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Patent Searching and Data


Title:
CONNECTING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/122047
Kind Code:
A1
Abstract:
A connecting device (1) for connecting a first sheathed cable (3) to a second sheathed cable (2) in the region of a truck of a rail vehicle with exchangeable trucks.

Inventors:
HAUBENHOFER MARTIN (AT)
SCHMID JOHANN PETER (AT)
STEIRER HANSPETER (AT)
Application Number:
EP2014/051651
Publication Date:
August 14, 2014
Filing Date:
January 28, 2014
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG ÖSTERREICH (AT)
International Classes:
B60T11/06; B61H13/20; B61L7/00; F16C1/08
Foreign References:
DE20309134U12003-08-14
DE19905848A11999-10-07
FR2790724A12000-09-15
DE202011052278U12012-01-30
DE19853656A12000-06-08
Attorney, Agent or Firm:
MAIER, DANIEL (DE)
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Claims:
Patentansprüche

Anschlußeinrichtung (1) für die Verbindung eines ersten Seilzugs (3) mit einem zweiten Seilzug (2) im Bereich eines Drehgestells eines Schienenfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass drehgestellseitig ein

Anschlußkasten (4) mit einem offenbaren Deckel (5) angeordnet ist, und das ein erstes Seil (6) des ersten Seilzugs (3) im Inneren des Anschlußkastens (4) mit einem ersten Verbindungselement (7) fest verbunden ist, und

ein zweites Seil (8) des zweiten Seilzugs (2) im

Inneren des Anschlußkastens (4) mit einem zweiten Verbindungselement (9) fest verbunden ist, und

das erste Verbindungselement (7) und das zweite

Verbindungslement (9) mittels einer formschlüssigen Verschlußeinrichtung (10) lösbar verbunden sind, und der Deckel (5) in geschlossener Position ein mit einem Mantel (11) des ersten Seilzugs (3) verbundenes

Anschlußstück (13) formschlüssig umfasst.

Anschlußeinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Seilzug (3) oder der zweite Seilzug (2) als Doppelseilzug mit zwei Seilen und zwei Mänteln ausgeführt ist.

Anschlußeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder

2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Seilzug (3) oder der zweite Seilzug (2) als Bowdenzug nach Art des Flexballzuges ausgeführt ist.

Anschlußeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis

3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (5) als Klappe mit einer Drehachse ausgeführt ist.

Anschlußeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis

4, dadurch gekennzeichnet, dass die

Verschlußeinrichtung (10) als Bolzen mit einer

Bajonettfixierung ausgeführt ist.

Anschlußeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis

5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Seilzug (3) die mechanische Betätigungskraft für eine

Feststellbremse von einer wagenkastenseitigen

Betätigungseinrichtung übermittelt und der zweite Seilzug (2) diese mechanische Betätigungskraft an eine Bremseinrichtung eines Drehgestells übermittelt.

Anschlußeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis

6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Seilzug (2) aus zwei Bowdenzügen gebildet ist, wobei je ein Seilzu die mechanische Betätigungskraft zu einer

Bremseinrichtung einer Achse des Drehgestells

übermittelt .

Schienenfahrzeug, umfassend eine Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7.

Schienenfahrzeug nach Anspruch 8, dadurch

gekennzeichnet, dass die Drehgestelle austauschbar sind, wobei Drehgestelle gemäß der europäischen

Normalspur oder der russischen Breitspur an dem

Schienenfahrzeug befestigbar sind.

Description:
Beschreibung

Anschlußeinrichtung

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Anschlußeinrichtung für einen Feststellbremsseilzug an einem Drehgestell eines

Schienenfahrzeugs.

Stand der Technik Feststellbremsen von Schienenfahrzeugen, insbesondere

Passagierschienenfahrzeugen werden gebräuchlicherweise von einer Betätigungseinrichtung im Wageninneren aus bedient. Diese Betätigungseinrichtung ist häufig als Handrad

ausgeführt und wirkt über Kraftübertragungseinrichtungen (z.B. einen Seilzug) auf die Bremseinrichtung. Moderne

Schienenfahrzeuge sind mit Scheibenbremsen ausgestattet wobei die Kraftübertragungseinrichtungen der Handbremsbetätigung parallel zu der pneumatischen Betätigung der Betriebsbremse auf die Bremsbelege wirken. Die Haltekraft der

Feststellbremse ist in spezifischen Normanforderungen definiert, typischerweise muß die Feststellbremse einen Wagen mit maximal zulässiger Masse auf einem Gefälle von 35°r 0 halten können. Fahrzeuge, die für den Betrieb sowohl auf Normalspur- als auch Breitspurgeleisen vorgesehen sind, müssen

umfangreiche Mittel für die Austauschbarkeit der Drehgestelle aufweisen. Dabei ist auf eine rasche Austauschbarkeit besonderer Wert zu legen, da an den Austauscheinrichtungen die Mittel und Werkzeuge eines Hersteller- oder

Reparaturwerks nicht zur Verfügung stehen. Die Anschlüsse und Leitungen zwischen einem Wagenkasten und einem Drehgestell müssen daher dementsprechend leicht zu trennen bzw. zu verbinden sein. Dies ist bei elektrischen und pneumatischen Anschlüssen ohne besondere Schwierigkeiten zu realisieren, die Übertragung der mechanischen Betätigungskraft für die Feststellbremse ist wesentlich aufwendiger. Gemäß dem Stand der Technik werden dabei die Mittel zur Übertragung der mechanischen Betätigungskraft (Seilzüge, Bowdenzüge,

Flexballzüge) fahrwerkseitig abgeschraubt und ausgehängt. Zum Lösen und Wiederherstellen dieser Verbindung sind

Sonderwerkzeuge erforderlich und der Löse- bzw.

Wiederverbindungsvorgang ist sehr zeitaufwendig.

Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine

Anschlußeinrichtung für den Anschluß eines

Feststellbremsseilzuges an einem Drehgestell eines

Schienenfahrzeugs anzugeben, welche die Trennung und

Wiederverbindung des Feststellbremsseilzuges bei einem

Wechsel des Drehgestells schnell und ohne Sonderwerkzeuge ermöglicht und dabei die Verbindungsstelle vor Einflüssen der Umgebung schützt.

Die Aufgabe wird durch eine Anschlußeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einem Schienenfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst. Vorteilhafte

Ausgestaltungen sind Gegenstand untergeordneter Ansprüche. Dem Grundgedanken der Erfindung nach wird eine

Anschlußeinrichtung für die Verbindung eines ersten Seilzugs mit einem zweiten Seilzug im Bereich eines Drehgestells eines Schienenfahrzeugs aufgebaut, wobei drehgestellseitig ein Anschlußkasten mit einem offenbaren Deckel angeordnet ist, und wobei ein erstes Seil des ersten Seilzugs im Inneren des Anschlußkastens mit einem ersten Verbindungselement fest verbunden ist, und ein zweites Seil des zweiten Seilzugs im Inneren des Anschlußkastens mit einem zweiten

Verbindungselement fest verbunden ist, und wobei das erste Verbindungselement und das zweite Verbindungselement mittels einer formschlüssigen Verschlußeinrichtung lösbar verbunden sind, und der Deckel in geschlossener Position ein mit einem Mantel des ersten Seilzugs verbundenes Anschlußstück

formschlüssig umfasst.

Dadurch ist der Vorteil erzielbar, zwei Seilzüge so

miteinander verbinden zu können, dass die von einem Seilzug eingebrachte Kraft auf den weiteren Seilzug übermittelt wird und die Seilzüge dabei einfach voneinander lösbar und wiederverbindbar sind. Insbesondere ist es vorteilhaft,

Erfindungsgemäß ist das Seil des ersten Seilzugs, welcher die zum Betätigen der Feststellbremse erforderliche mechanische Zug- bzw. Druckkraft übermittelt mit einem Verbindungselement ausgestattet. Das Seil eines zweiten Seilzuges, welches vorgesehen ist um die vom ersten Seilzug übermittelte Kraft aufzunehmen und an die Bremseinrichtung des Drehgestells weiterzuleiten ist ebenfalls mit einem Verbindungselement ausgestattet. Diese beiden Verbindungselemente sind so gestaltet, dass sie mittels einer Verschlußeinrichtung lösbar miteinander verbindbar sind, sodass die zu übertragende mechanische Kraft über die Verbindungselemente in das jeweils korrespondierende Seil geleitet wird.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor einen oder beide Seilzüge mit zwei parallelen Seilen auszuführen. Dadurch ist der Vorteil erzielbar, die Bremseinrichtungen beider Achsen eines zweiachsigen Drehgestells jeweils direkt mit jeweils einem Seilzug mit Kraft zu beaufschlagen, wodurch aufwendige Mechanismen zur Kraftaufteilung im Drehgestell entfallen können. Wird der Seilzug zwischen einer wagenkastenseitigen Betätigungseinrichtung (typischerweise ein Handrad) und der Anschlußeinrichtung mit zwei parallel Seilen ausgeführt, so kann auch bei Versagens eines der Seile eine Bremsung aufgeführt werden.

Erfindungsgemäß ist der Mantel des ersten Seilzugs von der Betätigungseinrichtung zu der Anschlußeinrichtung mit einem Anschlußstück auszustatten. Dieses Anschlußstück ist fest mit dem Mantel zu verbinden, es übermittelt die Gegenkraft zu der im Seil des ersten Seilzugs übermittelten Kraft auf die Anschlußeinrichtung .

Die Anschlußeinrichtung ist aus einem Anschlußkasten

gebildet, welcher vorteilhafterweise an festen Bauteilen des Drehgestells angeordnet und mit diesen verbunden ist. Dieser Anschlußkasten ist mit einem offenbaren Deckel auszustatten, um an die in seinem Inneren befindlichen Verbindungselemente und das Verschlußelement gelangen zu können. Der zweite, zu den Bremseinrichtungen führende Seilzug ist drehgestellseitig montiert und verbleibt auch bei einem Wechsel des

Drehgestells an diesem befestigt, ebenso der Anschlußkasten. Die Verbindung der beiden Verbmdungselemente erfolgt im Inneren des Anschlußkastens mittels eines Verschlußelements. Dieses Verschlußelement ist vorteilhafterweise als Bolzen ausgebildet, welche in Eingriff mit beiden

Verbindungselementen gebracht werden kann und diese

solcherart formschlüssig und lösbar miteinander verbindet. Solcherart ist die Kraftübertragung zwischen den beiden Seilzügen sichergestellt.

Zur Verhinderung eines unbeabsichtigten Lösens dieser

Verbindung ist das Verschlußelement vorzugsweise als Bolzen mit einer Baj onettfixierung ausgeführt. Dabei ist vor dem Herausziehen des Bolzens in Längsrichtung eine Drehung des Bolzens erforderlich, wodurch ein unbeabsichtigtes Lösen verhindert wird. Zu weiteren Steigerung der Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen kann das Verschlußelement mit weiteren Sicherungseinrichtungen ausgestattet werden.

Zur Einleitung der im ersten Seilzug geführten Zugkraft ist eine mechanische Abstützung des Anschlußstücks erforderlich, wodurch die Gegenkraft in dem ersten Seilzug auch in den Anschlußkasten geleitet wird. Dieses Anschlußstück ist erfindungsgemäß so gestaltet, dass in geschlossener Position des Deckels von diesem Deckel festgehalten wird. Dadurch ist der Vorteil erzielbar, das Anschlußstück (und solcherart den ersten Seilzug) werkzeuglos abbauen zu können.

Der zweite Seilzug weist ebenfalls ein mit seinem Mantel verbundenes Anschlußstück auf, dieses kann jedoch auf konventionelle Art (z.B. mittels Schraubverbindung) mit dem Anschlußkasten verbunden sein, da diese Verbindungsstelle bei einem Wechsel des Drehgestells nicht geöffnet werden muß. In weiterer Fortbildung der Erfindung ist es empfehlenswert die Seilzüge als sogenannte Flexballzüge auszuführen. Diese Art von Seilzügen ermöglicht aufgrund ihrer Ausführungsform eine reibungsärmere Kraftübertragung und erlaubt auch die Übertragung von Druckkräften. Die Übertragung von

Druckkräften kann erforderlich sein, da gebräuchliche

Bremseinrichtungen teilweise zu geringe Rückstellkräfte aufweisen. Solcherart ist der Vorteil erzielbar, mit der Betätigungseinrichtung (Handrad im Wageninneren) ein

vollständiges Öffnen der Bremse gewährleisten zu können, wodurch der Verschleiß der Bremsscheiben und Bremsbeläge reduziert wird.

Gegenständliche Erfindung eignet sich insbesondere für den Einsatz an Schienenfahrzeugen, welche für den

grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Bahnen mit

europäischer Normalspur und russischer Breitspur vorgesehen sind. Mit der hier beschriebenen Lösung kann ein sehr schnelles und werkzeugloses Trennen und Wiederverbinden des Feststellbremsanschlusses eines Drehgestells durchgeführt werden. Aufgrund der Anordnung aller wesentlichen Bauteile in einem Anschlußkasten sind die Verbindungsbauteile

(Verbindungselemente, Verschlußelement) vor schädlichen Einflüssen wie Eisansatz und Steinschlag geschützt. Durch geeignete Ausführung dieses Anschlußkastens und des Deckels kann auch eine wasserdichte Umgebung für die

Verbindungsbauteile geschaffen werden.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Es zeigen beispielhaft:

Fig.l Eine Anschlußeinrichtung. Fig.2 Anschlußeinrichtung geschlossen.

Fig.3 Anschlußeinrichtung entriegelt.

Fig.4 Anschlußeinrichtung geöffnet.

Fig.5 Anschlußeinrichtung entsichert

Fig.6 Anschlußeinrichtung Verschlußeinrichtung entfernt

Fig.7 Anschlußeinrichtung getrennt.

Ausführung der Erfindung

Fig.l zeigt beispielhaft und schematisch eine

Anschlußeinrichtung. Es ist eine Anschlußeinrichtung 1 in stark abstrahierter, geschnittener Form dargestellt. Diese Anschlußeinrichtung 1 umfasst einen Anschlußkasten 4 mit einem Deckel 5. Der Deckel 5 ist beispielhaft als Klappe mit einer Drehachse ausgeführt, diese Drehachse ist im unteren Bereich des Anschlußkastens 4 angeordnet. Ein erster Seilzug 3, welcher von einer in Fig.l nicht gezeigten

Betätigungseinrichtung zu der Anschlußeinrichtung 1 führt ist im oberen Bereich der Anschlußeinrichtung 1 gezeigt. Dieser erste Seilzug 3 umfasst ein erstes Seil 6 und einen dieses erste Seil 6 umgebenden ersten Mantel 11. Das Ende des ersten Seils 6 ist mit einem ersten Verbindungselement 7 verbunden. Ein zweiter Seilzug 2, welcher zu einer in Fig.l nicht dargestellten Bremseinrichtung führt, ist im unteren Bereich der Anschlußeinrichtung 1 gezeigt. Dieser zweite Seilzug 2 umfasst ein zweites Seil 8 und einen dieses zweite Seil 8 umgebenden zweiten Mantel 12. Das Ende des zweiten Seils 8 ist mit einem zweiten Verbindungselement 9 verbunden. Die Verbindungselemente 7, 9 sind so ausgeführt, dass sie untereinander eine formschlüssige lösbare Verbindung eingehen können. Das in Fig.l gezeigte prinzipielle Funktionsprinzip der Erfindung stellt dazu zwei ineinanderpassende Kreisringe dar welche mit einem Verschlußelement 10 vor unbeabsichtigtem Lösen geschützt sind. Das Verschlußelement 10 ist

bolzenförmig ausgebildet und weist, in Fig. 1 nicht

dargestellte Ausformungen auf, welche den Formschluß der Verbindungselemente 7, 9 vor unbeabsichtigtem Lösen bewahren. Der Mantel 12 des zweiten Seilzuges 2 ist fest mit dem

Anschlußkasten 4 verbunden. Der Mantel 11 des ersten Seilzugs 3 ist mit einem Anschlußstück 13 fest verbunden. Dieses Anschlußstück 13 ist bei geschlossenem Deckel 5 in Formschluß mit dem Anschlußkasten 4 und dem Deckel 5. In Fig. 1 ist der Deckel 5 in geschlossener Position dargestellt. Ist der Deckel 5 geöffnet, so ist das Anschlußstück 13 und somit der mit dem Anschlußstück 13 verbundene erste Mantel 11 frei beweglich, wodurch der erste Seilzug 3 nach dem Öffnen des Verschlußelements 10 abgebaut werden kann.

Die Fig.2 bis 7 zeigen die Arbeitsschritte eines

Trennvorgangs einer Anschlußeinrichtung. Das Verbinden erfolgt in entgegengesetzter Reihenfolge der Arbeitsschritte.

Fig.2 zeigt beispielhaft und schematisch eine

Anschlußeinrichtung in geschlossenem Zustand. Es ist eine Anschlußeinrichtung 1 in einer konkreten Ausführung gezeigt. Ein Anschlußkasten 4 ist an einer Konsole an einem

Drehgestell befestigt, ein Deckel 5 befindet sich in

geschlossener Position und ist mit einer

Sicherungseinrichtung vor ungewolltem Öffnen gesichert. Diese Sicherungseinrichtung umfasst in gezeigtem

Ausführungsbeispiel einen durch zwei Bohrungen des

Anschlußkastens 4 geführten Stab und eine Sicherungsfeder. Diese Sicherungsfeder ist in Fig.2 bereits in gelöster

Position gezeigt. Ein erster Seilzug 3 führt von einer

Betätigungseinrichtung (in Fig.2 nicht dargestellt) in die Anschlußeinrichtung, wobei eine Ausführungsform mit zwei getrennten Seilen dargestellt ist.

Fig.3 zeigt beispielhaft und schematisch eine

Anschlußeinrichtung in entriegeltem Zustand. Es ist die Anschlußeinrichtung 1 aus Fig.2 dargestellt, wobei die

Sicherungseinrichtung vollständig entfernt ist.

Fig.4 zeigt beispielhaft und schematisch eine

Anschlußeinrichtung in geöffnetem Zustand. Es ist die

Anschlußeinrichtung 1 aus Fig.2 dargestellt, wobei der Deckel 5 geöffnet ist. Es sind die im Inneren des Anschlußkastens 4 befindlichen Bauteile erkennbar, wobei der erste Seilzug 3 mit einem ersten Verbindungselement 7 verbunden ist. Der zweite Seilzug 2 dringt von unten in den Anschlußkasten 4 ein und ist in Fig.4 von diesem teilweise verdeckt. Der zweite Seilzug 2 umfasst zwei Seile und zwei Mäntel und ist mit einem zweiten Verbindungselement 9 verbunden. Die beiden Verbindungselemente 7, 9 sind mittels einer

Verschlußeinrichtung 10 verbunden. Die Verschlußeinrichtung 10 ist in gezeigtem Ausführungsbeispiel als Bolzen

ausgeführt, welcher durch Bohrungen der Verbindungselemente 7, 9 dringt. Die Mäntel 11 des ersten Seilzugs 3 sind mittels eines Anschlußstücks 13 mechanisch abgestützt und übermittelt so die Gegenkraft zu der im Seil des ersten Seilzugs 3 übermittelten Kraft auf die Anschlußeinrichtung 1, bzw. den Anschlußkasten 4. In gezeigtem Ausführungsbeispiel ist das Anschlußstück 13 als plattenförmiges Bauteil ausgebildet, an welchem der Mantel 11 des ersten Seilzugs 3 mittels einer Schraubverbindung befestigt ist.

Fig.5 zeigt beispielhaft und schematisch eine

Anschlußeinrichtung in entsichertem Zustand. Es ist die Anschlußeinrichtung 1 aus Fig.2 dargestellt, wobei die Verschlußeinrichtung 10 in entsicherter Position befindlich ist. In gezeigtem Ausführungsbeispiel ist die

Verschlußeinrichtung 10 mittels einer Drehung um 90 Grad entsichert.

Fig.6 zeigt beispielhaft und schematisch eine

Anschlußeinrichtung mit entferntem Verschlußelement. Es ist die Anschlußeinrichtung 1 aus Fig.2 dargestellt, wobei die Verschlußeinrichtung 10 (Bolzen) entfernt ist.

Fig.7 zeigt beispielhaft und schematisch eine

Anschlußeinrichtung in getrenntem Zustand. Es ist die

Anschlußeinrichtung 1 aus Fig.2 dargestellt, wobei die Seilzüge 2, 3 voneinander getrennt sind. Der erste Seilzug 3 verbleibt mit dem Anschlußstück; 13 fest verbunden, die Schraubverbindungen des Mantels 11 des ersten Seilzugs 3 können verbunden bleiben, da nach dem Öffnen des Deckels 5 die formschlüssige Verbindung des Anschlußstücks 13 mit dem Anschlußkasten 4 aufgehoben wird.

Liste der Bezeichnungen

1 Anschlußeinrichtung

2 Zweiter Seilzug

3 Erster Seilzug

4 AnSchlußkästen

5 Deckel

6 Erstes Seil

7 Erstes Verbindungselement

8 Zweites Seil

9 Zweites Verbindungselement

10 Verschlußeinrichtung

11 Erster Mantel

12 Zweiter Mantel

13 AnSchlußstück