| 1. | Verfahren zur Herstellung eines Prophylaktikums, wobei das Prophylaktikum aus einem Formteil aus dünnwandigem elasti¬ schen Material besteht, das in Tauchbädern auf ein Tauch¬ werkzeug äußerlich aufgebracht wird, und das Formteil aus einem zylindrischen Abschnitt (16) und einem geformten Ab¬ schnitt (17) besteht, und im oberen geformten Abschnitt (17) einen Ring aufweist, wobei das Tauchwerkzeug (14) mit seinem spitzen Bereich bei einem von mehreren Tauchvorgän¬ gen wesentlich unterschiedlich tief in das flüssige aufzu¬ bringende elastische Material (Latex) eingetaucht wird, wo¬ bei nach jedem Tauchvorgang eine Warmbehandlung erfolgt. |
| 2. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Tauchwerkzeug (14) vor dem ersten Tauchvorgang von Rückständen gereinigt wird und die Oberfläche so präpariert wird, daß auf dem Tauchwerkzeug (14) niedergeschlagenes elastisches Material leicht abstreifbar ist. |
| 3. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß beim ersten Tauchvorgang mit einem geformten Tauchwerk¬ zeug (14) nur der geformte Abschnitt (17) in das erste Tauchbad (7) so eintaucht, daß mindestens die Vertiefung (22) vollständig in das erste Tauchbad (7) eintaucht. |
| 4. | Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekenn¬ zeichnet , daß das Tauchwerkzeug (14) beim ersten Tauch¬ vorgang mit seiner Längsachse in einem bestimmten Winkel zur Oberfläche des elastischen aufzubringenden Materials um seine Längsachse drehend durch das Tauchbad (7) geführt wird. |
| 5. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Tauchwerkzeug (14) mit dem aufgebrachten elasti¬ schen Material einem ersten Trocknungsvorgang (8) unterzo¬ gen wird. |
| 6. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß nach dem ersten Trocknungsvorgang ein zweiter Tauchvor¬ gang stattfindet, bei dem das Tauchwerkzeug (14) am weite¬ sten in ein zweites Tauchbecken (9) eingeführt wird. |
| 7. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß nach dem zweiten Tauchvorgang ein zweiter Trocknungs Vorgang (10) durchgeführt wird. |
| 8. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem zweiten Trocknungsvorgang ein dritter Tauch¬ vorgang in einem dritten Tauchbecken (11) vorgenommen wird, bei dem das Tauchwerkzeug (14) nicht wesentlich kürzer als beim zweiten Tauchvorgang in ein drittes Tauchbecken (11) eingeführt wird. |
| 9. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß nach dem dritten Tauchvorgang (13) eine Trocknung vor¬ genommen wird, im Anschluß daran mittels gegensinnig rotie 14 render Bürsten (13a) ein Rollring (20) gebildet wird und im Anschluß daran eine Trocknung (13b) vorgenommen wird. |
| 10. | Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das Tauch¬ werkzeug (14) während der einzelnen Trocknungsvorgänge zwi¬ schen den Tauchvorgängen ein bestimmtes Temperaturprogramm durchläuft, bei dem die Temperatur 70°C nicht übersteigt. |
| 11. | Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet , daß die Trocknungszeit der einzelnen Trocknungsvorgänge zwischen den Tauchvorgängen etwa 1,5 Minuten dauert. |
| 12. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Tauchwerkzeug (14) zusammen mit dem aufgebrachten elastischen Material im Anschluß an die Bildung des Roll¬ rings (20) einer Wärmebehandlung gemäß eines bestimmten Temperaturprogramms unterzogen wird, bei dem die maximale Temperatur ca. 110°C nicht übersteigt. |
| 13. | Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das an einem Förderband (3) hängend befestigte Tauch¬ werkzeug (14) mit einer bestimmten Geschwindigkeit, die zwischen 6 cm/s und 9 cm/s variiert, durch die Tauchbäder (7, 9, 11) bewegt werden. |
| 14. | Verfahren •nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Tauchwerkzeug (14) während der einzelnen Wärmebe¬ handlungen um die Längsachse gedreht wird. |
| 15. | Verfahren nach Anspruch lψ, dadurch gekennzeich¬ net , daß die Rotation des Tauchwerkzeugs (14) unmittelbar nach dem vollständigen Herausnehmen aus den Tauchbädern (7, 9, 11) beginnt. |
| 16. | Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet , daß das Tauchwerkzeug (14) in waagerechter Stellung durch die Wärmebehandlungsvorrichtun¬ gen (8, 10, 12, 13, 13b) geführt wird. |
| 17. | Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das fertige Prophylaktikvin von dem Tauchwerkzeug (14) mittels gegensin¬ nig rotierender Bürsten unter Zuhilfenahme mindestens eines druckbeaufschlagten Wasserstrahls (35) abgestreift wird. |
| 18. | Verfahren nach Anspruch 1 und 17, dadurch gekenn¬ zeichnet , daß der mindestens eine Wasserstrahl (35") einen bestimmten Winkel zur Längsachse XΪ des Tauchwerk¬ zeugs (14) einnimmt und im vorderen Teil auf das Tauchwerk¬ zeug (14) einwirkt. |
| 19. | Vorrichtung zum Herstellen eines Prophylaktikums, wobei das Prophylaktikum aus einem Formteil aus dünnwandigem elasti¬ schen Material besteht, das in Tauchbädern (7, 9, 11) auf ein Tauchwerkzeug (14) äußerlich aufgebracht wird und das Tauchwerkzeug (14) aus einem zylindrischen Abschnitt (16) und einem geformten Abschnitt (17) besteht und im geformten Abschnitt (17) eine Ringnut (24) und ein Reservoirteil (23, 31) aufweist, und das Tauchwerkzeug (14) an einem Endlos Förderband (3) befestigt ist, gekennzeichnet durch drei Tauchbecken (7, 9, 11), in denen sich eine spezielle Mischung (Latex) , im wesentlichen bestehend aus Natur¬ kautschuk, befindet, wobei das erste (7) der drei Tauch¬ becken (7, 9, 11) relativ zum EndlosFörderband (3) we¬ sentlich tiefer als die beiden anderen Tauchbecken (9, 11) liegt; zwischen dem ersten und dem zweiten und dem zweiten und dem dritten Tauchbecken jeweils Trocknungsöfen (8, 10, 13) vorgesehen sind, denen ein bestimmtes Temperaturpro¬ fil und Temperaturprogramm aufgeprägt ist, bei dem die maximale Temperatur etwa 70°C beträgt; und hinter dem dritten Tauchbecken (11) zunächst ein Trock¬ nungsofen (13), eine Bürstenvorrichtung (13a) und ein weiterer Trocknungsofen (13b) vorgesehen ist; und einen über die gesamte Länge des EndlosFörderbandes (3) sich erstreckenden Ofen (12) aufweist, dem ein bestimmtes Temperaturprofil und Temperaturprogramm aufgeprägt ist, wobei die maximale Temperatur etwa 110°C nicht über¬ steigt; eine längs des Tauchbeckens (7) geführte Schiene (7a) , die der Längsachse des Tauchwerkzeugs (14) eine bestimmte Schräglage verleiht und das Tauchwerkzeug (14) in Drehung versetzt; eine Abstreifvorrichtung (6) , die gegensinnig rotierende Bürsten und einen auf den vorderen Teil des Tauchwerk¬ zeugs (14) einwirkenden druckbeaufschlagten Wasserstrahl (3D . |
| 20. | Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich¬ net , daß das Tauchwerkzeug (14) ein langgestreckter, an einem Ende geschlossener, vorzugsweise ein Glaszylinder ist, der an der Oberfläche im Bereich des geschlossenen En¬ des eine bestimmte Kontur mit einer Vertiefung (Graben) (22) aufweist. |
| 21. | Vorrichtung nach Anspruch es und 20 , dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Vertiefung (22) sich über ca. 30 mm erstreckt, wobei die Vertiefung (22) etwa 50 mm nach dem geschlossenen Ende (23) des Tauchwerkzeugs (14) beginnt. |
| 22. | Vorrichtung nach Anspruch 2ü , dadurch gekennzeich¬ net , daß die Vertiefung (22) in der Mitte einen geraden Teil (21) aufweist. |
| 23. | Vorrichtung nach Anspruch 19 und 20, dadurch gekenn¬ zeichnet , daß in etwa der Mitte des geraden Teils (21) eine Ringnut (24) eingearbeitet ist, deren Öffnungswinkel zwischen 60° und 120° variiert. |
| 24. | Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet , daß die Ringnut (24) keine scharfen Spitzen, Ecken und Kanten aufweist. |
| 25. | Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet , daß die Tiefe der Ringnut (24) zwischen 0,3 und 1,5 mm variiert. |
| 26. | Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet , daß die Förderbandgeschwin¬ digkeit während eines Produktionszyklus konstant ist und rund 8 cm/s beträgt. |
| 27. | Vorrichtung nach Anspruch "7 und 20 , dadurch gekenn¬ zeichnet , daß die Vertiefung (Graben) (22) sich über ca. 60 mm erstreckt, wobei die Vertiefung (22) etwa 40 mm nach dem geschlossenen Ende (23, 31) des Tauchwerkzeugs (14) be¬ ginnt. |
| 28. | Vorrichtung nach Anspruch S~, 20 und 25' . dadurch ge¬ kennzeichnet , daß die Vertiefung aus zwei annähernd identischen konischen, kegelstumpf rtigen Teilen (28, 29) zusammengesetzt ist, wobei die kleinen Deckflächen der Ke¬ gelstümpfe (28, 29) aneinanderstoßen, wodurch eine scharfe Trennlinie (30) gebildet wird. |
| 29. | Vorrichtung nach Anspruch 1$ , 1 , 22 und 25", dadurch gekennzeichnet , daß die Trennlinie (30) eine Ringnut (24) aufweist. |
| 30. | Vorrichtung nach Anspruch 29 , dadurch gekennzeich¬ net , daß die Mantelflächen der Kegelstümpfe (28, 29) bal¬ lig sind. |
| 31. | Vorrichtung nach Anspruch ^ und 2XX, dadurch gekenn¬ zeichnet , daß das Reservoirteil (31) am oberen Ende des Prophylaktikums keulenartig ausgebildet ist, wobei das schmalere Teil des Reservoirs (31) an den Glaskolben an¬ schließt. |
| 32. | Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet , daß der Durchmesser der Trennlinie (30) zwischen 16 und 30 mm variiert. |
| 33. | Vorrichtung nach Anspruch 3f , dadurch gekennzeich¬ net , daß der Durchmesser des schmaleren unteren Teils des Reservoirs (31) zwischen 4 und 10 mm variiert. |
| 34. | Vorrichtung nach Anspruch $■? , dadurch gekennzeich¬ net , daß der Durchmesser des breiteren oberen Teils des Reservoirs (31) 12 mm und die Länge des Reservoirs (31) 16 mm ist. |
| 35. | Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet , daß die Farben des auf das Tauchwerkzeug (14) während des Tauchvorganges aufzubringen¬ den elastischen Materials in den einzelnen Tauchbecken (7, 9, 11) unterschiedlich sind. |
| 36. | Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da¬ durch gekennzeichnet, daß die AbstreifVorrichtung zum Abstreifen des fertigen Prophylaktikums gegensinnig ro¬ tierende Bürsten (32) aufweist. |
| 37. | Vorrichtung nach Anspruch 19 und 36, dadurch gekenn¬ zeichnet , daß die AbstreifVorrichtung mindestens eine Wasserstrahldüse aufweist, deren druckbeaufschlagter Was¬ serstrahl im vorderen Teil des Tauchwerkzeugs (14) auf das Tauchwerkzeug einwirkt. |
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrich¬ tung zur Herstellung eines Prophylaktikums aus dünnwandigem ela¬ stischen Material (Latex) . Insbesondere befaßt sich die Erfin¬ dung mit einer möglichen Vorrichtung zur Herstellung des Prophy¬ laktikums gemäß des nach Anspruch 1 definierten Verfahrens.
Derartige Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung dünnwandi¬ ger Formkörper, insbesondere aus Naturkautschukverbindungen, sind im Stand der Technik bekannt. Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung eines Prophylaktikums handelt es sich gewöhnlich um einen bzw. zwei Tauchvorgänge, wobei das Tauchwerkzeug, das in der Regel aus poliertem Metall, Porzellan, Holz oder Glas ge¬ fertigt sein kann, mit seiner gesamten Tauchlänge in ein mit
einer Latex-Mischung gefülltes Tauchbecken langsam hineinge¬ taucht und langsam wieder herausgeführt wird. Zwischen dem er¬ sten Tauchvorgang und dem zweiten Tauchvorgang findet ein Trock¬ nungsvorgang statt, indem das am Tauchwerkzeug und am aufge¬ brachten elastischen Material befindliche Wasser ausgedampft wird.
Ohne auf jeden einzelnen Verfahrensschritt beim bekannten Ver¬ fahren einzugehen, ist es mit einem derartigen Verfahren unmög¬ lich, ein Prophylaktikum mit einem erfindungsgemäßen elastischen Ring aus ein und demselben elastischen Material herzustellen, das den Anforderungen, die an ein Prophylaktikum zur Empfängnis¬ verhütung oder zum Schütze vor ansteckenden Krankheiten von den Gesundheitsbehördern gefordert wird, gerecht wird.
Mit den im Stand der Technik bekannten Verfahren und Vorrichtun¬ gen lassen sich zwar den oberen Teil des Prophylaktikums um¬ schließende Mehrfachringe herstellen, jedoch nicht ein einzelner Ring, der ein Vielfaches an Masse der im Stand der Technik be¬ kannten Ringe aufweist.
Eine weitere im Stand der Technik bekannte Form eines Prophylak¬ tikums ist in der Druckschrift US-1,142,443 beschrieben. Hierbei handelt es sich um ein Prophylaktikum, das im oberen geschlosse¬ nen Teil im Längsquerschnitt eine gewisse Kontur aufweist, die der anatomischen Form des männlichen Gliedes angepaßt ist. Nach¬ teilig an dieser anatomischen Form wirkt sich der Umstand aus, daß, obwohl die anatomische Form gegeben ist, kein Haltepunkt entlang der Innenwand des Prophylaktikums vorhanden ist, der ihm einen sicheren und angenehmen Halt verleiht.
Ferner ist es mit den im Stand der Technik bekannten Herstel- lungs-Tauchverfahren unmöglich, ein mehrfarbiges Prophylaktikum herzustellen, bei dem die Farbe nicht in einem nachträglichen Arbeitsgang auf die Außenfläche des Prophylaktikums aufgebracht werden muß, was letztlich beim Gebrauch einen störenden Faktor darstellt.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Prophylak¬ tikum bereitzustellen, das im vorderen Teil einen Ring aus ela¬ stischem Material aufweist und bei Bedarf mehrfarbig hergestellt werden kann, wobei das Prophylaktikum fehlerfrei im Material ist und den Anforderungen der Prüfbehörden entspricht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Hauptansprü¬ chen befindlichen kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Entsprechend dem Oberbegriff des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dieses dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchwerkzeug bei mehr als einem Tauchvorgang unterschiedlich tief in das flüssige aufzubringende elastische Material eingetaucht wird, wobei es entscheidend darauf ankommt, daß die erste Tauchtiefe wesentlich kürzer ist als die darauffolgenden Tauchtiefen und nach jedem Tauchvorgang eine Wärmebehandlung des Tauchwerkzeugs mit dem aufgebrachten elastischen Material (Latex) erfolgt.
Die zu dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Prophylaktikums gehörende erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß sie drei Tauchbecken, in denen sich eine spezielle Mischung (Latex) , im wesentlichen be¬ stehend aus Naturkautschuk, befindet, aufweist, wobei das erste der drei Tauchbecken relativ zum Endlos-Förderband wesentlich tiefer als die beiden anderen Tauchbecken liegt und zwischen dem ersten und dem zweiten und dem zweiten und dem dritten Tauch¬ becken jeweils Trocknungsöfen vorgesehen sind, denen ein be¬ stimmtes Temperaturprofil und Temperaturprogramm aufgeprägt wird, bei dem die maximale Temperatur etwa 70°C beträgt; und hinter dem dritten Tauchbecken zunächst ein Trocknungsofen, eine Bürstenvorrichtung und ein weiterer Trocknungsofen vorgesehen ist; und einen über die gesamte Länge des Endlos-Förderbandes sich erstreckenden Ofens aufweist, dem ein bestimmtes Tempera- turprofil und Temperaturprogramm aufgeprägt ist, wobei die maxi¬ male Temperatur etwa 110°C nicht übersteigt.
Besonders wichtig bei der vorliegenden Erfindung ist die Be¬ schaffenheit des erfindungsgemäßen Tauchwerkzeugs, das vorzugs¬ weise ein Glaszylinder ist, der an einem Ende geschlossen ist. Im Bereich des geschlossenen Endes weist das Tauchwerkzeug in vorteilhafter Weise eine bestimmte Kontur mit einer Vertiefung (Graben) auf, die an der tiefsten Stelle eine erfindungsgemäße Ringnut aufweisen kann, deren Öffnungswinkel zwischen 60° und 120° variiert. Bei der Auslegung der Maße für die Ringnut ist es vorteilhaft, die Tiefe der Ringnut zwischen 0,3 und 1,5 mm zu wählen. Neben verschiedenen Ausführungsformen des erfindungsge¬ mäßen Tauchwerkzeugs erscheint die Ausführungsform am vorteil¬ haftesten, bei der sich seitlich der Ringnut zwei kegelstumpf- för ige Abschnitte anschließen, deren Mantelflächen leicht bal¬ lig ausgebildet sind.
Am oberen, geschlossenen Ende des gläsernen Tauchwerkzeugs be¬ findet sich ein besonders vorteilhaftes und erfindungsgemäßes Reservoirteil, das keulenartig ausgebildet ist, wobei das dün¬ nere Ende der Keule an den Glaskolben anschließt und das obere größere Keulenende den Abschluß des Reservoirteils bildet. Die vorteilhaften Maße_ für das Reservoirteil sind im oberen breite¬ ren Keulenteil etwa 12 mm und im unteren schmaleren Reservoir¬ teil 4 bis 10 mm, wobei die Länge des Reservoirteils etwa 16 mm beträgt.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Im nun folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der nach dem erfindungsge¬ mäßen Verfahren arbeitenden Vorrichtung (1) ;
Fig. 2 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Tauchwerkzeugs (14) aus Glas;
Fig. 3 eine geschnittene Teila sicht der Vertiefung mit der er¬ findungsgemäßen Ringnut (24) ;
Fig. 4 eine Teilansicht des Tauchwerkzeugs (14) mit einem ge¬ bildeten Rollring (20) am Ende der Tauchschichten;
Fig. 5 zwei Seitenansichten eines erfindungsgemäßen weiteren Tauchwerkzeugs (14) aus Glas;
Fig. 6 das Tauchwerkzeug (14) mit der schematisierten Abstreif- vorrichtung (5) .
In Fig. 1 ist eine schematische Darstellung der erfindungsgemä¬ ßen Vorrichtung zur Herstellung eines dünnwandigen Prophylakti¬ kums, das in mehreren Tauchvorgängen hergestellt wird, gezeigt. Die Vorrichtung 1 besteht aus einem Endlos-Förderband 3, das über zwei Rollen 2 geführt ist und von diesen mit der geforder¬ ten Fördergeschwindigkeit angetrieben wird. An dem Endlos-För¬ derband 3 sind die in dieser Zeichnung nicht gezeigten erfin¬ dungsgemäßen Tauchwerkzeuge, die weiter unten näher beschrieben werden, befestigt.
Im nun folgenden werden die wesentlichen Verfahrensschritte des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. Herstellungsprozesses im ein¬ zelnen beschrieben.
Die an dem Endlos-Förderband 3 befestigten Tauchwerkzeuge mit den fast fertigen Prophylaktika gelangen über die Rollen 2 in ein Waschbecken 4, das die wichtige Aufgabe hat, das aufge¬ brachte Latex-Material aufzuquellen, um bei einem weiteren Ar¬ beitsgang mittels einer Abstreifvorrichtung 5 abgerollt zu wer¬ den und dann in einem nicht gezeigten Sammelkorb aufbewahrt wer¬ den.
In einer weiteren Bürstenvorrichtung 6 befinden sich drei Bür¬ steneinheiten, die einerseits dafür sorgen, daß keine hängenge¬ bliebenen Prophylaktika oder andere Rückstände an den Tauchwerk¬ zeugen zurückbleiben und andererseits eine reinigende Wirkung ausüben.
Nach dem Sauberbürsten in der Bürstenvorrichtung 6 werden die Tauchwerkzeuge 14 direkt in das erste Tauchbad 7, das mit einer
Latexmischung gefüllt ist, eingebracht. Wichtig ist hierbei, daß die Tauchwerkzeuge 14 eine bestimmten Temperatur haben, die sich als Mittelwert über die gesamte Förderbandlänge in den einzelnen Bearbeitungsschritten herausgestellt hat. Vor dem ersten Tauch¬ vorgang im Tauchbecken 7 ist dafür Sorge zu tragen, daß die Oberfläche der Tauchwerkzeuge 14 nicht vollständig trocken ist, sondern einen leichten Feuchtigkeitsgehalt aufweisen. In dem er¬ sten Tauchbecken des hier beschriebenen Ausführungsbeispiels wird das jeweilige Tauchwerkzeug 14 nur mit seinem konturierten Teil 17 ca. 100 mm in das Tauchbad eingetaucht. Infolge einer erfindungsgemäßen Schiene 7a, die oberhalb des Tauchbeckens 7 angeordnet ist, wird das Tauchwerkzeug 14 einerseits aus seiner Senkrechtlage in eine Schräglage gedrückt, und andererseits wird das Tauchwerkzeug 14 durch Reibschluß in Rotation versetzt. Die Rotation des Tauchwerkzeugs 14 dauert während des gesamten Tauchvorgangs an. Während einer kurzen Zeit durchläuft das Tauchwerkzeug 14 mit der vorgegebenen Tauchlänge das Latex-Bad und wird dann allmählich aus dem Bad herausgeführt. Die Tauch¬ tiefe im ersten Tauchbecken 7 wird beim ersten sogenannten Spit¬ zentauch dadurch erreicht, daß das gesamte Tauchbecken 7 insge¬ samt tiefergestellt wird. Das Eintauchen der Tauchwerkzeuge 14 geschieht in Schräglage, und das Austauchen der hängenden Tauch¬ werkzeuge 14 erfolgt in senkrecht zur Oberfläche des Tauchbades stehender Lage. Beim ersten sogenannten Spitzentauch tauchen die Tauchwerkzeuge 14 etwas später in das Latex-Bad ein und etwa 1 m vor dem Ende des Tauchbeckens 7 wieder aus dem Latex-Bad heraus.
Damit im Anschluß an den Spitzentauch eine unmittelbare Trock¬ nungsphase einsetzen kann, wird die Trocknungsvorrichtung 8 etwa 1 m über dem Latex-Tauchbecken 7 vorgeschoben angebracht, so daß die benetzten Tauchwerkzeuge 14 in Waagrechtstellung in den er¬ sten Trocknungsofen 8 einfahren können. Die Trocknung in dieser Trocknungsvorrichtung 8 bezieht sich lediglich auf die benetzte Spitze des Tauchwerkzeugs 14, wobei die Wärme so gerichtet ist, daß lediglich die Werkzeugspitze erwärmt wird.
Unmittelbar nach Beendigung des Tauchvorganges, d.h. sobald das Tauchwerkzeug 14 die Oberfläche des flüssigen Materials verlas¬ sen hat, wird das Tauchwerkzeug 14 durch einen am offenen Ende des Tauchwerkzeugs befestigten Mechanismus in Rotation versetzt und gleichzeitig um 90° gedreht in die waagrechte Lage gebracht. In dieser waagrechten Lage durchläuft das mit elastischem Mate¬ rial benetzte Tauchwerkzeug 14 die erste Trocknungsstufe im Trocknungsofen 8. Dieser Trocknungsofen 8 ist mit einem bestimm¬ ten Temperaturprofil beaufschlagt, dessen maximale Temperatur ca. 70° nicht übersteigt. Während dieser ersten Trocknungsstufe im Trocknungsofen 8 wird das auf das Werkzeug 14 aufgebrachte elastische Material (Latex) einer gewissen Aushärtung bzw. Befe¬ stigung unterzogen und andererseits für den zweiten Tauchvorgang im zweiten Tauchbecken 9 vorbereitet und eventuelle Wasserrück¬ stände ausgedampft.
Die nach dem ersten Tauchvorgang beschichtete Oberfläche des Werkzeugs 14 im vorderen Teil 17 des Tauchwerkzeugs 14 ist nun so präpariert, daß ein zweiter Tauchvorgang angeschlossen werden kann, in dem das Tauchwerkzeug 14 bis zum Ende der tatsächlichen Länge des Prophylaktikums, verkürzt um den Materialverbrauch zur Bildung eines Rollrings 20, eintaucht. Das Eintauchen erfolgt verhältnismäßig schnell im Vergleich zum Herausführen. Unmittel¬ bar nachdem das Tauchwerkzeug 14 die Oberfläche des Tauchbades • (Latex) verlassen hat, wird es wieder in Rotation versetzt und in eine waagrechte Position gebracht, in der es die zweite Trocknungsstufe im Ofen 10 durchläuft. Der Trocknungsofen 10 ist ebenfalls mit einem bestimmten Temperaturprofil beaufschlagt, dessen maximale Temperatur etwa 70°C beträgt. Die Durchlaufge- schwindigkeit wird durch die Fördergeschwindigkeit des Endlos- Förderbandes 3 bestimmt und ist während eines Produktionszyklus konstant. Die Verweilzeit richtet sich demgemäß nach der Länge des jeweiligen Trocknungsofens.
Nachdem das Tauchwerkzeug am Endlos-Förderband 3 den Trocknungs- ofen 10 verlassen hat, erfolgt der dritte und letzte Tauchvor¬ gang im Tauchbecken 11. In diesem Tauchbecken 11 taucht das
Tauchwerkzeug 14, wie bereits vorher beschrieben wurde, in glei¬ cher Weise in das Tauchbecken 11 bis zu einer Länge ein, die knapp unter der Eintauchlänge des vorangegangenen Tauchvorganges im Tauchbecken 9 liegt. Im Anschluß an den dritten und letzten Tauchvorgang im Tauchbecken 11 erfolgt wiederum eine Trocknung im Trocknungsofen 13, die in ähnlicher Weise wie vorher be¬ schrieben wurde, abläuft. Danach erfolgt die Bildung eines Roll¬ rings 20 (Fig 4) , der mit Hilfe rotierender Bürsten, die hier nicht näher gezeigt werden, erstellt. Nach der Herstellung des Rollrings 20 auf dem Tauchwerkzeug 14 in der Vorrichtung 13a durchläuft das Tauchwerkzeug eine weitere Trocknungsstufe 13b.
Nach der Herstellung des Rollrings 20 auf dem Tauchwerkzeug 14 durchläuft das Tauchwerkzeug mit dem bereits fertigen Prophylak¬ tikum die letzte Wärmebehandlung im Wärmeofen 12, in dem zunächst ein Trocknungsvorgang einsetzt.
Der über die gesamte Länge der Vorrichtung am oberen Teil des Endlos-Förderbandes 3 sich erstreckende Ofen 12 ist mit einem ganz bestimmten Temperaturprogramm und einem bestimmten Tempera¬ turprofil beaufschlagt, wobei die maximale Temperatur innerhalb des Ofens 12 110°C nicht übersteigt. Die Verweilzeit des ferti¬ gen Prophylaktikums richtet sich selbstverständlich wieder nach der Geschwindigkeit des Endlos-Förderbandes 3 und liegt typi¬ scherweise zwischen 6 cm/s und 8 cm/s, woraus eine Verweilzeit von ca. 9 Minuten resultiert. Nach Verlassen des Ofens 12 wird das fertige Prophylaktikum auf dem Tauchwerkzeug 14 über das Um- lenkrad 2 in das vorher bereits erwähnte Laugenbad 4 getaucht, um ein Aufquellen des fertigen Prophylaktikums zu erzielen.
In Fig. 2 ist ein Tauchwerkzeug 14 in einer Seitenansicht darge¬ stellt. Das Tauchwerkzeug 14 besteht in diesem Falle aus einem langgestreckten Glaszylinder (350 mm lang) , der im wesentlichen in zwei Bereiche 16 und 17 unterteilt ist, wobei der Bereich 16 ein langgestreckter gerader Zylinder ist, an den sich in dieser Darstellung linksseitig ein geformter, am Ende geschlossener Teil 17 anschließt. Am offenen Teil 16 des Glaszylinders befin-
det sich ein Absatz 25, der dazu dient, das gesamte Tauchwerk¬ zeug 14 an einer nicht näher erläuterten Haltevorrichtung am Endlos-Förderband 3 zu befestigen. Der geformte Teil 17 des Tauchwerkzeugs 14 weist an seinem linken Ende eine Ausbuchtung 23 auf, die etwa 15 mm lang ist und an seinem offenen Ende ca. 15 mm Durchmesser aufweist. Durch diese Ausbuchtung wird beim späteren fertigen Prophylaktikum das sogenannte Reservoir herge¬ stellt. Der Übergang von der Ausbuchtung 23 zum aufgeweiteten vorderen Teil 17 erfolgt mit einem angemessenen weich verlaufen¬ den Krümmungsradius. Der vordere aufgeweitete Teil 17 des Tauch¬ werkzeugs 14 weist ferner einen zylindrischen geraden Teil auf, der ca. 15 mm lang ist.
An den geraden Teil schließt sich eine Vertiefung 22 an, die praktisch eine Einengung des Durchmessers des Tauchwerkzeugs 14 darstellt. Etwa in der Mitte der Vertiefung 22 erstreckt sich über einen kurzen Bereich ein gerades Stück, das etwa 6 mm lang ist. In der Mitte dieser geraden, parallel zur Längsachse ver¬ laufenden Vertiefung befindet sich eine erfindungswesentliche Ringnut 24, bei der der Öffnungswinkel zwischen 60° und 120° va¬ riiert. Die Tiefe der Ringnut 24 richtet sich nach den Bedürf¬ nissen des Anwenders des Prophylaktikums und liegt zwischen 0,3 und 1,5 mm. Die Querschnittsform der Ringnut 24 ist nicht a pri¬ ori festgelegt, sondern richtet sich nach dem zu verwendenden elastischen Material. Beispielsweise kann eine im Querschnitt dreieckige Ringnut gewählt werden, die verhältnismäßig kleine Krümmungsradien an den Übergangsstellen zum flachen Teil der Vertiefung 22 aufweisen können (siehe Fig. 2) . Eine andere denkbare Ringnut 24 ist in Fig. 3 dargestellt. Hier verlaufen die Übergänge von den flachen Teilen mit einem verhältnismäßig großen Krümmungsradius, wobei jedoch der Öffnungswinkel zwischen 60° und 120° erhalten bleibt.
Die Einarbeitung der Ringnut 24 erfolgt mit bekannten handwerk¬ lichen Mitteln und wird an dieser Stelle nicht näher beschrie¬ ben. Das gleiche gilt für die Erstellung des gesamten Tauchwerk¬ zeugs 14 aus Glas.
Fig. 4 zeigt einen Teilausschnitt des Tauchwerkzeugs 14, auf das zunächst zwei Schichten 26, 27 des elastischen Materials (Latex) in den einzelnen Tauchbädern aufgebracht und anschließend mit Hilfe rotierender Bürsten zu einem Rollring aufgerollt wurde. Die rotierenden Bürsten greifen zunächst an der ersten Schicht 26 an, rollen diese zusammen mit der zweiten Schicht 27 zu einem Rollring 20 zusammen. Bei einer anschließenden Wärmebehandlung wird der Rollring mit seinen einzelnen Schichten 26 und 27 ver¬ netzt, so daß er eine kompakte Einheit bildet.
In Fig. 5 ist ein weiteres erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel des Tauchwerkzeugs 14 dargestellt. Das Tauchwerkzeug 14 besteht aus einem langgestreckten zylindrischen Teil 16, an den sich ein konturierter Teil 17 des Tauchwerkzeugs 14 anschließt.
Diese besonders wichtige Ausführungsform des Tauchwerkzeugs 14 bzw. des fertigen Prophylaktikums hat seine Besonderheit darin, daß einerseits die Vertiefung 22 durch zwei kegelstumpfartige Teile 28 und 29 gebildet wird. An der tiefsten Stelle, an der die beiden kleinen Deckflächen der Kegelstümpfe aneinandersto¬ ßen, kann wahlweise eine Ringnut 24, wie vorher beschrieben, eingearbeitet werden oder aber die Ringnut entfällt. Für den Fall, daß die Ringnut nicht eingearbeitet ist, ist es von außer¬ ordentlicher Bedeutung, daß die Stoßstellen der Kegelstümpfe 28 und 29 einen scharfen ausgeprägten Knick 30 bilden. Bei entspre¬ chendem Material kann dieser ausgeprägte Knick bzw. Rille 30 die Bildung des erfindungsgemäßen Ringes hervorrufen bzw. die erfin¬ dungsgemäße Ringnut 24 ersetzen. Ein weiteres wichtiges erfin¬ dungsgemäßes Merkmal dieser Ausführungsform ist die Balligkeit der Mantelflächen der Kegelstümpfe 28 und 29. Der Durchmesser der kleinen Deckflächen der Kegelstümpfe 28, 29 ist zwischen 16 und 30 mm zu wählen.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung befindet sich am oberen Ende des Werkzeugs 14 ein sogenanntes Reservoir 31, das erfin¬ dungsgemäß in dieser Ausführungsform keulenartig ausgebildet ist. Besonders hervorzuheben sind dabei die Maße des Reservoirs
31, die am unteren schmalen Ende zwischen 4 bis 10 mm liegen und am oberen Ende 12 mm betragen. Die Länge des Reservoirs 31 ist ca. 16 mm.
Infolge der konturierten Form des Tauchwerkzeugs 14 ergeben sich beim Abstreifen des fertigen Prophylaktikums mit der Abstreif¬ vorrichtung 5 erhebliche Schwierigkeiten, die mittels einer er- findungsgemäß n AbstreifVorrichtung 5 überwunden werden. Diese erfindungsgemäße Abstreifvorrichtung 5 weist im wesentlichen ge¬ gensinnig rotierende Bürsten 32 auf, deren Haare 33 während der Rotation die Oberfläche des Tauchwerkzeugs 14 berühren und da¬ durch ein Abstreifen des Prophylaktikums bewirken. Problemlos ist der AbstreifVorgang jedoch nur im langgestreckten länglichen Teil des Tauchwerkzeugs 14, wohingegen sich im konturierten Teil des Tauchwerkzeugs Schwierigkeiten beim Abstreifen ergeben. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, sind seitlich des Tauch¬ werkzeugs 14 über den Bürsten 32 eine oder mehrere Düsen 34 an¬ geordnet, die einen druckbeaufschlagten Wasserstrahl in Richtung des konturierten Teils des Tauchwerkzeugs 14 lenken. Dadurch er¬ gibt sich ein müheloser AbstreifVorgang vom konturierten Teil des Tauchwerkzeugs 14.
