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Patent Searching and Data


Title:
CLUTCH MASTER CYLINDER HAVING A DAMPER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/140306
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a clutch master cylinder (1) having a cylinder housing (2) in which a cylinder chamber is formed. A sleeve (4) is accommodated therein such that it can move axially, the piston (5), which is connected to a piston rod (9), being slidingly guided within the sleeve. The piston limits a pressure chamber. The pressure chamber can be connected to a clutch master cylinder. A pressure medium connection between the pressure chamber and a reservoir connection can be opened and closed by means of the sleeve. Advantageously, a damper (19) and/or an anti-vibration unit is integrated in the clutch master cylinder.

Inventors:
WAGNER, Philippe (3 Résidence beau rivage, Souffelweyersheim, Souffelweyersheim, 67460, FR)
Application Number:
DE2017/100123
Publication Date:
August 24, 2017
Filing Date:
February 16, 2017
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG (Industriestraße 1-3, Herzogenaurach, 91074, DE)
International Classes:
F16D48/02
Domestic Patent References:
WO2006000907A12006-01-05
Foreign References:
EP1637793A12006-03-22
EP2977638A22016-01-27
US5718316A1998-02-17
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1 . Kupplungsgeberzylinder mit einem Zylindergehäuse (2), in dem ein mit einem Nachlauf verbindbarer Zylinderraum (3) ausgebildet ist, wobei in den Zylinderraum (3) ein mit einer Kolbenstange (9) verbindbarer Kolben (5) angeordnet ist, der einen Primärraum (6) abgrenzt, wobei das Volumen des Primärraums (6) durch eine axiale Bewegung des Kolbens (5) verkleinerbar und vergrößerbar ist, um einen an dem Primärraum (6) anschließbaren Kupplungsnehmerzylinder zu be- und entlasten, dadurch gekennzeichnet, dass im Kuppelungsgeberzylinder (1 ) ein Dämpfer (19) und/oder eine Antivibrationseinheit integriert ist.

2. Kupplungsgeberzylinder nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) als Dämpfer ausgebildet ist, wobei der Dämpfer mit Druckmittel vom Primärraum (6) beaufschlagbar ist.

3. Kupplungsgeberzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zylinderraum (3) eine axial bewegliche Hülse (4) angeordnet ist, in der der Kolben (5) axial beweglich geführt ist, wobei mit der Hülse (4) eine Druckmittelverbindung zwischen dem Nachlauf und dem Primärraum (6) auf- und zusteuerbar ist.

4. Kupplungsgeberzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) zum Ausbilden des Dämpfers einen Hohlraum (19) hat, der gegenüber dem Primärraum (6) mit einer Hohlraumwandung (20) abgegrenzt ist, die in Radialrichtung und/oder Axialrichtung vom Druckmittel (24) des Primärraums (6) beaufschlagbar ist.

5. Kupplungsgeberzylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die

Hohlraumwandung (20) mit dem Hohlraum (19) zumindest abschnittsweise in den Primärraum (6) einkragt.

6. Kupplungsgeberzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) von einem Dichtelement (23) umgriffen ist, das zwischen einem ersten Kolbenteil (12) und einem zweiten Kolbenteil (13) angeordnet ist, wobei das erste Kolbenteil (12) den Primärraum (6) begrenzt.

7. Kupplungsgeberzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (31 ) im ersten Kolbenteil (32) ausgebildet ist.

8. Kupplungsgeberzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) einen am ersten Kolbenteil (12) ausgebildeten stiftförmigen Abschnitt hat, der in den Primärraum (6) einkragt, wobei im stift- förmigen Abschnitt ein zum zweiten Kolbenteil (13) hin offener und mit dem Primärraum (6) über einen im ersten Kolbenteil (12) ausgebildeten Kanal (17) fluidisch kommunizierender Aufnahmeraum (15) ausgebildet ist, in den die am zweiten Kolbenteil (13) ausgebildete Hohlraumwandung (19) einkragt und mit Druckmittel vom Primärraum (6) beaufschlagbar ist.

9. Kupplungsgeberzylinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kolbenteil (12) eine Büchsenform hat, um den Aufnahmeraum (15) auszubilden, und wobei das erste Kolbenteil (12) in eine axial vom Primärraum (6) her eingebrachte Ringnut (21 ) des zweiten Kolbenteils (13) eingesetzt ist, wobei zwischen der Ringnut (21 ) und dem ersten Kolbenteil (12) ein Dichtmittel vorgesehen ist.

10. Kupplungsgeberzylinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als

Dichtmittel eine ringförmige Dichtmittelnut in eine Außenwandung des ersten Kolbenteils (12) und/oder eine ringförmige Dichtmittelnut in eine radial äußere Innenwandung der Ringnut (21 ) des zweiten Kolbenteils (13) eingebracht ist, wobei in die Dichtmittelnut oder die Dichtmittelnuten ein Dichtelement taucht.

Description:
Kupplungsgeberzylinder mit Dämpfer

Die Erfindung betrifft einen Kupplungsgeberzylinder für ein Kupplungsausrücksystem. In einem Zylindergehäuse des Kupplungsgeberzylinders begrenzt ein axial verlagerbarer Kolben eine Druckkammer. In bestimmten axialen Positionen des Kolbens ist die Druckkammer mit einem Nachlauf verbindbar. Des Weiteren ist die Druckkammer über einen Druckanschluss mit einem Kupplungsnehmerzylinder verbunden.

Derartige Kupplungsgeberzylinder werden bevorzugt in hydrostatischen Kupplungsbe- tätigungssystemen von Kraftfahrzeugen eingesetzt. Hier wird der von außen mittels eines Kupplungspedals oder im Falle einer automatisierten oder hilfskraftbetätigten Reibungskupplung mittels eines Aktors betätigte Kolben axial im Gehäuse verlagert, um Druckmittel zum Kupplungsnehmerzylinder zu beschicken.

Bekannte Kupplungsgeberzylinder aus dem Stand der Technik sollen eine hohe Steifigkeit und geringe Verluste aufweisen. Um im hydraulischen Kupplungsbetätigungs- system oder im clutch release System (CRX) Pedalvibrationen und Geräusche zu vermindern oder zu vermeiden, sind Dämpfer und Antivibrationseinheiten oder Anti- Vibration-Units (AVUs) vorgesehen, die an eine Hydraulikleitung oder Druckleitung angeschlossen sind. Dämpfer werden hierbei beispielsweise für Frequenzen über 200 Hertz und Antivibrationseinheiten für Frequenzen bis zu 140 Hertz eingesetzt. Nachteilig hierbei ist, dass zur Reduzierung oder Vermeidung von Pedalvibrationen und Geräuschen zusätzliche Bauteile benötigt werden, was zu zusätzlichen Kosten führt.

Es ist aber Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile aus dem Stand der Technik zu beseitigen und insbesondere einen Kupplungsgeberzylinder zu schaffen, der zu einem vorrichtungstechnisch einfach aufgebauten und kostengünstigen Kupplungsausrücksystem führt. Diese Aufgabe wird bei einem Kupplungsgeberzylinder dadurch gelöst, dass im Kupplungsgeberzylinder ein Dämpfer und/oder eine Antivibrationseinheit integriert ist. Hierdurch sind beim Kupplungsausrücksystem keine zusätzlichen Bauteile nötig, um Pedalvibrationen und/oder Geräusche zu verringern oder zu vermeiden.

Mit anderen Worten ist ein Kupplungsgeberzylinder vorgesehen, mit dem ein Dämpfer oder eine Antivibrationseinheit im Kupplungsgeberzylinder integriert ist.

Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beansprucht und werden nachfolgend näher erläutert.

Vorzugsweise ist der Dämpfer und/oder die Antivibrationseinheit im Kolben integriert. Insbesondere ist der Kolben als Dämpfer ausgebildet und druckverformbar. Bevorzugterweise ist der Dämpfer dann mit Druckmittel vom Primärraum beaufschlagbar. Hierdurch kann eine unerwünschte Volumenänderung im Primärraum vom Kolben kompensiert werden, womit eine benötigte„Volumenaufnahme" durch den Kolben erfolgt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist im Zylinderraum eine axial bewegliche Hülse angeordnet, in der der Kolben axial beweglich geführt ist. Mit der Hülse kann dann eine Druckmittelverbindung zwischen dem Nachlauf und dem Primärraum auf- und zusteuerbar sein, wobei in den offenen Positionen eine sogenannten„Schnüffelstellung" der Hülse vorliegt. Der Nachlauf wird somit nicht über den Kolben und ein am Kolben angeordnetes Dichtelement, sondern über die Hülse gesteuert, was zu einer kompakten Ausgestaltung oder zu einem axialem Bauraumgewinn führt. Dies hat den Vorteil, dass somit ein großer Bauraum für die Integration des Dämpfers oder einer Volumenaufnahme am Kolben vorliegt.

Mit Vorteil hat der Kolben zum Ausbilden des Dämpfers einen Hohlraum. Dieser ist vorzugsweise gegenüber dem Primärraum mit einer Hohlraumwandung abgegrenzt, die in Radialrichtung und/oder in Axialrichtung vom Druckmittel des Primärraums be- aufschlagbar ist. Hierdurch ist auf einfache Weise eine Druckverformung des Kolbens ermöglicht.

Vorzugsweise kragt die Hohlraumwandung mit dem Hohlraum zumindest abschnittsweise in den Primärraum, insbesondere stiftförmig, ein. Hierdurch kann der Kolben vorrichtungstechnisch einfach radial und axial mit Druckmittel beaufschlagt werden.

Des Weiteren kann der Hohlraum vorrichtungstechnisch einfach zum Sekundärraum hin offen sein.

Bevorzugterweise ist der Kolben von einem Dichtelement umgriffen. Dieses kann zwischen einem ersten Kolbenteil und einem zweiten Kolbenteil angeordnet sein, wobei das erste Kolbenteil den Primärraum begrenzt.

Vorrichtungstechnisch einfach ist der Hohlraum im ersten Kolbenteil ausgebildet. Dieses kann beispielsweise vom zweiten Kolbenteil verschlossen sein oder es ist offen ausgestaltet. Somit ist vorrichtungstechnisch einfach der Hohlraum in einem einzigen Bauteil einbringbar.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Kolben einen am ersten Kolbenteil ausgebildeten Stiftabschnitt aufweisen, der in den Primärraum einkragt. Im Stiftabschnitt kann ein zum zweiten Kolbenteil offener und mit dem Primärraum fluidisch über zumindest einen Kanal und/oder einer Öffnung kommunizierender Aufnahmeraum ausgebildet sein. In den Aufnahmeraum kann die am zweiten Kolbenteil ausgebildete Hohlraumwandung einkragen und mit Druckmittel vom Primärraum beaufschlagt werden. Diese Lösung hat den Vorteil, dass eine Frequenz für den Dämpfer über die Ausgestaltung des Kanals vorrichtungstechnisch einfach einstellbar ist und die Hohlraumwandung mit Druckmittel vom Primärraum axial und/oder radial beaufschlagbar ist. Das zweite Kolbenteil ist beispielsweise als Gleitelement ausgebildet. Somit hat es kostengünstig eine Doppelfunktion, nämlich die Dämpfungsfunktion und die Funktion, den Kolben gleitend in der Hülse zu führen.

Der Zylinderraum ist vorzugsweise gestuft mit einer ersten Stufe und einer zweiten, einen kleineren Durchmesser aufweisenden Stufe ausgebildet. In die zweite Stufe kann beispielsweise der Stiftabschnitt am ersten Kolbenteil oder die in den Primärraum stiftförmig einkragende Hohlraumwandung des Kolbens einführbar sein. Vorzugsweise ist hierbei ein Sensorelement vorgesehen, das axial in der zweiten Stufe bewegt ist. Benachbart zum Sensorelement kann dann bei der zweiten Stufe ein Sensor angeordnet sein.

Um auf einfache Weise den Hohlraum auszubilden, kann das erste Kolbenteil eine Büchsenform haben. Zum Verbinden mit dem zweiten Kolbenteil ist in diesem eine vom Primärraum her axial eingebrachte Ringnut vorgesehen, in die das büchsenför- mige erste Kolbenteil mit seinem hohlzylindrischen Endabschnitt eingesetzt ist. Zwischen der Ringnut und dem ersten Kolbenteil ist vorzugsweise ein Dichtmittel vorgesehen, um den Kolben auf vorrichtungstechnisch einfache Weise gegenüber dem Primärraum abzudichten.

Als Dichtmittel ist beispielsweise eine ringförmige Dichtmittelnut in eine Außenwandung des ersten Kolbenteils und/oder eine ringförmige Dichtmittelnut in eine radial äußere Innenwandung der Ringnut des zweiten Kolbenteils eingebracht, wobei in die Dichtmittelnut oder in die Dichtmittelnuten ein Dichtelement eintaucht. Hierdurch kann auf vorrichtungstechnisch einfache Weise eine Abdichtung erfolgen. Besonders bevorzugt ist es, wenn in die Dichtmittelnuten oder in die Dichtmittelnut ein Abschnitt des am Kolben angeordneten Dichtelements eintaucht. Somit ist kostengünstig kein zusätzliches Dichtelement notwendig. Als Abschnitt des ringförmigen Dichtelements ist vorzugsweise ein Axialbund vorgesehen, der zwischen der Außenwandung des ersten Kolbenteils und der Ringnut eintauchen kann. In seiner Außen- und Innenwandung hat der Axialbund vorzugsweise jeweils einen ringförmigen Dichtvorsprung zum Eintauchen in eine jeweilige Dichtmittelnut.

Die Erfindung wird nachfolgend mithilfe von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 in einem Längsschnitt einen Kupplungsgeberzylinder gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,

Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt des Kupplungsgeberzylinders aus Fig. 1 im Bereich seines Kolbens,

Fig. 3a und 3b jeweils in einem Längsschnitt einen Kupplungsgeberzylinder gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,

Fig. 4 in einem Längsschnitt einen Kupplungsgeberzylinder gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel und

Fig. 5a und 5b jeweils in einem Längsschnitt einen Kupplungsgeberzylinder gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel.

Die Figuren sind lediglich schematischer Natur und dienen nur dem Verständnis der Erfindung. Die gleichen Elemente sind mit demselben Bezugszeichen versehen. Die Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele können untereinander ausgetauscht werden.

Gemäß Figur 1 ist ein Kupplungsgeberzylinder 1 mit einem Zylindergehäuse 2 dargestellt. In diesem ist ein Zylinderraum 3 ausgebildet, in dem eine Hülse 4 gleitend geführt ist. In der Hülse 4 wiederum ist ein Kolben 5 axial beweglich angeordnet. Der Kolben 5 begrenzt einen Druckraum 6 oder Primärraum, der mit einem Druckan- schluss 7 verbunden ist, wobei am Druckanschluss 7 wiederum ein Kupplungsneh- merzylinder anschließbar ist. Mit der Hülse 4 ist eine Druckmittelverbindung zwischen dem Druckraum 6 und einem Nachlaufanschluss 8 auf- und zusteuerbar. Die Hülse 4 wird dabei mit dem Kolben 5 mitbewegt. Bei einer Verschiebung des Kolbens 5 in Richtung einer Verkleinerung des Druckraums 6 gelangt die Hülse 4 in eine Schließposition und bei einer Verschiebung des Kolbens 5 in die entgegengesetzte Richtung gelangt die Hülse 4 in eine Öffnungsposition. Über eine Kugelgelenkverbindung ist der Kolben 5 mit einer Kolbenstange 9 verbunden. Des Weiteren ist gemäß Figur 1 ein Sensor 10 vorgesehen, der einen Verschiebeweg des Kolbens 5 über ein Sensorelement 1 1 erfassen kann, das im Kolben 5 angeordnet ist.

Gemäß Figur 2 ist im Kolben 5 ein Dämpfer ausgebildet. Der Kolben hat ein erstes Kolbenteil 12 und ein zweites Kolbenteil 13. Das erste Kolbenteil 12 ist als Zentrierteil ausgebildet und weist hierfür einen Radialbund 14 auf. Im Übrigen ist das erste Kolbenteil 12 büchsenförmig ausgestaltet, wobei es hin zur Kolbenstange 9 geöffnet ist. Der Radialbund 14 des ersten Kolbenteils 12 ist dabei von einem zur Kolbenstange 9 weisenden Endabschnitt des ersten Kolbenteils 12 beabstandet, womit sich vom Radialbund 14 hin zur Kolbenstange 9 ein hohlzylindrischer Abschnitt des ersten Kolbenteils 12 erstreckt. In dem ersten Kolbenteil 12 ist eine Sacklochaussparung 15 eingebracht, die hin zur Kolbenstange ihre Öffnung aufweist. An die Sacklochaussparung in einer Richtung weg von der Kolbenstange 9 schließt sich ein geschlossener Abschnitt 16 an, in dem ein Kanal 17 eingebracht ist, der sich etwa in Axialrichtung erstreckt. Der Kanal 17 erstreckt sich dabei ausgehend von der Sacklochaussparung 15 hin zu einer Radialbohrung 18 oder Radialaussparung, über die er mit dem Druckraum 6 verbunden ist.

Das zweite Kolbenteil 13 ist als Gleitelement ausgestaltet und weist einen Hohlraum 19 auf. Dieser ist als Sackloch ausgebildet und wird von einer büchsenförmigen Hohlraumwandung 20 begrenzt, die in die Sacklochaussparung 15 des ersten Kolbenteils 12 eingetaucht ist. Die Sacklochaussparung 15 dient somit als Aufnahmeraum für die Hohlraumwandung 20. In das zweite Kolbenteil 13 ist des Weiteren vom Druckraum 6 her eine Ringnut 21 axial eingebracht, die die Hohlraumwandung 20 umfasst. In die Ringnut ist dann das büchsenförmige erste Kolbenteil 12 eingesetzt. Zwischen einer Innenwandung des ersten Kolbenteils 12 und der Ringnut 21 ist zum Abdichten ein Dichtring 22 angeordnet. Der Hohlraum 19 ist zur Kolbenstange 9 hin offen. Diese liegt dabei mit ihrer konvexen kalottenförmigen Fläche an einer konkaven kalottenför- migen Fläche des zweiten Kolbenteils 13 an, womit die Kugelgelenkverbindung geschaffen ist.

Der Kolben 5 hat des Weiteren ein Dichtelement 23, das axial zwischen dem Radialbund 14 und dem Gleitelement 13 gehaltert ist. Die Hohlraumwandung 20 ist mit ihrer Außenmantelfläche und mit ihrer Stirnfläche von den Innenwandungen der Sacklochaussparung 15 des ersten Kolbenteils 12 beabstandet, damit sie mit Druckmittel 24 beaufschlagbar ist. Eine benötige Volumenaufnahme wird somit sowohl am zweiten Kolbenteil 13 als auch am Gleitring aufgenommen, indem eine Druckverformung des zweiten Kolbenteils 13 ermöglicht ist. Eine Gegenfrequenz des Dämpfers (zweites Kolbenteil 13) ist hierbei abhängig von der Ausgestaltung des Kanals 17 und somit über diesen einstellbar.

Gemäß Figur 3a ist anstelle des Dichtrings 22 (O-Dichtring) gemäß der Ausführungsform in Figur 2 eine Hybriddichtung vorgesehen. Zum Abdichten ist bei dem Kupplungsgeberzylinder 25 aus Figur 3a am Dichtelement 23 ein ringförmiger Axialbund 26 vorgesehen, der sich in Axialrichtung gesehen hin zur Kolbenstange 9 erstreckt. Gemäß Figur 3b ist das zweite Kolbenteil 13 für den Axialbund 26 im Bereich der Ringnut 21 mit einer ringförmigen Stufe 27 axial zurückgestuft. Hierdurch kann der Axialbund 26 in Radialrichtung gesehen zwischen dem ersten Kolbenteil 12 und dem zweiten Kolbenteil 13 im Bereich der Ringnut 21 angeordnet werden. Von einer Innenwandung des Axialbunds 26 erstreckt sich ein ringförmiger Dichtvorsprung 28 und von einer Außenwandung ein ringförmiger Dichtvorsprung 29. Der Dichtvorsprung 28 taucht hierbei in eine in das erste Kolbenteil 12 eingebrachte Dichtmittelnut ein, während der Dichtvorsprung 29 in eine Dichtmittelnut des zweiten Kolbenteils 13 eintaucht.

In Figur 4 ist ein Kupplungsgeberzylinder 30 vorgesehen, der im Unterschied zur Ausführungsform gemäß den Figuren 1 bis 3b einen Hohlraum 31 für die Dämpfung im ersten Kolbenteil 32 ausgebildet hat. Das Kolbenteil 32 ist hierbei büchsenförmig ausgestaltet und durchsetzt den Druckraum 6 mit einem stiftförmigen Abschnitt 33, der sich ausgehend von dem Radialbund 14 erstreckt. Kolbenstangenseitig hat das erste Kolbenteil 32 im Vergleich zum stiftförmigen Abschnitt 33 einen verbreiterten Abschnitt 34, der sich ausgehend vom Radialbund 14 erstreckt. Mit diesem ist das erste Kolbenteil 32 in ein zweites als Gleitelement ausgebildetes Kolbenteil 35 eingesetzt. Das zweite Kolbenteil 35 weist hierfür eine etwa zylindrische Aussparung 36 auf. Der Hohlraum 31 ist dann über das zweite Kolbenteil 35 verschlossen. Zwischen dem Radialbund 14 und dem zweiten Kolbenteil 35 ist entsprechend dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel das Dichtelement 23 angeordnet. Der Hohlraum 31 ist auch gegenüber dem Druckraum 6 verschlossen und wird über den stiftförmigen Abschnitt 33 von außen mit Druckmittel 37 beaufschlagt. Somit ist bei der Lösung gemäß Figur 4 kein Kanal vorgesehen, womit eine Volumenaufnahme direkt vom ersten Kolbenteil 32 ermöglicht ist, was zu geringen Kosten führt, und auch eine Abdichtung des Kolbenteils 32 mit dem zweiten Kolbenteil 35 nicht mehr notwendig macht.

Gemäß Figur 5a ist ein Kupplungsgeberzylinder 38 vorgesehen, der im Unterschied zu den vorhergehenden Ausführungsformen keine bewegbare Hülse aufweist. Stattdessen hat der Kupplungsgeberzylinder 38 einen Kolben 39, der einen Druckraum oder Primärraum 40 von einem Sekundärraum 41 trennt. Ab einem bestimmten axialen Verschiebeweg steuert der Kolben 39 in eine Richtung, bei der das Volumen des Druckraums 40 vergrößert wird, eine Druckmittelverbindung zu einem Nachlaufan- schluss 42 auf, der dann mit dem Druckraum 40 und dem Sekundärraum 41 verbunden ist. In entgegengesetzter Richtung, also in Richtung einer Verkleinerung des Druckraums 40, steuert der Kolben 39 diese Druckmittelverbindung ab einem bestimmten Verschiebeweg zu.

Der Kolben 39 ist zweiteilig ausgestaltet und hat ein erstes Kolbenteil 43 und ein zweites Kolbenteil 44. Das erste Kolbenteil 43 begrenzt hierbei den Druckraum 40 und das zweite Kolbenteil 44 den Sekundärraum 41 . Zwischen den Kolbenteilen 43 und 44 sind ein ringförmiges Dichtelement 45 und ein ringförmiges Gleitelement 46 angeordnet. Das zweite Kolbenteil 44 ist mit einer Kolbenstange 47 verbunden.

Gemäß Figur 5b ist ersichtlich, dass in dem ersten Kolbenteil 43 ein Hohlraum 48 als Sacklochaussparung ausgebildet ist. Diese ist hin zum zweiten Kolbenteil 44 geöffnet und über dieses mit dem Sekundärraum 41 verbunden. Das zweite Kolbenteil 43 ist etwa stiftförmig ausgestaltet, wobei sich etwa mittig davon ein ringförmiger Abschnitt 49 radial weg erstreckt, an dem radiale Zentrierelemente 50 angeordnet sind, an denen sich das Dichtelement 45 axial abstützt. Ein Teil der stiftförmigen ersten Kolbenteils 43 ist hierbei im zweiten Kolbenteil 44 angeordnet und ein anderer Teil im Druckraum 40. Somit ist im Druckraum 40 eine Hohlraumwandung 52 des ersten Kolbenteils 43 angeordnet, die radial und axial mit Druckmittel 53 beaufschlagbar ist.

Offenbart ist ein Kupplungsgeberzylinder mit einem Zylindergehäuse, in dem ein Zylinderraum ausgebildet ist. In diesem ist eine Hülse axial beweglich angeordnet, wobei innerhalb der Hülse der Kolben gleitend geführt ist, der mit einer Kolbenstange verbunden ist. Der Kolben begrenzt hierbei einen Druckraum. Der Druckraum ist mit einem Kupplungsnehmerzylinder verbindbar. Mit der Hülse kann eine Druckmittelverbindung zwischen dem Druckraum und einem Nachlaufanschluss auf- und zugesteuert werden. In dem Kupplungsgeberzylinder ist vorteilhafterweise ein Dämpfer und/oder eine Antivibrationseinheit integriert.

Bezugszeichen

Kupplungsgeberzylinder

Zylindergehäuse

Zylinderraum

Hülse

Kolben

Druckraum

Druckanschluss

Nachlaufanschluss

Kolbenstange

Sensor

Sensorelement

erstes Kolbenteil

zweites Kolbenteil

Radialbund

Sacklochaussparung

Abschnitt

Kanal

Radialbohrung

Hohlraum

Hohlraumwandung

Ringnut

Dichtring

Dichtelement

Druckmittel

Kupplungsgeberzylinder

Axialbund

Stufe

Dichtvorsprung Dichtvorsprung

Kupplungsgeberzylinder Hohlraum

erstes Kolbenteil stiftförmiger Abschnitt Abschnitt

zweites Kolbenteil Aussparung

Druckmittel

Kupplungsgeberzylinder Kolben

Druckraum

Sekundärraum

Nachlaufanschluss erster Kolbenteil zweiter Kolbenteil Dichtelement

Gleitelement

Kolbenstange

Hohlraum

Abschnitt

Zentrierelemente Hohlraumwandung Druckmittel