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Title:
COMBINATION SENSOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/145877
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a combination sensor (1) for a combustion engine (2), in particular for a motor vehicle (3), comprising a housing (4), a sensor (5) for detecting a pressure of a fluid in a tube (10), a sensor (6) for detecting a position of a throttling device (8) in the tube (10), and a sensor (7) for detecting a temperature of the fluid in the tube (10), wherein the sensor (7) for detecting the temperature of the fluid is disposed in the flow direction of the fluid downstream of the throttle device (8) in the tube (10).

Inventors:
WOLF, Ronny (Naeherstillerstrasse 21, Schmalkalden, 98574, DE)
DEISSLER, Markus (Binswangerstr. 61, Neckarsulm, 74172, DE)
LANGE, Joerg (Schillerstr 9/3, Eberdingen, 71735, DE)
Application Number:
EP2010/055676
Publication Date:
December 23, 2010
Filing Date:
April 28, 2010
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
WOLF, Ronny (Naeherstillerstrasse 21, Schmalkalden, 98574, DE)
DEISSLER, Markus (Binswangerstr. 61, Neckarsulm, 74172, DE)
LANGE, Joerg (Schillerstr 9/3, Eberdingen, 71735, DE)
International Classes:
G01L23/24; F02D41/18
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Kombisensor (1 ) für einen Verbrennungsmotor (2), insbesondere für ein Kraftfahrzeug (3), umfassend

- ein Gehäuse (4),

- einen Sensor (5) zur Erfassung eines Druckes eines Fluides in einem Rohr (10),

- einen Sensor (6) zur Erfassung einer Position einer Drosselvorrichtung (8) in dem Rohr (10),

- einen Sensor (7) zur Erfassung einer Temperatur des Fluides in dem Rohr (10), dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (7) zur Erfassung der Temperatur des Fluides in Strömungsrichtung des Fluides nach der Drosselvorrichtung (8) in dem Rohr (10) angeordnet ist und Spannungsversorgungsleitungen (15) und/oder die Signalübertragungsleitungen (16) sämtlicher Sensoren (5, 6, 7) mittels nur eines Steckers (17) mit einer Versorgungseinheit (27), insbesondere eine Steuerungseinheit (18) und/oder eine Stromquelle (28) des Verbrennungsmotors (2), verbindbar sind.

2. Kombisensor (1 ) für einen Verbrennungsmotor (2), insbesondere für ein Kraftfahrzeug (3), umfassend

- ein Gehäuse (4),

- einen Sensor (5) zur Erfassung eines Druckes eines Fluides in einem Rohr (10),

- einen Sensor (6) zur Erfassung einer Position einer Drosselvorrichtung (8) in dem Rohr (10),

- einen Sensor (7) zur Erfassung einer Temperatur des Fluides in dem Rohr (10), dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (7) zur Erfassung der Temperatur des Fluides in Strömungsrichtung des Fluides nach der Drosselvorrichtung (8) in dem Rohr (10) angeordnet ist.

3. Kombisensor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (5) zur Erfassung des Druckes, der Sensor (6) zur Erfassung der Position der Drosselvorrichtung (8) und der Sensor (7) zur Erfassung der Temperatur in das Gehäuse (4) integriert sind.

4. Kombisensor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (5) zur Erfassung des Druckes, der Sensor (6) zur Erfassung der Position der Drosselvorrichtung (8) und der Sensor (7) zur Erfassung der Temperatur wenigstens teilweise von dem Gehäuse (4) umschlossen sind.

5. Kombisensor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) ein- oder mehrteilig ist.

6. Kombisensor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messstutzen (12) in dem Rohr (10) zur Erfassung der Temperatur und des Druckes dient.

7. Kombisensor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Messstutzen (12) Bestandteil des Gehäuses (4) ist.

8. Kombisensor nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Messstutzen (12) oder im Bereich des Messstutzens (12) der Sensor (5) zur Erfassung des Druckes und der Sensor (7) zur Erfassung der Temperatur angeordnet ist.

9. Kombisensor nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Messstutzen (12) einen Verbindungskanal zur fluidleitenden Verbindung des Strömungsraumes in dem Rohr (10) mit dem Sensor (5) zur Erfassung des Druckes bildet.

10. Kombisensor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (10) ein Saugrohr (11 ) ist und/oder das Fluid Luft, insbesondere Ansaugluft für den Verbrennungsmotor (2), ist.

1 1. Kombisensor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Sensor (6) zur Erfassung der Position der Drosselvorrichtung (8) die Position berührend bezüglich der Drosselvorrichtung (8) und/oder einer Komponente (31 ), z. B. Welle (23), der Drosselvorrichtung (8) erfassbar ist oder berührungsfrei bezüglich der Drosselvorrichtung (8) und/oder einer Komponente (31 ), z. B. Welle (23), der Drosselvorrichtung (8) erfassbar ist.

12. Kombisensor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

Spannungsversorgungsleitungen (15) und/oder

Signalübertragungsleitungen (16) sämtlicher Sensoren (5, 6, 7) zu einem Kabelbaum (13) oder einem Kabel (14) zusammengefasst sind.

13. Kombisensor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselvorrichtung (8) eine Drosselklappe (9) ist und/oder von dem

Sensor (6) zur Erfassung der Position der Drosselvorrichtung (8) ein

Drehwinkel erfassbar ist.

14. Kombisensor (1 ) für einen Verbrennungsmotor (2), insbesondere für ein

Kraftfahrzeug (3), umfassend

- ein Gehäuse (4),

- einen Sensor (5) zur Erfassung eines Druckes eines Fluides in einem Rohr (10), - einen Sensor (6) zur Erfassung einer Position einer Drosselvorrichtung (8) in dem Rohr (10),

- einen Sensor (7) zur Erfassung einer Temperatur des Fluides in dem Rohr (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsversorgungsleitungen (15) und/oder die Signalübertragungsleitungen (16) sämtlicher Sensoren (5, 6, 7) mittels nur eines Steckers (17) mit einer Versorgungseinheit (27), insbesondere eine Steuerungseinheit (18) und/oder eine Stromquelle (28) des Verbrennungsmotors (2), verbindbar sind.

15. Verbrennungsmotor (2), insbesondere für ein Kraftfahrzeug (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungsmotor (2) einen Kombisensor (1 ) gemäß einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche umfasst.

Description:
Beschreibung

Titel Kombisensor

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kombisensor gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 , 2 und 14 sowie einen Verbrennungsmotor.

Stand der Technik

Verbrennungsmotoren, insbesondere Hubkolbenverbrennungsmotoren, werden im Betrieb von einer Steuerungseinheit optimiert, um beispielsweise den Kraftstoffverbrauch zu verringern oder die Abgaswerte zu verbessern. Die Steuerungseinheit benötigt hierfür verschiedene Parameter, die von unterschiedlichen Sensoren erfasst werden. Beispielsweise wird von den

Sensoren die Drehzahl des Verbrennungsmotors und die Motorlast erfasst, um die Zündung und die Einspritzung von Kraftstoff in den Verbrennungsraum zu optimieren. Die Verbrennungsluft wird dem Verbrennungsmotor im Allgemeinen durch ein Saugrohr zugeführt. An dem Saugrohr sind deshalb im Allgemeinen ein Sensor zur Erfassung des Druckes der Ansaugluft, ein Sensor zur Erfassung eines Drehwinkels einer Drosselklappe in dem Saugrohr und ein Sensor zur Erfassung der Temperatur der Ansaugluft angeordnet. Die verschiedenen Sensoren sind dabei jeweils einzeln mittels eines Kabels mit der Steuerungseinheit des Verbrennungsmotors verbunden. In dem Kabel sind jeweils Spannungsversorgungsleitungen und Signalübertragungsleitungen für den entsprechenden Sensor angeordnet.

Die EP 1 676 990 A1 zeigt einen Sensor für einen Verbrennungsmotor mit einem Gehäuse, einen Sensor zur Erfassung eines Druckes der Ansaugluft, einen Sensor zur Erfassung eines Drehwinkels einer Drosselklappe und einen Sensor zur Erfassung der Temperatur der Ansaugluft. Dabei ist der Sensor zur Erfassung der Temperatur in Strömungsrichtung der Ansaugluft vor der Drosselklappe in dem Ansaugrohr angeordnet.

Offenbarung der Erfindung

Vorteile der Erfindung

Erfindungsgemäßer Kombisensor für einen Verbrennungsmotor, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, umfassend ein Gehäuse, einen Sensor zur Erfassung eines Druckes eines Fluides in einem Rohr, einen Sensor zur Erfassung einer Position einer Drosselvorrichtung in dem Rohr, einen Sensor zur Erfassung einer Temperatur des Fluides in dem Rohr, wobei der Sensor zur Erfassung der Temperatur des Fluides in Strömungsrichtung des Fluides nach der Drosselvorrichtung in dem Rohr angeordnet ist und Spannungsversorgungsleitungen und/oder Signalübertragungsleitungen sämtlicher Sensoren mittels nur eines Steckers mit einer Versorgungseinheit, insbesondere eine Steuerungseinheit und/oder eine Stromquelle des Verbrennungsmotors, verbindbar sind.

Erfindungsgemäßer Kombisensor für einen Verbrennungsmotor, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, umfassend ein Gehäuse, einen Sensor zur Erfassung eines Druckes eines Fluides in einem Rohr, einen Sensor zur Erfassung einer Position einer Drosselvorrichtung in dem Rohr, einen Sensor zur Erfassung einer Temperatur des Fluides in dem Rohr, wobei der Sensor zur Erfassung der Temperatur des Fluides in Strömungsrichtung des Fluides nach der

Drosselvorrichtung in dem Rohr angeordnet ist. Die Anordnung des Sensors zur Erfassung der Temperatur des Fluides in Strömungsrichtung des Fluides nach der Drosselvorrichtung in dem Rohr hat den Vorteil, dass aufgrund einer Verwirbelung des Fluides an der Drosselvorrichtung nach der Drosselvorrichtung eine homogenere Temperaturverteilung vorliegt und damit die Temperatur des

Fluides genauer gemessen werden kann.

Insbesondere sind der Sensor zur Erfassung des Druckes, der Sensor zur Erfassung der Position der Drosselvorrichtung und der Sensor zur Erfassung der Temperatur in das Gehäuse integriert. Sämtliche Sensoren sind damit in dem

Gehäuse des Kombisensors integriert, so dass mit der Montage des Gehäuses des Kombisensors an einem Saugrohr oder einem Drosselklappengehäuse sämtliche Sensoren zur Erfassung der Parameter des Druckes, der Position und der Temperatur an dem Saugrohr vorhanden sind. Damit kann bei der Herstellung eines Verbrennungsmotors Montageaufwand vermieden werden, weil mit der Montage des Kombisensors sämtliche drei Sensoren befestigt werden.

In einer weiteren Ausgestaltung sind der Sensor zur Erfassung des Druckes, der Sensor zur Erfassung der Position der Drosselvorrichtung und der Sensor zur Erfassung der Temperatur wenigstens teilweise von dem Gehäuse umschlossen.

In einer weiteren Ausgestaltung besteht das Gehäuse wenigstens teilweise aus Metall und/oder aus Kunststoff.

In einer ergänzenden Ausführungsform ist das Gehäuse ein- oder mehrteilig.

In einer Variante dient ein Messstutzen in dem Rohr zur Erfassung der Temperatur und des Druckes.

Insbesondere ist der Messstutzen Bestandteil des Gehäuses. Bei der Montage des Kombisensors an dem Saugrohr wird auch der Messstutzen als Bestandteil des Gehäuses in den Innenraum des Saugrohres eingeführt zur Erfassung der Temperatur und des Druckes an der notwendigen Position bzw. Stelle innerhalb des Saugrohres.

Zweckmäßig ist an dem Messstutzen oder im Bereich des Messstutzens der

Sensor zur Erfassung des Druckes und der Sensor zur Erfassung der Temperatur angeordnet.

In einer weiteren Ausführungsform bildet der Messstutzen einen Verbindungskanal zur fluidleitenden Verbindung des Strömungsraumes in dem

Rohr mit dem Sensor zur Erfassung des Druckes.

Insbesondere ist das Rohr ein Saugrohr und/oder das Fluid Luft, insbesondere Ansaugluft für den Verbrennungsmotor. In einer weiteren Ausgestaltung ist von dem Sensor zur Erfassung der Position der Drosselvorrichtung die Position berührend bezüglich der Drosselvorrichtung und/oder einer Komponente, z. B. Welle, der Drosselvorrichtung, erfassbar oder ist berührungsfrei bezüglich der Drosselvorrichtung und/oder einer Komponente, z. B. Welle, der Drosselvorrichtung erfassbar.

Bei einer berührenden Erfassung der Position der Drosselvorrichtung bezüglich der Drosselvorrichtung und/oder einer Komponente, z. B. Welle, der Drosselvorrichtung kann die Position beispielsweise mittels eines Potentiometers erfassbar sein. Bei einer berührungsfreien Erfassung der Position der

Drosselvorrichtung bezüglich der Drosselvorrichtung und/oder einer Komponente, z. B. Welle, der Drosselvorrichtung kann die Position beispielsweise mittels eines Hallsensors erfassbar sein.

In eine weiteren Ausgestaltung ist die Position der Drosselvorrichtung durch zwei redundante Sensoren mittels zweier Potentiometerspuren oder berührungslos ausführbar.

In einer zusätzlichen Ausführungsform ist der Sensor zur Erfassung der Position der Drosselvorrichtung ein Sensor eines EGAS.

In einer ergänzenden Variante sind Spannungsversorgungsleitungen und/oder Signalübertragungsleitungen sämtlicher Sensoren zu einem Kabelbaum oder Kabel zusammengefasst. In vorteilhafter Weise sind damit für die unterschiedlichen Sensoren an dem Kombisensor nicht mehr verschiedene

Kabel erforderlich, sondern diese sind alle sämtlich in einem Kabelbaum oder in einem Kabel zusammengefasst.

In einer weiteren Variante sind die Spannungsversorgungsleitungen und/oder die Signalübertragungsleitungen sämtlicher Sensoren mittels nur eines Steckers mit einer Versorgungseinheit, insbesondere einer Steuerungseinheit und/oder einer Stromquelle des Verbrennungsmotors, verbindbar. Nach der Montage des Kombisensors an dem Saugrohr muss deshalb nur noch ein Stecker mit einem entsprechenden Gegenstecker verbunden werden, so dass sämtliche Sensoren des Kombisensors mit der Steuerungseinheit und der Stromquelle des Verbrennungsmotors verbunden sind zur Signalübertragung und zur Spannungsversorgung.

In einer weiteren Ausgestaltung ist die Drosselvorrichtung eine Drosselklappe und/oder es ist von dem Sensor zur Erfassung der Position der

Drosselvorrichtung ein Drehwinkel erfassbar.

Erfindungsgemäßer Kombisensor für einen Verbrennungsmotor, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, umfassend ein Gehäuse, einen Sensor zur Erfassung eines Druckes eines Fluides in einem Rohr, einen Sensor zur Erfassung einer Position einer Drosselvorrichtung in dem Rohr, einen Sensor zur Erfassung einer Temperatur des Fluides in dem Rohr, wobei die Spannungsversorgungsleitungen und/oder die Signalübertragungsleitungen sämtlicher Sensoren mittels nur eines Steckers mit einer Versorgungseinheit, insbesondere eine Steuerungseinheit und/oder eine Stromquelle des Verbrennungsmotors, verbindbar sind. Es können damit die Spannungsversorgungsleitungen und die Signalübertragungsleitungen sämtlicher Sensoren mit der Versorgungseinheit verbunden werden. Damit braucht nach der Montage des Kombisensors nur ein Stecker in einen entsprechenden Gegenstecker eingesteckt werden, so dass sämtliche Sensoren an die Versorgungseinheit angeschlossen sind. Abweichend hierfür können auch zwei Stecker vorhanden sein, wobei ein Stecker zur Verbindung der Spannungsversorgungsleitungen mit der Versorgungseinheit dient und ein weiterer Stecker zur Verbindung der Signalübertragungsleitungen mit der Versorgungseinheit dient.

Ein erfindungsgemäßer Verbrennungsmotor insbesondere für ein Kraftfahrzeug oder ein Kraftrad, umfasst einen in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebenen Kombisensor.

Ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug umfasst einen in dieser

Schutzrechtsanmeldung beschriebenen Kombisensor und/oder einen in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebenen Verbrennungsmotor.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:

Fig. 1 einen Querschnitt eines Kombisensors an einem Saugrohr und

Fig. 2 eine Ansicht eines Kraftfahrzeuges.

Ausführungsformen der Erfindung

In Fig. 1 ist ein Kombisensor 1 im Querschnitt an einem Rohr 10 dargestellt. Das als Saugrohr 11 ausgebildete Rohr 10 dient dazu, Luft bzw. Verbrennungsluft als Fluid durch das Saugrohr 11 zu einem Verbrennungsmotor 2 eines Kraftfahrzeuges 3 zu leiten. Der Kombisensor 1 weist einen Sensor 5 zur Erfassung des Druckes der Verbrennungsluft, einen Sensor 6 zur Erfassung eines Drehwinkels einer als Drosselklappe 9 ausgebildeten Drosselvorrichtung 8 in dem Saugrohr 11 und einen Sensor 7 zur Erfassung der Temperatur der Verbrennungsluft auf. Sämtliche Sensoren 5, 6 und 7 sind in einem Gehäuse 4 aus Kunststoff des Kombisensors 1 angeordnet bzw. in dieses integriert. An dem Saugrohr 1 1 ist ein als Drosselklappengehäuse 26 ausgebildetes

Anschlusselement 21 vorhanden. An dem Anschlusselement 21 wird das Gehäuse 4 des Kombisensors 1 durch zwei als Schrauben 20 ausgebildete Befestigungsmittel 19 mechanisch befestigt. Das Gehäuse 4 ist zweiteilig und besteht aus einem Deckel 29 und einem Rumpfgehäuse 30. Der Deckel 29 kann demontierbar oder nicht demontierbar am Rumpfgehäuse 30 befestigt sein. Die

Verbindungsmittel zur Verbindung des Deckels 29 mit dem Rumpfgehäuse 30 sind in Fig. 1 nicht dargestellt.

An dem Rumpfgehäuse 30 ist außerdem ein Messstutzen 12 als Bestandteil des Gehäuses 4 vorhanden. Beim Befestigen des Gehäuses 4 an dem

Anschlusselement 21 wird dabei der Messstutzen 12 in den Innenraum des Saugrohres 11 eingeführt. Der Sensor 7 zur Erfassung der Temperatur der Ansaugluft ist dabei am Ende des Messstutzens 12 vorhanden, so dass dadurch die Temperatur der Ansaugluft im Wesentlichen in der Mitte des Strömungsraumes des Saugrohres 11 gemessen wird. Die Strömungsrichtung der Verbrennungsluft ist in Fig. 1 durch einen Pfeil 24 dargestellt. Die Temperatur der Luft in dem Saugrohr 1 1 wird damit in Strömungsrichtung der Verbrennungsluft nach der Drosselklappe 9 gemessen. Der Messstutzen 12 weist einen in Fig. 1 nicht dargestellten Verbindungskanal im Inneren auf, so dass dadurch eine fluidleitende Verbindung vom Ende des Messstutzens 12 im Innenraum des Saugrohres 11 zu dem Sensor 5 zur Erfassung des Druckes der

Verbrennungsluft in dem Saugrohr 11 besteht. Der Messstutzen 12 dient damit in vorteilhafter weise sowohl zur Erfassung der Temperatur als auch des Druckes der Verbrennungsluft in Strömungsrichtung der Verbrennungsluft nach der Drosselklappe 9.

Die Drosselklappe 9 ist an einer Welle 23 als Komponente 31 für die Drosselklappe 9 befestigt. Aufgrund der Schnittbildung in Fig. 1 ist von der Drosselklappe 9 lediglich ein kleinerer Querschnitt sichtbar, so dass die wesentliche größere Ausdehnung in Längsrichtung der Drosselklappe 9 senkrecht auf der Zeichenebene der Fig. 1 steht. Die Welle 23 für die

Drosselklappe 9 und damit auch die Drosselklappe 9 wird von einem elektrischen Stellmotor 22 bewegt. Es handelt sich damit um das Prinzip des EGAS. Abweichend hiervon kann die Drosselklappe 9 auch mechanisch mittels eines Seilzuges durch einen Gashebel bewegt werden (nicht dargestellt).

Die Sensoren 5, 6 und 7 müssen mit elektrischem Strom versorgt werden. Ferner sind die von den Sensoren 5, 6 und 7 erfassten Daten analog oder digital zu einer Steuerungseinheit 18 des Verbrennungsmotors 2 zu übertragen. Sämtliche Spannungsversorgungsleitungen 15 sämtlicher Sensoren 5, 6 und 7 und sämtliche Signalübertragungsleitungen 16 sämtlicher Sensoren 5, 6 und 7 sind zu einem Kabelbaum 13 oder einem Kabel 14 zusammengefasst bzw. in diesem angeordnet, so dass dadurch in vorteilhafter Weise für den Kombisensor 1 nur ein Kabel 14 bzw. ein Kabelbaum 13 erforderlich ist. Am Ende des Kabels 14 bzw. des Kabelbaumes 13 ist ein Stecker 17 mit Kontaktelementen 25 vorhanden. Nach der Montage des Kombisensors 1 auf dem Anschlusselement

21 muss deshalb nur noch der Stecker 17 in einen entsprechenden und nicht dargestellten Gegenstecker eingesteckt werden, um sämtliche Spannungsversorgungsleitungen 15 mit eine Stromquelle 28 als Versorgungseinheit 27 zu verbinden und sämtliche Signalübertragungsleitungen 16 mit der Steuerungseinheit 18 als Versorgungseinheit 27 zu verbinden. Die verschiedenen Spannungsversorgungsleitungen 15 der Sensoren 5, 6 und 7 sind aus Vereinfachungsgründen in Fig. 1 nur durch eine Spannungsversorgungsleitung 15 dargestellt. In gleicher weise sind die verschiedenen Signalübertragungsleitungen 16 der Sensoren 5, 6 und 7 in Fig. 1 nur durch eine Signalübertragungsleitung 16 vereinfachend und symbolisierend dargestellt bzw. abgebildet.

In Fig. 2 ist das Kraftfahrzeug 3 mit dem Verbrennungsmotor 2 und der Stromquelle 28 und der Steuerungseinheit 18 als Versorgungseinheiten 27 dargestellt.

In einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Sensor 7 zur Erfassung der Temperatur der Verbrennungsluft in dem Saugrohr 11 in Strömungsrichtung der Verbrennungsluft vor der Drosselvorrichtung 8 ausgebildet. Hierzu ist in analoger Weise zu dem ersten Ausführungsbeispiel auch der Messstutzen 12 in Strömungsrichtung der Verbrennungsluft vor der

Drosselklappe 9 vorhanden. Zusätzlich weist das zweite Ausführungsbeispiel gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 einen weiteren, zweiten Messstutzen 12 auf, mittels dem in analoger Weise zu dem ersten Ausführungsbeispiel von dem Sensor 5 zur Erfassung des Druckes der Ansaugluft bzw. der Verbrennungsluft der Druck der Verbrennungsluft in

Strömungsrichtung nach der Drosselklappe 9 erfasst wird.

Die Einzelheiten der verschiedenen Ausführungsbeispiele können miteinander kombiniert werden, sofern nichts Gegenteiliges erwähnt wird.

Insgesamt betrachtet sind mit dem erfindungsgemäßen Kombisensor 1 wesentliche Vorteile verbunden. Lediglich ein Messstutzen 12 dient beim ersten Ausführungsbeispiel sowohl zur Erfassung des Druckes als auch der Temperatur der Verbrennungsluft in Strömungsrichtung nach der Drosselklappe 9. Ferner können mittels nur eines Steckers 7 sämtliche Sensoren 5, 6 und 7 an eine oder zwei Versorgungseinheiten 27 angeschlossen werden zur Versorgung der Sensoren 5, 6 und 7 mit elektrischem Strom und zur Datenübertragung.




 
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