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Title:
COIL COMPRISED OF A METAL STRAND HAVING PROJECTIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/047114
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a coil (10) comprised of a metal strand (12) having projections (14), particularly a clip strand for packaging installations. The coil has at least three windings and a free end (16) located toward the front in the unwinding direction of the metal strand, and has a first securing element (22), which provides a releasable connection of the metal strand in the area of its free end to a section of the metal strand, which belongs to another winding, or, if present, to a spool (18). The releasable connection is provided such that it prevents the free end from unwinding. The invention provides that the connection is one of positive engagement.

Inventors:
Schleucher, Heiko (Gartenstrasse 27, Gedern, 63688, DE)
Application Number:
PCT/EP2004/012756
Publication Date:
May 26, 2005
Filing Date:
November 11, 2004
Export Citation:
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Assignee:
POLY-CLIP SYSTEM GMBH & CO. KG (Westerbachstrasse 45, Frankfurt/Main, 60489, DE)
Schleucher, Heiko (Gartenstrasse 27, Gedern, 63688, DE)
International Classes:
B21C47/00; B65B51/04; B65D85/04; B65H55/00; B65H75/28; F16B45/00; (IPC1-7): B65B51/04; B21C47/00; F16B45/00; B65D85/04
Foreign References:
US2868370A1959-01-13
US3176932A1965-04-06
US4858977A1989-08-22
EP0664406A11995-07-26
Attorney, Agent or Firm:
Eisenführ, Günther (Eisenführ, Speiser & Partner Postfach 10 60 78, Bremen, 28060, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Wickel (10) aus einem Vorsprünge (14) aufweisenden Metallstrang (12), insbesondere einem Clipstrang für Verpackungsanlagen, mit mehreren Win dungen und einem in Abrollrichtung des Metallstrangs (12) vorn liegenden freien Ende (16), und mit einem Sicherungselement (22), das eine lösbare Verbindung des Metallstrangs (12) im Bereich seines freien Endes (16) mit einem zu einer anderen Windung gehörenden Abschnitt des Metallstrangs (12) oderfalls vorhandeneiner Spule (18) so bildet, dass das freie Ende gegen Abwickeln gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung formschlüssig ist.
2. Wickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Siche rungselement (22) ein separates Teil mit zwei von einander beabstandeten Enden ist.
3. Wickel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Ende des Sicherungselements eine Öse (20) aufweist, die der Metallstrang voll ständig durchsetzt und die einen Vorsprung erfasst, und dass ein zweites Ende des Sicherungselements einen Haken (26) aufweist, der in einen Vor sprung (14) einer anderen Windung des Metallstrangs (12) greift.
4. Wickel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (26) als Karabinerhaken ausgebildet ist.
5. Wickel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich net, dass das Sicherungselement vollständig aus Kunststoff besteht.
6. Wickel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Siche rungselement (22) ein einstückiges Spritzgussteil ist.
7. Sicherungselement für einen Wickel (10) aus einem Vorsprünge (14) aufweisenden Metallstrang (12), insbesondere einem Clipstrang für Verpa ckungsanlagen, mit mindestens drei Windungen und einem in Abrollrichtung des Metallstrangs vorn liegenden freien Ende, gekennzeichnet durch einen Schaft (24) mit einer Öse (20) an einem und einem Haken (26) am anderen Ende.
Description:
Wickel aus einem Vorsprünge aufweisenden Metallstrang.

Die Erfindung betrifft einen Wickel aus einem Vorsprünge aufweisenden Me- tallstrang, insbesondere einem Clipstrang für Verpackungsanlagen, mit min- destens drei Windungen und einem in Abrollrichtung des Metallstrangs vorn liegenden freien Ende, und mit einem Sicherungselement, das eine lösbare Verbindung des Metallstrangs im Bereich seines freien Endes mit einem zu einer anderen Windung gehörenden Abschnitt des Metallstrang oder-falls vorhanden-einer Spule so bildet, dass das freie Ende gegen Abwickeln ge- sichert ist. Sie betrifft ferner ein Sicherungselement für einen Wickel aus ei- nem Vorsprünge aufweisenden Metallstrang, insbesondere einem Clipstrang für Verpackungsanlagen, mit mindestens drei Windungen und einem in Ab- rollrichtung des Metallstrangs vorn liegenden freien Ende.

Bei einem bekannten Wickel aus einem Strang aneinanderhängender Clips zum Verschließen beispielsweise von Wurstenden wird das ungewollte Ab- wickeln des Strangs durch ein am freiliegenden Ende des Metallstrangs und den angrenzenden Windungen (oder ggf. einer Spule) befestigtes Klebeband verhindert. Dessen Entfernen vor der Verarbeitung der Clips ist häufig müh- sam und hängen geblieben Reste des Klebebands können zu Störungen in der Verpackungsanlage führen.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gegen ungewolltes Abwi- ckeln gesicherten Wickel und eine Abwickeisicherung vorzuschlagen, mit denen ein geringer Aufwand beim Einsetzen in eine Verpackungsmaschine verursacht wird. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Wickel der eingangs geschilderten Art dadurch gelöst, dass die Verbindung formschlüs- sig ist. Auf diese Weise müssen beim Einlegen des Wickels in eine Verpa- ckungsanlage lediglich sein freies Ende und das Sicherungselement von einander getrennt werden. Ein etwaiges Säubern des Wickels von Resten eines Klebebands entfällt. Auch ist-anders als beim Klebeband-ein unbe- absichtigtes Lösen des Sicherungselements praktisch ausgeschlossen. Ein- mal. korrekt am Wickel platziert, ist eine weitere Kontrolle bezüglich eines si- cheren Verhinderns eines Abwickelns sichergestellt und nicht mehr notwen- dig.

Dadurch, dass die Verbindung zwischen dem Sicherungselement und dem Metallstrang formschlüssig ist, können auf einer kleinen Fläche vergleichs- weise große Kräfte übertragen werden. Während bei Wickeln nach dem Stand der Technik relativ lange und mit einem starken Klebstoff ausgestatte- te Klebebänder verwendet werden müssen, ist bei einem erfindungsgemä- ßen Wickel eine kleine Kontaktstelle ausreichend. Entsprechend ist ein Si- cherungselement mit kleinen geometrischen Abmessungen ausreichend.

Wird die formschlüssige Verbindung zwischen dem freien Ende des Metall- strangs und einer den Wickel tragenden Spule hergestellt, so kann bei der Herstellung eines erfindungsgemäßen Wickels sogar auf zusätzliche Teile verzichtet werden, wodurch gleichzeitig dessen Entsorgung überflüssig ist.

Um das Sicherungselement unabhängig von der Spule fertigen zu können und ein Einsetzen zu erleichtern, ist als Sicherungselement ein separates Teil mit zwei voneinander beabstandeten Enden bevorzugt.

Eine formschlüssige Verbindung zwischen dem freien Ende des Wickels und dem Sicherungselement kann vorteilhaft dadurch erreicht werden, dass ein erstes Ende des Sicherungselements eine Öse aufweist, die der Metallstrang vollständig durchsetzt und die einen Vorsprung erfasst, während ein zweites Ende des Sicherungselements einen Haken aufweist, der in einen Vorsprung des Metallstrangs greift. Zum Herstellen der formschlüssigen Verbindung zwischen dem Sicherungselement und dem Metallstrang wird das freie Ende durch die Öse geführt, bis der erste Vorsprung erreicht ist und die Öse hinter diesen greift. Alsdann wird der Haken hinter einen Vorsprung einer anderen Windung gehakt. Dadurch wird eine sichere Verbindung zwischen dem freien Ende und dem Sicherungselement hergestellt.

Besonders bevorzugt ist der Haken als Karabinerhaken ausgebildet. Hier- durch wird verhindert, dass sich der Haken durch zufällige Bewegungen des Wickels z. B. während des Transports selbsttätig lösen kann. Gleichzeitig ist ein Einhaken mit einem Vorsprung leicht möglich.

Vorteilhaft wird das Sicherungselement vollständig aus Kunststoff hergestellt.

Das gestattet eine sehr kostengünstige und schnelle Herstellung derartiger Sicherungselemente. Besonders bevorzugt ist, das Sicherungselement als ein einstückiges Spritzgussteil auszuführen.

Gemäß einem zweiten Aspekt wird die Erfindung durch ein Sicherungsele- ment verwirklicht, das einen Schaft mit einer Öse an einem und einem Ha- ken am anderen Ende aufweist.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Sicherungselement ein ers- tes Ende mit einer Öse auf, das mit dem freien Ende des Metallstrangs ver- bindbar ist. Das andere Ende des Sicherungselements kann dann mit einem Vorsprung des Metallstrangs verbunden werden, der zu einer anderen Win- dung gehört.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Dabei zeigt : Figur 1 eine schematische perspektivische Seitenansicht eines Wickels, auf einer Spule, Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Segments eines Wickels auf einer Spule, Figur 3 ein Sicherungselement in Draufsicht und Figur 4 eine Draufsicht auf einen Wickel auf einer Spule.

In Figur 1 ist ein Wickel 10 aus einem Metallstrang 12 gezeigt, der etliche Vorsprünge 14a, 14b, 14c... aufweist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Vorsprünge 14 als Ausbuchtungen des Metallstrangs 12 ausgebil- det. Durch Trennen des Metallstrangs 12 zwischen je zwei Vorsprüngen werden Clips für Verpackungsanlagen erhalten. Der Metallstrang ist auf eine Spule 18 aufgewickelt und weist nur eine einzige Windung auf. In Abrollrich- tung des Metallstrangs 12 vorn befindet sich ein freies Ende 16. Ohne Befes- tigung würde sich das freie Ende 16 in Richtung des Pfeils P von der Spule 18 wegbewegen.

Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Segments des Wickels 10 auf der Spule 18, der drei Windungen aufweist. Im Bereich des freien Endes 16 durchsetzt der Metallstrang 12 eine Öse 20 eines Sicherungselements 22. Die Öse 20 befindet sich im Bereich des Vorsprungs 14a und greift in ihn so ein, dass eine formschlüssige Verbindung hergestellt ist.

Über einen Schaft 24 ist die Öse 20 mit einem Haken 26 verbunden, der als Karabinerhaken ausgeführt ist. Der Haken 26 greift in den Vorsprung 14b ein und bildet mit ihm eine formschlüssige Verbindung. Eine Klinke 28, die einen Teil des Karabinerhakens bildet, verhindert dabei, dass sich das Siche- rungselement 22 vom Metallstrang lösen kann. Auf diese Art und Weise wird verhindert, dass das freie Ende 16 relativ zu den restlichen Windungen des Wickels 10 beweglich ist.

Figur 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Sicherungselement 22 mit einer Öse 20, einem Schaft 24, einem Haken 26 und einer Klinke 28. Die lichten Durch- messer der Öse 20 und des Hakens 26 sind dabei so gewählt, dass sie in Einbaulage des Sicherungselements 22 vom Metallstrang 12 vollständig durchsetzt sind.

In Figur 4 ist ein aus zehn Windungen bestehender Wickel 10 gezeigt, bei dem die Vorsprünge durch Markierungen auf dem Metallstrang 12 angedeu- tet sind. Die Öse 20 ist so vom Vorsprung 14a des Metallstrangs 12 durch- setzt, dass beide eine formschlüssige Verbindung bilden. Der Haken 26 greift in den Vorsprung 14b ein, der zu einer anderen Windung gehört als das freie Ende 16, und bildet mit ihm ebenfalls eine formschlüssige Verbin- dung. Durch diese Verbindung ist das freie Ende 16 gegen Abwickeln gesi- chert.

Bezugszeichen 10 Wickel 12 Metallstrang 14 Vorsprung 16 freies Ende 18 Spule 20 Öse 22 Sicherungselement 24 Schaft 26 Haken 28 Klinke