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Patent Searching and Data


Title:
CLOTHES HANGER, METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF AND HANGING HOOK FOR A CLOTHES HANGER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/028316
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a clothes hanger comprising a hanger body (11), which is made of, in particular, plastic, and in whose middle part (12) an, in particular, metallic hanging hook (20) is attached at the top thereof. The hanging hook has a lower vertical shaft section (20c) that is rotationally mounted in the middle part of the hanger body. The shaft section, at least in bearing area (20d), has a circular cylindrical shape with a smooth unprofiled outer surface, and the bearing area of the hanging hook is retained with slip-free press fit in the middle part of the hanger body or in a retaining part (16, 17) attached thereto. To this end, at least one annular groove (21) can be made in the shaft section of the hanging hook, preferably above the bearing area.

Inventors:
Deckers, Hans (Bensheimer Str. 1, Lorsch, 64656, DE)
Application Number:
PCT/EP2003/009277
Publication Date:
April 08, 2004
Filing Date:
August 21, 2003
Export Citation:
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Assignee:
CORONET-KUNSTSTOFFWERK GMBH (Wind Hofstrasse, Grasellenbach, 64689, DE)
Deckers, Hans (Bensheimer Str. 1, Lorsch, 64656, DE)
International Classes:
A47G25/32; (IPC1-7): A47G25/32
Foreign References:
FR2548884A11985-01-18
DE9401642U11995-06-01
DE1454146A11970-04-09
GB256380A1926-08-12
DE20101315U12001-05-23
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1996, no. 08 30 August 1996 (1996-08-30)
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2002, no. 02 2 April 2002 (2002-04-02)
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 01 29 January 1999 (1999-01-29)
Attorney, Agent or Firm:
Lichti, Heiner (Lempert, Jost Lasch, Hartmu, Postfach 41 07 60 Karlsruhe, 76207, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Kleiderbügel mit einem insbesondere aus Kunststoff be stehenden Bügelkörper (11), in dessen Mittelteil (12) oberseitig ein Aufhängehaken (20) festgelegt ist, wo bei der Aufhängehaken (20) einen unteren vertikalen Schaftabschnitt (20c) besitzt, der drehbar an dem Mit telteil (12) des Bügelkörpers (11) gelagert ist, da durch gekennzeichnet, dass der Schaftabschnitt (20c) zumindest in einem Lagerbereich (20d) eine kreiszy lindrische Form mit einer glatten, unprofilierten Man telfläche aufweist und dass der Lagerbereich (20d) des Aufhängehakens (20) mit schlupffreiem Presssitz in dem Mittelteil (12) des Bügelkörpers (11) oder einem daran angebrachten Halteteil (16 ; 17) gehalten ist.
2. Kleiderbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schaftabschnitt (20c) des Aufhängehakens (20) oberhalb und/oder unterhalb des Lagerbereichs (20d) zumindest eine Ringnut (21) ausgebildet ist.
3. Kleiderbügel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine einzelne Ringnut (21) vorgesehen ist.
4. Kleiderbügel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringnut (21) auf der einem endsei tigen Einführende (20e) des Aufhängehakens (20) abge wandten Seite des Lagerbereichs (20d) angeordnet ist.
5. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringnut (21) im Bereich oder um ein geringes Maß oberhalb einer oberen Wandung (12a) des Mittelteils (12) des Bügelkörpers (11) liegt.
6. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar oberhalb und/oder un terhalb der Ringnut (21) ein kreiszylindrischer Ring kragen (22,23) ausgebildet ist, der eine glatte, un profilierte Mantelfläche besitzt und dessen Außen durchmesser d1 geringfügig größer als der Nenn Außendurchmesser d des Schaftabschnitts (20c) ist.
7. Kleiderbügel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser d1 des Ringkragens (22,23) um 0,05 mm bis 0,15 mm und insbesondere um ca. 0,1 mm größer als der NennAußendurchmesser d des Schaftab schnittes (20c) ist.
8. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das am unteren Ende des Schaft abschnitts (20c) ausgebildete Einführende (20e) sich konisch verjüngt und dass ein Konuswinkel a im Bereich von 5° bis 45° und insbesondere im Bereich von 20° bis 30° liegt.
9. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbereich (20d) eine axia le Länge 1 von zumindest 0,5 cm und insbesondere von zumindest 1,0 cm aufweist.
10. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bügelkörper (11) ein hül senförmiger Kragen (14) mit einer vertikalen Aufnahme (14a) ausgebildet ist, in die der Lagerbereich (20d) des Aufhängehakens (20) unter Erzeugung von radialen Pressspannungen eingesetzt ist.
11. Kleiderbügel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen auf der Oberseite des Bügelkörpers (11) hervorstehenden Abschnitt des Kragens (14) ein Spann glied (15) aufgesetzt ist, das auf den Kragen (14) ei ne radial nach innen gerichtete Vorspannung ausübt.
12. Kleiderbügel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannglied eine auf den Kragen (14) aufge setzte Kappe (15) ist.
13. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme (16a, 17a), in die der Lagerbereich (20d) des Aufhängehakens (20) unter Erzeugung von radialen Pressspannungen eingesetzt ist, zumindest abschnittsweise an dem Halteteil (16 ; 17) ausgebildet ist.
14. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 10 bis 13, da durch gekennzeichnet, dass das Halteteil eine in den Kragen (14) eingesetzte Buchse (16) ist, die mit dem Kragen (14) verbunden ist.
15. Kleiderbügel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil ein innerhalb des Bügelkörpers (11) gehaltenes Aufnahmeteil (17) ist, das die Aufnahme (17a) aufweist, in die der die Bügelkörperwandung durchdringende Schaftabschnitt (20c) des Aufhängeha kens (20) mit seinem Lagerbereich (20d) zumindest teilweise eingesetzt ist.
16. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 10 bis 15, da durch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser der Aufnahme (14a ; 16a ; 17a) vor dem Einsetzen des Aufhän gehakens (20) um 2% bis 15% und insbesondere um ca. 10% geringer als der NennAuBendurchmesser des Lager bereichs (20d) des Aufhängehakens (20) ist.
17. Kleiderbügel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schaftabschnitt (20c) des Aufhängehakens (20) unterhalb der Aufnahme (14a) eine untere Quer schnittsverbreiterung (20g) ausgebildet ist.
18. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 10 bis 17, da durch gekennzeichnet, dass an dem Schaftabschnitt (20c) des Aufhängehakens (20) oberhalb der Aufnahme (14a) eine obere Querschnittsverbreiterung (20f) aus gebildet ist.
19. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da durch gekennzeichnet, dass der Bügelkörper (11) und/ oder das Halteteil aus elastischem, thermoplastischen Kunststoff, insbesondere Polystyrol oder Polypropylen oder Polycarbonat besteht.
20. Kleiderbügel nach einem der Ansprüche 1 bis 19, da durch gekennzeichnet, dass zumindest auf den Lagerbe reich (20d) des Schaftabschnittes (20c) eine Beschich tung aufgebracht ist.
21. Aufhängehaken für einen Kleiderbügel, mit einem oberen Hakenabschnitt (20a) und einem unteren vertikalen Schaftabschnitt (20c), dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftabschnitt (20c) in einem unteren Lagerbe reich (20d) eine kreiszylindrische Form mit einer glatten, unprofilierten Mantelfläche aufweist und dass im Schaftabschnitt (20c) des Aufhängehakens (20) ober halb und/oder unterhalb des Lagerbereichs (20d) zumin dest eine Ringnut (21) ausgebildet ist.
22. Aufhängehaken nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich net, dass nur eine einzelne Ringnut (21) vorgesehen ist.
23. Aufhängehaken nach Anspruch 22 dadurch gekennzeichnet, dass die Ringnut (21) auf der einem endseitigen Ein führende (20e) des Schaftabschnitts (20c) abgewandten Seite des Lagerbereichs (20d) angeordnet ist.
24. Aufhängehaken nach einem der Ansprüche 21 bis 23, da durch gekennzeichnet, dass unmittelbar oberhalb und/ der unterhalb der Ringnut (21) ein kreiszylindrischer Ringkragen (22,23) ausgebildet ist, der eine glatte, unprofilierte Mantelfläche besitzt und dessen Außen durchmesser di geringfügig größer als der NennAußen urchmesser d des Schaftabschnitts (20c) ist.
25. Aufhängehaken nach Anspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass der Außendurchmesser d1 des Ringkragens (22, 23) um 0,05 mm bis 0,15 mm und insbesondere um ca. 0,1 mm größer als der NennAußendurchmesser d des Schaft abschnittes (20c) ist.
26. Aufhängehaken nach einem der Ansprüche 23 bis 25, da durch gekennzeichnet, dass das am unteren Ende des Schaftäbschnitts (20c) ausgebildete Einführende (20e) sich konisch verjüngt und dass ein Konuswinkel a im Bereich von 5° bis 45° und insbesondere im Bereich von 20° bis 30° liegt.
27. Aufhängehaken nach einem der Ansprüche 21 bis 26, da durch gekennzeichnet, dass der Lagerbereich (20d) eine axiale Länge 1 von zumindest 0,5 cm und insbesondere von zumindest 1,0 cm aufweist.
28. Verfahren zur Herstellung eines Kleiderbügels nach ei nem der Ansprüche 1 bis 20, wobei der Bügelkörper (11) vorgefertigt und der Aufhängehaken in eine Aufnahme (14a ; 16a ; 17a) des Bügelkörpers (11) oder eines Hal teteils (16,17) unter deren radialer Aufweitung hin eingedrückt oder eingeschlagen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass zumindest auf den Lagerbereich (20d) des Schaftabschnittes (20c) vor dem Eindrücken oder Einschlagen eine Beschichtung aufgebracht wird.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung in flüssiger Form aufgebracht, insbesondere aufgesprüht oder aufgestrichen wird.
Description:
Kleiderbügel, Verfahren zu seiner Herstellung und Aufhängehaken für einen Kleiderbügel Die Erfindung betrifft einen Kleiderbügel mit einem insbe- sondere aus Kunststoff bestehenden Bügelkörper, in dessen Mittelteil oberseitig ein Aufhängehaken festgelegt ist, wo- bei der Aufhängehaken einen unteren vertikalen Schaftab- schnitt besitzt, der drehbar in dem Mittelteil des Bügel- körpers gelagert ist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines entsprechenden Kleider- bügels. Des Weiteren betrifft die Erfindung einen Aufhänge- haken für einen Kleiderbügel, mit einem oberen Hakenab- schnitt und einem unteren vertikalen Schaftabschnitt.

Kleiderbügel und Aufhängehaken der genannten Art sind seit langem bekannt. Der Aufhängehaken ist üblicherweise aus ei- nem metallenen Runddraht gebogen und besitzt einen oberen Hakenabschnitt, mit dem der auf einem Wandhaken oder eine Kleiderstange aufgehängt werden kann. An den Hakenabschnitt schließt sich ein vertikal nach unten verlaufender Schaft- abschnitt an, mit dem der Aufhängehaken unmittelbar oder mittelbar in einem Bügelkörper gehalten ist. Der Aufhänge- haken ist dabei am Bügelkörper festgelegt, indem er entwe-

der mit dem Kunststoffmaterial des Bügelkörpers umspritzt ist oder indem der Aufhängehaken mit seinem unteren Ende in den Bügelkörper eingedrückt oder eingeschlagen wird, wobei eine Materialumlagerung am Bügelkörper stattfindet. Über auf der Mantelfläche des Schaftabschnitts des Aufhängeha- kens ausgebildete Rippen oder widerhakenartige Vorsprünge ist der Aufhängehaken dabei gegen Herausziehen und gegebe- nenfalls gegen Verdrehen gesichert (DE 90 15 241 U1, DE 35 38 344 A1).

Für den Transport von Kleiderbügeln in automatischen Sor- tier-und Förderanlagen der Bekleidungsindustrie ist es notwendig, dass der Aufhängehaken entweder drehfest am Bü- gelkörper gehalten ist oder zumindest einen so großen Dreh- widerstand besitzt, dass er den Belastungen beim Transport standhält und ein unbeabsichtigtes Verdrehen des Aufhänge- hakens relativ zum Bügelkörper ausgeschlossen ist.

Zur Bildung einer drehfesten Lagerung ist es bekannt, den Aufhängehaken in seinem unteren Schaftabschnitt mit radial hervorstehenden Ohren auszugestalten. Wenn ein derartiger Aufhängehaken in das Kunststoffmaterial des Bügelkörpers eingebettet wird, verhindern die radial hervorstehenden Oh- ren die. Drehbarkeit des Aufhängehakens relativ zu dem Bü- gelkörper. Da die über den normalen Umfang des Schaftab- schnitts des Aufhängehakens hervorstehenden Bereiche der Ohren relativ klein sind, ist jedoch nur eine geringe Ver- drehsicherung gegeben. Zwar lässt sich der Aufhängehaken relativ zu dem Bügelkörper nur bei Aufbringung eines ent- sprechend hohen Drehmomentes drehen, wobei das Kunststoff- material des Bügelkörpers durch die hervorstehenden Ohren in der Regel zerstört wird, anschließend ist der Aufhänge- haken relativ zum Bügelkörper jedoch leicht und frei dreh- bar. Insbesondere Kunden in Kaufhäusern und Läden versuchen häufig, den Aufhängehaken um 90° relativ zum Bügelkörper zu

verdrehen, um die Kleidungsstücke seitlich an der Stange eines Kleiderständers aufhängen und auf diese Weise besser betrachten zu können. Ein Kleiderbügel mit einem durch Auf- bringen entsprechender Kraft gelockerten Aufhängehaken ist jedoch in den genannten Sortier-und Förderanlagen der Be- kleidungsindustrie nicht mehr zu verwenden und jede Umdre- hung des Aufhängehakens verändert den Drehwiderstand.

Es ist versucht worden, den Aufhängehaken mit einem defi- nierten Drehwiderstand zu lagern. Zu diesem Zweck wird der Aufhängehaken in seinen Schaftabschnitt mit einem polygon- förmigen Querschnitt versehen, der in das Kunststoffmateri- al des Bügelkörpers eingebettet ist und dieses bei einer Drehung verdrängt, wobei der vom Kunststoffmaterial aufge- brachte Widerstand den Drehwiderstand definiert. Es hat sich jedoch gezeigt, dass der polygonförmige Querschnitt und die als Auszugssicherung am Aufhängehaken ausgebildeten Rippen das Kunststoffmaterial bei einer Drehung abschaben, so dass ein definierter Drehwiderstand nur über eine sehr kurze Gebrauchsdauer von ein bis zwei Umdrehungen des Auf- hängehakens gegeben ist. Auf diese Weise ist eine mehrfache Verwendung entsprechender Kleiderbügel in modernen Sortier- und Förderanlagen der Bekleidungsindustrie nicht möglich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kleiderbü- gel der genannten Art zu schaffen, dessen Aufhängehaken auch nach längerem Gebrauch noch einen definierten Drehwi- derstand besitzt. Darüber hinaus soll ein einfaches Verfah- ren zur Herstellung eines entsprechenden Kleiderbügels ge- schaffen werden. Des Weiteren soll ein Aufhängehaken für einen Kleiderbügel geschaffen werden, mit dem sich in kon- struktiv einfacher Weise eine definierte Drehbarkeit erzie- len lässt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Kleiderbügel mit dem genannten Aufbau dadurch gelöst, dass der Schaft- abschnitt zumindest in einem Lagerbereich eine kreiszylin- drische Form mit einer glatten, unprofilierten Mantelfläche aufweist und dass der Lagerbereich des vorzugsweise metal- lenen Aufhängehakens mit schlupffreiem Presssitz in dem Mittelteil des Bügelkörpers oder einem daran angebrachten Halteteil gehalten ist.

Erfindungsgemäß wird von der Grundüberlegung ausgegangen, dass der Aufhängehaken bei herkömmlichen Kleiderbügeln be- reits nach wenigen Umdrehungen des Aufhängehakens gelockert ist, da das Kunststoffmaterial des Bügelkörpers bereits bei der Montage des Aufhängehakens oder bei der Drehung des Aufhängehakens mechanisch beeinträchtigt und insbesondere abgeschabt oder abgeschliffen wird. Um dies zu vermeiden, ist erfindungsgemäß vorgesehen, den Drehwiderstand des Auf- hängehakens allein über einen großflächigen Kraftschluss, d. h. über Reibungskräfte zu erzielen, ohne dabei die Feder- kräfte bzw. die elastische Verformbarkeit des Kunststoffma- terials des Bügelkörpers bzw. des Halteteils in Anspruch nehmen zu müssen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Schaftabschnitt in seinem Lagerbereich einen rotationssym- metrischen, kreisförmigen Querschnitt besitzt, ohne dass auf seiner Mantelfläche Vorsprünge oder Vertiefungen vorge- sehen sind. Das Kunststoffmaterial des Bügelkörpers bzw. des Halteteils liegt auf der Mantelfläche des Lagerbereichs unter Vorspannung über den gesamten Umfang in gleichartiger Weise an, so dass zwischen der Mantelfläche des Lagerbe- reichs des Schaftabschnittes und dem Kunststoffmaterial des Bügelkörpers bzw. des Halteteils eine erhöhte Reibungskraft auftritt, die den Drehwiderstand definiert. Der Aufhängeha- ken ist in Drehrichtung allein über diese Reibungskräfte in seiner jeweiligen Ist-Position gehalten, ohne dass ein in

Drehrichtung wirksamer formschlüssiger Eingriff zwischen dem Aufhängehaken und dem Bügelkörper gegeben ist.

Es hat sich gezeigt, dass die Reibungskräfte, die zwischen der glatten, unprofilierten Mantelfläche des Lagerbereichs des Aufhängehakens und dem Kunststoffmaterial des Bügelkör- pers bzw. des Halteteils auftreten, sich durch entsprechen- de Wahl der geometrischen Verhältnisse und/oder durch die Auswahl des Materials des Bügelkörpers bzw. des Halteteils auf ein gewünschtes Maß einstellen lassen. Die Reibungs- kräfte sind dabei insbesondere von der Kontaktfläche zwi- schen der Mantelfläche des Lagerbereichs des Aufhängehakens und dem Bügelkörper bzw. dem Halteteil und somit von der Höhe des Lagerbereichs und dem Durchmesser des Lagerbe- reichs abhängig. Des Weiteren wird der sich einstellende Drehwiderstand auch wesentlich von der Größe der erzeugten Pressspannung bestimmt, worauf später noch eingegangen wird. Der erzeugte Drehwiderstand nimmt auch nach häufigem Drehen des Aufhängehakens nicht oder in nur sehr geringem Maße ab, da ein Abschaben oder eine mechanische Zerstörung des Kunststoffmaterials und eine damit verbundene Änderung der geometrischen Verhältnisse nicht erfolgt.

Wenn der Presssitz zwischen dem Lagerbereich des Schaft- abschnittes des Aufhängehakens und dem umgebenden Kunst- stoffmaterial des Bügelkörpers bzw. des Halteteils ausrei- chend stark ist, können die dort herrschenden Reibungskräf- te auch der Auszugssicherung des Aufhängehakens, d. h. der Sicherung gegen eine Bewegung des Aufhängehakens in Axial- richtung seines Schaftabschnittes relativ zum Bügelkörper dienen. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass an dem Schaftabschnitt des Aufhängehakens unterhalb des La- gerbereichs eine untere Querschnittsverbreiterung ausgebil- det ist, die so groß ist, dass der Aufhängehaken in form- schlüssiger Weise gegen ein Ausziehen gesichert ist. Zu-

sätzlich oder alternativ dazu kann der Aufhängehaken auch gegen ein Eindrücken gesichert sein, indem an dem Schaft- abschnitt des Aufhängehakens oberhalb des Lagerbereichs ei- ne obere Querschnittsverbreiterung ausgebildet ist.

In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die axiale Sicherung des Aufhängehakens dadurch er- reicht wird, dass im Schaftabschnitt des Aufhängehaken oberhalb und/oder unterhalb des Lagerbereichs zumindest ei- ne Ringnut ausgebildet ist. Die Ringnut, die senkrecht zur Längsachse des Schaftabschnittes um diesen umläuft und über ihre gesamte Länge einen konstanten Querschnitt besitzt, dient lediglich der Sicherung des Schaftabschnittes gegen axiale Verlagerung, ohne die Drehbarkeit des Aufhängehakens zu behindern. Beim Eindrücken oder Einschlagen des Aufhän- gehaken wird das Material des Bügelkörpers bzw. des Kunst- stoffteils so umgelagert, dass es in die Ringnut eindringt und dadurch den Aufhängehaken hintergreift und axial si- chert.

Vorzugsweise ist nur eine einzelne Ringnut vorgesehen, da diese in der Regel ausreicht, um den Aufhängehaken axial zu sichern. Um einen definierten Drehwiderstand zwischen der Mantelfläche des Lagerbereichs des Schaftabschnittes und dem umgebenden Kunststoffmaterial des Bügelkörpers bzw. des Halteteils zu erreichen, muss sichergestellt sein, dass das Kunststoffmaterial beim Eindrücken oder Einschlagen des Aufhängehakens zumindest in demjenigen Bereich, der bei eingesetztem Aufhängehaken mit dessen Lagerbereich zusam- menwirkt, nicht oder möglichst wenig beschädigt und beein- trächtigt wird. Aus diesem Grunde sollte vorgesehen sein, dass die Ringnut auf der einem endseitigen Einführende des Schaftabschnitts abgewandten Seite des Lagerbereichs ange- ordnet ist. Wenn der Aufhängehaken vorgefertigt ist, wird er mit dem unteren Ende seines vertikalen Schaftabschnit-

tes von oben in den Bügelkörper bzw. das Halteteil einge- drückt. In diesem Fall liegt die Ringnut oberhalb des La- gerbereichs, d. h. die Umlagerung des Kunststoffmaterials infolge der Ringnut erfolgt erst, nachdem der Lagerbereich beim Einsetzen bereits diesen Abschnitt passiert hat, und diejenigen Bereiche des Kunststoffmaterials, die mit dem Lagerbereich des Schaftabschnittes in Anlage treten, sind durch die Ringnut nicht beeinflusst.

Statt den Aufhängehaken vorzufertigen, ist es auch möglich, den noch geraden Runddraht von unten durch den Bügelkörper durchzustoßen und den Hakenabschnitt des Aufhängehakens nachträglich einzuformen. In diesem Fall ist die Ringnut unterhalb des Lagerbereichs angeordnet, womit die vorste- hend genannten Folgen verbunden sind.

Im Ausgangszustand, d. h. vor Einbringung der Ringnut be- sitzt der Schaftabschnitt des Aufhängehakens über seine ge- samte Länge einen gleichartigen Kreisquerschnitt. Wenn die Ringnut unter Materialabtragung in den Schaftabschnitt ein- gebracht wird, kann dieser abseits der Ringnut weiterhin seinen kontinuierlichen Kreisquerschnitt behalten. Wesent- lich kostengünstiger ist jedoch, die Ringnut in den Schaf- tabschnitt einzurollen. Dies führt nicht zu einer Material- abtragung, sondern das Material des Schaftabschnittes wird umgelagert, womit die Gefahr verbunden ist, dass es radial vom Schaftabschnitt hervorsteht und dadurch die Erzeugung eines definierten Drehwiderstandes behindert. Um dies zu vermeiden, kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass das beim Einrollen der Ringnut umgelagerte Material zu einem kontinuierlichen Ringkragen umgeformt wird, der unmittelbar oberhalb und/oder unterhalb der Ringnut ausgebildet ist und eine kreiszylindrische Form mit einer glatten, unprofilier- ten Mantelfläche besitzt. Das durch Ausbildung der Ringnut bestehende Material führt im Bereich des Ringkragens zu ei-

nem geringfügig größeren Außendurchmesser d1 des Ringkra- gens verglichen mit den Ausgangs-oder Nenn-Außendurch- messer d des Schaftabschnittes. Da das Material jedoch gleichmäßig über den gesamten Umfang des Schaftabschnittes verteilt wird, ist die Durchmessererweiterung relativ ge- ring. Es hat sich gezeigt, dass der Außendurchmesser dz des Ringkragens in der Regel um ca. 0,05 mm bis 0, 15 mm und insbesondere um ca. 0,1 mm größer als der Nenn-Außendurch- messers d des Schaftabschnittes ist. Auch im Bereich des Ringkragens besitzt der Aufhängehaken einen Kreisquer- schnitt, so dass die Drehung des Aufhängehakens nicht be- hindert ist und bei Drehung des Aufhängehakens keine Zer- störung des Kunststoffmaterials auftritt.

Der Aufhängehaken wird bei der industriellen Produktion ei- nes Kleiderbügels mit relativ großer Geschwindigkeit an dem Bügelkörper montiert. Um zu vermeiden, dass die Kante am Einführende des Aufhängehakens, das in der Regel das untere Ende ist, beim Einführen des Aufhängehakens die Wandung des Kunststoffmaterials beschädigt oder abschabt, ist in Wei- terbildung der Erfindung vorgesehen, dass der am unteren Ende des Schaftabschnitts ausgebildete Einführabschnitts ausgebildete Einführabschnitt sich konisch verjüngt und das ein Konuswinkel a im Bereich von 5° bis 45° und insbesonde- re im Bereich von 20° bis 30° liegt.

Zur Erzeugung eines definierten Drehwiderstandes ist es vorteilhaft, wenn der untere Lagerbereich eine axiale Länge 1 von zumindest 0,5 cm und insbesondere von zumindest 1,0 cm besitzt.

Der Aufhängehaken kann direkt an einem vorgefertigten Bü- gelkörper, d. h. ohne Zwischenschaltung eines separaten Hal- teteils erfolgen. In diesem Fall wird an dem Bügelkörper in bekannter Weise eine wulst-bzw. hülsenförmiger Kragen mit

einer Aufnahme ausgebildet, deren Innendurchmesser etwas geringer als der Nenn-Außendurchmesser des Lagerbereichs des Aufhängehakens ist. In die Aufnahme wird dann der La- gerbereich des Aufhängehakens axial eingedrückt oder einge- schlagen, wodurch das Kunststoffmaterial des Kragens in ge- ringerem Maße aufgeweitet wird und sich nachfolgend radial von außen auf den Lagerbereich des Aufhängehakens auf- spannt. Der Unterschied zwischen dem Innendurchmesser der Aufnahme und dem Nenn-Außendurchmesser des Lagerbereichs bestimmt dabei unter anderem die sich einstellenden Rei- bungskräfte bzw. die Pressspannung. Es hat sich als vor- teilhaft erwiesen, wenn der Innendurchmesser der Aufnahme vor dem Einsetzen des Aufhängehakens um 2% bis 15% und ins- besondere um ca. 10% geringer als der Nenn-Außendurchmesser des Lagerbereichs des Aufhängehakens ist. Übliche Nenn- Außendurchmesser des Lagerbereichs bzw. des Schaftabschnit- tes des Aufhängehakens liegen im Bereich von 3 mm bis 4 mm, so dass der Innendurchmesser der Aufnahme vor dem Einsetzen des Aufhängehakens dann im Bereich von 2, 7 mm bis 3,5 mm liegen sollte.

Es hat sich gezeigt, dass die Dauer, über die ein vorbe- stimmter Drehwiderstand am Kleiderbügel aufrechterhalten bleibt, auch wesentlich von dem Material des Bügelkörpers abhängig ist. Vorzugsweise sollte der Bügelkörper aus einem elastischen, thermoplastischen Kunststoff, insbesondere Po- lystyrol oder Polycarbonat bestehen. Dabei hat sich die Verwendung von Polycarbonat als vorteilhaft erwiesen. Je- doch ist damit der Nachteil verbunden, dass das Material relativ teuer ist und somit die Herstellung des Kleiderbü- gels insgesamt verteuert. In Weiterbildung der Erfindung kann deshalb vorgesehen sein, dass der Bügelkörper aus ei- nem an sich für die Erzielung eines definierten Drehwider- standes weniger geeigneten, billigeren Materials gebildet wird, und dass die Aufnahme, in die der Lagerbereich des

Aufhängehakens unter Erzeugung von radialen Pressspannungen eingesetzt wird, zumindest abschnittsweise an einem Halte- teil ausgebildet ist, das insbesondere aus Polycarbonat be- steht. Bei dem Halteteil kann es sich um eine in den Kragen des Bügelkörpers eingesetzte Buchse handeln, die vorzugs- weise mit dem Kragen fest verbunden ist. Auf diese Weise kann der Verbrauch an hochwertigem Kunststoffmaterial, ins- besondere Polycarbonat, gering gehalten werden, ohne dass dies nachteilige Folgen für die Aufrechterhaltung eines vorbestimmten Drehwiderstandes des Aufhängehakens hat.

In alternativer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Halteteil ein innerhalb des Bügelkörpers ge- haltenes Aufnahmeteil ist, das die Aufnahme aufweist, in die der die Bügelkörperwandung durchdringende Schaftab- schnitt des Aufhängehakens mit seinem Lagerbereich zumin- dest teilweise eingesetzt ist. Wenn der Aufhängehaken mit seinem unteren Einführabschnitt von oben in den Kragen des Bügelkörpers eingedrückt wird, erfolgt die Bewegung des Aufhängehakens soweit, bis das untere Ende des Schaftab- schnittes und somit zumindest ein Teil des Lagerbereichs auf der Unterseite des Kragens hervorsteht. Der Bügelkör- per, der in seinem Mittelteil ein nach unten offenes C- Profil besitzt, lagert innerhalb eines Mittelteils das aus hochwertigem Kunststoff, beispielsweise Polycarbonat, ge- fertigte Halteteil, das mit einer sacklochartigen Aufnahme so ausgerichtet ist, dass der nach unten aus dem Kragen des Bügelkörpers hervorstehende Lagerbereich des Schaftab- schnittes in die Aufnahme eindringt und dort in definierter Weise gehalten ist. Auch bei Verwendung eines Halteteils sollte vorgesehen sein, dass der Innendurchmesser der Auf- nahme vor dem Einsetzen des Aufhängehakens um 2% bis 15% und insbesondere um ca. 10% geringer als der Nenn-Außen- durchmesser des Lagerbereichs des Aufhängehakens ist.

Erfindungsgemäß wird der Drehwiderstand zwischen dem Auf- hängehaken und dem Bügelkörper wesentlich durch die Reibung zwischen der Mantelfläche des Lagerbereichs und der Ober- fläche des anliegenden Kunststoffmaterials des Bügelkörpers bzw. des Halteteils bestimmt. Die dabei auftretenden und bei Drehung des Aufhängehakens zu überwindenden Reibungs- kräfte lassen sich beeinflussen, wenn in Weiterbildung der Erfindung zumindest auf dem Lagerbereich des Schaftab- schnittes eine Beschichtung aufgebracht ist. Die Beschich- tung wird vorzugsweise in flüssiger Form auf den Lagerbe- reich des Aufhängehakens vor dessen Montage aufgesprüht oder aufgestrichen und benetzt den Lagerbereich. Es hat sich gezeigt, dass die Benetzung des Lagerbereichs mit der flüssigen Beschichtung das Einführen des Lagerbereichs in den Bügelkörper bzw. das Halteteil erleichtert. Nachdem der Aufhängehaken montiert ist, kann das aufgebrachte Beschich- tungsmaterial entweder aushärten und/oder zumindest teil- weise verdunsten oder verdampfen. Die zurückbleibenden Be- schichtungsreste bestimmen die sich bei Drehung des Aufhän- gehakens ergebenden Reibungskräfte und somit den Drehwider- stand wesentlich. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Be- schichtung eine Erhöhung der Reibungskräfte bewirkt, was insbesondere dann gegeben ist, wenn als flüssiges Beschich- tungsmaterial eine wässrige Leim-Dispersion verwendet wird.

Hinsichtlich des Aufhängehakens wird die vorgenannte Aufga- be dadurch gelöst, dass der Schaftabschnitt des Aufhängeha- kens in einem unteren Lagerbereich eine kreiszylindrische Form mit einer glatten, unprofilierten Mantelfläche auf- weist und dass im Schaftabschnitt des Aufhängehakens ober- halb und/oder unterhalb des Lagerbereichs zumindest eine Ringnut ausgebildet ist. Die konstruktiven Merkmale des er- findungsgemäßen Aufhängehakens sind bereits vorstehend an-

hand des Kleiderbügels erläutert worden, worauf verwiesen wird.

Hinsichtlich des Verfahrens wird die oben genannte Aufgabe dadurch gelöst, dass der Bügelkörper vorgefertigt und der metallene Aufhängehaken in eine Aufnahme des Bügelkörpers oder eines Halteteils unter deren radialer Aufweitung hin- eingedrückt oder eingeschlagen wird, wobei zumindest auf den Lagerbereich des Schaftabschnittes vor dem Eindrücken oder Einschlagen eine Beschichtung aufgebracht wird. Weite- re Merkmale des Verfahrens ergeben sich aus der vorstehen- den Beschreibung des Kleiderbügels.

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich. Es zeigen : Figur 1 eine ausschnittsweise Seitenansicht eines Kleiderbügels gemäß einem ersten Ausfüh- rungsbeispiel, Figur 2 einen Schnitt durch die Befestigung des Aufhängehakens, Figur 3 den Schnitt III-III in Fig. 2, Figur 4 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Aufhängehakens, Figur 5 eine vergrößerte Darstellung des unteren Endes des Schaftabschnittes des Aufhänge- hakens gemäß Fig. 4, Figur 6 einen Schnitt durch die Befestigung des Aufhängehakens gemäß einem zweiten Ausfüh-

rungsbeispiels, Figur 7 eine Abwandlung der Ausgestaltung gemäß Fig. 6, Figur 8 einen Schnitt durch die Befestigung des Aufhängehakens mit einem ersten Halteteil, Figur 9 einen Schnitt durch die Befestigung des Aufhängehakens mit einem zweiten Halteteil vor der Montage, Figur 10 die Befestigung gemäß Fig. 9 nach der Mon- tage und Figur 11 die Unteransicht XI in Fig. 10.

Gemäß Fig. 1 besitzt ein Kleiderbügel 10 einen Bügelkörper 11 aus Kunststoff, der einen Mittelteil 12 aufweist, von dem aus sich zwei Bügelarme 13 zu entgegengesetzten Seiten erstrecken. Im oberen Bereich des Mittelteils 12 ist ein hülsenförmiger Kragen 14 angeformt, der eine wulstartige Materialverdickung darstellt und eine bohrungsartige Auf- nahme 14a besitzt, die sich vertikal erstreckt und über ih- re Höhe einen gleichbleibenden kreisförmigen Innenquer- schnitt besitzt.

In der Aufnahme 14a des Kragens 14 ist ein in Fig. 1 nur teilweise dargestellter Aufhängehaken 20 an dem Mittelteil 12 des Bügelkörpers 11 drehbar befestigt. Der Aufhängehaken 20, der aus Metall besteht, besitzt in seinem unteren Be- reich in bekannter Weise einen vertikal verlaufenden Schaf- tabschnitt 20c, an dem mit Abstand zum unteren Ende des Schaftabschnitts 20d eine obere Querschnittsverbreiterung 20f beispielsweise durch Quetschung ausgebildet ist. Unter-

halb der oberen Querschnittsverbreiterung 20f besitzt der Schaftabschnitt 20c einen Lagerbereich 20d, der eine kreis- zylindrische Form mit einer glatten, unprofilierten Mantel- fläche besitzt. Im unmontierten Zustand des Aufhängehakens 20 ist der Nenn-Außendurchmesser des Lagerbereichs 20d ge- ringfügig größer als der Innendurchmesser der Aufnahme 14a des Kragens 14. Der Schaftabschnitt 20c wird von oben in die Aufnahme 14a unter deren radialer Aufweitung soweit eingedrückt, bis die obere Querschnittsverbreiterung 20f oberseitig des Kragens 14 angeordnet ist. Das Kunststoffma- terial des Bügelkörpers 11 bzw. des Kragens 14 spannt sich dabei radial von außen auf die Mantelfläche des Lagerbe- reichs 20d, wodurch eine erhöhte Reibungskraft erzeugt ist, die für eine Drehung des Aufhängehakens 20 innerhalb des Kragens 14 überwunden werden muss.

Falls die zwischen der Mantelfläche des Lagerbereichs 20d und der Innenoberfläche der Aufnahme 14a auftretende Rei- bungskräfte als Auszugssicherung für den Aufhängehaken 20 nicht ausreichen sollten, kann das untere Ende des Schaft- abschnittes 20c, das unterseitig aus der Aufnahme 14a des Kragens 14 hervorsteht, unter Bildung einer unteren Quer- schnittsverbreiterung 20g umgeformt werden, wie es in Fig.

2 gestrichelt angedeutet ist, so dass eine formschlüssige Auszugssicherung erreicht ist.

Die Fig. 4 und 5 zeigen eine bevorzugte Ausgestaltung eines Aufhängehakens 20. Dieser ist in bekannter Weise aus einem metallischen Runddraht gebogen und besitzt in seinem oberen Bereich einen in herkömmlicher Weise ausgebildeten, ge- krümmten Hakenabschnitt 20a, an dessen vorderem freien Ende ein kugelförmiger Kopf 20b ausgeformt ist. An dem dem Kopf 20b entgegengesetzten Ende des Hakenabschnitts 20a schließt sich der vertikal nach unten verlaufende Schaftabschnitt 20c an. Das untere Ende des vertikalen Schaftabschnitts 20c

bildet ein Einführende 20e, das sich nach unten unter einem Konuswinkel a (siehe Fig. 5) konisch verjüngt. Der Konus- winkel a ist dabei vorzugsweise geringer als 30° und liegt im dargestellten Ausführungsbeispiel bei ca. 20°.

Der Schaftabschnitt 20c besitzt über seine gesamte Höhe ei- nen Kreisquerschnitt mit einem Ausgangs-bzw. Nenn-Außen- durchmesser d. Direkt oberhalb des konischen Einführendes 20e schließt sich der Lagerbereich 20d über eine Länge 1 von zumindest 1 cm an. Der Lagerbereich 20d besitzt eine glatte, unprofilierte Mantelfläche.

Oberhalb des Lagerbereichs 20d, d. h. auf der dem Einführen- de 20e abgewandten Seite des Lagerbereichs 20d ist in dem Schaftabschnitt 20c eine Ringnut 21 ausgebildet, die sich im rechten Winkel zur Längserstreckung des Schaftabschnit- tes 20c erstreckt und einen V-Querschnitt besitzt. Die Ringnut 21 ist in den Schaftabschnitt 20c unter Material- verdrängung eingerollt. Dies führt dazu, dass das verdräng- te Material unmittelbar oberhalb und unterhalb der Ringnut 21 angeordnet und zu einem kreiszylindrischen Ringkragen 22 bzw. 23 umgeformt ist. Auch die Ringkragen 22 und 23 besit- zen einen Kreisquerschnitt, wobei die Außendurchmesser dl der Ringkragen 22 bzw. 23 geringfügig größer als der Nenn- Außendurchmesser d des Schaftabschnitts 20c bzw. des Lager- bereichs 20d ist.

Zur Montage des Aufhängehakens 20 wird dieser mit seinem unterseitigen konischen Einführende 20e von oben in die Aufnahme 14a des Kragens 14 eingedrückt, wobei das Kunst- stoffmaterial des Bügelkörpers 11 bzw. des Kragens 14a durch den Lagerbereich 20d nur radial aufgeweitet wird und bei Beendigung der Eindrückbewegung des Aufhängehakens sich radial von außen auf den Lagerbereich 20d aufspannt. Durch die Ringkragen 22 und 23 sowie die Ringnut 21 findet eine

Umlagerung des Kunststoffmaterials des Kragens 14 statt, dass dadurch in die Ringnut 21 eingreift und den Aufhänge- haken 20 axial sichert. Da die Ringnut 21 und die Ringkra- gen 22,23 auf der dem Einführende 20e abgewandten Seite des Lagerbereichs 20d angeordnet sind, wird dasjenige Kunststoffmaterial, das im montierten, in Fig. 6 darge- stellten Zustand des Aufhängehakens, wie mit der Mantelflä- che des Lagerbereichs 20d in Anlage steht, durch die Ring- kragen 22 und 23 bzw. die Ringnut 21 nicht beeinträchtigt, wodurch definierte Presspassungen zwischen dem Kunststoff- material und dem Lagerbereich 20d zu erzielen sind. Wie Fig. 6 zeigt, liegt die Ringnut im montierten Zustand des Aufhängehakens im Bereich oder knapp oberhalb der oberen Wandung 12a des Mittelteils 12 des Bügelkörpers 11.

Fig. 7 zeigt eine Weiterbildung der Ausgestaltung gemäß Fig. 6 und unterscheidet sich von dieser lediglich dadurch, dass der Kragen 14 in seinem oberen, vom Mittelteil 12 des Bügelkörpers 11 nach oben hervorstehenden Abschnitt von ei- nem äußeren Spannelement in Form einer von oben aufgesetz- ten Spannkappe 15 umgeben ist, die vorzugsweise aus Stahl oder Kunststoff besteht und das Kunststoffmaterial des Kra- gens 14 im oberen Bereich mit einer radial nach innen ge- richteten Vorspannung beaufschlagt und dadurch stabili- siert.

Bei den bisher dargestellten Ausführungsbeispielen tritt der Bügelkörper direkt mit der Mantelfläche des Lagerbe- reichs 20d in Anlage. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 8 ist in Abwandlung davon ein in die Aufnahme 14a des Kragens 14 eingesetztes Halteteil in Form einer Buchse 16 vorgese- hen. Die Buchse 16 besitzt außenseitige Vorsprünge 16b, die mit den umgebenden Material des Kragens 14 formschlüssig in Eingriff stehen, wodurch die Buchse 16 in dem Kragen 14 des Bügelkörpers 11 festgelegt ist. Die Buchse 16 besitzt ih-

rerseits eine von einer vertikalen Bohrung gebildete Auf- nahme 16a, in die das untere Ende des Aufhängehakens 20 in genannter Weise eingedrückt wird. Der Drehwiderstand des Aufhängehakens 20 wird wesentlich durch die Presspassung zwischen der Mantelfläche des Lagerbereichs 20d des Aufhän- gehakens 20 und dem damit in Anlage stehenden Material der Buchse 16 bestimmt. Durch Verwendung der. Buchse 16 ist es möglich, diese aus einem hochwertigen Kunststoff, bei- spielsweise Polycarbonat, herzustellen, während der Bügel- körper 11 aus einem kostenmäßig günstigeren Kunststoff, beispielsweise einem Recyclingmaterial hergestellt sein kann.

In allen genannten Ausführungsbeispielen besitzt der Bügel- körper 11 zumindest in seinem Mittelteil 12 ein nach unten offenes C-Profil. Gemäß dem in den Fig. 9,10 und 11 darge- stellten Ausführungsbeispiel ist ein Halteteil in Form ei- nes Aufnahmeteils 17 vorgesehen, das in seinem Abmessungen so an die Formgebung des C-Profils des Bügelkörpers 11 an- gepasst ist, so dass es im wesentlichen spielfrei in das Innere des C-Profils des Bügelkörpers 11 eingesetzt werden kann, wie es in Fig. 11 dargestellt ist. Auf seiner oberen, dem Kragen 14 zugewandten Seite besitzt das Aufnahmeteil 17 eine durch ein Sackloch gebildete Aufnahme 17a. Zur Montage des Aufhängehakens wird dieser mit seinem unteren Einführ- ende 20e von oben durch die Aufnahme 14a des Kragens 14 eingedrückt und soweit durch diesen hindurchgedrückt, dass der Lagerbereich 20d zumindest teilweise auf der Unterseite des Kragens 14 aus diesem hervorsteht und in den Innenraum des Mittelteils 12 des Bügelkörpers 11 hineinragt. Auf das hervorstehende untere Ende des Aufhängehakens 20 wird dann das Aufnahmeteil 17 mit seiner Aufnahme 17a aufgedrückt, wodurch die Wandung der Aufnahme 17a aufgeweitet wird. Der montierte Zustand ist in Fig. 10 dargestellt. Die axiale Sicherung des Aufhängehakens ist im wesentlichen durch die

im Bereich des Kragens 14 liegende Ringnut 21 des Aufhänge- hakens 20 bestimmt, während der Drehwiderstand des Aufhän- gehakens wesentlich durch die Reibung zwischen dem Lagerbe- reich 20d und der Innenwandung der Aufnahme 17a des Aufnah- meteils 17 bestimmt ist, das verdrehsicher in dem Mittel- teil 12 des Bügelkörpers 11 gehalten ist. Über die Materi- alauswahl des Aufnahmeteils 17 kann der Drehwiderstand des Aufhängehakens mit relativ geringem Materialeinsatz verän- dert und angepasst werden, ohne dass der gesamte Bügelkör- per aus einem hochwertigen und somit teuren Kunststoffmate- rial bestehen muss.