| WO/2012/001602 | A THERMAL DUAL-LAYER UNDERGARMENT FOR A DRY DIVING SUIT |
| WO/2006/047976 | PIECE OF GARMENT |
| WO/2008/074440 | GARMENT FOR PERSONAL AIR-CONDITIONING |
POHR, Sebastian, Heinz (Buchschwabacher Strasse 19, Rosstal, 90574, DE)
| Patentansprüche 1. Kleidungsstück zur Personenklimatisierung, zumindest abschnittsweise bestehend aus oder versehen mit einem dreidimensionalen luftströmungsfüh- renden Abstandsgewirke (8) bestehend aus zwei aus Fäden (13) gewirkten Deckflächen (9, 10), die zur Ermöglichung einer Fluidströmung zwischen ihnen über elastische Polfäden (11) voneinander beabstandet sind, wobei die Deckflächen (9, 10) eine offenporige Wirkstruktur aufweisen, und wobei der oder die Fäden (13) wenigstens einer Deckfläche (10) wenigstens teil- weise, gegebenenfalls vollständig, in einer dauerelastischen Masse (12) unter Verringerung der Porengröße eingebettet sind. 2. Kleidungsstück nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Porengröße soweit verringert ist, dass eine im Wesentlichen geschlossene, jedoch noch luftdurchlässige Deckfläche (10) gegeben ist. 3. Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (12) ein nach dem Aufbringen auf die Deckfläche (10) ausgehärteter Kunststoff ist. 4. Kleidungsstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff ein Elastomer ist. 5. Kleidungsstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer ein Polyurethan ist. 6. Kleidungsstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (12) in einem Transferverfahren in fließfähigem Zustand von einem Träger auf die Deckfläche (10), dabei den oder die Fäden (13) umhüllend, aufgebracht ist. 7. Kleidungsstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine die äußere Deckfläche (10) bedeckende äußere Schichtlage (6) vorgesehen ist. 8. Kleidungsstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Weste, Jacke, Hose oder Overall, oder als nur ausgewählte Körperpartien bedeckendes Kleidungsstück ausgeführt ist. 9. Abstandsgewirke, insbesondere für ein Kleidungsstück nach einem der vo- rangehenden Ansprüche, bestehend aus zwei aus Fäden (13) gewirkten Deckflächen (9, 10), die über elastische Polfäden (11) voneinander beabstandet sind, wobei die Deckflächen (9, 10) eine offenporige Wirkstruktur aufweisen, wobei der oder die Fäden (13) wenigstens einer Deckfläche (10) wenigstens teilweise, gegebenenfalls vollständig, in einer dauerelasti- sehen Masse (12) unter Verringerung der Porengröße eingebettet sind. 10. Abstandsgewirke nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Porengröße soweit verringert ist, dass eine im Wesentlichen geschlossene, jedoch noch luftdurchlässige Deckfläche (10) gegeben ist. 11. Abstandsgewirke nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (12) ein nach dem Aufbringen auf die Deckfläche (10) ausgehärteter Kunststoff ist. 12. Abstandsgewirke nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff ein Elastomer ist. 13. Abstandsgewirke nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer ein Polyurethan ist. 14. Abstandsgewirke nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (12) in einem Transferverfahren in fließfähigem Zustand von einem Träger auf die Deckfläche (10), dabei den oder die Fä- den (13) wenigstens teilweise, gegebenenfalls vollständig einbettend, aufgebracht ist. 15. Verfahren zur Herstellung eines Abstandsgewirkes nach einem der Ansprü- che 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf einem Träger, insbesondere einem Papier, befindliche fließfähige, im ausgehärteten Zustand dauerelastische Masse auf eine Deckfläche des Abstandsgewirkes, dabei den oder die Fäden der Deckfläche wenigstens teilweise, gegebenenfalls vollständig einbettend, aufgebracht wird, wonach die Masse vor oder nach dem Abziehen des Trägers ausgehärtet wird. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse ein Kunststoff, insbesondere ein Elastomer, insbesondere ein Polyurethan ist. |
Die Erfindung betrifft ein Kleidungsstück zur Personenklimatisierung, zumindest abschnittsweise bestehend aus oder versehen mit einem dreidimensionalen luft- strömungsführenden Abstandsgewirke.
Ein Kleidungsstück der beschriebenen Art bietet die Möglichkeit, eine gezielte Klimatisierung der das Kleidungsstück tragenden Person durch Erwirkung einer Luftströmung durch ein Abstandsgewirke des Kleidungsstücks zu erreichen. Das Ab- Standsgewirke bildet dabei eine hinreichend stabile, bis zu einem beachtlichen Grad druckfeste Gewebelage, die der Luftführung dient. Von der Innenseite des Kleidungsstücks her, also von der zum Träger gewandten Seite, besteht die Möglichkeit, dass erwärmte, schweißfeuchte Luft in das Abstandsgewirke eintreten kann, welche Luft durch die Luftströmung durch das Abstandsgewirke abtranspor- tiert wird und es auf diese Weise zu einem Klimatisierungs- oder Kühleffekt kommt. Um eine auf ein begrenztes Volumen beschränkte Luftströmung zum Transport der abzuführenden Luft sicherzustellen, weist das Kleidungsstück eine das Abstandsgewirke an der vom Träger abgewandten Seite hin abdeckende Schichtlage auf, die so gestaltet ist, dass sie eine Art Grenzfläche oder Strö- mungsbarriere für die im Abstandsgewirke respektive unterhalb dieser äußeren Schicht strömende Luft bietet. Mit solchen Kleidungsstücken, die unter einer Arbeits- oder Schutzkleidung, aber auch als eigenständige Kleidung getragen werden kann, ist eine gute Personenklimatisierung erreichbar, so dass es möglich ist, auch unter hoher körperlicher Anstrengung zu arbeiten. Denkbare Einsätze sind im Bereich von Feuerwehren, Wach- oder Personenschutzdiensten, aber auch im militärischen Bereich, also überall dort, wo in gegebenenfalls auch unwirtlicher (extrem heißer, kontaminierter oder verschmutzter) Umgebung lange bzw. körperlich schwer gearbeitet werden muss. Aber auch eine Verwendung bei sportlicher Betätigung oder in der Freizeit ist denkbar.
Aus EP 0 780 061 B1 ist ein Spezialanzug bekannt, der die Möglichkeit der Klimatisierung bietet. Dieser Spezialanzug ist insbesondere für Piloten oder Fahrer von Fahrzeugen oder sonstige körperlich zu schützende Personen geeignet. Er weist einen 3-lagigen Aufbau auf, nämlich zum einen eine zum Träger gewandte Innenschicht, die feuchtigkeits- und/oder dampfdurchlässig ist, eine äußere, gasundurchlässige Schutzschicht, welche gegen unerwünschte Einwirkungen von außen schützt, und eine zwischen der Innenschicht und der äußeren Schutzschicht vor- gesehene, abstandshaltende und flexible und druckfeste Distanzlage in Form eines Abstandsgewirkes. Über dieses Abstandsgewirke werden die Innenschicht und die äußere Schutzschicht stets voneinander beabstandet, so dass eine Strömung zwischen beiden, die der Klimatisierung dient, möglich ist. Die äußere, gasundurchlässige Schutzschicht, die gegen unerwünschte Einwirkungen wie extre- me Kälte, toxische Mittel oder offene Flamme etc. schützen soll, also eine echte Schutzfunktion hat, ist, wie auch die Innenschicht, separat zum Abstandsgewirke auf dieses aufgelegt. Die äußere Schutzschicht dient dazu, als äußere Begrenzung das Volumen zu begrenzen respektive zu definieren, innerhalb welchem die Luftströmung möglich ist.
Der Aufbau dieses Spezial- oder Schutzanzuges ist sehr aufwändig, insbesondere, nachdem zur Begrenzung des Fluidströmungsvolumens zur Klimatisierung eine echte Schutzeigenschaften der eingangs beschriebenen Art aufweisende gasundurchlässige Schutzschicht zum Einsatz kommt, die als aufwändig gestaltetes (mitunter sogar mehrschichtiges) separates Bauteil auf das Abstandsgewebe aufzusetzen ist.
Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, ein Kleidungsstück anzugeben, das bei sehr einfachem Aufbau eine zuverlässige Personenklimatisierung durch eine Luftzirkulation durch das Abstandsgewirke ermöglicht.
Zur Lösung dieses Problems ist ein Kleidungsstück zur Personenklimatisierung vorgesehen, das zumindest abschnittsweise aus einem dreidimensionalen luftströmungsführenden Abstandsgewirke besteht oder mit einem solchen versehen ist, wobei das Abstandsgewirke selbst aus zwei aus Fäden gewirkten Deckflächen, die zur Ermöglichung einer Fluidströmung zwischen ihnen über elastische Polfäden voneinander beabstandet sind, besteht, wobei die Deckflächen eine offenporige Wirkstruktur aufweisen, und wobei der oder die Fäden wenigstens einer Deckfläche wenigstens teilweise, gegebenenfalls vollständig in einer dauerelastischen Masse unter Verringerung der Porengröße eingebettet sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Kleidungsstück ist mit besonderem Vorteil die das fluidführende Volumen definierende Begrenzung in das Abstandsgewebe respektive eine seine Deckflächen, nämlich die äußere, vom Träger entfernte Deckfläche, integriert, ist also quasi form- und stoffschlüssiger Teil dieser Deckfläche. Denn erfindungsgemäß sind der oder die Fäden wenigstens einer, in diesem Fall dann der äußeren Deckfläche mit einer dauerelastischen Masse belegt bzw in die- se eingebettet oder gegebenenfalls auch vollständig umhüllt. Diese Einbettung bis hin zur Umhüllung der Fäden (in der Regel Kunststofffäden) führt zu einer Verringerung der Porengröße der Deckflächen-Wirkstruktur. Je nachdem, wie groß die gewirkten Poren sind, und wie dick der Fadenbelag bzw. die Fadenumhüllung ist, kann die Porengröße mehr oder weniger stark reduziert werden. Hierüber kann also eine Fläche oder Ebene erzeugt werden (und hierzu muss die Deckfläche nicht vollständig verschlossen, also alle Poren geschlossen sein, vielmehr ist auch eine noch etwas geöffnete Poren aufweisende Deckfläche gleichermaßen wirksam), die für einen hinreichenden äußeren „Luftabschluss" des Abstandsgewirkes nach außen hin sorgt, um innerhalb des Abstandsgewirkes respektive in Richtung des Trägers gesehen unterhalb der „belegten" Deckfläche ein ausreichendes FIu- idvolumen zirkulieren respektive strömen lassen zu können. Mit Hilfe der erfindungsgemäß vorgesehenen Einbettung oder Umhüllung der Deckflächenfäden (die äußere Deckfläche wird gleichsam „imprägniert", das Deckflächengewirke bzw. die Deckfläche wird mit der zunächst fließfähigen Masse getränkt, wonach diese ausgehärtet wird) wird somit eine ausreichend „luftdichte" (also noch etwas porenoffen oder unter Umständen auch vollständig dicht) Deckflächenebene realisiert, die eine hinreichende Luftströmung zwischen dieser belegten, „imprägnierten" Deckfläche und der Körperoberfläche respektive beispielsweise einer unterhalb des Kleidungsstücks getragenen Unterbekleidung ermöglicht. Mit besonde- rem Vorteil wird eine zusätzliche Außen- oder Schutzschicht, wie im Stand der Technik bisher vorgesehen, zur Begrenzung des Strömungsraumes überflüssig. Je nach dem, wie viel Masse aufgebracht wird, bzw. wie viskos die beim Aufbringen vorzugsweise fließfähige Masse ist, und wie lange der Kontakt der Deckflächenfäden mit der viskosen Masse ist, kann die Masse die Deckflächenfäden nur außenseitig belegen, also nur an ihrer Außenseite bzw. über einen Teil ihrer Dicke einbetten, oder aber vollständig in die Deckflächenfadenstruktur eindringen bzw. diese vollständig durchdringen und die Fäden vollständig umhüllen. Unabhängig von Grad der Einbettung geht mit dem Aufbringen der viskosen Masse eine Verringerung der Porengröße der Wirkstrukturporen einher, was zur Ausbildung einer ausreichend geschlossenen, deckflächeneigenen Strömungsbarriere führt.
Die einbettende oder umhüllende Masse ist dauerelastisch, was vorteilhaft dazu führt, dass sie jedwede Bewegung des Abstandsgewirkes, zu der es beim Tragen des Kleidungsstücks zwangsläufig kommt, nachvollziehen kann, ohne dass sich an der den Strömungsraum begrenzenden Eigenschaft der belegten Deckfläche etwas ändert.
Wenngleich es zur Funktion ausreichend ist, nur die äußere Deckfläche mit der dauerelastischen Masse zu belegen bzw. die Fäden zu umhüllen respektive die Deckfläche einzubetten, kann es je nach Anwendungsfall auch zweckmäßig sein, die innere Deckfläche mit einer solchen dauerelastischen Masse zu belegen.
Wie bereits beschrieben, wird durch die aufgebrachte dauerelastische Masse die Porengröße der Deckflächen-Wirkstruktur verringert, bis maximal vollständig geschlossen. Ausreichend ist es jedoch in jedem Fall, die Porengröße, wie erfin- dungsgemäß vorgehen ist, nur soweit zu verringern, dass eine im Wesentlichen geschlossene, jedoch noch luftdurchlässige Deckfläche gegeben ist. Es ist also noch eine Restporigkeit vorhanden, die gegebenenfalls auch sichtbar ist, das heißt, dass die nach wie vor offenen Poren noch erkannt werden können oder sich die Poren sichtbar bei dem Auseinanderziehen des Abstandsgewirkes respektive der Deckfläche etwas öffnen, jedoch ist im Verhältnis zu einer unbelegten Deckfläche die jeweilige Porengröße extrem weit verringert. Dieser weitgehende, aber nicht vollständige Verschluss ist für eine Begrenzung des Strömungsraums ausreichend. Die Masse selbst ist ein nach dem Aufbringen auf die Deckfläche ausgehärteter Kunststoff, wobei hierbei bevorzugt ein Elastomer verwendet wird, um dem Abstandsgewirke eine nach wie vor flexible Eigenschaft zu erhalten. Verwendet werden kann nahezu jedes Elastomer, das auf die Deckflächenfäden aufgebracht werden kann, und das mechanische, physikalische und/oder chemische Eigenschaften aufweist, die es für den beabsichtigten Einsatzzweck des Kleidungsstückes es als geeignet erscheinen lassen (z. B. eine hinreichende Temperaturbeständigkeit, wenn das Kleidungsstück in relativ heißer Umgebung eingesetzt wer- den soll etc.). Bei den verwendbaren Elastomeren kann es sich um „klassische" Elastomere handeln, wie auch beispielsweise um thermoplastische Elastomere oder dergleichen.
Ein zweckmäßig verwendbares Elastomer ist beispielsweise Polyurethan, das in fließfähigem Zustand beispielsweise in einem Transferverfahren von einem Träger auf die Deckfläche aufgebracht wird. Das Elastomer bzw. hier das Polyurethan befindet sich in hinreichender Schichtdicke auf dem Träger. Zum Aufbringen wird das Abstandsgewirke respektive die zu behandelnde Deckfläche gegen den Träger bewegt, so dass die Deckflächenfäden in das flüssige oder fließfähige Elasto- mer respektive das Polyurethan eintauchen und dieses sich auf die Fäden legt oder um die Fäden hüllt, also die Deckflächenfadenstruktur tränkt. Je nach Viskosität des Elastomers bzw. jedes Polyurethans, seiner Menge und der Porengröße ergibt sich dann eine nur oberflächliche bzw. im Bereich der Deckflächenaußenseite gegebene Einbettung bei nicht vollständiger Durchdringung des Deckflä- chengewebes bis hin zur vollständigen Deckflächeneinbettung unter vollständiger Fadenumhüllung bei kompletter Durchdringung des Deckflächengewebes, verbunden mit der Porenverkleinerung respektive der Porenverschluss. In einem anschließenden Wärmeprozess wird das Lösungsmittel des fließfähigen Elastomers ausgetrieben, das heißt, das Elastomer, hier also das Polyurethan, härtet zu einer dauerelastischen Masse aus, wonach der Träger, beispielsweise ein Trägerpapier, abgezogen wird. Ein solches Transferverfahren lässt eine einfache Deckflächenbelegung mit reproduzierbarer Reduktion der Porengröße zu. Insbesondere können beim Transferverfahren die Arbeitsparameter wie Viskosität, Temperatur, Schichtdicke etc. auf einfache Weise eingestellt, kontrolliert und je nach Bedarf und Ausgangssituation auch angepasst werden. Grundsätzlich kann das Elastomer auch mit alternativen Verfahren, wie z. B. durch Besprühen, auf die Deckfläche aufgebracht werden.
Zentrales Merkmal des erfindungsgemäßen Kleidungsstückes ist die Integration der das Strömungsvolumen respektive den Strömungsraum nach außen begrenzenden Fläche in das Abstandsgewirke bzw. das Deckflächengewirke. Eine separate Außen- oder Schutzschicht ist hierfür vorteilhaft nicht erforderlich. Gleichwohl kann eine solche äußere Deckfläche, die die äußere Schichtlage bedeckt, vorgesehen sein. Der Umstand, dass dieser Schichtlage keine strömungs- oder klimatisierungsrelevante Funktion zukommt, bietet den besonderen Vorteil, dass diese Schichtlage beliebiger Art sein kann. Es kann sich beispielsweise um ein reines Textil handeln, das der Optik zuträglich ist, beispielsweise ein handelsüblicher Po- lyesterstoff oder dergleichen, gleichermaßen kann es sich aber auch um eine funktionelle Schichtlage handeln, die beispielsweise feuerfeste Eigenschaften aufweist oder besonders abrieb- und widerstandsfest oder schusssicher ist etc. Das heißt, dass der Schichtlage beliebige mechanische, physikalische und/oder chemische Eigenschaften verliehen werden können, die gegebenenfalls auf den Verwendungszweck abgestellt sind, die Funktion der Schichtlage ist jedoch ausschließlich die Erfüllung eben dieser zugeordneten Eigenschaften, jedoch nicht die Sicherstellung einer Fluidströmung, die der Klimatisierung dient.
Das Kleidungsstück selbst kann als Weste, Jacke, Hose oder Overall ausgeführt sein, oder als beliebiges, gegebenenfalls nur ausgewählte Körperpartien (z.B. nur die Arme oder Beine) bedeckendes Kleidungsstück, je nach Einsatzzweck.
Neben dem Kleidungsstück betrifft die Erfindung ferner ein Abstandsgewirke, das insbesondere für ein solches Kleidungsstück geeignet ist, bestehend aus zwei aus Fäden gewirkten Deckflächen, die über elastische Polfäden voneinander beabstandet sind, wobei die Deckflächen eine offenporige Struktur aufweisen. Das Abstandsgewirke zeichnet sich dadurch aus, dass der oder die Fäden wenigstens einer Deckfläche wenigstens teilweise, gegebenenfalls vollständig, in einer dauerelastischen Masse unter Verringerung der Porengröße eingebettet sind.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Abstandsgewir- kes ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Schließlich betrifft die Erfindung ferner ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Abstandsgewirkes, das sich dadurch auszeichnet, dass eine auf einem Träger, insbesondere einem Papier, befindliche fließfähige, im ausgehärteten Zustand dauerelastische Masse auf eine Deckfläche des Abstandsgewirkes, dabei den oder die Fäden der Deckfläche wenigstens teilweise einbettend, gegebenenfalls au ch vollständig umhüllend, aufgebracht wird, wonach die Masse vor oder nach dem Abziehen des Trägers ausgehärtet wird. Die Masse selbst ist vorzugsweise ein Kunststoff, insbesondere ein Elastomer, insbesondere ein Polyurethan. Das Deckflächengewebe oder -gewirke wird also zunächst in der fluiden Masse getränkt, wonach die Masse aushärtet.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks in
Form einer Weste, getragen von einer Person,
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung einer Schnittansicht durch das Kleidungsstück aus Fig. 1 ,
Fig. 3 eine Prinzipdarstellung einer vergrößerten Aufsicht auf die äußere Deckfläche des Abstandsgewirkes im nicht mit einer elastischen
Masse belegten Zustand, Fig. 4 eine Prinzipdarstellung einer Aufsicht auf die Deckfläche aus Fig. 3, die mit der Masse belegt ist,
Fig. 5 eine vergrößerte Prinzipdarstellung einer aufgebrochenen Darstel- lung der äußeren Deckfläche mit freigelegten Fäden,
Fig. 6 eine Prinzipdarstellung einer Querschnittansicht durch die umhüllten
Fäden der äußeren Deckfläche,
Fig. 7 eine vergrößerte Prinzipdarstellung einer aufgebrochenen Darstellung der äußeren Deckfläche mit freigelegten Fäden bei nur teilweiser oberflächlicher Einbettung der Fäden,
Fig. 8 eine Prinzipdarstellung einer Querschnittansicht durch die nur teil- weise eingebetteten Fäden der äußeren Deckfläche,
Fig. 9 eine weitere Prinzipdarstellung einer aufgebrochenen Ansicht der äußeren Deckflächenfäden, die hier nur teilweise im Bereich des Gewebeinneren belegt und insbesondere an der Gewebeaußenseite freiliegen, und
Fig. 10 eine Darstellung einer Querschnittsansicht der Fadenstruktur aus
Fig. 9.
Fig. 1 zeigt eine Prinzipdarstellung eines erfindungsgemäßen Kleidungsstücks 1 , hier beispielsweise in Form einer Weste 2, die hier exemplarisch von einer Person M getragen wird. Vorderseitig ist ein Reißverschluss 3 vorgesehen, der zum Anlegen geöffnet und anschließend geschlossen werden kann. Die Weste 2 weist einen Halsausschnitt 4 sowie zwei Armausschnitte 5 auf und kann beispielsweise im unteren Bereich über einen umlaufenden Gummizug oder ein Schnürband oder dergleichen im Bereich der Taille zugezogen werden. Die Weste 2 besteht, worauf nachfolgend noch eingegangen wird, aus einem Abstandsgewirke, das das „Innenfutter" bildet, und das im gezeigten Beispiel außenseitig von einer äußeren Schichtlage 6, beispielsweise einem luftdurchlässigen Oberstoff (z. B. aus Polyester) oder dergleichen belegt ist.
Im Bereich des unteren Endes der Weste 2 sind zwei Taschen 7 vorgesehen, in die hier ein nicht näher gezeigtes Luftfördergerät, das an seiner einen Seite Luft ansaugt und an der anderen Seite Luft ausbläst, eingesetzt ist oder werden kann, das im gezeigten Beispiel, wie durch die Pfeile P dargestellt ist, Luft aus dem Inneren des Abstandsgewirkes ansaugt, welche Luft über die Hals- und Armausschnitte 4, 5, wie durch die Pfeile S darstellt ist, unter die Weste gezogen wird und in das Abstandsgewirke eintritt. Die Luft strömt nun durch das Abstandsgewirke und nimmt dabei vom Körper der Person M erwärmte oder schweißfeuchte Luft mit, die in das Abstandsgewirke, das an seiner zum Träger gewandten Seite eine offenporige Web- oder Wirkstruktur aufweist, eintreten kann. Diese erwärmte oder schweißfeuchte Luft tritt auch durch etwaige getragene Unterbekleidung (siehe Fig. 1) vom Körper in Richtung des Abstandsgewirkes und in dieses ein. Die Luft nimmt nun diese erwärmte oder schweißfeuchte Luft mit, sie belädt sich also und wird, wie durch die Pfeile P dargestellt ist, im Bereich der Taschen 7 über das jeweilige Luftfördergerät, das die Luft quasi durch das Abstandsgewirke „zieht", in die Umgebung nach außen geblasen. Infolge des Abzugs der erwärmten oder schweißfeuchten Luft kommt es zu einem Klimatisierungs- oder Kühleffekt, der von der Person als angenehm empfunden wird und leistungssteigernd ist.
Fig. 2 zeigt in Form einer vergrößerten Darstellung eine Schnittansicht durch die Weste 2. Gezeigt ist das Abstandsgewirke 8, das aus zwei Deckflächen 9, 10 be- steht, die jeweils aus einem oder mehreren Fäden gewoben oder gewirkt sind. In diese Deckflächen 9, 10 respektive die Deckflächenfäden sind Polfäden 11 ein- gemascht, die elastisch sind, es handelt sich bevorzugt um Kunfststofffäden (wie auch die Deckflächenfäden vorzugsweise Kunststofffäden sind), und die die beiden Deckflächen 9, 10 elastisch voneinander beabstanden, so dass stets quasi ein Luftströmungskanal K zwischen den beiden Deckflächen 9, 10 offengehalten wird. Die Polfäden 11 sind wie beschrieben elastisch, sind also auch in der Lage, bei äußerem Druck den Kanal K respektive das hierüber definierte Luftströmungsvolumen hinreichend offen zu halten. Die äußere Deckfläche 10 ist mit einer dau- erelastischen Masse 12 belegt, die die Deckflächenfäden zumindest teilweise einbettet oder vollständig umhüllt, worauf nachfolgend noch eingegangen wird, so dass die wirkstrukturbedingten Poren der Deckfläche 10 in ihrer Größe reduziert respektive gegebenenfalls auch vollständig geschlossen sind. Denn jede der Deckflächen 9, 10 weist wirkstrukturbedingt eine porige Flächenstruktur auf, die je nach Herstellung unterschiedlich sein kann. Derartige Abstandsgewirke werden auf Raschelmaschinen hergestellt, wobei diese textilen Deckflächen 9, 10 wahlweise mit feinporiger Flächenstruktur oder mit netzartiger, großporiger Flächenstruktur (sogenannte Filetstruktur) hergestellt werden können. Denkbar ist es, die Deckflächen 9, 10 mit unterschiedlicher Wirkstruktur herzustellen, z. B. die Deckfläche 9 mit grober Netz- oder Filetstruktur, um einen möglichst ungehinderten Eintritt erwärmter oder schweißfeuchter Luft in das Abstandsgewirke sicherzustellen, während die Deckfläche 10 mit einer feinporigen Wirkstruktur ausgeführt ist, also kleinere Poren aufweist, die über die dauerelastische Masse 10 relativ ein- fach in ihrer Größe reduziert bzw. geschlossen werden können.
Gezeigt ist ferner die äußere Schichtlage 6, bei der es sich wie gesagt um eine beliebige Lage wie beispielsweise ein reines Textil handeln kann, das von einer beliebigen Optik (es sind beliebige Farben, Muster und Applikationen denkbar) sein kann, wie auch entsprechende physikalische, chemische und/oder mechanische Eigenschaften seitens dieser Schichtlage gegeben sein können. Die Schichtlage 6 selbst hat keinerlei Funktion im Hinblick auf die Sicherstellung einer äußeren Begrenzung des Luftströmungskanals K respektive des definierten Volumens, aus dem Luft abgezogen wird, nachdem diese Begrenzungsfunktion ausschließ- lieh der äußeren Deckfläche 10 mit ihrer Masse 12 zukommt. In Fig. 2 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit die Schichtlage 6 beabstandet von der äußeren Deckfläche 10 gezeigt. Üblicherweise sind beide nicht miteinander verbunden, das heißt, die Schichtlage 6 liegt lose auf der Deckfläche 10 auf. Lediglich im Bereich der Ränder des Bekleidungsstückes bzw. der Weste 2 ist die äußere Schichtlage 6 möglicherweise nach innen umgeschlagen und vernäht, um sie zu fixieren. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit - nachdem das Bekleidungsstück 1 beliebiger Form sein kann (Jacke, Overall etc.) auch eine punktuelle Fixierung der äußeren Schichtlage 6 an dem Abstandsgewirke 8 vorzunehmen. Fig. 3 zeigt eine Prinzipdarstellung einer Aufsicht nur auf die nicht mit einer Masse 12 belegte äußere Deckfläche 10 des Abstandsgewirkes 8. Ersichtlich sind die Fäden 13, die miteinander verwoben oder verwirkt sind, in einer definierten Wirk- Struktur gelegt, die eine porige Struktur darstellt, also definierte Poren 14 besitzt, wobei selbstverständlich auch zwischen den einzelnen miteinander verwobenen oder verwirkten Fäden 13 wenngleich deutlich kleinere Poren gegeben sind. Um nun diese Deckfläche 10 weitgehend oder vollständig zu schließen, wird wie ausgeführt vorzugsweise in einem Transferverfahren ein im Auftragzeitpunkt fließfähi- ges Elastomer, das nach dem Aushärten dauerelastisch ist, aufgebracht und anschließend durch Austreiben des Lösungsmittels ausgehärtet, so dass sich insgesamt eine dauerelastische Masse 12 oder „Außenhaut" ergibt, gebildet durch die in die Masse 12 eingebettete Deckfläche 10.
Fig. 4 zeigt eine Aufsicht auf die beschichtete Deckfläche 10, wobei die Deckfläche 10 mit ihrer Wirk- oder Fadenstruktur gestrichelt dargestellt ist. Im gezeigten Beispiel sei angenommen, dass die einzelnen Poren 14 nicht vollständig geschlossen sind, das heißt, dass trotz Beschichtung noch Restporen 15 verbleiben. Selbstverständlich wäre es auch denkbar, die Masse 12 vollständig verschließend aufzubringen, so dass also keine Restporigkeit mehr gegeben ist.
Die Figuren 5 und 6 zeigen zwei Ansichten nur der mit Masse belegten Deckfläche 10, einmal in Fadenlängsrichtung mit freigelegten Fäden (Fig. 5), einmal in Fadenquerrichtung im Schnitt (Fig. 6). Gezeigt sind die Fäden 13 sowie die sie um- hüllende, ausgehärtete Masse 12. Ersichtlich sind, siehe Fig. 6, die Restporen 15, die in einer „großen" ursprünglichen Pore 14 gegebenenfalls verbleiben, dargestellt. Jeweils gestrichelt ist angedeutet, dass selbstverständlich auch diese Restporen 15 verschlossen werden können. Hier - wie auch in den folgenden Fiuren 7 bis 10 - sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nur die Deckflächenfäden gezeigt, nicht aber die in diese eingemaschten elastischen Polfäden, die der Abstandhaltung dienen. Während beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 die beim Aufbringen hinreichend viskose, fließfähige Masse das Deckflächengewebe oder -gewirke vollständig durchdringt und die Fäden vollständig einbettet bzw. umhüllt, zeigen die Fig. 7 und 8 ein Ausführungsbeispiel, bei dem es aufgrund der Beschichtungs- parameter und gegebenenfalls der Art des Deckflächengewebes nur zu einer bezogen auf die Dicke des Gewebes der Deckfläche 10 teilweisen Einbettung der Fäden kommt. Die Masse 12 durchdringt hier die Deckfläche nicht vollständig, sondern nur teilweise und belegt dieses nur im äußeren Bereich. Die Fäden 13 sind folglich nur zum Teil in die ausgehärtete Masse 12 eingebettet, sie sind also nicht vollständig mit der Masse umhüllt. Die Masse bettet nur die weiter außenliegenden Fadenabschnitte ein, die innenliegenden, also zu den Polfäden gewandten Fadenabschnitte werden infolge der nicht vollständigen Gewebedurchdringung nicht benetzt. Gleichwohl ist soviel Masse auf das Deckflächengewebe aufgebracht bzw. in das Deckflächengewebe eingebracht, dass sich eine hinreichende Porenverkleinerung unter Beibehaltung einer Restporigkeit (oder mit vollständigem Verschluss, wie gestrichelt angedeutet) über den Massenbelag ergibt.
Die Fig. 9 und 10 zeigen schließlich eine Deckfläche 10, bei der die Masse 12 im wesentlichen nur im Bereich zwischen und etwas seitlich der Deckflächenfäden 13 vorhanden ist. Ersichtlich füllt die Masse 12 die kleinen Poren zwischen den Fäden 13 aus und verschließt diese, auch breitet sich die Masse 12 etwas zur Seite des Fadenstrangs aus, jedoch liegen die Fäden an der Oberseite (in den Figuren angenommener Maßen oben) frei bzw. es sind die dortigen äußeren Fadenabschnitte nicht mit Masse belegt. Dies wird z.B. dadurch erreicht, dass die flüssige Masse nach dem „Tränken" des Deckflächengewebes oberseitig abgestrichen wird. Die Masse 12 dringt hier nur soweit in das Gewebe ein, dass die „unteren" Fadenabschnitte ebenfalls nicht benetzt sind, sie könnten aber je nach Durchführung des Masseauftrags auch ganz eingebettet sein. Die Masse 12 wird beim Abstreichen gegebenenfalls etwas „breitgezogen", d.h. zur Seite gestrichen, so dass sich seitlich des Fadenstrangs ein gewisses Massevolumen befindet, das zur weiteren Porenverkleinerung beiträgt. Diese Art der Fadeneinbettung, bei der letztlich nur die einzelnen Fadenstränge „innenseitig" mit der Masse belegt werden, bietet sich vor allem bei sehr feinmaschigen Deckflächenstrukturen an, die also nur rela- tiv kleine Poren 15 aufweisen, da bei diesen eine hinreichende Porenverkleinerung bereits allein durch die Belegung des Fadenstränge erzielbar ist.
In jedem Fall wird über diese dauerelastische Masse, bei der es sich um ein belie- biges Elastomer, beispielsweise Polyurethan, handeln kann, ein hinreichender Verschluss oder eine hinreichende „Versiegelung" der äußeren Deckfläche 10 erreicht, wobei ein vollständiger luftdichter Verschluss für den Zweck nicht notwendig ist. Hierüber wird eine Außenlage gebildet, die der äußeren Begrenzung des Kanals K dient. Luft, die über die Luftfördergeräte in den Taschen 7 angesaugt und ausgeblasen wird, kann also nur aus dem Bereich unterhalb dieser äußeren, in die Masse 12 eingebetteten Deckfläche 10 strömen respektive gezogen werden, so dass die Luftfördergeräte zwangsläufig nur erwärmte oder schweißfeucht beladene Luft und keine oder nur zu einem vernachlässigbaren Teil Fremdluft ansaugen und fördern. Die Strömungsbegrenzung ist hier also vorteilhaft in das Abstandsgewirke 8 selbst integriert respektive wird von der in die Masse 12 eingebetteten äußeren Deckfläche 10 selbst gebildet.
Aus Gründen des Tragekomforts ist es durchaus zweckmäßig, wenn die äußere Deckfläche 10 trotz Einbetten in die Masse 12 noch eine gewisse Restporigkeit, mithin also eine gewisse Permäabilität für Luft zulässt, um grundsätzlich einen gewissen, wenngleich geringen Luftaustausch auch nach außen zu ermöglichen, z. B. dann, wenn der Träger die Luftfördergeräte nicht zuschaltet, also keine aktive Klimatisierung wünscht. Die Festlegung der Dicke der aufgebrachten Masse 12 und damit auch der Restporigkeit (so gewünscht) erfolgt letztlich in Abhängigkeit der gegebenen Größe der Poren 14 über die Verarbeitungsparameter der Elastomer-Lösung auf dem Träger, von dem aus sie in einem Transferverfahren auf die Deckfläche 10 gebracht wird. Je zähflüssiger die Elastomer-Lösung ist und je kleiner die Poren 14 sind, umso eher ist ein vollständiger Porenverschluss zu erreichen, als bei deutlich fließfähigerem Elastomer respektive größerer Poren.
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