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Patent Searching and Data


Title:
CLOSING DEVICE FOR A DISK BRAKE AND BEARING SHELL FOR A CLOSING DEVICE OF A DISK BRAKE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/115037
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a closing device (1) for a disk brake, in particular for a sliding caliper disk brake for closing a brake disk. According to the invention, the disk brake has at least one brake caliper for receiving the closing device (1) and brake linings for closing the brake disk. The closing device (1) furthermore comprises a closing lever (3) having at least one closing lever base (4, 4a). The closing lever base (4, 4a) has a recess (9, 9a) in the direction of the side facing the brake lining or the side facing away from the brake lining for receiving a bearing shell (6, 6a).

Inventors:
SCHERER, Vitalij (Wernher-von Braun-Weg 2, Leimen, 69181, DE)
JUNGMANN, Hans-Christian (Wünschmichelbacherstraße 15c, Gorxheimertal, 69517, DE)
Application Number:
EP2018/075778
Publication Date:
June 20, 2019
Filing Date:
September 24, 2018
Export Citation:
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Assignee:
WABCO EUROPE BVBA (Chaussée de la Hulpe 166, 1170 Brüssel, 1170, BE)
International Classes:
F16D55/2255; F16D65/18
Domestic Patent References:
WO2004074705A12004-09-02
Foreign References:
EP0826115A11998-03-04
DE10236606A12004-02-19
DE102014115762A12016-05-04
DE102010044911A12012-03-15
DE102012006089A12013-09-26
DE102010005909A12011-09-08
Attorney, Agent or Firm:
COPI, Joachim (Am Lindener Hafen 21, Hannover, 30453, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Zuspannvorrichtung (1 ) für eine Scheibenbremse (2), insbesondere für eine Gleitsattelscheibenbremse zum Zuspannen einer Brems scheibe, wobei die Scheibenbremse (2) zumindest einen Brems sattel (7) zur Aufnahme der Zuspannvorrichtung (1 ) und Bremsbe läge (8; 8a) zum Zuspannen der Bremsscheibe aufweist und die Zuspannvorrichtung (1 ) einen Zuspannhebel (3) mit zumindest ei nem Zuspannhebelfuß (4; 4a) umfasst, wobei der Zuspannhebel fuß (4; 4a) in Richtung der dem Bremsbelag (8; 8a) zugewandten Seite oder der dem Bremsbelag (8, 8a) abgewandten Seite eine Vertiefung (9; 9a) zur Aufnahme einer Lagerschale (6; 6a) auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seiten des Zuspann hebelfußes (4; 4a) Taschen (10, 10a; 10b, 10c) zur Fixierung der Lagerschale (6; 6a) angeordnet sind.

2. Zuspannvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (10, 10a, 10b, 10c) an dem Zuspannhebelfuß (4, 4a) symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet sind.

3. Zuspannvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 2 nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (10, 10a; 10b, 10c) an dem Zuspannhebelfuß (4; 4a) an geschmiedet sind.

4. Zuspannvorrichtung (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (10, 10a; 10b,

10c) in Richtung der dem Bremsbelag (8; 8a) abgewandten Seite oder in Richtung der Bremsbelag (8; 8a) zugewandten Seite eine Öffnung aufweisen.

5. Zuspannvorrichtung (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (9; 9a) des Zu spannhebelfußes (4; 4a) als konkave Vertiefung ausgebildet ist.

6. Zuspannvorrichtung (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuspannhebelfuß (4; 4a) an der dem Bremsbelag (8; 8a) abgewandten Seite oder der dem Bremsbelag zugewandten Seite in der Vertiefung (9; 9a) ein Sack loch (12; 12a) aufweist.

7. Zuspannvorrichtung (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprü che, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuspannhebel (3) einen ersten Zuspannhebelfuß (4) mit einer ersten Tasche (10) und einer zweiten Tasche (10a) aufweist und dass der Zuspannhebel (3) ei nen zweiten Zuspannhebelfuß (4a) mit einer dritten Tasche (10b) und einer vierten Tasche (10c) aufweist.

8. Lagerschale (6; 6a) für eine Zuspannvorrichtung (1 ) einer Schei benbremse (2), insbesondere einer Gleitsattelscheibenbremse, wobei die Scheibenbremse (2) zumindest einen Bremssattel (7) zur Aufnahme der Zuspannvorrichtung (1 ) und Bremsbeläge (8; 8a) zum Zuspannen der Bremsscheibe aufweist und die Zuspannvor richtung (1 ) einen Zuspannhebel (3) mit zumindest einem Zu spannhebelfuß (4; 4a) umfasst, wobei der Zuspannhebelfuß (4; 4a) in Richtung der dem Bremsbelag (8; 8a) zugewandten Seite oder der dem Bremsbelag (8; 8a) abgewandten Seite eine Vertiefung (9; 9a) zur Aufnahme der Lagerschale (6; 6a) aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Seiten der Lagerschale (6; 6a) Nasen

(1 1 , 1 1 a; 1 1 b, 1 1 c) in Richtung des Zuspannhebels (3) angeordnet sind und die Zuspannvorrichtung 1 nach einem der Ansprüche 1 bis 6 ausgebildet ist.

9. Lagerschale (6; 6a) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nasen (1 1 , 1 1 a; 1 1 b, 1 1 c) der Lagerschale (6; 6a) sym metrisch oder asymmetrisch angeordnet sind.

10. Lagerschale (6; 6a) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn

zeichnet, dass die Nasen (1 1 , 1 1 a; 1 1 b, 1 1 c) der Lagerschale (6, 6a) zur Fixierung in den Taschen (10, 10a; 10b, 10c) des Zu spannhebelfußes (4; 4a) des Zuspannhebels (3) ausgebildet sind.

1 1 . Lagerschale (6; 6a) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nasen (1 1 , 1 1 a; 1 1 b, 1 1 c) der Lager schalen (6; 6a) eine Wellenform aufweisen.

12. Lagerschale (6; 6a) nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschale (6; 6a) an der dem Zu spannhebel (3) zugewandten Seite einen Zapfen (13; 13a) auf weist.

13. Lagerschale (6; 6a) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (13; 13a) der Lagerschale (6; 6a) in einem Sackloch (12; 12a) der Vertiefung (9; 9a) des Zuspann hebelfußes (4; 4a) angeordnet ist.

14. Lagerschale (6; 6a) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschale (6; 6a) eine halbzylindrische Form aufweist.

Description:
Zuspannvorrichtung für eine Scheibenbremse und Lagerschale für eine Zuspannvorrichung einer Scheibenbremse

Die Erfindung betrifft eine Zuspannvorrichtung für eine Scheibenbrem se, insbesondere für eine Gleitsattelscheibenbremse eines Nutzfahr zeuges zum Zuspannen einer Bremsscheibe. Die Scheibenbremse weist zumindest einen Bremssattel zur Aufnahme der Zuspannvorrich tung und Bremsbeläge zum Zuspannen der Bremsscheibe auf. Weiter hin umfasst die Zuspannvorrichtung einen Zuspannhebel mit zumin dest einem Zuspannhebelfuß. Der Zuspannhebelfuß weist in Richtung der dem Bremsbelag zugewandten Seite oder der dem Bremsbelag abgewandten Seite eine Vertiefung zur Aufnahme einer Lagerschale auf.

Die als Zuspanneinrichtung bezeichnete Zuspannvorrichtung der DE10201004491 1 A1 weist einen schwenkbaren Hebel mit einem als Exzenter ausgebildeten Abstützbereich auf. In einer Mulde des Ab stützbereichs liegt eine Lagerschale, wobei die Lagerschale durch ei nen Wälzrollenhalter gehalten wird. Der Wälzrollenhalter ist durch Nie ten an dem Abstützbereich befestigt. Für eine Demontage müssen die Nieten zerstört werden.

Ein anderes Verfahren zur Befestigung der Lagerschalen an dem Zu spannhebel geht aus der DE102012006089A1 hervor. Dabei weist der Zuspannhebel an den Abstützbereichen eine Gabelform auf. Die Ab stützbereiche sind als Exzenterabschnitte ausgebildet. Die Exzenter abschnitte stützen sich über die als Schwenklager bezeichneten La- gerschalen an jeweils einen Stützstift ab. Der Stützstift stützt sich an der Innenseite des Bremssattels ab.

Zudem zeigt die W004074705A1 eine Zuspannvorrichtung mit einem Zuspannhebel. Dabei sind die Lagerschalen fest mit einem als Exzen ter ausgebildeten Abstützbereich verbunden. Eine Wälzrolle liegt in dem Lager an. Die Lagerschale, die Wälzrolle und eine Aufnahme bil den ein Lager. Eine Fixierung des Lagers wird über einen Wälzrollen halter erreicht. Der Wälzrollenhalter weist Laschen auf, in denen La gerzapfen der Wälzrolle einliegen. Die Lagerschale ist mittels Zapfen in Bohrlöcher des Abstützbereichs fest eingepresst.

Auch aus der DE102010005909A1 geht eine Zuspannvorrichtung mit einem Zuspannhebel und Lagerschalen hervor. Dabei weisen die Ab stützbereiche des Zuspannhebels mittig eine Bohrung auf. Die Lager schalen weisen mittig je einen Zapfen auf. Die Lagerschalen werden über eine Press- und Passverbindung in die Bohrungen der Abstützbe reiche eingesetzt und anschließend eingepresst. Beim Verpressen der Lagerschalen in die Abstützbereiche des Zuspannhebels entsteht, bei spielsweise durch ausbrechen der Zapfen der Lagerschalen, ein gro ßer Ausschuss. Zudem fallen viele Lagerschalen nach dem Pressvor gang von den Abstützbereichen der Lagerschale wider ab, wodurch ein noch höherer Ausschuss an Lagerschalen entsteht.

Ausgehend von der DE102010005909A1 ist es die Aufgabe der Erfin dung, eine Verbesserung der Verbindung zwischen dem Zuspannhebel und der Lagerschale herzustellen und hohe Ausschusskosten, bedingt durch ein herausfallen der Lagerschalen nach dem Pressvorgang zu senken. Außerdem ist es die Aufgabe der Erfindung die Bearbeitung der Lagerschalenfixierung an dem Zuspannhebel zu verbessern.

Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass Taschen an den Seiten eines Zuspannhebelfußes zur Fixierung einer Lagerschale angeordnet sind. Besonders bevorzugt sind die Taschen, ausgehend von einer gedach ten Achse des Zuspannhebels, achsparallel an den Seiten des Zu spannhebelfußes angeordnet. Die an den Seiten des Zuspannhebelfu ßes angeordneten Taschen vereinfachen die Verbindung und Arretie rung der Lagerschale an dem Zuspannhebelfuß. Auch ein Verdrehen oder eine versetzte Anordnung der Lagerschale an dem Zuspannhe belfuß wird durch die Taschen des Zuspannhebelfußes verhindert. Au ßerdem werden die Montagekosten durch den Entfall von zwei Boh rungen an dem Zuspannhebelfuß gesenkt. Bevorzugt sind die Taschen des Zuspannhebelfußes achsparallel an dem Zuspannhebelfuß ange ordnet.

In einer weiteren vorteilhaften Variante sind die Taschen an dem Zu spannhebelfuß symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet. Mit einer asymmetrischen Anordnung der Taschen des Zuspannhebelfußes ist zusätzlich eine Kodierung möglich. Nur eine Lagerschale mit der glei chen Kodierung, wie die Kodierung der Taschen an dem Zuspannhe belfuß, ermöglicht die Montage der Lagerschale.

Es hat sich weiterhin auch als Vorteil erwiesen, dass die Taschen an dem Zuspannhebelfuß angeschmiedet sind. Der Zuspannhebel ist aus einem einzigen Schmiedeteil gebildet. Bei dem Schmiedevorgang des Zuspannhebels werden zusätzlich die Taschen an dem Zuspannhebel fuß angeschmiedet.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weisen die Taschen in Richtung der dem Bremsbelag abgewandten Seite oder in Richtung der dem Bremsbelag zugewandten Seite eine Öffnung auf. Besonders be vorzugt weisen die Taschen eine Phase zum Einführen der Lagerscha le auf. Für die Verbindung der Lagerschalen mit dem Zuspannhebelfuß hat es sich als Vorteil erwiesen, dass die Vertiefung des Zuspannhe belfußes als konkave Vertiefung ausgebildet ist. Die Lagerschalen sind auch konkav ausgebildet, sodass eine passgenaue Verbindung zwi schen dem Zuspannhebelfuß und der Lagerschale gewährleistet ist.

In einer weiteren Ausgestaltung weist der Zuspannhebelfuß an der dem Bremsbelag abgewandten Seite oder der dem Bremsbelag zuge wandten Seite in der Vertiefung ein Sackloch auf. Das Sackloch wird maschinell beispielsweise mittels einer Bohrmaschine nach dem Schmiedervorgang des Zuspannhebelfußes hergestellt. Es ist aber auch möglich, dass das Sackloch vorgeschmiedet ist, also während des Schmiedevorgangs des Bremssattelfußes mit hergestellt wird.

Darüber hinaus weist der Zuspannhebel in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung einen ersten Zuspannhebelfuß mit einer ersten Tasche und einer zweiten Tasche und einen zweiten Zuspannhebelfuß mit ei ner dritten Tasche und einer vierten Tasche auf.

Der Zuspannhebel ist gabelförmig ausgestaltet und weist zumindest einen Arm auf an denen je ein Zuspannhebelfuß zur Aufnahme einer Lagerschale angeordnet ist. Besonders bevorzugt weist der Zuspann hebel zwei Arme auf. Die erste Tasche des ersten Zuspannhebelfußes und die zweite Tasche des ersten Zuspannhebelfußes sind achsparal- lel an dem ersten Zuspannhebelfuß angeordnet. Des Weiteren sind die dritte Tasche des zweiten Zuspannhebelfußes und die vierte Tasche des zweiten Zuspannhbelfußes achsparallel an dem zweiten Zuspann hebelfuß angeordnet.

Die Aufgabe wird zusätzlich dadurch gelöst, dass an den Seiten der Lagerschale Nasen in Richtung des Zuspannhebels angeordnet sind. Die Nasen der Lagerschale weisen eine Vorspannung auf, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Lagerschale und dem Zuspannhebelfuß hergestellt wird. Besonders bevorzugt sind die Ta schen der Lagerschale, ausgehend von einer gedachten Achse der Lagerschale, achsparallel an den Seiten des Zuspannhebelfußes an geordnet.

Es hat sich weiterhin gezeigt, dass die Nasen der Lagerschale vorteil haft symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet sind.

Die symmetrische Anordnung der Nasen der Lagerschale oder die asymmetrische Anordnung der Nasen der Lagerschale bilden eine Ko dierung, wodurch die Lagerschale einem Zuspannhebel oder einem Zuspannhebelfuß eindeutig zugeordnet werden kann.

In einer weiteren Ausgestaltung sind die Nasen zur Fixierung in den Taschen des Zuspannhebelfußes des Zuspannhebels ausgebildet. Für eine Anordnung der Lagerschale an dem Zuspannhebelfuß werden die Nasen der Lagerschale über die Öffnungen der Taschen des Zu spannhebelfußes in die Taschen des Zuspannhebelfußes geschoben, sodass die Nasen der Lagerschale die Lagerschale kraftschlüssig fixie ren.

Darüber hinaus weisen die Nasen der Lagerschale in einer weiteren Ausführungsform eine Wellenform auf. Die von der Lagerschale abste henden Enden der Nasen weisen zudem eine Spitze mit einer Zentrie rung auf. Über die Wellenform der Nasen der Lagerschale wird eine Vorspannung aufgebaut, die ein kraftschlüssiges Fixieren der Lager schale an dem Zuspannhebelfuß ermöglicht.

Weiterhin hat es sich in einer Ausbildungsvariante als vorteilhaft erwie sen, dass die Lagerschale an der dem Zuspannhebel zugewandten Seite einen Zapfen aufweist. Der Zapfen der Lagerschale ist achspa rallel an der Lagerschale angeordnet. Der Zapfen der Lagerschale kann aber auch an einem anderen Bereich an der dem Zuspannhebel zugewandten Seite der Lagerschale angeordnet sein. In einer weiteren Ausgestaltung ist der Zapfen der Lagerschale in ei nem Sackloch der Vertiefung des Zuspannhebelfußes angeordnet.

Im Falle eines Wegbrechens zumindest einer Nase der Lagerschale, wird die Lagerschale über den Zapfen der Lagerschale an dem Zu spannhebelfuß gesichert.

Zudem weist in einer weiteren Ausführungsvariante die Lagerschale eine halbzylindrische Form auf. Die in Richtung des Zuspannhebelfu ßes weisende Seite der Lagerschale oder die Lagerschale selbst, kann aber auch eine andere Geometrie aufweisen. Zumindest muss die Geometrie der Fläche der Lagerschale, an dem der Zuspannhebel fuß angeordnet ist, die gleiche Geometrie aufweisen, wie die Fläche des Zuspannhebelfußes, an dem die Lagerschale angeordnet ist.

Nachfolgend werden ausgewählte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Figuren erläutert.

Es zeigt:

Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht einer Scheibenbremse,

Fig. 2 einen seitlich gedrehten Zuspannhebel ohne Lagerschalen und mit Sacklöchern in dem Zuspannhebelfüßen,

Fig. 2a einen Zuspannhebel in einer Frontalansicht mit Lagerschalen,

Fig. 2b einen Ausschnitt eines Zuspannhebelfußes mit einer Lager schale nach Fig. 2a,

Fig. 2c eine geschnittene schematische Ansicht eines Zuspannhebel fußes mit einer Lagerschale und einem Sackloch in der Lagerschale, Fig. 3 eine Lagerschalle mit asymmetrisch angeordneten Nasen in ei ner seitlich gedrehten Ansicht,

Fig. 3a eine Lagerschale mit asymmetrisch angeordneten Nasen in einer Rückansicht,

Fig. 4 einen Zuspannhebel mit Lagerschalen, wobei die Nasen der La gerschalen symmetrisch angeordnet sind,

Fig. 5 eine Lagerschale mit symmetrisch angeordneten Nasen in einer seitlich gedrehten Ansicht,

Fig. 5a eine Lagerschale mit symmetrisch angeordneten Nasen in ei ner Rückansicht,

Fig. 5b eine Lagerschale mit symmetrisch angeordneten Nasen aus einer Draufsicht,

Fig. 6 einen Zuspannhebel ohne Lagerschalen und ohne Sacklöcher in den Vertiefungen der Bremshebelfüße,

Fig. 6a eine geschnittene schematische Ansicht eines Zuspannhebel fußes mit einer Lagerschale und ohne einem Sackloch in der Lager schale,

Fig. 7 eine Lagerschale ohne einen Zapfen in einer seitlich gedrehten Ansicht,

Fig. 7a eine Lagerschale ohne einen Zapfen in einer Rückansicht.

Fig. 1 zeigt eine Scheibenbremse 2 mit einem Bremssattel 7, einem Bremsträger 20 zur Aufnahme von Bremsbelägen 8, 8a, einem Belag- haltebügel 21 der die Bremsbeläge 8, 8a in Position hält und einem Zuspannhebel 3, wobei der Zuspannhebel 3 zwei Zuspannhebelfüße 4, 4a aufweist. Die Zuspannhebelfüße 4, 4a weisen Vertiefungen 9, 9a zur Aufnahme von Lagerschalen 6, 6a auf. Der Zuspannhebel 3 ist in nerhalb des Bremssattels 7 der Scheibenbremse 2 angeordnet und stützt sich an der dem Bremsbelag abgewandten Seite über zwei Gleit steine 14, 14a an einer Innenwand 15 des Bremssattels 7 ab. Die La gerschalen 6, 6a sind zwischen den Gleitsteinen 14, 14a und den Zu spannhebelfüßen 4, 4a angeordnet. Zudem ermöglichen die Lager schalen 6, 6a eine Drehbewegung D des Zuspannhebels 3. Der Zu spannhebel 3, die Zuspannhebelfüße 4, 4a, die Lagerschalen 6, 6a, ein Druckstück 16, sowie eine nicht sichtbare Schraube und ein an der Schraube angeordneter nicht sichtbarer Stempel bilden eine Zuspann vorrichtung 1 . Die Zuspannvorrichtung 1 spannt die Bremsbeläge 8, 8a in Richtung einer Zuspannbewegung Z zu. Nach einem Zuspannvor gang wird die Zuspannvorrichtung 1 über die Rückstellfeder 17, entge gengesetzt einer Zuspannbewegung Z, in den Ausgangszustand zu rückgestellt. Die Rückstellfeder 17 stützt sich in Richtung der Bremsbe läge 8, 8a an einem Verschlussdeckel 18 und in Richtung des Zu spannhebels 3 an dem Druckstück 16 ab. Zwischen dem Druckstück 16 und den Zuspannhebelfüßen 4, 4a sind Gleitlager 19, 19a angeord net.

Fig. 2 zeigt einen Zuspannhebel 3 nach Fig. 1 ohne Lagerschalen 6,

6a. An dem ersten Zuspannhebelfuß 4 ist eine erste Tasche 10 des ersten Zuspannhebelfußes 4 zur Fixierung einer ersten Lagerschale 6 (Fig. 1 , Fig. 2a) angeordnet. An dem zweiten Zuspannhebelfuß 4a ist eine dritte Tasche 10b des zweiten Zuspannhebelfußes 4a zur Fixie rung der zweiten Lagerschale 6a angeordnet. Zusätzlich ist in der ers ten Vertiefung 9 des ersten Zuspannhebelfußes 4 ein erstes Sackloch 12 ausgebildet. Ein zweites Sackloch 12a ist in der zweiten Vertiefung 9a des zweiten Zuspannhebelfußes 4a angeordnet. Die Sacklöcher 12, 12a der Vertiefungen 9, 9a der Zuspannhebelfüße 4, 4a nehmen Zap fen 13, 13a (Fig. 2a, Fig. 2c) der Lagerschalen 6, 6a auf. Die Vertie fungen 9, 9a der Zuspannhebelfüße 4, 4a sind konkav ausgebildet und erstrecken sich senkrecht, bezogen auf eine Achse A des Zuspannhe bels 3, über die gesamte Breite der Zuspannhebelfüße 4, 4a.

In Fig. 2a ist die Frontalansicht des Zuspannhebels 3 nach Fig. 1 und 2 gezeigt. Der Zuspannhebel 3 weist gegenüber dem Zuspannhebel 3 in Fig. 2 zwei Lagerschalen 6, 6a an den Zuspannhebelfüßen 4, 4a auf. Dabei ist die erste Lagerschale 6 in der ersten Vertiefung 9 des ersten Zuspannhebelfußes 4 angeordnet. Die zweite Lagerschale 6a ist in der zweiten Vertiefung 9a des zweiten Zuspannhebelfußes 4a angeordnet. Deutlich erkennbar ist die asymmetrische Anordnung der Nasen 1 1

1 1 a der ersten Lagerschale 6 und die asymmetrische Anordnung der Nasen 1 1 b, 1 1 c der zweiten Lagerschale 6a, sowie die asymmetrische Anordnung der Taschen 10, 10a des ersten Zuspanhebelfußes 4 und die asymmetrische Anordnung der Taschen 10b, 10c des zweiten Zu spannhebelfußes 4a. Die erste Nase 1 1 der ersten Lagerschale 6 ist in einer ersten Tasche 10 des ersten Zuspannhebelfußes 4 fixiert und die zweite Nase 1 1 a der ersten Lagerschale 6 ist in einer zweiten Ta sche 10a des ersten Zuspannhebelfußes 4 fixiert. Zudem ist die dritte Nase 1 1 b der zweiten Lagerschale 6a in der dritten Tasche 10b des zweiten Zuspannhebelfußes 4a fixiert und die vierte Nase 1 1 c der zweiten Lagerschale 6a ist in der vierten Tasche 10c des zweiten Zu spannhebelfußes 4a fixiert. Als zusätzliche Sicherung gegen ein lösen der ersten Lagerschale 6 von dem ersten Zuspannhebelfuß 4, ist an der ersten Lagerschale 6 der erste Zapfen 13 in dem ersten Sackloch

12 (Fig. 2) des ersten Zuspannhebelfußes 4 eingebracht. Weiterhin ist zur Sicherung der zweiten Lagerschale 6a der zweite Zapfen 13a der zweiten Lagerschale 6a in dem zweiten Sackloch 12a (Fig. 2) des zweiten Zuspannhebelfußes 4a eingebracht. In Fig. 2b ist die Fixierung der ersten Lagerschale 6 an dem ersten Zu spannhebelfuß 4 des Zuspannhebels 3 nach Fig. 2a im Detail gezeigt. Insbesondere ist die Anordnung der ersten Nase 1 1 der ersten Lager schale 6 in der ersten Tasche 10 des ersten Zuspannhebelfußes 4 ge zeigt. Die erste Nase 1 1 der ersten Lagerschale 6 ist über eine Öff nung 22 der ersten Tasche 10 in die erste Tasche 10 des ersten Zu spanhebelfußes 4 geschoben.

Fig. 2c zeigt den Zuspannhebel 3 nach Fig. 2a, wobei detailliert die Anordnung der Zapfens 13; 13a der Lagerschale 6; 6a in dem Sack loch 12; 12a der Vertiefung 9; 9a des Zuspannhebelfußes 4; 4a gezeigt ist.

In Fig. 3 ist die Lagerschale 6; 6a mit den zwei asymmetrisch angeord neten Nasen 1 1 ; 1 1 b, 1 1 a; 1 1 c nach Fig. 2a ohne den Zuspannhebel 3 gezeigt. Die axiale Richtung der Lagerschale 6; 6a ist durch eine Ach se AL der Lagerschale 6, 6a verdeutlicht.

In Fig. 3a ist die Lagerschale 6; 6a mit den zwei asymmetrisch ange ordneten Nasen 1 1 ; 1 1 b, 1 1 a, 1 1 c nach Fig. 2a und Fig. 3 von der Rückseite der Lagerschale 6; 6a gezeigt. Deutlich zu erkennen ist der koaxial angeordnete Zapfen 13; 13a der Lagerschale 6; 6a.

Fig. 4 zeigt einen Zuspannhebel 3 nach Fig. 1 und Fig. 2, wobei die Nasen 1 1 , 1 1 b, 1 1 a, 1 1 c der Lagerschalen 6, 6a und die Taschen 10, 10a, 10b, 10c der Zuspannhebelfüße 4, 4a symmetrisch angeordnet sind. Als zusätzliche Sicherung gegen ein Lösen der ersten Lagerscha le 6 von dem ersten Zuspannhebelfuß 4, ist an der ersten Lagerschale 6 der erste Zapfen 13 in dem ersten Sackloch 12 (Fig. 2) des ersten Zuspannhebelfußes 4 eingebracht. Weiterhin ist zur Sicherung der zweiten Lagerschale 6a der zweite Zapfen 13a der zweiten Lagerscha- le 6a in dem zweiten Sackloch 12a (Fig. 2) des zweiten Zuspannhebel fußes 4a eingebracht.

In Fig. 5 ist die Lagerschale 6; 6a mit den symmetrisch angeordneten Nasen 1 1 ; 1 1 b, 1 1 a; 1 1 c nach Fig. 4 ohne den Zuspannhebel 3 ge zeigt.

Fig. 5a zeigt die Lagerschale 6; 6a nach Fig. 4 und Fig. 5 aus der Rückansicht, wobei der koaxial angeordnete Zapfen 13; 13a der La gerschale 6; 6a deutlich zu erkennen ist.

Auch Fig. 5b zeigt die Lagerschale 6; 6a nach Fig. 4 bis Fig. 5a. In der Fig. 5b ist die Lagerschale 6; 6a aus der Draufsicht gezeigt. Insbeson dere ist die Wellenform der Nasen 1 1 ; 1 1 b, 1 1 a; 1 1 c der Lagerschale 6; 6a erkennbar.

In Fig. 6 ist der Zuspannhebel 3 nach Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt. Entge gen Fig. 2 weisen die Vertiefungen 9, 9a der Zuspannhebelfüße 4, 4a keine Sacklochbohrungen 12, 12a auf.

Fig. 6a verdeutlicht die Anordnung der Lagerschale 6; 6a in der Vertie fung 9; 9a des Zuspannhebelfußes 4; 4a gemäß der Ausführung des Zuspannhebels 3 nach Fig. 6.

Eine entsprechende Lagerschale 6; 6a für einen Zuspannhebel 3 nach Fig. 6 ist in Fig. 7 gezeigt. Die Lagerschale 6; 6a weist zwei symmet risch angeordnete Nasen 1 1 ; 1 1 b, 1 1 a; 1 1 c auf. Ein zusätzlicher Zap fen 13; 13a der Lagerschale 6; 6a ist nicht vorhanden.

Fig. 7a zeigt noch einmal die Rückseite der Lagerschale 6; 6a nach Fig. 7. Deutlich erkennbar ist, dass die Lagerschale 6; 6a keinen Zap fen 13; 13a aufweist. - 12 -

Bezugszeichenliste als Teil der Beschreibung

1 Zuspannvorrichtung

2 Scheibenbremse

3 Zuspannhebel

4 erster Zuspannhebelfuß

4a zweiter Zuspannhebelfuß

6, 6a Lagerschale

7 Bremssattel

8, 8a Bremsbelag

9, 9a Vertiefung des Zuspannhebelfußes 4, 4a

10 erste Tasche des Zuspannhebelfußes 4

10a zweite Tasche des Zuspannhebelfußes 4

10b dritte Tasche des Zuspannhebelfußes 4a

10c vierte Tasche des Zuspannhebelfußes 4a

1 1 -1 1 C Nase der Lagerschale 6, 6a

12, 12a Sackloch der Vertiefung 9, 9a des Zuspannhebelfußes

4, 4a

13, 13a Zapfen der Lagerschale 6, 6a

14, 14a Gleitstein

15 Innenwand des Bremssattels 7

16 Druckstück

17 Rückstellfeder

18 Verschlussdeckel

19, 19a Gleitlager

20 Bremsträger

21 Belaghaltebügel

22 Öffnung der ersten Tasche 10 des ersten

Zusapannhebelfußes 4

A Achse des Zuspannhebels 3

AL Achse der Lagerschale

D Drehbewegung des Zuspannhebels 3 z Zuspannbewegung