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Title:
COMBINATION OF A DEVICE OR CONTAINER AND A SEALING UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/018298
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a combination of a device (2) or a container, which is provided for arrangement on a top side of a space surrounded by walls and which comprises a connecting region on the underside thereof for at least one opening (3) in the top side of the space, and a sealing unit for sealing the connecting region of the device (2) or container with respect to the environment, wherein the sealing unit is formed by a compressible flat packing (4) produced from such a material and in such a size that it can bear a total weight of the device (2) or container and the seal thereof can be produced by the dead weight of the device (2) or container.

Inventors:
BRENDEL, Thomas (Am Herrenhaus 6, Mettmann, 40822, DE)
REKASCH, Klaus (Stelkenshof 3a, Rheurdt, 47509, DE)
Application Number:
EP2010/060287
Publication Date:
February 17, 2011
Filing Date:
July 16, 2010
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
BRENDEL, Thomas (Am Herrenhaus 6, Mettmann, 40822, DE)
REKASCH, Klaus (Stelkenshof 3a, Rheurdt, 47509, DE)
International Classes:
F16J15/10; B61D27/00
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Kombination aus einem Gerät (2) oder Behälter, der zur

Anordnung auf einer Oberseite eines von Wandungen umgebenen Raums vorgesehen ist und auf seiner

Unterseite einen Anschlussbereich für mindestens eine Öffnung (3) in der Oberseite des Raumes aufweist, und einer Dichtungsvorrichtung zum Abdichten des

Anschlussbereiches des Gerätes (2) oder Behälters gegenüber der Umgebung,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Dichtungsvorrichtung von einer kompressiblen

Flachdichtung (4) gebildet ist, die aus einem solchen Material und in einer solchen Größe hergestellt ist, dass sie für ein Gesamtgewicht des Gerätes (2) oder Behalters tragfahig und ihre Dichtigkeit über das Eigengewicht des Gerätes (2) oder Behälters herstellbar ist . 2. Kombination nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Flachdichtung (4) für einen Einsatz bei einem dachseitig anzuordnenden Gerät (2) eines

Schienenfahrzeugs ausgebildet ist.

3. Kombination nach einem der Ansprüche 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Flachdichtung (4) auf einer Basis von Ethylen- Propylen-Dien-Kautschuk mit geschlossener Zellstruktur hergestellt ist.

4. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Dimensionierung der Flachdichtung (4) so bemessen ist, dass sich bei Aufsetzen der Kombination aus dem Gerät (2) oder Behälter und der Flachdichtung ein gewünschter vertikaler Abstand zwischen dem Gerat (2) oder Behälter und der Oberseite des Raumes ergibt.

5. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Flachdichtung (4) auf der Oberseite des Raumes oder der Unterseite des Gerätes (2) oder Behälters

aufklebbar ist.

6. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

sie zusätzlich Auflage-Materialstreifen (5) zum planen Aufliegen des Gerätes (2) oder Behälters auf der

Oberseite des Raumes umfasst.

7. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

sie zusatzlich mechanische Befestigungselemente zur Befestigung des Gerätes (2) oder Behälters an der Oberfläche des Raumes umfasst. 8. Kombination nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

im Bereich der mechanischen Befestigungselemente

Beilagen zwischen die Unterseite des Gerätes (2) oder Behälter und die Oberfläche des Raumes einschiebbar sind.

Description:
Beschreibung

Kombination aus einem Gerat oder Behalter und einer

DichtungsVorrichtung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kombination aus einem Gerat oder Behalter, der zur Anordnung auf einer Oberseite eines von Wandungen umgebenen Raums vorgesehen ist und auf seiner Unterseite einen Anschlussbereich für mindestens eine Öffnung in der Oberseite des Raumes aufweist, und einer Dichtungsvorrichtung zum Abdichten des Anschlussbereiches des Gerätes oder Behalters gegenüber der Umgebung. Als Beispiele für solche Gerate können Klimageräte in

Schienenfahrzeugen angesehen werden, welche auf deren Dach angeordnet sind. Solche Klimageräte haben regelmäßig an ihrer Unterseite wenigstens eine Öffnung, die über einer

zugehörigen Öffnung im Wagendach angeordnet ist. Auf diese Weise entstehen Durchbruche vom Klimagerät zum Wageninneren. Die Durchbruche können der Luftfuhrung zur Klimatisierung und der Durchfuhrung von elektrischen Leitungen dienen. Dabei muss sichergestellt sein, dass sie luft- und wasserdicht gegenüber einer Umgebung sind. Die Bereitstellung der

Dichtigkeit wird dabei dadurch erschwert, dass aufgrund von Maßtoleranzen die Position der Öffnung des Klimagerätes zur Position der Öffnung des Wagendaches variieren kann.

In diesem Zusammenhang bekannt sind Vorrichtungen zur

Abdichtung mit gerateseitig angeordneten Hohlkammerdichtungen und wagenseitigem Dichtrahmen. Lagetoleranzen zwischen dem Dichtrahmen am Wagendach und der Hohlkammerdichtung am

Klimagerat werden in bestimmten Grenzen von der

Hohlkammerdichtung toleriert, ohne dass deren

Dichtungsfunktion beeinträchtigt wird. Solche Vorrichtungen werden z.B. bei der Regionalzug-Baureihe „Desiro DMU UK CL 185" der Anmelderin eingesetzt. Bei darüber hinaus gehenden Lagetoleranzen muss die Position des Klimagerätes gegenüber dem Wagendach justiert werden. Dies wird dadurch erreicht, dass das Klimagerät in der

Horizontalen auf dem Wagendach in bestimmten Grenzen

verschiebbar ist. Damit das Verschieben ermöglicht wird, werden vorgesehene Befestigungsschrauben zwischen Klimagerät und Wagendach durch entsprechend große Locher oder Langlocher im Klimagerät und/oder in der Halterung des Wagendachs gefuhrt. Durch das Einschieben oder Entfernen von Beilagen zwischen der Unterseite des Klimagerätes und der Oberseite des Wagendachs wird eine Justage in der vertikalen Richtung erreicht .

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Kombination aus einem Gerat oder Behalter und einer

Dichtungsvorrichtung anzugeben, die größere Lagetoleranzen im Ubergangsbereich zwischen Gerat und darunter liegender

Wandungsoffnung gestattet, ohne dass eine manuelle Justage erfolgen muss.

Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Kombination dadurch gelost, dass die Dichtungsvorrichtung von einer kompressiblen Flachdichtung gebildet ist, die aus einem solchen Material und in einer solchen Große hergestellt ist, dass sie für ein Gesamtgewicht des Gerätes oder Behalters tragfahig und ihre Dichtigkeit über das Eigengewicht des Gerätes oder Behalters herstellbar ist.

Die vorgesehene Flachdichtung gestattet es, dass allein die Gewichtskraft des Gerätes oder Behalters eine Dichtigkeit in dem Ubergangsbereich zwischen Gerat und darunter liegendem Raum schafft. Voraussetzung dafür ist eine geeignete

Tragfähigkeit der Flachdichtung. Diese darf bei Belastung nicht zu stark komprimiert werden.

Bevorzugt ist die Flachdichtung für einen Einsatz bei einem dachseitig anzuordnenden Klimagerät eines Schienenfahrzeugs ausgebildet. Dabei bildet das Dach des Schienenfahrzeugs die o. g. Oberseite des Raumes, der hier ein Innenraum eines Wagenkastens eines Schienenfahrzeugs ist.

Zur Bereitstellung der gewünschten Materialeigenschaften ist es vorteilhaft, wenn die Flachdichtung auf einer Basis von Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk mit geschlossener

Zellstruktur hergestellt ist. Solches Material liegt

beispielsweise als Rollen- oder Plattenmateπal vor, so dass daraus Flachdichtungen geschnitten werden können, deren Abmessungen an die zu umgebenden Offnungen angepasst sind.

Vorteilhafter Weise ist eine Dimensionierung der

Flachdichtung so bemessen, dass sich bei Aufsetzen der

Kombination aus dem Gerat oder Behalter und der Flachdichtung ein gewünschter vertikaler Abstand zwischen dem Gerat oder Behalter und der Oberseite des Raumes ergibt. Im Fall eines Schienenfahrzeugs wird in dieser Weise eine geeignete vertikale Positionierung des Klimagerätes herbeigeführt. Die Flachdichtung kann auf die Oberseite des Raumes oder die Unterseite des Gerätes oder Behalters aufklebbar sein. In beiden Fallen ist die Flachdichtung auf einer planen Ebene angeordnet, d.h. nicht etwa in einer Nut gefuhrt. Dies gilt für beide Seiten der Flachdichtung, so dass sie ohne jegliche Fuhrung zwischen der Unterseite des Gerätes oder Behalters und der Oberseite des Raumes angeordnet ist.

Es können zusatzliche Auflage-Mateπalstreifen zum planen Aufliegen des Gerätes oder Behalters auf der Oberseite des Raumes vorgesehen sein, die dann ebenfalls zu der Kombination gehören. Solche Auflage-Mateπalstreifen vermeiden ein nicht planparalleles Aufliegen des Gerätes oder Behalters.

Die Kombination kann zusätzlich mechanische

Befestigungselemente zur Befestigung des Gerätes oder

Behalters an der Oberflache des Raumes umfassen, so dass eine einmal einjustierte Lage des Gerätes oder Behalters sicher beibehalten wird. Im Bereich der mechanischen Befestigungselemente können Beilagen zwischen der Unterseite des Gerätes oder Behalters und der Oberflache des Raumes einschiebbar sein. Dies verhindert eine Durchbiegung des Gerätes oder Behalters oder eine unzulässig hohe Einpressung der Flachdichtung beim

Befestigungsvorgang .

Em Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung noch naher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine perspektivische Ansicht von oben auf einen Dachbereich eines Schienenfahrzeugs mit darauf

angeordnetem Klimagerät. In der Figur ist ein Ausschnitt eines Schienenfahrzeugdaches 1 dargstellt, auf dessen Oberseite ein Klimagerät 2

angeordnet ist. Das Fahrzeugdach 1 zeigt im zentralen Bereich des dargestellten Ausschnitts insgesamt drei parallel zueinander angeordnete Offnungen 3, die in Kombination mit hier nicht dargestellten Offnungen an der Unterseite des Klimagerätes 2 Durchbruche von dem Klimagerät 2 in einen Innenraum des Schienenfahrzeugs bilden. Die

stromungstechnische Einheit aus Klimagerät 2 und Innenraum des Schienenfahrzeugs ist gegenüber der Umgebung abzudichten. Zu diesem Zweck sind jeweilige Flachdichtungen 4 vorgesehen, welche die Offnungen 3 jeweils umschließen und eine im

Wesentlichen rechtwinklige Randflache aufweisen.

Die Flachdichtungen 4 sind aus einem Material auf der Basis von Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk mit geschlossener

Zellstruktur hergestellt. Dabei sind die Flachdichtungen so bemessen, dass sich bei Aufsetzen des Klimagerätes auf die Oberseite des Daches 1 ein gewünschter vertikaler Abstand zwischen dem Klimagerät und der Oberseite des Wagendaches 1 ergibt.

Im dargestellten Ausfuhrungsbeispiel sind die Flachdichtungen 4 in dem Bereich um die Offnungen 3 herum, auf die Oberseite des Wagendaches 1 geklebt. Bei einer horizontalen Justage des Klimagerätes 2 verbleiben somit die Flachdichtungen 4 an ihrem Platz. Bei einer alternativen Ausfuhrungsform der Erfindung sind mit den Flachdichtungen 4 im Wesentlichen baugleiche Flachdichtungen an der Unterseite des Klimagerätes 2 um dort vorgesehene Offnungen herum aufgeklebt, so dass im Justagefall die Einheit aus Klimagerät 2 und Dichtungen 4 horizontal bewegt wird. Eine Ausgangshohe der Flachdichtungen 4 ist so bemessen, dass sich bei Aufsetzen des Klimagerätes 2 ein gewünschter Abstand zum Dach 1 ergibt.

Da im vorliegenden Ausfuhrungsbeispiel die Offnungen 3 in erheblichem Abstand zu den kurzen Seiten des Klimagerätes 2 enden, sind zum Abstutzen des Klimagerätes 2 zusätzliche Mateπalstreifen 5 vorgesehen, die für ein planes Aufliegen des Klimagerätes 2 auf dem Wagendach 1 sorgen. Im

vorliegenden Ausfuhrungsbeispiel sind die zusatzlichen

Mateπalstreifen 5 in den Langsendbereichen des Klimagerätes 2 in dessen Querrichtung angeordnet. Dabei können die

Mateπalstreifen 5 aus demselben Material hergestellt sein, wie die Flachdichtungen 4.

Das Klimagerät 2 sorgt durch sein Eigengewicht für eine zuverlässige Abdichtung des Ubergangsbereichs zwischen

Klimagerät 2 und Wagendach 1 zur äußeren Umgebung. Das gewählte Material gewährleistet darüber hinaus, dass eine zuverlässige Dichtefunktion der Flachdichtungen 4 dauerhaft gegeben ist. Bei einer erweiterten, hier nicht dargestellten

Ausfuhrungsform sind zusätzliche mechanische

Befestigungselemente beispielsweise in den Langsendbereich des Klimagerätes 2 vorgesehen, so dass an diesen Stellen beispielsweise eine Schraubverbindung zum Dach 1 des

Schienenfahrzeugs hergestellt werden kann. Zum Vermeiden einer Durchbiegung des Klimagerätes 2 oder einer unzulässig hohen Einpressung der Flachdichtung kann immer ein Spalt zwischen einer vorgesehenen Geratepratze und einem Halter verbleiben, in den Beilagen eingeschoben werden können, bevor die Verbindung durch das Einsetzen und Anziehen von Schrauben hergestellt wird.