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Title:
CONNECTING ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/095557
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a supporting, in particular detachable, connecting assembly for installing a piece of furniture (1, 48, 49) comprising a power load (4, 50) on a furniture panel (30), a wall, a stationary wall panel or the like, wherein at least a part of the connecting assembly is designed as a power-conducting connecting member between a power supply line (13, 32) connected to the connecting assembly and the power load (4, 50).

Inventors:
POPPENBORG, Norbert (Schemmershagen 5, Bad Salzuflen, 32105, DE)
SCHRUBKE, Lars (Drosselweg 13, Kirchlengern, 32278, DE)
ANDSCHUS, Stefan (Albert-Schweizer Str. 14, Lübbecke, 32312, DE)
GORGES, Alexander (Ahornweg 19a, Halle/Westf., 33790, DE)
NOLTE, Frank (Bussardweg 15, Osnabrück, 49086, DE)
HALEMEIER, Eckhard (Bakusbrink 35, Hiddenhausen, 32120, DE)
HUNGER, Oliver (Allensteiner Str. 10, Hiddenhausen, 32120, DE)
Application Number:
EP2011/051588
Publication Date:
August 11, 2011
Filing Date:
February 03, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HETTICH-HEINZE GMBH & CO. KG (Industriezentrum 83-87, Spenge, 32139, DE)
POPPENBORG, Norbert (Schemmershagen 5, Bad Salzuflen, 32105, DE)
SCHRUBKE, Lars (Drosselweg 13, Kirchlengern, 32278, DE)
ANDSCHUS, Stefan (Albert-Schweizer Str. 14, Lübbecke, 32312, DE)
GORGES, Alexander (Ahornweg 19a, Halle/Westf., 33790, DE)
NOLTE, Frank (Bussardweg 15, Osnabrück, 49086, DE)
HALEMEIER, Eckhard (Bakusbrink 35, Hiddenhausen, 32120, DE)
HUNGER, Oliver (Allensteiner Str. 10, Hiddenhausen, 32120, DE)
International Classes:
A47B96/14; A47B96/20; F16B12/14; F21V33/00
Attorney, Agent or Firm:
SPECHT, Peter et al. (Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Tragende, insbesondere lösbare Verbindungsanordnung zur Montage eines einen Stromverbraucher (4, 50) aufweisenden Möbelteils (1 , 48, 49) an einer Möbelplatte (30), einer Wand, einer ortsfesten Wandplatte oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der

Verbindungsanordnung als stromführendes Verbindungsglied zwischen einer an die Verbindungsanordnung angeschlossenen Stromzuleitung (13, 32) und dem Stromverbraucher (4, 50) ausgebildet ist.

2. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanordnung als an der Möbelplatte (30), der Wand, der ortsfesten Wandplatte oder dergleichen montierbarer und in das Möbelteil einführbarer Träger (2), insbesondere Regalbodenträger, ausgebildet ist, wobei an dem von der Möbelplatte (30), der Wand, der ortsfesten Wandplatte oder dergleichen abgewandten Ende des Trägers (2) ein Anschlussstück (8) zur elektrischen Verbindung des Trägers (2) mit dem Verbraucher (4) anschließbar ist.

3. Verbindungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück (8) als auf den Träger aufsteckbare Kontakthülse ausgebildet ist.

4. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanordnung einen in die Möbelplatte (30), die Wand, die ortsfeste Wandplatte oder dergleichen versenkbaren Dübel (36), einen in den Dübel (36) einschraubbaren, aus einem elektrisch leitenden Material bestehenden Schraubbolzen (31 ) und einen von dem Schraubbolzen (31 ) an der Möbelplatte (30), der Wand, der ortsfesten Wandplatte oder dergleichen gehaltenen Beschlag (42) mit einem Anschlussstück (44, 45, 51 ) zur elektrischen Verbindung des Beschlags (42) mit dem Verbraucher (50) aufweist, wobei die Stromzuleitung (32) an den Dübel angeschlossen ist.

5. Verbindungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuleitung (32) unter der Oberfläche der Wand bzw. in der Wandoder Möbelplatte (30) geführt ist und in eine Gewindeaufnahme (39) des Dübels (36), in das der Schraubbolzen (31 ) einschraubbar ist, hineinragt.

6. Verbindungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Dübel (36) zweiteilig ausgebildet ist, wobei die Stromzuleitung (32) von der Gewindeaufnahme (39) des Dübels (36) zwischen einem äußeren, in die Wand oder die Platte (30) eingelassenen Dübelteil (38) und einem in das äußere Dübelteil (38) einführbaren inneren Dübelteil (37) aus dem Dübel (36) heraus unter die Oberfläche der Wand bzw. in die Wand- oder Möbelplatte (30) geführt ist.

7. Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch

gekennzeichnet, dass der Beschlag (42) eine Bohrung aufweist, in der ein aus einem elektrisch leitenden Material bestehender Exzenter (43) einliegt, der mit dem Schraubbolzen (31 ) im Eingriff steht und das Anschlussstück (44, 45, 51 ) elektrisch mit dem Exzenter (43) verbindet.

8. Verbindungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück als an dem Exzenter (43) anliegender elektrisch leitender Abnehmer (44) ausgebildet ist und mit einer mit dem

Stromverbraucher (50) verbundenen Zuleitung (46) verbunden ist.

9. Verbindungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitung (46) mit einem in der Öffnung montierten federnden Element (45) an dem Abnehmer (44) gehalten ist.

10. Verbindungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück als an der Mantelfläche des Exzenters (43) anliegende elektrisch leitende Hülle (51 ) ausgebildet ist, die mit der mit dem

Stromverbraucher (50) verbundenen Zuleitung (46) verbunden ist.

1 1 . Verbindungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch

gekennzeichnet, dass die Möbel- oder Wandplatte (30) als aus zwei Deckplatten (33, 35) und einer dazwischen liegenden Mittelschicht (34) bestehenden Leichtbauplatte ausgebildet ist.

12. Anordnung eines einen Stromverbraucher (4, 50) aufweisenden Möbelteils (1 , 48, 49) an einer Möbelplatte (30), einer Wand, einer ortsfesten

Wandplatte oder dergleichen mit einer Verbindungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 1 1 , wobei in der Möbelplatte (30), der Wand, der ortsfesten Wandplatte oder dergleichen mehrere Reihen von Dübeln (36) mit darin einschraubbaren Schraubbolzen (31 ) vorgesehen sind und wobei an den Dübelreihen wechselweise positive und negative

Spannung anliegt.

Description:
Verbindungsanordnung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine lösbare, tragende Verbindungsanordnung zur Montage eines einen Stromverbrauch aufweisenden Möbelteils an einer Möbelplatte, einer Wand, einer ortsfesten Wandplatte oder dergleichen.

Solche Verbindungsanordnungen sind aus dem Stand der Technik in zahlreichen Ausführungsvarianten bekannt, beispielsweise aus der DE 20 2008 002 540 U1 oder der DE 20 2004 000 473 U1 . Um den Stromverbraucher, beispielsweise in Gestalt einer Beleuchtung oder eines Elektromotors, zum Antrieb beweglicher

Möbelteile mit der notwendigen Spannung zu versorgen, werden Stromkabel und Steckverbindungen in dem Möbel eingebaut, die an eine Spannungsquelle außerhalb des Möbels oder auch an eine in dem Möbel eingebauten Batterie angeschlossen sind.

Aus der DE 20 2008 002 540 U1 ist es außerdem bekannt, ein Stromkabel durch einen hohlen Tragarm hindurchzuführen, der in eine Hülse einsteckbar ist, welche in eine Wand einbaubar ist. Im Tragarm und in der Hülse sind dazu zueinander komplementäre Teile einer elektrischen Steckerkupplung fest angeordnet, um das durch den Tragarm hindurch geführte Stromkabel über die elektrische

Steckerkupplung in der Hülse mit Strom zu versorgen.

Die Spannungsversorgung des in dem Möbel eingebauten Verbrauchers stellt einen kostenintensiven Montageaufwand dar. Ein zusätzlicher Aufwand besteht in der Heranführung der Spannungsversorgung an das mit dem Stromverbraucher ausgestattete Möbelteil, insbesondere bei häufigem Ortswechsel des Möbelteils wie beispielsweise beim Messebau.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verbindungsanordnung zur Montage eines einen Stromverbrauch aufweisenden Möbelteils an einer

Möbelplatte, einer Wand, einer ortsfesten Wandplatte oder dergleichen

bereitzustellen, mit der die obengenannten Nachteile beseitigt werden und mit der insbesondere die Einleitung von Strom in das Möbelteil mit dem Stromverbrauch erleichtert ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Verbindungsanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist zumindest ein Teil der Verbindungsanordnung als

stromführendes Verbindungsglied zwischen einer an die Verbindungsanordnung angeschlossenen Stromzuleitung und dem Stromverbraucher ausgebildet. Der große Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass keine zusätzlichen

Steckverbindungen oder Stromleitungen in das Möbel hineingeführt werden müssen, sondern die jeweiligen tragenden Verbindungselemente, wie

beispielsweise ein Regalbodenträger, direkt als Stromanschluss fungieren und somit sämtliche Stromzuleitungen in einer Wand oder hinter einer Wand verdeckt verlegt sein können.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der

Unteransprüche.

Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung ist die Verbindungsanordnung als an der Möbelplatte, der Wand, der ortsfesten Wandplatte oder dergleichen montierbarer und in das Möbelteil einführbarer Träger, insbesondere als

Regalbodenträger, ausgebildet, wobei an den von der Möbelplatte, der Wand, der ortsfesten Wandplatte oder dergleichen abgewandten Enden des Trägers ein Anschlussstück zur elektrischen Verbindung des Trägers mit dem Verbraucher anschließbar ist. Der ohnehin in das Möbelteil hineinragende Träger wird so zusätzlich zur Spannungsversorgung des in dem Möbelteil verbauten

Stromverbrauchers genutzt. Die Einbringung einer zusätzlichen Öffnung oder Bohrung in dem Möbelteil zur Stromversorgung des Verbrauchers ist damit unnötig.

In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung weist die

Verbindungsanordnung einen in die Möbelplatte, die Wand, die ortsfeste

Wandplatte oder dergleichen versenkbaren Dübel, einen in den Dübel

einschraubbaren, aus einem elektrisch leitendem Material bestehenden

Schraubbolzen und einen von dem Schraubbolzen an der Möbelplatte, der Wand, der ortsfesten Wandplatte oder dergleichen gehaltenen Beschlag mit einem Anschlussstück zur elektrischen Verbindung des Beschlags mit dem Verbraucher auf, wobei die Stromzuleitung an den Dübel angeschlossen ist. Die

Stromversorgung über die in einer Platte oder einer Wand versenkten Dübel und die aus diesen hervorstehenden Schraubbolzen vorzunehmen, hat den großen Vorteil, dass beispielsweise im Messebau oder Ladenbau ganze Stellwände mit solchen stromführenden Dübeln ausgestattet sein können, an denen an beliebigen Positionen Möbelteile mit Stromverbrauchern befestigt werden können, die auf diese Weise automatisch durch die Befestigung über die in den Dübeln eingebrachten Schraubbolzen mit Strom versorgt werden. Bevorzugt ist die Stromzuleitung unter der Oberfläche der Wand bzw. in der Wand - oder Möbelplatte geführt und in ein Gewindeaufnahme des Dübels, in das der Schraubbolzen einschraubbar ist, eingebracht. Der Schraubbolzen tritt damit mit seinem Gewinde beim Einschrauben in den Dübel mit der

Stromzuleitung in Kontakt.

Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante weist der Beschlag eine Bohrung auf, in der ein aus einem elektrisch leitenden Material bestehender Exzenter einliegt, der mit dem Schraubbolzen im Eingriff steht und das Anschlussstück elektrisch mit dem Exzenter verbindet.

Das Anschlussstück ist dabei vorzugsweise als an dem Exzenter anliegender elektrisch leitender Abnehmer ausgebildet und mit einer mit dem Stromverbraucher verbundenen Zuleitung verbunden. Auf diese Weise werden die normalerweise zum Verbraucher hin zu verlegenden Stromleitungen größtenteils durch Nutzung der Verbindungsanordnung ersetzt.

Vorteilhaft kann die beschriebene Verbindungsanordnung mit den im Möbelbau zunehmend verwendeten Leichtbauplatten genutzt werden. Bei Leichtbauplatten weicht die Mittelschicht generell in ihren chemischen und/oder physikalischen Eigenschaften von den Deckplatten ab. Dieser Umstand kann genutzt werden um Leitungen von der Verbindungsanordnung zum elektrischen Verbraucher in der Mittelschicht der Leichtbauplatte zu verlegen. Die Mittelschicht ist häufig mit Hohlräumen versehen oder besteht aus einem leicht zu durchdringenden

Material. Bekannt sind Leichtbauplatten, bei denen die Mittelschicht aus leichten Hölzern wie z.B. Balsa bestehen. Es sind auch Leichtbauplatten bekannt, bei denen die Mittelschicht aus Fasermaterialien wie z.B. Hanf- oder Strohfasern aufgebaut ist. Weiterhin können in der Mittelschicht auch Hohlräume wie z.B. bei Strangpress-Röhrenspannplatten oder Wabenplatten erzeugt werden. Außerdem kann die Dichte zwischen Mittelschicht und Deckplatten variiert werden, um eine Leichtbauplatte zu erhalten. Denkbar ist auch, die Mittelschicht als Schaum auszuführen wie z.B. bei Schaumkernplatten. Weiterhin ist die Einbringung eines Materials geringerer Dichte wie z.B. Polystyrol-Schaum in den Verbund der Mittelschicht einer Spannplatte denkbar. Weiterhin ist es denkbar, zur Erhöhung der Stabilität zusätzlich weitere mit den physikalischen und/oder chemischen Eigenschaften der Deckplatten identische Zwischenplatten in das

Verbundmaterial einzubringen. Die vorstehend genannten Bauweisen sind nur beispielhaft zu verstehen und bilden keine abschließende Aufzählung aller Varianten zur Bildung von Leichtbauplatten. Deckplatten der Leichtbauplatten sind bevorzugt darauf ausgelegt, Zugbelastungen Stand zu halten, während die Mittelschicht bevorzugt Druckbelastungen standhält. Eine weitere Betrachtung kann aus der Sicht eines Doppel-T-Trägers, wie er aus dem Maschinenbau bekannt ist, vorgenommen werden. Die Mittelschicht einer Leichtbauplatte wirkt sich gemäß dieser Betrachtung weniger auf das Widerstandsmoment der

Leichtbauplatte aus als die Deckplatten. Randseitig sind die Leichtbauplatten üblicherweise mit Kantenleisten versehen, die insgesamt die Grundfläche der Leichtbauplatte wie einen Rahmen zwischen sich einschließen.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindungen anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen :

Figur 1 : eine perspektivische Darstellung eines Möbelteils mit einer zur

Stromleitung genutzten als Träger ausgebildeten

Verbindungsanordnung,

Figur 2: eine perspektivische Darstellung des Möbelteils aus Figur 1 mit eingebautem Stromverbraucher,

Figur 3: eine Explosionsdarstellung der Ausführungsform der

Verbindungsanordnung aus Figur 1 ,

Figur 4: eine Schnittansicht von oben auf das Möbelteil aus Figur 1 ,

Figur 5: eine Ausschnittsvergrö ßerung eines Teilstücks der

Ausführungsvariante der Verbindungsanordnung aus Figur 3, Figur 6: eine Seitenschnittansicht der Verbindungsanordnung der Figuren

1 bis 5,

Figur 7: eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsvariante eines Bestandteils einer Verbindungsanordnung zur Montage eines Möbelteils auf einer Möbelplatte,

Figur 8: eine Seitenschnittansicht der Möbelplatte und eines Dübels als

Teil der Verbindungsanordnung,

Figur 9: eine Seitenschnittansicht der Möbelplatte und des Dübels aus

Figur 8 mit eingeschraubtem Schraubbolzen, Figur 10: eine Seitenschnittansicht der Anordnung aus den Figuren 8 und 9 mit montiertem Beschlag,

Figur 1 1 eine Explosionsansicht des Beschlags aus Figur 10,

Figur 12 eine Schnittansicht von vorne des Beschlages aus Figur 10, Figur 13 eine perspektivische Ansicht eines teilweise und eines

vollständig auf einer Möbelplatte montierten Möbelteils,

Figur 14: eine Seitenschnittansicht der Montageanordnung mit Darstellung der Stromversorgung,

Figur 15: eine alternative Ausführungsvariante des in Figur 1 1 gezeigten

Beschlages,

Figur 16: eine Schnittansicht von vorne des Beschlages aus Figur 15, Figur 17: eine weitere perspektivische Ansicht zweier unter einer Platte montierten Möbelteile.

In der nachfolgenden Figurenbeschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten, links, rechts, vorne, hinten usw. ausschließlich auf die in den jeweiligen Figuren gewählte beispielhafte Darstellung und Position der

Verbindungsanordnung und anderer Teile. Diese Begriffe sind nicht

einschränkend zu verstehen, das heißt, durch verschiedene Arbeitsstellungen oder die spiegelsymmetrische Auslegung oder dergleichen können sich diese Bezüge ändern.

In den Figuren 1 bis 6 ist ein Möbelteil 1 mit einer ersten Ausführungsvariante einer Verbindungsanordnung dargestellt. Das Möbelteil 1 ist hier als Regalbrett ausgebildet, das über einen an einer (nicht gezeigten) Wand befestigbaren Regalbodenträger 2 an der Wand montierbar ist. Dazu sind auf der der Wand zugewandten Seite des Möbelteils 1 Öffnungen eingelassen, die bevorzugt durch Regalbodenträgeradapter 6 zur Erhöhung der Tragfestigkeit ausgefüllt sind. Auf der der Wand abgewandten Seite des Regalbretts 1 ist beispielhaft für einen Stromverbraucher eine LED-Leiste 4, die von einer Streuscheibe abgedeckt ist, montiert.

Wie in Figur 3 gezeigt, besteht der als Regalbodenträger ausgebildete Träger 2 aus einer parallel zur Wand verlaufenden Trägerplatte, die beispielsweise über eine Schraubverbindung an der Wand montierbar ist. Aus der Trägerplatte steht senkrecht ein Befestigungsstift 7 hervor, der in einen Einführkanal des

Regalbodens oder in einen in den Einführkanal des Regalbodens eingesteckten Einführkanal des Regalbodenträgeradapter 6 eingesteckt und fixiert ist. Der Regalbodenträgeradapter 6 ist an seinem der Wand nahen Ende mit einem der Form der Trägerplatte angepassten und diesen aufnehmenden Adapterstück 1 0 ausgebildet. Der Regalboden ist in der hier gezeigten Ausführungsvariante als Leichtbauplatte mit innen liegender Wabenstruktur 1 1 ausgebildet. Am von der Wand abgewandten Ende des Befestigungsstiftes 7 ist ein Anschlussstück 8 zur elektrischen Verbindung des Trägers 2 mit dem Verbraucher 4 anschließbar. Das Anschlussstück 8 ist dabei bevorzugt als auf den Befestigungsstift 7 aufsteckbare Kontakthülse ausgebildet, an deren von dem Befestigungsstift 7 abgewandten Ende ein Anschluss, beispielsweise eine Krokodilklemme, Lötfahne oder dergleichen, zur Verbindung mit dem Verbraucher 4 angeordnet ist. Die

Stromverbraucher 4 werden gewöhnlich mit 24V-Gleichspannung betrieben, denkbar ist aber auch der Betrieb von Stromverbrauchern mit Wechselspannung oder anderen Gleichspannungswerten.

Wie in Figur 3 durch das„+"- und das„-"- Zeichen angedeutet, ist jeweils einer der Träger 2 an einen Pluspol und ein zweiter das Möbelteil 1 haltende Träger 2 an einen Minuspol einer Spannungsquelle angeschlossen. Der so aufgebaute Stromkreis ist in Figur 4 gezeigt. Der Anschluss von der Kontakthülse zum

Verbraucher erfolgt dabei entweder direkt über einen an das Anschlussstück 8 angeschlossenen Anschluss 9 oder auch, wie hier in Figur 4 angedeutet, über eine Stromzuleitung 1 3. Optional kann das Möbelteil auch mit einem in den Stromkreis integrierten Schalter 5 ausgestattet sein. Figur 5 zeigt noch einmal eine Detailansicht der Verbindung zwischen

Befestigungsstift 7 und dem Anschlussstück 8 mit dem Anschluss 9 zur

Verbindung mit dem Verbraucher 4. Figur 6 zeigt die Verbindungsanordnung nochmals in einer Seitenschnittansicht. Die Figuren 7 bis 1 7 zeigen eine weitere Ausführungsvariante einer

erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung. Ausgangspunkt ist hier eine Möbeloder Wandplatte 30, die vorzugsweise als Leichtbauplatte ausgeführt ist und vorzugsweise aus zwei Deckplatten 33, 35 und einer Mittelschicht 34 in Form einer Wabenstruktur ausgebildet ist. In diese Platte 30 sind Dübel 36 eingelassen, in die aus einem elektrisch leitenden Material bestehende Schraubbolzen 31 einschraubbar sind, deren Köpfe 41 im montierten Zustand aus der Oberfläche der Platte 30 herausragen. Die Stromzuleitung 32 ist hier bevorzugt in der Platte 30 geführt. Beim Einsatz von einschichtigen Platten wie beispielsweise Spanplatten, ist auch eine

Anordnung der Stromzuleitung 32 vor oder hinter der Platte denkbar. Die

Stromzuleitung 32 ist in diesem Ausführungsbeispiel an die Dübel 36

angeschlossen. Bevorzugt ist dabei eine Reihe von Dübeln an einen Pluspol und an eine benachbarte Reihe von Dübeln an einen Minuspol einer Spannungsquelle angeschlossen.

Der Dübel 36 ist bevorzugt zweiteilig, insbesondere als Klebedübel, ausgebildet, wobei, wir in Figur 8 gezeigt ist, die Stromzuleitung von den Gewindeaufnahmen 39 des Dübels 36 zwischen einem äu ßeren, in die Wand oder die Platte 30 eingelassenen Dübelteil 38 und einem in das äu ßere Dübelteil 38 einführbaren inneren Dübelteil 37 aus dem Dübel 36 heraus unter die Oberfläche der

Möbelplatte bzw. hinter die Wand geführt. Im Bereich der Gewindeaufnahme 39 ist die Stromzuleitung 32 dabei von ihrer Isolierung befreit, so dass durch

Einschrauben des Schraubbolzens 31 in die Gewindeaufnahme 39 des Dübels 36 der Schraubbolzen 31 die anliegende Spannung weiterleiten kann. Figur 9 zeigt den in den Dübel 36 eingeschraubten Schraubbolzen 31 und eine beispielhafte Führung der Stromzuleitung 32 nach dem Einsetzen des Dübels in die Platte 33.

Die Figuren 1 0 und 1 1 zeigen einen mit Hilfe des Dübels 36 und darin

eingeschraubten Schraubbolzens 31 montierten Beschlag 42, in dem ein

Exzenter 43 gelagert ist, der den Kopf 41 des Schraubbolzens 31 hintergreift und so den Beschlag 42 auf der Platte 30 arretiert. Der Exzenter 43 ist dabei ebenfalls aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt und leitet die in einem

Schraubbolzen 31 anliegende Spannung über den Exzenter 43 weiter zu einem in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel kugelförmig ausgebildeten

Anschlussstück 44, an dem, bevorzugt über ein Federelement 45 gehalten, eine mit dem Stromverbraucher 50 verbundene Zuleitung 46 anliegt. Damit ist der Strompfad von der Zuleitung 32 herkommend über den Dübel 36, den

Schraubbolzen 31 , den Exzenter 43, das Anschlussstück 44 und die Zuleitung 46 bis zum Verbraucher 50 komplettiert. Die Figuren 1 1 und 1 2 zeigen nochmals den Beschlag 42 mit dem Exzenter 43 und einem darauf aufsetzbaren Verschluss 47 in einer Seitenschnittansicht und einer geschnittenen Frontansicht.

In Figur 1 3 ist eine beispielhafte Anordnung zweiter Möbelteile 48 und 49, welche über die Dübel und Schraubbolzen 31 gehaltenen Beschläge 42 an der Platte 30 montiert sind. Die Zuleitungen 32 verlaufen innerhalb der hier als Leichtbauplatte ausgebildeten Platte 30 und versorgen die in den Möbelteilen 48, 49 eingebauten Stromverbraucher mit der notwendigen Spannung.

In Figur 14 ist nochmals der Strompfad in einer Seitenschnittansicht des Aufbaus aus Figur 13 gezeigt.

Die Figuren 15 und 16 zeigen eine Alternative zum kugelförmigen Anschlussstück 44. Das Anschlussstück ist hier als an der Mantelfläche des Exzenters 43 liegende elektrisch leitende Hülle ausgebildet, die mit der mit dem

Stromverbraucher 50 verbundenen Zuleitung 46 verbunden ist.

Figur 17 zeigt nochmals eine Anordnung einer Leichtbauplatte 30, unter der zwei Möbelteile 48, 49 mit Hilfe der Beschläge 42 montiert sind.

Bezugszeichenliste:

Möbelteil/Regalbrett/Regalboden 1

Regalbodenträger 2 Befestigungsstift 3 LED-Leiste/ (Strom)verbraucher 4

Schalter 5

Regalbodenträgeradapter 6

Befestigungsstift 7 Anschlussstück 8

Anschluss 9

Adapterstück 10

Wabenplatte 1 1

Anschluss 12 Stromzuleitung 13

Möbel- oder Wandplatte 30

Schraubbolzen 31

Stromzuleitung 32

Deckplatten 33 Mittelschicht 34

Deckplatte 35

Dübel 36

Dübelteil 37

Dübelteil 38 Gewindeaufnahme 39

Kopf 41

Beschlag 42

Exzenter 43

Anschlussstück 44 Federelement 45

Zuleitung 46

Verschluss 47

Möbelteil 48

Möbelteil 49 Stromverbraucher 50

Hülle 51

Pluspol + Minuspol