Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
CLEANING APPARATUS FOR BAKING PLATES OF A BAKING OVEN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/110482
Kind Code:
A1
Abstract:
Cleaning apparatus (2) for baking plates (4) of a baking oven (1), in which a plurality of sets of baking tongs (3) with two swing-open baking plates (4) can be secured at a distance apart from one another on a circulating baking-tong chain (5), which is arranged to circulate in a baking-oven housing (6), wherein the cleaning apparatus (2) has a dry-steam apparatus (7), wherein the dry-steam apparatus (7) has at least one outlet device (8) for dry steam (13), it being possible for dry steam (13) to be emitted from the outlet device, under pressure, onto a surface (14) for cleaning on the baking plate (4), and therefore the dry steam (13) can clean the surface (14) of the baking plate (4) of contaminants (16) adhering to the surface (14) of the baking plate (4).

Inventors:
EICHMANN, Norbert (Auf dem Pfad 7, Weroth, 56414, DE)
Application Number:
EP2016/050062
Publication Date:
July 14, 2016
Filing Date:
January 05, 2016
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
HEBENSTREIT GMBH (Hessenring 16, Mörfelden-Walldorf, 64546, DE)
International Classes:
A21B3/16
Domestic Patent References:
WO2014020117A12014-02-06
Foreign References:
DE4133784A11992-08-20
EP1862229A12007-12-05
DE102011050038A12012-11-08
Attorney, Agent or Firm:
KATSCHER HABERMANN PATENTANWÄLTE (Dolivostraße 15a, Darmstadt, 64293, DE)
Download PDF:
Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Reinigungsvorrichtung (2) für Backplatten (4) einer Backautomatenanlage (1), in der mehrere Backzangen (3) mit zwei aufklappbaren Backplatten (4) beabstandet voneinander an einer umlaufenden Backzangenkette (5) festlegbar sind, die in einem Backautomatengehäuse (6) umlaufend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung (2) eine TrockendampfVorrichtung (7) aufweist, wobei die TrockendampfVorrichtung (7) wenigstens eine

Auslasseinrichtung (8) für Trockendampf (13) aufweist, aus der ein Trockendampf (13) druckbeaufschlagt auf eine zu reinigende Oberfläche (14) der Backplatte (4) verströmt werden kann, so dass die Oberfläche (14) der Backplatte (4) durch den Trockendampf (13) von an der Oberfläche (14) der Backplatte (4) haftenden Verunreinigungen (16) gereinigt werden kann.

2. Reinigungsvorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die TrockendampfVorrichtung (7) eine Verlagerungseinrichtung (9) für die Auslasseinrichtung (8) aufweist, so dass die Auslasseinrichtung (8) relativ zu der zu reinigenden Oberfläche (14) der Backplatte (4) verlagert werden kann, um die Oberfläche (14) der Backplatte (4) bereichsweise sukzessive reinigen zu können. 3. Reinigungsvorrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung (8) wenigstens eine Auslassdüse (12) aufweist, so dass der aus der Auslassdüse (12) austretende Trockendampf (13)

gebündelt in einem Strahl auf die Oberfläche (14) der zu reinigenden Backplatte (4) treffen kann. 4. Reinigungsvorrichtung (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung (8) eine

Düsenverlagerungseinrichtung (17) aufweist, wobei durch die Düsenverlagerungseinrichtung (17) die Auslassdüse (12) an der Auslasseinrichtung (8) verlagert und/oder verdreht werden kann, um eine Ausrichtung des durch die Auslassdüse (12) verströmten Trockendampfes (13) relativ zu der

Backplatte (4) verändern zu können.

5. Reinigungsvorrichtung (2) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslasseinrichtung (8) mindestens zwei Auslassdüsen (12) aufweist, die so

angeordnet und ausgerichtet werden können, dass die zwei Backplatten (4) einer geöffneten Backzange (3) gleichzeitig gereinigt werden können.

6. Reinigungsvorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die

TrockendampfVorrichtung (2) eine Abdeckhaube (18, 24) aufweist, so dass während der Reinigung der Backplatte (4) die Backplatte (4) durch die Abdeckhaube (18, 24) abgedeckt werden kann und die Backautomatenanlage (1) von dem

Trockendampf (13) geschützt werden kann.

7. Reinigungsvorrichtung (2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Abdeckhaube (18) an die Größe der Backplatte (4) angepasst ist, so dass die Abdeckhaube (18) die zugeordnete Backplatte (4) vollständig abdeckt .

8. Reinigungsvorrichtung (2) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (18, 24) eine seitlich abdichtende Abdichtvorrichtung (25) aufweist, wobei durch die Abdichtvorrichtung (25) ein Austreten von Trockendampf (13) durch einen Spalt zwischen der

Abdeckhaube (18, 24) und der Backplatte (4) reduziert oder verhindert werden kann.

9. Reinigungsvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (18, 24) im Querschnitt trapezförmig ausgestaltet ist, so dass die Backzange (3) aus zwei unter einem Winkel zueinander stehenden Backplatten (4) in einem Innenwinkelbereich (23) abgedeckt werden kann.

10. Reinigungsvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (18,

24) mindestens eine elastisch verformbare Stirnseite (22) aufweist, so dass die Abdeckhaube (18, 24) an die Form der Backzange (3) aus zwei unter einem Winkel zueinander stehenden Backplatten (4) angepasst werden kann.

11. Reinigungsvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckhaube (18, 24) verlagerbar und/oder verdrehbar an der

TrockendampfVorrichtung (2) angeordnet ist, wobei die

Bewegung der Abdeckhaube (18, 24) mit der Bewegung der Auslasseinrichtung (8) gekoppelt werden kann.

12. Reinigungsvorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die

TrockendampfVorrichtung (2) wenigstens eine

Absaugvorrichtung (15) aufweist, so dass der aus der

Auslasseinrichtung (8) austretende Trockendampf (13) und die von der Oberfläche (14) der Backplatte (4) abgelöste Verunreinigungen (16) abgesaugt werden können.

13. Reinigungsvorrichtung (2) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugvorrichtung (15) verlagerbar und/oder verdrehbar an der TrockendampfVorrichtung (2) angeordnet ist.

14. Reinigungsvorrichtung (2) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der

Absaugvorrichtung (15) mit der Bewegung der

Auslasseinrichtung (8) mechanisch gekoppelt ist, so dass der aus der Auslasseinrichtung (8) austretende Trockendampf (13) an der durch die Position der Auslasseinrichtung (8) vorgegebenen Stelle abgesaugt werden kann.

15. Reinigungsvorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die

Reinigungsvorrichtung (2) eine Öffnungseinrichtung (10) aufweist, um die zu der Backzange (3) zusammengeführten Backplatten (4) öffnen zu können.

16. Reinigungsvorrichtung (2) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die

Reinigungsvorrichtung (2) eine Andockeinrichtung (11) aufweist, wobei durch die Andockeinrichtung (11) die Reinigungsvorrichtung (2) mit der Backautomatenanlage (1) mechanisch und/oder steuertechnisch verbunden werden kann.

Description:
Hebenstreit GmbH

Reinigungsvorrichtung für Backplatten einer

Backautomatenanlage

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Backplatten einer Backautomatenanlage, in der mehrere Backzangen mit zwei aufklappbaren Backplatten beabstandet voneinander an einer umlaufenden Backzangenkette festlegba sind, die in einem Backautomatengehäuse umlaufend

angeordnet ist.

Die in einer Backautomatenanlage verwendeten Backplatten müssen in zeitlichen Abständen oder bei einem

Produktwechsel gereinigt werden. Zu diesem Zweck wird die Backautomatenanlage außer Betrieb genommen und eine üblicherweise manuelle Reinigung der einzelnen Backplatten vorgenommen. Die einzelnen Backplatten werden zunächst mit oftmals aggressiven chemischen Reinigungsmitteln

vorbehandelt oder behandelt und anschließend mit Wasser, bzw. einer nahrungsmittelverträglichen

Reinigungsflüssigkeit abgewaschen. Der hierfür anfallende Arbeitsaufwand ist erheblich. Zudem führen die für die Reinigung erforderlichen Stillstandzeiten der

Backautomatenanlage zu Produktionsausfällen .

Um den manuellen Arbeitsaufwand zu reduzieren sind

beispielsweise aus DE 37 17 797 C2 Reinigungsvorrichtungen für Backautomatenanlagen bekannt, die zur

Teigrestentfernung von Backplatten eingesetzt werden können. Um die Teigreste insbesondere in Vertiefungen der Backplatten wirksam entfernen zu können, werden durch die Reinigungsvorrichtung chemische Reinigungsmittel auf die Backplatten der Backautomatenanlage aufgetragen. Die

Einwirkung der chemischen Reinigungsmittel auf die

Backplatten nimmt eine längere Zeit in Anspruch, so dass die Backautomatenanlage während der Reinigung nicht

verwendet werden kann. Nach der chemischen Einwirkung werden die chemischen Reinigungsmittel sowie die Teigreste beispielsweise mit Wasser von den Backplatten entfernt, um das in der Backautomatenanlage hergestellte Backgut nicht geschmacklich bzw. gesundheitsschädlich zu beeinflussen.

Obwohl durch eine derartige Reinigung eine Automatisierung des Reinigungsvorgangs erfolgen kann, ist eine aufwendige Nachreinigung der Backplatten erforderlich, um die zunächst applizierten chemischen Reinigungsmittel zuverlässig zu entfernen, bevor mit der Backautomatenanlage wieder Backgut in den Backplatten hergestellt wird. Die Backplatten können bei häufigen Reinigungsvorgängen mit sehr aggressiven

Reinigungsmitteln auch durch die ätzende Wirkung der chemischen Reinigungsmittel dauerhaft beschädigt werden.

Aus DE 10 2011 050 038 AI ist eine Reinigungsvorrichtung bekannt, bei der die Reinigung mit einem Laser oder mit einem Trockeneisstrahl unterstützt wird. Auf diese Weise kann gegebenenfalls auf die Verwendung von chemisch

aggressiven Reinigungsmitteln und eine anschließend

erforderliche aufwändige Nachreinigung verzichtet werden.

Es wird als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung

angesehen, eine Reinigungsvorrichtung derart auszugestalten, dass eine Reinigung der Backplatten der Backautomatenanlage in möglichst kurzer Zeit durchgeführt werden kann und die Verwendung von chemischen

Reinigungsmitteln vermieden bzw. die Einwirkzeit der chemischen Reinigungsmitteln erheblich reduziert werden kann .

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Reinigungsvorrichtung eine TrockendampfVorrichtung

aufweist, wobei die TrockendampfVorrichtung wenigstens eine Auslasseinrichtung für Trockendampf aufweist, aus der ein Trockendampf druckbeaufschlagt auf eine zu reinigende

Oberfläche der Backplatte verströmt werden kann, so dass die Oberfläche der Backplatte durch den Trockendampf von an der Oberfläche der Backplatte haftenden Verunreinigungen gereinigt werden kann.

Der Trockendampf ist ein überhitzter Wasserdampf, in dem aufgrund der hohen Temperatur kein kondensiertes Wasser vorhanden ist, und beinhaltet keine chemischen Stoffe, so dass nach der Reinigung der Backplatten mit dem

Trockendampf keine aufwendige Nachreinigung der Backplatten notwendig ist und die Reinigung der Backplatten in kurzer Zeit durchgeführt werden kann.

Erfindungsgemäß ist es möglich und auch vorgesehen, eine Reinigung mittels chemischen Reinigungsmitteln mit der Trockendampfreinigung zu kombinieren. Dabei können zuerst die chemischen Reinigungsmittel auf die zu reinigende

Backplatte aufgetragen werden und nach einer kurzen

Einwirkzeit kann anschließend eine Reinigung der

Backplatten mit dem Trockendampf erfolgen. Durch die Reinigung mit dem Trockendampf können sowohl die

Verunreinigungen als auch die chemischen Reinigungsmittel entfernt werden und keine Nachreinigung der Backplatten ist notwendig. Durch die Verkürzung der Einwirkzeit der chemischen Reinigungsmittel kann die kombinierte Reinigung in kurzer Zeit erfolgen. Erfindungsgemäß ist auch eine Kombination des Trockendampfs mit chemischen Mitteln möglich, wodurch die Reinigung der Backplatten in einer noch kürzeren Zeit durchgeführt werden kann.

Erfindungsgemäß ist auch eine Kombination einer Reinigung mittels der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung und einer Laserreinigungsvorrichtung möglich. Dabei können beispielsweise zuerst durch die Laserreinigungsvorrichtung die Verunreinigungen von den Backplatten der

Backautomatenanlage entfernt und anschließend eine

Reinigung der Backplatten mit der erfindungsgemäßen

Reinigungsvorrichtung vorgenommen werden.

Durch die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung kann somit die Backautomatenanlage in kurzer Zeit sowohl mit als auch ohne die chemischen Reinigungsmittel gereinigt werden, wodurch Ausfallzeiten der Backautomatenanlage und somit auch die Kosten reduziert werden können. Zusätzlich kann durch eine kürzere Einwirkzeit der chemischen

Reinigungsmittel auf die Backplatten deren Lebensdauer verlängert werden und ebenfalls Kosten reduziert werden.

Um eine einfache und kostengünstige Reinigung der

Backplatten der Backautomatenanlage zu ermöglichen kann die Reinigungsvorrichtung in die Backautomatenanlage integriert werden und beispielsweise in dem Bereich der Teigaufgussstation lösbar oder verschwenkbar oder

verlagerbar angeordnet werden, um während eines

Reinigungsvorgangs an Stelle von oder zusätzlich zu einer Teigaufgussvorrichtung in die geöffneten Backzangen

eingeführt zu werden. Da die Backzangen in der

Teigausgussstation der Backautomatenanlage durch ein in diesem Bereich grundsätzlich erforderliches und deshalb bereits integriertes Öffnungssystem der Backautomatenanlage geöffnet und anschließend wieder geschlossen werden, kann ein ansonsten zusätzlich erforderlicher apparativer Aufwand für ein automatisches Öffnen und Verschließen der

Backzangen für die Reinigung mit der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung reduziert werden. Des Weiteren kann die Reinigungsvorrichtung auf raumsparende Weise in der Backautomatenanlage angeordnet werden.

Um ein schnelles Auswechseln der Teigaufgussstation und der Reinigungsvorrichtung zu ermöglichen, können die

Reinigungsvorrichtung und die Teigausgussstation

beispielsweise schwenkbar an der Backautomatenanlage angeordnet sein und nach Bedarf in der Backautomatenanlage angeordnet werden. Erfindungsgemäß ist möglich und

vorgesehen, dass auch weitere Reinigungssysteme wie

beispielsweise eine Laserreinigungsvorrichtung oder eine Feuchtreinigungsvorrichtung an der Backautomatenanlage schwenkbar bzw. verfahrbar angeordnet werden, um eine schnelle und wirkungsvolle Reinigung der Backplatten durch ein Auswechseln der Vorrichtungen zu ermöglichen. Erfindungsgemäß ist auch vorgesehen, dass die

Reinigungsvorrichtung mehrere Auslasseinrichtungen für Trockendampf zur Reinigung der Backplatten aufweisen kann. Durch mehrere beispielsweise nebeneinander angeordnete Auslasseinrichtungen können gleichzeitig an mehreren benachbarten Stellen einzelne Backplatten gereinigt werden und die Reinigung der Backplatten sehr schnell und

wirkungsvoll durchgeführt werden.

Um die Auslasseinrichtung relativ zu der zu reinigenden Oberfläche der Backplatte verlagern und so die Oberfläche der Backplatte bereichsweise sukzessive reinigen zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die

TrockendampfVorrichtung eine Verlagerungseinrichtung für die Auslasseinrichtung aufweist. Die

Verlagerungseinrichtung kann beispielsweise durch zwei Linearführungssysteme realisiert werden und die

Auslasseinrichtung in x- und y-Richtung relativ zu der Backplatte beispielsweise mäanderförmig verlagern.

Abhängig von der Verunreinigungsstärke der Backplatten können erfindungsgemäß das Verlagerungsmuster sowie die Verlagerungsgeschwindigkeit der Auslasseinrichtung relativ zu der zu reinigenden Backplatte beispielsweise von dem Benutzer oder automatisch eingestellt bzw. verändert werden. Dadurch können zusätzlich sowohl die Reinigungszeit als auch die Menge des verwendeten Trockendampfs reduziert werden. Des Weiteren können durch die sukzessive Reinigung verschieden große Backplatten gereinigt werden und die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung in verschiedenen Backautomatenanlagen eingesetzt werden. Um eine schnelle und effektive Reinigung der Backplatten zu ermöglichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die

Auslasseinrichtung wenigstens eine Auslassdüse aufweist, so dass der aus der Auslassdüse austretende Trockendampf gebündelt in einem Strahl auf die Oberfläche der zu

reinigenden Backplatte treffen kann. Die Auslassdüse kann beispielsweise trichterförmig oder hohlzylinderförmig ausgestaltet sein und der Durchmesser der Auslassöffnung der Auslassdüse derart angepasst sein, dass ein

ausreichender Druck des Trockendampfs auf die zu reinigende Backplatte aufgebaut werden kann. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Auslasseinrichtung eine Düsenverlagerungseinrichtung aufweist, wobei durch die Düsenverlagerungseinrichtung die Auslassdüse an der

Auslasseinrichtung verlagert und/oder verdreht werden kann, um eine Ausrichtung des durch die Auslassdüse verströmten Trockendampfes relativ zu der Backplatte verändern zu können. Durch die Düsenverlagerungseinrichtung kann die Auslassdüse beispielsweise an den Rändern der Backplatte derart verdreht bzw. verlagert werden, dass der

Trockendampf bevorzugt auf die Oberfläche der Backplatte auftrifft oder dass auch die Seitenflächen der Backplatte gereinigt werden können.

Des Weiteren kann die Düsenverlagerungseinrichtung

erfindungsgemäß derart ausgestaltet sein, dass die

Auslassdüse beispielsweise um ca. 180° verdreht werden kann und mit einer Auslassdüse beide unter einem Winkel

zueinander geöffneten Backplatten der Backzange gereinigt werden können. Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen

Reinigungsvorrichtung ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Auslasseinrichtung mindestens zwei Auslassdüsen aufweist, die so angeordnet und ausgerichtet werden können, dass die zwei Backplatten einer geöffneten Backzange gleichzeitig gereinigt werden können. Durch eine derartige Ausgestaltung der Auslasseinrichtung können die beiden Backplatten einer Backzange in kurzer Zeit gereinigt werden und der Zeitaufwand zur Reinigung der Backautomatenanlage kann zusätzlich reduziert werden. Die Auslassdüsen der Auslasseinrichtung können dabei um 180° verdreht an einer gemeinsamen Achse oder unter einem Winkel zueinander angeordnet sein, um eine effektive und schnelle Reinigung der Backplatten zu ermöglichen.

Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die TrockendampfVorrichtung eine Abdeckhaube aufweist, so dass während der Reinigung der Backplatte die Backplatte durch die Abdeckhaube abgedeckt werden kann und die

Backautomatenanlage von dem Trockendampf geschützt werden kann. Die Abdeckhabe kann beispielsweise aus einem

elastisch verformbaren temperaturbeständigen Kunststoff hergestellt sein und beispielsweise um die Auslassdüse angeordnet und mit dieser verlagert werden, so dass der Trockendampft und die von den Backplatten abgelösten

Verunreinigungen vollständig nahe der gereinigten Stelle entfernt werden können. Durch die Abdeckhaube wird

verhindert, dass der Trockendampf sowie die von der zu reinigenden Backplatte abgelösten Verunreinigungen in die Backautomatenanlage eindringen und sich an weiteren

Bestandteilen der Backautomatenanlage absetzen. Es ist erfindungsgemäß auch vorgesehen, dass die Größe der Abdeckhaube an die Größe der Backplatte angepasst ist, so dass die Abdeckhaube die zugeordnete Backplatte vollständig abdeckt. Dabei kann die Abdeckhaube trapezförmig

ausgestaltet sein und beispielsweise an den die

Auslasseinrichtung abdeckenden Seiten verformbar sein, so dass die Form der Abdeckhaube sich an die Form der

geöffneten Backzange anpassen kann. Durch eine derart ausgestaltete Abdeckhaube kann die Reinigung der

Backplatten in kürzester Zeit vorgenommen werden und die Ausfallzeiten der Backautomatenanlage reduziert werden.

Um ein Austreten von Trockendampf durch einen Spalt

zwischen der Abdeckhaube und der Backplatte reduzieren zu können, ist bevorzugt vorgesehen, dass die Abdeckhaube eine seitlich abdichtende Abdichtvorrichtung aufweist. Die

Abdichtvorrichtung kann beispielsweise aus einem Silikon hergestellt sein, so dass durch den Haftkontakt der

Abdeckhaube mit der Backplatte möglichst wenig Trockendampf und möglichst wenig Verunreinigungen in die

Backautomatenanlage eindringen können.

Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Abdeckhaube im Querschnitt trapezförmig ausgestaltet ist, um die Backzange aus zwei unter einem Winkel zueinander stehenden

Backplatten in einem Innenwinkelbereich abdecken zu können. Zusätzlich wird durch eine derartig ausgestaltete

Abdeckhaube verhindert, dass die Abdeckhaube den Austritt des Trockendampfes aus der Auslasseinrichtung bzw. aus der Auslassdüse der Auslasseinrichtung hindert bzw. schwächt.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der

Reinigungsvorrichtung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Abdeckhaube mindestens eine elastisch verformbare

Stirnseite aufweist. Durch die elastisch verformbare Stirnseite kann die Abdeckhaube an die Form des

Innenwinkelbereichs der Backzange aus zwei unter einem Winkel zueinander stehenden Backplatten angepasst werden und auch die Oberfläche im engen Innenwinkelbereich

zwischen den beiden Backplatten effektiv in kurzer Zeit gereinigt werden.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Abdeckhaube verlagerbar und/oder verdrehbar an der

TrockendampfVorrichtung angeordnet ist, wobei die Bewegung der Abdeckhaube mit der Bewegung der Auslasseinrichtung gekoppelt werden kann. Eine derartige Anordnung der

Abdeckhaube ermöglicht einen Schutz der Backautomatenanlage von dem Trockendampf und von den abgelösten

Verunreinigungen unabhängig von der Position der

Auslassdüse an der Backplatte.

Um die Backautomatenanlage von dem aus der

Auslasseinrichtung austretenden Trockendampf und den von der Oberfläche der Backplatte abgelösten Verunreinigungen schützen zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die TrockendampfVorrichtung wenigstens eine

Absaugvorrichtung aufweist. Durch die Absaugvorrichtung können der bereits verwendete Trockendampf und die von der Backplatte abgelösten Verunreinigungen abgesaugt und entsorgt werden. Es kann erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, dass der zu Wasser abgekühlte Trockendampf von den Verunreinigungen befreit und zur Erzeugung des

Trockendampfs wiederverwendet werden kann.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Absaugvorrichtung verlagerbar und/oder verdrehbar an der Trockendampf orrichtung angeordnet ist. So kann die

Absaugvorrichtung abhängig von der Position der

Auslasseinrichtung verdreht bzw. verlagert werden, um den bereits verwendeten Trockendampf und die von der Oberfläche der Backplatte abgelösten Verunreinigungen möglichst vollständig zu entfernen.

Um den aus der Auslasseinrichtung austretende Trockendampf an der durch die Position der Auslasseinrichtung

vorgegebenen Stelle absaugen zu können, ist vorgesehen, dass die Bewegung der Absaugvorrichtung mit der Bewegung der Auslasseinrichtung mechanisch gekoppelt ist. Durch die mechanische Kopplung des Auslasseinrichtung und der

Absaugvorrichtung wird erreicht, dass keine komplexe

Regelung der Bewegung der Absaugvorrichtung notwendig ist und ein effizientes Absaugen des bereits verwendeten

Trockendampfs und der von der Oberfläche der Backplatte abgelösten Verunreinigungen möglich wird.

Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Reinigungsvorrichtung eine Öffnungseinrichtung aufweist, um die zu der Backzange zusammengeführte Backplatten öffnen zu können. Zusätzlich kann der Öffnungswinkel zwischen den beiden Backplatten einer Backzange vergrößert werden und die gesamte Oberfläche der beiden Backplatten kann auf einfache Weise gereinigt werden.

Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Reinigungsvorrichtung eine Andockeinrichtung aufweist, wobei durch die Andockeinrichtung die Reinigungsvorrichtung mit der Backautomatenanlage mechanisch und/oder

steuertechnisch verbunden werden kann. Durch die Andockeinrichtung wird ermöglicht, dass die

Backautomatenanlage in kurzer Zeit mit der

Reinigungsvorrichtung verbunden und gereinigt werden kann und dass durch die mechanische und/oder

steuerungstechnische Verbindung der Reinigungsvorrichtung mit der Backautomatenanlage eine zusätzliche

Synchronisierung der Backautomatenanlage und der

Reinigungsvorrichtung erreicht werden kann.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung werden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine Ansicht einer Backautomatenanlage mit einer

Reinigungsvorrichtung;

Fig. 2 eine Ansicht einer Backautomatenanlage mit einer in der Backautomatenanlage angeordneten

ReinigungsVorrichtung;

Fig. 3 eine Ansicht einer TrockendampfVorrichtung;

Fig. 4 eine Ansicht einer alternativ ausgestalteten

TrockendampfVorrichtung;

Fig. 5 eine Ansicht einer TrockendampfVorrichtung mit zwei

Auslassdüsen;

Fig. 6 eine Ansicht einer TrockendampfVorrichtung mit

einer Abdeckhaube; Fig. 7 eine weitere Ansicht der in Fig. 6 gezeigten

Trockendampf orrichtung;

Fig. 8 eine Ansicht einer TrockendampfVorrichtung mit

einer alternativ ausgestalteten Abdeckhaube;

Fig. 9 eine weitere Ansicht der in Fig. 8 gezeigten

TrockendampfVorrichtung; Fig. 10 eine Ansicht einer TrockendampfVorrichtung mit

einer besonders vorteilhaft ausgestalteten Abdeckhaube ;

Fig. 11 eine weitere Ansicht der in Fig. 10 gezeigten

TrockendampfVorrichtung;

Fig. 12 eine Ansicht einer TrockendampfVorrichtung mit

einer alternativ ausgestalteten Abdeckhaube. Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht einer

Backautomatenanlage 1 mit einer erfindungsgemäßen

Reinigungsvorrichtung 2. Die Backautomatenanlage 1 weist mehrere Backzangen 3 mit zwei aufklappbaren Backplatten 4, die beabstandet voneinander an einer umlaufenden

Backzangenkette 5 in einem Backautomatengehäuse 6

festgelegt sind.

Die an der Backautomatenanlage 1 angeordnete

Reinigungsvorrichtung 2 weist eine TrockendampfVorrichtung 7 mit einer Auslasseinrichtung 8 auf. Um die

Auslasseinrichtung 8 relativ zu der Backplatte 4 verlagern zu können, weist die TrockendampfVorrichtung 2 eine Verlagerungseinrichtung 9 für die Auslasseinrichtung 8 auf. Die Verlagerungseinrichtung 9 kann die Auslasseinrichtung 8 in x- und y-Richtung relativ zu der Backplatte 4 verlagern, so dass die Oberfläche der Backplatte 4 sukzessive

gereinigt werden kann.

Des Weiteren weist die Reinigungsvorrichtung 2 eine

Öffnungseinrichtung 10 auf, um die zu der Backzange 3 zusammengeführten Backplatten 4 öffnen zu können. Eine Andockeinrichtung 11 verbindet die Reinigungsvorrichtung 2 mit der Backautomatenanlage 1 mechanisch und/oder

steuertechnisch, um eine Synchronisierung der

Backautomatenanlage 1 und der Reinigungsvorrichtung 2 zu erreichen .

In Fig. 2 ist eine schematische Ansicht der

Backautomatenanlage 1 mit der in der Backautomatenanlage 1 in dem Bereich der Teigaufgussstation angeordneten

Reinigungsvorrichtung 2 gezeigt. Die Reinigungsvorrichtung 2 weist des Weiteren zwei Auslasseinrichtungen 8 und zwei Verlagerungseinrichtungen 9 auf. Durch die in Fig. 2 gezeigte Reinigungsvorrichtung 2 können die Backplatten 4 von zwei Backzangen 3 gleichzeitig gereinigt werden, wodurch die Zeit sowie der Aufwand bei der Reinigung der Backautomatenanlage 1 reduziert werden können.

Die in Fig. 2 gezeigte Reinigungsvorrichtung 2 kann mit der Backautomatenanlage 1 lösbar verbunden sein und an der Backautomatenanlage 1 beispielsweise schwenkbar bzw.

verfahrbar angeordnet sein, um die Reinigungsvorrichtung 2 anstelle von beispielsweise einer Teigaufgussstation einsetzen zu können. Nach der durchgeführten Reinigung der Backplatten 4 kann anschließend die Reinigungsvorrichtung 2 von der Backautomatenanlage 1 gelöst werden und die

Teigaufgussstation in die Backautomatenanlage 1 wieder eingesetzt und die Backautomatenanlage 1 zur Herstellung von Gebäck bzw. Waffeln betrieben werden.

In Fig. 3 ist eine Ansicht der TrockendampfVorrichtung 7 gezeigt. Die TrockendampfVorrichtung 7 weist die

Auslasseinrichtung 8 mit einer Auslassdüse 12 auf, durch die ein austretender Trockendampf 13 gebündelt in einem

Strahl auf eine Oberfläche 14 der zu reinigenden Backplatte 4 treffen kann. Des Weiteren schützt eine Absaugvorrichtung

15 die Backautomatenanlage 1 von dem aus der Auslassdüse 12 austretenden Trockendampf 13 und den von der Oberfläche 14 der Backplatte 4 abgelösten Verunreinigungen 16. Durch die Absaugvorrichtung 15 können der bereits verwendete

Trockendampf 13 und die von der Backplatte 4 abgelösten Verunreinigungen 16 abgesaugt und entsorgt werden. Die Absaugvorrichtung 15 kann abhängig von der Position der Auslasseinrichtung 8 verdreht bzw. verlagert werden und den bereits verwendeten Trockendampf 13 und die von der

Oberfläche 14 der Backplatte 4 abgelösten Verunreinigungen

16 absaugen. Die Bewegung der Absaugvorrichtung 15 kann mit der Bewegung der Auslasseinrichtung 8 mechanisch gekoppelt werden, so dass keine komplexe Regelung der Bewegung der Absaugvorrichtung 15 notwendig wird.

Fig. 4 zeigt eine Ansicht einer alternativ ausgestalteten TrockendampfVorrichtung 7. Die Auslasseinrichtung 8 weist eine Düsenverlagerungseinrichtung 17 auf, wobei durch die Düsenverlagerungseinrichtung 17 die Auslassdüse 12 an der Auslasseinrichtung 8 beispielsweise um 180° verdreht werden kann und mit einer Auslassdüse 12 beide Backplatten 4 der Backzange 3 gereinigt werden können. In Fig. 5 ist eine Ansicht der TrockendampfVorrichtung 7 mit zwei Auslassdüsen 12 gezeigt, die so angeordnet und ausgerichtet sind, dass die zwei Backplatten 4 einer geöffneten Backzange 3 gleichzeitig gereinigt werden können .

Fig. 6 und Fig. 7 zeigen Ansichten der

TrockendampfVorrichtung 7 mit einer Abdeckhaube 18, wobei während der Reinigung die Backplatte 4 komplett durch die Abdeckhaube 18 abgedeckt wird und die Backautomatenanlage 1 von dem Trockendampf 13 und von den abgelösten

Verunreinigungen 16 zusätzlich geschützt wird. Die

Abdeckhaube 18 weist einen ersten Rahmen 19 und einen zweiten Rahmen 20 auf, wobei die Rahmen 19 und 20 die

Backplatten 4 für die Reinigung frei lassen. Ein

verformbarer Balg 21 verbindet die Rahmen 19 und 20

miteinander und bildet verformbare Stirnseiten 22 der

Abdeckhaube 18. Bei einer Verlagerung der

Auslasseinrichtung 8 und der mit der Auslasseinrichtung 8 mechanisch gekoppelten Abdeckhaube 18 verformt sich der Balg 21 und die Backplatten 4 können auch in einem

Innenwinkelbereich 23 gereinigt werden. Durch eine

derartige Ausgestaltung der Abdeckhaube 18 können beide Backplatten 4 der Backzange 3 in kürzester Zeit gereinigt werden und die Backautomatenanlage 1 von dem Trockendampf 13 und von den gelösten Verunreinigungen 16 geschützt werden . Fig. 8 zeigt eine Ansicht der Trockendampf orrichtung 7 mit einer alternativ ausgestalteten Abdeckhaube 24, wobei während der Reinigung die Backplatte 4 bereichsweise durch die Abdeckhaube 24 abgedeckt wird und die

Backautomatenanlage 1 von dem Trockendampf 13 und von den gelösten Verunreinigungen 16 zusätzlich geschützt wird. Um ein Austreten von Trockendampf 13 durch einen Spalt

zwischen der Abdeckhaube 24 und der Backplatte 4 reduzieren zu können, weist die Abdeckhaube 24 eine Abdichtvorrichtung 25 auf. Die Abdeckhaube 24 ist im Querschnitt trapezförmig ausgestaltet, um die Backzange 3 aus zwei unter einem

Winkel zueinander stehenden Backplatten 4 in dem

Innenwinkelbereich 23 abdecken zu können. Die Abdeckhaube 24 weist des Weiteren die elastisch verformbare Stirnseite 22 auf, durch die die Abdeckhaube 24 zusätzlich an die Form des Innenwinkelbereichs 23 angepasst werden kann, wie in Fig. 9 gezeigt ist. Durch eine derartig ausgestaltete

Abdeckhaube 24 wird ermöglicht, dass die Reinigung der Backplatte 4 in kurzer Zeit vorgenommen werden kann und dass der Trockendampft 13 und die von den Backplatten 4 abgelösten Verunreinigungen 16 vollständig an der

gereinigten Stelle entfernt werden.

In Fig. 10 und Fig. 11 sind Ansichten der

TrockendampfVorrichtung 7 gezeigt, wobei die Abdeckhaube 18 in vorteilhafter Weise an die Abmessungen der Backplatten 4 angepasst ist und die zu reinigende Backplatte 4 komplett bedeckt. Mit einer derart vorteilhaft ausgestalteten

Abdeckhaube 18 kann die zu reinigende Backplatte 4 der Backautomatenanlage 1 mit einem einzigen Aufsetzen der

Abdeckhaube 18 auf die Backplatte 4 vollständig gereinigt werden und dadurch die Reinigung der Backplatte 4 in sehr kurzer Zeit vorgenommen werden. Eine Verlagerung der

Abdeckhaube 18 während der Reinigung der Backplatte 4 ist nicht erforderlich, sodass die TrockendampfVorrichtung 7 und insbesondere die Anordnung und Führung der Abdeckhaube 18 innerhalb der TrockendampfVorrichtung 7 kostengünstig ausgestaltet sein kann.

Des Weiteren schützt die Abdeckhaube 18 die

Backautomatenanlage 1 von dem Trockendampf 13 und von den von den Backplatten gelösten Verunreinigungen 16.

Erfindungsgemäß können in der Abdeckhaube 18 mehrere

Auslasseinrichtungen 8 sowie mehrere Absaugvorrichtungen 15 angeordnet werden, um die Reinigung der Backplatten 4 zu beschleunigen .

Fig. 12 zeigt eine Ansicht einer weiteren vorteilhaft ausgestalteten TrockendampfVorrichtung 7 mit der

Abdeckhaube 18. Die Abdeckhaube 18 ist keilförmig

ausgestaltet und hinsichtlich ihrer Abmessungen an die geöffneten Backplatten 4 in einer Backzange angepasst. Auf diese Weise deckt die Abdeckhaube 18 gleichzeitig beide Backplatten 4 der Backautomatenanlage 1 ab . In einem

Innenraum der Abdeckhaube 18 sind mehrere

Auslasseinrichtungen 8 für Trockendampf angeordnet, um gleichzeitig beide Backplatten 4 reinigen zu können. Die Absaugvorrichtung 15 ist an die Ausgestaltung der

Abdeckhaube 18 und die mehreren Auslasseinrichtungen 8 angepasst, um eine gründliche und effektive Absaugung des Trockendampfs und der damit gelösten Verunreinigungen zu ermöglichen. Die Reinigung der Backautomatenanlage 1 kann dadurch besonders schnell und wirksam vorgenommen werden.