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Title:
CLEANING ROLLER AND FLOOR-CLEANING MACHINE COMPRISING SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/145246
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cleaning roller, which comprises a support roller (104) having an axial axis (106), a cleaning application device (118), arranged on the support roller (104), and at least one hook element (136), which is located on the end face of the support roller (104) and extends over a region of the cleaning application device (118).

Inventors:
MOSER, Fabian (Bei den Linden 19, Schorndorf, 73614, DE)
SOARES PEREIRA, Rafael Artur (Fellbacher Strasse 79, Stuttgart, 70327, DE)
Application Number:
EP2019/051337
Publication Date:
August 01, 2019
Filing Date:
January 21, 2019
Export Citation:
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Assignee:
ALFRED KÄRCHER SE & CO. KG (Alfred-Kärcher-Strasse 28 - 40, Winnenden, 71364, DE)
International Classes:
A47L11/40; A46B7/10; A46B13/00; A47L11/19
Domestic Patent References:
WO2015086083A12015-06-18
WO2016058879A12016-04-21
Foreign References:
US2885705A1959-05-12
EP1479336A22004-11-24
DE102015104235A12016-09-22
EP2017070435W2017-08-11
Attorney, Agent or Firm:
HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Uhlandstrasse 14 c, Stuttgart, 70182, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Reinigungswalze, umfassend eine Trägerwalze (104) mit einer axialen Achse (106), eine Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118), welche an der Trägerwalze (104) angeordnet ist, und mindestsens ein Haken- element (136), welches stirnseitig an der Trägerwalze (104) angeordnet ist und einen Teilbereich der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) übergreift.

2. Reinigungswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) in Blattform und/oder Bogenform ist und insbesondere flächig mit der Trägerwalze (104) ver- bunden ist.

3. Reinigungswalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) auf die Trägerwalze (104) aufgewickelt ist, wobei insbesondere eine Wicklungsachse (124) koaxial zur axialen Achse (106) ist.

4. Reinigungswalze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) eine Mehrzahl von neben- einander angeordneten Spuren (126, 126') aufweist.

5. Reinigungswalze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spuren (126, 126') schraubenförmig auf die Trägerwalze (104) gewickelt sind.

6. Reinigungswalze nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Grenzlinie (128) zwischen nebeneinander liegenden Spuren (126) eine axiale Komponente und eine radiale Komponente aufweist und ins- besondere schraubenförmig ist.

7. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) durch Kleben, Schweißen oder Thermofusion an der Trägerwalze fixiert ist und insbesondere flächig fixiert ist.

8. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) form- schlüssig die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) an der Trägerwalze fixiert.

9. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) so an- geordnet und ausgebildet ist, dass es einen Teilbereich der Reinigungs- beaufschlagungseinrichtung (118) mit der Trägerwalze (104) ver- klemmt.

10. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) in axialer Richtung über oder in die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) ragt und diese in radialer Richtung (130) an der Trägerwalze (134) fixiert.

11. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) in radialer Richtung (130) über einer Mantelfläche (110) der Trägerwalze positioniert ist, und insbesondere eine der Mantelfläche (110) der Trägerwalze (106) zugewandte Seite (152) des mindestens einen Hakenelements (136) in radialer Richtung (130) zu der Mantelfläche (110) der Trägerwalze (106) beabstandet ist.

12. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerwalze (106) eine Stirnseite (114; 116) aufweist und dass das mindestens eine Hakenelement (136) von der Stirnseite (114; 116) weg über einer Mantelfläche (110) der Träger- walze (106) angeordnet ist.

13. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) einen Träger (120) aufweist und einen an dem Träger (120) ange- ordneten Besatz (122), welcher insbesondere durch den Träger (120) gehalten ist, und wobei insbesondere die Reinigungsbeaufschlagungs- einrichtung (118) über den Träger (120) an der Trägerwalze (104) fixiert ist.

14. Reinigungswalze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Besatz (122) ein textiler Besatz ist.

15. Reinigungswalze nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) den Träger (120) der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) in einem Teilbereich (160) überdeckt.

16. Reinigungswalze nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekenn- zeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) durch Material des Besatzes (122) mindestens teilweise überdeckt ist.

17. Reinigungswalze nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen dem mindestens einen Hakenelement (136) und einer Mantelfläche (110) der Trägerwalze (104) in radialer Richtung (130) Material (150) des Trägers (120) der Reinigungsbeaufschlagungs- einrichtung (118) liegt.

18. Reinigungswalze nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) so angeordnet und ausgebildet ist, dass es mindestens in einem Teilbereich den Träger (120) gegen die Trägerwalze (104) drückt und insbesondere in radialer Richtung (130) gegen die Mantelfläche (110) der Trägerwalze (104) presst.

19. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekenn- zeichnet durch eine Mehrzahl von beabstandeten Hakenelementen (136).

20. Reinigungswalze nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Hakenelemente in einer Umfangsrichtung (132) verteilt und insbe- sondere gleichmäßig verteilt sind.

21. Reinigungswalze nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen benachbarten Hakenelementen (136) Besatzmaterial der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (118) liegt.

22. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekenn- zeichnet durch mindestens ein Deckelelement (138; 162), welches an der Trägerwalze (104) fixiert ist und an welchem das mindestens eine Hakenelement (136) angeordnet ist.

23. Reinigungswalze nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Deckelelement (138; 162) einen Eintauchbereich (142) für einen Innenraum (112) der Trägerwalze (104) aufweist.

24. Reinigungswalze nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Deckelelement (138; 162) einen Anlagering (140) für eine Stirnseite (114; 116) der Trägerwalze (104) aufweist.

25. Reinigungswalze nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) an dem Anlagering (140) ange- ordnet ist.

26. Reinigungswalze nach einem der Ansprüche 22 bis 25, gekennzeichnet durch eine Fixierungseinrichtung (144) für das mindestens eine Deckel- element (138; 162) an der Trägerwalze (104).

27. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerwalze (104) eine erste Stirnseite (114) und eine zweite Stirnseite (116) aufweist, wobei an der ersten Stirnseite (114) mindestens ein Hakenelement (136) angeordnet ist und an der zweiten Stirnseite (116) mindestens ein Hakenelement angeordnet ist.

28. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) eine Anlageseite (152) aufweist, welche in einem spitzen Winkel (154) zu der axialen Achse (106) orientiert ist.

29. Reinigungswalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Aufnahmeelement (164) für eine Welle (70) mindestens ein Hakenelement (136) angeordnet ist.

30. Boden-Reinigungsmaschine oder Flächen-Reinigungsmaschine, um

fassend mindestens eine Reinigungswalze (102) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche.

31. Boden-Reinigungsmaschine oder Flächen-Reinigungsmaschine nach

Anspruch 30, gekennzeichnet durch eine Befeuchtungseinrichtung für die mindestens eine Reinigungswalze (102).

32. Boden-Reinigungsmaschine oder Flächen-Reinigungs aschine nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Hakenelement (136) an einer Außenseite der mindestens einen Reinigungswalze (102) angeordnet ist.

33. Verwendung einer Reinigungswalze gemäß einem der Ansprüche 1 bis 29 an einer Boden-Reinigungsmaschine oder Flächen-Reinigungs- maschine.

Description:
REINIGUNGSWALZE UND BODEN-REINIGUNGSMASCHINE DAMIT

Die Erfindung betrifft eine Reinigungswalze, umfassend eine Trägerwalze mit einer axialen Achse und eine Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung, welche an der Trägerwalze angeordnet ist.

Die Erfindung betrifft ferner eine Boden-Reinigungsmaschine oder Flächen- Reinigungsmaschine, insbesondere für Hartböden .

Die DE 10 2015 104 235 Al offenbart ein selbstfahrendes Bodenpflegegerät mit einer rotierbaren Bodenpflegewalze mit einer weichen Oberflächenlage.

Die Bodenpflegewalze weist einen zylindrischen Walzenkörper auf, auf dessen Mantelfläche als weiche Oberflächenlage ein abnehmbarer Bezug aufgebracht ist.

Aus der nicht vorveröffentlichten PCT/EP2017/070435 vom 11. August 2017 ist eine Flächen-Reinigungsmaschine bekannt, welche einen Reinigungskopf mit mindestens einer angetriebenen Reinigungswalzeneinheit, eine Schmutz- fluidtankeinrichtung, welche an dem Reinigungskopf angeordnet ist, und eine Abstreif-Leiteinrichtung für Schmutzfluid, welche auf die mindestens eine Reinigungswalzeneinheit wirkt, bekannt. Die Schmutzfluidtankeinrichtung umfasst eine Behältereinrichtung für Schmutzfluid und eine Deckeleinrichtung für die Behältereinrichtung .

Aus der WO 2015/086083 Al ist eine Bodenreinigungsmaschine bekannt, welche eine Trägereinrichtung, mindestens eine Reinigungswalze, welche an der Trägereinrichtung angeordnet ist, rotierend antreibbar ist und mit einem Besatz versehen ist, eine Gebläseeinrichtung zur Erzeugung eines Saugstroms, und eine Absaugkanaleinrichtung für den Saugstrom umfasst. Die Absaug- kanaleinrichtung weist mindestens einen Absaugkanal mit einer fluidwirk- samen Verbindung zwischen der Gebläseeinrichtung und der mindestens einen Reinigungswalze auf, wobei der mindestens eine Absaugkanal eine Mündung zu der mindestens einen Reinigungswalze hin aufweist und die Mündung eine erste Mündungswandung und eine beabstandete zweite Mündungswandung aufweist, zwischen welchen eine Mündungsöffnung gebildet ist, wobei bei auf einem zu reinigenden Boden aufgesetzter mindestens einer Reinigungswalze die erste Mündungswandung bezogen auf die Schwerkraftrichtung oberhalb der zweiten Mündungswandung positioniert ist und die erste Mündungs- wandung und/oder die zweite Mündungswandung an dem Besatz der mindestens einen Reinigungswalze anliegt oder in diesen hineinragt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungswalze der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche eine hohe (Betriebs-)Lebensdauer auf- weist.

Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Reinigungswalze erfindungs- gemäß dadurch gelöst, dass mindestsens ein Hakenelement vorgesehen ist, welches stirnseitig an der Trägerwalze angeordnet ist und einen Teilbereich der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung übergreift.

Durch das mindestens eine Hakenelement lässt sich eine (zusätzliche)

Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung an der Trägerwalze über Formschluss erhalten. Zusätzlich kann über das mindestens eine Haken- element die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung auch noch mit der Träger- walze verklemmt werden, so dass auch noch eine zusätzliche kraftschlüssige Verbindung erreichbar ist.

Es wird dadurch eine zusätzliche Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungsein- richtung randseitig, das heißt im Bereich einer Stirnseite, an der Trägerwalze erreicht. Es ergibt sich eine verbesserte Fixierung, so dass die Gefahr einer Ablösung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung von der Trägerwalze bei mechanischer Belastung verhindert ist beziehungsweise zumindest verringert ist. Dadurch lässt sich die (Betriebs-)Lebensdauer der Reinigungswalze erhöhen. Ferner ergibt sich eine erhöhte Prozesssicherheit bei der Produktion der Reinigungswalze.

Das mindestens eine Hakenelement ist insbesondere so positioniert, dass an Bereichen, an welchen eine erhöhte Ablösegefahr für die

Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung von der Trägerwalze besteht, eine zusätzliche Fixierung über Formschluss und gegebenenfalls Kraftschluss erreicht ist.

Eine erfindungsgemäße Reinigungswalze lässt sich beispielsweise auf vorteil- hafte Weise in einer Flächen-Reinigungsmaschine beziehungsweise Boden- Reinigungsmaschine einsetzen, wobei die entsprechende Reinigungsmaschine beispielsweise eine oder mehrere Reinigungswalzeneinheiten aufweist, und eine Reinigungswalzeneinheit einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein kann.

Durch die erfindungsgemäße Lösung lässt sich bei entsprechender Positio- nierung des mindestens einen Hakenelements auch eine effektive Reinigungs- Wirkung randseitig an der Reinigungswalze erreichen; durch entsprechende Anordnung und Ausbildung des mindestens einen Hakenelements lässt sich bei zusätzlicher Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung keine Ver- schlechterung der Reinigungsleistung durch die Reinigungswalze erreichen.

Insbesondere ist die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung in Blattform und/oder Bogenform (als "Sheet"-Material) und ist insbesondere flächig mit der Trägerwalze verbunden. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung mit beispielsweise einem textilen Besatz oder einem schwammartigen Besatz beziehungsweise Schaumstoff- besatz realisieren, welcher sich auf einfache und sichere Weise mit der

Trägerwalze fixieren lässt. Insbesondere kann dann die Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung auf die Trägerwalze aufgewickelt werden. Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Reinigungsbeaufschlagungsein- richtung auf die Trägerwalze aufgewickelt ist, wobei insbesondere eine

Wicklungsachse koaxial zur axialen Achse ist. Dadurch lässt sich die

Reinigungswalze auf einfache Weise hersteilen und es ergibt sich eine sichere Fixierbarkeit der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung an der Trägerwalze.

Günstigerweise weist dann die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Spuren auf. Diese Spuren ent- stehen dabei insbesondere durch Aufwicklung.

Es ist günstig, wenn die Spuren schraubenförmig auf die Trägerwalze gewickelt sind. Dadurch lässt sich auf einfache Weise die Reinigungswalze her- steilen.

Es ist ferner günstig, wenn eine Grenzlinie zwischen nebeneinander liegenden Spuren eine axiale Komponente und eine radiale Komponente (sowie eine Umfangskomponente) aufweist und insbesondere schraubenförmig ist.

Dadurch lässt sich auf einfache Weise die Reinigungsbeaufschlagungsein- richtung auf die Trägerwalze wickeln und es ergibt sich eine Flächenbedeckung einer Mantelfläche der Trägerwalze mit der Reinigungsbeaufschlagungsein- richtung. Es lässt sich dadurch die Reinigungswalze auf einfache Weise her- steilen.

Insbesondere ist die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung durch Kleben, Schweißen oder Thermofusion an der Trägerwalze fixiert und insbesondere flächig fixiert. Es lässt sich dadurch auf einfache Weise eine Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung erreichen.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Hakenelement formschlüssig die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung an der Trägerwalze fixiert. Dadurch lässt sich stirnseitig, das heißt an einem Randbereich der Reinigungswalze die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung (zusätzlich) fixieren. Ein Abheben in radialer Richtung der Reinigungsbeaufschlagungs- einrichtung von der Trägerwalze lässt sich verhindern. Es ergibt sich so eine erhöhte (Betriebs-)Lebensdauer der Reinigungswalze.

Es ist günstig, wenn das mindestens eine Hakenelement so angeordnet und ausgebildet ist, dass es einen Teilbereich der Reinigungsbeaufschlagungs- einrichtung mit der Trägerwalze verklemmt. Dadurch lässt sich insbesondere zusätzlich eine Kraftschlussverbindung zwischen der Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung und der Trägerwalze über das mindestens eine Haken- element erreichen. Es ergibt sich so eine sichere Fixierung. Ein Lösen der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung durch mechanische Belastung insbe- sondere im Betrieb der Reinigungswalze oder auch bei einem Waschvorgang der Reinigungswalze in einer Waschmaschine lässt sich so auf effektive Weise verhindern beziehungsweise die Ablösegefahr ist verringert.

Günstig ist es, wenn das mindestens eine Hakenelement in axialer Richtung über oder in die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung ragt und diese in radialer Richtung an der Trägerwalze fixiert. In radialer Richtung liegt insbe- sondere ein Formschluss und gegebenenfalls zusätzlich ein Kraftschluss vor. Durch das Ragen in axialer Richtung lässt sich die Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung an einem Teilbereich überdecken, um diesen Form- schluss beziehungsweise Kraftschluss zu bewirken.

Günstig ist es, wenn das mindestens eine Hakenelement in radialer Richtung über einer Mantelfläche der Trägerwalze positioniert ist, und insbesondere eine der Mantelfläche der Trägerwalze zugewandte (Anlage-)Seite des mindestens einen Hakenelements in radialer Richtung zu der Mantelfläche der Trägerwalze beabstandet ist. Dadurch lässt sich Material der Reinigungsbeaufschlagungs- einrichtung zwischen dem Hakenelement und der Trägerwalze positionieren, um eine effektive Fixierung zu erreichen.

Günstig ist es, wenn die Trägerwalze eine Stirnseite aufweist und das mindestens eine Hakenelement von der Stirnseite weg über einer Mantelfläche der Trägerwalze angeordnet ist. Dadurch lässt sich eine zusätzliche Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung randseitig (im Bereich der Stirn- seite) an der Trägerwalze erreichen.

Bei einer Ausführungsform weist die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung einen Träger auf und einen an dem Träger angeordneten Besatz, welcher ins- besondere durch den Träger gehalten ist, wobei insbesondere die

Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung über den Träger an der Trägerwalze fixiert ist. Dadurch ergibt sich eine effektive Reinigungswirkung und die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung lässt sich um den Träger auf effektive Weise an der Trägerwalze fixieren und insbesondere flächig fixieren.

Bei einer Ausführungsform ist der Besatz ein textiler Besatz. Er ist beispiels- weise ein Mikrofaserbesatz oder Vlies-Besatz. Es ist grundsätzlich auch möglich, dass der Besatz beispielsweise schwammartig ist oder aus einem Schaumstoffmaterial hergestellt ist. Insbesondere bei einem textilen Besatz lassen sich auf effektive Weise Hartböden reinigen.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Hakenelement den Träger der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung an einem Teilbereich überdeckt. Dadurch lässt sich die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung über das mindestens eine Hakenelement und über den Träger zusätzlich an der Trägerwalze fixieren. Dadurch wiederum wird das Reinigungsergebnis der Reinigungswalze durch die zusätzliche Fixierung über das mindestens eine Hakenelement minimal beeinflusst. Ein Hakenelement kann immer noch über Besatzmaterial überdeckt werden.

Es ist dann günstig, wenn das mindestens eine Hakenelement durch Material des Besatzes mindestens teilweise überdeckt ist. Insbesondere wenn der Besatz textil ist, können entsprechende Materialbereiche des Besatzes so "verformt" werden, dass sie über einem Hakenelement liegen.

Es ist ferner günstig, wenn zwischen dem mindestens einen Hakenelement und einer Mantelfläche der Trägerwalze in radialer Richtung Material des Trägers der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung liegt. Dadurch lässt sich eine Formschlussverbindung über das mindestens eine Hakenelement erreichen. Gegebenenfalls lässt sich zusätzlich auch noch eine Kraftschluss- verbindung erreichen, indem über das mindestens eine Hakenelement ein Teilbereich der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung gegen die Mantelfläche der Trägerwalze gepresst wird.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Hakenelement so angeordnet und ausgebildet ist, dass es mindestens in einem Teilbereich den Träger gegen die Trägerwalze drückt und insbesondere in radialer Richtung gegen die Mantelfläche der Trägerwalze presst. Es lässt sich dadurch zusätzlich zu einer Formschlussverbindung eine Kraftschlussverbindung erreichen. Dadurch lässt sich effektiv die Ablösegefahr der Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung von der Trägereinrichtung insbesondere randseitig an der Reinigungswalze (im Bereich einer Stirnseite) verringern beziehungsweise verhindern.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Mehrzahl von beabstandeten Hakenelementen vorgesehen ist. Grundsätzlich könnte es ausreichend sein, wenn ein oder wenige Hakenelemente in den Bereichen angeordnet sind, in denen die Ablösegefahr der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung von der Trägerwalze bei mechanischer Belastung am größten ist. Durch das Vorsehen einer Mehrzahl und insbesondere einer Vielzahl (insbesondere mindestens fünf, vorzugsweise mindestens zehn und besonders vorzugsweise mindestens 15) Hakenelementen lässt sich an einer entsprechenden Mehrzahl

beziehungsweise Vielzahl von Stellen an der Trägerwalze eine zusätzliche Fixierung erreichen. Dadurch ist die Ablösegefahr der Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung von der Trägerwalze stark verringert. Es ergibt sich ferner eine einfache Herstellbarkeit. In dem Zwischenraum zwischen beabstandeten Hakenelementen liegt Besatzmaterial, so dass auch in einem randseitigen Ringbereich der Reinigungswalze, in dem Hakenelemente liegen, eine Reinigungswirkung erreichbar ist. Es ist dann besonders vorteilhaft, wenn die Hakenelemente in einer Umfangs- richtung verteilt und insbesondere gleichmäßig verteilt sind. Dadurch lässt sich über den gesamten Umfang der Trägerwalze eine effektive zusätzliche

Fixierung erreichen, um die Ablösegefahr der Reinigungsbeaufschlagungsein- richtung von der Trägerwalze stark zu verringern. Es ergibt sich ferner eine einfache Herstellbarkeit, da über den gesamten Umfang der Trägerwalze eine zusätzliche Fixierungssicherung erreicht ist.

Es ist günstig, wenn zwischen benachbarten Hakenelementen Besatzmaterial der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung liegt. Es lässt sich so randseitig eine effektive Reinigung erreichen. Insbesondere lässt es sich dann erreichen, dass trotz zusätzlicher Fixierung durch die Hakenelemente das Reinigungs- ergebnis randseitig nicht negativ beeinflusst wird.

Bei einer konstruktiv einfachen Ausführungsform ist mindestens ein Deckel- element vorgesehen, welches an der Trägerwalze fixiert ist und an welchem das mindestens eine Hakenelement angeordnet ist. Es lassen sich dadurch Hakenelemente unabhängig von der Trägerwalze hersteilen und bezüglich der Trägerwalze positionieren. Ferner ist es dadurch beispielsweise auf einfache Weise möglich, zunächst die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung an der Trägerwalze zu fixieren (beispielsweise durch Kleben oder Thermofusion) und dann durch Positionierung des mindestens einen Deckelelements eine zu- sätzliche formschlüssige beziehungsweise gegebenenfalls kraftschlüssige Fixierung über das mindestens eine Hakenelement zu erreichen. Ferner kann durch ein Deckelelement insbesondere ein Übergang von der Trägerwalze zu der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung stirnseitig abgedeckt werden.

Dadurch wird ebenso der Gefahr eines Ablösens der Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung entgegengewirkt.

Bei einer Ausführungsform weist das mindestens eine Deckelelement einen Eintauchbereich für einen Innenraum der Trägerwalze auf. Dadurch lässt sich dieses auf einfache Weise an der Trägerwalze fixieren. Bei einer Ausführungsform weist das mindestens eine Deckelelement einen Anlagering für eine Stirnseite der Trägerwalze auf. Dadurch lässt sich auf ein- fache Weise durch entsprechende Anlage eine Positionierung des mindestens einen Deckelelements an der Trägerwalze erreichen. Ferner lässt sich auf ein- fache Weise eine Abdeckung des Übergangs zwischen der Trägerwalze und der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung an der Stirnseite erreichen.

Es ist dann konstruktiv günstig, wenn das mindestens eine Hakenelement an dem Anlagering angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine einfache Herstellbar- keit. Ferner lässt sich auf einfache Weise eine stirnseitige Anordnung des mindestens einen Hakenelements erreichen. Ferner lässt sich bei der Her- stellung der Reinigungswalze auf einfache Weise durch Positionierung des mindestens einen Deckelelements ein Angriff des mindestens einen Haken- elements an der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung erreichen.

Günstig ist es, wenn eine Fixierungseinrichtung für das mindestens eine Deckelelement an der Trägerwalze vorgesehen ist. Die Fixierung des

mindestens einen Deckelelements kann dabei lösbar oder nicht lösbar sein.

Bei einer Ausführungsform weist die Trägerwalze eine erste Stirnseite und eine zweite Stirnseite auf (wobei die zweite Stirnseite der ersten Stirnseite gegen- überliegt), wobei an der ersten Stirnseite mindestens ein Hakenelement ange- ordnet ist und an der zweiten Stirnseite mindestens ein Hakenelement ange- ordnet ist. Es lässt sich dadurch beidseitig an der Trägerwalze eine stirnseitige (randseitige) zusätzliche Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung an der Trägerwalze erreichen.

Bei einer Ausführungsform weist das mindestens eine Hakenelement eine Anlageseite auf, welche in einem spitzen Winkel zu der axialen Achse orientiert ist. Dadurch lässt sich insbesondere eine Kraft senkrecht zu einer Mantelfläche der Trägerwalze generieren, welche für eine zusätzliche kraftschlüssige

Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung randseitig an der Träger- walze über das mindestens eine Hakenelement sorgt. Insbesondere weist das mindestens eine Hakenelement eine Öffnung auf, in welche ein Teilbereich der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung bei der Herstellung der Reinigungs- walze bringbar ist. Ausgehend von der Öffnung zu der entsprechenden Stirn- seite hin verringert sich insbesondere der Abstand der Anlageseite zu einer Mantelfläche der Trägerwalze hin. Dadurch lässt sich zum einen eine einfache Positionierung bei der Herstellung der Reinigungswalze erreichen und zum anderen lässt sich eine entsprechende (Klemm-)Kraft ausüben, um einen zusätzlichen Kraftschluss zu bewirken.

Bei einer Ausführungsform ist ein Aufnahmeelement für eine Welle vorge- sehen, an dem mindestens ein Hakenelement angeordnet ist. Das Aufnahme- element ist insbesondere als Deckelelement für die Trägerwalze ausgebildet.

Es lässt sich so die Reinigungswalze auf einfache Weise drehfest mit einer Welle verbinden.

Erfindungsgemäß wird eine Boden-Reinigungsmaschine oder Flächen- Reinigungsmaschine bereitgestellt, welche mindestens eine erfindungsgemäße Reinigungswalze umfasst.

Die erfindungsgemäße Boden-Reinigungsmaschine beziehungsweise Flächen- Reinigungsmaschine, welche insbesondere zum Reinigen von Hartböden aus- gebildet ist, weißt die bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Reinigungswalze erläuterten Vorteile auf.

Insbesondere ist eine Befeuchtungseinrichtung für die mindestens eine

Reinigungswalze vorgesehen. Es lässt sich dadurch die Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung anfeuchten, bevor sie eine zu reinigende Fläche kontaktiert. Es lässt sich dadurch eine verbesserte Schmutzablösung an der zu reinigenden Fläche erreichen.

Es ist ferner günstig, wenn das mindestens eine Hakenelement an einer Außenseite der mindestens einen Reinigungswalze angeordnet ist, das heißt stirnseitig angeordnet ist. Es lässt sich dadurch an einen Bereich, der besonders starken mechanischen Belastungen unterliegt, eine verbesserte Fixierung erreichen und damit die Ablösegefahr der Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung von der Trägerwalze stark verringern.

Eine erfindungsgemäße Reinigungswalze lässt sich auf effektive Weise an einer Boden-Reinigungsmaschine oder Flächen-Reinigungsmaschine insbesondere für Hartböden verwenden.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen :

Figur 1 eine perspektivische Teil-Schnittdarstellung eines Ausführungs- beispiels einer erfindungsgemäßen Reinigungswalze;

Figur 2 die Reinigungswalze gemäß Figur 1 in einer anderen Schnitt- ansicht;

Figur 3 eine Detaildarstellung des Bereichs A gemäß Figur 2;

Figur 4 eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 gemäß Figur 2;

Figur 5 eine Detaildarstellung des Bereichs B gemäß Figur 5;

Figur 6 eine Explosionsdarstellung der Reinigungswalze gemäß Figur 1;

Figur 7 ein Ausführungsbeispiel eines Deckelelement mit Hakenelementen der Reinigungswalze gemäß Figur 1;

Figur 8 eine Seitenansicht in der Richtung D gemäß Figur 7;

Figur 9 eine Unteransicht des Deckelelements gemäß Figur 7 in der

Richtung E gemäß Figur 8; Figur 10 eine Schnittansicht des Deckelelements in der Linie 10-10 gemäß Figur 9;

Figur 11 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs C gemäß Figur 10;

Figur 12 schematisch einen Aufbau einer beispielhaften Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung mit Anordnung an einer Trägerwalze und ein Hakenelement;

Figur 13 schematisch eine Trägerwalze, wobei ein Teilbereich einer

Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung gelöst ist;

Figur 14 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer

Flächen-Reinigungsmaschine;

Figur 15 eine Schnittansicht der Flächen-Reinigungsmaschine gemäß Figur

14; und

Figur 16 eine vergrößerte Darstellung des Bereiches F gemäß Figur 15.

Ein Ausführungsbeispiel einer Flächen-Reinigungsmaschine, welches in den Figuren 14 bis 16 gezeigt ist und mit 10 bezeichnet ist, ist insbesondere als handgehaltene und handgeführte Boden-Reinigungsmaschine für Hartböden ausgebildet.

Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 umfasst einen Gerätekörper 12 und einen Reinigungskopf 14. Der Reinigungskopf 14 ist an dem Gerätekörper 12 an- geordnet.

Bei einem Reinigungsvorgang an einer zu reinigenden Fläche 16 stützt sich die Flächen-Reinigungsmaschine 10 über eine Reinigungswalzeneinheit 18 und insbesondere eine einzige Reinigungswalzeneinheit 18 an der zu reinigenden Fläche 16 ab. Die Reinigungswalzeneinheit 18 weist eine einzige Rotations- achse 58 auf. Die Reinigungswalzeneinheit 18 umfasst eine oder mehrere Reinigungswalzen. Bei der unten beschriebenen Ausführungsform ist oder umfasst die Reinigungswalzeneinheit 18 zwei Reinigungswalzen, die als zwei- teilige Reinigungswalze angesehen werden können.

Der Gerätekörper 12 weist eine Längsachse 20 auf. Die Flächen-Reinigungs- maschine 10 ist stielgehalten beziehungsweise stielgeführt. Dazu sitzt an dem Gerätekörper 12 eine Haltestabeinrichtung 22.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Haltestabeinrichtung 22 einen (ins- besondere genau einen) Haltestab 24, welcher eine Längserstreckung parallel zur Längsachse 20 aufweist. An einem oberen Bereich der Haltestabein- richtung 22 ist ein Griff 26 und insbesondere ein Bügelgriff angeordnet. Ein Bediener kann an diesem Griff 26 einhändig die Flächen-Reinigungsmaschine 10 halten und auf der zu reinigenden Fläche 16 (mit aufgestützter Reini- gungswalzeneinheit 18) führen.

Die Haltestabeinrichtung 22 kann bezüglich einer Länge in der Längsachse 20 längenveränderlich oder längenfest ausgebildet sein.

Die Flächen-Reinigungsmaschine 10 ist in ihren Abmessungen so ausgebildet, dass bei auf der zu reinigenden Fläche 16 aufgestützter Reinigungswalzenein- heit 18 ein Bediener ein Reinigungsvorgang an der zu reinigenden Fläche 16 bequem mit einem abgewinkelten Haltearm durchführen kann. Insbesondere liegt eine Länge der Flächen-Reinigungsmaschine 10 in der Längsachse 20 zwischen der Reinigungswalzeneinheit 18 und dem Bügelgriff 26 in einem Bereich zwischen 60 cm und 130 cm.

An dem Griff 26 sind insbesondere ein oder mehrere Bedienungselemente an- geordnet. Beispielsweise ist ein Schalter angeordnet, über den die Flächen- Reinigungsmaschine 10 für einen Reinigungsbetrieb einschaltbar beziehungs- weise ausschaltbar ist. Durch diesen Schalter ist der Betrieb eines Antriebs- motors 28 (Figur 2) für einen Rotationsbetrieb der Reinigungswalzeneinheit 18 schaltbar. Ferner kann ein Schalter zur Betätigung einer Ventileinrichtung 38 (siehe unten) vorgesehen sein.

Der Gerätekörper 12 umfasst ein Gehäuse 30, in welchem Komponenten der Flächen-Reinigungsmaschine 10 geschützt angeordnet sind.

An dem Gehäuse 30 ist ein Halter 32 angeordnet. An dem Halter 32 ist eine Tankeinrichtung 34 für Reinigungsflüssigkeit (insbesondere Wasser mit oder ohne ein zusätzliches Reinigungsmittel) abnehmbar angeordnet.

An dem Gehäuse 30 ist am Halter 32 eine Tankaufnahme 36 für die Tankein- richtung 34 angeordnet. Ein entsprechender Auslass der Tankeinrichtung 34 ist mit der Tankaufnahme 36 verbindbar.

In dem Gehäuse 30 ist der Tankaufnahme 36 nachgeordnet eine Ventilein- richtung 38 positioniert.

Von der Ventileinrichtung 38 führen eine oder mehrere Fluidleitungen 40 zu dem Reinigungskopf 14.

Die Ventileinrichtung 38 weist ein Sperrventil auf, über welches die Zufuhr von Reinigungsflüssigkeit aus der Tankeinrichtung 34 zu dem Reinigungskopf 14 schaltbar sperrbar ist. Der Ventileinrichtung 38 kann eine Filtereinrichtung 39 für Reinigungsflüssigkeit zugeordnet sein. Die Filtereinrichtung 39 ist insbe- sondere dem Sperrventil vorgeschaltet und zwischen der Ventileinrichtung 38 und der Tankaufnahme 36 angeordnet.

Bei offenem Sperrventil kann Reinigungsflüssigkeit aus der Tankeinrichtung 34 durch die Fluidleitung oder Fluidleitungen 40 zu dem Reinigungskopf 14 strö- men und die zu reinigende Fläche 16 beaufschlagen. An dem Reinigungskopf 14 sind dazu eine oder mehrere Auslassmündungen für Reinigungsflüssigkeit vorgesehen.

Die Auslassmündung oder Auslassmündungen sind so angeordnet, dass die Reinigungswalzeneinheit 18 und insbesondere ein Besatz 42 der Reinigungs- walzeneinheit 18 mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird. Bei einer Beauf- schlagung der Reinigungswalzeneinheit 18 über Reinigungsflüssigkeit wird dann die zu reinigende Fläche 16 indirekt mit Reinigungsflüssigkeit beauf- schlagt.

Der Besatz 42 ist insbesondere aus einem textilen Material hergestellt.

Er kann beispielsweise aus einem Vliesmaterial hergestellt sein.

Er kann beispielsweise alternativ auch aus einem Schaumstoffmaterial sein.

Der Ventileinrichtung 38 ist ein Schalter zugeordnet, durch welchen der Be- nutzer einstellen kann, ob das Sperrventil der Ventileinrichtung 38 gesperrt ist (das heißt der Zufluss von Reinigungsflüssigkeit zu dem Reinigungskopf 14 gesperrt ist), oder ob das Sperrventil offen ist (das heißt der Zufluss für Reini- gungsflüssigkeit aus der Tankeinrichtung 34 zu dem Reinigungskopf 14 frei- gegeben ist).

Dieser Schalter kann an dem Gehäuse 30 angeordnet sein. Es ist grundsätzlich auch möglich, dass der Schalter an dem Griff 26 angeordnet ist.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist in oder an dem Gehäuse 30 eine Batterie- einrichtung 44 zur elektrischen Energieversorgung des Antriebsmotors 28 an- geordnet. Die Batterieeinrichtung 44 ist wiederaufladbar. Dadurch lässt sich die Flächen-Reinigungsmaschine 10 unabhängig von einer Netzversorgung betreiben. Es ist aber grundsätzlich auch möglich, dass die Flächen-Reinigungsmaschine 10 über Netzstrom betrieben wird. Es ist dann eine entsprechende Anschluss- einrichtung für Netzstrom an der Flächen-Reinigungsmaschine 10 angeordnet.

Die Batterieeinrichtung 44 kann dabei abnehmbar von dem Gerätekörper 12 sein, um an einem entsprechenden Ladegerät eine Wiederaufladung durch- führen zu können.

Es kann auch vorgesehen sein, dass in den Gerätekörper 12 eine ent- sprechende Ladeeinrichtung integriert ist und eine Wiederaufladung ohne Entfernen der Batterieeinrichtung 44 von dem Gerätekörper 12 durchführbar ist. Entsprechende Anschlussbuchsen sind beispielsweise an dem Haltestab 24 angeordnet.

Der Antriebsmotor 28 ist ein Elektromotor. Er weist eine Motorachse 46 auf.

Die Motorachse 46 ist koaxial zu einer Rotationsachse des Antriebsmotors 28.

Der Antriebsmotor 28 sitzt zwischen dem Reinigungskopf 14 und dem Gehäuse 30 an dem Gerätekörper 12.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Motorachse 46 in einem Winkel zu der Längsachse 20 des Gerätekörpers 12 (und des Haltestabs 24) orientiert. Der Winkel zwischen der Motorachse 46 und der Längsachse 20 liegt beispielsweise im Bereich zwischen 130° und 170°.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Reinigungskopf 14 um eine Schwenk- achse 48 bezüglich des Gerätekörpers 12 schwenkbar. Diese Schwenkbarkeit ist in Figur 14 durch den Doppelpfeil mit dem Bezugszeichen 50 angedeutet.

Insbesondere ist die Schwenkachse 48 koaxial zu der Motorachse 46. Bei einer Ausführungsform ist der Antriebsmotor 28 an einer Innenhülse 52 angeordnet. Diese Innenhülse 52 bildet vorzugsweise eine Kapselung des An- triebsmotors 28.

An dem Gerätekörper 12 sitzt fest eine Außenhülse 54. Die Innenhülse 52 sitzt in der Außenhülse 54. Die Innenhülse 52 ist dabei um die Schwenkachse 48 relativ zu der Außenhülse 54 schwenkbar, wobei die Innenhülse 52 in der Außenhülse 54 schwenkbar gelagert ist. Die Innenhülse 52 und die Außen- hülse 54 bilden ein Schwenklager 56 für die Schwenkbarkeit des Reinigungs- kopfes 14 relativ zu dem Gerätekörper 12. Der Antriebsmotor 28 ist dabei um die Schwenkachse 48 relativ zu dem Gerätekörper 12 schwenkbar. Ent- sprechende Zuleitungen von der Batterieeinrichtung 44 zu dem Antriebsmotor 28 sind so angeordnet und ausgebildet, dass sie die Schwenkbarkeit erlauben. Entsprechend sind die Fluidleitung 40 oder die Fluidleitungen 40 so ausge- bildet, dass sie diese Schwenkbarkeit erlauben.

Das Schwenklager 56 weist eine Grundstellung auf, welche beispielsweise dadurch definiert ist, dass (die einzige) eine Rotationsachse 58 der Reini- gungswalzeneinheit 18 senkrecht zu der Zeichenebene gemäß Figur 2 orien- tiert ist. Eine Verschwenkung um die Schwenkachse 58 gegenüber dieser Grundstellung äußert sich in einer Winkelstellung der Rotationsachse 58 zu der Zeichenebene gemäß Figur 2, wenn der Reinigungskopf 14 frei schwenkbar ist (d.h. nicht aufgestützt ist).

Das Schwenklager 56 ist insbesondere derart eingestellt, dass ein bezogen auf einen normalen Reinigungsbetrieb besonderer Kraftaufwand notwendig ist, um eine Verschwenkung des Reinigungskopfes 14 aus seiner Grundstellung zu bewirken.

Die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfes 14 um die Schwenkachse 48 er- möglicht verbesserte Reinigungsmöglichkeiten auch an schwerer zugänglichen Stellen, indem gewissermaßen der Gerätekörper 12 mit der Haltestabein- richtung 22 gegenüber der zu reinigenden Fläche 16 "umpositioniert" werden kann.

Der Reinigungskopf 14 weist einen Reinigungswalzenhalter 60 auf, an wel- chem die Reinigungswalzeneinheit 18 um die Rotationsachse 58 rotierbar sitzt. Der Reinigungswalzenhalter 60 ist drehfest mit der Innenhülse 52 verbunden.

Der Reinigungswalzenhalter 60 weist einen Haltebereich 62 für die Reini- gungswalzeneinheit 18 auf, und einen Aufnahmebereich 64 für eine Schmutz- fluidtankeinrichtung 66 (vgl. beispielsweise Figur 3).

Der Aufnahmebereich 64 ist zwischen dem Haltebereich 62 und der Innenhülse 52 positioniert. Die Innenhülse 52 ist insbesondere mit einer Außenseite des Aufnahmebereichs 64 fest verbunden.

Die Reinigungswalzeneinheit 18 ist über eine Getriebeeinrichtung 68 dreh- momentwirksam an den Antriebsmotor 28 gekoppelt.

Die Getriebeeinrichtung 68 verbindet drehmomentwirksam eine Motorwelle des Antriebsmotors 28 (welche um die Motorachse 46 rotiert) mit einer Welle 70 für die Reinigungswalzeneinheit 18.

Die Getriebeeinrichtung 68 umfasst bei einem Ausführungsbeispiel einen Drehzahluntersetzer. Dieser dient zu einer Herabsetzung einer Drehzahl im Vergleich zur Drehzahl der Motorwelle. Beispielsweise weist ein Stan- dard-Elektromotor Drehzahlen in der Größenordnung von 7000 Umdrehungen pro Minute auf. Der Drehzahluntersetzer sorgt für eine Herabsetzung der Drehzahl auf beispielsweise circa 400 Umdrehungen pro Minute.

Der Drehzahluntersetzer kann in der Innenhülse 52 oder außerhalb der Innen- hülse 52 an dem Reinigungswalzenhalter 60 angeordnet sein. Der Drehzahluntersetzer ist beispielsweise als Planetenradgetriebe ausge- bildet.

Die Getriebeeinrichtung 68 weist ferner ein Winkelgetriebe auf, welches für eine Drehmomentumlenkung sorgt, um einen Antrieb der Reinigungswalzen- einheit 18 mit der Rotationsachse 58 quer (und insbesondere senkrecht) zur Motorachse 46 zu bewirken. Das Winkelgetriebe ist insbesondere dem Dreh- zahluntersetzer nachgeschaltet.

Bei einem Ausführungsbeispiel weist das Winkelgetriebe ein oder mehrere Zahnräder auf, welche drehfest an eine entsprechende Welle des Drehzahl- untersetzers gekoppelt sind. Diese wirken auf ein Kegelzahnrad zur Winkel- umsetzung.

Es kann in einer alternativen Ausführungsform vorgesehen sein, dass das Winkelradgetriebe für eine Drehzahluntersetzung sorgt.

Die Getriebeeinrichtung 68 umfasst bei einem Ausführungsbeispiel ferner einen Riemen, welcher drehmomentwirksam an das Winkelgetriebe gekoppelt ist und auf die Welle 70 wirkt. Der Riemen überbrückt den Abstand zwischen der Welle 70 und dem Winkelgetriebe und sorgt für eine Drehzahlunter- setzung.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Reinigungswalzeneinheit 18 zweiteilig ausgebildet mit einem ersten Teil 72 und einem zweiten Teil 74. Der erste Teil 72 sitzt drehfest an einer ersten Seite der Welle 70 und der zweite Teil 74 sitzt drehfest an einer der ersten Seite der Welle 70 gegenüberliegenden zweiten Seite der Welle 70.

In einem Zwischenbereich 76 zwischen dem ersten Teil 72 und dem zweiten Teil 74 ist die Getriebeeinrichtung 68 an die Welle 70 geführt und an die Welle 70 angekoppelt. Der erste Teil 72 und der zweite Teil 74 weisen die gleiche Rotationsachse 58 auf.

Die Reinigungswalzeneinheit 18 beziehungsweise der erste Teil 72 und der zweite Teil 74 der Reinigungswalzeneinheit 18 weisen (jeweils) eine Hülse 78 auf (vgl. beispielsweise Figur 3), welche zylindrisch ausgebildet ist. Diese wird untenstehend als Trägerwalze bezeichnet. An der Hülse 78 ist der Besatz 42 angeordnet. Über die Hülse 78 ist die Reinigungswalzeneinheit 18

beziehungsweise der erste Teil 72 und der zweite Teil 74 an der Welle 70 fixiert.

Die Reinigungswalzeneinheit 18 ist so an dem Reinigungskopf 14 angeordnet, dass die Rotationsachse 58 senkrecht zu der Längsachse 20 orientiert ist.

Die Reinigungswalzeneinheit 18 weist eine Länge längs der Rotationsachse 58 zwischen einer ersten Stirnseite 80 (welche an dem ersten Teil 72 gebildet ist) und einer zweiten Stirnseite 82 (welche an dem zweiten Teil 74 gebildet ist) auf, welche erheblich größer ist als eine entsprechende Breite des Geräte- körpers 12 senkrecht zu der Längsachse 20. Insbesondere liegt eine Länge der Reinigungswalzeneinheit 18 zwischen der ersten Stirnseite 80 und der zweiten Stirnseite 82 bei mindestens 20 cm und vorzugsweise bei mindestens 25 cm und beispielsweise bei ca. 30 cm.

Der Aufnahmebereich 64 weist einen Boden 84 (vgl. beispielsweise Figur 15) auf. An dem Boden 84 ist quer zu diesem orientiert eine Aufnahmebereichs- wandung 86 angeordnet. Die Aufnahmebereichswandung 86 und der Boden 84 des Aufnahmebereichs 64 definieren einen Aufnahmeraum 88 für die

Schmutzfluidtankeinrichtung 66.

Dem Boden 84 gegenüberliegend ist der Aufnahmeraum 88 offen. Über eine entsprechende Seite 90 ist die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 aus dem Auf- nahmeraum 88 entnehmbar beziehungsweise in diesen einsetzbar. Eine Ent- nahmerichtung beziehungsweise Einsetzrichtung 92 (vgl. Figur 16) ist im Wesentlichen senkrecht zu dem Boden 84 (und senkrecht zu der Rotations- achse 58).

Die Schmutzfluidtankeinrichtung 66 umfasst eine Behältereinrichtung 98 und eine Deckeleinrichtung 100 (insbesondere Figur 16). Die Deckeleinrichtung 100 schließt die Behältereinrichtung 98 insbesondere nach oben hin, um ein Auslaufen bzw. Herausschwappen von in der Behältereinrichtung ge- sammeltem Schmutzfluid zu verhindern.

Die Deckeleinrichtung 100 ist derart lösbar bzw. beweglich an der Behälter- einrichtung 98 angeordnet, dass durch Öffnen der Deckeleinrichtung 100 die Behältereinrichtung 98 von gesammeltem Schmutzfluid entleerbar ist bzw. die Behältereinrichtung 98 zu deren Reinigung zugänglich ist.

Eine entsprechende Flächen-Reinigungsmaschine ist in der nicht vorver- öffentlichten Anmeldung PCT/EP2017/070435 vom 11. August 2017

beschrieben. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen.

Bei der Flächen-Reinigungsmaschine 10 erfolgt keine Absaugung von

Schmutzfluid von der Reinigungswalzeneinheit 18.

Es ist beispielsweise auch möglich, dass eine entsprechende Flächen- Reinigungsmaschine eine Saugaggregateinrichtung zum Absaugen von

Schmutzfluid und eine Tankeinrichtung für Schmutzflüssigkeit aufweist. Eine solche Flächen-Reinigungsmaschine ist beispielsweise in der

WO 2016/058879 Al beschrieben. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen.

Es ist insbesondere vorgesehen, dass eine Mündungswandung an dem Besatz 42 der Reinigungswalzeneinheit 18 anliegt oder in diesen hineinragt. Eine ent- sprechende Bodenreinigungsmaschine ist in der WO 2015/086083 Al beschrieben. Auf dieses Dokument wird ausdrücklich und vollinhaltlich Bezug genommen.

Die oben beschriebene Flächen-Reinigungsmaschine 10 ist handgehalten und handgeführt. Sie weist eine einzige Reinigungswalzeneinheit 18 mit zwei (Teil-)Reinigungswalzen auf.

Es ist beispielsweise auch möglich, dass eine Flächen-Reinigungsmaschine zwei beabstandete Reinigungswalzeneinheiten aufweist, welche grundsätzlich jeweils einteilig oder zweiteilig sein können, wobei beispielsweise diese beiden Reinigungswalzeneinheiten entgegengerichtete Drehrichtungen haben können. Eine entsprechende Flächen-Reinigungsmaschine ist in der oben erwähnten Anmeldung PCT/EP2017/070435 beschrieben.

Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Flächen-Reinigungsmaschine selbst- fahrend und selbststeuernd ausgebildet ist und eine (oder mehrere) ent- sprechende Reinigungswalzeneinheiten aufweist. Es wird hier ebenfalls auf die PCT/EP2017/070435 verwiesen.

Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungswalze 102 (Figuren 1 bis 13), welche dem ersten Teil 72 beziehungsweise dem zweiten Teil 74 entspricht, weist eine Trägerwalze 104 ("Hülse") auf. Die Trägerwalze 104 hat mindestens näherungsweise die Form eines Hohlzylinders und er- streckt sich längs einer axialen Achse 106. Die axiale Achse 106 ist insbe- sondere eine (Rotations-)Symmetrieachse der Trägerwalze 104.

Die Trägerwalze 104 weist eine Mantelwandung 108 mit einer äußeren Mantel- fläche 110 auf.

Die Mantelwandung 108 umgibt einen Innenraum 112, welcher

(hohl-)zylindrisch ist. Die Trägerwalze 104 hat eine erste Stirnseite 114 und eine gegenüberliegende zweite Stirnseite 116.

An der Mantelwandung 108 der Trägerwalze 104 ist eine Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung 118 angeordnet. Die Reinigungsbeaufschlagungsein- richtung 118 dient zur Reinigungsbeaufschlagung einer zu reinigenden Fläche 16; sie wirkt mechanisch auf die zu reinigende Fläche. Insbesondere wird die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 vor der Einwirkung auf die zu reinigende Fläche angefeuchtet, um eine verbesserte Schmutzlösung an der zu reinigenden Fläche zu erreichen.

Die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 weist einen Träger 120 und einen Besatz 122 auf (vgl. beispielsweise Figur 12). Über den Träger 120 ist die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 an der Trägerwalze 104 und dabei an der Mantelwandung 108 fixiert. Der Besatz 122 ist wiederum durch den Träger 120 gehalten.

Der Besatz 122 ist insbesondere ein textiler Besatz und beispielsweise ein Mikrofaser-Besatz oder Vliesbesatz.

Grundsätzlich ist es beispielsweise auch möglich, dass der Besatz 122 aus einem Schwammmaterial oder Schaumstoffmaterial ist.

Die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 ist über ihren Träger 120 an der Trägerwalze 104 beispielsweise adhäsiv über einen Klebstoff, durch Schweißen oder durch Thermofusion flächig fixiert; der Träger 120 ist flächig an der Mantelfläche 110 insbesondere stoffschlüssig fixiert.

Beispielsweise ist die Trägerwalze 104 aus einem Kunststoffmaterial und ins- besondere thermoplastischen Kunststoffmaterial hergestellt. Der Träger 120 ist ebenfalls beispielsweise aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial hergestellt. Bei der Thermofusion werden die entsprechenden Werkstücke Trägerwalze 104 und Träger 120 erhitzt und gegeneinander gepresst und es entsteht eine permanente Verbindung.

Die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 mit ihrem Träger 120 und dem Besatz 122 erstreckt sich dabei von der ersten Stirnseite 114 zu der zweiten Stirnseite 116 der Trägerwalze 104. Sie ist insbesondere in Blattform beziehungsweise Bogenform und auf die Mantelwandung 108 aufgewickelt. Eine Wicklungsachse 124 ist dabei koaxial zu der axialen Achse 106.

Insbesondere ist die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 schrauben- förmig auf die Trägerwalze 104 gewickelt. Sie umfasst dabei eine Mehrzahl von Spuren 126, welche nebeneinander liegen und dabei aneinandergrenzen. Eine Grenzlinie 128 zwischen benachbarten Spuren weist neben einer axialen Komponente (in einer Richtung parallel zur axialen Achse 106) auch eine radiale Komponente (parallel zu einer radialen Richtung 130) und eine

Komponente in einer Umfangsrichtung 132 auf. Insbesondere weist die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 eine einzige Grenzlinie 128 auf, welche schraubenförmig ist.

Die Spuren 126 weisen dadurch variierende Höhen parallel zur axialen Achse 106 auf.

Insbesondere kann es vorgesehen sein, um eine Flächenbedeckung der Mantelfläche 110 mit der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 zu erreichen, dass im Bereich einer Stirnseite wie beispielsweise der ersten Stirn- seite 114 eine Spur 126' in einer Spitze 134 ausläuft; vgl. insbesondere die Figuren 2, 6 und 13, wobei in Figur 13 diese "letzte Spur" 126' abgehoben gezeigt ist.

An der Trägerwalze 104 und dabei an der ersten Stirnseite 114 sind Haken- elemente 136 angeordnet, welche zusätzlich zu der Fixierung des Trägers 120 an der Mantelfläche 110 für eine weitere randseitige (stirnseitige) Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 in Relation zu der Trägerwalze 104 sorgen.

Es ist die Aufgabe der Hakenelemente 136, über eine Formschlussverbindung die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 zusätzlich zu fixieren. Es kann dabei auch weiterhin vorgesehen sein, dass die Hakenelemente 136 eine Kraftschlussverbindung zwischen der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 und der Trägerwalze 104 bereitstellen und insbesondere die Reinigungs- beaufschlagungseinrichtung 118 in einem Teilbereich gegen die Trägerwalze 104 drücken.

Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Reinigungswalze 102 ein (erstes) Deckelelement 138. Dieses erste Deckelelement 138 (vgl. auch die Figuren 7 bis 11) hat einen Anlagering 140. Der Anlagering 140 ist so dimensioniert, dass er (mit einem Teilbereich) an die erste Stirnseite 140 der Trägerwalze 104 angelegt ist, wenn das erste Deckelelement 138 an der Trägerwalze 104 positioniert ist.

Das erste Deckelelement 138 weist ferner einen Eintauchbereich 142 auf, welcher mit dem Anlagering 140 verbunden und insbesondere einstückig ver- bunden ist.

Der Eintauchbereich 142 ist insbesondere hohlzylindrisch ausgebildet und an- gepasst an den Innenraum 112.

Wenn das erste Deckelelement 138 an der Trägerwalze 104 sitzt, dann ist der Eintauchbereich 142 in den Innenraum 112, welcher durch die Mantelwandung 108 umgeben ist, eingetaucht, wobei der Anlagering, wie oben erwähnt, in einem Teilbereich an der ersten Stirnseite 140 der Trägerwalze 104 und damit der Mantelwandung 108 anliegt. Es ist eine Fixierungseinrichtung 144 vorgesehen, welche ein in den Innen- raum 112 eingetauchtes erstes Deckelelement 138 mit der Trägerwalze 104 fixiert.

An dem Anlagering 140 sind die Hakenelemente 136 angeordnet. Wenn das erste Deckelelement 138 stirnseitig (an der ersten Stirnseite 114) an der Trägerwalze 104 sitzt, dann sind dadurch auch die Hakenelemente 136 stirn- seitig (an der ersten Stirnseite 114) der Trägerwalze 104 angeordnet.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind eine Mehrzahl von Haken- elementen 136 vorgesehen, welche beabstandet zueinander sind und in der Umfangsrichtung 132 verteilt an dem Anlagering 140 angeordnet sind.

Bei einem konkreten Ausführungsbeispiel sind 20 Hakenelemente 136 an dem Anlagering 140 angeordnet. Eine Breite eines Hakenelements 136 in der Umfangsrichtung 132 liegt bei einem konkreten Ausführungsbeispiel bei circa 2 mm.

Der Anlagering 140 weist einen ersten Ringbereich 146 auf, an welchem die Hakenelemente 136 angeordnet sind. Er weist ferner einen zu dem ersten Ringbereich 146 benachbarten zweiten Ringbereich 148 auf (vgl. Figur 9), welcher an den Eintauchbereich 142 grenzt. In dem zweiten Ringbereich 148 liegen keine Hakenelemente. Die Hakenelemente 136 sind über den zweiten Ringbereich 148 beabstandet zu dem Eintauchbereich 142. Über den zweiten Ringbereich 148 ist das erste Deckelelement 138 an die erste Stirnseite 140 anlegbar.

Der zweite Ringbereich 148 deckt stirnseitig einen Übergang von der Träger- walze 104 zur Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 ab.

Ein Hakenelement 136 ist in radialer Richtung 130 aufgrund des zweiten Ring- bereichs 148 beabstandet zu dem Eintauchbereich 142. Es ist dadurch auch bei an der Trägerwalze 104 sitzendem ersten Deckelelement 138 beabstandet zu der Mantelfläche 110 der Trägerwalze 104 (vgl. Figur 12). Dadurch kann Material 150 der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 und insbesondere des Trägers 120 zwischen dem Hakenelement 136 und der Mantelfläche 110 liegen. Dies ermöglicht eine Formschlussverbindung zwischen der Reinigungs- beaufschlagungseinrichtung 118 und der Trägerwalze 104 über Haken- elemente 136. Ferner kann zusätzlich eine Kraftschlussverbindung durch Pressen der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 in einem Teilbereich mit dem Material 150 gegen die Trägerwalze 104 vorliegen, das heißt der entsprechende Teilbereich wird zwischen einem Hakenelement 136 und der Mantelfläche 110 eingeklemmt.

Die Hakenelemente 136 erstrecken sich in Richtung der axialen Achse 106 von der ersten Stirnseite 114 weg über die Trägerwalze 104, wobei sie erwähnt in radialer Richtung 130 beabstandet zu der Mantelfläche 110 sind.

Dies ermöglicht ein Überlappen der Hakenelemente 136 mit einem Teilbereich der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 in Richtung der axialen Achse 106 und dadurch einen Formschluss zur zusätzlichen Fixierung der

Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 an der Trägerwalze 104.

Die Hakenelemente 136 weisen jeweils eine Anlageseite 152 (Figuren 11, 12) auf, welche beabstandet zu der Mantelfläche 110 ist. Zwischen der Anlageseite 152 und der Mantelfläche 110 ist das Material 150 positioniert. Diese An- lageseite 152 ist in einem spitzen Winkel 154 (vgl. Figur 12) zu der Mantel- fläche 110 orientiert. Dadurch lässt sich eine Presskraft auf das Material 150 ausüben, um für einen zusätzlichen Kraftschluss zu sorgen.

Insbesondere ist ein Hakenelement 136 stirnseitig mit einer Abrundung 156 versehen. Ein Abstand zwischen einer solchen Stirnseite 158 und der Mantel- fläche 110 verringert sich längs der Anlageseite 152. Es ist eine entsprechende Verjüngung vorgesehen. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 mit dem Träger 120 an dem Besatz 122 so angeordnet, dass die Haken- elemente 136 für eine Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 über den Träger 120 sorgen. Ein Hakenelement 136 ist so angeordnet und ausgebildet, dass es auf den Träger 120 wirkt und diesen in einem Teilbereich 160 überdeckt. Ferner drückt es den Träger 120 über das Material 150 gegen die Mantelfläche 110.

Zwischen benachbarten Hakenelementen 136 liegt dann Material des Trägers 120 mit Besatz 122.

Es kann ferner vorgesehen sein, dass mindestens teilweise ein Hakenelement 136 über Besatz 122, insbesondere wenn dieser aus einem textilen Material ist, überdeckt ist. Dadurch wird durch die Hakenelemente 136 eine

Reinigungswirkung im Bereich der ersten Stirnseite 114 der Reinigungswalze 102 nicht wesentlich beeinträchtigt.

Bei der Reinigungswalze 102 umgeben die Hakenelemente 136 ringförmig, in Form eines durchbrochenen Rings, an der ersten Stirnseite 114 den ent- sprechenden Teilbereich der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 und überlappen deren Träger 120 beziehungsweise überragen diesen in Richtung der axialen Achse 106 von der ersten Stirnseite 114 weg.

Die Hakenelemente 136 sind dabei insbesondere gleich verteilt in der Um fangsrichtung 132 angeordnet, so dass eine gleichmäßige Überdeckung erreicht ist. Dadurch ist sichergestellt, dass kritische Bereiche wie an der Spitze 134 überdeckt sind und eine zusätzliche Fixierung über Hakenelemente 136 erreicht ist.

Es sind insbesondere mindestens fünf Hakenelemente 136 vorgesehen, welche voneinander beabstandet sind. Vorzugsweise sind mindestens zehn und besonders bevorzugt mindestens 15 Hakenelemente 136 vorgesehen. Es kann auch vorgesehen sein, dass beispielsweise ein einziges Hakenelement in Form eines durchgehenden Rings vorhanden ist.

Alternativ kann es vorgesehen sein, dass ein oder mehrere Hakenelemente nur an "kritischen" Bereichen positioniert sind wie beispielsweise im Bereich der Spitze 134. Ein entsprechendes Hakenelement kann dann eine Erstreckung in der Umfangsrichtung 132 aufweisen, welche beispielsweise einem Halbring, einem Viertelring oder dergleichen entspricht.

Ein Vorsehen einer Mehrzahl von beabstandeten Hakenelementen 136, welche insbesondere gleichmäßig beabstandet sind, ermöglicht es, dass zwischen benachbarten Hakenelementen 136 Besatzmaterial 122 positioniert ist, so dass auch im Bereich der Hakenelemente 136, wie oben erwähnt, eine effektive Reinigungswirkung und damit eine Reinigungswirkung bis zum Rand der Reinigungswalze 102, das heißt bis zu der ersten Stirnseite 114 erreicht wird.

Die Reinigungswalze 102 ist mit einem zweiten Deckelelement 162 versehen (Figur 6). Dieses zweite Deckelelement 162 ist ebenfalls mit entsprechenden Hakenelementen en 136 versehen, um im Bereich der zweiten Stirnseite 116 eine zusätzliche Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 an der Trägerwalze 104 zu erreichen.

Bei einer Ausführungsform ist dieses zweite Deckelelement 162 als Aufnahme- element 164 für die Welle 70. Dieses Aufnahmeelement 164 hat eine Auf- nahme 166 (Figur 4), in welche die Welle 70 eintauchbar ist und an welcher die Welle 70 drehfest mit der Reinigungswalze 102 fixierbar ist beziehungs- weise fixiert ist.

Insbesondere ist die Reinigungswalze 102 über das Aufnahmeelement 164 lösbar an der Welle 70 fixiert, so dass sie abnehmbar ist und eine Reinigungs- walze ausgetauscht werden kann beziehungsweise diese selber reinigbar ist, beispielsweise über Waschen in einer Waschmaschine. Erfindungsgemäß ist eine Reinigungswalze 102 bereitgestellt, bei der die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 an der Trägerwalze 104 flächig fixiert ist, beispielsweise durch Kleben oder Thermofusion. Zusätzlich bewirkt das mindestens eine Hakenelement 136 eine stirnseitige Fixierung über Form- schluss. Das mindestens eine Hakenelement 136 ragt von der entsprechenden Stirnseite 114 beziehungsweise 116 weg über die Trägerwalze 104 in axialer Richtung 106 und ist dabei beabstandet zu der Mantelfläche 110. Eine Länge eines Hakenelements 136, mit dem dieses über die Trägerwalze 104 und damit über einen Teilbereich der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 ragt, liegt typischerweise im Millimeter-Bereich und beispielsweise bei circa 1 mm oder 2 mm.

Zusätzlich kann über das mindestens eine Hakenelement 136 auch noch eine Klemmfixierung (Kraftschlussfixierung) erreicht werden, indem insbesondere das mindestens eine Hakenelement 136 Material 150 der Reinigungsbeauf- schlagungseinrichtung 118 gegen die Mantelwandung 108 presst.

Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass das mindestens eine Hakenelement 136 auf einen Träger 120 der Reinigungsbeaufschlagungsein- richtung 118 wirkt und diesen formschlüssig hält und insbesondere auch noch kraftschlüssig an der Trägerwalze 104 fixiert.

Es können ein oder mehrere Hakenelemente 136 vorgesehen werden, je nach Ausbildung der Reinigungswalze 102. Beispielsweise kann ein Hakenelement vorgesehen sein, welches als geschlossener Ring ausgebildet ist, oder als Teil- ring ausgebildet ist.

Bei der gezeigten Ausführungsform sind eine Mehrzahl von beabstandeten Hakenelementen 136 vorgesehen, welche insbesondere in Umfangsrichtung 132 gleichmäßig verteilt sind (in Form eines durchbrochenen Rings) und dadurch eine "gleichmäßige" radiale Formschlussfixierung der Reinigungs- beaufschlagungseinrichtung 118 an der Trägerwalze 104 ermöglichen. Zwischen benachbarten Hakenelementen 136 liegt Besatzmaterial. Ferner kann es mindestens teilweise vorgesehen sein, dass ein Hakenelement 136 mit Besatzmaterial überdeckt ist. Dadurch lässt sich eine effektive

Reinigungswirkung bis zu der entsprechenden Stirnseite 114 beziehungsweise 116 erzielen.

Durch das mindestens eine Hakenelement 136 lässt sich bei entsprechender Positionierung eine Lösung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 von der Trägerwalze 104 im Bereich der entsprechenden Stirnseite 114

beziehungsweise 116 verhindern.

Es wird dadurch die Lebensdauer der Reinigungswalze 102 erhöht.

Insbesondere lässt sich über das mindestens eine Hakenelement 136 eine Lösung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 im Bereich der Spitze 134 verhindern.

Bei der Herstellung der Reinigungswalze 102 ist es insbesondere vorgesehen, dass zunächst die Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 flächig

(beispielsweise über Kleben oder Thermofusion) an der Trägerwalze 104 fixiert wird. Diese Fixierung erfolgt dabei bei getrennten Deckelelementen 138 und 162. Anschließend werden die Deckelelemente 138 und 162 aufgesetzt und dabei an der Trägerwalze 104 fixiert. Dadurch können dann die entsprechen- den Hakenelemente 136 eine formschlüssige und gegebenenfalls auch kraft- schlüssige zusätzliche Fixierung der Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 an der Trägerwalze 104 bewirken, wobei diese Fixierung stirnseitig und damit randseitig an der Reinigungswalze 102 ist, das heißt im Bereich der entsprechenden ersten Stirnseite 114 beziehungsweise der zweiten Stirnseite 116 erfolgt.

Durch die erfindungsgemäße technische Lehre lässt sich ein Lösen der

Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 an Randbereichen verhindern. Es lässt sich dadurch eine verbesserte Fixierung und Stabilisierung der

Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung 118 und insbesondere des Besatzes 122 (des Plüsches) an der Trägerwalze 104 erreichen. Die Lebensdauer einer entsprechenden Reinigungswalze 102 wird dadurch erhöht. Ferner lässt sich durch die erfindungsgemäße Lösung die Prozesssicherheit in der Produktion erhöhen. Eine Verschlechterung der Reinigungsleistung lässt sich verhindern, insbesondere wenn eine Mehrzahl (Vielzahl) von in Umfangsrichtung 132 be- abstandeten Hakenelementen 136 vorgesehen ist.

Bezugszeichenliste

Flächen Reinigungsmaschine

Gerätekörper

Reinigungskopf

Zu reinigende Fläche

Reinigungswalzeneinheit

Längsachse

Haltestabeinrichtung

Haltestab

Griff

Antriebsmotor

Gehäuse

Halter

Tankeinrichtung für Reinigungsflüssigkeit

Tankaufnahme

Ventileinrichtung

Filtereinrichtung

Fluidleitung

Besatz

Batterieeinrichtung

Motorachse

Schwenkachse

Doppelpfeil

Innenhülse

Außenhülse

Schwenklager

Rotationsachse

Reinigungswalzenhalter

Haltebereich

Aufnahmebereich

Schmutzfluidtankeinrichtung

Getriebeeinrichtung Welle

Erster Teil

Zweiter Teil

Zwischenbereich

Hülse

Erste Stirnseite

Zweite Stirnseite

Boden

Aufnahmebereichswandung

Aufnahmeraum

Seite

Entnahme-/Einsetzrichtung

Behältereinrichtung

Deckeleinrichtung

Reinigungswalze

Trägerwalze

Axiale Achse

Mantelwandung

Mantelfläche

Innenraum

Erste Stirnseite

Zweite Stirnseite

Reinigungsbeaufschlagungseinrichtung

Träger

Besatz

Wicklungsachse

Spuren

Spuren

Grenzlinie

Radiale Richtung

Umfangsrichtung

Spitze

Hakenelement Erstes Deckelelement

Anlagering

Eintauchbereich

Fixierungseinrichtung

Erster Ringbereich

Zweiter Ringbereich

Material

Anlageseite

Spitzer Winkel

Abrundung

Stirnseite

Teilbereich

Zweites Deckelelement

Aufnahmeelement

Aufnahme