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Title:
CIRCUIT BOARD FOR A PRINTING CARTRIDGE, PRINTING CARTRIDGE, AND PRINTING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/221813
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a circuit board (1) for a printing cartridge, comprising a first storage unit, a first group of contact surfaces (T1-T9), and at least one monitoring contact surface (2). At least three of the contact surfaces of the first group of contact surfaces (T1-T9) are connected to the first storage unit, and the contact surfaces of the first group of contact surfaces (T1-T9) are arranged in at least two rows (4, 5), each of which has at least two contact surfaces. The second row (5) has a distance (dy) to the first row (4) and is arranged below the first row (4), and at least one region of the monitoring contact surface (2) is arranged below the second row (5), said monitoring contact surface (2) being connected to the first storage unit and/or to a second storage unit.

Inventors:
WESTERMEYER MARC (DE)
Application Number:
PCT/EP2020/061924
Publication Date:
November 05, 2020
Filing Date:
April 29, 2020
Export Citation:
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Assignee:
ARTECH GMBH DESIGN PRODUCTION IN PLASTIC (DE)
International Classes:
B41J2/175
Foreign References:
EP3444118A12019-02-20
EP3187338A12017-07-05
EP3392045A12018-10-24
Attorney, Agent or Firm:
RICHLY & RITSCHEL (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Platine (1) für eine Druckerpatrone,

- mit einer ersten Speichereinheit,

mit einer ersten Gruppe von Kontaktflächen (Tl-Tx) , die zur Kontaktierung druckerseitiger Kontakte geeignet ist und

mit zumindest einer Kontroll-Kontaktflache, die zur Kon- taktierung zumindest eines druckerseitigen Kontakts geeig net ist,

wobei zumindest drei der Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen (Tl-Tx) mit der ersten Speichereinheit verbunden sind,

- wobei die Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflä chen in zumindest zwei Reihen (4,5) angeordnet sind, die jeweils zumindest zwei Kontaktflächen (Tl-Tx) aufweisen, wobei die zweite Reihe (5) einen Abstand (dy) zu der ers ten Reihe (4) aufweist und unterhalb der ersten Reihe (4) angeordnet ist,

wobei zumindest ein Bereich der Kontroll-Kontaktfläche un terhalb der zweiten Reihe angeordnet ist und

wobei die Kontroll-Kontaktfläche mit der ersten Speicher einheit und/oder mit einer zweiten Speichereinheit verbun- den ist.

2. Platine nach Anspruch 1,

wobei die Kontaktflächen der ersten Gruppe zumindest auf weisen:

- eine erste Untergruppe von Kontaktflächen die mit der ersten Speichereinheit verbunden sind, sowie

28 einen Anschluss, der zum Anlegen einer höheren Be triebsspannung eingerichtet ist, als die Kontaktflä chen der ersten Untergruppe und/oder als die Kontroll-Kontaktfläche .

3. Platine nach einem der Ansprüche 1 oder 2,

wobei die Kontaktflächen der ersten Gruppe zumindest zwei der Anschlüsse aufweisen, die zum Anlegen der höheren Be triebsspannung eingerichtet sind, wobei diese zumindest zwei Anschlüsse in einer Reihe angeordnet sind.

4. Platine nach einem der Ansprüche 2 oder 3,

wobei die zumindest eine Kontaktfläche, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet ist, in der zweiten Reihe angeordnet ist.

5. Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

wobei der zumindest eine Bereich der Kontroll-Kontaktflä che benachbart zu einer Kontaktfläche der zweiten Reihe angeordnet ist.

6. Platine nach einem der Ansprüche 2 bis 5,

wobei der zumindest eine Bereich der Kontroll-Kontaktflä che benachbart zu der zumindest einen Kontaktfläche ist, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerich tet ist.

7. Platine nach einem der Ansprüche 2 bis 5,

wobei die zumindest eine Kontaktfläche, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet ist, in einem Randbereich der Platine angeordnet ist.

8. Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, 29 wobei zwei oder mehr Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen in einer dritten Reihe angeordnet sind, wobei die dritte Reihe zwischen der ersten Reihe und der zweiten Reihe angeordnet ist,

wobei die dritte Reihe einen Abstand zu der ersten Reihe und der zweiten Reihe aufweist.

9. Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

wobei die Kontaktflächen der ersten Reihe zumindest zwei Kurzschlussdetektionsanschlüsse, zumindest einen Resetan schluss und zumindest einen Taktanschluss der ersten Spei chereinheit aufweisen,

wobei die Kontaktflächen der zweiten Reihe zumindest zwei Kontaktflächen, die zum Anlegen einer höheren Betriebs spannung eingerichtet sind und zumindest einen Erdungsan schluss, einen Datenanschluss und optional einen

Energieversorgungsanschluss der ersten Speichereinheit aufweisen .

10. Druckerpatrone,

mit einem Gehäuse, das ein Vorratsvolumen zur Bevorratung von Tinte aufweist

mit einem Septum und

mit einer Platine nach einem der voranstehenden Ansprüche 1 bis 9.

11. Drucksystem,

mit einem Drucker und einer in den Drucker eingesetzten Druckerpatrone,

wobei die Druckerpatrone nach Anspruch 10 ausgebildet ist und

wobei der Drucker Kontaktelemente hat, die an den Kontakt flächen der Platine der Druckerpatrone anliegen. 30

Description:
Platine für eine Druckerpatrone, Druckerpatrone und Drucksystem

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Platine für eine Dru ckerpatrone, eine Druckerpatrone mit einer solchen Platine sowie ein Drucksystem. Moderne Drucksysteme weisen Druckerpatronen auf, die Speicher und/oder Steuerchips haben oder die dazu eingerichtet sind, mit Speicher- und/oder Steuerchips zu kommunizieren. Hierzu weisen derartige Druckerpatronen üblicherweise eine Platine auf, die Schnittstellen oder Kontaktflächen zum Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung zu dem Drucker ermöglichen.

Die Funktion eines solchen Drucksystems ist abhängig von einer ordnungsgemäßen Versorgung des Drucksystems mit Druckmedium, welches in der Druckerpatrone bevorratet wird. Die Druckerpat- rone weist hierzu regelmäßig ein Septum auf. Das Septum dient als Siegel der Druckerpatrone solange diese nicht in den Drucker des Drucksystems eingesetzt wurde. Beim Einsetzen einer Drucker patrone in den Drucker wird das Septum im Regelfall mittels einer Kanüle durchstochen, womit Druckmedium aus der Druckerpatrone an das Drucksystem abgegeben werden kann.

Diese Öffnung des Septums hat sich bei zahlreichen Drucksystemen als Fehlerquelle erwiesen. So kann eine präzise Ausrichtung der Druckerpatrone im Verhältnis zum Drucker - und damit zu der Kanüle - während des Einsetzvorgangs nicht gewährleistet werden. Insbesondere werden die eingesetzten Druckerpatronen nicht aus reichend von einem gegebenenfalls vorhandenen Führungssystem des Druckers geführt und/oder der Anwender verkantet die Drucker patrone beim Einführen. Dies wird dadurch erschwert, dass die Druckerpatrone meist von unerfahrenen Anwendern in den Drucker eingesetzt wird und der Einsetzvorgang nur sehr sporadisch durchgeführt wird, nämlich im Regelfall nur dann, wenn das Druck medium einer Druckerpatrone verbraucht ist. Weiterhin ist der eigentliche Einsetzvorgang ein Vorgang von äußerst kurzer Dauer, sodass der durchschnittliche Anwender, dem ebenfalls nicht be wusst ist, das Ziel des Einsetzvorgangs das Durchstoßen des Sep- tums ist, häufig die Druckerpatrone in einer Art und Weise einsetzt, bei der das Septum nicht durchstoßen wird.

Den im Stand der Technik bekannten Drucksystemen fehlt es wei terhin an einer Kontrollfunktion zur Überprüfung des ordnungs- gemäßen Durchstoßens des Septums. Hierdurch kommt es - trotz einer eingesetzten neuen Druckerpatrone - häufig zu Fehlfunkti onen des Drucksystems, da Druckmedium nicht aus der Druckpatrone bereitgestellt werden kann. Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die technische Problemstellung zugrunde, eine Platine für eine Dru ckerpatrone, eine Druckerpatrone und ein Drucksystem anzugeben, die einen zuverlässigen Betrieb eines Drucksystems ermöglichen, wobei insbesondere eine Kontrolle des ordnungsgemäßen Durchsto- ßens des Septums ermöglicht wird.

Die voranstehend beschriebene, technische Problemstellung wird jeweils gelöst durch eine Platine für eine Druckerpatrone nach Anspruch 1, eine Druckerpatrone nach Anspruch 10 sowie ein Druck- System nach Anspruch 11. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung .

2 Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung eine Platine für eine Druckerpatrone, mit einer ersten Speichereinheit, mit einer ersten Gruppe von Kontaktflachen und mit zumindest einer Kontroll-Kontaktfläche . Die Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen sind zur Kontaktierung druckerseitiger Kontakte geeignet. Die Kontroll-Kontaktfläche ist ebenfalls zur Kontak tierung zumindest eines druckerseitigen Kontakts geeignet. Wei terhin sind zumindest drei der Kontaktflächen der ersten Gruppe mit der ersten Speichereinheit verbunden und die Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen sind in zumindest zwei Rei hen angeordnet, die jeweils zumindest zwei Kontaktflächen auf weisen. Die zweite der beiden Reihen von Kontaktflächen ist unterhalb der ersten Reihe angeordnet und weist einen Abstand zu der ersten Reihe auf. Zumindest ein Bereich der Kontroll-Kon- taktfläche ist weiterhin unterhalb der zweiten Reihe von Kon taktflächen angeordnet und die Kontroll-Kontaktfläche ist mit der ersten Speichereinheit und/oder mit einer zweiten Speicher einheit verbunden. Durch eine solche Anordnung zumindest eines Bereichs der Kon troll-Kontaktfläche unterhalb der zweiten Reihe von Kontaktflä chen der ersten Gruppe wird gewährleistet, dass beim Einsetzen der Druckerpatrone in den Drucker die Kontroll-Kontaktfläche als erste Kontaktfläche durch die druckerseitigen Kontakte kontak- tiert wird. Da diese Kontroll-Kontaktfläche mit der ersten Spei chereinheit und/oder mit einer zweiten Speichereinheit der Platine verbunden ist, kann somit bereits während des Einsetz vorgangs eine Überprüfung des Durchstoßens des Septums erfolgen und das Ergebnis der Überprüfung in der ersten und/oder der zweiten Speichereinheit gespeichert werden.

Weiterhin hat sich durch Experimente herausgestellt, dass bei einer Anordnung zumindest eines Bereichs der Kontroll-Kontakt- fläche direkt unterhalb, bevorzugt in direkter Nachbarschaft 3 bzw. großer Nähe, zu der zweiten Reihe die Kontroll-Kontaktflä che bei einem fehlerhaften Einsetzen der Druckerpatrone für ei nen längeren Zeitraum durch die druckerseitigen Kontakte kontaktiert wird und damit mit Spannung versorgt werden kann. Dies ist damit zu erklären, dass bei einem fehlerhaften Einsetzen der Druckerpatrone, bei dem das Septum nicht durchstochen wird, die Druckerpatrone nicht bis zu dem vorgesehenen tiefsten Punkt in dem Drucker, sondern oberhalb dieses Punktes zu liegen kommt. Dementsprechend kontaktieren die druckerseitigen Kontakte nicht - wie eigentlich vorgesehen - die korrespondierenden Kontakte der unteren, d. h. der zweiten Reihe der Platine, sondern zu mindest einer dieser druckerseitigen Kontakte kontaktiert die Kontroll-Kontaktfläche . In einer ganz besonders bevorzugten Aus führungsform, auf die weiter unten noch näher eingegangen wird, ist die Kontroll-Kontaktfläche äußerst nah an einer Kontaktflä che der zweiten Reihe der Platine angeordnet, sodass bei einem fehlerhaften Einsetzen gleichzeitig eine Kontaktierung dieser Kontaktfläche der zweiten Reihe und der Kontroll-Kontaktfläche durch einen druckerseitigen Kontakt erfolgt.

Bei der Platine kann es sich um eine beliebige Leiterplatte (PCB) handeln. Diese ist im Wesentlichen flächig ausgebildet und weist eine Breite entlang der X-Achse sowie eine Höhe entlang der Y- Achse auf. Die Platine weist weiterhin zumindest eine Oberkante sowie zumindest eine Unterkante auf. Bevorzugt handelt es sich bei der Oberkante bzw. der Unterkante im Wesentlichen um hori zontal, d. h. entlang der X-Achse verlaufende Kanten, die sich gegenüber angeordnet sind. Die Platine weist weiterhin zumindest zwei Seitenkanten auf. Bevorzugt handelt es sich bei den Sei- tenkanten im Wesentlichen um vertikal, d. h. entlang der Y-Achse verlaufende Kanten, die ebenfalls sich gegenüber angeordnet sind. Besonders bevorzugt hat die Platine eine im Wesentlichen rechteckige und/oder quadratische Form. Die Platine weist wei- 4 terhin eine Vorderseite auf, auf der die Kontaktflächen der ers ten Gruppe von Kontaktflächen sowie die Kontroll-Kontaktfläche angeordnet sind. Die Platine weist ebenfalls eine Rückseite auf, die der Vorderseite gegenüberliegt. Bevorzugt ist die erste Speichereinheit und/oder die zweite Speichereinheit auf der

Rückseite der Platine angeordnet. Die Platine weist weiterhin eine Einführrichtung auf, mit der die Platine bei bestimmungs gemäßen Gebrauch (bzw. nach Anbringung an einer Druckerpatrone und zusammen mit der Druckerpatrone) in den Drucker eingeführt wird. Bevorzugt verläuft die Einführrichtung parallel zur Y- Achse und/oder parallel zur Höhe der Platine und/oder parallel zu einer der Seitenkanten der Platine.

Bei der Druckerpatrone kann es sich um jegliche geeignete Dru- ckerpatrone handeln, die mit der erfindungsgemäßen Platine Zu ¬ sammenwirken kann. Die Druckerpatrone weist ein Gehäuse auf, das ein Vorratsvolumen zur Bevorratung von Druckmedium aufweist. Weiterhin weist die Druckerpatrone zumindest ein Septum auf. Das Septum verschließt in seinem nicht durchstochenen Zustand zu- mindest eine Öffnung in dem Gehäuse, die eine Fluidverbindung des Gehäuseinneren zur Umgebung der Druckerpatrone gewährleis tet .

Bevorzugt ist die Platine auf der Oberfläche der Druckerpatrone befestigbar oder befestigt. Die Befestigung kann bevorzugt stoffschlüssig, zum Beispiel durch Verkleben oder verschweißen, oder kraft- und/oder formschlüssig erfolgen. Beispielsweise kön nen an der Druckerpatrone und der Platine miteinander wirkende Befestigungsmittel angeordnet sein.

Die Druckerpatrone weist bevorzugt eine Einführrichtung auf, die im Wesentlichen parallel, weiter bevorzugt identisch mit der Einführrichtung der Platine ist. Weiter bevorzugt können an der 5 Druckerpatrone Führungsmittel , wie beispielsweise Schienen, an geordnet sein, die mit korrespondierenden Führungsmitteln des Druckers Zusammenwirken und ein geführtes Einsetzen der Drucker patrone in den Drucker erlauben.

Bei der ersten und/oder zweiten Speichereinheit kann es sich um jegliche Speichereinheit handeln, die für die Speicherung von Information geeignet ist. Bei der Speichereinheit kann es sich insbesondere um eine elektrisch betriebene Speichereinheit han- dein, bevorzugter um eine nicht flüchtige Speichereinheit, wie Flash-EEPROM, FER M (Ferro Electric Random Access Memory), EEPROM (Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory) o- der dergleichen. Die Speichereinheit kann bevorzugt mit einer maximalen Spannung von < 10 V betrieben werden. Weiter bevorzugt kann die Speichereinheit in einem Bereich von > 1 V bis < 7 V, noch bevorzugter in einem Bereich von > 1,8 V bis < 5 V, am bevorzugtesten mit ungefähr 3,3 V betrieben werden. Die Spei chereinheit kann auf der Vorderseite oder der Rückseite der Pla tine angeordnet sein, wobei die Rückseite, welche der Druckerpatrone gegenüberliegt, wenn die Platine mit der Drucker patrone verbunden ist, bevorzugt wird. Für die zweite Speicher einheit können dieselben Merkmale gelten.

Die Kontaktflächen und Kontakte der vorliegenden Erfindung sind zum Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung geeignet. Die Kontaktflächen können weiterhin auf einer Platte aus elektrisch isolierendem Trägerwerkstoff angeordnet sein. Vor zugsweise sind die Kontaktflächen und Kontakte der vorliegenden Erfindung aus einem metallischen Material ausgeführt.

Insbesondere hinsichtlich der Kontaktflächen der Platine gilt, dass die Kontaktflächen vorzugsweise als Bereiche von Leiter bahnen ausgeführt sind, wobei die Leiterbahnen weiter vorzugs weise auf die Platine geätzt wurden. Die Kontaktflächen der 6 Platine können auch als platinenseitige Kontaktflächen bezeich net werden. Weiter bevorzugt können die Platine beseitigen Kon taktflächen zumindest abschnittsweise relativ zu der Oberfläche der Platine erhaben sein und/oder eine Oberflächenstruktur auf- weisen.

Insbesondere hinsichtlich der Kontakte bzw. Kontaktflächen des Druckers gilt, dass diese vorzugsweise als federnd gelagerte Elemente ausgeführt sind, sodass diese vorteilhafter Weise beim Einsetzen einer Druckerpatrone in den Drucker gegen die Feder belastung zurückgedrückt werden und anschließend mit einem ge wissen Federdruck auf die platinenseitigen Kontaktflächen drücken und diese damit sicher kontaktieren. Die Kontakte bzw. Kontaktflächen des Druckers können auch als druckerseitige Kon- takte bzw. Kontaktflächen bezeichnet werden.

Insbesondere sind die Kontaktflächen der Platine zur Kontaktie rung von druckerseitigen Kontakten geeignet. Weiterhin können die Kontaktflächen der Platine und/oder die Kontaktflächen des Druckers mit weiteren elektrischen Einrichtungen verbunden sein. Hierzu zählen im Hinblick auf die Platine vorzugsweise elektri sche Bauteile, weiter vorzugsweise Speichereinheiten, elektri sche Widerstände oder Kondensatoren. Die platinenseitigen Kontaktflächen können eingeteilt werden in eine erste Gruppe von Kontaktflächen, sowie die zumindest eine Kontroll-Kontaktfläche .

Die Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen weisen bevorzugt zumindest eine Anzahl zwischen vier und neun Kontakt flächen auf.

Zumindest drei der Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontakt flächen sind mit der ersten Speichereinheit verbunden. Bevorzugt 7 sind zumindest vier oder zumindest fünf der Kontaktflächen der ersten Gruppe mit der ersten Speichereinheit verbunden.

Zumindest eine Kontaktfläche der zumindest drei, der zumindest vier oder der zumindest fünf Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen, die mit der ersten Speichereinheit verbunden sind, ist bevorzugt ausgewählt aus einem Anschluss der ersten Speichereinheit, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus einem Erdungsanschluss (GND) , einem Taktanschluss (CLK) , einem Resetanschluss (RST) , einem Energieversorgungsanschluss (VDD) und einem Datenanschluss (SDA) .

Ganz besonders bevorzugt weist die erste Gruppe von Kontaktflä chen zumindest die folgenden Anschlüsse der Speichereinheit auf: Erdungsanschluss, Datenanschluss und Taktanschluss. Noch bevor zugter weist die erste Gruppe von Kontaktflächen zumindest die folgenden Anschlüsse der Speichereinheit auf: Erdungsanschluss, Datenanschluss, Taktanschluss und Resetanschluss. Noch bevor zugter weist die erste Gruppe von Kontaktflächen zumindest die folgenden Anschlüsse der Speichereinheit auf: Erdungsanschluss, Datenanschluss, Taktanschluss, Resetanschluss und Energiever sorgungsanschluss .

Weiter bevorzugt sind zumindest vier der Kontaktflächen der ers- ten Gruppe mit der ersten Speichereinheit verbunden, wobei diese zumindest vier Kontaktflächen der Erdungsanschluss, der Taktan schluss, der Resetanschluss, sowie der Datenanschluss der ersten Speichereinheit sind. Weiter bevorzugt sind zumindest fünf der Kontaktflächen der ersten Gruppe mit der ersten Speichereinheit verbunden, wobei diese zumindest fünf Kontaktflächen der Er dungsanschluss, der Taktanschluss, der Resetanschluss, der Da tenanschluss, sowie der Energieversorgungsanschluss der ersten Speichereinheit sind. 8 Die erste Gruppe von Kontaktflächen kann bevorzugt weitere Kon taktflächen aufweisen, die nicht mit der ersten Speichereinheit verbunden sind. Besonders bevorzugt weist die erste Gruppe von Kontaktflächen zumindest eine, bevorzugter zumindest zwei, wei- ter bevorzugt zumindest drei oder zumindest vier weitere Kon taktflächen auf, die nicht mit der ersten Speichereinheit verbunden sind. Noch bevorzugter handelt es sich bei diesen wei teren Kontaktflächen um einen bis vier Anschluss bzw. An schlüsse, der/die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet und/oder ein Kurzschlussdetektionsanschluss ist/sind. Ganz besonders bevorzugt handelt es sich bei diesen weiteren Kontaktflächen um zwei Kurzschlussdetektionsanschlüsse und/oder zwei Anschlüsse, die zum Anlegen einer höheren Be triebsspannung eingerichtet sind.

Die Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen sind weiterhin in zumindest zwei Reihen angeordnet, die jeweils zu mindest zwei der Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontakt flächen aufweisen.

Die Reihen aus Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflä chen sind bevorzugt im Wesentlichen parallel zur Oberseite der Platine angeordnet. Mit anderen Worten verlaufen die Reihen aus Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen im Wesent- liehen horizontal, wenn die Platine in einer Art und Weise aus gerichtet ist, wie sie beim Einführen in Einführrichtung in den Drucker ausgerichtet ist.

Unter einer Reihe sind zumindest zwei Kontaktflächen zu verste- hen, die entlang einer Erstreckungsrichtung, bevorzugt einer Er streckungsrichtung der Platine, angeordnet sind und entlang dieser Erstreckungsrichtung zueinander beanstandet sind. Bevor zugt ist diese Erstreckungsrichtung im Wesentlichen horizontal. 9 Ebenfalls bevorzugt ist diese Erstreckungsrichtung im Wesentli chen parallel zu der oben beschriebenen X-Achse der Platine an geordnet. Weiter vorzugsweise verläuft die Erstreckungsrichtung im Wesentlichen parallel zu der zumindest einen, im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Oberkante oder der zumindest einen, im Wesentlichen horizontal ausgerichteten Unterkante der Platine. Weiter bevorzugt kann eine Reihe von Kontaktflächen im Sinne der Erfindung dadurch definiert sein, dass die Kontaktflächen der Reihe durch eine horizontal verlaufende, bzw. eine parallel zur oben beschriebenen X-Achse der Platine verlaufenden Verbindungs linie verbunden werden können. Eine Reihe von Kontaktflächen im Sinne der Findung kann auch dadurch definiert sein, dass die Kontaktflächen in Erstreckungsrichtung der Reihe gesehen zumin dest einen Bereich mit einer Höhe, d. h. einer Erstreckung ent- lang der Y-Achse, aufweisen, in welchem über die gesamte Erstreckung der Reihe zumindest ein Teilbereich einer jeden Kon taktfläche angeordnet ist.

Die erste der zumindest zwei Reihen muss weiterhin von der zwei- ten der zumindest zwei Reihen beabstandet sein, wobei die zweite Reihe unterhalb der ersten Reihe angeordnet ist.

Unter einer Beabstandung bzw. einem Abstand ist zu verstehen, dass zwei getrennte Reihen im Sinne der oben ausgeführten Defi- nition vorliegen. Mit anderen Worten kann beispielsweise bei zwei horizontal verlaufenden Reihen keine Überlappung eines Be reichs einer Kontaktfläche der ersten Reihe mit einem Bereich einer Kontaktfläche der zweiten Reihe in dieser Erstreckungs richtung auftreten. Mit anderen Worten ist zwischen zwei hori- zontal, d. h. entlang der X-Achse verlaufenden Reihen bevorzugt über die gesamte Breite der Platine, d. h. entlang der X-Achse, ein Bereich mit einer Höhe, d. h. einer Erstreckung in Richtung der Y-Achse, gegeben, in dem keine Kontaktflächen der ersten oder der zweiten Reihe vorhanden sind. 10 Bevorzugt ist die zweite Reihe < 5 mm von der ersten Reihe beabstandet. Bevorzugter ist die zweite Reihe < 3,5 m von der ersten Reihe beabstandet.

Unter dem Begriff „unterhalb" im Sinne der Erfindung bzw. einer Anordnung der zweiten Reihe unterhalb der ersten Reihe ist im Sinne der vorliegenden Erfindung bevorzugt zu verstehen, dass die zweite Reihe dann unterhalb der ersten Reihe angeordnet ist, wenn die Platine in einer Art und Weise ausgerichtet ist, wie sie bei bestimmungsgemäßen Gebrauch (zusammen mit der Drucker patrone) entlang der Einführungsrichtung in den Drucker einzu setzen ist. Mit anderen Worten und auf die oben definierte Y- Achse bezogen ist die untere Reihe bei einem größeren Y-Wert angeordnet, wenn die Y-Achse in eine identische Richtung wie die Einführrichtung weist. Die Anordnung der zweiten Reihe kann auch als in Einführrichtung der Platine unterhalb der ersten Reihe angeordnet bezeichnet werden. Die erste Reihe ist näher an der Oberkante der Platine angeordnet als die zweite Reihe. Die zweite Reihe ist näher an der Unterkante der Platine angeordnet als die erste Reihe.

Die erfindungsgemäße Platine weist weiterhin zumindest eine Kon- troll-Kontaktfläche auf, die zur Kontaktierung zumindest eines druckerseitigen Kontakts geeignet ist. Zumindest ein Bereich dieser Kontroll-Kontaktfläche ist unterhalb der zweiten Reihe von Kontaktflächen der ersten Gruppe angeordnet. Weiter bevor zugt ist der zumindest eine Bereich der Kontroll-Kontaktfläche unterhalb und mit einem Abstand zu der zweiten Reihe der ersten Gruppe von Kontaktflächen angeordnet. Die Kontrollkontaktfläche kann zusätzlich zu dem unterhalb der zweiten Reihe angeordneten Bereich einen weiteren Bereich aufweisen, der sich innerhalb oder oberhalb der zweiten Reihe fortsetzt. Hierdurch kann eine längere Kontaktierung der Kontroll-Kontaktfläche während des 1 1 Einführens in den Drucker gewährleistet werden. Besonders be vorzugt ist die Kontroll-Kontaktfläche jedoch vollständig un terhalb der zweiten Reihe von Kontaktflächen der ersten Gruppe angeordnet. Es hat sich herausgestellt, dass lediglich eine sehr kurze Kontaktierung der Kontroll-Kontaktfläche für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ausreichend ist.

Die Kontroll-Kontaktfläche (bzw. deren unterhalb der zweiten Reihe angeordneter Bereich) ist bevorzugt geeignet, während des Einführens der Druckerpatrone in einen Drucker durch zumindest einen druckerseitigen Kontakt kontaktiert zu werden. Noch be vorzugter ist die Kontroll-Kontaktfläche geeignet, während des Einführens der erfindungsgemäßen Druckerpatrone in einen Drucker als erste platinenseitige Kontaktfläche durch zumindest einen druckerseitigen Kontakt kontaktiert zu werden. Mit anderen Wor ten wird die Kontroll-Kontaktfläche während des Einführens der erfindungsgemäßen Druckerpatrone in einen Drucker eher bzw. frü her durch zumindest einen druckerseitigen Kontakt kontaktiert, als eine Kontaktfläche der ersten Gruppe von Kontaktflächen .

Die Kontroll-Kontaktfläche ist weiterhin mit der ersten Spei chereinheit und/oder mit einer zweiten Speichereinheit verbun den. Vorzugsweise wird die zweite Speichereinheit bevorzugt mit derselben Betriebsspannung betrieben, wie zuvor für die erste Speichereinheit beschrieben. Besonders bevorzugt ist die Kon troll-Kontaktfläche nicht mit dem Erdungsanschluss der ersten und/oder der zweiten Speichereinheit verbunden. Die Kontroll- Kontaktfläche ist bevorzugt mit einem Anschluss der ersten und/oder der zweiten Speichereinheit verbunden, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus einem Taktanschluss (CLK) , einem Resetanschluss (RST) , einem Energieversorgungsanschluss (VDD) und einem Datenanschluss (SDA) der Speichereinheit. Weiter be vorzugt ist die Kontroll-Kontaktfläche mit einem Anschluss der

12 ersten und/oder der zweiten Speichereinheit verbunden, der aus gewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Energieversorgungsan schluss und Resetanschluss. Weiter bevorzugt ist die Kontroll- Kontaktfläche mit einem Anschluss der ersten und/oder der zwei- ten Speichereinheit verbunden, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Datenanschluss und Taktanschluss.

Noch weiter bevorzugt ist die Kontroll-Kontaktfläche mit einem elektrischen Bauteil verbunden, das mit einer Betriebsspannung von nicht mehr als < 10 V betrieben wird. Weiter bevorzugt ist die Kontroll-Kontaktfläche mit einem elektrischen Bauteil ver bunden, das in einem Bereich von > 1 V bis < 7 V, noch bevorzugter in einem Bereich von > 1,8 V bis < 5 V, am bevorzugtesten mit ungefähr 3,3 V betrieben wird.

Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Kontroll-Kontaktfläche und deren Verbindung mit der ersten und/oder einer zweiten Spei chereinheit der Platine kann vorteilhafter Weise erreicht wer- den, dass die Kontroll-Kontaktfläche während des Einführens der erfindungsgemäßen Druckerpatrone in einen Drucker als erste pla tinenseitige Kontaktfläche von einem Kontakt des Druckers kon taktiert und mit Spannung versorgt werden kann. Hierauf kann - aufgrund der Verbindung der Kontroll-Kontaktfläche mit der ers- ten und/oder der zweiten Speichereinheit eine Information hin terlegt werden, dass eine solche Kontaktierung während des Einsetzens stattgefunden hat. Beispielsweise aufgrund der zeit lichen Verzögerung bis zur oder gar des Ausbleibens der Kontak tierung einer Kontaktfläche der zweiten Reihe der Platine kann dann rückgeschlossen werden, ob die Druckerpatrone ordnungsgemäß eingeführt wurde.

Ganz besonders bevorzugt ist die Kontroll-Kontaktfläche mit der ersten Speichereinheit verbunden. Dies hat den Vorteil, dass die 13 Platine einfacher, d. h. kostengünstiger aufgebaut werden kann und die sowieso vorhandene erste Speichereinheit synergistisch genutzt und einem weiteren Zweck zugeführt werden kann. Die Kon taktierung zwischen Kontroll-Kontaktfläche mit der ersten Spei- chereinheit kann über eine gesonderte oder über eine bereits auf der Platine bestehende Verbindung erfolgen. Bevorzugt wird die Kontroll-Kontaktfläche über eine Verbindung zwischen einer Kon taktfläche der ersten Gruppe von Kontaktflächen und der ersten Speichereinheit mit der ersten Speichereinheit verbunden.

Die Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen weisen bevorzugt zumindest eine erste Untergruppe von Kontaktflächen auf, die mit der ersten Speichereinheit verbunden sind, sowie zumindest einen Anschluss, der zum Anlegen einer höheren Be- triebsspannung eingerichtet ist, als die Kontaktflächen der ers ten Untergruppe und/oder als die Kontroll-Kontaktfläche . Bevorzugt ist der zumindest eine Anschluss, der zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet ist, zum Anlegen einer Be triebsspannung von > 10 V, bevorzugt zumindest 20 V eingerichtet. Noch weiter bevorzugt ist der zumindest eine Anschluss, der zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet ist, zum An legen einer Betriebsspannung im Bereich von > 20 V und < 50 V, noch bevorzugter im Bereich von > 35 V und < 45 V, am bevorzug testen in einem Bereich von ungefähr 40 V eingerichtet. Ein solcher Anschluss, der zum Anlegen einer höheren Betriebsspan nung eingerichtet ist, kann beispielsweise und bevorzugt mit einem elektrischen Widerstand verbunden sein. Dieser Widerstand hat bevorzugt einen Widerstand von zumindest 1000 Ohm, weiter vorzugsweise in einem Bereich von 1000 bis 100000 Ohm, z.B. ungefähr 65kOhm.

Weiter vorzugsweise ist der Anschluss, der zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet ist, nicht mit der ersten Speichereinheit und/oder der zweiten Speichereinheit verbunden. 14 Weiter bevorzugt weisen die Kontaktflachen der ersten Gruppe von Kontaktflächen zumindest zwei der Anschlüsse auf, die zum Anle gen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind. Weiter vorzugsweise sind diese zumindest zwei Anschlüsse in einer Reihe angeordnet. Noch weiter bevorzugt sind alle Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind in einer Reihe angeordnet. Noch weiter bevorzugt handelt es sich bei der Reihe in welcher die Kontaktfläche oder die Kontaktflächen, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind, angeordnet sind, um die zweite Reihe der ersten Gruppe von Kontaktflächen .

Weiter bevorzugt weist die erste Gruppe von Kontaktflächen zu- sätzlich zumindest einen Kurzschlussdetektionsanschluss, bevor zugt zwei Kurzschlussdetektionsanschlüsse auf. Solche Kurzschlussdetektionsanschlüsse sind im Stand der Technik be kannt und dienen der Detektion eines Kurzschlusses zwischen zu mindest zwei Kontaktflächen, bevorzugt über eine druckerseitig durchgeführte Auswertung.

Weiter bevorzugt ist der zumindest eine Bereich der Kontroll- Kontaktfläche, der unterhalb der zweiten Reihe angeordnet ist, benachbart zu einer Kontaktfläche der zweiten Reihe angeordnet. Unter dem Begriff benachbart soll im Sinne der Erfindung vor zugsweise verstanden werden, dass keine andere Kontaktfläche, bevorzugt keine mit der ersten und/oder der zweiten Speicher einheit verbundene Kontaktfläche, in einer beliebigen Richtung näher an der Kontaktfläche der zweiten Reihe angeordnet ist, als die Kontroll-Kontaktfläche . Weiter bevorzugt ist die Entfernung zwischen der Kontroll-Kontaktfläche und der Kontaktfläche der zweiten Reihe kleiner als die Entfernung derselben Kontaktfläche der zweiten Reihe zu einer beliebigen weiteren Kontaktfläche (mit Ausnahme der Kontroll-Kontaktfläche ) . Noch bevorzugter ist 15 die Entfernung zwischen der Kontroll-Kontaktfläche und der Kon taktfläche der zweiten Reihe kleiner als die Entfernung dersel ben Kontaktfläche der zweiten Reihe zu der nächstliegenden Kontaktfläche der zweiten Reihe der ersten Gruppe von Kontakt- flächen.

Wie eingangs beschrieben wurde, hat eine solche benachbarte und möglichst nahe Anordnung der Kontroll-Kontaktfläche an eine Kon taktfläche der zweiten Reihe den Vorteil, dass während des Ein- führens der Druckerpatrone in den Drucker und insbesondere bei einem Fehlschlagen des Durchstoßens des Septums sowohl die Kon troll-Kontaktfläche als auch die benachbart liegende Kontakt fläche der zweiten Reihe zumindest für eine bestimmbare Zeitspanne gleichzeitig durch zumindest einen druckerseitigen Kontakt kontaktiert und damit mit Spannung versorgt werden kön nen. Hieraus lässt sich in oben beschriebener Weise sehr ver lässlich ableiten, dass ein Durchstoßen des Septums nicht erfolgt ist und die Druckerpatrone nicht ordnungsgemäß und bis in ihre Endposition in den Drucker eingeführt wurde.

Besonders bevorzugt ist die Kontroll-Kontaktfläche mit einem Ab stand von < 5 mm, weiter bevorzugt mit einem Abstand von höchs tens 3 mm, noch bevorzugter mit einem Abstand von höchstens 2 mm oder höchstens 1 mm, zu der benachbarten Kontaktfläche der zwei- ten Reihe angeordnet. Die Kontroll-Kontaktfläche kann bevorzugt mit einem Abstand von ungefähr 2 mm, 1 mm, 0,5 mm oder 0,2 mm zu der benachbarten Kontaktfläche der zweiten Reihe angeordnet sein . Weiter bevorzugt handelt es sich bei der Kontaktfläche der zwei ten Reihe, zu der die Kontroll-Kontaktfläche benachbart ange ordnet ist, um eine Kontaktfläche der ersten Gruppe von Kontaktflächen, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet ist. 16 Weiter bevorzugt ist die Kontaktflache der ersten Gruppe von Kontaktflächen, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet ist, und die vorzugsweise in der zweiten Reihe an- geordnet ist, in einem Randbereich der Platine angeordnet. Unter dem Begriff Randbereich soll erfindungsgemäß das erste oder dritte Drittel, bevorzugt das erste oder vierte Viertel der Breite der Platine verstanden werden. Weiter bevorzugt ist die zumindest eine Kontaktfläche, die zum Anlegen einer höheren Be- triebsspannung eingerichtet ist, weiter entfernt von der verti kalen Mittellinie der Platine angeordnet, als jede weitere Kontaktfläche in derselben Reihe. Bevorzugt existiert keine mit der ersten und/oder zweiten Speichereinheit verbundene Kontakt fläche in derselben Reihe, die weiter außen auf der Platine liegt.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die erfin dungsgemäße Platine zumindest zwei Kontroll-Kontaktflächen auf, die horizontal, d. h. entlang der Breite der Platine, bzw. ent- lang der X-Achse der Platine zueinander Beabstandung sind. Noch bevorzugter sind diese zumindest zwei Kontroll-Kontaktflächen in einer Reihe angeordnet, die weiter bevorzugt eine horizontale Reihe darstellt. Noch bevorzugter sind die zumindest zwei Kon troll-Kontaktflächen benachbart zu zwei Kontaktflächen in der zweiten Reihe angeordnet, die zum Anlegen einer höheren Be triebsspannung eingerichtet sind und die die äußersten Kontakt flächen ihrer Reihe sind.

Eine solche horizontal beanstandete Anordnung von zumindest zwei Kontroll-Kontaktflächen führt weiter vorteilhaft dazu, dass ein gekipptes Einsetzen der Druckerpatrone in den Drucker detektiert werden kann. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn beide Kontroll-Kontaktflächen auf derselben Höhe liegen und eine Kon taktierung der ersten Kontroll-Kontaktfläche beim Einführen 17 zeitlich vor einer Kontaktierung der zweiten Kontrollflache liegt. Noch bevorzugter ist dies dann der Fall, wenn die beiden Kontroll-Kontaktflächen benachbart zu den Kontaktflächen der zweiten Reihe, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind angeordnet sind. Wird in einer solchen Kons tellation nur ein Paar der beiden benachbarten Kontrollflächen gleichzeitig von einem druckerseitigen Anschluss kontaktiert, so ist dies ein Zeichen für ein verkantetes Einsetzen der Drucker patrone. Es versteht sich von selbst, dass der Effekt stärker ausgeprägt ist, wenn die Kontroll-Kontaktflächen und/oder die benachbarten Kontaktflächen der zweiten Reihe weiter außen auf der Platine angeordnet sind.

Wenn vorliegend von einer höheren Betriebsspannung gesprochen wird, so handelt es sich hierbei insbesondere um eine Spannung, die größer ist, als eine Versorgungsspannung eines Speicherchips der Druckerpatrone. Bei dem Speicher kann es sich insbesondere um einen nicht flüchtigen Speicher handeln, wie FLASH, FERAM, EEPROM oder dergleichen.

Nach einer weiteren Ausgestaltung der Platine ist vorgesehen, dass weitere Reihen von Kontaktflächen vorhanden sind. Besonders bevorzugt sind zwei oder mehr Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen in einer dritten Reihe angeordnet, wobei die dritte Reihe zwischen der ersten Reihe und der zweiten Reihe angeordnet ist und wobei die dritte Reihe einen Abstand zu der ersten Reihe und der zweiten Reihe aufweist.

Es kann vorgesehen sein, dass die erste Reihe im fertig montier- ten Zustand der Platine in einem Drucker oberhalb der zweiten und dritten Reihe angeordnet ist und dass die dritte Reihe ober halb der zweiten Reihe angeordnet ist. Im Falle einer Leckage von Druckmedium passiert ein schwerkraftbedingt fallender Trop fen demnach zunächst die erste Reihe, nachfolgend die dritte und 18 schließlich die zweite Reihe. Durch die separate, dreireihige Anordnung der Kontaktflächen kann die Wahrscheinlichkeit einer gleichzeitigen Benetzung einer Kontaktfläche der ersten und zweiten Reihe reduziert werden.

Wenn vorliegend von Leckage oder austretendem Druckmedium ge sprochen wird, so kann es sich hierbei auch um Fluide handeln, die beim Einsetzen oder Tausch einer von der Platine separaten, weiteren, insbesondere benachbarten, Druckerpatrone austreten und auf die Platine treffen.

Die Platine kann beispielsweise eine Gesamthöhe von 10 mm oder weniger aufweisen. Eine Kontaktfläche der ersten Reihe oder der zweiten Reihe und/oder die Kontroll-Kontaktfläche kann bei- spielsweise eine Höhe von 3 mm oder weniger aufweisen.

Es versteht sich, dass die beschriebene Platine nicht nur zur Kontaktierung von Druckern mit zweireihig angeordneten Kontak telementen geeignet und vorgesehen ist, sondern auch mit Dru- ckern verwendet werden kann, die dreireihig angeordnete

Kontaktelemente haben.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weisen die Kon taktflächen der ersten Reihe zumindest zwei Kurzschlussdetekti- onsanschlüsse, zumindest einen Resetanschluss und zumindest einen Taktanschluss der ersten Speichereinheit auf, während die Kontaktflächen der zweiten Reihe zumindest zwei Kontaktflächen, die zum Anlegen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind und zumindest einen Erdungsanschluss, einen Datenanschluss und optional einen Energieversorgungsanschluss der ersten Speicher einheit aufweisen. Ganz besonders bevorzugt können in dieser Ausführungsform die zumindest zwei Kontaktflächen an den Außen positionen der zweiten Reihe angeordnet und/oder in einem Rand bereich der erfindungsgemäßen Platine angeordnet sein. Ebenfalls 19 bevorzugt können in dieser Ausführungsform zumindest zwei Kon- troll-Kontaktflächen vorhanden sein, die weiter bevorzugt in ei ner Reihe angeordnet sind. Zumindest eine - bevorzugt beide - dieser zumindest zwei Kontroll-Kontaktfläche können bevorzugt einen Abstand von höchstens 2 mm zu der benachbarten Kontakt fläche der zweiten Reihe, die zum Anlegen einer höheren Be triebsspannung eingerichtet ist, aufweisen. Ganz besonders bevorzugt beträgt dieser Abstand ungefähr 0,5 mm oder 0,2 mm zu der benachbarten Kontaktfläche der zweiten Reihe.

Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung eine Drucker patrone, mit einem Gehäuse, das ein Vorratsvolumen zur Bevorra tung von Tinte aufweist, einem Septum und mit einer Platine, wobei die Platine in erfindungsgemäße Weise gebildet ist. Aus dem voranstehend bereits für die Platine diskutierten Gründen kann mithilfe der erfindungsgemäßen Druckerpatrone ein zuver lässiger Druckbetrieb in einem Drucksystem erreicht werden.

Gemäß einem dritten Aspekt betrifft die Erfindung ein Drucksys- tem, mit einem Drucker und einer in den Drucker eingesetzten Druckerpatrone, wobei die Druckerpatrone in erfindungsgemäßer Weise ausgebildet ist, und wobei der Drucker Kontaktelemente hat, die an den Kontaktflächen der Platine der Druckerpatrone anliegen. Für das Drucksystem gelten die bereits mit Bezug zu der Platine diskutierten Vorteile eines zuverlässigen Druckbe triebs .

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher be schrieben, die Ausführungsbeispiele darstellen. Hierbei zeigen jeweils schematisch:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Platine;

Fig . 2 eine weitere erfindungsgemäße Platine;

20 Fig . 3 eine weitere erfindungsgemäße Platine;

Fig. 1 zeigt eine Platine 1 für eine Druckerpatrone. Die Platine 1 weist eine Mehrzahl von Kontaktflächen TI, T2, T3, T4, 2 auf, die auf der isolierenden Oberfläche der Vorderseite 3 der Platine 1 angeordnet sind. Die Platine weist weiterhin eine nicht dar gestellte erste Speichereinheit auf, die auf der Rückseite der Platine 1 angeordnet ist.

Die Platine 1 ist im Wesentlichen quadratisch ausgeführt und weist eine Breite b, sowie eine Höhe h auf. Weiterhin weist die Platine eine Oberkante 6, eine Unterkante 7, sowie die beiden Seitenkanten 8 und 9 auf. Die Oberkante 6 bzw. Unterkante 7 verläuft im Wesentlichen parallel zu der ebenfalls eingezeich neten X-Achse. Die Seitenkanten verlaufen im Wesentlichen pa rallel zu der eingezeichneten Y-Achse. X-Achse und Y-Achse stehen senkrecht aufeinander. Die Platine weist weiterhin eine Mittellinie Hm in ihrer Höhe, bzw. in ihrer vertikalen Erstre- ckung, sowie eine Mittellinie Bm in ihrer Breite, bzw. in ihrer horizontalen Erstreckung auf. Weiterhin eingezeichnet ist die Einführrichtung der Platine P.

Die Kontaktflächen TI, T2, T3, T4, 2 der Platine sind geeignet zur Kontaktierung zumindest eines druckerseitigen Kontakts.

Die Mehrzahl von Kontaktflächen TI, T2, T3, T4, 2 sind in eine erste Gruppe von Kontaktflächen TI, T2, T3, T4 und eine Kontroll- Kontaktfläche 2 aufgeteilt.

Die Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen TI, T2, T3, T4 sind in einer ersten Reihe 4 und einer zweiten Reihe 5 angeordnet, wobei jede der beiden Reihen zwei Kontaktflächen (TI und T2 bzw. T3 und T4) aufweist. Die Reihen sind schematisch

- 21 durch die gepunkteten Linien wiedergegeben, wobei die horizon talen gepunkteten Linien mögliche Verbindungslinien der Kontakt flächen zur Definition einer Reihe verdeutlichen. Die Kontaktflächen T2, T3 und T4 sind mit der ersten Speicher einheit verbunden. Bei der Kontaktfläche TI handelt es sich um eine Kontaktfläche der ersten Gruppe von Kontaktflächen die ein Kurzschlussdetektionsanschluss ist . Die zweite Reihe 5 der ersten Gruppe von Kontaktflächen ist mit einem Abstand dy zu der ersten Reihe 4 der ersten Gruppe von Kontaktflächen und unterhalb dieser angeordnet. Weiterhin ist mit dem Bezugszeichen dx der Abstand einer Kontaktfläche einer Reihe der ersten Gruppe von Kontaktflächen zur nächsten Kontakt- fläche derselben Reihe angegeben.

Unterhalb der ersten Reihe 4 und der zweiten Reihe 5 ist wei terhin ein schraffiert dargestellter Bereich der Kontroll-Kon- taktfläche 2 dargestellt. Die Kontroll-Kontaktfläche 2 selbst weist auch einen Bereich auf (nicht schraffiert dargestellt) , der nicht unterhalb der zweiten Reihe 5 angeordnet ist. Über die gesamte Fläche der Kontroll-Kontaktfläche 2 kann diese zumindest während des Einführens der Platine in einen Drucker von den druckerseitigen Kontakten kontaktiert werden.

Die Kontroll-Kontaktfläche 2 ist weiterhin mit der ersten Spei chereinheit verbunden. Insbesondere ist die Kontroll-Kontakt- fläche 2 mit einem Anschluss der ersten Speichereinheit verbunden, der nicht der Erdungsanschluss dieser Speichereinheit ist. Somit kann während des Einführens der Platine 1 in den Drucker die erste Speichereinheit über die Kontaktierung der Kontroll-Kontaktfläche 2 mit den druckerseitigen Kontakten mit Spannung versorgt werden. 22 Der unterhalb der zweiten Reihe 5 liegende Bereich der Kontroll- Kontaktfläche 2 ist weiterhin benachbart zu der Kontaktfläche T3 der zweiten Reihe 5 angeordnet. Insbesondere ist der Abstand a zwischen dem unterhalb der zweiten Reihe 5 liegenden Bereich der Kontroll-Kontaktfläche 2 näher zu der Kontaktfläche T3 angeord net als irgendeine andere der Kontaktflächen TI, T2 oder T4. a < dx und a < dy .

Nachfolgend werden weitere Varianten von Platinen beschrieben, wobei zur Vermeidung von Wiederholungen gleichen Merkmalen glei che Bezugszeichen zugeordnet werden und lediglich auf die Un terschiede zu voranstehenden Ausführungsbeispielen eingegangen wird . Fig. 2 zeigt eine Platine 1 für eine Druckerpatrone wobei im Gegensatz zu der Variante gemäß Fig. 1 bei der Variante der Fig. 2 die Kontroll-Kontaktfläche 2 vollständig unterhalb der zweiten Reihe 5 von Kontaktflächen der ersten Gruppe von Kontaktflächen (TI, T2, T3, T4) angeordnet ist.

Die Kontaktflächen T2, T3 und T4 sind mit der ersten Speicher einheit verbunden. Bei der Kontaktfläche TI handelt es sich um eine Kontaktfläche der ersten Gruppe von Kontaktflächen die ein Kurzschlussdetektionsanschluss ist. Die Kontroll-Kontaktfläche 2 ist mit der ersten Speichereinheit verbunden. Insbesondere ist die Kontroll-Kontaktfläche 2 mit einem Anschluss der ersten Speichereinheit verbunden, der nicht der Erdungsanschluss dieser Speichereinheit ist. Erneut ist die unterhalb der zweiten Reihe 5 liegende Kontroll- Kontaktfläche 2 benachbart zu der Kontaktfläche T3 der zweiten Reihe 5 angeordnet. Insbesondere ist der Abstand a zwischen der unterhalb der zweiten Reihe 5 liegenden Kontroll-Kontaktfläche 23 2 und der Kontaktfläche T3 geringer als der Abstand zu irgend einer anderen der Kontaktflächen TI, T2 oder T4. a < dx und a < dy . Fig. 3 zeigt eine Variante einer Platine 1, die sich dadurch von den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 und Fig. 2 unterscheidet, dass zum einen eine andere Anzahl und Belegung der ersten Gruppe von Kontaktflächen (TI, T2, T3, T4, T5, T6, T7, T8, T9) gegeben ist. Zum anderen sind zwei vollständig unterhalb der zweiten Reihe 5 liegende Kontroll-Kontaktflächen 2 zu erkennen, die be nachbart zu den Kontaktflächen T5 bzw. T9 der unteren Reihe 5 angeordnet sind. Die beiden Kontroll-Kontaktflächen 2 sind eben falls in einer Reihe angeordnet. Obwohl die beiden Kontroll- Kontaktflächen 2 mit einem gleichen Abstand a zu der jeweils benachbarten Kontaktfläche der ersten Gruppe (T5 bzw. T9) ange ordnet wiedergegeben sind, ist ein solcher identischer Abstand a erfindungsgemäß nicht zwingend erforderlich.

Die Kontaktflächen TI, T2, T3 und T4 der ersten Reihe 4 sind wie folgt belegt: TI und T4 entsprechen jeweils einem Kurzschlussde tektionsanschluss .

Die Kontaktflächen T2, T3, T6, T7 und T8 sind mit der ersten

Speichereinheit verbunden, wobei die Kontaktfläche T2 ein Re- setanschluss der Speichereinheit ist, wobei die Kontaktfläche T3 ein Taktanschluss der Speichereinheit ist, wobei die Kontakt fläche T6 ein Energieversorgungsanschluss der Speichereinheit ist und wobei die Kontaktfläche T8 ein Datenanschluss der Spei chereinheit ist. Insbesondere der Energieversorgungsanschluss T6 kann in einer weiteren Ausführungsform auch nicht vorhanden sein .

24 Die Kontaktflächen T5 und T9 der zweiten Reihe 5 sind nicht mit der Speichereinheit verbunden und sind Anschlüsse, die zum An legen einer höheren Betriebsspannung eingerichtet sind, als die mit der Speichereinheit verbundenen Kontaktflächen T2, T3, T6, T7 und T8.

Wie der Abbildung zu entnehmen ist, sind die Kontaktflächen T5 und T9 die am weitest außenliegenden Kontaktflächen der zweiten Reihe 5. Mit anderen Worten sind die Kontaktflächen T5 bzw. T9 in Richtung der x-Achse weiter von der Mittellinie der Platine in ihrer horizontalen Erstreckung Bm entfernt, als jede andere Kontaktfläche derselben Reihe.

Die Kontroll-Kontaktflächen 2 sind weiterhin mit der ersten Speichereinheit verbunden. Insbesondere sind die Kontroll-Kon- taktflächen 2 mit Anschlüssen der ersten Speichereinheit ver bunden, der nicht dem Erdungsanschluss dieser Speichereinheit entsprechen . Erneut sind weiterhin die unterhalb der zweiten Reihe 5 liegenden Kontroll-Kontaktflächen 2 benachbart zu den Kontaktflächen T5 bzw. T9 der zweiten Reihe 5 angeordnet. Insbesondere ist der Abstand a zwischen den unterhalb der zweiten Reihe 5 liegenden Kontroll-Kontaktflächen 2 zu den Kontaktflächen T5 bzw. T9 ge- ringer als der Abstand zu irgendeiner anderen der Kontaktflä chen. a < dx und a < dy.

Der Abstand a zwischen den benachbarten Kontaktflächen ist wei terhin dermaßen gering gewählt, dass die Kontaktflächen T5 und T9 jeweils zusammen, d. h. gleichzeitig, mit ihren benachbarten Kontroll-Kontaktflächen 2 durch die druckerseitigen Kontakte kontaktiert werden können. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass das Septum der Druckerpatrone beim Einsetzen in den Drucker 25 nicht ordnungsgemäß durchstochen wurde und damit die Drucker patrone nicht an den vorgesehenen tiefsten Punkt innerhalb des Druckers gelangen konnte, sondern oberhalb dieses Punktes ange ordnet bleibt. Dementsprechend werden die Kontaktflächen T5 und T9 jeweils gleichzeitig zusammen mit den Kontroll-Kontaktflächen 2 durch die druckerseitigen Kontakte kontaktiert, die eigentlich - und bei ordnungsgemäßem Einsetzen der Druckerpatrone in den Drucker - die Kontaktflächen T5 und T9 dauerhaft kontaktieren sollen .

Dadurch, dass die beiden Kontaktflächen T5 und T9 die am weitest außenliegenden Kontaktflächen der unteren Reihe 5 sind und dass weiterhin die beiden Kontroll-Kontaktflächen 2 benachbart zu diesen beiden Kontaktflächen T5 und T9 angeordnet sind, kann zusätzlich ein verkantetes bzw. gekipptes Einsetzen der erfin dungsgemäßen Druckerpatrone in den Drucker leichter detektiert werden. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass das Septum der Druckerpatrone nicht durchstochen wurde. In allen zuvor beschriebenen Ausführungsformen gilt, dass die mit der ersten Speichereinheit verbunden Kontaktflächen - und damit auch die Kontroll-Kontaktflächen 2 - zum Anlegen einer niedrigeren Betriebsspannung eingerichtet sind, als die Kontakt flächen T5 und T9. Insbesondere sind die Kontaktflächen T5 und T9 zum Anlegen einer Betriebsspannung von ungefähr 40 V einge richtet, während die mit der ersten Speichereinheit verbunden Kontaktflächen - und damit auch die Kontroll-Kontaktflächen 2 - zum Anlegen einer niedrigeren Betriebsspannung von ungefähr 3,3 V eingerichtet sind.

26 Bezugs Zeichen

1 Platine

Tl-Tx erste Gruppe von Kontaktflächen

2 Kontroll-Kontaktfläche

3 Vorderseite der Platine

4 erste Reihe der ersten Gruppe von Kontaktflächen

5 zweite Reihe der ersten Gruppe von Kontaktflächen

6 Oberkante der Platine

7 Unterkante der Platine

8,9 Seitenkanten der Platine a Abstand zwischen dem unterhalb der zweiten Reihe lie genden Bereich der Kontroll-Kontaktfläche zur benach barten Kontaktfläche der ersten Gruppe von Kontaktflächen

b Breite der Platine

dx Abstand einer Kontaktfläche einer Reihe der ersten

Gruppe von Kontaktflächen zur nächsten Kontaktfläche derselben Reihe.

dy Abstand der zweiten Reihe 5 zur ersten Reihe 4 h Höhe der Platine

Hm Mittellinie der Platine in ihrer vertikalen Erstre ckung

Bm Mittellinie der Platine in ihrer horizontalen Erstre ckung

P Einführrichtung der Platine in einen korrespondieren den Drucker

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