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Patent Searching and Data


Title:
COMPRESSED AIR OILER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/072356
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a compressed air oiler, comprising a housing (1) having a flow channel (2) for the compressed air and an oil tank (3), wherein the flow channel (2) comprises a constriction (4) and at least one connection (6, 7) to the oil tank (3), and an atomizing unit (8) is connected at the constriction (4). In order to be able to ensure a constant oil feed rate over a very large range of air flow rates, and to provide a long transport path by means of a very fine oil mist, according to the invention, the atomizing unit (8) disposed at the floor of the oil tank (3) and comprising outlet nozzles (15) for air and oil inlet holes (16) is provided with air via an outgoing line (9) from the flow channel (2) upstream of the constriction (4) thereof, and a line (10) opening into the constriction (4) runs from the atomizing unit (8) for receiving and introducing the oil mist into the flow channel (2).

Inventors:
SEDERL, Christian (57 Dreistetten, Markt Piesting, Markt Piesting, A-2753, AT)
BAUREGGER, Erich (7 Hoffeldstrasse, Gloggnitz, Gloggnitz, A-2640, AT)
Application Number:
EP2009/008983
Publication Date:
July 01, 2010
Filing Date:
December 15, 2009
Export Citation:
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Assignee:
PARKER-ORIGA PNEUMATIK GMBH (12 Dr.-Alexander-Schärfstrasse, A-270 Wiener Neustadt, A-270 Wiener Neustadt, AT)
SEDERL, Christian (57 Dreistetten, Markt Piesting, Markt Piesting, A-2753, AT)
BAUREGGER, Erich (7 Hoffeldstrasse, Gloggnitz, Gloggnitz, A-2640, AT)
International Classes:
F16N7/34
Foreign References:
US2913234A
FR1498630A
US3605949A
EP0122602A2
US2710672A
US2367721A
US2565691A
EP0065915A1
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Karl-Ernst et al. (22 Turmstrasse, Ratingen, Ratingen, 40878, DE)
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Claims:
Patentanspruche

1 Druckluftoler, mit einem Gehäuse (1) mit Durchflusskanal (2) für die Druckluft und einem Ölbehälter (3), wobei der Durchflusskanal (2) eine Verengung (4) sowie zumindest eine Verbindung (6, 7) mit dem Ölbehälter (3) aufweist und eine an die Verengung (4) angeschlossene Zerstaubereinheit (8) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die am Boden des Ölbehälters (3) angeordnete und Ausstromdusen (15) für Luft sowie Ölzulaufbohrungen (16) aufweisende Zerstaubereinheit (8) über eine von dem Durchflusskanal (2) vor dessen Verengung (4) abgehende Leitung (9) mit Luft versorgt wird, und von der Zerstäubereinheit (8) eine in der Verengung (4) mundende Leitung (10) zur Aufnahme und Einleitung des Ölnebels in den Durchflusskanal (2) verlauft

2 Druckluftoler nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in der Verengung (4) eine Stauscheibe (5) mit zumindest einem elastisch auslenkbaren Teil angebracht ist und die Leitung (9) zur Zerstaubereinheit (8) vor dieser Stauscheibe (4) abgeht

3 Druckluftoler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verengung (4) als Ventuπduse ausgebildet ist

4 Druckluftoler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (10) zur Aufnahme und Einleitung des Ölnebels unmittelbar hinter der Stauscheibe (5) in die Verengung mundet

5 Druckluftoler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung (10) zur Aufnahme und Einleitung des Ölnebels ein Tropfenseparator (11) angebracht ist

6 Druckluftoler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Tropfenseparator

(11) durch eine allenfalls mit Bohrungen definierter Öffnung versehene Prallplatte

(12) und eine Umlenkung für den Ölnebel gebildet ist Drucklufloler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölzulaufbohrungen (16) der Zerstauberemheit (8) als Rmgdusen ausgeführt sind, die in der Mitte eine seitlich frei bewegliche Dusennadel (18) aufweisen

Description:
Druckluftöler

Die Erfindung betrifft einen Druckluftöler, mit einem Gehäuse mit Durchflusskanal für die Druckluft und einem Ölbehälter, wobei der Durchflusskanal eine Verengung sowie zumindest eine Verbindung mit dem Ölbehälter aufweist und eine an die Verengung angeschlossene Zerstaubereinheit vorgesehen ist

Eines der bekannten Bauprinzipien für Ölnebelapparaturen beinhaltet die Zerstäubung des Öls nicht direkt in den Luftstrom, sondern in den Ölbehälter, wobei die für die Ölforderung erforderliche Druckdifferenz nach dem Injektorprinzip durch die mit hoher Geschwindigkeit an der Zerstäuberdüse vorbeistromende Luft hervorgerufen wird Der ölnebelstrom wird zur Abscheidung größerer Öltropfchen an einer Prallplatte umgelenkt, bevor er in den Hauptluftstrom eingebracht wird

Die bekannten Geräte der Serie ALD600/900 von SMC erzeugen durch einen Differenzdruck Luftblasen im öl, die beim Austritt am Ölspiegel zerplatzen und dadurch ein Aerosol freisetzen, so dass keine unmittelbare Zerstäubung vorliegt Der hier entstehende sehr feine Ölnebel wird dann in den Hauptluftkanal eingeleitet Die dadurch erreichbare Ölmenge im Hauptluftstrom ist sehr klein und z B für Druckluft - Lamellenmotoren bei weitem nicht ausreichend

Beim Norgren Micro-Fog Lubricator wird das Prinzip angewendet, dass ein Öltropfen in den Hauptluftkanal fallt dort zerstaubt und zu große Tropfen über einen Tropfenseparator ausgesondert werden Wie bei allen auf dem Tropf-Prinzip beruhenden Geraten hat dies den Nachteil, dass die im Ölnebel enthaltene und damit auch an die Verbraucher abgegebene Ölmenge pulsiert

In der EP 65 915 AI ist eine Vorrichtung offenbart, bei welcher aus dem Durchflusskanal abgezapfte Druckluft über eine Leitung in den Vorratsbehalter für das Schmieröl eingeleitet wird und sich dort mit diesem vermischt Das entstehende Luft-Öl-Gemιsch wird einer am Boden einer gesonderten Zerstauberkammer angeordneten Zerstäubereinheit zugeleitet und über diese in die Zerstauberkammer verbracht Von der Zerstauberkammer aus wird das Luft-Öl-Gemιsch über eine in die Verengung des Durchflusskanals einmundende

BESTATIGUNGSKOPtE Bohrung in den Durchflusskanal eingeleitet

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckluftoler zur Verfugung zu stellen, der über einen sehr großen Bereich punkto Luftdurchsatz eine konstante Ölmenge gewährleistet und durch sehr feinen Ölnebel eine große Transportlange bietet

Die Losung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind

Die Erfindung sieht in ihrem Grundprinzip vor, dass die am Boden des Ölbehälters angeordnete und Ausstromdusen für Luft sowie ölzulaufbohrungen aufweisende Zerstaubereinheit über eine von dem Durchflusskaπal vor dessen Verengung abgehende Leitung mit Luft versorgt wird, und von der Zerstäubereinheit eine in der Verengung mundende Leitung zur Aufnahme und Einleitung des Ölnebels in den Durchflusskaπal verläuft Dadurch kann im Gegensatz zu Tropfolem eine kontinuierliche Öleiπforderung in den Hauptluftstrom gewährleistet werden, ohne dass eine ungewollte Verstellung der Ölfordermenge von außen möglich ist Selbst sehr kleine bis mittlere Ölmengen (1 mg/m 3 bis 100 mg/m 3 ) sind zuverlässig forderbar

Gemäß einer ersten Ausfuhrungsform ist in der Verengung eine Stauscheibe mit zumindest einem elastisch auslenkbaren Teil angebracht, wobei die Leitung zur Zerstaubereinheit vor dieser Stauscheibe abgeht

Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die Verengung als Ventuπduse ausgebildet ist Dies ermöglicht einen hohen Wirkungsgrad da außer einer Ventuπduse -und allenfalls der Stauscheibe - kein weiteres Strömungshindernis im Hauptluftkanal vorhanden ist

Vorteilhafterweise ist vorgesehen dass die Leitung für den Ölnebel unmittelbar hinter der Stauscheibe in die Verengung mundet

Wenn gemäß einem weiteren alternativen Merkmal der Erfindung in der Leitung für den ölnebel ein Tropfenseparator angebracht ist, kann die kontinuierliche Öleinforderung sehr feinen und damit weit transportierbaren Ölπebels in den Hauptluftstrom gewährleistet werden

Vorteilhafterweise ist der Tropfenseparator durch eine allenfalls mit Bohrungen definierter Öffnung versehene Prallplatte und eine Umlenkung für den Ölnebel gebildet

Gemäß einer vorteilhaften Ausfuhrungsform der Erfindung sind weiterhin die Ölzulaufbohrungen der Zerstäubereinheit als Ringdusen ausgeführt die in der Mitte eine seitlich frei bewegliche Dusennadel aufweisen Damit ist der Druckluftoler auch ruckstromsicher, so dass es bei Entlüftung gegen die Durchflussrichtung während des Normalbetriebes zu keiner übermäßigen Ölforderung kommt

In der nachfolgenden Beschreibung soll die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten vorteilhaften Ausfuhrungsbeispieles naher erläutert werden

Dabei zeigt die Fig 1 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Druckluftoler und die Fig 2 zeigt in vergrößertem Maßstab den unteren Bereich des Ölbehälters mit der Zerstäubereinheit

Das in Fig 1 dargestellte Ausfuhrungsbeispiel eines Druckluftolers zeigt dessen Gehäuse 1 mit Durchflusskanal 2 für die Druckluft Daran befestigt befindet sich der Ölbehälter 3

Im Durchflusskanal 2 befindet sich eine vorzugsweise als Ventuπduse 4 ausgebildete Verengung mit vorteilhafterweise einer Stauscheibe 5 Diese Stauscheibe 5 weist vorzugsweise einen elastisch auslenkbaren Teil auf, der über einen sehr großen Druckbereich einen im wesentlichen konstanten Differenzdruck bewirkt In Durchflussrichtung vor der Ventuπduse 4 und vor einer entsprechenden Stauscheibe 5 befindet sich eine Verbindungsstelle 6 zwischen Durchflusskaπal 2 und Behalter 3 In der Engstelle der Ventuπduse 4 befindet sich eine zweite Verbindungsstelle 7 zwischen Durchflusskanal 2 und Behälter 3 Beide Verbindungen 6, 7 können vorzugsweise durch einen Schieber 13 verschlossen werden

Beide Verbindungsstellen 6, 7 sind mit einer Zerstäubereinheit 8 verbunden, die in Fig 2 in größerem Maßstab im Detail dargestellt ist Von der ersten Verbindungsstelle 6 fuhrt ein - A -

Schlauch 9 zur Zerstaubereiπheit, welche über ein im wesentlichen starres Rohr 10 mit der zweiten Verbindungsstelle 7 verbunden ist, wobei das Rohr 10 die Zerstaubereinheit 8 auch mechanisch trägt bzw fixiert Im oberen Abschnitt von der Zerstaubereinheit 8 zur zweiten Verbindungsstelle 7 fuhrenden Rohres 10 ist kurz vor dem Übergang zum Gehäuse 1 ein Tropfenseparator 11 angebracht

Die Zerstaubereinheit 8 ist am tiefsten Punkt des Behälters 3 vorzugsweise in einem Schauglas 17 angeordnet, um die Funktion von außen kontrollieren zu können, und besteht aus einer Dusenplatte 14, die eine oder mehrere Luftdusen 15 und eine oder mehrere Ölzulaufbohrungen 16 enthalt Die ölzulaufbohrungeπ 16 sind als Rmgdusen ausgeführt, die in der Mitte eine seitlich frei bewegliche Duseπnadel 18 besitzen, welche einerseits den Öldurchfluss begrenzt und andererseits durch ihre Beweglichkeit ein Verstopfen der Düse verhindert

Strömt Druckluft durch den Öler, dann wird durch die Ventuπduse 4 und allenfalls die Stauscheibe 5 eine Druckdifferenz zwischen dem Behälter 3 und dem Durchflusskanal 2 erzeugt Von der Verbindungsstelle 6 strömt nun Luft über den Schlauch 9 in die Zerstaubereinheit 8 Die aus den Düsen 15 austretende Luft druckt zuerst das im Rohr 10 befindliche öl nach oben, das aber durch die seitlichen Öffnungen im Tropfenseparator 11 wieder in den Behalter 3 zurückfließt Der dann in der Zerstaubereinheit 8 entstehende ölnebel wird mit dem Luftstrom zum Tropfenseparator 11 gefordert

Der Tropfenseparator 11 ist so dimensioniert und einstellbar, dass nur ein ölnebel mit Tropfen bis zu einer bestimmten Masse weitertransportiert wird Alle ausgesonderten Tropfen fallen in den Ölbehälter 3 zurück Dazu umfasst der Tropfenseparator 11 eine Prallplatte 12, auf welche die von der Zerstäubereinheit 8 nach oben gewirbelten Tropfen auftreffen Der Luftstrom aus dem Rohr 10 wird von der Prallplatte 12 seitlich nach außerhalb des Rohres 10 abgelenkt und tritt oberhalb der Prallplatte 12 wieder in das Rohr 10 ein und gelangt anschließend zur Verbindungsstelle 7, wo der Ölnebel dann in den Durchflusskanal 2 gelangt Die Große der seitlichen Ablenkung und die Lange der Öffnung im Rohr 10 bestimmen die Anzahl und Große der ausgesonderten Tropfen Die Prallplatte 12 kann auch, je nach geforderter Ölmenge, mit einer oder mehreren Bohrungen ausgeführt sein Durch eine entsprechende, über der Eintπttsoffnung im Rohr 10 oberhalb der Prallplatte montierbare und verschiebbare Hülse kann der Querschnitt der Eintπttsόffnung für den Wiedereintritt des Luftstromes mit den Öltröpfchen in das Rohr 10 zusätzlich verändert werden Dadurch ist eine weitere Dosierung des über die Verbindungsstelle 7 in den Hauptluftstrom geführten ölnebels möglich

Der erfindungsgemaße Druckluftoler hat den zusätzlichen Vorteil, dass ein Nachfüllen des Ölbehälters 3 wahrend des Betriebes möglich ist Wahrend das gesamte System unter Druck steht kann öl in den Behalter 3 nachgefüllt werden Dazu wird eine Einfullschraube am Gehäuse 1 um weniger als eine Umdrehung, vorzugsweise um 90° gegen eine Anschlagnase gedreht Wahrend dieser Drehung bewegt ein am unteren Ende der Einfullschraube außermittig angebrachter Zapfen den Schieber 13, der die Verbindungsbohrungen 6, 7 des Durchflußkanals 2 zum Behälter 3 absperrt Kurz bevor der Anschlag erreicht wird, erfolgt eine Druckentlastung des Behälters 3 in die Umgebung Danach wird die Aπschlagnase, die die Drehung der Einfullschraube begrenzt hat nach unten gedruckt, wodurch die Einfullschraube um einen weiteren Betrag, vorzugsweise weitere 90°, gedreht und aus dem Gehäuse 1 herausgezogen werden kann Jetzt kann Öl in den nun drucklosen Behälter 3 eingefüllt werden Danach wird die Einfullschraube wieder in das Gehäuse 1 eingesetzt und über die Anschlagnase zurück zugedreht Während dieser Drehung wird der Öler wieder druckdicht gemacht und die Verbindungsbohrungen 6, 7 zum Durchflußkanal 2 werden durch den Schieber 13 wieder geöffnet, sodass der Behälter 3 wieder unter Druck steht