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Patent Searching and Data


Title:
CHALK HOLDER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/092636
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a holder for receiving a cube-shaped chalk block (1) for billiard cues, having a housing (3) comprising four lateral walls arranged in a cube shape for receiving the chalk block (1), and a base surface. According to the invention the housing (3) is designed as a support for ornamental plates (2), wherein the inner cross-section of the housing (3) substantially corresponds to the cross-section of the chalk block (1), the base surface is provided with an opening (5), and the height of the housing (3) is slightly smaller than the height of the inserted chalk block (1). In particular, the lateral walls may have recesses for receiving the ornamental plates (2). The chalk holder according to the invention thus ensures that the chalk block (1) is securely received, yet the upper circumferential edge of the chalk block (1) remains accessible and can be used for firm application of the billiard chalk to the billiard cue tip. The ornamental plates (2) enable the chalk holder to be given a distinctive, individualised and high-quality design.

Inventors:
WHITE, Michael (Zirkusgasse 40/3, Wien, A-1020, AT)
Application Number:
AT2011/000520
Publication Date:
July 12, 2012
Filing Date:
December 29, 2011
Export Citation:
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Assignee:
WHITE, Michael (Zirkusgasse 40/3, Wien, A-1020, AT)
International Classes:
A63D15/16
Foreign References:
US0965444A1910-07-26
US1018229A1912-02-20
DE1906922U1964-12-17
DE485542C1929-11-01
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KLIMENT & HENHAPEL PATENTANWÄLTE OG (Singerstraße 8, Wien, A-1010, AT)
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Claims:
Patentansprüche :

1. Halter zur Aufnahme eines quaderförmigen Kreideblocks (1) für Billardstöcke mit einem Gehäuse (3) umfassend vier quaderförmig angeordnete Seitenwände zur Aufnahme des Kreideblocks (1), sowie eine Bodenfläche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) als Träger für Verzierungsplättchen (2) ausgeführt ist, wobei der lichte Querschnitt des Gehäuses (1) dem Querschnitt des Kreideblocks (2) im Wesentlichen entspricht, die Bodenfläche mit einem Durchbruch (5) versehen ist, und die Höhe des Gehäuses (1) geringfügig kleiner ist, als die Höhe des eingesetzten Kreideblocks (2) .

2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Seitenwand eine, in den inneren Hohlraum des Gehäuses (3) vorspringende Halteschulter aufweist.

3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände Vertiefungen zur Aufnahme der Verzierungsplättchen (2) aufweisen.

Description:
Kreidehalter

Die Erfindung betrifft einen Halter zur Aufnahme eines quaderförmigen Kreideblocks für Billardstöcke mit einem Gehäuse umfassend vier quaderförmig angeordnete Seitenwände zur Aufnahme des Kreideblocks, sowie eine Bodenfläche, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Billard ist eine beliebte Sportart, die in unterschiedlichen Variationen betrieben wird, etwa in Form des Poolbillard, Snooker, Carambolage, Kegelbillard, Russisches Billard, oder Englisches Billard. Es wird mit Billardstöcken, auch als Queues bezeichnet, gespielt, mit denen Kugeln mit bestimmten Stoßtechniken in Bewegung versetzt werden. Beim Effetstoß etwa wird eine Kugel dezentral gestoßen, wodurch die Kugel zu einem bestimmten Laufverhalten in Form eines Bogens oder Rückläufers veranlasst wird.

Um eine Kugel präzise spielen zu können, wird dabei die Spitze des Billardstockes mit einer Billardkreide behandelt, um einen besseren Impulsübertrag zu gewährleisten. Der Kreideblock ist dabei an seiner Oberseite mit einer kalottenförmigen Vertiefung versehen. Das Einkreiden der Billardstockspitze wird dabei im Laufe eines Spiels oftmals durchgeführt, sodass die Spieler ihre Kreide während des Spiels mitunter stets bei sich tragen. Insbesondere im Profibereich stellt das Einkreiden der Billardstockspitze ein Ritual dar, das der

Konznetrationsförderung dient, wobei Billardspieler eigene Halter für ihre Kreide bevorzugen.

Es sind dabei Halter für Billardkreide bekannt, die im Wesentlichen aus einem oben offenen Gehäuse gebildet werden, in das der quaderförmige Kreideblock eingesetzt werden kann. Halter dieser Art dienen im Wesentlichen dem bloßen Schutz des Kreideblocks, und beugen Verschmutzungen durch die Kreide vor. Um den Kreideblock auszuwechseln, kann der Kreideblock durch leichtes Klopfen dem Gehäuse entnommen werden. Bekannte Ausführungen dieser Art nehmen den Kreideblock aber zur Gänze auf, und umschließen mitunter auch teilweise die obere Fläche des Kreideblocks, sodass lediglich die kalottenförmige Vertiefung des Kreideblocks zugänglich ist. Bei diesen Ausführungen weist das Gehäuse keine Bodenfläche auf, um den Kreideblock einsetzen oder entnehmen zu können. Kreidehalter dieser bekannten Art nehmen aber den Kreideblock nicht sicher auf, da auch Kreideblöcke in ihren äußeren Abmessungen geringfügig variieren. Des Weiteren wird, insbesondere von Profispielern, die fehlende Zugänglichkeit der oberen, umlaufenden Kante des Kreideblocks als störend empfunden, da die Kante für eine genaue Bearbeitung der Billardstockspitze als notwendig erachtet wird.

Es ist daher das Ziel der Erfindung einen neuen Halter für Billardkreide bereit zu stellen, der einerseits eine sichere Aufnahme der Billardkreide ermöglicht, und andererseits den Verwendungszweck der Billardkreide, insbesondere die genaue Bearbeitung der Billardstockspitze, nicht beeinträchtigt. Des Weiteren soll eine Unterscheidbarkeit der Halter möglich sein, da an öffentlichen Plätzen mitunter mehrere Spieler ihre eigenen Halter verwenden und ein Halter einem bestimmten Spieler zugeordnet werden können soll. Insbesondere im Profibereich besteht außerdem der Wunsch nach einer Personalisierung der Kreidehalter, sowie nach optisch ansprechenden, auffälligen Designs .

Dieses Ziel wird durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. Anspruch 1 bezieht sich hierbei auf einen Halter zur Aufnahme eines quaderförmigen Kreideblocks für Billardstöcke mit einem Gehäuse umfassend vier quaderförmig angeordnete Seitenwände zur Aufnahme des Kreideblocks, sowie eine Bodenfläche, bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagen wird, dass das Gehäuse als Träger für Verzierungsplättchen ausgeführt ist, wobei der lichte Querschnitt des Gehäuses dem Querschnitt des Kreideblocks im Wesentlichen entspricht, die Bodenfläche mit einem Durchbruch versehen ist, und die Höhe des Gehäuses geringfügig kleiner ist, als die Höhe des eingesetzten Kreideblocks. Der Kreideblock wird somit vom Gehäuse über einen Presssitz sicher aufgenommen, wobei aufgrund des Durchbruches in der Bodenfläche der Kreideblock bei Bedarf leicht dem Gehäuse entnommen werden kann. Durch die erfindungsgemäße Ausführung des Gehäuses bleibt die obere, umlaufende Kante des Kreideblocks zugänglich, und kann für einen kräftigen Auftrag der Billardkreide auf die Billardstockspitze verwendet werden. Aufgrund einer Ausführung des Gehäuses als Träger für Ver zierungsplättchen wird nicht nur die bloße Unterscheidbarkeit der Halter ermöglicht, sondern auch eine Personalisierung des Halters für den jeweiligen Besitzer.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird des Weiteren vorgeschlagen, dass zumindest eine Seitenwand eine, in den inneren Hohlraum des Gehäuses vorspringende Halteschulter aufweist. Mithilfe der Halteschulter wird der lichte Querschnitt des Gehäuses verengt, sodass auch bei variierenden Abmessungen des Kreideblocks ein sicherer Presssitz erreicht wird.

Um das Gehäuse als Träger auszuführen, kann etwa vorgesehen sein, dass die Seitenwände Vertiefungen zur Aufnahme der Verzierungsplattchen aufweisen. Die Vertiefungen ermöglichen eine optisch ansprechende Befestigung von Verzierungsplattchen, die etwa aus ansprechenden Materialien gefertigt sind, oder Aufschriften von Sponsoren enthalten. Insbesondere können die Verzierungsplättchen in die Vertiefungen über bloßen Presssitz befestigt werden, sodass vielfältige und dennoch kostengünstige Ausführungen möglich sind.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen hierbei die

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kreidehalters mit abgehobenen Verzierungsplättchen, sowie einem Kreideblock, Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kreidehalters mit eingesetztem Kreideblock,

Fig. 3 eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Kreidehalters von unten gesehen,

Fig. 4 eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Kreidehalters von oben gesehen, und die

Fig. 5 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Kreidehalters mit abgehobenen Ver zierungsplättchen, sowie einem Kreideblock.

Zunächst wird auf die Fig. 1 Bezug genommen, die eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kreidehalters zur Aufnahme eines quaderförmigen Kreideblocks 1 für Billardstöcke zeigt. Der Kreidehalter umfasst ein Gehäuse 3 mit vier quaderförmig angeordneten Seitenwänden zur Aufnahme des Kreideblocks 1, sowie eine Bodenfläche. Das Gehäuse 3 ist als Träger für Ver zierungsplättchen 2 ausgeführt, indem die Seitenwände 3 Vertiefungen zur Aufnahme der Ver zierungsplättchen 2 aufweisen, die in die Vertiefungen eingepresst oder auch eingeklebt werden können.

Der lichte Querschnitt des Gehäuses 3 entspricht im Wesentlichen dem Querschnitt des Kreideblocks 1, sodass der Kreideblock 1 vom Gehäuse 3 über einen Presssitz sicher aufgenommen wird. Kreideblöcke 1 unterschiedlicher Hersteller unterscheiden sich dabei kaum in ihren Abmessungen. Durch die erfindungsgemäße Ausführung des Gehäuses 3 bleibt die obere, umlaufende Kante des Kreideblocks 1 zugänglich, und kann für einen kräftigen Auftrag der Billardkreide auf die Billardstockspitze verwendet werden, wie anhand der Fig. 2 ersichtlich ist. Die Fig. 2 zeigt hierfür eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kreidehalters mit eingesetztem Kreideblock 1, sowie eingesetzten Verzierungsplättchen 2.

Zumindest eine Seitenwand 3 kann des Weiteren eine, in den inneren Hohlraum des Gehäuses 3 vorspringende Halteschulter aufweisen (in den Fig. 1 bis 5 nicht dargestellt) .

Um den Kreideblock 1 bei Bedarf dem Gehäuse 3 entnehmen zu können, weist die Bodenfläche erfindungsgemäß einen Durchbruch 4 auf, wie der Fig. 3 entnommen werden kann. Der Durchbruch 4 kann dabei mit einer ringförmigen Fase 5 versehen sein.

Die Fig. 4 zeigt eine Darstellung des erfindungsgemäßen Kreidehalters von oben gesehen, wobei insbesondere der in der Bodenfläche vorgesehene Durchbruch 4 ersichtlich ist.

In der Fig. 5 ist eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Kreidehalters mit abgehobenen Verzierungsplättchen 2 dargestellt, sowie dem noch nicht eingesetzten Kreideblock 1. Die Seitenwände des Gehäuses 3 können auch hohl ausgeführt werden, um bei Verwendung teurer Materialien die Herstellungskosten zu verringern, und das Gewicht zu senken.

Der erfindungsgemäße Kreidehalter stellt somit nicht nur eine sichere Aufnahme des Kreideblocks 1 sicher, sondern ermöglicht mithilfe der Verzierungsplättchen 2 auch individualisierte und exquisite Ausführungen. Durch die erfindungsgemäße Ausführung des Gehäuses 3 bleibt außerdem die obere, umlaufende Kante des Kreideblocks 1 zugänglich, und kann für einen kräftigen Auftrag der Billardkreide auf die Billardstockspitze verwendet werden.




 
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