MAHLEIN, Jochen (Ruschgraben 45, Karlsruhe, 76139, DE)
DIETRICH, Volker (Schützenstrasse 21, Karlsruhe, 76137, DE)
EGGER, Björn (Engelsgasse 10, Bruchsal, 76646, DE)
SCHMIDT, Josef (Erfurter Straße 8, Graben-Neudorf, 76676, DE)
MAHLEIN, Jochen (Ruschgraben 45, Karlsruhe, 76139, DE)
DIETRICH, Volker (Schützenstrasse 21, Karlsruhe, 76137, DE)
EGGER, Björn (Engelsgasse 10, Bruchsal, 76646, DE)
| Patentansprüche: 1. Ladestation für ein auf einem Boden bewegliches Fahrzeug mit Energiespeicher, dadurch gekennzeichnet, dass ein Primärleiter in einem Teilbereich des Bodens, insbesondere in einer Erhebung des Bodens, verlegt ist, im Boden eine Mulde angeordnet ist, so dass das Fahrzeug mittels zumindest eines Rades, insbesondere mittels seiner beiden vorderen oder hinteren Räder, in der Mulde positionierbar ist, so dass eine Sekundärwicklung des Fahrzeugs induktiv gekoppelt ist mit dem Primärleiterbereich. 2. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde optisch gekennzeichnet ist, insbesondere einen Farbanstrich aufweist, der unterschiedlich von der Erhebung ist, insbesondere mittels Farbgebung oder Markierungen besonders gut erkennbar ist. 3. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug selbstpositionierend betreibbar ist, insbesondere also der Antrieb des Fahrzeugs abkoppelbar ist von den als Antriebsrädern wirkenden Rädern, insbesondere wodurch das Fahrzeug in den tiefsten Punkt sich einpendelt oder positioniert. 4. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärleiter von einer Einspeisung, insbesondere mit Abrechnungssystem, mit einem mittelfrequenten Wechselstrom beaufschlagt wird. 5. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärwicklung eine Kapazität derart in Reihe und/oder parallel zugeschaltet ist, dass die zugehörige Resonanzfrequenz im Wesentlichen der Mittelfrequenz entspricht. 6. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärleiter und die der Sekundärwicklung jeweils als Ringwicklung verlegt ist, wobei die Ringwicklungen konzentrisch sind, wenn das Fahrzeug in der Mulde positioniert ist, insbesondere wenn zumindest ein Rad des Fahrzeugs am tiefsten Punkt der Mulde positioniert ist. 7. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärleiter mäanderförmig verlegt ist. 8. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die effektiv wirksamen Bereiche des Mäanders mittels zusätzlicher Wicklungsschleife oder Wicklungsschleifen eine Stromverdopplung oder Stromvermehrfachung aufweisen. 9. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einspeisung, insbesondere mit einer das Fahrzeug für eine Rechnungsstellung ausreichend identifizierendem Abrechnungssystem, in den Primärleiter Strom einprägt. 10. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Schaltung des Fahrzeugs zumindest einen Gleichrichter aufweist. 1 1. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug ein Identifikationsmittel umfasst, insbesondere einen lesbaren Speicher, 12. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug und/oder eine stationäre Einheit eine Anzeigevorrichtung umfasst, insbesondere zum Anzeigen des Erreichens der Position, eines Maßes an induktiver Kopplungsstärke und/oder eines Mindestwertes an übertragbarer Leistung. 13. Ladestation nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der elektronischen Schaltung ein Datenstrom erzeugbar ist, welcher aufmodulierbar ist auf den in der Sekundärwicklung übertragenen Stromanteil, insbesondere mit einer die Mittelfrequenz überschreitenden Frequenz. |
Beschreibung: Die Erfindung betrifft eine Ladestation.
Es ist bekannt, bei Transformatoren elektrische Energie von der Primärseite auf die
Sekundärseite zu übertragen. Dabei wird eine starke Kopplung der beiden Seiten angestrebt, um Verluste klein und den Wirkungsgrad hoch zu halten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Ladestation mit verbessertem
Wirkungsgrad weiterzubilden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Ladestation nach den in Anspruch 1
angegebenen Merkmalen gelöst.
Wichtige Merkmale der Erfindung bei der Ladestation sind, dass sie für ein auf einem Boden bewegliches Fahrzeug mit Energiespeicher, wobei ein Primärleiter in einem Teilbereich des Bodens, insbesondere in einer Erhebung des Bodens, verlegt ist, im Boden eine Mulde angeordnet ist, so dass das Fahrzeug mittels zumindest eines Rades, insbesondere mittels seiner beiden vorderen oder hinteren Räder, in der Mulde positionierbar ist, so dass eine Sekundärwicklung des Fahrzeugs induktiv gekoppelt ist mit dem
Primärleiterbereich.
Von Vorteil ist dabei, dass das Fahrzeug in eine optimale Position bringbar ist in besonders einfacher Weise. Insbesondere ist die Mulde sehr einfach herstellbar und erkennbar. Auch eine Kennzeichnung der Mulde ist besonders einfach ausführbar. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Fahrzeug selbstpositionierend betreibbar, insbesondere also der Antrieb des Fahrzeugs abkoppelbar ist von den als Antriebsrädern wirkenden Rädern, insbesondere wodurch das Fahrzeug in den tiefsten Punkt sich einpendelt oder positioniert. Von Vorteil ist dabei, dass mittels Auskuppeln das Fahrzeug auf
BESTÄTIGUNGSKOPIE dem tiefsten Punkt zu stehen Ikommt und somit in die Sollposition gebracht ist zur
Erreichung eines hohen Wirkungsgrades.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung wird der Primärleiter von einer Einspeisung, insbesondere mit Abrechnungssystem, mit einem mittelfrequenten Wechselstrom
beaufschlagt. Von Vorteil ist dabei, dass ein hoher Wirkungsgrad erreichbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Sekundärwicklung eine Kapazität derart in Reihe und/oder parallel zugeschaltet, dass die zugehörige Resonanzfrequenz im Wesentlichen der Mittelfrequenz entspricht. Von Vorteil ist dabei, dass auch bei kleinen Abweichungen von der Sollposition infolge der resonanten Übertragung auch bei der vorliegenden schwachen Kopplung ein hoher Wirkungsgrad erreichbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Primärleiter und die der Sekundärwicklung jeweils als Ringwicklung verlegt, wobei die Ringwicklungen konzentrisch sind, wenn das
Fahrzeug in der Mulde positioniert ist, insbesondere wenn zumindest ein Rad des Fahrzeugs am tiefsten Punkt der Mulde positioniert ist. Von Vorteil ist dabei, dass die Wicklungen in einfacher Weise herstellbar sind und mittels einer von der jeweiligen Wicklung möglichst großen eingeschlossenen Fläche eine geringe Feldstärke erreichbar ist, so dass metallische Teile nur geringfügig erwärmt werden.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Primärleiter mäanderförmig verlegt. Von Vorteil ist dabei, dass Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weisen die effektiv wirksamen Bereiche des Mäanders mittels zusätzlicher Wicklungsschleife oder Wicklungsschleifen eine Stromverdopplung oder Stromvermehrfachung auf. Von Vorteil ist dabei, dass
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung prägt eine Einspeisung, insbesondere mit einer das Fahrzeug für eine Rechnungsstellung ausreichend identifizierendem Abrechnungssystem, in den Primärleiter Strom ein. Von Vorteil ist dabei, dass
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die elektronische Schaltung des Fahrzeugs zumindest einen Gleichrichter auf. Von Vorteil ist dabei, dass Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das Fahrzeug ein Identifikationsmittel, insbesondere einen lesbaren Speicher. Von Vorteil ist dabei, dass
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst das Fahrzeug und/oder eine stationäre Einheit eine Anzeigevorrichtung, insbesondere zum Anzeigen des Erreichens der Position, eines Maßes an induktiver Kopplungsstärke und/oder eines Mindestwertes an übertragbarer Leistung. Von Vorteil ist dabei, dass bei Nicht-Erreichen der gewünschten Werte ein Fehler oder eine Warnung herausgebbar ist. Außerdem ist ein Korrigieren der Position ausführbar.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist mittels der elektronischen Schaltung ein Datenstrom erzeugbar, welcher aufmodulierbar ist auf den in der Sekundärwicklung übertragenen Stromanteil, insbesondere mit einer die Mittelfrequenz überschreitenden Frequenz. Von Vorteil ist dabei, dass für die Datenübertragung keine zusätzliche Verbindung oder zusätzliche Mittel notwendig sind.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen
Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.
Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:
In der Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Ladestation mit Fahrzeug in Seitenansicht gezeichnet.
In der Figur 2 ist eine Draufsicht ohne Fahrzeug gezeigt.
In der Figur 3 ist eine andere Art der Verlegung des Primärleiters gezeigt.
Gemäß Figur 1 wird bei der erfindungsgemäßen Ladestation eine Mulde 2 im Boden vorgesehen. Der Fahrer des Fahrzeuges kann somit die vorderen Räder 7 des Fahrzeuges in die Mulde 2 bringen, wobei im ausgekuppelten Zustand eine Selbstzentrierung des Fahrzeuges in einfacher Weise erreichbar ist, so dass die Räder 7 im Wesentlichen am tiefsten Punkt der Mulde zur Ruhe kommen.
Nach Erreichen dieser Position ist eine Beladung startbar.
Hierzu prägt die Einspeisung 3 mit Abrechnungssystem nach Erhalt der Freigabe einen mittelfrequenten Wechselstrom, insbesondere mit einer Frequenz zwischen 10 und 500 kHz, vorzugsweise zwischen 15 und 50 kHz, in den Primärleiter 1 ein.
Der Primärleiter 1 ist vorzugsweise in einer Erhebung angeordnet, die einen definierten Abstand von der Mulde 2 hat. Auf diese Weise ist der Boden des Fahrzeuges in nur geringem Abstand zum Primärleiter während der Beladung des Fahrzeugs. Die Erhebung befindet sich zwischen dem vorderen Rad 7 und dem hinteren Rad 8 des Fahrzeugs.
Eine im Fahrzeug angeordnete, vorzugsweise im Beriech des Fahrzeugbodens vorgesehene Sekundärwicklung ist in der erreichten Position des Fahrzeugs induktiv gekoppelt an den Primärleiter 1.
Der Sekundärwicklung ist eine Kapazität parallel oder in Reihe zugeschaltet, so dass die zugehörige Resonanzfrequenz im Wesentlichen der in den Primärleiter eingeprägten Mittelfrequenz entspricht. Eine leichte Verschmutzung oder Vereisung der Erhebung verschlechtert den Wirkungsgrad nur unwesentlich.
Der an die Sekundärwicklung übertragene Energiefluss wird über eine elektronische
Schaltung 5 einem Energiespeicher 6, insbesondere Akkumulator, zugeführt, so dass dieser aus dem Primärleiter berührungslos beladbar ist.
Wie in Figur 2 gezeigt ist, wird die Einspeisung 3 aus einem Drehstromnetz oder einphasigen Wechselstromnetz 21 versorgt.
Gemäß Figur 2 ist der Primärleiter 1 mäanderförmig verlegt. Bei geeigneter Ausführung der Sekundärwicklung ist somit auch bei Abweichungen des Fahrzeugs von der optimalen Lage eine berührungslose Energieübertragung erreichbar. In Figur 3 ist für ein ähnliches erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel ebenfalls eine im Wesentlichen mäanderförmige Verlegung des Primärleiters 1 gezeigt.
Dabei wird jeder Wende des Mäanders eine oder in Weiterbildung mehrere Stromschleifen zugeordnet, so dass der gegenüber der Sekundärwicklung effektiv wirksame Strom gemäß Figur 3 sich verdoppelt oder in Weiterbildung vervielfacht.
Die Sekundärwicklung ist bei einer Ausführung nach figur 2 oder 3 zumindest in zwei Teilwicklungen aufgeteilt, die jeweils an einem Schulterschenkel eines T-förmigen Ferritkerns vorgesehen sind, wobei der Mittelschenkel des T in der Normalenrichtung des Bodens beziehungsweise in Richtung der Normale der Erhebung ausgerichtet ist.
Bei einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird der Primärleiter als Ringspule im Bereich der Erhebung im Boden verlegt, beispielsweise vergossen, und die Sekundärwicklung ebenfalls als möglichst gleich große Ringspule ausgeführt. Dabei wird ein möglichst großer Durchmesser angestrebt, so dass die Feldstärke nur geringe Werte erreicht und somit eine Erwärmung metallischer Verschmutzungsreste oder Müllteile, wie Aluminium- haltige Verpackungsreste, keine kritisch hohen Temperaturwerte erfahren, auch wenn sie im Bereich der berührungslosen Übertragung sich befinden. Bezugszeichenliste
1 Primärleiter
2 Mulde
3 Einspeisung mit Abrechnungssystem
4 Sekundärwicklung
5 elektronische Schaltung
6 Energiespeicher, insbesondere Akkumulator 7 vorderes Rad des Fahrzeugs
8 hinteres Rad des Fahrzeugs
21 Netzversorgung
