz- isolator oder Scheibenisolatoren ausgeführt sein .

Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung in schematischen Zeichnungen gezeigt und nachfolgend näher beschrieben .

Dabei zeigt die

Figur 1 eine perspektivische Ansicht durch eine teilweise freigeschnittene Gehäusebaugruppe, die

Figur 2 ein Detail einer ersten Variante eines elektrisch isolierenden Rohres , die

Figur 3 ein Detail einer zweiten Variante eines elektrisch isolierenden Rohres und die

Figur 4 ein Detail einer dritten Variante eines elektrisch isolierenden Rohres .

Die in der Figur 1 gezeigte Gehäusebaugruppe ist im Wesentli ¬ chen rotationssymmetrisch zu der Symmetrieachse 1 aufgebaut . Die Gehäusebaugruppe 1 weist einen Leiterzug 2 auf . Der Lei- terzug 2 dient der Übertragung von elektrischer Energie und erstreckt sich im Wesentlichen längst der Symmetrieachse 1. Der Leiterzug 2 ist im Wesentlichen zylindrisch ausgestaltet . Davon abweichend können jedoch auch weitere Querschnitte zum Einsatz gelangen . So sind beispielsweise mehreckige Quer- schnitte, ovale Querschnitte usw . einsetzbar . Der Leiterzug 2 ist von einer gasförmigen Isolation umgeben . Die gasförmige Isolation wird durch einen ersten Gehäuseabschnitt 3, einen zweiten Gehäuseabschnitt 4 sowie ein elektrisch isolierendes Rohr 5 begrenzt . Die beiden Gehäuseabschnitte 3, 4 sind je- weils aus einem elektrisch leitenden Material , beispielsweise einem Aluminiumgus s , gefertigt . Das elektrisch isolierende Rohr ist beispielsweise als Verbundkörper aus kunststoffge ¬ tränkten Glas fasern oder auch als Kunststoffgusselement ge ¬ fertigt . Das elektrisch isolierende Rohr 5 weist eine im We- sentlichen hohlzylindrische Gestalt auf und ist den elektri ¬ schen Leiterzug 2 umgebend koaxial zu der Symmetrieachse 1 angeordnet . Die Gehäuseabschnitte 3 , 4 weisen ebenfalls eine im Wesentlichen rohrförmige Gestalt auf . Wobei die Rohrwan ¬ dungen verschiedenartige Profilierungen aufweisen . Die Gehäu- seabschnitte 3, 4 sind rotations symmetrisch ausgestaltet und sind ebenfalls koaxial zu der Symmetrieachse 1 angeordnet und umgeben ebenfalls den Leiterzug 2. Das elektrisch isolierende Rohr 5 und die Gehäuseabschnitte 3, 4 sind gasdicht miteinan ¬ der verbunden, so dass das den Leiterzug umgebende Isoliergas aus der Baugruppe nicht entweichen kann . Stirnseitig kann vorgesehen sein, dass sich weitere Baugruppen anschließen, die ein entweichen des Isoliergases verhindern . Der Leiterzug 2 ist mittels in den Figuren nicht dargestellter I solatoren

gehalten . Die Isolatoren können der Gehäusebaugruppe selbst zugeordnet sein . So sind beispielsweise säulenförmige Stütz ¬ isolatoren zwischen Leiterzug 2 und einer Innenmantelfläche der Gehäusebaugruppe einsetzbar . Weiterhin sind auch schei- benförmige Stützisolatoren nutzbar . Weiterhin kann der Leiterzug auch von an benachbarten Baugruppen in seiner Position gehalten werden .

Die Innenwände der Gehäuseabschnitte 3, 4 weisen jeweils ei- nen zylindermantelförmigen Überdeckungsabschnitt 6a, 6b auf . Die Überdeckungsabschnitte 6a, 6b sind jeweils durch in die Innenwandung der Gehäuseabschnitte 3, 4 eingebrachte Schul ¬ tern 7a, 7b begrenzt . Die Schulterhöhe entspricht etwa der Wandstärke des elektrisch isolierenden Rohres 5. Bei einem Zusammenfügen des elektrisch isolierenden Rohres 5 und der Gehäuseabschnitte 3, 4 stoßen die Stirnseiten des elektrisch isolierenden Rohres 5 gegen die Schultern 7a, 7b . Aufgrund der Dimensionierung der Schultern ist eine im Wesentlichen ebene, lediglich von den Stoßstellen unterbrochene zylinder- förmige Innenmantelfläche in der Gehäusebaugruppe gebildet . Die Gehäuseabschnitte 3, 4 sind mittels eines Isolierab ¬ schnittes 8 voneinander beabstandet .

Die in den Überdeckungsabschnitten 6a, 6b aneinander liegen- den Mantelflächen sind zur Herstellung einer winkelsteifen gasdichten Verbindung miteinander verklebt . Zur Gewährung einer Gasdichtigkeit der Verbindung sind auch zusätzlich Dichtelemente, wie mantelseitig umlaufende Elastikringe und ähnli ¬ ches , verwendbar . Diese sind insbesondere dann vorzusehen, wenn von einer flächigen Befestigung des Isolierrohres 5 und der Gehäuseabschnitte 3, 4 abgewichen wird . Neben einem verkleben ist auch ein mantelseitiges Verbolzen der Gehäuseab ¬ schnitte 3, 4 an dem Isolierrohr 5 vorsehbar . Zuverlässige

Verbindungen sind auch durch Schweißverfahren, wie Reibschweißen, Punktschweißen usw . , herstellbar . Zwischen den einander zugewandten Enden der Gehäuseabschnitte 3 , 4 ist der um den Leiterzug 2 umlaufender Isolierabschnitt 8 angeordnet . Der Isolierabschnitt 8 ist durch das elektrisch isolierende Rohr 5 gebildet .

An den einander zugewandten Enden der Gehäuseabschnitte 3, 4 , beginnend an den von den Schultern 7a, 7b abgewandten Enden der Überdeckungsabschnitte 6a, 6b, erweitern sich die Umfange der Innenmantelflächen der Gehäuseabschnitte 3, 4 stetig . Da ¬ durch entsteht eine trichterförmig erweiterte Kontur . Trotz der Überdeckung mit dem elektrisch isolierenden Rohr 5 in Richtung des Leiterzuges 2 sind die aus elektrisch leitfähi- gern Material gefertigten Gehäuseabschnitte 3, 4 für die Steue ¬ rung des den Leiterzug 2 bei einem Stromdurchfluss umgebenden elektrischen Feldes einsetzbar . Durch die trichterförmige Struktur wird im Bereich des Isolierabschnittes 8 das elekt ¬ rische Feld abgesteuert . Dadurch können an den vergleichswei- se scharfkantig gegenüberliegenden Enden der Gehäuseabschnit ¬ te 3 , 4 nur geringe Überhöhungen des elektrischen Feldes auftreten . So wird die dielektrische Festigkeit der Gehäusebau ¬ gruppe erhöht . Zum Schutz des elektrisch isolierenden Rohres vor äußeren Einflüssen kann der im Bereich des Isolierab- Schnittes 8 zwischen den Gehäuseabschnitten 3 , 4 entstehende Spalt mit einem elektrisch isolierendem Füllmaterial, beispielsweise einem Silikon, einem Harz oder ähnlichem, verfüllt werden . Aufgrund der trichterförmigen Struktur ist eine gute Haftvermittlung gegeben, da das Füllmaterial in die als Hinterschneidungen wirkenden trichterförmigen Erweiterungen eindringt . Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Gehäuseabschnitte 3, 4 in die Öffnung des elektrisch isolierenden Rohres 5 eingeführt werden, so dass Außenmantelflächen

der Gehäuseabschnitte 3, 4 an Innenmantelflächen des elekt ¬ risch isolierenden Rohres 5 anliegen . Dann ist der Spalt im Innenraum der Gehäusebaugruppe angeordnet .

An den voneinander abgewandten stirnseitigen Enden der Gehäuseabschnitte 3, 4 sind jeweils Flansche angeordnet . An dem ersten Gehäuseabschnitt 3 ist ein erster Flansch 9 angeord ¬ net . Der erste Flansch 9 weist einen außen umlaufenden Flanschkragen auf, durch welchen mehrere durchgehende Ausneh- mungen parallel zur Symmetrieachse 1 verlaufend angeordnet sind . Mit Hilfe der durchgehenden Ausnehmungen und entsprechender Bolzen ist der erste Flansch 9 an ein weiteres Bauteil anflanschbar . Über die Flanschflächen kann beispielsweise, unter Einlegung eines Dichtringes , eine gasdichte Verbin- düng hergestellt werden . An dem zweiten Gehäuseabschnitt 4 ist ein zweiter Flansch 10 angeordnet . Der zweite Flansch 10 weist einen mit einer gegenüber dem ersten Flansch 9 verkleinerten Flanschfläche versehenen Flanschkragen auf . In den zweiten Flansch 10 sind mehrere Sackbohrungen, die parallel zur Symmetrieachse angeordnet sind, eingebracht . Mittels in den Sackbohrungen befestigbarer Bolzen ist der zweite Flansch 10 an ein weiteres Bauteil anflanschbar . Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Gehäuseabschnitte 3 , 4 beispiels ¬ weise mittels Schweißverbindung mit weiteren Bauteilen ver- bunden werden . Die Wahl verschieden großer Flansche gestattet es , einen der Flansche als Anschlag für einen Umbauwandler zu Nutzen . Dieser Umbauwandler kann komplett vormontiert werden und über den kleineren Flansch auf die Gehäusebaugruppe auf ¬ geschoben werden .

Um eine verwindungssteife mechanisch stabile elektromagne ¬ tisch ausreichend geschirmte Gehäusebaugruppe auszubilden, sind die Überdeckungsabschnitte 6a, 6b jeder für sich, bezüg-

lieh der Ausrichtung des Leiterzuges 2 , größer als die Ausdehnung des I solierabschnittes 8. Um die Gehäusebaugruppe herum ist eine Sekundärwicklung 11 eines Stromwandlers ange ¬ ordnet . Der Leiterzug 2 stellt dabei die Primärwicklung des Stromwandlers dar . Aufgrund elektromagnetischer Induktion wird in der Sekundärwicklung 11 eine dem Stromflus s im Leiterzug 2 entsprechende Spannung induziert , so dass eine Ab ¬ bildung des Stromflusses erfolgen kann . Alternativ sind auch Wicklungen von Stromwandlern verwendbar, die auf einem ande- ren Wirkprinzip beruhen, beispielsweise auf dem Prinzip eines kapazitiven Teilers oder einer Ablenkung von polarisiertem Licht in den Sekundärwicklungen . Es kann vorgesehen sein, dass der Stromwandler dauerhaft um die Gehäusebaugruppe herum angeordnet ist . Dazu kann vorgesehen sein, dass der Strom- wandler winkelsteif mit zumindest einem der Gehäuseabschnitte verbunden ist . Dadurch entfallen zusätzliche Tragkonstruktio ¬ nen für den Stromwandler . Beispielsweise können in einem der Flansche 9, 10 zusätzliche Befestigungsöffnungen 12 für den Stromwandler angeordnet sein . Alternativ können auch weitere Befestigungsmöglichkeiten Verwendung finden . So können beispielsweise Schellen um die Gehäuseabschnitte 3, 4 umgelegt werden oder auch eine entsprechende Formgebung der Gehäuseab ¬ schnitte mit Befestigungslaschen oder Haltebohrungen genutzt werden .

Aufgrund der kostengünstigen Gestaltung der Gehäusebaugruppe kann auch vorgesehen sein, diese vorsorglich zu verbauen und lediglich bedarfsweise mobile Stromwandler um die Gehäusebau ¬ gruppe herum anzuordnen .

In den Figuren 2 , 3 und 4 sind beispielhaft weitere Varianten von Isolierrohren sowie Gehäuseabschnitten dargestellt . Dabei ist jeweils der Bereich des Isolierabschnittes dargestellt .

Auf einer Darstellung der Anschlussbereiche der Gehäuseab ¬ schnitte wurde verzichtet .

Die Figur 2 zeigt eine erste Variante eines elektrisch iso- lierenden Rohres 5a . Das elektrisch isolierende Rohr 5a weist eine umlaufende ringförmige Verdickung auf . Bei einem Ein- schub des elektrisch isolierenden Rohres 5a in einen ersten Gehäuseabschnitt 3a, bzw . in einen zweiten Gehäuseabschnitt 4a, fahren die trichterförmig erweiterten Enden jeweils gegen die umlaufende Verdickung und begrenzen so die Einschubtiefe des elektrisch isolierenden Rohres 5a . Alternativ ist weiterhin die trichterförmige Ausgestaltung der Gehäuseabschnitte 3a, 4a ausgeführt . Die einander zugewandten Enden der Gehäuseabschnitte 3a, 4a sind jeweils durch eine Aufbördelung trichterförmig nach außen erweitert . Dabei ist die Wandstärke der Gehäuseabschnitte 3a, 4a jeweils im Wesentlichen konstant gehalten .

Die Figur 3 zeigt eine zweite Variante eines elektrisch iso- lierenden Rohres 5b an einem ersten Gehäuseabschnitt 3b . Das elektrisch isolierende Rohr 5b weist ein Außengewinde auf . Dieses Außengewinde ist in den mit einem entsprechenden Innengewinde versehenen ersten Gehäuseabschnitt 3b einschraubbar . Im Bodenbereich des Innengewindes des ersten Gehäuseabschnittes 3b ist ein Dichtelement 13 eingelegt . Das Dichtelement 13 ist als elastischer O-Ring ausgebildet . Bei einem entsprechenden Drehen des elektrisch isolierenden Rohres 5b wird der O-Ring komprimiert und dichtet die Fügestelle zwischen dem elektrisch isolierenden Rohr 5b und dem ersten Gehäuseabschnitt 3b . Das Dichtelement kann weiterhin auch mantelseitig in der Fügestelle angeordnet sein . Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das elektrisch isolierende Rohr 5b mit einem Innengewinde und der erste Gehäuseabschnitt

3b mit einem Außengewinde versehen ist . Dann wird das elekt ¬ risch isolierende Rohr 5b über die äußere Mantelfläche des ersten Gehäuseabschnittes 3b bewegt und die innere Mantelflä ¬ che des elektrisch isolierenden Rohres liegt an der äußeren Mantelfläche des ersten Gehäuseabschnittes an . Zur Sicherung der Schraubverbindung können entsprechende Klebemassen oder Sicherungsbolzen eingesetzt werden .

Die Figur 4 zeigt eine dritte Variante eines ersten Gehäuse- abschnittes 3c und eines zweiten Gehäuseabschnittes 4c . Der erste Gehäuseabschnitt 3c ist dabei derart geformt , dass das elektrisch isolierende Rohr 5c mit seiner Innenwandung auf einer Außenmantelfläche des ersten Gehäuseabschnittes 3c auf ¬ liegt . Der zweite Gehäuseabschnitt 4c liegt mit einer Innen- mantelfläche auf der Außenmantelfläche des elektrisch isolie ¬ renden Rohres 5c . Dadurch entsteht eine teleskopartige Ver ¬ bindung von erstem Gehäuseabschnitt 3c, elektrisch isolierendem Rohr 5c und zweitem Gehäuseabschnitt 4c . Das teleskopar ¬ tige Ineinandergreifen kann auch derart erfolgen, dass sich die Gehäuseabschnitte 3c, 4c überdecken, so dass sich in ra ¬ dialer Richtung ein sandwichartiger geschichteter Aufbau ergibt und das elektrisch isolierende Rohr 5c zumindest teil ¬ weise innerhalb eines dielektrische geschirmten Bereiches liegt .

Den in den Figuren 1 bis 4 jeweils gezeigten Ausgestaltungsvarianten von Flanschen und Gehäuseabschnitten, elektrisch isolierenden Rohren usw . sind jeweils einzelne Merkmale be ¬ züglich ihrer Ausgestaltung entnehmbar und miteinander kombi- nierbar, so dass weitere über die in den Figuren dargestell ¬ ten Ausgestaltungsvarianten hinausgehende Aus führungsbeispie ¬ le der Erfindung erzeugbar sind . Insbesondere die verschiede ¬ nen Ausführungsformen der Verbindung von elektrisch isolie-

rendem Rohr und Gehäuseabschnitten sind untereinander austauschbar . Der Austausch kann sich dabei auf einen oder beide Gehäuseabschnitte beziehen .