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Title:
CHARGING SYSTEM FOR CHARGING THE TRACTION BATTERY OF AN ELECTRICALLY POWERED MOTOR VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/147743
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a charging system for charging the traction battery of an electrically powered motor vehicle, comprising a first rectifier that can be galvanically connected to an alternating current or three-phase power supply grid on the input side, and that is connected on the output side by means of an intermediate circuit provided for stabilizing the DC voltage produced to an input of a charge regulating circuit connected on the output side to the traction battery. The charging system according to the invention is characterized in that the intermediate circuit is connected to the output of a second rectifier that is connected on the input side to a vehicle-based electrical winding, by means of which electrical energy from a charging station connected to an alternating current or three-phase power supply grid can be transmitted inductively to the motor vehicle by means of a coupling device comprising a stationary electrical winding and that can be attached to the motor vehicle.

Inventors:
WELSCHHOLZ, Jörg (Lüdenscheider Str. 36, Herscheid, 58849, DE)
Application Number:
EP2011/058210
Publication Date:
December 01, 2011
Filing Date:
May 19, 2011
Export Citation:
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Assignee:
LEOPOLD KOSTAL GMBH & CO. KG (An der Bellmerei 10, Lüdenscheid, 58513, DE)
WELSCHHOLZ, Jörg (Lüdenscheider Str. 36, Herscheid, 58849, DE)
International Classes:
B60L11/18
Attorney, Agent or Firm:
KERKMANN, Detlef (An der Bellmerei 10, Lüdenscheid, 58513, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Ladesystem zum Laden der Traktionsbatterie (1 ) eines elektrisch

angetriebenen Kraftfahrzeugs, umfassend einen ersten Gleichrichter (3), der eingangsseitig mit einem Wechselspannungs- oder Drehstrom- Versorgungsnetz (2) galvanisch verbindbar ist und der ausgangsseitig über einen zur Stabilisierung der erzeugten Gleichspannung vorgesehenen Zwischenkreis (4) mit dem Eingang einer ausgangsseitig mit der

Traktionsbatterie (1 ) verbundenen Laderegelschaltung (5) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenkreis (4) mit dem Ausgang eines zweiten Gleichrichters (6) verbunden ist, der eingangsseitig mit einer fahrzeugseitigen elektrischen Wicklung (7) verbunden ist, über die elektrische Energie aus einer an einem Wechselspannungs- oder

Drehstrom-Versorgungsnetz (2) angeschlossenen Ladestation (8) mit einer an das Kraftfahrzeug anfügbaren, eine stationäre elektrische

Wicklung (9) umfassenden Ankoppelvorrichtung induktiv auf das

Kraftfahrzeug übertragen werden kann.

2. Ladesystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

stationäre elektrische Wicklung (9) der Ladestation (8) und die

fahrzeugseitige elektrische Wicklung (7) gemeinsam einen Transformator ausbilden.

3. Ladesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Wicklungen (7, 9) als Luftspulen und/oder als Spulen mit magnetischem Kern ausgeführt sind.

4. Ladesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gleichrichter (3) eingangsseitig über eine Steckverbindung (10) mit dem Wechselspannungs-Versorgungsnetz (2) verbindbar ist.

5. Ladesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gleichrichter (3), der Zwischenkreis (4) und die

Laderegelschaltung (5) in einem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen sind, das mit einer Steckverbindung zur elektrischen Kontaktierung des Zwischenkreises (4) mit dem zweiten Gleichrichter (6) versehen ist.

6. Ladesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gleichrichter (3), der zweite Gleichrichter (6), der

Zwischenkreis (4) und die Laderegelschaltung (5) in einem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen sind, das mit einer Steckverbindung zur elektrischen Kontaktierung des Eingangs des zweiten Gleichrichters (6) mit der fahrzeugseitigen elektrischen Wicklung (7) versehen ist.

7. Ladesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die fahrzeugseitige elektrische Wicklung (7) hinter einem

Kennzeichenschild (1 1 ) des Kraftfahrzeugs angeordnet ist, und dass an die Außenfläche des Kennzeichenschildes eine Anlagefläche der

Ankoppelvorrichtung der Ladestation anfügbar ist.

Description:
Ladesystem zum Laden der Traktionsbatterie eines elektrisch

angetriebenen Kraftfahrzeugs

Die Erfindung betrifft ein Ladesystem zum Laden der Traktionsbatterie eines elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugs, umfassend einen ersten

Gleichrichter, der eingangsseitig mit einem Wechselspannungs- oder

Drehstrom-Versorgungsnetz galvanisch verbindbar ist, und der ausgangsseitig über einen zur Stabilisierung der erzeugten Gleichspannung vorgesehenen Zwischenkreis mit dem Eingang einer ausgangsseitig mit der Traktionsbatterie verbundenen Laderegelschaltung verbunden ist.

Bei derartigen Ladesystemen wird die galvanische Verbindung zwischen dem Wechselspannungs- oder Drehstrom-Versorgungsnetz und dem Gleichrichter in der Regel durch Steckverbinder hergestellt. Wenn die Traktionsbatterie des Fahrzeugs geladen werden soll, wird dazu ein mit einem entsprechenden

Steckverbinder versehenes Ladekabel einer stationären Ladestation mit einem an dem Kraftfahrzeug vorhandenen Gegensteckverbinder manuell verbunden.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ladesystem zum Laden der Traktionsbatterie eines elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugs so auszubilden, dass es möglichst einfach, universell und komfortabel

verwendbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Zwischenkreis mit dem Ausgang eines zweiten Gleichrichters verbunden ist, der

eingangsseitig mit einer fahrzeugseitigen elektrischen Wicklung verbunden ist, über die elektrische Energie aus einer an einem Wechselspannungs- oder Drehstrom-Versorgungsnetz angeschlossenen Ladestation mit einer an das Kraftfahrzeug anfügbaren, eine stationäre elektrische Wicklung umfassenden Ankoppelvorrichtung induktiv auf das Kraftfahrzeug übertragen werden kann. Wenn die Ankoppelvorrichtung an das Kraftfahrzeug angefügt ist, bilden die stationäre elektrische Wicklung der Ladestation und die fahrzeugseitige elektrische Wicklung gemeinsam einen Transformator aus, wobei die stationäre elektrische Wicklung die Funktion der Primärwicklung und die fahrzeugseitige elektrische Wicklung die Funktion der Sekundärwicklung des Transformators erfüllen. Die elektrischen Wicklungen können dabei

beispielsweise als Luftspulen und/oder als Spulen mit magnetischem Kern ausgeführt sein, wobei Form und Querschnitt sowohl der Spulen als auch der ggf. vorhandenen Kerne an die jeweiligen Erfordernisse bezüglich Bauraum, möglicher Abstände der Spulen zueinander sowie zu übertragender

elektrischer Leistung angepasst werden können.

Die Komponenten des erfindungsgemäßen Ladesystems sind vorzugsweise zu einem Gerät zusammengefasst und von einem gemeinsamen Gehäuse umgeben. Dabei können z.B. der erste Gleichrichter, der Zwischenkreis und die Laderegelschaltung in einem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen sein, das mit einer Steckverbindung zur elektrischen Kontaktierung des

Zwischenkreises mit dem zweiten Gleichrichter versehen ist. Alternativ dazu ist aber auch eine Konfiguration möglich, bei der der erste Gleichrichter, der zweite Gleichrichter, der Zwischenkreis und die Laderegelschaltung in einem gemeinsamen Gehäuse aufgenommen sind, das mit einer Steckverbindung zur elektrischen Kontaktierung des Eingangs des zweiten Gleichrichters mit der fahrzeugseitigen elektrischen Wicklung versehen ist. Bei dem erfindungsgemäßen Ladesystem ist es in beiden Fällen einfach möglich, die fahrzeugseitigen Komponenten zur induktiven

Energieübertragung als Nachrüstlösung vorzusehen, wobei die zur

Grundausstattung gehörenden Komponenten jeweils diejenigen sind, die in dem vorhergehenden Absatz als in einem gemeinsamen Gehäuse

aufgenommen beschrieben wurden. Im zweiten Falle müsste also z.B. lediglich die fahrzeugseitige elektrische Wicklung nachgerüstet und mit dem bereits in dem Grundgerät vorhandenen zweiten Gleichrichter über die vorhandene Steckverbindung mittels eines Kabels verbunden werden. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des

erfindungsgemäßen Ladesystems ergeben sich aus den Unteransprüchen und werden anhand der Zeichnung erläutert.

Dabei zeigt die einzige Figur in einer schematischen Darstellung eine

Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Ladesystems. Dargestellt ist hier eine Ladestation 8, bei der sowohl eine galvanische Kopplung des

fahrzeugseitigen Ladesystems mit einem Wechselspannungs- oder

Drehstrom-Versorgungsnetz 2 vorgesehen ist als auch eine galvanisch getrennte Kopplung mittels einer stationären elektrischen Wicklung 7. Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Ladesystems besteht darin, dass bereits das Vorhandendsein einer dieser Möglichkeiten bei einer Ladestation 8 ausreichend ist um eine Ladung der Traktionsbatterie vornehmen zu können. Dadurch wird das Ladesystem wesentlich flexibler nutzbar. So kann

beispielsweise in der heimischen Garage ausschließlich eine induktive

Übertragung vorgesehen sein, die bequem und ohne umständliche

Handhabungsschritte zu nutzen ist, während zum Nachladen unterwegs auch jederzeit auf die Verbindung mittels Kabel und Steckverbinder zurückgegriffen werden kann, die etwa an öffentlich zugänglichen Ladestationen ggf. häufiger anzutreffen sein wird. Selbstverständlich können aber dort, wo an einer Ladestation beide Übertragungswege vorgesehen sind, auch beide parallel genutzt werden.

Die galvanische Kopplung des fahrzeugseitigen Ladesystems mit dem

Wechselspannungs- oder Drehstrom-Versorgungsnetz 2 erfolgt, wie in der Zeichnung zu sehen über eine Steckverbindung 10. Zur induktiven Energieübertragung auf das Fahrzeug ist in der Ladestation 8 eine an das Kraftfahrzeug anfügbare Ankoppelvorrichtung vorhanden, die eine stationäre elektrische Wicklung 9 aufweist. Die zur Kooperation mit dieser stationären elektrischen Wicklung 9 vorgesehene fahrzeugseitige elektrische Wicklung 7 ist hinter einem Kennzeichenschild 1 1 des Kraftfahrzeugs angeordnet. An die Außenfläche des Kennzeichenschildes 1 1 ist eine Anlagefläche der

Ankoppelvorrichtung der Ladestation 8 anfügbar, so dass die stationäre elektrische Wicklung der Ladestation als Primärwicklung und die

fahrzeugseitige elektrische Wicklung als Sekundärwicklung gemeinsam einen Transformator ausbilden. Zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrades der Energieübertragung muss bei der Anfügung der Anlagefläche der

Ankoppelvorrichtung an die Außenfläche des Kennzeichenschildes 1 1 ein möglichst geringer Abstand zwischen der Primärwicklung und der

Sekundärwicklung erreicht werden.

Sowohl der erste Gleichrichter 3, der eingangsseitig galvanisch mit dem Wechselspannungs- oder Drehstrom-Versorgungsnetz 2 verbunden ist, als auch der zweite Gleichrichter 6, der mit der fahrzeugseitigen elektrischen Wicklung 7 verbunden ist, sind ausgangsseitig jeweils mit dem Zwischenkreis 4 des Ladesystems verbunden. Der Zwischenkreis 4 selbst ist wiederum mit dem Eingang einer Laderegelschaltung 5 verbunden, die mit der ihr zugeführten elektrischen Energie, unabhängig davon, von welchem der beiden Gleichrichter 3, 6 diese zugeführt wird, die Traktionsbatterie 1 des

Kraftfahrzeugs lädt.

Zum Laden der Traktionsbatterien 1 fährt der Fahrer des elektrisch

angetriebenen Fahrzeugs an die Ladestation 8 heran und stellt manuell die galvanische Verbindung zur Ladestation 8 her, indem er einen Steckverbinder eines Ladekabels der Ladestation 8 mit einem an dem Kraftfahrzeug vorhandenen Gegensteckverbinder zur Bildung der Steckverbindung 10 koppelt. Diese Verbindung allein ist zum Laden der Traktionsbatterie 1 ausreichend, und bleibt auch, soweit keine andere Verbindung zusätzlich vorgesehen ist, die einzige. Alternativ dazu, wenn etwa bei der betreffenden Ladestation 8 keine

Verbindung über ein Kabel mit Steckverbinder vorgesehen ist, oder auch zusätzlich zu einer solchen Verbindung fügt er manuell die

Ankoppelvorrichtung mit dem stationären elektrischen Wicklung 9 an die Außenseite des amtlichen Kennzeichenschildes 1 1 an, hinter der der fahrzeugseitige elektrische Wicklung 7 angeordnet ist. Je nach Ausgestaltung der Ladestation 8 kann das Anfügen der Ankoppelvorrichtung auch ohne menschliche Mitwirkung vollautomatisch erfolgen, wobei z.B. eine

kameragestützte Positionierungsvorrichtung die genaue Lage des

Kennzeichenschildes 1 1 erkennt und die Ankoppelvorrichtung positionsgenau an die Außenfläche des Kennzeichenschildes 1 1 anlegt.