KOCH, Dietmar (Mozartstrasse 13, Dellmensingen, 89155, DE)
Patentansprüche
1. Kammerwand (3) für eine Trockenkammer oder Brennkammer oder einen Tunnelofen zur Herstellung von Bauelementen (16) aus keramischem oder ähnlichem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammerwand (3) aus in ihrer Längsrichtung hintereinander angeordneten
Wandmodulen (3 a) besteht.
2. Kammerwand nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass einander benachbarte Wandmodule (3 a) an einem Längsende ihrer einander zugewandten Längsenden einen horizontal verjüngten Vorsprung (7a) aufweisen und am anderen Ende einen den Vorsprung (7a) aufnehmenden Rücksprung (7b) aufweisen.
3. Wandmodul (3 a) für eine Kammerwand (3) einer Trockenkammer oder Brennkammer oder eines Tunnelofens zur Herstellung von Bauelementen (16) aus keramischem oder ähnlichem Material, oder Kammerwand (3) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandmodul (3a) an einem Längsende oder an beiden Längsenden jeweils einen horizontal verjüngten Vorsprung (7a) aufweist oder an einem Längsende oder an beiden Längsenden jeweils einen Rücksprung (7b) zur Aufnahme des Vorsprungs (7a) aufweist.
4. Kammerwand nach Anspruch 2 oder 3oder Wandmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breiten des Vorsprungs (7a) und des zugehörigen Rücksprungs (7b) nur einem Teil der Dicke (D) des Wandmoduls (3a) entsprechen.
5. Kammerwand oder Wandmodul nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (7a) oder Rücksprung (7b) in einem Abstand von der Außenseite (3h) des Wandmoduls (3a) angeordnet ist.
6. Kammerwand oder Wandmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (7a) und/oder der Rücksprung (7b) sich vom oberen Ende des Wandmoduls (3a) ausgehend nur in einem oberen Höhenbereich erstrecken oder auch im unteren Höhenbereich des Wandmoduls (3a) durchgehend oder unterbrochen erstrecken.
7. Kammerwand oder Wandmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandmodule (3a) oder das Wandmodul (3a) jeweils mehrere sich längs erstreckende Wandteile (3b, 3c, 3d, 3e, 3f) aufweist und der Vorsprung (7a) und/oder die Rücksprung (7b) an einem inneren oder am innersten Wandteil (3b) angeordnet ist bzw. sind.
8. Kammerwand oder Wandmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandmodule (3a) oder das Wandmodul (3a) jeweils an der Innenseite (3g) einen abstehenden Steg (14) aufweisen bzw. aufweist, der in einem Abstand (h) vom unteren Rand des Wandmoduls (3a) angeordnet ist und sich über die gesamte Länge (L) des Wandmoduls (3a) erstreckt.
9. Kammerwand oder Wandmodul nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandmodule (3a) oder das Wandmodul (3a) jeweils unterhalb des Stegs (14) einen Sockel (13) aus einem Material, vorzugsweise Beton oder einem ähnlichen Material, aufweisen bzw. aufweist, das in eine Form einfüllbar ist und danach erhärtet.
10. Kammerwand oder Wandmodul nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (13) sich nach außen bis zur Außenseite (3h) des Wandmoduls (3a) oder nur bis zu einem äußeren, insbesondere bis zum äußersten, Wandteil (3c) des Wandmoduls (3a) erstreckt.
11. Kammerwand oder Wandmodul nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (13) sich nach innen bis zur Innenseite (3g) des Wandmoduls (3a) erstreckt oder bis zu einem inneren Sockelteil (13c) aus hitzebeständigem Material, das sich wenigstens im oberen Bereich des Sockels (13) an der Innenseite (3g) befindet und z.B. durch ein oder mehrere aufeinander angeordnete Ziegel gebildet ist, die vorzugsweise beim Formen des Sockels (13) eingeformt sind.
12. Kammerwand oder Wandmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die oder das Wandmodul (3a) vorzugsweise im unteren Bereich zwei ein horizontalen Abstand voneinander aufweisende Aufnahmelöcher (21) Hebearme einer Vorrichtung zum Bewegen eines Wandmoduls (3a) aufweisen, die vorzugsweise im Sockel (13) angeordnet sind.
13. Kammerwand oder Wandmodul nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmelöcher (21) von außen und/oder von innen zugänglich sind und vorzugsweise durchgehend ausgebildet sind.
14. Kammerwand oder Wandmodul nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmelöcher (21) durch eingebettete Rohre (22) gebildet sind.
15. Kammerwand oder Wandmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein äußeres Wandteil (3c) einen Rahmen (8) aufweist, der an einem Sockel (13) des Wandmoduls (3a) befestigt ist, insbesondere an einer Außenseite (13d) des Sockels (13).
16. Kammerwand oder Wandmodul nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Sockel (13) Befestigungsteile (13e, 22) eingebettet sind an denen der Rahmen (8) befestigt, z. B. angeschweißt, ist.
17. Kammerwand oder Wandmodul nach einem der Ansprüche 11 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (13) einen unteren Sockelabschnitt (13b) aufweist, der die Innenseite (3g) des Wandmoduls (3a) überragt.
18. Kammerwand oder Wandmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (22) im oberen Bereich des unteren Sockelabschnitts (13b) eingebettet sind.
19. Kammerwand oder Wandmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die oder das Wandmodul (3 a) an der Unterseite mit einem Untermaß (U) gefertigt ist und mehrere Unterlegscheiben (24) unterschiedlicher Dicke (c) vorgesehen sind zum Unterlegen und Ausfüllen des Untermaßes bei der Montage. |
Kammerwand für eine Trockenkammer oder Brennkammer oder einen Tunnelofen zur
Herstellung von Bauelementen aus keramischem oder ähnlichem Material und
Wandmodul für eine solche Kammerwand
Die Erfindung betrifft eine Kammerwand für eine Trockenkammer oder Brennkammer oder einen Tunnelofen zur Herstellung von Bauelementen aus keramischem oder ähnlichem Material und auf ein Wandmodul für eine solche Kammerwand gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 3.
Bei den herzustellenden Bauelementen handelt es sich um ein Massenprodukt, das im Laufe seiner Fertigung durch Trocknen oder Brennen in einer Vielzahl auf einer Transporteinrichtung in eine Trockenkammer oder Brennkammer oder einen Tunnelofen bewegt wird, um getrocknet oder gebrannt zu werden. Um dabei eine rationelle Fertigung zu gewährleisten, ist die Trockenkammer oder Brennkammer oder der Tunnelofen von einer verhältnismäßig großen Länge, wodurch besondere Anforderungen an seine Bauweise insbesondere dann vorgegeben sind, wenn es sich um eine Brennkammer oder einen Tunnelofen handelt, in denen die Bauelemente mit einer beträchtlich hohen Wärme bzw. Hitze behandelt und gebrannt werden.
Die vorgenannten besonderen Anforderungen sind jedoch nicht allein durch die unterschiedlichen Brenntemperaturen vorgegeben, sondern bereits die beträchtliche Länge bedingt einen großen mechanischen Aufwand und auch Zeitaufwand beim Aufbau oder auch Abbau der Trockenkammer oder Brennkammer oder des Tunnelofens.
Außerdem ist insbesondere aufgrund der verhältnismäßig großen Länge einer vorliegenden Kammerwand mit Materialspannungen zu rechnen, die zu Spannungsrissen und Spalten führen, wenn besondere Maßnahmen zur Verhinderung dieser Spannungen fehlen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kammerwand oder ein Wandmodul gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 3 so auszugestalten, dass ein einfach und schnell herstellbarer oder demontierbarer sowie kostengünstiger Aufbau oder auch Abbau möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 3 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäße Kammerwand besteht aus in ihrer Längsrichtung hintereinander angeordneten Wandmodulen, die an ihren einander zugewandten Längsrändern jeweils mit einem sich in einen Rücksprung erstreckenden Vorsprung einander seitlich überlappen.
Das erfindungsgemäße Wandmodul für eine vorgenannte Kammerwand weist in einer Ausführungsform an einem Längsende oder an beiden Längsenden jeweils einen horizontal verjüngten Vorsprung auf. Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung weist das Wandmodul an einem Längsende oder an beiden Längsenden jeweils einen Rücksprung zur Aufnahme eines Vorsprungs eines benachbarten Wandmoduls auf.
Den erfindungsgemäßen Ausgestaltungen ist zunächst gemeinsam, dass die Kammerwand aus in ihrer Längsrichtung hintereinander angeordneten Wandmodulen besteht. Hierdurch lassen sich eine Mehrzahl Vorteile erreichen.
Zum einen besteht ein wesentlicher Vorteil darin, dass die Kammerwand in Teilen, nämlich in Wandmodulen, vorfertigbar ist, z.B. auf Vorrat, und an der Baustelle lediglich montiert zu werden braucht, wodurch sich die Bauzeit ganz wesentlich verringern lässt. Die Montage, nämlich das Aneinandersetzen der Module, ist im Vergleich zu einer herkömmlichen Herstellung der Kammerwand an der Baustelle in einer viel geringeren Bauzeit durchführbar. Dabei ist auch das Bauen selbst wesentlich einfacher, weil die Wandmodule der Kammerwand in einer frei bestimmbaren Länge lediglich aneinandergesetzt werden müssen, was im Vergleich mit einer kontinuierlichen Herstellung wesentlich einfacher und schneller durchführbar ist.
Die erfindungsgemäßen Ausgestaltungen ermöglichen somit nicht nur ein schnelleres Bauen bzw. eine kürzere Bauzeit, sondern die Vorfertigung kann zum einen entfernt von der Baustelle und zum anderen vor Beginn der Baustelle erfolgen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung beruht darauf, dass die Kammerwand in Längsabständen vorgegebene Fugen aufweist. Hierdurch sind zu Spannungsrissen führende Spannungen in ihrer Wirksamkeit jeweils auf die Länge der Wandmodule begrenzt. Infolge dessen ist auch die schädliche Wirksamkeit von Spannungen wesentlich verringert, wobei die Fugen zwischen den Wandmodulen als Spannungs-Ausgleichsfugen fungieren, an denen die Spannungen sich nicht fortpflanzen können. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung erlangt die Kammerwand somit eine gewisse Flexibilität, wobei Spannungen sich hauptsächlich nur im Bereich der Wandmodule auswirken können und im Bereich der Fugen zwischen den Wandmodulen ein Spannungsausgleich stattfindet.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung eignet sich deshalb insbesondere für die Kammerwand einer Brennkammer oder eines Tunnelofens, bei denen die Behandlung der Bauelemente bei verhältnismäßig hohen Temperaturen stattfindet und deshalb die vorbeschriebene schädliche Spannungswirkung besonders groß ist.
Da bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung die Wandmodule lediglich aneinander zu setzen sind und eine mechanische Verbindung zwischen den Wandmodulen entfallen kann, ist nicht nur die Montage einfach und von geringem Aufwand sondern auch eine einfache und zerstörungsfreie Demontage möglich, da hierzu die Wandmodule auseinander gezogen werden können. Dem steht die erfindungsgemäße seitliche überlappung im Bereich der Stoßfugen nicht entgegen.
Die Erfindung führt zu einer überlappung der Längsenden der Wandmodule in der Querrichtung der Kammerwand, so dass nicht nur eine seitliche gegenseitige
Abstützung vorhanden ist, sondern auch eine Abdeckung der Fuge oder Barriere in der Fuge, wodurch die Wärmedämmung und die Abdichtung der Gasdichtigkeit der Fuge und der Kammerwand verbessert werden. Aus diesen Gründen ist es auch vorteilhaft, die Höhe des Vorsprungs und des Rücksprungs so groß zu bemessen, dass sie sich
wenigstens über den oberen Bereich der Kammerwand bzw. des betreffenden Wandmoduls erstrecken, wodurch die vorgenannte Abstützung und Abdichtung verbessert werden.
Es ist bekannt, an der Innenseite des Kammerwand eine durch einen nach innen abstehenden horizontalen Steg gebildete Barriere oder ein durch ihn gebildetes Labyrinth vorzusehen, wobei der Steg sich etwa in der Höhe der Transporteinrichrung für die zu behandelnden Bauelemente befindet und sich bis in die Nähe der Transporteinrichtung erstreckt, so dass der Raum oberhalb des Stegs vom Raum unterhalb des Stegs weitgehend getrennt ist. Hierdurch lässt sich die
Wärmewirksamkeit auf den Bereich oberhalb des Stegs begrenzen, wobei im Raum unterhalb des Stegs möglichst niedrige Temperaturen eingehalten werden können und somit der Betrieb energiesparend und kostengünstig erfolgen kann. Bei einer solchen Kammerwand besteht eine Vereinfachung darin, die Zapfenverbindung nur im Bereich oberhalb des Stegs vorzusehen, wobei sie sich über dem gesamten Höhenbereich oberhalb des Stegs erstrecken kann.
Bei einer vorbeschriebenen Ausgestaltung der Kammerwand bzw. des Wandmoduls mit dem innenseitigen Steg ist es auch vorteilhaft, den unterhalb des Stegs befindlichen Bereich der Kammerwand bzw. der Wandmodule aus einem gießbaren und dann erhärtendem Material, insbesondere Beton, zu bilden. Hierdurch wird die Herstellung vereinfacht und die Festigkeit der Kammerwand bzw. des Wandmoduls erhöht, wobei eine hinreichende Wärmedämmung insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass unterhalb des Stegs eine geringere Temperatur herrscht, gewährleistet ist.
In weiteren Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die die Wärmedämmung in den Fugen und innerhalb der Isolierung der Kammerwand bzw. der Wandmodule verbessern, deren Festigkeit vergrößern und außerdem die Montage bzw. Demontage und Herstellung vereinfachen, was auch zu geringeren Herstellungskosten führt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von wenigstens teilweise vereinfachten Zeichnungen und Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Trockenkammer oder Brennkammer oder einen erfindungsgemäßen Tunnelofen in der Vorderansicht oder im Querschnitt;
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Kammerwand für die Trockenkammer oder
Brennkammer oder den Tunnelofen oder ein Wandmodul einer solchen Kammerwand im vertikalen Querschnitt;
Fig. 3 das Wandmodul in der Innenansicht;
Fig. 4 den Horizontalschnitt IV-IV in Fig. 3
Fig. 5 den Horizontalschnitt V-V in Fig. 3.
Aus Gründen einer vereinfachten Beschreibung wird die in Fig. 1 dargestellte
Trockenkammer oder Brennkammer oder der Tunnelofen mit Behandlungskammer 1 bezeichnet. Ihr Hohlraum 2 ist durch zwei seitliche Kammerwände 3, eine Kammerdecke 4 und einen Kammerboden 5 begrenzt, wobei diese Teile länglich ausgebildet sind und somit auch eine längliche oder tunnelförmige Behandlungskammer 1 bilden.
Die einander gegenüberliegend angeordneten seitlichen Kammerwände 3 sind z.B. gleich oder spiegelbildlich ausgebildet und angeordnet. Nachfolgend wird deshalb nur die in Fig. 1 linke Kammerwand 3 näher beschrieben. Ihre Länge ist mit L, ihre Höhe mit H und ihre Dicke mit D bezeichnet.
Die Kammerwand 3 besteht aus in ihrer Längsrichtung hintereinander angeordneten Wandmodulen 3a, die jeweils an ihren vorderseitigen und rückseitigen Stirnenden aneinandergesetzt sind, wobei die schmalseitigen vorderseitigen und rückseitigen Stirnflächen 6a, 6b aneinander liegen und eine Teilungsfuge 6 bilden, die sich über die gesamte Höhe H des Wandmoduls 3a erstreckt.
Einander benachbarte Wandmodule 3a sind jeweils durch eine seitliche, nämlich vorder- und rückseitige, überlappung 7 endseitig im Eingriff, die jeweils aus einem von einer Stirnfläche 6a vorspringenden Vorsprung 7a und einem in der gegenüberliegenden Stirnfläche 6b angeordneten Rücksprung 7b besteht, in den sich der Vorsprung 7a hinein erstreckt. Hierdurch ist eine vorder- und rückseitige überlappung 7 von zwei einander benachbarten Wandmodulen 3a gebildet, die eine
quer gerichtete gegenseitige Abstützung und eine Abdeckung der Teilungs- bzw. Stoßfuge 6 der Wandmodule 3 a aneinander gewährleistet.
Ein weiterer Vorteil der überlappung 7 besteht darin, dass dadurch eine Barriere gebildet ist, die die Durchlässigkeit der Teilungsfuge 6, insbesondere bezüglich Gas und Wärme, verringert und deshalb die Wärmedämmung der Kammerwand 3 verbessert.
Es können im Bereich der horizontalen Breite bzw. im Bereich der Dicke D zwei oder mehrere überlappungen 7 seitlich versetzt nebeneinander angeordnet sein.
Zur Wärmedämmung kann bzw. können eine oder mehrere sich längs erstreckende Wandteile oder Schichten des Wandmoduls 3a vorgesehen sein. Beim Ausfuhrungsbeispiel ist das Wandmodul 3a durch mehrere Wandteile 3b, 3c, 3d, 3e, 3f gebildet, die sich in der Längsrichtung erstrecken und sich über die gesamte
Längsabmessung und/oder Höhenabmessung des Wandmoduls 3 a oder auch nur über einen Teil dieser Abmessungen erstrecken können und vorzugsweise durch vorgefertigte Platten gebildet sind.
Beim Ausführungsbeispiel weisen die Wandmodule 3a jeweils ein innerstes Wandteil 3b auf, das aus einem hitzebeständigen Material besteht, vorzugsweise bis etwa 1050 0 C oder bis 1200 0 C hitzebeständigem Material, z.B. aus Schamotte oder Feuerfestbeton. Dieses hitzebeständige Material ist vorzugsweise auch säurebeständig.
Das äußerste Wandteil 3c des Wandmoduls 3a bildet mit seiner Außenseite eine Sichtfläche, und es kann z.B. durch ein Verblendmauerwerk gebildet sein.
Das äußerste Wandteil 3c ist vorzugsweise durch einen Rahmen 8 stabilisiert, der das Wandteil 3c an seinen vertikalen Schmalseiten und vorzugsweise auch an seiner Oberseite umgibt. Der Rahmen 8 kann z.B. aus einem Winkel- oder U-Profil gebildet sein, dessen einer oder beide Profilschenkel das Wandteil 3c breitseitig übergreifen. Wenigstens zwischen den sich schmalseitig am Wandteil 3c erstreckenden Schenkeln bzw. Stegen der Rahmenprofile und dem Wandteil 3c ist ein Randstreifen 9 aus einem plastisch oder elastisch nachgiebigem Material, z.B. Mineralwolle, angeordnet. Unter
Berücksichtigung der Dicke der Randstreifen 9 ist das Wandteil 3c bezüglich seiner zugehörigen Abmessung entsprechend kleiner ausgebildet.
Zwischen dem innersten und äußersten Wandteil 3b, 3c können eine oder mehrere mittlere Wandteile vorgesehen sein, z.B. drei mittlere Wandteile 3d, 3e, 3 f. Das dem innersten Wandteil 3b außen benachbarte Wandteil 3d besteht vorzugsweise aus wärmedämmenden Material, z.B. Feuerleichtstein, Isolierbeton, porosriertes Material oder porosrierte Ziegel, wie es z. B. unter dem Handelsnamen „Porotherm" bekannt ist, oder ein entsprechendes Dämmmaterial wie z. B. wärmedämmende Isolierplatten.
Außenseitig vom mittleren Wandteil 3d befindet sich ein weiteres mittleres Wandteil 3e, dessen Material vorzugsweise ebenfalls wärmedämmend ist, z. B. Isolierbeton, und als Dämmplatte ausgebildet ist. Es kann sich z.B. um eine Kalziumsilikat-Platte handeln. Außenseitig von dem Wandteil 3e bzw. zwischen letzterem und den äußersten Wandteil 3c befindet sich ein weiteres Wandteil 3f aus wärmedämmenden Material, bei dem es sich z.B. um ein unter dem Handelsnamen „Isolit" erhältliches Dämmmaterial handelt.
Bei allen vorbeschriebenen Wandteilen, insbesondere den inneren Wandteilen 3d, 3e, 3f, kann es sich um vorgefertigte Platten handeln, die es in den meisten Fällen mit unterschiedlichen handelsüblichen Dicken gibt. Um unter Ausnutzung handelsüblicher und preiswerter Platten eine bestimmte Wandteildicke zu erreichen, können zwei Platten bzw. Wandteilschichten mit z.B. unterschiedlichen Dicken vorgesehen sein, deren Dicken die gewünschte Dicke des Wandteils ergeben. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das innere Wandteil 3e aus zwei Platten bzw. Wandteilschichten 3el, 3e2 unterschiedlicher Dicke 3el, 3e2 gebildet.
Da die vertikalen und horizontalen Abmessungen der Wandteile oft größer sind, als die entsprechenden Abmessungen der Platten, die auf dem Markt erhältlich sind, werden diese Wandteilschichten in solchen unterschiedlichen horizontalen und vertikalen unterschiedlichen Abmessungen eingebaut, dass die nicht dargestellten Teilungsfugen dieser Wandteilschichten längs oder vertikal versetzt sind. Hierdurch wird erreicht, dass die Stoßfugen dieser Wandteilschichten in der Querrichtung nicht nebeneinander
liegen sondern überdeckt sind, was zur weiteren Wärmedämmung und Abdichtung beiträgt.
Den Wandmodulen 3a ist vorzugsweise auch noch eine Dampfsperre 11 zugeordnet, die z.B. durch eine Folie 1 Ia, insbesondere aus Kunststoff, z. B. von Teflon oder
Metall, z.B. Aluminium, gebildet ist und z.B. zwischen den inneren Wandteilen 3e und 3 fangeordnet sein kann. Weitere Dampfsperren 11 in Form von Folien 1 Ia können an den Stirnseiten der mittleren Wandteile 3d, 3e, 3f angeordnet sein. Die Folie 1 Ia kann jeweils z.B. aufgeklebt oder mit einer Mehrzahl eingeschlagener Stifte am sie tragenden Wandteil befestigt sein. Durch die Dampfsperre 11 wird auch die Dichtigkeit des Wandmoduls 3a verbessert.
Wie aus Fig. 4 klar zu entnehmen ist, befinden sich die schmalseitigen Stirnflächen wenigstens der mittleren Wandteile 3d, 3e, 3f jeweils in einer gemeinsamen Querebene. Um auch im Bereich dieser Stirnenden eine gute Anlage mit den benachbarten Wandmodul zu gewährleisten, sind auch an diesen Stirnenden Randstreifen 12 aus plastischem oder elastischem Material, z.B. Fasermaterial, insbesondere in Form von Matten, angeordnet und z.B. durch Kleben oder durch eingeschlagene Drahtstifte fixiert. Auch in diesem Falle sind die zugehörigen Längsabmessungen der Wandteile 3d, 3e, 3f um das Maß des Randstreifens 12 entsprechend kleiner ausgebildet.
Solche Randstreifen 12a können auch im Bereich der Vor- und Rücksprünge 7a, 7b angeordnet sein.
Als Randstreifen 9, 12, 12a eignet sich z.B. eine Fasermatte oder eine Dichtschnur.
Es ist im übrigen vorteilhaft, eines der inneren Wandteile aus einem Material zu bilden, das in einer Form einfüllbar ist und danach erhärtet. Ein solches Wandteil wird zwischen seinen benachbarten Wandteilen gegossen, so dass es den vorhandenen
Füllraum stabil ausfüllt und unter Berücksichtigung der Gesamtdicke D der Wandteile den vorher vorhandenen Freiraum anpassend ausfüllt. Als Material eignet sich hierfür ein Dämmmaterial, das unter dem Handelsnamen Isolit bekannt ist. In vorbeschriebener Weise kann z. B. das Wandteil 3f hergestellt und ausgebildet sein,
Beim Ausführungsbeispiel sind der längs vorspringende Vorsprung 7a und der Rücksprunge 7b am innersten Wandteil 3b ausgebildet. Dies lässt sich vorzugsweise dadurch erreichen, dass jeweils das innerste Wandteil 3d mit einer der Länge L des Wandmoduls 3a entsprechenden Länge ausgebildet ist, jedoch längs um die Länge a des Vorsprungs 7 versetzt angeordnet sind, so dass sich die entsprechende Länge a der Rücksprung 7b selbsttätig ergibt.
Eine alternative oder zusätzliche Zapfenbildung kann dadurch gebildet sein, dass an der einen Stirnseite des Vorsprungs 7a ein verjüngter Vorsprungsansatz 7a 1 angeordnet ist, der z.B. in trapezförmiger Querschittsform vorspringt. An der gegenüber liegenden Stirnseite ist eine entsprechend passend geformte Vertiefung 7b 1 angeordnet, in die der Vorsprungsansatz 7al des benachbarten Wandmoduls 3a hineinragt.
Beim Ausführungsbeispiel besteht gemäß Fig. 3 und 4 das innerste Wandteil 3b aus zwei hintereinander angeordneten Wandteilhälften 3b 1, 3b2, die an einer vertikalen Stoßfuge 6c aneinander anliegen. Auch bei einer solchen Ausgestaltung können die Wandteilhälften 3b 1, 3b2 in entsprechender Weise mit überlappungen 7 und Ansätzen und Vertiefungen 7a 1, 7b 1 ausgebildet sein, die im Bereich der Stoßfuge 6c ineinander fassen.
Die Wandmodule 3a können in ihren unteren Bereichen einen Sockel 13 aufweisen, der sich in der Längsrichtung über die gesamte Länge L des Wandmoduls 3a erstreckt und in der Querrichtung über die gesamte Breite B oder nur über ein Teil dieser Breite B erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich der Sockel 13 bis zur Innenseite 3 g des Wandmoduls 3a. Nach außen kann der Sockel 13 in einem Abstand von der Außenseite enden, z.B. an der Innenseite des äußersten Wandteils 3c, so dass der vom äußersten Wandteil 3c außenseitig überdeckt ist. Dies trägt zu einer einheitlichen äußeren Sichtfläche an der Außenseite 3h bei.
Der Sockel 13 besteht vorzugsweise aus einem in eine Form einfüllbaren und dann erhärtenden Material, insbesondere Beton. Dabei lässt sich der Sockel 13 an die vorbeschriebenen Wandteile des Wandmoduls 3a angießen oder in einer besonderen
Form vorgefertigt gießen bzw. formen und im erhärteten Zustand an das soweit vorgefertigte Wandmodul 3a ansetzen und verbinden.
Die vorbeschriebenen Ausbildungen mit dem Sockel 13 eignen sich insbesondere für eine solche Kammerwand 3, von deren Innenseite 3g ein horizontaler Steg 14 absteht, der sich in einer Höhe h vom Kammerboden 5 befindet. Im Hohlraum 2 ist eine Fördereinrichtung 15 angeordnet, auf der zu trocknende oder zu brennende Bauelemente 16 aus keramischen oder ähnlichem Material angeordnet und in oder durch die Behandlungskammer 1 förderbar sind. Bei der Fördereinrichtung 15 kann es sich z.B. um einen oder um eine Mehrzahl hintereinander angeordneter Förderwagen handeln, die auf Rädern in die Behandlungskammer 1 einfahrbar oder durchfahrbar sind. Bei einer solchen Anordnung ist wesentlich, dass der Steg 14 in der Nähe der Fördereinrichtung 15 endet, so dass er in dem vorhandenen Spalt 16 zwischen der Innenseite 3g der Kammerwand 3 bzw. des Wandmoduls 3a eine Barriere bzw. ein Trennelement zwischen einem oberen Hohlraumteil 2a und einem unteren
Hohlraumteil 2b bildet. Diese weitgehende Trennung ermöglicht es, die Behandlung der Bauelemente 16 im oberen Hohlraumteil 2a mit einer wünschenswert hohen Raumtemperatur zu behandeln, wobei im unteren Hohlraumteil 2b eine möglichst niedrigere Temperatur herrscht, weil es sich beim unteren Hohlraumteil 2b nicht um einen Behandlungsraum handelt und deshalb aus Gründen der Energieeinsparung und Umweltschonung eine möglichst geringe Temperatur gehalten werden soll.
Wegen der verhältnismäßig geringen Temperatur im Hohlraumteil 2b ist es möglich, im Bereich unterhalb des Stegs 14 auf wenigstens ein Wandteil aus wärmedämmenden Material zu verzichten und das Sockelteil 13 aus einem Material zu fertigen, das weniger wärmeempfindlich ist als das Material des innersten Wandteils 3b. Deshalb ist es möglich, das Sockelteil 13 in einfacher und kostengünstiger Weise aus einem formbaren Material, z.B. Beton, mit einer verhältnismäßig großen Wärmeempfindlichkeit zu fertigen, ohne das Hitzschäden am Sockel 13 zu befürchten sind.
Vorsorglich kann im inneren und oberen Bereich des Sockelteils 13 ein Material geringerer Wärmeempfindlichkeit angeordnet und z.B. beim Formen des Sockels 13 eingesetzt sein und somit eingegossen bzw. einbetoniert sein. Bei diesem Material
kann es sich z.B. um ein leistenförmiges Teil 13c handeln, das aus einem wärmebeständigen Material, z.B. aus keramischem Material, besteht und beim Ausfuhrungsbeispiel durch übereinander angeordnete Ziegeln gebildet ist.
Die Vor- und Rücksprünge 7a, 7b bzw. die überlappung 7 könnte sich nur im oberen Bereich des Wandmoduls erstrecken, z. B. von dessen oberen Rand bis in den Höhenbereich des Stegs 14, weil in diesem Höhenbereich eine möglichst große Dämmung gewünscht ist. Es ist aber auch vorteilhaft, die überlappung 7 im gesamten Höhenbereich H auszubilden, nämlich auch am Sockel 13.
Beim Ausfuhrungsbeispiel ist die überlappung 7 im Höhenbereich des Sockels 13 bezüglich dem oberhalb der Leiste 14 angeordneten Abschnitten der überlappung 7 nach außen versetzt angeordnet, siehe Fig. 2. Die überlappung 7 konnte aber auch vertikal durchgehend ausgebildet sein.
Das äußere Wandteil 3c überdeckt vorzugsweise wenigstens den oberen Bereich der äußeren Seite 13d des Sockels 13, und es ist an dieser Seite 13d befestigt. Hierzu dienen wenigstens zwei Befestigungsstellen, die sich im vorderen und hinteren Endbereich des Sockels befinden, insbesondere in dessen oberen Bereich. Zur Vereinfachung und Stabilisierung der Befestigung sind im Sockel 13 zwei
Befestigungsteile 13e eingebettet, die sich an den beiden Befestigungsstellen befinden, z. B. aus Stahl bestehen und U-Stücke sein können. An den Befestigungsteilen 13e sind die Profile des Rahmens 8 des äußeren Wandteils 3e befestigt, z. B. angeschweißt.
In dieser Weise sind die Profile des Rahmens 8 auch im oberen Bereich des
Wandmoduls 3a an zwei endseitig angeordneten Befestigungsteilen 18 befestigt, mit denen Wandanker 19 verbunden sind, die sich durch Löcher in den Wandteilen 3e, 3f erstrecken und auf dem innersten Wandteil 3b verhakt sind.
Um Gewicht und Material zu sparen, ist es vorteilhaft, den Sockel 13 mit einem Hohlraum 13f herzustellen, der bei Gießen des Sockelmaterials hergestellt wird. Hierzu dient ein entsprechender Kern 13 g, bei dem es sich um ein z. B. der Länge L entsprechendes Schalrohr handeln kann, das vor dem Gießen in den Formraum des Sockels 13 eingesetzt und - wie bereits die Befestigungsteile 13e -darin fixiert wird.
Der Steg 14 kann aus dem gleichen Material bestehen, aus dem auch das innerste Wandteil 3d besteht, insbesondere aus Schamotte. Der Steg 14 erstreckt sich vorzugsweise von einer leistenförmigen Stegbasis 14a, die sich zwischen dem Sockel 13 und dem innersten Wandteil 3b längs durchgehend oder in Form von mehreren hintereinander angeordneten Stücken erstreckt. Zur Stabilisierung der Befestigung zwischen dem innersten Wandteil 3d und/oder dem Sockel 13 ist jeweils ein formschlüssiger Eingriff vorgesehen, der z.B. durch oberseitige und unterseitige Vorsprünge 14b an der Stegbasis 14a gebildet sein kann, die sich in passende Ausnehmungen 14c an der Oberseite des Sockelteils 13 und an der Unterseite des innersten Wandteils 3b erstrecken. Im Bereich der Stegbasis 14a kann die überlappung 7 unterbrochen sein.
Bei dem Sockel 13 kann es sich um ein oberes Sockelteil 13a handeln, das sich von einem unteren Sockelteil 13b nach oben erstreckt, das einstückig oder zweistückig mit dem oberen Sockelteil 13a hergestellt sein kann und ebenfalls aus einem in eine Form einfüllbaren und danach erhärtenden Material besteht, z.B. ebenfalls aus Beton. Das untere Sockelteil 13b erstreckt sich vorzugsweise bis zur Außenseite 3h des Wandmoduls 3a, wobei es das äußerste Wandteil 3c untergreift und letzteres auf dem unteren Sockelteil 13b abgestützt ist. An der Innenseite 3g kann das untere Sockelteil 13b das innerste Wandteil 3b nach innen überragen und in seinem inneren oberen Eckenbereich einen sich aufwärts erstreckenden Schenkel tragen, der Teil eines Winkels ist dessen anderer Schenkel auf dem unteren Sockelteil 13b liegt und an diesem befestigt ist.
Die Wandmodule 3a weisen jeweils zwei Aufnahmelöcher 21 für die Hebearme einer Setz- und Hebevorrichtung, auf z. B. für die Gabeln eines nicht dargestellten Gabelstaplers, mit der bzw. mit dem das Wandmodul 3a zu seiner Montage bzw. Demontage transportierbar und bewegbar ist.
Die Aufnahmelöcher 21 sind an einer Seite des Wandmoduls 3a oder an zwei einander gegenüberliegenden Seiten offen und somit von außen zugänglich, wobei sie sich durchgehend erstrecken können. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Aufnahmelöcher 21 an der Innenseite 3g und/oder der Außenseite 3h offen und somit
zugänglich. Sie sind durch Rohre 22, z. B. aus Stahl gebildet, die in die vorhandene Sockelanordnung eingegossen bzw. einbetoniert sind und sich z.B. im unteren Sockelteil 13b befinden, vorzugsweise an dessen Oberseite und z.B. auch an dessen Stirnflächen 6a, 6b angrenzend angeordnet sind. Zur Stabilisierung der Befestigung der im Querschnitt vorzugsweise rechteckigen Rohre 22 können z.B. leistenförmige Anker 23 dienen, die sich in das obere Sockelteil 13a erstrecken und darin eingegossen oder einbetoniert sind.
Die öffnungen des Schalrohrs bzw. Hohlraums 13f oder der Rohre 22 können durch Verschlusselemente verschließbar sein.
Durch ein Befestigen, z. B. durch Schweißen der Profile des Rahmens 8 an den Rohren 22 sind zwei interne Befestigungsstellen für das äußere Wandteil 3c am Sockel 13 geschaffen.
Die Wandmodule 3a sind an ihrer Unterseite, nämlich ihrer Standfläche, mit einem Untermaß U ausgebildet, d.h., in ihrer richtigen Einbau-Höhenstellung weist die Unterseite einen Abstand U vom Kammerboden 5 auf. Dies ermöglicht es, das jeweilige Wandmodul 3a durch Unterlegscheiben 24 zu nivellieren, von denen eine Mehrzahl Unterlegscheiben 24 zugeordnet sind, die unterschiedliche Dicken c aufweisen, so dass durch Auswahl und Unterlage passender Unterlegscheiben 24 die richtige Höhenstellung und die richtige Horizontalstellung nivellierbar ist. Danach wird der Abstand U verfugt, z. B. mit einer Vergußmasse ausgegossen.
Für die Zuführung oder Abführung von Heißluft oder Rauchgas ist im Wandmodul 3a ein sich quer durchgehend erstreckendes Rohr 25 angeordnet, das aus wärmebeständigen Material besteht, z.B. aus Schamotte, und mit ebenfalls wärmebeständigem Material, z.B. eine Stampfmasse und/oder keramisches Fasermaterial, im vorhandenen Durchgangsloch 26 eingebettet und befestigt ist.
Oberseitig kann die Kammerdecke 4 flach auf den Wandmodulen 3a aufliegen oder die Wandteile können von außen nach innen ein- oder zweistufig vertieft ausgebildet sein, wobei die Kammerdecke 4 entsprechend gestuft ausgebildet ist und auf den gestuften Oberseiten der Wandteile 3b, 3c, 3d, 3e, 3f aufliegt.
Das Rohr 25 kann je nach Zweck vom Wandmodul 3a zu Wandmodul 3a von unterschiedlicher Querschnittsgröße sen. Es bildet eine Durchfuhrung zur Anordnung eines Schaulochs, eines Seitenbrennrohrs, eines Temperaturmessers oder eines Rauchabzugs.
Zur Herstellung solcher Durchführungen in bestimmten Wandmodulen 3a der
Kammerwand 3 sind folgende Verfahrensschritte vorteilhaft.
Fertigen der Wandmodule 3a, Montieren der Wandmodule 3a zu wenigstens einem Längsabschnitt der Kammerwand 3. Spanabhebendes Einarbeiten der Löcher 26 passender Position und Querschnittsgröße in bestimmten Wandmodulen z. B. Bohren 3 a und Einsetzen der Rohre 25 in die Löcher 26. Hierdurch wird das Herstellungsverfahren einfach, weil die Wandmodule 3a bezüglich den Löchern 26 gleich ausgebildet werden können und die Löcher 26 in den montierten und positionierten Wandmodulen 3a passen ausgebildet werden können.
Die Wandmodule 3a lassen sich gemäß folgenden Verfahrensschritten vorteilhaft herstellen.
Befestigen des Rahmens 8 an den Befestigungsteilen des soweit vorgefertigten Sockels 13.
Herstellen des äußeren Wandteils 3c bei Abstützung am Rahmen 8. Herstellen bzw. Montieren der übrigen Wandteile 3f, 3e, 3d, 3b.
