Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
COATING SYSTEM COMPONENT COMPRISING AT LEAST ONE HOLDING PART
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/127850
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a coating system component which is preferably used to be wetted and/or flown through at least in some sections by a coating agent, preferably comprising a fastening base and at least one holding part which is arranged on said fastening base for being fastened to or in a coating system device. The holding part is preferably an external thread having a special configuration in order to meet the special requirements of painting facilities. Furthermore, a corresponding coating system device is provided, to which the coating system component can be fastened in a detachable manner.

Inventors:
HERRE FRANK (DE)
HERING JOACHIM (EC)
MELCHER RAINER (DE)
BUCK THOMAS (DE)
BAUMANN MICHAEL (DE)
SEIZ BERNHARD (DE)
MICHELFELDER MANFRED (DE)
Application Number:
EP2010/002764
Publication Date:
November 11, 2010
Filing Date:
May 05, 2010
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
DUERR SYSTEMS GMBH (DE)
HERRE FRANK (DE)
HERING JOACHIM (EC)
MELCHER RAINER (DE)
BUCK THOMAS (DE)
BAUMANN MICHAEL (DE)
SEIZ BERNHARD (DE)
MICHELFELDER MANFRED (DE)
International Classes:
B05C5/02; F16B35/00
Foreign References:
EP1674161A22006-06-28
EP1157747A22001-11-28
Other References:
See also references of EP 2427277A1
Attorney, Agent or Firm:
KOTITSCHKE, Bernd (DE)
Download PDF:
Claims:
ANSPRÜCHE

1. Beschichtungsanlagenbauteil, vorzugsweise vorgesehen, um zumindest abschnittsweise von Beschichtungsmittel benetzt und/oder durchströmt zu werden, mit zumindest einem Halteteil zum losbaren Verbinden mit einer Beschichtungsanlagenvorπch- tung, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil ein Gewinde (20) mit Sonderkonfiguration ist.

2. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil-Gewinde eine Steigung und einen Gewindezahn (21) mit einer Gewindezahntiefe (hl) auf- weist und das Verhältnis Gewindezahntiefe (hl) zu Steigung a) großer ist als ungefähr 0,3; 0,5; 0,7; 0,9; 1,1; 1,3; oder 1,5; und/oder b) kleiner ist als ungefähr 1,6; 1,4; 1,2; 1,0; 0,8; 0,6; oder 0,4.

3. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Halteteil-Gewmde zumindest einen Gewindezahn (21) umfasst; und/oder b) zumindest die Basis des Gewindezahns (21) im Wesentlichen in Form eines nicht gleichschenkligen Dreiecks ausgebildet ist; oder c) zumindest die Basis des Gewindezahns (21) im Wesentlichen in Form eines nicht gleichschenkligen Trapezes ausgebildet ist.

4. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil-Gewinde und/oder der Gewindezahn (21) folgendes umfasst: a) eine Gewindezahnspitze; und/oder b) einen ersten Gewindeflankenabschnitt (21a) mit einem ersten Gewindeflankeninnenwinkel (αl); und/oder c) einen zweiten Gewindeflankenabschnitt (21b) mit einem zweiten Gewindeflankeninnenwinkel (α2); und/oder d) einen reduzierten Gewindeflankenabschnitt (21c) .

5. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass a) der reduzierte Gewindeflankenabschnitt (21c) seitlich reduziert ist und/oder abgeschrägt zwischen Gewindeflankenspitze und zweitem Gewindeflankenabschnitt (21b) positioniert ist; und/oder b) der reduzierte Gewindeflankenabschnitt (21c) Raum für ein Sperrprofil (SP) an der Beschichtungsanlagenvor- richtung schafft; und/oder c) der reduzierte Gewindeflankenabschnitt (21c) zwischen Gewindezahnspitze und zweitem Gewindeflankenabschnitt

(21b) angeordnet ist; und/oder d) der reduzierte Gewindeflankenabschnitt (21c) vom zweiten Gewindeflankenabschnitt (21b) abzweigt und sich zur Gewindezahnspitze erstreckt; und/oder e) der reduzierte Gewindeflankenabschnitt (21c) einen dritten Gewindeflankeninnenwinkel (α3) umfasst.

6. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 4-5, dadurch gekennzeichnet, dass a) der erste Gewindeflankeninnenwinkel (αl) kleiner ist als der zweite Gewindeflankeninnenwinkel (α2) und/oder der zweite Gewindeflankeninnenwinkel (α2) im Wesentlichen gleich groß ist wie der dritte Gewindeflankeninnenwinkel (α3); und/oder b) der erste Gewindeflankeninnenwinkel (αl) großer ist als ungefähr 7,5°; 17,5°; 19,0°; 27,5°; 37,5°; oder 47,5°; und/oder c) der erste Gewindeflankeninnenwinkel (αl) kleiner ist als ungefähr 12,5°; 22,5°; 32,5°, 42,5°; oder 52,5°; und/oder d) der zweite Gewindeflankeninnenwinkel (α2) und/oder der dritte Gewindeflankeninnenwinkel (α3) großer ist als ungefähr 17,5°; 27,5°; 28,0°; 37,5°; 47,5°; oder 57,5°; und/oder e) der zweite Gewindeflankeninnenwinkel (α2) und/oder der dritte Gewindeflankeninnenwinkel (α3) kleiner ist als ungefähr 22,5°; 32,5°; 42,5°; 52,5°; oder 62,5°.

7. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass a) der erste Gewindeflankenabschnitt (21a) eine Auflageflache zum Kontaktieren eines Gewindes der Beschich- tungsanlagenvorrichtung beim Spannen bildet, und/oder der zweite Gewindeflankenabschnitt (21b) eine Auflageflache zum Kontaktieren eines Gewindes der Beschich- tungsanlagenvorrichtung beim Losen bildet, wobei das Verhältnis Spannflache zu Loseflache; und/oder b) das Verhältnis erster Gewindeflankenabschnitt (21a) zu zweitem Gewindeflankenabschnitt (21b) c) großer ist als ungefähr 0,5; 1,5; 2,5; 3,5; 4,5; oder 5,5, und/oder d) kleiner ist als ungefähr 1,0; 2,0; 3,0; 4,0; 5,0 oder 6,0.

8. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil-Gewinde a) eine Steigung von großer als ungefähr 0,5mm; 1,5mm; 2,5mm; 3,5mm; 4,5mm; oder 5,5mm aufweist; und/oder b) eine Steigung von kleiner als ungefähr 0,75mm; 1,0mm; 2,0mm; 3,0mm; 4,0mm; 5,0mm; oder 6,0mm aufweist .

9. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil-Gewmde einen Gewindezahn (21) mit einer Gewindezahntiefe (hl) aufweist, die a) großer ist als ungefähr 0,2mm; 0,6mm; 1,0mm; 1,4mm; oder 1,8mm; und/oder b) kleiner ist als ungefähr 2,0mm; 1,6mm; 1,2mm; 0,8mm; oder 0, 4mm.

10. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil-Gewmde a) ein Außengewinde ist und vorzugsweise einen Gewindeaußenradius (rl) aufweist, der b) großer ist als ungefähr 4,0mm; 6,0mm; 8,0mm 10,0mm; 12,0mm; 14,0mm; 20,0mm; 25,0mm; oder 35,0mm; c) und/oder kleiner ist als ungefähr 5,0mm; 7,0mm; 9,0mm; 11,0mm; 13,0mm; 15,0mm; 22,5mm; 30,0mm oder 40,0mm.

11. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Halteteil-Gewmde eingangig ist; oder b) das Halteteil-Gewmde mehrgängig ist; und/oder bl) 2-gangig; b2) 3-gangig; oder b3) 4-gangig.

12. Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Halteteil-Gewinde und/oder der Gewindezahn (21) zumindest einen abgerundeten Gewindegrund umfasst; und/oder b) der Gewindezahn (21) eine abgerundete Gewindezahnspit- ze aufweist.

13. Beschichtungsanlagenvorrichtung, vorzugsweise vorgesehen, um zumindest abschnittsweise von Beschichtungsmittel benetzt und/oder durchströmt zu werden, gekennzeichnet durch zumindest eine Halteeinrichtung zum lösbaren Verbinden mit einem Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-12.

14. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß Anspruch 13, da- durch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung ein Gewinde mit Sonderkonfiguration ist.

15. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-14, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteeinrich- tungs-Gewinde eine Steigung und einen Gewindezahn (61) mit einer Gewindezahntiefe (h2) aufweist und das Verhältnis Gewindezahntiefe (h2) zu Steigung a) größer ist als ungefähr 0,3; 0,5; 0,7; 0,9; 1,1; 1,3 oder 1,5; und/oder b) kleiner ist als ungefähr 1,6; 1,4; 1,2; 1,0; 0,8; 0,6 oder 0, 4.

16. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-15, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Halteeinrichtungs-Gewinde zumindest einen Gewindezahn (61) aufweist; und/oder b) zumindest die Basis des Gewindezahns (61) im Wesentlichen in Form eines nicht gleichschenkligen Dreiecks ausgebildet ist; oder c) zumindest die Basis des Gewindezahns (61) im Wesentlichen in Form eines nicht gleichschenkligen Trapezes ausgebildet ist.

17. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-16, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteeinrich- tungs-Gewinde und/oder der Gewindezahn (61) folgendes um- fasst : a) eine Gewindezahnspitze; und/oder b) einen ersten Gewindeflankenabschnitt (61a) mit einem ersten Gewindeflankeninnenwinkel (αl); und/oder c) einen zweiten Gewindeflankenabschnitt (61b) mit einem zweiten Gewindeflankeninnenwinkel (α2); und/oder d) ein Sperrprofil (SP) .

18. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Sperrprofil (SP) vorgesehen ist, um ein Befestigen inkompatibler Beschichtungsanlagenbauteile zu vermei- den und/oder um in den reduzierten Gewindeflankenab- schnitt (21c) des Beschichtungsanlagenbauteils hineinzuragen; und/oder b) das Sperrprofil (SP) in den Gewindegang des Halteein- richtungs-Gewmdes hineinragt; und/oder c) das Sperrprofil (SP) zwischen einem Gewindegrund und/oder einer Schmutzaufnahme (SA) und dem zweitem Gewindeflankenabschnitt (61b) angeordnet ist; und/oder d) das Sperrprofil (SP) vom zweiten Gewindeflankenab- schnitt (61b) abzweigt und sich zum Gewindegrund und/oder zu einer Schmutzaufnahme (SA) erstreckt.

19. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-18, dadurch gekennzeichnet, dass a) der erste Gewindeflankeninnenwinkel (αl) kleiner ist als der zweite Gewindeflankeninnenwinkel (α2); und/oder b) der erste Gewindeflankeninnenwinkel (αl) großer ist als ungefähr 7,5°; 17,5°; 19,0°; 27,5°; 37,5° oder

47,5°; und/oder c) der erste Gewindeflankeninnenwinkel (αl) kleiner ist als ungefähr 12,5°; 22,5°; 32,5°, 42,5°; oder 52,5°; und/oder d) der zweite Gewindeflankeninnenwinkel (α2) großer ist als ungefähr 17,5°; 27,5°; 28,0°; 37,5°; 47,5° oder 57,5°; und/oder e) der zweite Gewindeflankeninnenwinkel (α2) kleiner ist als ungefähr 22,5°; 32,5°; 42,5°; 52,5° oder 62,5°.

20. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-19, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteeinnch- tungs-Gewinde a) eine Steigung von großer als ungefähr 0,5mm; 1,5mm; 2,5mm; 3,5mm; 4,5mm; oder 5,5mm; und/oder b) eine Steigung von kleiner als ungefähr 0,75mm; 1,0mm; 2,0mm; 3,0mm; 4,0mm; 5,0mm; oder 6,0mm aufweist .

21. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-20, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteeinnch- tungs-Gewmde einen Gewindezahn (61) mit einer Gewmdezahn- tiefe (h2) umfasst, die a) großer ist als ungefähr 0,2mm, 0,6mm, 1,0mm, 1,4mm o- der 1,8mm; und/oder b) kleiner ist als ungefähr 2,0mm, 1,6mm, 1,2mm, 0,8mm oder 0, 4mm.

22. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-21, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteeinrichtungs-Gewinde a) ein Innengewinde ist und vorzugsweise einen Gewindeau- ßenradius (r2) aufweist, der b) großer ist als ungefähr 4,0mm; 6,0mm; 8,0mm 10,0mm; 12,0mm; 14,0mm; 20,0mm; 25,0mm; oder 35,0mm; und/oder c) kleiner ist als ungefähr 5,0mm; 7,0mm; 9,0mm; 11,0mm; 13,0mm; 15,0mm; 22,5mm; 30,0mm; oder 40,0mm.

23. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-22, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Halteeinrichtungs-Gewinde eingängig ist; oder b) das Halteeinrichtungs-Gewinde mehrgängig ist; und/oder bl) 2-gangig; b2) 3-gangig; oder b3) 4-gangig.

24. Beschichtungsanlagenvorrichtung gemäß einem der An- spruche 13-23, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Halteeinrichtungs-Gewinde und/oder der Gewindezahn

(61) zumindest einen Gewindegrund umfasst; und/oder b) der Gewindegrund zumindest eine Schmutzaufnahme (SA) umfasst; und/oder c) wobei der Gewindegrund und/oder die Schmutzaufnahme

(SA) und/oder die Gewindezahnspitze vorzugsweise abgerundet ausgebildet ist und einen Rundungsradius umfasst, der cl) großer ist als ungefähr 0,075mm; 0,125mm; 0,175mm; 0,225mm; oder 0,275mm; und/oder c2) kleiner ist als 0,1mm; 0,15mm; 0,20mm; 0,25mm; oder 0, 3mm.

25. Verwendung a) eines Gewindes gemäß kennzeichnendem Teil einer der Ansprüche 1-12 an einem Beschichtungsanlagenbauteil; und/oder b) eines Gewindes gemäß kennzeichnendem Teil einer der Ansprüche 13-24 an oder in einer Beschichtungsanlagen- vorrichtung, c) wobei das Beschichtungsanlagenbauteil und/oder die Be- schichtungsanlagenvorrichtung vorgesehen ist zur Be- schichtung von cl) Automobilkarosserien; und/oder c2) Anbauteilen von Automobilkarosserien; und/oder c3) Schiffen oder Schiffsteilen; und/oder c4) Bauteilen von Flugzeugen; und/oder c5) Bauteilen von Zügen.

26. Anordnung, umfassend ein Beschichtungsanlagenbauteil gemäß einem der Ansprüche 1-12 und eine Beschichtungsanlagen- vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13-24.

27. Anordnung gemäß Anspruch 26, wobei zwischen Gewindezahn des einen Gewindes und Gewindegrund des anderen Gewindes eine Schmutzaufnahme definiert ist, wenn die Gewinde aneinan- dergeschraubt sind.

Description:
BESCHREIBUNG

Beschichtungsanlagenbauteil mit zumindest einem Balteteil

Die Erfindung betrifft ein Beschichtungsanlagenbauteil, das ein Halteteil aufweist, und ein anderes Beschichtungsanlagenbauteil, das eine Halteeinrichtung aufweist, wobei das Halte- teil und die Halteeinrichtung losbar aneinander befestigt werden können. Bei den Beschichtungsanlagenbauteilen kann es sich z.B. um Ventile, Glockenteller, Farbwechsler, Rotations- zerstauber oder jedwede anderen in Beschichtungsanlagen verwendbaren Teile handeln.

In modernen Beschichtungsanlagen, insbesondere Lackieranlagen, beispielsweise zur Beschichtung von Kraftfahrzeugkaros- seriebauteilen werden üblicherweise Beschichtungsmittelein- richtungen (z.B. Nadelventile, Glockenteller, Zerstäuber, etc.) mit herkömmlichen, genormten Gewinden verwendet, um aneinander befestigt werden zu können. Obwohl herkömmliche, genormte Gewinde für eine Vielzahl von Einsatzzwecken gut geeignet bind, weisen sxe bei der Verwendung m Bcschichtungs- /Lackieranlagen eine Vielzahl von Nachteilen auf, die vor al- lern aus den besonderen Randbedingungen in Beschichtungs- /Lackieranlagen resultieren.

So können beispielsweise Schlauchplatzer oder Overspray in Beschichtungsanlagen dazu fuhren, dass Beschichtungsmittel (z.B. Lack, Ein-Komponenten-Lack, Zwei- oder Mehr-Komponenten-Lack, etc.) oder andere in Beschichtungsanlagen gebräuchliche Mittel (z.B. Reinigungsmittel, Spulmittel, Losemittel, etc.) die Gewinde der Beschichtungsmitteleinrichtungen kontaminieren und beeinträchtigen, insbesondere zu einem unbeab- sichtigten Festsetzen (Festfressen) der betroffenen Beschich- tungsmitteleinrichtungen fuhren. Auch bei normalem Betrieb einer Beschichtungsanlage ist es nahezu ausgeschlossen, jedwedes in der Lackieranlage befindliche Gewinde vollständig von Beschichtungsmitteln oder anderen, das Gewinde beeinträchtigenden Mitteln zu isolieren. Sofern die Kopplungsstelle zwischen den Beschichtungsmitteleinrichtungen z.B. durch Lack, besonders gefährlich sind Zwei-Komponenten-Lacke, verschmutzt wird, besteht die Gefahr, dass die Beschichtungsmit- telemrichtungen nicht mehr zerstörungsfrei voneinander gelost werden können. Em effizientes sowie wartungs- und rei- nigungsfreundliches Kopplungskonzept ist somit nicht gegeben.

Darüber hinaus besteht bei Beschichtungsmittelemrichtungen und den in Beschichtungsanlagen üblichen Drehzahlen von ungefähr 8.000-80.000 U/mm die Gefahr eines unbeabsichtigten Lo- sens, z.B. eines von einer Turbine in Drehung versetzten Glockentellers. Sich bei einer Drehzahl zwischen 8.000-80.000 U/mm losende Teile können die Beschichtungsanlage und das zu beschichtende Bauteil massiv beschädigen. Die Gefahr des Lo- sens besteht insbesondere bei extremer Beschleunigung oder Abbremsung z.B. durch einen Roboter oder eine Turbine.

Ferner ist der Montage- und Demontageaufwand üblicher Be- schichtungsmittelemrichtungen relativ groß, was daraus resultiert, dass zum Aufschrauben mehrere Umdrehungen erforderlich sind, um eine belastbare Schraubverbindung zu bilden, z.B. bei einem Glockenteller in der Regel mindestens fünf Umdrehungen relativ zu der Glockentellerwelle . Ähnliches gilt für Ventile, die in der Regel mittels 3 bis 6 Umdrehungen aufgeschraubt werden. Eine Montage- und Demontage von Be- schichtungsmittelemrichtungen ist aufgrund Reinigungsbedarf und verschleißbedingtem Ersatz aber zwingend erforderlich. Eine Verschmutzung bestimmter Beschichtungsmittelemrichtun- gen, wie z.B. einem Glockentellergewinde, konnte z.B. zu einer mechanischen Unwucht fuhren, was mit einer entsprechenden mechanischen Belastung der Lagereinheit verbunden ist und im Extremfall zu einem Ausfall der Lagereinheit fuhren kann.

Ferner fehlt es herkömmlichen Beschichtungsmittelemπchtun- gen an einer Einset z-/Ausπchthilfe, was ein Befestigen erschwert und den für eine Montage einer Beschichtungsmit- telemrichtung erforderlichen Zeitaufwand weiter erhöht.

Auch besteht bei Beschichtungsmitteleinrichtungen, z.B. elektrostatischen Zerstäubern, die Gefahr von Hochspannungsspitzen .

Dokument EP 1 157 747 A2 offenbart ein Beispiel eines Ventils mit herkömmlicher Gewindeverbindung.

In Anbetracht obiger Ausfuhrungen wird es Fachleuten anhand dieser Offenbarung ersichtlich, dass ein Bedarf an der Losung oder Überwindung oben beschriebener Probleme oder Nachteile besteht. Diese Erfindung bezieht sich auf diesen Bedarf des Standes der Technik sowie auf andere Bedurfnisse, die Facnleuten anhand dieser Offenbarung ersichtlich werden.

Die Erfindung ist jedoch nicht auf Ausfuhrungsformen beschrankt, die samtliche eingangs genannten Probleme oder Nachteile des Standes der Technik beseitigen. Vielmehr beansprucht die Erfindung auch allgemein Schutz für die nachstehend beschriebenen Ausfuhrungsformen.

Die sich aus vorstehend Genanntem ergebenden Aufgaben können im Wesentlichen mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelost werden. Die Erfindung betrifft die allgemeine technische Lehre, ein Beschichtungsanlagenbauteil mit zumindest einem Halteteil zu versehen, das vorzugsweise an einem Befestigungssockel des Beschichtungsanlagenbauteils angeordnet ist. Ferner betrifft die Erfindung die allgemeine technische Lehre, ein anderes

Beschichtungsanlagenbauteil mit zumindest einer Halteeinrichtung zu versehen, die vorzugsweise an oder in einer Befestigungssockelaufnahme des anderen Beschichtungsanlagenbauteils angeordnet ist. Die Halterung oder Verbindung zwischen den Beschichtungsanlagenbauteilen, insbesondere zwischen Halteteil und Halteeinrichtung, ist vorgesehen, um eine verbesserte Funktion und Betriebsweise in Beschichtungs- /Lackieranlagen zu gewährleisten.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Beschichtungsanlagenbauteil mit einem Halteteil zum lösbaren Verbinden mit einem anderen Beschichtungsanlagenbauteil vorgesehen .

Um die Beschichtungsanlagenbauteile besser voneinander unterscheiden zu können, wird das eine Beschichtungsanlagenbauteil mit „Beschichtungsanlagenbauteil" und das andere Beschichtungsanlagenbauteil als „Beschichtungsaniagenvorrichtung" bezeichnet .

Das Halteteil ist vorzugsweise ein Gewinde mit Sonderkonfiguration, kann aber auch eine andere Haltestruktur sein. Nachfolgend wird das dem Beschichtungsanlagenbauteil zugeordnete Gewinde mit Halteteil-Gewinde und das der Beschichtungsanla- genvorrichtung zugeordnete Gewinde mit Halteeinrichtungs-

Gewinde bezeichnet, um deren Unterscheidung zu erleichtern. Bei den Gewinden kann es sich um Außen- und Innengewinde handeln, die aneinandergeschraubt werden können. Die Konfiguration des Halteteil-Gewindes ist vorzugsweise für ein Außengewinde gedacht, kann aber auch als Innengewinde vorgesehen werden.

Der Befestigungssockel, das Halteteil und/oder das Halteteil- Gewinde sind insbesondere vorgesehen, um mit einer Befestigungssockelaufnähme, einer Halteeinrichtung und/oder einem Halteeinrichtungs-Gewinde funktionsgerecht zusammenzupassen, insbesondere um eine steckbare und/oder verdrehsicherbare Be- festigung ( „Schraube-Mutter-Prinzip" ) zu schaffen.

Das Beschichtungsanlagenbauteil zeichnet sich insbesondere aus durch Verwendung eines nicht genormten Halteteils, vorzugsweise eines Nicht-Norm-Gewmdes, insbesondere eines Nicht-Metrischen-ISO-Gewindes . Das Beschichtungsanlagenbauteil kann sich ferner insbesondere auszeichnen durch Verwendung eines an sich genormten Halteteils, vorzugsweise eines Norm-Gewindes, insbesondere eines Metrischen-ISO-Gewmdes, das jedoch bearbeitet ist, um von seiner Urform abzuweichen.

Vorteilhaft wird ein Beschichtungsanlagenbauteil mit einem Halteteil und/oder einem Halteteil-Gewmde geschaffen, das verschiedenen Anforderungen in einer Beschichtungsanlage gerecht werden kann. Insbesondere kann eine große Abscherflache realisiert werden, was zu einer Erhöhung der Sicherheit gegen Gewindeausbruch und einer Erhöhung des zulassigen Anzugsmoments fuhrt. Besonders vorteilhaft ist, dass durch eine höhere erzielbare (Vor-) Spannung im Gewinde die Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Losen erhöht werden kann. Hingegen können die Auflageflachen der Gewindezahne bzw. Gewindeflanken der erfmdungsgemaßen (Außen-) Gewinde gezielt verkleinert werden, was zu einer Verkleinerung möglicher Verklebungsflachen fuhrt, und somit zu einer Verkleinerung des Losbrechmoments bei verklebten Gewinden. Darüber hinaus können die Gewin- deflankeninnenwinkel der Gewindezahne verkleinert werden, was zu einer Reduzierung der Sprengkraft beim Losen und/oder Spannen fuhrt und damit zu einer Entlastung des Beschich- tungsanlagenbauteils und/oder der Beschichtungsanlagenvor- richtung. Dies ist weiter von Vorteil, weil damit die Standzeit der Befestigungssockelaufnahme (z.B. das Mutter-Gewinde) erhöht wird, insbesondere, wenn die Beschichtungsanlagenvor- richtung oder zumindest deren Befestigungssockelaufnahme oder (Innen-) Gewinde aus Kunststoff hergestellt ist. Somit kann eine geringere Anfälligkeit gegen Beschädigungen bzw. Uberbe- lastungen erzielt werden. Ferner kann der Montageaufwand z.B. durch Reduzierung der erforderlichen Einschraubumdrehungen verringert werden.

Es ist möglich, dass das Halteteil-Gewinde eine Steigung und zumindest einen Gewindezahn mit einer Gewindezahntiefe aufweist und das Verhältnis Gewindezahntiefe zu Steigung großer ist als ungefähr 0,3; 0,5; 0,7; 0,9; 1,1; 1,3 oder 1,5; und/oder kleiner ist als ungefähr 1,6; 1,4; 1,2; 1,0; 0,8; 0,6; oder 0,4. Beispielsweise kann die Gewindezahntiefe 2mm und die Steigung 3mm betragen, was zu einem Verhältnis von 0,66 fuhrt.

Der Gewindezahn konnte auch als Gewindeflanke bezeichnet wer- den. Als Gewindezahn wird der vorspringende, wendelartig verlaufende Abschnitt des Gewindes bezeichnet, wobei als Gewindegang oder Gewinderille der vertiefte, wendelartig verlaufende Abschnitt des Gewindes bezeichnet wird.

Beispielsweise ist bei einer Ventilschnittstelle ein Verhältnis Gewindezahntiefe zu Steigung von 0,5 +/- 0,3 oder 1,125 +/- 0,5 vorteilhaft, wohingegen bei einer Glockenteller- schnittstelle ein Verhältnis Gewindezahntiefe zu Steigung von 1,0 +/- 0,5 vorteilhaft ist. Die Gewindezahntiefe ist der Abstand zwischen Gewindezahnspitze des Gewindezahns und zugeordnetem (benachbartem) Gewindegrund, genauer gesagt der Abstand zwischen Scheitel Ge- windezahnspitze und Scheitel Gewindegrund (in Radialrichtung bzw. orthogonal zu einer Zentralachse des Außengewindes und/oder des Befestigungssockels).

Es ist möglich, dass das Halteteil-Gewinde zumindest einen Gewindezahn aufweist, der nicht achsensymmetrisch ist, vorzugsweise nicht achsensymmetrisch zu einer Bezugsgeraden, die sich ausgehend von einer Zentralachse des Außengewindes und/oder des Befestigungssockels orthogonal zu der Gewindezahnspitze des Gewindezahns (bzw. deren Scheitel) erstreckt.

Der Gewindezahn oder zumindest die Basis des Gewindezahns kann z.B. im Wesentlichen in Form eines nicht gleichschenkligen Dreiecks oder eines nicht gleichschenkligen Trapezes mit oder ohne abgerundetem Gewindegrund oder Gewindezahnspitze ausgebildet sein. Der Gewindegrund und/oder die Gewindezahnspitze können auch abgeflacht oder abgeschrägt ausgebildet sein.

Vorzugsweise hat das Halteteil-Gewinde aber zumindest einen Gewindezahn mit abgerundeter Gewindezahnspitze. Ferner kann der Gewindezahn einen ersten Gewindeflankenschnitt mit einem ersten Gewindeflankeninnenwinkel, einen zweiten Gewindeflankenabschnitt mit einem zweiten Gewindeflankeninnenwinkel, und/oder einen dritten, vorzugsweise reduzierten Gewindeflan- kenabschnitt (z.B. abgestuft, abgeschrägt, zur Gewindezahnspitze gekrümmt oder abgezweigt oder andersartig reduziert) umfassen . Der dritte Gewindeflankenabschnitt wird nachfolgend als reduzierter Gewindeflankenabschnitt bezeichnet und ist insbesondere so angeordnet, dass er Platz bzw. Raum für ein an der Beschichtungsanlagenvorrichtung vorgesehenes Sperrprofil schafft, vorzugsweise indem er seitlich reduziert ist und/oder abgeschrägt zwischen Gewindeflankenspitze und zweitem Gewindeflankenabschnitt positioniert ist. Der reduzierte Gewindeflankenabschnitt und das Sperrprofil verhindern, dass zwei nicht kompatible Bauteile aneinandergekoppelt werden, was zur Beschädigung eines oder beider Bauteile oder sogar zur Beschädigung des zu beschichtenden Bauteils führen kann. Der reduzierte Gewindeflankenabschnitt ist vorzugsweise angeordnet, um im eingeschraubten Zustand das Halteeinrichtungs- Gewinde des Beschichtungsanlagenvorrichtung bzw. dessen Ge- windezahn nicht zu kontaktieren. Ferner gewährleistet der reduzierte Gewindeflankenabschnitt (im eingeschraubten Zustand) einen Zwischenraum zum Gewindezahn, zum Gewindegrund und/oder zum Sperrprofil des Halteeinrichtungs-Gewindes, der vorteilhaft als Schmutzaufnahme dienen kann oder die am Halteein- richtungs-Gewinde bereitgestellte Schmutzaufnahme vergrößern kann .

Der erste Gewindeflankenabschnitt ist vorzugsweise zwischen dem (benachbarten) Gewindegrund und der Gewindezahnspitze an- geordnet, wobei der zweite Gewindeflankenabschnitt zwischen dem anderen (benachbarten) Gewindegrund und der Gewindezahnspitze und/oder dem reduzierten Gewindeflankenabschnitt angeordnet sein kann. Entsprechend kann der reduzierte Gewindeflankenabschnitt zwischen Gewindezahnspitze und zweitem Ge- windeflankenabschnitt und/oder Gewindegrund angeordnet werden .

Vorzugsweise zweigt der reduzierte Gewindeflankenabschnitt vom zweiten Gewindeflankenabschnitt ab und erstreckt sich zur Gewindezahnspitze. Der reduzierte Gewindeflankenabschnitt ist vorzugsweise zumindest teilweise geradlinig ausgebildet und kann einen dritten Gewindeflankeninnenwinkel aufweisen.

Der erste Gewindeflankenabschnitt, der zweite Gewindeflankenabschnitt und/oder der reduzierte Gewindeflankenabschnitt sind vorzugsweise im Wesentlichen geradlinig vorgesehen, um auf vorteilhafte Weise die Möglichkeit der Lehrung mit einem klassischen Lehrensystem (Lehrdorne und Lehrringe) zu gewahr- leisten. Insbesondere der reduzierte Gewindeflankenabschnitt kann jedoch auch gekrümmt, abgestuft oder abgeschrägt ausgebildet bzw. reduziert werden.

Der Übergang zwischen dem zweiten Gewindeflankenabschnitt und dem reduzierten Gewindeflankenabschnitt und/oder der Übergang zwischen dem reduzierten Gewindeflankenabschnitt und der Gewindezahnspitze kann z.B. mittels einer Krümmung, knickfrei oder mittels eines Knicks erfolgen.

Es ist möglich, dass der erste Gewindeflankeninnenwinkel großer ist als ungefähr 7,5°; 17,5°; 19,0°; 27,5°; 37,5° oder

47,5°; und/oder kleiner ist als ungefähr 12,5°; 22,5°; 32,5°,

42,5"; oder 52,5".

Ferner kann der zweite Gewindeflankeninnenwinkel und/oder der dritte Gewindeflankeninnenwinkel großer sein als ungefähr 17,5°; 27,5°; 28,0°; 37,5°; 47,5° oder 57,5°; und/oder kleiner sein als ungefähr 22,5°; 32,5°; 42,5°; 52,5° oder 62,5°.

Beispielsweise ist bei einer Ventilschnittsteile oder einer

Glockentellerschnittstelle ein erster Gewmdeflankeninnenwin- kel von ungefähr 20° +/- 3° vorteilhaft, wohingegen ein zweiter Gewindeflankeninnenwinkel von ungefähr 28° +/- 3° vorteilhaft ist. Vorzugsweise ist der erste Gewindeflankeninnenwinkel kleiner als der zweite Gewindeflankeninnenwinkel, wobei der zweite Gewindeflankeninnenwinkel vorzugsweise im Wesentlichen gleich groß ist wie der dritte Gewindeflankeninnenwinkel.

Vorzugsweise wird der erste Gewindeflankeninnenwinkel, der zweite Gewindeflankeninnenwinkel und/oder der dritte Gewindeflankeninnenwinkel relativ zu einer Bezugsgeraden gemessen, die sich ausgehend von einer Zentralachse des Halteteil- Gewindes und/oder des Befestigungssockels orthogonal zu einem zugehörigen Gewindezahn erstreckt, insbesondere zu einem fiktiven Schnittpunkt, der gebildet wird durch fiktive Verlängerungsgeraden der ersten und zweiten Gewindeflankenabschnitte. Es ist auch möglich, eine Bezugsgerade zu verwenden, die sich ausgehend von einer Zentralachse des Halteteil-Gewindes und/oder des Befestigungssockels orthogonal zu der Gewindezahnspitze des zugehörigen Gewindezahns (bzw. deren Scheitel) erstreckt .

Der erste Gewindeflankeninnenwinkel, der zweite Gewindeflankeninnenwinkel und/oder der dritte Gewindeflankeninnenwinkel sind vorzugsweise spitze Winkel, also umfassend Winkel kleiner oder gleich 90°.

Vorteilhaft sind insbesondere flache oder kleine erste und zweite Gewindeflankeninnenwinkel (z.B. kleiner als 30°), wodurch die Sprengkraft im fest verschraubten Zustand und/oder beim Lösen reduziert wird. Somit kann auch die Belastung auf eine Beschichtungsanlagenvorrichtung, an oder in der das Be- schichtungsanlagenbauteil zu befestigen ist, verringert werden und damit die Gefahr von Beschädigungen (z.B. Gewindeausbruch oder Spannungsrisse) . Der erste Gewindeflankenabschnitt des Halteteil-Gewindes kann eine Auflageflache zum Kontaktieren des Halteeinnchtungs- Gewindes der Beschichtungsanlagenvorrichtung beim Spannen bzw. Festziehen bilden (Spannflache). Der zweite Gewindeflan- kenabschnitt kann eine Auflageflache zum Kontaktieren des Halteeinrichtungs-Gewmdes der Beschichtungsanlagenvornch- tung beim Losen bilden (Loseflache) . Das Verhältnis Spannflache zu Loseflache (Spannflache / Loseflache) liegt insbesondere zwischen ungefähr 0,5 bis 6. Vorzugsweise entspricht das Verhältnis Spannflache zu Loseflache im Wesentlichen dem Verhältnis der Flache, die vom ersten Gewindeflankenabschnitt gebildet wird, zu der Flache, die vom zweiten Gewindeflankenabschnitt gebildet wird, und/oder im Wesentlichen dem Verhältnis erster Gewindeflankenabschnitt zu zweitem Gewinde- flankenabschnitt. Beispielsweise kann das Verhältnis Spannflache zu Loseflache (bzw. das Verhältnis der Flache, die vom ersten Gewindeflankenabschnitt gebildet wird, zu der Flache, die vom zweiten Gewindeflankenabschnitt gebildet wird, und/oder das Verhältnis erster Gewindeflankenabschnitt zu zweitem Gewindeflankenabschnitt) großer sein als 0,5; 1,5;

2,5; 3,5; 4,5; oder 5,5, und/oder kleiner sein als 1,0; 2,0; 3,0; 4,0; 5,0 oder 6,0.

Besonders vorteilhaft ist bei einer Ventilschnittstelle ein Verhältnis Spannflache zu Loseflache von ungefähr 1,3 +/-

0,5, wobei bei einer Glockentellerschnittstelle ein Verhältnis Spannflache zu Loseflache von ungefähr 1,0 +/- 0,5 besonders vorteilhaft ist.

Die Auflageflache des ersten Gewindeflankenabschnitts ist vorzugsweise großer als die Auflageflache des zweiten Gewindeflankenabschnitts, insbesondere aufgrund des vom zweiten Gewindeflankenabschnitt abzweigenden reduzierten Gewindeflankenabschnitts . Die Auflageflache beim Spannen bzw. Festziehen ist die Flache (Spannflache), mit der das Halteteil-Gewinde (bzw. dessen erster Gewindeflankenabschnitt) das Halteeinrichtungs-Gewinde (bzw. dessen ersten Gewindeflankenabschnitt) beim Spannen bzw. Festziehen kontaktiert. Die Auflageflache beim Losen ist die Flache (Loseflache), mit der das Halteteil-Gewinde (bzw. dessen zweiter Gewindeflankenabschnitt) das Halteeinrichtungs-Gewinde (bzw. den zweiten Gewindeflankenabschnitt) beim Losen aus dem angespannten bzw. festgezogenen Zustand kontak- tiert. Insbesondere wird die Spannflache im Wesentlichen festgelegt durch den Abschnitt zwischen Gewindegrund und Gewindeflankenspitze (erster Gewindeflankenabschnitt), wobei die Loseflache im Wesentlichen festgelegt wird durch den Ab- schnitt zwischen Gewindegrund und reduziertem Gewindeflankenabschnitt (zweite Gewindeflankenabschnitt) .

Der reduzierte Gewindeflankenabschnitt bildet keine Kontaktflache für das Innengewinde (weder beim Spannen noch beim Lo- sen) , sondern ist vorgesehen, um vorzugsweise geringfügig beabstandet dem Sperrprofil gegenüber zu stehen.

Das Halteteil-Gewxiide kann eine Steigung von großer als ungefähr 0,5mm; 1,5mm; 2,5mm; 3,5mm; oder 4,5mm; und/oder von kleiner als ungefähr 0,75mm; 1,0mm; 2,0mm; 3,0mm; 4,0mm; oder 5,0mm mm aufweisen.

Beispielsweise ist bei einer Ventilschnittstelle eine Steigung von 1,8mm +/- 0,25mm oder von 3,5mm +/- 0,75mm vorteil- haft, wohingegen bei einer Glockentellerschnittstelle eine

Steigung von z.B. 0,75mm +/- 0,2mm besonders vorteilhaft sein kann . Aufgrund der gegenüber bei herkömmlichen Beschichtungsanla- genbauteilen verwendeten größeren Steigung kann das erfin- dungsgemaße Beschichtungsanlagenbauteil mit einem geringeren Montageaufwand ein- und ausgeschraubt werden, z.B. mittels wenigen Umdrehungen oder in nur ungefähr 2 oder weniger als 2 Umdrehungen anstatt der oft üblichen 3 bis 6 Umdrehungen bei metrischen Gewinden. Bevorzugt wird die Steigung in Abhängigkeit von der Materialpaarung so ausgelegt, dass eine Selbsthemmung sicher gewahrleistet wird.

Das Halteteil-Gewmde kann einen Gewindezahn mit einer Gewin- dezahntiefe umfassen, die großer ist als ungefähr 0,2mm; 0,6mm; 1,0mm; 1,4mm; oder 1,8 mm; und/oder kleiner als ungefähr 2,0mm; 1,6mm; 1,2mm; 0,8mm; oder 0,4mm.

Das Halteteil-Gewmde bzw. der Gewindezahn kann vorgesehen sein, um einmal, weniger als einmal oder mehr als einmal um den Befestigungssockel umzulaufen. Das Halteteil-Gewmde bzw. der Gewindezahn kann also vorgesehen sein, um sich um unge- fahr 360° oder mehr oder weniger als 360° um den Befestigungssockel herum zu erstrecken.

Das Halteteil-Gewmde kann eingangig sein oder mehrgängig, z.B. 2-gangig, 3-gangig oder 4-gangig. Somit wird ein Em- schrauben mit weniger Umdrehungen als bei herkömmlichen Be- schichtungsanlagenbauteilen ermöglicht, was zu einem deutlich geringeren Montageaufwand fuhrt.

Beispielsweise ist bei einer Ventilschnittstelle eine ein- oder mehrgängige (z.B. 2-gangige) Ausbildung vorteilhaft, wohingegen bei einer Glockentellerschnittstelle eine eingangige Ausbildung vorteilhaft ist. Es ist möglich, dass das Halteteil-Gewinde und/oder der Gewindezahn zumindest einen abgerundeten Gewindegrund und der Gewindezahn eine abgerundete Gewindezahnspitze aufweist und der Rundungsradius vorzugsweise großer ist als 0,01mm; 0,02mm; 0,07mm; 0,12mm; 0,22mm; 0,32mm; oder 0,42mm; und/oder kleiner ist als 0,015mm; 0,045mm; 0,095mm; 0,17mm; 0,27mm; 0,37mm oder 0,47mm.

Aufgrund der gegenüber bei herkömmlichen Beschichtungsanla- genbauteilen verwendeten (größeren) Rundungsradien kann die Gefahr von Hochspannungsspitzen verringert werden, die z.B. bei elektrostatischen Zerstäubern auftreten können. Ferner werden Kerbspannungen minimiert, wodurch ein höheres Anzugsmoment möglich wird.

Es ist aber auch möglich, dass die Gewindezahnspitze und/oder der Gewindegrund des Halteteil-Gewindes im Wesentlichen geradlinig, abgeschrägt oder abgeflacht ausgebildet ist.

Der Befestigungssockel und/oder das Halteteil und/oder das

Halteteil-Gewinde können eine Entgratschneide bzw. einen Entgratschnitt als Zentrier- und/oder Ausrichthilfe umfassen. Als Entgratschneide bzw. Entgratschnitt ist die teilweise o- der vollständige Entfernung des 1. unvollständigen Gewinde- gangs zu verstehen. Die Entgratschneide kann insbesondere an einem Innengewinde, jedoch auch an einem Außengewinde bereitgestellt werden.

Mittels der Entgratschneide bzw. dem Entgratschnitt kann die Verkantungsgefahr beim Ansetzen oder Einschrauben reduziert werden, was zu einer vereinfachten und schnelleren Montage und einer Reduzierung der Gefahr von Gewmdebeschadigungen fuhrt. Bei Gewinden in Kunststoffen dient der Entgratschnitt der Vermeidung von Beschädigungen bzw. Deformationen. Eben- falls wird ein leichterer Fugevorgang erreicht, da die beiden Komponenten (z.B. Ventil und zugehöriges Gehäuse) den Gewindeanfang beim Fugen über eine kleine Fuhrungsflache besser finden. Ein Verkanten ist somit nahezu nicht möglich.

Der Befestigungssockel, an dem das Halteteil bzw. das Halte- teil-Gewmde vorzugsweise angeordnet sein kann, kann zumindest abschnittsweise oder in seiner Gesamtheit im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet sein, und/oder zumindest ab- schnittsweise oder in seiner Gesamtheit im Wesentlichen ko- nusformig sein. Der Befestigungssockel kann an seinem distalen Ende offen oder geschlossen ausgebildet sein und/oder ge- schlossenwandig ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, dass der Befestigungssockel mehrere axial verlaufende Schlit- ze aufweist, die von der Stirnseite des Befestigungssockels ausgehen und den Befestigungssockel an seinem distalen Ende in mehrere Sockelsektoren unterteilen, die radial nachgiebig sind, um sich an das Halteemrichtungs-Gewinde der Beschich- tungsanlagenvorrichtung, vorzugsweise ein konisches Innenge- winde, anzupassen.

Es ist auch möglich, dass das Halteteil-Gewinde einen im Wesentlichen symmetrischen Gewindezahn umfasst, z.B. in Form eines gleichschenkligen Dreiecks oder eines gleichschenkligen Trapezes, und/oder der erste Gewindeflankeninnenwinkel und der zweite Gewindeflankeninnenwinkel im Wesentlichen gleich groß sind.

Gemäß einer weiteren Ausfuhrungsform der Erfindung wird ein Beschichtungsanlagenbauteil bzw. eine Beschichtungsmittelein- πchtung mit einem Befestigungssockel und zumindest einem an dem Befestigungssockel angeordneten Halteteil zur Halterung an oder in einer Beschichtungsanlagenvorrichtung vorgesehen. Insbesondere ist der Befestigungssockel, das Halteteil und/oder das Halteteil-Gewmde vorgesehen, um eine steckbare Halterung, eine Verdrehsicherung, eine Rastverbindung und/oder eine Schnappverbindung bereitzustellen.

Der Befestigungssockel, das Halteteil und/oder das Halteteil- Gewinde können symmetrisch oder asymmetrisch, vorzugsweise rotationssymmetrisch oder rotationsasymmetrisch reduziert sein, wobei sich der oder die reduzierten Abschnitte im Wesentlichen in axialer Richtung oder in nicht axialer Richtung („schräg") des Befestigungssockels, des Halteteils und/oder des Halteteil-Gewindes erstrecken. Der Befestigungssockel, das Halteteil und/oder das Halteteil-Gewmde können einen o- der mehrere reduzierte Abschnitte umfassen.

Der Befestigungssockel, das Halteteil und/oder das Halteteil- Gewmde können bereitgestellt sein, um zumindest einen oder mehrere sich in axialer Richtung des Befestigungssockels erstreckende Gewinde- (Zahn) -freie Abschnitte vorzusehen. Es ist möglich, dass der Befestigungssockel, das Halteteil und/oder das Halteteil-Gewmde bereitgestellt sind, um einen ersten sich axial erstreckenden Abschnitt, der Gewindezahne mit einer ersten Gewindezahntiefe umfasst, und einen zweiten sich axial erstreckenden Abschnitt, der Gewindezahne mit einer zweiten Gewindezahntiefe umfasst, vorzusehen, wobei die erste Gewindezahntiefe großer oder kleiner ist als die zweite Gewindezahntiefe. Ferner können der Befestigungssockel, das Halteteil und/oder das Halteteil-Gewmde bereitgestellt sein, um einen oder mehrere seitliche axiale Abflachungen vorzusehen, und/oder um eine oder mehrere lineare und/oder gekrumm- te, sich axial erstreckende Reduzierungen zu erzielen. Die lineare, sich axial erstreckende Reduzierung kann insgesamt linear erfolgen oder zumindest einen Knick aufweisen. Die gekrümmte, sich axial erstreckende Reduzierung kann z.B. konvexartig oder konkavartig erfolgen. Die vorstehend genannten sich axial erstreckenden Abschnitte können auch nicht-axial vorgesehen sein, sich also schräg zur Zentralachse des Befestigungssockels, des Halteteils und/oder des Halteteil- Gewindes erstrecken. Die Reduzierung kann ohne Schragungswin- kel oder mit Schragungswmkel verlaufen. Vorzugsweise ist die Reduzierung vorgesehen, um den Befestigungssockel nicht zu durchdringen. Somit kann der Befestigungssockel nach dem "Schlussel-Loch-Prinzip" einsteckbar und/oder verdrehsicher- bar ausgebildet sein. Der Befestigungssockel bzw. eine Wan- düng des Befestigungssockels kann hierzu also sich in axialer Richtung erstreckende gewinde ( zahn) freie oder mit gegenüber anderen Wandungsabschnitten der Wandung mit flacheren Gewindegangen oder Gewindezahnen versehene Wandungsabschnitte aufweisen, welche vorzugsweise rotationssymmetrisch oder rotati- onsunsymmetrisch angeordnet sind. Dadurch kann eine einfache und sichere Verdrehsicherung des steckbaren Befestigungssockels realisiert werden.

Es ist möglich, dass das Halteteil und/oder das Halteteil- Gewinde sich über mehr als 45°, 90°, 135°, 180°, 225°, 270°, 315° oder 360° an der Außenflache des Befestigungssockels erstreckt, und/oder sich über weniger als 70°, 115°, 160°, 205°, 250°, 295° 340° oder 385° an der Außenflache des Befestigungssockels erstreckt. Es ist auch möglich, dass das HaI- teteil an einer oder mehreren Stellen im Wesentlichen punktu- ell an der Außenflache des Befestigungssockels angeordnet ist, z.B. in Form eines oder mehrerer vorspringender Teile und/oder einer oder mehrerer Ausnehmungen.

Das Halteteil kann zumindest eine zumindest teilweise umlaufende Ringnut, Wendelnut oder Halteleiste umfassen, und/oder zumindest einen Kugelbolzen oder Haltestift. Beispielsweise kann eine Wandung eines vorzugsweise steckbaren Befestigungssockels zur Verdrehsicherung mit einer zumindest teilweise umlaufenden Ringnut oder Halteleiste versehen sein, wodurch eine reibschlussige Verdrehsicherung einfach realisiert werden kann.

Der vorzugsweise steckbare Befestigungssockel kann beispielsweise mittels einer Rast- oder einer Schnappanordnung- /Verbmdung einrastbar oder einschnappbar sein, wodurch der Sitz des Befestigungssockels gesichert werden kann.

Es ist möglich, dass der vorzugsweise steckbare Befestigungssockel verdrehsicherbar ist. Die Verdrehsicherung kann beispielsweise nach dem Einstecken des steckbaren Befestigungssockels in beispielsweise eine Aufnahmebuchse bzw. Befestigungssockelaufnahme einer Beschichtungsvorrichtung bzw. Be- schichtungsanlagenvorrichtung durchgeführt werden.

Ferner kann der vorzugsweise steckbare Befestigungssockel eine Bajonett-Verbindung umfassen, beispielsweise eine symmetrische oder eine unsymmetrische oder eine mit einem Bajonett- gewmde, das seitlich in axialer Richtung zumindest teilweise abgeflacht sein kann, versehene Bajonett-Verbindung. Dadurch kann eine rasche und sichere Verdrehsicherung realisiert werden .

Auch kann zur Verdrehsicherung des vorzugsweise steckbaren Befestigungssockels zumindest ein Halteteil (Halteelement) vorgesehen sein, das sich von dem Befestigungssockel bzw. einer Wandung des steckbaren Befestigungssockels nach außen erstreckt. Zur Verdrehsicherung kann in dem Befestigungssockel bzw. der Wandung auch zumindest eine Ausnehmung gebildet sein, welche zur Aufnahme einer Halteeinrichtung (Halteelement) vorgesehen sein kann. Dadurch kann eine sichere Einrastung einer Bajonett-Verbindung sichergestellt werden. Ferner kann in dem vorzugsweise steckbaren Befestigungssockel ein Haltestift eingebettet sein, dessen nach außen geführtes Ende ein Halteteil (Haltelement) bildet. Darüber hinaus können beide Enden des Haltestiftes parallel nach außen gefuhrt werden und so gegenüberliegende Halteteile (Haltelemente) bilden. Ferner können in dem steckbaren Befestigungssockel mehrere Haltestifte in beispielsweise derselben Querschnittsebene oder in unterschiedlichen Querschnittsebenen eingebettet sein, wobei jeweils zumindest ein Ende des jeweiligen Haltestiftes nach außen gefuhrt ist und ein Halteteil (Halteelement) bildet. Dadurch kann insbesondere bei einer verdrehgesicherten Verbindung ein Verdrehsicherungsanschlag realisiert werden.

Es ist möglich, dass das Halteteil (Halteelement) einen Kugelbolzen aufweist. Ferner kann der vorzugsweise steckbare Befestigungssockel bzw. eine Wandung des vorzugsweise steckbaren Befestigungssockels mit einer Mehrzahl von Kugelbolzen versehen sein, welche in derselben Querschnittsebene der Wan- düng oder in unterschiedlichen Querschnittsebenen der Wandung angeordnet sind und jeweils ein Halteteil (Halteelement) bilden, wodurch ein Drehwinkel der Verdrehsicherungsverbindung beschrankt werden kann.

Gemäß einer weiteren Ausfuhrungsform der Erfindung wird eine Beschichtungsanlagenvorrichtung bzw. eine Beschichtungsvor- richtung mit zumindest einer Halteeinrichtung zum losbaren Verbinden mit einem Beschichtungsanlagenbauteil bzw. einem Halteteil-Gewinde vorzugsweise wie oben beschriebenen bereit- gestellt.

Die Halteeinrichtung kann z.B. ein Gewinde mit Sonderkonfiguration sein, kann aber auch eine andere Haltestruktur sein. Es ist möglich, dass die Befestigungssockelaufnahme, die HaI- teeinrichtung und/oder das Halteemrichtungs-Gewinde vorgesehen sind, um eine steckbare Halterung, eine Verdrehsicherung, eine Rastverbindung und/oder eine Schnappverbindung bereitzustellen .

Die Halteeinrichtung kann z.B. an oder in der Befestigungssockelaufnahme angeordnet werden, wenn die Halteeinrichtung ein Innengewinde ist.

Die Konfiguration des Halteeinπchtungs-Gewindes ist vorzugsweise für ein Innengewinde gedacht, kann aber auch als Außengewinde vorgesehen werden.

Der Befestigungssockel, das Halteteil und/oder das Halteteil- Gewinde mit Sonderkonfiguration sind vorzugsweise vorgesehen, um mit der Befestigungssockelaufnahme, der Halteeinrichtung und/oder dem Halteemrichtungs-Gewinde mit Sonderkonflgurati- on zusammenzupassen ( „Schraube-Mutter-Prinzip" bzw. „Stecker- Steckdose-Prinzip") . Somit gelten die obigen Beschreibungen des Befestigungssockels, des Halteteils und/oder des Halte- teil-Gewmdes mit Sonderkonfiguration sinngemäß auch für die Befestigungssockelaufnahme, die Halteeinrichtung und/oder das Halteeinπchtungs-Gewinde mit Sonderkonfiguration.

Somit kann das Halteemrichtungs-Gewinde ebenfalls eine Steigung und zumindest einen Gewindezahn mit einer Gewmdezahn- tiefe aufweisen und das Verhältnis Gewindezahntiefe zu Steigung kann großer sein als ungefähr 0,3; 0,5; 0,7; 0,9; 1,1; 1,3 oder 1,5; und/oder kleiner als ungefähr 1,6; 1,4; 1,2; 1,0; 0,8; 0,6; oder 0,4.

Die Gewindezahntiefe ist der Abstand zwischen Gewindezahnspitze des Gewindezahns (bzw. deren Scheitel) und zugeordnetem (benachbarten) Gewindegrund (bzw. Schmutzaufnahme), ge- nauer gesagt, der Abstand zwischen Scheitel Gewindezahnspitze und Scheitel Gewindegrund (bzw. Schmutzaufnahme) (in Radialrichtung bzw. orthogonal zu einer Zentralachse des Innengewindes und/oder der Befestigungssockelaufnahme) .

Zumindest die Basis des Gewindezahns kann z.B. im Wesentlichen in Form eines nicht gleichschenkligen Dreiecks oder eines nicht gleichschenkligen Trapezes mit oder ohne abgerundetem Gewindegrund oder Gewindezahnspitze ausgebildet sein. Der Gewindegrund und/oder die Gewindezahnspitze können auch abgeflacht oder abgeschrägt ausgebildet sein.

Das Halteeinrichtungs-Gewinde kann zumindest einen Gewindezahn mit vorzugsweise abgerundeter Gewindezahnspitze umfas- sen. Ferner kann der Gewindezahn einen ersten Gewindeflankenabschnitt mit einem ersten Gewindeflankeninnenwinkel und/oder einen zweiten Gewindeflankenabschnitt mit einem zweiten Gewindeflankeninnenwinkel umfassen .

Die Beschichtungsanlagenvorrichtung, insbesondere ein Gewindezahn des Halteeinrichtungs-Gewindes kann ferner ein Sperrprofil umfassen, um eine Sperrung oder einen Widerstand für ungeeignete Beschichtungsanlagenbauteile zu schaffen, vorzugsweise indem es in den Gewindegang bzw. die Gewinderille des Halteeinrichtungs-Gewindes hineinragt. Das Sperrprofil ist somit vorzugsweise ein vorspringendes Teil, das z.B. gekrümmt, abgestuft oder abgeschrägt ausgebildet werden kann. Das Sperrprofil kann an einer oder mehreren Stellen in den Gewindegang hineinragen oder sich über den im Wesentlichen gesamten Gewindegang erstrecken.

Das Sperrprofil kann am ersten oder zweiten Gewindeflankenabschnitt, am Gewindegrund und/oder der Schmutzaufnahme vorgesehen sein. Das Sperrprofil kann aber auch außerhalb des HaI- teeinrichtungs-Gewindes an der Beschichtungsanlagenvorrich- tung vorgesehen werden.

Das Sperrprofil ist vorzugsweise zwischen einem Gewindegrund (vorzugsweise umfassend eine Schmutzaufnahme) und dem zweiten Gewindeflankenabschnitt angeordnet, wobei der zweite Gewindeflankenabschnitt zwischen dem Sperrprofil und der Gewindezahnspitze angeordnet sein kann. Der erste Gewindeflankenabschnitt kann zwischen Gewindezahnspitze und einem anderen be- nachbarten Gewindegrund (vorzugsweise umfassend eine Schmutzaufnahme) angeordnet werden.

Das Sperrprofil kann z.B. vom zweiten Gewindeflankenabschnitt abzweigen und sich zum Gewindegrund erstrecken.

Es ist möglich, dass der erste Gewindeflankeninnenwinkel des Halteeinrichtungs-Gewinde größer ist als ungefähr 1,5°; 17,5°; 19,0°; 27,5°; 37,5° oder 47,5°; und/oder kleiner als ungefähr 12,5°; 22,5°; 32,5°, 42,5°; oder 52,5°.

Ferner kann der zweite Gewindeflankeninnenwinkel des HaI- teeinrichtungs-Gewindes größer sein als ungefähr 17,5°; 27,5°; 28,0°; 37,5°; 47,5° oder 57,5°; und/oder kleiner als ungefähr 22,5°; 32,5°; 42,5°; 52,5° oder 62,5°.

Vorzugsweise ist der erste Gewindeflankeninnenwinkel kleiner als der zweite Gewindeflankeninnenwinkel. Vorzugsweise wird der erste Gewindeflankeninnenwinkel und/oder der zweite Gewindeflankeninnenwinkel relativ zu einer Bezugsgeraden gemes- sen, die sich ausgehend von einer Zentralachse des Halteeinrichtungs-Gewinde und/oder der Befestigungssockelaufnahme orthogonal zu einem zugehörigen Gewindezahn erstreckt, insbesondere zu einem fiktiven Schnittpunkt, der gebildet wird durch fiktive Verlängerungsgeraden der ersten und zweiten Ge- wmdeflankenabschmtte. Es ist auch möglich, eine Bezugsgerade zu verwenden, die sich ausgehend von einer Zentralachse des Halteeinrichtungs-Gewmde und/oder der Befestigungssockelaufnahme orthogonal zu der Gewindezahnspitze des zugeho- rigen Gewindezahns (bzw. deren Scheitel) erstreckt.

Der erste Gewindeflankeninnenwinkel und/oder der zweite Ge- windeflankeninnenwmkel des Halteeinπchtungs-Gewindes sind vorzugsweise spitze Winkel, also umfassend Winkel kleiner o- der gleich 90° .

Der erste Gewindeflankenabschnitt des Halteemrichtungs- Gewindes dient als Auflageflache zur Kontaktierung des ersten Gewindeflankenabschnitts des Halteteil-Gewindes beim Spannen bzw. Festziehen, wobei der zweite Gewindeflankenabschnitt des Halteeinrichtungs-Gewindes als Auflageflache zur Kontaktierung des zweiten Gewindeflankenabschnitts des Halteteil- Gewindes beim Losen dient.

Das Halteeinrichtungs-Gewinde kann wie das Halteteil-Gewinde eine Steigung von großer als ungefähr 0,5mm; 1,5mm; 2,5mm; 3,5mm; oder 4,5mm aufweisen; und/oder von kleiner als ungefähr 1,0mm; 2,0mm; 3,0mm; 4,0mm; oder 5,0mm.

Das Halteeinrichtungs-Gewinde kann auch einen Gewindezahn mit einer Gewindezahntiefe umfassen, die großer ist als ungefähr 0,2mm; 0,6mm; 1,0mm; 1,4mm; oder 1,8mm; und/oder kleiner als ungefähr 2,0mm; 1,6mm; 1,2mm; 0,8mm; oder 0,4mm.

Das Halteeinrichtungs-Gewinde bzw. der Gewindezahn kann vorgesehen sein, um einmal, weniger als einmal oder mehr als einmal um die Befestigungssockelaufnahme umzulaufen. Das Halteeinrichtungs-Gewinde bzw. der Gewindezahn kann also vorgesehen sein, um sich um ungefähr 360° oder mehr oder weniger als 360° um die Befestigungssockelaufnahme herum zu erstrecken .

Das Halteemrichtungs-Gewinde kann eingangig sein oder mehr- gangig, z.B. 2-gangig, 3-gangig oder 4-gangig.

Das Halteemrichtungs-Gewinde und/oder ein Gewindezahn des Halteemrichtungs-Gewinde kann einen vorzugsweise abgerundeten Gewindegrund aufweisen. Der Gewindegrund kann zumindest eine vorzugsweise abgerundete Schmutzaufnahme oder Schmutztasche umfassen. Die Schmutzaufnahme dient zur Aufnahme abgelöster Beschichtungsmittelpartikel, was z.B. das Ausdrehmoment reduziert.

Es ist möglich, dass der Rundungsradius des Gewindegrunds und/oder der Schmutzaufnahme und/oder der Gewindezahnspitze großer ist als 0,01mm; 0,02mm; 0,07mm; 0,12mm; 0,22mm; 0,32mm; oder 0,42mm; und/oder kleiner ist als 0,015mm; 0,045mm; 0,095mm; 0,17mm; 0,27mm; 0,37mm oder 0,47mm. Die Gewindezahnspitze, der Gewindegrund und/oder die Schmutzaufnahme können aber auch im Wesentlichen geradlinig, abgeschrägt oder abgeflacht ausgebildet werden.

Die Befestigungssockelaufnahme und/oder das Halteelement und/oder das Halteemrichtungs-Gewinde können eine Entgratschneide bzw. einen Entgratschnitt als Zentrier- und/oder Ausrichthilfe umfassen.

Es ist möglich, dass das Halteemrichtungs-Gewinde einen Ge- windezahn umfasst und zumindest die Basis des Gewindezahns im Wesentlichen symmetrisch ausgebildet ist, z.B. in Form eines im Wesentlichen gleichschenkligen Dreiecks oder eines im Wesentlichen gleichschenkligen Trapezes, und/oder der erste Ge- windeflankenmnenwinkel und der zweite Gewindeflankeninnen- wmkel im Wesentlichen gleich groß sind.

Die Befestigungssockelaufnahme kann zumindest abschnittsweise oder in seiner Gesamtheit im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet sein, und/oder zumindest abschnittsweise oder in seiner Gesamtheit im Wesentlichen konusformig sein.

Die Befestigungssockelaufnahme, die Halteeinrichtung und/oder das Halteeinrichtungs-Gewinde können symmetrisch oder asymmetrisch, vorzugsweise rotationssymmetrisch oder rotationsasymmetrisch reduziert sein, wobei sich der reduzierte Abschnitt im Wesentlichen in axialer Richtung oder in nicht a- xialer Richtung („schräg") der Befestigungssockelaufnahme, der Halteeinrichtung und/oder des Halteemπchtungs-Gewindes erstreckt. Die Befestigungssockelaufnahme, die Halteeinrichtung und/oder das Halteemrichtungs-Gewindes können einen o- der mehrere reduzierte Abschnitte umfassen. Die Befestigungssockelaufnahme, die Halteeinrichtung und/oder das Innengewm- de können bereitgestellt sein, um zumindest einen sich in a- xialer Richtung erstreckenden Gewinde- (Zahn-) freien Abschnitt vorzusehen. Es ist möglich, dass die Befestigungssockelaufnahme, die Halteeinrichtung und/oder das Halteeinrichtungs-Gewinde bereitgestellt sind, um einen ersten sich axial erstreckenden Abschnitt, der Gewindezahne mit einer ersten Gewindezahntiefe umfasst, und einen zweiten sich axial erstreckenden Abschnitt, der Gewindezahne mit einer zweiten Gewindezahntiefe umfasst, vorzusehen, wobei die erste Gewm- dezahntiefe großer oder kleiner ist als die zweite Gewinde- zahntiefe. Ferner können die Befestigungssockelaufnahme, die Halteeinrichtung und/oder das Halteeinrichtungs-Gewinde bereitgestellt sein, um zumindest eine seitliche axiale Abflachung vorzusehen, und/oder um eine lineare und/oder gekrümmte, sich axial erstreckende Reduzierung zu erzielen. Die li- neare, sich axial erstreckende Reduzierung kann insgesamt linear erfolgen oder zumindest einen Knick aufweisen. Die gekrümmte, sich axial erstreckende Reduzierung kann z.B. konvexartig oder konkavartig erfolgen. Die vorstehend genannten sich axial erstreckenden Abschnitte können auch nicht-axial vorgesehen sein, sich also schräg zur Zentralachse der Befestigungssockelaufnahme, der Halteeinrichtung und/oder des HaI- teeinrichtungs-Gewmdes erstrecken. Die Reduzierung kann ohne Schragungswmkel oder mit Schragungswinkel verlaufen.

Es ist möglich, dass die Befestigungssockelaufnahme bzw. die Aufnahmebuchse zur Aufnahme eines Befestigungssockels mit einer Bajonett-Verbindung versehen ist. Hierzu kann die Befestigungssockelaufnahme beispielsweise ein federndes Element, beispielsweise einen Federring, aufweisen, das zur verdrehgesicherten Aufnahme der Bajonett-Verbindung vorgesehen ist.

Ferner kann das Beschichtungsanlagenbauteil zur Verdrehsicherung zumindest ein Halteteil (Halteelement) aufweisen, das sich vom Befestigungssockel bzw. von einer Wandung des Befestigungssockels nach außen erstreckt und/oder das zur Verdrehsicherung in der Wandung zumindest eine Ausnehmung gebildet ist, wobei in einer Wandung der Befestigungssockelaufnahme bzw. Aufnahmebuchse eine Nut, insbesondere eine Wendelnut, zur Aufnahme des Halteteils (Halteelements) gebildet ist oder eine Mehrzahl von Nuten, insbesondere eine Mehrzahl von Wendelnuten, zur Aufnahme von in unterschiedlichen Querschnittsebenen der Wandung des Befestigungssockels angeordneten Halteteilen (Halteelemente) vorgesehen ist.

Ferner kann der Befestigungssockel bzw. eine Wandung des Befestigungssockels zur Verdrehsicherung mit einer zumindest teilweise umlaufenden Ringnut oder Halteleiste versehen sein, wobei die Befestigungssockelaufnahme bzw. eine Wandung der Befestigungssockelaufnahme mit einer Halteleiste für die zumindest teilweise umlaufende Ringnut oder mit einer zumindest teilweise umlaufenden Ringnut für die Halteleiste versehen ist, wodurch eine effiziente Verdrehsicherung realisiert wer- den kann. Die Befestigungssockelaufnahme kann eine Aufnahmebuchse sein.

Die Befestigungssockelaufnahme, die Halteeinrichtung und/oder das Halteeinrichtungs-Gewinde können vorgesehen sein, um eine steckbare Halterung, eine Verdrehsicherung, eine Schnappverbindung und/oder eine Rastverbindung bereitzustellen.

Die Beschichtungsanlage ist vorzugsweise eine Lackieranlage.

Vorzugsweise hat das Beschichtungsanlagenbauteil und/oder der Befestigungssockel eine Beschichtungsmittelöffnung, die vorgesehen ist, um an eine Beschichtungsmittelöffnung der Be- schichtungsanlagenvorrichtung gekoppelt zu werden.

Das Beschichtungsanlagenbauteil und/oder die Beschichtungsan- lagenvorrichtung ist vorzugsweise vorgesehen, um Beschich- tungsmittel (z.B. Ein- oder Mehr-Komponenten-Lack) und/oder eine Ausgabe von Beschichtungsmittel zu beeinflussen und hat insbesondere einen Beschichtungsmitteleingang und/oder einen Beschichtungsmittelausgang . Das Beschichtungsanlagenbauteil und/oder die Beschichtungsanlagenvorrichtung können vorgesehen sein, um zumindest abschnittsweise von Beschichtungsmittel benetzt und/oder durchströmt zu werden.

Das Halteteil-Gewinde oder das Halteeinrichtungs-Gewinde kann ein Außengewinde sein. Das Außengewinde und/oder ein Gewindezahn des Außengewindes kann einen Gewinderadius (Gewindeaußenradius) umfassen, der sich ausgehend von einer Zentralachse des Außengewindes und/oder des Befestigungssockels Ortho- gonal zu einer Gewindezahnspitze (bzw. deren Scheitel) erstreckt und großer sein kann als ungefähr 4,0mm; 6,0mm; 8,0mm 10,0mm; 12,0mm; 14,0mm; 20,0mm; 25,0mm; oder 35,0mm; und/oder kleiner sein kann als ungefähr 5,0mm; 7,0mm; 9,0mm; 11,0mm; 13, 0mm; 15, 0mm; 22,5mm; 30,0mm; oder 40,0mm.

Das Halteteil-Gewinde oder das Halteeinrichtungs-Gewinde kann ein Innengewinde sein. Das Innengewinde und/oder ein Gewindezahn des Innengewindes kann einen Gewinderadius (Gewindeau- ßenradius) umfassen, der sich ausgehend von einer Zentralachse des Innengewindes und/oder der Befestigungssockelaufnahme orthogonal zu einem Gewindegrund bzw. einer Schmutzaufnahme (bzw. deren Scheitel) erstreckt und großer sein kann als ungefähr 4,0mm; 6,0mm; 8,0mm 10,0mm; 12,0mm; 14,0mm; 20,0mm; 25,0mm; oder 35,0mm; und/oder kleiner sein als ungefähr

5,0mm; 7,0mm; 9,0mm; 11,0mm; 13, 0mm; 15, 0mm; 22,5mm; 30,0mm; oder 40,0mm sein.

Der Gewinderadius ist also der Abstand zwischen der Zentral- achse des Gewindes und der Gewindezahnspitze oder dem Gewindegrund (bzw. der Schmutzaufnahme) , genauer gesagt, der Abstand zwischen Zentralachse des Gewindes und Scheitel Gewindezahnspitze oder Scheitel Gewindegrund (bzw. Schmutzaufnahme) .

Der Befestigungssockel, die Befestigungssockelaufnahme, das Halteteil, die Halteeinrichtung, das Halteteil-Gewinde und/oder das Halteeinrichtungs-Gewinde können aus Metall und/oder Kunststoff hergestellt sein.

Insbesondere ist das Beschichtungsanlagenbauteil (oder die Beschichtungsanlagenvorrichtung) z.B. ein Ventil, ein Nadelventil, ein Spulventil, ein Absperrventil, ein Regulierungsventil, ein Beschichtungsmittelventil, ein Abspruhkörper, ein Glockenteller, eine Turbmenwelle oder ein anderes Verschleißteil. Insbesondere ist die Beschichtungsanlagenvor- richtung (oder das Beschichtungsanlagenbauteil) z.B. ein Zerstäuber, ein Rotationszerstauber, ein elektrostatischer Rota- tionszerstauber, eine Farbwechselanordnung (Farbwechsler), eine Spruhkorperwelle, vorzugsweise eine hohle Glockenteller- welle, oder ein Funktionsventil . Die Gewinde können ferner besonders vorteilhaft an Zerstaubergehausen oder Elektrodenanordnungen für die Außenaufladung vorgesehen werden.

Das Beschichtungsanlagenbauteil und die Beschichtungsanlagen- vorrichtung sind jedoch nicht auf obige, beispielhaft genannten Teile beschrankt, sondern umfassen jedwede in Beschich- tungs-/Lackieranlagen verwendbaren Teile, die aneinander be- festigt werden können.

Wie bereits erwähnt, ist das Halteteil-Gewinde vorzugsweise ein Außengewinde und das Halteeinrichtungs-Gewinde vorzugsweise ein Innengewinde. Somit kann bei einer bevorzugten Aus- fuhrungsform das Halteteil-Gewinde als Außengewinde und das

Halteeinrichtungs-Gewinde als Innengewinde bezeichnet werden. Es ist jedoch auch möglich, dass das Haltteil-Gewmde ein Innengewinde und das Halteeinrichtungs-Gewinde ein Außengewinde ist.

Obige Ausfuhrungsformen sind beliebig miteinander kombimer- bar .

Weitere Ausfuhrungsformen gemäß der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert.

Fig. 1 zeigt einen schematischen Axialschnitt eines Gewindezahns eines Außengewindes eines Beschichtungsanlagenbauteils positioniert an einem Innengewinde einer Beschichtungsanla- genvomchtung gemäß einer ersten Ausfuhrungsform;

Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht des Gewindezahns des Außengewindes aus Fig. 1;

Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht des Gewindezahns des Innengewindes aus Fig. 1;

Fig. 4 zeigt ein Beschichtungsanlagenbauteil ;

Fig. 5 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsanlagenvornch- tung;

Fig. 6 zeigt einen Federring;

Fig. 7 zeigt das Beschichtungsanlagenbauteil gemäß Figur 4 im eingebauten Zustand;

Fig. 8 zeigt ein Beschichtungsanlagenbauteil;

Fig. 9 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsanlagenvorrich- cung;

Fig. 10 zeigt das Beschichtungsanlagenbauteil aus Fig. 8 im eingebauten Zustand;

Figuren IIA und IIB zeigen eine Draufsicht auf eine Befestigungssockelaufnähme;

Fig. 12 zeigt ein anderes Beschichtungsanlagenbauteil;

Fig. 13 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsanlagenvorrich- tung; Fig. 14 zeigt das Beschichtungsanlagenbauteil aus Fig. 12 in eingebautem Zustand;

Fig. 15 zeigt ein anderes Beschichtungsanlagenbauteil;

Fig. 16 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsanlagenvorrich- tung;

Fig. 17 zeigt das Beschichtungsanlagenbauteil aus Fig. 15 im eingebauten Zustand;

Fig. 18 zeigt ein anderes Beschichtungsanlagenbauteil;

Fig. 19 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsanlagenvorrich- tung;

Figuren 2OA bis 2OD verdeutlichen eine Befestigung eines Befestigungssockels in einer Befestigungssockelaufnahme;

Fig. 21 zeigt ein anderes Beschichtungsanlagenbauteil;

Fig. 22 zeigt eine Befestigungssockelaufnahme;

Figuren 22A, 22B und 22C verdeutlichen eine Verdrehsicherung;

Fig. 23A zeigt ein anderes Beschichtungsanlagenbauteil;

Fig. 23B zeigt eine andere Befestigungssockelaufnahme;

Figuren 23C bis 23E verdeutlichen eine Verdrehsicherung;

Figur 24 zeigt einen schematischen Axialschnitt des Außengewindes, positioniert an dem Innengewinde gemäß Figur 1. Figur 1 zeigt einen schematischen Axialschnitt eines Gewindezahns (Gewindeflanke) 21 eines Halteteil-Gewindes 20 eines Beschichtungsanlagenbauteils BB positioniert an einer Be- Schichtungsanlagenvorrichtung BV mit einem Halteeinrichtungs- Gewinde 60 mit einem Gewindezahn (Gewindeflanke) 61. Das Halteteil-Gewinde ist ein Außengewinde und wird nachfolgend als Außengewinde 20 bezeichnet, wobei das Halteeinrichtungs- Gewinde ein Innengewinde ist und nachfolgend als Innengewinde 60 bezeichnet wird. Das Außengewinde 20 bzw. der Gewindezahn 21 sind wendel- oder schraubenartig an einem Befestigungssockel 10 vorgesehen. Das Innengewinde 60 bzw. der Gewindezahn 61 sind wendel- oder schraubenartig an einer Befestigungssockelaufnahme 50 vorgesehen. Wie aus Figur 1 ersichtlich, wer- den der Befestigungssockel und/oder das Außengewinde des Beschichtungsanlagenbauteils gemäß dem „Schrauben-Mutter- Prinzip" an oder in der Befestigungssockelaufnahme und/oder dem Innengewinde der Beschichtungsanlagenvorrichtung lösbar gesichert .

Das Außengewinde 20 und das Innengewinde 60, insbesondere deren wendel- oder schraubenartig verlaufenden Gewindezähne 21, 61 weisen eine Sonderkonfiguration auf, um einer oder mehreren in Lackieranlagen notwendigen Anforderungen gerecht zu werden.

Das Außengewinde 20 und/oder der Befestigungssockel 10 weisen eine in Fig. 1 schematisch dargestellte Zentralachse ZA auf

(die vorzugsweise auch der Zentralachse des Beschichtungsan- lagenbauteils BB entspricht) . Auf ähnliche Weise weist das Innengewinde 60 und/oder die Befestigungssockelaufnahme 50 eine in Fig! 1 schematisch dargestellte Zentralachse ZA' auf

(die vorzugsweise auch der Zentralachse der Beschichtungsan- lagenvorrichtung BV entspricht) . Wenn das Außengewinde 20 und/oder der Befestigungssockel 10 am Innengewinde 60 und/oder der Befestigungssockelaufnahme 50 lösbar gesichert ist, sind die Zentralachsen ZA, ZA' koaxial zueinander ausgerichtet .

Der Gewindezahn 21 des Außengewindes 20 umfasst einen ersten Gewindeflankenabschnitt 21a mit einem ersten Gewindeflankeninnenwinkel αl, einen zweiten Gewindeflankenabschnitt 21b mit einem zweiten Gewindeflankeninnenwinkel α2 und einen re- duzierten Gewindeflankenabschnitt 21c, der Platz für ein an der Beschichtungsanlagenvorrichtung BV vorgesehenes Sperrprofil SP schafft. Ferner umfasst das Außengewinde 20 bzw. der Gewindezahn 21 eine abgerundete Gewindezahnspitze und einen abgerundeten Gewindegrund. Der erste Gewindeflankeninnenwin- kel αl und der zweite Gewindeflankeninnenwinkel α2 bilden einen Gesamtflankeninnenwinkel αges.

Der erste Gewindeflankenabschnitt 21a bezieht sich auf den (geradlinigen) Abschnitt zwischen Gewindegrund und Gewinde- flankenspitze, wobei sich der zweite Gewindeflankenabschnitt 21b auf den (geradlinigen) Abschnitt zwischen Gewindegrund und reduziertem Gewindeflankenabschnitt 21 bezieht (siehe auch Fig . 2 ) .

Der Gewindezahn 61 des Innengewindes 60 umfasst einen ersten Gewindeflankenabschnitt 61a, aufweisend den ersten Gewindeflankeninnenwinkel αl, einen zweiten Gewindeflankenabschnitt 61b, aufweisend den zweiten Gewindeflankeninnenwinkel α2 , und das Sperrprofil SP, um ein Befestigen falscher oder inkompatibler Beschichtungsanlagenbauteile BB zu vermeiden. Ferner umfasst das Innengewinde 60 bzw. der Gewindezahn 61 eine abgerundete Gewindezahnspitze und einen abgerundeten Gewindegrund bzw. eine abgerundete Schmutzaufnahme SA. Die Gewindezähne 21 und 61 sind jeweils mit abgerundeter Gewindezahnspitze dargestellt, können aber auch abgeflachte Gewindeflankenspitzen aufweisen.

Der reduzierte Gewindeflankenabschnitt 21c ist zwischen der Gewindezahnspitze des Gewindezahns 21 und dem zweiten Gewindeflankenabschnitt 21b angeordnet. Insbesondere zweigt der reduzierte Gewindeflankenabschnitt 21c vom zweiten Gewindeflankenabschnitt 21b ab und erstreckt sich geradlinig zur Ge- windezahnspitze des Gewindezahns 21, wodurch eine seitliche, abgeschrägte Reduzierung des Gewindezahns 21 und/oder des zweiten Gewindeflankenabschnitts 21b erzielt wird. Der reduzierte Gewindeflankenabschnitt 21c weist einen dritten Gewindeflankeninnenwinkel α3 auf.

Das Sperrprofil SP ist zwischen einem Gewindegrund bzw. einer Schmutzaufnahme SA und dem zweitem Gewindeflankenabschnitt 61b angeordnet ist. Das Sperrprofil SP zweigt vom zweiten Gewindeflankenabschnitt 61b ab und erstreckt sich zum Gewinde- grund bzw. zur Schmutzaufnahme SA und bildet einen Vorsprung aus, der in den Gewindegang des Innengewindes 60 hineinragt und eine Sperrung oder einen Widerstand für nicht kompatible Beschichtungsanlagenbauteile schafft. Wie in Fig. 1 zu sehen, ist der reduzierte Gewindeflankenabschnitt 21c so reduziert, dass Platz bzw. Raum für das Sperrprofil SP geschaffen wird, um das Beschichtungsanlagenbauteil BB ordnungsgemäß an der Beschichtungsanlagenvorrichtung BV befestigen zu können. Unpassende Beschichtungsanlagenbauteile BB, die inkompatibel zur Beschichtungsanlagenvorrichtung BV sind und die Beschich- tungsanlagenvorrichtung BV, sich selbst oder das zu beschichtende Bauteil beschädigen könnten, können aufgrund des Sperrprofils SP nicht ordnungsgemäß eingeführt werden. Die Gewindezähne 21, 61 sind nicht achsensymmetrisch ausgebildet. Im vorliegenden Ausführυngsbeispiel sind die Gewindezähne 21, 61 in Form eines nicht gleichschenkligen Dreiecks mit beidseitig abgerundeten Gewindegrund und abgerundeter Ge- windezahnspitze gezeigt. Insbesondere ist der Gewindezahn 21 nicht achsensymmetrisch bezüglich einer Bezugsgeraden Al, die sich ausgehend von der Zentralachse des Außengewindes 20 und/oder des Befestigungssockels 10 orthogonal zu einem fiktiven Schnittpunkt S erstreckt, der gebildet wird durch fik- tive Verlängerungsgeraden FGl und FG2 der ersten und zweiten Gewindeflankenabschnitte 21a, 21b bzw. 61a, 61b. Ähnlich ist der Gewindezahn 61 nicht achsensymmetrisch bezüglich einer Bezugsgeraden Al', die sich ausgehend von der Zentralachse des Innengewindes 60 und/oder der Befestigungssockelaufnahme 50 orthogonal zu einem fiktiven Schnittpunkt S' erstreckt, der gebildet wird durch fiktive Verlängerungsgeraden FGl und FG2 der ersten und zweiten Gewindeflankenabschnitte 21a, 21b bzw. 61a, 61b.

Der erste Gewindeflankenabschnitt 21a des Außengewindes 20 bildet eine Auflagefläche zum Kontaktieren des Innengewindes 60 (bzw. des ersten Gewindeflankenabschnitts 61a des Innengewindes 60) beim Spannen (Spannfläche), wobei der zweite Gewindeflankenabschnitt 21b des Außengewindes 20 eine Auflage- fläche zum Kontaktieren des Innengewindes 60 (bzw. des zweiten Gewindeflankenabschnitts 61b des Innengewindes 60) beim Lösen bildet (Lösefläche) . Wie in Figur 1 zu sehen, wird die Spannfläche im Wesentlichen durch den (geradlinigen) Abschnitt zwischen Gewindegrund und Gewindeflankenspitze be- stimmt, wobei die Lösefläche im Wesentlichen durch den (geradlinigen) Abschnitt zwischen Gewindegrund und reduziertem Gewindeflankenabschnitt bestimmt wird. Vorzugsweise liegt das Verhältnis Spannfläche zu Lösefläche bei zwischen ungefähr 0,5 bis 6, beispielsweise bei zwischen ungefähr 0,75 bis 1,75. Insbesondere entspricht das Verhältnis Spannflache zu Loseflache im Wesentlichen dem Verhältnis der Flache, die vom ersten Gewindeflankenabschnitt 21a gebildet wird, zu der Flache, die vom zweiten Gewindeflankenabschnitt 21b gebildet wird. Ahnlich liegt auch das Verhältnis erster Gewindeflankenabschnitt 21a zu zweitem Gewindeflankenabschnitt 21b bei zwischen ungefähr 0,5 bis 6, vorzugsweise bei zwischen ungefähr 0,75 bis 1,75.

Die Gewindeflankeninnenwinkel αl, α2 und α3 werden zu der vorstehend erwähnten Bezugsgeraden Al bzw. Al' gemessen. Bei den Gewindeflankeninnenwinkeln αl, α2 und α3 handelt es sich um spitze Winkel, die „nach innen" gemessen werden und somit kleiner sind als 90°.

Figur 2 zeigt eine Detailansicht des Gewindezahns 21 des Außengewindes 20 aus Figur 1. Insbesondere sind der erste Ge- wmdeflankenabschnitt 21a, der zweite Gewindeflankenabschnitt 21b und der reduzierte Gewindeflankenabschnitt 21c zu sehen sowie die Gewindeflankeninnenwinkel αl, α2 und α3, die zu der Bezugsgeraden Al zwischen Schnittpunkt S und Zentralachse des Außengewindes 20 gemessen werden.

Der Gewindezahn 21 hat eine Gewindezahntiefe hl und einen zu- gehörigen Gewinderadius (Gewindeaußenradius) rl. Der zugehörige Gewinderadius rl des Gewindezahns 21 erstreckt sich ausgehend von der Zentralachse des Außengewindes 20 orthogonal zu der Gewindezahnspitze des Gewindezahns 21 (bzw. deren Scheitel), wobei sich die Gewindezahntiefe hl von einem be- nachbarten Gewindegrund des Gewindezahns 21 (bzw. dessen

Scheitel) zur Gewindezahnspitze des Gewindezahns 21 (bzw. deren Scheitel) erstreckt (in Radialrichtung bzw. orthogonal zu der Zentralachse des Außengewindes 20). Figur 3 zeigt eine Detailansicht des Gewindezahns 61 des Innengewindes 60 aus Figur 1. Insbesondere sind der erste Gewindeflankenabschnitt 61a, der zweite Gewindeflankenabschnitt 61b und das Sperrprofil SP zu sehen sowie die Gewindeflanke- ninnenwinkel ocl und α2 , die zu der Bezugsgeraden Al' zwischen Schnittpunkt S' und Zentralachse des Innengewindes 60 gemessen werden.

Der Gewindezahn 61 hat eine Gewindezahntiefe h2 und einen zu- gehörigen Gewinderadius (Gewindeaußenradius) r2. Der zugehörige Gewinderadius r2 des Gewindezahns 61 erstreckt sich ausgehend von der Zentralachse des Innengewindes 60 orthogonal zum Gewindegrund bzw. der Schmutzaufnahme (bzw. deren Scheitel), wobei sich die Gewindezahntiefe h2 von einem Gewinde- grund bzw. einer Schmutzaufnahme (bzw. dessen Scheitel) zur Gewindezahnspitze des Gewindezahns 61 (bzw. deren Scheitel) erstreckt (in Radialrichtung bzw. orthogonal zu der Zentralachse des Innengewindes 60).

Bei einer anderen Ausführungsform kann das Halteeinrichtungs- Gewinde als Außengewinde und das Halteteil-Gewinde als Innengewinde ausgeführt werden.

Im Folgenden werden Beschichtungsmittelventile beispielhaft für Beschichtungsanlagenbauteile beschrieben. Die nachstehenden Ausführungen gelten jedoch sinngemäß für beliebige Ventile oder Beschichtungsanlagenbauteile, welche zur Beschichtung von Werkstücken eingesetzt werden können.

Figur 4 zeigt eine Beschichtungsmittelvorrichtung bzw. ein

Beschichtungsanlagenbauteil, welche ein Ventil sein kann und zur Beeinflussung einer Ausgabe eines Beschichtungsmittels vorgesehen ist. Die Beschichtungsmittelvorrichtung umfasst einen steckbaren Befestigungssockel 101 zur steckbaren Halte- rung der Beschichtungsmittelvorrichtung . Der steckbare Befestigungssockel 101 ist beispielsweise mit einem Gehäuse 103 der Beschichtungsmittelvorrichtung verbunden.

Der steckbare Befestigungssockel ist mit einer Wendelnut 105 versehen, welche eine optionale Fixiernut 107 zur Aufnahme einer Fixiernase aufweist. Die Beschichtungsmittelvorrichtung umfasst ferner ausgangsseitig eine Ventilnadel 109, welche von dem steckbaren Befestigungssockel 101 zumindest teilweise umgeben ist, wobei eine Stirnseite des Befestigungssockels 101 mit einer Nut 111 für einen Dichtungsring versehen sein kann .

Figur 5 zeigt ein Gehäuse einer korrespondierenden Beschich- tungsvorrichtung bzw. Beschichtungsanlagenvorrichtung, das eine Befestigungssockelaufnahme bzw. Aufnahmebuchse 201 zur Aufnahme des steckbaren Befestigungssockels 101 der Beschichtungsmittelvorrichtung aus Fig. 4 aufweist. In der Aufnahmebuchse 201 ist deshalb eine Nut 203 gebildet, welche einen Federring 205 aufweisen kann. Der Federring 205 ist zur Aufnahme der in Fig. 4 dargestellten Wendelnut 105 vorgesehen.

Figur 6 zeigt einen Federring, der ein elastisches Element ist und beispielsweise zumindest abschnittsweise kreisförmig gebogen ist und dem Federring 205 entsprechen kann. Der Federring umfasst auf seiner Innenseite zumindest eine oder zwei fehlende Fixiernasen 301, welche in die Fixiernut 107 aus Fig. 4 eingreifen, sowie eine Verdrehsicherung mit einem Montage- bzw. Haltezapfen 303.

In Figur 7 ist eine Verbindung der Beschichtungsmittelvorrichtung aus Fig. 4 mit der Beschichtungsvorrichtung aus Fig. 5 dargestellt. Wie in Fig. 7 gezeigt, greifen die federnden Fixiernasen 301 des Federrings 205 in die Fixiernuten 107 ein .

Die in Figur 4 dargestellte Beschichtungsmittelvorrichtung kann eine oder zwei Wendelnuten 107 aufweisen. Der Federring 205 mit den Haltezapfen 303 und den integrierten Fixiernasen 301 wird in die Nut 203 in der Aufnahmebuchse aus Fig. 5 eingesetzt, wobei die Haltezapfen 303 beim Einbau in die Wendelnut eingreifen. Hierbei wird der steckbare Befestigungssockel 101 in die Buchse 201 eingeführt und um beispielsweise 65° zwecks Verdrehsicherung verdreht. Zum Ausbau der Beschichtungsmittelvorrichtung wird diese zurückgedreht und herausgezogen. Dadurch ist es möglich, direkte Befestigungselemente zu verwenden. Ferner können große Auflageflächen zwischen dem Federring 205 und dem Gehäuse realisiert werden. Der Federring 205 kann ferner einfach ausgetauscht werden. Darüber hinaus ist eine Kontur des in Fig. 5 dargestellten Gehäuses der Beschichtungsvorrichtung einfach.

Figur 8 zeigt eine Beschichtungsmittelvorrichtung bzw. ein Beschichtungsanlagenbauteil, beispielsweise ein Beschich- tungsmittelventil, mit einem Gehäuse 501 und einem steckbaren Befestigungssockel 503. In dem steckbaren Befestigungssockel 503, beispielsweise in einem Ventilsockel, sind zwei Halte- stifte 505 und 507 quer in einer Querschnittsebene des Befestigungssockels eingebettet. Die Haltestifte 505 und 507 weisen nach außen geführte Enden 509 auf, durch welche Halteteile (Halteelemente) gebildet werden. Die Beschichtungsmittelvorrichtung umfasst ferner eine Ventilnadel 511, welche aus- gabeseitig angeordnet ist. Eingangsseitig ist ein Steuereingang 513 zum Ansteuern der Ventilnadel 511 mit beispielsweise Druckluft vorgesehen. Figur 9 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsvorrichtung bzw. Beschichtungsanlagenvorrichtung, beispielsweise eines Luftzerstäubers oder eines Farbduplexers, mit einer Befestigungssockelaufnahme bzw. Aufnahmebuchse 601 zur Aufnahme des steckbaren Befestigungssockels 503 aus Fig. 8. Die Aufnahmebuchse 601 umfasst axiale Ausnehmungen 603, in welchen die Halteelemente 509 geführt werden können. Ferner ist eine beispielsweise umlaufende Ausnehmung 605 zur Verdrehsicherung vorgesehen.

Figur 10 zeigt die Beschichtungsmittelvorrichtung aus Fig. 8 im eingebauten Zustand.

Figuren IIA und IIB zeigen eine Draufsicht auf die Aufnahme- buchse 601 mit den axialen Ausnehmungen 603, welche beispielsweise durch axiale Nuten gebildet sein können. In der Aufnahmebuchse ist ferner ein Federring 801 mit abgewinkelten Armen, welche mit Haltewülsten 803 versehen sind, angeordnet. Die Haltewülste 803 rasten zur Verdrehsicherung in die axiale Ausnehmung 603 ein, wie es in Fig. IIB dargestellt ist. Zum

Einbau der Beschichtungsmittelvorrichtung aus Fig. 8 wird deren Befestigungssockel 503 in die Aufnahmebuchse 601 eingesteckt und beispielsweise um 90° verdreht, bis die Verdrehsicherung einrastet. Diese rastet bei Zurückdrehen der Be- Schichtungsmittelvorrichtung automatisch aus, so dass die Beschichtungsmittelvorrichtung nach einer 90°-Drehung wieder herausgezogen werden kann. Vorteilhaft ist dabei ferner die Möglichkeit einer optischen Kontrolle der Ventillage durch das Einrasten der Verdrehsicherung.

Figur 12 zeigt eine Beschichtungsmittelvorrichtung bzw. ein Beschichtungsanlagenbauteil mit einem Gehäuse 901 und einem steckbaren Befestigungssockel 903, in welchem in unterschiedlichen Querschnittsebenen zwei Haltestifte 905 und 907, wel- che beispielsweise als Normstifte ausgeführt sind, angeordnet sind. Die Beschichtungsmittelvorrichtung umfasst ferner ausgabeseitig eine Ventilnadel 909.

Die Haltestifte 905 und 907 weisen Endabschnitte auf, welche als Halteelemente nach außen geführt sind.

Figur 13 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsvorrichtung bzw. Beschichtungsanlagenvorrichtung mit einer Befestigungs- sockelaufnahme bzw. Aufnahmebuchse 1001, in welcher vier axiale Ausnehmungen 1003, beispielsweise axiale Nuten, angeordnet sind. Ferner sind zwei umlaufende Nuten 1005 und 1007 mit beispielsweise einem radialen Anschlag bei einem Winkel von etwa 270° eingefräst.

Figur 14 zeigt die Beschichtungsmittelvorrichtung aus Fig. 12 in eingebautem Zustand. Hierzu wird der steckbare Befestigungssockel 903 in die Buchse 1001 eingeführt und beispielsweise um 90° bis zum Anschlag verdreht, wodurch die Verdreh- Sicherung einrastet. Zum Ausbau der Beschichtungsmittelvorrichtung rastet die Verdrehsicherung beim Zurückdrehen der Beschichtungsmittelvorrichtung um 90° aus, so dass die Beschichtungsmittelvorrichtung herausgezogen werden kann. Vorteilhaft ist dabei insbesondere, dass der Verdrehsicherungs- anschlag definiert ist und dass eine optische Kontrolle der Ventillage durch das Einrasten der Verdrehsicherung realisiert werden kann.

Figur 15 zeigt eine Beschichtungsmittelvorrichtung bzw. ein Beschichtungsanlagenbauteil, beispielsweise ein Beschich- tungsmittelventil mit einem Gehäuse 1201 und einem steckbaren Befestigungssockel 1203, dessen Wandung mit beispielsweise drei Kugelbolzen 1205, welche genormt sein können, quer in einer Querschnittsebene versehen ist. Die Kugelbolzen 1205 können in dem Befestigungssockel 1203 zumindest teilweise eingebettet sein, so dass deren hervorstehende Abschnitte Halteelemente zur Verdrehsicherung formen können.

Figur 16 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsvorrichtung bzw. Beschichtungsanlagenvorrichtung mit einer Befestigungssockelaufnahme bzw. Aufnahmebuchse 1301 zur Aufnahme des Befestigungssockels 1203 aus Fig. 15. Die Aufnahmebuchse 1301 ist mit einer Mehrzahl von, beispielsweise mit drei, Wendel- nuten 1305 versehen, deren Steigung jeweils 10% und deren Hub lmm betragen kann. Die Wendelnuten 1305 sind beispielsweise emgefrast. Die Kugelbolzen 1205 können ferner auch als Stifte ausgeführt sein. Ferner können sie als Zapfen direkt aus dem Ventilgehause herausgefrast werden. Die Wendelnuten 1305 haben den Vorteil, dass sie bei einer einfachen Gehausekontur eine hohe Spannkraft ermöglichen, welche für eine sichere Verbindung sorgt.

Figur 17 zeigt die Beschichtungsmittelvorrichtung aus Fig. 15 im eingebauten Zustand. Hierzu wird deren Befestigungssockel 1203 in die Aufnahmebuchse 1301 eingesteckt und beispielsweise um 60° bis zum Anschlag verdreht. Die Verdrehsicherung wird dabei über eine Spannung einer Nadeldichtung im Reib- schluss bewirkt. Zum Ausbau der Beschichtungsmittelvorrich- tung wird diese zurückgedreht und herausgezogen.

Figur 18 zeigt eine Beschichtungsmittelvorrichtung bzw. ein Beschichtungsanlagenbauteil, beispielsweise ein Ventil, mit einem Ventilgehause 1501 und einem steckbaren Befestigungsso- ekel 1503, welcher mit einem Zapfensegment 1505, der mit einer Spannschrage von 1,5mm und 20° um beispielsweise 180° an- gefrast sein kann. Das Zapfensegment erstreckt sich somit u- ber ungefähr 180° an der Außenflache des Befestigungssockels 1503. Figur 19 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsvorrichtung bzw. Beschichtungsanlagenvorrichtung mit einer Befestigungssockelaufnahme bzw. Aufnahmebuchse 1601 zur Aufnahme des Be- festigungssockels 1503 aus Fig. 18. Die Aufnahmebuchse 1601 ist mit einer Halteleiste 1603 versehen, welche sich beispielsweise um 160° erstreckt.

In den Figuren 2OA bis 2OD ist die Befestigung des in Fig. 18 dargestellten Befestigungssockels 1503 in der Aufnahmebuchse 1601 dargestellt. Fig. 2OA zeigt dabei den Befestigungssockel 1503 im eingesteckten, jedoch noch nicht im verdrehten Zustand. Figuren 2OB bis 2OD zeigen die Befestigung im verdrehgesicherten Zustand.

Figur 21 zeigt eine Beschichtungsmittelvorrichtung bzw. ein Beschichtungsanlagenbauteil, beispielsweise ein Ventil, mit einem Ventilgehäuse 1801 und einem steckbaren Befestigungssockel 1803, welcher teilweise mit einem Gewinde 1804, welches axial abgeflachte Abschnitte 1805 aufweist, umfasst. Die abgeflachten Abschnitte 1805 können symmetrische Abfräsungen sein, wodurch der Befestigungssockel nach dem "Schlüssel- Loch"-Prinzip in eine Aufnahmebuchse eingeführt und in dieser zur Verdrehsicherung verdreht werden kann. Der Befestigungs- sockel 1803 ist ferner mit einem optionalen Positionierstift 1806 zur Positionierung bei dessen Einführung in eine Aufnahmebuchse versehen. Es ist möglich, nur einen axial abgeflachten Abschnitt 1805 vorzusehen.

Figur 22 zeigt ein Gehäuse einer Beschichtungsvorrichtung bzw. Beschichtungsanlagenvorrichtung mit einer Befestigungssockelaufnahme bzw. Aufnahmebuchse 1901 zur Aufnahme des Befestigungssockels 1803. Die Aufnahmebuchse 1901 ist beispielsweise länglich ausgeführt und umfasst seitliche Gewin- desegmente 1903 zur Aufnahme der Gewindeabschnitte des Befestigungssockels. Die Aufnahmebuchse ist ferner optional mit einer Leckagebohrung 1905 versehen. Die in Fig. 22 dargestellte Aufnahmebuchse 1901 hat symmetrisch angeordnete Ge- wmdeausnehmungen zur Aufnahme des Gewindes 1804. Diese können jedoch auch asymmetrisch angeordnet sein.

Figuren 22A, 22B und 22C zeigen eine Verdrehsicherung des Befestigungssockels 1803 in der Aufnahmebuchse 1901. Fig. 22B und 22C zeigen den verdrehgesicherten Zustand.

Das Gewinde 1804 des Befestigungssockels kann ein M14xl,5 Gewinde sein, welches an zwei Seiten beispielsweise symmetrisch oder unsymmetrisch abgefrast ist. Korrespondierend hierzu ist die Aufnahmebuchse 1901 an zwei Seiten ausgespart. Der radiale Stift 1806 kann beispielsweise zur eindeutigen Positionierung dienen, wobei stirnseitig ein Dichtungsring in einer Nut 1807 zur Abdichtung der Leckage vorgesehen sein kann. Zum Einbau wird der Befestigungssockel 1803 in die Aufnahmebuchse eingesteckt und beispielsweise um ca. 90° bis 110° verdreht. Die Verdrehsicherung wird dabei über eine reibschlussige Spannung einer Nadeldichtung realisiert. Zum Ausbau der Be- schichtungsmittelvorrichtung wird diese zurückgedreht und herausgezogen .

Figur 23A zeigt eine Beschichtungsmittelvorrichtung bzw. ein Beschichtungsanlagenbauteil , beispielsweise ein Ventil, mit einem Gehäuse 2001 und einem steckbaren Befestigungssockel 2003, das asymmetrisch angeordnete und sich axial ausdehnende Gewindeabschnitte 2005 aufweist, welche durch asymmetrische, axiale Abfrasungen 2007 beabstandet sind. Der Befestigungssockel 2003 umfasst ferner eine Leckagebohrung 2009 sowie eine Nut 2011 für einen Dichtungsring. Nicht dargestellt ist eine Ventilnadel, welche in einem Zylinder des Befestigungssockels 2103 angeordnet sein kann.

Fig. 23B zeigt eine Kontur eines Gehäuses einer korrespondie- renden Beschichtungsvorrichtung bzw. Beschichtungsanlagenvor- richtung, beispielsweise eines Zerstäubers oder eines Farbwechslers, mit einer asymmetrisch geformten Aufnahmebuchse 2002, welche asymmetrisch angeordnete Gewindesegmente 2004 aufweist .

In den Figuren 23C bis 23E ist die Beschichtungsmittelvor- richtung aus Fig. 23A im eingebauten Zustand dargestellt. Dabei zeigt die Fig. 23C einen eingesteckten Zustand, wobei die Figuren 23D bis 23E die Verdrehsicherung verdeutlichen.

Das Gewinde 2005 kann beispielsweise an zwei Seiten asymmetrisch um 30° abgefrast sein, wobei, korrespondierend hierzu, in der Aufnahmebuchse 2002 das gleiche Gewinde eingebracht und danach an zwei Seiten ausgespart werden kann. Die eindeu- tige Positionierung des Befestigungssockels 2003 in der Aufnahmebuchse 2002 kann über die asymmetrischen Flachen nach dem "Schlussel-Loch"-Prinzip realisiert werden. Die Verdrehsicherung wird dabei über eine reibschlussige Spannung einer Nadeldichtung realisiert. Zum Einbau der Beschichtungsmittel- Vorrichtung wird diese beispielsweise um ca. 75° verdreht und dadurch verdrehgesichert. Zum Ausbauen der Beschichtungsmit- telvorrichtung wird diese zurückgedreht und herausgezogen. Vorteilhaft dabei ist insbesondere, dass die Positionierung optisch über eine Keilform sichtbar gemacht werden kann und dass kein Positionierstift notwendig ist.

Figur 24 zeigt insbesondere einen schematischen Axialschnitt des Außengewindes 20 mit dem Gewindezahn 21, positioniert bzw. angeschraubt an dem Innengewinde 60 mit dem Gewindezahn 61 gemäß Figur 1. Das Außengewinde 20 ist an dem Befestigungssockel 10 vorgesehen, wohingegen das Innengewinde 60 an der Befestigungssockelaufnahme 50 vorgesehen ist. Wie in Figur 1 kennzeichnet Bezugszeichen ZA die Zentralachse (Gewin- deachse) des Außengewindes 20 bzw. des Befestigungssockels 10, wobei Bezugszeichen ZA' die koaxial angeordnete Zentralachse (Gewindeachse) des Innengewindes 60 bzw. der Befestigungssockelaufnahme 50 kennzeichnet.

Ferner kann in Figur 24 die Gewindezahntiefe hl und der Gewinderadius rl des Gewindezahns 21 bzw. des Außengewindes 20 gesehen werden. Der Gewinderadius rl erstreckt sich ausgehend von der Zentralachse ZA orthogonal zu der Gewindezahnspitze des Gewindezahns 21, wobei sich die Gewindezahntiefe hl von dem Gewindegrund des Gewindezahns 21 bzw. des Außengewindes 20 zur Gewindezahnspitze des Gewindezahns 21 (bzw. deren Scheitel) erstreckt (gemessen in Radialrichtung bzw. orthogonal zu der Zentralachse ZA) .

Auch kann in Figur 24 die Gewindezahntiefe h2 und der Gewinderadius r2 des Gewindezahns 61 bzw. des Innengewindes 60 gesehen werden. Der Gewinderadius r2 erstreckt sich ausgehend von der Zentralachse ZA ' orthogonal zum Gewindegrund (bzw. der Schmutzaufnahme) des Gewindezahns 61 bzw. des Innengewin- des 60, wobei sich die Gewindezahntiefe h2 von dem Gewindegrund (bzw. einer Schmutzaufnahme) des Gewindezahns 61 bzw. des Innengewindes 60 zur Gewindezahnspitze des Gewindezahns 61 erstreckt (gemessen in Radialrichtung bzw. orthogonal zu der Zentralachse ZA ' ).

Der Befestigungssockel 10, das Außengewinde 20 und der Gewindezahn 21 sind an dem Beschichtungsanlagenbauteil BB (nur ein Abschnitt des Beschichtungsanlagenbauteils BB ist in den Figuren 1 und 24 zu sehen) bereitgestellt, wobei die Befesti- gungssockelaufnähme 50, das Innengewinde 60 und der Gewindezahn 61 an der Beschichtungsanlagenvorrichtung BV (nur ein Abschnitt der Beschichtungsanlagenvorrichtung BV ist in den Figuren 1 und 24 zu sehen) bereitgestellt ist. Bevorzugt ist das Beschichtungsanlagenbauteil BB ein Ventil oder ein Glockenteller, wobei die Beschichtungsanlagenvorπchtung BV bevorzugt ein Farbwechsler, eine vorzugsweise hohle Glockentel- lerwelle oder allgemein ein Zerstäuber bzw. ein Zerstauber- bauteil ist.

Die in den Figuren dargestellten Beschichtungsmittelvorrich- tungen bzw. Beschichtungsanlagenbauteile können beispielsweise selbsthemmend und/oder über einen Formschluss oder über einen Reibschluss verdrehgesichert werden. Ferner können die Merkmale der vorstehenden Beschichtungsmittelvorπchtungen einzeln oder gruppenweise miteinander kombiniert werden, wodurch weitere vorteilhafte Ausfuhrungsformen realisiert werden können.

Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausfuhrungsbeispiele beschrankt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen. Beispielsweise ist eine Kombina- tion von Merkmalen der Unteranspruche auch ohne die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche möglich.