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Title:
CENTRAL WEB CONCEPT IN AN EPICYCLIC GEARBOX SUCH AS A PLANETARY GEARBOX AND EQUIVALENT SUPPORTING METHOD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/202159
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a planetary gearbox and the planet carrier thereof, wherein because of central coupling a first torque and a second torque resulting from torsion of the planet bearing elements on the planet carrier experience at least partial compensation of the torque components which cancel each other out because of favorable merging of the torques, before the torques are led out. It is thereby possible to use a more filigree, e.g. sheet-metal, planet carrier for planetary gearboxes having fairly large torques.

Inventors:
LUTZ, Mathias (Schwärzlocher Straße 44, Tübingen, 72070, DE)
KAJINSKI, Christian (Gingener Straße 8, Stuttgart, 70327, DE)
Application Number:
EP2019/060297
Publication Date:
October 24, 2019
Filing Date:
April 23, 2019
Export Citation:
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Assignee:
HOFER POWERTRAIN INNOVATION GMBH (Zeppelinstr. 18, Garching b. München, 85748, DE)
International Classes:
F16H57/08; F16H57/12; F16H1/28
Domestic Patent References:
WO2011157842A12011-12-22
Foreign References:
US20100105515A12010-04-29
DE102013221254A12015-04-23
US20150126322A12015-05-07
US3527121A1970-09-08
Attorney, Agent or Firm:
CREMER, Christian (St.-Barbara-Str. 16, Ulm, 89077, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1 . Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) mit einem Planetenträger (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601 )

zur Halterung wenigstens eines Planetenzahnrads (102, 502, 303, 304, 503, 504, 506), das insbesondere wenigstens zwei nebeneinander liegende Stufen, z. B. im Sinne von zwei Teilgetriebeebenen, aufweist,

wobei das Planetenzahnrad (102, 502, 303, 304, 503, 504, 506) auf einem Zahnradträger als Planetenlagerelement frei rotierend lagert, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetenlagerelement (21 , 421 , 621 , 621 ', 621 ", 621 Ml), wie ein Bolzen oder ein wellenartiger Stift, sich von einer ersten, äußeren, begrenzenden Trägerscheibe (3, 31, 203, 403),

die insbesondere als erste Planetenträgerplatte bzw. als Steg ausgestaltet ist, bis zu wenigstens einer zweiten, äußeren, begrenzenden Trägerscheibe (5, 51, 205,

405),

die insbesondere als zweite Planetenträgerplatte bzw. als Steg ausgestaltet ist, vorzugsweise über eine, insbesondere Torsionen (150, 152, 154, 550, 552) über das Planetenlagerelement (21 , 421 , 621 , 621 ', 621 ", 621 Ml) ableitende, Ableitplatte (296, 296', 496),

die sich gegebenenfalls aus einer Abdeckung (41 , 43) bildet, erstreckt

und/oder

dass ein erstes Drehmoment in der ersten Trägerscheibe (3, 31, 203, 403) und ein zweites Drehmoment in der zweiten Trägerscheibe (5, 51, 205, 405) auf eine Mittenankopplung (67, 671, 267, 2671, 467, 69, 269, 2691) geführt auf ein, insbesondere ortsfestes, Bauteil, wie ein weiterführendes Bauteil (108, 508), z. B. ein weiteres Getriebebauteil und/oder ein drehmomentführendes Teil, ausgeleitet werden.

2. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

aus der Ableitplatte (296, 496) Arme, Mantelabschnitte (294, 494, 4941), Beine (45, 47, 49, 51 , 53, 55) oder armartige Fortsätze seitlich abgewinkelt herausstehen,

z. B. abwechselnd in zwei entgegengesetzte Richtungen sich erstreckend,

die vorzugsweise bis zu den Trägerscheiben (3, 3', 203, 403, 5, 51, 205, 405) reichen.

3. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

der Planetenträger (1 , 1 ', 201 , 201 ', 401 , 601 ) ein segmentierter Hohlzylinder mit einem, insbesondere zumindest teilweise durchbrochenen, Mantel ist,

wobei vorzugsweise die Trägerscheiben (3, 3', 203, 403, 5, 51, 205, 405) zueinander über armartige Mantelabschnitte (45, 47, 49, 51 , 53, 55), wie Arme, in beabstandeter Weise gehalten werden.

4. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

ein Moment in dem Planetenträger (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601 ) über ein Zentrum (498) des Planetenträgers (1 , 1 ', 201 , 201 ', 401 , 601 ),

vorzugsweise in einer mittleren Lage des Planetenträgers (1 , 1 ', 201 , 201 ', 401 , 601 ), ausgelenkt wird.

5. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900),

insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Trägerscheiben (3, 3', 203, 403, 5, 51, 205, 405) eines Planetenträgers (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601 ) abgekoppelt von einem abtreibenden Bauteil (108) eines Antriebsstrangs an das abtreibende Bauteil über eine Mittenausleitung (67, 67', 69), wie z. B. ein Adapterelement (31 , 31 ', 31 "), angebunden sind, z. B. über Butzen.

6. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

es für eine Drehmomentübertragung von einem Sonnenrad auf jeweils einen größeren Planeten von jeweils zwei Planeten umfassenden Stufenplaneten (102) ausgestaltet ist, damit kleinere Planeten der Stufenplaneten an einem Hohlrad kämmen können.

7. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

ein Bolzen für einen Planeten (102) seitlich an der Ableitplatte (296, 496) vorbei einstückig von einer Trägerscheibe (3, 31) bis zu einer nächsten Trägerscheibe (5, 51) reicht.

8. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steifigkeit der ersten Trägerscheibe (3, 31) und eine Steifigkeit der zweiten Trägerscheibe (5, 51) gleich groß sind.

9. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

jede Trägerscheibe (3, 3', 203, 403, 5, 51, 205, 405) torsionsverwindungsfrei ist, wobei insbesondere ein einleitendes Drehmoment und ein ausleitendes Drehmoment der Planeten (102) durch tangentiale Ableitung über eine Lagersitzhülse sich gegenseitig aufhebend zur Torsionsverwindungsfreiheit beitragen.

10. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der Ansprüche 6 bis 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Ankoppelung in einer Flucht zwischen Zahnrädern der Stufenplaneten (102) für eine drehmomentmäßige Ausleitung von Momenten in den Trägerscheiben (3, 31, 203, 403, 5, 51, 205, 405) auf ein, insbesondere ortsfestes, Element, wie ein

Anschlussblech (510) an ein Differential (108, 508), vorgesehen ist.

1 1. Maßnahme zur Stützung von Planeten (102, 303, 304, 502, 503, 504, 506) eines Planetengetriebes (100, 300, 500, 700, 900),

insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

bei dem Planeten (102, 303, 304, 502, 503, 504, 506), wie z. B. Stufenplaneten, auf Planetenlagerelementen, wie z. B. einen Bolzen oder einen wellenartigen Stift, angeordnet sind,

die in Trägerscheiben bzw. Stegen eines Planetenträgers (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601 ) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Drehmoment in einer ersten Trägerscheibe und ein zweites Drehmoment in einer zweiten Trägerscheibe auf eine Mittenankopplung geführt auf ein, vorzugsweise ortsfestes, Bauteil ausgeleitet werden,

insbesondere während ein hiervon unabhängiger Momentfluss zwischen einem Sonnenrad, den Planeten oder Stufenplaneten und einem Hohlrad stattfindet.

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE

beim Internationalen Büro eingegangen am 8. Oktober 2019 ( 08.10.2019)

1. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) mit einem Planetenträger (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601)

zur Halterung wenigstens eines Planetenzahnrads (102, 502, 303, 304, 503, 504, 506), wobei das Planetenzahnrad (102, 502, 303, 304, 503, 504, 506) auf einem Zahnradträger als Planetenlagerelement frei rotierend lagert,

wobei das Planetenlagerelement (21 , 421 , 621 , 621 ', 621 ", 621 '"), wie ein Bolzen oder ein wellenartiger Stift, sich von einer ersten, äußeren, begrenzenden Trägerscheibe (3, 3', 203, 403)

bis zu wenigstens einer zweiten, äußeren, begrenzenden Trägerscheibe (5, 5', 205, 405) erstreckt und an diesen Trägerscheiben (3, 3', 203, 403; 5, 5', 205, 405) befestigt ist, wobei neben den Trägerscheiben eine Ableitplatte (296, 296', 496) vorhanden ist und das Planetenlagerelement (21 , 421 , 621 , 621 ', 621 ", 621 '") seitlich an der Ableitplatte (296, 296', 496) vorbeigeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Drehmoment in der ersten Trägerscheibe (3, 3', 203, 403) und ein zweites Drehmoment in der zweiten Trägerscheibe (5, 5', 205, 405) auf eine

Mittenankopplung (67, 67', 267, 267', 467, 69, 269, 269') geführt über ein Adapterelement (31 , 31 ', 31 ") auf ein weiterführendes, drehmomentführendes Teil ausgeleitet werden,

wobei das erste Drehmoment und das zweite Drehmoment zumindest an der Mittenankopplung (67, 67', 267, 267', 467, 69, 269, 269') auf einander kompensierende Weise auf einander wirken und

dadurch mittig ein zumindest teilweises Kompensieren von Torsionen im Planetenträger (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601) erfolgt.

2. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

aus der Ableitplatte (296, 496) Arme, Mantelabschnitte (294, 494, 494'), Beine (45, 47, 49, 51 , 53, 55) oder armartige Fortsätze seitlich abgewinkelt herausstehen,

z. B. abwechselnd in zwei entgegengesetzte Richtungen sich erstreckend,

die vorzugsweise bis zu den Trägerscheiben (3, 3', 203, 403, 5, 5', 205, 405) reichen.

3. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19) dadurch gekennzeichnet, dass

der Planetenträger (1 , 11, 201 , 201 401 , 601) ein segmentierter Hohlzylinder mit einem, insbesondere zumindest teilweise durchbrochenen, Mantel ist,

wobei vorzugsweise die Trägerscheiben (3, 3', 203, 403, 5, 5', 205, 405) zueinander über armartige Mantelabschnitte (45, 47, 49, 51 , 53, 55), wie Arme, in beabstandeter Weise gehalten werden.

4. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

ein Moment in dem Planetenträger (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601) über ein Zentrum (498) des Planetenträgers (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601),

vorzugsweise in einer mittleren Lage des Planetenträgers (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601), ausgelenkt wird.

5. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900),

insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

Trägerscheiben (3, 3', 203, 403, 5, 51, 205, 405) eines Planetenträgers (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601) abgekoppelt von einem abtreibenden Bauteil (108) eines Antriebsstrangs an das abtreibende Bauteil über eine Mittenausleitung (67, 67', 69) angebunden sind, z. B. über Butzen.

6. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

es für eine Drehmomentübertragung von einem Sonnenrad auf jeweils einen größeren Planeten von jeweils zwei Planeten umfassenden Stufenplaneten (102) ausgestaltet ist, damit kleinere Planeten der Stufenplaneten an einem Hohlrad kämmen können.

7. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

ein Bolzen für einen Planeten (102) seitlich an der Ableitplatte (296, 496) vorbei einstückig von einer Trägerscheibe (3, 3') bis zu einer nächsten Trägerscheibe (5, 5') reicht.

8. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

eine Steifigkeit der ersten Trägerscheibe (3, 3') und eine Steifigkeit der zweiten

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19) Trägerscheibe (5, 5') gleich groß sind.

9. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

jede Trägerscheibe (3, 3', 203, 403, 5, 5', 205, 405) torsionsverwindungsfrei ist, wobei insbesondere ein einleitendes Drehmoment und ein ausleitendes Drehmoment der Planeten (102) durch tangentiale Ableitung über eine Lagersitzhülse sich gegenseitig aufhebend zur Torsionsverwindungsfreiheit beitragen.

10. Planetengetriebe (100, 300, 500, 700, 900) nach einem der Ansprüche 6 bis 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Ankoppelung in einer Flucht zwischen Zahnrädern der Stufenplaneten (102) für eine drehmomentmäßige Ausleitung von Momenten in den Trägerscheiben (3, 3', 203, 403, 5, 5', 205, 405) auf ein, insbesondere ortsfestes, Element, wie ein Anschlussblech (510) an ein Differential (108, 508), vorgesehen ist.

11. Maßnahme zur Stützung von Planeten (102, 303, 304, 502, 503, 504, 506) eines Planetengetriebes (100, 300, 500, 700, 900),

insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

bei dem Planeten (102, 303, 304, 502, 503, 504, 506), wie z. B. Stufenplaneten, auf Planetenlagerelementen, wie z. B. einen Bolzen oder einen wellenartigen Stift, angeordnet sind,

die in Trägerscheiben bzw. Stegen eines Planetenträgers (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Drehmoment in einer ersten Trägerscheibe und ein zweites Drehmoment in einer zweiten Trägerscheibe auf eine Mittenankopplung geführt über ein Adapterelement (31 , 31 ', 31") auf ein, vorzugsweise ortsfestes, Bauteil ausgeleitet werden, wobei in dem Planetenträger (1 , 11, 201 , 201 ', 401 , 601) mittig ein zumindest teilweises Kompensieren von Torsionen erfolgt,

insbesondere während ein hiervon unabhängiger Momentfluss zwischen einem Sonnenrad, den Planeten oder Stufenplaneten und einem Hohlrad stattfindet.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

Description:
Mittelstegkonzept bei einem Räderumlaufgetriebe wie einem

Planetengetriebe und äquivalentes Stützverfahren

Die vorliegende Erfindung behandelt ein Planetengetriebe mit einem Planetenträger.

Des Weiteren behandelt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Verringern von Wirkungen, die durch Schrägstellung von Elementen eines Planetengetriebes entstehen können.

Mit anderen Worten, die vorliegende Erfindung behandelt einen Planetenträger nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie ein Verfahren nach dem Oberbegriff von Anspruch 11.

Technisches Gebiet

Umlaufrädergetriebe in Gestalt von Planetengetrieben gibt es in vielerlei Ausgestaltungen. Einheitlich bei den unterschiedlichsten Formen von Planetengetrieben ist eine gewisse Anzahl Zahnräder, die als Planeten, auch als Satelliten bezeichnet, über eine oder mehrere Stufen eine Kraft- und/oder Drehmomentübertragung zwischen einem üblicherweise außenliegenden, mit einem Zahninnenkranz ausgestatteten Hohlrad und einem zentral angeordneten Sonnenrad hersteilen können sollen. Die Planeten können jeweils wenigstens zweistufig ausgestaltet sein. Solche Planetenzahnräder werden auch als Stufenplanetenräder bezeichnet, vor allem in den Fällen, in denen der Durchmesser des einen Teils des Planetenzahnrades einen anderen, z. B. kleineren, Durchmesser aufweist als ein anderer Teil des Planetenzahnrades. Natürlich ist es möglich, insbesondere bei Planetengetrieben mit Stufenplanetenzahnrädern, mehrere Sonnenräder, insbesondere nebeneinander liegend auf einer zentralen Achse des Getriebes, anzuordnen; genauso ist es möglich, mehrere äußere Hohlräder außerhalb (von einer zentralen Achse aus betrachtet), insbesondere nebeneinanderliegend, anzuordnen.

Die Planeten werden häufig auf Bolzen gelagert, genauer, jedes Planetenzahnrad liegt auf einem eigenen Bolzen. Diese Bolzen werden in einer üblichen Montageweise mit ihren Extremitäten, d. h. mit ihrem linken Ende und mit ihrem rechten Ende, in einem Planetenträger positioniert. In einem Bereich um eine Mitte des jeweiligen Bolzens herum befindet sich das Planetenzahnrad, insbesondere das Stufenplanetenzahnrad. Der Bolzen trägt somit ein Planetenzahnrad, insbesondere ein Stufenplanetenzahnrad. Zugleich bietet der Bolzen eine Drehachse, um die das Zahnrad rotieren kann. Die Stützstruktur, die insbesondere drehfähig um die zentrale Achse herum sich bewegen kann und die Bolzen bzw. die Planeten trägt, wird üblicherweise mit verschiedenen Namen bedacht, z. B. sind Namen wie Steg, Käfig oder Planetenträger geläufig.

In der FR 2 568 652 A1 (Anmelderin: Equipements Automobiles Marchal; Veröffentlichungstag: 07.02.1986) wird ein Satellitenträger bzw. Planetenträger vorgestellt, der mit zwei transversalen Flanschen, die in der Art eines Gehäuses zusammengefügt sind, aufgebaut ist, wobei wenigstens einer der Flansche longitudinal ausgerichtete Arme besitzt, die sich parallel zu einer Zentralachse erstrecken. Wie bildlich in einer der Figuren der FR 2 568 652 A1 dargestellt ist, erstreckt sich die flache, plattenartige, eine Seite des Planetenträgers bildende Scheibe parallel zur Stirnseite der drei um 120° zueinander versetzt angeordneten, auf Bolzen aufgereihten Planeten, wobei durch quer zu den Scheiben verlaufende Arme, die aus den Scheiben herausgebogen sind, Befestigungen in Richtung auf eine zweite, gleichartige Platte geschaffen sind, sodass beide Platten jeweils als Flansch für die Planeten des Planetengetriebes diese unterstützend tragen können.

Die DE 10 201 1 101 073 A1 (Anmelderin: Stöber Antriebstechnik GmbH & Co. KG; Offenlegungstag: 08.11.2012) setzt sich unter anderem mit einer möglichen Weiterentwicklung eines Planetenträgers, wie z. B. dem aus der FR 2 568 652 A1 bekannten, auseinander, der laut Figurenbeschreibung der DE 10 2011 101 073 A1 käfigartig ausgebildet sein soll und Durchtritte für die Planetenräder aufweisen soll. Die Durchtritte sind durch axial verlaufende Arme voneinander getrennt. An einem freien Ende soll der Planetenträger mit einer Ringscheibe versehen sein. Planetenbolzen sind mit ihrem einen Ende in Öffnungen der Ringscheibe gelagert. Mit einem anderen Ende greifen die Planetenbolzen in Öffnungen des Planetenträgers ein. Als Vorteil deklariert die DE 10 201 1 101 073 A1 , dass der Planetenträger als einstöckige Ausbildung von Gehäuse und Planetenträger ausgestaltet werden kann, wodurch eine erhebliche Einsparung von Bauteilen möglich sein soll. Wie eine Konstruktion eines solchen Planetenträgers aussieht, kann sehr gut den Figuren 2 und 3 der DE 10 2011 101 073 A1 entnommen werden. Die graphisch dargestellten Komponenten wirken, als ob sie massiv, d. h.„aus dem Vollen“ herausgefräst worden sind.

Bezüglich möglicher Aufbauten der einzelnen Bauteile und der Anordnung zwischen den einzelnen Komponenten des Planetengetriebes wird auf die zuvor zitierten Druckschriften verwiesen. Statt den Aufbau von Planetengetrieben im Detail zu erklären, sollen mit Benennung der zuvor angeführten Druckschriften deren Beschreibungen zur Darlegung des technischen Gebietes der vorliegenden Erfindung herangezogen werden. Die Offenbarungen der zuvor genannten Druckschriften gelten mit ihren Referenzierungen als vollumfänglich in vorliegende Erfindungsbeschreibung inkorporiert.

Stand der Technik

Je nach Einsatzgebiet für ein entsprechendes Planetengetriebe, z. B. im Bereich von Antriebsmaschinen für Fahrzeuge, können die Belastungen auf einzelnen Komponenten des jeweiligen Planetengetriebes uneinheitlich sein. Aus diesem Grund überlegt die US 8 647 229 B2 (Anmelderin: The Timken Company; Veröffentlichungstag: 11.02.2014), wie eine gleichmäßigere Lastaufteilung in einem Planetengetriebe möglich sein soll. Als Maßnahme zur Vergleichmäßigung der Lastaufteilung wird in der US 8 647 229 B2 vorgeschlagen, eine nachgiebige Stützstruktur bei den Planetengetrieben zu verwenden, damit eine Last über zwei Reaktionsgetrieberäder verteilt werden kann. Dadurch soll es möglich sein, eine parallele Getriebeanordnung bei einer maximalen Lastbeaufschlagung beizubehalten. Neben Antriebsplanetenzahnrädern werden ein oder mehrere Leerlaufplanetenzahnräder in einem entsprechenden Getriebe verbaut. Hierdurch soll die ungleichmäßige Lastverteilung vermieden werden.

Die Idee, ungleichmäßige Lastverteilungen über Planetengetriebe möglichst gering zu halten, ist vielversprechend. Die in der US 8 647 229 B2 vorgeschlagene Lösung wirkt aber bezüglich der beweglichen, insbesondere drehenden Teile des Getriebes recht aufwändig.

Die DE 1 1 2005 001 867 B4 (Patentinhaberin: Aisin AW Co., Ltd.; Veröffentlichungstag der Patenterteilung: 31.03.201 1 ) führt ebenfalls aus, dass es bei Planetengetriebeeinheiten mit vier Sätzen aus je einem kurzen Ritzel und einem langen Ritzel an einem Umfang schwierig sei, eine ausreichende Festigkeit des Brückenabschnitts sicherzustellen. Aus diesem Grund stellt die DE 11 2005 001 867 B4 ein Nabenelement vor, das mit Brückenabschnitten ausgestattet sich von einem Flanschabschnitt zu einer Seite der kurzen Ritzel erstrecken solle. Durch eine Erhöhung der Masse im Inneren des Planetengetriebes soll somit die gewünschte Festigkeit und Steifigkeit zur Reduzierung einer Verdrehung des Trägers hergestellt werden.

Die EP 2 072 863 B1 (Patentinhaberinnen: Gamesa Innovation & Technology, S.L. et al.; Veröffentlichungstag der Patenterteilung: 25.04.2012) schlägt vor, einen Planetenträger mit einer Drehplatte auszustatten, wobei die Drehplatte dazu bestimmt sein soll, eine Unterstützung für Planetenwellen darzustellen, welche sich von beiden Seiten der Drehplatte erstrecken. Im Endeffekt handelt es sich somit um zwei getrennte, parallel aufgebaute Getriebe.

Eine ähnliche Konstruktion lässt sich aus der CN 107 061 637 A (Anmelderin: Anhui Science & Technology; Veröffentlichungstag: 18.08.2017) entnehmen. Wie aus der Figur 4 der CN 107 061 637 A abgeleitet werden kann, werden zwei zueinander wohl identische Platten parallel zu einer anders gestalteten Flanschplatte angeordnet, zwischen denen sich einzelne Planeten in drehender Weise aufhalten können. Von der ersten Platte zur zweiten Platte bzw. von der zweiten Platte zu dem Flansch verlaufen jeweils tragende Stifte, auf denen die Planetenzahnräder aufgrund einer die Stifte umrundenden Ausnehmung ruhen können.

Die DE 10 2015 217 198 A1 (Anmelderin: Schaeffler Technologies AG & Co. KG; Offenlegungstag: 09.03.2017) beschäftigt sich mit einem Planetengetriebe mit einem Stufenplanetensatz, für das ein Elektromotor als Antriebseinheit vorgesehen ist. Das Planetengetriebe soll durch solche Stufenplanetensätze realisiert sein, bei dem die Stufenplaneten verschiedene Durchmesser aufweisen sollen.

In der Patentanmeldung US 2010/303 626 A1 (Anmelderin: Vestas Wind Systems A/S; Veröffentlichungstag: 02.12.2010) werden gleichartig wie in der EP 3 284 976 A1 (Anmelderin: Flender GmbH; Veröffentlichungstag: 21.02.2018) ausgehend von einem in der jeweiligen Druckschrift selbständig ausgewählten Stand der Technik mehrere Planetenträgervarianten vorgestellt. Wie aber das Getriebe insgesamt auszugestalten ist, wird in den Dokumenten weniger detailliert erläutert.

Als thematischer Schwerpunkt der US 2010/303 626 A1 ist eventuell anzusehen, dass eine Platte des Planetenträgers weiterzubilden ist, damit diese Platte eine um das Jahr 2010 herum bekannte (angeblich) übliche Platte ersetzen kann, wobei zur Befestigung der Planeten zusätzlich weitere plattenartige Elemente benötigt werden. Bei dieser Plattenkonstruktion dürfte es sich um eine kippbeweglich gelagerte Planetenträgerhalteplatte handeln, die zwischen Eingangsplatte und Planetenträger angesiedelt ist.

Das Dokument EP 3 284 976 A1 zeigt anfänglich in ihrer Figurenbeschreibung einen üblichen Planetenträger und des Weiteren - je nach Zählung - acht oder neun Planetenträger in Schnittzeichnungen, die eingangsseitig (in den Zeichnungen ist jeweils links die Antriebsseite) mit einer Doppelwandkonstruktion zur Bildung einer äußeren Wange und zur Bildung einer inneren Wange gestaltet sind. Die EP 3 284 976 A1 erläutert, dass eine Drehsteifigkeit eingestellt werden könne, indem die Sitze der Planetenachsen in den beiden Wangen eine unter Last auftretende Verdrehung der Planetenträger-Wangen über eine Variation der Torsionssteifigkeit erlauben. In diesem Zusammenhang könne die Konstruktion als Torsionsfeder betrachtet werden. Die US 3 527 121 A (Inhaberin: General Motors Corporation; Veröffentlichung der Patenterteilung: 08.09.1970) zeigt in zwei Ausführungsbeispielen käfigartige Planetenträger, wobei sich die zwei Ausführungsbeispiele u. a. durch den Übergang einer mittleren Platte auf das zylinderförmige Gehäuse unterscheiden. Die mittlere Platte ist in dem ersten Ausführungsbeispiel beidseitig von dem Eingangs-Sonnenrad auf der einen Seite und von der Ausgangswelle sowie dem Ausgangs-Sonnenrad auf der anderen Seite eingefasst. Von der einen Ebene des eingeleiteten Drehmoments auf die andere Ebene des ausgeleiteten Drehmoments leitet ein sog.„long pinion“-Zahnrad, das mit einem sog.„short pinion“-Zahnrad in Eingriff steht. Das „short pinion“-Zahnrad ist an der mittleren Platte abgestützt. In das „short pinion“-Zahnrad greift das Eingangs-Sonnenrad ein. Die Anordnung ist dabei im Hinblick auf eine Momentenableitung unsymmetrisch ausgebildet.

Die Patentanmeldung US 2004/259 679 A1 (Anmelderin: Hispano Suiza; Veröffentlichungstag: 23.12.2004) stellt - ähnlich wie die US 3 527 121 A - ein käfigartiges Gehäuse vor, das zur Versteifung gegen eine Verdrehung durch Drehmomente im Bereich der Planetenlager Arme aufweist.

Das deutsche Gebrauchsmuster DE 74 01 523 U (Inhaber: Regie Nationale des Usines Renault und Automobiles Peugeot; Bekanntmachungstag: 22.05.1975) beschreibt einen Planetenradträger für ein Planetengetriebe, der durch eine einfache einstückige Herstellung des Planetenradträgers hergestellt werden soll. Dabei sollen im Wesentlichen radial verlaufende Rippen als Verbindungselemente des Planetenradträgers zwischen drei Wänden vorhanden sein. Die Rippen trennen Lagerausnehmungen benachbarter Paare ineinandergreifender Planetenräder voneinander. Eine Art Planetenrad ist ein langes, beide Ebenen des Planetengetriebes überspannendes Planetenrad. Eine zweite Art Planetenrad ist ein kurzes Planetenrad, das vor einer Zwischenwand bzw. Mittenplatte endet. Das lange Planetenrad ist somit nicht an der Zwischenwand abgestützt. Über ein Eingangs-Sonnenrad wird das Planetengetriebe angetrieben und ein Reaktions-Sonnenrad ist das Abtriebszahnrad. Folglich ist ein Planetenträger für ein Planetengetriebe beschrieben, das mit zwei Zahnradebenen ausgestattet ist und eine klassische Verbindung von Sonnenrad zu Sonnenrad bildet. Die Anordnung ist dabei im Hinblick auf eine Momentenableitung unsymmetrisch ausgebildet.

Die zuvor genannten Druckschriften gelten mit ihren Benennungen als vollumfänglich in vorliegende Erfindungsbeschreibung inkorporiert. Hierdurch soll vermieden werden, nicht mehr erneut und wiederholt allgemein bekannte Zusammenhänge zwischen Planeten, ihren eingreifenden sonstigen Zahnrädern und den Lagerungen der Zahnräder und Bauteile des Getriebes zu erörtern, sondern durch Verweis auf die Druckschriften als ebenfalls definiert für vorliegende Erfindung ansehen zu dürfen.

Aus diesen ist abzuleiten, dass Planetengetriebe gerne scheibenartig ausgeführt werden.

Aufgabenstellung

Wünschenswert wäre es, wenn eine Anordnung, insbesondere für Stufenplaneten, bekannt wäre, bei denen Scherkräfte und ungleiche Lastverteilungen möglichst dadurch gering gehalten werden können, dass hervorgerufene Torsionen vermieden oder zumindest verringert werden können. Hierfür wäre es gut, eine Konstruktion zu kennen.

Erfindungsbeschreibung

Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch ein Planetengetriebe nach Anspruch 1 gelöst, ein geeignetes Verfahren zur Vermeidung, zumindest Verringerung ungewünschter Torsionen, lässt sich Anspruch 1 1 entnehmen. Vorteilhafte Weiterbildungen lassen sich den abhängigen Ansprüchen entnehmen.

Eine der Komponenten eines Planetengetriebes ist ein Planetenträger. Der Planetenträger dient dazu, einzelne Zahnräder des Planetengetriebes zu halten, insbesondere die Planetenzahnräder örtlich zu arrangieren, d. h. anzuordnen, z. B. um ein Sonnenrad herum. Wie eingangs angesprochen, gibt es verschiedene Arten von Planetenzahnrädern. Auch gibt es unterschiedliche Typen von Planetengetrieben. Ein Typ eines Planetengetriebes basiert darauf, zwei nebeneinander liegende Stufen durch die Planeten zu vereinen. Insbesondere ist es hierbei möglich, einzelne Teilgetriebeebenen über ein, sozusagen, brückendes Planetenzahnrad miteinander zu verbinden.

Wenigstens eines der Planetenzahnräder bzw. wenigstens eine Gruppe bzw. Stufe, gebildet aus Planetenzahnrädern, ist hierbei in einer vorteilhaften Ausgestaltung ein Stufenplanetenzahnrad. Stufenplanetenzahnräder sind solche Zahnräder, die sich aus zwei Zahnrädern mit unterschiedlichen Durchmessern zu einem gestuften Zahnrad zusammensetzen.

Damit die Planetenzahnräder rotieren können, z. B. ein Moment von einem Sonnenrad auf ein Hohlrad übertragen werden kann, müssen die Planetenzahnräder drehbeweglich auf Lageranordnungen positioniert sein. Besonders günstig hierfür sind wellenartige Stifte, wie z. B. Bolzen. Generell kann davon gesprochen werden, dass jedes Planetenzahnrad sein eigenes Planetenlagerelement hat, auf dem das Planetenzahnrad rotieren kann. Neben einem entsprechenden Stift oder Bolzen können hierzu auch Führungsflächen, Kugellager, Tonnenlager, Gleitlager oder sonstige, Rotationsbewegungen ermöglichende Verbindungen gezählt werden. Vereinfacht kann auch gesagt werden, die Zahnräder rotieren um oder auf Achsen, die durch Stifte, Bolzen oder Führungsflächen, gegebenenfalls in Verbindung mit Kugellagern, Tonnenlagern, Gleitlagern oder sonstigen rotationsfreiheitsgradebietenden Bauteilen, realisiert sind.

Es ist möglich, den Stift bzw. den Bolzen so zu gestalten, dass er sich von einer ersten Trägerscheibe bis zu einer zweiten Trägerscheibe erstreckt. Die Trägerscheiben können die begrenzenden, insbesondere äußeren, Bauteile des Planetenträgers sein. Der Stift oder der Bolzen überspannt somit die Breite des Planetenträgers. Neben den die Stifte oder Bolzen haltenden Trägerscheiben kann noch eine zusätzliche Ableitplatte vorgesehen sein, die z. B. durch Abdeckungen, von denen jeweils eine an einer Trägerscheibe befestigt sein kann, gebildet sind. Ein weiterer üblicher Begriff für diese Komponenten des Planetengetriebes ist der Begriff „Steg“, wobei durch den Begriff „Steg“ (in zumindest einigen Werken der Fachliteratur) impliziert wird, dass der Steg bzw. die Trägerscheibe wiederum um eine gestellfeste Achse rotiert.

Die Ableitplatte ist z. B. mit Ausnehmungen oder Auslassungen derart geformt, dass die Stifte oder Bolzen keine unmittelbare Berührung mit der Ableitplatte aufweisen. Die Stifte oder Bolzen erstrecken sich in einem Bereich, der nicht von der Ableitplatte umschlossen ist. In einer Ausgestaltung ist es möglich, die Ableitplatte innen, d. h. auf der Innenseite an den Bolzen oder Stiften und somit an mehr als einer Hälfte eines größeren Planetenzahnrades vorbeizuführen.

Es kann auch gesagt werden, dass Schrägen, hervorgerufen durch Planeten eines Planetengetriebes, deswegen keine Auswirkungen auf die Trägerscheiben entfalten können, weil eine Stützstruktur vorhanden ist, die dafür sorgt, dass ein erstes Drehmoment in einer ersten Trägerscheibe und ein zweites Drehmoment in einer zweiten Trägerscheibe zumindest an einer Mittenankopplung gegeneinander wirken, d. h. zumindest kompensiert, wenn nicht sogar aufgelöst werden. Die Momentenflüsse in den Planetengetrieben sind aufgeteilt. Die gewünschten Momentenflüsse zwischen Sonnenrad, Planeten und Hohlrad können genutzt werden. Die unerwünschten Momentenflüsse, die sich z. B. durch Schrägungen aufbauen, werden günstig geführt und regeln sich aus bzw. kompensieren sich.

Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dargelegt, die für sich gesehen, sowohl einzeln als auch in Kombination, ebenfalls erfinderische Aspekte offenbaren können.

Als Stifte können auch Bolzen zum Einsatz kommen. Der (jeweilige) Bolzen überspannt insbesondere die Breite des Planetenträgers. Vorzugsweise werden die Bolzen durch die Trägerscheiben gehalten.

Die Ableitplatte kann z. B. durch Abdeckungen gebildet werden, von denen jeweils eine an einer Trägerscheibe befestigt sein kann.

Die Ableitplatte ist z. B. mit Ausnehmungen oder Auslassungen derart geformt, dass die Stifte oder Bolzen keine unmittelbare Berührung mit der Ableitplatte aufweisen. Die Stifte oder Bolzen können sich in einem Bereich erstrecken, der nicht von der Ableitplatte umschlossen ist. Als eine Ausgestaltungsvariante ist es auch möglich, die Ableitplatte innen, d. h. auf der Innenseite an den Bolzen oder Stiften und somit an mehr als einer Hälfte eines größeren Planetenzahnrades vorbeizuführen.

Wird der Planetenträger etwas abstrahierter betrachtet, so wirkt dieser wie ein Hohlzylinder, der aufgrund seiner Ableitplatte einzelne Bereiche bzw. Segmente aufweist. Der Hohlzylinder kann auch als segmentierter Hohlzylinder bezeichnet werden. Der Mantel dieses Hohlzylinders ist zumindest teilweise durchbrochen, insbesondere, um Raum für einzelne Planetenzahnräder zu schaffen. So können einzelne Planetenzahnräder bis in das Äußere, jenseits des Mantels bzw. des gedachten Mantels des Planetenträgers hinausreichen.

Die Trägerscheiben werden auf Abstand zueinander gehalten. Dies geschieht über armartige Mantelabschnitte, insbesondere einer Abdeckung. Der Abstand der einen Trägerscheibe zu ihrer nächsten Trägerscheibe lässt sich so durch die Höhe oder Länge der Arme einstellen. Die Arme sind etwas länger als es die Breite der Planetenzahnräder ist.

In einer besonders günstigen Ausgestaltung wird ein Moment des Planetenträgers über ein Zentrum des Planetenträgers ausgeleitet bzw. ausgelenkt. Die Trägerscheiben, die Teile des Planetenträgers sind, sind so gelagert, dass sie abgekoppelt von einem abtreibenden Bauteil eines Antriebsstranges, in dem das Planetengetriebe verbaut ist, vorhanden sind. Über eine Mittenausleitung kann an ein abtreibendes Bauteil ein unerwünschtes Moment oder eine unerwünschte Torsion ausgeleitet werden. Dieses wird über ein Adapterelement weitergeführt. Das Adapterelement kann über Bolzen befestigt werden. Die Drehmomentenübertragung in dem Planetengetriebe ist vorteilhafterweise so vorgesehen, dass von einem Sonnenrad auf einen Satz größerer Planeten zunächst eine Drehübertragung stattfindet, von dort findet auf einen an den größeren Planeten angeschlossenen zweiten, insbesondere kleineren, Planeten eine Übertragung eines Drehmomentes statt. Anschließend erfolgt ein Abdrehen der kleineren Planeten, z. B. an einem Hohlrad. Die kleineren Planeten können somit mit einem Hohlrad kämmen.

Die vorliegende Erfindung kann dadurch weiter gebildet werden, dass die Stifte oder Bolzen, die für die Planeten vorgesehen sind, seitlich an der Ableitplatte vorbeigeführt sind. Die Bolzen sind einstückig und reichen vorteilhafterweise von einer äußeren Trägerscheibe bis zu der anderen äußeren Trägerscheibe des Planetenträgers.

Aufgrund der Materialstärke der Trägerscheibe hat jede Trägerscheibe ihre Steifigkeit. Die Trägerscheiben können zueinander ähnlich ausgelegt sein. Dies macht Sinn, wenn die Steifigkeit der ersten Trägerscheibe und die Steifigkeit der zweiten Trägerscheibe zueinander möglichst gleich groß sein soll.

Möglichst sollten keine Torsionen in den Trägerscheiben auftreten. Die Trägerscheiben sollten verbindungsfrei als Ankopplungspunkte für die Bolzen oder die Stifte vorhanden sein. Ist es möglich, die Trägerscheiben torsionsverwindungsfrei zu gestalten, so können deutlich dünnere, z. B. blechausgeführte, Trägerscheiben entworfen bzw. für den Planetenträger genutzt werden.

Ein einleitendes Drehmoment und ein ausleitendes Drehmoment, das jedem einzelnen Planeten zugeordnet werden kann, d. h. es wird von mehreren einleitenden Drehmomenten und mehreren ausleitenden Drehmomenten bei mehreren vorhandenen Planeten gesprochen, können durch eine tangentiale Ableitung über eine Lagersitzhülse so geführt werden, dass diese Momente sich gegenseitig aufheben und zu Torsionsverwindungsfreiheit der Trägerscheiben beitragen.

Eine Ankopplung, insbesondere zur Ausleitung der Torsionssteifigkeit bzw. unerwünschten Torsionen, kann an einer Stelle geschehen, die mit einem Punkt fluchtet, der zwischen den Zähnen eines Stufenplaneten zu suchen ist. Eine drehmomentmäßige Ausleitung von Momenten in den Trägerscheiben ist mit Hilfe der Ankopplung möglich. Ein ortsfestes Element, wie ein Anschlussblech an einem nach dem Planetengetriebe folgenden Differential, ist möglich.

Die zuvor dargestellten Kombinationen und Ausführungsbeispiele lassen sich auch in zahlreichen weiteren Verbindungen und Kombinationen betrachten.

Eine beachtenswerte Komponente eines Planetengetriebes ist der Planetenträger selbst. Der Planetenträger wird gelegentlich auch als Steg, Satellitenträger oder Käfig bezeichnet, wobei durch jeden Ausdruck spezielle Aspekte in den Vordergrund gerückt werden. Nachfolgend soll von Planetenträger gesprochen werden, weil die Vorrichtung dafür bestimmt ist, Planeten eines Planetengetriebes zu tragen.

Ein Planetenträger ist dafür vorgesehen, Planeten des Planetengetriebes zueinander und in Bezug auf weitere Komponenten des Planetengetriebes örtlich anzuordnen. Der Planetenträger ist somit die T ragstruktur für die Planeten.

Die Planeten selbst des Getriebes können so gestaltet sein, dass das Planetengetriebe ein mehrstufiges Planetengetriebe ist. In einer Ausgestaltung z. B. können mehrere Planeten angeordnet werden, die ineinander eingreifen und dadurch, sozusagen von Planet zu Planet, eine Mehrstufigkeit in dem Getriebe erzeugen. Eine weitere Variante, die auch als Mehrstufigkeit bezeichnet wird, besteht u. a. darin, einen Planeten mit einer Kombination von Zahnrädern zu realisieren, die zueinander unterschiedliche Durchmesser haben. Eine solche Anordnung wird hinlänglich Stufenplanet bzw. Stufenplanetenrad genannt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Planetenträger so gestaltet ist, dass er Planeten eines mehrstufigen Planetengetriebes tragen kann. Der Planetenträger ist - in dem Fall - als eine Komponente eines mehrstufigen Planetengetriebes vorgesehen.

In einer besonders günstigen Ausgestaltung hat der Planetenträger eine erste Trägerscheibe und eine zweite Trägerscheibe. Die beiden Trägerscheiben sind parallel zueinander ausgerichtet angeordnet. Idealerweise sind die Trägerscheiben runde Trägerscheiben, die z. B. ringförmig ausgestaltet sind. Die Trägerscheiben können äußere Abmessungen aufweisen, die im Wesentlichen gleich sind. So ist es z. B. möglich, die erste Trägerscheibe und die zweite Trägerscheibe mit jeweils einem gleich großen größten Radius zu realisieren. Die Trägerscheiben sind flache, kreisrunde Elemente. Mit anderen Worten, in einer besonders günstigen Ausgestaltung sind die beiden Trägerscheiben kreisringartige Elemente, die einen gleichgroßen maximalen Radius aufweisen. Dies kann noch weiter geführt werden, indem die Trägerscheiben - im Wesentlichen - die gleichen Massen und die gleichen Massenverteilungen aufweisen. So ist es möglich, die beiden Trägerscheiben im Endeffekt als Gleichteile auszuführen.

Jede Trägerscheibe dient als Befestigungselement für die Aufnahme eines Planetenlagerelements. Ist das Planetengetriebe z. B. mit drei Planeten zu realisieren, so sind idealerweise drei Planetenlagerelemente vorhanden. Solche Planetenlagerelemente können z. B. durch Bolzen realisiert sein. In einer besonders günstigen Ausgestaltung sind die Enden der Bolzen jeweils an einer Trägerscheibe befestigt. D. h., ein Ende eines Bolzens mündet in der einen Trägerscheibe, während das andere Ende des Bolzens in der anderen Trägerscheibe endet. Das erste Ende des Bolzens mündet in der ersten Trägerscheibe. Das zweite Ende des Bolzens endet in der zweiten Trägerscheibe.

Wird ein Planetengetriebe mit z. B. fünf Planetenrädern oder fünf Stufenplanetenrädern realisiert, so sind hierfür vorzugsweise wenigstens fünf Planetenlagerelemente vorzuhalten. Mit anderen Worten, jedes Planetenrad, insbesondere jedes Stufenplanetenrad, hat sein eigenes Planetenlagerelement. In einer Ausgestaltung entspricht die Anzahl der Planetenräder der Anzahl der Planetenlagerelemente. Die Planetenlagerelemente wiederum lagern in den Trägerscheiben. Es kann auch gesagt werden, die Planetenträgerelemente sind bzw. werden an diesen Trägerscheiben befestigt. Die Planetenlagerelemente werden mit den Trägerscheiben beim Zusammenbauen des Planetengetriebes gefügt.

Zusätzlich zu den beiden Trägerscheiben gibt es ein Adapterelement. Das Adapterelement kann sich entkoppelt von den Trägerscheiben drehbeweglich in eine andere Richtung als die Trägerscheiben bewegen. Die Trägerscheiben und das Adapterelement können zueinander rotieren. Das Adapterelement ist von den Trägerscheiben entkoppelt. Eine Dreh- oder Rotationsbewegung des Paketes aus Trägerscheiben kann sich anders darstellen als eine Bewegung des Adapterelements.

Vorzugsweise befindet sich das Adapterelement auf der Abtriebsseite des Planetengetriebes. Mit Hilfe des Adapterelements können so z. B. Torsionsmomente abtriebsseitig ausgeleitet bzw. reduziert oder nihiliert werden.

Mit einer Konstruktion, so wie sie zuvor vorgestellt worden ist, aber auch mit einer entsprechenden, ähnlichen Konstruktion, ist es möglich, Torsionen des Planetengetriebes, insbesondere solche, die aus Schrägstellungen von Zahnrädern resultieren, auszuleiten. Das Planetengetriebe hat einen Planetenträger. Der Planetenträger umfasst Trägerscheiben. Der Planetenträger ist z. B. so ausgestaltet, wie er zuvor beschrieben worden ist. Schrägstellungen, die an Elementen entstehen, die für die Übersetzung von Kräften und/oder Drehmomenten zuständig sind, sollten möglichst verringert, wenn nicht sogar vermieden werden, zumindest aber die Auswirkungen der Schrägstellungen in ungewünschte Torsionen. Dies ist z. B. mit Hilfe von Stützstrukturen möglich. Die Torsion bzw. die Wirkung durch Schrägstellungen in dem Planetengetriebe kann über eine Stützstruktur ausgeleitet werden. Hierfür ist ein Ausleitelement vorgesehen, das z. B. in der Form eines Adapterbleches realisiert sein kann.

Einzelne Momente, insbesondere Torsionsmomente, können über die zwischen den Trägerscheiben angeordneten Stützstrukturen, insbesondere mittig, auf ein Ausleitelement ausgeleitet werden. Ist das Ausleitelement als Adapterblech realisiert, können an dem Ausleitelement weitere Komponenten eines Getriebes oder eines Antriebs befestigt sein. Ein Blech, das die Funktion eines Adapterblechs übernimmt, zeichnet sich unter anderem durch die leichte, insbesondere raumsparende Ausgestaltung aus.

Die Trägerscheiben zusammen mit den Planetenlagerelementen bilden die Halte- und Positionierungsstruktur für die Planetenräder. Hiervon unabhängig gibt es eine zweite Stützstruktur, die insbesondere in dem Ausleitelement ausmündet. Die zweite Stützstruktur kann gegenüber der ersten Stützstruktur eine andere Rotation realisieren.

Nachfolgend werden ganz besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dargelegt, die für sich gesehen, sowohl einzeln als auch in Kombination, wiederum erfinderische Aspekte offenbaren können.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Adapterelement scheibenartig. Das Adapterelement könnte auch als Platte bezeichnet werden. Das Adapterelement erinnert in einer günstigen Ausgestaltung (grob) an einen großen Suppenteller. Das Adapterelement kann einen äußeren, insbesondere ringförmigen, Kranz haben, wobei der Kranz eine mittige, insbesondere wannenartige, Vertiefung umschließt.

Die bevorzugte Einbaurichtung für die einzelnen Scheiben des Planetenträgers ist eine hochkantige bzw. quer zur Schwerkraft stehende Einbaurichtung (im Sinne einer aufgestellten Einbaurichtung).

Das Adapterelement ist dafür vorgesehen, dass an ihm weitere Elemente des Antriebsstrangs, z. B. weitere Getriebeteile eines Kraftfahrzeugs, angebunden werden.

Ein weiteres, vorteilhafterweise vorhandenes, Bauteil ist eine Abdeckung. Jede der wenigstens zwei vorhandenen Trägerscheiben mag ihre eigene Abdeckung haben. Je Trägerscheibe gibt es - in dieser Ausgestaltungsform - eine Abdeckung. Die Abdeckung kann als Dreibein, als Vierbein oder als Mehrbein ausgestaltet sein. Zwischen den einzelnen Beinen, z. B. den drei vorhandenen Beinen der Abdeckung, ist ein Freiraum vorgesehen, der auch als Zwischenraum bezeichnet werden kann, durch den einzelne Zahnräder eines Planetengetriebes durchgreifen können. Die Abdeckung ist zeit- oder pavillionartig. Die Abdeckung kann als flaches, an den Seiten heruntergezogenes Gewölbe gestaltet sein. Idealerweise sind die wenigstens zwei Abdeckungen in ihren Abmessungen identisch, sie können sich z. B. anhand ihrer Füge- oder Befestigungselemente voneinander unterscheiden.

Von einer Trägerscheibe zur nächsten Trägerscheibe können Abstandshalter vorhanden sein, die einen Raum für einzelne Ebenen des Planetengetriebes schaffen. In jeder einzelnen Ebene des Planetengetriebes können Planetenzahnradebenen angeordnet sein.

In einer günstigen Weiterbildung hat die erste Trägerscheibe eine erste Abdeckung. Vorteilhaft ist es auch, wenn die zweite Trägerscheibe eine zweite Abdeckung hat. Somit gibt es wenigstens eine erste Abdeckung und eine zweite Abdeckung. Jede dieser Abdeckungen ist zugleich so dimensioniert, dass sie als Abstandshalter einen Abstand zwischen Trägerscheibe und einer Mittelebene schafft.

Der Planetenträger kann Teil eines Planetengetriebes sein, insbesondere eines Planetengetriebes mit Stufenplaneten. Ein solches Stufenplanetengetriebe kann den zuvor beschriebenen Planetenträger umfassen.

Ein weiteres Bauteil des Planetenträgers ist ein Lagersitz. Dieser Lagersitz kann lagersitzhülsenartig gestaltet sein. In einem solchen Fall kann auch von einer Lagersitzhülse gesprochen werden. Die Lagersitzhülse hat z. B. einen sternförmigen Kranz, über den eine Verbindung zu dem die Lagersitzhülse aufnehmenden Adapterelement hergestellt werden kann. Die Lagersitzhülse sitzt vorzugsweise in einem mittleren Bereich des Raums, der für die Aufnahme von Zahnrädern des Getriebes vorgesehen ist (Getrieberaum). Die Lagersitzhülse befindet sich somit zwischen den Planeten.

Der Lagersitz sollte so dimensioniert sein, dass er als drehmomentableitendes Zwischenglied zwischen der Abdeckung (oder den Abdeckungen) und dem Adapterelement ein brückendes Element ist. In diesem Fall werden Torsionen über das Lagerelement ausgeleitet.

Die Abdeckungen und die Trägerscheiben können durch Nasen und Freiräume, wie z. B. Aussparungen oder Fügungsstellen, aufeinander abgestimmt sein. In einem solchen Fall lassen sich Abdeckung und dazugehörige Trägerscheibe durch eine geeignete Fügetechnik verbinden. Durch die Form der Abdeckung, genauso könnte es aber auch durch die Form der Trägerscheibe geschaffen sein, wird ein Hohlraum definiert, der sich so aufspannt, dass darin Zahnräder des Planetengetriebes aufgenommen werden können (Teil des Getrieberaums).

Besonders vorteilhaft ist es, wenn wenigstens einige der Teile, idealerweise alle nachfolgend aufgezählten Teile, als tiefgezogene und eventuell als gestanzte Blechteile ausgeführt sind, nämlich Trägerscheibe, Adapterelement und Abdeckung. In diesem Fall kann der Planetenträger als maschinenfallendes Teil, bei dem nur noch die einzelnen Komponenten miteinander gefügt werden müssen, hergestellt werden. Natürlich können, insbesondere in einer alternativen Ausführungsform, auch einzelne Stellen durch Schweißen gefügt sein.

Nach einem vorteilhaften Aspekt ist es - dank des vorgestellten Planetenträgers - möglich, ungleichmäßige Verteilungen von Momenten und/oder Kräften zwischen insbesondere Stufenplaneten, aber auch nur zwischen einfachen Planeten eines Planetengetriebes durch mittige Ausleitung zu kompensieren (hierbei sei hervorgehoben, dass„mittig“ im Sinne von in einem mittleren Bereich zu verstehen ist, nicht aber als genau in der Mitte liegend zu verstehen ist). Zum einen bietet die vorgestellte Konstruktion eine Stützstruktur für die Planeten eines Planetengetriebes. Zum anderen bietet die vorgestellte Konstruktion eine Stützstruktur für das mittige Ausleiten bzw. Kompensieren von Torsionen.

Es kann auch gesagt werden, die Enden der Bolzen oder Stifte bzw. Planetenlagerelemente sind möglichst an ihren Enden torsionsfrei gestaltet. Dadurch, dass versucht wird, eine möglichst geringe Torsion an den Enden der Bolzen, Stifte, Wellen oder sonstigen Planetenlagerelemente zu haben, ist es möglich, die Trägerscheiben als Blechformteile auszugestalten (anstelle von z. B. Gussträgerteilen). Bei Ausrichtung der Bolzen (wobei klar ist, dass mit dem Begriff„Bolzen“ auch ähnliche Bauteile wie Stifte, Wellen oder sonstige längliche Planetenlagerelemente gemeint sind) sollte das Spiel zwischen den Bolzen möglichst gering gehalten werden. Mit anderen Worten, die Bolzen sind möglichst spielfrei angeordnet. Werden nun die Lagerstellen der Zahnräder zueinander fluchtend angeordnet, so kann die Torsionsmomenteneinbringung auf den mittleren Bereich konzentriert werden. Wird eine Torsionsmomenteneinbringung auf den mittleren Bereich eines Planetenzahnrades, insbesondere eines Stufenplanentenzahnrades konzentriert, so können die Enden der Bolzen, Wellen oder sonstigen Halteelemente für die Zahnräder, die jeweils an einer der Trägerscheiben befestigt ist, torsionsunbelastet mit der Trägerscheibe gefügt werden. Eine Momentenausleitung kann über den mittleren Bereich erfolgen. Es kann auch von einem Mittel steg abgriff gesprochen werden, wobei dieser Mittelstegabgriff z. B. durch Abdeckungen gebildet werden kann. Die Abdeckung(en) bzw. die Mittenausleitung(en) kann/können sowohl die Aufgabe von schrägungsverhindernden Bauteilen für die Zahnräder als auch die Aufgabe von Torsionen leitenden Bauteilen zwischen den Trägerscheiben übernehmen. Eine Kraft- und Drehmomenteinleitung erfolgt - insbesondere dank Mittelstegkonzept - gleichförmig bzw. parallel auf beiden Planeten eines Planetenradsatzes (sofern ein Stufenplanet im dem Getriebe verbaut ist). Somit wird die Kraft- und Drehmomenteinleitung auf alle weiteren Bauteile gleichmäßig verteilt. Dadurch kann ein Versatz zwischen den Planetenradsätzen und allen weiteren Bauteilen sowie zwischen Planetenbolzenbohrungen minimiert werden. Eine Belastung wird gleichmäßiger verteilt. Diese Anordnung kann auch als Parallelschaltung der Drehmomentenübertragung bezeichnet werden, weil die Schrägungen bzw. Torsionen erzeugenden Drehmomente jedes Zahnrades parallel geführt werden und insbesondere vorteilhafterweise sich gegenseitig aufhebend geführt werden können.

Vorteilhafterweise sind die Trägerscheiben und das Adapterelement alle gleich dick. Alle Teile können als umgeformte Blechteile hergestellt sein.

Verschiedene Komponenten bzw. Teile des Planetenträgers können auch durch geschickte Blechumformung oder durch Guss zu einem einteiligen Teil hergestellt bzw. zusammengebaut sein. Durch Zusammenfassung mehrerer Teile zu einem einzigen Teil des Planetenträgers, insbesondere in einer Ausführungsform als einteiliger, z. B. gegossener Planetenträger, an dem z. B. Bolzen für Planetenlagerelemente montierbar sind, ist es möglich, mehrere Arbeitsschritte bei einem Getriebeaufbau zusammenzufassen.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Abdeckungen als blechumgeformte Gleichteile ausgestaltet, die aufeinander aufgelegt werden können und so gefügt werden können. Ein so gestalteter, aus zwei Abdeckungen aufgebauter Abstandshalter für die Trägerscheiben kann auch als Verbindungskörper bezeichnet werden. Mit anderen Worten, der Verbindungskörper setzt sich aus zwei drehfest verbundenen Verbindungskörperelementen zusammen. Die einzelnen Abdeckungen, die auch als Verbindungskörperelemente bezeichnet werden können, umfassen jeweils ein Grundplattenelement. Hierbei ist es möglich, dass zwei oder mehr als zwei Verbindungsvorsprünge, die auch als Arme oder Beine bezeichnet werden können, in einer axialen Richtung, d. h. in einer Richtung parallel zu der zentralen Achse des zylinderartigen Planetenträgers, von den Grundplattenelementen weg ragen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Verbindungsvorsprünge jeweils eines Verbindungskörperelements mit jeweils einer Trägerscheibe, insbesondere drehfest, verbunden sind. Die Verbindungsvorsprünge können z. B. verstemmt werden, um eine feste Verbindung zwischen Abdeckung und Trägerscheibe herzustellen. Allgemeiner ausgedrückt, durch eine plastische Verformung der Verbindungsvorsprünge lassen sich die einzelnen, insbesondere als Blechteile ausgeführten Komponenten, verbinden.

Die zuvor durch zwei Abdeckungen realisierte Beabstandung der Trägerscheiben kann auch durch ein Blechteil realisiert sein, aus dem, insbesondere wechselweise, in zwei entgegengesetzte Richtungen, von denen je eine Richtung auf eine Trägerscheibe führt, Arme (die auch als Beine bezeichnet werden können) herausstehen. Die Arme (bzw. Beine) sind zur Verbindung des Blechteils, der einen einzigen Abdeckung mit einer der Trägerscheiben vorgesehen.

Durch die momentenmäßige Entlastung der Trägerscheiben bzw. der Stege ist es möglich, den Planetenträger insgesamt filigraner auszuführen. Natürlich können die einzelnen Bauteile wie scheibenartige Trägerplatten auch als gegossenes Bauteil, z. B. als Leichtmetallgussbauteile, hergestellt sein. Eine Maßnahme der Gewichtseinsparung ergibt sich aus der Verwendung von umgeformten Blechteilen für die einzelnen Bauteile des Planetenträgers und/oder des Planetengetriebes.

Der vorteilhafte Planetenträger bzw. die vorteilhaft gestalteten Planetengetriebe können auch wie folgt beschrieben werden:

Die Trägerscheiben, die auch als Stege eines Planetengetriebes ausgeführt sein können, sind die tragenden Bauteile für achsenbildende Bauteile wie Bolzen, Stifte, insbesondere wellenartige Stift(e), oder Führungshülsen (z. B. inklusive Gleitlager, Tonnenlager oder Kugellager), auf denen einzelne Planetenzahnräder, z. B. in einer besonderen Ausführungsform auch Doppelplaneten oder Stufenplaneten, lagern. Aufgrund der unterschiedlichen Durchmesser der einzelnen Planeten und aufgrund der Momente, die über das Planentengetriebe übertragen werden, ergeben sich Torsionen an den Übergängen zwischen den die Tragfunktion(en) realisierenden Bauteilen wie Bolzen, Stifte oder Führungshülsen und den Trägerscheiben bzw. den Stegen. Hierbei kann eine in eine erste Trägerscheibe eingeleitete Torsion bzw. das eingeleitete Moment größer oder kleiner sein als eine in eine zweite Trägerscheibe eingeleitete Torsion bzw. das zweite, eingeleitete Moment. Diese Torsionen und Momente sind aus der tragenden Struktur des Planentengetriebes, also seinem Planententräger, auszuleiten.

Die Drehmomente, Torsionen und Momente, die über die erste Trägerscheibe geleitet werden, und die Drehmomente, Torsionen und Momente, die über die zweite Trägerscheibe geleitet werden, können über ein die Trägerscheiben verbindendes Bauteil, wie z. B. über eine einteilige oder mehrteilige Abdeckung, über Mantelflächen oder über hohlzylinderartige Abstandshalter, zusammengeführt werden, sodass sie sich zumindest zum Teil gegenseitig kompensieren. Das Bauteil, in das die Momente aus den Trägerscheiben, vorzugsweise in entgegengesetzte Richtungen, eingeleitet werden, kann ein in einem äußeren Bereich oder in einem mittleren bzw. inneren Bereich des Planetenträgers bzw. des Planetengetriebes angeordnetes, verbindendes Bauteil oder eine verbindende Baugruppe sein. Die zusammengeführten Momente, die sich nicht gegenseitig kompensieren, können über eine Mittenankopplung auf ein weiterführendes Bauteil weitergeleitet werden. Hierbei wird mit Mittenankopplung eine kräfte- und momentenführende, z. B. stegartige, Struktur gemeint, die nicht unbedingt vollständig mittig zwischen beiden Trägerscheiben angeordnet sein muss, sondern auch zu einer Trägerscheibe hin näher angeordnet sein kann. Die Mittenankopplung kann in einer bevorzugten Ausgestaltung im Inneren des Planetenträgers platziert sein. Die Mittenankopplung kann zu einer Trägerscheibe hin näher als zur anderen Trägerscheibe hin angeordnet ein Moment ausleiten. Die Mittenankopplung kann auch als kraft- und/oder Moment ausleitendes Bauteil bezeichnet werden.

Die Mittenankopplung kann so zwischen den Trägerscheiben platziert sein, dass die Momentenwege von der einen Trägerscheibe und von der anderen Trägerscheibe unterschiedliche Längen aufweisen. Hierbei kann der Momentenweg, der durch eine Trägerscheibe geht, durch die Dicke, Stärke, Steifigkeit (z. B. aufgrund der Materialwahl) oder Masse der Trägerscheibe gestaltet sein.

Soll die Ausleitung über einen mittleren Bereich bzw. einen inneren Bereich des Planetenträgers geschehen, so kann die Weiterleitung der Kräfte und/oder Momente über eine Lagersitzhülse auf ein Adapterelement geführt sein.

Eine weitere Ursache, warum die Position der Mittenankopplung von einer Seite bzw. von einer Trägerscheibe (oder auch von einer mittleren Position zwischen den Trägerscheiben) auf die andere Seite bzw. in Richtung auf die andere Trägerscheibe hin zu verlagern ist, liegt in der Veränderung der Steifigkeit der Trägerscheibe bzw. der Stege. In Abhängigkeit der zu erwartenden Momente bzw. der zu erwartenden Torsionen kann einer der Stege bzw. eine der Planetenträgerplatten stärker, dicker bzw. massiver ausgeführt sein als die andere Planetenträgerplatte. Wird, z. B. aufgrund von Radien der Zahnräder des Planetengetriebes, in einer Planetenträgerplatte ein höheres Moment eingeleitet als in der anderen Planetenträgerplatte, so ist es vorteilhaft, wenn die Mittenankopplung näher in Richtung auf die Planetenträgerplatte angesiedelt ist, die das größere Moment durchleitet. Jede der beiden Platten bzw. Trägerscheiben, die seitlich, insbesondere indirekt, als Lager für die Planeten dienen, können in ihrer Steifigkeit voneinander abweichen, z. B. aufgrund unterschiedlicher Dicke der Mäntel der Platten bzw. Trägerscheiben. Über die Platten bzw. Trägerscheiben werden Momentenflüsse weitergeleitet, die durch ein die Trägerscheiben verbindendes Bauteil zusammengeführt werden. Eine Stelle der Zusammenführung der Momentenflüsse kann somit genau in einer Mitte zwischen den Trägerscheiben positioniert sein. Weil bei einzelnen Getrieben, insbesondere mit Stufenplanetenrädern, die Momentenverteilung innerhalb des Getriebes und somit des Planetenträgers ungleichmäßig ist, kann die Momentenein- bzw. -Weiterleitung in den Platten bzw. den Planetenträgerplatten durch Position der Mittenentkopplung (bzw. Mittenankopplung bzw. Mittenausleitung) beeinflusst werden. Bildlich gesprochen kann eine Mittenentkopplung in Richtung auf eine der Seiten des Planetenträgers verschoben werden. Besonders bevorzugt wird auf die Seite die Mittenentkopplung verschoben, bei der eine stärkere Momentenauskopplung notwendig erscheint oder notwendig ist. Weil die Momente entgegengesetzt in das Entkopplungs- bzw. Auskopplungsbauteil von den Trägerscheiben her kommend eingeleitet werden, heben sich die Momente wenigstens zum Teil wieder auf. Eines der Ergebnisse der beschriebenen Konstruktion ist eine geringere Verdrehung an den Lagerstellen zu den Planeten bzw. der Planetenlagerelemente hin.

Nach einem weiteren Aspekt kann eine Abdeckung, eine Ableitplatte oder eine die Trägerscheiben verbindende Baugruppe zusätzlich als die Trägerscheibe versteifend ausgestaltet sein. Eine solche Versteifung reduziert weiterhin die Torsionswirkungen.

Die Mittenankopplung kann auf ein weiterführendes Bauteil, wobei das weiterführende Bauteil ein rotierendes Bauteil oder auch ein ortsfestes Bauteil sein kann, ausgekoppelt werden.

Für die Lagerung der Planeten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Planeten können auf wellenartigen Stiften gelagert sein. Die Planeten können auf Bolzen gelagert sein. Die Planeten können auf Stummeln gelagert sein. Auch sind (umgekehrte) Kugellagerlösungen möglich. Welche Art eines Planetenlagerelements letztendlich zur Anwendung kommt, hängt unter anderem von der Anforderung an die Leichtläufigkeit der Planeten und gegebenenfalls von der Notwendigkeit der Reduktion von Drehreibungen ab.

Ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt ist die Gleichzahligkeit der Lagerstellen bzw. Übergangsstellen in der einen Planetenträgerplatte und in der anderen Planetenträgerplatte. In dem Fall, in dem es drei Planetenlagerelemente gibt, sind diese drei Planetenlagerelemente sowohl in der linken Planetenträgerplatte als auch in der rechten Planetenträgerplatte eingeführt bzw. an diese angebunden. Die Planetenlagerelemente für Planeten eines Typs, z. B. einer Stufe oder eines Zahnkranzes, erstrecken sich von einer ersten, äußeren, z. B. linken, Planetenträgerplatte bis zu einer zweiten, ebenfalls äußeren, z. B. rechten, Planetenträgerplatte.

In dem Fall, in dem als Planetenlagerelemente wellenartige Stifte in den Trägerscheiben eingesetzt sind, reichen diese vorteilhafterweise von einer (äußeren) Trägerscheibe zu der anderen (äußeren) Trägerscheibe. Die zwischen den Trägerscheiben vorhandene Struktur, z. B. die Abdeckungen oder die Ableitplatte, ist idealerweise so gestaltet, dass sie keine Berührung mit den wellenartigen Stiften und auch keien Berührung mit den Planeten hat.

Die zuvor beschriebene technische Lösung entfaltet besonders ihre Wirkung, wenn ein Planetengetriebe zum Einsatz kommen soll bzw. kommt, bei dem das Sonnenrad entweder das Antriebszahnrad oder das Abtriebszahnrad ist, über das Planetenzahnräderdrehmomente weitergeleitet werden. Ein Planeten einfassendes Hohlrad (im Sinne eines äußeren Hohlrads) stellt dementsprechend das Abtriebszahnrad (wenn das Sonnenrad das Antriebszahnrad ist) oder das Antriebszahnrad (wenn das Sonnenrad das Abtriebszahnrad ist) dar. Der Planetenträger bildet in dem Fall die Tragstruktur für die Planeten, gegebenenfalls auch die Tragstruktur für das Sonnenrad und gegebenenfalls auch die Tragstruktur für das (außenliegende) Hohlrad. Ein solcher Planetenträger kann ortsfest in einem Getriebe positioniert sein. Der Planetenträger kann aber auch auf andere Getriebekomponenten weiterführend angebunden sein, die womöglich ebenfalls rotieren. Beispielhaft sei ein Differentialgehäuse genannt. Bei einer solchen Ausgestaltung geht der Planetenträger in ein Differentialgehäuse über.

Die vorgestellte technische Lösung trägt dazu bei, dass ein Verkippen der Planetenachse möglichst vermieden, zumindest verringert wird.

Die vorgestellte technische Lösung lässt sich im Bereich des Getriebeinneren, genauer zwischen den Trägerscheiben schraubenfrei realisieren. Mit anderen Worten, innergetriebliche Schrauben sind in vorteilhaften Ausführungsformen nicht vorhanden.

Figurenkurzbeschreibung

Die vorliegende Erfindung kann noch besser verstanden werden, wenn Bezug auf die beiliegenden Figuren genommen wird, die beispielhaft besonders vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten darlegen, ohne die vorliegende Erfindung auf diese einzuschränken, wobei

Figur 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Planetengetriebes ist, Figur 2 eine erste Trägerscheibe in einer 3D-Ansicht zeigt,

Figur 3 eine erste Abdeckung in einer 3D-Ansicht zeigt,

Figur 4 eine zweite Trägerscheibe in einer Draufsicht zeigt,

Figur 5 eine zweite Abdeckung in einer 3D-Ansicht zeigt,

Figur 6 einen Lagersitz in einer Schnittansicht zeigt,

Figur 7 eine Adapterscheibe in einer 3D-Ansicht zeigt,

Figur 8 eine Schnittansicht durch einen zusammengefügten Planetenträger zeigt, der aus den zuvor dargestellten Komponenten zu einem einstückigen Bauteil zusammengesetzt werden kann,

Figur 9 eine weitere Ausführungsform eines Planetenträgers zeigt, wobei diese Ausgestaltung als hohlzylinderförmiger, z. B. durch Guss hergestellter, Körper realisiert ist,

Figur 10 eine weitere Ausführungsform eines hohlzylinderförmigen Planetenträgers mit einer, im Vergleich zu Figur 9 anders positionierten, Mittenausleitung zeigt,

Figur 11 den Planetenträger nach Figur 10 als Teil eines Planetengetriebes in Schnittdarstellung zeigt,

Figur 12 eine weitere Ausführungsform eines Planetengetriebes zeigt,

Figur 13 das Planetengetriebe nach Figur 12 zusammen mit einem daran angeschlossenen Differentialgetriebe zeigt,

Figur 14 das Getriebe, gern. Figur 13 bestehend aus Planetengetriebe und Differentialgetriebe, zusammen mit einem an dem Planetengetriebe befestigten Hohlrad zeigt,

Figur 15 eine Schnittansicht der Getriebeeinheit nach den Figuren 12 bis 14 zeigt,

Figur 16 eine isometrische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Planetengetriebes zeigt, insbesondere eines Planetengetriebes mit Wälzlagern an wenigstens einem Stift eines Planetenträgers,

Figur 17 eine isometrische Ansicht des Planetengetriebes nach Figur 16 aus einer entgegengesetzten Richtung, ebenfalls mit einem Wälzlager im Bereich eines Stegs, zeigt,

Figur 18 eine Schnittansicht des Getriebes nach den Figuren 16 und 17 zeigt,

Figur 19 eine weitere, ähnlich zu der in Figur 18 gezeigte Ausführungsform eines Planetengetriebes zeigt und

Figur 20 ein Getriebe in Schnittansicht zeigt, in dem als ein Teilgetriebe ein Planetengetriebe nach den zuvor erläuterten Ausführungsbeispielen integriert ist. Figurenbeschreibung

Bezugszeichen aus dem Zahlenbereich von 1 bis 199 finden sich in den Ausführungsbeispielen, die in den Figuren 1 bis 8 gezeigt sind. Der Zahlenbereich ab der Zahl 200 bis zu der Zahl 399 steht für Bezugszeichen zur Verfügung, die sich in den Ausführungsbeispielen nach Figur 9 bis Figur 11 finden. Mit Zahlen ab der Zahl 400 und aufwärts (bis zur Zahl 599) sind Bezugszeichen bezeichnet, die die gemeinsam erörterten Figuren Figur 12, Figur 13, Figur 14 und Figur 15 behandeln. Mit Zahlen zwischen der Zahl 600 und der Zahl 799 sind Bezugszeichen bezeichnet, die die gemeinsam erörterten Figuren Figur 16, Figur 17, Figur 18 behandeln. Aufgrund der hochgradigen Ähnlichkeit des Ausführungsbeispiels nach Figur 19 sind die Bezugszeichen zwischen 600 und 799 auch in der Figur 19 wiederzufinden. Bezugszeichen ab dem Bezugszeichen 800 lassen sich in der Figur 20 finden.

Aus Vereinfachungsgründen, zur Förderung der Lesbarkeit der Figurenbeschreibung und zur Vermeidung einer Überfrachtung der Figuren sind Bezugszeichen in einzelnen Figuren weg gelassen worden, die Bauteile, Komponenten und Gegenstände beschreiben, die in anderen Gruppen von Figuren ebenfalls, insbesondere in einem gleichartigen Sinne, vorhanden sind und dort entsprechend durch ein Mehrfaches, Vielfaches von 200 oder einem Faktor mit der Zahl 200 vorgestellt sind. Mit anderen Worten, Gegenstände, Komponenten und Bauteile mit ihren Bezugszeichen können von einer Ausführungsform auf die andere Ausführungsform durch Addition bzw. Subtraktion des entsprechenden von 200 übertragen werden. Somit lässt sich die Figurenbeschreibung von einem Ausführungsbeispiel auf ein anderes Ausführungsbeispiel unmittelbar (ggf. angepasst durch die abgeänderten Bauteile) übertragen, ohne dass eine vollumfängliche Wiederholung nötig wäre.

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Planetenträgers 1 1 , der in prinzipieller Darstellung als Teil eines Planetengetriebes 100 dargestellt ist. Die einzelnen Planetenzahnräder, wie das Planetenzahnrad 102, sind über Planetenlagerelemente, wie das Planetenlagerelement 21 , an den beiden Trägerscheiben 3 1 , 5 1 befestigt. Genauer gesagt, die Enden 27, 29 des Planetenlagerelements 21 sind in den Trägerscheiben 3 1 , 5 1 eingebracht. Findet ein Schrägversatz, z. B. durch eine Schrägstellung von Zahnrädern, statt, so werden die Torsionen 150, 152, die in den Trägerscheiben 3 1 , 5 1 auftreten können, kompensiert. Die Resultierende 154 der Torsion 150, 152 ist deutlich reduziert. Die Resultierende 154 muss nur noch über die Mittenausleitung 67' auf ein weiterführendes Bauteil, wie das Differenzial 108, ausgeleitet werden. Für diese Ausleitung der Momente, die durch eine Schrägung entstehen, ist die Verbindungsnase 87 als weiterführende Verbindung vorgesehen. Die in Figur 2 gezeigte erste Trägerscheibe 3 für einen Planetenträger (siehe Planetenträger 1 in Figur 8) weist eine erste äußere Abmessung 7 auf, die auch als Kreisdurchmesser bezeichnet werden kann. Um eine erste Zentralöffnung 19 der ersten Trägerscheibe 3 herum ist ein Stützkragen 13 angeordnet, der eine Kragenweite 15 aufweist. Von dem Stützkragen 13 aus ragen eine Mehrzahl von Anschlagsnasen, wie die Anschlagsnase 17, radial gleichmäßig beabstandet in die erste Zentralöffnung 19 hinein. Die erste Trägerscheibe 3 weist weitere Öffnungen auf, wie die Verbindungsöffnungen 1 1 , 11 ', 11 ", die zur Befestigung einer ersten Abdeckung 41 (siehe Figur 3) durch ein Fügen von Nasen vorgesehen sind, wobei die Nasen in die Verbindungsöffnungen 11 , 1 1 ', 1 1 " einsetzbar sind. Außerdem weist die erste T rägerscheibe 3 erste Bolzeneinführöffnungen, wie die erste Bolzeneinführöffnung 28 auf, die der Befestigung von Bolzen (in Figur 2 nicht dargestellt) für ein Planetenzahnrad, wie ein Stufenplanetenrad (siehe z. B. Figur 11 , siehe z. B. Figur 12, siehe z. B. Figur 20), dienen.

Figur 3 zeigt die erste Abdeckung 41 aus einer Sicht von unten in einer schrägen 3D-Ansicht. Die erste Abdeckung 41 ist eine flache, aus Blech gefertigte Abdeckung mit nahezu in einem 90°-Winkel hierzu herausstehenden Beinen 45, 47, 49. Die Beine 45, 47, 49 sind zueinander um 120° versetzt angeordnet. Die Beine 45, 47, 49 fassen einen ersten Mittendurchgriff 32 als parallele Umrahmung ein. Die erste Abdeckung 41 ist in Blech gefertigt so stark dimensioniert, dass sie als erste Mittenausleitung 67 fungieren kann. Die erste Mittenausleitung 67 hat eine erste Anschlussnase 78, eine zweite Anschlussnase 80 und eine dritte Anschlussnase 82. Diese umgebördelte Anschlussnasen 78, 80, 82 sind für die Befestigung der zweiten Mittenausleitung 69 der zweiten Abdeckung 43 (siehe Figur 5) vorgesehen. Am Ende der Beine 45, 47, 49 sind mehrere erste Verbindungsnasen, wie die erste Verbindungsnase 77 und die zweite Verbindungsnase 79, vorhanden, über die die Abdeckung 41 mit der Trägerscheibe 3 bzw. 5 (siehe Figur 2 bzw. Figur 4) verbunden werden kann. Zwischen den Beinen 45, 47, 49 spannt sich der Zwischenraum 57 auf. Die Höhe des Zwischenraums 57 bestimmt sich aus der Höhe der als Abstandshalter 61 fungierenden Mittenausleitung 67. Die Höhe des Zwischenraums 57 ist auf eine Breite eines Planeten bzw. einer Zahnradhälfte eines Planeten abgestimmt.

Eine zweite Trägerscheibe 5 ist in Figur 4 in Draufsicht dargestellt. Die zweite Trägerscheibe 5 weist eine zweite äußere Abmessung 9 auf, die gleich groß wie die erste äußere Abmessung 7 der ersten Trägerscheibe 3 ist (siehe Figur 2). Im Zentrum der zweiten Trägerscheibe 5 befindet sich eine zweite Zentralöffnung 20. Die zweite Trägerscheibe 5 hat drei zweite Bolzeneinführöffnungen, wie die zweite Bolzeneinführöffnung 30, zur Aufnahme von Lagerbolzen für Planetenräder (in Figur 4 nicht dargestellt). Zwischen den zweiten Bolzeneinführöffnungen, wie der zweiten Bolzeneinführöffnung 30, ist jeweils gleichmäßig beabstandet eine Verbindungsöffnung 12, 12 1 , 12" vorhanden, die für eine Befestigung einer zweiten Abdeckung 43 (siehe Figur 5) vorgesehen sind.

Figur 5 zeigt die zweite Abdeckung 43, die spiegelbildlich zu der Abdeckung 41 (zu sehen in Figur 3) in der Einbaulage anzuordnen ist. Aus diesem Grund hat die Abdeckung 43 Anschlussöffnungen, wie die erste Anschlussöffnung 84 und die zweite Anschlussöffnung 86, in die die erste Anschlussnase 78 oder die zweite Anschlussnase 80 der Abdeckung 41 (nach Figur 3) eingreifen kann. Die zweite Abdeckung 43 schafft mit Hilfe ihrer Beine 51 , 53, 55 einen Zwischenraum 59. Der Zwischenraum 59 wird durch die Beine 51 , 53, 55 begrenzt. Die Länge der Beine 51 , 53, 55 bestimmt die Höhe des Abstandshalters 63. Mittig der Abdeckung 43 ist ein Mittendurchgriff 34, der eine Ausnehmung in der Mittenausleitung 69 ist. Mithilfe der Verbindungsnasen 81 , 83, 85 kann die Abdeckung 43 an das nächste Teil, z. B. an die Trägerscheibe 5 (siehe Figur 4), gefügt werden.

Ein wannenförmiges Teil 39 (zu sehen in Figur 6) und ein ringförmiges Teil 37 (zu sehen in Figur 7) sind Komponenten eines (sich aus wenigstens zwei Teilen (siehe Bezugszeichen 31 ', 31 ") zusammensetzenden) Adapterelements 31 (vgl. Figur 8), weshalb die Figuren 6 und 7 gemeinsam erläutert werden. Das wannenförmige Teil 39 weist entlang der Sonnenachse 6 umfänglich einen Mitteneinsatzbereich 40 auf. Axial beabstandet von dem Mitteneinsatzbereich 40 ist ein Adapterringeinsatzbereich 40' angeordnet, der einen Passungskranz 75 aufweist. Der Passungskranz 75 gehört in den Passungskranz 75 1 , der die Wanneneinsatzöffnung 38 1 des ringförmigen Teils 37 (siehe Figur 7), genauer ein in das ringförmige Teil 37 eingelassenes, weiteres wannenförmiges Teil 39 1 , umschließt. Der ringförmige Teil 37 bzw. das Adapterelement 31 hat einen Außendurchmesser 38, der gleich groß ist wie die zweite äußere Abmessung 9 der zweiten Trägerscheibe 5 (gern. Figur 4) und insbesondere gleich groß wie die erste äußere Abmessung 7 der ersten Trägerscheibe 3 (gern. Figur 2) ist. Die Durchmesser, wie der Durchmesser 8 des wannenförmigen Teils 39 (siehe Figur 6), sind aufeinander abgestimmt, sodass ein nachträglicher Einbau des Adapterelements 31 (vgl. Figur 8) möglich ist.

In Figur 8 sind die in den Figuren 2 bis 7 gezeigten Komponenten als ein zusammengebauter Planetenträger 1 in einem Schnitt dargestellt (im Sinne einer Zusammenbauzeichnung), wobei der Querschnitt durch die Sonnenachse 6 gelegt ist. Die erste Trägerscheibe 3 und die zweite Trägerscheibe 5 weisen einen durch einen Gesamtabstandshalter 65 gebildeten Abstand auf, der sich aus der ersten Abdeckung 41 und der zweiten Abdeckung 43 zusammengesetzt ergibt. Die erste Abdeckung 41 schließt gegenüber der ersten Trägerscheibe 3 den ersten Zwischenraum 57 ein. Die zweite Abdeckung 43 schließt gegenüber der zweiten Trägerscheibe 5 den zweiten Zwischenraum 59 ein. In den zweiten Zwischenraum 59 hinein ragt das Adapterelement 31 mit dem ringförmigen Teil 37 sowie das an das ringförmige Teil 37 angesetzte wannenförmige Teil 39. Das wannenförmige Teil 39 bildet eine ringförmige Verbindung zwischen dem ringförmigen Teil 37 und der zweiten Abdeckung 43. Das Adapterelement 31 ist um die Sonnenachse 6 drehbar. Auch die zweite Trägerscheibe 5 ist um die Sonnenachse 6 drehbar. Beide Teile, Adapterelement 31 und Trägerscheibe 5 können jeweils entkoppelt voneinander einer ersten Drehbewegungsrichtung 33 und einer zweiten Drehbewegungsrichtung 35 folgen. Die Drehbewegungsrichtungen 33, 35 sind in der Schnittzeichnung von Figur 8 jeweils durch ein Symbol für eine Bewegung aus der Zeichenebene heraus kenntlich gemacht.

Wie außerdem in Figur 8 zu sehen ist, ist Teil des Adapterelements 31 der Lagersitz 71 , der durch die Lagersitzhülse 73 geschaffen ist. An dem Lagersitz 71 sitzt in drehbeweglicher Verbindung die durch die Abdeckung 41 , 43 geschaffene Stützstruktur 89 für die Trägerscheiben 3, 5. Die Stützstruktur 89 ist eine doppelwandige, aus den beiden Abdeckungen 41 , 43 gebildete Verstärkungsstruktur, durch die die Trägerscheiben 3, 5 stabilisiert werden. Folglich können die Trägerscheiben 3, 5 dünner bzw. filigraner ausgeführt sein.

Figur 9 zeigt eine seitliche Ansicht einer Ausführungsform eines Planetenträgers 201 , der als ein Massivteil ausgestaltet ist. Der Planetenträger 201 ist im Wesentlichen ein hohlzylindrischer, zweigeteilter, durch die Trägerscheiben 203, 205 abgeschlossener Ringraum zur Aufnahme von Planeten. Der Planetenträger 201 weist einen Mantel 292 auf, der in einer Umfangsrichtung bereichsweise durchbrochen ist. Ein Mantelabschnitt 294 bildet eine Verbindung zwischen einer ersten Planetenträgerplatte 202 und einer zweiten Planetenträgerplatte 202'. Es sind drei Mantelabschnitte, wie z. B. der Mantelabschnitt 294, vorhanden. Die zweite Planetenträgerplatte 202' umfasst eine zweite Trägerscheibe 205. Die erste Planetenträgerplatte 202 weist eine erste Zentralöffnung 219 auf. Radial von der ersten Zentralöffnung 219 beabstandet befinden sich in der ersten Planetenträgerplatte 202 drei Bolzeneinführöffnungen, wie die erste Bolzeneinführöffnung 228. Die drei Bolzeneinführöffnungen sind gleichmäßig verteilt angeordnet (Winkelabstand zwischen ihnen jeweils 120° (weil 360° durch Anzahl der Bolzen geteilt)), und zwar befinden sie sich auf den Eckpositionen eines als Konstruktionshilfe über die erste Zentralöffnung 219 legbaren gleichseitigen Dreiecks. Eine zweite Bolzeneinführöffnung 230, die sich durch die zweite Trägerscheibe 205 und somit durch die Planetenträgerplatte 202' hindurch erstreckt, ist gegenüber bzw. in fluchtender Verlängerung der ersten Bolzeneinführöffnung 228 angeordnet. Die erste Planetenträgerplatte 202 hat einen scheibenartigen Teil, die erste Trägerscheibe 203. Die Planetenträgerplatte 202 weist einen Kragen mit einer Kragenweite 215 um die erste Zentralöffnung 219 herum auf. Die zweite Planetenträgerplatte 202 1 weist eine zweite Zentralöffnung 220 auf, die sich gegenüber bzw. in fluchtender Anordnung zu der ersten Zentralöffnung 219 befindet. Im Inneren des Mantels 292 führt von dem Mantel 292 eine erste Mittenausleitung 267 weg. Momente, die an den Bolzeneinführöffnungen 228, 230 wirken, können entlang den Planententrägerplatten 202, 202 1 und den Ableitplatten, wie der Ableitplatte 296, über die Mittenausleitung 267 in einer Richtung auf ein Zentrum hin abgeleitet werden. Um das Zentrum herum liegt das wannenförmige Teil 239. Die Mittenausleitungen 267, 269 münden in dem wannenförmigen Teil 239. Einzelne Mantelabschnitte 294 werden über die Mittenausleitungen 267, 269 mit dem wannenförmigen Teil 239 verbunden. Momente, die an den Bolzeneinführöffnungen 238, 230 in die Trägerscheiben 203, 205 eingeleitet werden, werden über die Mantelabschnitte 294 auf die Mittenausleitungen 267, 269 geführt. Die Ableitplatte 296 kann dank der massiveren Ausgestaltung (im Vergleich mit dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 2 bis 8) auf dünne Stege als Mittenausleitungen 267, 269 reduziert werden. Die Mantelabschnitte 294, die Mittenausleitungen 267, 269 und das wannenförmige Teil 239 bilden eine (gerippeartige) Ableitplatte 296 zur Ausleitung von Torsionen und Momenten aus den Trägerscheiben 203, 205. Die Mittenausleitungen 267, 269 sind mit ihren Steg- bzw. stabartigen Verbindungen zwischen dem Mantel 292 und dem wannenförmigen Teil 239 auf halber Position entlang des Abstandshalters 265 angeordnet. Mit anderen Worten, die Mittenausleitungen 267, 269 sind mittig zwischen den

Planetenträgerplatten 203, 205. Die Länge des Abstandshalters 265 entspricht der Länge der Mantelabschnitte 294.

Der in Figur 10 gezeigte Planetenträger 201 ', ähnelt dem Planetenträger 201 aus Figur 9, es kann auch gesagt werden, die beiden Planetenträger 201 ', 201 sind nahezu identisch. Die Beschreibung des in Figur 9 gezeigten Planetenträgers 201 gilt bis auf die Ausnahme der andernorts angesiedelten Mittenausleitungen 267', 269' auch für den Planetenträger 201 1 nach Figur 10; sie kann also unmittelbar übertragen werden und soll nicht noch einmal an dieser Stelle wiederholt werden, sondern durch Referenzierung an dieser Stelle inkludiert werden. Die Figur 11 ist die zu Figur 10 gehörende Schnittdarstellung des Planetenträgers 201 '. Beide Figuren Figur 10 und 11 können folglich gemeinsam vorgestellt werden.

Zur Aufnahme des Sonnenrads 311 , das die Sonnenachse 206 als Hohlkörper umschließt, in dem Planetenträger 201 1 sind als Ausnehmungen die erste Zentralöffnung 219 und die zweite Zentralöffnung 220 auf der Sonnenachse 206 liegend, mittig in den Planetenträgerplatten 202, 202" vorhanden. Die Trägerscheiben 203, 205 sind über den Mantel 292 mit seinen Mantelabschnitten 294 so beabstandet, dass auf dem Planetenlagerelement 221 die Zahnräder wie der größere Planet 303 und der kleinere Planet 304 nebeneinander angeordnet zwischen die Planetenträgerplatten 202, 202" passen. Damit die Planetenlagerelemente 221 jeweils mit einem Ende fest mit den Trägerscheiben 203, 205 verbunden werden können, haben die Trägerscheiben 203, 205 jeweils mehrere, untereinander gleichartige

Bolzeneinführöffnungen 228, 230, deren Durchmesser auf den Durchmesser des

Planetenlagerelements 221 abgestimmt ist. Durch ein Einpassen der Planetenlagerelemente 221 wird eine drehmomentübertragende Verbindung zwischen Planetenlagerelement 221 und Planetenträgerplatten 202, 202" hergestellt. Derart übertragene Momente, die aus Torsionen der Planetenlagerelemente 221 herrühren, werden über die Mantelabschnitte 294 geleitet durch die Ableitplatte 296' in das wannenförmige Teil 239' abgeführt.

Bei gleichzeitiger Betrachtung der Figur 10 mit der Figur 11 ist besonders gut zu erkennen, dass die Mittenausleitung 267' näher zu der Trägerscheibe 205 angeordnet ist, die neben den kleineren Planeten 304 das eine Ende des Planetenträgers 201 1 markiert.

Des Planetengetriebe 300 mit seinem Planetenträger 201 1 ist für einen Antrieb von dem Sonnenrad 311 über die Planeten 303, 304 auf das Hohlrad 312 konzipiert.

Die Kragenweite 215 der Manschette um die Zentralöffnung 219 herum entspricht dem äußeren Rand des ersten Lagers 320. Der Planetenträger 201 1 lagert nicht nur auf dem ersten Lager 320, sondern auch auf dem zweiten Lager 326. Das zweite Lager 326 ist ein Wälzlager zwischen dem Sonnenrad 311 und der Lagersitzhülse 273, in die die Momente im Planetenträger 201 1 über die Mittenausleitungen 267 1 ,269' ausgeleitet werden.

Ein weiteres Beispiel eines Planetenträgers 401 ist in den Figuren Figur 12 bis Figur 15 gezeigt. Figur 12 zeigt den Planetenträger 401 mit seinen Planetenzahnrädern 502, 506, die Stufenplanetenzahnräder sind. So ein Planetenzahnrad 502 setzt sich aus einem größeren Planeten 503 und einem kleineren Planeten 504 zusammen. In Figur 13 wird das Planetengetriebe 500 zusammen mit dem Differential 508 gezeigt. In Figur 14 wird das Planetengetriebe 500 mit dem Differential 508 und mit dem Hohlrad 512 gezeigt. Eine Schnittansicht der beiden Teilgetriebe Planetengetriebe 500 und Differential 508 kann der Figur 15 entnommen werden. Weil die in den Figuren 12 bis 15 gezeigten 3D-Ansichten des Planetengetriebes 500 das Planetengetriebe 500 in unterschiedlichen Komplexitätsgraden zeigen, zu denen die Schnittansicht aus Figur 15 ergänzend gehört, können die Figuren 12 bis 15 gleichzeitig behandelt werden. Zwischen zwei Mantelabschnitten des Planetenträgers 401 , die auch als erster

Mantelabschnitt 494 und zweiter Mantelabschnitt 494 1 bezeichnet werden können, ist ein Stufenplanetenzahnrad 506 in den Planetenträger 401 eingesetzt. Benachbart zu dem ersten Stufenplanetenzahnrad 502 gibt es einen ersten Mantelabschnitt 494. Benachbart zu einem zweiten Stufenplanetenzahnrad 506 gibt es einen zweiten Mantelabschnitt 494'. Die Stufenplanetenzahnräder 502, 506 umfassen jeweils einen größeren Planeten, wie den größeren Planeten 503, und einen kleineren Planeten, wie den kleineren Planeten 504, die drehfest miteinander gekoppelt sind. Das erste Stufenplanetenzahnrad 502 ist auf einem ersten Planetenlagerelement 421 drehbar gelagert. Andere Stufenplanetenräder 506 sind entsprechend gelagert. Das erste Planetenlagerelement 421 ist in der zweiten

Bolzeneinführöffnung 430 des Planetenträgers 401 eingesetzt und erstreckt sich von der ersten Planetenträgerplatte 402 bis zur zweiten Planetenträgerplatte 402'. Teil der ersten

Planetenträgerplatte 402 ist die erste Trägerscheibe 403. An der zweiten Planetenträgerplatte 402' findet sich die zweite Trägerscheibe 405. Um die zweite

Zentralöffnung 420 herum ist ein ringförmiges Teil 437 angeordnet. Ein wannenförmiges Teil 439 des Adapterelements ist um die zweite Zentralöffnung 420 herum in einem inneren Bereich des Planetenträgers 401 , der auch als Sonnenwellenstumpfbereich bezeichnet werden kann, (im Vergleich mit einer durch die zweite Trägerscheibe 405 geschaffenen Ebene) zurückgesetzt vorhanden.

In dem in den Figuren 12 bis 15 gezeigten Planetengetriebe 500 ist ein Planetenträger 401 verbaut, der gemäß Figur 9 mit seiner mittig angeordneten Ableitplatte 296' ausgebildet ist. Ein erstes Stufenplanetenzahnrad 502 und ein zweites Stufenplanetenzahnrad 506 sind in dem Planetenträger 401 gelagert. Ein Hohlrad 512 steht mit den kleinen Planeten, wie dem kleinen Planeten 504, in Eingriff. Ein Differentialgehäuse 508 ist mit sechs Schrauben, wie der Schraube 514 oder der Schraube 514 1 , an dem Planetenträger 401 befestigt. Die Schrauben 514, 514 1 sitzen paarweise gleichmäßig beabstandet und zum Innenraum 590 (vgl. Figur 15) des Planetenträgers 401 hin orientiert unter den Mantelabschnitten, wie dem Mantelabschnitt 494.

Die mittige Ableitung von Kräften, insbesondere von Torsionsmomenten über den Planetenträger 401 , kann noch besser verstanden werden, wenn die Querschnittsdarstellung des Planetengetriebes 500 in Figur 15 betrachtet wird. Zur besseren Veranschaulichung wurde das aus Figur 14 bekannte Hohlrad 512 in der Darstellung von Figur 15 weggelassen.

Wie in Figur 15 zu sehen ist, ist um ein axiales Zentrum 498 des Planetengetriebes 500 herum, das zugleich mit der Sonnenachse 406 des Sonnenrads 51 1 übereinstimmt, der Planetenträger 401 rotationssymmetrisch angeordnet. Das Sonnenrad 51 1 bildet zusammen mit einem Hohlwellenstumpf 540 eine einteilige Baueinheit des Planetengetriebes 500. Der Planetenträger 401 wird an einem ersten Kugellager 520 und einem zweiten Kugellager 526 geführt. Die Kugellager 520, 526 sind von den Planetenlagerelementen, wie dem ersten Planetenlagerelement 421 , in einer Radialrichtung zum Zentrum 498 hin beabstandet. Das erste Lager 520 wird in einer Axialrichtung 560 von der ersten Trägerscheibe 403 als Teil der ersten Planetenträgerplatte 402 gehalten. Zähne des Sonnenrads 51 1 stehen mit Zähnen des größeren Planeten 503 des Stufenplanetenzahnrads 502 bereichsweise im Eingriff.

Ein erstes Nadellager 530 und ein zweites Nadellager 532 befinden sich durch einen Ringkanal 582 voneinander getrennt auf einer Mantelfläche des ersten Planetenlagerelements 421. Anders gesagt, die Nadellager 530, 532 sind Rotationslager des Stufenplanetenrads 502 auf dem Bolzen 421. Eine Schmiermittelversorgung der Nadellager 530, 532 erfolgt durch Schmiermittel, das über einen Beölungskanal 580 in den Ringkanal 582 gelangt. Eine Zentralbohrung 584 erstreckt sich in dem Planetenlagerelement 421 bis in einen Mittenbereich, wo der Beölungskanal 580 in einer Radialrichtung von der Zentralbohrung 584 abzweigt. Unter dem Blickwinkel der Durchleitung von Schmiermittel, genauso unter dem Blickwinkel der Weitergabe von Kräften, kann das Planetenlagerelement 421 auch als ein Teil des Planetenträgers 401 bezeichnet werden. Die Nadellager 530, 532 dienen der Aufnahme und Weiterleitung von Hebelkräften, die auf das Stufenplanetenzahnrad 502 wirken können. Solche Kräfte werden insbesondere über das Planetenlagerelement 421 auf den Planetenträger 401 weitergeleitet. Durch eine erste Mittenab- bzw. Mittenausleitung 467, die über die Ableitplatte 496 mit dem zweiten Kugellager 526 eine Verbindung bildet, erhält der Planetenträger 401 eine besonders hohe mechanische Festigkeit. Eine mögliche Torsion 550, 552 bzw. eine Resultierende der Torsionen 550, 552 wird an dem zweiten Kugellager 526 abgestützt. Die erste Mittenausleitung 467 ist über die Ableitplatte 496 zur Lagersitzhülse 473 hin gebrückt, die sich an dem zweiten Lager 526 abstützt. Der Planetenträger 401 weist einen Aufnahmebereich auf, der auch als wannenförmiges Teil 439 zu bezeichnen ist. Das zweite Kugellager 526 ist in das wannenförmige Teil 439 eingesetzt. Die Lagersitzhülse 473 umschließt das Kugellager 526 in einer Radialrichtung. Ein Lagerinnenring 528 des zweiten Kugellagers 526 sitzt auf dem Hohlwellenstumpf 540 auf. Ein Lagersitz 471 an dem Planetenträger 401 bildet durch seine begrenzende Wirkung eine Positionsbestimmung für das Kugellager 526 entgegen einer Axialrichtung 560. An der Lagerhülse 439 ist als ein Fortsatz in eine Richtung zu dem Differentialgehäuse 508 hin ein ringförmiger Bereich 437 vorhanden, der, insbesondere bei einem mehrteiligen Planetenträger, auch als ringförmiges Teil bezeichnet werden kann. Der ringförmige Bereich geht über in das Anschlussblech 510, das auf der Trägerscheibe 405 aufliegt. Zwischen Anschlussblech 510 und Trägerscheibe 405 ist ein Luftspalt 518. Eine Schraube 514, die in einem Butzen 516 eingeschraubt ist, hält das Differentialgehäuse 508 über das Anschlussblech 510 mit der Trägerscheibe 405 und der Planetenträgerplatte 402' zusammen. Der Butzen 516 steht von der zweiten Planetenträgerplatte 402 1 ausgehend in einen Innenraum 590 des Planetenträgers 401 vor. Zwischen der zweiten Planetenträgerplatte 402' und der zweiten Trägerscheibe 405 ist im zusammengebauten Zustand des Getriebes 500 ein Luftspalt 518 vorhanden. Der Luftspalt 518 wirkt sich günstig auf eine Dämpfung möglicher Resonanzschwingungen des Planetenträgers 401 aus.

In den Figuren 16 bis 19 sind alternative Lagerungen für die Planetenlagerelemente 621 , 621 ', 621 ", 621 Ml zu sehen. Das Planetengetriebe 700 hat ein Antriebsrad 713 und ein Hohlrad 712. Das Antriebsrad 713 treibt ein Sonnenrad 711 des Planetengetriebes 700 an. Die Stege 602, 602 1 des Planetenträgers 601 bieten die Halte- und Fixierpunkte für die Planetenlagerelemente 621 , 621 ', 621 ", 621 So kann ein Planetenlagerelement 621 m beidseitig über Kugellager 734, 736 leichtläufig gelagert sein. Auf diese Weise ist es möglich, die einzelnen Zahnräder, aber auch nur einzelne Zahnräder (somit nicht alle, sondern nur einige, z. B. die zu einer Stufe gehörenden Zahnräder) durch Umlaufwälzlager an den Planetenträgerplatten zu lagern. Wie sich aus Figur 18 ergibt, können einzelne Zahnräder einstückig auch gleich das Planetenlagerelement mit umfassen, das sich über Umlaufwälzlager an dem Planetenträger abstützt. Es kann auch gesagt werden, Zahnradstummel dienen zur Lagerung gegenüber Kugellagern, die sich gegenüber dem Planetenträger abstützen.

Figur 20 zeigt ein Getriebe 992, das sich aus mehreren (Teil-)Getrieben 900, 908 zusammensetzt. Das eine Getriebe 900 ist eine Variante des Getriebes 100, dessen Planetenträger 1 in den Figuren 2 bis 8 ausführlicher vorgestellt ist. Abtriebsseitig folgt dem Getriebe 900 ein Differential 908.

Es kann auch gesagt werden, Figur 20 zeigt eine als Ganzes mit 801 bezeichnete Planetenaufnahmevorrichtung zur Aufnahme von Planetenzahnrädern 902 für ein in Figur 20 in einer Schnittdarstellung schematisch dargestelltes (Gesamt-)Getriebe 992, dessen einer Teil ein Planetengetriebe 900 ist.

Die in den einzelnen Figuren gezeigten Ausgestaltungsmöglichkeiten lassen sich auch untereinander in beliebiger Form verbinden.

So ist es auch möglich, mit dem gleichen Konstruktionsprinzip bzw. nach der gleichen Konstruktionstechnik ein Doppel- oder sogar ein Mehrfachplanetengetriebe zu realisieren.

Auch ist es möglich, einzelne Zahnräder mit Evolventenverzahnungen auszustatten. Einige Aspekte des zuvor Gesagten noch einmal zusammengefasst, beschäftigt sich die vorliegende Erfindung mit einem Planetengetriebe und seinem Planetenträger, bei dem aufgrund einer Mittenankopplung ein erstes Moment und ein zweites Moment, die aus Torsionen der Planetenlagerelemente an dem Planetenträger stammen, eine zumindest teilweise Kompensation der sich dank günstiger Zusammenleitung der Momente gegenseitig aufhebenden Momentenanteile vor deren Ausleitung erfahren. Hierdurch ist es möglich, einen filigraneren, z. B. in Blech gefertigten, Planetenträger für Planetengetriebe mit größeren Drehmomenten zu nutzen.

Bezugszeichenliste

, 1 ', 201 , 201 ', 401 , Planetenträger

01 , 801

02, 402, 602 erste Planetenträgerplatte, insbesondere Steg

02', 202", 402', 602 1 zweite Planetenträgerplatte, insbesondere Steg

, 3', 203, 403 erste Trägerscheibe

, 5 1 , 205, 405 zweite Trägerscheibe

, 206, 406 Sonnenachse, insbesondere Sonnenradachse

erste äußere Abmessung

Durchmesser

zweite äußere Abmessung

I , 1 1 ', 1 1 " Verbindungsöffnung

2, 12', 12" Verbindungsöffnung

3 Stützkragen

5, 215 Kragenweite

7 Anschlagsnase

9, 219 erste Zentralöffnung

0, 220, 420 zweite Zentralöffnung

1 , 221 , 421 , 621 , erstes Planetenlagerelement, insbesondere erster Bolzen

21 ', 621 ", 621

7 erstes Ende des Planetenlagerelements, insbesondere des Bolzens8, 228 erste Bolzeneinführöffnung

9 zweites Ende des Planetenlagerelements, insbesondere des Bolzens0, 230, 430 zweite Bolzeneinführöffnung

1 , 31 ', 31 " Adapterelement

2 erster Mittendurchgriff

3 erste Drehbewegung

4 zweiter Mittendurchgriff

5 zweite Drehbewegung

7, 437 ringförmiges Teil, insbesondere des Adapterelements

8 Außendurchmesser des Adapterelements, insbesondere des

ringförmigen Teils

8' Wanneneinsatzöffnung

9, 39', 239, 239 1 , 439 wannenförmiges Teil, insbesondere des Adapterelements

0 Mitteneinsatzbereich

0' Adapterringeinsatzbereich erste Abdeckung

zweite Abdeckung

erstes Bein der ersten Abdeckung

zweites Bein der ersten Abdeckung

drittes Bein der ersten Abdeckung

erstes Bein der zweiten Abdeckung

zweites Bein der zweiten Abdeckung

drittes Bein der zweiten Abdeckung

erster Zwischenraum, insbesondere des Planetengetriebes zweiter Zwischenraum, insbesondere des Planetengetriebes erster Abstandshalter

zweiter Abstandshalter

, 265 Gesamtabstandshalter

, 67', 267, 267 1 , 467 erste Mittenausleitung, insbesondere Mittenankopplung oder

Mittenentkopplung

, 269, 269' zweite Mittenausleitung, insbesondere Mittenankopplung oder

Mittenentkopplung

, 471 Lagersitz

, 273, 473 Lagersitzhülse

, 75' Passungskranz, insbesondere des Lagersitzes

erste Verbindungsnase

erste Anschlussnase

zweite Verbindungsnase

zweite Anschlussnase

dritte Verbindungsnase

dritte Anschlussnase

vierte Verbindungsnase

erste Anschlussöffnung

fünfte Verbindungsnase

zweite Anschlussöffnung

sechste Verbindungsnase

Stützstruktur

2 Mantel, insbesondere durchbrochener Mantel

4, 494, 494' Mantelabschnitt, insbesondere armartiger Mantelabschnitt6, 296', 496 Ableitplatte

8 Zentrum

0, 300, 500, 700, Planetengetriebe , 502, 902 erstes Planetenzahnrad, insbesondere Stufenplanetenzahnrad. 503 größerer Planet

. 504 kleinerer Planet

zweites Planetenzahnrad, insbesondere zweites Stufenzahnrad, 508, 908 Differential, insbesondere Differentialgehäuse

Anschlussblech

, 51 1 , 711 Sonnenrad

, 512, 712 Hohlrad

Antriebsrad, insbesondere für das Sonnenrad, 514' Schraube

Butzen

Luftspalt

, 520 erstes Lager, insbesondere Kugellager

, 526 zweites Lager, insbesondere Kugellager

Lagerinnenring

drittes Lager, insbesondere erstes Nadellager

viertes Lager, insbesondere zweites Nadellager

erstes Lager für Bolzen, insbesondere Kugellager

zweites Lager für Bolzen, insbesondere Kugellager

Hohlwellenstumpf, insbesondere des Sonnenrads

, 550 erste Torsion

, 552 zweite Torsion

Resultierende der Torsionen

Axialrichtung

Beölungskanal

Ringkanal

Zentralbohrung

Innenraum

Gesamtgetriebe