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Title:
CONICAL PACKAGING HAVING IMPROVED TEARABLE OPENING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/142676
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a conical packaging, in particular a pointed conical packaging (10), preferably for food, such as ice cream in wafers and the like, comprising a packaging wall that tapers conically starting from a removal end (10a) along a packaging axis (V), wherein the packaging wall has a tearing aid (16, 18) having a first material weakening (16) of the packaging wall material and having a second material weakening (18) extending at a distance to the first material weakening (16) in such a way that the first (16) and the second material weakening (18) define a tearable strip (14) therebetween, wherein the tearable strip (14) extends in the direction of the packaging axis (V) starting from the removal end (10a) of the packaging (10) with a tearable component and ends in a axially central area (A) of the packaging (10).

Inventors:
THÜRK, Isabell (Bodmanstr. 7, Kempten, 87435, DE)
FACKLER, Tobias (Bgm. Josef-Haug-Str. 4, Legau, 87764, DE)
Application Number:
EP2010/058004
Publication Date:
December 16, 2010
Filing Date:
June 08, 2010
Export Citation:
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Assignee:
Huhtamaki Ronsberg ZN der Huhtamaki Deutschland GmbH & Co. KG (Heinrich-Nicolaus-Str. 6, Ronsberg/Allgäu, 87671, DE)
THÜRK, Isabell (Bodmanstr. 7, Kempten, 87435, DE)
FACKLER, Tobias (Bgm. Josef-Haug-Str. 4, Legau, 87764, DE)
International Classes:
B65D3/06; B65D3/26; B65D85/78
Attorney, Agent or Firm:
TROSSIN, Hans-Jürgen (Weickmann & Weickmann, Postfach 860 820, München, 81635, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Konische Verpackung, insbesondere spitzkonische Verpackung (132), 5 bevorzugt für Lebensmittel, wie etwa Speiseeis in Waffeln und dergleichen, mit einer sich ausgehend von einem axialen Entnahmeende (10a; 110a; 210a; 310a) längs einer Verpackungsachse (V) konisch verjüngenden Verpackungswandung (10; 110; 210; 310), wobei die Verpackungswandung (10; 110; 210; 310) eine Aufreißhilfe lo (16, 18; 116, 118; 216, 218; 316, 318) mit einer ersten

Materialschwächung (16; 116; 216; 316) des Verpackungswandungsmaterials und mit einer mit Abstand von der ersten Materialschwächung (16; 116; 216; 316) verlaufenden zweiten Materialschwächung (18; 118; 218; 318) derart aufweist, dass die erste i5 (16; 116; 216; 316) und die zweite Materialschwächung (18; 118; 218;

318) zwischen sich einen Aufreißstreifen (14; 114; 214; 314) definieren, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreißstreifen (14; 114; 214; 314) ausgehend vom Entnahmeende (10a; 110a; 210a; 310a) der Verpackung (132) mit einer Aufreißkomponente in Richtung der

20 Verpackungsachse (V) verläuft und in einem Axialmittelbereich (A) der

Verpackung (132) endet.

2. Konische Verpackung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (132) im 25 Axialmittelbereich (A) eine dritte Materialschwächung (22; 122; 222;

322) aufweist, welche in Umfangsrichtung (U) um die Verpackungsachse (V) verläuft, vorzugsweise umläuft, besonders bevorzugt geschlossen umläuft.

30 3. Konische Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreißsteifen (14; 114; 214; 314) zumindest abschnittsweise, bevorzugt mit seinem vom Entnahmeende (10a; 110a; 210a; 310a) fern liegenden Längsendbereich, besonders bevorzugt vollständig im Umfangserstreckungsbereich der dritten Materialschwächung (22; 122; 222; 322) gelegen ist.

4. Konische Verpackung nach Anspruch 1 oder 2,

5 dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreißstreifen (14; 114; 214; 314) mit seinem vom Entnahmeende (10a; 110a; 210a; 310a) fern liegenden Längsende an der dritten Materiaischwächung (22; 122; 222; 322) endet.

lo 5. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (116) und die zweite Materiaischwächung (118) unterschiedlich lang sind.

6. Konische Verpackung nach Anspruch 5, unter Einbeziehung des i5 Anspruchs 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Materialschwächung (116) aus erster und zweiter Materialschwächung (118) bis zur dritten Materialschwächung (122) reicht und vorzugsweise dort endet, und dass die jeweils andere Materialschwächung (118) kürzer als die eine 20 Materialschwächung (116) ist und mit Abstand (a) von der dritten

Materialschwächung (122) endet.

7. Konische Verpackung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine vierte Materialschwächung 25 (136) umfasst, welche ausgehend vom Längsende der jeweils anderen

Materialschwächung (118), vorzugsweise parallel zur dritten Materialschwächung (122), in Umfangsrichtung (U) verläuft, vorzugsweise umläuft.

30 8. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Entnahmeende (10a; 110a; 210a; 310a) näheren Längsende des Aufreißstreifens (14; 114; 214; 314) eine Grifflasche (20; 120; 220; 320) vorgesehen ist, welche über einen Rand (10c; 110c; 210c; 310c) der Verpackung (132) vorsteht.

9. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (16; 116; 216; 316) und die zweite Materialschwächung (18; 118; 218; 318) zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig, parallel verlaufen.

10. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (16; 116; 216; 316) und die zweite Materialschwächung (18; 118; 218; 318) in einer Schwächungsverlaufsrichtung verlaufen, welche eine Komponente in Richtung der Verpackungsachse (V) aufweist, vorzugsweise in einer gemeinsamen Ebene mit der Verpackungsachse (V) liegt.

11. Konische Verpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (216; 316) und die zweite Materialschwächung (218; 318) in einer Verlaufsrichtung verlaufen, welche sowohl eine Komponente in Richtung der Verpackungsachse

(V) als auch eine Komponente in Umfangsrichtung (U) aufweist.

12. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufreißstreifen (214) zumindest abschnittsweise, vorzugsweise über seine gesamte Länge, mäanderförmig verläuft.

13. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Deckel (134) umfasst, welcher an der Verpackungswandung (210), vorzugsweise formschlüssig, gehalten ist.

14. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungswandungsmaterial eine Papierlage (42) umfassi

15. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

5 dadurch gekennzeichnet, dass das Verpackungswandungsmaterial ein Laminat (40) aus wenigstens zwei Schichten (42, 44, 46) umfasst, von welchen wenigstens eine Schicht (46) die erste (16) und die zweite (18), vorzugsweise auch die dritte (22) und gegebenenfalls die vierte Materialschwächung aufweist.

10

16. Konische Verpackung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (40) eine Barriereschicht (44), vorzugsweise Metallschicht, besonders bevorzugt Aluminiumschicht umfasst, welche vorteilhafter Weise frei von i5 Materialschwächungen ist.

17. Konische Verpackung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminat (40) wenigstens eine Kunststoffschicht (46) aufweist, vorzugsweise aus Polypropylen 20 oder/und Polyethyien oder/und PLA oder/und Polyethylenterephthalat, wobei wenigstens eine Kunststoffschicht (46) Materialschwächungen (48) aufweist.

18. Konische Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

25 dadurch gekennzeichnet, dass eine Materialschwächung (16, 18, 22;

116, 118, 122, 136; 216, 218, 222; 316, 318, 322) eine Materialdünnstelle oder eine Materialunterbrechung, vorzugsweise eine Perforation (48) ist.

Description:
Konische Verpackung mit verbesserter Aufreißöffnung

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine konische Verpackung, insbesondere spitzkonische Verpackung, bevorzugt für Lebensmittel, wie etwa Speiseeis in Waffeln und dergleichen, mit einer sich ausgehend von einem axialen Entnahmeende längs einer Verpackungsachse konisch verjüngenden Verpackungswandung, wobei die Verpackungswandung eine Aufreißhilfe mit einer ersten Materialschwächung des Verpackungswandungsmaterials und mit einer mit Abstand von der ersten Materialschwächung verlaufenden zweiten Materialschwächung derart aufweist, dass die erste und die zweite Materialschwächung zwischen sich einen Aufreißstreifen definieren.

Eine gattungsgemäße Verpackung ist aus der EP 0 226 958 A bekannt. Bei der bekannten tütenförmigen spitzkonischen Verpackung ist ein durch zwei im Wesentlichen parallele, in Umfangsrichtung um die Verpackungsachse umlaufende Perforationen als die Materialschwächungen definierter Aufreißstreifen gebildet, welcher in einem Axialmittelbereich der Verpackung vollständig von der konisch sich verjüngenden Verpackungswandung abreißbar ist, so dass nach vollständigem Abreißen des Aufreißstreifens ein kegelstumpfförmiger oberer Verpackungsteil und ein um die Breite des Aufreißstreifens von diesem mit Abstand angeordneter konischer unterer Verpackungsteil verbleibt.

Nachteilig an der bekannten Verpackung ist, dass der obere Verpackungsteil, welcher üblicherweise bei derartigen Verpackungen entfernt werden muss, um an das verpackte Gut zu gelangen, auch nach dem Abreißen des Aufreißstreifens an dem verpackten Inhalt verbleibt. Da dieser obere Verpackungsteii selbst kegelstumpfförmig ausgebildet ist und sich ausgehend vom größten Verpackungsquerschnitt längs der Verpackungsachse verjüngt, ist dieser nicht ohne weiteres längs der Ver- packungsachse von dem verpackten, in der Regel ebenfalls konischen Gut abzustreifen und muss selbst wiederum durch weitere Öffnungshandlungen aufwendig entfernt werden.

Aus der EP 1 484 251 A ist eine spitzkonische Verpackung bekannt, bei welcher eine um die Verpackungsachse in Umfangsrichtung umlaufende Schnittlinie vorgesehen ist, längs der ein oberer, also den Bereich größerer Verpackungsquerschnitte umfassender Verpackungsteil in Umfangsrichtung abgewickelt und dabei von einem unteren konischen Verpackungsteil abgerissen werden kann.

Eine ähnliche spitzkonische Verpackung ist aus der DE 100 56 811 A bekannt. Bei dieser ist eine Sollrisslinie durch Laserbearbeitung in Umfangsrichtung um die Verpackungsachse in die Verpackungswandung eingebracht, so dass wiederum mit Hilfe einer Aufreißlasche am Umfangsrand der durch Wickeln gebildeten konischen Verpackungswandung ein oberer, also größeren Verpackungsquerschnitten zugeordneter Abschnitt der Verpackungswandung durch Abwickeln um die Verpackungsachse von einem unteren Verpackungsteil abgetrennt werden kann.

Weiter wird verwiesen auf die US 4,657,142 A, welche eine konische Verpackung zeigt, bei der, ähnlich wie bei der zuvor genannten gattungsgemäßen EP 0 226 958 A, ein durch zwei im Wesentlichen parallele Materialschwächungen definierter Aufreißstreifen in Umfangsrichtung um die Verpackungsachse umlaufend vorgesehen ist, wobei nach dessen Entfernung zwei mit Abstand voneinander vorgesehene Teilverpackungswandungen am verpackten Gut verbleiben.

Ausgehend von dem oben bezeichneten Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine konische Verpackung der eingangs genannten Art anzugeben, welche einfacher als die Verpackungen des Standes der Technik geöffnet werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einer Verpackung der eingangs genannten Art der Aufreißstreifen ausgehend vom Entnahmeende der Verpackung mit einer Aufreißkomponente in Richtung der Verpackungsachse verläuft und in einem Axialmittelbereich der Verpackung endet.

Mit der erfindungsgemäßen konischen Verpackung ist es möglich, ausgehend vom axialen Entnahmeende durch Entfernen des Aufreißstreifens längs der beiden ihn definierenden Materialschwächungen einen vom außerhalb des Axialmittelbereichs gelegenen Entnahmeende, also vom Ende größten Verpackungsquerschnitts der konischen Verpackung, ausgehenden Spalt zu schaffen, welcher sich auch in Richtung der Verpackungsachse in den Axialmittelbereich hinein erstreckt.

Dadurch dass der Aufreißstreifen etwa in dem Axialmittelbereich der Verpackung, also in einem die axialen Verpackungsenden einschließlich des Entnahmeendes ausschließenden, sich symmetrisch um die Axialmitte der Verpackung erstreckenden Bereich von ca. 15-85 % der Verpackungshöhe, vorzugsweise 30-70 % der Verpackungshöhe besonders bevorzugt 40-60 % der Verpackungshöhe, endet, kann zunächst ein Materialzusammenhang der konischen Verpackung beim Öffnen bestehen bleiben, d.h. der Aufreißstreifen wird betätigt, ohne dass die Verpackung in mehrere Stücke zerfällt.

Dann kann ausgehend von dem durch den Aufreißstreifen gebildeten Spalt der axiale Öffnungsbereich der Verpackung, also jener Axialbereich, längs welchem sich der Aufreißstreifen erstreckt bzw. erstreckt hat, längs einer imaginären Umfangsünie, welche die entnahmeendefernen Enden des Aufreißstreifens bzw. des vom Aufreißstreifen erzeugten Spalts verbindet, umgefaltet werden, so dass die Hand einer Person, welche die konische Verpackung an ihrem spaltfreien axialen Abschnitt hält, den noch intakten spaltfreien Axialbereich der konischen Verpackung greifen kann, während die Hand radial außen von dem umgeklappten Verpackungsmaterial manschettenartig umgeben ist, so dass die Hand, etwa im Falle von verpackten Speiseeisenwaffeln, durch den umgeklappten Verpackungsteil vor Verunreinigungen durch schmelzendes Speiseeis geschützt ist.

Mit dem Begriff „Entπahmeende" ist in der vorliegenden Anmeldung das Längsende der konischen Verpackung mit dem größeren Verpackungsquerschnitt bezeichnet. Grundsätzlich ist denkbar, dass das verpackte Gut von diesem Ende aus durch eine Öffnung der konischen Verpackung entnommen werden kann, wenngleich der Regelfaü jener oben beschriebene ist, dass der Materialzusammenhang der Verpackung wenigstens abschnittsweise zerstört und der Verpackungsinhalt durch Umformen oder sogar teilweises Entfernen der Verpackungswandung freigelegt wird.

Falls gewünscht ist, den Aufreißstreifen vollständig von der erfindungs- gemäßen Verpackung zu entfernen, kann zur Erleichterung dieses Ent- fernens vorgesehen sein, dass die Verpackung im Axialmittelbereich eine dritte Materialschwächung aufweist, welche im Wesentlichen in Umfangs- richtung oder zumindest mit einer in Umfangsrichtung verlaufenden Komponente um die Verpackungsachse verläuft. Dabei kann die dritte Material- Schwächung vorzugsweise ein vom Entnahmeende der Verpackung fern liegendes Längsende des Aufreißstreifens definieren.

Zur Erleichterung des Umfaltens des durch Aufreißen des Aufreißstreifens und Spaltbildung veränderten Öffnungsbereich der Verpackung kann vorgesehen sein, dass die Abmessung der dritten Materialschwächuπg in Umfangsrichtung größer ist als die Breite des Aufreißstreifens in Umfangsrichtung.

Zur weiteren Erleichterung des Umklappens des durch Spaltbildung mittels des Aufreißstreifens veränderten Verpackungsöffnungsbereichs kann vorgesehen sein, dass die dritte Materialschwächung um die Verpackung umläuft, vorzugsweise geschlossen umläuft. Dabei kann die dritte Materialschwächung, wie etwa aus der EP 1 484 251 A bekannt, den Verbraucher auch darin unterstützen, den spaltbehafteten Öffnungsbereich der Verpackung nicht nur um die dritte Materialschwächung zu einer Manschette umzufalten, sondern von dem axial benachbarten intakten spaltfreien Verpackungsabschnitt abzureißen.

Die vollständige Abreißbarkeit des Aufreißstreifens von der Verpackung kann mit anderen Worten auch dadurch sichergestellt sein, dass der Aufreißsteifen zumindest abschnittsweise, bevorzugt mit seinem vom Entnahmeende fern liegenden Längsendbereich, besonders bevorzugt vollständig im Umfangserstreckungsbereich der dritten Materialschwächung gelegen ist. Dann kann die dritte Materialschwächung eine in Breitenrichtung des Aufreißstreifens verlaufende Sollreißstelle des Aufreißstreifens bilden.

Während im Stand der Technik bekannte Aufreißstreifen in der Regel von Umfangsrand zu Umfangsrand des die Verpackung bildenden Materialstücks reichen, beginnt der Aufreißstreifen der Verpackung der vorliegenden Erfindung an dem axialen Entnahmeende, also einem axialen Rand der Verpackung, und endet vorzugsweise nicht an einem Umfangsrand oder einem anderen axialen Rand der Verpackung, sondern endet vielmehr bevorzugt „im Material". Wiederum kann das vollständige Entfernen des Aufreißstreifens dadurch sichergestellt sein, dass er mit seinem vom Entnahmeende fern liegenden Längsende an der dritten Materialschwächung endet. Dadurch kann nämlich der Aufreißstreifen zunächst längs der ersten und der zweiten Materialschwächung aufgerissen und dann längs der dritten Materialschwächuπg abgerissen werden.

Ein besonders vorteilhaftes Öffnungsverhalten der erfindungsgemäßen Verpackung kann dadurch erreicht werden, dass die erste und die zweite Materialschwächung unterschiedlich lang sind. Damit ist nämlich die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der Aufreißstreifen zunächst längs seiner Erstreckungsrichtung aufgerissen und damit an dem Axialabschnitt mit größeren Verpackungsquerschnitten ein auch in axialer Richtung verlaufender Spalt erzeugt wird, wobei der Aufreißstreifen aufgrund der kürzereπ Ausbildung einer der beiden Materialschwächungen mit dem spaltbehafteten Öffnungsbereich der Verpackung in Materialzusammenhang verbleibt.

Dann, wenn eine Materialschwächung aus erster und zweiter Materialschwächung bis zur dritten Materialschwächung reicht und vorzugsweise dort endet, und wenn die jeweils andere Materialschwächung kürzer als die eine Materialschwächung ist und mit Abstand von der dritten Materialschwächung endet, kann der Aufreißstreifen, der zunächst längs seiner Erstreckungsrichtung von der übrigen Verpackung getrennt wurde, weiter dazu verwendet werden, im Materialzusammenhang mit dem dann spaltbehafteten Öffnungsbereich der Verpackung einen Riss in der Verpackung längs der dritten Materialschwächung einzuleiten und somit den spaltbehafteten Öffnungsbereich der Verpackung von dem axial benach- barten intakten spaltfreien Verpackungsabschnitt zu trennen, so dass sich die Verpackung im Wesentlichen mit einer einzigen durchgehenden Bewegung, vorzugsweise mit zunächst vorwiegend axialer Bewegungskomponente und anschließend mit vorwiegend in Umfangsrichtung verlaufender Bewegungskomponente, bequem öffnen lässt und ein intakter Verpackungsabschnitt in der Hand des Verbrauchers verbleibt, während als Verpackungsabfail ein zusammenhängendes Stück erhalten wird, welches einfach entsorgt werden kann.

Weiter kann daran gedacht sein, dass der Aufreißstreifen sich nicht nur in axialer Richtung längs der Verpackungsachse erstreckt, sondern dass sich an einem zumindest auch in axialer Richtung verlaufenden Aufreißstreifenabschnitt ein im Wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufender weiterer Aufreißstreifenabschnitt anschließt, vorzugsweise einstückig anschließt.

Hierzu kann vorgesehen sein, dass die konische Verpackung der vorliegenden Erfindung eine vierte Materialschwächung umfasst, welche ausgehend vom Längsende der jeweils anderen kürzeren Materiaischwächung aus der ersten und der zweiten Materialschwächung, vorzugsweise parallel zur dritten Materialschwächung, im Wesentlichen in Umfangsrichtung verläuft, vorzugsweise umläuft.

Zum erleichterten Greifen des Aufreißstreifens kann die konische

Verpackung derart weitergebildet sein, dass an dem dem Entnahmeende näheren Längsende des Aufreißstreifens eine Grifflasche vorgesehen ist, welche über einen Rand der Verpackung, vorzugsweise den axialen Rand der Verpackung am Entnahmeende, vorsteht.

Ein Aufreißen mit möglichst konstanter Aufreißkraft kann vorteilhafterweise dadurch erzeugt werden, dass die erste und die zweite Materialschwächung zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig, parallel verlaufen.

Grundsätzlich ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, mit dem Aufreißstreifen einen Öffnungsbereich der Verpackung im Bereich größerer Verpackungsquerschnitte zu schaffen, bei welchem die Verpackungswandung einen zumindest auch in axialer Richtung verlaufenden Spalt aufweist und einen axial, also in Richtung der Verpackungsachse, benachbarten intakten Verpackungsabschnitt im Bereich kleinerer Verpackungsquerschnitte zu bewahren, in welchen sich der durch den Aufreißstreifen gebildete Spalt nicht hinein erstreckt.

Hierzu kann vorgesehen sein, dass die erste und die zweite Material- Schwächung in einer Schwächungsverlaufsrichtung verlaufen, welche eine Komponente in Richtung der Verpackungsachse aufweist. Im einfachsten Fall liegt sowohl die erste als auch die zweite Materialschwächung in einer gemeinsamen Ebene mit der Verpackungsachse. Die Folge davon ist ein im Wesentlichen gerader und daher möglichst kurzer sich längs der Ver- packungsachse vom Entnahmeende weg verjüngender Aufreißstreifen, welcher auf der konischen Verpackungswandung keine andere Verlaufskomponente als eine axiale Komponente aufweist. Es kann jedoch auch daran gedacht sein, zur Erhöhung der vom Aufreißstreifen gebildeten Spaltfläche den Aufreißstreifen etwa wendeiförmig verlaufen zu lassen. Hierzu, oder auch für andere Verläufe des Aufreißstreifens, kann vorgesehen sein, dass die erste und die zweite Materialschwächung in einer Verlaufshchtung verlaufen, welche sowohl eine Komponente in Richtung der Verpackungsachse als auch eine Komponente in Umfangsrichtung aufweist.

Weiterhin kann daran gedacht sein, dass der Aufreißstreifen zumindest abschnittsweise, vorzugsweise über seine gesamte Länge, mäanderförmig verläuft.

Grundsätzlich kann daran gedacht sein, dass das Verpackungswandungsmaterial im Bereich des Entnahmeendes der Verpackung einen so großen Verpackungsüberschuss aufweist, dass damit der Öffnungsquerschnitt der konischen Verpackung deckelartig verschlossen werden kann.

Für das Befüllen und Öffnen der Verpackung hat es sich jedoch als vorteilhafter erwiesen, wenn die konische Verpackung einen gesondert von der konischen Verpackungswandung ausgebildeten Deckel umfasst, welcher an der Verpackungswandung gehalten ist. Vorzugsweise ist der Deckel formschlüssig an der Verpackungswandung gehalten, etwa durch Umfalzen der Verpackungswandung am Entnahmeende der Verpackung nach radial innen, also auf die Verpackungsachse zu, wodurch der gebildete Falz auf dem Deckel zu liegen kommt und somit ein Abheben des Deckels verhindert.

Zur Herstellung einer kostengünstigen Verpackung kann das Verpackungswandungsmaterial eine Papierlage umfassen. Papierlagen haben den Vorteil geringer Rückstellkräfte nach deren Umformung.

Diese Papierlage kann die oben genannten Materialschwächungen aufweisen. Zum besseren Schutz des Verpackungsinhalts vor äußeren Einflüssen kann vorgesehen sein, dass das Verpackungswandungsmaterial ein Laminat aus wenigstens zwei Schichten umfasst. Dabei kann daran gedacht sein, dass nur ein Teil der Schichten des Laminats die oben genannten Materialschwächungen aufweist, so dass wenigstens eine Laminatlage im wesentlichen intakt und ungeschwächt ist.

Beispielsweise kann das Laminat zur besseren Haltbarkeit von Lebensmitteln, welche vorzugsweise in den hier beschriebenen konischen Verpackungen verpackt sind, eine Barriereschicht umfassen. Als derartige Barriereschichten kommen Metallschichten, insbesondere metallisierte Schichten, wie etwa eine Aluminiumschicht, Metalloxidschichten, wie etwa eine Aluminiumoxidschicht oder eine Siliziumoxidschicht, oder auch eine Ethylvinylalkoholschicht in Frage. Vorzugsweise ist die Barriereschicht frei von Materialschwächungen, um ihre Barrierefunktion nicht zu beeinträchtigen. Vorzugsweise ist die Barriereschicht auf eine Trägerschicht aufgedampft.

Um der konischen Verpackung Stabilität zu verleihen oder/und ihre hygienischen Eigenschaften zu verbessern, kann das Laminat eine Kunststoffschicht aufweisen, wobei vorzugsweise wenigstens eine Kunststoffschicht des Laminats Materialschwächungen aufweist. Kunststoffschichten sind besonders einfach mit Materialschwächungen zu versehen, etwa durch Laserbearbeitung. Als Material für die wenigstens eine Kunststoffschicht kommt Polypropylen oder/und Polyethylen oder/und PLA (Polymilchsäure) oder/und Polyethylenterephthalat (PET) in Frage.

Weist das Laminat, wie in einer bevorzugten Ausführungsform, eine Papierlage, eine Kunststoffschicht und eine auf die Kunststoffschicht aufgetragene Metallisierungsschicht auf, so reicht es zur korrekten Rissführung des Aufreäßstreifens und gegebenenfalls zur Einleitung weiterer gewünschter Risse aus, wenn nur die Kunststoffschicht Materialschwächungen aufweist. Zusätzlich kann auch die Papierlage Materialschwächungen aufweisen.

Als Materialschwächung kommt beispielsweise eine Materialdünnstelle in Betracht, wie sie durch Prägen erzeugt werden kann.

Insbesondere dann, aber nicht nur dann, wenn das Verpackungswandungsmaterial ein Laminat ist, kann die Materialschwächung auch eine Materialunterbrechung, wie etwa eine Perforation sein. Dabei reicht es in der Regel aus, wenn eine von mehreren Lagen perforiert ist, bzw. ist es vorteilhaft, wenn wenigstens eine Lage, besonders bevorzugt die oben genannte Barriereschicht, frei von Materialschwächungen ist.

Auch kann daran gedacht sein, zur Rissführung Kunststoffschichten mit in einer Richtung gerecktem Kunststoff zu verwenden.

Vorzugsweise umfasst die Verpackung am Entnahmeende Einreißhüfen, etwa in Form von Kerben, welche zur Erleichterung der Risseinleitung an den entnahmeendseitigeπ Längsenden der ersten und der zweiten Materialschwächung vorgesehen ist.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen in den beiliegenden Zeichnungen erläutert werden. Es stellt dar:

Figur 1 Eine Verpackungswandung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen spitzkonischen Verpackung,

Figur 2 Das ebene Rohmaterial zur Bildung der Verpackungswandung von Figur 1 ,

Figur 3 Eine Verpackungswandung einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, Figur 4 Das ebene Rohmaterial zur Bildung der Verpackungswandung von Figur 3,

Figur 5 Eine konische Verpackungswandung einer dritten Ausführuπgs form der vorliegenden Erfindung,

Figur 6 Eine konische Verpackungswandung einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

Figur 7 Eine Querschnittsansicht eines Laminats, aus weichem die Verpackungswandungen der Figuren 1 bis 6 gebildet sein können.

Sn Figur 1 ist eine Verpackungswandung einer spitzkonischen erfindungs- gemäßen Verpackung allgemein mit 10 bezeichnet. Die spitzkonische Verpackungswandung 10 verläuft längs einer Verpackungsachse V und verjüngt sich von ihrem bezogen auf die Verpackungsachse V axialen Entnahmeende 10a mit großem Verpackungsquerschnitt zu einer Spitze 10b an dem dem Entnahmeende 10a axial entgegengesetzten Längsende der Verpackungswandung 10.

Die aus der Verpackungswandung 10 gebildete Verpackung, welche durch Umfalzen des Axialrandes 10c gebildet werden kann, nachdem zuvor in die am Entnahmeende 10a gebildete Entnahmeöffnung 12 ein in Figur 1 nicht dargesteilter Deckel eingelegt wurde (s. a. Fig. 3), erstreckt sich längs der Verpackungsachse V über die Höhe h. Symmetrisch um die Axialmitte der Verpackung 10 bei h/2 erstreckt sich ein Axialmittelbereich A 1 welcher in dem in Figur 1 gezeigten Beispiel etwa 70 % der gesamten Höhe h einnimmt.

Ausgehend vom außerhalb des Axialmittelbereichs A gelegenen Entnahmeende 10a der Verpackungswandung 10 bzw. auch der daraus gebildeten Verpackung verläuft ein Aufreißstreifen 14 auf der konischen Verpackungswandung 10 ausschließlich in axialer Richtung in den Axialmittelbereich A der Verpackung hinein und endet dort. Der Aufreißstreifen 14 ist in Umfangsrichtung U um die Verpackungsachse V herum zur einen Seite von einer ersten Materialschwächung 16 und zur anderen Seite von einer zweiten Materialschwächung 18 begrenzt.

In dem in Figur 1 gezeigten Beispiel verlaufen die erste und die zweite Materialschwächung 16 bzw. 18 im Wesentlichen parallel zueinander, so dass der Aufreißsstreifen 14 über seine Längserstreckung im Wesentlichen die gleiche Breite aufweist. Dies muss jedoch nicht so sein.

Zum erleichterten Greifen des Aufreißstreifens 14 ist an dessen dem Entnahmeende 10a näheren Längsende vorzugsweise eine Grifflasche 20 ausgebildet, welche axial über das Entnahmeende 10a der Verpackungs- wandung 10 hinausreicht.

An seinem entgegengesetzten, also vom Entnahmeende 10a der Verpackungswandung 10 fern liegenden Längseπde kann der Aufreißstreifen 14 einfach im Material enden, d. h. er endet dort, wo die ihn in Umfangsrichtung U begrenzenden Materialschwächungen 16 und 18 enden.

Um ein vollständiges Abreißen des Aufreißstreifens 14 von der übrigen Verpackungswandung 10 zu ermöglichen, kann eine in Umfangsrichtung U verlaufende dritte Materiaischwächung 22 vorgesehen sein, an welcher der Aufreißstreifen 14 vorzugsweise endet. Dies bedeutet, dass die erste und die zweite Materialschwächung 16 bzw. 18 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel bis zur dritten Materialschwächung 22 verlaufen. Die dritte Materialschwächung 22 verläuft vorteilhafterweise wenigstens über die Breite des Aufreißstreifens 14 hinweg, so dass dessen Abreißen längs der dritten Materialschwächung 22 gewährleistet werden kann.

Die axiale Ausdehnung des Aufreißstreifens 14 definiert an der Verpackungswandung 10 und damit an der daraus gebildeten Verpackung selbst einen Öffnungsbereich 24, welcher sich in axialer Richtung ausgehend von dem Entnahmeende 10a bis zum axialen Längsende des Aufreißstreifens 14 erstreckt.

An diesen Öffnungsbereich 24 schließt sich in axialer Richtung ein aufreiß- streifenfreier und damit spaltfreier Verpackungsabschnitt 26 an, welcher beim Öffnen der Verpackung im Wesentlichen intakt bleibt.

Nach dem Abreißen des Aufreißstreifens 14 kann das Verpackungs- wandungsmaterial des Öffnungsbereichs 24 um die vorteilhafterweise in Umfangsπchtung U geschlossen umlaufende dritte Materialschwächung 22 gemäß der Pfeile M zu einer Manschette umgeklappt werden, so dass die Hand eines Verbrauchers den intakten Verpackungsabschnitt 26 greifen kann und radial außen von dem manschettenartig umgeklappten Öffnungs- bereich 24 der Verpackung bedeckt ist.

So kann die Hand des Verbrauchers in vorteilhafter Weise gegen herabtropfendes oder herabriπnendes geschmolzenes Speiseeis, welches bevorzugt in den hier diskutierten konischen bzw. spitzkonischen Verpackungen verpackt wird, geschützt werden.

Figur 2 zeigt die Verpackungswandung 10 in der Abwicklung als sogenanntes ebenes Rohteil.

Zu erkennen ist eine an einem Umfangsrand 28 ausgebildete Falzlasche 30, mit welcher der andere, entgegengesetzte Umfangsrand 32 zur Bildung einer sogenannten „Lap-Seal"-Verbindung in Überlappung gebracht und dann dauerhaft mit der Falzlasche 28 verbunden wird.

Die Lap-Seal-Verbindung ist in Figur 1 im Innenbereich der Verpackungswandung 10 unmittelbar rechts von der Verpackungsachse V zu erkennen.

Die erste bis dritte Materialschwächung 16, 18 und 22 sind vorzugsweise durch Perforation gebildet, wie weiter unten im Zusammenhang mit Figur 7 erläutert werden wird.

In Figur 3 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen koni- sehen Verpackung dargestellt.

Die Figur 3, in welcher gleiche und funktionsgleiche Bauteile und Bauteilabschnitte wie in den Figuren 1 und 2 mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, jedoch erhöht um die Zahl 100, wird nur insofern beschrieben werden, als sie sich von der ersten Ausführungsform der Figuren 1 und 2 unterscheidet. Ansonsten wird zur Erläuterung der Figur 3 ausdrücklich auf die Erläuterungen der Figuren 1 und 2 verwiesen.

Auf der rechten Seite von Figur 3 ist eine vollständige Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verpackung 132 mit nach radial innen umgeschlagenem Falz am Entnahmeende 110a der Verpackungswandung 110 zu erkennen. Der umgeschlagene Falzrand übergreift vorteilhafterweise einen Deckel 134, welcher die Entnahmeöffnung 112 der Verpackung 132 bzw. der Verpackungswandung 110 bedeckt Dadurch ist der Deckel 134 formschlüssig an der Verpackungswandung 110 gehalten.

Diese Art der Anbringung eines Deckels kann an allen in der vorliegenden Anmeldung dargestellten Ausführungsformen realisiert sein.

Weiterhin kann die dritte Materialschwächung 122 im Bereich der Umfangserstreckung des Aufreißstreifens 114 eine gestufte Gestalt aufweisen, so dass bei gleicher Lage der übrigen dritten Materialschwächung 122 wie in der ersten Ausführungsform der Aufreißstreifen 114 eine größere axiale Länge aufweist. Dadurch wird der Öffnungsbereich 124 der Verpackung 132 zu Ungunsten des aufreißsstreifenfreien und spaltfreien Verpackungsabschnitts 126 in axialer Richtung vergrößert.

Überdies kann die zweite Materialschwächung 118 in axialer Richtung aus- gehend vom Entπahmeende 110a der Verpackung kürzer bemessen sein als die erste Materialschwächung 116, so dass sie mit axialem Abstand a vor der dritten Materialschwächung 122 endet.

5 Dadurch kann durch Aufreißens des Aufreißstreifens 114 zwar wie bei der ersten Ausführungsform der Figur 1 ein axialer Spalt im Öffnungsbereich 124 der Verpackung 132 erzeugt werden, jedoch bleibt der Aufreißstreifen 114 dann im Materialzusammenhang mit dem übrigen Verpackungswan- dungsmaterial des Öffnungsbereich 124, so dass nach Verbrauch der Ver- lo packung 132 weniger Einzelteile zu entsorgen sind.

Weiterhin kann in einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung parallel zu dritten Materialschwächung 122 eine vierte Materialschwächung 136 vorgesehen sein, welche sich vorzugsweise ausgehend i5 von dem dem Entnahmeende 110a der Verpackung 132 entfernt gelegenen Längsende der zweiten Materiaischwächung 118 in Umfangsrichtung erstreckt und welche sich ausgehend von der ersten Materialschwächung 116 etwa in derselben Axialposition ebenfalls in Umfangsrichtung erstreckt, jedoch ohne den Aufreißstreifen 114 zu durchsetzen. So kann der Aufreiß-

20 streifen 114 einen ausgehend vom Entnahmeende 110a vorwiegend in axialer Richtung verlaufenden Axialabschnitt 114a und einen sich im Bereich seines vom Entnahmeende 110a fernliegenden Längsende an den Axialabschnitt anschließenden Umfangsabschnitt 114b aufweisen, welcher sich vorwiegend in Umfangsrichtung erstreckt.

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Vorteilhafterweise laufen die dritte und die vierte Materialschwächung 122 bzw. 136 wie in der Ausführungsform von Figur 1 wenigstens von der ersten Materialschwächung bis zur zweiten Materialschwächung um die Verpackungsachse um. Die dritte Materialschwächung 122 läuft vorzugsweise 3o vollständig geschlossen um die Verpackungsachse um.

In Figur 4 ist eine Abwandlung des ebenen Rohmaterials gezeigt, welches zu der zweiten Ausführungsform von Figur 3 führt. Wie in Figur 4 gezeigt ist, kann die vierte Materialschwächung 136 auch weggelassen sein. Außerdem kann die dritte Materialschwächung 122 sich nur über einen Teil des Umfangs der Verpackungswandung 110 erstrecken.

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Nachzutragen ist, dass auch die dritte Materialschwächung 22 der ersten Ausführungsform sich nur über einen Teil des Umfangs der Verpackungswandung 10 erstrecken kann.

lo In den Figuren 5 und 6 sind eine dritte und eine vierte Ausführungsform einer Verpackungswandung einer erfindungsgemäßen Verpackung dargestellt.

Gleiche bzw. funktionsgleiche Bauteile wie in der ersten Ausführungsform i5 von Figur 1 sind in der dritten und vierten Ausführungsform der Figur 5 bzw. 6 mit gleichen Bezugszeichen versehen, jedoch erhöht um die Zahl 200 bzw. 300.

Die dritte und die vierte Ausführungsform der Figuren 5 und 6 werden im 20 folgenden nur insoweit erläutert, als sie sich von der Ausführungsform von Figur 1 unterscheiden, auf deren Beschreibung ansonsten ausdrücklich verwiesen wird.

Die Verpackungswandung 210 der Figur 5 entspricht im Wesentlichen der 25 Ausführungsform von Figur 1 , mit dem Unterschied, dass der Aufreißstreifen 214 und damit verbunden die erste und die zweite Materialschwächung 216 bzw. 218 mäanderförmig längs der Verpackungsachse V verlaufen kann. Dadurch kann die Spaltfläche im Öffnungsbereich 224 der aus der Verpackungswandung 210 gebildeten Verpackung verglichen mit der ersten 30 Ausführungsform der Figur 1 vergrößert werden.

Gemäß der vierten Ausführungsform der Verpackungswandung 310 in Figur 6 kann der Aufreißstreifen 314 wendeiförmig vom Entnahmeende 310a der Verpackung bzw. der Verpackungswandung 310 bis zur vollständig und geschlossen umlaufenden dritten Materialschwächung 322 verlaufen.

Auch die dritte Materialschwächung 222 der in Figur 5 gezeigten dritten Aus- führungsform läuft vollständig und geschlossen um die Verpackungsachse V um.

Weiterhin kann daran gedacht sein, die Ausführungsformen der Figuren 5 und 6 derart zu kombinieren, dass ein Aufreißstreifen beispielsweise mäanderförmig längs einer Wendellinie vom Entnahmeende der Verpackung bzw. der Verpackungswandung in den axialen Mittelbereich der Verpackung folgend verläuft.

In Figur 7 ist beispielhaft ein Laminat gezeigt, mit welchem die Verpackungs- Wandungen der Ausführungsformen der Figuren 1 bis 6 gebildet werden können. Dieses Laminat 40 umfasst beispielsweise eine Papierlage 42, auf deren eine Seite als Barrierelage eine Aluminiumlage 44 auflaminiert sein kann. Diese Aluminium-Barrierelage 44 hält Gase wie Sauerstoff und Wasserdampf vom Innenbereich der konischen Verpackung fern, so dass im Innenbereich der konischen Verpackung befindliche Lebensmittel länger haltbar sind, ais dies ohne Barrierelage der Fall wäre.

Auf der von der Papierlage 42 wegweisenden Seite der Aluminiumlage 44 kann eine Folie aus Polyethylenterephthalat (PET) 46 auflaminiert sein.

In die PET-Lage 46 ist vorzugsweise mittels Laserbearbeitung eine Perforation 48 eingebracht, welche beispielsweise die erste Materiaischwächung 16 bildet.

Vorteilhaft ist dabei, dass die Materiaischwächung 16 im Laminat 40 nur in der Kunststofflage, genauer PET-Lage 46, vorgesehen ist, während vor allem die Barrierelage 44 intakt ist und somit ihre Barrierefunktion erfüllen kann. Zusätzlich oder alternativ kann auch die Papierlage 42 mit einer Materialschwächung versehen sein.

Gerade bei der in Figur 7 gezeigten Kombination aus Papier, Aluminium und PET reicht es jedoch auf Grund der Stabilität von PET aus, nur die PET- Lage 46 mit Perforationen 48 zu versehen. Die so eingebrachten Perforaionen 48 wirken auf das gesamte Laminat rissführend, so dass ein in geeigneter Weise in das Laminat 40 eingeleiteter Riss längs der Materialschwächungen 16, 18 und 22 geführt wird und sich bei Krafteinwirkung dementsprechend ausbreitet.