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Patent Searching and Data


Title:
CIRCULAR CROSS-CUT SAW
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/130355
Kind Code:
A1
Abstract:
A circular cross-cut saw, in particular a circular cross-cut and mitre saw, with a supporting table (2) and with a sawing device (5), wherein the sawing device (5) is arranged pivotably about a cross-cutting axis (6), wherein the sawing device (5) has a saw blade (7) and a movable swing guard (12), and a swivel mechanism (13) is provided, wherein, during a cross-cutting movement of the sawing device (5), the swivel mechanism (13) can be used to produce a pivoting and/or swivelling movement of the swing guard (12) in such a way that the swing guard (12) can be at least partly opened by swinging the sawing device (5) down and closed by swinging the sawing device (5) up. Uncomfortable and dangerous handling of the swing guard (12) during the cross-cutting movement is avoided by the swivel mechanism (13) having a locking element (14), wherein the swivel mechanism (13) and the locking element (14) are arranged and/or formed in such a way that the swing guard (12) can be opened still further, in particular completely - preferably by hand or preferably by an intended workpiece that is to be cut - if either the locking element (14) has been actuated or the cross-cutting movement has already been at least partially carried out.

Inventors:
WEUSTHOF, Gerhard (Buchenweg 6, Schapen, 48480, DE)
Application Number:
EP2010/002724
Publication Date:
November 18, 2010
Filing Date:
May 04, 2010
Export Citation:
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Assignee:
WEUSTHOF, Gerhard (Buchenweg 6, Schapen, 48480, DE)
International Classes:
B27B5/29; B23D45/04
Foreign References:
DE3119573A1
GB2270031A
EP2130632A2
Attorney, Agent or Firm:
HÜBSCH, Dirk et al. (Hübsch & Weil, Oststrasse 9-11, Köln, 50996, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Kappsage, insbesondere Kapp- und Gehrungssage, mit einem Auflagetisch (2) und mit einer Sagevorrichtung (5), wobei die Sagevorrichtung (5) um eine Kappachse (6) schwenkbar angeordnet ist, wobei die Sagevorrichtung (5) ein Sageblatt (7) und eine bewegbare Pendelschutzhaube (12) aufweist und ein Schwenkmechanismus (13) vorgesehen ist, wobei bei einer Kappbewegung der Sagevorrichtung (5) über den Schwenkmechanismus (13) eine Dreh- und/oder Schwenkbewegung der Pendel- schutzhaube (12) derart realisierbar ist, dass die Pendelschutzhaube (12) durch Herabschwenken der Sagevorrichtung (5) zumindest teilweise offenbar und durch Heraufschwenken der Sagevorrichtung (5) schließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkmechanismus (13) ein Riegelelement (14) aufweist, wobei der Schwenkmechanismus (13) und das Riegelelement (14) derart angeordnet und/oder ausgebildet sind, so dass die Pendelschutzhaube (12) - vzw. per Hand oder vzw durch ein zu schneidendes, vorgesehenes Werkstuck - noch weiter, insbesondere voll- standig offenbar ist, wenn entweder das Riegelelement (14) betätigt oder die Kappbewegung zumindest teilweise bereits ausgeführt ist

Kappsage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sagevorrichtung (5) in eine obere, vzw in eine oberste Stellung schwenkbar und durch Durchfuhrung der Kappbewegung in eine von der oberen Stellung abweichende untere, vzw unterste Stellung schwenkbar ist

Kappsage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der oberen Stellung der Sagevorrichtung (5) die dann geschlossene Pendelschutzhaube (12) verriegelt ist, so dass eine unbeabsichtigte Öffnung der Pendelschutzhaube (12), namhch die Off- nung der Pendelschutzhaube (12) ohne eine separate Betätigung des

Riegelelementes (14) verhindert ist

Kappsage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Durchfuhrung eines bestimmten Teils der Kappbewegung der Sagevorrichtung (5) aus der oberen in eine untere

Stellung, vzw nach der Durchfuhrung der Kappbewegung von großer als 50% des Schwenkbereichs, die Verriegelung der Pendelschutzhaube (12) aufgrund der bereits durchgeführten Kappbevvegung automatisch aufgehoben ist, nämlich das Riegelelement (14) eine weitere Öffnung der Pendelschutzhaube (12) nicht mehr verhindert

Kappsage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Offnen der Pendelschutzhaube (12) manuell oder über das Andrucken an ein entsprechendes, vzw hohes oder dickes Werkstuck realisierbar ist

Kappsage nach einen der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkmechanismus (13) eine Steuerkurve (15) und ein mit der Steuerkurve (15) zusammenwirkendes Steuermittel (16) aufweist, wobei beim Ausfuhren der Kappbewegung das Steuermittel (16) sich zumindest teilweise entlang der Steuerkurve (15) bewegt, um die Schwenkbewegung der Pendelschutzhaube (12) zu steuern

Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkmechanismus (13) einen Steuerhebel (18) aufweist, wobei an dem Steuerhebel (18) die Steuerkurve (15) ausgebildet ist

Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (18) gelenkig mit einer Schubstange (20) verbunden ist, wobei die Schubstange (20) funktional wirksam exzentrisch an der Pendelschutzhaube (12) angreift

Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkmechanismus (13) eine drehfest zur Sage- Vorrichtung (5) angeordnete Gelenkbasis (19) aufweist, wobei der Steuerhebel (18) gelenkig mit der Gelenkbasis (19) verbunden ist

Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sagevorrichtung (5) schwenkbar an einem Arm (4) angeordnet ist und die Gelenkbasis (19) am Arm (4 ) abgestutzt und/oder angeordnet ist Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelelement (14) einen Anschlag ( 17) für das Zusammenwirken mit dem Steuermittel (16) bereitstellt

Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelelement (14) schwenkbeweglich am Steuerhebel (18) angeordnet ist und einen Handhabungsbereich (25) aufweist

Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkbasis (19) an der Kappachse (6) angeordnet ist

Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass eine Schließstellung der Pendelschutzhaube (12) mittels eines Stellmechanismus, insbesondere einer Stellschraube (27) an der Gelenkbasis (19) einstellbar bzw justierbar ist

Kappsage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, dass im oberen Teil der Kappbewegung - vzw weniger als

50% der Kappbewegung - das Riegelelement (14) in seiner verriegelten Stellung ein komplettes Offnen der Pendelschutzhaube (12) verhindert und dass im unteren, restlichen Teil der Kappbewegung das Riegelelement (14) ein vollständiges Offnen der Pendelschutzhaube (12) ermog- hcht

Description:
KAPPSAGE

Die Erfindung betrifft eine Kappsage, insbesondere eine Kapp- und Gehrungssage, mit einem Auflagetisch und mit einer Sagevorrichtung, wobei die Sage- Vorrichtung um eine Kappachse schwenkbar angeordnet ist, wobei die Sagevorrichtung ein Sageblatt und eine bewegbare Pendelschutzhaube aufweist und ein Schwenkmechanismus vorgesehen ist, wobei bei einer Kappbewegung der Sagevorrichtung über den Schwenkmechanismus eine Dreh- und/oder Schwenkbewegung der Pendelschutzhaube derart realisierbar ist, dass die Pendelschutz- haube durch Herabschwenken der Sagevorrichtung offenbar und durch Heraufschwenken der Sagevorrichtung schließbar ist

Mit einer Kappsage lassen sich Werkstucke auf einem Auflagetisch zuschneiden Mit einer Kapp- und Gehrungssage lassen sich Werkstucke, insbesondere Werkstuckstangen, in einem vom rechten Winkel abweichenden Winkel - dem

Gehrungswinkel - zuschneiden An einem Arm ist oberhalb des Auflage tische s eine Sagevorrichtung mit einem rotierbar angeordneten Sageblatt zum Sagen des Werkstuckes angeordnet Der Arm ist bei einer Gehrungssage funktional wirksam an einem Drehmittel um eine Hochachse schwenkbar gelagert Durch das Schwenken des Arms mit dem Drehmittel ist der Gehrungswinkel einstellbar Ferner ist vzw der Arm um eine Gehrungsachse schwenkbar, wobei sich die Gehrungsachse im wesentlichen senkrecht zur Schwenkachse, nämlich in einer Werkstuckebene bzw Schnittebene erstreckt Zwischen dem Arm und dem Drehmittel kann dazu ein feststellbares Schwenkgelenk vorgesehen sein Nachdem ggf der Gehrungswinkel eingestellt ist, kann das Werkstuck mit der

Sagevorrichtung gekappt bzw durchgesagt werden, wozu die Sagevorrichtung mit einer Kappbewegung nach unten absenkbar ist

In einer oberen Stellung der Sagevorrichtung ist das Sageblatt durch eine Pen- delschutzhaube verdeckt Die Kappsage weist ferner ein Schwenkmechanismus auf, so dass die Kappbewegung der Sagevorrichtung mit der Schwenkbewegung der Pendelschutzhaube derart gekoppelt ist, dass die Pendelschutzhaube durch Herabschwenken der Sagevorrichtung offenbar und durch Heraufschwenken der Sagevorrichtung schließbar ist

Aus dei DE 60307557 T2 ist eine Kappsage mit einem Auflagetisch, mit einem schwenkbar am Auflagetisch angeordneten Lagerblock und mit einem schwenkbar am Lagerblock angeordneten Arm bekannt Der Arm tragt eine Sagevorrichtung mit einem Motorgehäuse, mit einem im Motorgehäuse angeordneten Motor, mit einem vom Motor angetriebenen Sageblatt, mit einer Blattschutzhaube, die einen oberen Teil des Sageblatts abdeckt, und mit einer Pendelschutzhaube, die drehbar bzw schwenkbar an der Blattschutzhaube ange- bracht ist, um einen unteren Teil des Sageblatts abzudecken Der Arm ist hier schwenkbar an einem Lagerblock angebracht, um eine Kappfunktion zu ermöglichen Eine Verbindungsstange verbindet die Pendelschutzhaube mit dem Lagerblock, so dass beim Verschwenken der Sagevorrichtung nach unten, um ein auf dem Auflagetisch angeordnetes Werkstuck zu schneiden, sich die Pendel- schutzhaube dreht und das Sageblatt freigibt Ferner ist hier ein Schutzhau- benverriegelungsmechamsmus vorgesehen, um ein unerwünschtes Freigeben des Sageblatts durch die Pendelschutzhaube zu verhindern Der Schutzhauben- verriegelungsmechanismus besteht hier aus einem schwenkbar an der oberen Blattschutzhaube angeordneten Hebel, wobei der Hebel mit Zahnen ausgestat- tet ist Die Pendelschutzhaube weist entsprechende Zahne auf, die mit den Zahnen des Hebels kämmend in Eingriff bringbar sind Bei diesem Schutzhau- benverπegelungsmechanismus berühren die Zahne des Hebels die Zahne der Pendelschutzhaube, wenn die Sagevorrichtung in der oberen Stellung angeordnet ist Wenn ein Benutzer versucht, die Sagevorrichtung nach unten zu bewe- gen, wird er daran gehindert, da die ineinander greifenden Zahne dies verhindern Der Benutzer kann die Sage Vorrichtung nur nach unten bewegen, wenn er den Hebel nach oben schwenkt, wodurch die Zahne außer Eingriff gebracht werden und dadurch die Pendelschutzhaube entriegelt wird Dies hat den Nachteil, dass vor dem Ausfuhren der Kappbewegung der Schutzhaubenverπe- gelungsmechamsmus betätigt werden muss, wodurch einerseits der Benutzer der Kappsage vom präzisen Ausfuhren der Kappbewegung der Sagevorrichtung abgelenkt wird, andererseits der Arbeitsaufwand für den Benutzer stark erhöht ist Aus der DE 2829297 Al ist eine Kappsage mit einem Auflagetisch, mit einem Arm und mit einer am Arm angeordneten Sagevorrichtung bekannt Die Sagevorrichtung weist hier ein mittels eines Handgriffes schwenkbares Gehäuse für den Antrieb eines rotierenden Sageblattes auf Das Sageblatt ist von einer ge- gen eine Federkraft schwenkbaren Pendelschutzhaube in einer oberen Stellung abgedeckt Durch Schwenken des Hebels wird nun mittels einer Zugverbindung die Pendelschutzhaube gegen die Kraft einer Ruckstellfeder vom Sageblatt weggeschwenkt Der Hebel ist hier über einen Seilzug und über eine Seilrolle mit der Pendelschutzhaube verbunden Wenn der Hebel nach unten bewegt wird, so wird die Pendelschutzhaube vom Sageblatt weggeschwenkt In der neuen Endlage nimmt der Hebel eine Stellung ein, in der bei einer weiteren Schwenkbewegung des Hebels die Sagevorrichtung auf das Werkstuck heruntergeschwenkt wird In dieser Ausgestaltung wird durch den Hebel zuerst die Pendelschutzhaube geöffnet und danach erst erfolgt die Zustellbewegung bzw Kappbewegung der Sage Vorrichtung

Aus der DE 2443550 C3 ist eine gattungsgemaße Kappsage mit einem Auflagetisch und mit einem Arm bekannt, wobei am Arm eine Handkreissage als Sagevorrichtung angeordnet ist Die Handkreissage weist eine Pendelschutzhaube auf, die über einen Seilzug beim Herabschwenken der Sage Vorrichtung selbsttätig abgehoben wird Der Arm wird dabei mit der Handkreis sage geschwenkt und steht über den Seilzug mit der Schutzhaube der Handkreissage in Verbindung Die Pendelschutzhaube wird automatisch durch die Schwenkbewegung beim Kappschnitt weggeschwenkt Hierbei ist es unvorteilhaft, dass ein gewis- ser Leerhub auszufuhren ist, ehe das Sageblatt freigegeben wird Wenn das Sageblatt freigegeben wird, befindet sich das Sageblatt kurz vor dem Werkstuck

Die im Stand der Technik bekannten Kappsagen sind noch nicht optimal ausgebildet Der Bedienkomfort der im Stand der Technik bekannten Kappsagen ist noch nicht optimal ausgebildet, da die Pendelschutzhauben teilweise per

Hand geöffnet werden müssen oder erst umständlich entriegelt werden müssen, bevor die Kappbewegung erfolgen kann Dies kann beim Arbeiten mit der Kappsage für den Benutzer umständlich und sehr arbeitsaufwendig sein Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kappsage derart auszugestalten und weiterzubilden, so dass eine unkomfoitable Handhabung der Kappsage, insbesondere der Pendelschutzhaube vermieden ist sowie die Gefahr von Veiletzungen verringert ist

Die zuvor aufgezeigt Aufgabe wird nun dadurch gelost, dass der Schwenkme- chanismus ein Riegelelement aufweist, wobei der Schwenkmechanismus und das Riegelelement derart angeordnet und/oder ausgebildet sind, so dass die Pendelschutzhaube - vzw per Hand oder vzw durch ein zu schneidendes, vor- gesehenes Werkstuck - noch weiter, insbesondere vollständig offenbar ist, wenn entweder das Riegelelement betätigt ist oder die Kappbewegung zumindest teilweise bereits ausgeführt ist Das Riegelelement muss daher hier insbesondere nur dann separat, vzw manuell zusatzlich betätigt werden, wenn die Pendelschutzhaube zum Wechseln des Sageblattes geöffnet werden muss Im Normal- fall öffnet sich die Pendelschutzhaube hinreichend allem durch das Absenken der Sagevorrichtung, also wahrend der Kappbewegung der Sagevorrichtung (nach unten) Im oberen Teil der Kappbewegung, wenn die Kappbewegung zu weniger als 70%, insbesondere weniger als 50% ausgeführt ist, ist die Pendelschutzhaube vzw zwangsgefuhrt, da, falls das Riegelelement nicht betätigt ist, also manuell nicht entriegelt wird, die Pendelschutzhaube nicht vzw per Hand noch weiter oder insbesondere auch nicht vollständig offenbar ist als es die realisierte Zwangsfuhrung zulasst Die Pendelschutzhaube ist jedoch im oberen Teil der Kappbewegung offenbar, wenn das Riegelelement manuell betätigt, namhch zuvor in eine Entriegelungsstellung bewegt worden ist Im unteren Teil der Kappbewegung, wenn die Kappbewegung zu bspw mehr als 70% oder aber insbesondere mehr als 50% ausgeführt ist, kann die Pendelschutzhaube vzw per Hand oder durch das Andrucken bzw durch den Kontakt mit einem zu schneidenden, auf dem Auflagetisch aufliegenden Werkstuck geöffnet werden, ohne dass das Riegelelement zusätzlich betätigt wird D h das Riegelelement sperrt ein manuelles, zusatzliches weiteres Offnen der Pendelschutzhaube in einem oberen Teil der Kappbewegung In einem unteren Teil der Kappbewegung hat das Riegelelement keine verriegelnde Funktion, d h ein zusätzliches weiteres Offnen, insbesondere ein vollständiges Offnen der Pendelschutzhaube per Hand oder durch das Andrucken bzw durch den Kontakt mit einem zu schneidenden, auf dem Auflagetisch aufliegenden Werkstuck ist im unteren Teil der Kappbewegung nicht durch das Riegelelement sperrbar Im Endeffekt kann die Pendelschutzhaube im oberen Teil der Kappbewegung per Hand also nur noch weiter geöffnet werden, wenn der Benutzer das Riegelelement im oberen Teil der Kappbewegung zusatzlich manuell entriegelt, also in seine Entriegelungsstellung bewegt, oder die Kappbewegung insbesondere zu 50% bereits ausgeführt ist und die Sagevorrichtung noch weiter nach unten geschwenkt wird, denn ab einem bestimmten Kapp-Schwenkpunkt hat das Riegelelement dann eben keine verriegelnde Wirkung mehr Dieser - so realisierte - Schwenkmechanismus hat den Vorteil, dass eine automatische Entriegelung der Pendelschutzhaube mit der Kappbewegung geschieht und kein zusätzlicher Taster oder Riegel betätigt werden muss Hierdurch ist eine zwangsgefuhrte im oberen Teil der Kappbewegung verriegelte, im unteren Teil der Kappbewegung entriegelte Pendelschutzhaube realisiert Je weiter die Kappbewegung der Sa- gevorrichtung durchgeführt ist, umso weiter öffnet sich "automatisch" auch teilweise die Pendelschutzhaube Ein vollständiges oder komplettes Offnen der Pendelschutzhaube ist in den unterschiedlichen Lagen bzw Stellungen der Sagevorrichtung aber vzw nur unter folgenden Bedingungen möglich Im oberen Teil der Kappbewegung ist das vollständige Offnen nur bei gleichzeitiger manu- eller Betätigung des Riegelelements möglich, d h im oberen Teil der Kappbewegung muss die Pendelschutzhaube "aktiv" durch den Benutzer entriegelt werden, um die Pendelschutzhaube teilweise oder vollständig zu offnen Im unteren Teil der Kappbewegung hat das Riegelelement dann keine Funktion mehr und die Pendelschutzhaube kann vzw per Hand oder in Kontakt mit einem Werkstuck noch weiter, insbesondere dann auch vollständig geöffnet werden, als es durch die geführte Bewegung bereits vorgegeben ist Dies hat ferner den Vorteil, dass im oberen Abschnitt der Kappbewegung ein unbeabsichtigtes teilweise aber vollständiges Offnen der Pendelschutzhaube durch das Riegelelement kontrolliert bzw erschwert wird Die Gefahr von Verletzungen durch ein zu frühes Offnen der Pendelschutzhaube ist hierdurch erheblich verringert Im unteren Abschnitt der Kappbewegung, wenn die Sagevorrichtung mit dem Sageblatt sich dem Werkstuck nähert, kann ohne eine manuelle Betätigung des Riegelelements die Pendelschutzhaube noch weiter als die durch die Zwangs- fuhrung bereits vorgegebene Öffnung aufgeschwenkt werden, so dass die Hand- habung der Pendelschutzhaube hierdurch erleichtert ist Durch die so realisierte Zwangsfuhrung der Pendelschutzhaube in Abhängigkeit der Kappbevvegung der Sagevomchtung ist die Pendelschutzhaube in der oberen Stellung der Sagevorrichtung automatisch verriegelt und in der unteren Stellung der Sagevor- richtung automatisch entriegelt, insbesondere vzw entriegelt, wenn eine Kapp- bewegung der Sagevorrichtung bereits erfolgt ist, die großer als 50% vzw großer als 70% des gesamten Kapp-Schwenkbereichs ist (von oben nach unten betrachtet) Hierbei ist in der oberen Stellung der Sagevorrichtung eine manuelle Öffnung der Pendelschutzhaube aufgrund der Verriegelung verhindert bzw e- ben nur ermöglicht, wenn das Riegelelement zuvor entsprechend separat betätigt bzw in der entriegelten Stellung gehalten wird, wobei in der "entriegelten Stellung" eine manuelle - insbesondere noch weitere - Öffnung der Pendelschutzhaube jederzeit unabhängig von der Betätigung und/oder der Stellung des Riegelelementes ermöglicht ist, nämlich dann, wenn die Kappbewegung der Sa- gevorrichtung bereits teilweise ausgeführt ist und sich die Sagevorrichtung in einer unteren Stellung befindet Der so realisierte Schwenkmechanismus bzw das Riegelelement und deren Funktionsweise darf im folgenden ausführlich erläutert werden Im Ergebnis sind die eingangs beschriebenen Nachteile vermieden und entsprechende Vorteile erzielt

Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemaße Kappsage in vorteilhafter Art und Weise auszugestalten und weiterzubilden Hierfür darf zunächst auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche verwiesen werden Im folgenden wird nun eine bevorzugte Ausgestaltung der Er- findung anhand der Zeichnung der dazugehörigen Beschreibung naher erläutert In der Zeichnung zeigt

Fig 1 in einer schematischen, perspektivischen Explosionsdarstellung eine Kappsage mit dem ebenfalls in Explosionsdarstellung schematisch ge- zeigten Schwenkmechanismus für die Pendelschutzhaube bzw dessen

Komponenten, in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen dai gestellten Seitenansicht die Kappsage aus Fig 1, mit einer Sagevomchtung in einer o- beren Stellung mit geschlossener und verriegeltei Pendelschutzhaube,

in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen Detaildarstellung die

Kappsage mit der Sagevorrichtung aus der Figur 2,

in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen dargestellten Seitenansicht die Kappsage aus den Figuren 1 bis 3, wobei die Sagevorπch- tung in einer mittleren Stellung angeordnet bzw in eine mittlere Stellung verschwenkt worden ist, mit einer teilweise geöffneten Pendelschutzhaube,

in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen Detaildarstellung die Sagevorrichtung in der mittleren Stellung aus Fig 4 in Seitenansicht,

in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen dargestellten Seitenansicht die Kappsage aus den Figuren 1 bis 5, wobei die Sagevorrichtung in einer unteren Stellung angeordnet ist,

in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen Detaildarstellung die Kappsage aus den Figuren 1 bis 6, wobei die Sagevomchtung in der in Fig 6 gezeigten, unteren Stellung angeordnet bzw verschwenkt worden ist,

in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen Seitenansicht die Kapp- und Gehrungssage aus den Figuren 1 bis 7, wobei die Sagevorrichtung in der unteren Stellung angeordnet ist und eine Pendelschutzhaube vollständig geöffnet dargestellt ist,

in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen Detaildarstellung die Kappsage aus den Figuren 1 bis 8, wobei die Sagevorrichtung in der in Fig 8 dargestellten Stellung angeordnet ist und die Pendelschutzhaube ebenfalls vollständig geöffnet ist, Fig 10 in einei schematischen, teilweise aufgebrochenen dargestellten Seitenansicht die Kappsage aus den Figuren 1 bis 8, wobei die Sagevornch- tung in einer oberen Stellung angeordnet ist und die Pendelschutzhau- be nicht geöffnet (geschlossen), aber entriegelt ist,

Fig 11 in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen Detailansicht die Kappsage in der in Fig 10 dargestellten Stellung,

Fig 12 in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen dargestellten Seitenansicht die Kappsage aus den Figuren 1 bis 11, wobei in der oberen Stellung der Sagevorrichtung die Pendelschutzhaube entriegelt und vollständig geöffnet ist, und

Fig 13 in einer schematischen, teilweise aufgebrochenen Detaildarstellung die

Kappsage aus Fig 12 in der dort dargestellten Stellung

In den Figuren 1 bis 13 ist zunächst eine Kappsage 1 gut zu erkennen und - zumindest teilweise - schematisch dargestellt

Die Kappsage 1 ist insbesondere als Kapp- und Gehrungssage (nicht naher bezeichnet) ausgestaltet Die Kappsage 1 weist einen Auflagetisch 2 auf Mit der Kappsage 1 können insbesondere Werkstucke (nicht dargestellt) wie Leisten, Paneele oder Platten auf die gewünschte Lange geschnitten werden Dazu wer- den diese Werkstucke auf den Auflagetisch 2 gelegt bzw insbesondere quer angeordnet Die Werkstucke erstrecken sich dann mit ihrer Langsachse quer auf dem Auflagetisch 2 Der Auflagetisch 2 weist eine nicht naher bezeichnete O- berseite auf, wobei die Oberseite zur Auflage der nicht dargestellten Werkstucke dient

Die vzw als Kapp- und Gehrungssage ausgestaltete Kappsage 1 weist ferner ein relativ zum Auflagetisch 2 um eine Hochachse (nicht dargestellt) schwenkbares Drehmittel 3 auf Das Drehmittel 3 ist um die Hochachse relativ zum Auflagetisch 2 drehbar angeordnet Das Drehmittel 3 ist auf einer nicht naher bezeichneten Bodenplatte drehbar gelagert Das Drehmittel 3 erstreckt sich hier teilweise unterhalb des Auflagetisches 2

Die Kappsage 1 weist ferner einen Arm 4 auf, der mit dem Drehmittel 3 funkti- onal wirksam in Verbindung steht Der Arm 4 ist vzw über ein nicht naher bezeichnetes Schwenkgelenk und/oder eine Gleitfuhrungsvorπchtung mit dem Drehmittel 3 verbunden, wodurch die Kappsage 1 eine weitere Schwenkmog- lichkeit und/oder Zugfunktion bereitstellt Der Arm 4 ist zusammen mit dem Drehmittel 3 um die Hochachse schwenkbar

Die Kappsage 1 weist ferner eine Sagevorrichtung 5 auf, wobei die Sagevorrichtung 5 oberhalb des Auflagetisches 2 angeordnet ist Die Sagevorrichtung 5 ist am Arm 4 angeordnet Die Sagevorrichtung 5 ist hier um eine Kappachse 6 schwenkbar angeordnet Die Kappachse 6 erstreckt sich hier quer zum Arm 4 — vzw im wesentlichen horizontal - je nach Stellung des Arms 4 In alternativer, nicht dargestellter Ausgestaltung kann die Sagevorrichtung 5 drehfest am Arm 4 angeordnet sein und der Arm 4 zusammen mit der Sagevorrichtung 5 schwenkbar um eine Kappachse angeordnet sein

Die Sagevorrichtung 5 weist ein Sageblatt 7 auf Das Sageblatt 7 wird dabei vzw von einem Elektromotor angetrieben, der ebenfalls der Sagevorrichtung 5 zugeordnet ist (nicht im einzelnen dargestellt) In Fig 1 ist bspw ein Motorgehäuse 8 des Elektromotors zum Antrieb des Sageblattes 7 dargestellt Die Sagevorrichtung 5 weist ferner ein Betatigungsgπff 9 mit insbesondere mehreren Betatigungsschaltern 10 auf (vgl Fig 1) Ein Benutzer der Kappsage 1 kann die Sagevorrichtung 5 um die Kappachse 6 mittels des Betatigungsgriffs 9 nach o- ben oder nach unten schwenken

Die Sagevorrichtung 5 weist eine Blattschutzhaube 11 auf Relativ zum Betati- gungsgnff 9 und zum Motorgehäuse 8 gesehen ist die Blattschutzhaube 11 feststehend Die Sagevorrichtung 5 weist ferner eine Pendelschutzhaube 12 auf Die Pendelschutzhaube 12 ist relativ zur Blattschutzhaube 11 schwenkbar angeordnet Die Blattschutzhaube 11 deckt den oberen Teil des Sageblatts 7 ab Die Pendelschutzhaube 12 kann den unteren Teil des Sageblatts 7 abdecken Die Pendelschutzhaube 12 verdeckt in einer geschlossenen Stellung den unteren Teil des Sägeblatts 7, insbesondere vollständig (vgl. Fig. 2, Fig. 3, Fig. 10, Fig. 11). In einer geöffneten Stellung gibt die Pendelschutzhaube 12 den unteren Teil des Sägeblatts 7 im wesentlichen vollständig frei (vgl. Fig. 8, Fig. 9, Fig. 12, Fig. 13). Die Pendelschutzhaube 12 ist dann im wesentlichen über die

Blattschutzhaube 11 geschwenkt.

Die Kappbewegung der Sägevorrichtung 5 ist über einen Schwenkmechanismus 13 mit der Dreh- und/oder Schwenkbewegung der Pendelschutzhaube 12 derart gekoppelt, dass die Pendelschutzhaube 12 durch Herabschwenken (Kuppelbewegung) der Sägevorrichtung 5 offenbar und durch Heraufschwenken der Sägevorrichtung 5 schließbar ist (vgl. Fig. 2 bis Fig. 13).

Die eingangs beschriebenen Nachteile sind nun dadurch vermieden, dass der Schwenkmechanismus 13 ein Riegelelement 14 aufweist, wobei der Schwenkmechanismus 13 und das Riegelelement 14 derart angeordnet und/oder ausgebildet sind, so dass die Pendelschutzhaube 12 - vzw. per Hand oder vzw. durch ein zu schneidendes, vorgesehenes Werkstück - noch weiter, insbesondere vollständig offenbar ist, wenn entweder das Riegelelement 14 betätigt ist oder die Kappbewegung zumindest teilweise bereits ausgeführt ist.

Dies hat u.a. den Vorteil, dass vzw. bis zur Hälfte der Kappbewegung die Pendelschutzhaube 12 zwar bereits teilweise geöffnet ist, sich aber nicht vollständig per Hand öffnen lässt, soweit nicht auch das Riegelelement 14 separat manuell betätigt ist bzw. wird. Im unteren Bereich der Kappbewegung ist die Pendelschutzhaube 12 vzw. noch weiter geöffnet und lässt sich zusätzlich per Hand oder durch den Kontakt mit einem entsprechenden Werkstück auch vollständig öffnen, ohne dass das Riegelelement 14 betätigt werden muss. Im unteren Teil der Kappbewegung hat das Riegelelement 14 daher keine Funktion bzw. sperrt nicht den Öffnungsvorgang der Pendelschutzhaube 12. Die Funktionsweise des

Schwenkmechanismus 13 und des Riegelelementes 14 darf im folgenden näher erläutert werden: Der Schwenkmechanismus 13 weist eine Steuerkurve 15 und ein mit der Steuerkurve 15 zusammenwirkendes Steuermittel 16 auf, um die Schwenkbewegung der Pendelschutzhaube 12 zu steuern Das Steuermittel 16 bewegt sich bei der anfanglichen Kappbewegung der Sagevorrichtung 5 entlang der Steuerkur- ve 15 Durch die Gestaltung der Steuerkurve 15 wird dabei die Öffnung der Pendelschutzhaube 12 in Abhängigkeit von der Stellung der Sagevorrichtung 5 bestimmt Das Riegelelement 14 ist nun so in einer Sperrposition bzw sperrend oder verriegelnd angeordnet und/oder anordenbar, dass das Riegelelement 14 beim Versuch des manuellen, vollständigen Offnens der Pendelschutzhaube 12 am Steuermittel 16 anschlagt, falls die Kappbewegung nur teilweise ausgeführt ist Falls die Kappbewegung mehr als insbesondere 50%, vzw mehr als 70% ausgeführt ist, schlagt das Riegelelement 14 beim Offnen des Pendelschutzhaube 12 (per Hand oder durch den Kontakt mit einem Werkstuck) nicht mehr am Steuerelement 16 an Das Riegelelement 14 stellt wahrend dem oberen Teil der Kappbewegung einen Anschlag 17 zur Funktionsweise mit dem Steuermittel 16 bereit, falls die Pendelschutzhaube 12 per Hand geöffnet wird Das Steuermittel 16 ist vzw als Stift ausgebildet Das Steuermittel 16 kann alternativ als Stift mit einer zusätzlichen Rolle (nicht dargestellt) ausgebildet sein Das insbesondere stiftformige Steuermittel 16 ist beabstandet zur Kappachse 6 angeordnet Das Steuermittel 16 ist drehfest der Sagevorrichtung 5 zugeordnet Die Sagevorrichtung 5 weist damit das Steuermittel 16 auf Beim Schwenken der Sage- vorrichtung 5 wird daher das Steuermittel 16 um die Kappachse 6 geschwenkt Die Steuerkurve 15 ist an einem Steuerhebel 18 ausgebildet Der Steuerhebel 18 ist einerseits schwenkbeweglich an einer Gelenkbasis 19 vzw über einen Bolzen 30 angeordnet Die Gelenkbasis 19 ist am Arm 4 festgelegt, insbesondere verstellbar/einstellbar befestigt Der Steuerhebel 18 wirkt andererseits mit einer Schubstange 20 zusammen, wobei die Schubstange 20 funktional wirksam an der Pendelschutzhaube 12 angreift Der Steuerhebel 18 ist mit der Schubstange 20 gelenkig verbunden

Die Schubstange 20 greift hier an einer Drehplatte 21 an, wobei die Drehplatte 21 mit der Pendelschutzhaube 12 drehfest verbunden ist Die Schubstange 20 ist dabei gelenkig mit der Drehplatte 21 verbunden Die Schubstange 20 greift exzentrisch an der Pendelschutzhaube 12 bzw exzentrisch an der Drehplatte 21 an, wobei die Pendelschutzhaube 12 entgegen einer Federkraft einer im Bereich der Drehplatte 21 angeordneten, nicht dargestellten Feder in Öffnungsstellung entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkbar bzw. drehbar ist.

Die Gelenkbasis 19 des Schwenkmechanismus 13 ist wie folgt am Arm 4 festgelegt: Die Gelenkbasis 19 ist hier auf der Kappachse 6 mit einer entsprechenden Kappachsöffnung 22 gelagert (vgl. Fig. 1). Konzentrisch zur Kappachsöffnung 22 weist die Gelenkbasis 19 ferner ein sich kreissegmentförmig erstreckendes Langloch 23 auf (vgl. Fig. 1). Durch dieses Langloch 23 greift das stiftförmige Steuermittel 16 hindurch. Die Gelenkbasis 19 wird beim Schwenken der Sägevorrichtung 5 nicht mitgeschwenkt, aber das Steuermittel 16 kann sich innerhalb des Langloches 23 relativ zur Gelenkbasis 19 bewegen.

Der Schwenkmechanismus 13 weist vzw. die Gelenkbasis 19, den mit der Ge- lenkbasis 19 gelenkig verbundenen Steuerhebel 18 und die gelenkig mit dem Steuerhebel 18 wiederum verbundene Schubstange 20 auf, wobei die Schubstange 20 funktional wirksam, exzentrisch an der Pendelschutzhaube 12 angreift. Ferner kann der Schwenkmechanismus 13 wie dargestellt die Drehplatte 21 aufweisen oder alternativ direkt an der Pendelschutzhaube 12 angrei- fen.

Im oberen Teil der Kappbewegung ist die Pendelschutzhaube 12 "zwangsgeführt". Im unteren Teil der Kappbewegung vzw. etwa ab 50%, insbesondere ab 70% der ausgeführten Kappbewegung in Richtung nach unten, kann die Bewe- gung der Pendelschutzhaube 12 zwar grundsätzlich noch durch die Steuerkurve

15 geführt sein, ist aber nicht mehr zwangsgeführt, da das Riegelelement 14 hier seine Funktion verliert, insbesondere der Anschlag 17 nicht mehr am Steuermittel 16 anschlagen kann. Es handelt sich bei der Pendelschυtzhaube 12 daher dann um eine "offene zwangsgeführte" Pendelschutzhaube 12. Dies bedeu- tet, dass im oberen Teil der Kappbewegung die Pendelschutzhaube 12 mit Hilfe des Riegelelementes 14 verriegelt ist, d.h. nicht manuell vollständig geöffnet werden kann, wobei im unteren Teil der Kappbewegung das Riegelelement 14 hier keinen Einfluss mehr hat, d.h. die Pendelschutzhaube 12 entriegelt ist, so dass die Pendelschutzhaube 12 noch weiter offenbar, insbesondere vollständig manuell offenbar ist

Die Offnungsbewegung der Pendelschutzhaube 12 wahrend der Kappbewegung, bzw wahrend der Zustellbewegung der Sagevorrichtung 5 von oben nach unten ist dadurch zwangsgefuhrt, dass die Steuerkurve 15 des Steuerhebels 18 am Steuermittel 16 anliegt Das Steuermittel 16 ist dabei drehfest als Teil der Sagevorrichtung 5 bei der Kappbewegung auch nach unten schwenkbar Das stift- formige Steuermittel 16 kann insbesondere am Motorgehäuse 8 befestigt sein Das Motorgehäuse 8 schwenkt mit dem Rest der Sagevorrichtung 5 um die

Kappachse 6 In der oberen Stellung der Sagevorπchtung 5 kann der Steuerhebel 18 nicht ohne weiteres um die Gelenkbasis 19 schwenken, da durch den vzw hakenförmigen Anschlag 17 des Riegelelements 14 die Beweglichkeit des Steuerhebel 18 aufgrund der Stellung/Positionierung des Riegelelements 14 be- schrankt ist

D h der Anschlag 17 schlagt am Steuermittel 16 an, falls die Sagevorrichtung 5 in einer oberen Stellung ist und in dieser Position versucht wird, die Pendelschutzhaube 12 mit der Hand vollständig zu offnen Der Anschlag 17 erstreckt sich vzw hakenförmig oberhalb der Steuerkurve 15 Beim Versuch die Pendelschutzhaube 12 in einer oberen Stellung der Sagevorrichtung 5 per Hand zu offnen, schlagt der Anschlag 17 am Steuermittel 16 an, wodurch die Offnungsbewegung der Pendelschutzhaube 12 gestoppt und blockiert ist, da hierdurch auch eine Bewegung des Steuerhebels 18 entgegen dem Uhrzeigersinn blockiert ist Bei einem solchen Offnungsversuch hakt sich das stiftformige Steuermittel 16 bei dem entsprechenden Offnungsversuch weiter in das Riegelelement 14 bzw den Anschlag 17 ein, was ein Offnen der Pendelschutzhaube 12 in der oberen Stellung der Sagevorrichtung 5 bzw auch wahrend dem oberen Teil der Kappbewegung verhindert Die Pendelschutzhaube 12 kann nämlich nur durch ein Schwenken des Steuerhebels 18 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Gelenkbasis 19 und durch eine entsprechende Schwenkbewegung der Schubstange 20 zusammen mit dem Steuerhebel 18 geöffnet werden Im folgenden wird auf die Detaildarstellung in den Fig 3, 5, 7, 9, 11 und 13 Bezug genommen

Wenn der Kappvorgang eingeleitet wird, gleitet das Steuermittel 16 an der Steuerkurve 15 des Steuerhebels 18 entlang, so dass der Steuerhebel 18 - in den

Fig 3, 5, 7, 9, 11 und 13 linksdrehend, - entgegen dem Uhrzeigersinn und entgegen der Kappbewegung der Sagevorrichtung 5 bewegt wird Durch das Zusammenwirken der Steuerkurve 15 und des Steuermittels 16 kann die Pendelschutzhaube 12 geöffnet werden und wird auch entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht bzw verschwenkt

Die Steuerkurve 15 des Steuerhebels 18 und der Abstand des stiftformigen Steuermittels 16 zur Kappachse 6 bestimmt die Offnungsgeschwindigkeit der Pendelschutzhaube 12 Je weiter die Kappbewegung durchgeführt ist, umso weiter entfernt sich das Steuermittel 16 vom Anschlag 17 des Riegelelements 14. Wenn die Kappbewegung zu vzw ca 70% ausgeführt ist, ist der Abstand der Steuermittels 16 zum Anschlag 17 so groß, dass die Pendelschutzhaube 12 auch vzw vollständig per Hand geöffnet werden kann oder die Form bzw die Dicke des zu schneidenden Werkstucks des Offnungswinkel vorgibt, ohne dass der Anschlag 17 des Riegelelementes 14 noch am Steuermittel 16 anschlagt, wenn sich der Steuerhebel 18 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt Zwischen der obersten Stellung der Sagevorrichtung 5 und der Stellung der Sagevorrichtung 5, wenn die Kappbewegung zu ca 50%, vzw zu ca 70% ausgeführt ist, ist nur eine Teiloffnung der Pendelschutzhaube 12 möglich, sofern das Riegelele- ment 14 nicht betätigt ist Das Riegelelement 14 ist an einer Achse 24 am Steuerhebel 18 schwenkbar gelagert Das Riegelelement 14 weist ferner an dem dem Anschlag 17 gegenüberliegenden Ende einen Handhabungsbereich 25 auf Der Handhabungsbereich 25 ist hier so betatigbar, dass der Anschlag 17 des Riegelelements 14 von der Steuerkurve 15 bzw vom Steuermittel 16 rechtsdrehend weggeschwenkt wird, so dass das Steuermittel 16 keine Begrenzung mehr für den Anschlag 17 darstellt, wenn die Pendelschutzhaube 12 per Hand vollständig geöffnet wird Dies bedeutet, dass der Steuerhebel 18 dann entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkbar ist und das Riegelelement 14 zusammen mit dem Steuerhebel 18 verschwenkt wild, aber durch das Steuermittel 16 nicht blockiert wird

In den Fig 2, 3, 10 und 11 ist eine obere Stellung der Sagevorrichtung 5 darge- stellt, wobei hier das Riegelelement 14 in den Fig 2 und 3 nicht betätigt und in den Fig 10 und 11 betätigt ist und somit die Pendelschutzhaube 12 in den Fig 2 und 3 verriegelt und in den Fig 10 und 11 entriegelt ist Durch Betätigung des Handhabungsbereichs 25 kann der Anschlag 17 des Riegelelements 14 nach rechts zuruckgeschwenkt werden und so das Steuermittel 16 freigeben Erst hiernach lasst sich in der oberen Stellung die Pendelschutzhaube 12 dann voll- standig offnen So ist bspw unter anderem in den Fig 1 bis 3 gut ersichtlich, dass hier das Riegelelement 14 an der Achse 24 gelenkig mit dem Steuerhebel 18 verbunden ist, wobei ein Federelement zwischen dem Riegelelement 14 und der Gelenkbasis 19 wirksam angeordnet ist Durch das Federelement 29 wird das Riegelelement 14 entgegen dem Uhrzeigersinn drehend vorbelastet, da ein entsprechendes Ende des Federelements 19 an einem, hier nicht naher bezeichneten Vorsprung/Absatz des Riegelelementes 14 angreift Aufgrund des hier nicht naher bezeichneten Fortsatzes/Absatzes des Riegelelementes 14 ist auch die Bewegung des Riegelelementes 14 entgegen dem Uhrzeigersinn begrenzt, da dieser Fortsatz/Absatz am Steuerhebel 18 begrenzend anschlagt bzw anliegt

In den Fig. 4 und 5 ist eine mittlere Stellung der Sagevorrichtung 5 und der Pendelschutzhaube 12 dargestellt Die Pendelschutzhaube 12 kann nur um einige Grad /in etwa 10°) mit der Hand geöffnet werden, bevor der Anschlag 17 an dem Steuermittel 16 anschlagt Eine vollständige Öffnung der Pendelschutzhaube 12 ist nur möglich, wenn der Anschlag 17 durch Betätigung des Riegelelements 14 zuruckgeschwenkt wird und so mit dem Steuermittel 16 nicht mehr in Berührung kommen kann

In den Fig 6 und 7 ist eine Stellung der Sagevorrichtung 5 dargestellt, in der das Sageblatt 7 bis zum Auflagetisch 2 abgesenkt ist Die Pendelschutzhaube 12 hegt auf dem Auflagetisch 2 auf und kann noch vzw weiter per Hand geöffnet werden oder die Form bzw Dicke eines hier nicht dargesellten Werkstuckes gibt den Offnungswinkel der Pendelschutzhaube 12 vor In dieser Stellung liegt das Steuermittel 16 nicht mehr an der Steuerkurve 15 an, auch wenn dies in Fig 6 und 7 nicht deutlich im einzelnen dargestellt ist

In den Fig 8 und 9 ist die Sagevorrichtung 5 in derselben Stellung wie in Fig 6 und 7, namhch in der unteren abgesenkten Stellung dargestellt, allerdings ist hier die Pendelschutzhaube 12 vollständig geöffnet Die Drehplatte 21 ist um einen entsprechenden Winkel zusammen mit der Pendelschutzhaube 12 im Vergleich zu Fig 7 gedreht

In den Fig 10, 11, 12 und 13 ist die Kappsage 1 dargestellt, wobei die Sagevorrichtung 5 in einer oberen Stellung angeordnet ist In den Fig 10 und 11 ist dabei das Riegelelement 14 in seiner geöffneten Stellung, aber die Pendelschutzhaube 12 noch in ihrer geschlossenen Stellung dargestellt In den Fig 12 und 13 ist die Pendelschutzhaube 12 vom Sageblatt 7 weggeschwenkt, d h in ihrer of- fenen Stellung angeordnet Insbesondere aus Fig 11 ist gut erkennbar, dass in der dort dargestellten, betätigten Stellung des Riegelelements 14 der Anschlag 17 des Riegelelements 14 die Schwenkbewegung des Steuerhebels 18 nicht mehr behindert, d h ausgehend von der in Fig 11 dargestellten Stellung kann der Steuerhebel 18 um die Gelenkbasis 19 geschwenkt werden, wodurch die Pendelschutzhaube 12 nach oben über die Blattschutzhaube 11 geschwenkt wird Dies ist hier nur bei einem betätigten Riegelelement 14 möglich Die Pendelschutzhaube 12 ist vzw federbelastet vorgespannt Die Pendelschutzhaube 12 muss vzw in dieser Stellung festgehalten werden, weil sonst die Pendelschutzhaube 12 durch eine Federkraft automatisch wieder schließt und verrie- gelt

Eine weitere besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich auf die Gelenkbasis 19 Die im Stand der Technik bekannten Pendelschutzhauben haben den Nachteil, dass diese Pendelschutzhauben nicht sorgfaltig schhe- ßen Um dieses Problem zu losen, ist hier die Gelenkbasis 19 auf der Kappachse angeordnet Die Gelenkbasis 19 ist auf der Kappachse 6 insbesondere beweglich angeordnet Die Gelenkbasis 19 ist an ihrer einen Seite - einem ersten Arm 26 - am Arm 4 der Kappsage einstellbar befestigt Dazu ist die Position des Arms 26 der Gelenkbasis 19 mit einer Stellschraube 27 (vgl Fig 1) relativ zum Arm 4 der Kappsage 1 einstellbar Die Gelenkbasis 19 weist auf der anderen Seite einen weiteren Arm 28 auf An diesem Arm 28 ist der Steuerhebel 18 schwenkbeweglich angeordnet Durch Einstellen der Position des Arms 26 kann damit die Position des Arms 28 und damit des Steuerhebels 18 relativ zum Steuermittel 16 eingestellt werden Durch Einstellen der Stellschraube 27 ist das Schließverhalten der Pendelschutzhaube 12 verbessert

Bezugszeichenliste:

1 Kappsäge

2 Auflagetisch

3 Drehmittel

4 Arm

5 Sägevorrichtung

6 Kappachse

7 Sägeblatt

8 Motorgehäuse

9 Betätigungsgriff

10 Betätigungsschalter

11 Blattschutzhaube

12 Pe ndelschutzhaube

13 Schwenkmechanismus

14 Riegelelement

15 Steuerkurve

16 Steuermittel

17 Anschlag

18 Steuerhebel

19 Gelenkbasis

20 Schubstange

21 Drehplatte

22 Kappachsöffnung

23 Langloch

24 Achse Handhabungsbereich Arm Stellschraube Arm Federelement Bolzen




 
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