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Title:
CLEANING MACHINE THAT CAN BE MOVED ON A TRACKS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/170389
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cleaning machine (2) that can be moved on tracks, in particular for cleaning a ballast bed (3) of a track (4), comprising a machine frame (6), which can be moved on rail-mounted travel units (5), and a suction device (10) having a filter system (8), the suction device comprising a suction funnel (11, 12) and at least one compressed air nozzle (18). According to the invention, in a working direction (14), at least two suction funnels (11, 12) arranged one behind the other are provided, to which negative pressures (p1, p2) of different magnitude can be applied. The invention further relates to a method for a cleaning machine (1) that can be moved on tracks.

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Inventors:
PFINGSTL, Andreas (Lerchenstraße 36, Freilassing, 83395, DE)
KNOTT, Martin (Kerschensteinerstraße 3, Freilassing, 83395, DE)
Application Number:
EP2019/053756
Publication Date:
September 12, 2019
Filing Date:
February 15, 2019
Export Citation:
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Assignee:
ROBEL BAHNBAUMASCHINEN GMBH (Industriestraße 31, Freilassing, 83395, DE)
International Classes:
E01H8/00
Foreign References:
DE7100166U1971-04-22
CN204455978U2015-07-08
EP0337048A11989-10-18
DE4108673A11992-09-17
EP0337048A11989-10-18
DE4108673A11992-09-17
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Claims:
Patentansprüche

Ί. Gleisverfahrbare Reinigungsmaschine (2), insbesondere zur Reinigung einer Schotterbettung (3) eines Gleises (4), mit einem auf Schienenfahrwerken (5)

verfahrbaren Maschinenrahmen (6) und einer, eine Filteranlage (8) aufweisende Saugvorrichtung (10), die einen Saugtrichter (11, 12) und mindestens eine

Druckluftdüse (18) umfasst, dadu rch gekennzeichnet, dass in einer Arbeitsrichtung (14) mindestens zwei hintereinander angeordnete Saugtrichter (11, 12) vorgesehen sind, die mit unterschiedlich großen Unterdrücken (pi, p2) beaufschlagt sind.

2. Reinigungsmaschine (2) nach Anspruch 1, dadu rch gekennzeichnet, dass die Saugtrichter (11, 12) höhenverstellbar ausgebildet sind.

3. Reinigungsmaschine (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadu rch gekennzeichnet, dass in Arbeitsrichtung (14) ein Oberflächen-Saugtrichter (11) für eine Vorreinigung, insbesondere zur Entfernung großvolumiger Objekte, mit einem ersten Unterdrück (pO beaufschlagt ist und dass ein in Arbeitsrichtung (14) hinter dem Oberflächen- Saugtrichter (11) angeordneter Tiefen-Saugtrichter (12) zur Tiefenreinigung der

Schotterbettung (3) mit einem gegenüber dem ersten Unterdrück (pO höheren zweiten Unterdrück (p2) beaufschlagt ist.

4. Reinigungsmaschine (2) nach Anspruch 3, dadu rch gekennzeichnet, dass in einer Schienenlängsrichtung (13) zu beiden Seiten des Tiefen-Saugtrichters (12) ein Oberflächen-Saugtrichter (11) angeordnet ist.

5. Reinigungsmaschine (2) nach Anspruch 3, dadu rch gekennzeichnet, dass der Oberflächen-Saugtrichter (11) und der Tiefen-Saugtrichter (12) insbesondere

automatisiert vertauschbar angeordnet sind.

6. Reinigungsmaschine (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadu rch gekennzeichnet, dass jeder Saugtrichter (11, 12) über Umschaltmittel entweder als ein Oberflächen- Saugtrichter (11) für eine Vorreinigung, insbesondere zur Entfernung großvolumiger Objekte mittels eines ersten Unterdrück (pO oder als ein Tiefen-Saugtrichter (12) zur Tiefenreinigung der Schotterbettung (3) mittels eines gegenüber dem ersten

Unterdrück (pi) höheren zweiten Unterdrück (p2) einstellbar ist.

7. Reinigungsmaschine (2) nach einem der Ansprüche Anspruch 3 bis 6, dadu rch gekennzeichnet, dass der Tiefen-Saugtrichter (Ί2) zumindest in der Arbeitsrichtung (Ί4) der Maschine (2) bewegbar angeordnet ist.

8. Reinigungsmaschine (2) nach Anspruch 7, dadu rch gekennzeichnet, dass der Tiefen-Saugtrichter (Ί2) auf einem in Schienenlängsrichtung (Ί3) verschiebbaren Trägerrahmen (2Ί) am Maschinenrahmen (6) gelagert ist.

9. Reinigungsmaschine (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadu rch

geken nzeichnet, dass der Tiefen-Saugtrichter (Ί2) an einem unteren Ende (24) eine umlaufende Schürze (3Ί) aufweist, um einen Spalt zwischen Tiefen-Saugtrichter (Ί2) und der Schotterbettung (3) in einem abgesenkten Zustand zu minimieren.

10. Reinigungsmaschine (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadu rch

gekennzeichnet, dass mehrere Druckluftdüsen (18) außerhalb und/oder innerhalb des Tiefen-Saugtrichters (12) angeordnet sind.

11. Reinigungsmaschine (2) nach Anspruch 10, dadu rch gekennzeichnet, dass in Arbeitsrichtung (14) an einer Vorderseite und/oder an einer Rückseite des Tiefen- Saugtrichters (12) ein Schwenkarm (30) angeordnet ist, der Druckluftdüsen (18) umfasst.

12. Reinigungsmaschine (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadu rch

gekennzeichnet, dass der Tiefen-Saugtrichter (12) eine an einer Säugöffnung angeordnete Rückhaltevorrichtung (33) aufweist, welche insbesondere als ein Gitter ausgebildet ist.

13. Reinigungsmaschine (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadu rch

gekennzeichnet, dass der Oberflächen-Saugtrichter (11) und/oder der Tiefen- Saugtrichter (Ί2) in mehrere hintereinander und/oder nebeneinander angeordnete Saugtrichtersegmente (23) aufgeteilt sind.

Ί4. Reinigungsmaschine (2) nach Anspruch 13, dadu rch gekennzeichnet, dass zumindest ein Saugtrichtersegment (23) separat von anderen Saugtrichtersegmenten (23) höhenverstellbar ausgebildet ist.

Ί5. Reinigungsmaschine (2) nach einem der Ansprüche Ί bis 14, dadu rch

gekennzeichnet, dass Sicherheitsventile angeordnet sind, die die im Falle eines unzulässig hohen Unterdrucks im Saugtrakt Umgebungsluft von außen in den

Saugtrakt einleiten.

16. Verfahren für eine gleisverfahrbare Reinigungsmaschine (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadu rch gekennzeichnet, dass während einer

Maschinenvorfahrt mittels des einen Saugtrichters (11) oberflächliche

Verunreinigungen einsaugt werden und dass mittels des anderen Saugtrichters (12) während einer vorübergehenden Positionierung über einem Schwellenfach (28) eine Tiefenreinigung der Schotterbettung (3) durchgeführt wird.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadu rch gekennzeichnet, dass ein auf

Schienenfahrwerken (5) abgestützter Maschinenrahmen (6) gemeinsam mit einem Oberflächen-Saugtrichter (11) kontinuierlich vorwärtsfährt und dass ein in

Schienenlängsrichtung (13) verschiebbarer Tiefen-Saugtrichter (12) zyklisch gegenüber dem Maschinenrahmen (6) vorwärts und rückwärts bewegt wird.

18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadu rch gekennzeichnet, dass während einer Positionierung des Tiefen-Saugtrichters (12) über einem Schwellenfach (28) am Tiefen-Saugtrichter (12) angeordnete Druckluftdüsen (18) aktiviert werden.

Description:
Beschreibu ng

Gleisverfahrbare Reinigungsmaschine

Gebiet der Technik

[01] Die Erfindung betrifft eine gleisverfahrbare Reinigungsmaschine, insbesondere zur Reinigung einer Schotterbettung eines Gleises, mit einem auf

Schienenfahrwerken verfahrbaren Maschinenrahmen und einer, eine

Filteranlage aufweisende Saugvorrichtung, die einen Saugtrichter und mindestens eine Druckluftdüse umfasst. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren für eine gleisverfahrbare Reinigungsmaschine.

Stand der Technik

[02] Reinigungsmaschinen für die Reinigung einer Schotterbettung sind bereits mehrfach bekannt. Beispielsweise offenbaren die EP 0 337 048 A1 oder die DE 41 08 673 A1 Lösungen mit einem an einem Schienenfahrzeug angeordneten Saugtrichter, der über einer Schotterbettung positioniert wird. An den

Saugtrichter ist über eine Filteranlage ein Gebläse angeschlossen, um Schmutz aufzusaugen und zu filtern. Dabei sind innerhalb des Saugtrichters

Druckluftdüsen angeordnet um Schmutzpartikel von der Schotterbettung aufzuwirbeln. Konstruktionsbedingt ist mit derartigen Lösungen keine tiefgehende Reinigung der Schotterbettung möglich.

[03] Durch Witterungseinflüsse wie beispielsweise Regen und Schmelzwasser, sowie durch Vibrationen in der Schotterbettung können Schmutzpartikel in die Tiefe der Schotterbettung eindringen. Durch Reibung der Schottersteine gegeneinander entstehen darüber hinaus im Schotterbett feine

Schotterpartikel.

[04] Die Funktionen des Schotters im Oberbau sind vielfältig. Neben dem Verteilen und Abfedern der Lasten von Schienenfahrzeugen ist das Ableiten von Regenwasser eine wichtige Aufgabe. Durch Verunreinigungen im Schotter werden diese Funktionen des Schotters negativ beeinflusst.

[05] Aufgrund einer schlechten Drainagefähigkeit des Schotters kann es zu

Wasseransammlungen kommen, diese Wasseransammlungen im Schotterbett verändern das Tragverhalten des Schotters. Darüber hinaus kann es durch Aufweichen der unter dem Schotter befindlichen Erdschichten zum

Verschlammen von Gleisen kommen. Insbesondere bei andauernden

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kommt es zum Gefrieren von

Wasseransammlungen im Gleisbett, was zu Veränderungen der Gleislage (Gleishebung) führen kann.

[06] Um die einwandfreie Funktion des Schotters zu gewährleisten ist es Stand der Technik, den Schotter in Gleisanlagen regelmäßig zu ersetzen. Der

Ersatzschotter kann hierbei Neuschotter oder aufbereiteter Altschotter sein. Die Aufbereitung findet hierbei üblicherweise direkt auf der Arbeitsmaschine statt. Derartige Wartungseinsätze sind mit hohem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Gleisabschnitte müssen für die Einsätze bis zu mehrere Wochen gesperrt werden. Nach dem Einbringen des Ersatzschotters muss das Gleis neu ausgerichtet und der Schotter mehrfach gestopft werden.

[07] Neben der Beeinflussung der Dämpfungs- und Drainageeigenschaften des Schotters haben Verunreinigungen im Gleis weitere Nachteile. Staub, der Oberflächlich auf dem Schotter oder in geringer Tiefe zwischen den

Schottersteinen liegt, kann durch die Sogwirkung von vorbeifahren

Gleisfahrzeugen aufgewirbelt werden. Der danach wieder zu Boden sinkende Staub legt sich unter anderem auf der Schienenoberkante ab und bewirkt bei der nächsten Befahrung des Gleises erhöhten Verschleiß von Schiene und Rad.

[08] Des Weiteren kann aufgewirbelter feiner Staub, zum Beispiel Schotterstaub, gesundheitsgefährdend sein, wenn er von Personen in der näheren

Umgebung des Gleises eingeatmet wird.

[09] Dieser oberflächliche Staub tritt insbesondere in Neubaustrecken und bei frisch getauschtem Schotter auf.

Zusammenfassung der Erfindung

[10] Der Erfindung liegen die Aufgaben zugrunde, für eine Reinigungsmaschine und ein Verfahren der eingangs genannten Art eine Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik anzugeben. [11] Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben gelöst durch eine

Reinigungsmaschine gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren gemäß Anspruch 16. Abhängige Ansprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung an.

[12] Die Erfindung sieht vor, dass die Reinigungsmaschine mindestens zwei in einer Arbeitsrichtung der Maschine hintereinander angeordnete Saugtrichter umfasst, die mit unterschiedlich großen Unterdrücken beaufschlagt sind.

Durch die zwei unterschiedlichen Unterdrücke bilden sich zwei unterschiedlich große Volumenströme aus. Beide Saugtrichter sind mit Vorrichtungen zur Unterdruckerzeugung verbunden. Vorzugsweise sind zwischen Saugtrichter und Unterdruckerzeuger Filteranlagen zur Reinigung der Luft angeordnet.

[13] Durch die vorliegende Erfindung können Verunreinigungen aus dem

Schotterbett entfernt werden, ohne dafür den Schotter aus dem Gleis entfernen zu müssen. Somit wird dafür gesorgt, dass aufwändige

Wartungseinsätze zum Tauschen des Gleisschotters weniger häufig

durchgeführt werden müssen. Die Erfindung erlaubt es dabei, Staub aus der Tiefe des Schotters zu entfernen, der sich durch reines oberflächliches Saugen nicht entfernen lässt.

[14] Dabei ist es sinnvoll, wenn die Saugtrichter höhenverstellbar ausgebildet sind.

Dadurch kann ein Abstand zwischen Schotterbettung und Saugtrichter optimal eingestellt werden, um das Saugergebnis und somit die

Reinigungsleistung zu optimieren.

[15] In einer vorteilhaften Ausprägung der Erfindung ist vorgesehen, dass in

Arbeitsrichtung ein Oberflächen-Saugtrichter für eine Vorreinigung, insbesondere zur Entfernung großvolumiger Objekte, mit einem ersten Unterdrück beaufschlagt ist und dass ein in Arbeitsrichtung hinter dem

Oberflächen-Saugrichter angeordneter Tiefen-Saugtrichter zur

Tiefenreinigung der Schotterbettung mit einem mit einem gegenüber dem ersten Unterdrück höheren zweiten Unterdrück beaufschlagt ist.

[16] Der Oberflächen-Saugtrichter ist dazu geeignet, die zu reinigende

Schotterbettung oberflächlich zu reinigen. Der Oberflächen-Saugtrichter ist insbesondere dazu geeignet, großvolumige Objekte wie beispielsweise Laub, PET-Flaschen und Papier sowie beispielsweise Zigarettenkippen, Verpackungsmaterial oder ähnliches vom Gleis zu entfernen. Somit findet zuerst eine oberflächliche Vorreinigung mittels des Oberflächen-Saugtrichters mit einem niedrigen Volumenstrom statt. Die gegebenenfalls großvolumigen Schmutzgegenstände werden damit entfernt und behindern nicht die nachfolgende Tiefenreinigung.

[17] Der in Arbeitsrichtung der Maschine hinter dem Oberflächen-Saugtrichter angeordneter Tiefen-Saugtrichter ist dazu geeignet, Staubpartikel aus möglichst großer Tiefe im Schotter aufzusaugen. Hierzu wird im Tiefen- Saugtrichter ein entsprechend hoher Unterdrück erzeugt. Dieser höhere Unterdrück bewirkt einen entsprechend hohen Volumenstrom.

[18] Dabei ist es von Vorteil, wenn in einer Schienenlängsrichtung zu beiden Seiten des Tiefen-Saugtrichters ein Oberflächen-Saugtrichter angeordnet ist. Auf diese Weise ist die Arbeitsrichtung der Reinigungsmaschine jederzeit umkehrbar. Dadurch wird ein flexiblerer Arbeitseinsatz der

Reinigungsmaschine gewährleistet.

[19] In einer alternativen Anordnung sind der Oberflächen-Saugtrichter und der Tiefen-Saugtrichter insbesondere automatisiert vertauschbar angeordnet. Auf diese Weise ist auch mit lediglich zwei Saugtrichtern die Arbeitsrichtung umkehrbar, indem die Fahrtrichtung der Maschine geändert wird.

[20] Eine weitere Alternative zur einfachen Arbeitsrichtungsumkehr sieht vor, dass jeder Saugtrichter über Umschaltmittel entweder als ein Oberflächen- Saugtrichter für eine Vorreinigung, insbesondere zur Entfernung

großvolumiger Objekte mittels eines ersten Unterdrück oder als ein Tiefen- Saugtrichter zur Tiefenreinigung der Schotterbettung mittels eines gegenüber dem ersten Unterdrück höheren zweiten Unterdrück einstellbar ist. Jeder Saugtrichter ist so beschaffen, dass er sowohl zur Oberflächen- als auch zur Tiefenreinigung eingesetzt werden kann. Hierbei können Funktionselemente wie Rückhaltevorrichtung und Druckluftdüsen entweder an beiden Trichtern vorhanden sein oder zwischen beiden Trichtern, vorzugsweise automatisiert, verfahren werden.

[21] Des Weiteren ist es sinnvoll, wenn der Tiefen-Saugtrichter zumindest in der Arbeitsrichtung der Maschine bewegbar angeordnet ist. Dadurch ist ein verbleiben des Tiefen-Saugtrichters über einem Schwellenfach möglich, ohne eine Vorfahrt der Reinigungsmaschine zu unterbrechen. Durch das Verbleiben des Tiefen-Saugtrichters über einem Schwellenfach für eine Einwirkdauer kann eine Verbesserung der Tiefen-Saugwirkung erreicht werden.

[22] Insbesondere ist es sinnvoll, wenn der Tiefen-Saugtrichter auf einem in

Schienenlängsrichtung verschiebbaren Trägerrahmen am Maschinenrahmen gelagert ist.

[23] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Tiefen-Saugtrichter an einer nach unten weisenden Saugtrichteröffnung eine umlaufende Schürze aufweist, um den Spalt zwischen Tiefen-Saugtrichter und Gleisoberfläche in einem abgesenkten Zustand des Tiefen-Saugtrichters zu minimieren. Diese umlaufende Schürze ist vorzugsweise flexibel ausgeführt und dazu geeignet sich an die unregelmäßige Gleisoberfläche anzupassen. Hierbei weißt die Schürze ausreichend Steifigkeit auf, um dem im Saugtrichter wirkenden Unterdrück standzuhalten.

[24] Vorteilhafterweise sind mehrere Druckluftdüsen außerhalb und/oder innerhalb des Tiefen-Saugtrichters angeordnet. Diese Druckluftdüsen sind insbesondere seitlich angeordnet und unterstützen den Saugvorgang. Mittels dieser Düsen wird Druckluft in einen Schotterbereich außerhalb des vom Trichter abgedeckten Bereiches eingeblasen. Durch das Einblasen von Druckluft kann der Differenzdruck zwischen dem Druck der Luft zwischen den

Schottersteinen und dem Druck im Tiefen-Saugtrichter weiter erhöht werden. Somit wird die Eindringtiefe der Saugwirkung des Tiefen-Saugtrichters in den Schotter erhöht und es können Verunreinigungen aus größeren Tiefen des Schotters herausgesaugt werden.

[25] Dabei ist es günstig, wenn in Arbeitsrichtung an einer Vorderseite und/oder an einer Rückseite des Tiefen-Saugtrichters ein Schwenkarm angeordnet ist, der Druckluftdüsen umfasst. Mittels der Schwenkarme werden die

Druckluftdüsen für einen Reinigungsvorgang in eine optimale Arbeitsposition gebracht.

[26] In einer weiteren Ausbaustufe der Erfindung sind die Druckluftdüsen so

ausgeführt, dass die Spitzen der Düsen in den Schotter eingefahren werden können. So kann die Druckluft noch tiefer in den Schotter eingeblasen werden und somit die Tiefen-Saugwirkung noch weiter erhöht werden. [27] Eine weitere Ausführung der Erfindung sieht vor, dass der Tiefen-Saugtrichter eine an einer Säugöffnung angeordnete Rückhaltevorrichtung aufweist. Durch die Rückhaltevorrichtung wird gewährleistet, dass durch den

Reinigungsvorgang die Schotterlage nicht unzulässig verändert wird. Durch den hohen Unterdrück im Tiefen-Saugtrichter kann es sonst dazu kommen, dass Schottersteine angesaugt werden. Durch den vorgeschalteten

Oberflächen-Saugtrichter werden in einem ersten Prozessschritt Objekte vom Schotterbett entfernt, die zu einer Verstopfung der Rückhaltevorrichtung führen können.

[28] Vorteilhafterweise ist die Rückhaltevorrichtung als Gitter ausgebildet. Dies stellt eine konstruktiv einfache, jedoch günstige und zuverlässige Lösung dar. Zudem ist eine Maschenweite des Gitters optimal an eine Schotterkorngröße anpassbar, sodass nur ganze Schotterkörner zurückgehalten und

Schottersplitter aufgesaugt werden können. Zudem ist es sinnvoll, die Rückhaltevorrichtung flexibel auszuführen, um sich der vorliegenden

Oberflächenstruktur optimal anzupassen.

[29] In einer weiteren Verbesserung der Erfindung ist vorgesehen, dass der

Oberflächen-Saugtrichter und/oder der Tiefen-Saugtrichter in mehrere hintereinander und/oder nebeneinander angeordnete Saugtrichtersegmente aufgeteilt sind. Somit kann die Reinigungsvorrichtung während des Betriebs auf einfache Weise an die sich ändernde Topologie des Gleises angepasst werden.

[30] Dabei ist es günstig, wenn zumindest ein Saugtrichtersegment separat von anderen Saugtrichtersegmenten höhenverstellbar ausgebildet ist. Dadurch können beispielsweise zwischen den beiden Schienen eines Gleises

angeordnete Saugtrichtersegmente bis auf den Schotter abgesenkt werden, während äußere Saugtrichtersegmente nur bis über die Schiene abgesenkt werden. Durch diesen Aufbau ist das System auch auf Einbauten im Gleis anpassbar, bzw. kann diesen ausweichen. Einbauten im Gleis sind

beispielsweise Radlenker sowie mit der Zugleittechnik in Verbindung stehende einbauten, z.B. Balisen und Achszähler.

[31] Um Beschädigungen der Unterdruckerzeuger, Leitungen und Filter durch einen zu hohen Unterdrück zu verhindern, umfasst die Vorrichtung vorteilhafterweise Sicherheitsventile, die im Falle eines unzulässig hohen Unterdrucks im Saugtrakt Umgebungsluft von außen in den Saugtrakt einleiten.

[32] Das erfindungsgemäße Verfahren sieht vor, dass während einer

Maschinenvorfahrt mittels des einen Saugtrichters oberflächliche

Verunreinigungen einsaugt werden und dass mittels des anderen

Saugtrichters während einer vorübergehenden Positionierung über einem Schwellenfach eine Tiefenreinigung der Schotterbettung durchgeführt wird. Auf diese Weise findet eine kombinierte Reinigung in einem Arbeitsgang statt, wobei die Saugtrichter an unterschiedliche Schutzarten bzw. unterschiedliche Saugvorgänge angepasst sind.

[33] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens fährt ein auf

Schienenfahrwerken abgestützter Maschinenrahmen gemeinsam mit einem Oberflächen-Saugtrichter kontinuierlich vorwärts, wobei ein in

Schienenlängsrichtung verschiebbarer Tiefen-Saugtrichter zyklisch gegenüber dem Maschinenrahmen vorwärts und rückwärts bewegt wird, um während einer Rückwärts beweg ung für einen Tiefenreinigungsvorgang über einem Schwellenfach positioniert zu bleiben. Dadurch muss die Reinigungsmaschine beim Saugvorgang nicht ständig abbremsen bzw. erneut anfahren. Das optimiert die Arbeitsgeschwindigkeit der Reinigungsmaschine und minimiert Verschleiß und Kosten.

[34] Dabei ist es günstig, wenn während einer Positionierung des Tiefen- Saugtrichters über einem Schwellenfach am Tiefen-Saugtrichter angeordnete Druckluftdüsen aktiviert werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[35] Die Erfindung wird nachfolgend in beispielhafter Weise unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:

Fig. Ί Reinigungsmaschine mit Saugvorrichtung

Fig. 2 Detailansicht der Saugvorrichtung

Fig. 3 Oberflächen-Saugtrichter in einer Vorderansicht

Fig. 4 Oberflächen-Saugtrichter in einer Seitenansicht Fig. 5 Tiefen-Saugtrichter in einer Vorderansicht

Fig. 6 Tiefen-Saugtrichter in einer Seitenansicht

Fig. 7-ΊΊ Arbeitsschritte

Beschreibung der Ausführungsformen

[36] Fig. Ί zeigt eine auf Schienen Ί verfahrbare Reinigungsmaschine 2,

insbesondere zur Reinigung einer Schotterbettung 3 eines Gleises 4, mit einem auf Schienenfahrwerken 5 verfahrbaren Maschinenrahmen 6. Oberhalb des Maschinenrahmens 6 ist ein Fahrzeugkasten 7 angeordnet, in welcher sich eine Filteranlage 8 und Gebläse 9 befinden. Unterhalb des Maschinenrahmens 6 ist eine Saugvorrichtung Ί0 angeordnet, welche sich aus zwei Oberflächen- Saugtrichtern ΊΊ und einem Tiefen-Saugtrichter Ί2 zusammensetzt. Der Tiefen- Saugtrichter Ί2 ist unterhalb des Maschinenrahmens 6 angeordnet, die beiden Oberflächen-Saugtrichter ΊΊ sind in Schienenlängsrichtung Ί3 gesehen beidseitig neben dem Tiefen-Saugtrichter Ί2 positioniert, wobei vorzugsweise immer nur der in einer Arbeitsrichtung Ί4 vor dem Tiefen-Saugtrichter angeordnete Oberflächen-Saugtrichter ΊΊ für eine oberflächliche Vorreinigung aktiv ist. Die Saugtrichter ΊΊ,Ί2 sind über Saugkanäle Ί5 und die Filteranlage 8 mit den Gebläsen 9 verbunden. Des Weiteren befindet sich innerhalb des Fahrzeugkastens 7 ein Drucklufterzeuger Ί6, welcher über Druckleitungen Ί7 mit an den Saugtrichtern 11, 12 angeordneten Druckluftdüsen 18 verbunden sind.

[37] In Fig. 2 ist eine Detailansicht der Saugvorrichtung 10 dargestellt. Der

Maschinenrahmen 6 ist zwischen den Schienenfahrwerken 5 nach oben gekröpft ausgeformt. Die zwei äußeren Oberflächen-Saugtrichter 11 sind über Stellantriebe 19 höhenverstellbar gegenüber einer mit dem Maschinenrahmen 6 verbundenen Haltevorrichtung 20 angeordnet. Der zwischen den

Oberflächen-Saugtrichtern 11 positionierte Tiefen-Saugtrichter 12 ist auf einem Trägerrahmen 21 angeordnet, welcher in Schienenlängsrichtung 13

längsverschiebbar gegenüber dem Maschinenrahmen 6 ausgebildet ist.

Zusätzlich ist der Tiefen-Saugtrichter 12 über Stellantriebe 19 gegenüber dem Trägerrahmen 21 höhenverstellbar ausgebildet. [38] Fig. 3 zeigt eine Detailansicht des Oberflächen-Saugtrichters ΊΊ in einer Vorderansicht. Für eine Nachführung des Oberflächen-Saugtrichters ΊΊ während einer Kurvenfahrt ist vorteilhafterweise ein Querverschiebeantrieb für eine Verschiebung in Schienenquerrichtung 22 vorgesehen. Der

Maschinenrahmen 6 ist im Schnitt dargestellt. Der Oberflächen-Saugtrichter ΊΊ ist in drei nebeneinander gereihte Saugtrichtersegmente 23 unterteilt, die an einem unteren Ende eine gemeinsame horizontal angeordnete Druckleitung mit Druckluftdüsen Ί8 aufweisen. Die Anzahl der nebeneinander gereihten Saugtrichtersegmente 23 kann dabei an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. In Schienenquerrichtung 22 sind endseitig jeweils zwei Stellantriebe Ί9 für die Höhenverstellung vorgesehen, welche sich an der Haltevorrichtung 20 des Maschinenrahmens 6 abstützen. Über flexible

Anschlüsse 25 münden die Saugtrichtersegmente 23 jeweils in einen

Saugkanal Ί5.

[39] In Fig. 4 ist eine seitliche Detailansicht des Oberflächen-Saugtrichters ΊΊ

dargestellt. In Schienenlängsrichtung Ί3 sind beidseitig an den

Saugtrichtersegmenten 23 Druckluftdüsen Ί8 angeordneten. Diese lösen oberflächliche Verunreinigungen der Schotterbettung 3 und wirbeln sie auf, über den Oberflächen-Saugtrichter ΊΊ werden die gelösten Verunreinigungen abgesaugt. Ein niedrigerer Volumenstrom 26 für diese oberflächliche

Vorreinigung ist so eingestellt, dass kein Schotter angesaugt wird. Die

Stellantriebe Ί9 und eine dazugehörige Führungsvorrichtung 27 sorgen für eine Höhenverstellung.

[40] In Fig. 5 ist eine Detailansicht des Tiefen-Saugtrichters Ί2 in einer

Vorderansicht dargestellt. Am Maschinenrahmen 6 ist die Haltevorrichtung 20 angeordnet. Der Tiefen-Saugtrichter Ί2 ist in Schienenquerrichtung 22 in vier einzelne, nebeneinander angeordnete Saugtrichtersegmente 23 unterteilt. Auch hier kann die Anzahl der Saugtrichtersegmente 23 an die vorliegenden Anforderungen angepasst werden. Die Saugtrichtersegmente 23 sind über Stellantriebe Ί9 mit dem Trägerrahmen 2Ί verbunden, welcher gegenüber der Haltevorrichtung 20 in Schienenlängsrichtung Ί3 längs verschiebbar angeordnet ist. In der dargestellten Variante umfasst der Trägerrahmen 2Ί eine Längsführungen 29, die in der Haltevorrichtung 20 geführt sind. In einer alternativen Variante umfasst die Haltevorrichtung 20 Längsführungen, auf welchen der Trägerrahmen 2Ί mit dem Tiefen-Saugtrichter Ί2

längsverschiebbar geführt ist. Dabei ist beispielsweise zwischen

Haltevorrichtung 20 und Trägerrahmen 2Ί ein als Hydraulik- bzw.

Pneumatikzylinder ausgebildeter Verschiebeantrieb angeordnet.

[41] Die äußeren Saugtrichtersegmente 23 können jeweils einzeln abgesenkt

werden, die zwei inneren Saugtrichtersegmente 23 können gemeinsam abgesenkt werden. Auf diese Weise ist der Tiefen-Saugtrichter 12 optimal an eine Gleisgeometrie anpassbar. Beispielsweise werden die zwei mittleren Saugtrichtersegmente 23 zwischen den Schienen 1 auf ein Schwellenfach 28 abgesenkt, wobei die zwei äußeren Saugtrichtersegmente 23 nur bis kurz über die Schiene 1 abgesenkt werden. Dabei sind die Druckluftdüsen 18 ebenfalls mit den Saugtrichtersegmenten 23 einzeln absenkbar ausgeführt.

[42] Am Rand der Saugtrichtersegmente 23 bildet eine jeweilige elastische Schürze 31 einen Vorhang. Diese Schürze 31 ist flexibel ausgeführt und passt sich im abgesenkten Zustand optimal an die Oberflächenkontur des Gleises 4 an. Optional weist die Schürze 31 im Bereich der Schienen 1 Ausnehmungen 34 in Form des vorliegenden Querschnitts der Schienen 1 samt Kleineisen auf. Dabei ist es sinnvoll, wenn die Schürze 31 verstellbar bzw. einfach auswechselbar am Rand der Saugtrichtersegmente 23 befestigt ist.

[43] Fig. 6 zeigt den Tiefen-Saugtrichter 12 im Detail in einer Seitenansicht. Der Trägerrahmen 21 ist in Schienenlängsrichtung 13 verschiebbar gelagert.

Seitlich sind Druckluftdüsen 18 angeordnet, diese können fest am Trichter befestigt oder über Schwenkantriebe 24 an einem Schwenkarm 30 beweglich angeordnet sein. Mittels dieser Druckdüsen 18 wird während eines

Absaugvorgangs in die Schwellenfächer Druckluft eingeblasen. Das Einblasen kann in die Schwellenfächer 28 neben dem Tiefen-Saugtrichter 12, oder in das Schwellenfach 28 unter dem Tiefen-Saugtrichter erfolgen. Damit werden tiefer liegende Verunreinigungen aufgewirbelt bzw. gelöst, um anschließend vom Tiefen-Saugtrichter 12 eingesaugt zu werden. Zur Verstärkung dieses Effekts sind in einer verbesserten Ausführung auch innerhalb des Tiefen-Saugtrichters 12 Druckdüsen 18 angeordnet. Diese blasen Druckluft in den Schotter ein bzw. auf die Oberfläche der Schotterbettung 3. [44] Eine Erweiterung der Erfindung sieht vor, dass die Druckluftdüsen Ί8 in das Schotterbett eintauchen können, um die Reinigungsleistung noch weiter zu erhöhen.

[45] Am Rand der unteren Öffnung des Tiefen-Saugtrichters Ί2 ist die elastische Schürze 3Ί angeordnet. Mittels dieser Schürze 3Ί wird zwischen

Schotterbettung 3 und Tiefen-Saugtrichter Ί2 ein seitlich abgedichteter Raum gebildet, damit die Saugwirkung in die Tiefe des Schotterbetts 3 gerichtet ist. Ein für diese Tiefenreinigung vorgesehene Unterdrück p2 ist ungleich größer ausgelegt als der Unterdrück zur Oberflächenreinigung pi. Das Einsaugen von Schotter wird dabei durch eine als Gitter ausgebildete Rückhaltevorrichtung 33 verhindert. Diese Rückhaltevorrichtung 33 ist sinnvollerweise elastisch ausgebildet, um sich im abgesenkten Zustand flexibel an die vorliegende Oberfläche des Gleises Ί anzupassen.

[46] Alternativ kann der Tiefen-Saugtrichter Ί2 auch direkt am Maschinenrahmen 6 in Schienenlängsrichtung Ί3 verschiebbar angeordnet sein. Auch eine kombinierte Verschiebung des Trägerrahmens 2Ί am Maschinenrahmen 6 und des Tiefen-Saugtrichters Ί2 am Trägerrahmen 2Ί kann eine sinnvolle Variante zur Erweiterung des Verschiebewegs sein. Damit ist gegebenenfalls auch eine schnellere Positionierung des Tiefen-Saugrichters Ί2 möglich.

[47] Die Figuren 7-ΊΊ zeigen die verschiedenen Arbeitsschritte bei einer

kontinuierlichen Maschinenvorfahrt mit einer Vorschubgeschwindigkeit vi. In Fig. 7 ist der Tiefen-Saugtrichter Ί2 in ein Schwellenfach 28 abgesenkt. Dabei passt sich die elastische Schürze 3Ί an die Oberfläche des Schotterbetts 3 bzw. die Schwellenoberflächen an. Die Druckluftdüsen Ί8 sind über den jeweiligen Schwenkarm 30 in das jeweils benachbarte Schwellenfach 28 geschwenkt, um von vorne und hinten Druckluft in das Schotterbett 3 einzublasen. Optional werden auch innerhalb des Tiefen-Saugtrichters Ί2 Druckluftdüsen Ί8 aktiviert. Die Oberflächen-Saugtrichter ΊΊ sind bis über die Schienen Ί abgesenkt, wobei der in Arbeitsrichtung Ί4 vordere Oberflächen-Saugtrichter ΊΊ mit einem niedrigeren Volumenstrom 26 beaufschlagt ist. Damit werden mit

kontinuierlichem Vorschub oberflächliche Verunreinigungen abgesaugt. Für die Tiefenreinigung verweilt der Tiefen-Saugtrichter Ί2 vorübergehend über dem aktuellen Schwellenfach 28, wobei der Trägerrahmen 2Ί entgegen der Arbeitsrichtung Ί4 gegenüber dem Maschinenrahmen 6 verschoben wird. Diese Verschiebegeschwindigkeit V2 hat denselben Betrag wie die

Vorschubgeschwindigkeit vi, jedoch in entgegengesetzter Richtung.

[48] In Fig. 8 befindet sich der Tiefen-Saugtrichter Ί2 an einem hinteren

Umkehrpunkt, wobei der Tiefensaugvorgang für das aktuelle Schwellenfach 28 beendet wird. Ohne Unterbrechung der Maschinenvorfahrt werden die Schwenkarme 30 mit den Druckluftdüsen Ί8 hochgeschwenkt und der Tiefen- Saugtrichter Ί2 angehoben. Auch die Oberflächenreinigung mittels

Oberflächen-Saugtrichter ΊΊ wird kontinuierlich fortgesetzt.

[49] In angehobener Stellung wird der Tiefen-Saugtrichter Ί2 mit einer

Rückstellgeschwindigkeit v 3 in Arbeitsrichtung Ί4 verschoben. Diese

Rückstellgeschwindigkeit v 3 ist dabei deutlich höher als die

Vorschubgeschwindigkeit vi der Reinigungsmaschine 2 (Fig. 9). Die

Geschwindigkeiten v1, v3 und der Verschiebeweg des Tiefen-Saugtrichters Ί2 gegenüber dem Maschinenrahmen 6 sind dabei auf die Schwellenteilung des zu reinigenden Gleises 4 abgestimmt. Auf diese Weise wird der Tiefen- Saugtrichter Ί2 über dem nächsten Schwellenfach 28 positioniert und abgesenkt. In Fig. Ί0 befindet sich der Tiefen-Saugtrichter Ί2 am vorderen Umkehrpunkt.

[50] In Fig.11 beginnt für das neue aktuelle Schwellenfach 28 ein Tiefensaugzyklus mit abgesenktem Tiefen-Saugtrichter Ί2 und mit Druckluft beaufschlagten Druckluftdüsen Ί8 an heruntergeschwenkten Schwenkarmen 30.