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Title:
CENTRIFUGAL PUMP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/023014
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a centrifugal pump (10) for liquids, comprising a pump spiral housing (12) and a pump wheel (28), which is driven by an integrated electromotor (14, 20, 34, 36), whereby the rotational axis thereof (29) is arranged in a coaxial in relation to the rotational axis (37) of the pump wheel (28). The pump spiral housing (12) is sealed by a sealing ring (72) and is connected to the motor housing by means of a bayonet catch (74, 78) and covers the front side thereof. According to the invention, the motor housing (14) is pot-shaped and is made of plastic and the base thereof (13) which is oriented towards the pump spiral housing (12) forms a common housing wall in relation to the pump spiral housing (12).

Inventors:
PFETZER, Johannes (Rittersbachstr 49, Buehl, 77815, DE)
HEIER, Christoph (Dreherstr 14, Iffezheim, 76473, DE)
HILS, Alois (Am Engelbuckel 1, Sasbach, 77880, DE)
MUELLER, Axel (Heimgasse 24, Ohlsbach, 77797, DE)
SCHOENEMANN, Anja (Alfons-Deissler-Str. 5, Buehl, 77815, DE)
Application Number:
EP2006/063908
Publication Date:
March 01, 2007
Filing Date:
July 05, 2006
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
PFETZER, Johannes (Rittersbachstr 49, Buehl, 77815, DE)
HEIER, Christoph (Dreherstr 14, Iffezheim, 76473, DE)
HILS, Alois (Am Engelbuckel 1, Sasbach, 77880, DE)
MUELLER, Axel (Heimgasse 24, Ohlsbach, 77797, DE)
SCHOENEMANN, Anja (Alfons-Deissler-Str. 5, Buehl, 77815, DE)
International Classes:
F04D13/06; F04D29/42; F04D29/62
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Kreiselpumpe (10) für Flüssigkeiten mit einem Pumpenspiralgehäuse (12) und einem Pumpenrad (28), das von einem integrierten Elektromotor (14, 20, 34, 36) angetrieben wird, dessen Rotationsachse (29) koaxial zu Rotationsachse (37) des Pumpenrads (28) angeordnet ist, wobei das Pumpenspiralgehäuse (12) durch einen Dichtring (72) abgedichtet und nach Art eines Bajonettverschlusses (74, 78) mit dem Motorgehäuse (14) verbunden ist und dieses stirnseitig abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse (14) topfförmig ausgebildet, aus Kunststoff gefertigt ist und sein dem Pumpenspiralgehäuse (12) zugewandter Boden (13) eine gemeinsame Gehäusewand zum Pumpenspiralgehäuse (12) bildet.

2. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (13) eine zum offenen Ende des Motorgehäuses (14) weisende, zur Rotationsachse (29) konzentrische

Ausstülpung mit einer annähernd zylindrischen Trennwand (19) und mit einem Innenboden (17) aufweist, der in seinem mittleren Bereich eine Verdickung (18) besitzt, in der eine zum Pumpenspiralgehäuse (12) weisende Lagerachse (22) eingespritzt ist, auf der ein Rotor (36) des Elektromotors drehbar gelagert ist.

3. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (36) und das Pumpenrad (28) als ein Stück ausgebildet sind und über ein eingespritztes Lager (30) auf

der Lagerachse (22) gelagert sind.

4. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerachse (22) an ihrem freien Ende einen Anlaufpilz (24) trägt, der das Lager (30) axial sichert, indem der Anlaufpilz (24) in einen Einstich (32) der Lagerachse (22) mit einer Verdrehsicherung einrastet.

5. Kreiselpumpe (10) nach einem der vorliegenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Ringraum zwischen der

Trennwand (19) und der Außenwand (15) des Motorgehäuses (14) ein Spulenkörper (40) eines Stators (34) des Elektromotors eingesetzt ist und den Ringraum mit einer Stirnwand (41) verschließt .

6. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (40) im Bereich des Ringraums von der Stirnwand (41) zum Boden (13) des Motorgehäuses (14) hin mit Kupferlackdraht (52) bewickelt ist, dessen Drahtenden in Stützpunkten (42, 44, 46) für Schneidklemmen (48) abgelegt sind.

7. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass über die aus dem Kupferlackdraht (52) gebildete Spule ein Rückschlussring (38) mit Pressung auf den Spulenkörper (40) bis zur Stirnwand (41) geschoben ist.

8. Kreiselpumpe (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (41) an ihrem

Umfang Vorsprünge (56) besitzt, die bei der Montage durch Drehen des Spulenkörpers (40) relativ zum Motorgehäuse (14) nach innen ragende Hinterschnitte (62) des Motorgehäuses (14) nach Art eines Bajonettverschlusses hintergreifen.

9. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Hinterschnitte (62) mindestens eine Codierung (64) vorgesehen ist.

10. Kreiselpumpe (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpunkte (42, 44, 46) mit Schneidklemmen (48) an der Stirnwand (41) auf der der öffnung des Motorgehäuses (14) zugewandten Seite angeordnet sind, wobei an den Stützpunkten (42, 44, 46) eine Leiterplatte (94) anliegt, deren Leiterbahnen durch Einpresskontakte (86) der Schneidklemmen (48) kontaktiert sind.

11. Kreiselpumpe (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Tasche (60) der Stirnwand (41) des Motorgehäuses (14) auf der dem Rotor (36) zugewandten Seite ein Hallsensor (98) eingesetzt ist, dessen Pins (54) durch Einpressen der Schneidklemmen (48) in den zugeordneten Stützpunkt (44) elektrisch mit den Schneidklemmen (48) kontaktiert sind.

12. Kreiselpumpe (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der Stirnwand (41) ein Rasthaken (58) vorgesehen ist, der in einen Einschnitt (66) am Motorgehäuse (14) eingreift und den Spulenkörper (40) relativ

zum Motorgehäuse (14) in Umfangsrichtung fixiert.

13. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthaken (58) an einem Vorsprung (56) des Spulenkörpers (40) anschließt.

14. Kreiselpumpe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkörper (40) die Trennwand (19) und/oder den Innenboden (17) des Motorgehäuses (14) abstützt.

15. Kreiselpumpe (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die öffnung des Motorgehäuses

(14) durch einen Elektronikdeckel (20) verschlossen ist, der axial gerichtete Steckerpins (88) aufweist, die durch eine eingespritzte Dichtung (26) in das Motorgehäuse (14) ragen und in einen Stromanschluss (100) des Spulenkörpers (40) eingreifen.

16. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an den Elektronikdeckel (20) axial gerichtete, nach innen weisende Stifte (90) angespritzt sind, die zum Vorzentrieren gegenüber dem Spulenkörper (40) in Vorzentrierungshülsen (50) eingreifen, die am Spulenkörper (40) vorgesehen sind.

17. Kreiselpumpe (10) nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronikdeckel (20) an seinem Umfang radial nachgiebige Rasthaken (92) besitzt, die in

Aussparungen (16) des Motorgehäuses (14) eingreifen.

18. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronikdeckel (20) axial zu den Rasthaken (92) nach innen versetzt einen radial wirkenden Dichtring (96) besitzt, der an der Innenseite der Außenwand (15) des Motorgehäuses (14) dichtend anliegt.

19. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der Außenwand (15) zur

öffnung des Motorgehäuses (14) divergierend konisch verläuft.

Description:

Kreiselpumpe

Stand der Technik

Die Erfindung geht von einer Kreiselpumpe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aus .

Aus der DE 102 04 459 Al ist eine Flüssigkeitspumpe, insbesondere eine Wasserpumpe, bekannt. Sie ist als Kreiselpumpe ausgebildet, wobei ein Pumpenspiralgehäuse ein Pumpenrad umgibt, das von einem Elektromotor angetrieben wird. Dieser ist koaxial zum Pumpenrad angeordnet und besitzt ein Gehäuse, das zum Pumpenspiralgehäuse hin offen ist. Das

Pumpenspiralgehäuse ist in einer Ebene quer zur Rotationsachse des Pumpenrads geteilt, wobei in jedem Teil eine Hälfte der Druckspirale angeordnet ist und ein äußerer Teil den inneren Teil mit einer zylindrischen Passung umfasst. Zwischen einer nach außen vorstehenden Schulter am freien Ende des inneren Teils und der Stirnseite des äußeren Teils wird eine Nut zur Aufnahme eines Dichtrings gebildet, der bei der Montage in einen zylindrischen Sitz des Motorgehäuses geschoben wird. Dabei liegt der Dichtring sowohl an der Sitzfläche des Motorgehäuses an als auch an den die Nut bildenden Flächen des inneren und äußeren Teils des Spiralpumpengehäuses, sodass nach der Montage sowohl das Motorgehäuse als auch das Spiralpumpengehäuse nach außen abdichtet sind. Das Motorgehäuse und das Pumpenspiralgehäuse sind nach Art eines

Bajonettverschlusses miteinander verbunden. Dazu weist der äußere Teil des Spiralpumpengehäuses in der Nähe des Dichtrings radial gerichtete Vorsprünge auf, die auf den Umfang verteilt sind und bei der Montage zwischen entsprechende Hinterschnitte axial hindurchgeschoben werden und hinter Hinterschnitte am Motorgehäuse gelangen. Indem das Pumpenspiralgehäuse um einen vorgegeben Winkel relativ zum Motorgehäuse verdreht wird, gelangen die Vorsprünge hinter die Hinterschnitte, wobei auf den Dichtring eine axiale Kraft ausgeübt wird und der Dichtring sich dichtend an den angrenzenden Bauteilen abstützt. Eine Verdrehsicherung verhindert, dass sich die Verbindung ungewollt wieder löst. Zum Verbinden des Motorgehäuses mit dem Pumpenspiralgehäuse sind keine zusätzlichen Befestigungsmittel und nur ein einziger Dichtring erforderlich. Dadurch ist die Montage und Demontage der Pumpe einfach und die Kosten der Fertigung und Reparatur sind gering.

Vorteile der Erfindung

Nach der Erfindung ist das Motorgehäuse topfförmig ausgebildet und aus Kunststoff gefertigt, wobei sein dem Pumpenspiralgehäuse zugewandter Boden eine gemeinsame Gehäusewand zum Pumpenspiralgehäuse bildet. Dadurch ergibt sich eine kompakte Bauweise mit einer hermetischen Abdichtung zwischen den Strom führenden Bereichen des Elektromotors, nämlich dem Stator, einer Leiterplatte und einem Elektronikdeckel und den Flüssigkeit führenden Teilen des Pumpenteils. Gleichzeitig wird die Anzahl der Teile reduziert

und die einfache Verbindung des Motorgehäuses mit dem Spiralgehäuse nach Art eines Bajonettverschlusses erhalten. Durch die Relativdrehung der Teile zueinander wird bei der erfindungsgemäßen Verbindung keine axiale Verschiebung der Teile bewirkt. Die axiale Zustellung der Teile zueinander wird vor der Drehbewegung aufgebracht. Dadurch werden Toleranzprobleme vermieden.

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist der Boden des Motorgehäuses eine zum offenen Ende weisende, zur

Rotationsachse konzentrische Ausstülpung mit einer annähernd zylindrischen Trennwand und mit einem Innenboden auf. Dieser besitzt in seinem mittleren Bereich eine Verdickung, in der eine zum Pumpenspiralgehäuse weisende Lagerachse eingespritzt ist. Ein Rotor des Elektromotors, der in üblicher Weise

Permanentmagnete aufweist, ist mit dem Pumpenrad einstückig ausgebildet und über ein eingespritztes Lager auf der Lagerachse drehbar gelagert. In vorteilhafter Weise sind der Rotor und das Pumpenrad auf der Lagerachse zwischen der Verdickung und einem Anlaufpilz axial gesichert. Dieser wird auf das freie Ende der Lagerachse geschoben und rastet mit einer Verdrehsicherung in einem Einstich an der Lagerachse ein. Der Anlaufpilz ragt mit seiner äußeren Kontur in einen Einlassstutzen des Spiralgehäuses, wobei seine Kontur so ausgelegt ist, dass sich im übergang vom Einlaufstutzen zum Pumpenrad günstige Strömungsverhältnisse ergeben. Auch hier sind zusätzliche Befestigungsmittel nicht erforderlich.

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Ringraum zwischen der Trennwand und der Außenwand des Motorgehäuses ein Spulenkörper des Stators des Elektromotors eingesetzt, der den Ringraum mit einer Stirnwand verschließt. Der Spulenkörper ist ebenfalls nach Art eines Bajonettverschlusses mit dem

Motorgehäuse verbunden, indem Vorsprünge am Umfang seiner Stirnwand hinter Hinterschnitte des Motorgehäuses greifen, die radial nach innen gerichtet sind. Dabei ist es zweckmäßig, dass der Spulenkörper die vom Förderdruck beaufschlagten Wände des Motorgehäuses außen abstützt und die Kräfte über seine

Vorsprünge auf die Hinterschnitte des Motorgehäuses überträgt, sodass die Wände des Motorgehäuses in diesem Bereich sehr dünn gehalten werden können. Außerdem verhindert er eine Verlängerung der Trennwand. Durch die Verlängerung würde sich eine Verlagerung der Position der Elektronik ergeben, die in dem Teil des Motorgehäuses untergebracht ist, der sich zum freien Ende hin an den Spulenkörper anschließt. Die von den inneren Wänden des Motorgehäuses auf den Spulenkörper übertragenen Kräfte wirken in diesem als Zugkräfte und werden auf kurzem Weg auf die stabile Außenwand übertragen. Außerdem ergeben sich bei der Verbindung zwischen dem Spulenkörper und dem Motorgehäuse die gleichen Vorteile wie bei der Verbindung zwischen dem Pumpenspiralgehäuse und dem Motorgehäuse. Eine Fehlmontage wird zweckmäßigerweise durch mindestens eine Codierung im Bereich der Hinterschnitte des Motorgehäuses verhindert .

Bei einer weiteren Ausgestaltung wird der Spulenkörper im Bereich des Ringraums des Motorgehäuses ausgehend von seiner

Stirnwand zum Boden des Motorgehäuses hin mit Kupferlackdraht bewickelt, dessen Drahtenden in Stützpunkten für Schneidklemmen abgelegt sind. Eine aus dem Kupferlackdraht gebildete Spule ist in einem radial offenen Ringraum des Spulenkörpers angeordnet, über dessen öffnung mit Pressung ein Rückschlussring auf den Spulenkörper bis zur Stirnwand geschoben ist. Der Rückschlussring steht im Kontakt mit Jochteilen, die im Spulenkörper eingespritzt sind. An den Stützpunkten liegt in vorteilhafter Weise eine Leiterplatte an, die durch Schneidklemmen gehalten und deren Leiterbahnen durch Einpresskontakte der Schneidklemmen kontaktiert sind. Dadurch ergibt sich eine sichere Halterung der Lagerplatte, die keinen großen Montageaufwand erfordert, da sich die Kontaktierung bei der Montage durch die Befestigungsart von selbst ergibt. Ferner ist es zweckmäßig, in einer Tasche der Stirnwand des Spulenkörpers auf der dem Rotor zugewandten Seite einen Hallsensor vorzusehen, dessen Pins in einem Stützpunkt abgelegt sind und durch Einpressen der Schneidklemmen in den zugeordneten Stützpunkt elektrisch mit den Schneidklemmen kontaktiert sind. Diese besitzen Einpresskontakte, die eine Leiterplatte halten und deren Leiterbahnen entsprechend kontaktieren. In die Leiterplatte sind Steckerpins für einen Anschlussstecker vormontiert.

Das Motorgehäuse wird stirnseitig zweckmäßigerweise durch einen Elektronikdeckel verschlossen. Dieser weist eine eingespritzte Dichtung auf, durch die die Steckerpins bei der Montage hindurchgeführt werden. Der Elektronikdeckel wird ebenfalls ohne zusätzliche Befestigungsmittel montiert. Hierzu

besitzt der Elektronikdeckel an seinem Umfang radial nachgiebige Rasthaken, die in Aussparungen der Außenwand des Motorgehäuses bei der Montage einrasten. Um die Montage zu vereinfachen, sind am Elektronikdeckel Stifte angespritzt, die zum Zentrieren des Elektronikdeckels gegenüber dem

Spulenkörper und der Leiterplatte in Vorzentrierhülsen eingreifen .

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden

Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind

Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße

Kreiselpumpe,

Fig. 2 einem perspektivischen Längsschnitt durch ein

Motorgehäuse, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Spulenkörpers,

Fig. 4 eine vergrößerte Einzelheit aus Fig. 3,

Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen Spulenkörper,

Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht eines Motorgehäuses mit einem montierten Spulenkörper,

Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Kreiselpumpe mit einem geschnittenen Motorgehäuse und Spulenkörper und Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer Kreiselpumpe mit einer montierten Leiterplatte.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Wesentliche Bestandteile einer erfindungsgemäßen Kreiselpumpe 10 sind ein Pumpenspiralgehäuse 12 mit einem Einlassstutzen 102 und einem Auslassstutzen 104, ein Pumpenrad 28 und ein Elektromotor mit einem Motorgehäuse 14, einem Stator 34 und einem Spulenkörper 40 sowie mit einer Leiterplatte 94 und einem Elektronikdeckel 20. Das Motorgehäuse 14 ist aus Kunststoff gefertigt und topfförmig ausgebildet. Es besitzt zum Pumpenspiralgehäuse 12 hin einen Boden 13, der eine gemeinsame Gehäusewand zum einstückigen Pumpenspiralgehäuse 12 bildet. Nach außen schließt sich an den Boden 13 eine Außenwand 15 an, während im zentralen Bereich der Boden 13 eine Einstülpung aufweist, die von einem inneren Boden 17 und einer Trennwand 19 gebildet wird. Der Innenboden 17 besitzt in seiner Mitte eine Verdickung 18, in der eine Lagerachse 22 eingespritzt ist. Somit ist das Motorgehäuse 14 zum Pumpenspiralgehäuse 12 hin hermetisch abgeschlossen. Auf der Lagerachse 22 ist ein Rotor 36 mittels eines eingespritzten Lagers 30 drehbar um eine Rotationsachse 29 gelagert. Stirnseitig ist an dem Rotor 36 das Pumpenlaufrad 28 angeformt, das axial in das Pumpenspiralgehäuse 12 hineinragt und radial vom Einlassstutzen 102 zum Auslassstutzen 104 durchströmt wird. Die Rotationsachse des Pumpenlaufrads 28 ist

mit 37 bezeichnet. Der Rotor 36 und das Pumpenrad 28 sind axial auf der Lagerachse 22 zwischen der Verdickung 18 und einem Anlaufpilz 24 gesichert, an dem das Lager 30 axial anläuft. Der Anlaufpilz 24 wird über das freie Ende der Lagerachse 22 geschoben und verrastet in einem Einstich 32, wobei der Anlaufpilz 24 eine nicht näher dargestellte Verdrehsicherung aufweist. Die zum Einlaufstutzen 102 weisende Außenkontur des Anlaufpilzes 24 ist so gestaltet, dass sich eine günstige Anströmung des Pumpenrads 28 ergibt.

Das Pumpenspiralgehäuse 12 wird nach Art eines

Bajonettverschlusses mit dem Motorgehäuse 14 verbunden, indem radiale Vorsprünge 74 am Umfang des Motorgehäuses 14 axial zwischen entsprechende Hinterschnitte 78 des Spiralpumpengehäuses 12 durchgeschoben werden und durch Drehen des Pumpenspiralgehäuses 12 um einen Winkel von ca. 15° relativ zum Motorgehäuse 14 die Vorsprünge 74 hinter die Hinterschnitte 78 gelangen. Vor der Drehbewegung wird auf einen zwischen dem Spiralgehäuse 12 und dem Boden 13 des Motorgehäuses 14 angeordneten Dichtring 72 in Form eines O- Rings eine axiale Kraft ausgeübt. Ein in Umfangsrichtung am Umfang des Motorgehäuses 14 angeordneter Rasthaken 80 verrastet in der Endposition mit einem Anschlag 82 am Pumpenspiralgehäuse 12, sodass das Motorgehäuse 14 gegenüber dem Pumpenspiralgehäuse 12 auch in Umfangsrichtung fixiert ist.

In den ringförmigen Zwischenraum zwischen der Außenwand 15 und der Trennwand 19 des Motorgehäuses 14 ist ein Spulenkörper 40

des Stators 34 eingesetzt. Er wird mit dem Motorgehäuse 14 nach Art eines Bajonettverschlusses verbunden, indem Vorsprünge 56 am Umfang einer Stirnwand 41 des Spulenkörpers 40 zwischen entsprechende Hinterschnitte 62 am Motorgehäuse 14 hindurchgeschoben werden und durch eine Rechtsdrehung um ca. 40° hinter die Hinterschnitte 62 gelangen und so den Stator 34 mit dem Spulenkörper 40 im Motorgehäuse 14 befestigen. Durch mindestens eine Codierung 64, vorteilhafterweise durch drei Codierungen, ist nur eine Montageposition möglich. Der Spulenkörper 40 besitzt im Bereich seines Vorsprungs 56 einen Rasthaken 58, der als Verdrehsicherung dient und in der Endposition des Spulenkörpers 40 in einen Einschnitt 66 des Motorgehäuses 14 einrastet (Fig. 6) . Bei der Montage wird der Rasthaken 58 durch die nach außen konisch divergierende Innenseite der Außenwand 15 des Motorgehäuses 14 vorgespannt.

Um die Trennwand 19 und den Boden 17 des Motorgehäuses 14, die vom Förderdruck der Kreiselpumpe 10 belastet sind, möglichst dünn auslegen zu können, wodurch der Abstand zwischen dem Rotor 36 und dem Stator 34 geringer wird, stützt der

Spulenkörper 40 diese Bereich ab und überträgt die Kräfte auf kurzem Wege als Zugkräfte über seine Vorsprünge 56 auf die Hinterschnitte 62 des Motorgehäuses 14. Der Spulenkörper 40 verhindert ebenfalls, dass sich die Trennwand 19 verlängert, wodurch sich die Position der Elektronik, insbesondere eine Leiterplatte 94, in Axialrichtung verlagern würde.

Der Spulenkörper 40 ist im Bereich des Ringraums zwischen der Trennwand 19 und der Außenwand 15 zwischen seiner Stirnwand 41

und dem Boden 13 des Motorgehäuses 14 mit einem Kupferlackdraht 52 bewickelt, dessen Enden in Stützpunkten 42, 44, 46 an der dem Elektronikdeckel 20 zugewandten Seite der Stirnwand 41 des Spulenkörpers 40 abgelegt sind. Die vom Kupferlackdraht 52 gebildete Spule ist in einem radial offenen Ringraum des Spulenkörpers 40 untergebracht. Der Ringraum ist von einem Rückschlussring 38 verschlossen, der mit Pressung auf den Spulenkörper 40 aufgeschoben wird und Jochteile 39 kontaktiert, die im Bereich der Spule in den Spulenkörper 40 eingespritzt sind.

Am Spulenkörper 40 ist ein Hallsensor 98 vorgesehen, der in eine Tasche 60 des Spulenkörpers 40 eingesetzt ist, wobei seine vorgebogenen Pins 54 in einem Stützpunkt 44 abgelegt werden. Die Lage des Hallsensors 98 kann durch einen

Klebepunkt gesichert werden. Die Enden des Kupferlackdrahts 52 sowie die Pins 54 werden durch Schneidklemmen 48 kontaktiert, die in die zugehörigen Stützpunkte 42, 44 eingepresst werden. Die Schneidklemme 48, die dem Stützpunkt 46 zugeordnet ist, hat lediglich Haltefunktionen, um die Leiterplatte 94 biegefrei an den Stützpunkten zu befestigen. Die Schneidklemmen 48 besitzen an ihren freien Enden Einpresskontakte 86. Auf diese wird nun die Leiterplatte 94 aufgepresst und ihre Leiterbahnen werden kontaktiert. Hierdurch werden alle notwendigen elektrischen Verbindungen zur Elektronik hergestellt. In der Leiterplatte 94 sind ferner Steckerpins 88 für den Anschlussstecker in Lot- oder Einpresstechnik vormontiert.

Der Elektronikdeckel 20 wird mit einem vormontierten O-Ring 96 an seinem Umfang in das offene Ende des Motorgehäuses 14 geschoben, wobei der O-Ring 96 durch die konisch nach außen divergierende Innenseite der Außenwand 15 zusammengedrückt wird. Der Elektronikdeckel 20 besitzt über seinen Umfang verteilt Rasthaken 92, die radial nachgiebig sind und in der Endposition des Elektronikdeckels 20 in Aussparungen 16 des Motorgehäuses 14 einrasten. Zur leichteren Montage sind an der Innenseite des Elektronikdeckels 20 Stifte 90 angespritzt, die in Vorzentrierhülsen 50 gleiten. Diese sind an dem

Spulenkörper 40 angespritzt. Der Elektronikdeckel 20 besitzt Durchbrüche mit einer eingespritzten Dichtung 26, durch die die Steckerpins 88 der Leiterplatte 94 geschoben werden. Damit die Leiterplatte 94 dabei nicht auf Biegung beansprucht wird, sind im Bereich der Steckerpins 88 Stützpunkte 100 an dem

Spulenkörper 40 vorgesehen, an denen sich die Leiterplatte 94 abstützt. Bei Längenänderungen durch Innendruck oder Wärmedehnung der Bauteile können diese durch Verschieben der Steckerpins 88 durch die angespritzte Dichtung 26 auf die Steckverbindung weitergegeben werden, ohne dass eine große Kraft auf die elektrischen Verbindungen der Leiterplatte 20 ausgeübt wird.