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Patent Searching and Data


Title:
CIRCULAR CROSS-CUT, MITRE-BOX AND BENCH SAW
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1994/023877
Kind Code:
A1
Abstract:
The circular cross-cut, mitre-box and bench saw (1) has a fixed basic frame on which a benchtop (7) can pivot about a horizontal axis or be secured in its horizontally pivoted positions. The benchtop (7) supports a saw unit (24) which has an electric motor (26) and a circular saw blade (28) driven thereby. The saw unit (24) can be pivoted, tipped and secured in relation to the benchtop via a multi-axis hinge. The benchtop (7) has a saw slot (17) through which the saw blade (28) penetrates when the bench saw is in operation. On the side of the benchtop (7) facing the saw unit (24) there is a mitre-box bench (11) with its own saw slot (17) which, together with the saw unit (24), is arranged to rotate about an axis perpendicular to the benchtop. Between the mitre-box bench (11) and the benchtop (7) there is a space making it possible for the circular saw blade (28) to enter the saw slot (17) in the mitre-box saw bench (11) during mitre-box sawing without sawing into the benchtop (7).

Inventors:
Bergler, Otto
Application Number:
PCT/DE1994/000388
Publication Date:
October 27, 1994
Filing Date:
April 08, 1994
Export Citation:
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Assignee:
Bergler, Otto
International Classes:
B23D45/02; B23D47/02; B27B5/16; (IPC1-7): B23D47/02; B27B5/16
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Claims:
Patentansprüche:
1. Kapp, Gehrungs und Tischsäge mit einer um eine im wesentlichen horizontal angeordnete Achse schwenkba¬ ren und dadurch wendbaren Platte und mit einer Sägen einheit, die ein Sägeblatt aufweist, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß im Abstand zu einer Flachseite der Platte ein Tisch angeordnet ist, der einen Spalt auf¬ weist, der in seiner Tiefe durch die schwenkbare Platte begrenzt ist, wobei die Tiefe so bemessen ist, daß sie beim Gehrungs und Kappsägen ein Eintauchen des Sägeblattes in den Spalt gestattet, ohne daß das Sägeblatt die Platte berührt.
2. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach Anspruch 1, da¬ durch gekennzeichnet, die daß in dem Tisch ein Durch¬ bruch zur Aufnahme von Lager und Getriebemitteln vorgesehen ist, von denen das Sägeblatt gehalten und angetrieben ist.
3. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch mittels eines beweglich gelagerten eines Schiebers oder einer beweglich gelagerten Klappe verschließbar ist.
4. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Tisch über eine Schwenklagerung an der Platte gelagert ist, wobei die Schwenklagerung eine Verdrehung des Tisches gegen die Platte um eine im wesentlichen rechtwinklig zu der Flachseite des Tisches stehende Schwenkachse ermög¬ licht.
5. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach Anspruch 4 da¬ durch gekennzeichnet, daß die Schwenklagerung zwischen der Platte und dem Tisch angeordnet ist. ERSATZBLATT .
6. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schwenkla¬ ger ein Schlitz zur Aufnahme eines Peripherieab¬ schnittes des Sägeblattes vorgesehen ist.
7. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager eine Lagerkulisse die mit dem Tisch verbunden ist und die eine Aussparung aufweist, die ein Verschwenken des Tisches gestattet, wenn das Sägeblatt mit seinem Peripheriebereich in dem Lager steht.
8. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreissägenein¬ heit über einen Lagerbock, der zwei zueinander nicht¬ parallele Lagerachsen definiert, an dem Tisch gehal¬ ten ist.
9. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach Anspruch 1, da¬ durch gekennzeichnet, daß die Sägeneinheit um eine Achse neigbar ausgebildet ist, die parallel zu dem in dem Tisch vorgesehenen Spalt zwischen der Platte und einer an dem Tisch vorgesehenen Auflagefläche liegt.
10. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock durch einen in dem Tisch vorgesehenen Durchbruch neigbar ist.
11. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeeinheit ein Sägeaggregat sowie einen neig und schwenkbar gelagerten Schwenkarm aufweist und daß das Sägeaggre¬ gat über Führungsmittel verschiebbar an dem Schwen¬ karm gelagert ist, wobei das Sägeaggregat einen Mo¬ tor, Kraftübertragungsmittel und das Sägeblatt ent¬ hält. ERSATZBLATT .
12. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm wenigstens eine fest in einer entsprechenden Bohrung sitzende Lagerstange tr gt, an der bzw. denen das Sägeaggregat längsverschiblich gelagert ist.
13. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach Anspruch 1, da¬ durch gekennzeichnet, daß die Platte mit Zuführrollen versehen ist.
14. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach Anspruch 1, da¬ durch gekennzeichnet, daß an der Platte Nuten vorge¬ sehen sind, in denen Lagerböcke für Zuführrollen ge¬ halten sind.
15. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach Anspruch 1, da¬ durch gekennzeichnet, daß die Zuführrolle einen Ein¬ stich aufweist, der als Nut in dem Tisch fortläuft.
16. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte auf der Rückseite Befestigungsaufnahmen aufweist.
17. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte Füh¬ rungsnuten für Schiebeanschläge und dergleichen auf¬ weist.
18. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mittig zwischen der Platte und dem Tisch eine Lageeinrichtung zur Lagerung der mit dem Tisch und der Sägeeinheit ver¬ bundenen"Platte in einem Grundgestell vorgesehen ist, wobei die Lagereinrichtung ein Umklappen der Platte um 180° ermöglicht. ERSATZBLATT .
19. Kapp, Gehrungs und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch und die Platte mit ihren jeweiligen Arbeitsflächen jeweils auf der gleichen Höhe liegen, wenn sie in Arbeits¬ stellung stehen.
20. Kapp, Gehrungssäge und Tischsäge nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß für das beim Kapp und Gärungssägen in den Spalt und den Bereich zwischen dem Tisch und der Platte eindringende Säge¬ blatt ein Anschlag zur Begrenzung des Bewegungsweges des Sägeblattes vorgesehen ist. ERSATZBLATT.
Description:
Kapp-, Gehrunαs- und Tischsäσe

Die Erfindung bezieht sich auf eine kombinierte Tisch- und Gehrungskreissäge mit der Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es sind seit mehr als 25 Jahren kombinierte Kapp-, Geh- rungs- und Tischkreissägen bekannt, wobei eine wendbare Grundplatte mit unmittelbar gegenüberliegenden Arbeitsflä¬ chen besonders häufig angewandt worden ist. Dies ent¬ spricht auch dem Trend im Innenausbausektor. Durch viele Halbfabrikate und vielfältige Bauweise, wie bspw. : Erker, Dauchausbau, Wintergarten usw. , sind im einzelnen: Profil¬ schalung, Nut- und Federbretter, Holzdielen, Fertigpar¬ kett, Lamperien, Leisten, Holzbalkendecken, Kassetten, Heizkörperverkleidungen, Einbaumöbel usw. zu bearbeiten.

Damit ist nicht nur der Handwerker angesprochen.

Es hat sich eingeführt, daß die Tisch- und Gehrungssäge im Bau als Innenausbaumaschine immer mehr Anwendung findet. Dabei sind vielfach exakt angepaßte Kapp- und Geh¬ rungsschnitte, sowie bei Endbrettern lange angepaßte Schnitte erforderlich. Anforderungen an Tischkreissägen

Ersatzblatt

sind präzise Schnittergebnisse, z.B. bei Profilschalungen, Simsen sowie bei beschichteten Werkstoffen usw.

Für eine solch kombinierte Maschine werden Robustheit, Mobilität, Präzision, ein stabiler ebener Tisch, Unfall ¬ sicherheit, schonende Werkstückführung, leichtgängige Schwenkbewegung und möglichst kleines Gewicht verlangt.

Die bekannten Tisch- und Gehrungssägen sind vorwiegend solche mit wendbarer Platte, wie es die DE-PS Nr. 1628992.2 vom 03.01.68 zeigt.

Dabei ist der Rundtisch mit einer Hebellagerung zur Lage¬ rung eines motorbetriebenen Sägeaggregates versehen. Der Rundtisch ist seinerseits in einer Rundlagerung in einem rechteckigen Tisch gelagert. Diese Tischlagerung ist im Durchmesser so groß, daß der Kappsägenbereich in einem um eine Vertikalachse verschwenkbaren, nach der Peripherie offenen Schlitz, bei einem Kreissägeblattdurchmesser von 250 mm eine Schnittbreite von ca. 180 - 200 mm zuläßt. In dem rechteckigen Sägetisch ist eine Schlitzverlängerung vorgesehen, die in der Mittelstellung des Rundtisches, also bei nicht verschwenktem Rundtisch und rechtwinkeliger Schnittführung, mit dem Schlitz im Rundtisch fluchtet. Dieser verlängerte Schlitz ist vorgesehen, daß einerseits das Sägeblatt für den Bereich Tischkreissägen tiefer ein¬ tauchen kann, und andererseits Raum für einen Spaltkeil vorhanden ist. Weiterhin ist der Rundtisch auf der Tisch¬ sägenseite bündig zum Tisch. Auf der Gehrungssägenseite hat er eine erhöhte Auflagenflache, die rundum auf der Rückseite des Sägetisches aufliegt, also einen Ansatz zur Führung und Arretierung trägt. Die Auflagefläche mit dem gegenüber der Sägentischrückseite überhöhtem Absatz der Rundtischfläche überdeckt beim Schwenken in jeder einge¬ stellten Gehrungssägenposition teilweise unmittelbar den Mittenschlitz vom Sägetisch und bildet dadurch eine Brücke über den Schlitz im sägetisch, etwa zu dessen Symmetrie¬ achse. Einstellgleitschrauben sind in einem senkrechten

Werkstückanschlag angebracht. Die Rund ischdrehachse liegt fluchtend zur Werkstückanschlagmitte (Anschlagfläche) .

Das schwenkbar im Rundtisch gelagerte Sägeaggregat wird im Bereich "Gehrungssägen" von oben in tiefste Kappsägenstel ¬ lung (also bis in die Winkelkante von Tischauflage und Anschlag) eingetaucht. Dabei wird die Gehrungssägentisch- flache wesentlich überschritten. Die Begrenzung der Tauch¬ tiefe wird durch einen einstellbaren Tiefenanschlag er ¬ reicht, der beim Tiεchsägen außer Funktion gesetzt wird.

Dafür wird beim Tischsägen eine Tiefenverstellspindel ein¬ gehängt, welche etwa in radialer Richtung zur Sägenaggregatlagerung im Rundtisch abgestützt, und im Sä- geaggregatarm eingehängt ist. Damit wird das Aggregat ver¬ stellt.

Um die obere Endlage (nach Unfallverhütungsvorschrift UW) vom Sägearm zu erreichen, wirkt eine Zug- oder Drehfeder, die den Sägearm gegenüber dem Rundtisch gegen einen An¬ schlag in Ausgangs- bzw. Ruhelage drückt.

Für die horizontale Schwenklagerung für Tischsägen- bzw. nach 180° Schwenkung in Gehrungssägenfunktion ist aus Di¬ mensionsgründen im Werkstückwinkelanschlag ein Lager un¬ tergebracht und zwischen zwei Wangen mit Standfüßen gela¬ gert.

Weiterhin gibt es Gehrungssägen mit winkelförmigem Grund- gestell. Darüber ist über dem eintauchbaren Sägearm mit Motor der mittauchende Tisch (klein) angeordnet.

Nach DE 41 06635 Cl wird eine Sägeanordnung beschrieben, bei der anstatt eines Rundtisches ein relativ dünnes Tra¬ geelement ebenfalls mit Durchführschlitz für das Sägeblatt vorgesehen ist. Bei der kombinierten Tauch- und Sägebewe¬ gung wird nur in dieses "dünne" Trägerelement eingetaucht.

ERSATZBLATT

Wobei nur im rechtwinkeligen Schnittbereich zum Kappsägen eingetaucht werden kann.

Weiterhin ist in DE 41 06635 Cl im Oberbegriff des An¬ spruch 1 in allen Elementen das Patent Nr. 1628992.2 zu¬ grundegelegt. Dabei erstreckt sich das Sägeblatt unter anderen Gehrungsstellen auch in einer Mittelstellung (Trä¬ gerelement) in einer abgesenkten Stellung durch einen in dem Rundtisch vorgesehenen Durchtrittsschlitz. Der Rund¬ tisch (Trägerelement) ist mit einer Seite als Gehrungssä¬ genauflage und auf der gegenüberliegenden Seite bündig zu der Tischsägenfläche ausgebildet. Bei diesen um 180° wend¬ baren Tisch- und Kappsägen befindet sich gattungsgemäß das Sägeblatt bei einer abgesenkten Stellung unterhalb der Sä- getischflache. Dies entspricht nicht nur dem Oberbegriff (sinngemäß) , sondern ist in einer Figur dargestellt und weiterhin in mehreren Beschreibungsteilen klar beschrieben bei DE 41 06635 Cl.

Außerdem muß zum Trennen von Werkstücken, wenn dabei die Winkelkante des Werkstückanschlags erreicht werden soll, das Sägeaggregat radial in Zugrichtung jeweils beim Kapp¬ sägen und Tauch-, Zug-(Druck) sägen in Position gebracht ' werden. Weiterhin ist aus der exakten Beschreibung von DE 41 06635 bzw. DE 41 06635 zu entnehmen, daß keine beliegi- gen Kapp- und Gehrungsschnitte möglich sind. Es ist nur eine kombinierte Kapp- und Zugbewegung des Sägeaggregats möglich. Dafür werden noch in ausgewählten Stellungen Schlitze im sägetisch vorgeschlagen. Es können also keine beliebigen Winkelkappschnitte erreicht werden. Durchbrü¬ che, die im Winkel zur Schnittrichtung angeordnet sind, sind unfallgefährlich und der Stabilität und Verwindungs- steifigkeit abträglich (sie gehen bis zur Mitte vom Säge- schlitz durch) .

Weiterhin ist eine verhältnismäßig dünne Tisch- und Trä¬ gerplatte insgesamt schwierig in einer genügenden Verwin-

ERSATZBLATT

dungssteifigkeit herzustellen. Es wird zwar erreicht, daß eine bei Tischsägen übliche, mit Mittelschlitz versehene Tischsägeplatte möglich wird.

Das Trägerelement reibt nach der Darstellung und Beschrei¬ bung auf der ganzen Fläche des Tisches und es können sich Späne, Staub, Abriebpartikel beim Schwenkvorgang zwischen Trägerelement und Tischplatte festsetzen (außerdem schwer¬ gängig) .

Letztlich ist zu beachten, daß in beiden dargestellten Zeichnungen, jeweils von DE 41 06635 Cl/DE 41 06636 Cl über dem Werkstück FührungsStangen in der Höhe zur Werk¬ stückauflagefläche fest und parallel angeordnet sind. Dies bedingt, daß die Tauchlagerachse immer oberhalb vom Werk¬ stückbereich angeordnet sein muß, so daß die Schnittkräfte bei der Tauchkurve mehr dazu neigen, das Werkstück anzuhe¬ ben. Außerdem neigt der flache Eingriffwinkel insbesondere an der Werkstückoberfläche zum Ausreißen. Die präzise par¬ allele Ausrichtung der Führungsstangen ist nicht nur bei Abplattschnitten, sondern auch wegen der kleinen Eintauch¬ tiefe im Trägerelement erforderlich.

Das Durchtauchen unterhalb der Tischfläche beim Kappsägen ist unfallgefährlich. Nach UW muß das Sägeblatt abgedeckt sein, was wiederum beim Umstellen auf Tischsägenfunktion weggenommen werden muß bzw. behindern kann.

Aufgabe der Erfindung ist, eine Kapp-, Gehrungs- und Tischsäge zu konzipieren, die sowohl für Gehrungsschnitte als auch als Tischsäge verwendbar ist, wobei die Bedienung der Kapp-, Gehrungs- und Tischsäge vereinfacht sein soll.

Diese Aufgabe wird durch die Kapp-, Gehrungs- und Tisch¬ säge mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Bei der Erfindung ist durch den unabhängigen Gehrungstisch (Tisch) in Verbindung zu dem Sägetisch (Platte) eine weit-

Watt

gehende beliebige Gestaltung des Gehrungssägetisches mit seiner Lagerung möglich. Vor allen Dingen die Schwenklage¬ rung ist klein im Durchmesser und hoch ausgebildet. Damit ergibt sich ein günstiges Verhältnis des Lagerdurchmessers zur Länge. Mit zusätzlichen Mitteln für Reibungsminderung z.B. Kunststoff bzw. Wälzlager wird die Leichtgängigkeit der Schwenkbewegung erreicht. Auch die Verwindungssteifig- keit ist durch eine höhere Brücke mit Anschlag gewährlei ¬ stet, so daß das ganze wendbare Aggregat stabiler ist. Weiterhin kann ein größerer Schnittbereich ohne Beein¬ trächtigung der Stabilität und Baugröße gewählt werden. Daher ist es möglich, ohne weiteres auf der Gehrungssägen¬ seite eine kombinierte Tauch-, Kapp- und Zugsäge anzuord ¬ nen. Das Sägeblatt kann bei Betrieb als Gehrungs- oder Kappsäge tief in den Spalt eintauchen, ohne die Platte zu berühren oder etwa anzusägen. Damit wird das Sägeblatt auf einer großen Breite genutzt, ohne daß es durch die Platte durchtauchen und auf der Unterseite zum Vorschein kommen würde. Deshalb können zusätzliche Abdeckungen des Säge¬ blattes, wie sie ansonsten aus Unfallschutzgründen erfor¬ derlich wären, entfallen.

Wenn in dem Tisch ein Durchbruch zur Aufnahme von Lager¬ und Getriebemitteln vorgesehen ist, von denen das Säge¬ blatt gehalten und angetrieben ist, kann die Welle des Sägeblattes im Tischsägenbetrieb sehr nahe an die Platte herangebracht werden. Dadurch kann der Abstand zwischen dem Tisch und der Platte relativ groß gewählt werden, ohne daß beim Tischsägenbetrieb Schnitttiefe eingebüßt würde.

Mittels eines in dem Durchbruch beweglich gelagerten eines Schiebers oder einer beweglich gelagerten Klappe kann der Durchbruch im Gehrungs- oder Kappsägenbetrieb verschloss- wen werden, so daß eine geschlossene Tischfläche gebildet wird, die als Arbeitsfläche oder Auflage dienen kann.

Vorteilhafterweise ist der Tisch über eine Schwenklagerung an der Platte gelagert ist, wobei die Schwenklagerung eine

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Verdrehung des Tisches gegen die Platte um eine im wesent¬ lichen rechtwinklig zu der Flachseite des Tisches stehende Schwenkachse ermöglicht. Mit dem Tisch wird auch der in diesem vorgesehene Spalt für das Sägeblatt gegen einen ortsfesten Anschlag verschwenkt, so daß verschiedene Geh¬ rungswinkel einstellbar sind.

Die Schwenklagerung kann zwischen der Platte und dem Tisch angeordnet sein. Dadurch wird eine gedrungene Bauweise ermöglicht. Wegen des an einem kleinen Lager lediglich geringen Hebelarms bleiben die Reibmomente relativ klein, so daß der Tisch auf Dauer leichtgängig verschwenkbar bleibt.

Der Nutzbare Arbeitsbereich des Sägeblattes wird vergrö¬ ßert, wenn in dem Schwenklager ein Schlitz zur Aufnahme eines Peripherieabschnittes des Sägeblattes vorgesehen ist. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn das Schwenklager eine Lage ' rkulisse aufweist, die mit dem Tisch verbunden ist und die eine Aussparung aufweist. Diese gestattet ein Verschwenken des Tisches gestattet, wenn das Sägeblatt mit seinem Peripheriebereich in dem Lager steht. Damit kann das Sägeblatt nicht an dem Schwenklager anstoßen.

Wenn die Kreissägeneinheit über einen Lagerbock, der zwei zueinander nichtparallele Lagerachsen definiert, an dem Tisch gehalten ist, kann sie bezogen auf das Sägeblatt sowohl seitlich geneigt werden als auch eine Eintauchbewe¬ gung in den Spalt ausführen.

Wenn die Sägeneinheit um eine Achse neigbar ausgebildet ist, die parallel zu dem in dem Tisch vorgesehenen Spalt zwischen der Platte und einer an dem Tisch vorgesehenen Auflagefläche liegt, wird das Sägeblatt bei der Einstel¬ lung einer Gehrung, d.h. beim Neigen zur Seite, geneigt, ohne bei der Spaltmündung eine seitliche Ausweichbewegung zu vollführen. Es versetzt bei dem Spalt nicht seitlich. Dieser kann dadurch schmal ausfallen. Insbesondere sind

ERSA T ZBLATT

keine Spaltbeilagen zur teilweisen Abdeckung des Spaltes erforderlich, wie es bei einigen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik der Fall ist.

Wenn der Lagerbock durch einen in dem Tisch vorgesehenen Durchbruch neigbar ist, läßt sich einerseits ein großer Neigungsbereich schaffen, zum anderen kann die Neigungs¬ achse auf einfache Weise in den Bereich des Spaltes gelegt werden.

Die Sägeeinheit kann in ein Sägeaggregat sowie einen neig- und schwenkbar gelagerten Schwenkarm geteilt sein, wobei das Sägeaggregat über Führungsmittel verschiebbar an dem Schwenkarm gelagert ist. Das Sägeaggregat enthält den Mo¬ tor, Kraftübertragungsmittel und das Sägeblatt. Damit kann die die Sägeeinheit als Zugsäge verwendet werden, wodurch der nutzbare Arbeitsbereich vergrößert ist.

Weitere Ausführungsformen sind Gegenstand von Unteransprü¬ chen.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 eine Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge in ei¬ ner perspektivischen Ansicht,

Fig. 2 die Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge nach und 3 Fig. 1 in einer schematisierten Seitenansicht in unterschiedlichen Betriebsstellungen,

Fig. 4 die Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge nach bis Fig. 1 in einer weiteren schematisierten Ansicht Fig. 6 im Ausschnitt,

Fig. 7 die Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge nach Fig. 1 in einer schematisierten Seitenansicht,

ERSATZBLATT

Fig. 8 den Sägetisch in einer Stirnansicht und

Fig. 9 den Sägetisch in einer Draufsicht.

Die wesentlichen Aspekte der Erfindung und ihren Ausge¬ staltungen liegen in folgendem:

1. Der als Gehrungssägenauflage dienende Tisch ist als zweite Platte ausgebildet, die mit Lagerteilen versehen ist; die zu dem eigentlichen, von einer Platte gebildeten Sägetisch einen Abstand gewähren, so daß in Kappsägenstel ¬ lung dem eintauchenden Kreisabschnitt des Sägeblatts bei voller Gehrungsschnittbreite genügend Bauhöhe und damit Freiheit für das Sägeblatt gewährleistet wird.

2. Im Gehrungsauflagetisch ist ein Durchbruch vorgese¬ hen, damit eine große Schnittiefe beim Tischkreissägen erreicht wird. Der Arm mit der Sägeblattlagerung taucht bei dieser Betriebsart in den Durchbruch ein.

3. Der Schiebeanschlag in der Nutführung (Fig. 7) ergibt bekannte Vorteile gegenüber Anschlägen, die an dem Tisch außen geführt sind, bspw. sind sie +/- 70° schwenkbar) . Es ist kein Verklemmen möglich, da in der Nähe vom Schnitt geführt wird.

4. Weiterhin wird in Fig. 7 (Querschnitt durch Tisch-, Gehrungsauflage und Anschlag Draufsicht) die Befestigungs- nut (Fig. 7 Pos. 153) zur Halterung des Anschlags gezeigt. Vorteil: Auch die Befestigungsnut wird durch die untere Peripherie des Sägeblattes beim Kapp- und Zugsägen über¬ fahren.

5. Zwischen Tischflächenrückseite (Platte) und Gehrungs- sägenauflagetisch (Tisch) ist ein Abstand, der der Nuthöhe und Materialdicke der Schiebenut entspricht. Daher ist

ERSATZBLATT

auch Freiraum für leichtes Schwenken und Späneabfuhr vor¬ handen.

6. Durch Erhöhen des Tisches kann die Sägeaggre¬ gatgelenklagerung zumindest beim Neigen in hinterer Posi ¬ tion in die Tischfläche eintauchen und sorgt dadurch für bessere Schneidenangriffskomponente im Werkstück.

7. Wie erwähnt, ist auch beim Kapp- und Gehrungssägen das Sägeblatt niemals unterhalb der Sägetischfläche, son¬ dern mindestens 12 mm innerhalb vom sägeschlitz. Damit wird der Unfallschutz verbessert.

8. Säge- und Gehrungstisch haben insgesamt einen großen Abstand, so daß in der Mitte zwischen beiden Flächen eine großdimensionierte 180°-Wendelagerung Raum findet, die gleiche Auflagenhöhe für Zusatztisch und Tischverbreite¬ rung sicherstellt.

9. Besonders die hohe Winkelkante (Fig. 7 Pos. 52) er¬ möglicht große Stabilität und Verwindungssteifigkeit.

10. Entsprechend dimensionierte Materialzuführrollen kön¬ nen auf Gehrungssägeseite in der Nut 52 befestigt werden.

11. Bediengungsfreundlich ist, daß sowohl die Tauchtiefe Fig. 1 Pos. α der unteren Peripherie des Kreissägeblatts beim Kapp- und Gehrungssägen, als auch beim Zug- bzw. Drucksägen gleich ist. Es ist nur ein Tiefenbegrenzungs¬ anschlag erforderlich (dabei ist die maximale Tauchtiefe innerhalb des Gehrungssagentisch.es und oberhalb der Füh- rungsnut Fig. 7 Pos. 50).

12. Der Abstand zwischen sägetisch (Platte) und Gehrungεsägentisch (Tisch) ermöglicht,eine besonders leichtgängige Schwenkführung in diesem Raum unterzubrin¬ gen.

Hinweis: Beim Neigen um die Achse, die etwa parallel und aufliegend zum Gehrungstisch ist, ist auf der Sägetisch- flache eine entsprechende, durch die Tischdicke durchge ¬ hende Längsnut erforderlich bzw. eine Einlage mit Schlit¬ zen.

Für große Schnittbereiche ist die Anordnung einer auszieh¬ baren Radialarmeinrichtung nach Fig. 6 und Fig. 8 (bzw. Anspruch 11) vorgesehen.

Das Sägengehäuse, wahlweise auch das mitverbundene Motor¬ gehäuse, sind mit einer Lagerung für einen Radialschlitten fest verbunden. Dies bezieht sich auf einen Schlitten, der z.B. paarweise angeordnete Stangen 60 bzw. deren Lagerung. Dabei ist zumindest ein Teil der Schlitten- bzw. StangenEührung zwischen Schwenklager 6 und Motorachse 8 vorgesehen.

Der Schlitten oder Lagerstangen bzw. deren Führung kann "fliegend" angeordnet werden, d.h. die Schlitten- oder Stangenführung ist mit dem Sägen- und Motorgehäuse fest verbunden.

Der Schwenklagerbolzen 6 mit dem auch neigbaren Schwenk¬ lager 28/45 trägt zudem die Schnittiefeneinstellung für die Tischsäge. Dieses Schwenklager 28/45 ist Träger und Lager für die fest verbundene Schlittenführung.

Das Sägengehäuse mit Motor wird gegenüber diesem Schwenk¬ lager 28, 45 erst durch Schwenken in Richtung Rundtisch¬ fläche (Werkstück) eingetaucht und danach radial parallel zur Werkstückauflagefläche bewegt (bzw. ausgezogen oder gedrückt) .

ERSATZBLATT

In den Fig. 1 bis Fig. 9 ist eine Kapp-, Gehrungs- und Tischkreissäge 1 dargestellt, die, wie insbesondere aus Fig. 1 hervorgeht, zwei voneinander beabstandete Wangen¬ teile 2, 3 aufweist. An jedem Wangenteil 2, 3 sind zwei Standfüße vorgesehen. Die Wangenteile 2, 3 sind durch Ab¬ stand haltende Distanzbolzen miteinander verbunden und parallel zueinander gehalten.

Die Wangenteile 2, 3 tragen etwa in der Mitte oben in zwei zueinander fluchtenden Lagerstellen 4, 5 einen dazwischen¬ liegenden Sägetisch 6 an entsprechenden Zapfen 4a, 5a. Der Sägetisch 6 ist um eine durch die Lagerstellen 4, 5 defi ¬ nierte, etwa horizontal liegende Schwenkanchse um 180° schwenkbar. In beiden Schwenkstellungen ist der Sägetisch 6 durch nicht weiter dargestellt Mittel jeweils arretier¬ bar.

Der Sägetisch 6 weist eine im wesentlichen rechteckige Platte 7 mit zwei einander gegenüberliegenden Flachseiten 8, 9 auf. In den arretierten Schwenkstellungen liegt je¬ weils eine der Flachseiten 8, 9 im wesentlichen horizon¬ tal.

Auf der in Fig. 1 oben liegenden Flachseite 8 ist ein als Dreh- oder Schwenktisch ausgebildeter Tisch 11 angeordnet, der über ein bspw. aus der Fig. 2 ersichtliches Schwenk¬ lager 12 an der Platte 7 um eine in Gebrauchsstellung ver¬ tikal stehende Schwenkachse 13 verdrehbar gelagert ist. Der Tisch 11 ist von einer als Anschlag dienenden Werk¬ stückanlage 7a überbrückt, die mit der Platte 7 fest ver¬ bunden ist und die sich etwa von einem Zapfen 4a zu dem anderen Zapfen 5a erstreckt. Die Ausbildung des Schwenk¬ lagers 12 wird an späterer Stelle erläutert. Das Schwenk¬ lager 12 hält den Tisch 11 in einer Entfernung von einigen Zentimetern von der Platte 7 in im wesentlichen paralleler Ausrichtung zu dieser.

ERSATZBLATT

Wie die Fign. 1 und 2 zeigen, trägt der sägetisch 6 eine Sägeeinheit 15. Die Sägeeinheit 15 über ein kombiniertes Schwenk- Kipplager 16 an dem Tisch 11 gelagert, der mit einem im Querschnitt trapezförmigen Spalt 17 versehen ist. Während der etwa bei dem Durchmesser des Tisches 11 lie ¬ gende Spalt 17 einseitig randoffen ist, d.h. aus dem Tisch 11 herausführt, wird er an seinem andeen Ende von dem Schwenk- Kipplager 16 begrenzt. Das Schwenk- Kipplager 16 weist eine erste,' als Neigungsachse bezeichnete Achse auf, die an der Oberseite des Spaltes 17 liegt, parallel zu diesem verläuft und in einer horizontalen Ebene liegt. Eine zweite Lagerachse 19 des Schwenk- Kipplagers 16 liegt rechtwinklig zu der Neigungsachse.

Die Sägeeinheit 15 weist einen Schwenkarm 21 auf, an dem im Abstand parallel zueinander gehaltene Führungsstangen 22, 23 befestigt sind. Auf den FührungsStangen sitzt glei¬ tend verschiebbar ein Sägeaggregat 24, das einen in einem Grundkörper 25 gehaltenen Motor 26 aufweist, der über ei¬ nen Keilriemen 27 (Fign. 2, 3) ein Kreissägenblatt 28 antreibt, das seinerseits über eine Lager 29 an dem Grund¬ körper 25 gelagert ist.

Die Sägeeinheit 15 und damit das Sägeaggragat 24 ist um die Lagerachse 19 schwenkbar, wobei bei dem Verschwenken der Sägeeinheit das Sägeblatt 28 in den Spalt 17 ein¬ taucht, der Schwenkbereich α (Fig. 3) erstreckt sich dabei von einer Stellung, bei der das Sägeblatt 28 weit in den Spalt 17 eingetaucht ist, wobei es die Platte 7 jedoch nicht berührt, bis zu einer Stellung, bei der das Säge¬ blatt 28 ganz aus dem Spalt 17 herausgehoben ist.

Um einen maximalen Schwenkbereich des Sägeblattes 28 zuzu¬ lassen, ist der Abstand zwischen dem Tisch 11 und der Platte 7 groß gewählt. Außerdem weist das den Tisch 11 mit der Platte 7 verbindende Schwenklager 12 eine Aussparung 31 auf, die aus Fig. 4 hervorgeht und die dem Sägeblatt 28 Platz gewährt. Dabei weisen der mit dem Tisch 11 verbunde-

ERSATZBLATT

ne Abschnitt des Lagers 12 einen Spalt und der mit der Platte 7 verbundene Abschnitt eine sich über einen weite¬ ren Winkelbereich erstreckende Ausnehmung auf.

Für den Betrieb als Tischsäge weist die Platte 7 einen Spalt 32 auf, der sich rechtwinklig zu der durch die Zap¬ fen 4a, 5a definierten Schwenkachse erstreckt. Der Spalt 32 ist dabei derart angeordnet, daß er fluchtend unter dem Spalt 17 liegt, wenn der Tisch 11 entsprechend um seine Schwenkachse 13 gedreht worden ist.

Um ein weites Durchtauchen des Sägeblattes 28 durch die Platte 7 zu ermöglichen, ist der Tisch mit einem von einer Klappe 33 abgedeckten Durchbruch 34 versehen. Wird die Klappe 33 geöffnet, ist der Durchbruch freigegeben. Nach dem Lösen einer entsprechenden, an der Sägeeinheit 6 vor¬ gesehenen Arretierung 35 taucht das Sägeblatt 28 sowohl durch den Tisch 11 als auch durch die Platte 7, wobei das Lager 29 von dem Durchbruch 34 aufgenommen wird. Diese Stellung ist in Fig. 3 dargestellt. Es ist ersichtlich, das durch das Entriegeln der Arretierung 35 zusätzlich zu dem Schwenkbereich α ein weiterer Schwenkbereich ß freige¬ geben worden ist.

Der Schwenkbereich a findet bei Kapp- und Gehrungssäge¬ schnitten Anwendung. Der Flugkreis der Zähne des Sägeblat¬ tes 28 berührt die Platte 7 nicht, so daß der Tisch 11 im Rahmen seines Drehbereiches beliebig gegen die Platte 7 verdreht werden kann, wobei auch di Spalten 17, 32 ge¬ geneinander verdreht werden.

Hingegen taucht das Sägeblatt 28 bei dem Betrieb als Tischsäge weit durch die Platte 7 durch, wobei die Dreh¬ achse des Sägeblattes 28 nahe an der Planfläche 8 der Platte 7 leigt. Somit geht für den Betrieb als Tiaschsäge keine Schnitttiefe verloren.

Der Betrieb sowie weitere Einzelheiten sind wie folgt:

An dem Werkstückanschlag 7a, der rechtwinklig über dem Tisch 11 zum Gehrungssägen angeordnet ist und diesen überbrückt, wird das zu kappende Werkstück angelegt und dieses durch Tauch- bzw. kombinierten Tauch- und Zugbewe¬ gung des Sägeaggregats 24 getrennt.

Dabei ist bei der Erfindung der Tisch 11 für das Gehrungs¬ sägen so hoch über der Platte 7 angeordnet, daß einerseits die Eintauchbreite beim größten vorgesehenen Geh¬ rungssägenbereich ermöglicht (ca. 180 mm breit, 50 mm hoch, 90° Geradschnitt) , und zwar mit einem Kreissägeblatt von 250 mm Durchmesser. Andererseits taucht das Sägeblatt 28 an diesem Tisch 11 etwa 35 - 40 mm tief ein. Beim Zugsägen kann die Lage die Führung des Kreissägenaggregats 24 ca. 2 - 3° schräg zu dem Tisch 11 bzw. dessen Auflage¬ fläche sein, damit ein größtmöglicher Querschnitt beim Kappsägen erreicht wird und gleichzeitig die Nutführung (Fig. 7, Position 154) überfahren werden kann. Dabei muß die einstellbare Arretierung 35 dieselbe Position für Zug- und Kappsägen erreichen. Es muß also beim kombinierten Kapp- und Zugsägen nicht auf absolute parallele Bewegung des Sägeaggregats 24 zu der Auflage des Tisches 11 und der Platte 7 geachtet werden. Die Lagerachse 19 (Tauchführung) des Sägeaggregats 24 kann durch den Abstand der Platte 7 von dem Tisch 11 in Letzteren, insbesondere beim Neigen eintauchen, und zwar in eine Aussparung des Tisches 11. Ein Handgriff für die Führung der Säge ist mit dem Sägeag¬ gregat 24 fest verbunden. In diesem ist zumindest eine Drucktaste zur Betätigung einer Arretiertaste für eine obere Ruhestellung des Sägenaggregats 24 und wahlweise auch für eine Arretierungseinrichtung für eine Pendelhaube vorgesehen. Natürlich können auch bekannterweise mehrere Tasten angeordnet sein für Arretieren und Ein-Aus-Schalter für den Motor 26. '

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Weiterhin gewährleistet der "große" Abstand wie beschrie ¬ ben, daß die 180° Wendelagerung, die aus den Lagerstellen 4, 5 und den Zapfen 4a, 5a gebildet ist, mitten zwischen der Platte 7 und dem Tisch 11 liegt. Außerdem ist genügend _Raum für groß dimensionierte Lager vorhanden, so daß ein zusätzlicher Auflagetisch vorgesehen sein kann. Sowohl beim Gehrungssägen als auch beim Tischkreissägenbetrieb ergibt sich eine gleiche fluchtende Werkstückauflagenflä¬ che mit einer Tischverbreiterung. Es kann also ein Zusatz¬ tisch für beide Zwecke angewandt werden.

Die Späne bzw. Staubabfuhr kann durch die Ausbildung eines Spänekanals mit Absaugstutzen zwischen der Platte 7 und dem Tisch 11 zusätzlich erreicht werden. Mehrere Absaug- möglichkeiten sind im Sägeaggregat 24 in einer Schutzhaube und in einer Spaltkeilschutzhaube untergebracht.

Für die einwandfreie Qualität der Schnittfläche auch beim Zugsägen ist es erforderlich, daß die von dem Lager 29 definierte Sägelagerachse genau senkrecht zu der Führungs¬ achse des Sägeschlittens liegt, d.h. die Fläche vom Säge¬ blatt 28 liegt in einer parallelen Ebene zur Längsbewegung des Sägeschlittens. Dies wird gewährleistet durch eine einteilige bzw. fest verbundene Lagerung zur Schlittenfüh¬ rung und die dazu genau rechtwinklige Lagerung 29 des Sä¬ geblattes 28.

Das gleiche gilt beim Gehrungssägen: "Tauchführung"

Beim Tischsägen: Nutführung für Schiebeanschlag, Paralle¬ lität vom Parallelanschlag zur Sägeblattfläche.

Alle weiteren Maschinenelemente wie Spaltkeilbefestigung (UW) , Pendelschutzhaube mit federnder Zuhaltung (UW) , Sägewellenantrieb, Sägeblatthalterung, Drehfeder für Ge¬ lenklager, Winkelrasterung vom Gehrungssägentisch und Ar¬ retierung bei beliebigen Winkeln sind bekannt. Die Neig-

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achse ist parallel etwa auf der Fläche des Tisches 11 an¬ geordnet, daher sind beim Tischsägen auf der Tischfläche radial zur Neigachse ein oder mehrere Schlitze für das Durchtauchen des Kreissägenblattes erforderlich. Dafür kann natürlich auch eine Sägeeinlage (UVV) verwendet wer¬ den.

Die Figuren sind teilweise schematisch dargestellt und sollen die Anordnung in Bezug auf die beantragten Patent¬ ansprüche erläutern.

Außerdem kann die Kapp-, Gehrungs- und Tischsäge univer¬ sell für verschiedene Winkellagen als Kappsäge angewandt werden. Bei Bedarf kann sie als Zugεäge, durch Lösen einer Arretierschraube verwendet werden. Weiterhin ist sie be¬ dienungsfreundlich, stabil, weist verwindungssteife Ele¬ mente sowie einen leichten Auflagetisch für das Gehrungs- sägen auf. Außerdem ist eine unfallmindernde Ausführung der gesamten Tischkonstruktion erreicht worden.

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Beschreibung der Figuren

Fig. 3 Seitenansicht (Prinzip) mit Sägearm, darin ist gelagert, Motor 8 mit Antrieb von

Sägeachse 114 sowie Sägeblatt 28.

Der Bereich ό ist gleich dem Arbeitsbereich Gehrungssäge.

Der Bereich ß ist der Arbeitsbereich Tischkreissäge.

Der Schieber 33 oder Klappe

Tisch 11

Werkstückanlage (Gehrung) 102

Lagerung vom Sägearm im Lagerbock 16 Sägetisch

In dem gemeinsamen Sägearm sind zusammengefaßt: Motor 26,

Sägewelle 114 gelagert im Lagerbock 16

107 Spaltkeil am Sägearm

27 Riemen, Riemenrad 109 Sägehubkurve 112 (Motorkurve) ,

Wendelagerung 5a

Fig. 9 Draufsicht auf Gehrungssägenseite Werkstückanschlag 126 Schwenkachse 129

Zuführrolle 122 mit Lagerwinkel 123, Nut 124 (Arbeitsbe ¬ reich) und fortlaufende Nut 125 im Gehrungstisch Rastbolzen 121 für Winkelposition vom Schwenktisch 11 Schieber bzw. Klappe 33 Spaltkeil 107 Lagerbock 16 Motor 26

Stirnleiste 130 mit Führung und Befestigungsnut für Par¬ allelanschlag

Schlitz 113 im Gehrungstisch Wendelager 5

Fig. 4, 5, 6

Teilansicht, Teilschnitt durch Anschlag 26, Schwenklager

131, Lagerbock 16, Neiglager 132,

Neigbefestigung 33 (Fig. 4)

Schwenklager 131 mit Aussparung 134 zum Neigen (Fig. 5)

Lagerbock 16 geschwenkt auf 45 * (Fig. 6)

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Fig . 7

Schematische Darstellung von Beispiel kombinierte Tauch- und Zugsäge

Führungssäulenlager 158 fest verbunden mit Lagerbock 16

Drehfeder 145

Fig. 8 Tischaufbau im Querschnitt

Tischsägenfläche9

Gehrungssägenfläche 9 von Tisch 11

Sägeanschlagfläche 102

Führungsnute für Schiebenanschlag 150

Befestigungsnut 153

Verbindungsschraube 155

Wendeachse 156 (Tisch um 180 * wenden)

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