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Title:
CIRCUIT ASSEMBLY, LIGHTING DEVICE, AND VEHICLE HEADLIGHT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/154581
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a circuit assembly (1) comprising a printed circuit board (2), at least one micromirror component (3) which is connected to the printed circuit board (2) for modulating a light beam oriented towards the micromirror component (3), a cooling body which is thermally connected to the at least one micromirror component (3), and a current regulating unit (5). The micromirror component (3) has a heating element (3a) which can be controlled by the current regulating unit (5), and the current regulating unit (5) is electrically connected to the heating element (3a) in order to actuate same. The current regulating unit (5) is additionally connected to the micromirror component (3) via a thermal connection to the cooling body (4) in order to transfer heat losses occurring on the current regulating unit (5).

Inventors:
MITTERLEHNER, Thomas (Hörsdorf 12, 3240 Mank, 3240, AT)
Application Number:
EP2019/050607
Publication Date:
August 15, 2019
Filing Date:
January 11, 2019
Export Citation:
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Assignee:
ZKW GROUP GMBH (Rottenhauser Straße 8, 3250 Wieselburg, 3250, AT)
International Classes:
H05B3/84; F21S45/10; F21S45/40; H05B3/86
Domestic Patent References:
WO2017132713A12017-08-10
Foreign References:
EP3168526A12017-05-17
DE102013215374A12015-02-05
DE19530008A11997-02-20
DE102013215374A12015-02-05
DE19530008A11997-02-20
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWALTSKANZLEI MATSCHNIG & FORSTHUBER OG (Biberstraße 22, 1010 Wien, 1010, AT)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Schaltungsanordnung (1), umfassend

- eine Leiterplatte (2),

- zumindest ein mit der Leiterplatte (2) verbundenes Mikrospiegelbauelement (3) zur Modulation eines auf das Mikrospiegelbauelement (3) gerichteten Lichtstrahls einer Lichtquelle,

- einen mit dem zumindest einen Mikrospiegelbauelement (3) thermisch verbundenen Kühlkörper (4), und

- eine Stromregeleinheit (5), wobei dem Mikrospiegelbauelement (3) ein mittels der Stromregeleinheit (5) steuerbares Heizelement (3a) zugeordnet ist, das mit dem Mikrospiegelbauteil (3) thermisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromregeleinheit (5) zur Ansteuerung des Heizelements (3a) mit diesem elektrisch verbunden ist, wobei die Stromregeleinheit (5) zudem über eine thermische Verbindung mit dem Kühlkörper (4) zur Übertragung von an der Stromregeleinheit (5) anfallender Verlustwärme mit dem Mikrospiegelbauelement (3) verbunden ist.

2. Schaltungsanordnung (1) nach Anspruch 1, wobei die Leiterplatte (2) eine Öffnung (2a) aufweist, durch die sich ein Wärmeleitelement (4a) von dem Mikrospiegelbauelement (3) hin zu dem Kühlkörper (4) zur Wärmeübertragung erstreckt.

3. Schaltungsanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Schaltungsanordnung (1) ferner einen mit einem Fahrzeugscheinwerfergehäuse verbindbaren Tragrahmen (6) umfasst, wobei die Leiterplatte (2) zwischen dem Kühlkörper (4) und dem Tragrahmen (6) angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Tragrahmen (6) Positionierungsmittel (6a) zur Festlegung der Position des Mikrospiegelbauelements (3) in Bezug auf den Tragrahmen (6) aufweist.

4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Heizelement (3a) in das Mikrospiegelbauteil (3) integriert ist.

5. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stromregeleinheit (5) an der von dem Kühlkörper (4) zugewandten Seite der Leiterplatte (3) angeordnet ist.

6. Schaltungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Stromregeleinheit (5) an der dem Kühlkörper (4) abgewandten Seite der Leiterplatte (3) angeordnet ist.

7. Schaltungsanordnung (1) nach Anspruch 6, wobei die Stromregeleinheit (5) über zumindest ein durch Leiterplatte (2) erstreckendes Wärmeleitmittel (2b), insbesondere zumindest eines wärmeleitenden Vias, mit dem Kühlkörper (4) thermisch verbunden ist.

8. Schaltungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei der Kühlkörper (4) mit dem Tragrahmen (6) dergestalt verbunden ist, dass die Leiterplatte (2) durch den Kühlkörper (4) in ihrer Position in Bezug auf den Tragrahmen (6) fixierbar ist.

9. Schaltungsanordnung (1) nach Anspruch 8, wobei der Kühlkörper (4) mit dem Tragrahmen (6) mittels einer Schraubverbindung (7) verbunden ist, wobei der Kühlkörper (4) entlang der Schraubverbindung verschiebbar ist und Federelemente (8) vorgesehen sind, mittels derer der Kühlkörper (4) in Richtung des Tragrahmens (6) gedrückt wird.

10. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stromregeleinheit (5) eine linear geregelte Stromregeleinheit ist.

11. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sämtliche elektronischen Bauteile (3, 5) der Schaltungsanordnung (1) SMD-Bauteile sind.

12. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an der Leiterplatte (2) zumindest ein Sockel (9) zur Aufnahme des zumindest einen Mikrospiegelbauelements (3) vorgesehen ist.

13. Schaltungsanordnung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, wobei die Stromregeleinheit (5) in einem Abstand (d) von maximal 3cm zu dem Mikrospiegelbauelement (3) angeordnet ist.

14. Leuchtvorrichtung, umfassend eine Schaltungsanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, eine Lichtquelle, sowie zumindest eine Abbildungsoptik zur Abbildung des von dem Leuchtelement abgestrahlten Licht hin zu einer vorgebbaren Lichtverteilung, wobei die Lichtquelle, das Mikrospiegelbauelement (3) und die Abbildungsoptik dergestalt angeordnet ist, dass durch die Lichtquelle abgestrahltes Licht über das Mikrospiegelbauelement (3) hin zu der Abbildungsoptik ablenkbar ist.

15. Fahrzeugscheinwerfer, insbesondere Kraftfahrzeugscheinwerfer, umfassend eine Leuchtvorrichtung nach Anspruch 14.

Description:
SCHALTUNGSANORDNUNG, LEUCHTVORRICHTUNG SOWIE FAHRZEUGSCHEINWERFER

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, umfassend eine Leiterplatte, zumindest ein mit der Leiterplatte verbundenes Mikrospiegelbauelement zur Modulation eines auf das Mikrospiegelbauelement gerichteten Lichtstrahls einer Lichtquelle, und einen mit dem zumindest einen Mikrospiegelbauelement thermisch verbundenen Kühlkörper, sowie eine Stromregeleinheit, wobei dem Mikrospiegelbauelement ein mittels der Stromregeleinheit steuerbares Heizelement zugeordnet ist, das mit dem Mikrospiegelbauteil thermisch verbunden ist.

Unter dem Ausdruck „Modulation" wird in diesem Zusammenhang ein Verfahren verstanden, bei dem Licht durch gezielte Ansteuerung des Mikrospiegelbauelements abgelenkt werden kann, wobei z.B. durch in einem Zustand eines Mikrospiegels des Mikrospiegelbauelements ein Lichtstrahl über eine nachgelagerte Abbildungsoptik auf eine Fahrbahn projiziert wird und in einem anderen Zustand der Lichtstrahl bereits zuvor absorbiert wird. Durch intermittierenden Wechsel der Zustände kann dadurch die Lichtverteilung als auch die Intensität variiert werden.

Ferner betrifft die Erfindung eine Leuchtvorrichtung mit einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sowie einen Fahrzeugscheinwerfer mit einer erfindungsgemäßen Leuchtvorrichtung.

Es ist bekannt geworden, als Lichtbearbeitungselemente für Scheinwerfersysteme Bildgeber zu verwenden, die eine große Anzahl ansteuerbarer Pixelfelder aufweisen. So zeigt die DE102013215374A1 Lösungen, bei welchen das Licht einer Lichtquelle über einen sogenannten„Taper", einem konischen Lichtleitelement, zu einem LCD-Bildgeber, zu einem LCoS-Chip oder zu einer Mikrospiegelanordnung („DMD") gelenkt wird, um dann über eine Projektionsoptik auf die Fahrbahn projiziert zu werden.

DMD ist ein Akronym, das für„Digital Micromirror Device" gebraucht wird, somit für ein Mikrospiegel-Array oder Mikrospiegel-Matrix. Solch ein Mikrospiegel-Array besitzt sehr kleine Abmessungen, typischerweise in der Größenordnung von 10 mm. Bei einem DMD sind Mikrospiegelaktoren matrixartig angeordnet, wobei jedes einzelne Spiegelelement um einen bestimmten Winkel, beispielsweise 20°, verkippbar ist, beispielsweise durch elektromagnetische oder piezoelektrische Aktoren. Die Endlagen eines Mikrospiegels wird in dieser Beschreibung als EIN-Zustand bzw. AUS-Zustand bezeichnet, wobei EIN-Zustand bedeutet, dass Licht von dem Mikrospiegel über die Abbildungsoptik auf die Straße gelangt, wogegen es im AUS-Zustand beispielsweise auf einen Absorber gelenkt wird. Ein Scheinwerfer auf Basis eines Mikrospiegel- Arrays ist beispielsweise in der DE 195 30 008 Al beschrieben.

Mikrospiegelbauelemente weisen im Allgemeinen einen Temperaturarbeitsbereich auf, der ohne zusätzliche Maßnahmen bei Fahrzeugscheinwerferanwendungen im Normalbetrieb den zulässigen Betriebstemperaturbereich verlassen kann, wobei in diesem Fall Fehlfunktion oder Folgeschäden auftreten würden. Um den Arbeitsbereich auf den zulässigen Betriebstemperaturbereich einzuschränken, ist in Fahrzeugscheinwerferanwendungen, die anwendungsgemäß einer hohen Schwankungsbreite der Umgebungstemperaturen ausgesetzt sein können, vorgesehen, Mikrospiegelbauelemente mit Kühlkörpern zu verbinden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass im Falle hoher Umgebungstemperaturen die an einem Mikrospiegelbauelement anfallende Verlustwärme zu keiner unzulässig hohen Bauteiltemperatur führt.

Bei Temperaturen, die niedriger als z.B. 0°C sind, könnte sich das Vorsehen des Kühlkörpers hingegen negativ auswirken, da die vorgesehene Betriebstemperatur eines Mikrospiegelbauelements ebenso eine Temperaturunter grenze aufweist, die bei Umgebungstemperaturen von 0°C und weniger unterschritten werden könnte, da damit eine Angleichung an die in diesem Fall unerwünscht niedrige Umgebungstemperatur erwirkt wird. Um ein Unterschreiten der zulässigen Betriebstemperatur im Falle niedriger Umgebungstemperaturen zu verhindern, weist das Mikrospiegelbauelement daher ein Heizelement auf, das mit dem Bauteil thermisch verbunden oder vorzugsweise in das Bauteil integriert ist. Da der Kühlkörper der Beheizung des Mikrospiegelbauelements entgegenwirkt, ist beträchtliche Leistung zur Erwärmung des Mikrospiegelbauelements erforderlich. Hinzu kommt, dass der Wicklungswiderstand von typischen integrierten Heizelementen, insbesondere in DMD-Chips, sehr stark temperaturabhängig ist, weshalb eine Stromregelungseinheit zur Ansteuerung des Heizelements bzw. zur Steuerung der Heizleistung vorgesehen ist. An dieser Stromregelungseinheit fallen gemäß dem Produkts aus Spannungsabfall USR und Strom iHeater (siehe Figur 4) Verluste an, die sehr stark von der Temperatur des Heizelements abhängen.

Die Verlustleistung an der Stromreglungseinheit kann unter Umständen ähnliche Werte wie die Leistung des DMD Heizelement (PHEATER) erreichen. Dabei sind Heizleistungen bis zu einer Höhe von beispielsweise 40W erforderlich, um das Mikrospiegelbauelement ausreichend zu erwärmen. An der Stromregelungseinheit können daher Verluste in Höhe von beispielsweise 40 W anfallen.

Eine Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, die Verlustleistung der Schaltungsanordnung zu reduzieren und den Betrieb des Mikrospiegelbauelements zu optimieren. Diese Aufgabe wird mit einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art gelöst, bei der erfindungsgemäß die Stromregeleinheit zur Ansteuerung des Heizelements mit diesem elektrisch verbunden ist, wobei die Stromregeleinheit zudem über eine thermische Verbindung mit dem Kühlkörper zur Übertragung von an der Stromregeleinheit anfallender Verlustwärme mit dem Mikrospiegelbauelement verbunden ist. Dadurch ist es möglich, die in der Stromregeleinheit anfallende Verlustleistung zur Beheizung des Mikrospiegelbauelements zu nutzen, wodurch die in dem Heizelement des Mikrospiegelbauelements umzusetzende Heizleistung reduziert werden kann. Die Effizienz des Gesamtsystems steigt dadurch, da in Summe weniger Energie erforderlich ist, um das Mikrospiegelbauelement in einen zulässigen Temperaturbereich zu bringen. Diese Verbesserung der Effizienz ermöglicht es zudem, Leiterbahnen und die Leiterbahnen versorgende Kabelstränge - insbesondere Flex- Verbindungen - entsprechend dünner zu dimensionieren. Bei der Lichtquelle handelt es sich bevorzugt um eine oder mehrere LED- Lichtquellen.

Das Heizelement kann beispielsweise als Heizwicklung ausgebildet sein. Bei dem Mikrospiegelbauelement kann es sich beispielsweise um einen DMD-Chip (digital mirror device) handeln, wobei das Mikrospiegelbauelement vorzugsweise dergestalt ausgebildet und ansteuerbar ist, dass eine Vielzahl von Spiegeln individuell in einen eingeschalteten und ausgeschalteten Zustand ansteuerbar sind, um somit das gewünschte Lichtverteilungsmuster zu erzeugen, welches über die Projektionsoptik auf die Fahrbahn projiziert wird. Das Mikrospiegelbauelement kann auch als Strahlablenkeinheit bezeichnet werden. Ein DMD-Chip kann z.B. als DLP basiertes Lichtmodul ausgebildet sein, wobei solche Module beispielsweise von dem Unternehmen„Texas Instruments" erhältlich sind.

Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Leiterplatte eine Öffnung aufweist, durch die sich ein Wärmeleitelement von dem Mikrospiegelbauelement hin zu dem Kühlkörper zur Wärmeübertragung erstreckt. Das Wärmeleitelement ist mit dem Mikrospiegelbauelement und dem Kühlkörper thermisch verbunden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Wärmeleitelement in den Kühlkörper integriert ist bzw. mit diesem einstückig ausgebildet ist. Zwischen dem Wärmeleitelement und dem Mikrospiegelbauelement ist zur Optimierung des Wärmeüberganges vorzugweise Wärmeleitpaste oder Wärmeleitkleber angeordnet. Bei der Leiterplatte kann es sich beispielsweise um eine doppelseitig bestückte LR4 Leiterplatte handeln. Solche Platten sind kostengünstig herstellbar, weisen allerdings eine schlechte thermische Leitfähigkeit auf.

Zur Befestigung und Referenz des Mikrospiegelbauelements innerhalb eines Pahrzeugscheinwerfers kann z.B. vorgesehen sein, dass die Schaltungsanordnung ferner einen mit einem Pahrzeugscheinwerfergehäuse verbindbaren Tragrahmen umfasst, wobei die Leiterplatte zwischen dem Kühlkörper und dem Tragrahmen angeordnet ist. Insbesondere kann vorgesehen, dass der Tragrahmen Positionierungsmittel zur Pestlegung der Position des Mikrospiegelbauelements in Bezug auf den Tragrahmen aufweist.

Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Heizelement in das Mikrospiegelbauteil integriert ist. Auf diese Weise kann thermische Energie des Heizelements besonders effizient auf die Mikrospiegel übertragen werden.

Beispielsweise kann vorgesehen, dass die Stromregeleinheit an der von dem Kühlkörper zugewandten Seite der Leiterplatte angeordnet ist. In diesem Pall kann der Kühlkörper die Stromregeleinheit direkt - z.B. über dessen Außengehäuse - kontaktieren. Abhängig von der Wärmeleitfähigkeit des Außengehäuses kann diese Anordnung besonders vorteilhaft sein.

Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die Stromregeleinheit an der dem Kühlkörper abgewandten Seite der Leiterplatte angeordnet ist. Dadurch können beispielsweise einseitig bestückbare Leiterplatten eingesetzt werden. Zudem kann vorgesehen sein, dass, dass die Stromregeleinheit über zumindest ein durch die Leiterplatte erstreckendes Wärmeleitmittel, insbesondere wärmeleitende Vias, mit dem Kühlkörper thermisch verbunden ist. Dadurch kann die Stromregeleinheit effizient thermisch mit dem Mikrospiegelbauelement kontaktiert werden. Unter einem Via wird ein sog.„vertical interconnected access" verstanden, also eine durch die Leiterplatte erstreckende Verbindung. Diese Anordnung hat den besonderen Vorteil, dass die Kühlung der Stromregeleinheit bzw. die Wärmeübertragung auf den Kühlkörper typischerweise besonders effizient über die Unterseite der Stromregeleinheit erfolgt, da diese mit entsprechenden metallischen Kontakten ausgestattet und mit der Leiterplatte verbunden ist, die sich in das Innere der Stromregeleinheit erstrecken und damit Wärme effizient zur Unterseite leiten.

Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Kühlkörper mit dem Tragrahmen dergestalt verbunden ist, dass die Leiterplatte durch den Kühlkörper in ihrer Position in Bezug auf den Tragrahmen fixierbar ist, wodurch das Mikrospiegelbauteil in seiner Position in Bezug auf einen mit dem Tragrahmen verbunden Fahrzeugscheinwerfergehäuse und darin auf genommener Komponenten fixiert werden kann. Um den Einbau und die Endpositionierung der Schaltungsanordnung innerhalb eines Fahrzeugscheinwerfers zu erleichtern, kann vorgesehen sein, dass der Kühlkörper mit dem Tragrahmen mittels einer Schraubverbindung verbunden ist, wobei der Kühlkörper entlang der Schraubverbindung verschiebbar ist und Federelemente vorgesehen sind, mittels derer der Kühlkörper in Richtung des Tragrahmens gedrückt wird.

Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Stromregeleinheit eine linear geregelte Stromregeleinheit, insbesondere eine Linearstromquelle ist. Im Gegensatz zu getakteten Stromregeleinheiten sind diese Stromregeleinheiten linear geregelt und kostengünstig herstellbar. Linear geregelte Stromregeleinheiten weisen eine im Vergleich zu getakteten Regeleinheiten höhere Verlustleistung auf, die allerdings im Sinne der vorliegenden Erfindung vorteilhaft genutzt werden kann, sodass das Kosteneinsparungspotential der günstigen linearen Stromregeleinheiten vollständig ausgeschöpft werden kann. Als lineare Konstantstromquellen kommen z.B. Konstantstromquellen mit J-FET, Konstantstromquellen mit bipolaren Transistoren, Konstantstromquellen mit Operationsverstärker (OPV) und Transistor, Stromspiegel als Konstantstromquelle, oder Konstantstromquellen mit Linearreglern in Frage. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass sämtliche elektronischen Bauteile der Schaltungsanordnung SMD-Bauteile (also surface mounted devices) sind.

Zudem kann vorgesehen sein, dass an der Feiterplatte zumindest ein Sockel zur Aufnahme des zumindest einen Mikrospiegelbauelements vorgesehen ist. Auf diese Weise ist es grundsätzlich möglich, das Mikrospiegelbauelement zu einem beliebigen Zeitpunkt einer Fahrzeugscheinwerfermontage einzubauen oder beispielsweise auszutauschen.

Zudem kann vorgesehen sein, dass die Stromregeleinheit in einem Abstand von maximal 3 cm zu dem Mikrospiegelbauelement angeordnet ist.

Die Erfindung betrifft zudem eine Feuchtvorrichtung, umfassend eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung, eine Fichtquelle, sowie zumindest eine Abbildungsoptik zur Abbildung des von dem Feuchtelement abgestrahlten Ficht hin zu einer vorgebbaren Fichtverteilung, wobei die Fichtquelle, das Mikrospiegelbauelement und die Abbildungsoptik dergestalt angeordnet ist, dass durch die Fichtquelle abgestrahltes Ficht über das Mikrospiegelbauelement hin zu der Abbildungsoptik ablenkbar ist.

Weiters betrifft die Erfindung einen Fahrzeugscheinwerfer, insbesondere Kraftfahrzeugscheinwerfer, umfassend eine Feuchtvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Zudem betrifft die Erfindung ein Fahrzeug, umfassend einen erfindungsgemäßen Fahrzeugscheinwerfer, insbesondere Kraftfahrzeugscheinwerfer.

Die Erfindung ist im Folgenden anhand beispielhafter und nicht einschränkender Ausführungsformen näher erläutert, die in den Figuren veranschaulicht sind. Darin zeigt

Figur 1 eine schematische Darstellung einer Schaltungsanordnung gemäß dem Stand der Technik,

Figur 2 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, Figur 3 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, und

Figur 4 ein Ersatzschaltbild einer elektrischen Schaltung bestehend aus einem Heizelement eines Mikroprojektionselements und einer Stromregeleinheit.

In den folgenden Figuren bezeichnen - sofern nicht anders angegeben - gleiche Bezugszeichen gleiche Merkmale.

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Schaltungsanordnung 1' gemäß dem Stand der Technik. Die Schaltungsanordnung V umfasst darin eine Leiterplatte 2', zumindest ein mit der Leiterplatte 2' verbundenes Mikrospiegelbauelement 3' zur Ablenkung eines auf das Mikrospiegelbauelement 3‘ gerichteten Lichtstrahls, sowie eine Stromregeleinheit 5' auf. Das Mikrospiegelbauelement 3‘ weist ein mittels der Stromregeleinheit 5' steuerbares integriertes Heizelement 3a' auf. Die Stromregeleinheit 5' ist an der Leiterplatte 2' angeordnet, wobei keine strukturelle Elemente zur thermischen Verbindung mit dem Mikrospiegelbauelement 3‘ vorgesehen sind. Die Verlustwärme an der Stromregeleinheit 5' bleibt damit ungenutzt.

Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungs gemäßen Schaltungsanordnung 1. Analog zu Fig. 1 umfasst die erfindungs gemäße Schaltungsanordnung 1 eine Leiterplatte 2 und zumindest ein mit der Leiterplatte 2 verbundenes Mikrospiegelbauelement 3 zur Modulation eines auf das Mikrospiegelbauelement 3 gerichteten Lichtstrahls. Zudem umfasst die Schaltungsanordnung 1 einen mit dem zumindest einen Mikrospiegelbauelement 3 thermisch verbundenen Kühlkörper 4 sowie eine Stromregeleinheit 5. Das Mikrospiegelbauelement 3 weist ein mittels der Stromregeleinheit 5 steuerbares integriertes Heizelement 3a auf.

Im Gegensatz zur Schaltungsanordnung V gemäß dem Stand der Technik ist bei der Schaltungsanordnung 1 erfindungsgemäß die mit dem Heizelement 3a elektrisch verbundene Stromregeleinheit 5 über eine thermische Verbindung mit dem Kühlkörper 4 zur Übertragung von an der Stromregeleinheit 5 anfallender Verlustwärme mit dem Mikrospiegelbauelement 3 thermisch verbunden. Zu diesem Zweck weist die Leiterplatte 2 im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Öffnung 2a auf, durch die sich ein Wärmeleitelement 4a von dem Mikrospiegelbauelement 3 hin zu dem Kühlkörper 4 zur Wärmeübertragung erstreckt. Das Wärmeleitelement 4a ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Kühlkörper 4 ausgebildet. Zwischen dem Kühlkörper 4 und der Leiterplatte 2 kann zur Verbesserung des Wärmeüberganges Wärmeleitmaterial 10 (z.B. Wärmeleitpaste) angeordnet sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass dieses wärmeleitende Material 10 (z.B. Gapfiller-Material der Firma Bergquist GF1500) speziell zur Leitung über größere Abstände (im Millimeterbereich) ausgelegt ist, wobei das Material im Bereich zwischen der Leiterplatte 2 und der Stromregeleinheit 5 angeordnet ist. Zwischen dem Mikrospiegelbauteil 3 und dem Wärmeleitelement 4a kann dieses Material ebenso angeordnet sein. Alternativ dazu kann herkömmliche Wärmeleitpaste oder Wärmeleitkleber vorgesehen sein.

Die Schaltungsanordnung 1 umfasst ferner einen mit einem Fahrzeugscheinwerfergehäuse (in den Figuren nicht dargestellt) verbindbaren Tragrahmen 6, wobei die Leiterplatte 2 zwischen dem Kühlkörper und dem Tragrahmen 6 angeordnet ist. Der Tragrahmen 6 umfasst als Vorsprünge ausgebildete Positionierungsmittel 6a zur Festlegung der Position des Mikrospiegelbauelements 3 in Bezug auf den Tragrahmen 6.

Die elektronischen Bauelemente der Schaltungsanordnung 1 sind sowohl an der dem Tragrahmen 6 zugewandten Seite der Leiterplatte 2 als auch an der abgewandten Seite angeordnet, wobei die Stromregeleinheit 5 über zumindest ein durch Leiterplatte 2 erstreckendes Wärmeleitmittel 2b, insbesondere wärmeleitende Vias, mit dem Kühlkörper 4 thermisch verbunden ist.

Der Kühlkörper 4 ist mit dem Tragrahmen 6 dergestalt verbunden, dass die Leiterplatte 2 durch den Kühlkörper 4 in seiner Position in Bezug auf den Tragrahmen 6 fixierbar ist. Dies wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel erreicht, indem der Kühlkörper 4 mit dem Tragrahmen 6 mittels einer Schraubverbindung 7 verbunden ist, wobei der Kühlkörper 4 entlang der Schraubverbindung 7 verschiebbar ist und Federelemente 8 vorgesehen sind, mittels derer der Kühlkörper 4 in Richtung des Tragrahmens 6 gedrückt wird.

An der Leiterplatte 2 ist ein Sockel 9 angeordnet, der zur Aufnahme des Mikrospiegelbauelements 3 vorgesehen ist und über den das Mikrospiegelbauelement 3 mit der Leiterplatte 2 elektrisch verbunden ist. Um die an der Stromregeleinheit 5 anfallende Verlustwärme möglichst vollständig und rasch an das Mikrospiegelbauelement 3 weiterzuleiten, kann vorgesehen sein, dass der Abstand (gemessen von den Mittelpunkten der Elemente in Richtung der durch die Leiterplatte 2 aufgespannten Ebene) zwischen dem Mikrospiegelbauelement 3 und der Stromregeleinheit maximal 3 cm beträgt.

Die Erfindung betrifft zudem eine in den Figuren nicht näher dargestellte Leuchtvorrichtung, umfassend eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung 1, eine Lichtquelle, sowie zumindest eine Abbildungsoptik (die Lichtquelle und die Abbildungsoptik sind in den Figuren nicht dargestellt) zur Abbildung des von dem Leuchtelement abgestrahlten Licht hin zu einer vorgebbaren Lichtverteilung, wobei die Lichtquelle und das Mikrospiegelbauelement dergestalt angeordnet ist, dass durch die Lichtquelle abgestrahltes Licht über das Mikrospiegelbauelement hin zu der Abbildungsoptik, insbesondere einer Projektionsvorrichtung (Linse) lenkbar ist. Außerdem betrifft die Erfindung einen Fahrzeugscheinwerfer, insbesondere Kraftfahrzeugscheinwerfer, umfassend eine erfindungsgemäße Leuchtvorrichtung sowie ein Fahrzeug, umfassend einen erfindungsgemäßen Fahrzeugscheinwerfer, insbesondere einen Kraftfahrzeugscheinwerfer.

Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungs gemäßen Schaltungsanordnung 1. Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform ist darin die Stromregeleinheit 5 an der Unterseite der Leiterplatte 2 angeordnet, wobei der Kühlkörper 4 die Stromregeleinheit 5 mittels Wärmeleitmaterial direkt an seinem Gehäuse kontaktiert.

Figur 4 zeigt ein Ersatzschaltbild einer elektrischen Schaltung bestehend aus dem Heizelement 3a eines Mikroprojektionselements 3 und einer Stromregeleinheit 5. Die Ersatzschaltung zeigt eine Spannungsquelle Uo, über die die Stromregeleinheit 5 sowie das Heizelement 3a versorgt wird. Die Spannung Uo teilt sich in die Spannungen UDMD und USR auf, wobei das Verhältnis dieser Spannungen in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Heizelements, der Umgebungstemperatur, sowie der Eigenschaften des Reglers 5 und dessen Betriebszustand vorgegeben ist. Wie bereits eingangs erwähnt, kann die Verlustleistung an dem Regler 5 durchaus gleiche Werte wie die Wärmeleistung der Heizwicklung annehmen. In diesem Fall gilt daher USR = UDMD, wobei die Verlustleistung P S R = ter * USR beträgt und P D MD = I i Dau·,· UDMD beträgt. Indem erfindungsgemäß die an der Stromregeleinheit 5 anfallende Verlustleistung PSR zur Erwärmung des Mikrospiegelbauelements 3 genutzt wird, kann die Heizleistung PDMD und damit der Gesamtenergiebedarf zur Heizung des Mikrospiegelbauelements 3 reduziert werden.

In Anbetracht dieser Lehre ist der Fachmann in der Lage, ohne erfinderisches Zutun zu anderen, nicht gezeigten Ausführungsformen der Erfindung zu gelangen. Einzelne Aspekte der Erfindung bzw. der Ausführungsform aufgegriffen und miteinander kombiniert werden. Etwaige Bezugszeichen in den Ansprüchen sind beispielhaft und dienen nur der einfacheren Lesbarkeit der Ansprüche, ohne diese einzuschränken.