GAIRING, Juergen (Brahmsweg 19, Stuttgart, 70195, DE)
Weber, Steffen (Albweg 10/1, Filderstadt, 70794, DE)
LUKAS, Heiner (Wehrneckar Str. 11, Esslingen, 73728, DE)
GAIRING, Juergen (Brahmsweg 19, Stuttgart, 70195, DE)
Weber, Steffen (Albweg 10/1, Filderstadt, 70794, DE)
| Ansprüche 1 . Späneauffangvorrichtung, insbesondere Handwerkzeugmaschinenspäneauf- fangvorrichtung, mit zumindest einem Grundkörper (12) und einer Verschlussvorrichtung (14), die wenigstens ein Verschlusselement (16) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (14) ein Arretierungsmittel (18) aufweist, das dazu vorgesehen ist, das Verschlusselement (16) zumindest in einer geöffneten Position zu arretieren. 2. Späneauffangvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (12) und das Verschlusselement (16) unverlierbar verbunden sind. 3. Späneauffangvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine filterlose Luftaustrittsvorrichtung (20). 4. Späneauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (14) zumindest eine Lagerfläche (22) aufweist, die das Verschlusselement (16) verschiebbar lagert. 5. Späneauffangvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerfläche (22) zumindest teilweise gekrümmt ausgebildet ist. 6. Späneauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsmittel (18) dazu vorgesehen ist, das Verschlusselement (16) in einer geschlossenen Position zu arretieren. 7. Späneauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (16) in zumindest einem Betriebszustand federnd vorgespannt ist. 8. Späneauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (12) zumindest zwei Gehäuseelemente (24, 26) mit Lagerflächen (28, 30), die dazu vorgesehen sind, gemeinsam das Verschlusselement (16) zu führen, aufweist. 9. Späneauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (12) zumindest einen Bereich (34) des Verschlusselements (16) formschlüssig umschließt. 10. Späneauffangvorrichtung zumindest nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (34) eine Ausdehnung in Schieberichtung (36) aufweist, die im Wesentlichen einer Ausdehnung des Verschlusselements (16) in Schieberichtung (36) entspricht. 1 1 . Späneauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem geöffneten Betriebszustand eine Seitenfläche (38) des Verschlusselements (16) eine Seitenfläche (40) des Grundkörpers (12) abdeckt. 12. Späneauffangvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (16) in zumindest einer Richtung senkrecht zu einer Schieberichtung (36) im Wesentlichen eine gleiche Breite (42) wie der Grundkörper (12) aufweist. 13. Handwerkzeugmaschine mit einer Späneauffangvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12. |
Die Erfindung geht aus von einer Späneauffangvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .
Es ist bereits eine Späneauffangvorrichtung, insbesondere eine Handwerkzeug- maschinenspäneauffangvorrichtung, mit zumindest einem Grundkörper und einer Verschlussvorrichtung, die wenigstens ein Verschlusselement aufweist, vorgeschlagen worden.
Offenbarung der Erfindung
Die Erfindung geht aus von einer Späneauffangvorrichtung, insbesondere einer Handwerkzeugmaschinenspäneauffangvorrichtung, mit zumindest einem Grundkörper und einer Verschlussvorrichtung, die wenigstens ein Verschlusselement aufweist.
Es wird vorgeschlagen, dass die Verschlussvorrichtung ein Arretierungsmittel aufweist, das dazu vorgesehen ist, das Verschlusselement zumindest in einer geöffneten Position zu arretieren. Unter einer„Späneauffangvorrichtung" soll ins- besondere eine Vorrichtung verstanden werden, die bei einem Arbeitsvorgang anfallende Späne eines Werkstücks auffängt und sammelt. Insbesondere soll unter einem„Grundkörper" eine Vorrichtung verstanden werden, die einen Späne- sammelraum umschließt und insbesondere eine Späneeinlassöffnung, eine Luftauslassöffnung und eine Späneauslassöffnung aufweist. Vorzugsweise um- schließt der Grundkörper den Spänesammelraum bis auf diese drei Öffnungen vollständig. Unter einer„Späneauslassöffnung" soll insbesondere eine Öffnung verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, dass durch sie ein Bediener gesammelte Späne aus dem Spanesammelraum entfernen kann. Unter dem Begriff „Verschlussvorrichtung" soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die die Späneauslassöffnung in einem geschlossenen Betriebszustand verschließt und das Verschlusselement von einem Bediener bewegbar lagert. Insbesondere soll unter einem„Verschlusselement" ein Element verstanden werden, das in einer geschlossenen Position durch seine räumliche Ausdehnung die Späneauslassöffnung verschließt. Unter„vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden. Unter der Wendung„in einer geöffneten Position" soll insbesondere eine Anordnung des Verschlusselements verstanden werden, in der das Verschlusselement größtenteils, das heißt insbesondere zu mehr als 50 %, vorzugsweise zu mehr als 75 %, von der Späneauslassöffnung um mehr als 2 mm beabstandet angeordnet ist. Unter„arretieren" soll insbesondere verstanden werden, dass das Arretierungsmittel in zumindest einer Position ein ungewünschtes Verschieben des Grundkörpers relativ zu dem Verschlusselement verhindert. Dabei ist die Arretierung vorzugsweise durch einen Bediener in zumindest eine Richtung, insbesondere werkzeuglos, lösbar. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Späneauffangvorrichtung kann konstruktiv einfach eine besonders handhabungsfreundliche Entleerbarkeit erreicht werden. Außerdem kann die Späneauffangvorrichtung in einem geöffneten Betriebszustand für eine Späneführung verwendet werden, das heißt mit der Späneauffangvorrichtung kann eine Auswurfrichtung der Späne beeinflusst werden.
In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der Grundkörper und das Verschlusselement unverlierbar verbunden sind, wodurch ein besonders komfortabler und zuverlässiger Betrieb möglich ist. Unter der Wendung„unverlierbar verbunden" soll insbesondere verstanden werden, dass der Grundkörper und das Verschlusselement in jedem vorgesehenen Betriebszustand miteinander verbunden sind. Vorteilhaft sind der Grundkörper und das Verschlusselement nur mit Werkzeug, nur durch Zerstörung und/oder nur unter Funktionsverlust trennbar.
In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Späneauffangvorrichtung eine Luftaustrittsvorrichtung aufweist. Unter„filterlos" soll insbesondere ohne einen üblicherweise eingesetzten Filter und/oder insbe- sondere ohne einen Mikrofilter verstanden werden. Unter einer„Luftaustrittsvorrichtung" soll insbesondere eine Öffnung der Späneauffangvorrichtung verstanden werden, durch die Luft, die mit den Spänen in die Späneauffangvorrichtung eingeblasen wurde, größtenteils spänefrei, aus der Späneauffangvorrichtung austritt. Unter„größtenteils spänefrei" soll insbesondere mit wenigstens 50 %, vorzugsweise wenigstens 75 %, weniger Spanmasse als bei einem Lufteintritt in die Lufteinlassöffnung während eines Bearbeitungsvorgangs verstanden werden. Vorteilhaft ist die gesamte Späneauffangvorrichtung filterlos ausgebildet. Durch die filterlose Luftaustrittsöffnung können vorteilhaft Bauteile, konstruktiver Auf- wand und insbesondere Verschleißteile eingespart werden.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Verschlussvorrichtung zumindest eine Lagerfläche aufweist, die das Verschlusselement verschiebbar lagert, wodurch konstruktiv einfach eine besonders stabile, komfortable und Bauraum spa- rende Ausführungsform erreicht werden kann. Unter„verschiebbar lagern" soll insbesondere verstanden werden, dass das Verschlusselement entlang einer geradlinigen und/oder gekrümmten Bahn bewegt wird, wobei zu einer Unterscheidung zu einer Schwenkbewegung das gesamte Verschlusselement zumindest zu einer möglicherweise vorhandenen immateriellen Schwenkachse wenigstens 2 cm, vorzugsweise wenigstens 4 cm, beabstandet ist.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Lagerfläche zumindest teilweise gekrümmt ausgebildet ist. Insbesondere soll unter„gekrümmt ausgebildet" verstanden werden, dass zumindest eine Begrenzung der Lagerfläche im Wesentlichen eine Kurve beschreibt. Unter„im Wesentlichen" soll insbesondere auf wenigstens 50
% der Strecke, vorteilhaft wenigstens 75 % der Strecke, besonders vorteilhaft wenigstens 90 % der Strecke, verstanden werden. Durch die gekrümmte Lagerfläche kann die Späneauffangvorrichtung besonders formschön und Platz sparend an eine Form einer Handwerkzeugmaschine angepasst werden.
Zudem wird vorgeschlagen, dass das Arretierungsmittel dazu vorgesehen ist, das Verschlusselement in einer geschlossenen Position zu arretieren, wodurch konstruktiv einfach ein komfortables Arbeiten möglich ist. Unter einer„in einer geschlossenen Position" soll insbesondere eine Anordnung des Verschlussele- ments verstanden werden, in der das Verschlusselement die Späneauslassöff- nung größtenteils verschließt. In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Verschlusselement in zumindest einem Betriebszustand federnd vorgespannt ist, wodurch Bauteil sparend ein Verklemmen des Verschlusselements bei einem Verschieben des Verschlusselements vermieden werden kann. Unter„federnd vorgespannt" soll insbesondere verstanden werden, dass ein das Verschlusselement belastendes Federelement elastisch ausgelenkt ist und/oder besonders vorteilhaft, dass das Verschlusselement selbst in wenigstens einer Betriebsstellung elastisch ausgelenkt ist und somit insbesondere dazu vorgesehen ist, in einem montierten Betriebszustand auf den Grundkörper eine Federkraft auszu- üben.
In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der Grundkörper zumindest zwei Gehäuseelemente mit Lagerflächen, die dazu vorgesehen sind, gemeinsam das Verschlusselement zu führen, aufweist. Unter der Wendung „gemeinsam führen" soll insbesondere verstanden werden, das jedes Gehäuseelement zumindest eine Lagerfläche aufweist, die dazu vorgesehen ist, eine Lagerkraft des Verschlusselements abzustützen. Durch die zwei Lagerflächen ist konstruktiv einfach eine besonders stabile Konstruktion möglich.
Ferner wird vorgeschlagen, dass der Grundkörper zumindest einen Bereich des Verschlusselements formschlüssig umschließt, wodurch eine besonders stabile Verbindung zwischen dem Verschlusselement und dem Grundkörper erreicht werden kann. Unter der Wendung„formschlüssig umschließen" soll insbesondere verstanden werden, dass der Grundkörper den Bereich des Verschlusselements auf einer Ebene um mehr aus 180 Grad umgreift.
Zudem wird vorgeschlagen, dass der Bereich eine Ausdehnung in Schieberichtung aufweist, die im Wesentlichen einer Ausdehnung des Verschlusselements in Schieberichtung entspricht. Unter einer„Schieberichtung" soll insbesondere eine durchschnittliche Richtung verstanden werden, in die das Verschlusselement von der geschlossenen Position und in die geöffnete Position verschiebbar ist. Unter „im Wesentlichen" soll insbesondere wenigstens 50 % der Ausdehnung, vorteilhaft wenigstens 75 % der Ausdehnung, des Verschlusselements verstanden werden. Durch die Ausdehnung des Bereichs des Grundkörpers kann konstruktiv einfach ein Verklemmen des Verschlusselements vorteilhaft vermieden werden. In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass in einem geöffneten Betriebszustand eine Seitenfläche des Verschlusselements eine Seitenfläche des Grundkörpers abdeckt, wodurch eine besonders kompakte und stabile Späneauffangvorrichtung bereitgestellt werden kann. Unter einem„geöffneten Betriebszustand" soll insbesondere ein Zustand verstanden werden, bei dem das Verschlusselement in einer geöffneten Position angeordnet ist. Unter einer„Seitenfläche" soll insbesondere eine öffnungsfreie Fläche eines Objekts verstanden werden, die das Objekt, hier insbesondere das Verschlusselement und/oder den Grundkörper, in eine Richtung größtenteils begrenzt. Unter„abdecken" soll insbesondere verstanden werden, dass die Seitenfläche des Verschlusselements in dem geöffneten Betriebszustand in einer Blickrichtung vor der Seitenfläche des Grundkörpers angeordnet ist, vorzugsweise mit einem Abstand kleiner als 2 cm und besonders vorzugsweise kleiner als 1 cm.
In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass das Verschlusselement in zumindest einer Richtung senkrecht zu einer Schieberichtung im Wesentlichen eine gleiche Breite wie der Grundkörper aufweist, wodurch eine besonders effektive und komfortable Entleerung der Späneauffangvorrichtung möglich ist. Unter einer„Breite" soll insbesondere eine Ausdehnung senkrecht zu der Schieberichtung und vorteilhaft parallel zu der Seitenwand des Verschlusselements verstanden werden. Unter„im Wesentlichen" soll insbesondere wenigstens 50 % der Breite, vorteilhaft wenigstens 75 % der Breite, des Grundkörpers verstanden werden.
Ferner geht die Erfindung von einer Handwerkzeugmaschine mit einer Späneauffangvorrichtung aus, wobei sämtliche, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Handwerkzeugmaschinen, wie insbesondere Bohrhämmer, Sägen, Hobel, Fräsen, Multifunktionswerkzeuge und/oder vorteilhaft Handkreissägen zum Betreiben mit einer Späneauffangvorrichtung denkbar wären, wodurch die Handwerkzeugmaschine und die Späneauffangvorrichtung vorteilhaft aufeinander abgestimmt werden können. Zeichnung
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen in einer perspektivischen Darstellung:
Fig. 1 eine Handwerkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Späneauffangvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 die Späneauffangvorrichtung aus Figur 1 mit einem Verschlusselement in einer geschlossenen Position in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 3 die Späneauffangvorrichtung aus Figur 1 mit einem Verschlusselement in einer geöffneten Position in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung der Späneauffangvorrichtung aus Figur 1 , Fig. 5 das Verschlusselement der Späneauffangvorrichtung aus Figur 1 in einer perspektivischen Darstellung und
Fig. 6 das Verschlusselement der Späneauffangvorrichtung aus Figur 1 in einer weiteren perspektivischen Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Figur 1 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 44 mit einer lösbar befestigten erfindungsgemäßen Späneauffangvorrichtung 10. Die Handwerkzeugmaschine 44 ist als eine Handkreissäge ausgebildet. Die Handwerkzeugmaschine 44 weist eine zweiteilige Schutzhaube 46, eine Einsatzwerkzeugbefestigung 48, einen Haupthandgriff 50 und eine Grundplatte 52 auf. Innerhalb der Schutzhaube 46 ist ein von der Einsatzwerkzeugbefestigung 48 drehend antreibbares Einsatzwerkzeug 54 angeordnet. Auf einer in Hauptarbeitsrichtung 56 gelegenen Seite 58 des Einsatzwerkzeugs 54 dreht die Einsatzwerkzeugbefestigung 48 das Einsatzwerkzeug 54 in eine im Wesentlichen der Späneauffangvorrichtung 10 zugewandte Richtung. Die von dem Einsatzwerkzeug 54 gelösten Späne eines nicht näher dargestellten Werkstücks werden mittels eines Luftstroms eines nicht näher dargestellten Motors der Handwerkzeugmaschine 44 durch eine Spanauswurföffnung 60 der Schutzhaube 46 in die aufgesteckte Späneauffangvorrichtung 10 geschleudert.
Die in Figur 2 und Figur 3 näher gezeigte Späneauffangvorrichtung 10 ist als eine Handwerkzeugmaschinenspäneauffangvorrichtung ausgebildet. Die Späneauffangvorrichtung 10 weist einen Grundkörper 12 und eine Verschlussvorrichtung 14 mit einem Verschlusselement 16 auf. Der Grundkörper 12 und das Verschlusselement 16 sind aus formstabilem ggf. transparentem Plastik abgespritzt. Der Grundkörper 12 und das Verschlusselement 16 umschließen in einem geschlossenen Betriebszustand einen Spänesammelraum 62 des Grundkörpers 12 bis auf eine Späneeinlassöffnung 64 und eine Luftauslassöffnung 66 der Späneauffangvorrichtung 10 vollständig. Das Verschlusselement 16 ist im Wesentlichen als eine gebogene Platte ausgebildet. Es verschließt, in einer geschlossenen Position angeordnet, eine Späneauslassöffnung 68, durch die der Spänesammelraum 62 auch geleert werden kann, wenn der Grundkörper 12 mit der Handwerkzeugmaschine 44 verbunden ist.
Wie in Figur 4, 5 und 6 zu sehen ist, weist die Verschlussvorrichtung 14 zwei Lagerflächen 22 auf, die entlang zweier Bereiche 34 verlaufen. Die Bereiche 34 sind in einem betriebsbereiten Zustand an einer der Schutzhaube 46 zugewandten und an einer der Schutzhaube 46 abgewandten Seite des Verschlusselements 16 angeordnet. Die zwei Bereiche 34 des Verschlusselements 16 sind als zwei Kanten des Verschlusselements 16 ausgebildet. Die Lagerflächen 22 werden von drei verschiedenen Seiten der Bereiche 34 des Verschlusselements 16 gebildet. Die Lagerflächen 22 lagern das Verschlusselement 16 relativ zu dem Grundkörper 12 von einer geöffneten Position in die geschlossene Position und umgekehrt verschiebbar. Die Lagerflächen 22 sind dem Grundkörper 12 entsprechend gekrümmt ausgebildet, sodass das Verschlusselement 16 bei einer Verschiebebewegung an dem gekrümmten Grundkörper 12 entlanggleitet.
Die Verschlussvorrichtung 14 weist zwei Arretierungsmittel 18 auf, die das Verschlusselement 16 in einem Betriebszustand in der geöffneten Position und in einem Betriebszustand in der geschlossenen Position arretieren. Die Arretie- rungsmittel 18a weisen jeweils eine teilkugelförmige Erhebung 70 auf, die an das Verschlusselement 16 angeformt ist. Die Erhebungen 70 sind an den Lagerflächen 22 des Verschlusselements 16 angeordnet. Des Weiteren weist jedes Arretierungsmittel 18a zwei kalottenförmige Aussparungen 72, die jeweils durch eine kanalformige Vertiefung 74 verbunden sind, auf. Diese Aussparungen 72 und die
Vertiefungen 74 sind an Lagerflächen 28, 30 des Grundkörpers 12 angebracht.
Das Verschlusselement 16 ist in einer geschlossenen Position an einer Kante 76, die die als Kanten ausgebildeten Bereiche 34 mit den Lagerflächen 22 verbinden, von einer Seitenfläche 40 des Grundkörpers 12 geringfügig, das heißt weniger als 2 mm vorteilhaft weniger als 1 mm, beabstandet angeordnet. Der dadurch vorhandene Spalt ist die Luftauslassöffnung 66 einer filterlosen Luftaustrittsvorrichtung 20. Der Grundkörper 12 umschließt die als Kanten ausgebildeten Bereiche 34 formschlüssig. Dazu weisen jeweils eine Fläche der Bereiche 34 einen Knick 78 parallel zu den Bereichen 34 auf. Dadurch sind der Grundkörper 12 und das Verschlusselement 16 unverlierbar miteinander verbunden. Die Bereiche 34 weisen eine Ausdehnung in Schieberichtung 36 auf, die im Wesentlichen einer Ausdeh- nung des Verschlusselements 16 in Schieberichtung 36 entspricht. Alternativ könnte ein Verschlusselement einen Bereich eines Grundkörpers formschlüssig umschließen.
Das Verschlusselement 16 ist nach einer Montage an dem Grundkörper 12 fe- dernd vorgespannt befestigt und bewirkt dadurch einen Reibschluss zwischen dem Grundkörper 12 und dem Verschlusselement 16. Des Weiteren umschließt das Verschlusselement 16 zwei Führungsmittel 32 des Grundkörpers 12, die parallel zu den Vertiefungen 74 des Grundkörpers 12 angeordnet sind. Die Führungsmittel 32 sind als jeweils zwei Rippen ausgebildet. Durch die federnde Vor- Spannung und die Führungsmittel 32 kann das Verschlusselement 16 von einem
Bediener verkantungsfrei verschoben werden.
Der Grundkörper 12 weist zwei Gehäuseelemente 24, 26 auf. Das eine Gehäuseelement 24 ist als eine ein der Späneauslassöffnung 68 abgewandte hintere Halbschale ausgebildet, weist einen der Späneeinlassöffnung 64 gegenüberliegenden Boden 80 auf und begrenzt die Späneeinlassöffnung 64 kreisförmig. Das andere Gehäuseelement 26 ist als eine vordere Halbschale ausgebildet und begrenzt die Späneauslassöffnung 68 auf drei Seiten. Die beiden Gehäuseelemente 24, 26 sind miteinander verrastet. Bei einem Verrasten der beiden Gehäuseelemente 24, 26 entsteht die formschlüssige Verbindung, die das Verschluss- element 16 unverlierbar befestigt, indem der Grundkörper 12 die Lagerflächen
28, 30 aufweist, die gemeinsam das Verschlusselement 16 führen.
Das Verschlusselement 16 weist in einer Richtung senkrecht zu der Schieberichtung 36 eine gleiche Breite 42 wie der Grundkörper 12 auf. Somit deckt in einem geöffneten Betriebszustand eine Seitenfläche 38 des Verschlusselements 16 die
Seitenfläche 40 des Grundkörpers 12 ab.
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