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Patent Searching and Data


Title:
CATCH BOX
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/069965
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a catch box (1) for the alignment and easier connection of two air intake sections (9, 10) of an air intake system (6), in particular on a commercial vehicle. According to the invention, the catch box (1) is simultaneously implemented as a water separator. The catch box (1) can thus be assigned an auxiliary function.

Inventors:
ENDERICH, Andreas (U. Eisbergweg 2, Esslingen, 73734, DE)
KELLER, Conrad (Hohenstaufenstraße 35, Göppingen, 73033, DE)
TAUER, Christian (Bergstraße 7, Walheim, 74399, DE)
TRAUB, Matthias (Zavelsteiner Straße 30, Böblingen, 71034, DE)
WIRBEL, Daniel (Leinäckerstraße 6, Weinstadt, 71384, DE)
Application Number:
EP2010/068972
Publication Date:
June 16, 2011
Filing Date:
December 06, 2010
Export Citation:
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Assignee:
MAHLE INTERNATIONAL GMBH (Pragstraße 26-46, Stuttgart, 70376, DE)
ENDERICH, Andreas (U. Eisbergweg 2, Esslingen, 73734, DE)
KELLER, Conrad (Hohenstaufenstraße 35, Göppingen, 73033, DE)
TAUER, Christian (Bergstraße 7, Walheim, 74399, DE)
TRAUB, Matthias (Zavelsteiner Straße 30, Böblingen, 71034, DE)
WIRBEL, Daniel (Leinäckerstraße 6, Weinstadt, 71384, DE)
International Classes:
F02M35/022; B60K13/02; B62D33/063; F02M35/10; F02M35/16
Attorney, Agent or Firm:
BRP RENAUD & PARTNER (Rechtsanwälte, Notare Patentanwält, Königstraße 28 Stuttgart, 70173, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Fangkorb (1 ) zum Ausrichten und erleichterten Miteinanderverbinden zweier Luftansaugabschnitte (9,10) einer Luftansaugung (6), insbesondere an einem Lastkraftwagen,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Fangkorb (1 ) zugleich als Wasserabscheider ausgebildet ist.

2. Fangkorb nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Fangkorb (1 ) eine walmdachartige Trägerstruktur (2) aufweist, wobei Träger (3,4) der Trägerstruktur (2) rinnenartig ausgebildet sind, das heißt insbesondere einen U-förmigen oder konkaven Querschnitt aufweisen.

3. Fangkorb nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Träger (3,4) der Trägerstruktur (2) sparrenartig bzw. pfettenartig angeordnet sind, insbesondere sind die Träger (3,4) wasserleitend miteinander verbunden.

4. Fangkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Fangkorb (1 ) einen umlaufenden, rinnenartig ausgebildeten Rand (5) aufweist.

5. Fangkorb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,

dass die rinnenartig ausgebildeten Träger (3,4) eine Wasserableitung in den umlaufenden, rinnenartig ausgebildeten Rand (5) ermöglichen.

6. Fangkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Fangkorb (1 ) aus Kunststoff, insbesondere als Kunststoffspritzgussteil ausgebildet ist.

7. Fangkorb nach einem der Ansprüche 4 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass der umlaufende, rinnenartig ausgebildete Rand (5) einen Ablauf (7) zur Wasserabführung aufweist.

8. Fangkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass am Fangkorb (1 ) ein Dichtelement (8) vorgesehen ist.

9. Luftansaugung (6), insbesondere für einen Lastkraftwagen, mit einem ersten, einen Faltenbalg (1 1 ) zum Toleranzausgleich aufweisenden Luftansaugabschnitt (9), der über den Faltenbalg (1 1 ) mit einem freien Ende eines zweiten

Luftansaugabschnittes (10) verbunden ist, wobei im Bereich des freien Endes des zweiten Luftansaugabschnittes (10) ein nach einem der Ansprüche 1 bis 8 vorgesehen ist, der beim Verbinden der beiden Luftansaugabschnitte (9,10) ein Ausrichten der beiden zueinander bewirkt und dadurch das Verbinden erleichtert.

Description:
Fangkorb

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fangkorb zum Ausrichten und

erleichterten miteinander Verbinden zweier Luftansaugabschnitte einer

Luftansaugung, insbesondere an einem Lastkraftwagen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 . Die Erfindung betrifft außerdem eine mit einem derartigen Fangkorb ausgestattete Luftansaugung.

Insbesondere bei Luftansauganlagen eines Lastkraftwagens, hinter bzw. über einer Fahrerkabine sorgt ein Faltenbalg für einen erforderlichen

Bewegungsausgleich zwischen einem kabinenfesten ersten Luftansaugabschnitt und einem rahmenfesten zweiten Luftansaugabschnitt, beispielsweise einem Luftfilter. Damit dieser Faltenbalg nach einem Kippen der Fahrerkabine sicher seinen ursprünglichen Platz wieder findet, wird dort ein sogenannter Fangkorb eingesetzt, der bei einem aufeinander zuführen der beiden Luftansaugabschnitte diese zueinander ausrichtet und dadurch ein leichtes Verbinden ermöglicht. Der Fangkorb hat dabei bisher ausschließlich die Aufgabe genau dieses miteinander verbinden zu erleichtern.

Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für einen Fangkorb der gattungsgemäßen Art, eine verbesserte oder zumindest eine alternative Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere durch eine Zusatzfunktion auszeichnet. Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der

unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind

Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, einen an sich bekannten Fangkorb zum Ausrichten und erleichterten miteinander Verbinden zweiter Luftansaugabschnitte einer Luftansaugung, insbesondere an einem LKW, zugleich als Wasserabscheider auszubilden und dadurch diesem die

Zusatzfunktion des Wasserabscheidens bzw. des Austragens des Wassers aus dem Luftsystem zuzuweisen. In diesem Fall ist somit der erfindungsgemäße Fangkorb nicht nur in der Lage, die beiden Luftansaugabschnitte der

Luftansaugung zielsicher aufeinander zuzuführen und miteinander zu verbinden, sondern zugleich auch eine Wasserabscheidung und Wasseraustragung im angesaugten Luftstrom vorzunehmen, so dass die einem Verbrennungsmotor zugeführte Luft weniger Feuchtigkeit aufweist, wodurch die Verbrennung verbessert und insbesondere ein Korrosionsrisiko gesenkt werden können. Die Zuweisung der Wasserabscheidefunktion lässt sich dabei konstruktiv äußerst einfach erreichen, so dass der erfindungsgemäße Fangkorb sich bezüglich beispielsweise der Herstellungskosten nicht oder nur marginal vom

gattungsgemäßen Fangkorb unterscheidet.

Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung, weist der Fangkorb eine walmdachartige Trägerstruktur auf, wobei Träger der

Trägerstruktur rinnenartig ausgebildet sind, das heißt insbesondere einen U- förmigen Querschnitt aufweisen. Die Träger der Trägerstruktur dienen somit als Wasserablaufrinnen, in welchem das aus dem angesaugten Luftstrom

abgeschiedene Wasser gesammelt und gleichzeitig abgeführt werden kann. Die Träger der Trägerstruktur sind dabei beispielsweise sparrenartig bzw. pfettenartig angeordnet und insbesondere wasserleitend miteinander verbunden, so dass die einzelnen Träger der Trägerstruktur ein Wasserableitesystem bilden, das das aus dem angesaugten Luftstrom abgeschiedene Wasser abführt. Selbstverständlich können dabei die Träger nicht nur gerade, sondern auch gebogen und/oder geneigt ausgeführt sein. Bei vorteilhaften Weiterbildungen sind die einzelnen sparrenartige Träger mit einer oder mehreren Rippen bzw. Pfetten verbunden, wodurch die mechanische Stabilität des Fangkorbes erhöht wird.

Gemäß einer besonderen Ausgestaltung verfügt der Fangkorb über zwei, in Durchströmungsrichtung versetzt zueinander angeordnete Abscheideebenen. Diese Abscheideebenen werden durch erste und zweite Träger gebildet, wobei die ersten und zweiten Träger von einer gemeinsamen Ebene ausgehen und über unterschiedliche Höhen verfügen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die ersten und zweiten Träger abwechselnd nebeneinander angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen den ersten Trägern vorzugsweise der Breite der zweiten Träger und der Abstand zwischen den zweiten Trägern etwa der Breite der ersten Träger entspricht. Somit ist die angesaugte Luft gezwungen, die

Strömungsrichtung zu ändern, wobei die in der Luft enthaltenen Wassertropfen auf die Träger prallen und so abgeschieden werden. Vorzugsweise können die ersten und zweiten Träger durch einen gemeinsamen First miteinander verbunden sein.

Bei anderen Ausgestaltungen kann die Trägerstruktur auch kegel- bzw.

kegelstumpfförmig, Pyramiden- bzw. pyramidenstumpfförmig oder mit beliebigen Geometrien ausgebildet sein. Hierbei können die Grundfläche sowie die

Zwischenebenen der Träger bzw. der Trägerstruktur z. B. rund bzw. oval, nierenförmig oder rechteckig ausgeführt sein.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Lösung, weist der Fangkorb einen umlaufenden, rinnenartig ausgebildeten Rand auf. Dieser Rand dient dem Sammeln des an der Wand der Luftansaugabschnitte abgeschiedenen Wassers bzw. des von den Träger der Trägerstruktur abgeleiteten Wassers, wobei die rinnenartig ausgebildeten Träger in den rinnenartig ausgebildeten, umlaufenden Rand münden und dadurch das aus dem Luftstrom abgeschiedene Wasser in den umlaufenden Rand ableiten. Die Träger der Trägerstruktur und der umlaufende, rinnenartig ausgebildete Rand können dabei einstückig, das heißt insbesondere als zusammenhängendes

Kunststoffspritzgussteil, ausgebildet sein, oder aber auch als separate Bauteile, so dass die Trägerstruktur und der umlaufende Rand separat hergestellt und anschließend miteinander verbunden, insbesondere miteinander verclippst, verschweißt bzw. verklebt werden können.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die in

unterschiedlichen Ebenen angeordneten Träger derart ausgestaltet, dass sie in Strömungsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind. Somit ist die

Luftströmung diversen Trägern ausgesetzt, an welchen sich die Wassertropfen abscheiden können. Bei einer besonderen Weiterbildung der Erfindung überlappen sich die in verschiedenen Ebenen angeordneten Träger in

Strömungsrichtung, so dass die enthaltenen Wassertropfen auf einen Träger auftreffen und die Luft ohne großen Druckverlust zwischen den Trägern hindurch strömen kann. Bei anderen Ausbildungen schließen die verschiedenen Ebenen in Durchströmungsrichtung gesehen direkt aneinander an. Durch derartige

Ausgestaltungen wird eine sehr effektive Luftentfeuchtung bzw.

Wasserabscheidung erreicht.

Gemäß einer alternativen Ausbildung der Erfindung sind die in verschiedenen Ebenen angeordneten Träger in Strömungsrichtung zueinander beabstandet. Somit wird der durch den Fangkorb gebildete Strömungswiderstand deutlich reduziert. Bei weiteren Ausbildungen der Erfindung verfügt der Fangkorb über einen

Montagewulst, über den der Faltenbalg gezogen und mittels einer Schelle auf dem Fangkorb fixiert wird.

Gemäß anderen Ausgestaltungen kann zusätzlich zu dem Fangkorb ein Wasser- Abscheidekorb vorgesehen sein, der lösbar oder unlösbar mit einem der

Luftansaugabschnitte verbunden ist. Diese Verbindung kann z. B. durch eine Verschweißung, Verklebung, Verschraubung oder Verspannung realisiert sein. Bei einer lösbaren Verbindung ist es vorteilhaft, dass der Wasser-Abscheidekorb demontiert werden kann und so von außen zugänglich von groben

Verunreinigungen befreit werden kann.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen

Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.

Dabei zeigen, jeweils schematisch,

Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Fangkorbs, Fig. 2 eine Darstellung einer Luftansaugung mit einem derartigen, erfindungsgemäßen Fangkorb,

Fig. 3 einen Ausschnitt einer alternativen Ausgestaltung des Fangkorbs in perspektivischer Darstellung,

Fig. 4 eine Seitenansicht des Fangkorbs gemäß Figur 3,

Fig. 5 eine Seitenansicht eines alternativ ausgestalteten Fangkorbs,

Fig. 6 eine Draufsicht auf den Fangkorb gemäß Figur 5,

Fig. 7 eine alternative Luftansaugung in perspektivischer Ansicht.

Entsprechend der Fig. 1 , weist ein erfindungsgemäßer Fangkorb 1 eine walmdachartige Trägerstruktur 2 auf, mit einzelnen Trägern 3 und 4, die rinnenartig ausgebildet sind und insbesondere einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Die Träger 3 sind dabei sparrenartig ausgebildet, wogegen die Träger 4 in der Art von Pfetten ausgebildet sind, wobei allen Trägern 3 und 4 gemeinsam ist, dass diese bei diesem Ausführungsbeispiel wasserleitend untereinander bzw. miteinander verbunden sind. Bei anderen Ausführungen können die Träger 3, 4 auch durch Knoten-Punkte verbunden sein, in welchen keine Wasserleitung erfolgt.

Die walmdachartige Trägerstruktur 2 verfügt über einen First 12, welcher bei diesem Ausführungsbeispiel durch einen U-förmigen Träger 4 gebildet ist, und vier zum First 12 geneigte Flächen 13, welche durch die Träger 3, 4 aufgespannt werden. Bei einer anderen Ausführung kann der First 12 auch ohne Träger 4 gebildet sein. Hierbei sind dann die Träger 3 derart gebogen ausgeführt, dass eine gedachte First-Linie gebildet wird, von welcher aus sich die Flächen 13 erstrecken. Die als Pfetten ausgebildeten Träger 4 verlaufen bei dem

dargestellten Ausführungsbeispiel parallel zum First 12. Es ist aber auch möglich, die Pfetten winklig zum First anzuordnen. Hierbei kann der Neigungswinkel dahingehend ausgerichtet werden, dass die abgeschiedenen Wassertropfen durch die Schwerkraft und/oder die Luftströmung nach außen fließen. Die als Pfetten ausgebildeten Träger 3 verlaufen bei dem dargestellten

Ausführungsbeispiel rechtwinklig zum First 12. Bei alternativen Ausführungen können sie jedoch auch in anderen Winkeln angeordnet werden, um so einen besseren Wasserabtransport bzw. eine bessere Stabilität des Fangkorbes 1 zu erreichen.

Darüber hinaus weist der Fangkorb 1 einen umlaufenden, rinnenartig

ausgebildeten Rand 5 auf, wobei die rinnenartig ausgebildeten Träger 3 und 4 eine Wasserableitung in diesen Rand 5 bewirken bzw. ermöglichen. Gemäß einer besonderen Ausgestaltung verfügen die Träger 3 über jeweils eine

Austragsöffnung 14, welche in den Rand 5 mündet. Mit der Trägerstruktur 2 und dem umlaufenden Rand 5 ist es möglich, den Fangkorb 1 zugleich

erfindungsgemäß als Wasserabscheider auszubilden, so dass dieser beim

Einsatz in einer Luftansaugung 6 (vgl. Fig. 2) in der Lage ist, Feuchtigkeit bzw. Wasser aus einem angesaugten Luftstrom abzuscheiden.

Der erfindungsgemäße Fangkorb 1 kann aus Kunststoff, insbesondere als Kunststoffspritzgussteil, ausgebildet sein und dadurch einerseits kostengünstig und andererseits maßhaltig und präzise herstellt werden. Der umlaufende, rinnenartig ausgebildete Rand 5 weist darüber hinaus einen Ablauf 7 auf, über welchem das im Rand 5 gesammelte Wasser abgeleitet werden kann. Der Ablauf 7 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Stutzen ausgebildet, auf welchen z.B. ein Ablaufschlauch (nicht dargestellt) aufgesteckt werden kann. Bei anderen Ausführungen kann der Ablauf 7 auch als Bohrung ausgeführt sein, in welche ein Ablaufschlauch mit einer entsprechenden Kupplung einsteckbar ist. Darüber hinaus kann am Fangkorb 1 ein Dichtelement 8 vorgesehen sein, über welches zwei Luftansaugabschnitte 9 und 10 (vgl. Fig. 2) dicht miteinander verbunden werden können.

Generell kann die Trägerstruktur 2 und der Rand 5 als einstückiges Bauteil, insbesondere als Kunststoffspritzgussteil, ausgebildet sein, wobei auch denkbar ist, dass die Trägerstruktur 2 separat hergestellt und anschließend mit dem Rand 5 verbunden, insbesondere verschraubt, verclippst, verschweißt oder verklebt wird.

Der erfindungsgemäße Fangkorb 1 wird insbesondere in einer Luftansaugung 6, beispielsweise bei einem Lastkraftwagen, mit einem ersten, einen Faltenbalg 1 1 zum Toleranzausgleich aufweisenden Luftansaugabschnitt 9 und einem zweiten Ansaugabschnitt 10 eingesetzt. Dabei ist der erste Luftansaugabschnitt 9 über den Faltenbalg 1 1 mit einem freien Ende des zweiten Luftansaugabschnittes 10 verbunden, wobei im Bereich des freien Endes des zweiten

Luftansaugabschnittes 10 der erfindungsgemäße Fangkorb 1 gemäß der Fig. 1 angeordnet ist und beim Verbinden der beiden Luftansaugabschnitte 9 und 10 ein Ausrichten der beiden zueinander bewirkt und dadurch das Verbinden erleichtert. Eine derartige Luftansaugung 6 kann - wie oben erwähnt - beispielsweise im Bereich eines Lastkraftwagens, insbesondere im Bereich einer Rohluftansaugung hinter bzw. über einer Fahrerkabine vorgesehen sein, wobei der Faltenbalg 1 1 für den Bewegungsausgleich zwischen den beiden Luftansaugabschnitten 9 und 10, das heißt beispielsweise zwischen einer fahrerhausseitigen Ansaugung und einer rahmenseitigen Anschlussstelle (z.B. einem Luftfilter) sorgt. Damit der Faltenbalg 1 1 nach dem Kippen des Fahrerhauses wieder sicher an seinen ursprünglichen Platz findet, wird dort der erfindungsgemäße Fangkorb 1 eingesetzt. Von besonderem Vorteil ist bei diesem jedoch, dass dieser zusätzlich als

Wasserabscheider ausgebildet ist und daher in der Lage ist, einer angesaugten Rohluft Wasser zu entziehen, was sich günstig auf einen Verbrennungsprozess und auf ein Korrosionsrisiko auswirkt.

In Figur 3 ist ein Ausschnitt einer alternativen Ausgestaltung des Fangkorbes 1 ' in perspektivischer Ansicht dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel verfügt der Fangkorb 1 ' über äußere sparrenartige Träger 4a und über innere Träger 4b. Die äußeren Träger 4a bilden einen äußeren Abscheidekörper 15 und die inneren Träger 4b bilden einen inneren Abscheidekörper 16. Beide Abscheidekörper 15, 16 verfügen über die gleiche geometrische Form, bei diesem Beispiel ein Oval, wobei der innere Abscheidekörper 16 kleiner als der äußere Abscheidekörper 15 ausgeführt ist. Die Träger 4a bzw. 4b verlaufen parallel oder geneigt zu einem gedachten oder existierenden First 12. Zwischen den Trägern 4a bzw. 4b können einer oder mehrere pfettenartige Längsträger 3a oder 3b vorgesehen sein, welche die jeweilige Trägergruppe verbindet. Bei der dargestellten Ausführung sind die Träger 4a in Strömungsrichtung versetzt zu den Trägern 4b angeordnet, wodurch die Luft auf einen geringen Strömungswiderstand trifft und mit einer Wellenbewegung durch den Fangkorb 1 ' strömt. Weiterhin sind die Träger 4a bzw. 4b einer Trägergruppe versetzt zu dem vorangehenden Träger 4a bzw. 4b angeordnet. Dies wird dadurch erreicht, dass der nachfolgende Träger 4a bzw. 4b über einen größeren Außen-Querschnitt verfügt, als der vorangegangene Träger 4a bzw. 4b. Dadurch werden die Wassertropfen immer weiter in Richtung des Randes 5 getragen. Der Versatz zwischen den Trägern 4a bzw. 4b innerhalb einer Trägergruppe bzw. zwischen den Trägern 4a, 4b der jeweils anderen Trägergruppe kann beliebig kombiniert werden. Bei der dargestellten Ausführung ist der Abstand zwischen den Trägern 4a bzw. 4b einer Trägergruppe größer, als die Breite der dazwischen angeordneten Träger 4b bzw. 4a der anderen

Trägergruppe.

In Figur 4 ist der Fangkorb 1 ' gemäß Figur 3 in der Seitenansicht dargestellt. Die Träger 4a bzw. 4b einer Trägergruppe sind derart angeordnet, dass sie sich in Strömungsrichtung überlappen und so viele Wassertropfen abscheiden. Die Träger 4b sind bei diesem Ausführungsbeispiel mit dem First 12 verbunden. Die Träger 4a sind bei diesem Ausführungsbeispiel nicht mit dem First 12 verbunden. Bei anderen Ausführungsbeispielen können beide, keine oder nur eine beliebige Trägergruppe mit dem First 12 verbunden sein.

In Fig. 5 und Fig. 6 ist eine alternative Ausgestaltung des Fangkorbes 1 ' dargestellt. Der Fig. 1 entsprechende Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die Träger 3 ' bilden den äußeren Abscheidekörper 15 ' . Die Träger 3 " bilden den inneren Abscheidekörper 16 ' . Der Abstand zwischen den Trägern 3 ' entspricht im Wesentlichen der Breite der Träger 3 " . Gleiches gilt auch für den Abstand zwischen den Trägern 3 " . Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verfügen die Träger 3 ' und 3 " über ca. die gleiche Breite. Bei anderen

Ausgestaltungen können die Breiten der Träger 3 ' bzw. 3 " jedoch auch unterschiedlich ausgeführt sein. Die Träger 3 ' und 3 " sind durch den First 12 ' , welcher rippenartig ausgebildet ist, miteinander verbunden. Der Fangkorb 1 ' verfügt unterhalb des Randes 5 ' über einen Kragen 17, über welchen der

Faltenbalg 1 1 gemäß Figur 7 gezogen wird und mittels einer Schelle (nicht dargestellt) daran fixiert wird.

In Fig. 6 ist eine alternative Luftansaugung 6 ' dargestellt. Der Fig. 2

entsprechende Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Bei dieser Ausgestaltung verfügt die Luftansaugung 6 ' über einen Fangkorb 1 , der mit dem zweiten Luftansaugabschnitt 10 verbunden ist. Der Faltenbalg 1 1 wird bei der Montage über diesen Fangkorb 1 gestülpt und fixiert, wie vorstehend

beschrieben. Zusätzlich zu diesem Fangkorb 1 verfügt die Luftansaugung 6 ' einen als Wasser-Abscheidekorb 1 ' ausgebildeten Fangkorb, der gemäß den Fig. 5 und 6 ausgebildet ist. Der Wasser-Abscheidekorb 1 ' ist einerseits lösbar mit dem ersten Luftansaugabschnitt 9 und andererseits mit dem Faltenbalg 1 1 verbunden. Bei dieser Ausgestaltung übernimmt der Wasser-Abscheidekorb Γ die Hauptaufgabe, in der Ansaugluft enthaltenes Wasser an den Trägern 3 ' und 3 " abzuscheiden. Dieses Wasser wird über den Ablauf 7 aus der Luftansaugung 6 ' entfernt. Der in Strömungsrichtung dem Faltenbalg 1 1 nachfolgend

angeordnete Fangkorb 1 hat nur eine untergeordnete Wasser-Abscheidefunktion, dafür jedoch die Hauptfunktion der Zentrierung des Faltenbalges 1 1 .

Bei anderen Ausgestaltungen könnte der Fangkorb 1 auch vollständig entfallen, so dass ausschließlich der in Strömungsrichtung vor dem Faltenbalg 1 1 angeordnete Wasser-Abscheidekorb 1 ' vorgesehen ist und die Funktion des Fangkorbes 1 erfüllt. Hierbei ist der Wasser-Abscheidekorb 1 ' lösbar mit dem ersten Luftansaugabschnitt 9 verbunden. Bei einer Demontage der

Luftansaugung 6 ' wird der Luftansaugabschnitt 9 von dem Abscheidekorb 1 ' entfernt. Bei der Montage wird der Abscheidekorb 1 ' mit dem

Luftansaugabschnitt 9 verbunden und mittels Spannbügel oder sonstigen

Befestigungsmitteln (nicht dargestellt) fixiert. Somit erfüllt der in

Strömungsrichtung vor dem Faltenbalg 1 1 angeordnete Wasser-Abscheidekorb 1 ' die Funktionen der erleichterten Montage und der Wasserabscheidung. Zur verbesserten Wasserabscheidung in der Luftansaugung 6 ' ist im

Luftansaugabschnitt 9 eine Wandstruktur 18 vorgesehen, welche die

einströmende Luft kanalisiert. An dieser Wandstruktur 18 scheiden sich ebenfalls Wassertropfen ab. Damit die Wassertropfen nicht in der Mitte des

Luftansaugabschnitts 9 abtropfen, sind Ablaufschrägen 19 vorgesehen, welche die Wassertropfen zur Wand des Luftansaugabschnitts 9 leiten. Von der Wand aus laufen die Tropfen direkt in den Rand 5 ' des Wasser-Abscheidekorbes 1 ' ab. Weiterhin verfügt der Luftansaugabschnitt 9 über eine Aufnahmegeometrie 20 in welche das Dichtelement 8 mit einer Haltestruktur des Wasser-Abscheidekorbes 1 ' eingesetzt werden kann. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn nur der Wasser- Abscheidekorb 1 ' vorgesehen ist und zur Montage der Luftansaugung der Faltenbalg 1 1 in Position gebracht werden muss. Hierzu kann dann der

Abscheidekorb 1 ' in der Aufnahmegeometrie 20 eingehängt und in Position geschwenkt werden. Somit ist eine erleichterte Ausrichtung und Montage des Faltenbalges 1 1 erreicht.