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Patent Searching and Data


Title:
CLAMPING DEVICE FOR WORKPIECES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1988/001923
Kind Code:
A1
Abstract:
The clamping device comprises a body (1) provided with a locking plane (2) and another plane (3) for the workpiece, the latter plane being provided with several stops (4) superimposed in pairs. A clamping unit (6) is arranged in a groove on the body (1) between the locking plane (2) and the plane (3) for the workpiece. The end of the clamping unit (6) is equipped with a rotating pin (9) arranged on the workpiece plane (3). The length of the clamping unit (6) is adjusted by means of a screw (8) placed on the locking plane (2). This clamping device has proved particularly useful for machining tools on wire or electrode erosion machines.

Inventors:
KUEHL GERHARD (CH)
KOLLER MARKUS (CH)
Application Number:
PCT/CH1987/000115
Publication Date:
March 24, 1988
Filing Date:
September 09, 1987
Export Citation:
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Assignee:
WEBER AG (CH)
International Classes:
B23H11/00; B25B1/10; B25B1/12; (IPC1-7): B25B1/12; B23H11/00
Domestic Patent References:
WO1986006014A11986-10-23
Foreign References:
FR2371268A11978-06-16
EP0050194A11982-04-28
US4243213A1981-01-06
FR341243A1904-08-02
US2992665A1961-07-18
CH272038A1950-11-30
DE8605155U11986-04-17
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Claims:
Patentansprüche
1. Einspannvorrichtung für Werkstücke bestehend aus einem Einspannblock (1) mit einer Einrastebene (2) und einer Werkstückebene (3), einem oder mehreren festen Anschlägen (4) auf der Werkstück¬ ebene (3), und einem schwenkbaren Einspannkörper (6) zwischen der Einrast¬ ebene (2) und der Werkstückebene (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Einspannkörpers (6) auf der Werkstückebene (3) mit einem drehbaren Nocken (9) versehen ist, und die Länge des Einspannkörpers (6) mittels einer Schraube (8) auf der Einrastebene (2) einstellbar ist.
2. Einspannvorrichtung für Werkstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Anschläge (4) paarweise überein ander angeordnet sind, derart, dass die Anschläge (4) und drehbare Nocken (9) ein Dreieck zueinander bilden.
3. Einspannvorrichtung für Werkstücke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Anschläge (4) und mehrere Einspannkörper (6) vorgesehen sind, so dass mehrere Werkstücke (11 ) einspannbar sind.
4. Einspannvorrichtung für Werkstücke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Anschläge (4) und des Nockens (9) mindestens zur Werkstückebene (3) und zum Werkstück (11) hin plan sind, und dass diese Kanten einen rechten Winkel zueinander bilden. WAG3/86 .
5. Einspannvorrichtung für Werkstücke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie für den Werkzeugbau auf Draht oder Senkerodiermaschinen vorgesehen ist.
6. Einspannvorrichtung für Werkstücke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem rostfreien Metall hergestellt st.
7. Kantensucher zur Nullpunktzentrierung des Erodierdrahtes für eine Einspannvorrichtung für Werkstücke nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kantensucher aus einem quaderförmigen Metallstück besteht, das mindestens zur Werkstückebene (3) und zum Anschlag (4) plane Kanten besitzt, die rechtwinklig zueinander stehen, und dass das Metallstück ein Loch zur Aufnahme des Drahtes besitzt, dessen Abstände zu den Kanten genau definiert sind.
8. Ausrichtkante für eine Einspannvorrichtung für Werkstücke • nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtkante (17) sich oberhalb der Einrastebene (2) befindet und parallel zur Werkstückebene (3) verläuft.
Description:
Einspannvorrichtung für Werkstücke

Die Erfindung betrifft eine Einspannvorrichtung für Werkstücke nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Eine solche Einspannvorrichtung ist z.B. bekannt aus CH-A-623771. Dort wird ein Schraubstock beschrieben mit einem Bett (1) mit je einer festen Spannbacke (2, 3) an jedem Bettende (Fig. 1). Dazwischen ist eine längs des Bettes (1) bewegliche Spannbacke (4) angeordnet, die mittels einer geneigten Spindel (9, 10) zugleich gegen das Bett (1) niedergezogen und gegen ein Werkstück, bzw. einer der festen Spannbacken (2, 3) gepresst werden kann. Die Spindel kann zur Grobverstellung der beweglichen Spannbacke (4) aus einer Verzahnung (16) am Bett (1) gelöst und in zwei entgegenge- setzt geneigten Lagen verschwenkt werden, um die bewegliche Spann¬ backe (4) an beliebiger Stelle in entgegengesetzten Richtungen gegen ein Werkstück anpressen zu können.

Die oben genannte Einspannvorrichtung hat unter anderem den Nachteil, dass der Spindel (9, 10) auf der Werkstückebene angezogen werden wird. Dadurch ist nur eine sehr beschränkte Verschiebung des beweglichen Spannbackens (4) möglich. Bei Werkstücken verschiedener Breite muss deshalb öfters aus der Verzahnung (16) ausgeklinkt werden. Zudem ist es mit dem beschriebenen Schraubstock kaum möglich, mehrere verschiedene Werkstücke einzuspannen.

Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, bei einer Einspannvor¬ richtung der vorgenannten Art zu gewährleisten, dass mehrere Werkstücke verschiedener Grosse schnell und präzise eingespannt werden können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch die Merkmale des Patentanspruches 1.

Die Vorteile der Erfindung sind unter anderem, dass mehrere Werk¬ stücke verschiedener Grosse - insbesondere für den Werkzeugbau auf Drahterodiermaschinen - gleichzeitig und an genau definierten Orten eingespannt werden können. Da nunmehr die Einspannkraft

auf das Werkstück bestimπt wird durch die Neigung des Einspann¬ körpers zur Einrastebene, sind auch breitere Werkstücke unproblema¬ tisch einzuspannen. Da der Einspannkörper auf der Einrastebene angezogen wird, ist es - im Gegensatz zu der bekannten Lösung -möglich, die Werkstücke einzeln ein- und auszuspannen. Weitere Vorteile folgen aus der nachfolgenden Beschreibung. Dort wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Beispieles näher erläutert. Dabei zeigt:

Fig. 1 eine Obenansicht einer Einspannvorrichtung, und

Fig. 2 einen Querschnitt gemäss der Linie A-A in Fig. 1

In Fig. 1 ist ein Einspannblock 1 mit einer Einrastebene 2 und einer Werkstückebene 3 gezeigt. Die Einrastebene 2 besteht aus halbkreisförmigen Nuten, die gleich ässig beabstandet sind. Die Werkstückebene 3 ist eine plane Fläche, auf der in festen Abständen quaderförmige Vertiefungen angebracht sind. In diesen Vertiefungen sind Anschläge 4 mittels einer Schraube 5 (Teilausschnitt) befestigt. Die Anschläge 4 sind Quader, dessen Kanten möglichst plan sind. Zwischen der Einrastebene 2 und der Werkstückebene 3 befindet sich ein Einspannkörper 6, an dessen eine Ende ein halbzylinder- förmiger Einrastteil 7 von einer Inbusschraube 8 angeschraubt ist. Am anderen Ende des Einspannkörpers 6 ist ein drehbarer Nocken 9 vorgesehen, der mittels eines Stiftes 10 gelagert ist. Der Nocken 9 könnte auch mittels eines Kugelgelenkes mit dem Einspannkörper 6 verbunden sein. Zwischen dem Nocken 10 und einem der Anschläge 4 ist ein quaderförmiges Werkstück eingespannt. Der Einspannblock 1 hat längs der linken Unterseite eine rechteckige Vertiefung. Damit ist der Einspannblock 1 auf einer Befestigungs¬ leiste 12 angebracht, die an genau definierten Plätzen Befestigungs- löcher 13 besitzt für die Montage der Einspannvorrichtung auf z.B. eine Drahterodiermaschine.

In Fig. 2 ist die Einspannvorrichtung gemäss dem Querschnitt A-A in Fig. 1 dargestellt. Es wurden dieselben Bezugszeichen für dieselben Elemente wie in Fig. 1 verwendet. Wie aus dieser Figur ersichtlich, besitzt der Einspannblock 1 einen Schlitz, in dem sich der Einspannkörper 6 befindet. :ie Befestigungsleiste

12 ist mit einer Schraube 14 an dem Einspannblock 1 angeschraubt. Eine Auflageplatte 15 ist auf der rechten Unterseite des Einspann¬ blocks 1 mit einer Schraube 16 angeschraubt, und steht ein wenig vor, so dass das Werkstück 11 bündig mit der Unterseite des Ein- spannblockes 1 ist. Die linke Oberseite des Einspannblockes 1 ist mit einer Ausrichtkante 17, einer rechteckigen Vertiefung in Längsrichtung, versehen. Diese Kante 17 ist völlig plan und verläuft genau parallel zur Werkstückebene 3.

Die Wirkungsweise der obigen Einspannvorrichtung ist nun wie folgt:

Das Werkstück 11 wird von den Anschlägen 4, die übereinander angeordnet sind, und von dem Nocken 9 eingespannt. Die Anschläge 4 und der Nocken 9 bilden dabei eine Art Dreieck. Die Kanten der Anschläge 4 zum Werkstück 11 und zur Werkstückebene 3 hin sind plan, und der Winkel zwischen diesen Kanten ist genau 90°. Die Kanten des quaderförmigen Werkstückes 11 sind zu den Anschlägen 4 und zur Werkstückebene 3 hin ebenfalls plan, und bilden einen rechten Winkel. Da sich die Anschläge 4 an genau definierten

Plätzen befinden, ist der Anfangspunkt oder Nullpunkt genau bekannt. Die paarweise übereinander angeordneten Anschläge 4 sind auf genau definierten Abständen angeschraubt, so dass auch die Anfangs¬ oder Nullpunkte für weitere (nicht dargestellte) Werkstücke bekannt sind. Eine solche Einspannvorrichtung hat sich besonders bewährt für den Werkzeugbau auf Drahterodiermaschinen, wobei sie vorteil¬ hafterweise aus einem rostfreien Metall besteht. Mit einem Kanten¬ sucher, einem Quader ähnlich wie das gezeigte Werkzeug 11, der eine Bohrung besitzt, deren Koordinaten zur Ecke genau bekannt sind, wird der Nullpunkt für den Erodierdraht genaustens bestimmt. Dadurch können mehrere Programme für die Werkstücke nacheinander eingegeben werden, und die Werkstücke sukzessive automatisch hergestellt werden. Die Bestückung der Werkstücke kann ausserhalb der Maschine stattfinden. Es können mehrere Werkstücke eingespannt werden, so dass der Abschnitt bei der Herstellung mehrerer Werk¬ stücke geringer ist, als bei der herkömmlichen Art, wo nur ein Werkstück eingespannt werden kann. Im letzten Fall muss zudem

für die Herstellung mehrerer Werkzeuge eine genaue Positionszeichnung erstellt werden. Da die Werkstückgrösse nunmehr kleiner und der Anfangspunkt der Herstellung genauestens bekannt ist, sind nicht mehr unbedingt ESU-Stähle für den Werkzeugbau auf Drahterodier- maschinen benötigt. Mit einer (nicht dargestellten) Messuhr längs der Ausrichtkante 17 kann problemlos und schnell eine Genauigkeit von +/- 3 um des hergestellten Werkzeuges eingehalten werden. Die Befestigungslöcher (Längs- und Querbohrungen) für das Werkzeug können vor dem Erodieren im weichen Werkstück gebohrt werden. Das Werkstück wird dann gehärtet und anschliessend erodiert. Auf diese Art können nicht nur Stempel sondern auch Matrizen hergestellt werden, bei denen die Aussenform schon fertig ist. Es versteht sich, dass die erfindungsgemässe Einspannvorrichtung auch für Senkerodiermaschinen besonders geeignet ist.




 
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