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Patent Searching and Data


Title:
CHIP AND METHOD FOR CONNECTING THE CHIP TO AN ANTENNA
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/000098
Kind Code:
A1
Abstract:
For the simple and secure connection of a chip to an antenna (4), the chip (2) is provided on opposite sides (10a, 10b) with connecting tags (8a, 8b), the width of which at least approximately corresponds to the width of the assigned side (10a, 10b) of the chip and which lie at least approximately in the plane defined by the underside of the chip (2).

Inventors:
SPEICH, Francisco (Bleumattstrasse 10, Gipf-Oberfrick, CH-5073, CH)
Application Number:
CH2006/000348
Publication Date:
January 03, 2008
Filing Date:
June 28, 2006
Export Citation:
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Assignee:
TEXTILMA AG (Kehrsitenstrasse 23, Stansstad, CH-6362, CH)
SPEICH, Francisco (Bleumattstrasse 10, Gipf-Oberfrick, CH-5073, CH)
International Classes:
G06K19/077
Domestic Patent References:
WO2006013535A1
WO2005071605A2
Attorney, Agent or Firm:
SCHMAUDER & PARTNER AG (Zwängiweg 7, Zürich, CH-8038, CH)
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Claims:

Patentansprüche

1. Chip zur Verbindung mit einer Antenne dadurch gekennzeichnet, dass der

Chip (2,24) an einander gegenüberliegenden Seiten (10a, 10b) Anschlussla- sehen (8a,8b,26a,26b) aufweist, deren Breite wenigstens annähernd der

Breite der zugeordneten Chipseite (10a, 10b) entspricht und wenigstens annähernd in der durch die Unterseite (12) des Chips (2,24) bestimmten Ebene liegen.

2. Chip nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusslaschen (8a,8b,26a,26b) an zum Einschieben der Anschlusslaschen unter Antennenabschnitte (16a, 16b) bestimmten Teilen Abflachungen (18a,18b,30a,30b) aufweisen.

3. Chip nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Anschlusslasche (8a,8b) auf der freien Seite eine mittlere Biegelasche (14) aufweisen.

4. Chip nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Anschlusslasche (26a, 26b) auf der Oberseite einen Befestigungsbereich für die Befestigung der Antennenabschnitte (16a, 16b) mittels einer Verbindungsmasse (32) aufweist.

5. Verfahren zum Verbinden des Chips nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einer in ein Textilgut (6) eingearbeiteten Antenne (4), wobei die Antenne

(4) Zickzack- oder mäanderförmig angeordnet ist und der Chip (2,24) mit seinen Anschlusslaschen (8a, 8b, 26a, 26b) mit zwei nebeneinander liegenden Antennenabschnitten (16a, 16b) verwunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass man den Chip (2,24) auf dem Textilgut (6) so auflegt, dass die An- schlusslaschen (8a, 8b, 26a, 26b) in die Laufrichtung flottierender Antennenabschnitte (16a, 16b) weisen und man dann den Chip (2,24) um 90° so schwenkt, dass die Anschlusslaschen (8a,8b,26a,26b) unter die flottierenden Antennenabschnitte (16a, 16a) gelangen, worauf man die Antennenab-

schnitte (16a, 16a) mit den Anschlusslaschen (8a, 8b, 26a, 26b) verbindet.

6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Anschlusslaschen (8a,8b,26a,26b) mittels des abgeflachten Teils (18a,18b,30a,30b) beginnend unter die Antennenabschnitte (16a,16b) schiebt.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Antennenabschnitte (16a, 16b) durch Zurückbiegen der Biegelaschen (14) der Anschlusslaschen (8a, 8b) befestigt.

8. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Antennenabschnitte (16a, 16b) durch Aufbringen einer Verbindungsmasse (32) auf die Anschlusslaschen (26a,26b) befestigt.

Description:

Chip und Verfahren zum Verbinden des Chips mit einer Antenne-

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Chip und ein Verfahren zum Verbinden des Chips mit einer Antenne gemäss den Ansprüchen 1 und 5.

Stand der Technik

Es ist bekannt, Transponder herzustellen, bei denen ein Chip mit einer Antenne verbunden wird, die in einem Textilgut eingearbeitet ist. Dabei sind Anschlussla- sehen mit Antennenabschnitten verbunden. Diese Anordnung der Chips an den Antennen und deren Verbindung bereitet Schwierigkeiten.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Chip anzugeben, der sich auf einfache Weise mit einer Antenne verbinden lässt, die in einem Textilgut angeordnet ist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch den Chip gemäss Anspruch 1. Dadurch, dass der Chip an einander gegenüberliegenden Seiten Anschlusslaschen aufweist, die wenigstens annähernd die Breite der zugeordneten Chipseiten auf- weisen und wenigstens annähernd in der durch die Unterseite des Chips bestimmten Ebene liegen, erhalten die Anschlusslaschen eine gewisse Steifigkeit und liegen so flach auf einem Textilgut auf, dass sie durch Verschwenken unter Antennenabschnitte eingeschoben werden können.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 4 beschrieben.

Besonders vorteilhaft ist die Ausgestaltung nach Anspruch 2, wonach die Anschlusslaschen an den zum Einschieben der Anschlusslaschen unter eine Antenne bestimmten Teilen abgeflacht ausgebildet sind, sodass das Einschieben der Anschlusslaschen unter eine Antenne weiter erleichtert wird.

Zum Verbinden der Anschlusslaschen mit dem Antennenabschnitt kann jede Anschlusslasche gemäss Anspruch 3 auf der freien Seite eine mittlere Biegelasche aufweisen, die um eine anzuschliessende Antenne bzw. deren Abschnitt gebogen wird. Gegebenenfalls kann es auch vorteilhaft sein, wenn der Chip nach Anspruch 4 ausgestaltet ist, wonach jede Anschlusslasche auf der Oberseite einen Befestigungsbereich für die Befestigung der Antenne mittels einer Verbindungsmasse aufweist. Eine solche Verbindungsmasse kann ein leitender Klebstoff sein oder eine Schweiss- oder Lötverbindung.

Weiter ist gemäss Anspruch 5 Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zum Verbinden des Chips mit einer in ein Textilgut eingearbeiteten Antenne, wobei die Antenne zickzackförmig oder meanderförmig angeordnet ist und der Chip mit seinen Anschlusslaschen mit zwei nebeneinander liegenden, flottierenden Abschnitten der Antenne verbunden wird. Hierzu wird der Chip auf dem Textilgut so aufgelegt, dass die Anschlusslaschen in die Laufrichtung der flottierenden Antennenabschnitte weisen und man dann den Chip um 90° so schwenkt, dass die Anschlusslaschen unter die Antennenabschnitte gelangen, worauf man die Antennenabschnitte mit den Anschlusslaschen verbindet.

Gemäss Anspruch 6 kann man die Anschlusslaschen mittels des abgeflachten Teiles beginnend unter die flottierenden Antennenabschnitte schieben.

Durch Zurückbiegen der Biegelaschen der Anschlusslaschen können die Antennenabschnitte mit den Anschlusslaschen verbunden werden, wie aus Anspruch 7 hervorgeht.

Gemäss Anspruch 8 kann man die Antennenabschnitte auch durch Aufbringen einer Verbindungsmasse an der Anschlusslasche befestigen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:

Figur 1 einen mit einer im Textilgut eingearbeiteten Antenne verbundenen

Chip in Draufsicht;

Figur 2 die Anordnung der Figur 1 im Schnitt II-II der Figur 1;

Figur 3 die Anordnung gemäss Figur 1 beim Ansetzen des Chips an der An- tenne; und

Figur 4 einen weiteren Chip in schaubildlicher Darstellung.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die Figuren 1 bis 3 zeigen einen Chip 2, der mit einer Antenne 4 verbunden ist bzw. verbunden wird, die in einem Textilgut 6 eingewebt ist. Das Einweben kann beispielsweise gemäss der WO2006/029543 A erfolgt sein, wobei die Antenne mäander- oder zickzackförmig angeordnet und mittels hier nicht näher dargestellter Kettfäden am Textilgut 6 befestigt ist.

Der Chip 2 weist zwei Anschlusslaschen 8a, 8b auf, deren Breite wenigstens annähernd der Breite der zugeordneten Chipseite 10a, 10b entspricht. Dabei sind die Anschlusslaschen 8a, 8b weiter so ausgebildet, dass sie in der durch die Unterseite 12 des Chips bestimmten Ebene liegen. Jede Anschlusslasche 8a, 8b weist eine mittlere Biegelasche 14 auf, welche um flottierend angeordnete An- tennenabschnitte 16a, 16b gebogen sind, um die Anschlusslaschen mit der Antenne 4 bzw. deren Antennenabschnitte 16a, 16b zu verbinden.

Die Anschlusslaschen 8a, 8b weisen an diagonal gegenüberliegenden Ecken Abflachungen 18a, 18b auf, um ein Einschieben der Anschlusslaschen 8a, 8b unter die Antennenabschnitte 16a, 16b zu erleichtern, wie aus Figur 3 hervorgeht. Hierzu wird der Chip auf dem Textilgut 6 so aufgelegt, dass die Anschlusslaschen 8a, 8b in Laufrichtung der Antennenabschnitte 16a, 16b ausgerichtet sind. Dann wird der Chip auf dem Textilgut 6 so verschwenkt, dass die Abflachungen 18a, 18b unter die Antennenabschnitte 16a, 16b gelangen, damit diese dann letztlich wie vorstehend beschrieben mit den Antennenabschnitten verbunden werden können.

Eine die Antennenabschnitte 16a, 16b verbindende Kurzschlussschlaufe 20 wird an geeigneter Stelle mit einer Durchtrennung 22 versehen.

Die Figur 4 zeigt einen weiteren Chip 24, dessen Anschlusslaschen 26a, 26b auf einer Unterlage 28 befestigt sind. Die Anschlusslaschen 26a, 26b sind an diagonal gegenüberliegenden Ecken mit Abflachungen 30a, 30b versehen. An der O- berseite sind die Anschlusslaschen 26a, 26b derart ausgebildet, dass Antennenabschnitte 16a, 16b mittels einer Verbindungsmasse 32 mit den Anschlusslaschen 26a, 26b leitend verbunden werden. Eine solche Verbindungsmasse kann beispielsweise ein leitender Klebstoff sein oder eine Schweiss- oder Lötverbindung.

Bezuqszeichenliste

2 Chip

4 Antenne

5 6 Textilg ut

8a Anschlusslasche

8b Anschlusslasche

10a Chipseite

10b Chipseite

10 12 Unterseite

14 Biegelasche

16a Antennenabschnitt

16b Antennenabschnitt

18a Abflachung

15 18b Abflachung

20 Kurzschlussschlaufe

22 Durchtrennung

24 Chip

26a Anschlusslasche

20 26b Anschlusslasche

28 Unterlage

30a Abflachung

30b Abflachung

32 Verbindungsmasse