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Title:
CLEANING DEVICE AND METHOD FOR OPERATING A CLEANING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/099567
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention provides a cleaning device for cleaning a surface (18) in a forward direction (104), comprising a device body (24) having an underside (28) which faces the surface (18) to be cleaned during a cleaning procedure; at least one cleaning tool (44) which is disposed on the device body (24) and, at least in one partial area, projects beyond the underside (28) of the device body (24); and a dirty fluid guide element (92) which is allocated to the at least one cleaning tool (44) and, with respect to the forward direction (104), is disposed behind the at least one cleaning tool (44) on the device body (24), wherein the guide element (92) is movably disposed on the device body (24) and/or is designed to be movable and comprises at least one first position (122) in which, when in contact with the surface (18) to be cleaned, a gap (120) between the underside (28) of the device body (24) and the surface (18) to be cleaned can be covered, and at least one second position (128) in which the guide element (92) opens a gap (130) to the surface (18) to be cleaned, wherein a directing device (114) is disposed on the guide element (92) and is to be supported on the surface (18) to be cleaned and, upon movement on the surface (18) to be cleaned in the forward direction (104), brings the guide element (92) into the at least one first position (122) and holds said guide element in the at least one first position (122) and, upon movement in a reverse direction (106) counter to the forward direction (104), brings the guide element (92) into the at least one second position (128) and holds said guide element in the at least one second position (128).

Inventors:
MACK, Matthias (Carl-Mauch-Weg 3, Freiberg, 71691, DE)
ERBEL, Günther (Einkornstrasse 32, Schwäbisch Hall, 74523, DE)
SCHARMACHER, Michael (Sudetenweg 19, Winnenden, 71364, DE)
Application Number:
EP2016/079460
Publication Date:
June 07, 2018
Filing Date:
December 01, 2016
Export Citation:
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Assignee:
ALFRED KÄRCHER GMBH & CO. KG (Alfred-Kärcher-Strasse 28 - 40, Winnenden, 71364, DE)
International Classes:
A47L11/22; A47L11/24; A47L11/40
Domestic Patent References:
WO1998027856A11998-07-02
Foreign References:
US20150327743A12015-11-19
EP1514504A12005-03-16
US5212848A1993-05-25
EP0338773A21989-10-25
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Uhlandstrasse 14 c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Reinigungsgerät zur Reinigung einer Fläche (18) in einer Vorwärtsrichtung (104), umfassend einen Gerätekörper (24) mit einer Unterseite (28), welche bei einem Reinigungsvorgang der zu reinigenden Fläche (18) zugewandt ist, mindestens ein Reinigungswerkzeug (44; 46), welches an dem Gerätekörper (24) angeordnet ist und mindestens in einem Teilbereich über die Unterseite (28) des Gerätekörpers (24) hinausragt, und ein Leitelement (92) für Schmutzfluid, welches dem mindestens einen Reinigungswerkzeug (44; 46) zugeordnet ist und bezogen auf die Vorwärtsrichtung (104) hinter dem mindestens einen Reinigungswerkzeug (44; 46) an dem Gerätekörper (24) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) an dem Gerätekörper (24) beweglich angeordnet ist und/oder beweglich ausgebildet ist und mindestens eine erste Stellung (122) aufweist, in welcher unter Anlage an die zu reinigende Fläche (18) ein Spalt (120) zwischen der Unterseite (28) des Gerätekörpers (24) und der zu reinigenden Fläche (18) abdeckbar ist, und mindestens eine zweite Stellung (128) aufweist, in welcher das Leitelement (92) einen Spalt (130) zu der zu reinigenden Fläche (18) freigibt, und dass an dem Leitelement (92) eine Wegweisereinrichtung (114) angeordnet ist, welche zur Abstützung an der zu reinigenden Fläche (18) vorgesehen ist und bei Bewegung an der zu reinigenden Fläche (18) in der Vorwärtsrichtung (104) das Leitelement (92) in die mindestens eine erste Stellung (122) bringt und in der mindestens einen ersten Stellung (122) hält und bei Bewegung in einer Rückwärtsrichtung (106) entgegen der Vorwärtsrichtung (104) das Leitelement (92) in die mindestens eine zweite Stellung (128) bringt und in der mindestens einen zweiten Stellung (128) hält. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) eine Zubeweglichkeit in Richtung des mindestens einen Reinigungswerkzeugs (44; 46) und eine Wegbeweglichkeit weg von dem mindestens einen Reinigungswerkzeug (44; 46) aufweist.

Reinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beweglichkeit des Leitelements (92) eine Drehbewegungskomponente und insbesondere Schwenkbewegungskomponente aufweist.

Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) über ein Filmscharnier (100) mit einem Leitelementhalter (94) verbunden ist und insbesondere schwenkbar verbunden ist.

Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reinigungswerkzeug (44; 46) als Walze ausgebildet ist und eine Walzenachse (48) und eine Drehachse (102) einer Beweglichkeit des Leitelements (92) mindestens näherungsweise parallel zueinander orientiert ist, und insbesondere die Vorwärtsrichtung (104) senkrecht zu der Walzenachse (48) orientiert ist.

Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) einen Wirkbereich (108) für die zu reinigende Fläche (18) aufweist, und dass die Wegweisereinrichtung (114) durch mindestens eine Lasche (116) gebildet ist, wobei die mindestens eine Lasche (116) von dem Wirkbereich (108) absteht.

Reinigungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lasche (116) an dem Wirkbereich (108) an einer dem mindestens einen Reinigungswerkzeug (44; 46) abgewandten Seite (110) absteht.

8. Reinigungsgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lasche (116) eigenelastisch ausgebildet ist und/oder als Federelement ausgebildet ist.

9. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lasche (116) so angeordnet und ausgebildet und mit dem Wirkbereich (108) so verbunden ist und insbesondere derart eigenelastisch ausgebildet ist, dass bei Abstützung auf der zu reinigenden Fläche (18) und Bewegung in Vorwärtsrichtung (104) das Leitelement (92) in die mindestens eine erste Stellung (122) gedrückt wird und bei einer Bewegung in der Rückwärtsrichtung (106) das Leitelement (92) in die mindestens eine zweite Stellung (128) gehoben wird .

10. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 9, gekennzeichnet

durch eine Mehrzahl von beabstandeten Laschen (116), wobei insbesondere beabstandete Laschen (116) einen Abstand von höchstens 10 cm aufweisen.

11. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lasche (116) mit einer Höhe (H) von mindestens 2 mm und vorzugsweise mindestens 3 mm von dem Wirkbereich (108) absteht, bezogen auf einen unbelasteten Zustand .

12. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Leitelement (92) mindestens ein Anschlagelement (132a, 132b) angeordnet ist, welchem ein Anschlag als Gegenelement (134a, 134b) an dem Gerätekörper (24) zugeordnet ist, und welches eine Beweglichkeit des Leitelements (92) auf das

mindestens eine Reinigungswerkzeug (44; 46) zu begrenzt.

13. Reinigungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Anschlagelement (132a, 132b) an einer Seite (112) des Leitelements (92) angeordnet ist, welche einer Seite (110) abgewandt ist, an welcher die Wegweisereinrichtung (114) angeordnet ist.

14. Reinigungsgerät nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von beabstandeten Anschlagelementen (132a, 132b).

15. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlagelement (132a, 132b) im Bereich eines seitlichen Endes des Leitelements (92) angeordnet ist.

16. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) stirnseitig mit mindestens einer Auffahrrampe (136) für Stufenbereiche (142) an der zu

reinigenden Fläche (18) versehen ist.

17. Reinigungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Auffahrrampe (136) eine Schrägfläche (138) aufweist, welche der zu reinigenden Fläche (18) zugewandt ist und welche in einem ersten spitzen Winkel (140) zu einer Einhüllendenebene (82) einer Aufstelleinrichtung (78) auf der zu reinigenden Fläche (18) orientiert ist.

18. Reinigungsgerät nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der erste spitze Winkel (140) eine entgegengesetzte Orientierung zu einem zweiten spitzen Winkel (84), mit welchem das Leitelement (92) zu der Einhüllendenebene (82), bezogen auf einen unbelasteten Zustand, orientiert ist, aufweist.

19. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 16 bis 18, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Auffahrrampen (136), welche als Auffahrrampenelemente an dem Leitelement (92) beabstandet angeordnet sind .

20. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) bezogen auf einen unbelasteten Zustand in einem spitzen Winkel (84) zu einer Einhüllendenebene (82) einer Aufstelleinrichtung (78) für die zu reinigende Fläche (18) orientiert ist.

21. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätekörper (24) eine Öffnung (50) an der Unterseite (28) aufweist, in welcher mindestens mit einem Teilbereich (52) das mindestens eine Reinigungswerkzeug (44; 46) positioniert ist.

22. Reinigungsgerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) an und insbesondere in der Öffnung (50) angeordnet ist.

23. Reinigungsgerät nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (50) einen Kanal (72) zur Abführung für Schmutzfluid bildet und/oder mit einem Kanal (72) zur Abführung von Schmutzfluid fiuidwirksam verbunden ist.

24. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmebehälter (64) für Schmutzfluid fiuidwirksam mit der Öffnung (50) verbunden ist.

25. Reinigungsgerät nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter (64) an dem Gerätekörper (24) angeordnet ist.

26. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Antriebsmotor (56) für einen rotativen Antrieb des mindestens einen Reinigungswerkzeugs (44; 46).

27. Reinigungsgerät nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (56) an dem Gerätekörper (24) angeordnet ist.

28. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gerätekörper (24) eine Stabeinrichtung (14) zum Halten und/oder Führen des Reinigungsgeräts angeordnet ist.

29. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausbildung als Kehrmaschine, wobei das mindestens eine Reinigungswerkzeug eine Kehrwalze (46) ist.

30. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) einstückig ausgebildet ist.

31. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) einstückig mit einem Leitelementhalter (94) verbunden ist, wobei der Leitelementhalter (94) das Leitelement (92) an dem Gerätekörper (24) fixiert.

32. Reinigungsgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement (92) mit der Wegweisereinrichtung (114) als 2K-Teil hergestellt ist. Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgeräts zur Reinigung einer Fläche (18), bei dem bei Bewegung in einer Vorwärtsrichtung (104) auf der zu reinigenden Fläche (18) ein Leitelement (92) gegen die zu reinigende Fläche (18) gedrückt wird und ein Spalt (120) zwischen der zu reinigenden Fläche (18) und einem Gerätekörper (24) abgedeckt wird, und bei dem bei einer Bewegung in einer Rückwärtsrichtung (106) in Gegenrichtung zu der Vorwärtsrichtung (104) das Leitelement (92) von der zu reinigenden Fläche (18) abgehoben wird, wobei an dem Leitelement (92) eine Wegweisereinrichtung (114) angeordnet ist, die in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung eine Kraft auf das Leitelement (92) ausübt, welche automatisch die entsprechende Positionierung des Leitelements (92) bei Bewegung in der Vorwärtsrichtung (104) und bei Bewegung in der Rückwärtsrichtung (106) bewirkt.

Description:
Reinigungsgerät und Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgeräts

Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät zur Reinigung einer Fläche in einer Vorwärtsrichtung, umfassend einen Gerätekörper mit einer Unterseite, welche bei einem Reinigungsvorgang der zu reinigenden Fläche zugewandt ist, mindestens ein Reinigungswerkzeug, welches an dem Gerätekörper angeordnet ist und mindestens in einem Teilbereich über die Unterseite des

Gerätekörpers hinausragt, und ein Leitelement für Schmutzfluid, welches dem mindestens einen Reinigungswerkzeug zugeordnet ist und bezogen auf die Vorwärtsrichtung hinter dem mindestens einen Reinigungswerkzeug an dem Gerätekörper angeordnet ist.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben eines Reinigungs- geräts zur Reinigung einer Fläche.

Aus der DE 20 2014 105 382 U l ist eine Dichtungsvorrichtung für ein

Reinigungsgerät, das zur Reinigung einer Oberfläche in einer Arbeitsrichtung bewegbar ist, bekannt. Die Dichtungseinrichtung weist eine einer zu reinigen- den Oberfläche zugekehrte Dichtlippe auf. Es ist eine geräteseitige Dicht- lippenhalterung vorgesehen, mit der die Dichtlippe mechanisch verbunden ist, wobei die Dichtlippe einen elastischen Materialstreifen aufweist, der sich in einer Längsrichtung erstreckt, die quer zu der Arbeitsrichtung verläuft. Die Dichtlippe weist eine Spanneinrichtung auf, die bei Auslenkung der Dichtlippe aus einer spannungsfreien Ausgangslage in eine Richtung, die eine Richtungskomponente orthogonal zur Längsrichtung und Arbeitsrichtung aufweist, eine auf den Material streifen wirkende mechanische Spannung erzeugt.

Aus der WO 2016/058956 AI ist eine Flächen-Reinigungsmaschine bekannt, umfassend einen Reinigungswalzen-Halter, mindestens eine Reinigungswalze, welche an dem Reinigungswalzen-Halter angeordnet ist, eine Antriebseinrichtung zum rotatorischen Antrieb der mindestens einen Reinigungswalze, und ein Kehrelement, welches der mindestens einen Reinigungswalze zugeordnet ist und der mindestens einen Reinigungswalze Kehrgut zuführt. Das Kehrelement ist mindestens in einem Reinigungsbetrieb mit einem vorderen Bereich in einen Besatz der mindestens einen Reinigungswalze eingetaucht.

Aus der WO 2016/058907 AI ist eine Flächen-Reinigungsmaschine bekannt, umfassend einen Reinigungswalzen-Halter, eine Reinigungswalze, welche an dem Reinigungswalzen-Halter angeordnet ist, eine Antriebseinrichtung zum rotatorischen Antrieb der Reinigungswalze, und ein Kehrelement, welches der Reinigungswalze zugeordnet ist und der Reinigungswalze Kehrgut zugeführt, wobei das Kehrelement drehbar an dem Reinigungswalzen-Halter angeordnet ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsgerät der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches bei einfacher Bedienbarkeit ein gutes Reinigungsergebnis liefert.

Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Reinigungsgerät erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Leitelement an dem Gerätekörper beweglich angeordnet ist und/oder beweglich ausgebildet ist und mindestens eine erste Stellung aufweist, in welcher unter Anlage an die zu reinigende Fläche ein Spalt zwischen der Unterseite des Gerätekörpers und der zu reinigenden Fläche abdeckbar ist, und mindestens eine zweite Stellung aufweist, in welcher das Leitelement einen Spalt zu der zu reinigenden Fläche freigibt, und dass an dem Leitelement eine Wegweisereinrichtung angeordnet ist, welche zur Ab- stützung an der zu reinigenden Fläche vorgesehen ist und bei Bewegung an der zu reinigenden Fläche in der Vorwärtsrichtung das Leitelement in die mindestens eine erste Stellung bringt und in der mindestens einen ersten Stellung hält und bei Bewegung in einer Rückwärtsrichtung entgegen der Vor- wärtsrichtung das Leitelement in die mindestens eine zweite Stellung bringt und in der mindestens einen zweiten Stellung hält. Ein Reinigungsgerät, bei dem eine Unterseite des Gerätekörpers beabstandet zu der zu reinigenden Fläche ist, liefert ein verbessertes Reinigungsergebnis, da der Flächenbereich der Abstützstellen zur Abstützung des Gerätekörpers auf der zu reinigenden Fläche relativ gering gehalten werden kann. Eine ent- sprechende Aufstelleinrichtung ist beispielsweise über Rollen gebildet. Damit dann das mindestens eine Reinigungswerkzeug auf die reinigende Fläche wirken kann, muss es über die Unterseite des Gerätekörpers hinausragen . Durch einen Spalt, welcher zwischen der Unterseite des Gerätekörpers und der zu reinigenden Fläche vorliegt, kann Schmutzfluid "entkommen". Wenn ein Leitelement im Bereich dieses Spaltes angeordnet ist, um diesen mindestens teilweise abzudecken, kann dem entgegengewirkt werden.

Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es vorgesehen, dass das Leitelement in seiner ersten Stellung an der zu reinigenden Fläche anliegt, das heißt im üblichen Betrieb (wenn keine besonderen Hindernisse an der zu reinigenden Fläche vorliegen) den Spalt abdeckt. Es wird dadurch eine Art von Kehrkante bereitgestellt, welche Schmutzfluid in dem Einwirkungsbereich des mindestens einen Reinigungswerkzeugs hält. Wenn jedoch dann eine Bewegung in der Rückwärtsrichtung stattfindet, dann wird Schmutzfluid in der Rückwärtsrichtung mitgenommen, was unerwünscht ist.

Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist das Leitelement beweglich angeordnet und/oder ausgebildet. Es ist mit einer Wegweisereinrichtung versehen. Durch die Wegweisereinrichtung wird gewissermaßen erkannt, ob eine Bewegung in der Vorwärtsrichtung oder in der Rückwärtsrichtung vorliegt. Die Wegweisereinrichtung sorgt dafür, wenn eine Bewegung in der Vorwärtsrichtung vorliegt, dass der genannte Spalt, durch den Schmutzfluid "entkommen" kann, abge- deckt wird, um ein entsprechend hohes Reinigungsergebnis zu erzielen.

Wenn eine Bewegung in der Rückwärtsrichtung vorliegt, dann sorgt die Wegweisereinrichtung für ein Anheben des Leitelements und es entsteht ein Spalt zwischen dem Leitelement und der zu reinigenden Fläche, über den gewissermaßen Schmutzfluid überfahren werden kann und dadurch nicht nach hinten weggeschoben wird. Dieses Schmutzfluid kann dann bei einer Bewegung auf der zu reinigenden Fläche in der Vorwärtsrichtung wiederum aufgenommen werden.

Die Wegweisereinrichtung sorgt insbesondere automatisch je nach

Bewegungsrichtung für die entsprechende Einstellung der mindestens einen ersten Stellung bzw. der mindestens einen zweiten Stellung .

Es ist dabei insbesondere vorgesehen, dass die Wegweisereinrichtung ständig an der zu reinigenden Fläche abgestützt ist, auch wenn das Leitelement von der zu reinigenden Fläche abgehoben ist. Dadurch kann die Wegweiserein- richtung ihre "Sensorfunktion" bezüglich der Bewegungsrichtung ausüben .

Ferner kann die Wegweisereinrichtung durch Abstützung an der zu reinigenden Fläche die notwendige Kraft bereitstellen, um das Leitelement von der mindestens einen ersten Stellung in die mindestens eine zweite Stellung zu bringen bzw. von der mindestens einen zweiten Stellung in die mindestens eine erste Stellung zu bringen und um das Leitelement in der entsprechenden Stellung zu halten.

Es ergibt sich dadurch bei einfacher Bedienbarkeit eine hohe Reinigungswirkung .

Das Leitelement weist ferner insbesondere eine Art von Schaufelfunktion für Schmutzfluid auf, um dieses Schmutzfluid abführen zu können und insbesondere in einen Aufnahmebehälter führen zu können. Unter Schmutzfluid wird hier allgemein verstanden, dass dieses Schmutzfluid strömbar ist im Sinne, dass es einem Aufnahmebehälter zugeführt werden kann. Das Schmutzfluid kann beispielsweise allein aus Festkörperpartikeln bestehen. Es ist auch möglich, dass das Schmutzfluid einen Flüssigkeitsanteil enthält und beispielsweise aus Schmutzpartikeln in Reinigungsflüssigkeit besteht.

Die erfindungsgemäße Lösung lässt sich insbesondere an einem Kehrgerät und insbesondere an einem handgeführten motorbetriebenen Kehrbesen realisieren. Das Schmutzfluid ist dann vor allem Kehrgut, bestehend aus Schmutzpartikeln.

Günstig ist es, wenn das Leitelement eine Zubeweglichkeit in Richtung des mindestens einen Reinigungswerkzeugs und eine Wegbeweglichkeit von dem mindestens einen Reinigungswerkzeug aufweist. Dadurch lässt sich ein optimiertes Reinigungsergebnis erreichen.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Beweglichkeit des Leitelements eine Drehbewegungskomponente und insbesondere Schwenkbewegungskomponente aufweist. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise die mindestens eine erste Stellung bzw. die mindestens eine zweite Stellung initiiert durch die Wegweisereinrichtung erreichen . Grundsätzlich kann dabei das Leitelement auf einer Bahnführung drehbeweglich sein. Eine konstruktiv einfache Ausbildung ergibt sich, wenn eine Schwenkbeweglichkeit für das Leitelement vorgesehen ist.

Bei einer konstruktiv einfachen Ausführungsform ist das Leitelement über ein Filmscharnier mit einem Leitelementhalter verbunden und insbesondere schwenkbar verbunden. Das Leitelement kann mit dem Leitelementhalter insbesondere einstückig verbunden sein. Es ergibt sich dabei ein einfacher konstruktiver mechanischer Aufbau unter Minimierung der benötigten Bauteile. Der Leitelementhalter kann beispielsweise genügend steif ausgebildet sein und über ihn ist das Leitelement an dem Gerätekörper fixiert. Das Filmscharnier sorgt für die Beweglichkeit, die eine Variation der Position des Leitelements zwischen der mindestens einen ersten Stellung und der mindestens einen zweiten Stellung ermöglicht. Günstigerweise ist das mindestens eine Reinigungswerkzeug als Walze ausgebildet und eine Walzenachse und eine Drehachse einer Beweglichkeit des Leitelements sind mindestens näherungsweise parallel zueinander orientiert und insbesondere ist die Vorwärtsrichtung senkrecht zu der Walzenachse orien- tiert. Dadurch ergibt sich ein optimiertes Reinigungsergebnis. Die Walzenachse ist insbesondere auch eine Rotationsachse des mindestens einen Reinigungswerkzeugs, welches insbesondere motorisch in einer Rotation angetrieben ist, um ein gutes Reinigungsergebnis zu erzielen. Beispielsweise ist das

mindestens eine Reinigungswerkzeug eine Kehrwalze, welche rotatorisch an- getrieben ist.

Es ist vorgesehen, dass das Leitelement einen Wirkbereich für die zu reinigende Fläche aufweist, und dass die Wegweisereinrichtung durch mindestens eine Lasche gebildet ist, wobei die mindestens eine Lasche von dem Wirk- bereich absteht. An dem Wirkbereich ist ein Flächenbereich ausgebildet, mit dem das Leitelement an der zu reinigenden Fläche anlegbar ist. Durch eine abstehende Lasche lässt sich eine Art von Feder ausbilden, die zum einen sich an der zu reinigenden Fläche abstützt und zum anderen je nach Bewegungsrichtung bezüglich der zu reinigenden Fläche unterschiedlich orientierte Kräfte ausübt, um entsprechend das Leitelement in die erste Stellung zu bringen und zu halten, oder das Leitelement in die zweite Stellung zu bringen und zu halten. Es ergibt sich ferner ein einfacher konstruktiver Aufbau. Insbesondere lässt sich die mindestens eine Lasche einstückig an dem Leitelement bilden. Es ist vorgesehen, dass die mindestens eine Lasche an dem Wirkbereich an einer dem mindestens einen Reinigungswerkzeug abgewandten Seite absteht. Dadurch lässt sich die mindesten eine Lasche an der zu reinigenden Fläche abstützen, um ihre "Sensorwirkung" und ihre Kraftwirkung zu realisieren. Günstig ist es, wenn die mindestens eine Lasche eigenelastisch ausgebildet ist und/oder als Federelement ausgebildet ist. Es ist dabei insbesondere vorgesehen, dass die mindestens eine Lasche, welche an der zu reinigenden Fläche abgestützt ist, durch Bewegung in der Vorwärtsrichtung bzw. Rückwärtsrichtung verformt wird (wobei die Verformung in den unterschiedlichen Bewegungsrichtungen unterschiedlich ist). Diese Verformung wiederum bewirkt eine Kraft und insbesondere elastische Kraft, welche auf das Leitelement ausgeübt wird und das bewegliche Leitelement je nach Bewegungs- richtung in die mindestens eine erste Stellung bringt bzw. hält oder in die mindestens eine zweite Stellung bringt bzw. hält.

Günstig ist es, wenn die mindestens eine Lasche so angeordnet und ausgebildet und mit dem Wirkbereich so verbunden ist und insbesondere derart eigenelastisch ausgebildet ist, dass bei Abstützung auf der zu reinigenden Fläche und Bewegung in Vorwärtsrichtung das Leitelement in die mindestens eine erste Stellung gedrückt wird und bei einer Bewegung in der Rückwärtsrichtung das Leitelement in die mindestens eine zweite Stellung gehoben wird . Dadurch lässt sich automatisch die "richtige" Stellung des Leitelements erreichen.

Günstig ist es, wenn eine Mehrzahl von beabstandeten Laschen vorgesehen ist, wobei insbesondere beabstandete Laschen einen Abstand von höchstens 10 cm aufweisen. Die Laschen müssen sich an der zu reinigenden Fläche ab- stützen, um die "Sensorwirkung" bezüglich der Bewegungsrichtung zu realisieren, und um einen "Bewegungsantrieb" für das Leitelement zu erreichen. Andererseits kann Schmutzfluid, welches im Bereich der Laschen liegt, nicht überfahren werden. Es sollte deshalb ein Abstand zwischen beabstandeten Laschen vorliegen, wobei dieser aber so gering sein sollte, dass eben die Sensorwirkung und Kraftwirkung noch realisiert ist. Es hat sich als günstig erwiesen, wenn dann der Abstand von beabstandeten Laschen höchstens 10 cm beträgt.

Aus den genannten Gründen ist es ferner günstig, wenn die mindestens eine Lasche mit einer Höhe von mindestens 2 mm und vorzugsweise mindestens 3 mm von dem Wirkbereich absteht, bezogen auf einen unbelasteten Zustand . Dadurch kann die Sensorwirkung bezüglich der Bewegungsrichtung und die entsprechende Kraftwirkung zur Positionierung des Leitelements auf sichere Weise erreicht werden.

Günstig ist es, wenn an dem Leitelement mindestens ein Anschlagelement an- geordnet ist, welchem ein Anschlag als Gegenelement an dem Gerätekörper zugeordnet ist und welcher eine Beweglichkeit des Leitelements auf das mindestens eine Reinigungswerkzeug zu begrenzt. Dieser Anschlag definiert die mindestens eine zweite Stellung mindestens bezüglich einer Grenze. Es wird dadurch verhindert, dass aufgrund "übermäßiger" Kraftausübung das Leitelement in das mindestens eine Reinigungswerkzeug hineinbewegt wird und es wird dadurch verhindert, dass das Leitelement und das mindestens eine Reinigungswerkzeug sich berühren können.

Günstig ist es, wenn das mindestens eine Anschlagelement an einer Seite des Leitelements angeordnet ist, welche einer Seite abgewandt ist, an welcher die Wegweisereinrichtung angeordnet ist. Dadurch ergibt sich ein einfacher konstruktiver Aufbau unter Minimierung der Anzahl der benötigten Bauelemente. Es ist dabei günstig, wenn eine Mehrzahl von beabstandeten Anschlagelementen vorgesehen ist. Diese lassen sich dabei insbesondere so positionieren, dass beispielsweise eine Strömung von Schmutzfluid in einen Aufnahmebehälter nicht behindert wird . Es ist dann insbesondere vorgesehen, dass ein Anschlagelement im Bereich eines seitlichen Endes des Leitelements angeordnet ist.

Für ein gutes Reinigungsergebnis hat es sich als günstig erwiesen, wenn das Leitelement stirnseitig mit mindestens einer Auffahrrampe für Stufenbereiche an der zu reinigenden Fläche versehen ist. Solche Stufenbereiche an einer zu reinigenden Fläche sind beispielsweise durch Ritzen oder Fugen verursacht. Durch die Auffahrrampe kann auf definierte Weise eine solche Stufe überfahren werden. Die Auffahrrampe an der Stirnseite kann als Keilfläche bzw. schiefe Ebene für ein Abheben des Leitelements sorgen, um bei Anlage an der zu reinigenden Fläche auch bei Überfahren eines Stufenbereichs ein optimiertes Reinigungsergebnis zu erzielen. Es wird dadurch zum einen ein

"hartes" Anstoßen des Wirkbereichs an einen solchen Stufenbereich verhindert und es ergibt sich eine einfache Betriebsweise für den Bediener. Zum anderen kann durch die ständige Anlage des Wirkbereichs Schmutzfluid an dem

Stufenbereich gewissermaßen herausgeschaufelt werden, um ein optimiertes Reinigungsergebnis zu erzielen. Günstig ist es dann, wenn die mindestens eine Auffahrrampe eine Schrägfläche aufweist, welche der zu reinigenden Fläche zugewandt ist und welche in einem ersten spitzen Winkel zu einer Einhüllendenebene einer Aufstelleinrichtung auf die zu reinigende Fläche orientiert ist. Die Aufstelleinrichtung ist beispielsweise über Rollen gebildet. Durch die Schrägfläche mit dem ersten spitzen Winkel ist eine Keilfläche bzw. eine schiefe Ebene bereitgestellt, welche ein Überfahren des Leitelements in einem Stufenbereich verbessert, wobei eine ständige Anlage des Wirkbereichs gewährleistet ist. Es ergibt sich bei vereinfachter Bedienbarkeit ein verbessertes Reinigungsergebnis auch bei zu reinigenden Fläche, welche mit Fugen und dergleichen versehen sind .

Insbesondere weist der erste spitze Winkel eine entgegengesetzte Orientierung zu einem zweiten spitzen Winkel, mit welchem das Leitelement zu der Einhüllendenebene, bezogen auf einen unbelasteten Zustand, orientiert ist, auf. Dadurch ergibt sich ein optimiertes Reinigungsergebnis. Das Leitelement kann gewissermaßen Schmutzfluid in einen Abführungskanal "schaufeln". Über die Auffahrrampe lässt sich eine optimierte Reinigung auch an Stufenbereichen erreichen.

Günstig ist es, wenn eine Mehrzahl von Auffahrrampen vorgesehen sind, welche als Auffahrrampenelemente an dem Leitelement beabstandet angeordnet sind. Dadurch lässt sich das Leitelement mit relativ kleiner Masse ausbilden, um insbesondere auf vereinfachte Weise eine Drehbeweglichkeit (und insbesondere Schwenkbeweglichkeit) zu ermöglichen, welche durch die Wegweisereinrichtung initiiert wird.

Günstig ist es, wenn das Leitelement bezogen auf einen unbelasteten Zustand in einem spitzen Winkel zu einer Einhüllendenebene einer Aufstelleinrichtung für die zu reinigende Fläche orientiert ist. Dadurch lässt sich auf optimierte Weise Schmutzfluid in einen Abführungskanal einkoppeln und es ergibt sich ein optimiertes Reinigungsergebnis. Bei einer Ausführungsform weist der Gerätekörper eine Öffnung an der Unterseite auf, in welcher mindestens mit einem Teilbereich das mindestens eine Reinigungswerkzeug positioniert ist. Dadurch lässt sich für einen Reinigungsvorgang die Unterseite beabstandet zu der zu reinigenden Fläche positionieren und es lässt sich das mindestens eine Reinigungswerkzeug durch die Öffnung hindurch so positionieren, dass ein Teilbereich über die Unterseite hinausragt und auf die zu reinigende Fläche wirken kann.

Es ist dann günstig, wenn das Leitelement an und insbesondere in der Öffnung angeordnet ist, und eine Begrenzungswandung für die Öffnung darstellt.

Dadurch lässt sich optimiert Schmutzfluid abführen.

Es ist dann insbesondere günstig, wenn die Öffnung einen Kanal zur Abführung von Schmutzfluid bildet und/oder mit einem Kanal zur Abführung von Schmutzfluid fluidwirksam verbunden ist. Dadurch ergibt sich eine optimierte Schmutzfluidabführung, um ein optimiertes Reinigungsergebnis zu erzielen.

Günstigerweise ist ein Aufnahmebehälter für Schmutzfluid fluidwirksam mit der Öffnung verbunden. Dadurch lässt sich Schmutzfluid von der zu reinigenden Fläche sammeln.

Bei einer Ausführungsform ist der Aufnahmebehälter (insbesondere lösbar) an dem Gerätekörper angeordnet. Beispielsweise ist bei einer Ausführungsform eines Kehrbesens der Gerätekörper mittels eines Kehrkopfs gebildet, an dem ein Aufnahmebehälter für Kehrgut lösbar angeordnet ist.

Es ist ferner günstig, wenn ein Antriebsmotor für einen rotativen Antrieb des mindestens einen Reinigungswerkzeugs vorgesehen ist. Dadurch ergibt sich ein optimiertes Reinigungsergebnis mit einfacher Bedienbarkeit.

Bei einer Ausführungsform ist der Antriebsmotor an dem Gerätekörper angeordnet. Beispielsweise ist bei einem Ausführungsbeispiel eines Kehrbesens der Antriebsmotor an einem Kehrkopf angeordnet.

Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass an dem Gerätekörper eine Stabeinrichtung (Stiehleinrichtung) zum Halten und/oder Führen des Reinigungsgeräts angeordnet ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise der Geräte- körper an der zu reinigenden Fläche in der Vorwärtsrichtung bzw. der Rückwärtsrichtung bewegen. Es ergibt sich eine einfache Bedienbarkeit.

Bei einer Ausführungsform ist das Reinigungsgerät als Kehrmaschine bzw. Kehrgerät (Kehrbesen) ausgebildet, wobei das mindestens eine Reinigungs- werkzug eine Kehrwalze ist. Es lässt sich so eine Flächenreinigung insbesondere für Kehrgut (trockene Schmutzpartikel) durchführen.

Konstruktiv günstig ist es, wenn das Leitelement einstückig ausgebildet ist. Dieses lässt sich dann auf einfache Weise beispielsweise in einem Spritzguss- verfahren herstellen.

Aus dem gleichen Grund ist es günstig, wenn das Leitelement einstückig mit einem Leitelementhalter verbunden ist, wobei der Leitelementhalter das Leitelement an dem Gerätekörper fixiert. Es lässt sich dann die Anzahl der benötigten Bauteile gering halten. Ferner ergibt sich eine einfache Montierbar- keit bei der Herstellung des Reinigungsgeräts. Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Leitelement mit der Wegweisereinrichtung als 2K-Teil hergestellt. Es lässt sich dabei auf einfache Weise eine einstückige Ausbildung insbesondere auch in Kombination mit einem Leitelementhalter realisieren.

Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Betreiben eines Reinigungsgeräts zur Reinigung einer Fläche bereitgestellt, bei dem bei Bewegung in einer Vorwärtsrichtung auf der zu reinigenden Fläche ein Leitelement gegen die zu reinigende Fläche gedrückt wird und ein Spalt zwischen der zu reinigenden Fläche und einem Gerätekörper abgedeckt wird, und bei dem bei einer Bewegung in einer Rückwärtsrichtung in Gegenrichtung zu der Vorwärtsrichtung das Leitelement von der zu reinigenden Fläche abgehoben wird, wobei an dem Leitelement eine Wegweisereinrichtung angeordnet ist, die in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung eine Kraft auf das Leitelement aus- übt, welche automatisch die entsprechende Positionierung des Leitelements bei Bewegung in der Vorwärtsrichtung und bei Bewegung in der Rückwärtsrichtung bewirkt.

Das erfindungsgemäße Verfahren weist die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Reinigungsgerät erläuterten Vorteile auf.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen wurden bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Reinigungsgerät erläutert. Insbesondere lässt sich das erfindungsgemäße Verfahren mit dem erfindungsgemäßen Reinigungsgerät durchführen bzw. das erfindungsgemäße Reinigungsgerät lässt sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren betreiben.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren hat die Wegweisereinrichtung sowohl eine Sensorfunktion bezüglich Erkennung der Bewegungsrichtung als auch eine Kraftausübungsfunktion zur entsprechenden Positionierung des Leitelements. Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung . Es zeigen : Figur 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Reinigungsgeräts;

Figur 2 eine Vorderansicht des Reinigungsgeräts gemäß Figur

i ; eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 gemäß Figur 2; eine perspektivische Teildarstellung eines Gerätekörpers des Reinigungsgeräts gemäß Figur 1; eine Unteransicht eines Bereichs des Gerätekörpers in der Richtung A gemäß Figur 3;

Figur 6 eine Draufsicht auf einen Bereich des Gerätekörpers in der Richtung B gemäß Figur 3;

Figur 7 eine Vorderansicht eines Bereiches des Gerätekörpers in der Richtung C gemäß Figur 3; Figur 8 eine Schnittansicht längs der Linie 8-8 gemäß Figur 7;

Figur 9 eine Teildarstellung des Gerätekörpers mit Leitelement bei einer Bewegung des Reinigungsgeräts in einer Vorwärtsrichtung auf der zu reinigenden Fläche;

Figur 10 eine ähnliche Ansicht wie Figur 9 bei einer Bewegung in

Rückwärtsrichtung; Figur 11(a) eine ähnliche Ansicht wie Figur 9, wobei an der

genden Fläche ein Stufenbereich vorliegt; und

Figuren 11(b), (c) eine Positionierung eines Leitelements bei Bewegung über den Stufenbereich.

Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Reinigungsgeräts ist ein Kehrbesen 10. Dieser Kehrbesen 10 ist handgeführt und motorisch betrieben. Er umfasst einen Kehrkopf 12 und eine Stabeinrichtung 14 mit einem Hand- griff 16 zum Führen des Kehrbesens 10.

Der Kehrbesen 10 dient zum Reinigen einer Fläche 18. In einem Reinigungsbetrieb ist der Kehrkopf 12 an der zu reinigenden Fläche 18 abgestützt. Ein Bediener kann insbesondere stehend den Kehrbesen 10 über die zu reinigende Fläche 18 mit der Stabeinrichtung 14 unter Halten an dem Handgriff 16 führen.

Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Stabeinrichtung 14 über ein

Schwenklager 20 schwenkbar um eine Achse 22 an dem Kehrkopf 12 gehalten ist.

Der Kehrkopf 12 weist einen Gerätekörper 24 auf (Figuren 3 bis 5).

Bei einem Ausführungsbeispiel hat der Gerätekörper 24 ein Gehäuse 26 mit einer Unterseite 28 und einer Oberseite 30. Die Unterseite 28 ist der zu reinigenden Fläche 18 zugewandt, wenn der Kehrkopf 12 für einen ordnungsgemäßen Betrieb auf der zu reinigenden Fläche 18 aufgestellt ist. Die Oberseite 30 ist der Unterseite 28 abgewandt und entsprechend dann auch der zu reinigenden Fläche 18 abgewandt. An der Oberseite 30 ist das Schwenklager 20 angeordnet.

Das Gehäuse 26 weist zwischen der Unterseite 28 und der Oberseite 30 einen Gehäuseinnenraum 32 auf. Dieser Gehäuseinnenraum 32 ist durch eine Vorderwand 34, eine gegenüberliegende Rückwand 36 und durch Seitenwände 38a, 38b (Figur 2) geschlossen. Diese Wände 34, 36, 38a, 38b sind entsprechend mit einer Unterwand 40, an welcher die Unterseite 28 gebildet ist, und mit einer Oberwand 42, an welcher die Oberseite 30 gebildet ist, ver- bunden.

An dem Gerätekörper 24 und dabei in dem Gehäuse 26 ist ein Reinigungswerkzeug 44 positioniert. Bei dem Ausführungsbeispiel eines Kehrbesens 10 ist das Reinigungswerkzeug 44 eine Kehrwalze 46. Diese Kehrwalze 46 ist benachbart zu der Vorderwand 34 in dem Gehäuseinnenraum 32 um eine Rotationsachse 48 rotierbar angeordnet.

Die Unterwand 40 weist an der Unterseite 28 eine Öffnung 50 auf. Durch diese Öffnung 50 ist ein Teilbereich 52 der Kehrwalze 46 mit Kehrborsten 54 durch- getaucht, sodass die Kehrborsten 54 auf die zu reinigende Fläche 18 wirken können.

In dem Gehäuseinnenraum 32 ist benachbart zu der Rückwand 36 ein

Antriebsmotor 56 positioniert. Der Antriebsmotor 56 ist insbesondere ein Elektromotor. Er ist entsprechend dann an dem Gerätekörper 24 angeordnet.

Dem Antriebsmotor 56 ist eine wiederaufladbare Batterieeinrichtung zugeordnet (in den Zeichnungen nicht gezeigt), welche von dem Gerätekörper 24 (an dem Kehrkopf 12) abnehmbar sein kann oder fest mit dem Kehrkopf 12 verbunden sein kann.

Die Kehrwalze 46 ist über eine Drehmomenten-Übertragungseinrichtung 58 drehmomentenwirksam an den Antriebsmotor 56 gekoppelt. Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Drehmomenten-Übertragungseinrichtung 58 einen Zahnriemen 60, welcher beispielsweise parallel beabstandet zu der Seitenwand 38b angeordnet ist und welcher das Drehmoment des Antriebsmotors 56 durch den Gehäuseinnenraum 32 hindurch zu der Kehrwalze 46 überträgt. Bei einem Ausführungsbeispiel ist im Bereich der Rückwand 36 beispielsweise benachbart zu dem Antriebsmotor 56 eine Steuerungseinrichtung 62 mit einer entsprechenden elektrischen Schaltung zur Steuerung des Betriebs des Kehr- besens 10 angeordnet.

In dem Gehäuseinnenraum 32 ist in einem Bereich zwischen dem Antriebsmotor 56 und der Kehrwalze 46 ein Aufnahmebehälter 64 für Schmutzfluid positioniert. Dieser Aufnahmebehälter 64 ist insbesondere von dem Kehrkopf 12 abnehmbar. Beispielsweise ist er in einer Entnahmerichtung 66 (vergleiche Figur 4) in Art einer Schublade aus dem Gehäuse 26 herausziehbar und in der Gegenrichtung zu der Entnahmerichtung 66 in das Gehäuse 26 einsetzbar. Die Entnahmerichtung 66 entspricht einer Abstandsrichtung zwischen der Seitenwand 38b und 38a. Insbesondere ist die Entnahmerichtung 66 mindestens näherungsweise parallel zu der Rotationsachse 48.

Der Aufnahmebehälter 64 weist eine Öffnung 68 auf, über welche Schmutzfluid in einen Innenraum des Aufnahmebehälters 64 einbringbar ist. Ferner ist der Aufnahmebehälter 64 über die Öffnung 68 entleerbar.

Die Öffnung 68 weist einen Höhenabstand zu einem Boden 70 des Aufnahmebehälters 64 auf. Wenn der Aufnahmebehälter 64 in das Gehäuse 26 korrekt eingesetzt ist, dann ist der Boden 70 der Unterwand 40 zugewandt. Die Öffnung 68 des Aufnahmebehälters 64 ist fluidwirksam mit der Öffnung 50 des Gerätekörpers 24 verbunden, sodass Schmutzfluid von der zu reinigenden Fläche 18 in den Aufnahmebehälter 64 gelangen kann.

In dem Gerätekörper 24 ist (mindestens ein) Kanal 72 angeordnet, welcher fluidwirksam mit der Öffnung 50 und fluidwirksam mit der Öffnung 68 des Aufnahmebehälters 64 verbunden ist. Dieser Kanal 72 stellt einen Verbindungskanal zu dem Aufnahmebehälter 64 bereit, um Schmutzfluid in den Aufnahmebehälter 64 einkoppeln zu können. Der Kanal 72 weist eine untere Begrenzungswandung 74 und eine obere Begrenzungswand 76 auf. Der Gerätekörper 24 ist über eine Aufstelleinrichtung 78 insbesondere fahrbar auf der zu reinigenden Fläche 18 aufsetzbar.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Aufstelleinrichtung 78 Rollen 80a, 80b.

Die Aufstelleinrichtung 78 weist eine Einhüllendenebene 82 auf. Diese Einhüllendenebene 82 entspricht einer Aufstellebene für die zu reinigende Fläche 18. Wenn der Kehrkopf 12 für einen Reinigungsbetrieb auf der zu reinigenden Fläche 18 aufgestellt ist und die zu reinigende Fläche 18 eine Ebene ist, dann fällt die Einhüllendenebene 82 mit der zu reinigenden Fläche 18 zusammen.

In einem nicht belasteten Zustand ragen Kehrborsten 15 leicht über die Einhüllendenebene 82 hinaus. Die untere Begrenzungswandung 74 des Kanals 72 liegt in einem (zweiten) spitzen Winkel 84 zu der Einhüllendenebene 82. Dieser spitze Winkel 84 liegt beispielsweise in der Größenordnung von 45°.

Es kann vorgesehen sein, dass die obere Begrenzungswandung 76 ebenfalls in einem spitzen Winkel und beispielsweise in dem gleichen spitzen Winkel wie der spitze Winkel 84 zu der Einhüllendenebene 82 orientiert ist.

Der Kanal 72 weist eine erste Mündung 86 zu einem Teilraum 88 des

Gehäuseinnenraums 32 auf, in welchem die Kehrwalze 46 rotierbar ange- ordnet ist. Die erste Mündung 86 stellt dadurch eine fluidwirksame Verbindung mit der Öffnung 50 an der Unterseite 28 her. Der Kanal 72 weist ferner eine zweite Mündung 90 zu dem Aufnahmebehälter 74 hin auf. Über die zweite Mündung 90 ist der Aufnahmebehälter 84 fluid- wirksam an den Kanal 72 angeschlossen. Durch die Kehrwalze 46 wird Schmutzfluid (Kehrgut) von der zu reinigenden Fläche 18 aufgenommen und wird in den Kanal 72 insbesondere geschleudert. Von dem Kanal 72 aus gelangt dann Schmutzfluid in den Aufnahmebehälter 64. Der Kanal 72 ist mit seinen Begrenzungswänden 74, 76 entsprechend an- gepasst an die Position und Ausbildung der Kehrwalze 46 so ausgebildet, dass zumindest ein großer Teil von mitgenommenem Schmutzfluid in den Aufnahmebehälter 64 gelangt.

Beim Einsatz des Reinigungsgeräts als Kehrbesen 10 ist das Schmutzfluid im Wesentlichen durch feste Schmutzpartikel gebildet. Unter Schmutzfluid wird hier verstanden, dass eine Art von Strömung an dem Schmutzfluid ausbildbar ist. Bei Schmutzpartikeln besteht dann diese Strömung aus festen Schmutzpartikeln.

Grundsätzlich ist es möglich, dass das Schmutzfluid auch eine Flüssigkeit um- fasst, welche beispielsweise Schmutzpartikel enthält. Wenn beispielsweise das Reinigungsgerät ein Schruppgerät ist und entsprechend das Reinigungswerkzeug 44 eine Schruppwalze, dann kann beispielsweise unter Anfeuchtung der zu reinigenden Fläche 18 Flüssigkeit mit Schmutzpartikeln über den Kanal 72 in den Aufnahmebehälter 64 (eventuell unter zusätzlicher Absaugung) trans- portiert werden.

Der Kehrwalze 46 ist ein Leitelement 92 zugeordnet. Dieses Leitelement 92 ist an einem Leitelementhalter 94 angeordnet (vergleiche auch die Figuren 5 bis 8). Der Leitelementhalter 94 ist an dem Gerätekörper 24 fixiert. Er bildet die untere Begrenzungswandung 74 aus. Er weist bei einem Ausführungsbeispiel einstückig an ihm gebildete Fixierungsstifte 96 auf, über welche er in entsprechenden Aufnahmen an dem Gerätekörper 24 fixiert ist. Das Leitelement 92 ist bezüglich des Gerätekörpers 24 beweglich. Bei einer Ausführungsform weist es bezüglich des Gerätekörpers 24 eine Beweglichkeit mit einer Drehkomponente 98 (Figur 8) auf. Die Drehkomponente 98 ist insbesondere durch eine Schwenkbeweglichkeit des Leitelements 92 zu dem Gerätekörper 24 gebildet.

Bei einer Ausführungsform ist das Leitelement 92 mit dem Leitelementhalter 94 schwenkbar insbesondere über ein Filmscharnier 100 verbunden. Dieses Filmscharnier 100 definiert eine Drehachse bzw. Schwenkachse 102 (Figur 8), welches die Drehkomponente 98 über eine Schwenkbarkeit des Leitelements 92 zu dem Leitelementhalter 94 und damit dem Gerätekörper 94 ermöglicht.

Das Leitelement 92 ist dabei in der Öffnung 50 an der Unterseite 28 der Unterwand 40 positioniert. Das Leitelement 92 ist der Kehrwalze 46 zugeordnet und bildet gewissermaßen eine Verlängerung der unteren Begrenzungswand 74 des Kanals 72 zu der zu reinigenden Fläche 18 hin.

Das Leitelement 92 ist derart beweglich angeordnet bzw. ausgebildet, dass je nach Bewegungsrichtung des Kehrkopfs 12 auf der zu reinigenden Fläche 18 es an die zu reinigende Fläche 18 angelegt ist bzw. von dieser abgehoben ist. Dies wird unterstehend noch näher erläutert.

Der Kehrbesen 10 ist zur Reinigung der zu reinigenden Fläche in einer

Bewegung in einer Vorwärtsrichtung 104 vorgesehen (vergleiche die Figuren 1 und 9 bis 11). Eine Gegenrichtung zu der Vorwärtsrichtung 104 ist eine Rückwärtsrichtung 106. Die Vorwärtsrichtung 104 liegt senkrecht zu der Rotationsachse 48. Sie ist eine Richtung, die einer Abstandsrichtung zwischen der Rückwand 36 und der Vorderwand 34 ausgehend von der Rückwand 36 zu der Vorderwand 34 hin entspricht.

Bezogen auf die Vorwärtsrichtung 104 ist das Leitelement 92 hinter der Kehrwalze 46 positioniert.

Das Leitelement 92 ist in der Öffnung 50 angeordnet.

Das Leitelement 92 ist bezogen auf einen unbelasteten Zustand in einem spitzen Winkel zu der Einhüllendenebene 82 positioniert. Dieser (zweite) spitze Winkel entspricht mindestens näherungsweise dem spitzen Winkel 84. Das Leitelement 92 hat einen Wirkbereich 108, mit dem es durch Anlage auf die zu reinigende Fläche 18 wirken kann. Der Wirkbereich 108 hat dabei eine der zu reinigenden Fläche 18 zugewandte Seite 110 (vergleiche Figur 5) und eine der zu reinigenden Fläche abgewandte Seite 112 (Figuren 6, 7), wobei diese abgewandte Seite 112 wiederum der Kehrwalze 46 zugewandt ist.

An dem Wirkbereich des Leitelements 108 ist an der Seite 110 eine Wegweisereinrichtung 114 angeordnet. Es ist die Aufgabe der Wegweisereinrichtung 114, abhängig von der Bewegungsrichtung 104 bzw. 106 das Leitelement 92 korrekt zu positionieren.

Die Wegweisereinrichtung 114 umfasst eine Mehrzahl von beabstandeten Laschen 116. Die Beabstandung ist dabei in einer Längsrichtung 118 des Leitelements 92. Diese Längsrichtung 118 ist parallel zur Rotationsachse 48 bzw. parallel zur Schwenkachse 102. Eine Lasche 116 weist eine Breite in der Längsrichtung 118 auf, welche sehr viel kleiner als die Breite des ganzen Leitelements 92 ist und insbesondere höchstens 5 % der Gesamtbreite beträgt. Eine typische Breite einer Lasche liegt im Bereich zwischen 1 mm und 10 mm. Eine entsprechende Lasche 116 an der Seite 110 des Wirkbereichs 108 ab mit einer Höhe H (Figur 8), welche im unbelasteten Zustand mindestens 2 mm beträgt und insbesondere mindestens 3 mm beträgt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Höhe H 4 mm.

Im unbelasteten Zustand ist eine solche Lasche 116 quer zu der Einhüllendenebene 82 und beispielsweise in einem Winkel von mindestens näherungsweise 90° (90° ± 30°) orientiert (vergleiche Figur 8).

Es sind eine Mehrzahl von Laschen vorgesehen, wobei ein Abstand zwischen benachbarten Laschen höchsten 10 cm beträgt.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind über die Länge des Leitelements 92 in der Längsrichtung 118 vier Laschen 116 vorgesehen.

Im unbelasteten Zustand sind die Laschen 116 entsprechend zu der Orientierung der unteren Begrenzungswandung 74 in einem spitzen Winkel angeordnet, welcher beispielsweise ca. 45° beträgt.

Die Laschen 116 sind so an dem Leitelement 92 angeordnet und insbesondere einstückig mit ihm verbunden, und so ausgebildet, dass sie eine Eigenelastizität aufweisen und insbesondere als Federelemente ausgebildet sind. Wenn der Kehrkopf 12 auf der zu reinigenden Fläche 18 in der Vorwärtsrichtung 104 be- wegt wird (Figur 9), dann verbiegen sich die Laschen 116 und üben eine Kraft auf den Wirkbereich des Leitelements 108 aus, so dass dieser gegen die zu reinigende Fläche 18 gedrückt wird und dabei an der zu reinigenden Fläche 18 anliegt. Das Leitelement 92 liegt dann bezogen auf die Vorwärtsrichtung 104 an der zu reinigenden Fläche 18 hinter der Kehrwalze 46 an. Es wird dadurch ein Spalt 120 (vergleiche Figur 3) zwischen der Unterseite 28 des Gerätekörpers 24 und der zu reinigenden Fläche 18 durch das Leitelement 92 hinter der Kehrwalze 46 abgedeckt und damit geschlossen .

Das Leitelement 92 bildet dadurch eine Kehrkante, welche an der zu reinigen- den Fläche 18 entlang fährt, und welche verhindert, dass Schmutzfluid nach hinten (in Gegenrichtung zu der Vorwärtsrichtung 104) "ausweichen" kann, da eben der Spalt 120 abgedeckt ist.

Das Leitelement 92 ist dann in einer ersten Stellung 122 (Figur 9) positioniert. In dieser ersten Stellung 122 ist das Kehrergebnis verbessert, da durch die

Kontaktierung der zu reinigenden Fläche 18 mit dem Wirkbereich 108 Schmutz nicht nach hinten ausweichen kann bzw. von dem Leitelement 92 nach vorne mitgenommen werden kann und Schmutzfluid, welches nicht in den Kanal 72 geschleudert wurde bzw. wieder aus dem Kanal 72 rausgefallen ist, in dem Winkelbereich der Kehrwalze 46 bleibt und über die Kehrwalze 46 in Richtung des Aufnahmebehälters 64 geschleudert werden kann.

Die Laschen 116 sind so angeordnet und ausgebildet, dass, wenn der Kehrkopf 12 noch nicht in der Vorwärtsrichtung 104 auf der zu reinigenden Fläche 18 bewegt wird, und dann anschließend dieser Bewegungsvorgang durchgeführt wird, sie automatisch das Leitelement 92 in die erste Stellung 122 bringen und dann auch bei der Bewegung in der Vorwärtsrichtung 104 in dieser ersten Stellung 122 halten. Die Laschen 116 stützen sich an der Fläche 18 ab. Sie üben bei der Bewegung in der Vorwärtsrichtung 104 insbesondere durch ihre eigenelastische bzw. federnde Ausbildung eine Kraft auf das Leitelement 92 aus, welche wiederum durch eine Umbiegung bei der Bewegung in der Vorwärtsrichtung 104 verursacht ist. Diese Umbiegung ist in Figur 8 durch das Bezugszeichen 124 ange- deutet.

Aufgrund der schwenkbaren Anordnung des Leitelements 92 über das Filmscharnier 100 an dem Leitelementhalter 94 führt diese Kraftausübung über die Laschen 116 der Wegweisereinrichtung 114 zu einer entsprechenden

Bewegung des Wirkbereichs 108 und zum Halten des Wirkbereichs 108 in der ersten Stellung 122 mittels der Drehkomponente 98 (Figur 8). Wenn der Kehrkopf 12 in der Rückwärtsrichtung 106 bewegt wird (Figur 10), dann biegen sich die Laschen 116 mit einer Umbiegung 126, wie in Figur 10 angedeutet. Diese Umbiegung 126 bewirkt eine mindestens näherungsweise entgegengerichtete Kraft im Vergleich zu der Umbiegung 124. Diese Kraft verursacht ein Abheben des Wirkbereichs 108 des Leitelements 92 von der zu reinigenden Fläche 18. Diese wird in eine zweite Stellung 128 gebracht, in welcher der Wirkbereich 108 von der zu reinigenden Fläche 18 entfernt ist.

Die Laschen 116 stützen sich dabei aber weiterhin an der zu reinigenden Fläche 18 ab.

In der zweiten Stellung 128 liegt ein Spalt 130 zwischen dem Wirkbereich 108 des Leitelements 92 und der zu reinigenden Fläche 18 vor.

Dieser Spalt 130 erstreckt sich längs der Längsrichtung 118, wobei er längs der Längsrichtung 118 nicht durchgehend ist, sondern eben beabstandete Spaltbereiche aufweist, welche durch die Laschen 116 getrennt sind .

Durch diesen Spalt 130 (bzw. die entsprechenden Spaltbereiche) kann bei Bewegung in der Rückwärtsrichtung 106 Schmutzfluid "überfahren" werden. Das Leitelement 92 wirkt in seiner zweiten Stellung 128 bei Bewegung in der Rückwärtsrichtung 106 nicht als Kehrkante, das heißt Schmutzfluid wird höchstens in einem kleinen Bereich an den Laschen 116 in der Rückwärtsrichtung 106 mitgenommen. Das liegengebliebene Schmutzfluid kann bei einer an die Bewegung in der Rückwärtsrichtung 106 anschließende Bewegung in der Vorwärtsrichtung 104 wieder aufgenommen werden. (Würde das Leitelement 92 auch bei einer Bewegung in der Rückwärtsrichtung 106 an der zu reinigenden Fläche 18 anliegen, würde Schmutzfluid in der Rückwärtsrichtung 106 zurückgeschoben werden und sich entsprechend ansammeln. Es müsste dann zum Aufkehren eine größere Hubbewegung durch einen Bediener durchgeführt werden bzw. in randnahen Bereichen wäre ein Aufkehren nicht mehr möglich.) Durch die Wegweisereinrichtung 114 wird automatisch der Wirkbereich von der zu reinigenden Fläche 18 abgehoben, wenn eine Bewegung in der Rückwärtsrichtung 106 erfolgt. Die Laschen 116 erfahren bei der Bewegung in der Rückwärtsrichtung 106 die Umbiegung 126, wobei dann durch die elastische bzw. federnde Ausbildung der Laschen 116 eine Abhebung des Wirkbereichs 108 in die zweite Stellung 128 erfolgt. Diese zweite Stellung 128 wird bei der Bewegung in der Rückwärtsrichtung 106 gehalten.

Wenn dann wiederum eine Bewegung in der Vorwärtsrichtung 104 erfolgt, dann erfolgt automatisch eine Umschaltung von der Umbiegung 126 auf die Umbiegung 124 und ein Übergang von der zweiten Stellung 128 in die erste Stellung 122 des Leitelements 92.

An dem Leitelement 92 sind Anschlagelemente 132a, 132b. Insbesondere ist jeweils ein Anschlagelement 132a bzw. 132b im Bereich eines seitlichen Endes (zugewandt der Seitenwand 38a bzw. 38b) an der Seite 112 nach oben (von der Einhüllendenebene 82 weg) abragend angeordnet.

Die Anschlagelemente 132a, 132b sind insbesondere einstückig an dem Leitelement 92 gebildet.

An dem Gerätekörper 24 sind den Anschlagelementen 132a, 132b Gegenelemente 134a, 134b zugeordnet. Beispielsweise bildet eine seitliche

Begrenzungswand des Kanals 72 (welche zwischen der unteren Begrenzungswandung 74 und der oberen Begrenzungswandung 76 angeordnet ist) jeweils das entsprechende Gegenelement 134a, 134b.

Die Kombination von Anschlagelement 132a und Gegenelement 134a bzw. Anschlagelement 132b und Gegenelement 134b begrenzt die Schwenkbarkeit des Leitelements 92 von der Einhüllendenebene 82 weg hin zu der Kehrwalze 46. Es wird dadurch letztendlich zumindest die Grenze für die zweite Stellung 128 definiert. Es wird dadurch verhindert, dass der Wirkbereich 108 des Leitelements 92 die Kehrwalze 46 kontaktieren kann.

An dem Leitelement 92 sind beabstandete Auffahrrampen 136 angeordnet. Diese Auffahrrampen 136 sind durch jeweilige Auffahrrampenelemente ge- bildet, welche in der Längsrichtung 118 beabstandet sind . Sie sind dabei stirnseitig an dem Wirkbereich 108 positioniert. Es kann dabei vorgesehen sein, dass auch im Bereich der Anschlagelemente 132a, 132b jeweils eine Auffahrrampe 136 positioniert ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind in der Längsrichtung 118 vier Auffahrrampen 136 angeordnet.

Eine Auffahrrampe 136 weist beispielsweise eine Breite (bezogen auf die Längsrichtung 118) in der Größenordnung von wenigen Millimetern auf.

Es ist grundsätzlich auch möglich, dass an dem Leitelement 92 eine durchgehende Auffahrrampe sitzt.

Eine Auffahrrampe 136 weist eine Schrägfläche 138 auf (Figur 8), welche der zu reinigenden Fläche 18 zugewandt ist.

Die Schrägfläche 138 ist in einem (ersten) spitzen Winkel 140 (vergleiche Figur 8) zu der Einhüllendenebene 82 orientiert. Dieser erste spitze Winkel 140 kann bezogen auf einen unbelasteten Zustand in der Größenordnung von 45° liegen. Der erste spitze Winkel 140 weist eine andere Orientierung auf als der zweite spitze Winkel 84 (vergleiche Figur 8), sodass eben die Schrägfläche 138 der zu reinigenden Fläche 18 zugewandt ist. Die Auffahrrampen 136 verbessern das Reinigungsergebnis, wenn an der zu reinigenden Fläche 18 Stufenbereiche 142 (vergleiche Figuren 11(a) bis (c)) vorliegen. Ein solcher Stufenbereich 142 ist beispielsweise an einer Fuge oder dergleichen an der zu reinigenden Fläche 18 gebildet. Wenn beispielsweise bei einem Kehrvorgang in der Vorwärtsrichtung 104 der Wirkbereich 108 des Leitelements 92 an einen solchen Stufenbereich 142 stößt (Figur 11(a)), dann kann aufgrund der Schrägfläche 138 aufgrund der entsprechenden Kraftwirkung (vergleichbar zu einem Keil) das Leitelement 92 entgegen der Kraftwirkung der Laschen 116 angehoben werden (Figur 11(b)), wobei der Wirkbereich 108 an der zu reinigenden Fläche 18 angelegt bleibt.

Bei einer weiteren Bewegung kann dann oberhalb des Stufenbereichs 142 der Wirkbereich 108 weiter angelegt bleiben. Es lässt sich dadurch Schmutzfluid mitnehmen und in den Aufnahmebehälter 64 auch an solchen Stufenbereichen 142 einkoppeln. Auch bei solchen Stufenbereichen 142 funktioniert das Leitelement 92 als Kehrkante. Es wird dabei eine ständige Anlage des Wirkbereichs 108 erreicht.

Die Auffahrrampen 136 verhindern dabei auch ein "Umschnappen" der

Laschen 116, da durch die schiefe Ebene der Schrägfläche 138 eine Gegenkraft ausübbar ist, welche zum Anheben des Wirkbereichs 108 an dem Stufenbereich 142 führt oder zumindest beiträgt.

Es lässt sich auch bei Vorhandensein eines Stufenbereichs 142 eine Spalt- bildung in der ersten Stellung 122 des Leitelements 92 weitgehend verhindern.

Das erfindungsgemäße Reinigungsgerät 10 funktioniert wie folgt: Für einen Reinigungsbetrieb ist der Kehrkopf 12 mit seiner Aufstelleinrichtung 78 auf der zu reinigenden Fläche 18 aufgesetzt.

Bei einer Bewegung in der Vorwärtsrichtung 104 werden die Laschen 116 der Wegweisereinrichtung 114, welche sich stets an der zu reinigenden Fläche 18 abstützen, derart positioniert, dass sie eine Kraft auf das Leitelement 92 ausüben, welches dieses mit seinem Wirkbereich 108 gegen die zu reinigenden Fläche 18 drückt. Die Beweglichkeit des Leitelements 92 an dem Leitelementhalter 94 über das Filmscharnier 100 erlaubt gerade dieses Drücken an die zu reinigende Fläche 18.

Schmutzfluid (im Ausführungsbeispiel eines Kehrbesens 10 Kehrgut) wird dadurch in Art einer Kehrkante mitgenommen bzw. wird in einem Bereich gehalten, in dem die Kehrwalze 46 auf Schmutzfluid wirken kann und dieses den Aufnahmebehälter 64 befördern kann.

Die Auffahrrampen 136 sorgen dabei für ein verbessertes Kehrergebnis, wenn Stufenbereiche 142 wie Fugen an der zu reinigenden Fläche 18 vorliegen. Wenn ein solcher Stufenbereich 142 überfahren wird, dann sorgen die Auf- fahrrampen 136 eben für ein optimiertes Überfahren mit gutem Kehrergebnis, in dem aufgrund der Schrägfläche 138 ein ständiges Anliegen des Wirkbereichs 118 an der zu reinigenden Fläche 18 gewährleistet ist bzw. eine ungewollte "Verformung" an dem Leitelement 92 durch die ermöglichte Ausgleichsbewegung über die Schrägfläche 138 ermöglicht ist.

Wenn in eine Bewegung der Rückwärtsrichtung 106 umgestellt wird, dann wird automatisch das Leitelement 92 in seine zweite Stellung 128 gebracht und dort gehalten. Die Laschen 116 stützen sich auch bei der Bewegung in der Rückwärtsrichtung 106 an der zu reinigenden Fläche 18 ab. Die Rückwärts- richtung 106 bewirkt jetzt eine Kraftausübung auf das Leitelement 92, welches dieses von der reinigenden Fläche 18 abhebt und den Spalt 130 (bzw. die Spaltbereiche) freigibt. Es kann dann Schmutzfluid (Kehrgut) gewissermaßen überfahren werden. Dieses wird in der Rückwärtsrichtung 106 höchstens zu kleinen Teilen durch das Leitelement 92 mitgenommen. Wenn dann wieder in die Vorwärtsrichtung 104 gefahren wird, dann kann das Leitelement 92 als Kehrkante funktionieren und für ein optimiertes Kehrergebnis sorgen. Das erfindungsgemäße Reinigungsgerät wurde obenstehend am Beispiel eines Kehrbesens 10 beschrieben. In der Regel ist dann das entsprechende

Schmutzfluid Kehrgut, welches aus Festpartikeln besteht.

Grundsätzlich ist die erfindungsgemäße Lösung mit dem Leitelement 92 und seiner Wegweisereinrichtung 114 bzw. seinen Auffahrrampen 136 auch einsetzbar, wenn das Schmutzfluid eine Flüssigkeitskomponente enthält und beispielsweise auch eine zusätzliche Absaugung erfolgt. Der Aufnahmebehälter kann dann auch beabstandet zu dem Gerätekörper 24 angeordnet sein. Erfindungsgemäß wird ein Reinigungsgerät bereitgestellt, welches eine hohe Reinigungswirkung bei einfacher Bedienbarkeit aufweist.

Das Leitelement 92 mit seinen Auffahrrampen 136 und seinen Laschen 116 ist insbesondere einstückig ausgebildet. Ferner ist es insbesondere vorgesehen, dass das Leitelement 92 einstückig (über das Filmscharnier 100) mit dem Leitelementhalter 94 gebildet ist.

Das derart ausgebildete Leitelement 92 bzw. die Kombination aus Leitelement 92 und Leitelementhalter 94 ist insbesondere als 2K-Teil (Spritzgussteil) her- gestellt.

Insbesondere ist das entsprechende Leitelement 92 bzw. die Kombination aus Leitelement 92 und Leitelementhalter 94 aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) hergestellt. Es hat sich gezeigt, dass ein entsprechendes Polyurethan- Elastomer eine hohe Verschleißfestigkeit aufweist. Bezugszeichenliste

Kehrbesen

Kehrkopf

Stabeinrichtung

Handgriff

Fläche

Schwenklager

Schwenkachse

Gerätekörper

Gehäuse

Unterseite

Oberseite

Gehäuseinnenraum

Vorderwand

Rückwand

a Seitenwand

b Seitenwand

Unterwand

Oberwand

Reinigungswerkzeug

Kehrwalze

Rotationsachse

Öffnung

Teilbereich

Kehrborsten

Antriebsmotor

Drehmomenten-Übertragungseinrichtung

Zahnriemen

Steuerungseinrichtung

Aufnahmebehälter

Entnahmerichtung Öffnung

Boden

Kanal

Untere Begrenzungswandung

Obere Begrenzungswandung

Aufstelleinrichtung

a Rollen

b Rollen

Einhüllendenebene

(Zweiter) spitzer Winkel

Erste Mündung

Teilraum

Zweite Mündung

Leitelement

Leitelementhalter

Fixierungsstift

Drehkomponente

0 Filmscharnier

2 Schwenkachse

4 Vorwärtsrichtung

6 Rückwärtsrichtung

8 Wirkbereich

0 Seite

2 Seite

4 Wegweisereinrichtung6 Lasche

8 Längsrichtung

0 Spalt

2 Erste Stellung

4 Umbiegung

6 Umbiegung

8 Zweite Stellung

0 Spalt 132a Anschlagelement

132b Anschlagelement

134a Gegenelement

134b Gegenelement

136 Auffahrrampe

138 Schrägfläche

140 (Erster) spitzer Winkel

142 Stufenbereich