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Title:
CENTRIFUGAL CASTING METHOD FOR FORMING A FRAME AND DEFINING MOULD THEREFOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/051109
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for forming a frame. Said method consists in preparing a limiting mould (100) wherein at least one disk-shaped element (2, 3, 4, 5, 6) is arranged and which surrounds the element on the least the edge side. The at least one element is rotated (40) such that the moulding material introduced into the limiting mould is localised in the edge area (7) of the at least one element and is hardened such that a frame (10) is produced which surrounds the at least one element in an at least positive fit.

Inventors:
Rudolf, Erhard (Linsenbühlstr. 3a, Oberndorf, 86698, DE)
Fastner, Franz (Wächteringer Str. 9, Rain-Etting, 86641, DE)
Glück, Markus (Gerhart-Hauptmann-Str. 3a, Nördlingen, 86720, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/055943
Publication Date:
May 18, 2006
Filing Date:
November 14, 2005
Export Citation:
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Assignee:
RUDOLF GMBH (Gewerbering 5, Oberndorf, 86698, DE)
Rudolf, Erhard (Linsenbühlstr. 3a, Oberndorf, 86698, DE)
Fastner, Franz (Wächteringer Str. 9, Rain-Etting, 86641, DE)
Glück, Markus (Gerhart-Hauptmann-Str. 3a, Nördlingen, 86720, DE)
International Classes:
B29C41/04; B29C39/08; B29C39/10; B29C39/04; B29C39/10; B29C41/04
Attorney, Agent or Firm:
Cremer, Ulrike (Ulmer Str. 9, Deisenhausen, 86489, DE)
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Claims:
Patentansprüche :
1. Verfahren zur Ausbildung einer allseitig dichtenden Randeinfassung (10) um zumindest ein flaches scheibenförmiges Element herum, dadurch gekennzeichnet, dass eine Begrenzungsform (100, 120, 200) bereitgestellt wird, in welcher das zumindest eine flache scheibenförmige Element (2, 3, 4, 5, 6, 20) angeordnet wird und welche das Element zumindest randseitig umgibt, und dass das zumindest eine Element in Drehung (40) versetzt wird, wodurch sich in die Begrenzungsform eingebrachte Vergussmasse im Randbereich (7, 8, 9, 12) des zumindest einen Elementes lokalisiert und dort aushärtet, so dass eine Randeinfassung (10) hergestellt ist, die das zumindest eine Element allseitig dichtend formschlüssig umgibt, wobei das Produkt flach und scheibenförmig ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Elemente übereinander in der Begrenzungsform angeordnet werden, und dass die hergestellte Randeinfassung die Elemente fügt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergussmasse im Randbereich des zumindest einen Elementes eingebracht wird, während sich dieses dreht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergussmasse beim Einbringen flüssig ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergussmasse als Granulat eingebracht wird und während des Drehens Hitze einwirkt, so dass das Granulat schmilzt und die Randeinfassung gebildet wird.
6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei Elemente Filtermembranen und/oder Abstandsgewebe sind, die miteinander zu einem Filtermittel gefügt werden.
7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein scheibenförmiges Element vor der Ausbildung der Randeinfassung vorgespannt wird und im vorgespannten Zustand die Randeinfassung ausgebildet wird.
8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Randeinfassung elektronische Bauteile, insbesondere Sensoren, oder andere Teile, insbesondere Magnete, eingefügt werden, indem sie mit dem zumindest einen scheibenförmigen Element in der Begrenzungsform dort angeordnet werden, wo sie in die Randeinfassung eingefügt werden sollen.
9. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine scheibenförmige Element in die Begrenzungsform eingelegt oder eingestellt wird.
10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche zur Ausbildung einer Randeinfassung um zumindest ein scheibenförmiges, insbesondere rechteckiges Element (20) herum, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte aufweist: 1 Bereitstellen einer Begrenzungsform (120) deren Durchmesser (F) sehr viel größer ist als der Durchmesser (f) des Elementes (20); 2 Anordnen von zumindest einem, insbesondere von mehreren scheibenförmigen, Elementen nebeneinander in der Begrenzungsform, wobei die Anordnung so erfolgt, dass sich eine Seite (21) jedes Elementes im Ringkanal (126) der Begrenzungsform befindet, so dass die Begrenzungsform die Seite (21) umgibt; 3 Drehen (40) des zumindest einen Elementes durch Rotation der Begrenzungsform, wodurch sich in die Begrenzungsform eingebrachte Vergussmasse in dem Bereich der Seite (21) jedes Elementes lokalisiert, die sich im Ringkanal befindet; 4 Aushärten der Vergussmasse, so dass dort eine Randeinfassung (10) hergestellt ist, die das zumindest eine Element an der Seite (21) formschlüssig umgibt; 5 Drehen des zumindest einen Elementes, so dass es mit der nächsten Seite (22) in dem Ringkanal entsprechend Schritt 2 angeordnet wird; 6 Wiederholen der Schritte 3 bis 5, so lange bis jedes Element vollständig von der Randeinfassung umgeben ist.
11. Begrenzungsform (100, 120, 200) zur Verwendung in einem Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, in der mindestens ein scheibenförmiges Element (2, 3, 4, 5, 6, 20) aufnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Oberteil (104, 204) und ein Unterteil (105, 205) aufweist, die miteinander zur Begrenzungsform (100, 120, 200) verbindbar sind, und dass Oberteil und Unterteil einen Ringkanal (106, 126, 206) ausbilden, in den Vergussmasse einbringbar ist und der so geformt ist, dass eine Randeinfassung (10) um das zumindest eine Element herum ausbildbar ist.
12. Begrenzungsform nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckel (101, 121) vorgesehen ist, der über das zumindest eine aufgenommene Element aufsetzbar ist, wobei zwischen der Kante (109) des Deckels und der Kante (110) des Oberteils ein Eingusskanal (102) ausgebildet ist, über den die Vergussmasse einbringbar ist.
13. Begrenzungsform nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante (109) des Deckels abgeschrägt ist und/oder dass die Kante (110) des Oberteils abgeschrägt ist.
14. Begrenzungsform nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Bohrung (111) im Bereich des Ringkanals ausgebildet ist, über den überschüssige Vergussmasse ableitbar ist.
15. Begrenzungsform nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingusskanal (202) zumindest eine Bohrung ist, die in dem Oberteil (204) ausgebildet ist.
16. Begrenzungsform nach Anspruch 12 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingusskanal (102, 202) zu einer Ebene (E) der Begrenzungsform (100, 200) in einem vom Lot zu dieser Ebene abweichenden Winkel verläuft, insbesondere in einem Winkel von 2575°.
17. Begrenzungsform nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die sich in Richtung des äußeren Randes (213) der Begrenzungsform (200) befindliche Fläche (210) des Eingusskanals (202) schräg ausgebildet ist und zwar so, dass die Fläche in Richtung zum Zentrum der Begrenzungsform geneigt ist.
18. Begrenzungsform nach einem der Ansprüche 1517, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingusskanal (202) im Bereich des Ringkanals (206) ausgebildet ist.
Description:
S CHLEUDERGUS S -VERFAHREN ZUR AUSBILDUNG EINER RANDEINFASSUNG UND BEGRENZUNGSFORM DAFÜR

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, mit dem zumindest ein scheibenförmiges Element, beispielsweise ein Filtermittel, formschlüssig umrandet und eingefasst werden kann. Weiterhin betrifft sie eine Begrenzungsform zur Verwendung bei dem Verfahren.

In der Technik ist es oftmals notwendig, ein flaches, scheibenförmiges Element mit einer formschlüssigen Umrandung einzufassen oder mehrere flache, scheibenförmige Elemente miteinander zu fügen. Eine Möglichkeit für eine derartige Verbindung ist der randseitige Verbund mittels einer Randeinfassung. Dieser Verbund ist bei gewissen scheibenförmigen Elementen essentiell, so z. B. bei Filtermitteln. Bei einem Filtermittel handelt es sich um ein Element, das in einer Filtrationsvorrichtung eingesetzt wird und das den eigentlichen Filtrationsvorgang, z. B. die Abscheidung bestimmter Stoffe, bewirkt. Häufig werden mehrere Filtermittel in einer einzelnen Filtervorrichtung eingesetzt. Filtermittel sind zumeist mehrlagig aufgebaut, wobei in der Regel in der Mitte ein gröberes Drainagegewebe angeordnet ist, das von zumindest jeweils einer Lage einer feineren Filtermembran umgeben ist. So führt die mechanische Beanspruchung des Schweißens im Randbereich dazu, dass Knickstellen in dem feinen Membranmaterial erzeugt werden, die später, insbesondere bei Rückspülschritten, dazu führen können, dass das Filtermittel zerstört wird. Spritzgussverfahren sind beispielsweise bei feinporigen Membranfiltern, Metall- oder Polymermembranen, nicht anwendbar, da hier die Kapillarwirkung dazu führt, dass das Kunststoff- oder Fügematerial in die Membran eindringt und dadurch die Membranen verstopft werden, so dass ein beträchtlicher Teil der Filterfläche verloren geht bzw. das Filtergewebe gänzlich verstopft wird.

Solche Probleme stellen sich auch bei der randseitigen Verbindung mehrerer Lagen eines porösen oder netzartigen Gewebes zu einem sandwichartigen scheibenförmigen Element anderer Art, nicht nur bei der Herstellung von Filtermitteln. Als Beispiel sei hier die Herstellung von Brennstoffzellen aufgeführt, genauer der Polymerelektrolytmembran¬ brennstoffzelle (PEMFC) und der Direkt-Methanol-Brennstoffzelle (DMFC), bei denen jeweils die Membran als Elektrolyt und die beiden Elektroden miteinander gefügt werden müssen. Hierbei stellen sich immer wieder massive Dichtigkeitsprobleme.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem um zumindest ein flaches scheibenförmiges Element herum eine formschlüssige Randeinfassung gebildet werden kann. Insbesondere sollen zumindest zwei scheibenförmige Elemente miteinander zu einem scheibenförmigen Element verbunden werden können, wobei diese Verbindung materialschonend und haltbar erfolgen soll. Weiterhin soll mit dem Verfahren das Fügen unterschiedlichster Materialien möglich sein und dabei soll eine abdichtende Fügung der einzelnen Elemente erfolgen.

Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und eine Begrenzungsform nach Anspruch 11. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß wird ein Verfahren bereitgestellt, mit dem mindestens um ein flaches scheibenförmiges Element herum eine formschlüssige Randeinfassung gebildet wird. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden zumindest zwei scheibenförmige Elemente randseitig formschlüssig durch die Randeinfassung verfügt. Hierfür wird eine Begrenzungsform bereitgestellt, in welcher das zumindest eine Element angeordnet wird. Das flache scheibenförmige Element kann in die Begrenzungsform sowohl eingelegt als auch eingestellt werden. Die Begrenzungsform umgibt das Element wenigstens randseitig. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht zwischen der Begrenzungsform und dem Rand des Elementes ein gewisser Abstand. Das zumindest eine Element wird dann in Drehung versetzt, wodurch sich Vergussmasse, die in die Begrenzungsform eingebracht wird oder worden ist, im Randbereich des Elementes ansammelt und dort aushärtet. Dadurch wird die Randeinfassung hergestellt. Je nach Anordnung des scheibenförmigen Elementes kann so in einem einzigen Arbeitsgang (bei kreisrunden Elementen, die eingelegt werden) oder in mehreren Arbeitsgängen eine formschlüssige Randeinfassung hergestellt werden.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine allseitig dichtende Randeinfassung um zumindest ein flaches scheibenförmiges Element herum ausgebildet. Das mit dem Verfahren hergestellte Produkt ist wiederum flach und scheibenförmig. Unter dem Begriff „flach" im Zusammenhang mit den mit einer Randeinfassung zu versehenden Elementen ist gemeint, dass die Elemente eine sehr viel geringere Höhe als Durchmesser aufweisen. Ein Beispiel ist unten angegeben. Mit dem Begriff „scheibenförmig" ist wiederum gemeint, dass das so bezeichnete Element eine geringere Höhe hat als sein Durchmesser, so z. B. ein Zylinder, dessen Höhe geringer ist als sein Durchmesser. Das scheibenförmige Element kann dabei jede

Form haben, bevorzugt werden bei dem erfindungsgemäßen Verfahren jedoch kreisrunde Elemente mit einer Randeinfassung versehen. Ein scheibenförmiges Element ist somit stets auch ein flaches Element.

Vorzugsweise handelt es sich bei der Begrenzungsform gemäß der Erfindung um eine offene Form. Die Begrenzungsform ist dann zur Rotationsachse hin offen. Schon allein dadurch unterscheidet sich dieses Verfahren wesentlich vom Spritzgussverfahren, das eine geschlossene und dichte Form erfordert. Weiterhin muss der Kunststoff beim Spritzgussverfahren unter Druck eingebracht werden, was beim vorliegenden Schleuderverfahren nicht nötig ist.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich folglich um ein Schleuderverfahren. Das einzufassende Element wird in Rotation versetzt. Die Drehung kann dabei sowohl horizontal als auch vertikal erfolgen. Hierdurch wirken auf die eingebrachte Vergussmasse Zentrifugalkräfte ein, so dass sich die Vergussmasse im Randbereich des scheibenförmigen Elementes aufkonzentriert. Die auftretenden Zentrifugalkräfte wirken dabei insbesondere der Kapillarwirkung entgegen, welche andernfalls dazu führen würde, dass Vergussmasse in das Element, beispielsweise die Membran eingesaugt wird und in Richtung zum Mittelpunkt des scheibenförmigen Elementes wandert. Die Vergussmasse wird folglich nur im Randbereich des Elementes abgelagert. Die Innenkante der Randeinfassung ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bestimmbar. Eine Filtermembran beispielsweise wird somit nicht verstopft werden, sondern es wird eine Randeinfassung mit definierter Stärke und damit Innenkante um sie herum gebildet werden. Der Aufbau der Randeinfassung erfolgt dabei von außen nach innen. Vergussmasse wird zuerst im äußersten Bereich abgelagert und dringt dann immer weiter in Richtung zum Mittelpunkt des Elementes vor. Dadurch ist es möglich, eine eng begrenzte formschlüssige Randeinfassung in der Form eines geschlossenen Ringes herzustellen.

Die Stärke der Randeinfassung ist leicht durch die Menge der angebotenen Vergussmasse und die Rotationsgeschwindigkeit einstellbar. Es stellte sich beispielsweise in Versuchen der Erfinder für scheibenförmige Elemente mit einem Durchmesser von 312 mm und einer Stärke von 4 mm eine Drehgeschwindigkeit von 500-4000 U/min als geeignet heraus. Für einen Fachmann ist es ein Leichtes, durch entsprechende Versuche, eine auf den Durchmesser und die Gesamtdicke des scheibenförmigen Elementes und die entsprechende Gussform angepasste Menge an Vergussmasse und Drehgeschwindigkeit herauszufinden.

Das erfindungsgemäße Verfahren hat vielfältige Vorteile.

* So sind jegliche Größen an scheibenförmigen Elementen mit einer formschlüssigen Randeinfassung ausstattbar. Der Fachmann braucht lediglich eine entsprechende Begrenzungsform herzustellen und die Menge an Vergussmasse und die entsprechende Drehgeschwindigkeit zu ermitteln. Es können ferner auch um profilierte Elemente z. B. profilierte Filtermittel formschlüssige und dichtende Randeinfassungen gebildet werden.

* Anders als für Spritzgussverfahren, für welche die Werkzeuge und Maschinen gewöhnlich sehr teuer sind, sind die Anforderungen an die (Guss-)Werkzeuge, Begrenzungsformen und Geräte zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens vergleichsweise günstig.

* Weiterhin sind im Grunde sämtliche planen und profilierten Flachmaterialien, z. B. Edelstahlbleche und Edelstahlgewebe, Glasfaserkunststoff, Keramik, Kompositwerkstoffe, beschichtete, insbesondere nanobeschichtete Werkstoffe, Polytetrafluorethylen (PTFE), Polysulfonether und andere Kunststoffe miteinander verbindbar. Selbst Materialien, die an sich nicht ohne weiteres zu fügen sind, wie beispielsweise Teflon ® , sind durch das Verfahren verbindbar. In einer bevorzugten Ausführung wird ein Element aus Teflon ® im Randbereich perforiert, beispielsweise indem der Randbereich mit Löchern versehen wird. Dadurch wird eine mechanische Verbindung durch Eingriff der Vergussmasse in die Perforationen geschaffen.

* Bei dem Randbildungs- und Fügung s verfahren handelt es sich um ein äußerst materialschonendes Verfahren. Es treten keinerlei Druckstellen und Materialschwächungen auf; Stellen, an denen es beim Einsatz der Elemente zum Bruch kommen kann, können folglich gar nicht erst entstehen. Es treten auch keine Schrumpfung und Angusszapfen auf, wie sie bei Kunststoffheißspritzgussverfahren üblich sind. Anders als bei Schweißverfahren, bei denen aufgrund der punktuellen Bearbeitung Dichtigkeitsprobleme häufig sind, treten sie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht nur gar nicht erst auf sondern werden gerade dadurch gelöst. Schließlich tritt bei Randeinfassungen und Verbindungen, die mittels Zusammenpressen von Ringen etc. gebildet werden, eine unterschiedliche Verformung des Randbereichs auf, z. B. lokal auf einer Seite. Da die Ränder des Elementes keinem Druck ausgesetzt sind, können keine Verformungen oder sonstigen Schädigungen von diesem auftreten.

* Es war bis jetzt im Stand der Technik nicht möglich, „flache" Randeinfassungen von z. B. Filtermitteln bereitzustellen ohne die Filtermembranen mechanisch stark zu beanspruchen. Unabhängig davon, ob z. B. geschweißt worden ist oder ob ein Kunststoffring die einzelnen

Lagen fügte, trat stets eine Beschädigung des Materials auf, z. B. indem die Lagen zusammengepresst worden sind. Nun kann eine Randeinfassung angefertigt werden, die nicht nur extrem flach ist, d. h. im Wesentlichen keine Kante zu den äußeren Filtermembranlagen aufweist, sondern die dem Material keinerlei Schädigung zufügt. Unter einer flach ausgebildeten Randeinfassung wird verstanden, dass die Oberflächen des Filtermittels, z. B. die Außenflächen der äußersten Membranen, mit den Ebenen der Oberfläche der Randeinfassung möglichst in einer Ebene liegen, jedoch aber dass die Ebenen nur geringfügig zueinander parallel verschoben sind. Die Höhe der Randeinfassung im Querschnitt entspricht folglich im Wesentlichen der Höhe des Filtermittels im Querschnitt.

* Die fertige Randeinfassung ist außerdem sehr homogen; es treten keine Lufteinschlüsse auf. Zudem durchdringt die Vergussmasse im Randbereich das Element, so dass eine gute Fügung erfolgt. Die Randeinfassung hält dadurch besser als z. B. verschweißte Elemente, so dass bei Filtermitteln auch Rückspülen problemlos möglich ist, ohne Gefahr, dass sich die einzelnen Lagen voneinander lösen. Die Vergussmasse bleibt jedoch auf den Randbereich beschränkt, d. h. wird nicht durch Kapillarkräfte in Richtung zum Zentrum des Elementes geleitet. Damit steht bei Filtermitteln die maximale Filterfläche zur Verfügung.

* Weiterhin sind auch poröse Drainagegewebe und Abstandshalter (sog. Spacer) ohne Absperrung im Randbereich fügbar. Durch die Randeinfassung wird zugleich das Element abgedichtet und, bei Fügen von mehreren Elementen, erfolgt ein gegenseitiges Abdichten der einzelnen Lagen zueinander. Dies ist insbesondere bei Filtermitteln sehr wichtig. Filtrat, das die Membranen durchdrungen hat, darf nicht mehr mit unfiltrierter Suspension vermischt werden. Deshalb ist es wichtig, die einzelnen Räume im Filtermittel voneinander zu separieren. Durch die Abdichtung im Randbereich ist dies erfolgt.

* Durch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens kann ein scheibenförmiges Element in einem einzigen Arbeitsgang mit einer formschlüssigen, insbesondere dichtenden Randeinfassung versehen werden. Es kann ferner gleichzeitig gefügt und abgedichtet werden und es können sogar weitere Teile, wie Düsen, elektronische Bauteile etc. integriert werden. Damit entfallen zusätzliche Arbeitsschritte, wie sie bei gewissen Verfahren im Stand der Technik notwendig sind.

* Im Gegensatz zu dem bekannten Spritzgussverfahren sind bedingt durch das erfindungsgemäße Verfahren im Wesentlichen keine Bindefehler, wie Lufteinschlüsse, Schlieren oder Lunker, in der fertigen Randeinfassung vorhanden. Durch das Rotieren der Begrenzungsform wird die Randeinfassung von außen nach innen aufgebaut, so dass der erfindungsgemäß ausgebildete Randverbund immer dicht ist. Bedingt durch den

Schleudervorgang, anders als beim Spritzgussverfahren, bleibt die Vergussmasse homogen und lokale Abkühlungen treten nicht auf.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren sind nicht nur kreisrunde oder polygonale scheibenförmige Elemente mit einer Randeinfassung ausstattbar sondern auch solche mit anderer geometrischer Form, insbesondere Elemente mit geraden Seiten wie Dreiecke und Rechtecke. Diese Elemente können in mehreren Arbeitsgängen mit einer formschlüssigen Randeinfassung umgeben werden. Eine Möglichkeit hierfür ist, mit Hilfe einer Begrenzungsform, die einen größeren Durchmesser hat als der Durchmesser des Elementes, eine Randeinfassung Seite für Seite auszubilden. Auch hierbei wird die Vergussmasse mit Hilfe von Rotation in den Randbereich des Elementes gebracht. An der Seite, die am weitesten von der Rotationsachse der Begrenzungsform entfernt ist, wird sich die Vergussmasse aufkonzentrieren und dort nach dem Aushärten eine Randeinfassung bilden. Durch Drehen des Elementes, so dass die danebenliegende Seite, die noch keine Randeinfassung aufweist, im Ringkanal liegt, und erneute Rotation wird Vergussmasse an dieser Seite aufkonzentriert und dort eine Randeinfassung gebildet. Somit lassen sich mit einem Grundverfahren - Bereitstellen einer Begrenzungsform, die zumindest eine Seite eines scheibenförmigen Elementes umgibt, und Schleudern von Vergussmasse in den Randbereich des Elementes, wodurch sich die Vergussmasse dort aufkonzentriert und nach dem Aushärten eine Randeinfassung ausbildet - scheibenförmige Elemente mit den vielfältigsten geometrischen Formen mit einer formschlüssigen Randeinfassung versehen. Mit diesem Verfahren können ferner viele Elemente gleichzeitig bearbeitet werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass gleichzeitig Elemente mit den verschiedensten Größen und geometrischen Formen bearbeitet werden können. Ein alternatives Verfahren sieht vor, dass rechteckige oder polygonale Elemente in die Begrenzungsform eingestellt werden. Durch Einbringen von Vergussmasse und Rotation wird wieder die Randeinfassung ausgebildet. Wird z. B. ein einzelnes rechteckiges Element um seine parallel zur Scheibenebene verlaufende Mittelachse rotiert, so können zwei Seiten gleichzeitig mit der Randeinfassung versehen werden. Es können jedoch auch mehrere Elemente senkrecht in der Begrenzungsform um die Rotationsachse der Begrenzungsform herum angeordnet werden. Dann wird die Randeinfassung nur an einer Seite ausgebildet werden.

Als „Vergussmasse" kann jedes Material eingesetzt werden, mit dem eine Randeinfassung hergestellt werden kann. Vorzugsweise werden Kunststoffe, insbesondere Thermoplaste oder

Duroplaste, eingesetzt. Diese sollen zu einer festen Masse aushärten. Das Material muss so beschaffen sein, dass es den späteren Anforderungen und Bedingungen, denen das fertige Element ausgesetzt ist, Genüge tun kann, z. B. im Falle von Filtermitteln hinsichtlich der chemischen und thermischen Beständigkeit oder der Verträglichkeit mit zu filternden Stoffen, z. B. Lebensmitteln. Es kann sich bei der Vergussmasse um organische und anorganische Verbindungen handeln, die wiederum physikalisch abbindend oder auch chemisch bzw. mittels Lichteinwirkung härtend sein können, z. B. unter Infrarot oder UV-Lichteinstrahlung. Auch Wachse oder andere Dichtmaterialien, ebenso wie Metalle, z. B. Blei, Zinn oder Aluminium, und andere Fügewerkstoffe könnten beispielsweise als Vergussmasse eingesetzt werden.

Die Vergussmasse wird in die Begrenzungsform eingebracht. Dies kann in flüssiger Form oder auch als Feststoff, z. B. als Granulat, der dann verflüssigt wird, erfolgen. Flüssige Vergussmasse wird bevorzugt während des Rotierens des Elementes eingebracht, z. B. eingegossen. Dies erfolgt bevorzugt bereits in dem Bereich, wo später die Randeinfassung gebildet werden soll. Grundsätzlich ist es jedoch ebenfalls möglich, die Vergussmasse im mittleren Bereich des Elementes, mit Abstand zum Rand einzubringen. Die flüssige Vergussmasse kann beim Fügen von mehreren Elementen auch zuerst auf das oberste Element aufgetragen werden und dann erst werden die Elemente rotiert. Auch hierdurch wird die Randeinfassung ausgebildet werden. Liegt die Vergussmasse beim Einbringen als Granulat vor, so wird dieses bevorzugt in die Begrenzungsform eingebracht, bevor die Drehung gestartet wird. Das Element wird dann zur Rotation gebracht, wodurch das Granulat in den Randbereich gelangt. Durch Einwirken von Hitze schmilzt das Granulat und bildet die Randeinfassung.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich auch Randeinfassungen herstellen, in die Sensoren oder andere elektronische Bauteile eingegossen sind. Hierfür werden die Bauteile wie die scheibenförmigen Elemente in der Begrenzungsform so angeordnet, wie sie vergossen werden sollen. Nun werden in einem einzigen Arbeitsgang zugleich die Randeinfassung gebildet und die Bauteile eingebaut. Es lassen sich auf diese Weise selbstverständlich auch sämtliche anderen Teile in die Randeinfassung einbauen, wie z. B. Magnete, Metallelemente, Spulen etc.

Durch entsprechende Profilierung der Begrenzungsform kann die Randeinfassung mit Profilen versehen werden. Damit können z. B. strömungstechnisch günstige Randeinfassungen um Filtermittel ausgebildet werden. Als Beispiel hierfür seien sog. Leitschaufeln genannt, d. h. Vorsprünge und Profilierungen der Randeinfassung, die die Strömung über die Filtermittel insbesondere bei der Cross-Flow-Filtration günstig beeinflussen.

Es ist auch möglich, ein scheibenförmiges Element im vorgespannten Zustand mit der Randeinfassung zu versehen. So können z. B. eine oder mehrere Lagen eines Filtermittels, z. B. ein Metallgewebe, Glasfasergewebe, Stränge, Stäbe, Streben etc., vorgespannt werden. Dies könnte z. B. in der Art eines Tennisschlägers oder Fahrradreifens erfolgen. Stahleinlagen können z. B. mit 50-300 N/mm 2 vorgespannt werden. Wird nun die Randeinfassung ausgebildet, so bleibt die Vorspannung erhalten und das Filtermittel wird äußerst stabil sein. Auftretende Kräfte werden in die Randeinfassung eingeleitet werden. Es können somit sehr dünne und stabile Filtermittel oder sonstige scheibenförmige Elemente hergestellt werden.

Die erfindungsgemäße Begrenzungsform weist ein Oberteil und ein Unterteil auf, die miteinander die Begrenzungsform ausbilden. Es wird darauf hingewiesen, dass Oberteil und Unterteil auch einstückig ausgebildet sein können, z. B. bei einer flexiblen Form oder bei einer verlorenen Form. In der Begrenzungsform ist ein Ringkanal ausgebildet. Der Ringkanal kann umlaufend oder abschnittsweise ausgebildet sein. Die Begrenzungsform ist so dimensioniert, dass die Elemente, um die eine Randeinfassung gebildet werden soll, einbringbar sind und dass sie von der Begrenzungsform umgeben werden, wobei im Randbereich des Elementes bevorzugt ein gewisser Abstand verbleibt, der durch den Ringkanal gebildet wird. In den Ringkanal ist dann die Vergussmasse einbringbar, die die Randeinfassung ausbildet. Bevorzugt ist ein Deckel vorgesehen, mit dem das Element abgedeckt wird und der es hält, so dass es während der Rotation an Ort und Stelle verbleibt und nicht verrutscht, wodurch die Ausbildung einer gleichmäßigen, homogenen Randeinfassung gewährleistet wird.

Das Unterteil der Begrenzungsform ist bevorzugt durchgängig ausgebildet, d. h. in der Art eines Bodens. Für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es jedoch ausreichend, wenn die Begrenzungsform die Form eines Ringes hat, d. h. wenn Unterteil und Oberteil lediglich im Randbereich des Elementes ausgebildet sind und der mittlere Bereich

offen bleibt. Die Begrenzungsform kann ferner im Bereich des Ringkanals eine oder mehrere Bohrungen aufweisen, über die überschüssige Vergussmasse abgeführt werden kann, so dass die Stärke der Randeinfassung stets gleichbleibend ist, unabhängig von der Dicke der einzufassenden Elemente und der eingebrachten Menge an Vergussmasse.

Die Begrenzungsform kann auch eine verlorene Form sein, d. h. eine Form, die nach der Durchführung des Verfahrens integraler Bestandteil der Randeinfassung geworden ist. Eine solche Begrenzungsform könnte in der Art eines Kunststoffringes vorliegen, der um das einzufassende Element herumgelegt wird. Die eingebrachte Vergussmasse wird dann die Begrenzungsform mit dem Element verbinden.

Für die erfindungsgemäßen Verfahren sind zwei Arten an Begrenzungsformen vorgesehen. Bei der ersten Art ist die Begrenzungsform so ausgelegt, dass sie ein einzelnes bzw. mehrere übereinander gelegte bzw. hintereinander gestellte Elemente umgibt. Es ist beispielsweise besonders geeignet für kreisrunde Elemente, die in die Form eingelegt werden, oder für polygonale Elemente, die in die Form eingestellt werden. Bei der zweiten Art, die insbesondere zur Herstellung einer Randeinfassung für polygonale Elemente dient, ist der Durchmesser der Begrenzungsform größer als der Durchmesser der einzufassenden Elemente. Auch diese Begrenzungsform weist einen Ringkanal auf. In eine solche Begrenzungsform können mehrere Elemente, die auch aus mehreren einzelnen Lagen, die gefügt werden sollen, bestehen können, nebeneinander eingelegt werden. Die Elemente werden dabei mit einer Seite in den Ringkanal eingelegt, mit einem gewissen Abstand zum Rand der Begrenzungsform, ähnlich wie ein einzelnes Element in die Begrenzungsform der ersten Art eingelegt wird. Durch den Schleudervorgang wird dabei eine Randeinfassung nur um diese Seite gebildet, die in dem Ringkanal liegt. Bei dieser Variante ist der Durchmesser der Begrenzungsform sehr viel größer als der Durchmesser des Elementes, beispielsweise 5-10 mal größer. Die Randeinfassung wird dadurch zwar eine leichte Krümmung haben, d. h. im mittleren Bereich der Seite etwas dünner sein als in den Eckbereichen, da der Durchmesser der Begrenzungsform jedoch sehr viel größer ist als der Durchmesser eines einzelnen Elementes, wird diese Krümmung gering sein. Der Durchmesser der Begrenzungsform soll deshalb bevorzugt so beschaffen sein, dass nach der Ausbildung der Randeinfassung die Stärke der Randeinfassung an der dünnsten Stelle im Vergleich zur dicksten Stelle um maximal 50 % abweicht. Hierbei wird folglich an jeder Seite des Elementes die Randeinfassung gesondert ausgebildet. Diese Begrenzungsform ist besonders gut für die Ausbildung einer

Randeinfassung von Elementen mit eckigen geometrischen Formen, insbesondere Dreiecken, Rechtecken und Polygonen mit einer geringeren Eckenzahl geeignet. Bei einer weiteren Form ist der Durchmesser der Begrenzungsform ebenfalls größer als der Durchmesser des größten einzufassenden Elementes und zwar ca. doppelt so groß. Die Elemente werden dabei in die Form eingestellt und um die Rotationsachse der Begrenzungsform herum angeordnet.

Die Begrenzungsform kann aus jedem geeigneten Material hergestellt sein, insbesondere aus Metall oder Kunststoffen, auch aus flexiblem Material wie Silikon. Der Fachmann wird erkennen, welches Material für den intendierten Zweck besonders geeignet ist.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert und beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1: eine erfindungsgemäße Begrenzungsform in Aufsicht;

Fig. 2: einen teilweisen Schnitt entlang der Linie H-II durch die Begrenzungsform der Fig. 1 vor dem Einbringen von Vergussmasse (A) und nach der Ausbildung der

Randeinfassung (B);

Fig. 3: einen teilweisen Schnitt durch ein fertig eingefasstes scheibenförmiges Element; Fig. 4: einen teilweisen Schnitt durch ein weiteres fertig eingefasstes scheibenförmiges

Element; Fig. 5: eine Aufsicht auf eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführung einer erfindungsgemäßen Begrenzungsform;

Fig. 6: ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Begrenzungsform in Aufsicht; Fig. 7: einen teilweisen Schnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 6; und Fig. 8: einen teilweisen Schnitt durch ein weiteres fertig eingefasstes scheibenförmiges

Element, hergestellt unter Benutzung der Begrenzungsform der Fig. 6 und 7.

Aus einer Zusammenschau der Fig. 1-4 wird das erfindungsgemäße Verfahren, sowie der Aufbau einer erfindungsgemäßen Begrenzungsform deutlich. Exemplarisch wird die Herstellung eines scheibenförmigen Elementes in der Form eines Filtermittels 1 vorgestellt.

Die Begrenzungsform 100 besteht aus einem Oberteil 104 und einem Unterteil 105. Diese werden miteinander über Bolzen 103 zur Begrenzungsform 100 verbunden. Vorgesehen ist weiter ein Deckel 101, der auf die eingelegten Elemente 2, 3, 4, 5 und 6 zentriert aufgelegt wird. Im Bedarfsfall kann der Deckel 101 an dem Oberteil 104 und/oder dem Unterteil 105

fixiert werden. Prinzipiell kann der Deckel 101 auch entfallen. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, einen solchen vorzusehen, da dadurch ein gewisser Anpressdruck bereitgestellt wird, mit dem die eingelegten Elemente 2-6 eng aneinander gebracht und zusammengehalten werden, so dass sie auch während dem Drehvorgang exakt aufeinander liegen bleiben. Im Fall einer flexiblen oder einer verlorenen Begrenzungsform können Oberteil 104 und Unterteil 105 grundsätzlich auch einstückig ausgebildet sein. Sie bilden einen Ringkanal 106 aus, der die Gestalt und die Abmessungen der späteren Randeinfassung 10 abbildet und vorgibt. Zum Einbringen von Vergussmasse ist ein Eingusskanal 102 vorgesehen, der im Ausführungsbeispiel der Figuren 1-4 umlaufend ausgebildet ist. Der Eingusskanal 102 kann auch entfallen oder es können eine oder mehrere Bohrungen vorgesehen sein, über welche die Vergussmasse eingebracht wird. Zur Schonung der Elemente 2-6 können zwischen der Begrenzungsform 100 und den Elementen 2-6 Gummiplatten 107 und 108 vorgesehen sein. Anstelle einer Platte aus Gummi kann auch eine solche aus jedem anderen dafür geeigneten Material eingesetzt werden, z. B. aus Silikon oder Filz. Wie unten erläutert werden wird, kann es auch vorteilhaft sein, auf die Gummiplatten

107 und 108 zu verzichten.

Für die Randeinfassung und Fügung eines scheibenförmigen Elementes, beispielsweise eines Filtermittels Ia (Fig. 3) werden die hierfür notwendigen Elemente 2a-6a übereinander in die Begrenzungsform 100 auf die Gummiplatte 107 eingelegt. Nachdem die obere Gummiplatte

108 aufgelegt worden ist, wird der Deckel 101 ebenfalls aufgelegt. Es ist der in Fig. 2A dargestellte Zustand erreicht. Die Begrenzungsform 100 wird nun rotiert, wie angedeutet durch den Pfeil 40 in Fig. 1. Selbstverständlich kann die Rotation sowohl links- als auch rechtsherum erfolgen. Während die Begrenzungsform 100 und damit die Elemente 2a-6a rotieren, wird flüssige Vergussmasse über den Eingusskanal 102 eingebracht, wie durch den Pfeil 30 in Fig. 2A angedeutet. Aus Fig. 2B wird deutlich, dass sich die Vergussmasse im Ringkanal 106 ansammelt, bedingt durch die Rotation. Die Vergussmasse wird in den Ringkanal 106 hineingeschleudert und dort lokalisiert. Nach dem Aushärten der Vergussmasse hat sich die Randeinfassung 10 um den Randbereich 7 der Elemente 2a-6a herum gebildet. Das Filtermittel Ia kann nun aus der Begrenzungsform 100 entnommen werden.

Der Eingusskanal 102 wird durch die Kante 109 des Deckels 101 und die Kante 110 des Oberteils 104 gebildet, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Bevorzugt ist zumindest die Kante 109

abgeschrägt. An dieser Schräge prallt die Vergussmasse beim Eingießen in die Begrenzungsform 100 ab und erfährt eine vorteilhafte Lenkung - zusätzlich zu der Zentrifugalkraft, die durch die Rotation auftritt - in Richtung zum Ringkanal 106. Bevorzugt ist auch die Kante 110 etwas abgeschrägt. Dadurch werden scharfe Ecken und Kanten vermieden, die Vergussmasse wird gelenkt und Stellen, an denen eine Verschmutzung auftreten kann, werden reduziert. Durch diese Gestaltung der Begrenzungsform 100 hat sich gezeigt, dass sie vergleichsweise wenig anfällig ist für Verschmutzungen. Da die Vergussmasse durch die Abschrägungen der Kanten 109 und 110 in Kombination mit der durch die Drehung auftretenden Zentrifugalkraft optimal in den Ringkanal 106 gelenkt wird, kommt sie mit anderen Bereichen der Elemente 2-6 nicht in Berührung. Die einwirkende Zentrifugalkraft verhindert im Wesentlichen ein Anhaften von Vergussmasse auf den Elementen 2-6 und auf anderen Teilen der Begrenzungsform 100. Sie wird dort konzentriert, wo sie die Randeinfassung 10 ausbilden soll, nämlich im Randbereich 7 des Filtermittels Ia.

Aus dem Schnitt der Fig. 2 wird klar, dass die Menge der Vergussmasse und die Gestalt des Ringkanals 106 die Stärke der Randeinfassung 10 bestimmen. Der Ringkanal 106 gibt durch seine Gestalt die Form der späteren Randeinfassung 10 vor. Die Höhe H der Randeinfassung 10a wird durch die Höhe h des Ringkanals 106 bestimmt. Die Höhe h ist dabei mindestens so groß, wie die Höhe D des einzelnen einzufassenden Elementes bzw. der übereinander gelegten, einzufassenden Elemente 2-6. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1-3 ist vorzugsweise h > D. Die Tiefe T der Randeinfassung 10a wird bei gegebenem Ringkanal 106 durch die Menge an Vergussmasse bestimmt. T entspricht dem Abstand der Kante X der Randeinfassung 10 von dem Scheitelpunkt a des Ringkanals 106. Ist die Menge an Vergussmasse geringer als in dem vorgestellten Beispiel, so wird die Kante X weiter in Richtung hin zum Scheitelpunkt a ausgebildet; T wird kleiner. Wird mehr Vergussmasse eingebracht, so verschiebt sich die Kante X in Richtung zum Mittelpunkt des Filtermittels Ia; T wird größer. Es ist für den Fachmann leicht, die optimale Menge an Vergussmasse einzustellen, so dass eine ausreichend starke Randeinfassung und im Falle des Fügens ein guter Verbund der Elemente 2-6 erzielt wird, wobei gleichzeitig z. B. eine möglichst große Filterfläche erhalten bleibt. Die Einstellung der Menge an Vergussmasse wird im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 durch eine Bohrung 111 erleichtert. Die Bohrung 111 ist im Unterteil 105 der Begrenzungsform 100 vorgesehen; sie könnte jedoch auch im Oberteil vorgesehen sein. Sie dient der Abführung von Vergussmasse. Wenn die eingebrachte Menge an Vergussmasse die Bohrung 111 erreicht, wird überschüssige Vergussmasse durch die

Bohrung 111 nach unten abfließen. Somit ist es einfach, stets eine gleich starke Randeinfassung 10 auszubilden.

Das in den Ausführungsbeispielen der Fig. 1-2 hergestellte und in Fig. 3 ausgeformt dargestellte Filtermittel Ia besteht aus fünf Elementen, bezeichnet in Fig. 3 mit 2a-6a. Bei dem mittleren Element 6a handelt es sich um Abstandsgewebe, auch Spacer bezeichnet. Dieses führt das Filtrat beim späteren Einsatz des Filtermittels Ia einer Filtratableitung zu. Weiterhin hält es die eigentlichen Filtermembranen auf Abstand. Das Abstandsgewebe wird von je einem Element 5a bzw. 4a umgeben, bei denen es sich hier um ein Grobdrainagegewebe handelt. Schließlich wird das Filtermittel nach außen von den Elementen 2a und 3a abgeschlossen, den eigentlichen Filtermembranen. Ihre Porengröße bestimmt die Filtrationsleistung. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1-3 haben die Elemente 2a- 6a zumindest annähernd denselben Durchmesser. Ihre Ränder liegen jeweils übereinander (vgl. Bezugszeichen 7).

In einer alternativen Ausführung, dargestellt in Fig. 4, können die Durchmesser der einzelnen Elemente jedoch auch unterschiedlich sein. Das Filtermittel Ib besteht aus drei Elementen, 2b, 3b und 6b. Das mittlere Element 6b hat einen kleineren Durchmesser als die es umgebenden Elemente 2b und 3b. Deren Randbereiche 8 und 9 stehen über den Randbereich 12 des Elementes 6b hinaus. Diese Randbereiche 8, 9 können dann zusammengebracht werden, wie aus der Fig. 4 ersichtlich. Dadurch ist es möglich eine vergleichsweise flache Randeinfassung 10b auszubilden, ohne oder mit nur einem geringen Absatz IIb. Der Absatz IIa der Randeinfassung 10a ist dagegen vergleichsweise groß (vgl. Fig. 3). Diese alternative Ausführung eignet sich besonders gut, um ein sehr flaches Filtermittel Ib bereitzustellen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine sehr flache Randeinfassung auch hergestellt werden kann, wenn das oder die scheibenförmigen Elemente denselben Durchmesser haben (wie in Fig. 1-3). Werden die Gummiplatten 107, 108 weggelassen, so liegen die Elemente 2- 6 direkt an dem Unterteil 105 und dem Deckel 101 an. Dadurch entfällt die Ausbildung eines Absatzes IIa.

In Fig. 5 ist schematisch eine alternative Begrenzungsform 120 dargestellt. Sie ist grundsätzlich ähnlich aufgebaut wie die Begrenzungsform 100. Der Durchmesser F, gemessen vom Scheitelpunkt des Ringkanals 126, ist jedoch sehr viel größer als der Durchmesser f der scheibenförmigen Elemente 20. Wie aus der Darstellung ersichtlich

werden mehrere scheibenförmige Elemente 20 nebeneinander in die Begrenzungsform 120 eingelegt. Die Seite 21 jedes scheibenförmigen Elementes 20 wird dabei in den Ringkanal 126 eingelegt, mit einem gewissen Abstand zu dessen Scheitelpunkt. Durch die Drehung 40 wird Vergussmasse in den Ringkanal 126 geschleudert und es wird eine Randeinfassung an der Seite 21 ausgebildet. Indem nun die Seite 22 in den Ringkanal eingebracht wird, wird dort eine Randeinfassung ausgebildet. Mit den Seiten 23 und 24 wird ebenso verfahren bis sämtliche Seiten 21-25 mit einer Randeinfassung versehen sind, womit die umlaufende Randeinfassung gebildet worden ist. Die Begrenzungsform 120 kann ebenfalls einen Deckel 121 aufweisen, der auf die Elemente 20 aufgelegt wird. Zwischen Deckel 121 und dem Oberteil der Begrenzungsform 120 wird wiederum ein Eingusskanal ausgebildet.

Die Fig. 6 und 7 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Begrenzungsform 200. Diese ist im Gegensatz zu der Begrenzungsform 100 zweiteilig. Sie besteht aus einem Oberteil 204 und einem Unterteil 205. Diese werden miteinander über einen mittig angeordneten Bolzen 203 zur Begrenzungsform 200 verbunden. Die mittige Anordnung eines einzelnen Bolzens 203, im Gegensatz zu mehreren Bolzen im Randbereich (vgl. Bezugszeichen 103 in Fig. 1), bringt den Vorteil mit sich, dass die Begrenzungsform schnell verschlossen werden kann, was eine Zeitersparnis bei der Herstellung von mit Randeinfassung versehenen Elementen bedeutet. Zudem ist der mittig vorgesehene Bolzen 203 bei der Einfassung von Filtermittelscheiben vorteilhaft, da diese mittig für die spätere Montage in einer Filtervorrichtung eine Öffnung aufweisen. Oberteil 204 und Unterteil 205 bilden einen Ringkanal 206 aus, der die Gestalt und die Abmessungen der späteren Randeinfassung 10c abbildet und vorgibt. Zum Einbringen von Vergussmasse ist ein Eingusskanal 202 vorgesehen. Bei dem Eingusskanal 202 handelt es sich in der Ausführung der Fig. 6 und 7 um eine Bohrung. Diese Bohrung kann speziell gestaltet sein, wie in der Fig. 7 dargestellt. Bevorzugt ist der Eingusskanal 202 schräg verlaufend ausgebildet, d. h. seine Achse A, in Fig. 7 mit einer strichpunktierten Linie eingetragen, steht auf der Ebene E, in Fig. 7 ebenfalls strichpunktiert eingetragen, des durch Ober- und Unterteil 204, 205 gebildeten Aufnahmeraumes, in welchen die Elemente 2, 3 und 6 eingelegt werden, in einem vom Lot abweichenden Winkel, insbesondere in einem Winkel von 25-75°. Durch die schräge Gestalt wird die Vergussmasse bei Rotation der Begrenzungsform 200 (Pfeil 40) dem Ringkanal 206 zugeführt. Wichtig ist insbesondere, dass die sich dem äußeren Rand 213 am nächsten befindliche Fläche 210 des Eingusskanals 202 schräg gestaltet ist (vgl. auch Fig. 2). Der Eingusskanal 202 kann jede für das Einbringen der Vergussmasse günstige Gestalt aufweisen.

In der Ausführung der Fig. 6 und 7 ist der Eingusskanal 202 in der Begrenzungsform 200 selber als Bohrung ausgebildet. Zum Einbringen der Vergussmasse während der Rotation der Begrenzungsform 200 kann ein Trichter 220 aufgesetzt werden, z. B. mit Hilfe eines Gewindes aufgeschraubt werden. Dieser Trichter 220 ist bevorzugt so dimensioniert, dass die für das Ausbilden des Randverbundes notwendige Vergussmasse durch eine einzige Befüllung des Trichters 220 auf einmal eingebracht werden kann. Anstelle eines Trichters 220 kann auch eine Kartusche vorgesehen sein, die auf den Eingusskanal 202 aufgesetzt wird. Weiter ist vorgesehen, dass in dem Falle des Einsetzens von 2-Komponentenmaterial als Vergussmasse, zwei Trichter 220 oder Kartuschen gleichzeitig aufgesetzt werden können und das Mischen der beiden Komponenten während des Ausschleuderns der Begrenzungsform erfolgt. Vorteil ist, dass ein vorzeitiges Aushärten verhindert wird und der Anwender nicht händisch das Mischen vorzunehmen braucht. Auch wird eine Konfektionierung erleichtert, insbesondere durch den Einsatz von Kartuschen. In der Ausführung der Fig. 6 und 7 ist wichtig, dass lediglich eine, oder ggf. mehrere, Bohrung(en) in den Ringkanal münden, im Gegensatz zur Ausführung der Fig. 1 und 2. Anstelle des Aufsetzens eines Trichters kann deshalb auch in dem Oberteil 204 der Begrenzungsform 200 ein umlaufender Kanal ausgebildet sein, ähnlich der Eingussöffnung 102 der Fig. 1, wobei aber dann nur eine einzelne oder ggf. einige wenige Bohrungen tatsächlich in den Ringkanal münden. Der Eingusskanal 202 ist im Bereich des Ringkanals 206 ausgebildet. Die Vergussmasse gelangt somit in den Bereich um die Elemente 2, 3 und 6 herum, in welchem die Randeinfassung 10c ausgebildet werden soll.

Für die Randeinfassung und Fügung eines scheibenförmigen Elementes, beispielsweise eines Filtermittels Ic (Fig. 8) werden die hierfür notwendigen Elemente, in der Ausführung der Fig. 6 und 7 die Elemente 2, 3 und 6, übereinander in die Begrenzungsform 200 eingelegt. Nach dem Verschließen der Form mit dem Bolzen 203 wird die Begrenzungsform 200 rotiert. Während die Begrenzungsform 200 und damit die Elemente 2, 3 und 6 rotieren, wird Vergussmasse über den Eingusskanal 202 eingebracht, welche sich im Ringkanal 206 ansammelt, bedingt durch die Rotation. Nach dem Aushärten der Vergussmasse hat sich die Randeinfassung 10c um den Randbereich 7 der Elemente 2-6 herum gebildet. Das Filtermittel Ic kann nun aus der Begrenzungsform 200 entnommen werden.

Aus dem Schnittdarstellungen der Fig. 7 und 8 wird ersichtlich, dass die Menge der Vergussmasse und die Gestalt des Ringkanals 206 die Stärke der Randeinfassung 10c

bestimmen. Die Höhe H' der Randeinfassung 10c wird durch die Höhe h' des Ringkanals 206 bestimmt. Die Höhe h' entspricht dabei im Wesentlichen der Höhe D' des einzelnen einzufassenden Elementes bzw. der übereinander gelegten, einzufassenden Elemente 2, 3 und 6. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 6-8 ist vorzugsweise h = D. Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, ist die Randeinfassung sehr flach, d. h. es ist im Wesentlichen kein Absatz 11c zwischen der Oberfläche des eingefassten Filtermittels Ic und der Randeinfassung 10c vorhanden. Die Randeinfassung 10c steht folglich nicht über die Oberfläche des eingefassten Elementes über. Somit kann Bauhöhe eingespart werden und es wird eine Schattenbildung beim Betrieb der Filtermittel vermieden. Die Tiefe T der Randeinfassung 10c wird bei gegebenem Ringkanal 206 durch die Menge an Vergussmasse bestimmt, wie oben zu den Fig. 1-3 erläutert.

Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Begrenzungsform eignen sich zur Randeinfassung von scheibenförmigen Elementen aller Art. In den Ausführungsbeispielen ist als ein mögliches Anwendungsgebiet die Herstellung von Filtermitteln ausgeführt worden. Ebenso können jedoch beliebige andere scheibenförmige Elemente gefügt und mit einer Randeinfassung versehen werden. Als Beispiel sei die Fügung und Abdichtung von Brennstoffzellen genannt. Es kann beispielsweise auch eine Randeinfassung um ein einzelnes Sieb herum ausgebildet werden. Weiterhin können z. B. auch Stufensiebe und Stufenfilter hergestellt werden. Hierbei werden mehrere Siebe bzw. Filter mit einem gewissen Abstand zueinander übereinander in eine Begrenzungsform eingelegt. Durch das Schleudern wird Vergussmasse eine Randeinfassung in der Form einer Wandung bilden. In die Wandung können vor der Ausbildung der Randeinfassung Düsen und/oder Zu- und Ableitungen eingebracht werden, die dann gleich bei der Ausbildung der Randeinfassung mit eingegossen werden.

Das Grundprinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens eignet sich ebenfalls für die Herstellung einer Randeinfassung alleine, z. B. zur Verwendung als Dichtung. Hierfür wird die Begrenzungsform, wie oben beschrieben, bereitgestellt. Der Ringkanal kann hierbei Ausgestaltungen aufweisen, so dass ein Profil oder andere für die Dichtung notwendige Strukturen ausgebildet werden. Es wird nun jedoch kein scheibenförmiges Element eingelegt, sondern es wird lediglich Vergussmasse in die Begrenzungsform eingebracht, wie oben beschrieben. Durch Schleudern wird die Masse in dem Ringkanal aufkonzentriert und kann dort aushärten. Damit können durch ein einfaches Verfahren Dichtungen hergestellt werden.