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Patent Searching and Data


Title:
COAXIAL HIGH-FREQUENCY FITTING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/019738
Kind Code:
A1
Abstract:
The aim of the invention is to allow a coaxial cable to be inexpensively connected to a high-frequency device. Said aim is achieved by a fitting comprising a hollow cylindrical outer conductor member (1.10), one side of which is configured so as to receive the cable end and contact the outer conductor (3) of the cable in cooperation with a cable clamping sleeve (1.3.0). The other side of the outer conductor member (1.10) is embodied as a flange (1.12) that is to be connected to the coaxial terminal of a high-frequency device. The outer conductor member (1.10) contains an inner conductor part (1.20), both sides of which are configured so as to establish an inner conductor connection.

Inventors:
WILD, Werner (Am Wiesle 19, Unterthürheim, 86647, DE)
Application Number:
EP2007/006210
Publication Date:
February 21, 2008
Filing Date:
July 12, 2007
Export Citation:
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Assignee:
SPINNER GMBH (Erzgiessereistr. 33, München, 80335, DE)
WILD, Werner (Am Wiesle 19, Unterthürheim, 86647, DE)
International Classes:
H01R13/646
Attorney, Agent or Firm:
PRIETSCH, Reiner (Postfach 14 55, Puchheim, 82170, DE)
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Claims:

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Koaxialkabelanschluss an einem HF-Gerät (1.50; 2.50; 3.50), gekennzeichnet durch - einen hohlzylindrischen Außenleiterkörper (1.10; 2.10; 3.10) am Gehäuse des HF-Gerätes, der eine Ausnehmung (1.11; 2.11; 3.11) zur Aufnahme eines Kabelendes des Koaxialkabels (1.4) und zur Kon- taktierung dessen Außenleiters (3.6) sowie ein Gewinde hat, eine Kabelabfanghülse (1.30; 2.30; 3.30) zum Verspannen des Kabelaußenleiters (3.6) mit dem hohlzylindrischen Außenleiterkörper (1.10; 2.10; 3.10) durch Verschrauben mit dem Gewinde des Au- ßenleiterkörpers (1.10; 2.10; 3.10), und ein in dem Aussenleiterkörper (1.10; 2.10; 3.10) über eine Isolierstoffstütze (1.22; 2.22; 3.22) gehaltenes Innenleiterteil (1.20; 2.20; 3.20), das kabelseitig zur Herstellung einer Verbindung mit dem Innenleiter des Koaxialkabels (1.4) ausgebildet ist.

2. Koaxialkabelanschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenleiterteil (1.20; 2.20) kabel- seitig als axial geschlitzte, radialelastische Buchse (1.21; 2.21) zur Aufnahme des Kabelinnenleiters (1) ausgebildet ist .

3. Koaxialkabelanschluss nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine weitere, in dem Außenleiterkörper (1.10;

2.10) kabelseitig angeordnete Isolierstoffstütze (1.23; 2.23) mit einer mittigen öffnung (1.25; 2.25), die sich kabelseitig konisch erweitert und auf ihrer von dem Kabel (1) abgewandten Seite das freie Ende der Buchse (1.21; 2.21) des Innenleiterteils (1.20; 2.20) aufnimmt .

4. Koaxialkabelanschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenleiterteil (3.20) kabelseitig als Buchse (3.21) zum Einlöten des Kabelinnenleiters (5) ausgebildet ist.

5. Koaxialkabelanschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiter- körper (1.10; 2.10; 3.10) in seiner kabelseitigen Aus- nehmung (1.11; 2.11; 3.11) eine Ringfläche (1.13;

2.13; 3.13) zur Kontaktierung des Stirnrandbereiches des Kabelaußenleiters (3, 6) hat.

6. Koaxialkabelanschluss nach Anspruch 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Ringfläche eine Kegelringfläche

(1.13; 2.13) ist.

7. Koaxialkabelanschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiterkörper (1.10; 2.10) kabelseitig ein Innengewinde (1.14; 2.14) zum Eindrehen der Kabelabfanghülse (1.30; 2.30) hat.

8. Koaxialkabelanschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelabfanghülse (1.30; 2.30) eine radialelastische Spannhülse (1.40; 2.40) umschließt und mit dieser in Wirkverbindung steht, so dass die Spannhülse (1.40; 2.40) den Stirnrandbereich des Kabelaußenleiters (3) mit dem Außenleiterkörper (1.10; 2.10) verspannen kann.

9. Koaxialkabelanschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelabfanghülse (3.30) zumindest in ihrem dem Außenleiterkörper (3.10) zugewandten Endbereich ein zu einer Schraubwellung komplementäres Innenprofil (3.31) hat.

10. Koaxiale Armatur zur Verbindung eines ersten Koaxialkabels (12) mit rohrförmigem Innenleiter (13) mit einem zweiten Koaxialkabel (1,4) mit massivem Innenleiter (2, 5), gekennzeichnet durch - einen hohlzylindrischen Außenleiterkörper (4.10; 7.10) der beidseits je eine Ausnehmung (4.11a, 4.11b; 7.11a, 7.11b) zur Aufnahme des Endes des jeweiligen Kabels (1, 4, 12) und zur Kontaktie- rung dessen Außenleiters (3, 6, 14) im Zusammen- wirken mit je einer Kabelabfanghülse (4.30a,

4.30b; 7.30a, 7.30b) hat je eine zur Kontaktierung des Stirnrandbereiches des jeweiligen Kabelaußenleiters (3, 6, 14) bestimmte Ringfläche (4.13a, 4.13b; 7.13a, 7.13b) in beiden Ausnehmungen (4.11a, 4.11b; 7.11a,

7.11b) und ein in dem Außenleiterkörper (4.10; 7.10) über eine Isolierstoffstütze (4.22; 7.22) gehaltenes Innenleiterteil (4.20; 7.20), das am einen Ende zur Verbindung mit einem rohrförmigen Kabelinnenleiter (13) des ersten Koaxialkabels (12) und am anderen Ende zur Verbindung mit dem massiven Innenleiter (2, 5) des zweiten Koaxialkabels (1, 4) ausgebildet ist.

11. Verbindungsarmatur nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenleiterteil (4.20) mindestens auf einer Seite als axial geschlitzte, radialelastische Buchse (4.21) zur Aufnahme des Kabelinnenleiters (2) des gleichseitigen Koaxialkabels (1) ausgebildet ist .

12. Verbindungsarmatur nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch mindestens eine weitere, in dem Außenleiterkör- per (4.10) angeordnete Isolierstoffstütze (4.23) mit einer mittigen öffnung (4.25), die sich kabelseitig

konisch erweitert und auf ihrer von dem Kabel abgewandten Seite das freie Ende der gleichseitigen Buchse (4.21) des Innenleiterteils (4.20) aufnimmt.

13. Verbindungsarmatur nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenleiterteil (7.20) mindestens auf einer Seite als Buchse (7.21) zum Einlöten des Kabelinnenleiters (5) des gleichseitigen Koaxialkabels (4) ausgebildet ist.

14. Koaxiale Armatur zur Verbindung eines ersten Koaxialkabels (12) mit rohrförmigem Innenleiter (13) mit einem zweiten Koaxialkabel (1, 4) mit massivem Innenleiter (2, 5), gekennzeichnet durch - einen hohlzylindrischen Außenleiterkörper (5.10; 6.10), der beidseits je eine Ausnehmung (5.11a, 5.11b; 6.11a, 6.11b) zur Aufnahme des Endes des jeweiligen Kabels (1, 4, 12) und zur Kontaktie- rung dessen Außenleiters (3, 6, 14) im Zusammen- wirken mit einer Kabelabfanghülse (5.30a, 5.30b;

6.30a, 6.30b) hat je eine zur Kontaktierung des Stirnrandbereiches des jeweiligen Kabelaußenleiters (3, 6, 14) bestimmte Ringfläche (5.13a, 5.13b; 6.13a, 6.13b) in beiden Ausnehmungen (5.11a, 5.11b; 6.11a,

6.11b) und einen nach Befestigung auf dem Ende eines überstandes des massiven Innenleiters (2, 5) des zweiten Koaxialkables (1, 4) zum Eingriff in den rohrförmigen Innenleiter (13) des ersten Koaxialkabels (12) bestimmten Kontaktfederkorb (5.24; 7.24) .

15. Verbindungsarmatur nach einem der Ansprüche 10 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Ringflächen eine Kegelringfläche (4,13a, 4.13b; 5.13a, 5.13b; 6.13a; 7.13a) ist.

16. Verbindungsarmatur nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenleiterkörper (4.10; 5.10; 6.10; 7.10) auf mindestens einer Seite ein Innengewinde (4.14a, 4.14b; 5.14a, 5.14b; 6.14a; 7.14a) zum Eindrehen der gleichseitigen Kabelabfang- hülse (4.30a, 4.30b; 5.30a, 5.30b; 6.30a; 7.30a) hat.

17. Verbindungsarmatur nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Kabelabfanghülsen (4.30a, 4.30b; 5.30a, 5.30b; 6.30a; 7.30a) eine radialelastische Spannhülse (4.40a, 4.40b; 5.40a, 5.40b; 6.40a; 7.40a) umschließt und mit dieser in Wirkverbindung steht, so dass die Spannhülse (4.40a, 4.40b; 5.40a, 5.40b; 6.40a; 7.40a) den Stirnrandbereich des betreffenden Kabelaußenleiters (3, 14) mit dem Außenleiterkörper (4.10; 5.10; 6.10; 7.10) verspannt .

18. Verbindungsarmatur nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Ka- belabfanghülsen (6.30b; 7.30b) zumindest in ihrem dem Außenleiterkörper (6.10; 7.10) zugewandten Endbereich ein zu einer Schraubwellung komplementäres Innenprofil (6.31b; 7.31b) hat.

Description:

Koaxiale HF-Armatur

Die Erfindung betrifft einen Koaxialkabelanschluss an einem HF-Gerät und eine koaxiale Armatur zum Verbinden eines ersten Koaxialkabels mit rohrförmigem Innenleiter mit einem zweiten Koaxialkabel mit massivem Innenleiter.

Beispielsweise bei der Installation von Mobilfunkanlagen müssen verschiedene HF-Geräte wie beispielsweise Verstärker, Filter oder Antennen mittels Koaxialkabeln miteinander verbunden werden. Dafür wird auf ein entsprechend herge- richtetes Kabelende ein Stecker und an das anzuschließende HF-Gerät ein zu dem Stecker komplementärer Kuppler montiert.

Ebenso müssen u.a. bei der Installation von Mobilfunkanla- gen Koaxialkabel unterschiedlicher Durchmesser miteinander verbunden werden. Das dickere Kabel dient wegen seiner vergleichsweise geringeren Dämpfung zum überwinden von längeren Strecken, beispielsweise zwischen der Basistation am Mastfuß und den Antennen an der Mastspitze. Solche „dicken" Kabel sind jedoch sehr steif, so dass sie in der Regel nicht unmittelbar an ein HF-Gerät oder eine Antenne anschließbar sind. Hierzu dient ein dünneres, leichter biegbares Kabel, das mit dem betreffenden dickeren Kabel über einen Kabelstecker und einen Kabelkuppler verbunden ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verbindung eines Koaxialkabels mit einem HF-Gerät oder einem weiteren Koaxialkabel zu vereinfachen.

Diese Aufgabe ist durch einen Koaxialkabelanschluss nach dem Anspruch 1 bzw. durch eine koaxiale Armatur nach dem Anspruch 10 gelöst.

Der Erfindung liegt die Tatsache zugrunde, dass die üblichen koaxialen Steckverbindungen nach der Erstinstallation nur noch selten wieder getrennt werden. Die vor allem fertigungstechnisch aufwendige Gestaltung der jeweiligen Steckerseite eines Steckers und eines komplementären Kupp- lers wird folglich häufig nur ein einziges Mal, nämlich für die Erstinstallation benötigt, kann aber eine zusätzliche Dämpfung und/oder Intermodulationsprodukte verursachen. Daher wird nach der Erfindung die zweiteilige Steckverbindung zum Verbinden eines HF-Gerätes und eines Koaxialkabels, bzw. zum Verbinden zweier Koaxialkabel durch einen Koaxial - anschluss bzw. eine einteilige Armatur ersetzt. Eine solche Armatur ermöglicht eine sichere Kontaktierung und ist im Vergleich zu den bekannten zweikomponentigen Steckverbindungen günstiger herstellbar.

Der erfindungsgemäße Koaxialkabelanschluss zur Verbindung eines Koaxialkabels mit einem HF-Gerät, nachfolgend auch als Armatur bezeichnet, hat einen hohlzylindrischen Außen- leiterkörper, der auf seiner dem Ende des Koaxialkabels zu- gewandten Seite eine Ausnehmung zur Aufnahme des Kabelendes, sowie zur Kontaktierung dessen Außenleiters im Zusammenwirken mit einer Kabelabfanghülse . Die dem Kabelende abgewandte Seite des Aussenleiterkörpers ist als Flansch zur Verbindung mit dem koaxialen Anschluss des HF-Gerätes aus- gebildet. Kabelseitig erfolgt die Innenleiterverbindung durch ein in dem Außenleiterkörper über eine Isolierstoff- stütze gehaltenes Innenleiterteil . HF-Geräteseitig ist das Innenleiterteil dauerhaft mit der aktiven Komponente des HF-Gerätes verbunden. Die Verbindung kann über einen Innen- leiter des HF-Gerätes erfolgen. In diesem Falls sind das Innenleiterteil und der Innenleiter des HF-Gerätes - so-

weit möglich - vorzugsweise einstückig ausgebildet. Beispielsweise kann das HF-Gerät ein Verstärker sein, dann ist das Innenleiterteil mit dem Ein- oder Ausgang der Verstärkerplatine verbunden. Ebenso kann das HF-Gerät ein Dreh- übertäger, ein Filter u. dgl . mehr sein. Der Koaxialkabel- anschluss ist kostengünstig herstellbar und ermöglicht es, ein Koaxialkabel mit einem HF-Gerätes einfach und sicher zu verbinden. Er ersetzt den nach dem Stand der Technik bekannten Kuppler für einen an den Kabel befestigten Steck- verbinder, der ebenso entfällt.

Das Innenleiterteil ist vorzugsweise eine kabelseitig axialgeschlitze radialelastische Buchse, die eine einfache und sichere Kontaktierung des Kabelinnenleiters gewährleis- tet.

Besonders bevorzugt hat die Armatur eine weitere in dem Au- ßenleiterkörper kabelseitig angeordnete Isolierstoffstütze mit einer mittigen öffnung, die sich kabelseitig konisch erweitert und auf ihrer von dem Kabel abgewandten Seite das freie Ende der Buchse des Innenleiterteils aufnimmt. Durch diese Isolierstoffstütze wird verhindert, dass der Kabelinnenleiter bei einem leicht verkanteten Aufsetzen der Armatur auf ein entsprechend hergerichtetes Kabelende die Buchse beschädigt.

In einer anderen Ausführungsform ist das Innenleiterteil kabelseitig als Buchse zum Einlöten des Kabelinnenleiters ausgebildet. Diese Innenleiterverbindung bietet sich an, wenn die Armatur werkseitig auf das Kabel montiert wird.

Der Außenleiterkörper kann in seiner kabelseitigen Ausnehmung eine Ringfläche, beispielsweise eine Kegelringfläche, haben, um den Kabelaußenleiter gleichmäßig über den Umfang zu kontaktieren.

Insbesondere zur Feldmontage kann der Außenleiterkörper ka- belseitig ein Innengewinde zum Eindrehen der Kabelabfanghülse haben. Bei werkseitiger Montage können Außenleiterkörper und Kabelabfanghülse beispielsweise miteinander ver- presst werden.

Zum Verspannen des Stirnrandbereiches des Kabelaußenleiters mit dem Außenleiterkörper kann die Kabelabfanghülse eine radialelastische Spannhülse umschließen und mit letzterer in Wirkverbindung stehen.

Zur Verbindung eines schraubgewellten Koaxialkabels mit einem HF-Gerät kann die Kabelabfanghülse zumindest in ihrem dem Außenleiterkörper zugewandten Endbereich ein zur Schraubwellung komplementäres Innenprofil haben. Dadurch ist die Kabelabfanghülse auf ein entsprechend hergerichtetes Koaxialkabel aufschraubbar. Auf ein so vorbereitetes Kabelende kann dann der Außenleiterkörper aufgesetzt werden, welcher nachfolgend mit der Kabelabfanghülse verbun- den, beispielsweise verpresst wird.

Die erfindungsgemäße koaxiale Armatur zur Verbindung eines ersten Koaxialkabels mit rohrförmigem Innenleiter mit einem zweiten Koaxialkabel mit massivem Innenleiter (vgl. An- spruch 10) basiert auf dem gleichen erfinderischen Gedanken wie die Koaxialarmatur nach Anspruch 1, nämlich darauf, anstelle einer zweikomponentigen Steckverbindung eine Armatur vorzusehen. Die koaxiale Armatur zum Verbinden der beiden Koaxialkabel hat einen hohlzylindrischen Außenleiterkörper. Dieser hat beidseits je eine Ausnehmung zur Aufnahme des Endes des jeweiligen Kabels und zur Kontaktierung dessen Außenleiters im Zusammenwirken mit einer Kabelabfanghülse. Zur Kontaktierung des Stirnrandbereiches des jeweiligen Kabelaußenleiters ist in den beiden Ausnehmungen je eine Ringfläche. In dem Außenleiterkörper ist ein über eine Isolierstoffstütze gehaltenes Innenleiterteil , das an einem

Ende zur Verbindung mit dem rohrförmigen Kabelinnenleiter des ersten Koaxialkabels und an seinem anderen Ende zur Verbindung mit dem massiven Innenleiter des zweiten Koaxialkabels ausgebildet ist.

Das Innenleiterteil kann auf mindestens einer Seite als axialgeschlitzte, radialelastische Buchse zur Aufnahme des Innenleiters des entsprechenden Koaxialkabels ausgebildet sein.

Bevorzugt ist in dem Außenleiterkörper mindestens eine weitere Isolierstoffstütze mit einer mittigen öffnung. Die öffnung erweitert sich kabelseitig konisch und nimmt auf ihrer kabelabgewandten Seite das freie Ende der gleichsei - tigen Buchse des Innenleiterteils auf.

Insbesondere bei werkseitiger Vormontage der Verbindungsarmatur kann das Innenleiterteil mindestens auf einer Seite als Buchse zum Einlöten des Kabelinnenleiters des gleich- seitigen Koaxialkabels ausgebildet sein.

In einer weiteren Ausführungsform hat die Verbindungsarma- tur zum Verbinden der beiden Koaxialkabel anstelle des über eine Isolierstoffstütze gehaltenen Innenleiterteils auf dem Ende eines überstandes des massiven Innenleiters des zweiten Koaxialkabels einen Kontaktfederkorb . Der Kontaktfederkorb greift im montierten Zustand der Armatur in den rohrförmigen Innenleiter des ersten Koaxialkabels ein. Dadurch entsteht eine gleichermaßen einfache wie zuverlässige In- nenleiterkontaktierung.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung schematisch im Längsschnitt dargestellt. Es zeigt:

Fig. Ia eine teilmontierte koaxiale Armatur zur Verbindung eines Koaxialkabels mit einem koaxialen Anschluss eines HF-Gerätes,

Fig. Ib die Armatur gemäß Fig. Ia, jedoch in endmontiertem Zustand,

Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer Armatur zum

Verbinden eines Koaxialkabels mit einem koaxia- len Anschluss eines HF-Gerätes,

Fig. 3a eine teilmontierte dritte Ausführungsform einer koaxialen Armatur zur Verbindung eines Koaxialkabels mit einem HF-Gerät,

Fig. 3b die Armatur gemäß Fig. 3a in endmontiertem Zustand,

Fig. 4 eine koaxiale Armatur zur Verbindung zweier Koaxialkabel,

Fig. 5 eine zweite Ausführungsform einer Armatur zum Verbinden zweier Koaxialkabel,

Fig. 6 eine dritte Ausführungsform einer Armatur zum

Verbinden zweier Koaxialkabel und

Fig. 7 eine vierte Ausführungsform einer Armatur zum Verbinden zweier Koaxialkabel .

Die koaxiale Armatur in Fig. Ia hat einen hohlzylindrischen Außenleiterkörper 1.10 mit einer Ausnehmung 1.11 zur Aufnahme eines ringgewellten Koaxialkabels 1. Auf der dem Kabel 1 abgewandten Seite hat der Außenleiterkörper einen Flansch 1.12 der mittels Schrauben 1.64 an einem koaxialen Anschluss eines HF-Gerätes 1.50 befestigt ist. Zur Innen-

leiterkontaktierung hat die Armatur ein über eine Isolierstoffstütze 1.22 gehaltenes einstückiges Innenleiterteil 1.20. HF-geräteseitig ist das Innenleiterteil 1.20 gestuft verjüngt und hat ein Außengewinde zur Verschraubung mit einem Innenleiter (nicht dargestellt) des HF-Gerätes 1.50. Das Innenleiterteil 1.20 kann beispielsweise auch für eine Klemm-, Quetsch- oder Lötverbindung ausgebildet sein. An seinem kabelseitigen Ende ist das Innenleiterteil 1.20 als axialgeschlitze, radialelastische Buchse 1.21 zur Aufnahme des Kabelinnenleiters 2 ausgebildet. Das kabelseitige Ende der Buchse 1.21 sitzt in einer mittigen öffnung 1.25 einer zweiten Isolierstoffstütze 1.23. Die mittige öffnung 1.25 der zweiten Isolierstoffstütze 1.23 ist kabelseitig konisch erweitert. Die konische Erweiterung erleichtert das Einfüh- ren des Kabelinnenleiters 2, vgl. auch Fig. Ib.

Zur Außenleiterkontaktierung ist in der Ausnehmung 1.11 eine Kegelringfläche 1.13, gegen die der Kabelaußenleiter 4 verspannbar ist. Dazu hat die Ausnehmung 1.11 ein Innenge- winde 1.14, in welches eine mit einem komplementären Außengewinde 1.31 versehene Kabelabfanghülse 1.30 einschraubbar ist. Die Kabelabfanghülse 1.30 umschließt eine armatursei- tig geschlitzte koaxiale Spannhülse 1.40 mit armaturseitig verdickten radialelastischen Enden 1.41.

Zur Montage wird das entsprechend abgesetzte Koaxialkabel 1 in die Ausnehmung 1.11 eingeschoben. Dabei stößt die Stirnseite des Kabelaußenleiters 3 gegen die Verdickung 1.41 der Spannhülse 1.40 wodurch die Spannhülse 1.40 in Richtung des HF-Gerätes 1.50 mitgenommen wird, bis die Verdickungen 1.41 über das armaturseitige Ende der Kabelabfanghülse 1.30 hinausragen. Ein weiteres Verschieben der Spannhülse 1.40 in Richtung des HF-Gerätes 1.50 durch das Kabel 1 ist nicht möglich, weil eine ringförmige Erweiterung 1.42 der Spann- hülse 1.40 an einer ringförmigen Verjüngung 1.32 der Kabelabfanghülse 1.30 anschlägt. Durch weiteres Vorschieben des

Kabels 1 federn nun die Enden 1.41 auf, so dass sie anschließend im ersten Wellental des Kabelaußenleiters 3 sitzen. Wird nun das Kabel 1 zurückgezogen, nehmen Spannhülse 1.40 und Kabel 1 in die in Fig. Ia gezeigte Position ein. Durch anschließendes Eindrehen der Kabelabfanghülse 1.30 in die Ausnehmung 1.11 wird der Stirnrandbereich des Kabelaußenleiters 3 zwischen der Kegelringfläche 1.13 und den verdickten Enden 1.41 verspannt (vgl. Fig. Ib) . Somit ist die entsprechend vormontierte Armatur zerlegungsfrei auf ein entsprechend abgesetztes Kabel montierbar. Ein vor der Montage auf das Kabelende aufgeschobener Schrumpfschlauch 11 dichtet die Armatur kabelseitig ab.

Die Ausführungsform in Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform in Fig. Ia durch die Befestigung des Außen- leiterkörpers 2.10 an dem HF-Gerät 2.50. Der koaxiale An- schluss des HF-Gerätes 2.50 hat ein Innengewinde 2.51 in das ein komplementäres Außengewinde 2.15 des Außenleiter- körpers 2.10 eingeschraubt ist. Auch weitere Befestigungs- möglichkeiten wie beispielsweise Einpressen oder Verspannen mit einer Mutter sind möglich (nicht dargestellt) . Die Innenleiter- und die Außenleiterkontaktierung der Armatur mit dem Kabel 1 ist identisch zu der Innen- bzw. Außenleiterkontaktierung der Ausführungsform in Fig. Ia. Die Bezugs- zeichen funktionsähnlicher Teile unterscheiden sich nur in der ersten, die Figur bezeichnenden Ziffer (gilt auch für nachfolgende Figuren) .

Die Armatur in Fig. 3a hat einen Außenleiterkörper 3.10 mit einer Ausnehmung 3.11 zur Aufnahme eines schraubgewellten Koaxialkabels 4. Auf seiner anderen Seite hat der Außenleiterkörper 3.10 einen Flansch 3.12, der mittels Schrauben 3.64 mit einem HF-Gerät 3.50 verspannt ist. Zur Innenlei- terkontaktierung hat die Armatur ein Innenleiterteil 3.20, das in der zentrischen Bohrung einer Isolierstoffstütze 3.22 sitzt. Kabelseitig hat das Innenleiterteil 3.20 eine

Buchse 3.21 in die der Kabelinnenleiter 5 eingelötet ist. Zur Außenleiterkontaktierung hat die Armatur eine Kabelabfanghülse 3.30 mit einer zur Schraubwellung des Kabelaußenleiters 6 komplementären Profilierung 3.31. Die Kabelab- fanghülse 3.30 ist auf den abgemantelten Kabelaußenleiter aufgeschraubt und stirnseitig mit diesem planeben verlötet. Wird nun die Kabelabfanghülse 3.30 in die Ausnehmung 3.11 des Außenleiterkörpers 3.10 eingepresst, so wird der Stirnrandbereich des Kabelaußenleiters vor eine Ringfläche 3.13 in der Ausnehmung 3.11 gepresst und gleichzeitig das Kabelinnenleiterteil 3.20 durch den Kabelinnenleiter 5 in die Isolierstoffstütze 3.22 eingepresst (vgl. Fig. 3b).

Die Armatur zum Verbinden zweier ringgewellter Koaxialkabel unterschiedlichen Durchmessers in Fig. 4 hat einen hohlzy- lindrischen Außenleiterkörper 4.10 mit beidseitigen Ausnehmungen 4.11a und 4.11b zur Aufnahme der beiden Koaxialkabel 1.12. Die Außenleiterkontaktierungen erfolgen jeweils analog den Fig. Ia und Fig. Ib (Bezugszeichen mit angehängtem „a" gelten für Teile auf der Seite des „dickeren" Kabels. Bezugszeichen mit angehängtem „b" gelten für die entsprechenden Teile auf der Seite des „dünneren" Kabels) . Die Stirnrandbereiche der beiden Kabelaußenleiter 14, 3 werden mittels je einer Kabelabfanghülse 4.30a, 4.30b, welche je- weils in ein Innengewinde 4.14a, 4.14b der entsprechenden Ausnehmung 4.11a, 4.11b des Außenleiterkörpers 4.10 einschraubbar sind und welche jeweils mit je einer Spannhülse 4.40a, 4.40b zusammenwirken, gegen je eine Kegelringfläche 4.13a, 4.13b des Außenleiterkörpers 4.10 verspannt. Zur In- nenleiterkontaktierung hat die Armatur ein von einer Isolierstoffstütze 4.22 gehaltertes Innenleiterteil 4.20. Zur Kontaktierung mit dem rohrförmigen Innenleiter 13 des dickeren Koaxialkabels 12 hat das Innenleiterteil 4.20 einen Kontaktfederkorb 4.24. Auf der dem Kontaktfederkorb 4.24 abgewandten Seite des Innenleiterteils 4.20 ist eine axialgeschlitzte, radialelastische Buchse 4.21 zur Aufnahme

des massiven Innenleiters 2 des dünneren Koaxialkabels 1. Zur Führung des massiven Kabelinnenleiters 2 hat die Armatur wie die Armatur aus Fig. Ia (vgl. Bezugszeichen 1.23) eine weitere Isolierstoffstütze 4.23, die eine mittige öff- nung 4.25 hat und sich kabelseitig konisch erweitert.

Die Armatur in Fig. 5 unterscheidet sich von der Armatur in Fig. 4 durch die Innenleiterkontaktierung . Die Außenleiter- kontaktierung erfolgt wie in Fig. 4 (vgl. auch Fig. Ia und Fig. Ib) . Der massive Innenleiter 2 des Kabels 1 greift in den rohrförmigen Innenleiter 13 des Kabels 12 ein. Die beiden Innenleiter 2 und 13 sind über einen auf dem massiven Innenleiter 2 befestigten Kontaktfederkorb 5.24 kontaktiert. Dadurch entfallen im Vergleich mit der Armatur nach Fig. 4 das Innenleiterteil 4.20 und die Isolierstoffstützen 4.21 und 4.23. Der Außenleiterkörper 5.10 baut entsprechend kürzer. Diese Art der Innenleiterkontaktierung ist auch auf die Armaturen aus Fig. Ia und Fig. 3a übertragbar.

Die Kontaktierung des dickeren Kabels 12 mit dem Außenleiterkörper 6.10 der Armatur in Fig. 6 erfolgt wie in Fig. 4 und Fig. 5. Die Außenleiterkontaktierung des schraubgewellten Koaxialkabels 4 entspricht derjenigen der Fig. 3a und 3b. Folglich hat die Kabelabfanghülse 6.30b eine Profilie- rung 6.31b, die zur Schraubwellung des Kabelaußenleiters 6 komplementär ist. Die Kabelabfanghülse 6.30b ist auf den Kabelaußenleiter aufgeschraubt und mit dessen Stirnrandbereich plan verlötet. Die Kabelabfanghülse 6.30b ist mit dem Außenleiterkörper 6.10 verpresst, wodurch der planverlötete Stirnrandbereich des Kabelaußenleiters 6 an der Ringfläche 6.13b anliegt. Die Innenleiterkontaktierung entspricht der in Fig. 5.

Bei der Armatur in Fig. 7 erfolgen die Außenleiterkontak- tierungen der Koaxialkabel 4 und 12 jeweils analog zu den in Fig. 6 gezeigten. Für die Innenleiterkontaktierung hat

die Armatur ein Innenleiterteil 7.20 welches in der mittigen Bohrung einer Isolierstoffstütze 7.22 sitzt. Das Innenleiterteil 7.20 greift in den rohrförmigen Innenleiter 13 des dickeren Kabels 12 ein. Für einen sicheren Kontakt zwi- sehen dem Innenleiterteil 7.20 und dem Innenleiter 13 hat das Innenleiterteil 7.20 einen Kontaktfederkorb 7.24. Die andere Seite des Innenleiterteils 7.20 ist als Buchse 7.21 ausgebildet in welche der massive Innenleiter 5 des schraubgewellten Koaxialkabels 6 eingelötet ist.