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Title:
CONNECTING DEVICE FOR A FLUID LINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/091434
Kind Code:
A1
Abstract:
A connecting device (1) for a fluid line (5) is proposed, having a retaining sleeve (4) which can be fixed in an inner thread (13) of a fastening opening (3) of a support component (2). A retaining element (24) belonging to the retaining sleeve (4) is equipped with retaining claws (37) which can act on the outer circumference of an inserted fluid line (5) in order to securely hold the latter. The retaining element (24) is moreover equipped with a plurality of securing arms (38), which form engagement projections (52) lying on a helical line (48) whose pitch corresponds to the pitch of the inner thread (13). Since the engagement projections (52) engage in the inner thread (13), they bring about a secure fastening of the retaining sleeve (4).

Inventors:
WEISS, Martin (Am Eglenbach 22, Göppingen, 73035, DE)
Application Number:
EP2015/073582
Publication Date:
June 16, 2016
Filing Date:
October 12, 2015
Export Citation:
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Assignee:
FESTO AG & CO. KG (Ruiter Straße 82, Esslingen, 73734, DE)
International Classes:
F16L37/084; F16L37/091
Domestic Patent References:
WO2001094798A12001-12-13
WO2011003778A12011-01-13
Foreign References:
DE2216466A11973-10-11
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE MAGENBAUER & KOLLEGEN PARTNERSCHAFT MBB (Plochinger Str. 109, Esslingen, 73730, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Anschlussvorrichtung für eine Fluidleitung, mit einer Haltemanschette (4) , die ausgebildet ist, um in einer Gebrauchsstellung mit ihrer Vorderseite (22) voraus in eine ein Innengewinde (13) aufweisende Befestigungsöffnung (3) eines gesonderten Trägerbauteils (2) eingesetzt und durch Eingriff in das Innengewinde (13) in dieser Befestigungsöffnung (3) befestigt zu sein und die axial von einer Einstecköffnung (26) durchsetzt ist, in die eine anzuschließende Fluidleitung (5) von der Rückseite (23) der Haltemanschette (4) her einsteckbar ist, wobei die Haltemanschette (4) ein die Einstecköffnung (26) umschließendes, ringförmig strukturiertes Halteelement (24) aufweist, das über mehrere schräg nach radial innen ragende Halteklauen (37) verfügt, die ausgebildet sind, um den Außenumfang (28) der in die Einstecköffnung (26) eingesteckten Fluidleitung (5) zum Zwecke ihres Festhaltens zu beaufschlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (24) mehrere mit Abstand zueinander rings um die Einstecköffnung (26) herum verteilt angeordnete Sicherungsarme (38) aufweist, die über nach radial außen ragende Endabschnitte (47) verfügen, die auf einer hinsichtlich ihrer Steigung an die Steigung des Innengewindes (13) des Trägerbauteils (2) ange- passten Wendellinie (48) liegen und die in der Gebrauchsstellung der Haltemanschette (4) in den Gewindegang (35) des Innengewindes (13) des Trägerbauteils (2) eingreifende Eingriffsvorsprünge (52) bilden.

2. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (38) entlang einer Wendellinie (48) verteilt sind, die eine maximale Erstreckung von 360 Grad aufweist.

3. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (38) laschenartig ausgebildet sind, wobei sie abgebogen oder abgewinkelt sein können .

4. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (24) einstückig ausgebildet ist, wobei es zweckmäßigerweise aus federelastischem Metall besteht und insbesondere als Stanzbiegeteil gefertigt ist.

5. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (38) einstückig an einem zu der Einstecköffnung (26) koaxialen Tragring (36) des Halteelementes (24) angeordnet sind.

6. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (38) am Innenumfang oder am Außenumfang des Tragringes (36) angeordnet sind.

7. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (38) von dem Tragring (36) schräg nach radial außen wegragen, wobei sie sich in ihrer Schrägstellung voneinander unterscheiden, derart, dass ihre Endabschnitte (47) auf der Wendellinie (48) liegen.

8. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (38) L-förmig ausgebildet sind und jeweils einen von dem Tragring (36) axial abste- henden ersten L-Schenkel (53) aufweisen, an dem sich ein nach radial außen ragender, den Eingriffsvorsprung (52) bildender zweiter L-Schenkel (54) anschließt, wobei die ersten Schenkel (53) der Sicherungsarme (38) unterschiedlich lang sind, sodass die von den zweiten L-Schenkeln (54) gebildeten Eingriffsvorsprünge (52) auf der Wendellinie (48) liegen.

9. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die die Eingriffsvorsprünge (52) bildenden zweiten L-Schenkel (54) der L-förmigen Sicherungsarme (38) bezogen auf den jeweils zugeordneten ersten L-Schenkel (53) eine schräge Ausrichtung haben, indem sie radial nach außen und gleichzeitig in Richtung zu dem Tragring (36) ragen.

10. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklauen (37) ebenfalls an dem Tragring (36) angeordnet und zweckmäßigerweise einstückig mit dem Tragring (36) verbunden sind.

11. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklauen (37) am Innenumfang und die Sicherungsarme (38) am Außenumfang des Tragringes (36) angeordnet sind, oder umgekehrt.

12. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Halteklaue (37) und ein Sicherungsarm (38) paarweise am gleichen Umfangsabschnitt des Tragringes (36) angeordnet sind.

13. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklauen (37) unmittelbar an dem Tragring (36) angeordnet sind.

14. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklauen (37) an von dem Tragring (36) axial abstehenden Tragarmen (45) angeordnet sind .

15. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (24) mindestens eine radial nach außen abstehende Anschlaglasche (56) aufweist, die durch axiale Abstützung am Trägerbauteil (2) die Einsetztiefe der Haltemanschette (4) bezüglich der Befestigungsöffnung (3) begrenzt und die zweckmäßigerweise mit zur Längsachse (16) des Halteelementes (24) paralleler Laschenebene ausgerichtet ist.

16. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jede Anschlaglasche (56) einstückig an einem der Sicherungsarme (38) des Halteelementes (24) ausgebildet ist .

17. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (24) zumindest partiell und zweckmäßigerweise zumindest annähernd vollständig in einen einstückigen Hüllkörper (25) der Haltemanschette (4) eingebettet ist.

18. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der einstückige Hüllkörper (25) unmittelbar bei seiner Herstellung durch Spritzgießen unter Abdichtung stoffschlüssig an das Halteelement (24) angeformt ist.

19. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (25) über gummielastische Eigenschaften verfügt und insbesondere ein Elastomerkörper

20. Anschlussvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der gummielastische Hüllkörper (25) eine Dichtungsstruktur (27) bildet, die mindestens einen zum abdichtenden Anliegen am Trägerbauteil (2) vorgesehenen ringförmigen Außendichtungsabschnitt (27a) und mindestens einen die eingesteckte Fluidleitung (5) an ihrem Außenumfang abdichtend umschließenden ringförmigen Innendichtungsabschnitt (27b) aufweist .

21. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (25) der Haltemanschette (4) an seinem Innenumfang im Bereich der Eingriffsvorsprünge (52) einen konzentrisch angeordneten, radial nach innen vorstehenden ringförmigen Wulst (55) aufweist, der von der die eingesteckte Gebrauchsstellung einnehmenden

Fluidleitung (5) radial nach außen verformt ist und dadurch die Eingriffsvorsprünge (52) der Sicherungsarme (38) in den Gewindegang (35) des Innengewindes (13) des Trägerbauteils

(2) hineindrückt.

22. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkörper (25) einen hül- senförmigen Außengewindeabschnitt (32) aufweist, der am Außenumfang über einen von einer wendeiförmigen Furche (33) und einer die wendeiförmige Furche (33) flankierenden wendeiförmigen Erhebung (34) definiertes Außengewinde (12) verfügt und in den die Sicherungsarme (38) derart eingebettet sind, dass ihre Eingriffsvorsprünge (52) jeweils radial in die wendeiförmige Erhebung (34) hineinragen.

23. Anschlussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerbauteil (2) ein zu der Anschlussvorrichtung (1) gehörender Gehäusekörper ist, in dem ein mit der Befestigungsöffnung (3) kommunizierender Fluidka- nal (8) ausgebildet ist.

Description:
Anschlussvorrichtung für eine Fluidleitung

Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung für eine Fluidleitung, mit einer Haltemanschette, die ausgebildet ist, um in einer Gebrauchsstellung mit ihrer Vorderseite voraus in eine ein Innengewinde aufweisende Befestigungsöffnung eines gesonderten Trägerbauteils eingesetzt und durch Eingriff in das Innengewinde in dieser Befestigungsöffnung befestigt zu sein und die axial von einer Einstecköffnung durchsetzt ist, in die eine anzuschließende Fluidleitung von der Rückseite der Haltemanschette her einsteckbar ist, wobei die Haltemanschette ein die Einstecköffnung umschließendes, ringförmig strukturiertes Halteelement aufweist, das über mehrere schräg nach radial innenragende Halteklauen verfügt, die ausgebildet sind, um den Außenumfang der in die Einstecköffnung eingesteckten Fluidleitung zum Zwecke ihres Festhaltens zu beaufschlagen .

Eine aus der EP 0 185 802 AI bekannte Anschlussvorrichtung dieser Art verfügt über eine Haltemanschette, die einen nach Art einer Schraube konzipierten Grundkörper besitzt, mit dem sie in eine mit einem Innengewinde ausgestattete Befestigungsöffnung eines gesonderten Trägerbauteils einschraubbar ist. Die Haltemanschette ist von einer Einstecköffnung axial durchsetzt, in die eine anzuschließende Fluidleitung von der außerhalb des Trägerbauteils liegenden Rückseite her einsteckbar ist. An dem Grundkörper ist ein zu der Einstecköff- nung koaxiales Halteelement fixiert, das über mehrere schräg nach radial innen ragende Halteklauen verfügt, die an der Vorderseite des Grundkörpers vor die Einstecköffnung ragen. Beim Einstecken der Fluidleitung werden die Halteklauen nach außen gedrückt, sodass sie unter Vorspannung am Außenumfang der Fluidleitung anliegen und selbige gegen ein Herausziehen aus der Haltemanschette sichern. Um auch hohen Zugkräften ei nen ausreichenden Wiederstand entgegensetzen zu können, muss der mit dem Außengewinde versehene Grundkörper der Haltemanschette aus einem hochwertigen und daher teuren Material gefertigt werden. Es besteht zudem das Problem, dass sich das auf den Grundkörper aufgepresste , mit den Halteklauen versehene Halteelement aufgrund vorhandener Fertigungstoleranzen oder bei häufiger Betätigung eventuell vom Grundkörper löst, sodass ein sicherer Halt einer eingesteckten Fluidleitung nicht mehr unter allen Umständen gewährleistet werden kann.

Aus der EP 0 702 184 AI ist eine Anschlussvorrichtung bekannt, die über ein mit Halteklauen versehenes ringförmiges Halteelement verfügt, das an seinem Außenumfang über abstehende Zähne verfügt, die sich in der zylindrischen Innenober fläche eines hülsenförmigen Trägerbauteils verhaken können, um einem Herausziehen des Halteelementes entgegenzuwirken.

Aus der DE 10 2012 021 683 AI ist eine Anschlussvorrichtung bekannt, die über eine Haltemanschette verfügt, welche sich aus einem aus Elastomermaterial bestehenden Hüllkörper und einem in den Hüllkörper eingebetteten, über schräge Halteklauen verfügenden Halteelement zusammensetzt. Die Haltemanschette ist in eine Befestigungsöffnung eines Trägerbauteils eingeschnappt, indem sie an ihrem Außenumfang über eine Ring nut verfügt, in die ein an dem Trägerbauteil ausgebildeter ringförmiger Radialvorsprung eingreift. Die FR 2 881 502 AI beschreibt eine Anschlussvorrichtung, die mittels eines Sicherungsringes in einer Befestigungsöffnung fixierbar ist, wobei der Sicherungsring über mehrere entlang seines Umfanges verteilte Zähne verfügt, die in ein Innengewinde der Befestigungsöffnung eingerastet sind. Die Zähne sind mit zwei unterschiedlichen Längen ausgeführt und in der Umfangsrichtung des Sicherungsringes abwechselnd aufeinanderfolgend angeordnet, sodass jeweils ein kürzerer Zahn zwischen zwei längeren Zähnen liegt.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anschlussvorrichtung für eine Fluidleitung zu schaffen, die bei kostengünstigem Aufbau einen sicheren Halt der Haltemanschette in der Befestigungsöffnung eines Trägerbauteils gewährleistet .

Zur Lösung dieser Aufgabe ist in Verbindung mit den eingangs genannten Merkmalen vorgesehen, dass das Halteelement mehrere mit Abstand zueinander rings um die Einstecköffnung herum verteilt angeordnete Sicherungsarme aufweist, die über nach radial außen ragende Endabschnitte verfügen, die auf einer hinsichtlich ihrer Steigung an die Steigung des Innengewindes des Trägerbauteils angepassten Wendellinie liegen und die in der Gebrauchsstellung der Haltemanschette in den Gewindegang des Innengewindes des Trägerbauteils eingreifende Eingriffsvorsprünge bilden.

Auf diese Weise wird das mit den Halteklauen versehene Halteelement zur formschlüssigen Verankerung der Haltemanschette in der Befestigungsöffnung des Trägerbauteils genutzt. Das Halteelement ist mit einer Mehrzahl von Sicherungsarmen ausgestattet, deren nach radial außen ragenden Endabschnitte Eingriffsvorsprünge bilden, die in der Lage sind, in den Ge- windegang des Innengewindes des Trägerbauteils einzugreifen. Ein sicherer und genauer Eingriff ist dadurch gewährleistet, dass die Eingriffsvorsprünge auf einer Wendellinie liegen, also auf einer schraubenförmigen Linie, deren Steigung der Gewindesteigung des Innengewindes zumindest annähernd entspricht. Die Eingriffsvorsprünge der Sicherungsarme greifen also ähnlich einem Außengewinde in das Innengewinde der Befestigungsöffnung ein, wenn die Haltemanschette in die Befestigungsöffnung eingesetzt ist. Das Einsetzen der Haltemanschette in die Befestigungsöffnung des Trägerbauteils ist mittels eines einfachen Schraubvorganges möglich, bei dem die Eingriffsvorsprünge der Sicherungsarme in das Innengewinde der Befestigungsöffnung eingedreht werden. Verfügen die Sicherungsarme über eine gewisse Federelastizität, ist aber auch eine derartige Ausgestaltung möglich, dass die Eingriffsvorsprünge in das Innengewinde eingerastet werden, indem die Haltemanschette rein axial in die Befestigungsöffnung hineingedrückt wird.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Die Sicherungsarme sind zweckmäßigerweise ausschließlich entlang einer Wendellinie verteilt, deren maximale Erstreckung 360 Grad beträgt. Dadurch wird ein optimaler Halt mit einem geringstmöglichen konstruktiven Aufwand erzielt. Vorzugsweise sind die Sicherungsarme gleichmäßig um die Längsachse des Halteelementes herum verteilt.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Sicherungsarme laschenartig ausgebildet, wobei sie insbesondere abgebogen oder abgewinkelt sind, um ihre Endabschnitte auf der ange- strebten Wendellinie beziehungsweise Schraubenlinie zu platzieren .

Bei dem Halteelement handelt es sich vorzugsweise um ein einstückiges Bauteil. Es besteht insbesondere aus einem federelastischen Metall, insbesondere aus Edelstahl. Bevorzugt ist es durch einen kombinierten Stanz- und Biegevorgang gefertigt, sodass es als sogenanntes Stanzbiegeteil vorliegt.

Bevorzugt ist das Halteelement mit einem als Tragring bezeichneten ringförmigen Abschnitt ausgestattet, der die Einstecköffnung koaxial umschließt und an dem die Sicherungsarme einstückig angeordnet sind. Dabei befinden sich die Sicherungsarme vorzugsweise entweder am Innenumfang oder am Außenumfang des Tragringes. Eine Anbringung am Innenumfang begünstigt eine Bauform, bei der im in der Befestigungsöffnung montierten Zustand der Haltemanschette der Tragring außerhalb der Befestigungsöffnung verbleibt und lediglich die Sicherungsarme in die Befestigungsöffnung hineinragen. Der Tragring kann hierbei als Anschlagmittel zur Vorgabe der Einschraubtiefe der Haltemanschette dienen. Sind die Sicherungsarme am Außenumfang des Tragringes angeordnet, tauchen im in der Befestigungsöffnung fixierten Zustand der Haltemanschette nicht nur die Sicherungsarme, sondern zweckmäßigerweise der gesamte Tragring in die Befestigungsöffnung ein.

Bei einer möglichen Ausgestaltung ragen die Sicherungsarme von dem Tragring schräg nach radial außen weg, wobei die als Eingriffsvorsprünge fungierenden Endabschnitte dadurch auf der gewünschten Wendellinie zu liegen kommen, dass sich die Sicherungsarme in ihrer Schrägstellung voneinander unterscheiden. Bezogen auf eine zur Längsachse der Haltemanschette radiale Ringebene des Tragringes ragen die Sicherungsarme zweckmäßigerweise mit sich voneinander unterscheidender Neigung nach radial außen von dem Tragring weg, wobei die Endabschnitte der Sicherungsarme bei einigen Sicherungsarmen auf der einen Axialseite und bei anderen Sicherungsarmen auf der anderen Axialseite der Ringebene liegen können. Die unterschiedlichen Schrägstellungen lassen sich insbesondere dadurch erzielen, dass die Sicherungsarme bezüglich des Tragringes in sich voneinander unterscheidender Weise umgebogen sind .

Bevorzugt sind die schräg nach radial außen vom Tragring wegragenden Sicherungsarmen am Außenumfang des Tragringes angeordnet .

Eine andere, ebenfalls vorteilhafte Möglichkeit zur Realisierung der Eingriffsvorsprünge besteht darin, die Sicherungsarme L-förmig auszubilden, sodass sie jeweils einen vom Tragring axial abstehenden ersten L-Schenkel aufweisen, an den sich ein nach radial außen ragender, jeweils einen Eingriffsvorsprung bildender zweiter L-Schenkel anschließt. Die Platzierung der Eingriffsvorsprünge auf der gewünschten Wendellinie wird hier dadurch realisiert, dass die ersten L-Schenkel unterschiedlich lang sind. Bei dieser Bauform sind die Sicherungsarme zweckmäßigerweise am Innenumfang des Tragringes angeordnet .

Die die Eingriffsvorsprünge bildenden zweiten L-Schenkel der L- förmigen Sicherungsarme haben bei einer bevorzugten Ausgestaltung bezogen auf den jeweils zugeordneten ersten L- Schenkel eine schräge Ausrichtung, wobei sie radial nach außen und gleichzeitig in Richtung zu dem die Sicherungsarme tragenden Tragring ragen. Es ergibt sich dadurch insbesondere eine hakenartige Struktur der Sicherungsarme, was die Veran- kerung im Innengewinde der Befestigungsöffnung eines Trägerbauteils begünstigt.

Bei allen Ausführungsformen kann der Tragring so gestaltet sein, dass er sich an denjenigen Umfangsabschnitten, an denen sich ein Sicherungsarm befindet, von den Sicherungsarmen nicht strukturell abgrenzt, sodass insgesamt der Eindruck entsteht, als ob benachbarte Sicherungsarme durch Verbindungsstege miteinander verbunden sind.

Aus besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Halteklauen ebenfalls an dem Tragring angeordnet sind, wobei sie zweckmäßigerweise wie die Sicherungsarme einstückig mit dem Tragring verbunden sind. Vor allem zwei Ausführungsformen werden bevorzugt, wobei bei der einen Ausführungsform die Halteklauen am Innenumfang und die Sicherungsarme am Außenumfang des Tragringes angeordnet sind, während bei der anderen Ausführungsform die Halteklauen am Außenumfang und die Sicherungsarme am Innenumfang des Tragringes angeordnet sind.

Befinden sich die Halteklauen am Innenumfang des Tragringes, sind sie zweckmäßigerweise unmittelbar an dem Tragring angeformt. In diesem Fall sind vorzugsweise auch die Sicherungsarme unmittelbar an dem Außenumfang des Tragringes angeformt, wobei sie insbesondere mit geneigter Ausrichtung nach radial außen von dem Tragring abstehen.

Insbesondere dann, wenn die Halteklauen am Außenumfang des Tragringes angebracht sind, empfiehlt sich eine Ausführungsform, bei der die Halteklauen nicht unmittelbar an dem Tragring fixiert sind, sondern mit axialem Abstand zu dem Tragring an den Endbereichen von Tragarmen angebracht sind, die von dem Tragring axial abstehen und die ihrerseits am Außenumfang des Tragarmes angebracht sind. Mit einer solchen Kon- figuration lässt sich eine Bauform der Haltemanschette realisieren, bei der nur die Sicherungsarme in die Befestigungsöffnung des Trägerbauteils eintauchen, während die an den Tragarmen sitzenden Halteklauen außerhalb der Befestigungsöffnung verbleiben.

Bei allein Ausführungsformen ist es vorteilhaft, wenn die Halteklauen und die Sicherungsarme paarweise jeweils am gleichen Umfangsabschnitt des Tragringes angeordnet sind. Prinzipiell ist aber auch eine Bauform denkbar, bei der die Halteklauen und die Sicherungsarme in der Umfangsrichtung des Tragabschnittes mit Versatz zueinander angeordnet sind und insbesondere auf Lücke zueinander. Letzteres bedeutet, dass jede Halteklaue in der Umfangsrichtung des Tragringes zwischen zwei benachbarten Sicherungsarmen zum liegen kommen.

Bei einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung weist das Halteelement mindestens eine radial nach außen abstehende Anschlaglasche auf. Diese Anschlaglasche ist in der Lage, durch axiale Abstützung am Trägerbauteil die Einsetztiefe der Haltemanschette bezüglich der Befestigungsöffnung bei der Montage zu begrenzen. Die Abstützung erfolgt insbesondere an einer die Mündung der Befestigungsöffnung umrahmenden Außenfläche des Trägerbauteils. Je nach Ausgestaltung der Haltemanschette erfolgt die Abstützung entweder durch direkten Kontakt zwischen der Anschlaglasche und dem Trägerbauteil oder aber indirekt dadurch, dass die Anschlaglasche einen ihr axial vorgelagerten Abschnitt eines nachstehend erläuterten Hüllkörpers abstützt, der seinerseits in der Gebrauchsstellung der Haltemanschette mit dem Trägerbauteil axial verspannt ist. Damit die Anschlaglasche in der Abstützrichtung eine hohe Steifigkeit besitzt, ist sie zweckmäßigerweise mit zur Längs- achse des Halteelementes paralleler Laschenebene, also quasi hochkant, ausgerichtet.

Zweckmäßigerweise weist das Halteelement mehrere in seiner Umfangsrichtung verteilte Anschlaglaschen auf, beispielsweise drei Anschlaglaschen, die um jeweils 120° versetzt zueinander angeordnet sind.

Vorzugsweise ist jede Anschlaglasche einstückig mit einem der Sicherungsarme des Halteelementes ausgebildet, wobei jede Anschlaglasche an einem eigenen Sicherungsarm angeordnet ist. Bei L- förmigen Sicherungsarmen gemäß der obigen Beschreibung sind die Anschlaglaschen zweckmäßigerweise an den sich axial erstreckenden ersten L-Schenkeln angeordnet, insbesondere als abgebogene Laschen an einem Längsrand derselben.

Vorzugsweise enthält die Haltemanschette zusätzlich zu dem Halteelement einen einstückigen, insbesondere gummielastischen Hüllkörper, in den das Halteelement zumindest partiell und bevorzugt zumindest annähernd vollständig eingebettet ist. Der Hüllkörper, der insbesondere aus einem Elastomermaterial besteht, ist vorzugsweise unmittelbar bei seiner Herstellung durch Spritzgießen unter Abdichtung stoffschlüssig an das Halteelement angeformt worden. Ein solcher gummielastischer Spritzgusskörper zeichnet sich durch eine besonders innige Verbindung zu dem Halteelement aus .

Der gummielastische Hüllkörper kann unmittelbar eine kostengünstig realisierbare Dichtungsstruktur bilden, die eine Abdichtung der Haltemanschette bezüglich sowohl dem Trägerbauteil als auch der eingesteckten Fluidleitung bewirkt. Die Dichtungsstruktur definiert zweckmäßigerweise einen zum abdichtenden Anliegen am Trägerbauteil vorgesehenen ringförmigen Außendichtungsabschnitt und darüber hinaus mindestens ei- nen die eingesteckte Fluidleitung an ihrem Außenumfang abdichtend umschließenden ringförmigen Innendichtungsabschnitt . Auf diese Weise erübrigt sich eine Ausstattung der Anschlussvorrichtung mit gesonderten Dichtungselementen, insbesondere Dichtungsringen. Auf solche gesonderten Dichtungselemente wird allerdings zweckmäßigerweise dann zurückgegriffen, wenn der Hüllkörper keine gummielastischen und mithin keine selbst abdichtenden Eigenschaften besitzt.

Bevorzugt weist der Hüllkörper der Haltemanschette an seinem Innenumfang im Bereich der Eingriffsvorsprünge einen konzentrisch angeordneten ringförmigen Wulst auf, der radial nach innen vorsteht. Der Innendurchmesser des Hüllkörpers im Bereich dieses ringförmigen Wulstes ist im nicht eingesteckten Zustand einer Fluidleitung geringer als der Außendurchmesser der Fluidleitung. Dadurch wird der ringförmige Wulst beim Einstecken der Fluidleitung durch diese Fluidleitung radial aufgeweitet und radial nach außen verformt, sodass die Eingriffsvorsprünge der Sicherungsarme aktiv in den zugeordneten Gewindegang des Innengewindes des Trägerbauteils hineindrückt werden, was die axial formschlüssige Verankerung der Haltemanschette optimiert. Dabei ist vorteilhaft, dass im anschließenden Betrieb die radiale Spannkraft zusätzlich automatisch innendruckabhängig angepasst wird, wenn die Fluidleitung aus einem elastisch nachgiebigen Material besteht und beispielsweise ein Fluidschlauch ist. Je höher der in der Fluidleitung anstehende Fluiddruck ist, desto stärker wird die Fluidleitung selbst radial aufgeweitet und umso weiter drückt sie den ringförmigen Wulst nach außen.

Vorzugsweise ist der Hüllkörper mit einem hülsenförmigen Außengewindeabschnitt versehen, mit dem er in das Innengewinde der Befestigungsöffnung des Trägerbauteils einschraubbar ist. Dabei sind an die Festigkeit des Hüllkörpers im Bereich seines Außengewindes keine besonders hohen Anforderungen gestellt, weil das von dem Hüllkörper zumindest partiell umhüllte Halteelement durch seinen mittels der Eingriffsvorsprünge realisierten Gewindeeingriff für eine hohe axiale Festigkeit der Gewindeverbindung sorgt. Dies begünstigt die vorteilhafte Ausgestaltung des Hüllkörpers aus einem gummielastischen Material, insbesondere aus einem Elastomermaterial. Auch der Außengewindeabschnitt des Hüllkörpers besteht dabei aus dem gummielastischen Material, das durch die Eingriffsvorsprünge der Sicherungsarme quasi lokal verstärkt wird .

In dem an der Anschlussvorrichtung beteiligten Trägerbauteil ist zweckmäßigerweise ein Fluidkanal ausgebildet, der mit der Befestigungsöffnung kommuniziert. Der in einer Fluidleitung ausgebildete Leitungskanal steht somit bei angeschlossener Fluidleitung mit dem Fluidkanal des Trägerbauteils in Verbindung .

Die Anschlussvorrichtung ist bei einer möglichen Ausführungsform als Anschlussstück konzipiert, das sich an einem fluid- technischen Gerät, beispielsweise ein Ventil oder ein Antrieb, fixieren lässt, um an diesem fluidtechnischen Gerät mindestens eine Fluidleitung anschließen zu können. Darüber hinaus besteht allerdings auch die Möglichkeit, unmittelbar einen Bestandteil eines fluidtechnischen Gerätes, beispielsweise dessen Gerätegehäuse, als Trägerbauteil zu nutzen, in dem die mit einem Innengewinde versehene Befestigungsöffnung ausgebildet ist und in dem die Haltemanschette fixiert wird.

Soll die Anschlussvorrichtung die Möglichkeit bieten, eine eingesteckte Fluidleitung bei Bedarf jederzeit einfach und beschädigungsfrei wieder aus der Haltemanschette entfernen zu können, ist der Haltemanschette zweckmäßigerweise eine zum lösenden Betätigen der Halteklauen dienende Lösehülse zugeordnet. Eine solche Lösehülse ist in der Haltemanschette axial verschiebbar gelagert, wobei sie den Halteklauen axial außen vorgelagert ist und mit einem Betätigungsabschnitt rückseitig aus der Haltemanschette herausragt. Durch Druck auf den Betätigungsabschnitt kann die Lösehülse in Richtung der Vorderseite der Haltemanschette verschoben werden, sodass sie rückseitig auf die Halteklauen einwirkt und selbige vom Außenumfang der eingesteckten Fluidleitung abhebt .

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:

Figur 1 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung, bei der das Halteelement im montierten Zustand der Haltemanschette zur Gänze im Innern der Befestigungsöffnung eines Trägerbauteils aufgenommen ist,

Figur 2 die Anordnung aus Figur 1 in einer Explosionsdarstellung,

Figur 3 die Explosionsdarstellung aus Figur 2 in einem

Längsschnitt ,

Figur 4 eine Einzeldarstellung der gemäß Figuren 1 bis 3 vorhandenen Haltemanschette in einer Seitenansicht,

Figur 5 die Haltemanschette aus Figur 4 in einem Längsschnitt, wobei das zugeordnete Trägerbauteil gestrichelt angedeutet ist, Figur 6 eine perspektivische Längsschnittdarstellung des gemäß Figuren 1 bis 5 zum Einsatz kommenden Halteelementes ,

Figur 7 einen Längsschnitt durch den vorderen Endabschnitt der Haltemanschette,

Figur 8 eine Einzeldarstellung des gemäß Figuren 1 bis 7 vorhandenen Halteelementes in einer Schrägansicht von unten her,

Figur 9 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Anschlussvorrichtung, bei der der die Halteklauen aufweisende Längenabschnitt des Halteelements im montierten Zustand der Haltemanschette außerhalb der Befestigungsöffnung eines Trägerbauteils liegt,

Figur 10 die Anordnung aus Figur 9 in einer Explosionsdarstellung,

Figur 11 die Explosionsdarstellung aus Figur 10 in einem

Längsschnitt ,

Figur 12 eine Einzeldarstellung der gemäß Figuren 9 bis 11 vorhandenen Haltemanschette in einer Seitenansicht,

Figur 13 die Haltemanschette aus Figur 12 in einem Längsschnitt, wobei das zugeordnete Trägerbauteil gestrichelt angedeutet ist,

Figur 14 eine perspektivische Längsschnittdarstellung des gemäß Figuren 9 bis 13 zum Einsatz kommenden Halteelementes , Figur 15 einen Längsschnitt durch den vorderen Endabschnitt der Haltemanschette,

Figur 16 eine Einzeldarstellung des gemäß Figuren 9 bis 15 vorhandenen Halteelementes in einer Schrägansicht von unten her,

Figur 17 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Anschlussvorrichtung, bei der der die Halteklauen aufweisende Längenabschnitt des Halteelements im montierten Zustand der Haltemanschette wiederum außerhalb der Befestigungsöffnung eines Trägerbauteils liegt,

Figur 18 die Anordnung aus Figur 17 in einer Explosionsdarstellung,

Figur 19 die Explosionsdarstellung aus Figur 18 in einem

Längsschnitt ,

Figur 20 eine Einzeldarstellung der gemäß Figuren 17 bis 19 vorhandenen Haltemanschette in einer Seitenansicht,

Figur 21 die Haltemanschette aus Figur 20 in einem Längsschnitt, wobei das zugeordnete Trägerbauteil gestrichelt angedeutet ist,

Figur 22 eine perspektivische Längsschnittdarstellung des gemäß Figuren 17 bis 21 zum Einsatz kommenden Halteelementes ,

Figur 23 einen Längsschnitt durch den vorderen Endabschnitt der Haltemanschette, und Figur 24 eine Einzeldarstellung des gemäß Figuren 17 bis 23 vorhandenen Halteelementes in einer Schrägansicht von unten her.

Mangels anders lautender Angaben bezieht sich die nachstehende Beschreibung auf sämtliche in der Zeichnung illustrierten Ausführungsbeispiele der insgesamt mit Bezugsziffer 1 bezeichneten Anschlussvorrichtung.

Die Anschlussvorrichtung 1 enthält eine manschettenförmig gestaltete Halteeinrichtung, die als Haltemanschette 4 bezeichnet wird, die in ihrer in den Figuren 1, 5, 9, 13, 17 und 21 illustrierten Gebrauchsstellung in eine Befestigungsöffnung 3 eines separaten Trägerbauteils 2 eingreift und in dieser Befestigungsöffnung 3 befestigt ist.

Die Anschlussvorrichtung 1 eignet sich zum Anschließen einer Fluidleitung 5, die zum Hindurchleiten eines fluidischen Druckmediums wie Druckluft oder Druckflüssigkeit ausgebildet ist. Bevorzugt handelt es sich bei der anschließbaren Fluidleitung 5 um einen flexiblen Schlauch. Gleichwohl kann es sich bei ihr auch um ein starres Rohr handeln. In den Figuren 1, 9 und 17 ist die Fluidleitung 5 im angeschlossenen Zustand gezeigt .

Schon die Haltemanschette 4 allein kann die Anschlussvorrichtung 1 bilden. Sie kann mit jedem beliebigen Trägerbauteil 2, das über eine geeignet gestaltete Befestigungsöffnung 3 verfügt, kombiniert werden. Vorhandene Trägerbauteile 2 können somit nach Bedarf mit einer oder mehreren Haltemanschetten 4 ausgestattet werden.

Anderseits kann die Anschlussvorrichtung 1 auch als Baugruppe ausgeführt sein. Diese kann sich aus mindestens einer Halte- manschette 4 und einem Trägerbauteil 2 mit mindestens einer an die Haltemanschette 4 angepassten Befestigungsöffnung 3 zusammensetzen. Dabei kann die Haltemanschette 4 schon ab Werk bei der Auslieferung am Trägerbauteil 2 in ihrer Gebrauchsstellung montiert sein oder sie kann als lose Beigabe beiliegen, die erst von Anwender mit dem Trägerbauteil 2 vereinigt wird.

Die Anschlussvorrichtung 1 ist bei einem möglichen Ausführungsbeispiel als Anschlussstück konzipiert, bei dem das Trägerbauteil 2 mindestens eine nicht weiter illustrierte Befestigungsschnittstelle aufweist, mit der es und somit das Anschlussstück in seiner Gesamtheit an einer fluidtechnischen Komponente fixierbar ist, beispielsweise an einem Ventil, einem fluidbetätigten Antrieb oder einem Druckluft- Wartungsgerät. Bei entsprechender Ausgestaltung der Befestigungsschnittstelle lässt sich daran auch eine weitere Fluid- leitung fixieren. Das Anschlussstück kann ohne weiteres mehrere Haltemanschetten 4 aufweisen, um beispielsweise ein Winkelstück oder eine zum gleichzeitigen Anschließen mehrerer Fluidleitungen geeignetes T-Stück zu realisieren.

Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist das Trägerbauteil 2 direkt von einem Bestandteil einer fluidtechnischen Komponente der oben genannten Art gebildet, beispielsweise vom Gehäuse der fluidtechnischen Komponente. Auf diese Weise erübrigt sich ein eigenständiges, von der fluidtechnischen Komponente unabhängiges Trägerbauteil 2.

Die in dem Trägerbauteil 2 nach Art einer Ausnehmung ausgebildete Befestigungsöffnung 3 mündet zu einer im Folgenden als Anschluss-Außenfläche 7 bezeichneten Außenfläche des Trägerbauteils 2 aus. Die Befestigungsöffnung hat eine Längsach- se 15. Im Innern des Trägerbauteils 2 schließt sich an die Befestigungsöffnung 3, insbesondere mit koaxialer Ausrichtung, ein Fluidkanal 8 an, mit dem ein die Fluidleitung 5 durchsetzender Leitungskanal 9 bei angeschlossener Fluidleitung 5 in Fluidverbindung steht. Von dem Trägerbauteil 2 ist in der Zeichnung nur ein Ausschnitt gezeigt.

Die Haltemanschette 4 hat eine Längsachse 16 und verfügt quer zu dieser Längsachse 16 über einen ringförmigen Querschnitt. Sie hat eine axial orientierte Vorderseite 22 und eine diesbezüglich axial entgegengesetzte Rückseite 23 und ist koaxial durchbrochen, wobei die Durchbrechung aufgrund ihrer Funktion als Einstecköffnung 26 bezeichnet wird. Die Einstecköffnung 26 mündet einerseits mit einer vorderen Mündungsöffnung 26a zu der Vorderseite 22 und mit einer entgegengesetzten rückseitigen Mündungsöffnung 26b zu der Rückseite 23 aus.

In ihrer montierten Gebrauchsstellung ragt die Haltemanschette 4 durch die an der Anschluss -Außenfläche 7 liegende Mündung 14 der Befestigungsöffnung 3 hindurch in die Befestigungsöffnung 3 hinein. Grundsätzlich kann die Haltemanschette 4 dabei über ihre gesamte Länge in der Befestigungsöffnung 3 aufgenommen sein. Eine vereinfachte Handhabung bei der Montage und eventuellen Demontage ergibt sich allerdings, wenn die Haltemanschette 4 nur mit einem Teil ihrer axialen Länge in die Befestigungsöffnung 3 hineinragt. Der sich in der Befestigungsöffnung 3 erstreckende Längenabschnitt der Haltemanschette 4 sei im Folgenden als Befestigungsabschnitt 17 bezeichnet und der außerhalb der Befestigungsöffnung 3 liegende Längenabschnitt als Kopfabschnitt 18.

Der Kopfabschnitt 18 hat zweckmäßigerweise einen größeren Durchmesser als der Befestigungsabschnitt 17, woraus an der dem Befestigungsabschnitt 17 zugewandten Stirnseite des Kopfabschnittes 18 eine den Befestigungsabschnitt 17 umrahmende ringförmige Abstützflache 6 resultiert, die in der montierten Gebrauchsstellung der Haltemanschette 4 zweckmäßigerweise an der die Mündung 4 umrahmenden Anschluss -Außenfläche 7 des Trägerbauteils 2 anliegt.

Der in der montierten Gebrauchsstellung in die Befestigungsöffnung 3 eintauchende Längenabschnitt der Haltemanschette 4, bei dem es sich exemplarisch um den Befestigungsabschnitt 17 handelt, ist peripher mit einem Außengewinde 12 versehen. Ein hierzu passendes und insbesondere komplementäres Innengewinde 13 befindet sich am Innenumfang der Befestigungsöffnung 3. Dementsprechend kann die Befestigungsöffnung 3 auch als Gewindeöffnung und Gewindebohrung bezeichnet werden.

Auf diese Weise kann die Haltemanschette 4 in die Befestigungsöffnung 3 eingeschraubt werden und ist in der montierten Gebrauchsstellung durch die daraus resultierende Schraubverbindung am Trägerbauteil 2 befestigt. Die Haltemanschette 4 wird soweit eingeschraubt, dass sie mit ihrer Abstützfläche 6 unter Vorspannung an der Anschluss -Außenfläche 7 anliegt, wodurch die Schraubverbindung festgezogen ist.

Die Haltemanschette 4 verfügt über ein bevorzugt einstückig ausgebildetes Halteelement 24, das für das axiale Festhalten der durch die rückseitige Mündungsöffnung 26b hindurch in die Einstecköffnung 26 eingesteckten Fluidleitung 5 zuständig ist. Dieses Halteelement 24 ist für das erste Ausführungsbeispiel in Figuren 6 und 8, für das zweite Ausführungsbeispiel in Figuren 14 und 16 und für das dritte Ausführungsbeispiel in Figuren 22 und 24 isoliert abgebildet. Die Haltemanschette 4 weist zweckmäßigerweise einen das Halteelement 24 zumindest partiell und vorzugsweise zumindest annähernd vollständig umhüllenden Hüllkörper 25 auf. Wie die Haltemanschette 4 insgesamt hat auch der Hüllkörper 25 einen ringförmigen Querschnitt. Das Halteelement 24 ist in diesen Hüllkörper 25 eingebettet und dadurch mit dem Hüllkörper 25 zu einer die Haltemanschette 4 bildenden Baueinheit verbunden, die einheitlich handhabbar ist.

Der Hüllkörper 25 ist einstückig ausgebildet und besteht zweckmäßigerweise aus einem Kunststoffmaterial. Von besonderem Vorteil ist es, wenn er über gummielastische Eigenschaften verfügt, was sich am besten dadurch realisieren lässt, dass er durch Spritzgießen aus einem Elastomermaterial hergestellt wird. Dies trifft auf sämtliche Ausführungsbeispiele zu .

Bevorzugt wird der Hüllkörper 25 bei seiner Spritzgießherstellung an das Halteelement 24 angespritzt, das dabei umspritzt und in das Kunststoffmaterial eingebettet wird.

Bei nicht illustrierten Ausführungsbeispielen besteht der Hüllkörper 25 entweder nur teilweise aus einem gummielastischen Material oder ist komplett als ein starrer Körper ausgeführt. Der gummielastische Aufbau hat allerdings den Vorteil, dass zur Abdichtung bezüglich des Trägerbauteils 2 und der Fluidleitung 5 keine gesonderten Dichtungsmittel erforderlich sind, weil der aus gummielastischem Material bestehende Hüllkörper 25 diese Abdichtfunktion unmittelbar selbst übernehmen kann oder übernimmt .

So definiert der insbesondere hülsenartige Hüllkörper 25 der Ausführungsbeispiele gleichzeitig eine Dichtungsstruktur 27, die bereichsweise mit dem Trägerbauteil 2 und ebenso be- reichsweise mit der Außenumfangsfläche 28 der Fluidleitung 5 dichtend zusammenwirkt .

Exemplarisch ist durch die Dichtungsstruktur 27 mindestens ein zum abdichtenden Anliegen am Trägerbauteil 2 vorgesehener ringförmiger Außendichtungsabschnitt 27a und mindestens ein die eingesteckte Fluidleitung 5 an ihrer Außenumfangsfläche 8 abdichtend umschließender Innendichtungsabschnitt 27b definiert. Sowohl der mindestens eine Außendichtungsabschnitt 27a als auch der mindestens eine Innendichtungsabschnitt 27b sind vorzugsweise wulstförmig und/oder lippenförmig ausgebildet.

Das Außengewinde 12 der Haltemanschette 4 befindet sich am peripheren Außenumfang des Hüllkörpers 25. Im Bereich des Befestigungsabschnittes 17 weist der Hüllkörper 25 einen hül- senförmigen Außengewindeabschnitt 32 auf, in den das Außengewinde 12 eingeformt ist. In an sich bekannter Weise setzt sich das Außengewinde 12 aus einer sich wendeiförmig um die Längsachse 16 herum erstreckenden Furche 33 und einer diese Wendeiförmige Furche 33 jeweils axial beidseits flankierenden und sich ebenfalls wendeiförmig um die Längsachse 16 herum erstreckenden Erhebung 34 zusammen.

Das Innengewinde der Befestigungsöffnung 3 hat einen nutför- migen Gewindegang 35, der sich wendeiförmig um die Längsachse 15 der Befestigungsöffnung 3 herum erstreckt. Das Außengewinde 12 greift mit seiner wendeiförmigen Erhebung 34 in diesen nutförmigen Gewindegang 35 ein. Dadurch ergibt sich eine radiale Überlappung, aus der in an sich bekannter Weise eine axial formschlüssige Verbindung zwischen dem Innengwinde 13 und dem Außengewinde 12 resultiert.

Das schon angesprochene Halteelement 24 ist ringförmig strukturiert und koaxial zu dem Hüllkörper 25 ausgerichtet. Es verfügt bei allen Ausführungsbeispielen zweckmäßigerweise über einen als Tragring 36 bezeichneten ringförmigen Tragabschnitt, der koaxial zu der Längsachse 16 angeordnet ist und der zweckmäßigerweise zur Gänze vom Material des Hüllkörpers 25 umhüllt ist. Dieser Tragring 36 trägt sowohl eine Mehrzahl von Halteklauen 37 als auch eine Mehrzahl von Sicherungsarmen 38. Zweckmäßigerweise sind der Tragring 36, die Halteklauen 37 und die Sicherungsarme 38 einstückig miteinander verbunden .

Der Tragring 36 hat eine Umfangsrichtung, die in den Figuren 8, 16 und 24 durch einen Doppelpfeil bei 42 kenntlich gemacht ist und bei der es sich um die Richtung rings um die Längsachse 16 der Haltemanschette 4 handelt. Sowohl die Halteklauen 37 als auch die Sicherungsarme 38 sind an dem Tragring 36 in dessen Umfangsrichtung 42 verteilt angeordnet, wobei zwischen jeweils benachbarten Halteklauen 37 und zwischen jeweils benachbarten Sicherungsarmen 38 zweckmäßigerweise ein Abstand vorliegt. Dieser Abstand ist von dem Tragring 36 überbrückt, sodass in der Umfangsrichtung 42 jeweils unmittelbar benachbart zueinander angeordnete Halteklauen 37 und Sicherungsarme 38 durch einen von einem Umfangsabschnitt des Tragringes 36 gebildeten Verbindungssteg miteinander verbunden sind.

Die Halteklauen 37 sind so angeordnet, dass sich ein rings um die Längsachse 16 erstreckender Halteklauenkranz ergibt. Die Sicherungsarme 38 sind rings um die Längsachse 16 so angeordnet, dass sich ein Sicherungsarmkranz ergibt. Beide Kränze greifen nicht ineinander ein, dass heißt der Halteklauenkranz ist unabhängig vom Sicherungsarmkranz . Zweckmäßigerweise sind die Halteklauen 37 und die Sicherungsarme 38 paarweise jeweils am gleichen Umfangsabschnitt des Tragringes 36 angeordnet. Mit anderen Worten befindet sich an jedem Umfangsabschnitt des Tragringes 36, der mit einer Halteklaue 37 ausgestattet ist, auch ein Sicherungsarm 38.

Die eingesteckte Fluidleitung 5 greift durch den Halteklauenkranz 37 hindurch und wird von den federelastisch biegbaren Halteklauen 37 an ihrer Außenumfangsfläche 28 beaufschlagt und dadurch gegen neuerliches Herausziehen gesichert. Die Halteklauen 37 haben zweckmäßigerweise jeweils eine dem Tragring 36 entgegengesetzte Haltekante 43, mit der sie sich in die Wandung der Fluidleitung 5 eindrücken oder eingraben können oder die in der Lage sind, in eine am Außenumfang der Fluidleitung 5 eventuell ausgebildete Haltenut verrastend einzugreifen .

Bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 8 und der Figuren 17 bis 24 sind die Halteklauen 37 am Innenumfang des Tragringes 36 angeordnet. Sie erstrecken sich ausgehend von dem Tragring 36 jeweils schräg nach radial innen und zugleich axial in Richtung zu der Vorderseite 22. Sie haben folglich jeweils eine schräge Rückfläche 44, die der rückseitigen Mündungsöffnung 26b zugewandt ist und auf die die Fluidleitung 15 beim Einstecken mit ihrer vorauseilenden Stirnfläche auftrifft. Beim weiteren Hineindrücken der Fluidleitung 5 in die Einstecköffnung 26 gleitet die Fluidleitung 5 mit ihrer

Stirnfläche an den Rückflächen 44 der Halteklauen 37 ab, die dabei federelastisch nach radial außen gebogen werden und mit der sich dabei aufbauenden Rückstellkraft an die Außenum- fangsfläche 28 der durch das Halteelement 24 hindurchgesteckten Fluidleitung 5 andrücken. Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 8 ist das Halteelement 24 in den hülsenförmigen Außengewindeabschnitt 32 eingebettet, sodass die Halteklauen 37 im montierten Gebrauchszustand der Haltemanschette 4 im Innern der Befestigungsöffnung 3 zu liegen kommen. Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 24 ist das Halteelement 24 in den Kopfabschnitt 18 eingebettet, sodass die Halteklauen 37 im montierten Gebrauchszustand der Haltemanschette 4 axial außerhalb der Befestigungsöffnung 3 zu liegen kommen.

Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 9 bis 16 sind die Halteklauen 37 am Außenumfang des Tragringes 36 angeordnet. Anders als bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 8 schließen sie sich jedoch nicht unmittelbar an den Tragring 36 an, sondern sitzen an den Endbereichen zusätzlicher Tragarme 45, die in axial abstehender Weise ihrerseits unmittelbar am Außenumfang des Tragringes 36 angebracht sind. Jeder Tragarm 45 erstreckt sich ausgehend vom Tragring 36 axial in Richtung zu der Rückseite 43 und geht in einem zu dem Tragring 36 axial beabstandeten Endbereich 46 in eine der Halteklauen 37 über. Die Anordnung der Halteklauen 37 entspricht grundsätzlich der bereits anhand der Figuren 1 bis 8 beschriebenen, sodass auch beim Ausführungsbeispiel der Figuren 9 bis 16 jede Halteklaue 37 bezüglich der Längsachse 16 schräg ausgerichtet ist, wobei sie ausgehend vom Endbereich 46 des zugeordneten Tragarmes 45 schräg nach radial innen und zugleich axial in Richtung der Vorderseite 22 orientiert ist.

Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 9 bis 16 ist der Tragring 36 wie bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 24 nicht in den Außengewindeabschnitt 32 eingebettet, sondern axial im unmittelbaren Anschluss daran in den Kopfabschnitt 18 des Hüllkörpers 25. In diesen Kopfabschnitt 18 sind zweckmäßigerweise auch die Tragarme 45 und die daran einstückig angeordneten Halteklauen 37 eingebettet. Folglich wird bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 9 bis 16 die eingesteckte Fluidleitung 5 außerhalb der Befestigungsöffnung 3 durch die Halteklauen 37 festgehalten.

Die Sicherungsarme 38 dienen bei allen Ausführungsbeispielen der axial formschlüssigen Fixierung der Haltemanschette 4 im Innengewinde 13 des Trägerbauteils 2. Die Sicherungsarme 38 sind in der Umfangsrichtung 42 entlang des Tragringes 36 verteilt angeordnet, sodass sie auch die Einstecköffnung 26 umrahmen. Jeder Sicherungsarm 38 hat einen bezüglich der Längsachse 16 nach radial außen ragenden Endabschnitt 47, wobei die Endabschnitte 47 sämtlicher Sicherungsarme 38 auf einer strichpunktiert angedeuteten Wendellinie 48 liegen, die sich koaxial um die Längsachse 16 herum erstreckt und deren Steigung an die Steigung des Innengewindes 13 des Trägerbauteils 2 angepasst ist, sodass die Endabschnitte 47 in der Lage sind, präzise in den Gewindegang 35 des Innengewindes 13 einzugreifen, wenn die Haltemanschette 4 in die Befestigungsöffnung 3 eingesetzt wird oder ist.

Mit anderen Worten bilden die Endabschnitte 47 also Eingriffsvorsprünge 52, die so angeordnet sind und derart nach radial außen ragen, dass sie in der Lage sind, in den Gewindegang 35 radial einzugreifen.

Bei der Wendellinie 48 handelt es sich um eine Schraubenlinie oder Helix, die jedoch zweckmäßigerweise eine maximale Er- streckung von 360 Grad besitzt. Auf diese Weise sind die Eingriffsvorsprünge 52 rings um die Längsachse 16 in lediglich einfacher Verteilung vorhanden. Grundsätzlich wäre es allerdings möglich, die Sicherungsarme 38 in Anzahl und Verteilung so auszubilden, dass ihre Eingriffsvorsprünge 52 entlang einer Wendellinie verteilt sind, die sich um mehr als 360 Grad und beispielsweise über 540 Grad erstreckt.

Das Außengewinde 12, bestehend aus der wendeiförmigen Furche 33 und der wendeiförmigen Erhebung 34, erstreckt sich zweckmäßigerweise mit mehreren Windungen um die Längsachse 16 her um. Allerdings kann das Außengewinde 12 gemäß einer nicht il lustrierten alternativen Ausführungsform auch über nur eine einzige Windung verfügen, die sich maximal über 360° erstreckt .

Die Sicherungsarme 38 sind zweckmäßigerweise laschenartig ausgebildet. Sie können zur Erzielung der gewünschten Formgebung abgewinkelt oder abgebogen sein.

Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 8 sind die Sicherungsarme 38 am Außenumfang des Tragringes 36 angeordnet. Si ragen dabei ausgehend von dem Tragring 36 mit schräger Ausrichtung nach radial außen weg, wobei sie sich in ihrer Schrägstellung voneinander unterscheiden, sodass ihre die Eingriffsvorsprünge 52 bildenden Endabschnitte 47 auf der an gestrebten Wendellinie 48 liegen. Bezogen auf eine zu der Längsachse 16 radiale Ringebene, in der der Tragring 36 liegt, sind die Sicherungsarme 38 zweckmäßigerweise so abgebogen, dass sie ausgehend von einem sich ausschließlich in der Ringebene erstreckenden Sicherungsarm 38 zunächst in die eine axiale Richtung abgebogen sind und daran anschließend i die andere axiale Richtung. Dies bedeutet, dass die Eingriffsvorsprünge 52 teils diesseits und teils jenseits der den Tragring 36 enthaltenden Ringebene des Tragringes 36 lie gen. Bei den beiden Ausführungsbeispielen der Figuren 9 bis 16 und der Figuren 17 bis 24 sind die Sicherungsarme 38 am Innenumfang des Tragringes 36 angeordnet. Sie sind hier jeweils L- förmig ausgebildet und verfügen über einen von dem Tragring 36 in Richtung zu der Vorderseite 22 axial abstehenden ersten L-Schenkel 53. An diesen ersten L-Schenkel 53 schließt sich ein radial nach außen ragender zweiter L-Schenkel 54 an, der den Endabschnitt 47 des Sicherungsarms 38 definiert und folglich den Eingriffsvorsprung 52 bildet.

Die beiden L-Schenkel 53, 54 können rechtwinkelig zueinander abgewinkelt sein. Vorzugsweise schließen die beiden L- Schenkel 53, 54 jedoch einen stumpfen Winkel ein, sodass die zweiten L-Schenkel 54 bezüglich der Längsachse 16 geneigt sind und ausgehend von zugeordneten ersten L-Schenkel 53 schräg nach radial außen und - gleichzeitig - entweder gemäß dem Ausführungsbeispiel der Figuren 9 bis 16 vom Tragring 36 weg in Richtung zu der Vorderseite 22 oder gemäß dem Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 24 in Richtung zu der Rückseite 23 und somit in Richtung zu dem Tragring 36 weisen. Letzteres hat den Vorteil, dass die Sicherungsarme 38 eine hakenartige Formgebung haben, die eine besonders hohe Verankerungsstabilität verspricht.

Die axiale Länge der ersten L-Schenkel 53 und mithin der axiale Abstand der zweiten L-Schenkel 54 vom Tragring 36 ist so gewählt, dass die zweiten L-Schenkel 54 und mithin die von ihnen gebildeten Eingriffsvorsprünge 52 auf der angestrebten Wendellinie 48 liegen.

Durch die Sicherungsarme 38 wird die Festigkeit der zwischen dem Außengewinde 12 und dem Innengewinde 13 erzielbaren Gewindeverbindung verstärkt. Der Verstärkungseffekt kommt be- sonders zum Tragen, wenn der Hüllkörper 25 ein nachgiebiges, insbesondere gummielastisches Material ist, was auf alle Ausführungsbeispiele zutrifft.

Zweckmäßigerweise sind die Sicherungsarme 38 einschließlich ihrer Eingriffsvorsprünge 52 in den Hüllkörper 25 eingebettet. Die Eingriffsabschnitte 52 sind zweckmäßigerweise in die wendeiförmigen Erhebung 34 des Außengewindes 12 eingebettet. Allerdings können zumindest die im Bereich der Eingriffsvorsprünge 52 liegenden Vorderkanten der Sicherungsarme 38 frei- liegen, was insbesondere auch für die Haltekanten 43 der Halteklauen 37 gilt.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Anschlussvorrichtung 1 sieht vor, dass der Hüllkörper 25 der Haltemanschette 4 an seinem Innenumfang auf axialer Höhe der Eingriffsvorsprünge 52 einen konzentrisch angeordneten, radial nach innen vorstehenden ringförmigen Wulst 55 aufweist. Dies ist bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 24 realisiert. Der ringförmige Wulst 55 umschließt die die eingesteckte Gebrauchsstellung einnehmenden Fluidleitung 5, durch die er unter elastischer Verformung radial aufgeweitet wird. Letzteres resultiert daraus, dass der Innendurchmesser des Hüllkörpers 25 im Bereich dieses ringförmigen Wulstes 55 im nicht eingesteckten Zustand der Fluidleitung 5 geringer als der Außendurchmesser der Fluidleitung 5. Durch die eingesteckte Fluidleitung 5 ist der Wulst 55 konzentrisch nach radial außen verformt, sodass der Wulst 55 die rings um den Wulst 55 herum angeordneten Eingriffsvorsprünge 52 der Sicherungsarme 38 radial nach außen in den Gewindegang 35 des Innengewindes 13 des Trägerbauteils 2 hineindrückt. Die dabei stattfindende radiale Bewegung der Eingriffsvorsprünge 52 wird begünstigt, wenn die Eingriffsvorsprünge 52 radial nachgiebig an dem Tragring 36 aufgehängt sind. Letzteres ist beim Ausführungsbeispiel der Fall, da hier die die Eingriffsvorsprünge 52 aufweisenden Sicherungsarme 38 im Bereich der ersten L- Schenkel 53 bevorzugt federelastisch nachgiebig ausgebildet sind

Somit erfährt die Haltemanschette 4 unmittelbar durch die eingesteckte Fluidleitung 5 eine Verstärkung ihrer Befestigungskraft in der Befestigungsöffnung 3. Die Haltemanschette 4 wird dadurch insbesondere auch an einem unbeabsichtigten Verdrehen gehindert. Ist die Fluidleitung 5 später wieder entfernt, sind auch die Befestigungskräfte wieder verringert, sodass sich die Haltemanschette 4 bei Bedarf wieder relativ leicht aus der Befestigungsöffnung 3 herausschrauben lässt.

Der ringförmige Wulst 55 bildet zweckmäßigerweise zugleich den Innendichtungsabschnitt 27b der Dichtungsstruktur 27.

Bei nicht gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Sicherungsarme 38 nicht umhüllt und greifen ohne Umhüllung in das Innengewinde 13 der Befestigungsöffnung 3 ein. Die Haltemanschette 4 kann auch so ausgebildet sein, dass einzig und allein die Sicherungsarme 38 das Außengewinde 12 bilden, mit dem die Haltemanschette 4 in die Befestigungsöffnung 3 einschraubbar oder eingeschraubt ist.

Verfügen die Sicherungsarme 38 in bezüglich der Längsachse 16 radialer Richtung über eine gewisse Federelastizität, ist die Haltemanschette 4 sehr einfach dadurch in die Befestigungsöffnung 3 einsetzbar, dass sie ohne überlagerte Drehbewegung lediglich axial in die Befestigungsöffnung 3 eingesteckt wird. Dabei rasten die Eingriffsvorsprünge 52 in das Innengewinde 13 ein. Zur ihrer endgültigen Fixierung wird die Haltemanschette 4 anschließend nur noch geringfügig verdreht, bis der Gewindeeingriff dafür sorgt, dass die Haltemanschette 4 mit ihrer Abstützflache 6 mit dem Trägerbauteil 2 axial verspannt ist. Dies trifft auf alle illustrierten Ausführungsbeispiele zu.

Das bevorzugt einstückige Halteelement 24 besteht zweckmäßigerweise aus einem federelastischen Metall. Es empfiehlt sich insbesondere Edelstahl. Die geschilderte Formgebung lässt sich vor allem bei einer Ausführung als Stanzbiegeteil kostengünstig realisieren.

Zweckmäßigerweise ist das Halteelement 24 mit mindestens einer radial nach außen abstehende Anschlaglasche 56 ausgestattet, die dazu dient, durch axiale Abstützung am Trägerbauteil 2 die Einschraubtiefe der Haltemanschette 4 bezüglich der Befestigungsöffnung 3 zu begrenzen und einer auf zu starkem Festziehen der Schraubverbindung beruhenden Beschädigung des Hüllkörpers 25 entgegenzuwirken. Das Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 24 verfügt über ein entsprechend gestaltetes Halteelement 24. Bevorzugt ist das Halteelement 24 mit mehreren in der Umfangsrichtung 42 verteilten Anschlaglaschen 56 versehen, beispielsweise mit drei Stück, die bevorzugt mit gleichen Winkelabständen versetzt zueinander angeordnet sind, sodass eine symmetrische Abstützung erfolgt.

Die Anschlaglaschen 56 ragen radial über den Durchmesser der Befestigungsöffnung 3 hinaus. Somit sind sie in der Lage, durch axiale Abstützung an der Anschluss -Außenfläche 7 des Trägerbauteils 2 die Einschraubtiefe der Haltemanschette 4 zu begrenzen. Die Abstützung erfolgt gemäß dem illustrierten Ausführungsbeispiel bevorzugt indirekt, unter Zwischenschaltung einer nachgiebigen Materialschicht des Hüllkörpers 25, sodass ein direkter Kontakt zwischen den Anschlaglaschen 56 und dem Trägerbauteil 2 vermeidbar ist. Allerdings kann alternativ auch eine direkte Abstützung durch Anlage der Anschlaglaschen 56 an der Anschluss-Außenflache 7 vorgesehen sein .

Vorzugsweise ist jede Anschlaglasche 56 einstückig mit einem der Sicherungsarme 38 des Halteelementes 24 ausgebildet, wobei jede Anschlaglasche 56 an einem eigenen Sicherungsarm 38 angeordnet ist, von dem sie flügelartig absteht. Bei den L- förmigen Sicherungsarmen 38 der abgebildeten Ausführungsbeispiele sind die Anschlaglaschen 56 zweckmäßigerweise jeweils an einem der seitlichen Längsränder des sich axial erstreckenden ersten L-Schenkels 53 angeordnet, insbesondere als diesbezüglich nach radial außen umgebogene Abschnitte.

Damit die Anschlaglaschen 56 in der axialen Abstützrichtung eine hohe Steifigkeit besitzen, sind sie zweckmäßigerweise jeweils so ausgerichtet, dass ihre als Laschenebene bezei- chenbare Hauptausdehnungsebene zur Längsachse 16 der Haltemanschette 4 parallel verläuft. Sie sind also quasi hochkant ausgerichtet und haben dadurch ein besonders hohes Widerstandsmoment gegen Verbiegen.

Bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 16 ist die maximale Einstecktiefe der Fluidleitung 5 durch eine Abstufung im Innern der Befestigungsöffnung 3 definiert. Vorteilhafter ist es allerdings, wenn die Haltemanschette 4 unmittelbar selbst ein Begrenzungsmittel 62 zur Vorgabe einer maximalen Einstecktiefe der Fluidleitung 5 bildet, sodass man diesbezüglich von der Gestaltung der Befestigungsöffnung 3 unabhängig ist, was eine Kostenersparnis mit sich bringt. Dies ist beim Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 24 rea- Das Begrenzungsmittel 62 besteht zweckmäßigerweise aus einem zu der Längsachse 16 konzentrischen, ringförmigen Radialvorsprung, der nach innen vorsteht und an dem Hüllkörper 25 im Bereich des Befestigungsabschnittes 17 einstückig ausgebildet ist. Er begrenzt einen Innendurchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser der Fluidleitung 5. Dieser Innendurchmesser ist insbesondere so klein, dass die Fluidleitung 5 auch mit größerer Kraftanstrengung nicht hindurchschiebbar ist, sodass sich eine Anschlagwirkung für die Fluidleitung 5 einstellt. Zweckmäßigerweise befindet sich das Begrenzungsmittel 62 am vorderen Endbereich des Hüllkörpers 25.

In Verbindung mit dem Begrenzungsmittel 62 kann erreicht werden, dass die in die Gebrauchsstellung eingesteckte Fluidleitung 5 an der axialen Vorderseite 22 nicht über die Haltemanschette 4 hinausragt.

Soll eine eingesteckte Fluidleitung 5 wieder leicht entnommen werden können, besteht die Möglichkeit, die Anschlussvorrichtung 1 mit einer der Haltemanschette 4 zugeordneten zusätzlichen Lösehülse 57 auszustatten, die nur beim Ausführungsbeispiel der Figuren 17 bis 24 illustriert ist. Diese Lösehülse 57 erstreckt sich koaxial in der Haltemanschette 4 und ist diesbezüglich und somit auch bezüglich des Halteelementes 24 axial bewegbar. Ein vorderer Endabschnitt 58 der Lösehülse 57 endet gegenüber den Rückflächen 44 der Halteklauen 37, während ein rückseitiger Betätigungsabschnitt 59 der Lösehülse 57 axial aus der Haltemanschette 24 herausragt. Die Fluidleitung 5 wird beim Anschlussvorgang auch durch die Lösehülse 57 hindurchgesteckt . Zum Lösen der Fluidleitung 5 kann auf den Betätigungsabschnitt 59 der Lösehülse 57 eine drückende Kraft ausgeübt werden, sodass die Lösehülse 57 in Richtung der Vorderseite 22 der Haltemanschette 4 verschoben wird und mit ih- rem vorderen Endabschnitt 58 auf die Rückfläche 44 der Halteklauen 37 drückt, die folglich radial nach außen gebogen werden, sodass sie von der Außenumfangsfläche 28 der Fluidleitung 5 abgehoben sind. In diesem Zustand lässt sich die

Fluidleitung 5 bequem wieder herausziehen.