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Patent Searching and Data


Title:
CLOTHES HANGER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/067734
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a clothes hanger, for hanging items of clothing. The aim of the invention is to produce such a clothes hanger which permits a universal application and improves the crease-free hanging of items of clothing. Said aim is achieved, whereby the first and the second hanger arms (2, 3) may be extended over the shoulder region (4) by means of a first support bar (10) for the first hanger arm (2) and a second support bar (11) for the second hanger arm (3).

More Like This:
WO/2012/040010GARMENT HANGER
Inventors:
Hechler, Peter (Bieberauer Strasse 42 Modautal, 64397, DE)
Application Number:
PCT/EP2002/000271
Publication Date:
September 06, 2002
Filing Date:
January 14, 2002
Export Citation:
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Assignee:
Hechler, Peter (Bieberauer Strasse 42 Modautal, 64397, DE)
International Classes:
A47G25/40; A47G25/44; (IPC1-7): A47G25/44
Foreign References:
DE20100606U12001-04-12
CH456084A1968-05-15
FR939781A1948-11-24
US1809561A1931-06-09
US2620102A1952-12-02
US3695492A1972-10-03
US2722351A1955-11-01
DE19650210A11998-06-10
GB494210A1938-10-21
DE2625958A11977-12-22
Attorney, Agent or Firm:
Katscher, Helmut (Fröbelweg 1 Darmstadt, 64291, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Kleiderbügel zum Aufhängen von Bekleidungsgegenständen mit einem ersten und einem zweiten Bügelarm zur Aufnahme eines Bekleidungsgegenstandes in einem Schulterbereich und einem mittig daran angeordneten Befestigungshaken zum lösbaren Verbinden des Kleiderbügels mit einem Haltemittel, dadurch gekennzeichnet, dass an der Verbindungsstelle von Kleiderbügel (1) und Befestigungshaken (5) eine Symmetrielinie (12) als Vertikale definiert ist und dass die ersten und zweiten Bügelarme (2,3) spiegelbildlich angeordnet sind und über den Schulterbereich (4) hinaus mittels je einem dem ersten Bügelarm (2) zugeordneten ersten Tragstab (10) und einem dem zweiten Bügelarm (3) zugeordneten zweiten Tragstab (11) verlängerbar sind.
2. Kleiderbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelarme (2,3) spiegelbildlich zur Symmetrielinie (12) zulaufende Achsen (13) aufweisen, die zu einer Horizontalen (14) in je einem Winkel (a, a') von a = a'< 90° angeordnet sind.
3. Kleiderbügel nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des ersten und des zweiten Bügelarmes (2,3) die Tragstäbe (10,1 1) gelagert und über den Schulterbereich (4) hinaus telesköpierbar angeordnet sind.
4. Kleiderbügel nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstäbe (10,11) an einem Ende lösbar formschlüssig mit dem jeweiligen Bügelarm (2,3) verbunden sind.
5. Kleiderbügel nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstäbe (10,11) mittels je einem ersten Drehgelenk (18) mit dem jeweiligen Bügelarm (2,3) verbunden und über den Schulterbereich (4) hinaus ausklappbar sind.
6. Kleiderbügel nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Bügelarme (2, 3) an dem Kleiderbügel (1) eine Querstange (6) angeordnet ist und dass innerhalb der Querstange (6) zumindest eine Tragstange (15,16) in Achsrichtung der Querstange (6) längenverschiebbar ist.
7. Kleiderbügel nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstäbe (10,11) einstückig ausgebildet sind.
8. Kleiderbügel nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bügelarm (2,3) eine nach oben offene Längsnut (17) zur integrierten Aufnahme je eines Tragstabes (10,11) aufweist.
9. Kleiderbügel nach Anspruch 1,2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (17) parallel zur Achse (13) angeordnet ist.
10. Kleiderbügel nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstangen (15,16) an den freien Enden je eine hakenförmige Halterung (22) aufweisen.
11. Kleiderbügel nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schulterbereich (4) auf den ersten und zweiten Bügelarmen (2,3) spiegelbildlich zur Symmetrielinie (12) je ein Aufsatzelement (24) lösbar anordenbar ist.
12. Kleiderbügel nach wenigstens Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass außerhalb des Schulterbereiches (4) die Achsen der Tragstäbe (10,11) von einer zur Achse (13) der Bügelarme (2,3) fluchtenden Anordnung in eine zur Achse (13) der Bügelarme (2, 3) schneidenden Anordnung um je eine Gelenkachse (27) schwenkbar sind.
Description:
Kleiderbügel Die Erfindung betrifft einen Kleiderbügel zum Aufhängen von Bekleidungsgegenständen nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Es sind verschiedene Arten von Kleiderbügeln bekannt. Bekanntlich weisen diese einen Befestigungshaken, bevorzugt drehbar gelagert, zum lösbaren Befestigen/Anhängen des Kleiderbügels an einem Haltemittel, beispielsweise einem Schrankteil oder einem Flurgarderobeteil, auf. Der Kleiderbügel ist weiterhin durch einen ersten und einen zweiten Bügelarm zur Aufnahme des Bekleidungsgegenstandes im Schulterbereich gebildet und der Befestigungshaken ist daran mittig angeordnet.

Weiterhin ist ein Kleiderbügel bekannt, der an den freien Enden der Bügelarme eine an den Enden fixierte Querstange trägt. An dieser Querstange ist beispielsweise eine Hose und/oder ein Rock aufnehmbar.

Beispielsweise sind an der Querstange Klemmer, vorzugsweise für die Aufnahme von Hosen, und/oder Haken, vorzugsweise für die Aufnahme von Röcken, angeordnet.

Es sind auch Kleiderbügel bekannt, welche auf unterschiedliche Schulterbreiten einstellbar sind, um eine auf unterschiedliche Größen anpassbare Auflagefläche für die Bekleidung im Schulterbereich zu schaffen.

Von Nachteil ist hierbei, dass derartige Kleiderbügel insbesondere an den Ärmeln von Bekleidungsgegenständen unnötige Knitter oder Falten erzeugen. Häufig erfordert dies ein zusätzliches Bügeln des jeweiligen Bekleidungsgegenstandes, insbesondere im Bereich der Ärmel.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Kleiderbügel der eingangs genannten Art zu schaffen, der die genannten Nachteile vermeidet, der insbesondere einen universelleren Einsatz gestattet und das knitterfreie Aufhängen von Bekleidungsgegenständen verbessert.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Ausbildungsmerkmale von Anspruch 1 gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Ein erster Vorteil des erfindungsgemäßen Kleiderbügels ist darin begründet, dass die Bügelarme nicht nur auf die bisherige Aufnahme der Schulterbereiche von Bekleidungsgegenständen beschränkt sind, sondern bei Bedarf auch die Ärmel von Bekleidungsgegenständen durch je einen zusätzlichen Tragstab stützen.

Von Vorteil ist weiterhin, dass der jeweilige Bekleidungsgegenstand auch im feuchten Zustand auf den Kleiderbügel aufhängbar ist und dass die Schultern sowie die Ärmel des Bekleidungsgegenstandes vom Kleiderbügel gestützt sind. Bei dieser universellen Abstützung ist es vorteilhaft, dass der Bekleidungsgegenstand, beispielsweise ein Hemd, im feuchten Zustand auf dem Kleiderbügel trocknet. Je nach Qualität, insbesondere bei bügelfreien Ausführungen, des entsprechenden Bekleidungsgegenstandes ist ein anschließendes Bügeln hinfällig und der Bekleidungsgegenstand ist nach dem Trocknen knitterfrei und in seiner Idealform sofort gebrauchsfähig.

Ebenso vorteilhaft ist, dass die Bügelarme in ihrer Größe-je nach Bedarf - veränderbar sind. Ausgehend von einem Kleiderbügel mit Bügelarmen, die die Schulterbereiche von Bekleidungsgegenständen tragen (Ausgangsmaß) sind die Bügelarme in der Länge verlängerbar und wieder auf das Ausgangsmaß zurückführbar. Dabei ist der Kleiderbügel, insbesondere seine Bügelarme, auf einen Bekleidungsgegenstand mit kurzen bzw. langen Ärmeln in der Länge einstellbar.

Bei bevorzugter Ausbildung eines Kleiderbügels mit einer unterhalb der Bügelarme angeordneten Querstange (Ausgangsmaß) ist diese in ihrer Achslänge verlängerbar bzw. auf das Ausgangsmaß zurückführbar. Diese Ausbildung ist vorteilhaft, um einen Bekleidungsgegenstand, beispielsweise einen Rock in seiner Bundbreite, straff an der Querstange lösbar zu fixieren. Dadurch ist der Bekleidungsgegenstand im trockenen oder noch feuchten Zustand knitterfrei aufgenommen und behält seine Idealform. Von Vorteil ist dies insbesondere bei einem noch feuchten Bekleidungsgegenstand, da dieser auf dem Kleiderbügel knitterfrei getrocknet werden kann und ein oft notwendiges anschließendes Bügeln hinfällig ist.

Weiterhin sind bevorzugt Klemmeinrichtungen und/oder hakenförmige Halterungen für die Aufnahme von bevorzugt Röcken und/oder Hosen im Bereich der Querstange oder an dieser selbst angeordnet.

Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.

Dabei zeigen schematisch : Fig. 1 einen Kleiderbügel in Vorderansicht, Fig. 2 einen Bügelarm gemäß Fig. 1 in erster Ausbildung ; Fig. 3 einen Bügelarm gemäß Fig. 1 in zweiter Ausbildung, Fig. 4 einen Bügelarm gemäß Fig. 1 in dritter Ausbildung, Fig. 5 ein Detail gemäß Fig. 4 (Schnitt A-A), Fig. 6 eine erste Weiterbildung eines Kleiderbügels gemäß Fig. 1, Fig. 7 eine zweite Weiterbildung eines Kleiderbügels gemäß Fig. 1, Fig. 8 eine dritte Weiterbildung eines Kleiderbügels gemäß Fig. 1.

Ein Kleiderbügel 1 zum Aufhängen von Bekleidungsgegenständen weist einen ersten und einen zweiten Bügelarm 2,3 zur Aufnahme eines Bekleidungsgegenstandes im Schulterbereich 4 auf. Am Kleiderbügel 1 ist mittig ein Befestigungshaken 5, bevorzugt drehbar gelagert, angeordnet und dient dem lösbaren Verbinden des Kleiderbügels 1 mit einem Haltemittel. In Normallage (Aufhängeposition) des Kleiderbügels 1 ist an der Verbindungsstelle von Kleiderbügel 1 und Befestigungshaken 5 eine Symmetrielinie 12 als Vertikale definiert. Die Bügelarme 2,3 sind bezogen auf den mittig angeordneten Befestigungshaken 5 seitlich zu diesem spiegelbildlich (zur Symmetrielinie 12), bevorzugt in gleicher Größe, angeordnet. Die Dimensionierung der Bügelarme 2,3 selbst entspricht im Wesentlichen einem festgelegten Maß für einen Schulterbereich 4 eines Bekleidungsgegenstandes. Der Kleiderbügel 1 ist-ausgehend von den Bügelarmen 2,3-über den Schulterbereich 4 hinaus mittels je einem dem ersten Bügelarm 2 zugeordneten ersten Tragstab 10 und einem dem zweiten Bügelarm 3 zugeordneten zweiten Tragstab 11 in seiner Länge veränderbar.

Zur weiteren Unterstützung der knitterfreien Aufnahme eines beliebigen Bekleidungsgegenstandes sind bevorzugt die spiegelbildlich zur Symmetrielinie 12 zulaufenden Achsen 13 der Bügelarme 2,3 zur Symmetrielinie 12 als auch zu einer Horizontalen 14 in jeweils einem Winkel a = a'von jeweils oc = a'< 90° angeordnet. Dabei schneidet die Horizontale 14 den Befestigungshaken 5 in der Verbindungsstelle von Kleiderbügel 1 und Befestigungshaken 5 und dem Schnittpunkt der Achsen 13. Die Achsen 13 sind in ihrem Verlauf gerade oder gekrümmt ausgebildet. Durch diese Neigung der Bügelarme 2,3 bzw. Achsen 13 mit den nachstehend weiter beschriebenen Tragstäben 10,11 ist bevorzugt eine knitterfreie Aufnahme von Ärmeln eines Bekleidungsgegenstandes realisierbar.

Wie bereits oben beschrieben weist jeder Bügelarm 2,3 jeweils einen ersten Tragstab 10 (dem ersten Bügelarm 2 zugeordnet) und einen zweiten Tragstab 11 (dem zweiten Bügelarm 3 zugeordnet) auf. Die Tragstäbe 10, 11 sind bevorzugt gleichgroß und dienen der Aufnahme von Ärmeln eines Bekleidungsgegenstandes.

Durch die Tragstäbe 10,11 werden die Ärmel gestützt und der Bekleidungsgegenstand ist formgerecht und knitterfrei aufgenommen.

In einer ersten Ausbildung weist jeder Bügelarm 2,3 des Kleiderbügels 1 je einen teleskopartig in der Länge veränderbaren Tragstab 10, 1 1 auf.

Die Bügelarme 2,3 sind bevorzugt als Hohlprofile ausgeführt und nehmen die im Inneren gelagerten Tragstäbe 10,11 auf. Dabei ist das Hohlprofil als geschlossenes oder offenes, beispielsweise nach unten offenes, die Tragstäbe 10,11 aufnehmendes, Hohlprofil ausführbar. In dieser ersten Ausbildung sind die teleskopartigen Tragstäbe 10,11 endseitig im jeweiligen Bügelarm 2,3, beispielsweise lösbar formschlüssig, gelagert und sind am freien Ende über den Schulterbereich 4 hinaus auf die gewünschte teleskopierbare Länge durch Herausziehen einstellbar.

Beispielsweise beträgt bei einem kurzärmeligen Bekleidungsgegenstand die jeweilige über den Schulterbereich 4 hinausgehende Länge für jeden Tragstab 10,11 jeweils etwa 150-300 mm und für einen langärmligen Bekleidungsgegenstand jeweils etwa 450-600 mm. Die teleskopartig ausgebildeten Tragstäbe 10,11 sind somit beispielsweise bis auf eine Länge von etwa 600 mm aus dem jeweiligen Bügelarm 2,3 ausziehbar und in den jeweiligen Bügelarm 2,3 zurück einschiebbar. Die Tragstäbe 10,11 sind weiterhin auf dazwischen liegende Längen beliebig einstellbar und durch die einzelnen Teleskopglieder der Tragstäbe 10, 11 ist eine Selbsthemmung in der jeweiligen Länge gewährleistet.

Die Achsen der Tragstäbe 10,11 Buchten dabei in bevorzugter Ausbildung mit der jeweiligen Achse 13 der Bügelarme 2,3. Die Bügelarme 2,3 sind aus Materialien, wie Holz, Metall oder bevorzugt einem Kunststoff, ausführbar. Die Tragstäbe 10,11 sind aus einem biegesteifen Material, bevorzugt einem rohrförmigen Metall, ausführbar.

In einer zweiten Ausbildung weist jeder Bügelarm 2,3 des Kleiderbügels 1 je einen in der Länge unveränderbaren, einstückigen Tragstab 10,11 auf.

Die Bügelarme 2,3 sind wiederum als Hohlprofile ausgeführt und nehmen im Inneren die Tragstäbe 10,11 auf. Dabei ist das Hohlprofil ais geschlossenes oder offenes, beispielsweise nach unten offenes, die Tragstäbe 10,11 aufnehmendes, Hohlprofil ausführbar. In dieser Ausbildung sind die auf eine definierte Länge ausgelegten Tragstäbe 10, 11 endseitig im jeweiligen Bügelarm 2,3 mittels einer Verbindung 23 fixiert gelagert. Diese Verbindung 23 ist insbesondere lösbar, bevorzugt lösbar formschlüssig, ausgebildet. Eine derartige Verbindung 23 ist beispielsweise als Schraub-oder Bajonettverbindung, ausgebildet. In Fig. 3 ist nur ein Teil einer Bajonettverbindung 23 gezeigt. Das Gegenstück der lösbaren Verbindung 23 ist im Inneren des jeweiligen Bügelarme 2,3 fest angeordnet. Damit sind bei Bedarf die Tragstäbe 10, 11 schnell mit dem jeweiligen Bügelarm 2,3 verbindbar bzw. von diesem lösbar. Bei einstückiger Ausbildung ist die Länge der Tragstäbe 10,11 bevorzugt auf kurze Ärmel oder lange Ärmel eines Bekleidungsgegenstandes ausgelegt. Entsprechende Größenangaben zu Tragstäben 10, 11 sowie einsetzbare Materialien sind bereits in der ersten Ausbildung beschrieben. Falls für die Tragstäbe 10, 11 kein Bedarf besteht, sind diese bevorzugt am Kleiderbügel 1 lösbar anordbar.

In einer dritten Ausbildung weist jeder Bügelarm 2,3 des Kleiderbügels 1 einen aus wenigstens je einem ersten Glied 20 gebildeten Tragstab 10,11 auf. Bevorzugt ist jeder Tragstab 10,11 mehrgliedrig, d. h. aus mehreren Gliedern 20 (erstes Glied), 21 (zweites Glied) etc., ausgebildet. Die Bügelarme 2,3 sind bevorzugt als Hohlprofile ausgeführt und nehmen im Inneren die Tragstäbe 10, 11 (Glieder 20,21) in einer Längsnut 17 auf.

Die Längsnut 17 ist im jeweiligen Bügelarm 2,3 zwecks integrierter Aufnahme des jeweiligen aus wenigstens einem Glied 20 gebildeten Tragstabes 10,11 nach oben offen ausgebildet und erstreckt sich bevorzugt parallel zur Achse 13. Am freien Ende des jeweiligen Bügelarmes 2,3 ist das benachbarte, erste Glied 20 des jeweiligen Tragstabes 10,11 in einem ersten Drehgelenk 18 gelagert, so dass dieses Glied 20 des jeweiligen Tragstabes 10, 11 zum jeweiligen Bügefarm 2,3 über den Schulterbereich 4 hinaus ausklappbar ist. Diese Ausbildung ist bevorzugt für kurze Ärmel einsetzbar.

Für lange Ärmel sind bevorzugt mehrgliedrige Tragstäbe 10,11 einsetzbar. Hierbei ist das freie Ende des dem jeweiligen Bügelarmes 2,3 zugeordneten ersten Gliedes 20 mittels einem zweiten Drehgelenk 19 mit einem zweiten Glied 21 verbunden. Die Tragstäbe 10,11 sind somit durch jeweils ein erstes und ein zweites Glied 20,21 gebildet und sind aus-und einklappbar. Der Schwenkbereich der Glieder 20,21 um die Drehpunkte der Drehgelenke 18, 19 ist durch die Ausbildung der Drehgelenke 18,19 selbst oder zugeordnete Anschläge derart begrenzt, dass in ausgeklapptem Zustand die Glieder 20,21 mit der jeweiligen Achse 13 fluchten. Dadurch ergibt sich ein Kleiderbügel 1 mit steifen Tragstäben 10, 11 bzw. Gliedern 20, 21.

Diese Anordnung der Tragstäbe 10,11 ist unter Verwendung weiterer Drehgelenke als auch durch weitere Glieder erweiterbar.

In einer bevorzugten Weiterbildung weist ein Kleiderbügel 1 eine. unterhalb der Bügelarme 2,3 angeordnete Querstange 6 auf. Die Achse der Querstange 6 ist parallel zur Horizontalen 14 angeordnet. Bevorzugt ist die Querstange 6 mittels je einer Lasche 7 an den Bügelarmen 2,3 fixiert.

Auf der Querstange 6 ist in deren Achsrichtung verschiebbar wenigstens eine Klemmeinrichtung 8 angeordnet. Bevorzugt sind mehrere derartige Klemmeinrichtungen 8 angeordnet, welche der lösbaren Fixierung von Röcken und/oder Hosen dienen.

Weiterhin sind nach oben offen angeordnete, hakenförmige Halterungen 9 für die Aufnahme von bevorzugt Röcken und/oder Hosen im Bereich der Querstange 6 bzw. der jeweiligen Lasche 7 fest angeordnet.

Die Querstange 6 ist bevorzugt als Hohlprofil ausgebildet weist im Inneren wenigstens eine in Achsrichtung der Querstange 6 längenverschiebbar gelagerte erste Tragstange 15 auf. Bevorzugt ist die Querstange 6 zusätzlich mit einer zweiten Tragstange 16 ausgebildet. Diese Tragstange 16 ist analog zur Tragstange 15 ausgebildet und gelagert. Beide Tragstangen 15,16 sind zur Symmetrielinie 12 spiegelbildlich und seitlich nach außen in Achsrichtung verschiebbar angeordnet, so dass die Querstange 6 in Achsrichtung verlängerbar ist. Die Tragstangen 15,16 sind bevorzugt zumindest in den Endlagen lösbar fixierbar und in ihrer Achslänge auf das Ausgangsmaß zurückführbar. Bevorzugt sind die Tragstangen 15,16 in der ausgezogenen Position selbsthemmend oder mit Fixiermitteln in Funktionsverbindung.

Die in Achsrichtung ausziehbaren Tragstangen 15,16 weisen an den freien Enden je eine hakenförmige Aufnahme 22 auf. Diese Aufnahme 22 ist beispielsweise eine umlaufende Nut oder ein nach oben offener Haken zur Aufnahme der Schlaufen eines Bekleidungsgegenstandes.

Diese Ausbildung ist vorteilhaft, um einen Bekleidungsgegenstand, beispielsweise einen Rock in seiner Bundbreite, straff an der Querstange lösbar zu fixieren.

Zusätzlich zur Aufnahme 22 sind beispielsweise weitere Haken direkt an den Laschen 7 anordbar.

Basierend auf Figur 1 ist in Figur 6 eine erste Weiterbildung eines Kleiderbügels 1 gezeigt. Insbesondere für Bekleidungsgegenstände mit Schulterpolstern bzw. für breit (quer zum Schulterbereich 4) ausgebildete Schultern ist im Schulterbereich 4 auf den ersten und zweiten Bügelarmen 2,3 spiegelbildlich zur Symmetrielinie 12 je ein Aufsatzelement 24 lösbar anordenbar.

Die Aufsatzelemente 24 sind bevorzugt endseitig in Richtung der Symmetrielinie 12-den Bügelarmen 2,3 angepasst-relativ schmal ausgebildet. Hingegen sind die Äufsatzelemente 24 in ihrem von der Symmetrielinie 12 abgewandten Bereich bevorzugt breiter ausgebildet, so dass eine möglichst breite Auflage für die Schulterpolster erzielbar ist.

Zum Anbringen der Aufsatzelemente 24 ist der Kleiderbügel 1 auf die Größe des Schulterbereiches 4 beschränkt, d. h. die Tragstäbe 10, 11 sind nicht über den Schulterbereich 4 verlängert.

In dieser Ausbildung ist jedes Aufsatzelement 4 beispielsweise von oben auf den jeweiligen Bügelarm 2,3 lösbar durch eine Klemmverbindung anordenbar.

In einer weiteren Ausbildung ist jedes Aufsatzelement 4 achsparallel zur Achse 13 in Richtung Doppelpfeil 26 verschiebbar angeordnet. Bevorzugt ist hierzu eine Führung, angeordnet am jeweiligen Bügelarm 2,3 und an der Innenseite des jeweiligen Aufsatzelementes 24, vorhanden.

Alternativ ist eine derartige Führung auch als wenigstens eine Lasche 25 am Aufsatzelement 24 anordenbar, wie dies beispielhaft in Fig. 6 mit zwei Laschen 25 gezeigt ist. Hierbei umgreift (vollständig oder teilweise) jede Lasche 25 beim Aufschieben (Doppelpfeil 26) den entsprechenden Bügelarm 2, 3 (in Fig. 6 ist lediglich der erste Bügelarm 2 dargestellt) im Unteren Bereich und ist in der Endposition auf dem Bügelarm 2,3 selbsthemmend fixierbar. Jedes Aufsatzelement 24 ist dabei bevorzugt als nach unten offenes Hohlprofil ausgebildet.

In den Figuren 7 und 8 sind zweite und dritte Weiterbildungen auf Basis von zumindest Figur 1 gezeigt. Innerhalb des ersten und des zweiten Bügelarmes 2,3 sind die Tragstäbe 10,11 gelagert und über den Schulterbereich 4 hinaus teleskopierbar angeordnet.

Bei über den Schulterbereich 4 verlängerbaren Tragstäben 10,11 sind, beispielsweise um den erforderlichen Platz zum Aufhängen eines Bekleidungsgegenstandes zu reduzieren oder um die Tragstäbe 10,11 besser dem Bekleidungsgegenstand, insbesondere den Ärmeln, anzupassen, die Tragstäbe 10,11 in ihrem Neigungswinkel zur Achse 13 der Bügelarme 2,3 veränderbar. Hierbei fluchten in einer ersten Position die Achsen der Tragstäbe 10,11-wie beispielsweise in Figur 2 gezeigt- mit der Achse 13 und in einer zweiten Position schneiden diese Achsen der Tragstäbe 10,11 die Achse 13. Dadurch sind die Tragstäbe 10, 11 näher der Symmetrielinie 12 zugeordnet. Beispielhaft ist hierzu in den Figuren 7 bzw. 8 lediglich der erste Bügelarm 2 mit dem ersten Tragstab 10 gezeigt.

Im Endbereich der Bügelarme 2,3 ist dazu bei verlängerten, d. h. ausgezogenen Tragstäben 10,11 an jedem Bügelarm 2,3 (mit dem zugeordnetem Tragstab 10,11) je eine Gelenkachse 27 angeordnet.

Bevorzugt ist jede Gelenkachse 27 lösbare formschlüssig ausgebildet und soll nachstehend beispielhaft-bezogen auf den ersten Bügelarm 2 und den ersten Tragstab 10-an zwei Ausführungsvarianten näher erläutert werden.

Die erste Ausführungsvariante einer Gelenkachse 27 ist in Figur 7 gezeigt.

Die Gelenkachse 27 ist derart ausgebildet, dass der erste Bügelarm 2 endseitig wenigstens je eine Nut 29 an den Seitenflächen aufweist. Am Tragstab 10 ist endseitig in Richtung erster Bügelarm 2 an beiden Seiten je ein Bolzen 28 angeordnet. Bevorzugt sind in der eingefahrenen Position des Tragarmes 10'die Bolzen 28'unterhalb der Seitenflächen des Bügelarmes 2 geführt. Wird nun der Tragstab 10 über den Schulterbereich 4 verlängert, d. h. ausgezogen, so gleiten die Bolzen 28 unterhalb der Seitenfläche entlang bis zum Erreichen der jeweiligen Nut 29 und rasten beidseitig in die jeweils zugeordnete Nut 29 ein. Da innerhalb des ersten Bügelarme 2 ausreichend Platz vorhanden ist kippt der Tragstab 10 um die aus Nut 29 und Bolzen 28 gebildete Gelenkachse 27, so dass die Achse des Tragstabes 10 die Achse 13 (Bügelarm 2) schneidet. Soll der Zustand aufgehoben werden, so wird der Tragstab 10 um die Gelenkachse 27 bewegt, derart dass die Achse des Tragstabes 10 mit der Achse 13 fluchtet und der Tragstab 10 wird in den Bügelarm 2 hineingeschoben bis zur Endposition (Tragstab 10'). Die Bolzen 28 gleiten dabei gleichzeitig aus den Nuten 29 und unterhalb der Seitenflächen des Bügelarme 2 entlang : Die zweite Ausführungsvariante der Gelenkachse 27 ist in Figur 8 gezeigt.

Die Gelenkachse 27 ist bevorzugt lösbar formschlüssig ausgebildet, derart, dass der erste Bügelarm 2 endseitig unterhalb der Seitenwände eine zur Achse 13 abgewinkelte Führung 30 aufweist. Am Tragstab 10 ist endseitig (in Richtung erster Bügelarm 2) ein Anschlag 31 angeordnet.

Bevorzugt ist in der eingefahrenen Position der Tragarm 10'mit Anschlag 31'im Bügelarm 2 aufgenommen. Wird nun der Tragstab 10 über den Schulterbereich 4 verlängert, d. h. ausgezogen, so gleitet der Tragarm 10 mit Anschlag 31 im Bügelarm 2 entlang bis zum Erreichen der Führung 30, welche den Anschlag 31 positioniert. Da innerhalb des ersten Bügelarmes 2 ausreichend Platz vorhanden ist, kippt der Tragstab 10 um die aus Anschlag 31 und Führung 30 gebildete Gelenkachse 27, so dass die Achse des Tragstabes 10 die Achse 13 (Bügelarm 2) schneidet. Soll der Zustand aufgehoben werden, so wird der Tragstab 10 um die Gelenkachse 27 bewegt, derart dass die Achse des Tragstabes 10 mit der Achse 13 fluchtet und der Tragstab 10 wird in den Bügelarm 2 eingeschoben bis zur Endposition (Tragstab 10').

Zusammengefasst sind außerhalb des Schulterbereiches 4 die Achsen der Tragstäbe 10,11 von einer zur Achse 13 der Bügelarme 2, 3 fluchtenden Anordnung in eine zur Achse 13 der Bügelarme 2,3 schneidende Anordnung um je eine Gelenkachse 27 schwenkbar.

Die Bügelarme 2,3 sowie die Tragstäbe 10,11 sind bevorzugt nach unten offene Hohlprofile.

Da der Bügelarm 2 zum Bügelarm 3 spiegelbildlich symmetrisch ist, gelten die o. g. Varianten auch für den zweiten Tragstab 11 in Verbindung mit dem zweiten Bügelarm 3.

Bezugszeichenliste 1-Kleiderbügel 2-erster Bügelarm 3-zweiter Bügelarm 4-Schulterbereich 5-Befestigungshaken 6-Querstange 7-Lasche 8-Klemmeinrichtung 9-hakenförmige Halterung 10-erster Tragstab 11-zweiter Tragstab 12-Symmetrielinie 13-Achse (Bügelarm 2,3) 14-Horizontale 15-Tragstange 16-Tragstange 17-Längsnut 18-erstes Drehgelenk 19-zweites Drehgelenk 20-erstes Glied 21-zweites Glied 22-Halterung 23-Verbindung 24-Aufsatzelement 25-Lasche 26-Doppelpfeil 27-Gelenkachse 28-Bolzen 29-Nut 30-Führung - Anschlag a, a'-Winkel