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Patent Searching and Data


Title:
CLUTCH FOR AN ELECTRIC MOTOR AND ELECTRIC MOTOR HAVING A ROTOR SHAFT, AN ANGLE SENSOR AND A CLUTCH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/211000
Kind Code:
A2
Abstract:
A clutch for an electric motor and an electric motor having a rotor shaft, an angle sensor and a clutch are disclosed, where the clutch comprises: - a first clutch portion, in particular for connection for conjoint rotation with a rotor shaft of the electric motor, - a second clutch portion, in particular for connection for conjoint rotation with a shaft, in particular a sensor shaft of an angle sensor of the electric motor; - and an intermetiate portion, wherein the intermediate portion is interlockingly connected at its circumference to both the first and the second coupling portions.

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Inventors:
DREXLER, Mario (Bachstraße 11, Ubstadt-Weiher, 76698, DE)
RIEGER, Florian (Schützenstraße 78a, Karlsruhe, 76137, DE)
Application Number:
EP2019/025105
Publication Date:
November 07, 2019
Filing Date:
April 16, 2019
Export Citation:
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Assignee:
SEW-EURODRIVE GMBH & CO. KG (Ernst-Blickle-Str. 42, Bruchsal, 76646, DE)
International Classes:
F16D1/10; F16D3/48; F16D3/68; F16D3/70
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche:

1. Kupplung für einen Elektromotor, wobei die Kupplung ein erstes Kupplungsteil, insbesondere zur drehfesten Verbindung mit einer Rotorwelle des Elektromotors,

ein zweites Kupplungsteil, insbesondere zur drehfesten Verbindung mit einer Welle, insbesondere Sensorwelle eines Winkelsensors des Elektromotors,

und ein Zwischenteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenteil sowohl mit dem ersten als auch mit dem zweiten Kupplungsteil in

Umfangsrichtung formschlüssig verbunden ist.

2. Kupplung nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zwischenteil als Scheibe mit axial durchgehenden Ausnehmungen gefertigt ist, wobei die Ausnehmungen jeweils auf demselben Radialabstand angeordnet sind und in

Umfangsrichtung voneinander regelmäßig beabstandet sind, insbesondere wobei die Scheibe als Zylinderscheibe ausgeführt ist, deren Zylinderachse koaxial zur Drehachse der Rotorwelle oder Welle ausgerichtet ist.

3. Kupplung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zwischenteil eine diskrete Drehsymmetrie aufweist, insbesondere um die Drehachse eines der Kupplungsteile, der Rotorwelle und/oder der Welle aufweist.

4. Kupplung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

axial ausgerichtete Bolzen durch die Ausnehmungen gesteckt sind und axial beidseitig aus dem Zwischenteil herausragen.

5. Kupplung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

jedes der Kupplungsteile einen jeweiligen Kragenbereich aufweist, wobei der jeweilige Kragenberiech am jeweiligen Kupplungsteil radial hervorsteht, wobei der jeweilige Kragenbereich in Umfangsrichtung voneinander regelmäßig beabstandete, jeweils auf demselben Radialabstand angeordnete Ausnehmungen aufweist, wobei die Bolzen in die Ausnehmungen zumindest teilweise hineinragen.

6. Kupplung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Kragenbereiche ringscheibenartig ausgeformt sind, wobei die Kragenbereiche am jeweiligen Kupplungsbereich radial überstehen und in dem radial überstehenden Bereich die axial durchgehenden Ausnehmungen angeordnet sind, insbesondere auf jeweils gleichem Radialabstand und in Umfangsrichtung regelmäßig voneinander beabstandet, insbesondere wobei der Radialabstand großer ist als der größte Radialabstand des

Außenkonus des ersten Kupplungsteils und als der größte Radialabstand des Außengewindes des ersten Kupplungsteils.

7. Kupplung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Bolzen zylindrisch geformt sind.

8. Kupplung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Zwischenteil und die Bolzen als ein gemeinsames Teil, also einstückig und einteilig ausgeführt sind.

9. Kupplung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest der in die Ausnehmungen eines Kragenbereichs hineinragende Oberflächenbereich der Bolzen mit einer Kunststoffschicht, insbesondere PEEK-Schicht oder Teflonschicht, überzogen ist, wobei der Bolzen und/oder das Zwischenteil aus Stahl gefertigt sind.

10. Elektromotor mit Rotorwelle, Winkelsensor und Kupplung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das erste Kupplungsteil mit der Rotorwelle drehtest verbunden ist, wobei das zweite Kupplungsteil mit der Sensorwelle des Winkelsensors verbunden ist.

1 1. Elektromotor nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

der Elektromotor eine elektromagnetisch betätigbare Bremse aufweist, wobei ein Bremsbelagträger mit der Rotorwelle drehtest, aber axial verschiebbar verbunden ist, wobei in einem Magnetkörper eine mit einem elektrischen Strom beaufschlagbare Wicklung, insbesondere Ringwicklung, aufgenommen ist, wobei zwischen Bremsbelagträger und Wicklung eine mit dem Magnetkörper drehtest verbundene, aber axial verschiebbare Ankerscheibe, insbesondere ferromagnetische Ankerscheibe, angeordnet ist, wobei ein am Magnetkörper abgestütztes Federteil die Ankerscheibe zum Bremsbelagträger hin drückt, insbesondere so dass bei Bestromung der Wicklung die Ankerscheibe entgegen der Federkraft zur Wicklung und/oder zum Magnetkörper hin gezogen wird und bei

Nichtbestromung der Wicklung die Ankerscheibe auf den Bremsbelagträger drückt, so dass der Bremsbelagträger auf eine auf der von der Ankerscheibe abgewandten Seite des Bremsbelagträgers angeordnete Bremsfläche gedrückt wird.

12. Elektromotor nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Kupplung zwischen der Bremse und dem Sensor angeordnet ist.

Description:
Kupplung für einen Elektromotor und Elektromotor mit Rotorwelle, Winkelsensor und Kupplung

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft eine Kupplung für einen Elektromotor und einen Elektromotor mit Rotorwelle, Winkelsensor und Kupplung.

Es ist allgemein bekannt, dass eine Kupplung zur Durchleitung von Drehmoment zwischen zwei Wellen vorgesehen ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung weiterzubilden, wobei eine wellenzentrische Verbindung ermöglicht sein soll.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Kupplung nach den in Anspruch 1 und bei dem Elektromotor nach den in Anspruch 10 angegebenen Merkmalen gelöst.

Wichtige Merkmale der Erfindung bei der Kupplung für einen Elektromotor sind, dass die Kupplung ein erstes Kupplungsteil, insbesondere zur drehfesten Verbindung mit einer Rotorwelle des Elektromotors,

ein zweites Kupplungsteil, insbesondere zur drehfesten Verbindung mit einer Welle, insbesondere Sensorwelle eines Winkelsensors des Elektromotors,

und ein Zwischenteil aufweist, wobei das Zwischenteil sowohl mit dem ersten als auch mit dem zweiten Kupplungsteil in Umfangsrichtung formschlüssig verbunden ist.

Von Vorteil ist dabei, dass die Kupplungsteile an Wellen, insbesondere Rotorwelle und Welle, insbesondere Sensorwelle, wellenzentrisch anbindbar sind. Hierzu ist der Außenkonus des ersten Kupplungsteil in einen innenkonusförmigen Bereich eingeführt und das Außengewinde in ein Innengewinde der Rotorwelle eingeschraubt. Ebenso ist ein Außenkonus der Welle in den innenkonusförmigen Bereich des zweiten Kupplungsteils eingeführt und angelegt, so dass eine Zentrierung in einfacher Weise ermöglicht ist. Dabei ist das Außengewinde einer durch die als Hohlwelle ausgeführten Welle durchgeführten Schraube in das Innengewinde des Wellenteils einschraubbar.

Somit sind die Kupplungsteile wellenzentrisch angebunden und das Zwischenteil ist zum Abdämpfen von Stößen oder Drehmomentrucken vorgesehen. Auf diese Weise ist die Winkelerfassung eines über die Kupplung mit der Rotorwelle drehfest verbundenen

Winkelsensors mit hoher Qualität erfassbar.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Zwischenteil als Scheibe mit axial durchgehenden Ausnehmungen gefertigt, wobei die Ausnehmungen jeweils auf demselben Radialabstand angeordnet sind und in Umfangsrichtung voneinander regelmäßig beabstandet sind, insbesondere wobei die Scheibe als Zylinderscheibe ausgeführt ist, deren Zylinderachse koaxial zur Drehachse der Rotorwelle oder Welle ausgerichtet ist. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung des Zwischenteils ermöglicht ist. Nach Einpressen der Bolzen in das Zwischenteil ist somit unter Verwendung einfacher Teile eine komplexe Struktur als

Zwischenteil hergestellt.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Zwischenteil eine diskrete Drehsymmetrie auf, insbesondere um die Drehachse eines der Kupplungsteile, der Rotorwelle und/oder der Welle aufweist. Von Vorteil ist dabei, dass das Zwischenteil ausgewuchtet ist, insbesondere also keine wesentliche Unwucht aufweist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind axial ausgerichtete Bolzen durch die

Ausnehmungen gesteckt und ragen axial beidseitig aus dem Zwischenteil heraus. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung durch Einpressen der Bolzen in die Ausnehmungen erreichbar ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist jedes der Kupplungsteile einen jeweiligen

Kragenbereich aufweist, wobei der jeweilige Kragenberiech am jeweiligen Kupplungsteil radial hervorsteht, wobei der jeweilige Kragenbereich in Umfangsrichtung voneinander regelmäßig beabstandete, jeweils auf demselben Radialabstand angeordnete Ausnehmungen aufweist, wobei die Bolzen in die Ausnehmungen zumindest teilweise hineinragen. Von Vorteil ist dabei, dass die Bolzen geringen Kräften ausgesetzt sind. Somit ist ein großer Radialabstand der Bolzen trotz des erhöhten Trägheitsmoments der Kupplung von Vorteil, da die Kupplung ein großes Drehmoment durchleitbar macht. .

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Kragenbereiche ringscheibenartig ausgeformt sind, wobei die Kragenbereiche am jeweiligen Kupplungsbereich radial überstehen und in dem radial überstehenden Bereich die axial durchgehenden Ausnehmungen angeordnet sind, insbesondere auf jeweils gleichem Radialabstand und in Umfangsrichtung regelmäßig voneinander beabstandet, insbesondere wobei der Radialabstand großer ist als der größte Radialabstand des

Außenkonus des ersten Kupplungsteils und als der größte Radialabstand des Außengewindes des ersten Kupplungsteils. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ermöglicht ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Bolzen zylindrisch geformt. Von Vorteil ist dabei, dass eine einfache Herstellung ermöglicht ist.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zumindest der in die Ausnehmungen eines

Kragenbereichs hineinragende Oberflächenbereich der Bolzen mit einer Kunststoffschicht, insbesondere PEEK-Schicht oder Teflonschicht, überzogen, wobei der Bolzen und/oder das Zwischenteil aus Stahl gefertigt sind. Von Vorteil ist dabei, dass das Zwischenteil mit den Bolzen ein Abdämpfen von Drehmomentrucken,

Querkraftstößen oder axial wirkenden Stößen ermöglicht. Bei Versagen der Kunststoffschicht bleiben die Bolzen noch im Eingriff mit den Kragenbereichen, wobei dieser Eingriff dann spielbehaftet ist. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind das Zwischenteil und die Bolzen als ein gemeinsames Teil, also einstückig und einteilig ausgeführt. Von Vorteil ist dabei, dass das Zwischenteil samt der Bolzen als Gussteil, insbesondere Kunststoffspritzguss, oder als mittels 3D-Druck hergestelltes Teil ausführbar sind.

Wichtige Merkmale bei dem Elektromotor mit Rotorwelle, Winkelsensor und Kupplung sind, dass das erste Kupplungsteil mit der Rotorwelle drehfest verbunden ist, wobei das zweite Kupplungsteil mit der Sensorwelle des Winkelsensors verbunden ist.

Von Vorteil ist dabei, dass die Winkelerfassung in hoher Präzision ermöglicht ist und der Winkelsensor geschützt ist vor über die Rotorwelle herangeleiteten Stößen, Rucken oder dergleichen.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Elektromotor eine elektromagnetisch betätigbare Bremse auf, wobei ein Bremsbelagträger mit der Rotorwelle drehfest, aber axial verschiebbar verbunden ist, wobei in einem Magnetkörper eine mit einem elektrischen Strom beaufschlagbare Wicklung, insbesondere Ringwicklung, aufgenommen ist, wobei zwischen Bremsbelagträger und Wicklung eine mit dem Magnetkörper drehfest verbundene, aber axial verschiebbare Ankerscheibe, insbesondere ferromagnetische

Ankerscheibe, angeordnet ist, wobei ein am Magnetkörper abgestütztes Federteil die Ankerscheibe zum Bremsbelagträger hin drückt, insbesondere so dass bei Bestromung der Wicklung die Ankerscheibe entgegen der

Federkraft zur Wicklung und/oder zum Magnetkörper hin gezogen wird und bei

Nichtbestromung der Wicklung die Ankerscheibe auf den Bremsbelagträger drückt, so dass der Bremsbelagträger auf eine auf der von der Ankerscheibe abgewandten Seite des Bremsbelagträgers angeordnete Bremsfläche gedrückt wird. Von Vorteil ist dabei, dass bei Stromausfall die Bremse einfällt. Somit ist bei Montage der Kupplung die Bremse eingefallen und fungiert als Mittel zum Gegenhalten beim Einschrauben des erste Kupplungsteils in die Rotorwelle. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Kupplung zwischen der Bremse und dem Sensor angeordnet. Von Vorteil ist dabei, dass der Sensor geschützt wird vor Querkraftstößen und/oder Drehmomentrucken.

Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung ist nicht auf die Merkmalskombination der Ansprüche beschränkt. Für den Fachmann ergeben sich weitere sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten von Ansprüchen und/oder einzelnen

Anspruchsmerkmalen und/oder Merkmalen der Beschreibung und/oder der Figuren, insbesondere aus der Aufgabenstellung und/oder der sich durch Vergleich mit dem Stand der Technik stellenden Aufgabe.

Die Erfindung wird nun anhand von schematischen Abbildungen näher erläutert:

In der Figur 1 ist eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Kupplung dargestellt.

In der Figur 2 ist eine explodierte Darstellung der Kupplung in Schrägansicht dargestellt.

In der Figur 3 ist ein Längsschnitt durch die Kupplung dargestellt.

Wie in den Figuren dargestellt, weist die Kupplung ein erstes Kupplungsteil 1 zur drehfesten Verbindung mit einer Rotorwelle eines Elektromotors eines Getriebemotors auf und ein zweites Kupplungsteil 2 zur drehfesten Verbindung mit einer Sensorwelle eines Winkelsensors des Elektromotors.

Zwischen erstem Kupplungsteil 1 und zweitem Kupplungsteil 2 ist ein Zwischenteil 3 angeordnet, welches in Umfangsrichtung formschlüssig mit jedem der Kupplungsteile (1 , 2) verbunden ist.

Das erste Kupplungsteil 1 weist an seinem vom zweiten Kupplungsteil 2 axial abgewandten axialen Endbereich ein Außengewinde 4 auf, welches in ein entsprechendes Innengewinde der Rotorwelle einschraubbar ist. Außerdem weist das erste Kupplungsteil 1 an seinem axialen Endbereich insbesondere axial zwischen dem Außengewinde 4 und einem radial am ersten Kupplungsteil 1 hervorstehenden Kragenbereich, insbesondere Flanschbereich, einen

Außenkonus 5, insbesondere einen außenkonusförmigen Bereich, auf, welcher das erste Kupplungsteil 1 an der Rotorwelle zentriert, indem der Außenkonus 5 an einem

entsprechenden, insbesondere also denselben Konuswinkel aufweisenden, Innenkonus der Rotorwelle anliegt.

Ebenso weist das zweite Kupplungsteil 2 ein Innengewinde 31 auf, in welches ein

entsprechendes Außengewinde der Sensorwelle einschraubbar ist.

Dabei weist die Sensorwelle auch einen außenkonusförmigen Bereich auf, welcher an dem Innenkonus 30, insbesondere innenkonusförmigen Bereichs, des zweiten Kupplungsteils anliegt. Auf diese Weise ist das erste Kupplungsteil 1 wellenzentriert zur Rotorwelle vorsehbar.

Ebenso ist das zweite Kupplungsteil 2 zur Sensorwelle wellenzentriert vorsehbar.

Das Zwischenteil weist eine Ringscheibe auf, deren Ringachse koaxial zur Drehachse der Rotorwelle und zur Sensorwelle ausrichtbar ist.

In Umfangsrichtung regelmäßig voneinander beabstandete Bolzen 20 sind alle auf demselben Radialabstand angeordnet. Die Bolzen 20 stehen axial beidseitig hervor und sind in

Ausnehmungen der an den beiden Kupplungsteilen (1 , 2) radial hervorstehenden

Kragenbereiche eingepresst.

Somit ist das Zwischenteil 3 mit beiden Kupplungsteilen (1 , 2) in Umfangsrichtung

formschlüssig verbunden.

Die Ausnehmungen sind axial durchgehend durch die Kragenbereiche ausgeführt. Außerdem sind die Ausnehmungen in Umfangsrichtung regelmäßig beabstandet.

Vorzugsweise ist das Zwischenteil 3 und/oder die Bolzen 20 aus einem elastischeren Material ausgeführt als die beiden Kupplungsteile (1 , 2). Die Kupplungsteile (1 , 2) sind aus Stahl ausgeführt, das elastischere Material ist ein Kunststoff oder Gummi.

Am zweiten Kupplungsteil 2 ist ein Außensechskant 6 ausgeführt, so dass die aus den Kupplungsteilen (1 , 2) und dem Zwischenteil 3 vormontierte Kupplung mittels eines Werkzeugs einschraubbar ist mit dem Außengewinde 4 des ersten Kupplungsteils 1 in die Rotorwelle einschraubbar.

Mittels des Zwischenteils 3 sind somit Drehmomentrucke oder Stöße abdämpfbar.

Der Kragenbereich ist vorzugsweise als zylindrische Scheibe ausgeführt. Die beiden

Kragenbereiche der beiden Kupplungsteile (1 , 2) stehen sich axial gegenüber und das Zwischenteil 3 direkt zwischengeordnet. Dabei endet das zum zweiten Kupplungsteil 2 hin gerichtete Ende des ersten Kupplungsteils 1 an einer einzigen axialen Position, an welcher die Zwischenscheibe 3 anliegt. Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen ist die Sensorwelle als Hohlwelle ausgeführt und mit ihrem außenkonusförmigen Bereich an den innenkonusförmigen Bereich angelegt. Dabei weist die Hohlwelle aber kein Außengewinde auf, sondern eine Schraube ist von dem vom Zwischenteil abgewandten Ende der Hohlwelle her durch die Hohlwelle durchgeführt und mit ihrem Außengewindebereich in das Innengewinde 31 eingeschraubt. Auf diese Weise ist die Hohlwelle dann vom Schraubenkopf der Schraube an das zweite

Kupplungsteil 2 andrückbar.

Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen sind das Zwischenteil 3 und die Bolzen 20 einstückig, also einteilig, ausgeführt.

Der Winkelsensor dient zur Erfassung der Winkelstellung der Rotorwelle. Das Gehäuse des Winkelsensor ist mittels einer Drehmomentstütze mit dem Gehäuse des Elektromotors drehfest verbunden.

Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen weist der Elektromotor einen

Lagerflansch auf, welches mit dem Stator des Elektromotors verbunden ist und ein Lager aufnimmt, mittels dessen die Rotorwelle drehbar gelagert ist.

Am Lagerflansch ist auf dessen der Bremse zugewandten Seite eine Bremsfläche ausgebildet.

Auf die Rotorwelle ist ein Mitnehmer aufgesteckt, welcher drehfest mit der Rotorwelle verbunden ist, insbesondere formschlüssig drehfest mit der Rotorwelle 15 verbunden ist. Der Mitnehmer ist ringartig ausgeführt ist mittels einer Passfederverbindung mit der Rotorwelle drehfest verbunden, insbesondere unter Verwendung einer zwischen Rotorwelle und

Mitnehmer zwischengeordneten Passfeder.

Der Mitnehmer weist eine Außenverzahnung auf. Insbesondere erstreckt sich diese

Außenverzahnung in axialer Richtung, also parallel zur Drehachse der Rotorwelle.

Auf den Mitnehmer ist ein Bremsbelagträger aufgeschoben, welcher hohl ausgeführt ist und an seiner Innenseite eine Innenverzahnung aufweist, welche mit der Außenverzahnung im Eingriff ist. Somit ist der Bremsbelagträger drehfest, aber axial verschiebbar, mit der Rotorwelle verbunden. Ein Magnetkörper ist mit dem Lagerflansch drehtest verbunden, insbesondere

schraubverbunden. Der Magnetkörper weist eine ringförmige umlaufende Ausnehmung auf, in welcher eine elektrisch bestrombare Wicklung aufgenommen ist.

Die Wicklung ist als Ringwicklung ausgeführt, wobei die Ringachse die Drehachse der

Rotorwelle ist.

Eine Ankerscheibe ist drehtest aber axial verschiebbar mit dem Magnetkörper verbunden. Ein am Magnetkörper abgestütztes Federteil drückt auf die Ankerscheibe, so dass bei Bestromung der Wicklung die Ankerscheibe die von dem Federteil erzeugte Federkraft überwindend zum Magnetkörper, insbesondere zur Wicklung hin gezogen wird, so dass die Bremse gelüftet wird.

Bei Nicht-Bestromung der Wicklung drückt das Federteil die Ankerscheibe zum

Bremsbelagträger hin, so dass dieser auf die am Lagerflansch ausgebildete Bremsfläche gedrückt wird. Somit wird dann der axial beidseitig mit Bremsbelägen versehene

Bremsbelagträger zwischen Ankerscheibe und Bremsfläche in Reibkontakt gebracht, so dass die Bremse also bei Nichtbestromung einfällt. Beim Lüften und auch beim Einfallen der Bremse wird ein Drehmomentruck in die Rotorwelle eingetragen. Aber auch lastseitig ist eine Belastung, wie Drehmomentruck und/oder

Quermoment, eintragbar.

Um dem Winkelsensor die Erfassung der Winkellage der Rotorwelle möglichst ungestört zu überlassen, ist die Kupplung daher erfindungsgemäß zwischen Rotorwelle und dem Sensor angeordnet.

Bezugszeichenliste

1 erstes Kupplungsteil

2 zweites Kupplungsteil

3 Zwischenteil

4 Außengewinde

5 Außenkonus, insbesondere außenkonusförmiger Bereich

6 Außensechskant

20 Bolzen

30 Innenkonus, insbesondere innenkonusförmiger Bereich

31 Innengewinde