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Title:
EXCAVATOR/TRAILER COMBINATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1995/015421
Kind Code:
A1
Abstract:
The excavator (101) used in the proposed combination is of standard design. A grab (122) can be provided as special equipment on the extension arm (117) of the excavator (101) for picking up objects such as rocks or pieces of wood, or alternatively a cleaving device for cleaving wood (for example) or a mowing unit. The trailer coupling unit (107) can be of standard design and secured at the front or rear on the moving gear of the excavator (101) or on a dozer blade (113). The trailer (102) used can have one or more axles (112) with wheels (106) or caterpillar moving gear. In general, it will have a tipping trough (104) for transporting material picked up by the excavator (101) (e.g. excavated earth, moving waste, etc.). A holder frame can also be provided as special equipment on the trailer (102) for cable or pipes, or a gravel sieve. The tipping trough (104) of the trailer (102) can be grasped and tipped by the grab (122) of the excavator (101) using a special holding bracket (103).

Inventors:
Pleier, G�nther
Application Number:
PCT/EP1994/004025
Publication Date:
June 08, 1995
Filing Date:
December 02, 1994
Export Citation:
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Assignee:
Pleier, G�nther
International Classes:
B60P1/04; B62D53/00; E02F3/96; E02F7/00; (IPC1-7): E02F7/00; B60P1/04; B62D53/00; E02F3/96
Domestic Patent References:
WO1985003264A1
Foreign References:
US4253536A
DE3617681A1
US4407626A
DE3734360A1
FR2569216A1
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Claims:
Patentansprüche
1. Kombination eines Baggers (101), der einen beweglichen Auslegerarm (117, 119) aufweist, mit einem Anhänger (102), dadurch gekennzeichnet, daß der Anhänger (102) zur Aufnahme der vom Bagger (101) zu bewegenden Güter ausgelegt ist, um die vom Bagger (101) bei der Arbeit benötigten Materialien beweglich bereitzuhalten oder die bei der Baggerarbeit anfallenden Materialien aufzuneh¬ men.
2. Kombination eines Baggers (101) mit einem Anhänger (102) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhänger (102) eine Mulde (104) mit einer Kippvorrichtung (105) aufweist, wobei an der Mulde (104) eine Haltebügel (103) angebracht ist, der mittels des Auslegerarmes (117, 119) des Baggers (101) erfaßt und manipuliert werden kann, um die Mulde (104) zu kippen.
3. Kombination eines Baggers (101) mit einem Anhänger (102) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslegerarm (117, 119) des Baggers (101) eine Greifvorrichtung (121, 122, 123) angebracht ist.
4. Kombination eines Baggers (101) mit einem Anhänger (102) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadruch gekennzeichnet, daß auf dem Anhänger (102) ein Haltegestell (133) zum Transport und/oder zum Auf oder Abrollen eines Kabels (137) oder von Rohrleitungen (137) angebracht ist.
5. Kombination eines Baggers (101) mit einem Anhänger (102) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Anhänger (102) eine Sieb Vorrichtung (140) für die unterschiedlichsten Materialien angebracht ist.
6. Kombination eines Baggers (101) mit einem Anhänger (102) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (121, 122, 123) zum Erfassen von Gegenständen (z.B. von Steinen oder Hölzer) ausgebildet ist.
7. Kombination eines Baggers (101) mit einem Anhänger (102) nach Anspruch 3 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung (121, 122, 123, 128) zum Spalten von Holz ausgebildet ist.
8. Kombination eines Baggers (101) mit einem Anhänger (102) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Auslegerarm (117, 119) des Baggers (101) ein Mähwerk angebracht ist.
Description:
Kombination eines Baggers mit einem Anhänger

Die vorliegende Erfindung geht von einer Kombination eines Baggers mit einem Anhän¬ ger gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs aus.

Eine derartige Kombination ist beispielsweise aus der DE 25 57 812 AI bekannt.Bei dieser bekannten Kombination handelt es sich um einen Friedhofsbagger mit einem beweglichen Auslegearm, der einen Anhänger mitfuhrt oder mitführen kann. Über die Ausgestaltung des mitgeführten Anhängers oder über das Zusammenwirken des Baggers mit dem Anhänger ist diesem Stand der Technik nichts zu entnehmen. Insbesondere ist dieser Schrift nicht zu entnehmen, daß die vom Bagger bei der Arbeit benötigten Materialien oder die bei der Baggerarbeit anfallenden Materialien auf dem Anhänger beweglich bereitgehalten werden sollen oder können.

Aus der SU 642 559 ist eine Kombination aus einem Grabenbagger und einem Anhänger bekannt, wobei in den vom Bagger ausgehobenen Graben vom Anhänger aus Rohrleitun¬ gen verlegt werden können. Der Bagger weist keinen Auslegerarm auf, sondern eine Grabenfräse, die als Stetigförderer wirkt. Der Erdaushub wird hier nicht auf den Anhänger gefördert, sondern der Anhänger dient nur als Verlegeeinrichtung für die Rohrleitungen.

Aus der DE 31 39 141 AI ist ein Anhängerfahrzeug bekannt, auf dessen Ladefläche eine Vorrichtung zur Aufnahme einer Kabeltrommel angebracht ist, wobei die Verlegung des Kabels vom Anhänger aus vorgesehen ist. Darüber hinaus ist dieses Anhängerfahrzeug alternativ oder zusätzlich auch zum Transport von Masten und/oder Verlegewerkzeug vorgesehen. Über die Art und Ausgestaltung des ziehenden Transportfahrzeug für die Arbeiter des jeweiligen Bautrupps handeln soll.

Aus der NL 91 01 437 A war eine Greifvorrichtung zum Erfassen von Gegenständen bekannt, die am Auslegerarm eines Baggers angebracht werden kann und mit deren Hilfe es auch möglich ist, Gegenstände zu durchtrennen. Eine ähnliche Greifvorrichtung zum Erfassen und Spalten von Gegenständen ist aus der DE 42 18 502 AI bekannt.

Aus der NL 84 00 331 A schließlich ist es bekannt, an den Auslegerarm eines Baggers anstelle eines Tiefenlöffels oder einer Greifvorrichtung ein Mähwerk anzubauen. Über eine Kombination dieses Baggers mit einem Anhänger ist dieser Schrift keine Aussage zu entnehmen.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Anmeldung die Aufgabe zugrunde, eine Kombination aus einem Bagger und einem Anhänger zu schaffen, die bei einfacher Konstruktion einen erweiterten Funktionsumfang gegenüber bekannten Lösungen - insbesondere im Hinblick auf ein Zusammenwirken zwischen dem Bagger und dem Anhänger während der Arbeit und im Hinblick auf eine Verbesserung des gesamten Arbeitsablaufes - aufweist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausge¬ staltungen und Weiterbildungen zu dieser Lösung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Durch die Erfindung werden vielseitig einsetzbare Kombinationen aus Bagger und Anhänger geschaffen, die auch eine Reihe von neuen Arbeitsweisen zulassen. Auf dem Anhänger kann z.B. das bei der Arbeit benötigte Material (z.B. Beton, Sand, Steine, Rohre, Kabel usw.) mitgeführt oder an- und abtransportiert werden, ohne daß dazu ein extra Fahrzeug benötigt wird. Bei Erdarbeiten kann der Aushub des Baggers auf den Anhänger gehoben und von Zeit zu Zeit weggebracht oder an einer anderen Stelle verfüllt oder umgeschlagen werden. Analog gilt dies auch bei mit dem Bagger durch¬ geführten Mäharbeiten oder für vergleichbare Arbeiten, bei denen Material zum An- und/oder Abtransport anfallt.

Die Erfindung soll nun anhand von Ausfuhrungsbeispielen und anhand von Zeichnungsfi¬ guren näher erläutert werden, dabei zeigt:

Fig. 1 eine Kombination eines Baggers mit einem Anhänger,

Fig.2 eine am Auslegerarm des Baggers angebrachte Greifvorrichtung zum Erfassen oder Spalten von Gegenständen,

Fig. 3 ein auf dem Anhänger angebrachtes Haltegestell mit einer Kabeltrommel und ein auf dem Anhänger anbringbares Kiessieb,

Fig. 4 eine Kombination eines Baggers mit einem Anhänger, wobei hier der Bagger mit seiner am Auslegerarm angebrachten Greifvorrichtung die Mulde des Anhängers an einem Haltebügel erfaßt und anhebt, wodurch die Mulde gekippt wird.

1. Der Anhänger der im Rahmen der Erfindung zum Einsatz kommt wird wie folgt beschaffen sein: a) Material der Anhängerkonstruktion

Das überwiegend verwendete Material des Anhängers ist Stahl und bei extremen Einsatz Spezialstahl (z.B. NOX)

b) Achse (112)

Der Anhänger kann je nach Einsatz mit einer oder mehreren Achsen ausgerüstet sein. Vorzugsweise wird es eine oder eine Tandemachse sein, da dieser Anhänger leichter zu lenken und zu rangieren sein wird, wie ein Zweiachsanhänger. Der Vorteil bei einem Zweiachsanhänger, oder auch Dreiachsanhänger, ist das höhere Ladegewicht. Die Anzahl der Achsen kann also beliebig sein, wobei es auch möglich ist mehrere Achsen starr zu verwenden, oder auch mehrere Achsen lenkbar zu machen. Grundsatz-

lieh ist es auch möglich einen Anhänger mit Kettenlaufwerk zu verwen¬ den, da dieser z.B. einen geringeren Bodendruck hat.

Bei allen Varianten wird die Wahl entsprechend dem Gelände und dem zu landendem Material getroffen werden. Die Spur der Achse und somit die Gesamtbreite des Anhängers wird in der Regel der Größe bzw. der Breite des Baggers entsprechen. Die Baggerbreite und die Anhängerbreite darf auch unterschiedlich sein. Wenn der Anhänger breiter ist wie der Bagger, kann es passieren, daß bei schmalem Weg der Bagger noch hindurch paßt, aber der Anhänger nicht mehr. Umgekehrt, ist der Anhänger schmäler als der Bagger, wird die Ladeflächenbreite nicht optimal ausgenutzt.

c) Bereifung 106

Die Beschaffenheit der Räder wird je nach Gelände und der Zuladung des Anhängers gewählt werden. Bei sehr extremem Gelände (z.B. Flußbett) empfiehlt es sich luftlose Reifen (z.B. Stollensegmentreifen), Vollgummi¬ räder oder Ketten zu verwenden. Die Wahl der Räder wird auch von der zu fahrenden Geschwindigkeit abhängen, da die Möglichkeit besteht, diese Anhänger auch an andere Zugfahrzeuge zu hängen; zum Beispiel an einen LKW, der auf der Straße zugelassen ist und somit höhere Geschwindigkei¬ ten fährt, wie auf der Baustelle üblich.

d) Zugeinrichtung 108

Die Zugdeichsel 108 ist der Größe des Anhängers entsprechend ausgelegt. Stützlast, Länge, mit Handbremse, mit Auflaufbremse oder Druckluft¬ bremse wird individuell dem Anhänger 102 und dem Zugfahrzeug 101 angepaßt sein. Ist das Zugfahrzeug groß genug bemessen, könnte der Anhänger auch ohne Bremse auskommen.

e) Stahlmulde 104

Die Länge des Anhängers und die Größe der Mulde 104 wird ebenso der Größe des Baggers angepaßt sein. Wegen der Be- und Entladung der Mulde durch den Bagger mit Greifer oder Tieflöffel ist es sinnvoll, daß Greifer oder Tieflöffel jeden Punkt der Ladefläche erreichen kann.

Bei der Form der Stahlmulde 104 sind mehrere Möglichkeiten gegeben. Je nach Anzahl der Achsen und der Kippeinrichtung seitlich oder nur nach hinten, werden starre oder bewegliche Bordwände angebaut.

Die Stabilität der Mulde 104 sollte, z.B. beim Transport schwerer Was¬ serbausteine, auch so ausgelegt sein, daß sie beim Kippvorgang auch dieser Belastung standhält.

f) Kippeinrichtung

Um einen Kipper seitlich oder nach hinten kippen zu können, muß dieser in der Regel mit einem Kippzylinder ausgestattet sein, was wiederum bedeutet, daß der Zylinder einen Olkraftfluß benötigt. Beim Einsatz mit einem Bagger ist kein Kippzylinder notwendig, da dies mit Hilfe des Baggers möglich ist. Der Anhänger wird jeweils an der gegenüberliegen¬ den Seite des Drehpunktes 105 vom Kipper mit einem Drahtseil, das als Schlaufe ausgebildet ist, gekippt. Diese Drahtseilschlaufe 103 wird durch ein Stahlrohr geschützt. Nun kann der Greifer, z.B. (Tieflöffel mit Dau¬ men 122) oder andere Haltevorrichtungen, diesen Bügel 103 greifen und so die Anhängermulde 104 kippen und dabei entleeren.

Wird der Kipper nach hinten entleert, also mit der vorderen Drahtseil¬ schlaufe 103 nach oben gehoben, geschieht dies problemlos, da die vor¬ dere Bordwand 142 zumeist starr ist.

Wird aber der Kipper seitlich entleert, könnte eine der Halterungsschlau¬ fen stören. Hat der Anhänger bewegliche Bordwände, so können die Hal¬ terungstragseile starr sein, da beim Kippen diejenige Bordwand nach unten geklappt wird, deren Halterungsseil im Wege wäre. Sollte die Mulde 104 so gebaut sein, daß die Bordwände nicht zu öffnen sind, so wird der Drahtseilbügel mit Scharnieren zum Wegklappen sein.

g) Kiessieben

Als Zusatzeinrichtung kann auch mit relativ geringem Aufwand Kies gesiebt werden. Stellt man eine Kiessieb (z.B. Schrägsieb 140) auf diesen Anhänger, so kann z.B. mit dem Tieflöffel 121 auf dieses Sieb Material aufgebracht werden. Das grobe Material fällt seitlich oder nach hinten über den Anhänger. Das gewünschte feine Material wird direkt in den Anhänger fallen und ist somit sofort transportabel.

Dieses Kiessieb könnte dieselben Halterungen 139 am Anhänger benützen, wie sie auch für die Kabeltrommelhalterung 133 verwendet wird. Alle Zusatzeinrichtungen können mittels einer Halteschlaufe (z.B. Drahtseil) 141 und dem Bagger auf den Anhänger gehoben oder entfernt werden.

h) Kabelwagen 102 + 133

Als Zusatzeinrichtung kann mit geringem Aufwand eine Halterung 133 auf diesen Anhänger 102 gestellt und befestigt werden. Diese Halterung 133 ist so gebaut, daß sie eine Kabeltrommel 134 tragen und abrollen kann. Diese Zusatzeinrichtung ist leicht vom Bagger auf- und abhebbar und würde jeden herkömmlichen Kabelwagen oder Anhänger entbehrlich machen.

i) Beleuchtung nach StVzo

Der Anhänger 102 kann mit der Beleuchtung nach StVzo ausgerüstet sein, falls dieser auf der öffentlichen Straße bewegt wird (z.B. wenn die Baustelle entlang der Straße verläuft).

Der Bagger der im Rahmen der Erfindung zum Einsatz kommt, wird wie folgt beschaffen sein: a) Mobilbagger oder auch Radbagger wird als Besonderheit lediglich eine oder mehrere Anhängerkupplungen 107 und eine Greifvorrichtung z.B. 122 haben. Die Anhängerkupplung 107 für den Anhänger kann am Planierschild oder am Unterrahmen des Fahrwerks angebracht sein.

b) Raupenbagger

Falls der Raupenbagger ein Planierschild besitzt, wird sich die Montage der Anhängerkupplung 107 hier anbieten. Sollte dies nicht der Fall sein, wird eine seperate Halterung am Unterwagen des Baggers angebaut werden müssen. Die Halterung der Anhängerkupplung 107 muß in Lauf¬ richtung der Kettenlaufbänder 114 soweit hervorstehen, daß die Ketten 114 beim Lenken nicht behindern. Daß die Anhängerkupplung sich in der Mitte der beiden Laufwerke befindet wird ebenfalls von Vorteil sein.

c) Anhängerkupplung 107

Die Anhängerkupplung besteht aus einer kompakten Vorrichtung die han¬ delsüblich ist und z.B. am LKW Verwendung findet. Wird diese Anhän¬ gerkupplung am Planierschild angebracht, wäre es von Vorteil, wenn sie leicht zu demontieren ist, da sie sonst bei Planierarbeiten stören könnte.

d) Hebeeinrichtungen, z.B. 122

Die Hebeeinrichtung an sich ist bereits der Baggerarm, die dazu gehörige Halterung könnte z.B. ein Greifer sein.

d)l. Greifer 122, 123

Der Greifer, der hier auch Verwendung finden könnte ist seit langem handelsüblich und somit nicht neu. Neu dagegen ist, daß dieser Greifer den Haltebügel 103 des Anhängers 102 festhalten und anheben kann, was das Kippen der Anhängermulde 104 möglich macht. Siehe dazu auch Kippvorgang in Fig. 4.

d)2. Tieflöffel 121

Beim Einsatz mit dem Tieflöffel am Bagger läßt sich zwar der Haltebügel 103 am Kipper heben, aber nicht sichern. Ein Haltezahn 123 wird diese Sicherung übernehmen. Der Zahn (vergleichbar mit dem Daumen einer Hand) 123 ist am Knickarm 119 des Baggers installiert und greift dem Tieflöffel 121 entgegen. Bei dem Zahn, der hier mit dem Daumen einer Hand verglichen wird, gibt es zwei Varianten:

Variante A: ist die, daß der Anlenkbolzen 125 des Tieflöffels, der gleiche Drehpunkt ist, wie der Anlenkbolzen 126 des Daumens 123. In dieser Ausführung wird der mittlere Zahn des Tieflöffels 121 und die Spitze des Daumens 123, immer bei jeder x-beliebigen Stellung, aufeinander treffen.

Variante B: bei dieser Ausführung sind die beiden "Radien der Anlenkbol¬ zen 126 und 125 unterschiedlich. Ist der Knickarm 119 des Baggers senkrecht nach unten gestellt, so wird der Anlenkpunkt des Daumens 126 höher sein. Der Vorteil bei dieser Ausführung ist der, daß der Daumen 123 in den Tieflöffel hineinlangen kann, bis zu einem gegebenen An¬ schlag. So besteht die Möglichkeit auch z.B. kleinste Äste zu greifen.

d)3. Holzspalteinrichtung 128

Eine Zusatzeinrichtung für diesen Daumen 123 ist ein Eisenkeil 128, der über den Daumen gesteckt und verschraubt wird. Der Eisenkeil 128 kann

aus einer einfachen Schneide, oder aus einem Kreuz bestehen. Der Spaltvorgang ist jetzt sehr einfach.

Gespalten werden in der Regel ein Meter lange Rundholzstücke 127 (Stehrholz). Der Bagger fahrt neben das zu spaltende Holz 127 und bringt es in Längsrichtung des Auslegers 117, dann wird der Tieflöffel 121 an der entfernteren Seite des Holzes angesetzt und mit dem Daumen 123 bzw. Spaltkeil 128 an der dem Bagger zugewandten Seite zusammenge¬ preßt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die gewünschte Größe des Brennholzes erreicht ist. Dieses gespaltene Holz kann jetzt mit der Spalteinrichtung gleich bündelweise aufgenommen und verladen wer¬ den.

Für den Spaltvorgang wird keine zusätzliche Person benötigt. Lediglich wenn das gespaltene Brennholz sofort verladen wird, ist es sinnvoll, wenn eine Person das Holz, z.B. auf dem LKW, aufschlichtet.

Zusatzeinrichtung für Mäharbeiten

Hier wird anstelle des Tieflöffels ein Mähwerk angebaut, eventuell mit einem Schnellwechselsystem. Der Antrieb kann über eine zusätzliche Hydraulikleitung erfolgen. Gemäht wird in erster Linie durch Schwenken des Oberwagens des Baggers. Ist eine oder mehrere Mahd(en) (Reihe) gemäht, fahrt der Bagger erst weiter. Der Bagger kann so seinen gesam¬ ten Schwenkbereich ausnützen, was eine sehr bodenschonende Mährarbeit ermöglicht. Bei herkömmlichen Mähfahrzeugen wie z.B. Traktor muß der Boden wesentlich mehr befahren werden, was bei einer Feuchtwiese z.B. schon viele Probleme bringen kann. Bevorzugt bei Feuchtwiesen und Steilhängen wird ein Raupenbagger mit Mähwerk eingesetzt werden, da ein Raupenbagger weniger Bodendruck hat und geländegängiger ist. Der

Arbeitsablauf kann mit einem Mann, der eine Sense schwingt, verglichen werden.

Kombination Bagger - Anhänger

Auf dem freien Markt werden bisher Bagger und auch Anhänger in verschiedenen Ausführungen und Größen eingesetzt. Erst die Kombination dieser beiden Geräte läßt neue Arbeitsweisen zu.

a) Bewegungsablauf

Die Kombination Mobilbagger - Anhänger wird vom Bewegungsablauf etwas anderes sein, als bei der Kombination Raupenbagger - Anhänger. Bei der Version Radbagger - Anhänger kommt es darauf an, ob der An¬ hänger an der Lenkachse oder der Starrachse angehängt wird. Jeder Bag¬ gerführer wird selbst die richtige Version für sich wählen.

Ist beim Kettenbagger ein Planierschild 113 vorhanden, würde sich dieses anbieten, die Zugeinrichtung 107 aufzunehmen.

b) Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten wären z.B. im Kanal- oder Straßenbau. Wo bisher ein zusätzliches Gerät wie z.B. ein Radlader eingesetzt werden mußte, um die Baustelle mit Material zu beliefern, kann jetzt vom Bagger das gewünschte Material, (z.B. Beton, Sand, Rohre usw.) im Anhänger mitgenommen werden.

Der Vorteil dabei liegt nicht nur in der Zeiteinsparung auf der Baustelle, sondern auch in der Anschaffung von zusätzlichen Baumaschinen, z.B. Radlader, wobei mehr Maschinen auch mehrere Maschinisten bedeuten kann.