Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
CLAWED SECURING MEANS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/036936
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a clawed securing means (1) having a band (2) with two halves (3a, 3b), which each have a clamping jaw (4a, 4b) at the ends thereof. Opposing clamping jaws of the two halves are connected to each other in each case by means of at least one clamping element (5). At least one substantially semicircular clawed insert (8) is arranged on a radially inner face at axial edges of each half, said clawed insert having a plurality of claws (9) next to each other in the circumferential direction. According to the invention, the clawed inserts each have an end region (10) at the ends thereof, which is angled radially outwards. The end region (10) is adjacent to the respective clamping jaw (4a, 4b) of the same half.

Inventors:
KRÄMER, Markus (Konrad-Adenauer-Straße 8, Mainhausen, 63533, DE)
Application Number:
EP2017/070973
Publication Date:
March 01, 2018
Filing Date:
August 18, 2017
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
NORMA GERMANY GMBH (Edisonstraße 4, Maintal, 63477, DE)
KRÄMER, Markus (Konrad-Adenauer-Straße 8, Mainhausen, 63533, DE)
International Classes:
F16L21/08
Foreign References:
FR2920496A12009-03-06
EP1245889A12002-10-02
US20050189768A12005-09-01
EP1245889B12004-08-18
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE OLBRICHT, BUCHHOLD, KEULERTZ PARTNERSCHAFT MBB (Bettinastraße 53-55, Frankfurt am Main, 60325, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentans prüche

Sicherungskralle (1 ) mit einem Band (2), das zwei Hälften (3a, 3b) aufweist, die an ihren Enden jeweils eine Spannbacke (4a, 4b) aufweisen, wobei gegenüberliegende

Spannbacken (4a, 4b) der zwei Hälften (3a, 3b) jeweils über mindestens ein

Spannelement (5) miteinander verbunden sind, und wobei auf einer radial inneren Fläche (6), an axialen Rändern (7) der Hälften (3a, 3b) je mindestens eine im

Wesentlichen teilkreisförmige Kralleneinlage (8) angeordnet ist, die mehrere in

Umfangsrichtung nebeneinander angeordnete Krallen (9) aufweist, dadurch

gekennzeichnet, dass die Kralleneinlagen (8) an ihren Enden jeweils einen Endbereich (10) aufweisen, der radial nach außen abgewinkelt ist, wobei der Endbereich (10) benachbart zu der jeweiligen Spannbacke (4a, 4b) der gleichen Hälfte angeordnet ist.

Sicherungskralle (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich

(10) einer Kralleneinlage (8) eine Öffnung aufweist, die zum Durchführen des mindestens einen Spannelements (5) ausgebildet ist.

Sicherungskralle (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich (10) der Kralleneinlage (8) an der jeweiligen Spannbacke (4a, 4b) derselben Hälfte (3a, 3b) anliegt.

Sicherungskralle (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich (10) der Kralleneinlage (8) durch einen Schlitz

(1 1 ) im Band geführt ist, wobei der Endbereich (10) der Kralleneinlage (8) benachbart zu einer Fläche (12) der Spannbacke (4a, 4b) angeordnet ist, die der gegenüberliegenden Spannbacke (4a, 4b) abgewandt ist.

Sicherungskralle (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kralleneinlage (8) mindestens ein Zwischensegment (13) aufweist, welches durch einen Freiraum (14) in der Hälfte (3a, 3b) radial nach außen vorsteht.

Sicherungskralle (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischensegment (13) aus der Kralleneinlage (8) ausgeformt ist. Sicherungskralle (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das die Zwischensegmente (13) zweier Kralleneinlagen (8), an gegenüberliegenden axialen Rändern (7) einer Hälfte (3a, 3b), parallel zueinander ausgerichtet sind.

Sicherungskralle (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Freiraum (14) in der Hälfte (3a, 3b) durch den das

Zwischensegment (13) radial nach außen vorsteht, eine dem Zwischensegment (13) entsprechende Form aufweist.

Sicherungskralle (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Kralleneinlage (8) zwei in Axialrichtung parallel zueinander angeordnete Reihen (15) aufweist, die jeweils mehrere in Umfangsrichtung

nebeneinander angeordnete Krallen (9) umfassen.

Sicherungskralle (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die axialen Ränder (7) der Hälften (3a, 3b) radial nach innen gebogen sind, wobei die Kralleneinlagen (8) im Bereich einer Biegekante der Ränder (7) an der radial inneren Fläche (6) der Hälften (3a, 3b) anliegen.

Description:
Sicherungskralle

Die Erfindung betrifft eine Sicherungskralle gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 .

Sicherungskrallen mit radial nach innen gerichteten Kralleneinlagen werden insbesondere zur axialen Zugsicherung von muffenlosen Rohren, beispielweise aus Gusseisen, eingesetzt, die mit handelsüblichen Verbindern gemäß EN 877 verbunden werden. Eine solche

Sicherungskralle ist beispielweise in EP 1 245 889 B1 gezeigt.

Häufig bestehen Sicherungskrallen aus zwei Hälften, die an ihren Enden Spannbacken aufweisen. Die jeweils gegenüberliegenden Spannbacken der beiden Hälften werden mit Hilfe von Spannelementen zueinander befestigt und verspannt. Die Kralleneinlagen werden an den äußeren Rändern der Hälften verschweißt.

Durch das Verschweißen der Kralleneinlagen mit der jeweiligen Hälfte, können nicht alle Materialien flexibel miteinander kombiniert werden. Zudem tritt vermehrt eine interkristalline Korrosion an den Schweißstellen auf. Dadurch können solche Sicherungskrallen hohen Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der Korrosionsbeständigkeit, nicht immer gerecht werden. Zusätzlich sind diese Sicherungskrallen mit verschweißten Kralleneinlagen ausschließlich für den Einsatz bei einer vorher bestimmten Rohrgröße geeignet. Fertigungstoleranzen oder Temperaturschwankungen, die zu einem Ausdehnen oder Zusammenziehen der verbundenen Rohre führen, können bereits die axiale Zugfestigkeit der Verbindung vermindern.

Zudem werden das Material und die Form der Kralleneinlage durch das Verschweißen einmalig festgelegt und es kann nicht flexibel auf spezielle Anforderungen, beispielweise bezüglich der Materialwahl der Kralleneinlage, eingegangen werden. Auch ist das Verschweißen der Kralleneinlage mit zusätzlichen Arbeitsschritten und Kosten bei der Herstellung derartiger Sicherungskrallen verbunden.

Aufgabe der Erfindung es daher, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und eine Sicherungskralle bereitzustellen, die einfach und kostengünstig herzustellen ist. Ferner soll die Korrosionsbeständigkeit der Sicherungskralle verbessert werden.

Zudem soll eine Herstellung von Sicherungskrallen mit Kralleneinlagen ermöglicht werden, in der flexibel auf unterschiedliche Anforderungen, insbesondere Materialanforderungen und unterschiedliche Rohrdurchmesser, reagiert werden kann. Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben.

Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 1 1 .

Bei einer Sicherungskralle mit einem Band, das zwei Hälften aufweist, die an ihren Enden jeweils eine Spannbacke aufweisen, wobei gegenüberliegende Spannbacken der zwei Hälften jeweils über mindestens ein Spannelement miteinander verbunden sind, und wobei auf einer radial inneren Fläche an axialen Rändern der Hälften je mindestens eine im Wesentlichen teilkreisförmige Kralleneinlage angeordnet ist, die mehrere in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnete Krallen aufweist, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Kralleneinlagen an ihren Enden jeweils einen Endbereich aufweisen, der radial nach außen abgewinkelt ist, wobei der Endbereich benachbart zu der jeweiligen Spannbacke der gleichen Hälfte angeordnet ist.

Der erfindungsgemäße Aufbau ermöglicht, dass die Kralleneinlage nicht mit der

Sicherungskralle verschweißt werden muss, sondern lediglich aufgrund ihrer Form in Position gehalten wird. Dieses wird durch eine materialbedingten Vorspannung der Kralleneinlage unterstützt. Durch den Verzicht auf eine stoffschlüssige Verbindung in Form einer Schweißverbindung zwischen der Kralleneinlage und der Hälfte, können die Materialien dieser Bauteile flexibel gewählt werden. Zudem kann eine dauerhafte Korrosionsbeständigkeit der Sicherungskralle gewährleistet werden. Zusätzlich werden die Herstellungskosten reduziert, da auf das Verschweißen und somit einen zusätzlichen Arbeitsschritt verzichtet werden kann. Weiterhin kann flexibel auf unterschiedliche Rohrgrößen eingegangen und geringe Schwankungen im Rohrdurchmesser durch Wahl einer entsprechenden Kralleneinlagen ausgeglichen werden. Der Endbereich der Kralleneinlage weist bevorzugt keine Krallen auf, sondern besteht aus einer im Wesentlichen ebenen Fläche. Dieses ermöglicht einen einfachen Einbau der Kralleneinlage in die Hälften und eine flächige Anlage der Endbereiche an die Spannbacken. Die Krallen der Kralleneinlage sind insbesondere radial nach innen gerichtet, vorzugsweise weisen die Krallen einen rechten Winkel zur Hälfte auf. Dadurch kann eine axial zugfeste Verbindung zweier Rohre gewährleistet werden.

In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Endbereich einer Kralleneinlage eine Öffnung auf, die zum Durchführen des mindestens einen Spannelements ausgebildet ist. Dadurch kann die Kralleneinlage relativ zu den Hälften mit Hilfe der Spannelemente befestigt werden. Durch diese Ausgestaltung müssen keine weiteren Befestigungselemente vorgesehen werden, da eine Befestigung mittels der bereits zum Verspannen der Hälften vorgesehenen Spannelemente erfolgt. Hierdurch werden die Herstellungskosten reduziert.

Vorzugsweise weist jedes Spannbackenpaar, welches aus zwei gegenüberliegenden

Spannbacken der zwei Hälften besteht, zwei Spannelemente auf. Dadurch ist ein möglichst gleichmäßiges Verspannen der Sicherungskralle und Befestigen der Rohre zueinander möglich. Beispielweise sind die Spannelemente in Form von Schrauben, mit einem Schraubkopf und einem Gewinde, ausgebildet. In einer bevorzugten Fortbildung weist der Endbereich der Kralleneinlage und/oder die benachbarte Spannbacke ein Innengewinde auf. Dieses Innengewinde ist bevorzugt in der Hälfte angeordnet, die einem Schraubkopf gegenüber liegt.

In einer bevorzugten Ausgestaltung liegt der Endbereich der Kralleneinlage an der jeweiligen Spannbacke derselben Hälfte an. Dieses führt zu einer flächigen Anlage der beiden Bauteile aneinander. Diese Bauweise ermöglicht eine optimale Befestigung der Kralleneinlagen durch die Spannelemente. Auch können die Sicherungskrallen mit den Kralleneinlagen bereits vollständig vormontiert werden, was die Montage vor Ort vereinfacht. Weiterhin gewährleistet das Anliegen des Endbereichs der Kralleneinlage an der Spannbacke, dass die Kralleneinlage korrekt in der Hälfte positioniert wird.

Vorzugsweise ist der Endbereich der Kralleneinlage durch einen Schlitz im Band geführt, wobei der Endbereich der Kralleneinlage benachbart zu einer Fläche der Spannbacke angeordnet ist, die der gegenüberliegenden Spannbacke abgewandt ist. Dadurch kann die Kralleneinlage bereits in die einzelne Hälfte positioniert und formschlüssig gehalten werden, bevor diese mit der zweiten Hälfte verbunden wird. Zudem gewährleistet diese Ausgestaltung eine korrekte Positionierung der Kralleneinlage in der Hälfte. Die Vormontage wird vereinfacht und die Herstellungskosten somit reduziert.

Die vorgenannten Schlitze sind bevorzugt jeweils am Ende der Hälften und in Nachbarschaft, aber mit Abstand, zu den Spannbacken angeordnet. In einer bevorzugten Ausgestaltung weist jedes Ende einer Hälfte zwei Schlitze zum Durchführen zweier, an den jeweiligen axialen Rändern einer Hälfte angeordneter, Kralleneinlagen auf. Je Schlitz ist ein Endbereich einer Kralleneinlage radial nach außen geführt.

In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Schlitze breiter als der Endbereich der jeweiligen Kralleneinlage ausgeführt. Dieses ermöglicht, dass Kralleneinlagen in den Hälften einfach und kostengünstig montiert werden können.

In einer bevorzugten Fortbildung weist die Kralleneinlage mindestens ein Zwischensegment auf, welches durch einen Freiraum in der Hälfte radial nach außen vorsteht. Dieses stellt eine zusätzliche Positionierungshilfe der Kralleneinlage zu der entsprechenden Hälfte dar. Zusätzlich kann dadurch eine Flexibilität der Kralleneinlage erzielt werden, so dass geringe

Durchmesservarianzen der zu verbindenden Rohre, beispielweise aufgrund von

Temperaturschwankungen, ausgeglichen werden können und keinen Einfluss auf die axiale Zugfestigkeit der Verbindung haben.

Vorzugsweise ist das Zwischensegment aus der Kralleneinlage ausgeformt. Dadurch wird die Herstellung der Sicherungskralle vereinfacht und es sind keine zusätzlichen Arbeitsschritte in Form eines Verschweißens notwendig. Der Bereich der Kralleneinlage, der zum

Zwischensegment ausgeformt wird, weist bevorzugt keine Krallen auf. Weiterhin wird das Zwischensegment bevorzugt derart ausgeformt, dass es als eine Art Schlaufe aus dem

Freiraum in der Hälfte herausragt. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine einfache Herstellung der Sicherungskralle mit Kralleneinlage, wobei eine korrekte Positionierung der Kralleneinlage insbesondere durch das Zwischensegment gewährleistet wird. Zudem ermöglicht die Form des Zwischensegments, dass die Kralleneinlage in der Hälfte in radialer Richtung Spiel aufweist, wodurch Größenschwankungen der Rohre ausgeglichen werden können.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Zwischensegmente zweier Kralleneinlagen, an gegenüberliegenden axialen Rändern einer Hälfte, in Umfangsrichtung parallel zueinander ausgerichtet sind. Dieses deckt sich damit, dass die Zwischensegmente der gegenüberliegenden Kralleneinlagen einer Hälfte eine gemeinsame Achse in Axialrichtung der Sicherungskralle aufweisen. Insbesondere ist das Zwischensegment der jeweiligen

Kralleneinlage und der Freiraum in der jeweiligen Hälfte in Umfangsrichtung mittig zwischen den beiden Enden und somit Spannbacken einer Hälfte angeordnet. Zudem ist der jeweilige Freiraum in einer Hälfte bevorzugt im Bereich der axialen Ränder angeordnet. Diese

Ausgestaltung ist einfach und kostengünstig herzustellen. Zusätzlich dazu werden die auf die Kralleneinlage wirkenden Kräfte durch diese Ausgestaltung gleichmäßig auf die Kralleneinlage verteilt In einer alternativen Ausgestaltung sind das Zwischensegment der jeweiligen Kralleneinlage und der Freiraum in der jeweiligen Hälfte in Umfangsrichtung zu einem der beiden Endbereiche versetzt angeordnet. Hierdurch kann beispielweise eine nicht gleichmäßige Beanspruchung der Sicherungskralle ausgeglichen und einem Kräfteungleichgewicht entgegen gewirkt werden. Vorzugsweise weist der Freiraum in den Hälften, durch den das Zwischensegment radial nach außen vorsteht, eine dem Zwischensegment entsprechende Form auf. Durch eine

Wechselwirkung des Zwischensegments mit dem Freiraum, bedingt durch eine einheitliche, aufeinander abgestimmte Form, wird die Kralleneinlage in einer vordefinierten Position fixiert, so dass die Kralleneinlage gegen Verrutschen in Radial- und Axialrichtung gesichert ist.

Beispielweise können das Zwischensegment und der Freiraum eine im Wesentlichen rechteckige Form aufweisen. Beispielweise in der Ausgestaltungsvariante, in der das

Zwischensegment als Art Schlaufe ausgebildet ist, bezieht sich die einheitliche Form des Freiraums und des Zwischensegments auf den Bereich des Zwischensegments, der durch den Freiraum radial nach außen ragt. Vorzugsweise ist der Freiraum 1 bis 10 %, insbesondere 1 bis 5 %, größer als die äußere Form des Zwischensegments ausgestaltet. Dadurch wird eine einfache Herstellung und Montage ermöglicht bei gleichzeitiger Sicherung der korrekten Positionierung der jeweiligen Kralleneinlage,

In einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Kralleneinlage zwei in Axialrichtung parallel zueinander angeordnete Reihen auf, die jeweils mehrere in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnete Krallen umfassen. Die Krallen der zwei parallel zueinander angeordneten Reihen einer Kralleneinlage können dabei in Umfangsrichtung an gleicher Position oder versetzt zueinander angeordnet sein. Vorzugsweise sind die axialen Ränder der Hälften radial nach innen gebogen, wobei die Kralleneinlagen im Bereich einer Biegekante der Ränder an der radial inneren Fläche der Hälften anliegen. Dieser Anlagebereich stabilisiert die Kralleneinlagen und verbessert somit die axial zugfeste Verbindung zweier Rohre. Zudem wird die Kralleneinlage auch ohne

Verschweißen mit der Hälfte sicher gehalten, wodurch die Materialien der Kralleneinlage und der Hälfte flexibler gewählt werden können und auch keine vermehrte Korrosion beispielweise an der Schweißnaht auftreten kann. Insbesondere stehen die Krallen der Kralleneinlagen radial weiter vor als die axialen Ränder. Dadurch wird gewährleistet, dass die Krallen eine zugfeste Verbindung ermöglichen. In einer bevorzugten Ausgestaltung liegen die Kralleneinlagen zumindest teilweise am radial nach innen gebogenen Rand der Hälfte an. Dieses sorgt für eine optimale Stabilisierung der Kralleneinlagen in der jeweiligen Hälfte.

Der radial nach innen geformte Rand endet vorzugsweise vor der jeweiligen Spannbacke und dem dazugehörigen Schlitz. Dadurch wird die Funktion der Spannbacke und des Schlitzes nicht beeinträchtigt.

In einer bevorzugten Ausgestaltung weist zumindest eine Hälfte mindestens eine Aussparung auf. Diese Aussparungen sind insbesondere länger in Umfangsrichtung als in Radialrichtung der jeweiligen Hälfte ausgeformt. Durch die Aussparungen kann eine Reduktion des Materials der Sicherungskralle und somit eine Kostenreduktion erzielt werden. Zusätzlich können Verbinder zum dichten Verbinden der Rohrenden in diesen Aussparungen eingehakt und somit vorpositioniert werden. Vorzugsweise weisen die Hälften Verstärkungen auf, die auf der Außenseite der jeweiligen Hälfte angebracht sind. Diese Verstärkungen sind insbesondere im Endbereich der Hälften angeordnet. Dadurch kann eine zusätzliche Stabilisierung der Sicherungskralle erzielt werden. Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigt:

Fig. 1 Schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Sicherungskralle

Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sicherungskralle 1 mit einem Band 2, das zwei Hälften 3a, 3b aufweist. Jede Hälfte 3a, 3b weist an ihren Enden jeweils eine Spannbacke 4a, 4b auf, wobei sich gegenüberliegende Spannbacken 4a, 4b der zwei Hälften 3a, 3b jeweils über mindestens ein Spannelement 5 miteinander verbunden sind. In dieser Ausführungsform sind jeweils gegenüberliegende Spannbacken 4a, 4b mit zwei

Spannelementen 5 in Form von Schrauben verbunden. Auf einer radial inneren Fläche 6, an den axialen Rändern 7 der Hälften 3a, 3b sind jeweils im Wesentlichen teilkreisförmige

Kralleneinlagen 8 angeordnet, die mehrere in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnete Krallen 9 aufweisen. Die Kralleneinlagen 8 weisen an ihren Enden jeweils einen Endbereich 10 auf, der radial nach außen abgewinkelt und benachbart zur jeweiligen Spannbacke 4a, 4b der gleichen Hälfte 3a, 3b angeordnet ist. Der Endbereich 10 der Kralleneinlage 8 liegt

beispielweise an der entsprechenden Spannbacke 4a, 4b derselben Hälfte 3a, 3b an.

In dem hier gezeigten Beispiel ist der Endbereich 10 einer Kralleneinlage 1 1 mit einer Öffnung versehen, so dass ein Spannelement 5 durchgeführt werden kann. Hierdurch erfolgt eine dauerhafte Sicherung der Kralleneinlage 8 zu der entsprechenden Hälfte 3a, 3b.

Der Endbereich 10 der jeweiligen Kralleneinlage 8 ist durch einen Schlitz 1 1 im Band 2 geführt, wodurch der Endbereich 10 der Kralleneinlage benachbart zu einer Fläche 12 der Spannbacke 4a, 4b angeordnet ist, die von der gegenüberliegenden Spannbacke 4 abgewandt ist. Zwei gegenüberliegende Spannbacken 4a, 4b einer Hälfte 3a, 3b bilden ein Spannbackenpaar 13, welches über ein Spannelement 5 miteinander verbunden wird.

Die Kralleneinlage 8 weist ein Zwischensegment 13 auf, welches durch einen Freiraum 14 radial nach außen vorsteht. Das Zwischensegment 13 ist aus der Kralleneinlage 8 in Form einer Schlaufe ausgeformt und weist keine Krallen 9 auf. Zudem weisen das Zwischensegment 13 und der Freiraum 14 eine aufeinander angepasste Form auf, wodurch eine optimale

Positionierung der Kralleneinlage 8 in der jeweiligen Hälfte 3a, 3b gewährleistet werden kann. Die zwei Kralleneinlagen 8 an den axialen Rändern 7 einer Hälfte 3a, 3b sind derart ausgebildet, dass die Zwischensegmente 13 und Freiräume 14 auf einer Höhe in

Umfangsrichtung der Sicherungskralle 1 liegen.

Die Kralleneinlagen 8 können aus einer Reihe 15 in Umfangsrichtung nebeneinander angeordneter Krallen 9 bestehen. Dabei können auch mehrere, insbesondere zwei, in

Axialrichtung benachbarte, zueinander parallele Reihen 15 mit Krallen 8 vorgesehen sein.

Die axialen Ränder 7 der Hälften 3a, 3b sind derart radial nach innen gebogen, dass die Kralleneinlagen 8 zumindest teilweise an den Rändern 7 anliegen. Zudem können

Verstärkungen 16 auf einer Außenseite 17 der Hälften 3a, 3b angeordnet sein. Diese stabilisieren die Sicherungskralle 1 zusätzlich.

Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger weise abwandelbar.

Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.

Bezu gszei c he n l iste

1 Sicherungskralle

2 Band

3a Hälfte

3b Hälfte

4a Spannbacke

4b Spannbacke

5 Spannelement

6 Radial innere Fläche der Hälfte 3a, 3b

7 Axiale Ränder der Hälfte 3a, 3b

8 Kralleneinlagen

9 Krallen

10 Endbereich der Kralleneinlage 8

1 1 Schlitz

2 Fläche der Spannbacke 4a, 4b

13 Zwischensegment

14 Freiraum

15 Reihe

16 Verstärkung

17 Außenseite der Hälfte 3a, 3b




 
Previous Patent: HOSE CLAMP

Next Patent: CLAWED SECURING MEANS