PECK, Andreas (Stockumer Weg 21, Möhnesee, 59519, DE)
BRAND, Dieter (Haspeler Ring 10, Warstein, 59581, DE)
BLACHA, Norbert (Petersbache 63, Warstein, 59581, DE)
PECK, Andreas (Stockumer Weg 21, Möhnesee, 59519, DE)
BRAND, Dieter (Haspeler Ring 10, Warstein, 59581, DE)
| Ansprüche 1. Schaltungsanordnung (1 , 1 a), insbesondere Wechselrichter (1 ) oder unterbrechungsfreie Stromversorgung (1 a), mit einem Umrichterteil (2) umfassend eine Umrichtereinheit (20), eine zentrale Steuereinheit (21) und einen Eingang für den umzurichtenden Strom und einen Ausgang für den umgerichteten Strom und wenigstens ein Beschaltungsteil (3, 4), der dem Eingang des Umrichterteils vorgeschaltet oder dem Ausgang des Umrichterteils nachgeschaltet ist, wobei an die Schaltungsanordnung wenigstens eine externe Steuereinheit (12) anschließbar ist und dass die zentrale Steuereinheit (21 ) zum Empfang von Steueranweisungen der externen Steuereinheit (12) geeignet und eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Beschaltungsteil (3, 4) wenigstens eine dezentrale Steuereinheit (31 , 41 ) aufweist, die mit der zentralen Steuereinheit (21 ) über einen Kommunikationsbus (13) verbunden ist und zum Empfang von Steueranweisungen von der zentralen Steuereinheit (21 ) geeignet und eingerichtet ist, dass die externe Steuereinheit (12) an den Kommunikationsbus (13) anschließbar ist und die dezentrale Steuereinheit (31 , 41 ) zum Empfang von Steueranweisungen der externen Steuereinheit (12) geeignet und eingerichtet ist. 2. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (1 , 1 a), insbesondere der Umrichterteil (2) eine Kommunikationseinheit (7, 8) aufweisen, die zwischen dem Kommunikationsbus (13) und einem Anschluss der Schaltungsanordnung für die externe Steuereinheit (12) angeordnet ist. 3. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss der Schaltungsanordnung (1 , 1 a) für die externe Steuereinheit (12) eine Schnittstelle zu einem öffentlichen Kommunikationsnetz oder einem lokalen Netzwerk (9) umfasst. 4. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationseinheit (7, 8) eine Schnittstelle zum Kommunikationsbus (13) und eine Treiberschaltung (7) für diese Schnittstelle umfasst. 5. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Beschaltungsteile (3, 4) Sicherungen (301 , 401), Schalter (302, 402), insbesondere steuerbare Schalter z. B. Schütze (303, 403), Messgrößen-Aufnehmer (304, 404), Isolationswächter u. v. m. aufweisen. 6. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dezentralen Steuereinheiten (31 , 41 ) geeignet und eingerichtet sind in dem Beschaltungsteil (3, 4) gewonnene Messinformationen auf dem Kommunikationsbus (9) zur Verfügung zu stellen. 7. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (1 , 1 a) mehrere Schaltschränke aufweist und der Umrichterteil (2) in einem Schaltschrank angeordnet ist und der Beschaltungsteil (3, 4) oder die Beschaltungsteile (3, 4) in jeweils eigenen Schaltschränken angeordnet sind. 8. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Steuereinheit (21 ) und die dezentralen Steuereinheiten (31 ,41) jeweils eigene elektrische Energieversorgungen aufweisen. 9. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dezentralen Steuereinheiten (31 ,41 ) zusätzlich über die Energieversorgung der zentralen Steuereinheit (21 ) mit elektrischer Energie versorgbar sind. 10. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (1 , 1 a) ein Wechselrichter (1) ist und ein eingangsseitiges Beschaltungsteil (3) und ein ausgangsseitiges Beschaltungsteil (4) aufweist, wobei der eingangsseitige Beschaltungsteil (3) an einen Generator, zum Beispiel einen Solargenerator (5) und der ausgangsseitige Beschaltungsteil an ein Versorgungsnetz (6) anschließbar ist. 1 1. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (1 , 1 a) eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (1 ) ist und einen ausgangsseitigen Beschaltungsteil (4) aufweist, wobei der Umrichterteil (2) an einen Generator (15), einen Speicher für elektrische Energie (14) oder ein Energie bereitstellendes Versorgungsnetz (6) und der ausgangsseitige Beschaltungsteil an ein zu versorgendes Netz (6a) anschließbar ist. 12. Schaltungsanordnung (1 , 1 a) nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (1 , 1 a) eine zentrale elektronische Umschalteinrichtung mit einer Steuereinheit oder einen statischen Transferschalter mit einer Steuereinheit aufweist und diese Steuereinheit die externe Steuereinheit (12) bildet. 13. Netz aus einer oder mehreren Schaltungsanordnungen (1 , 1a) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 und einer externen Steuereinheit (12), dadurch gekennzeichnet, dass die externe Steuereinheit (12) zum parallelen Steuern der zentralen und/oder dezentralen Steuereinheiten (21 , 31 , 41) geeignet und eingerichtet ist. 14. Netz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die externe Steuereinheit (12) ein Leitrechner ist. 15. Verfahren zum Betreiben eines Netzes nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die externe Steuereinheit (12) bei Ausfall ein der zentralen Steuereinheiten einer der Schaltungsanordnungen (1 , 1 a) die dezentralen Steuereinheiten (21 ) überwacht, regelt und/oder steuert und insbesondere ausschaltet. |
Schaltungsanordnung mit einem Umrichterteil umfassend eine zentrale
Steuereinheit
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung,
insbesondere Wechselrichter oder unterbrechungsfreie Stromversorgung, mit einem Umrichterteil umfassend eine Umrichtereinheit, eine zentrale Steuereinheit und einen Eingang für den umzurichtenden Strom und einen Ausgang für den umgerichteten Strom und wenigstens einem
Beschaltungsteil, der dem Eingang des Umrichterteils vorgeschaltet oder dem Ausgang des Umrichterteils nachgeschaltet ist, wobei an die
Schaltungsanordnung wenigstens eine externe Steuereinheit anschließbar ist und dass die zentrale Steuereinheit zum Empfang von
Steueranweisungen der externen Steuereinheit geeignet und eingerichtet ist.
[0002] Aus der Übersetzung der europäischen Patentschrift mit der
Veröffentlichungsnummer DE 600 36 150 T2 ist ein Netz von
Solarwechselrichtern bekannt, die ein Wechselrichterteil mit einer
Wechselrichtereinheit und einen Mikrocomputer als zentrale Steuereinheit aufweisen. Das Netz weist Fernsteuerungen als externe Steuereinheiten auf, die mit dem Mikrocomputer verbunden ist, und mit welcher der Mikrocomputer gesteuert werden kann. Ferner kann die Fernsteuerung gezielt einen Schalter in einem eingangsseitigen Beschaltungsteil eines Solarwechselrichters betätigen.
[0003] Die Übersetzung der europäischen Patentschrift mit der
Veröffentlichungsnummer DE 600 36 150 T2 beschreibt, wie die parallel an das Versorgungsnetz geschalteten Solarwechselrichter betrieben werden können.
[0004] Die Übertragungsnetzbetreiber oder Verteilnetzbetreiber, in deren
Versorgungsnetze elektrische Energie eingespeist wird, machen detaillierte Vorschriften, wie der Netzanschluss zum Einspeisen von elektrischer Energie aus Fotovoltaikanlagen erfolgen muss. Insbesondere für Fotovoltaikanlagen mit Leistungen von größer als 30 kW sind dabei besondere Vorgaben zum Beispiel im Hinblick auf die Sicherheit gemacht. So muss gewährleistet sein, dass die Fotovoltaikanlage auch bei einem nur teilweisen Ausfall, beispielsweise des Solarwechselrichters schnell und möglichst ohne Rückwirkung auf das Versorgungsnetz von diesem getrennt werden kann. Ein ähnliches Problem kann sich bei
unterbrechungsfreien Stromversorgungen ergeben.
[0005] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass jeder
Beschaltungsteil wenigstens eine dezentrale Steuereinheit aufweist, die mit der zentralen Steuereinheit über einen Kommunikationsbus verbunden ist und zum Empfang von Steueranweisungen von der zentralen
Steuereinheit geeignet und eingerichtet ist, dass die externe Steuereinheit an den Kommunikationsbus anschließbar ist und die dezentrale
Steuereinheit zum Empfang von Steueranweisungen der externen
Steuereinheit geeignet und eingerichtet ist.
[0006] Im Unterschied zu der Schaltungsanordnung, wie sie aus dem Dokument DE 600 36 150 T2 bekannt ist, ist es mit der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung möglich, dass eine externe Steuerungseinheit unmittelbar über den Kommunikationsbus auf dezentrale
Steuerungseinheiten in dem Beschaltungsteil oder den Beschaltungsteilen einwirkt, um zum Beispiel eine vollständige Trennung der
Schaltungsanordnung sowohl eingangsseitig als auch ausgangsseitig herzustellen. Damit kann die externe Steuereinheit auch bei einem Ausfall der zentralen Steuerungseinheit in dem Wechselrichterteil eingreifen. Dadurch, dass zum Informationsaustausch ein Kommunikationsbus genutzt wird, ist eine Erweiterung der Schaltungsanordnung um weitere Umrichterteile, Beschaltungsteile und/oder weitere dezentrale
Steuerungseinheiten in den Beschaltungsteilen mit einfachen Mitteln möglich. Die Schaltungsanordnung ist dadurch gut skalierbar.
[0007] Durch die Verwendung von dezentralen Steuerungseinheiten kann die zentrale Steuerungseinheit von untergeordneten Steuerungsaufgaben befreit werden, die dann von den dezentralen Steuerungseinheiten wahrgenommen werden.
[0008] Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann eine
Kommunikationseinheit aufweisen. Diese Kommunikationseinheit kann zwischen dem Kommunikationsbus und einem Anschluss der
Schaltungsanordnung für die externe Steuereinheit angeordnet sein. Der Anschluss der Schaltungsanordnung für die externe Steuereinheit kann eine Schnittstelle zu einem öffentlichen Kommunikationsnetz umfassen. Die externe Steuereinheit kann also Steueranweisungen über das öffentliche Kommunikationsnetz an die Schaltungsanordnung geben. Die Kommunikationseinheit kann eine Schnittstelle zum Kommunikationsbus und eine Treiberschaltung für diese Schnittstelle umfassen.
[0009] Der Beschaltungsteil oder die Beschaltungsteile einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung können Sicherungen, Schalter, insbesondere steuerbare Schalter z.B. Schütze, Messgrößen-Aufnehmer,
Isolationswächter und vieles mehr aufweisen. Mit den
Messgrößen-Aufnehmern können Messwerte über die dezentralen
Steuereinheiten an die zentrale Steuereinheit und/oder auch in die externe Steuereinheit geliefert werden. Die zentrale Steuereinheit und/oder die externe Steuereinheit können dann in Reaktion auf die erfassten
Messwerte Steueranweisungen an die dezentralen Steuereinheiten bzw. die zentrale Steuereinheit generieren. Die in den Beschaltungsteilen gewonnenen Messeinformationen können über die dezentralen
Steuereinheiten vorzugsweise in dem Kommunikationsbus zur Verfügung gestellt werden.
[0010] Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann mehrere
Schaltschränke aufweisen. Der Umrichterteil kann in einem Schaltschrank angeordnet sein. Der Beschaltungsteil oder die Beschaltungsteile können ebenfalls in eigenen Schaltschränken angeordnet sein. Vorteilhaft ist es, wenn dem Umrichterteil und jedem Beschaltungsteil ein eigener
Schaltschrank zugeordnet ist. Jeder Schaltschrank weist dann einen Abschnitt des Kommunikationsbus auf. Die Abschnitte des
Kommunikationsbus können über Schnittstellen miteinander verbunden sein. Ferner weist jeder vorteilhafte Schaltschrank einen Netzanschluss für die Hilfsstromversorgung bzw. Stromversorgung der zentralen und/oder dezentralen Steuereinheiten auf.
[001 1] Die zentrale Steuereinheit und die dezentralen Steuereinheiten weisen vorzugsweise jeweils eine eigene elektrische Energieversorgung auf.
Damit können die Steuereinheiten unabhängig voneinander mit
elektrischer Energie versorgt werden. Diese separate Energieversorgung kann zusätzlich zu einer Energieversorgung der dezentralen
Steuereinheiten über die zentrale Steuereinheit erfolgen.
[0012] Die Schaltungsanordnung kann ein Wechselrichter, insbesondere ein
Solarwechselrichter sein. Ein solcher Wechselrichter weist einen
eingangsseitigen Beschaltungsteil und einen ausgangsseitigen
Beschaltungsteil auf. Der eingangsseitige Beschaltungsteil ist dann im Betrieb des Wechselrichters an einen Generator, z.B. einen
Solargenerator, und der ausgangsseitige Beschaltungsteil an ein
Übertragungsnetz oder Verteilernetz angeschlossen, die auch als
Versorgungsnetze bezeichnet werden.
[0013] Die Schaltungsanordnung kann aber auch eine unterbrechungsfreie
Stromversorgung sein. Sie weist dann ein ausgangsseitiges
Beschaltungsteil auf, wobei der Umrichterteil an einen Generator, einen Speicher für elektrische Energie oder ein Energie bereitstellendes
Versorgungsnetz angeschlossen ist. Der ausgangsseitige Beschaltungsteil kann an ein zu versorgendes Netz angeschlossen werden, zum Beispiel an eine Hausinstallation.
[0014] Eine solche unterbrechungsfreie Stromversorgung kann eine zentrale
elektronische Umschalteinrichtung mit einer Steuereinheit oder einen statischen Transferschalter mit einer Steuereinheit aufweisen. Diese Steuereinheiten können die externen Steuereinheiten bilden, die an die unterbrechungsfreie Stromversorgung angeschlossen werden können.
[0015] Aus einer oder mehrerer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen und einer externen Steuereinheit kann ein Netz gebildet sein, wobei die externe Steuereinheit zum parallelen Steuern der zentralen und/oder dezentralen Steuereinheiten geeignet und eingerichtet ist. Die externe Steuereinheit kann ein Leitrechner des Netzes sein.
[0016] Das vorteilhafte an einem solchen erfindungsgemäßen Netz ist, dass es so betrieben werden kann, dass die externe Steuereinheit bei Ausfall der zentralen Steuereinheit eine der Schaltungsanordnungen die dezentralen Steuereinheiten dieser Schaltungsanordnung steuert und insbesondere ausschaltet.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Abbildungen. Darin zeigen in schematischer Darstellung
[0018] Fig. 1 ein Netz aus einem erfindungsgemäßen Solarwechselrichter mit einer Verbindung zu mehreren externen Steuereinheiten,
[0019] Fig. 2 ein Netz aus mehreren erfindungsgemäßen Solarwechselrichtern und mehreren externen Steuereinheiten und
[0020] Fig. 3 ein Netz aus einer erfindungsgemäßen unterbrechungsfreien
Stromversorgung und mehreren externen Steuereinheiten.
[0021] Der in Figur 1 dargestellte erfindungsgemäße Solarwechselrichter 1 weist ein Umrichterteil 2, ein eingangsseitiges Beschaltungsteil 3 und ein ausgangsseitiges Beschaltungsteil 4 auf. Der eingangsseitige
Beschaltungsteil 3 ist mit einem Solargenerator 5 verbunden. In dem Solargenerator 5 wird Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie gewandelt. Der Solargenerator 5 liefert einen Gleichstrom, der in dem Solarwechselrichter 1 in einen Wechselstrom gewandelt wird. Die
Wandlung des Gleichstroms in einen Wechselstrom erfolgt im
Umrichterteil 2. Über den ausgangsseitigen Beschaltungsteil 4 wird der Wechselstrom dann in ein Versorgungsnetz 6 eingespeist. Die
Einspeisung kann dreiphasig erfolgen.
[0022] Im eingangsseitigen Beschaltungsteil können verschiedene Komponenten 30 vorgesehen sein. Bei den Komponenten kann es sich beispielsweise um Sicherungen 301 , um Schalter 302, um Schütze 303, um
Messgrößen-Aufnehmer, um Isolationswächter 304 und vieles mehr handeln. Mit diesen Komponenten kann der Strom beispielsweise unterbrochen oder messtechnisch erfasst werden. Außerdem kann der Solarwechselrichter 1 durch Sicherungen 301 abgesichert sein.
[0023] Im Umrichterteil 2 ist eine Umrichtereinheit 20 vorgesehen, in welcher der über den eingangsseitigen Beschaltungsteil 3 in den Solarwechselrichter 1 eingespeiste Gleichstrom vom Solargenerator 5 in einen Wechselstrom gewandelt wird.
[0024] Über das ausgangsseitige Beschaltungsteil 4 wird der Wechselstronn dann dem Versorgungsnetz 6 zugeführt. Im ausgangseitigen Beschaltungsteil 4 sind verschiedene Komponenten 40 vorgesehen. Mit diesen Komponenten 40 kann der Strom beispielsweise geschaltet werden, messtechnisch erfasst oder überwacht werden. Ferner ist eine Absicherung des
Solarwechselrichters 1 vor Rückwirkungen aus dem Versorgungsnetz 6 möglich. Bei den Komponenten 40 kann es sich daher um Sicherungen 401 , Schalter 402, Schütze 403, Isolationswächter und
Messgrößen-Aufnehmer 404 handeln.
[0025] Die Vorgänge in dem Solarwechselrichter 1 werden im Regelfall von einer zentralen Steuereinheit 21 gesteuert, überwacht und/oder geregelt. Die zentrale Steuereinheit 21 ist in dem Umrichterteil 2 vorgesehen. Neben der zentralen Steuereinheit 21 sind dezentrale Steuereinheiten 31 , 41 in dem eingangsseitigen Beschaltungsteil 3 und dem ausgangsseitigen Beschaltungsteil 4 vorgesehen. Diese dezentralen Steuereinheiten 31 , 41 sind mit den Komponenten 30, 40 in dem eingangsseitigen
Beschaltungsteil 3 bzw. dem ausgangsseitigen Beschaltungsteil 4 verbunden, um diese zu Steuern, Regeln und/oder die von den
Komponenten gelieferten Messgrößen auszuwerten und/oder an die zentrale Steuereinheit 21 weiterzuleiten.
[0026] Die Verbindung zwischen der zentralen Steuereinheit 21 und den
dezentralen Steuereinheiten 31 , 41 ist über einen Kommunikationsbus 13 hergestellt. Über den Kommunikationsbus werden alle Informationen, wie zum Beispiel Messwerte oder Steueranweisungen ausgetauscht. Die zentrale Steuereinheit 21 ist dabei eine übergeordnete Instanz, der die dezentralen Steuereinheiten 31 , 41 nachgeordneten sind.
[0027] Der Solarwechselrichter 1 weist ferner ein Businterface 7 auf, dass
ebenfalls an einen Kommunikationsbus 13 angeschlossen ist. Das
Businterface 7 ist mit einer Kommunikationseinheit 8 verbunden, die ihrerseits eine Schnittstelle zu einem externen Netzwerk 9 aufweist.
[0028] An dem externen Netzwerk 9 sind verschiedene externe Steuereinheiten 12 angeschlossen. Der Anschluss erfolgt entweder unmittelbar über eine entsprechende Schnittstelle der externen Steuereinheit 12 zum Netzwerk oder unter Zwischenschaltung eines WLAN-Netzwerkes 1 1 oder eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes über ein DSL-Modem 16.
[0029] Über die externen Steuereinheiten 1 1 ist ein Zugriff auf die zentrale
Steuereinheit 21 aber auch auf die dezentralen Steuereinheiten 31 , 41 möglich. Es können daher durch die externen Steuereinheiten 12 unmittelbare Vorgänge in dem eingangsseitigen Beschaltungsteil 3, dem Umrichterteil 2 und dem ausgangsseitigen Beschaltungsteil 4 gesteuert, geregelt oder überwacht bzw. gemessen werden. Das hat den Vorteil, dass auch bei einem Ausfall einer der Steuereinheiten innerhalb des Solarwechselrichters 1 die übrigen Steuereinheiten angesprochen werden, um den Solarwechselrichter 1 außer Betrieb zu setzen.
[0030] Ein derartiger Solarwechselrichter 1 kann mit einem weiteren
Solarwechselrichter 1 zu einem Paar gekoppelt sein. Die beiden
miteinander gekoppelten Solarwechselrichter 1 (siehe Figur 2) sind dann über ihre Businterfaces oder unmittelbar über den Kommunikationsbus 13 miteinander verbunden.
[0031] Ein einzelner Solarwechselrichter 1 aber auch ein Paar von
Solarwechselrichtern 1 kann dann über die Kommunikationseinheit mit einem Netzwerk 9 verbunden sein, an dem andere Solarwechselrichter 1 oder Paare von Solarwechselrichtern 1 angeschlossen sind. Über ebenfalls an dem Netzwerk 9 angeschlossene externe Steuereinheiten 12 können die Solarwechselrichter 1 dann gesteuert, geregelt, gemessen oder überwacht werden. Steuereingriffe können dabei von einer externen Steuereinheit 12 gleichzeitig auf alle Solarwechselrichter 1 erfolgen.
Selbstverständlich ist es auch möglich einen einzelnen oder einer Gruppe von Solarwechselrichtern 1 , die an dem Netzwerk 9 angeschlossen sind, zu Steuern, zu Regeln, zu Überwachen und so weiter.
[0032] Die in Figur 3 dargestellte unterbrechungsfreie Stromversorgung 1 a ist in gleicher weise wie die beschriebenen Solarwechselrichter 1 von einer externen Steuereinheit 12 steuerbar oder regelbar oder kann von dieser überwacht werden. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung 1 a weist ebenfalls einen Umrichterteil 2 und einen ausgangsseitigen Beschaltungsteil 4 auf. Der Umrichterteil 2 wird unmittelbar aus einem Versorgungsnetz 6, einer Batterie 14 oder einem Generator 15 mit elektrischer Energie gespeist. Die elektrische Energie wird im Umrichterteil gegebenenfalls so umgeformt, dass sie über das ausgangsseitige
Beschaltungsteil 4 in ein zu versorgendes Netz 6a eingespeist werden kann.
[0033] Der Umrichterteil 2 weist ebenfalls eine Umrichtereinheit 20 auf, die von einer zentralen Steuereinheit 21 überwacht, geregelt und/oder gesteuert wird. Die zentrale Steuereinheit 21 überwacht, regelt und/oder steuert außerdem eine dezentrale Steuereinheit 41 des ausgangsseitigen
Beschaltungsteils 4. Die dezentrale Steuereinheit 41 ihrerseits überwacht, steuert und/oder regelt Komponenten 40 in dem ausgangsseitigen
Beschaltungsteil 4. Unter Zwischenschaltung der dezentralen
Steuereinheit 41 hat also auch die zentrale Steuereinheit 21 Zugriff auf die Komponenten 40.
[0034] Bei den Komponenten 40 kann es sich um Sicherungen 401 , Schalter 402, Schütze 403, Messgrößen-Aufnehmer 404 und vieles mehr handeln, mit dem man Strom und/oder Spannung Steuern, Regeln, Schalten und/oder überwachen kann.
[0035] Die zentrale Steuereinheit 21 ist über einen Kommunikationsbus 13 mit der dezentralen Steuereinheit 41 verbunden. Über ein Businterface 7 ist eine Kommunikationseinheit 8 an den Kommunikationsbus 13
angeschlossen. Die Kommunikationseinheit 8 ist außerdem mit einem externen Netzwerk 9 verbunden, über das eine Verbindung zu einer der externen Steuereinheiten 12 hergestellt werden kann. Die Verbindung zu den externen Steuereinheiten kann unmittelbar über das Netzwerk 9 erfolgen, wenn die externe Steuereinheit 12 direkt an dem Netzwerk 9 angeschlossen ist. Es kann aber auch beispielsweise ein WLAN-Netzwerk 1 1 oder ein öffentliches Telekommunikationsnetz zwischengeschaltet sein. In diesem Fall ist dann ein DSL-Modem 16 angeschlossen.
[0036] Die externen Steuereinheiten 12 können unmittelbar auf die dezentrale
Steuereinheit 41 aber auch auf die zentrale Steuereinheit 21 zugreifen und die mit diesen Steuereinheiten 21 , 41 verbundenen Komponenten 40 bzw. richtereinheit 20 Steuern, Regeln und/oder überwachen
