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Patent Searching and Data


Title:
CHAIN CARRIER PARTICULARLY FOR TWO-END PROFILING MACHINES AND ROBOTS FOR MACHINING EDGES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1980/002005
Kind Code:
A1
Abstract:
A chain carrier in particular for two-end profiling machines and robots for machining edges is comprised of links (4), forming an endless chain providing a continuous carrier surface driven by chain rollers, connected by side plates (8) and bolts (9) parallel and bearing on two parallel fixed rails. What is considered to be new is that one of the rails is a guiding bar (2, 6, 11) which forms a guiding prism (6, 4a, 11, 4a) with the links (4), whereas the other rail is a support bar (3; 12) and that the side plates (8) and the bolts (9) are located under the plane of the support rails between the guiding bar and the support bar.

Inventors:
ROTTMANN M (DE)
Application Number:
PCT/DE1980/000036
Publication Date:
October 02, 1980
Filing Date:
March 27, 1980
Export Citation:
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Assignee:
MEYER SCHWABEDISSEN GMBH & CO (DE)
ROTTMANN M (DE)
International Classes:
B65G21/20; B27F1/02; B65G17/06; B65G17/40; B65G21/22; (IPC1-7): B27F1/02; B65G17/06
Foreign References:
US3398871A1968-08-27
CH466137A1968-11-30
GB151838A1920-10-07
GB532438A1941-01-23
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Claims:
6 -Patentansprüche:
1. Kettenbahn, insbesondere für Doppelendprofiler, Kantenb arbeitungsautomaten o.dgl., bestehend aus Kettenglieder die ein endloses, um Kettenräder umgelenktes Kettenband mit im wesentlichen durchgehender Lasttrag läche bilden durch Kettenlaschen und parallele Kettenbolzen miteinan der verbunden sind und sich auf zwei parallel und im Ab stand voneinander angeordneten stationären Schienen ab¬ stützen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die eine Schiene eine Führungsleiste (2,6; 11) ist, die mit den Kettengliedern (4) eine Prismenführung (6,4 11, 4a) bildet, während die andere Schiene eine Stütz¬ leiste (3; 12) ist, und daß die Kettenlaschen (8) und Kettenbolzen (9) unterhalb der SchienenAuflagerebene zwischen Führungs und Stützleiste liegen.
2. Kettenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismenführung seitens der Führungsleiste (2) durch Kugellager (6) mit entsprechend positiv profiliertem Außenring gebildet ist, die in eine entsprechend negati ausgebildete Prismenbahn (4a) der Kettenglieder (4) ein greifen.
3. Kettenbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die* PrismenKugellager (6).... beidseitig abgedichtet sind.
4. Kettenbahn nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekenn zeichnet, daß die Stützleiste (3) mit Stützlagern (7) mit glattem Außenring bestückt ist.
5. Kettenbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlager (7) beidseitig abgedichtet sind.
6. Kettenbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet, daß die Kettenbolzεn (9) in Nadel¬ lagern (10) gelagert sind und mit ihren Bolzenenden (9a) über diese Nadellager hinausragen.
7. Kettenbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet, daß die Führungsleiste (2) und/oder die Stützleiste (3) im Querschnitt uförmig ausgebildet und die PrismenKugellager (6) bzw. die Stützlager (7) jeweils zwischen den USchenkeln (2a bzw. 3a) dieser beiden Schienen gelagert sind.
Description:
"Kettenbahn, insbesondere für Doppelendprofiler, Kantenbearbeitungsautomaten o.dgl. "

Die Erfindung betrifft eine Kettenbahn, insbesondere für Doppelendprofiler, Kantenbearbeitungsautomaten o.dgl./ be¬ stehend aus Kettengliedern, die ein endloses, um Ketten¬ räder umgelenktes Kettenband mit im wesentlichen durch¬ gehender Lasttragfläche bilden, durch Kettenlaschen und parallele Kettenbolzen miteinander verbunden sind und sich auf zwei parallel und im Abstand voneinander angeordneten stationären Schienen abstützen.

Bei einer bekannten Ausführungsform stützen sich die Ket¬ tenglieder mit auf den Kettenbolzen sitzenden Rollen auf den stationären Schienen ab. Letztere liegen in dem Bereich zwischen den das Kettenband umlenkenden Kettenrädern. Die Stütz- bzw. Führungslager des Kettenbandes zahnen beim Um¬ lenken des Kettenbandes in die Kettenräder ein. Dadurch er¬ gibt sich ein ständiges Abbremsen und erneutes Anlaufen der Lager beim Umlauf des Kettenbandes. Hieraus resultiert ein entsprechend hoher Verschleiß.

OMPI WIPO

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs er¬ läuterte Kettenbahn hinsichtlich des Verschleißes sowie de Exaktheit der Führung des Kettenbandes zu verbessern.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die eine Schiene eine Führungsleiste ist, die mit den Ket¬ tengliedern eine Prismenführung bildet, während die andere Schiene eine Stützleiste ist, und daß die Kettenlaschen un Kettenbolzen unterhalb der Schienen-Auflagerebene zwischen Führungs- und Stützleiste liegen.

Die die Prismenführung bildende Führungsleiste kann eine durchgehende Prismenschneide aufweisen, so daß sich eine spielfreie Prismen-Gleitführung ergibt. Die Stützleiste ka eine flache Gleitfläche aufweisen. Durch die zentrierende Prismenführung erhält man eine hohe Führungsgenauigkeit de Kettenbandes. Es erfolgt kein Einzahnen der Führungs- und Stützlager, sondern ausschließlich der Kettenbolzen. Insge samt ergibt sich ein erheblich vecringerter Verschleiß be nur noch geringer Wartung der Kettenbahn. Dadurch, daß die Kettenlaschen sowie die Kettenbolzen unterhalb der Auf¬ lagerebene zwischen den Schienen und den Kettengliedern li gen, erhält man einen sehr geringen Abstand zwischen der Führung der Kettenglieder sowie ihrer Lasttragfläche und damit bezogen auf die zu befördernde Last ein sehr geringe Kippmoment. Die Antriebsleistungen sowie die Kettenzugbe¬ lastung sind gering. Man erhält eine verringerte Vorschub¬ wellenverdrehung und dadurch eine höhere Bearbeitungsge¬ nauigkeit an den von dem Kettenband transportierten Werk¬ stücken.

Die Prismenführung seitens der Führungsleiste kann durch Kugellager mit entsprechend positiv profiliertem Außenring

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.gebildet sein,- die in-eine entsprechend negativ ausgebildete Prismenbahn der Kettenglieder eingreifen. Die Prismengleit- führung kann also durch eine rollende Prismenführung ersetzt werden. Ebenso kann die Stützleiste mit Stützlagern mit glat¬ tem Außenring bestückt sein, so daß sich auch hier eine rol¬ lende Abstützung ergibt. Die zentrierende Führung erfolgt je¬ doch in jedem Fall durch die Führungsleiste. Die Verwendung von Kugellagern erweist sich bei der neuen Konstruktion als unproblematisch, da diese Führungs- und Stützlager nicht einzahnen und so eine konstante. Drehzahl aufweisen. Der Ver¬ schleiß der rollenden Führungen ist daher sehr gering.

überall dort, wo sehr hohe Anforderungen an die Führungsge¬ nauigkeit des Kettenbandes gestellt werden, kann eine Pris- mengleitführung vorgesehen werden, während in anderen Be¬ reichen der Kettenbahn eine rollende Prismenführung aus¬ reicht. In gleicher Weise läßt sich die rollende bzw. glei¬ tende Ausbildung der Stützleiste kombinieren.

Die Prismen-Kugellager sowie die Stützlager sind vorzugs¬ weise beidseitig abgedichtet. In einer zweckmäßigen Ausfüh¬ rungsform können die Führungsleiste und/oder die Stützleiste im Querschnitt U-förmig ausgebildet und die Prismen-Kugel¬ lager bzw. die Stützlager jeweils zwischen den U-Schenkeln dieser beiden Schienen gelagert sein.

-Die. Kettenbolzen können in Nadellagern gelagert sein und mit ihren Bolzenenden über diese Nadellager hinausragen.

OMPI

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In der Zeichnung sind drei als Beispiele dienende Ausfüh¬ rungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

Figur 1 einen Querschnitt gemäß der Linie I - I in Figur 2 durch den Obertrum einer Ketten¬ bahn;

Figur 2 die Darstellung gemäß Figur 1 in Seitenansicht und in zwei verschiedenen Längsschnit -u;

Figur 3 eine abgewandelte Ausführungs orm in einer Dar¬ stellung, gemäß Figur 1 ;

Figur 4 die Kettenbahn gemäß Figur 3 in Seitenansicht und

Figur- 5 eine abgewandelte Ausführungsform in einer Dar¬ stellung gemäß den Figuren 1 oder 3.

Gemäß den Figuren 1 und 2 besteht die dort dargestellte Ket tenbahn aus einem Kettenbahnkörper 1 , einer Führungsleiste einer Stützleiste 3 sowie Kettengliedern 4, die eine im wesentlichen durchgehende Lasttragfläche 5 bilden.

Die Führungsleiste 2 ist mit dem Kettenbahnkörper 1 ver¬ schraubt und weist einen ü-förmigen Querschnitt auf. Zwi¬ schen den U-Schenkeln 2a sind Kugellager 6 gelagert, deren Außenringe im Querschnitt prismenförmig ausgebildet sind un in eine entsprechend negativ ausgebildete Prismenbahn 4a der Kettenglieder 4 eingreifen.

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Auch die Stützleiste 3 ist mit dem Kettenbahnkörper 1 ver¬ schraubt und im Querschnitt ü-förmig ausgebildet, wobei zwischen den U-Schenkeln 3a Stützlager 7 mit glattem, also flachem Außenring gelagert sind, auf denen sich die andere Seite der Kettenglieder 4 abstützt.

Die Kettenglieder 4 sind durch Kettenlaschen 8 und parallele Kettenbolzen 9 miteinander verbunden. Letztere sind in Nadel¬ lagern 10 gelagert und ragen mit ihren Bolzenenden 9a über diese Nadellager hinaus, um so ein Ξinzahnen beim Umlauf•um die in der Zeichnung nicht dargestellten Kettenräder zu er¬ möglichen. Figur 1 läßt erkennen, daß die Kettenlaschen 8 sowie die Kettenbolzen 9 mit den Nadellagern 10 unterhalb der Auflagerebene zwischen den Kettengliedern 4 und den Leisten 2,3 liegen.

Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Ausführungsform un¬ terscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Konstruk¬ tion lediglich dadurch, daß die Führungsleiste 2 mit ihren Prismen-Kugellagern 6 ersetzt ist durch eine eine Gleit¬ führung bildende Prismenleiste 11.

Bei der Ausführungsform gemäß Figur 5 ist die Stützleiste 3 mit ihren Stützlagern 7 ersetzt durch eine Stützleiste 12 mit flacher Gleitfläche.