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Title:
CHAIN LINK, CONVEYOR ELEMENT, AND DEVICE FOR COMPRESSING TOBACCO, RIBS, OR THE LIKE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098385
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a chain link (23), designed and set up for forming a conveyor chain for a device for compressing tobacco, ribs, or the like, having a upper face (O) forming the transport surface and an opposite lower face (U), and a groove (27) extending over the entire width (B) of the chain link (23), and a protrusion (28) extending over the entire width (B) of the chain link (23), the groove (27) and the protrusion (28) being adapted in form for a form-fit connection to other chain links (23) of corresponding design, characterized in that the chain link (23) comprises a continuous recess (29) in the conveying direction on the lower face (U) that can be brought into engagement with a corresponding ridge of a slide plate of the device.

Inventors:
BAUSCH, Uwe (Engelsgrube 77, Haus 14, Lübeck, 23552, DE)
Application Number:
EP2011/051531
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
February 03, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HAUNI MASCHINENBAU AG (Kurt-A.-Körber-Chaussee 8-32, Hamburg, 21033, DE)
BAUSCH, Uwe (Engelsgrube 77, Haus 14, Lübeck, 23552, DE)
International Classes:
B65G17/08; A24B7/14; B65G21/22
Foreign References:
US5316133A
EP0480863A1
EP0953522A1
EP0002137A1
DE2411117A1
DE10355524A1
Attorney, Agent or Firm:
WENZEL & KALKOFF (Postfach 73 04 66, Hamburg, 22124, DE)
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Claims:
Kettenglied (23), ausgebildet und eingerichtet zur Bildung einer Förderkette

(22) für eine Vorrichtung (10) zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen, mit einer die Transportfläche bildenden Oberseite O und einer gegenüber liegenden Unterseite U, sowie einer sich über die gesamte Breite B des Kettenglieds (23) erstreckenden Nut (27) und einem sich über die gesamte Breite B des Kettenglieds (23) erstreckenden Vorsprang (28), wobei die Nut (27) und der Vorsprung (28) in ihrer Gestalt zur formschlüssigen Verbindung mit anderen Kettengliedern (23) entsprechender Ausbildung angepasst sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Kettenglied (23 ) auf der Unterseite U eine durchgehende Vertiefung (29) in Förderrichtung F aufweist, die mit einer korrespondierenden Erhöhung (30) einer Gleitplatte (26) der Vorrichtung (10) in Eingriff bringbar ist.

Kettenglied nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (29) eine sich nur über einen Teil der Breite B des Kettenglieds (23) erstreckende Führungsnut (31) ist.

Kettenglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (29) bzw. Führungsnut (31) bezüglich der Breite B des Kettenglieds

(23) zentrisch angeordnet ist.

Kettenglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, das die Vertiefung (29) entlang der Förderrichtung F Einführhilfen (32) aufweist.

Kettenglied nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die

Vertiefung (29) in Förderrichtung F und entgegen der Förderrichtung F aufweitet.

Förderelement (1 1 , 12), ausgebildet und eingerichtet zum Fördern von Tabak, Rippen oder dergleichen in einer Vorrichtung (10) zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen, umfassend einen Rahmen (19), mehrere am Rahmen (19) gelagerte Umlenkwalzen (20) und/oder Antriebswalzen (21) für eine Förderkette (22), eine endlos umlaufende und um die Umlenkwalzen (20) und/oder Antriebswalzen (21) geführte Förderkette (22), die aus formschlüssig miteinander verbundenen Kettengliedern (23) gebildet ist, wobei die

Förderkette (22) einen Transporttrum (24) und einen Rückführtrum (25) aufweist, sowie eine unterhalb des Transporttrums (24) angeordnete Gleitplatte (26), auf der der Transporttrum (24) auf- bzw. anliegt, d a d u r c h

g e k e n n z e i c h n e t , dass die Förderkette (22) auf der den Umlenkwalzen

(20) und/oder Antriebswalzen (21) zugewandten Innenseite Vertiefungen (29) und die Gleitplatte (26) korrespondierende Erhöhungen (30) aufweist, die mit den Vertiefungen (29) zur Bildung einer Führung (33) in Förderrichtung F in Eingriff bringbar sind.

Förderelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (33) als eine Feder-Nut-Mittenführung ausgebildet ist.

Förderelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (29) der Förderkette (22) eine durchgehende Nut in

Förderrichtung F und die Erhöhungen (30) der Gleitplatte (26) mindestens eine in die Nut eingreifende Feder bilden.

Förderelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenglieder (23) der Förderkette (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ausgebildet sind.

Förderelement nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich jedes Kettenglied (23) über die gesamte Breite B des Förderelementes (1 1 , 12) erstreckt. 1 1. Förderelement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Federn über einen Teil der Länge der Gleitplatte (26) in

Förderriclitung F erstrecken. Förderelement nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn als lösbare Einzelteile durch Öffnungen (35) in der Gleitplatte (26) in diese einsetzbar sind.

Förderelement nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn integraler Bestandteil der Gleitplatte (26) sind.

Vorrichtung (10) zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen, umfassend ein erstes Förderelement (11) und ein zweites Förderelement (12) zur Bildung von Verdichtungselementen, die an Stützelementen (14, 15) angeordnet sind, wobei die Stützelemente (14, 15) Seitenwände (16, 17) aufweisen, so dass ein oben und unten durch die Förderelemente (11, 12) und seitlich durch die Seitenwände (16, 17) gebildeter Verdichtungsraum (18) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente (11, 12) nach einem der Ansprüche 6 bis 13 ausgebildet sind.

Description:
KETTENGLIED, FÖRDERELEMENT, SOWIE VORRICHTUNG ZUM VERDICHTEN VON TABAK, RIPPEN

ODER DERGLEICHEN

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein Kettenglied, ausgebildet und eingerichtet zur Bildung einer 10 Förderkette für eine Vorrichtung zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen, mit einer die Transportfläche bildenden Oberseite und einer gegenüber liegenden

Unterseite, sowie einer sich über die gesamte Breite des Kettenglieds erstreckenden Nut und einem sich über die gesamte Breite des Kettenglieds erstreckenden Vorsprung, wobei die Nut und der Vorsprung in ihrer Gestalt zur formschlüssigen Verbindung mit 15 anderen Kettengliedern entsprechender Ausbildung angepasst sind.

Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Förderelement, ausgebildet und eingerichtet zum Fördern von Tabak, Rippen oder dergleichen in einer Vorrichtung zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen, umfassend einen Rahmen, mehrere am Rahmen

20 gelagerte Umlenkwalzen und/oder Antriebswalzen für eine Förderkette, eine endlos

umlaufende und um die Umlenkwalzen und/oder Antriebswalzen geführte Förderkette, die aus formschlüssig miteinander verbundenen Kettengliedern gebildet ist, wobei die Förderkette einen Transporttrum und einen Rückführtrum aufweist, sowie eine

unterhalb des Transporttrums angeordnete Gleitplatte, auf der der Transporttrum auf-

25 bzw. anliegt.

Die Erfindung befasst sich auch mit einer Vomchtung zum Verdichten von Tabak,

Rippen oder dergleichen, umfassend ein erstes Förderelement und ein zweites

Förderelement zur Bildung von Verdichtungselementen, die an Stützelementen

30 angeordnet sind, wobei die Stützelemente Seitenwände aufweisen, so dass ein oben und unten durch die Förderelemente und seitlich durch die Seitenwände gebildeter

Verdichtungsraum gebildet ist. Solche Vorrichtungen, die auch als Verdichter bezeichnet werden, kommen im Bereich der Tabak verarbeitenden Industrie zum Einsatz. Dabei wird in dem Verdichter lose zugeführter Tabak, der üblicherweise und überwiegend aus Tabak und/oder Rippen besteht, gepresst. Das Pressen wird als Verdichten bezeichnet und dient zur Bildung eines so genannten Tabakkuchens, der anschließend zur Weiterverarbeitung getrennt wird. Bekannte Vorrichtungen weisen als Verdichtungselemente Förderelemente mit Förderketten auf. Die Förderelemente und sind an Stützelementen angeordnet. Die Förderelemente bzw. Förderketten begrenzen den Verdichtungsraum nach oben und unten. Seitlich wird der Verdichtungsraum durch Seitenwände, die den Stützelementen zugeordnet sind, begrenzt. Die Förderketten sind in Förderrichtung F des Tabaks in Richtung eines Mundstücks angetrieben, so dass der Tabak beim Fördern komprimiert wird. Eine solche Verdichtervorrichtung ist z.B. der DE 103 55 524 AI zu entnehmen.

Ein zentrales Element solcher Verdichter bzw. die Verdichtungselemente bildenden Förderelemente sind die Förderketten. Die Förderelemente weisen eine umlaufende Förderkette auf, die einen den Tabak tragenden Transporttrum und einen Tabak freien Rückführtrum aufweisen. Die Förderkette selbst, die über Antriebsrollen oder

Antriebswalzen angetrieben und um Umlenkwalzen umgelenkt ist, ist aus einzelnen Kettengliedern gebildet. Es besteht beim Antrieb der Förderketten das Problem, dass die üblicherweise aus Messing bestehenden Förderketten bzw. die die Förderketten bildenden einzelnen Kettenglieder quer zur Förderrichtung F, also in Richtung der Seitenwände des Verdichtungsraums ausweichen und es somit zu einer Reibverbindung zwischen den Kettengliedern und den Seitenwänden, die üblicherweise aus Edelstahl gebildet sind, kommt. Dadurch verschleißen die Kettenglieder im Randbereich, was zu einem erhöhten Wartungs- und Kostenaufwand führt. Es wurden zur Vermeidung dieser Nachteile bereits Zentrierscheiben vorgesehen, die im Bereich der Antriebs- und/oder Umlenkrollen bzw. -walzen angeordnet sind. Diese Zentrierscheiben sollen dazu führen, dass die Förderkette zumindest im Bereich der Antriebs- und/oder Umlenkrollen zentriert wird. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Zentrierung durch die

Zentrierscheiben nicht ausreicht, um die Förderkette über die gesamte Förderstrecke zu führen. Mit anderen Worten verschleißen die bekannten Förderketten weiterhin sehr schnell, was zu einem erheblichen Aufwand beim Reparieren und/oder Austauschen der Förderketten oder einzelner Kettenglieder führt. Dieser Verschleiß und auch die fehlende Ausrichtung der Förderkette führen des Weiteren dazu, dass der

Tabakdurchtritt an den Seitenrändern erheblich ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Kettenglieder zu schaffen, die eine verbesserte Führung der aus den Kettengliedern gebildeten Förderkette gewährleisten. Es ist weiterhin Aufgabe der Erfindung, ein Förderelement mit einer verbesserten Förderkettenführung sowie eine entsprechende Vorrichtung zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen vorzuschlagen. Diese Aufgabe wird zum einen durch ein Kettenglied mit den eingangs genannten Merkmalen dadurch gelöst, dass das oder jedes Kettenglied auf der Unterseite eine durchgehende Vertiefung in Förderrichtung aufweist, die mit einer korrespondierenden Erhöhung einer Gleitplatte der Vorrichtung in Eingriff bringbar ist. Mit dieser erfindungsgemäßen Ausbildung zur Führung der einzelnen Kettenglieder und damit der Förderkette wird auf überraschend einfache und effektive Weise erreicht, dass der Verschleiß der Kettenglieder an den Seitenwänden bzw. Beplankungsblechen der Vorrichtung ausgeschlossen wird. Mit der Ausbildung der durchgehenden Vertiefung in Förderrichtung, also einer Art Führungsschlitz auf der Unterseite bzw. auf der

Innenseite der Förderkette, wird kostengünstig und zuverlässig die Möglichkeit geschaffen, eine Führung sicherzustellen, die ein seitliches Ausweichen der Förderkette wirksam verhindert. Durch das Verhindern des Verschleißes wird auch das Problem des Tabakdurchtritts an den Seitenrändern der Kettenglieder und der Förderkette gelöst.

Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Vertiefung bzw. Führungsnut bezüglich der Breite des Kettenglieds zentrisch angeordnet ist. Dadurch wird eine sichere und verkantungsfreie Führung sichergestellt.

Vorteilhafterweis weist die Vertiefung entlang der Förderrichtung Einführhilfen auf. Mit anderen Worten ist die Vertiefung derart ausgebildet und eingerichtet, dass die Kettenglieder unabhängig von der Förderrichtung der Förderkette stets sicher in die

Erhöhungen der Gleitplatte einfädeln. Die Einführhilfen sind demnach durch die Gestalt der Vertiefung selbst gebildet. Die Aufgabe wird zum anderen durch ein Förderelement der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Förderkette auf der den Umlenkwalzen und/oder

Antriebswalzen zugewandten Innenseite Vertiefungen und die Gleitplatte

korrespondierende Erhöhungen aufweist, die mit den Vertiefungen zur Bildung einer Führung in Förderrichtung in Eingriff bringbar sind. Mit dieser erfindungsgemäßen Ausbildung werden die entsprechenden Vorteile erreicht, die im Zusammenhang mit dem Kettenglied erläutert wurden. Das Vorsehen einer Führung nach dem Schlüssel- Schloss-Prinzip stellt eine zuverlässige einfache Führung sicher. Durch das Anordnen bzw. Ausbilden der Führung unterhalb der Förderkette bzw. unterhalb des

Transporttrums der Förderkette ist die Führung auch besonders gegenüber

Fremdpartikeln, wie z.B. Sand, geschützt.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Führung als Feder-Nut-Mittenführung ausgebildet ist. Diese Art der Führung ist besonders einfach und günstig und gewährleistet eine besonders sichere Führung. Im Übrigen kann durch diese Art der Führung der Ausrichtvorgang der Förderkette beim Kettenwechsel entfallen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die

Telranzanforderungen an das konstruktive Umfeld deutlich geringer sind, wodurch die Kosten reduziert werden.

Vorzugsweise bilden die Vertiefungen der Förderkette eine durchgehende Nut in Förderrichtung und die Erhöhungen der Gleitplatte mindestens eine in die Nut eingreifende Feder. Die die so genannten Führungsstege bildenden Federn sind besonders gut geeignet, die beim Fördern des Tabaks entstehenden hohen Kräfte, die auf die Förderkette wirken, aufzunehmen.

Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Feder als lösbares Einzelteil durch Öffnungen in der Gleitplatte in diese einsetzbar ist. Damit ist die oder jede Feder als Verschleißteil besonders einfach austauschbar, ohne gleich die gesamte Gleitplatte austauschen zu müssen.

Die erfmdungsgemäße Ausbildung der Kettenglieder sowie des Förderelementes ist insgesamt auch dadurch besonders vorteilhaft, dass bestehende oder bereits ausgelieferte Maschinen bzw. Vorrichtungen zum Verdichten einfach nachgerüstet werden können.

Die Aufgabe der Erfindung wird weiterhin dadurch gelöst, dass eine Vorrichtung zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen mit Förderelementen nach einem der Ansprüche 6 bis 13 ausgestattet ist. Die sich daraus ergebenden Vorteile wurden bereits im Zusammenhang mit dem Förderelement beschrieben, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden Passagen verwiesen wird. Weitere zweckmäßige und/oder vorteilhafte Merkmale und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Besonders bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Verdichte von Tabak, Rippen oder dergleichen in Seitenansicht,

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Förderelementes als Bestandteil der Vorrichtung gemäß Figur 1 mit einer teilweise entfernten Förderkette,

Fig. 3 ein einzelnes Kettenglied der Förderkette, Fig. 4 ein Abschnitt einer Gleitplatte mit eingesetzten Federn, Fig. 5 die Gleitplatte gemäß Figur 4 ohne Federn, Fig. 6 ein Federelement,

Fig. 7 eine Schnittdarstellung eines an der Gleitplatte montierten Federelementes, und

Fig. 8 eine Unteransicht des Kettenglieds gemäß Figur 3 mit einem stark vergrößerten Ausschnitt der Ausnehmung. Die in den Figuren gezeigte Vorrichtung sowie die Einzelteile dieser Vorrichtung dienen zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen. Die Einzelteile der Vorrichtung, insbesondere das Kettenglied und das Förderelement, sind zur Bildung einer Förderkette für eine solche Vorrichtung bzw. zum Fördern von Tabak, Rippen oder dergleichen in einer solchen Vorrichtung ausgebildet und eingerichtet.

Die in der Figur 1 dargestellte Vorrichtung 10 zum Verdichten von Tabak, Rippen oder dergleichen umfasst zwei Förderelemente 1 1, 12. Die beiden Förderelemente 11, 12 sind übereinander angeordnet und bilden jeweils ein Verdichtungselement. Die beiden Förderelemente 1 1, 12 sind in Richtung eines Mundstücks 13 verjüngend angeordnet, so dass der in Förderrichtung F geförderte Tabak etc. zu einem Tabakkuchen komprimiert und im Bereich einer Schneidebene S in Stücke geschnitten wird. Die Förderelemente 1 1 , 12 können wahlweise feststehend zueinander oder aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegbar ausgebildet sein. Die Abstands- und/oder Neigungsveränderung zwischen den Förderelementen 1 1, 12 kann aber auch durch die Verstellbarkeit eines der Förderelemente 1 1 oder 12 oder auch auf andere übliche Weise realisiert sein.

Die Förderelemente 1 1, 12 bzw. die daraus gebildeten Verdichtungselemente sind an Stützelementen 14, 15 angeordnet. Die Stützelemente 14, 15 weisen Seitenwände 16, 17 auf. Die Seitenwände 16, 17 können auch integraler Bestandteil der Stützelemente 14, 15 sein und sind bevorzugt aus Edelstahl hergestellt. Selbstverständlich können die Seitenwände 16, 17 auch aus anderen Werkstoffen hergestellt sein. Die Förderelemente 1 1, 12 bilden zusammen mit den Seitenwänden 16, 17 den in Förderrichtung F sich verjüngenden Verdichtungsraum 18. In dem Verdichtungsraum 18 können neben Tabak und den Tabakrippen selbstverständlich auch andere Komponenten einer

Tabakmischung verdichtet werden.

Die Förderelemente 1 1 , 12 sind im Wesentlichen gleich aufgebaut, so dass im

Folgenden nur eines der Förderelemente 1 1 , 12 anhand insbesondere der Figuren 2 und 4 bis 7 im Detail beschrieben wird. Jedes Förderelement 1 1 , 12 umfasst einen Rahmen 19. Dieser Rahmen 19 ist als Stütz- oder Tragkonstruktion als Einzelteil oder modulartiges, aus mehreren Teilen bestehendes Gestell ausgebildet. An dem Rahmen 19 sind mehrere, nämlich vorzugsweise mindestens zwei Umlenkwalzen 20 und/oder Antriebswalzen 21 gelagert. Es können auch weitere Umlenkwalzen oder andere für die Umlenkung einer Förderkette 22 geeignete Mittel, wie z.B. Führungsschienen oder dergleichen vorgesehen sein. Die Förderkette 22 ist ein endlos umlaufendes

Fördermittel, das um die Umlenkwalzen 20 und/oder Antriebswalzen 21 geführt ist. Die Förderkette 22 ist mittels geeigneter Spannmittel spannbar. In der gezeigten

Ausführungsform ist der Rahmen 19 verstellbar ausgebildet, derart, dass die Länge des Rahmens 19 im Bereich von Langlöchern oder Führungsschienen veränderbar ist.

Andere übliche Möglichkeiten der Verstellbarkeit uns insbesondere zusätzliche Spannmittel sind aber ebenfalls einsetzbar.

Die Förderkette 22 ist aus einzelnen Kettengliedern 23 gebildet, wobei die Kettenglieder 23 formschlüssig miteinander verbunden sind. Anders ausgedrückt sind die

Kettenglieder 23 ohne zusätzliche Hilfsmittel allein durch die Gestalt der einzelnen Kettenglieder 23 miteinander verbunden. Die Förderkette 22 selbst weist einen

Transporttrum 24 und einen Rückführtrum 25 auf. Anders ausgedrückt bilden die mit dem Tabak etc. in Kontakt kommenden Abschnitte der Förderkette 22 den

Transporttrum 24 und die nicht mit dem Tabak in Kontakt kommenden Abschnitte der Förderkette 22 den Rückführtrum 25. Der Transporttrum 24 liegt auf einer Gleitplatte 26 des Förderelementes 1 1 , 12 auf bzw. an. Je nach Spannungszustand der Förderkette 22 kann der Transporttrum 24 auch mit einem geringen Abstand zur Gleitplatte 26 angeordnet sein.

Jedes Kettenglied 23 ist einstückig ausgebildet und weist eine die Transportfläche bildende Oberseite O und eine gegenüber liegende, den Umlenkwalzen 20 und/oder Antriebswalzen 21 zugewandte Unterseite U auf. Die dem Verdichtungsraum 18 zugewandte Transportfläche kann eben oder bevorzugt strukturiert ausgebildet sein. Quer zur Förderrichtung F der Förderkette 22 und damit auch der Kettenglieder 23 erstreckt sich über die gesamte Breite B des Kettenglieds 23 eine Nut 27. Die Nut 27 weist vorzugsweise in Richtung der Unterseite U. Das Kettenglied 23 weist des Weiteren einen sich über die gesamte Breite B des Kettenglieds 23 erstreckenden

Vorsprung 28 auf. Nut 27 und Vorsprung 28 verlaufen parallel zueinander, wobei der Vorsprung 28 vorzugsweise in Richtung der Oberseite O weist. Nut 27 und Vorsprung 28 sind in ihrer Gestalt zur formschlüssigen Verbindung mit anderen benachbarten Kcttengliedern 23 entsprechender Ausbildung angepasst. Anders ausgedrückt ist ein Vorsprung 28 eines ersten Kettenglieds 23 an die Nut 27 eines nächsten benachbarten Kettenglieds 23 und so weiter angepasst, wobei alle Kettenglieder 23 einer Förderkette 22 vorzugsweise identisch ausgebildet sind.

Insbesondere aus den Figuren 3 und 8 ist ersichtlich, dass jedes Kettenglied 23 auf der Unterseite U eine durchgehende Vertiefung 29 in Förderrichtung F aufweist, die mit einer korrespondierenden Erhöhung 30 einer Gleitplatte 26 der Vorrichtung 10 bzw. des Förderelementes 1 1, 12 in Eingriff bringbar ist. Durchgehend bedeutet in diesem Zusammenhang, dass eine Förderbewegung des Kettenglieds 23 in Förderrichtung F nicht durch irgendwelche Hindernisse, Stege, Vorsprünge oder dergleichen behindert wird. Mit anderen Worten erlaubt die durchgehende Vertiefung 29 ein freies Bewegen des Kettenglieds 23 in oder entgegen der Förderrichtung F. Andererseits verhindert diese Vertiefung 29 in Zusammenwirkung mit korrespondierenden Erhöhungen 30 der Gleitplatte 26 eine Querbewegung des Kettenglieds 23. Die Form/Gestalt der

Vertiefung 29 ist nur beispielhaft dargestellt. In der beschriebenen Ausführungsform ist die Vertiefung 29 eine sich nur über einen Teil der Breite B des Kettenglieds 23 erstreckende Führungsnut 31. Die Breite der Führungsnut 31 ist gegenüber der Breite B des Kettenglieds deutlich geringer und bildet letztlich nur einen schmalen Kanal in Förderrichtung F.

Die Vertiefung 29 bzw. Führungsnut 31 ist auf der Unterseite U vorzugsweise im Bereich des Vorsprungs 28 ausgebildet. Anders ausgedrückt ist die Führungsnut 31 auf der Rückseite des Vorsprungs 28 angeordnet, so dass die Führungsnut 31 außerhalb des Bereichs der Nut 27 liegt. Die Führungsnut 31 liegt in der dargestellten

Ausführungsform bezüglich der Breite B des Kettenglieds 23 zentrisch.

Selbstverständlich kann die Führungsnut 31 auch außerzentrisch liegen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass über die Breite B des Kettenglieds 23 verteilt zwei oder mehr Führungsnuten 31 ausgebildet sind. Anstelle der parallelen Seitenflanken der Führungsnut 31 kann dieser auch eine Einführhilfe 32 zugeordnet sein. Beispielhaft ist diese Einführhilfe 32 integraler Bestandteil der Führungsnut 31. Besonders bevorzugt ist eine Aufweitung der Führungsnut 31 in Förderrichtung F und/oder entgegen der Förderrichtung F. Dadurch, dass die Führungsnut 3 1 eingangsseitig und ausgangsseitig gegenüber der eigentlichen Führungsnut 31 breiter ist, wird das Einfädeln der

Kettenglieder 23 in die entsprechenden Vorsprünge 30 erleichtert. Die Einführhilfen 32 können aber auch auf andere Weise realisiert sein. Das Förderelement 1 1, 12 wurde bereits weiter oben ausführlich beschrieben. Die

Förderkette 22 der Förderelemente 11, 12 weist auf der den Umlenkwalzen 20 und/oder Antriebswalzen 21 zugewandten Innenseite Vertiefungen 29 und die Gleitplatte 26 korrespondierende Erhöhungen 30 auf, wobei die Erhöhungen 30 mit den Vertiefungen 29 zur Bildung einer Führung 33 in Förderrichtung F in Eingriff bringbar sind. Diese Führung 33 ist bevorzugt eine Feder-Nut-Mittenführung. Dazu bilden die Vertiefungen

29 der Förderkette 22 eine durchgehende Nut in Förderrichtung F und die Erhöhungen

30 der Gleitplatte 26 eine in die Nut eingreifende Feder. Selbstverständlich sind andere Ausbildungen, z.B. als Schwalbenschwanz-Führung etc. ebenfalls möglich. Die Förderkette ist vorzugsweise aus Kettengliedern 23 gebildet, wie sie weiter oben ausführlich beschrieben wurden. Jedes Kettenglied 23 erstreckt sich jeweils über die gesamte Breite B des Förderelementes 1 1 , 12. Anders ausgedrückt bestimmt die Breite eines Kettenglieds 23 die Breite B des Förderelementes 1 1, 12.

Die Gleitplatte 26 ist an dem bzw. auf dem Rahmen 19 angeordnet und lösbar befestigt. Die Befestigung erfolgt vorzugsweise im Randbereich der Gleitplatte 26 z.B. durch Niederhalter oder dergleichen. Zusätzliche Befestigungspunkte sind aber ebenfalls möglich. Die Gleitplatte 26 kann einteilig oder - wie dargestellt - insbesondere zum Ausgleich der Längenveränderung des Rahmens 19 mehrteilig ausgebildet sein. Der Gleitplatte 26 sind die Erhöhungen 30 zugeordnet. Diese können integraler Bestandteil der Gleitplatte 26 sein. Vorzugsweise sind die Erhöhungen 30 bzw. Federn als austauschbare Einzelteile an der Gleitplatte 26 lösbar befestigt. Dazu weist die

Gleitplatte 26 schlitzförmige Öffnungen 35 auf, in die bzw. durch die die Federn von innen bzw. unten einsetzbar sind, so dass die Federn auf der der Förderkette 22 zugewandten Oberseite der Gleitplatte 26 herausragen. In Förderrichtung F erstrecken sich die Erhöhungen 30 bzw. Federn über einen Teil der Länge der Gleitplatte 26.

Anders ausgedrückt sind mehrere einzelne Federn vorgesehen, die in Förderrichtung F beabstandet hintereinander angeordnet sind. Die Federn können gleicher oder unterschiedlicher Länge sein. Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich eine Feder über die gesamte Länge der Gleitplatte 26 in Förderrichtung F durchgängig erstreckt.

In der Figur 6 ist eine Erhöhung 30 bzw. Feder gezeigt, der eine Anschlagplatte 36 zugeordnet ist. Feder und Anschlagplatte 36 können einstückig ausgebildet oder einzelne Teile sein. Die Anschlagplatte 36 dient insbesondere dazu, die Feder sicher und positionsgenau an der Gleitplatte 26 zu befestigen (siehe z.B. Figur 7). Dazu weist die Gleitplatte 26 auf ihrer Unterseite eine Ausnehmung 37 auf, die bezüglich der

Geometrie an die Anschlagplatte 36 angepasst ist. Die Verbindung kann durch eine Presspassung oder auf andere Weise, auch durch zusätzliche Befestigungsmittel hergestellt werden.

Die Kettenglieder 23 sind vorzugsweise aus Messing hergestellt. Selbstverständlich können die Kettenglieder 23 auch aus anderen Werkstoffen und auch

Werkstoffkombinationen gebildet sein. Die Erhöhungen 30 bzw. die Federn sind vorzugsweise aus einem Kunststoff, wie z.B. Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET) oder dergleichen gebildet und können zur Aufnahme höherer Kräfte metallische Einsätze aufweisen. Die Anschlagplatte 36 ist bevorzugt aus Stahl hergestellt. Die Gleitplatte 26 selbst besteht vorzugsweise aus demselben Werkstoff, wie die Erhöhung 30. Selbstverständlich sind für alle Teile andere Werkstoffe und Werkstoffpaarungen einsetzbar.

Im Bereich der Umlenkwalzen 20 und/oder Antriebswalzen 21 können zusätzlich Zentrierscheiben angeordnet sein, die wahlweise feststehend oder mitlaufend sind. Die Vorrichtung 10 zum Verdichten weist Förderelemente 1 1, 12 auf, wie sie weiter oben beschrieben wurden. Vorzugsweise sind beide Förderelemente 1 1 , 12 entsprechend ausgebildet. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass nur eines der Förderelemente 1 1, 12 in der oben beschriebenen Weise ausgebildet ist.