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Patent Searching and Data


Title:
CONNECTING ARRANGEMENT FOR PIPES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/048460
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a connecting arrangement (100) for connecting an associated pipe (102), comprising a support body (104) and an outer sleeve (108), and a clamping device (112) with at least one clamping element (112b), an indicator device (118), which can be transferred by the pipe (102) into an indicating position in which it is aligned with at least one opening (108a) provided in the outer sleeve (108), and a seal unit (110), which is received in a groove (104c) of the support body (104). According to the invention, the connecting arrangement (100) furthermore comprises a protective device (116), which covers the seal unit (110) in an installation readiness position in the groove (104c) and which is operationally connected to the indicator device (116) to form a disk device (114).

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Inventors:
HÜMPFNER, Michael (Am Dorfacker 27, Prappach, 97437, DE)
GEHRING, Toni (Schützenstraße 5, Haßfurt, 97437, DE)
Application Number:
EP2018/073830
Publication Date:
March 14, 2019
Filing Date:
September 05, 2018
Export Citation:
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Assignee:
FRÄNKISCHE ROHRWERKE GEBR. KIRCHNER GMBH & CO. KG (Hellinger Str. 1, Königsberg, 97486, DE)
International Classes:
F16L37/092
Foreign References:
JP2003314775A2003-11-06
DE102013109123A12015-02-26
EP2180224A22010-04-28
JP2002174383A2002-06-21
JP2002081587A2002-03-22
EP2169293A12010-03-31
EP1219883A22002-07-03
Attorney, Agent or Firm:
WEICKMANN & WEICKMANN PARTMBB (Postfach 860 820, München, 81635, DE)
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Claims:
Ansprüche

Verbindungsanordnung (100) zum Anschließen des freien Endes eines nicht zur Verbindungsanordnung (100) gehörenden Rohres (102), umfassend

einen rohrförmigen Stützkörper (104) und

eine Außenhülse (108), welche zumindest teilweise um den Stützkörper (104) herum angeordnet ist, an dem Stützkörper (104) gehalten ist und mit dem Stützkörper (104) einen Aufnahmeraum (106) bildet, in welchen das Rohr (102) einführbar ist, und

eine in dem Aufnahmeraum (106) aufgenommene Klemmvorrichtung (1 12) mit wenigstens einem Klemmelement (1 12b), welches dazu bestimmt ist, mit einem in den Aufnahmeraum (106) eingeführten Rohr (102) derart in Eingriff zu treten, dass es sich einer Bewegung des Rohrs (102) aus dem Aufnahmeraum (106) heraus widersetzt,

eine Anzeigevorrichtung (1 18), welche von dem in den Aufnahmeraum (106) eingeführten Rohr (102) in eine Anzeigestellung überführbar ist, in der sie mit wenigstens einer in der Außenhülse (108) vorgesehenen Öffnung (108a) fluchtet, und eine Dichtungsvorrichtung (1 10), welche in einer in der äußeren Oberfläche (104d) des Stützkörpers (104) ausgebildeten Nut (104c) aufgenommen und dazu bestimmt ist, mit der Innenfläche (102a) eines in den Aufnahmeraum (106) eingeführten Rohrs (102) in Dichtungseingriff zu treten,

dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine Schutzvorrichtung (1 16) umfasst, welche die Dichtungsvorrichtung (1 10) in einer Mon- tagebereitschaftsstellung in der Nut (104c) überdeckt und mit der Anzeigevorrichtung (1 16) betriebsmäßig zu einer Schiebevorrichtung (1 14) verbunden ist.

2. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsvorrichtung (1 10) in der Montagebereitschaftsstellung von der Schiebevorrichtung (1 14) in der Nut (104c) radial komprimiert ist.

Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Rohr (202', 202") zugewandten Ende der Schiebevorrichtung (214', 214") ein elastisches Pufferelement (220', 220") angeordnet ist.

Verbindungsanordnung nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass das Pufferelement (220', 220") und die Schiebevorrichtung (214', 214") miteinander einstückig als Zweikomponenten-Spritzgussteil ausgebildet sind.

Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schiebevorrichtung (414) ein Ausgleichselement (422) verbunden ist, welches mit der

Schiebevorrichtung (414) ein Kugelgelenk (428) bildet, und welches dazu eingerichtet ist, mit einem in die Verbindungsanordnung einzuführenden Ende des Rohrs (402) in Kontakt zu treten.

Verbindungsanordnung nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (422) an seiner zu dem in die Verbindungsanordnung einzuführenden Ende des Rohrs (402) weisenden Seite eine Mehrzahl von in

Umfangsrichtung des Ausgleichselements (422) verteilten

Ausnehmungen (430) aufweist.

Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebevorrichtung (1 14) wenigstens ein Rastelement (1 14e) umfasst, welches dazu ausgebildet und bestimmt ist, in der Anzeigestellung mit einem zugeordneten Gegen- rastelement (104e) zusammenzuwirken.

8. Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebevorrichtung (1 14) einen Basisring (1 14a) aufweist, der über Verbindungsstege (1 14c) mit der Anzeigevorrichtung (1 18) verbunden ist.

9. Verbindungsanordnung nach den Ansprüchen 7 und 8,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (1 14e) von dem

Basisring (1 14a) ausgehen.

10 Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (104) eine Ringschulter (104b) aufweist, an der die Schiebevorrichtung (1 14) in der Anzeigestellung anliegt.

1 1 Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebevorrichtung (1 14) mit der Klemmvorrichtung (1 12) im Sinne der Zentrierung der Klemmvorrichtung (1 12) relativ zur Längsachse (L) des Stützkörpers (104) zusammenwirkt.

12 Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebevorrichtung (1 14) einen oder mehrere axiale Durchgänge (1 14d) aufweist, wobei wenigstens ein axialer Durchgang (1 14d) von wenigstens einem Klemmelement (1 12b) der Klemmvorrichtung (1 12) durchsetzt ist. Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Klemmelement (1 12b) seinem freien Ende (1 12b1 ) benachbart an einem radial äußeren Oberflächenabschnitt einen Rückhaltevorsprung (1 12b3) aufweist.

Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (1 12) einen Basisring (1 12a) aufweist, von dem eine Mehrzahl von Klemmelementen (1 12b) in axialer Richtung absteht.

Verbindungsanordnung nach Anspruch 14,

dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl von Klemmelementen wenigstens ein erstes Klemmelement (312c) und wenigstens ein zweites Klemmelement (312d) umfasst, wobei das wenigstens eine erste Klemmelement (312c) von dem Basisring (312a) um eine größere Länge absteht als das wenigstens eine zweite Klemmelement (312d).

Verbindungsanordnung nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet, dass sich ein zum Klemmeingriff mit dem Rohr bestimmtes freies Ende des wenigstens einen ersten Klemmelements (312c) über einen größeren Umfangswinkel erstreckt als ein zum Klemmeingriff mit dem Rohr bestimmtes freies Ende des wenigstens einen zweiten Klemmelements (312d).

Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,

dadurch gekennzeichnet, dass die Farbe der äußeren Oberfläche der Außenhülse (108) und die Farbe der äußeren Oberfläche der Anzeigevorrichtung (1 18) zueinander kontrastierende Farben sind.

Description:
Verbindungsanordnung für Rohre

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Verbindungsanordnung zum Anschließen des freien Endes eines nicht zur Verbindungsanordnung gehörenden Rohres, umfassend einen rohrförmigen Stützkörper und eine Außenhülse, welche zumindest teilweise um den Stützkörper herum angeordnet ist, an dem Stützkörper gehalten ist und mit dem Stützkörper einen Aufnahmeraum bildet, in welchen das Rohr einführbar ist, und eine in dem Aufnahmeraum aufgenommene Klemmvorrichtung mit wenigstens einem Klemmelement, welches dazu bestimmt ist, mit einem in den Aufnahmeraum eingeführten Rohr derart in Eingriff zu treten, dass es sich einer Bewegung des Rohrs aus dem Aufnahmeraum heraus widersetzt, eine Anzeigevorrichtung, welche von dem in den Aufnahmeraum eingeführten Rohr in eine Anzeigestellung überführbar ist, in der sie mit wenigstens einer in der Außenhülse vorgesehenen Öffnung fluchtet, und eine Dichtungseinheit, welche in einer in der äußeren Oberfläche des Stützkörpers ausgebildeten Nut aufgenommen und dazu bestimmt ist, mit der Innenfläche eines in den Aufnahmeraum eingeführten Rohrs in Dichtungseingriff zu treten.

Eine derartige Verbindungsanordnung ist beispielsweise aus der EP 2 169 293 A1 bekannt. Zur Herstellung der Verbindung eines Rohrs mit der Verbindungsanordnung muss das Rohr auf der Baustelle zunächst abgelängt und entgratet werden. Anschließend wird es in den Aufnahmeraum eingeführt, wo es gegen Mitnahmefinger der Anzeigevorrichtung stößt und die Anzeigevorrichtung mitnimmt, bis diese durch Öffnungen, die hierzu in der Außenhülse vorgesehen sind, sichtbar wird und somit anzeigt, dass das Rohr in ausreichendem Maße in den Aufnahmeraum eingeführt worden ist. Im rauen Baustellenalltag bleibt das korrekte Entgraten des Rohrs nach dem Ablängen meist eine reine Wunschvorstellung. Daher besteht bei der gattungsgemä- ßen Verbindungsanordnung beim Einführen des Rohrs in den Aufnahmeraum die Gefahr einer Beschädigung der Dichtungsvorrichtung durch an dem abgelängten Ende des Rohrs noch vorhandene Grate.

Es bestand daher Bedarf nach einer Verbindungsanordnung mit Vorkehrungen zum Schutz der Dichtungsvorrichtung.

Hierzu war bereits in der EP 1 219 883 A2 vorgeschlagen worden, eine Schutzhülse vorzusehen, die die Dichtungsvorrichtung in dem mit dem Rohr noch nicht verbundenen Zustand der Verbindungsanordnung überdeckte und erst infolge des Eingriffs des Rohrs mit einer Ringschulter dieser Schutzhülse, d.h. nachdem das nicht oder nur mangelhaft entgratete Ende des Rohrs die Dichtungsvorrichtung passiert hatte, von der Dichtungsvorrichtung abgezogen wurde. In der Praxis hat sich diese Schutzhülse jedoch nicht durchgesetzt, weil sie meist schon vor dem Eingriff des Rohrs mit der Ringschulter von der Dichtungsvorrichtung herunter geschoben wurde und somit die ihr zugedachte Schutzfunktion nicht erfüllen konnte.

Es ist daher nach wie vor Aufgabe der Erfindung, eine Verbindungsanordnung der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, dass sie einen wirksamen Schutz für die Dichtungsvorrichtung bereitstellt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Verbindungsanordnung der eingangs genannten Art gelöst, welche ferner eine Schutzvorrichtung umfasst, welche die Dichtungseinheit in einer Montagebereitschaftsstellung in der Nut überdeckt und mit der Anzeigevorrichtung betriebsmäßig zu einer Schiebevorrichtung verbunden ist.

Es ist das Verdienst der Erfinder, dass sie sich durch die Nachteile der EP 1 219 883 A2 nicht entmutigen ließen und nach wie vor das Vorsehen einer Schutzvorrichtung für die, beispielsweise als O-Ring ausgebildete, Dichtungsvorrichtung als mögliche Lösung in Betracht gezogen haben. Die Er- findung geht aber über das bloße Vorsehen einer Schutzvorrichtung weit hinaus. Es ist nämlich das weitere Verdienst der Erfinder, sich erstmals die Tatsache zunutze gemacht zu haben, dass sowohl die Schutzvorrichtung als auch die, auch erfindungsgemäß vorzugsweise als Anzeigering ausgebildete, Anzeigevorrichtung durch das Einführen des Rohrs verschoben werden, und zwar in der gleichen Richtung, wenn auch nicht um die gleiche Distanz, dass es aber durch entsprechende Ausbildung gleichwohl möglich ist, die Schutzvorrichtung und die Anzeigevorrichtung betriebsmäßig miteinander zu verbinden. Durch diese betriebsmäßige Verbindung, vorzugsweise einstückige Ausbildung, der Schutzvorrichtung und der Anzeigevorrichtung kann die Masse der Gesamtanordnung beider Vorrichtungen erhöht werden. Sie setzt somit dem Rohr beim Einführen mehr Widerstand entgegen als dies bei der aus der EP 1 219 883 A2 bekannten Schutzhülse der Fall war. Zudem erstreckt sich die Gesamtanordnung von radial innen, d.h. von dem von der Schutzvorrichtung unmittelbar umgebenen Rohrstück, bis nach radial außen, d.h. zu den in der Anzeigestellung von der Anzeigevorrichtung überdeckten Öffnungen der Außenhülse, was wiederum die Stabilität der Gesamtanordnung beider Vorrichtungen in dem Aufnahmeraum erhöht.

Die Schiebevorrichtung kann vorteilhafterweise aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt sein, beispielsweise Polyethylen und/oder Polypropylen.

Um vermeiden zu können, dass die Dichtungsvorrichtung dem in den Aufnahmeraum eingeführten Rohr erst durch den Eingriff mit dem Rohr ausweicht, um mit dessen Innenfläche in Dichtungseingriff treten zu können, wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass die Dichtungsvorrichtung in der Montagebereitschaftsstellung von der Schiebevorrichtung in der Nut radial komprimiert ist. Hat das Rohr beim Einführen in die Verbindungsanordnung die Schiebevorrichtung von der Dichtungsvorrichtung heruntergeschoben, so tritt die Dichtungsvorrichtung gleichwohl nicht sofort mit der Innenfläche des Rohrs in Dichtung Eingriff. Vielmehr benötigt die Dichtungsvorrich- tung eine gewisse Zeit, um sich wieder zu entspannen. Diese Zeit reicht aus, damit die Dichtungsvorrichtung während der Vorüberbewegung des Rohrendes nicht mit dort etwaig vorhandenen Graten und dergleichen möglicherweise eine Beschädigung der Dichtungsvorrichtung verursachenden Vorsprüngen ausreichend bzw. übermäßig in Kontakt treten kann.

Darüber hinaus kann die Dichtungseinheit als O-Ring ausgebildet sein.

Neben dem mangelhaften Entgraten besteht ein weiteres Problem mit dem auf Baustellen oft recht unpräzisen Umgang mit abzulängenden Rohren darin, dass die Rohre nicht genau im rechten Winkel zur Rohrachse abgelängt werden, sondern schräg. Dies führt dazu, dass ein Umfangsabschnitt des Rohrendes früher mit der Schiebevorrichtung in Eingriff treten kann als die anderen Umfangsabschnitte. Dies kann schlimmstenfalls ein Verkanten der Schiebevorrichtung im Aufnahmeraum sowie das einseitige Herausdrücken der Dichtungseinheit nach sich ziehen. Um einem derartigen

Verkanten vorbeugen zu können, kann daher vorgesehen sein, dass an der dem Rohr zugewandten Ende der Schiebevorrichtung ein elastisches

Pufferelement angeordnet ist. Trifft ein schräg abgelängtes Rohr mit seinem vorauslaufenden Umfangsabschnitt auf das Pufferelement auf, so komprimiert es das Pufferelement in diesem Bereich, bis auch der nachlaufende Umfangsabschnitt mit dem Pufferelement in Anlage- und Kompressionseingriff getreten ist. Dies führt zu einer gleichmäßigeren Kraftübertragung zwischen Rohr und Schiebevorrichtung und beugt somit einem Verkanten der Schiebevorrichtung in dem Aufnahmeraum vor. Ferner kann das Pufferelement die Dichtungsvorrichtung vor Graten schützen, die sich gegebenenfalls noch am Rohrende befinden, da sie diese in sich aufnimmt und umschließt, bevor sie mit der Dichtungsvorrichtung in Kontakt gelangen.

Beispielsweise kann das Pufferelement aus einem thermoplastischen Elastomer hergestellt sein. Ferner können das Pufferelement und die Schiebe- vorrichtung beispielweise als Zweikomponenten-Spritzgussteil miteinander einstückig ausgebildet sein.

Alternativ oder zusätzlich zu dem Pufferelement kann mit der

Schiebevorrichtung ein Ausgleichselement verbunden sein, welches mit der Schiebevorrichtung ein Kugelgelenk bildet, und welches dazu eingerichtet ist, mit einem in die Verbindungsanordnung einzuführenden Ende des Rohrs in Kontakt zu treten. Wird nun ein Rohrende in die Verbindungsanordnung, d.h. in den Aufnahmeraum der Verbindungsanordnung, eingeführt, welches nicht genau im rechten Winkel zur Rohrachse abgelängt worden ist, so kann sich das Ausgleichselement an derjenigen Stelle, an welcher es mit dem

Rohrende zuerst in Kontakt tritt, relativ zu der Schiebevorrichtung verlagern.

Dabei kann eine zum Beispiel diametral gegenüberliegende Seite des

Ausgleichselements relativ zu der Schiebevorrichtung zumindest

translatorisch unverlagert verbleiben. Sobald das zu dem Rohrende weisende Ende des Ausgleichselements mit dem in die

Verbindungsanordnung einzuführenden Rohrende großflächig in Kontakt getreten ist, kann das Ausgleichselement zusammen mit dem Rohr, und gegebenenfalls zusammen mit der Schiebevorrichtung, in die

Verbindungsanordnung hinein verlagert werden. Hierdurch kann eine

Krafteinwirkung des Rohrs auf die Schiebevorrichtung, im Falle eines schräg abgelängten Rohrs, besser auf die Schiebeeinrichtung übertragen bzw.

verteilt werden, wodurch ein Verkannten der Schiebevorrichtung im

Aufnahmeraum sowie das einseitige Herauszurücken der Dichtungseinheit verhindert werden kann.

Vorteilhafterweise kann das Ausgleichselement an seiner zu dem in die Verbindungsanordnung einzuführenden Ende des Rohrs weisenden Seite eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung des Ausgleichselements verteilten Ausnehmungen aufweisen. Durch eine Unterbrechung des zu dem Rohr weisenden Endes der Ausgleichseinheit kann ein Durchmesser dieses Endes des Ausgleichselements federnd nach radial außen aufgeweitet werden. Hierdurch kann das Ausgleichselement dazu eingerichtet sein, teilweise oder vollständig auf die Schiebevorrichtung aufgeschoben werden zu können.

Insbesondere kann das Ausgleichselement bzw. die Verbindung des

Ausgleichselements zu der Schiebevorrichtung in Form des Kugelgelenks dazu eingerichtet sein, eine relative Verkippung des Ausgleichselements relativ zu der Schiebevorrichtung, d.h. zum Beispiel der beiden Mittelachsen des Ausgleichselements und der Schiebevorrichtung zueinander, um einen Winkel im Bereich von 0° bis 20° insbesondere von 0° bis 1 1 °, zuzulassen.

Ferner kann das Ausgleichselement derart ausgebildet sein, dass, selbst im Fall einer maximalen Verkippung des Ausgleichselements relativ zu der Schiebevorrichtung, stets eine dem in die Verbindungsanordnung

einzuführenden Rohrende gegenüberliegende Endfläche des

Ausgleichselements mit diesem Rohrende in Kontakt tritt. Vorzugsweise ist diese Endfläche des Ausgleichselements orthogonal zu der Mittelachse des Ausgleichselements angeordnet. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass ein Abschnitt des Ausgleichselements einen kürzeren Abstand zu einer Mittelachse des Rohrs, insbesondere im Bereich des Rohrendes, einnimmt als ein radialer Abstand der Mittelachse des Rohrs zu einer Innenwand des Rohrs, insbesondere im Bereich des Rohrendes. Hierdurch kann ferner verhindert werden, dass ein Abschnitt des Ausgleichselements zwischen dem Rohr und einer Komponente der Verbindungsanordnung eingeklemmt wird.

Um die Schiebevorrichtung in der Anzeigestellung halten zu können, wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass die Schiebevorrichtung wenigstens ein Rastelement umfasst, welches dazu ausgebildet und bestimmt ist, in der Anzeigestellung mit einem zugeordneten Gegenrastelement zusammenzuwirken. Wenigstens ein Rastelement kann dabei von einem elastisch auslenkbaren Arm gebildet sein, an dessen freiem Ende ein nach radial innen abstehender Rastvorsprung angeformt sein kann. Demgegenüber kann das Gegenrastelement als Ringrippe ausgebildet sein, welche von dem Stützkörper nach radial außen absteht.

Zur Bereitstellung der Anzeigestellung der Schiebevorrichtung kann vorgesehen sein, dass der Stützkörper eine Ringschulter aufweist, an der die Schiebevorrichtung in der Anzeigestellung anliegt. An dieser Ringschulter des Stützkörpers kann auch die Außenhülse angreifen, insbesondere befestigt sein, um mit dem Stützkörper gemeinsam den Aufnahmeraum zu bilden.

In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Schiebevorrichtung mit der Klemmvorrichtung im Sinne der Zentrierung der Klemmvorrichtung relativ zur Längsachse des Stützkörpers zusammenwirkt. Eine derartige Zentrierung der Klemmvorrichtung stellt sicher, dass das Rohr beim Einführen in den Aufnahmeraum mit der Klemmvorrichtung über den gesamten Umfang gleichmäßig in Klemmeingriff tritt. Die Zentrierung kann in einfacher Weise von der Schiebevorrichtung bereitgestellt werden, da sich diese sowohl radial innen als auch radial außen an den Begrenzungswandungen des Aufnahmeraums abstützt und damit im Aufnahmeraum stabil angeordnet ist.

Das zentrierende Zusammenwirken von Klemmvorrichtung und Schiebevorrichtung kann beispielsweise dadurch unterstützt werden, dass die Schiebevorrichtung einen oder mehrere axiale Durchgänge aufweist, wobei wenigstens ein axialer Durchgang von wenigstens einem Klemmelement der Klemmvorrichtung durchsetzt ist. Dies ermöglicht insbesondere eine flächige Anlage des wenigstens einen Klemmelements an den den axialen Durchgang definierenden Begrenzungswandungen der Schiebevorrichtung, insbesondere an einer radial äußeren Begrenzungswandung.

Vorteilhafterweise wird der wenigstens eine axiale Durchgang auch in der Montagebereitschaftsstellung von wenigstens einem Klemmelement durchsetzt. Auf diese Weise können die Klemmvorrichtung und die Schiebevorrich- tung als vormontierte Einheit bereitgestellt und gemeinsam in die Verbindungsanordnung eingebaut werden. Um ein unerwünschtes selbsttätiges Auseinanderfallen der Klemmvorrichtung und der Schiebevorrichtung verhindern zu können, kann vorgesehen sein, dass wenigstens ein Klemmelement seinem freien Ende benachbart an einem radial äußeren Oberflächenabschnitt einen Rückhaltevorsprung aufweist. Dieser Rückhaltevorsprung kann dabei in der Montagebereitschaftsstellung mit einer axial gerichteten Anlagefläche an einer ebenfalls axial gerichteten Gegenanlagefläche der Anzeigevorrichtung anliegen.

Um einen über den gesamten Umfang möglichst gleichmäßigen Eingriff der Klemmvorrichtung mit dem Rohr sicherstellen zu können, wird ferner vorgeschlagen, dass die Klemmvorrichtung einen Basisring aufweist, von dem eine Mehrzahl von Klemmelementen in axialer Richtung absteht.

Erfindungsgemäß brauchen die Klemmelemente nicht alle identisch ausgebildet zu sein. Vielmehr kann es sogar vorteilhaft sein, wenn die Mehrzahl von Klemmelementen wenigstens ein erstes Klemmelement und wenigstens ein zweites Klemmelement umfasst, wobei das wenigstens eine erste Klemmelement von dem Basisring um eine größere Länge absteht als das wenigstens eine zweite Klemmelement. Das wenigstens eine zweite Klemmelement hat aufgrund seiner geringeren Länge einen höheren Kraft- schluss mit dem Rohr. Seine Aufgabe ist es, dann, wenn auf das Rohr ein axialer Zug ausgeübt wird, eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Rohr einzugehen, bis das wenigstens eine erste Klemmelement in einen Bereich der Außenhülse gelangt, in welchem sich diese konisch verjüngt, und somit von der Außenhülse formschlüssig in die Außenfläche des Rohrs hineingedrückt wird. Da somit beim Einführen des Rohrs in die Verbindungsanordnung auf eine kraftschlüssige Verbindung des wenigstens einen ersten Klemmelements mit dem Rohr verzichtet werden kann, kann die zum

Einführen des Rohrs erforderliche Einschubkraft gering gehalten werden. Um das Rohr gleichwohl zuverlässig in der Verbindungsanordnung halten zu können, wird ferner vorgeschlagen, dass sich ein zum Klemmeingriff mit dem Rohr bestimmtes freies Ende des wenigstens einen ersten Klemmelements über einen größeren Umfangswinkel erstreckt als ein zum Klemmeingriff mit dem Rohr bestimmtes freies Ende des wenigstens einen zweiten Klemmelements. Beispielsweise können einem ersten Klemmelement zwei zweite Klemmelemente zugeordnet sein. Vorteilhafterweise sind die zweiten Klemmelemente in axialer Richtung gesehen hinter dem umfangsbreiteren freien Ende des ersten Klemmelements angeordnet, um mit diesem gemeinsam einen axialen Durchgang der Schiebevorrichtung durchsetzen zu können.

Nachzutragen ist, dass auch die Schiebevorrichtung einen Basisring aufweisen kann. Dieser Basisring kann beispielsweise die Schutzvorrichtung bilden. Ferner kann er über schräg nach radial außen verlaufende Verbindungsstege mit einem die Anzeigevorrichtung bildenden Anzeigering verbunden sein. Schließlich können von dem Basisring auch noch die Rastelemente ausgehen. Dabei begrenzen der Basisring, der Anzeigering und die Verbindungsstege die für die Klemmelemente bestimmten axialen Durchgänge.

Nachzutragen ist ferner, dass die Farbe der äußeren Oberfläche der Außenhülse und die Farbe der äußeren Oberfläche der Anzeigevorrichtung in an sich bekannter weise zueinander kontrastierende Farben sein können, um die Erkennbarkeit der Anzeige des ausreichenden Einführens des Rohrs in den Aufnahmeraum verbessern zu können. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass auch eine metallische Außenhülse und eine

Anzeigevorrichtung aus gefärbtem Kunststoff einen guten Kontrast bilden können. Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn die Farbe der äußeren Oberfläche der Außenhülse und die Farbe der äußeren Oberfläche der Klemmvorrichtung zueinander kontrastierende Farben sind. In der Montagebereit- schaftsstellung kann man nämlich die Klemmvorrichtung durch die Öffnungen der Außenhülse erkennen. Sind zusätzlich auch die Farben der äußeren Oberfläche der Anzeigevorrichtung und die Farbe der äußeren Oberfläche der Klemmvorrichtung zueinander kontrastierende Farben, so kann beim Übergang von der Montagebereitschaftsstellung in die montierte Stellung die ordnungsgemäße Montage durch den Kontrastwechsel zwischen der Klemmvorrichtung und der Anzeigevorrichtung besonders gut angezeigt werden.

Wie vorstehend bereits teilweise erwähnt, ist es in Weiterbildung der Erfindung ferner möglich, dass die Außenhülse aus Kunststoff oder Metall hergestellt ist, oder/und dass die Klemmvorrichtung aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt ist, beispielsweise Polyamid 6, vorzugsweise faserverstärktem, insbesondere glasfaserverstärktem, Polyamid 6, oder/und dass die Schiebevorrichtung einstückig ausgebildet ist, oder/und dass die Dichtungseinheit als O-Ring ausgebildet ist, oder/und dass die Anzeigevorrichtung als Anzeigering ausgebildet ist.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es stellt dar:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen

Verbindungsanordnung;

Figur 2 eine orthogonal zur Längsachse L genommene Schnittansicht der erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung;

Figur 3 eine längs der Linie III-III in Figur 2 genommene Schnittansicht der erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung;

Figur 4 eine längs der Linie IV-IV in Figur 2 genommene Schnittansicht der erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung;

Figur 5 eine perspektivische Ansicht der Schiebevorrichtung und der Klemmvorrichtung der erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung; Figuren 6a und 6b weitere perspektivische Ansichten zur Erläuterung des Zusammenwirkens der Schiebevorrichtung und der Klemmvorrichtung;

Figur 7 eine Ansicht ähnlich Figur 3 einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung;

Figur 8 eine Ansicht ähnlich Figur 5 einer zweiten Ausführungsform;

Figuren 9a und 9b Ansichten ähnlich Figuren 6a und 6b der zweiten Ausführungsform;

Figur 10 eine perspektivische Ansicht einer weiteren

Ausführungsform der Schiebevorrichtung der

erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung;

Figur 1 1 eine Ansicht ähnlich Figur 7 der erfindungsgemäßen

Verbindungsanordnung, umfassend die weitere

Ausführungsform der Schiebevorrichtung aus Figur 10, in einem beginnenden Montagezustand; und

Figur 12 eine zu Figur 1 1 analoge Ansicht in einem

abgeschlossenen Montagezustand,

Figur 13 eine Ansicht der Komponenten der in Figur 10

dargestellten Ausführungsform.

In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Verbindungsanordnung ganz allgemein mit 100 bezeichnet. Die Verbindungsanordnung 100 dient zum Anschluss eines Rohrs 102 (siehe Figur 3) an einer (nicht dargestellten) übergeordne- ten Baueinheit. Hierzu kann ein rohrförmiger Stützkörper 104 an seinem einen Ende 104a mit einem Außengewinde ausgebildet sein oder alternativ mit der übergeordneten Baueinheit einstückig verbunden sein.

Zur Bildung eines Aufnahmeraums 106 für das Rohr 102 umfasst die Verbindungsanordnung 100 gemäß Figur 3 eine Außenhülse 108, die beispielsweise aus Metall gefertigt sein kann, und an einer Ringschulter 104b des Stützkörpers 104 befestigt ist. Ferner ist in einer Ringnut 104c, die in der äußeren Oberfläche 104b des Stützkörpers 104 ausgebildet ist, ein Dichtungsring 1 10 aufgenommen, der dazu bestimmt ist, mit der Innenfläche 102a des Rohrs 102 in Dichtungseingriff zu treten (siehe untere Hälfte der Figur 3).

Um das Rohr 102 zuverlässig im Aufnahmeraum 106 halten zu können, umfasst die Verbindungsanordnung 100 ferner eine Klemmvorrichtung 1 12, die in dem Aufnahmeraum 106 angeordnet ist. Eine perspektivische Ansicht der Klemmvorrichtung 1 12 ist in Figur 5 rechts dargestellt. Die Klemmvorrichtung 1 12 umfasst gemäß dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel einen Basisring 1 12a (siehe auch Figur 3) sowie insgesamt sechs Klemmelemente 1 12b (siehe auch Figur 4). Die Klemmelemente 1 12b sind dazu bestimmt, mit der äußeren Oberfläche 102b des Rohrs 102 in Klemmeingriff zu treten. Hierzu sind die freien Enden 1 12b1 an ihrer der Oberfläche 102b zugewandten Innenseite mit Widerhakenelementen 1 12b2 ausgebildet, die formschlüssig in die äußere Oberfläche 102b des Rohrs 102 eingreifen können.

Die Verbindungsanordnung 100 umfasst ferner eine Schiebevorrichtung 1 14, die erfindungsgemäß eine Mehrzahl von Aufgaben zu erfüllen hat:

Erstens umfasst die Schiebevorrichtung 1 14 einen Basisring 1 14a, der in der in den Figuren 3 und 4 jeweils oben dargestellten Montagebereitschaftsstellung dazu dient, den Dichtungsring 1 10 in der Nut 104c zu komprimieren und so vor dem Eingriff mit gegebenenfalls am freien Ende 102c des Rohrs 102 vorhandenen Graten zu schützen. Der Basisring 1 14a weist hierzu einen Innendurchmesser auf, der im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser des Rohrstutzens 104 ist, insbesondere gegenüber diesem lediglich um ein Maß größer bemessen ist, das die freie Verschiebbarkeit der Schiebevorrichtung 1 14 relativ zum Rohrstutzen 104 in Richtung der Längsachse L ermöglicht. Auf diese Weise bildet die Schiebevorrichtung 1 14 eine Schutzvorrichtung 1 16 für den Dichtungsring 1 10.

Zweitens umfasst die Schiebevorrichtung 1 14 einen Anzeigering 1 14b, der einen Außendurchmesser aufweist, der im Wesentlichen gleich dem Innendurchmesser der Außenhülse 108 ist, insbesondere gegenüber diesem lediglich um ein Maß kleiner bemessen ist, das die freie Verschiebbarkeit der Schiebevorrichtung 1 14 relativ zur Außenhülse 108 in Richtung der Längsachse L ermöglicht. In der in den Figuren 3 und 4 jeweils unten dargestellten Montagestellung, in der das Rohr 102 vollständig in den Aufnahmeraum 106 eingeführt worden ist, liegt die Schiebevorrichtung 1 14 mit dem Anzeigering 1 14b an der Ringschulter 104b des Stützkörpers 104 an. Auf diese Weise kann der Anzeigering 1 14c von außen durch Öffnungen 108a erkannt werden, welche in der Außenhülse 108 ausgebildet sind. Auf diese Weise bildet die Schiebevorrichtung 1 14 auch eine Anzeigevorrichtung 1 18, die es ermöglicht, die ordnungsgemäße Montage des Rohrs 102 zu überprüfen.

Drittens umfasst die Schiebevorrichtung 1 14 eine Mehrzahl von Verbindungsstegen 1 14c, welche den Basisring 1 14a und den Anzeigering 1 14b miteinander verbinden. Da der Basisring 1 14a dem Stützkörper 104 benachbart, d.h. radial innen, angeordnet ist, während der Anzeigering 1 14b der Außenhülse 108 benachbart, d.h. radial außen, angeordnet ist, verlaufen die Verbindungsstege 1 14c schräg, nämlich in axialer Richtung zur Ringschulter 104b hin von radial innen nach radial außen. Auf diese Weise umgrenzen der Basisring 1 14a, der Anzeigering 1 14b und die Verbindungsstege 1 14c eine Mehrzahl von axialen Durchgängen 1 14d. Wie insbesondere in den Figuren 4, 6a und 6b dargestellt ist, sind diese axialen Durchgänge 1 14d von den Klemmelementen 1 12b der Klemmvorrichtung 1 12 durchsetzt. Dabei dienen die axialen Durchgänge 1 14d zur Führung der Klemmelemente 1 12b und damit gemeinsam zur Zentrierung der Klemmvorrichtung 1 12.

Und viertens umfasst die Schiebevorrichtung 1 14 gemäß den Figuren 3 und 5 eine Mehrzahl von Rastelementen 1 14e, die dazu bestimmt sind, in der in Figur 3 unten dargestellten montierten Stellung mit zugeordneten Rastvorsprüngen 104e des Stützkörpers 104 zusammenzuwirken, um die Schiebevorrichtung 1 14 in Anlage gegen die Ringschulter 104b des Stützkörpers 104 zu halten.

In den Figuren 6a und 6b ist ferner dargestellt, dass die Klemmvorrichtung 1 12 und die Schiebevorrichtung 1 14 zu einer gemeinsam handhabbaren Baugruppe vormontiert werden können. Um verhindern zu können, dass diese Baugruppe unerwünschterweise wieder in ihre einzelnen Komponenten zerfällt, sind an den freien Enden 1 12b1 der Klemmelemente 1 12b Rückhaltevorsprünge 1 12b3 angeformt, welche in der in Figur 6a dargestellten Montagebereitschaftsstellung an entsprechenden Gegenflächen 1 14b1 des Anzeigerings 1 14b anliegen (siehe Figur 6b).

In Figur 7 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung dargestellt. Die Ausführungsform gemäß Figur 7 entspricht im Wesentlichen der Ausführungsform gemäß den Figuren 1 bis 5, 6a und 6b. Daher sind in Figur 7 analoge Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie in den Figuren 1 bis 5, 6a und 6b, jedoch vermehrt um die Zahl 100. Darüber hinaus wird die Verbindungsanordnung 200 gemäß Figur 7 im Folgenden nur insoweit beschrieben werden, als sie sich von der Verbindungsanordnung 100 der Figuren 1 bis 5, 6a und 6b unterscheidet, auf deren Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich verwiesen sei. Ein erster Unterschied der Verbindungsanordnung 200 gemäß Figur 7 gegenüber der Verbindungsanordnung 100 der Figuren 1 bis 5, 6a und 6b besteht darin, dass sie nicht zum Anschluss eines Rohrs an einer übergeordneten Baueinheit dient, sondern zur Verbindung zweier Rohre. Hierzu ist sie als Doppelverbindungsanordnung zweier Einzelverbindungsanordnungen 200' und 200" ausgebildet, die sämtliche Komponenten doppelt, nämlich in einer bezüglich der Ebene S gespiegelten Anordnung, umfasst, wobei lediglich die beiden Stützkörper 204' und 204" miteinander einstückig verbunden und somit als Doppelstützkörper 204 ausgebildet sind.

An dieser Stelle sein angemerkt, dass die Einzelverbindungsanordnung 200' die Montagestellung zeigt, während die Einzelverbindungsanordnung 200" die Montagebereitschaftsstellung zeigt.

Ein zweiter Unterschied der Verbindungsanordnung 200 gemäß Figur 7 gegenüber der Verbindungsanordnung 100 der Figuren 1 bis 5, 6a und 6b besteht darin, dass die Schiebevorrichtungen 214' und 214" an ihrem dem Rohr 202' bzw. 202" zugewandten Ende jeweils mit einem Pufferelement 220' bzw. 220" versehen sind. Für den Fall, dass das Rohr 202' bzw. 202" nicht exakt orthogonal zur Längsachse L abgelängt worden ist, übernimmt das Pufferelement 220' bzw. 220" die Funktion, einen Längenausgleich zwischen dem Rohr 202' bzw. 202" und der zugeordneten Schiebevorrichtung 214' bzw. 214" bereitzustellen, indem es von dem längeren Umfangsabschnitt (in Figur 7 oben dargestellt) stärker zusammengedrückt wird als von dem kürzeren Umfangsabschnitt (in Figur 7 unten dargestellt). Auf diese Weise können von dem schräg abgelängten Rohr 202' bzw. 202" herrührende Kippmomente auf die Schiebevorrichtung 214' bzw. 214" und das einseitige Herausdrücken der Dichtungseinheit 210' bzw. 210" zumindest reduziert werden.

In den Figuren 8, 9a und 9b ist eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung dargestellt. Die Ausführungsform gemäß den Figuren 8, 9a und 9b entspricht im Wesentlichen der Ausführungsform gemäß den Figuren 1 bis 5, 6a und 6b. Daher sind in den Figuren 8, 9a und 9b analoge Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie in den Figuren 1 bis 5, 6a und 6b, jedoch vermehrt um die Zahl 200. Darüber hinaus wird die Verbindungsanordnung 300 gemäß den Figuren 8, 9a und 9b im Folgenden nur insoweit beschrieben werden, als sie sich von der Verbindungsanordnung 100 der Figuren 1 bis 5, 6a und 6b unterscheidet, auf deren Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich verwiesen sei.

Der einzige Unterschied zwischen der Verbindungsanordnung 300 gemäß den Figuren 8, 9a und 9b und der Verbindungsanordnung 100 der Figuren 1 bis 5, 6a und 6b besteht darin, dass die Klemmvorrichtung 312 und die Schiebevorrichtung 314 anders ausgebildet sind als die Klemmvorrichtung 1 12 und die Schiebevorrichtung 1 14 der Verbindungsanordnung 100. Und zwar verfügt die Klemmvorrichtung 312 über zwei Arten von Klemmelementen, nämlich über drei erste Klemmelemente 312c und sechs zweite Klemmelemente 312d. Diese sind in drei Gruppen zu je einem ersten Klemmelement 312c und zwei zweiten Klemmelementen 312d angeordnet, wobei die beiden zweiten Klemmelemente 312d das zugeordnete erste Klemmelement 312c in Umfangsrichtung flankieren, d.h. zwischen sich aufnehmen. Darüber hinaus sind die ersten Klemmelemente 312c länger ausgebildet als die zweiten Klemmelemente 312d, so dass ihre Widerhaken 312c2 tragenden freien Enden 312c1 weiter vom Basisring 312a entfernt angeordnet sind als die Widerhaken 312d2 tragenden freien Enden 312d1 der zweiten Klemmelemente 312d. Ferner erstrecken sich die freien Enden 312c1 der ersten Klemmelemente 312c in Umfangsrichtung über einen größeren Winkelbereich als die freien Enden 312d1 der zweiten Klemmelemente 312d, vorzugsweise bis über die zweiten Klemmelemente 312d. Entsprechend verfügt die Schiebevorrichtung 314 über lediglich drei Verbindungsstege 314c, welche den Basisring 314a und den Anzeigering 314b miteinander verbinden und mit diesen drei axiale Durchgänge 314d für die drei vorstehend angesprochenen Klemmelementgruppen 312d-312c-312d bilden. Die zweiten Klemmelemente 312d haben aufgrund ihrer geringeren Länge einen höheren Kraftschluss mit dem (in den Figuren 8, 9a und 9b nicht dargestellten) Rohr. Ihre Aufgabe besteht darin, dann, wenn auf das Rohr ein axialer Zug ausgeübt wird, eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Rohr einzugehen, bis die ersten Klemmelemente 312c in einen Bereich (in den Figuren 8, 9a und 9b ebenfalls nicht dargestellten, in Figur 3 jedoch mit 108b bezeichnet) der Außenhülse gelangen, in welchem sich diese konisch verjüngt, und somit von der Außenhülse formschlüssig in die Außenfläche des Rohrs hineingedrückt werden. Da somit beim Einführen des Rohrs in die Verbindungsanordnung 300 auf eine kraftschlüssige Verbindung der ersten Klemmelemente 312c mit dem Rohr verzichtet werden kann, kann die zum Einführen des Rohrs erforderliche Einschubkraft gering gehalten werden.

Nachzutragen ist noch, dass auch die Schiebevorrichtung 314 mit einem Pufferelement analog dem Pufferelement 120' bzw. 120" ausgestattet sein kann.

In den Figuren 10 bis 12 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung dargestellt. Die Ausführungsform gemäß den Figuren 10 bis 12 entspricht im Wesentlichen der Ausführungsform gemäß den Figuren 1 bis 5, 6a und 6b. Daher sind in den Figuren 10 bis 12 analoge Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie in den Figuren 1 bis 5, 6a und 6b, jedoch vermehrt um die Zahl 300. Darüber hinaus wird die Verbindungsanordnung 400 gemäß den Figuren 10 bis 12 im Folgenden nur insoweit beschrieben werden, als sie sich von der Verbindungsanordnung 100 der Figuren 1 bis 5, 6a und 6b unterscheidet, auf deren Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich verwiesen sei. Es sei weiter darauf hingewiesen, dass auch Merkmale der hierin beschriebenen anderen

Ausführungsformen auf die Verbindungsanordnung 400 anwendbar sind, soweit sie nicht mit den Merkmalen der Verbindungsanordnung 400 kollidieren. Analog zu den voranstehend erwähnten Klemmvorrichtungen umfasst auch die Klemmvorrichtung 412 der Figur 10 eine Schiebevorrichtung 414. Die Schiebevorrichtung 414 ist mit einem Ausgleichselements 422 verbunden, wobei ein Abschnitt der Innenseite des Ausgleichselements 422 mit einem Abschnitt der Außenseite der Schiebevorrichtung 414 ein Kugelgelenk 428 bildet, so dass das Ausgleichselement 422 auf der Schiebevorrichtung 414 durch das Kugelgelenk 428 rotatorisch um zumindest zwei der drei möglichen Rotationsachsen verlagerbar ist.

Wie in Figur 10 ferner zu erkennen ist, steht das Ausgleichselement 422, in einem Zustand, in welchem die Mittelachsen des Ausgleichselements 422 und der Schiebevorrichtung 414 parallel zueinander ausgerichtet sind, insbesondere aufeinander fallen, um einen vorbestimmten Abstand d in Richtung eines einzuführenden Rohrs 402 über.

Das Ausgleichselement 422 weist ferner Ausnehmungen 430 auf, welche an dem einem einzuführenden Rohr 402 zugeordneten Ende des

Ausgleichselements 422 angeordnet sind und über einen Umfang des Ausgleichselements 422 verteilt sind. Insbesondere können die

Ausnehmungen 430 über den Umfang des Ausgleichselements 422 gleichmäßig verteilt sein. Die Ausnehmungen 430 gestatten dem einem einzuführenden Rohr 402 zugeordneten Ende in seinem Durchmesser aufgeweitet zu werden, um das Ausgleichselement 422 teilweise oder vollständig auf die Schiebevorrichtung 414 aufschieben zu können. Auf diese Weise kann eine Gesamtlänge der Kombination aus Schiebevorrichtung 414 und Ausgleichselement 422 im Montagezustand verkürzt werden.

Die Figuren 1 1 und 12 zeigen nun die erfindungsgemäße

Verbindungsanordnung 400, wobei die in den Figuren 1 1 und 12 jeweils links dargestellten Hälften der Verbindungsanordnung 400 eine Montage eines gerade abgelängten Rohrs 402 und die in den Figuren 1 1 und 12 jeweils rechts dargestellten Hälften der Verbindungsanordnung 400 eine Montage eines schräg abgelängten Rohrs 402 zeigen. Darüber hinaus zeigt Figur 1 1 einen beginnenden Montagezustand, wohingegen Figur 12 einen

abgeschlossenen Montagezustand zeigt. Da die Vorteile der

Klemmvorrichtung 412 insbesondere bei schräg abgelängten Rohrenden zum Tragen kommen, wird die Beschreibung der Figuren 1 1 und 12 auf deren rechte Hälften konzentriert werden, wobei dies analog auch auf die linken Hälften der Figuren 1 1 und 12 anwendbar ist.

Wie in Figur 1 1 zu erkennen ist, trifft das in die Verbindungsanordnung 400 eingeführte Rohr 402 zunächst auf das Ausgleichselement 422, welches entsprechend der Schräge des Endes des Rohrs 402 relativ zu der

Schiebevorrichtung 414 verschwenkt wird, bis das Ende des

Ausgleichselements 422, welches zu dem Rohr 402 weist, mit dem Rohr 402 großflächig in Kontakt tritt, das heißt, je nach Verschwenkungswinkel, bis hin zu einem vollständigen Kontaktieren dieses Endes des Ausgleichselements 422 mit dem Ende des Rohrs 402, natürlich mit Ausnahme der eventuell vorhandenen Ausnehmungen 430.

Wird das Rohr 402 nun weiter in die Verbindungsanordnung 400

eingeschoben, so erreicht es den in Figur 12 finalen Montagezustand. Dabei ist ein in dieser Ausführungsform bereitgestelltes Rastelement 414e mit einem entsprechenden Vorsprung 404e verrastet.

Da das Ausgleichselement 422 in den rechten Hälften der Figuren 1 1 und 12 eine maximale Verschwenkungsstellung gegenüber der Schiebevorrichtung 414 eingenommen hat, kann es im abgeschlossenen Montagezustand nicht weiter auf die Schiebevorrichtung 414 aufgeschoben werden. Es ist jedoch auf der linken Hälfte der Figur 12 zu erkennen, wie das Ausgleichselement 422 auf die Schiebevorrichtung 414 vollständig aufgeschoben werden kann, wenn das Ausgleichselement 422 nicht maximal, oder wie in der linken Hälfte der Figur 12 nicht, gegenüber der Schiebevorrichtung 414 verschwenkt worden ist.

Figur 13 zeigt die in Figur 10 dargestellte Ausführungsform als einzelne Komponenten der Klemmvorrichtung 412, nämlich Ausgleichselement 422, Schiebevorrichtung 414, und ein dazugehöriges Basiselement 432.