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Patent Searching and Data


Title:
CEILING FORMWORK BEAM AND FORMWORK ELEMENT HAVING A BEAM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/089149
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a ceiling formwork beam (10), preferably made of steel, at least slightly curved in the direction of the concrete to be filled in and/or comprising openings (14), the size and/or shape and/or alignment and/or distribution thereof changing over the length of the beam (10), and/or the beam (10) being designed with respect to the dimensions thereof over the length, such that the beam is less weakened in a center area than in the end areas. A formwork element, in particular a panel, comprises at least one such beam.

Inventors:
HOLAWE, Walter (Wienerstraße 18, Neumarkt, A-3371, AT)
Application Number:
EP2011/050664
Publication Date:
July 28, 2011
Filing Date:
January 19, 2011
Export Citation:
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Assignee:
DOKA INDUSTRIE GMBH (Josef Umdasch Platz 1, Amstetten, A-3300, AT)
HOLAWE, Walter (Wienerstraße 18, Neumarkt, A-3371, AT)
International Classes:
E04G11/50
Attorney, Agent or Firm:
SIEGERT, Georg et al. (Hoffmann · Eitle, Arabellastrasse 4, Munich, 81925, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Deckenschalungsträger (10, 20, 30) bevorzugt aus Stahl, der zumindest geringfügig in Richtung des einzufüllenden Betons gewölbt ist und/oder Öffnungen (14) aufweist, deren Größe und/oder Form und/oder Ausrichtung und/oder Verteilung sich über die Länge des Trägers (10, 20, 30) derart verändert und/oder der Träger (10, 20 , 30) im Hinblick auf seine

Abmessungen über die Länge derart gestaltet ist, dass der Träger (10, 20, 30) in einem mittleren Bereich weniger geschwächt ist als in Endbereichen (A) .

2. Deckenschalungsträger nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass in zumindest eine Öffnung (14) zumindest ein Bügel zur Auflage eines weiteren, vorzugsweise eines Holz-Schalungsträgers einhängbar ist.

3. Deckenschalungsträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieser in ein Schalungselement,

insbesondere -paneel integriert ist.

4. Deckenschalungsträger nach einem der vorangehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser im Gebrauch weitgehend horizontal angeordnet ist und an zumindest einem Ende mit zwei in die gleiche Richtung gerichteten Auflagern (32) versehen ist, die derart auf unterschiedlichen

vertikalen Höhen angeordnet sind, dass der Träger (30) auf zumindest zwei unterschiedlichen horizontalen Niveaus auf andere Elemente eines Deckungsschalungssystems auflegbar ist.

5. Deckenschalungsträger nach Anspruch 4, dadurch

gekennzeichnet, dass das höhere Auflager näher zum Ende des Deckenschalungsträgers (30) angeordnet ist, als das

niedrigere Auflager.

6. Deckenschalungsträger nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Auflager (32) zumindest bereichsweise aus Metall und/oder einem faserverstärkten Kunststoff ausgeführt ist.

7. Deckenschalungsträger nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Auflager (32) hülsenförmig ausgebildet ist.

8. Deckenschalungsträger nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Auflager unterhalb eines weiteren Auflagers (32) zu- und wegklappbar ist .

9. Schalungselement, insbesondere -paneel mit zumindest einem Träger (10, 20, 30) nach zumindest einem der

vorangehenden Ansprüche,

10. Schalungselement nach Anspruch 9, mit mehreren Trägern (10, 20, 30), von denen zumindest zwei in einem mittleren Bereich des Schalungspaneels geringer beabstandet sind als in Endbereichen .

11. Schalungselement nach Anspruch 9 oder 10 mit Randträgern und Querträgern zwischen den Randträgern, dadurch

gekennzeichnet , dass lediglich zumindest ein Querträger gewölbt ist.

Description:
Oeckenschalungsträger und Schalungselement mit einem Träger

TECHNISCHES GEBIET

Die folgende Erfindung betrifft einen Deckenschalungsträger und ein Schalungselement mit zumindest einem Träger.

Auf dem Gebiet des Bauwesens ist es insbesondere bei der Erstellung von Betondecken üblich, auf Stützen ein Raster von Trägern aufzulegen, auf denen wiederum Schalungsplatten aufgelegt werden, um nach Abgrenzung der Deckenränder die Betondecke zu gießen.

Somit können Deckenschalungsträger zum Einen zum Auflegen von Schalungsplatten verwendet werden. Ferner können sie in geeigneter Weise mit einer als Schalung geeigneten Oberfläche versehen sein, so dass sie als schmale, leistenartige

Schalungselemente wirken. Schließlich können ein oder mehrere Träger in ein Schalungselement, wie z. B. ein Schalungspaneel integriert sein und hier an den Rändern und/oder zwischen den Rändern als Querträger vorgesehen sein.

STAND DER TECHNIK

Die vorangehend beschriebenen Deckenschalungsträger und Schalungselemente sind als Vorbenutzungsgegenstände bekannt. DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen im Hinblick, auf die Handhabbarkeit verbesserten Deckenschalungsträger und ein damit ausgerüstetes Schalungselement zu schaffen.

Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt zum Einen durch den in Anspruch 1 beschriebenen Deckenschalungsträger.

Demzufolge besteht dieser bevorzugt zumindest teilweise aus Metall, insbesondere Stahl, kann jedoch jedes andere

geeignete Material, wie z. B. Holz, Aluminium oder

faserverstärkten Kunststoff aufweisen. Insbesondere bei

Stahlträgern besteht jedoch eine besondere Herausforderung darin, den Träger bzw. mehrere derartige Träger, die in ein Schalungselement integriert sein können, weiterhin

manipulieren zu können. Mit anderen Worten ist bei dem Träger möglichst umfangreich Gewicht einzusparen, wobei gleichzeitig die an die Festigkeit gestellten Anforderungen zu erfüllen sind. Dies wird erfindungsgemäß durch eine oder mehrere der nachfolgend beschriebenen Maßnahmen erreicht.

Zum Einen kann der Träger zumindest geringfügig in Richtung des einzufüllenden Betons gewölbt sein. Dies bedeutet im Wesentlichen eine gewisse „Vorspannung" in Richtung der

Belastung,, die dazu führt, dass die Belastung besonders gut aufgenommen werden kann. Dies ist insbesondere ohne der

Gefahr einer Durchbiegung entgegen der Wölbungsrichtung möglich, was bei der fertigen Betondecke zu ungewünschten Auswölbungen oder -bauchungen an der Unterseite führen würde. Die beschriebene Wölbung kann als gleichmäßige Krümmung ausgebildet sein und kann in der Größenordnung von einigen Millimetern, in Abhängigkeit von der Länge des Trägers, beispielsweise etwa 4 Millimeter betragen.

Zum Anderen kann der erfindungsgemäße Deckenschalungsträger Öffnungen aufweisen, deren Größe und/oder Form und/oder Ausrichtung und/oder Verteilung sich über die Länge des

Trägers derart verändert, dass der Träger in einem mittleren Bereich weniger geschwächt ist als in zumindest einem

Endbereich. Diesbezüglich ist zu berücksichtigen,, dass ein derartiger Träger üblicherweise an seinen Enden gelagert ist, und in seinem Verlauf eine gleichmäßige Streckenlast

aufgebracht wird. Dies führt zu einer Belastung in mittleren Bereichen, die größer ist als in Endbereichen. Dem wird erfindungsgemäß dadurch Rechnung getragen, wobei gleichzeitig die Möglichkeiten der Gewichtseinsparung genutzt werden, dass der Träger mit Öffnungen versehen wird, die im mittleren Bereich entweder zunehmend kleiner und/oder weniger werden. Hierbei können die Öffnungen über den gesamten Träger eine weitgehend gleichbleibende Form, beispielsweise kreisförmig, aufweisen, jedoch zur Mitte hin kleiner werden. Alternativ oder ergänzend ist es denkbar, dass sich die Form und/oder Ausrichtung der Öffnungen in Richtung der Mitte derart verändert, dass hier eine geringere Schwächung auftritt.

Beispielsweise kann von einer Ellipsenform in den randnahen Zonen auf eine Kreisform im mittleren Bereich übergegangen werden, und/oder elliptische Öffnungen können horizontal statt vertikal ausgerichtet werden. Durch die beschriebenen Maßnahmen oder eine Kombination derselben lässt sich

insbesondere an einem Stahlträger umfangreich Gewicht

einsparen, und gleichzeitig lassen sich die

Festigkeitsanforderungen in vorteilhafter Weise erfüllen.

Dies gilt in gleicher Weise für diejenige erfindungsgemäße Maßnahme, wonach der Träger selbst im Hinblick auf seine Abmessungen über die Länge derart gestaltet ist, dass er in einem mittleren Bereich weniger geschwächt ist als in

zumindest einem Endbereich. Dies lässt sich beispielsweise dadurch bewerkstelligen, dass der Träger, der in einer

Schnittdarstellung den Eindruck einer „Hochkant" -Anordnung macht, im mittleren Bereich „höher" und damit stabiler ist, als in Randbereichen. Auch hierdurch kann die Festigkeit über die gesamte Länge, insbesondere auch in dem mittleren Bereich gewährleistet werden, und gleichzeitig insbesondere an den Rändern Gewicht eingespart werden.

Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen

Deckenschalungsträgers sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben .

Im Hinblick auf die vielseitige Verwendbarkeit des

erfindungsgemäßen Deckenschalungsträgers hat es sich als vorteilhaft erwiesen, zumindest eine Öffnung derart

auszubilden, dass darin zumindest ein Bügel zur Auflage eines weiteren, vorzugsweise eines Holz-Schalungsträgers einhängbar ist. Hierdurch kann die Kompatibilität mit anderen

Deckenschalungssystemen, die beispielsweise Holz- Schalungsträger aufweisen, gewährleistet werden. Ferner ist die beschriebene Einhängbarkeit für die besonders flexible Ausgestaltung vom Randbereich des erfindungsgemäßen

Deckenschalungssystems günstig. Es sei erwähnt, dass für das Einhängen des beschriebenen Bügels eine regelmäßige

Anordnung, mit anderen Worten eine Art Raster, von

gegebenenfalls gleichgroßen und/oder gleichförmigen Öffnungen denkbar ist. Insbesondere ist eine derartige Ausführungsform, gegebenenfalls in Kombination mit einem oder mehreren der vorangehend oder nachfolgend beschriebenen Merkmale, sowie die Verwendung von zumindest einer Öffnung in einem

Deckenschalungsträger zum Einhängen zumindest eines Bügels zur Aufnahme eines weiteren, vorzugsweise eines Holz- Schalungsträgers als Gegenstand der vorliegenden Anmeldung anzusehen. Dies gilt in gleicher Weise für einen in zumindest eine Öffnung eines Deckenschalungsträgers einhängbaren Bügel. Dieser kann weitgehend U-förmig gestaltet sein mit einem Boden, dessen "Breite" (von oben betrachtet) in etwa der Breite eines Trägers (ebenfalls von oben betrachtet,

senkrecht zur Längserstreckung des Trägers gemessen)

entspricht. An diesem Boden können zwei Schenkel an

unterschiedlichen Seiten angebracht sein, so dass sie sich im Gebrauchszustand weitgehend vertikal zu unterschiedlichen Seiten des Schalungsträgers erstrecken. Durch zueinander gerichtete, aber um die Länge des Bodens versetzte Vorsprünge oder Haken kann der Bügel beispielsweise in zwei

nebeneinanderliegende Öffnungen eines Schalungsträgers eingehängt und zum Auflegen eines oder mehrerer

Holzschalungsträger genutzt werden. Bislang war es bekannt, bei Schalungsträgern seitlich leistenförmige Vorsprünge über im Wesentlichen die gesamte Länge des Trägers vorzusehen, die an ihrem Ende eine Erhöhung aufweisen, so dass die

beschriebenen Bügel eingehängt werden können. Die vorangehend beschriebene Maßnahme, Öffnungen im Träger für das Einhängen von Bügeln zu nutzen, bietet demgegenüber den Vorteil r dass eine deutlich geringere Verschmutzungsgefahr besteht als bei den beschriebenen leistenförmigen Vorsprüngen.

Wie erwähnt entfaltet der erfindungsgemäße

Deckenschalungsträger für sich alleine seine Vorteile, er kann jedoch in vorteilhafter Weise in ein Schalungselement, insbesondere -paneel integriert werden, und ein derartiges Element kann mehrere erfindungsgemäße Deckenschalungsträger aufweisen, so dass sich die beschriebenen Vorteile in

besonderer Weise auch für ein Schalungselement nutzen lassen.

Für die flexible Verwendbarkeit des erfindungsgemäßen

Schalungsträgers wird darüber hinaus bevorzugt, dass dieser an zumindest einem Ende mit zumindest zwei in die gleiche (üblicherweise vertikale) Richtung gerichteten Auflagern versehen ist, die derart auf unterschiedlichen vertikalen Höhen angeordnet sind, dass der Träger auf zumindest zwei unterschiedlichen horizontalen Niveaus auf andere Elemente eines Deckenschalungssystems auflegbar ist. Bei dieser

Betrachtung wird davon ausgegangen, dass der Schalungsträger im Gebrauch weitgehend horizontal angeordnet ist, es ist jedoch ebenfalls denkbar, dass die Gebrauchsstellung des Schalungsträgers vertikal ist, und dass somit in seitlicher Richtung unterschiedliche Stellungen möglich sind. Insofern ist der hierin beschriebene Schalungsträger nicht notwendigerweise stets als Deckenschalungsträger vorgesehen, sondern er kann als beliebiger Schalungsträger eingesetzt werden. In jedem Fall sorgen die in die gleiche Richtung gerichteten, zumindest zwei Auflager dafür, dass der

erfindungsgemäße Schalungsträger besonders vielseitig

einsetzbar ist.

Wenn dieser, beispielsweise durch einen geeigneten

Holzeinsatz, nagelbar ist, besteht durch die in die gleiche Richtung gerichteten Auflager der Vorteil, dass diese

Nagelbarkeit für den Einsatz auf den beiden (oder mehreren) horizontalen Niveaus gilt. Die auf mindestens zwei vertikalen Höhen vorgesehenen Auflager lassen sich insbesondere dann gut nutzen, wenn ein Raster aus mehreren Trägern ausgebildet werden soll. Durch Verwendung des „höheren 1 " Auflagers lassen sich mehrere Schalungsträger auf einem ersten, tieferen

Niveau anordnen. Ebenfalls durch Verwendung des höheren

Auflagers lassen sich weitere Schalungsträger, beispielsweise quer zu den vorangehend erwähnten Schalungsträgern auf diese auflegen, und befinden sich dann auf dem gleichen vertikalen Niveau, wie Schalungsträger, die unmittelbar unter Verwendung ihres „unteren" Auflagers eingesetzt werden, und sich somit „höher" befinden. Insbesondere lässt sich der

erfindungsgemäßen Deckenschalungsträger hierdurch als „übergangsträger", beispielsweise zu Bereichen, in denen ein anderes Deckenschalungssystem verwendet wird, oder als „Randträger", beispielsweise zu bestehenden Wänden hin, nutzen, um hier das „richtige" Niveau der Schalhaut

herzustellen .

Hierbei hat es sich für die Handhabung des

Deckenschalungsträgers als vorteilhaft herausgestellt, wenn das höhere Auflager näher zum Ende des Deckenschalungsträgers angeordnet ist, als das niedrigere Auflager. Mit anderen Worten nimmt die „Höhe" des Deckenschalungsträgers zum Ende hin ab, was mit der oben bereits beschriebenen

Formveränderung des Trägers über dessen Länge einhergeht, und darüber hinaus für eine einfache Vorgehensweise beim Auflegen sorgt .

Als Materialien für zumindest ein Auflager haben sich bei ersten Versuchen dessen Ausbildung zumindest bereichsweise aus Metall, insbesondere Stahl und/oder einem Kunststoff, insbesondere faserverstärkt, als günstig herausgestellt.

Um eine Sicherung in sämtlichen horizontalen Richtungen zu erreichen, wird für zumindest ein Auflager derzeit ferner bevorzugt, dass dieses hülsenförmig ausgebildet ist. Eine derartige Form bildet einen sich weitgehend vertikal

erstreckenden Hohlraum, in den ein sich weitgehend vertikaler Vorsprung oder Stift eines Gegen-Auflagers , beispielsweise an einer Stütze, eingefügt werden kann. Insbesondere ist der beschriebene Hohlraum, auf zumindest drei, bevorzugt vier Seiten in horizontaler Richtung begrenzt und/oder mit einer abgerundeten Kontur versehen, so dass eine besonders gute Zusammenwirkung mit runden Stiften, beispielsweise eines Stützenkopfes, möglich ist.

Besondere Vorteile im Hinblick auf die Handhabbarkeit, und insbesondere im Hinblick auf den flexiblen Einsatz sind bei derjenigen bevorzugten Ausführungsformen gegegeben, bei der unterhalb eines ersten Auflagers ein zweites Auflager zu- und wegklappbar ist. Bei dieser Ausführungsform ändert sich die Länge des Trägers bei Verwendung der verschiedenen Auflager nicht, so dass günstige Eigenschaften erreicht werden.

Insbesondere fluchten die beiden Auflager im zugeklappten Zustand des unteren Auflagers im Wesentlichen miteinander.

Die oben genannte Aufgabe wird ferner durch ein

Schalungselement, insbesondere ein -paneel mit zumindest einem Träger in einer der vorangehenden Ausführungsformen gelöst. Hierdurch lassen sich die beschriebenen Vorteile in vorteilhafter Häufung an einem Schalungselement nutzen. In Übereinstimmung mit dem Grundgedanken der Erfindung, nämlich die Festigkeitsanforderungen zu erfüllen und

gleichzeitig Gewicht einzusparen, wird für ein derartiges Schalungselement ferner bevorzugt,, zumindest zwei vorhandene Träger, insbesondere zwischen Randträgern quer verlaufende Träger, in einem mittleren Bereich des Paneels geringer zu beabstanden als in Endbereichen. Hierdurch kann der besonders belastete mittlere Bereich in gewisser Weise verstärkt werden, während in den Endbereichen Gewicht eingespart wird.

Schließlich hat sich eine Ausführungsform eines

Schalungselements als besonders günstig erwiesen, bei dem jegliche Randträger nicht gewölbt sind, und diese Maßnahme lediglich für die besonders belastenden Querträger zwischen den Randträgern genutzt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Nachfolgend werden beispielhaft in den Zeichnungen

dargestellte Ausführungs formen der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Ansicht eines in ein

Schalungspaneel integrierten Trägers gemäß der Erfindung;

Fig. 2 eine weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Trägers; und

Fig. 3 eine noch weitere Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Trägers.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN DER

ERFINDUNG

In Fig. 1 ist in einer Seitenansicht und im Hinblick auf die Wölbung übertrieben dargestellt ein erfindungsgemäßer Träger 10 gezeigt, der in dem gezeigten Beispiel in ein Schalungselement integriert ist, von dem jedoch lediglich Randprofile 12 gezeigt sind. Im Endzustand befindet sich oberhalb der Profile 12 und des Trägers 10 eine

Schalungsplatte, auf die Beton gegossen wird. Die entstehende Streckenlast belastet den Träger insbesondere an seinem mittleren Bereich vergleichsweise umfangreich, da er an seinen Rändern an geeigneten Auflagern abgestützt ist. Um dieser Belastung in Form einer Art Vorspannung '

entgegenzuwirken, ist der erfindungsgemäße Träger in der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform in Richtung der zu

erwartenden Belastung gewölbt. Diese Wölbung ist in Fig. 1 zur Verdeutlichung übertrieben dargestellt, beträgt in der Praxis jedoch, in Abhängigkeit von der Länge des Trägers, einige Millimeter. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Träger kann es sich insbesondere um einen von gegebenenfalls mehreren derartigen Querträgern handeln, die zumindest teilweise in der beschriebenen Weise gewölbt sind, während dies für die Randträger oder -profile 12 nicht unbedingt vorgesehen sein muss. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform sind darüber hinaus Öffnungen 14 dargestellt, die ungleichmäßig über die Länge des Trägers verteilt sind.

Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind derartige Öffnungen 14 gemäß einer alternativen erfindungsgemäßen Maßnahme, die jedoch mit der in Fig. 1 gezeigten Wölbung kombiniert werden kann, über den Verlauf des Trägers 20 im Hinblick auf ihre Größe verändert. Insbesondere werden die Öffnungen zur Mitte hin kleiner und sind bei der gezeigten Ausführungsform in dem mittleren Bereich vollständig

weggelassen, so dass dieser besonders belastete Bereich deutlich weniger geschwächt ist als die Endbereiche.

Hierdurch kann über den gesamten Verlauf des Trägers die Festigkeit sichergestellt werden, wobei insbesondere in den weniger belasteten Endbereichen Gewicht eingespart wird. Dies gilt in gleicher Weise für die in Fig. 3 gezeigte dritte Ausführungsform eines Trägers 30, der zusätzlich in den

Endbereichen A (gemäß der Gebrauchsstellung} weniger „hoch" gestaltet ist als in einem mittleren Bereich. An den Enden sind Auflager 32 zu erkennen. Über den Verlauf ist der Träger 30 ferner mit Öffnungen versehen, deren Form, Ausrichtung und Verteilung sich über die Länge des Trägers verändert. In dem gezeigten Beispiel sind in den Endbereichen Öffnungen in Form eines jeweils vergleichsweise flachen Dreiecks vorgesehen, dessen Ecken mit unterschiedlichen Radien gerundet sind. In dem gezeigten Beispiel sind zwei Seiten des Dreiecks

weitgehend parallel zu Kanten des Trägers, nämlich zu der Oberkante und der in diesem Bereich geneigt nach oben verlaufenden Unterkante. Der Rundungsradius ist zu dem Ende des Trägers hin am größten und an der oberen, zur Innenseite des Trägers gelegenen Ecke am kleinsten. Anstelle der gezeigten Öffnungen können auch ovale oder elliptische sowie rechteckige Öffnungen mit Rundungen an ihren Enden vorgesehen und beispielsweise weitgehend parallel zur in diesem Bereich geneigten Unterkante des Trägers ausgerichtet sein.

Elliptische oder ovale Öffnungen und/oder Öffnungen in einer der vorangehend beschriebenen Formen können zur Mitte des Trägers hin, wie gezeigt, weitgehend vertikal ausgerichtet sein, und noch weiter zur Mitte hin weitgehend horizontal ausgerichtet sein. In der Mitte des Trägers finden sich ferner kreisförmige Öffnungen. Insgesamt konnte für das gezeigte Beispiel einer besonderen Verteilung, Form- und Ausrichtungsveränderung der Öffnungen festgestellt werden, dass Gewicht eingespart werden kann und gleichzeitig die Festigkeit über den gesamten Verlauf des Trägers

gewährleistet ist.