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Title:
CLOCK, IN PARTICULAR A TABLE CLOCK OR WALL CLOCK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/030218
Kind Code:
A2
Abstract:
A clock, in particular in the form of a table clock or wall clock, has a predetermined single central unit (1) with an electrical control unit (2). The system also has a plurality of available indication modules (4) as autonomous units, which can be selectively adapted to the central unit (1) in an array of available adaptation points.

Inventors:
WITTEK, Klaus (Brennerstrasse 29, Stuttgart, 70182, DE)
SCHNEIDER, Michael (Mühlhöfle 26, Zimmern, 78658, DE)
Application Number:
DE2008/001474
Publication Date:
March 12, 2009
Filing Date:
September 03, 2008
Export Citation:
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Assignee:
U.T.S. PRÄZISIONSTECHNIK GMBH (Gewerbestrasse 31, Hardt, 78739, DE)
WITTEK, Klaus (Brennerstrasse 29, Stuttgart, 70182, DE)
SCHNEIDER, Michael (Mühlhöfle 26, Zimmern, 78658, DE)
International Classes:
G04G17/08; G04B37/00; G04G17/00; G04B37/00
Attorney, Agent or Firm:
GOY, Wolfgang (Zähringer Strasse 373, Freiburg, 79108, DE)
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Claims:

A n s p r ü c h e

1. Uhr, insbesondere Tisch- oder Wanduhr, mit einer vorgegebenen, eine elektrische Steuereinheit (2) aufweisenden Zentraleinheit (1) als Basismodul sowie mit einer Mehrzahl von zur Verfügung stehenden, unterschiedlichen Anzeigemodulen (4), wobei die Anzeigemodule (4) derart mit der Zentraleinheit (1) sowohl mechanisch als auch elektrisch zur Schaffung der Uhr verbindbar ist, daß die Steuereinheit (2) der Zentraleinheit (1) die Anzeigemodule (4) steuert und kontrolliert, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Zentraleinheit (1) ein Feld von mehreren, im wesentlichen in einer Ebene nebeneinander liegenden Adaptierstellen für unterschiedliche Anzeigemodule (4) aufweist, daß jedes der Anzeigemodule (4) eine eigenständige Baueinheit definiert und für eine ganz bestimmte Anzeige zuständig ist und daß bedarfsweise ein Teil oder sämtliche Adaptierstellen mit Anzeigemodulen (4) bestückt werden.

2. Uhr nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zentraleinheit (1) ein oder mehrere Getriebemodule (3) für das zu adaptierende Anzeigemodul (4) adaptierbar sind.

3. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (1) ein oder mehrere Batteriefachmodule aufweist.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Sondermodule (keine Anzeigemodule (4)) adaptierbar sind.

5. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (1) Bedienelemente und/oder Schnittstellen zu periphären Einrichtungen aufweist.

6. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (1) selbst eine Anzeigeeinheit aufweist.

7. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Informationen zwischen der Zentraleinheit (1) und den Anzeigemodulen (4) über eine elektronische oder optische, serielle Datenverbindung übertragbar sind.

8. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Adaption von mehreren Anzeigemodulen (4) diese elektrisch entweder parallel oder seriell mit der Steuereinheit (2) der Zentraleinheit (1) verbindbar sind.

9. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige der Anzeigemodule (4) analog und/oder digital ist.

10. Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Uhr funkgesteuert ist.

Description:

Uhr, insbesondere Tisch- oder Wanduhr

Die Erfindung betrifft eine Uhr, insbesondere Tisch- oder Wanduhr nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Uhren, insbesondere Tisch- oder Wanduhren sind in vielfältigen Ausführungsformen sowohl in analoger Form als auch in digitaler Form bekannt. Die Gemeinsamkeit bei diesen Uhren besteht darin, daß jede Uhr individuell konzipiert ist, ohne daß große änderungen möglich sind. Es ist lediglich bekannt, ein Zifferblattmodul mit mehreren Anzeigen durch ein anderes Zifferblattmodul mit anderen Anzeigen zu ersetzen.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die A u f g a b e zugrunde, eine Uhr, insbesondere Tisch- oder Wanduhr zu schaffen, welche von der Konzeption her im Hinblick auf die Anzeigemöglichkeiten sehr variabel ist.

Die technische L ö s u n g ist gekennzeichnet durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1.

Dadurch ist eine Multifunktionsuhr mit einem modularen Konzept geschaffen. Die Grundidee dieser Multifunktionsuhr liegt in einer Vielzahl von Modulen, welche flexibel miteinander frei kombiniert werden können, damit verbunden mit einer hohen Flexibilität im Erscheinungsbild. Die Uhr kann somit durch dieses Konzept speziell auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt werden. Das Basismodul ist dabei eine vorgegebene einzige Zentraleinheit, welche mit einer elektrischen Steuereinheit ausgerüstet ist, welche für sämtliche möglichen zu adaptierenden Module zuständig ist. An diese Zentraleinheit können dann die diversen Module wie Anzeigemodule sowie Sondermodule, beispielsweise Zeitzeichenempfänger, adaptiert werden. Die einzelnen Moduleinheiten sind dabei fest miteinander verbunden, so daß diese eine stabile Werkeinheit bilden. Die Art der Befestigungsmöglichkeiten ist so zu gestalten, daß diese untereinander kompatibel sind und somit die Module beidseitig, optional an Ober- oder Unterseite miteinander verbunden werden können. Es wird somit durch das spezielle Antriebs- und/oder Steuersystem die Kombination mehrerer Anzeigen ermöglicht, die synchronisiert arbeiten und zentral von der Steuereinheit der Zentraleinheit versorgt werden. Jedes Modul hat dabei seine eigene Funktionalität im Gesamtsystem der Uhr und realisiert einen ganz bestimmten Teil der Anzeige. Beispielsweise ist ein Modul zuständig für die Anzeige der Sekunde, während ein anderes Modul den Wochentag anzeigt. Jedes Anzeigemodul ist dabei in der Lage und hat die "Intelligenz", um die elektrischen Steuersignale der Steuereinheit der Zentraleinheit zu verstehen, seine Anzeige zu kontrollieren und Informationen hierzu zur Zentraleinheit zurückzuschicken. Sämtliche Module werden dabei von

der Zentraleinheit gesteuert und kontrolliert. Diese koordiniert und steuert die Anzeigemodule und erzeugt die notwendigen Steuerdaten beispielsweise für Uhrzeit, Bedienung durch den Anwender etc. Die Anzahl der kombinierbaren Module ist dabei offen. Im Minimum wird ein einziges Anzeigemodul an der Zentraleinheit adaptiert. Ausgehend von dieser Minimalkombination kann das System theoretisch beliebig erweitert werden. Mögliche Anzeigen sind Stunde, Minute, Sekunde, Datum, Tag, Monat, Kalenderwoche, Mondphase, Sonnenverlauf etc. Zur technischen Realisierung bei analogen Uhren sind an der Zentraleinheit ein oder mehrere Getriebemodule für die zu adaptierenden Anzeigemodule adaptierbar. Beispielsweise können die Getriebemodule für zwei Zeiger oder für drei Zeiger ausgelegt sein. Somit wird die Zentraleinheit durch ein oder mehrere Getriebemodule ergänzt, die je nach den konstruktiven Gegebenheiten mit der bestehenden Zentraleinheit mechanisch fest verbunden werden. Elektrisch Kontakte können über Kabel hergestellt werden, aber auch über elektrische Steckverbindungen. Jedes einzelne Getriebemodul kann dergestalt detektiert sein, daß die Position der Anzeige beispielsweise mittels einer Referenzposition lichtschrankengesteuert kontrolliert und gegebenenfalls vollautomatisch korrigiert werden kann.

Eine bevorzugte Weiterbildung für analoge Uhren schlägt gemäß Anspruch 2 vor, daß an der Zentraleinheit ein oder mehrere Getriebemodule für die zu adaptierenden Anzeigemodule adaptierbar sind. Beispielsweise können die Getriebemodule für zwei Zeiger oder für drei Zeiger ausgelegt sein. Somit wird die Zentraleinheit durch ein oder mehrere Getriebemodule ergänzt, die je nach den konstruktiven Gegebenheiten mit der bestehenden Zentraleinheit mechanisch fest verbunden werden. Elektrisch Kontakte können über Kabel hergestellt werden, aber auch über elektrische Steckverbindungen. Jedes einzelne Getriebemodul kann dergestalt detektiert sein, daß die Position der Anzeige beispielsweise mittels einer Referenzposition lichtschrankengesteuert kontrolliert und gegebenenfalls vollautomatisch korrigiert werden kann.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 3 schlägt vor, daß die Zentraleinheit ein oder mehrere Batteriefach m od u Ie aufweist. Somit wird die Zentraleinheit durch ein oder mehrere Batteriefachmodule ergänzt, die auch hier je nach den konstruktiven Gegebenheiten mit der Zentraleinheit fest verbunden werden. Wie bereits erwähnt, werden die elektrischen Kontakte über Kabel hergestellt, aber auch über elektrische Steckverbindungen.

Gemäß der Weiterbildung in Anspruch 4 können zusätzlich Sondermodule adaptierbar sein, wie beispielsweise Zeitzeichenempfänger.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 5 schlägt Bedienelemente für die Zentraleinheit vor. Diese können als Taster/Schalter auf der Rückseite der Zentraleinheit angebracht sein.

Weiterhin können Schnittstellen zur periphären Umgebung an der Zentraleinheit vorgesehen sein.

Es sind auch Kombinationen von verschiedenen Funktionen auf einem Modul denkbar. So kann beispielsweise gemäß der Weiterbildung in Anspruch 6 die Zentraleinheit auch selbst eine Anzeige aufweisen.

Die Weiterbildung gemäß Anspruch 7 schlägt vor, daß alle Informationen zwischen der Zentraleinheit und den Anzeigemodulen in bidirektionaler Weise über eine elektronische oder optische serielle Datenverbindung übertragen werden können. Für den Fall, daß einzelne Anzeigemodule in einem vom Hauptgehäuse separaten Gehäuse untergebracht sind, besteht hier auch die Möglichkeit der übertragung der Daten per Funk, um zwischen dem Hauptgehäuse und dem Dependance-Gehäuse keine Kabel für die Datenübertragung verlegen zu müssen.

Für die Verbindung der Anzeigemodule mit der Zentraleinheit sind gemäß der Weiterbildung in Anspruch 8 zwei Methoden denkbar, nämlich zum einen die elektrisch Parallelverbindung, also in Sternform, oder die serielle Verbindung, also in Kettenform. Dabei ist die Position der Module im System frei wählbar.

Gemäß der Weiterbildung in Anspruch 9 sind die Anzeigen der Anzeigemodule vorzugsweise analog mit Zeigern. Es sind aber auch digitale Anzeigen möglich.

Schließlich schlägt die Weiterbildung in Anspruch 10 vor, daß die Uhr funkgesteuert ist. Dies bedeutet, daß die Uhr ein zentrales Zeitsignal empfängt und somit die exakte Zeit mittels der Uhr angezeigt werden kann.

Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Uhr wird nachfolgend anhand der Zeichnungen gezeigt. In diesen zeigt:

Fig. 1 der grundsätzliche Aufbau der Uhr in einer schematischen Darstellungsweise;

Fig. 2a die Möglichkeit eines sternförmigen Aufbaus;

Fig. 2b die Möglichkeit eines busförmigen Aufbaus;

Fig. 3a eine konkrete Darstellung einer Uhr;

Fig. 3b die Zentraleinheit der Uhr;

Fig. 3c die Uhr in Fig. 3a, wobei jedoch das Zifferblatt "durchsichtig" dargestellt ist;

Fig. 3d eine Darstellung entsprechend der in Fig. 3c, jedoch von der anderen Seite her.

Fig. 1 zeigt in rein schematischer Weise den grundsätzlichen Aufbau sowie das Konzept der Uhr. Es ist eine zentrale Steuerung aus einer Zentraleinheit mit einer elektrischen Steuereinheit vorgesehen. An diese zentrale Steuerung sind eine Mehrzahl von Modulen insbesondere in Form von Getriebemodulen sowie Anzeigemodulen adaptierbar. Diese Module können dabei frei miteinander kombiniert werden.

Fig. 2a zeigt dabei zum einen die Möglichkeit eines sternförmigen Aufbaus der elektrischen Steuerung sowie Fig. 2b einen busförmigen Aufbau der elektrischen Steuerung.

In Fig. 3a bis 3d ist ein konkretes technisches Ausführungsbeispiel einer analogen Wandoder Tischuhr dargestellt.

Dabei zeigt Fig. 3a die komplette Uhr, ebenso die Fig. 3c und 3d.

Fig. 3b zeigt hingegen einen Teil der Uhr, nämlich die Zentraleinheit 1 , welche als Basismodul für die unterschiedlichsten Kombinationen von Modulen einsetzbar ist.

Diese Zentraleinheit 1 weist eine Steuereinheit 2 auf, welche jedoch nur rein schematisch angedeutet ist.

Weiterhin weist die Zentraleinheit 1 verschiedene Plätze auf. An diesen Plätzen können die unterschiedlichsten Getriebemodule 3 adaptiert werden, welche in dem Antriebssystem zur Verfügung stehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel dienen diese Getriebemodule 3 zur Adaption speziell von Anzeigemodulen 4, wie sie in Fig. 3a angedeutet sind. Sollen andere Anzeigemodule 4 verwendet werden, so sind entsprechend andere Getriebemodule 3 in der Zentraleinheit 1 zu adaptieren. Das Getriebemodul 3 in der Mitte nimmt zusätzlich noch die Steuereinheit 2 auf.

Bezug szeich e n l iste

1 Zentraleinheit

2 Steuereinheit

3 Getriebemodul

4 Anzeigemodul