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Title:
COMPOSITION FOR DYEING KERATIN FIBERS CONTAINING A COMBINATION OF A P-PHENYLENE DERIVATIVE AND 2,7-NAPHTHALENEDIOL AND USE THEREOF FOR REDUCING A YELLOW TINGE IN A HAIRSTYLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/120535
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a composition for dyeing keratin fibers, for example human hair, with oxidative hair dyes. The composition contains as oxidative dyes a combination of a p-phenylenediamine derivative as the developer substance and 2,7-naphthalenediol as the coupler substance in a suitable base. An oxidizing agent such as hydrogen peroxide is used as an additional component for developing the dye. The invention relates to a use of the composition for grey coloration, with a long-lasting reduction of a yellow tinge in a hairstyle of grey, previously dark hair.

Inventors:
BALZER WOLFGANG (DE)
AUGENSTEIN GUNTHER (DE)
ADER CHRISTIAN (DE)
Application Number:
EP2017/084021
Publication Date:
June 27, 2019
Filing Date:
December 21, 2017
Export Citation:
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Assignee:
LABORATOIRE BIOSTHETIQUE KOSMETIK GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
A61Q5/10; A61K8/34; A61K8/41
Domestic Patent References:
WO2015181244A12015-12-03
Foreign References:
EP1671619A12006-06-21
EP1707242A12006-10-04
EP1707242A12006-10-04
Other References:
DATABASE GNPD [online] MINTEL; 1 November 2017 (2017-11-01), SCHWARZKOPF & HENKEL: "Permanent Hair Colourant", XP002783696, Database accession no. 5246447
DATABASE GNPD [online] MINTEL; 1 April 2017 (2017-04-01), PROCTER & GAMBLE: "Hair Colourant Cream", XP002783697, Database accession no. 4775463
DATABASE GNPD [online] MINTEL; 1 May 2000 (2000-05-01), L'ORÉAL: "Grey Chic", XP002783698, Database accession no. 25981
DATABASE GNPD [online] MINTEL; 1 February 2012 (2012-02-01), DELLY KOSMETIC: "Anti-Yellowing Kit Treatment", XP002783699, Database accession no. 1738539
Attorney, Agent or Firm:
HIRSCH, Uwe Thomas (DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Mittel zur oxidativen Färbung von Keratinfasern, dadurch

gekennzeichnet, dass es eine Kombination aus einem p-Phenylendiamin- derivat und 2,7-Naphthalenediol als alleinigen Kuppler oder deren physiologisch verträgliche, wasserlösliche Salze enthält.

2. Mittel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das p-Phenylendiamin-derivat ausgewählt ist aus 1 ,4-Diamino-benzol

(p-Phenylendiamin), 1 ,4-Diamino-2-methyl-benzol (p-Toluylendiamin),

1 ,4-Diamino-2-methoxymethyl-benzol, 1 ,4-Diamino-2-hydroxyethyl-benzol oder N,N-Bis-(2-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin, oder Gemischen daraus.

3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das p-Phenylendiamin-derivat und das 2,7-Naphthalenediol jeweils in einer Gesamtmenge von 0,05 bis 2 Gewichtsprozent im gebrauchsfertigen Mittel enthalten ist.

4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das p-Phenylendiamin-derivat und das 2,7-Naphthalenediol jeweils in einer Gesamtmenge von 0,2 bis 1 Gewichtsprozent im gebrauchsfertigen Mittel enthalten ist.

5. Verwendung des Mittels nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zur

Erzielung einer Graufärbung von menschlichen Haaren, deren natürliche Farbe dunkelblond bis schwarz ist und deren Anteil weißer Haare mehr als 10% beträgt.

6. Verwendung nach Anspruch 5 wobei die Haare vor der Graufärbung noch nie gefärbt waren und daher nur Eigenpigmente des Verwenders enthalten.

7. Verwendung nach Anspruch 6 wobei die Haare vor der Graufärbung einen Gelbstich besitzen, der nach der Färbung nicht mehr erkennbar ist.

Description:
Titel

Mittel zum Färben von Keratinfasern enthaltend eine Kombination aus einem p-Phenylenderivat und 2,7-Naphthalendiol sowie dessen

Verwendung zur Reduzierung des Gelbstichs in einer Frisur

Beschreibung

Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Mittel zur oxidativen Färbung von Keratinfasern, insbesondere menschlichen Haaren, welche eine

Kombination aus einem oder mehreren p-Phenylenderivaten als

Entwicklersubstanzen und 2,7-Naphthalenediol als Kupplersubstanz enthalten. Neben menschlichen Haaren können auch tierische Haare, insbesondere Wolle oder Pelze, Federn, Nägel oder künstliche

Keratinfasern gefärbt werden, wobei die vorliegende Erfindung

insbesondere auf die Färbung von Kopfhaaren am Menschen gerichtet ist. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere auch die Verwendung des genannten Mittels zum Graufärben von menschlichem Kopfhaar, insbesondere von menschlichem Haar mit geringer

Eigenpigmentkonzentration zur nachhaltigen Reduktion des Gelbstiches in einer Frisur die solche Haare enthält.

Hintergrund der Erfindung

Auf dem Gebiet der Färbung von Keratinfasern, insbesondere der

Haarfärbung, haben Oxidationsfarbstoffe eine wesentliche Bedeutung erlangt. Die Färbung entsteht hierbei durch Reaktion bestimmter

Entwicklersubstanzen mit bestimmten Kupplersubstanzen in Gegenwart eines geeigneten Oxidationsmittels. Als Entwicklersubstanzen werden hierbei insbesondere 2,5-Diaminotoluol, 2,5-Diaminophenylethylalkohol, p-Aminophenol, 2-Methoxymethyl-1 ,4-p-Phenylendiamin, 1 ,4- Diaminobenzol und 4,5-Diamino-1 -(2-hydroxyethyl)-pyrazol eingesetzt, während als Kupplersubstanzen beispielsweise Resorcin, 2-Methyl- resorcin, 1 -Naphthol, 3-Aminophenol, 2-Amino-4-(2 ' -hydroxyethyl)amino- anisol und 1 ,3-Diamino-4-(2 ' -hydroxyethoxy)benzol zu nennen sind. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Haare mit nicht- oxidativen, direktziehende Farbstoffe enthaltenden Färbemitteln (häufig als Tönungsmittel bezeichnet) zu färben. Diese im folgenden Direktzieher genannten Farbstoffe besitzen nicht die Beständigkeit der oxidativ ins Haar eingebrachten Färbungen. Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt auch darin, dass solche Direktzieher ersatzlos entfallen können.

An Farbstoffe, die zur Färbung menschlicher Haare verwendet werden, sind neben der Stabilität der Haarfärbungen über einen bestimmten Zeitraum zahlreiche zusätzliche Anforderungen gestellt. So müssen die Farbstoffe in toxikologischer und dermatologischer Hinsicht unbedenklich sein und die erzielten Haarfärbungen sollen eine gute Lichtechtheit, Dauerwellechtheit, Reibeechtheit und Stabilität gegenüber anderen mechanischen Beanspruchungen und den üblichen Haarbehandlungen, insbesondere Schamponieren sowie eine ausreichende Beständigkeit gegenüber Hautabsonderungen wie z.B. Schweißabsonderungen aufweisen.

Ein besonderes Problem stellt bei der Nuancierung von Farbtönen die Herstellung natürlicher Grautöne dar, die zunehmend insbesondere zur Kaschierung eines Gelbstiches in der Frisur benötigt werden, welcher häufig bei natürlich ergrauten Haaren mit geringer

Eigenpigmentkonzentration auftritt. Zur Erzielung natürlich wirkender grauer Nuancen ist es notwendig eine Vielzahl unterschiedlicher

Oxidationsfarbstoffe oder Direktzieher zu kombinieren, die gemeinsam eine Nuancierung aus blauer, gelber oder roter Farben erfordert.

Auf dem Markt befindliche Produkte, die dieses Problem lösen sollen und die genannten Oxidationsfarbstoffe oder Direktzieher verwenden, liefern zwar nach der Färbung gleichmäßige, natürliche Grautöne, zeigen in Hinblick auf die Haltbarkeit aber gravierende Schwächen. Insbesondere zeigt sich in der Regel nach ca. 14 Tagen durch die Einwirkung von Licht, insbesondere UV-Licht oder durch das regelmäßige Schamponieren eine unerwünschte Veränderung der Nuancierung, da einzelne

Farbkomponenten abgebaut oder ausgewaschen werden.

Es wurde nunmehr überraschend gefunden, dass bei der Verwendung von einer oxidativen Kombination von einem p-Phenylendiamin-derivat und 2,7-Naphthalenediol die gewünschte Haltbarkeit bei der Erzielung natürlicher Grautöne sowie die Farbstabilität in besonders hohem Maße gewährleistet werden.

Die Verwendung von 2,7-Naphthalenediol als Kupplersubstanz, allerdings immer nur als Teil einer Mischung mit mehreren anderen Kupplern, ist zwar in der Literatur beschrieben, allerdings ohne Hinweis auf die

Verbesserungen bei der Haltbarkeit und Farbstabilität von Grautönen.

Zum Beispiel wird in der EP 1 707 242 die Verwendung von 2,7- Dihydroxynaphthalin zusammen mit mindestens einem weiteren Kuppler erwähnt, allerdings nur in Bezug auf die Haltbarkeit von intensiven Farben ohne überhaupt Grautöne zu erwähnen oder in den Beispielen

aufzuführen.

Die vorliegende Erfindung

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Mittel zur oxidativen Färbung von Keratinfasern, wie zum Beispiel von Wolle, Pelzen, Federn oder Haaren und insbesondere menschlichen Haaren, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass es eine Kombination aus mindestens einem p- Phenylendiamin-derivat als Entwickler und 2,7-Naphthalenediol als Kuppler enthält. Des Weiteren richtet sich die gegenwärtige Erfindung auf eine Verwendung dieses Mittels zur Erzielung einer lange haltbaren Graufärbung von Haaren, insbesondere von bereits pigmentarmen, also ergrauten Haaren. Dabei wird die Gelbstichigkeit, die oft in Frisuren mit solchen Haaren auftritt, besonders nachhaltig kaschiert.

Das gebrauchsfertige Mittel zur oxidativen Färbung wird üblicherweise erst kurz vor der Anwendung zubereitet, zumindest was die Vermischung von Farbstoffkomponente und Oxidationsmittel angeht. Gegebenenfalls können auch andere Komponenten dann beigemischt werden,

insbesondere wenn der Verwender entscheiden können soll, ob oder in welcher Dosierung sie verwendet werden sollen, wie z.B. für Rheologie beeinflussende Mittel. Natürlich macht dies eine zusätzliche Verpackung nötig. Alternativ können solche anderen Komponenten, aber auch in der Farbstoffkomponente oder in dem Oxidationsmittel enthalten sein, allerdings wären sie dann nicht mehr optional. Es hat sich als praktisch und daher üblich erwiesen die Farbstoffkomponente und das

Oxidationsmittel, sowie weitere Komponenten gesondert verpackt dem Verbraucher oder Anwender zur Verfügung zu stellen.

Als Entwicklersubstanzen in der Farbstoffkomponente für das Färbemittel kommen dabei vorzugsweise 1 ,4-Diamino-benzol (p-Phenylendiamin),

1 ,4-Diamino-2-methyl-benzol (p-Toluylendiamin), 1 ,4-Diamino-2- methoxymethyl-benzol, 1 ,4-Diamino-2-hydroxyethyl-benzol oder N,N-Bis- (2-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin in Betracht, wobei die Verbindungen in Form ihrer freien Basen oder Salze eingesetzt werden können.

Die Gesamtmenge an Entwickler- bzw. Kupplersubstanzen kann dabei in der erfindungsgemäßen Farbstoffkomponente etwa jeweils 0,05 bis 2 Gewichtsprozent der Farbstoffkomponente, insbesondere etwa 0,2 bis 1 Gewichtsprozent der Farbstoffkomponente betragen. Darüber hinaus können in der Farbstoffkomponente des Färbemittels, falls diese zur Färbung von Flaaren verwendet werden sollen, noch weitere übliche kosmetische Zusätze, beispielsweise Antioxidantien wie

Ascorbinsäure, Thioglykol-säure oder Natriumsulfit, sowie Parfümöle, Komplexbildner, Netzmittel, Emulgatoren, Verdicker und Pflegestoffe enthalten sein.

Die Zubereitungsform der erfindungsgemäßen Farbstoffkomponente des Färbemittels kann beispielsweise eine Lösung, insbesondere eine wässrige oder wässrig-alkoholische Lösung, eine Paste, eine Creme, ein Pulver, ein Granulat, ein Gel, eine Emulsion, eine Dispersion, ein mit Luft erzeugter Schaum oder eine Aerosolzubereitung sein. Ihre

Zusammensetzung stellt eine Mischung der Farbstoffkomponenten mit den für solche Zubereitungen üblichen Zusätzen dar.

Übliche Zusätze in Lösungen, Cremes, Emulsionen, Dispersionen oder Gelen sind zum Beispiel Lösungsmittel wie Wasser, niedere aliphatische Alkohole, beispielsweise Ethanol, Propanol oder Isopropanol, Glycerin oder Glykole wie 1 ,2-Propylenglykol, weiterhin Netzmittel oder

Emulgatoren aus den Klassen der anionischen, kationischen, amphoteren oder nichtionogenen oberflächenaktiven Substanzen wie zum Beispiel Fettalkoholsulfate, oxethylierte Fettalkoholsulfate, Alkylsulfonate,

Alkylbenzolsulfonate, Alkyltrimethylammoniumsalze, Alkylbetaine, oxethylierte Fettalkohole, oxethylierte Nonylphenole, Fettsäure- alkanolamide und oxethylierte Fettsäureester ferner Verdicker wie höhere Fettalkohole, Stärke, Cellulosederivate, Petrolatum, Paraffinöl und

Fettsäuren, sowie außerdem Pflegestoffe wie kationische Harze,

Lanolinderivate, Cholesterin, Pantothensäure und Betain. Die erwähnten Bestandteile werden in den für solche Zwecke üblichen Mengen verwendet, zum Beispiel die Netzmittel und Emulgatoren in

Konzentrationen von etwa 0,5 bis 30 Gewichtsprozent der

Farbstoffkomponente, die Verdicker in einer Menge von etwa 0,1 bis 30 Gewichtsprozent der Farbstoffkomponente und die Pflegestoffe in einer Konzentration von etwa 0,1 bis 5,0 Gewichtsprozent der

Farbstoffkomponente.

Geeignete Trägermaterialien für die Pulver- oder Granulat-Anwendungen sind pulvrige, mikrokristalline Substanzen die die Farbstoffe in einen physikalischen Zustand versetzen, der es erlaubt, das Verfahren zum Coaten der Pellets mit geeigneten Verkapselungsmaterialien

durchzuführen. Geeignete Trägermaterialien sind insbesondere Gummi Arabicum, Dextrose, Polyvinylpyrrolidon, Oligosaccharide, mikrokristalline Cellulose-Derivate, wie zum Beispiel Flydroxypropylmethylcellulose, Methylcellulose, Flydroxyethyl-cellulose, Flydroxypropylcellulose,

Nonoxynol-Flydroxyethyl-cellulose und Cetyl-Flydroxyethylcellulose oder physikalisch beziehungs-weise chemisch modifizierte Stärken oder Stärkederivate, wie zum Beispiel Stärkeester (beispielsweise acetylierte Stärken), Stärkeether (beispielsweise hydroxyalkylierte Stärken),

Dialdehydstärken, Dicarboxylstärken, Distärkephosphate,

Flydroxyalkylstärkephosphate oder Flydroxyalkylstärken, wobei die Alkylgruppen vorzugsweise 1 bis 4, besonders bevorzugt 2 bis 3 C-Atome enthalten. Geeignet sind auch quervernetzte Stärkeether, wie zum

Beispiel solche mit den INCI-Bezeichnungen Dimethylimidazolidone Rice beziehungsweise Corn Starch oder hydrophob modifizierte Stärken (beispielsweise solche mit der INCI-Bezeichnung Aluminium Starch Octensuccinate). Die Stärke kann sowohl thermisch als auch hydrolytisch oder enzymatisch modifiziert worden sein, wobei die Ausgangsstärke aus den bekannten Quellen, beispielsweise Mais, Kartoffeln, Süsskartoffeln, Erbsen, Bananen, Flafer, Weizen, Gerste, Reis, Sago, Tapioca, Pfeilwurz, Amarant, Kanna, Sorghum, usw., gewonnen werden kann. Besonders bevorzugte Stärkederivate sind nichtionische Stärkederivate,

insbesondere mit Alkylenoxiden wie Ethylenoxid, Propylenoxid oder Butylenoxid, Acetanhydrid oder Butylketendimer, und insbesondere Propylenoxid, modifizierte nichtionische Stärkederivate. Weitere geeignete Trägermaterialien sind synthetisches Calciumsilicat, Kieselgur,

Siliziumdioxid oder andere freifließende, nicht zusammenbackende Pulver.

Geeignete Verkapselungsmaterialien für die Pulver oder Granulate sind wasserlösliche oder wasserdispergierbare, filmbildende Substanzen, die in der Lage sind, aus Lösungen oder Dispersionen, sich durch

Sprühtrocknung derart auf den Pulvern einheitliche Filme abzuscheiden, dass von einer Ummantelung (Coating) gesprochen werden kann.

Geeignete Verkapselungsmaterialien sind Gummi Arabicum, Cellulose- Derivate (beispielsweise Methylcellulosen), Polyethylen-Dispersionen, Polyacrylsäuren, Polyvinylalkohole, Polycarbonate, Polyvinylpyrrolidon, Polyester und Polyamide oder natürliche Filmbildner wie zum Beispiel Chitosan, Schellack, Oligosaccharide oder auch chinesisches Balsamharz (Kolophonium).

Eine Entstaubung der pulverförmigen Zusammensetzungen kann auch durch eine aus Ölen und Wachsen, beispielsweise einer organisch lipophilen Verbindung aus der Gruppe der pflanzlichen und/oder tierischen Fette, Öle und Wachse, der Paraffinkohlenwasserstoffe, der höheren Alkohole und Ether, der aliphatischen und aromatischen Ester sowie der Silikonöle, bestehenden hydrophoben Basis erreicht werden.

Ebenso ist es möglich Suspensionen auszubilden, welche zusätzlich mindestens einen anorganischen oder organischen Verdicker mit lipophilem Charakter, der mit der lipophilen Verbindung ein Oleogel bzw. Lipogel ausbildet, enthalten können.

Als organisch lipophile Verbindungen eignen sich insbesondere

Pflanzenöle wie zum Beispiel Jojobaöl; Vaseline; flüssige Paraffine, beispielsweise Paraffinum Perliquidum und Paraffinum Subliquidum; Siliconöle; flüssige, langkettige, hydrophobe Fettsäureester,

beispielsweise Octylpalmitat, Isocetylpalmitat, Isopropyl pal mitat und Octylstearat; wachsförmige, langkettige, hydrophobe Fettsäureester und/oder synthetische Wachsersatzstoffe, beispielsweise natürliches oder synthetisches Bienenwachs (zum Beispiel Lipowachs 6138G ® der Firma Lipo Chemicals), C18- bis C36-Fettsäuren (zum Beispiel Synchrowachs AW1 C ® der Firma Croda Chemicals Ltd.), C-10 bis C36-Fettsäure- triglyceride, wie zum Beispiel Octansäure/Dodecansäure-Triglycerid, hydrierte Kokosfettsäureglyceride (zum Beispiel Softisan 100 ® der Firma Hüls AG), Glyceryltribehenat (beispielsweise Synchrowachs HRC ® der Firma Croda Chemicals Ltd.), Fettsäureestergemische (beispielsweise Cutina BW ® der Firma Henkel KGaA), sowie deren Mischungen.

Besonders bevorzugt ist hierbei die Verwendung von Jojobaöl,

Fettsäureestern, Paraffinöl, Kombinationen aus Fettsäureestern und Paraffinöl sowie Kombinationen aus Fettsäureestern und/oder Paraffinöl mit Vaseline.

Die lipophilen Verbindungen werden, bezogen auf die Gesamtmenge der Farbkomponente, in einer Konzentration von etwa 0,1 bis 80

Gewichtsprozent, vorzugsweise von 3 bis 65 Gewichtsprozent, und insbesondere von 20 bis 50 Gewichtsprozent, eingesetzt.

Als lipophile anorganische oder organische Verdicker sind insbesondere Alkalicarboxylate, Erdalkalicarboxylate oder Aluminiumcarboxylate, beispielsweise Natriumpalmitat, Aluminium/Magnesiumhydroxystearat oder Magnesiumstearat, Aluminiummonostearat, Aluminiummonodistearat und/oder Aluminiumtristearat; Copolymerisate von Alkenen, wie zum Beispiel Ethylen/Propylen-Copolymere; vernetzte organische Polymere und lipophilisierte Schichtsilikate, wie zum Beispiel Benzyl-dimethyl- stearylammonium-Hectorit (beispielsweise Bentone 28 der Fa. Rheox), sowie Gemische dieser lipophilen Verdicker zu nennen, wobei

Alkalistearate, Erdalkalistearate, Aluminiumstearate und Aluminium/ Magnesiumhydroxystearat, und insbesondere Magnesiumstearate und Aluminiumstearate, bevorzugt sind.

Je nach Zusammensetzung kann das erfindungsgemäße Färbemittel schwach sauer, neutral oder alkalisch reagieren.

Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Färbemittel

gegebenenfalls weiterhin mindestens eine Quelle für ein

Alkalisierungsmittel, vorzugsweise eine Quelle für Ammoniak oder

Ammoniumionen, enthalten. Als weitere Alkalisierungsmittel können bekannte Verbindungen, beispielsweise Alkanolamide wie zum Beispiel Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin, Monopropanolamin, Dipropanolamin, Tripropanolamin, 2-Amino-2-methyl-1 , 3-propandiol, 2- Amino-2-methyl-1 -propanol, Tris(Flydroxymethyl)aminomethan oder 2- Amino-2-hydroxymethyl-1 , 3-propandiol verwendet werden. Besonders bevorzugte Alkalisierungsmittel sind solche Mittel, welche eine Quelle für Ammoniumionen aufweisen, wobei jede Quelle für Ammoniumionen geeignet ist. Bevorzugte Quellen für Ammoniumionen sind

Ammoniumchlorid, Ammoniumsulfat, Ammoniumnitrat, Ammonium- phosphat, Ammoniumacetat, Ammoniumcarbonat, Ammoniumhydrogen- carbonat, Ammoniumcarbamat, Ammoniumhydroxid, Percarbonatsalze, Ammoniak und deren Mischungen. Besonders bevorzugt sind hierbei Ammoniumcarbonat, Ammoniumcarbamat, Ammoniumhydrogencarbonat, Ammoniak und deren Mischungen. Die Mittel gemäß der vorliegenden Erfindung können etwa 0,1 bis etwa 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 0,5 bis etwa 5 Gewichtsprozent, und insbesondere etwa 1 bis etwa 3 Gewichtsprozent eines Alkalisierungsmittels, vorzugsweise Ammonium- ionen, enthalten.

Als Oxidationsmittel zur Entwicklung der Haarfärbung kommen

hauptsächlich Wasserstoffperoxid oder dessen Additionsverbindungen an Harnstoff, Melamin, Natriumborat oder Natriumcarbonat in Form einer 3- bis 12prozentigen, vorzugsweise 6prozentigen, wässrigen Lösung, aber auch Luftsauerstoff in Betracht.

Gemäß der vorliegenden Erfindung enthalten die gebrauchsfertigen Färbemittel etwa 0,1 bis etwa 12 Gewichtsprozent, vorzugsweise etwa 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, und insbesondere etwa 1 bis etwa 4

Gewichtsprozent des Oxidationsmittels.

Für die Anwendung mit Oxidationsmitteln vermischt man das vorstehend beschriebene Färbemittel unmittelbar vor dem Gebrauch mit dem

Oxidationsmittel und trägt eine für die Haarfärbebehandlung ausreichende Menge, je nach Haarfülle, im Allgemeinen etwa 60 bis 200 Gramm, dieses Gemisches auf das Haar auf. Das Gewichtsverhältnis zwischen

Haarfärbemittel und Oxidationsmittel kann dabei 5:1 bis 1 :3, vorzugsweise jedoch 1 :1 bis 1 :2 betragen. Größere Mengen an Oxidationsmittel werden vor allem bei höheren Farbstoffkonzentrationen im Haarfärbemittel, oder wenn gleichzeitig eine stärkere Bleichung des Haares beabsichtigt ist, verwendet. Der pH-Wert des gebrauchsfertigen Färbemittels ist vorzugsweise gleich 4 bis 11 und stellt sich beim Vermischen des Färbemittels mit dem

Oxidationsmittel ein. Gegebenenfalls kann der pH-Wert durch Zusatz von geeigneten Säuren oder Basen eingestellt werden.

Man lässt das Gemisch bei 15 bis 50 °C etwa 3 bis 60 Minuten lang, vorzugsweise 30 bis 45 Minuten lang, auf das Haar einwirken, spült sodann das Haar mit Wasser aus und trocknet es. Gegebenenfalls wird im Anschluss an diese Spülung mit einem Shampoo gewaschen und falls erforderlich mit einer schwachen organischen Säure, wie zum Beispiel Zitronensäure oder Weinsäure, nachgespült. Anschließend wird das Haar getrocknet.

Das erfindungsgemäße Färbemittel, welches eine Kombination aus einem p-Phenylendiamin-derivat und 2,7-Naphthalenediol enthält, erfüllt die gestellten Anforderungen an die Erzielung natürlicher Grautöne,

insbesondere in Bezug auf die Haltbarkeit bzw. Farbstabilität in besonders hohem Maße.

Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung von den erfindungsgemäßen Färbemitteln bei der Herstellung lange haltbarer, natürlicher Grautöne zur Kaschierung eines Gelbstiches in einer Frisur. Solche Gelbstiche treten üblicherweise bei ergrautem Haar auf, das nur noch wenig eigene Pigmente enthält, insbesondere wenn die

Eigenpigmentfarbe ursprünglich im dunkel blond bis schwarzem Bereich war. Natürlich kann solches Haar in jeder üblichen Nuance gefärbt werden, enthält dann aber wieder eine hohe Pigmentkonzentration, wobei sich wenig eigenes Pigment mit viel künstlichem Farbstoffpigmenten paart. Darauf zielen die Ansprüche der gegenwärtigen Verwendung jedoch nicht ab. Die gegenwärtige Verwendung ist daher gerichtet auf die Graufärbung von ergrautem, leicht gelbstichigem Haar, dessen natürliche dunkle Haarfarbe im Bereich von dunkelblond bis schwarz lag und in dem der Anteil weisser, d.h. substanziell nicht-pigmentierter Haare größer als 10%, vorzugsweise größer als 50% und oft über 85% ist, jedoch 100% nicht erreicht. Der Grauanteil der Haare kann durch den Fachmann, den geschulten-Friseur, optisch analysiert oder im Labor mit Hilfe von Bildanalysesystemen bestimmt werden. Dabei wird die Anzahl der nicht mehr pigmentierten Haare in Bezug zu allen Haaren gesetzt und in Prozent angegeben. Eine dunkle Haarfarbe der natürlichen Haare kann durch den Fachmann, den geschulten-Friseur, optisch bestimmt werden oder im Labor mit Hilfe der Euronorm EN ISO 11664-4„Colorimetry -- Part 4: CIE 1976 L*a*b* Colour space“ definiert werden. Solche Haare haben typischerweise Lab-Werte die in den folgenden Bereichen liegen: L kleiner als 30, a zwischen 0 und 5 und b zwischen 0 und 7.

Alle in der vorliegenden Anmeldung enthaltenen Prozentangaben stellen soweit nicht anders angegeben Gewichtsprozente dar.

Die nachfolgenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung näher erläutern, ohne ihn darauf zu beschränken.

Beispiele

Beispiele 1 bis 5: Haarfärbelösunq x g p-Phenylendiamin-derivat

0,44 g 2,7-Naphthalenediol

10,0 g Kaliumoleat (8%ige wässrige Lösung) 4,25 g Monoethanolamin (100%ig)

10,0 g Ethanol

0,3 g Ascorbinsäure

ad 100,0 g Wasser

30 g der vorstehenden Haarfärbelösung werden unmittelbar vor der Anwendung mit 30 g einer 6prozentigen wässrigen Wasserstoffperoxid- lösung vermischt. Anschließend wird das Gemisch auf gebleichte Haare aufgetragen. Nach einer Einwirkungszeit von 30 Minuten bei 40 °C wird das Haar mit Wasser gespült, mit einem handelsüblichen Shampoo gewaschen und getrocknet. Die Färbeergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.

Tabelle 1 : Farbergebnisse aus Färbelösung

Beispiele 6 bis 8: Farbstabilitäten

Erfindungsgemäßes Produkt (EP) 0,600 g p-Phenylendiamin-derivat

0,44 g 2,7-Naphthalenediol

15,0 g Cetylalkohol

0,3 g Ascorbinsäure

3,5 g Natriumlaurylalkoholdiglycolethersulfat, 28%ige

wässrige Lösung

3,0 g Ammoniak, 22%ige wässrige Lösung

0,3 g Natriumsulfit, wasserfrei

ad 100,0 g Wasser

30 g der vorstehenden Haarfärbecreme werden unmittelbar vor der Anwendung mit 30 g einer 6-prozentigen Wasserstoffperoxidlösung vermischt. Anschließend wird das Gemisch auf Haare aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von 20 Minuten wird das Haar mit Wasser gespült, mit einem handelsüblichen Shampoo gewaschen und getrocknet.

Zum Vergleich werden drei Marktprodukte aus der Reihe IGORA

ABSOLUTES SILVERWHITE, der Firma Henkel aus Düsseldorf,

Deutschland laut Gebrauchsanweisung ebenfalls auf Haaren ausgefärbt:

Marktprodukt 1 (MP1 ): Grey Lilac

Farbstoffe laut INCI sind als Entwickler: 1 ,4-Diamino-2-methyl-benzol Sulfate, N,N-Bis-(2-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin Sulfate, und als Kuppler: Resorcinol, 4-Chlorresorcinol, 2-Methylresorcinol, m- Aminophenol, 4-Amino-2-hydroxytoluene

Marktprodukt 2 (MP2): Dove Grey

Farbstoffe laut INCI sind als Entwickler: 1 ,4-Diamino-2-methyl-benzol Sulfate, N,N-Bis-(2-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin Sulfate, und als Kuppler: Resorcinol, m-Aminophenol, 2,7-Naphthalenediol Marktprodukt 3 (MP3): Slate Grey

Farbstoffe laut INCI sind als Entwickler: 1 ,4-Diamino-2-methyl-benzol Sulfate, N,N-Bis-(2-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin Sulfate, und als Kuppler: Resorcinol, m-Aminophenol, 2,7-Naphthalenediol.

Überprüfung der Lichtstabilität

Von den mit den vier Produkten (EP, MP1 , MP2, MP3) behandelten Strähnen (Yak-Haar) wurden die Lab-Meßwerte bestimmt. Anschließend wurden die Strähnen für eine Zeitdauer von drei Tagen dem Sonnenlicht ausgesetzt. Nach dieser Zeit wurden erneut die Lab-Werte gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt.

Überprüfung der Waschstabilität

Von den mit den vier Produkten (EP, MP1 , MP2, MP3) behandelten Strähnen (gebleichte, blonde Naturhaare) wurden die Lab-Meßwerte bestimmt. Anschließend wurden die Strähnen für eine Zeitdauer von 24 h in eine 20 prozentige Shampoolösung gegeben. Anschließend wurden die Strähnen mit Wasser ausgespült und getrocknet. Danach wurden erneut die Lab-Werte gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt.

Überprüfung der Tragestabilität am Modell

An einem Modell (Ausgangshaarfarbe mittelblond, Grauanteil 80-90 %) wurde im Halbseitentest die erfindungsgemäße Rezeptur gegen die Rezeptur MP 3 verglichen. Nach der Anwendung laut

Gebrauchsanweisung wurde jeweils an 10 Stellen die Lab-Werte gemessen und ein Mittelwert gebildet.

Nach 14 Tagen wurden die Werte erneut gemessen.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 dargestellt.

Tabelle 2: Farbstabilität nach Lichteinwirkung

Das Ergebnis zeigt, dass die erfindungsgemäße Rezeptur (EP) eine wesentlich geringere Gesamtfarbabweichung (D E) und somit eine bessere Stabilität gegenüber Lichteinwirkung besitzt.

Tabelle 3: Farbstabilität nach Shampooeinwirkung

Das Ergebnis zeigt, dass die erfindungsgemäße Rezeptur (EP) eine wesentlich geringere Gesamtfarbabweichung (D E) und somit eine bessere Stabilität gegenüber Shampooeinwirkung besitzt.

Tabelle 4: Farbstabilität am Modell

Friseur-technische Bewertung der Erfindung

Zur Friseur-technischen Bewertung werden 2 Modelle jeweils mit erfinderischer Graufärbung und einem Marktprodukt behandelt. Die dabei übliche halbseitige Behandlung war nicht möglich, da der Unterschied des Resultates so signifikant und leicht erkennbar war, dass geeignete Modelle dafür nicht zur Verfügung standen, bis eine Vergleichsfärbung in einem reduzierten Teilbereich auf dem Kopf für das Marktprodukt (in diesem Fall das oben erwähnte MP3) angeboten wurde. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind also keine klassischen Halb-Kopf

Vergleiche, sondern Vergleiche zwischen einer Ganz-Kopf Behandlung mit dem erfinderischen Färbemittel, aber unter Aussparung einer

Teilfläche auf dem Kopf und der Behandlung mit MP3 in dieser Teilfläche.

Die Friseur technische Beurteilung erfolgte jeweils durch 3 erfahrene Friseure mit über 10 jähriger Erfahrung in Färbearbeiten mit Test Modellen und den üblichen Beurteilungstechniken von Flaarfarbergebnissen.

Haarzustand vor der Färbung

Modell H: Naturton des Haares 5/0, Mittelbraun, Weißanteil an der Kontur 100%, am Oberkopf 50% und am Hinterkopf 30%. Haarlänge bis 30 cm. Ausschnitt für MP3 Vergleichsfärbung am Hinterkopf. Eine sehr starke und deutlich erkennbare Gelbstichigkeit der Haare wurde durch alle Friseure bestätigt und war besonders im Weißanteil der Haare auffällig.

Modell Z: Naturton des Haares 4/0, Mittelbraun, Weißanteil an der Kontur 100%, am Oberkopf 25% und am Hinterkopf 20%. Haarlänge bis 25 cm. Ausschnitt für MP3 Vergleichsfärbung auch am Hinterkopf. Eine starke und klar erkennbare Gelbstichigkeit der Haare wurde durch alle Friseure bestätigt, besonders im Weißanteils der Haare, was durch den im

Vergleich mit Modell H geringeren Weißanteil weniger auffällig wirkte.

Färbemittel Anwendung

Zur erfindungsgemäßen Färbung wird die unter EP genannte

Haarfarberenne wie unten angegeben zubereitet und verwendet, während zum Vergleich die Haarfarbcreme aus dem Marktprodukt MP3 zubereitet gemäß Gebrauchsanleitung verwendet wird. Zur Zubereitung des verwendungsbereiten Färbemittels wird die EP Creme im Verhältnis 1 zu 4 mit einer 1 ,9%igen Peroxyd Lösung verdünnt und gemischt. Das resultierende Färbemittel wird mit einem Pinsel auf dem Flaar aufgebracht und 20 Minuten einwirken gelassen, danach mit Wasser gespült, mit einem handelsüblichen Shampoo gewaschen und getrocknet.

Bewertung und Ergebnisse:

Die Bewertung folgt dem deutschen Schulnotenprinzip, mit 1 als sehr gut, 2 als gut, 3 als befriedigend, 4 als ausreichend, 5 als mangelhaft und 6 als ungenügend. Die Bewertung durch die Friseure bezieht sich auf die Qualität des Färbeergebnisses einschließlich der empfundenen Reduktion oder Elimination eines vor Färbung klar hervortretenden Gelbstiches.

Bewertung der erfindungsgemäßen Färbung bei Modell H

Bewertung der Vergleichsfärbung bei Modell H Erkennbarkeit des Gelbstiches bei Modell H

Bewertung der erfindungsgemäßen Färbung bei Modell Z

Bewertung der Vergleichsfärbung bei Modell Z

Erkennbarkeit des Gelbstiches bei Modell Z

Aus diesen stichprobenartigen Ergebnissen ist klar erkennbar, dass sich sowohl die Qualität der erfindungsgemäßen Färbung als auch deren Haltbarkeit erheblich verbessert hat. Des Weiteren ist erkennbar, dass ein Gelbstich fast eliminiert wird und durch die Qualität der Färbung auch nach 4 Wochen nicht so stark wieder auftaucht.